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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020 – VHS Langenhagen

VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020

15. Dezember 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Gemäß des bundesweiten Beschlusses vom 13. Dezember 2020 wird das öffentliche Leben in Deutschland wieder heruntergefahren.

Dies betrifft auch die Erwachsenenbildung der Volkshochschule Langenhagen. Ab 16. Dezember findet daher – mit Ausnahme der Integrationskurs- und Berufssprachkurse – KEIN Präsenzunterricht mehr statt, und die Lernorte sind geschlossen. Alternativ können Interessierte jedoch das Online-Angebot nutzen. Mehr Informationen unter www.vhs-langenhagen.de.

Ebenfalls ist das Unterrichtsangebot der Musikschule Langenhagen von den Regelungen betroffen. Die Musikschule wird ebenfalls Ihren Präsenzunterricht ab 16. Dezember aussetzen. Soweit möglich, werden die Lehrkräfte erneut einen Online-Unterricht anbieten.

Die derzeitigen Maßnahmen sind aktuell bis zum 10. Januar 2021 geplant, können aber – der aktuellen Situation angepasst-  verlängert werden.

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3015 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut

14. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Arbeiten für das gemeinsame Impfzentrum auf dem hannoverschen Messegelände stehen kurz vor dem Abschluss: Wo sich sonst Wirtschaftsunternehmen präsentieren, sollen in den kommenden Monaten Tausende von Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay haben den Aufbau in der Messehalle am Montag, 14. Dezember, in Augenschein genommen und sich bei den Helferinnen und Helfern bedankt. Ab Dienstag, 15. Dezember, – so die Vorgabe des Landes Niedersachsen – soll das Zentrum bereitstehen.

„Es ist großartig, dass wir mit der Technischen Einsatzleitung eine Einheit haben, auf die wir uns in solchen Lagen immer verlassen können. Das Team hat gemeinsam mit den Beschäftigten der Deutschen Messe AG und den beiden Katastrophenschutzbehörden von Region und Stadt dafür gesorgt, dass innerhalb weniger Tage aus einer Messehalle ein Impfzentrum entstanden ist, das startklar ist, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Oberbürgermeister Onay schloss sich dem Lob an: „Alle Einheiten haben Hand in Hand gearbeitet. Das, was hier entstanden ist, kann sich sehen lassen. Je Impfzug und Stunde sollen 20 Personen geimpft werden können.“

Der Aufbau umfasst acht sogenannte Impfzüge mit jeweils vier Impfplätzen. Im ersten Schritt sollen vier Impfzüge betrieben werden. Jedem Zug ist ein mobiles Impfteam zugeordnet. In einem weiteren Schritt kann die Zahl der zu betreibenden Impfzüge nach Vorgaben des Landes Niedersachse auf acht verdoppelt werden. Jeder Zug entspricht den Anforderungen des Landes an ein Impfzentrum für 150.000 Einwohnerinnen und Einwohner und besteht aus abgetrennten Räumlichkeiten. In den Teilräumen eines Impfzugs sind hintereinander, jeweils durch Trennwände separiert, ein Bereich für die Aufnahme und Aufklärung der impfwilligen Besucherinnen und Besucher, ein Segment für die Dokumentation und schließlich ein Bereich für die Impfung angeordnet. Daran angeschlossen sind für alle vier Impfplätze sowohl ein Nachbereitungsbereich für Geimpfte als auch eine Wartezone für Angehörige.

Neben der 17.775 Quadratmeter großen Halle, in der die Menschen geimpft werden, sind drei weitere Hallen belegt, in denen die Lagerung und Logistik Platz haben und das Personal sich umkleiden und aufhalten kann. Für das Lager des Impfstoffes gilt eine besondere Sicherheitsstufe.

Der Aufbau wurde von der Region Hannover koordiniert. Die Koordination des Betriebs wird in den Händen Landeshauptstadt Hannover liegen. Zum Start ist geplant, vier Impfzüge und vier mobile Teams personell zu besetzen – rund 100 Mitarbeitende sind dann im Einsatz. Je Zug sind 16 Beschäftige eingeplant, je mobilem Team drei Personen. Hinzu kommen zehn bis 20 Personen für Führung, Leitung und Logistik. Zusätzlich stellt das Land Niedersachsen je Zug und Mobilteam jeweils eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn der Betrieb auf acht Impfzüge ausgeweitet wird, wird das Personal auf rund 200 Mitarbeitende anwachsen. Im Bedarfsfall können Region und Stadt Hannover weitere Impfkapazitäten auf dem Messegelände sowie an alternativen Standorten in der Landeshauptstadt und im Umland einrichten.

Um die Terminvergabe und die Impfberechtigung wird sich das Land Niedersachsen kümmern. Da der Impfstoff nur in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen wird, soll die Impfung zunächst bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19 Erkrankung haben oder die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko oder engen Kontakt zu gefährdeten Personengruppen haben. Dies sind beispielsweise Pflegekräfte und Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- und Altenpflegeheimen, Menschen im Alter von über 80 Jahren sowie Personal in medizinischen Einrichtungen, das einem besonderen Risiko ausgesetzt ist – etwa in der Notaufnahmen oder in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen.

„Allein zu der Gruppe der Heimbewohnerinnen und -bewohner gehören rund 33.000 Menschen. Wenn jeder zwei Impfungen erhält, sind wir schon bei 66.000 Impfungen“, erläutert Regionspräsident Hauke Jagau.  „Wir sind bestens vorbereitet und hoffen darauf, dass der Impfstoff bald geliefert wird und eingesetzt werden kann. Dann können Region und Stadt Hannover gemeinsam mit allen Menschen, die sich impfen lassen, zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen“, sagt Oberbürgermeister Onay.

  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3032
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3022
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2993
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2966
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2950
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2871
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2815
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2938
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
Hashtags und Abstandsregeln – Begrüssung Neue MA Langenhagen

Hashtags und Abstandsregeln

11. Dezember 2020/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Bürgermeister Mirko Heuer hatte eingeladen – zur letzten Begrüßungsveranstaltung des Jahres 2020 in den Ratssaal. Und viele der frisch gebackenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen es sich am Mittwoch, 9. Dezember nicht nehmen, den neuen Chef persönlich kennenzulernen.
 
Um auch in dieser kurzen Veranstaltung ein bisschen mehr über jeden zu erfahren, sollten sich die Anwesenden nicht nur mit Namen, sondern auch mit persönlichem Hashtag vorstellen – eben Kennenlernen 2.0. Heraus kam eine bunte Mischung: Von #Kinderglück über #AktionSaubereStadt bis #verwandlungsfähig waren die Hashtags so unterschiedlich wie die Menschen dazu.
 
35 neue Gesichter sind im 4. Quartal hinzugekommen und verstärken in den unterschiedlichsten Bereichen das Team der Stadtverwaltung. Über Unterstützung können sich beispielsweise Kitas und Schulen Langenhagens freuen, aber auch der Bereich Ordnung, Sicherheit und Umwelt, die Stadtentwässerung oder die Musikschule.
 
Heuer nutzte die Gelegenheit, um einige Tipps mit auf den Weg zu geben. „Das Wichtigste ist, dass Sie Spaß haben, an dem was Sie tun. Und wenn’s mal keinen Spaß macht, versuchen Sie, Dinge positiv zu verändern. Denn ganz nach dem Motto: „love it, change it, leave it“ kann jeder auch sein berufliches Glück selbst gestalten.“ Und weiter wünscht er sich: „Erhalten Sie sich Ihren offenen Blick, wenn Sie Verwaltungsneuling sind. So kommen auch mal ganz neue Ansätze zustande, um manchmal eingefahrene Verwaltungsstrukturen aufzubrechen.“
 
Personalchef Carsten Geese ermunterte die Neuankömmlinge, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben: „Jeder hier trägt Verantwortung, nicht nur die oberen Gehaltsklassen – wir alle zusammen sind die Verwaltung. Wenn ein Teil ausfällt, kann so ein Gefüge schon mal ins Wanken geraten und wir werden unserem Anspruch als Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger nicht mehr so gerecht, wie wir es möchten.“
 
Um die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wurden die Teilnehmenden wieder zu zwei Terminen in den Ratssaal gebeten.
CDU-Politiker informiert sich über die Pflegeangebote des DRK-Region Hannover – DRK Pflegestützpunkt Burgwedel Wettmar

CDU-Politiker informiert sich über die Pflegeangebote des DRK-Region Hannover

11. Dezember 2020/in Region Hannover

BURGDORF / BURGWEDEL (PM). Der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann ist seit Mitte November als Mitglied des neuen Präsidiums des DRK-Region Hannover e.V. aktiv. Der CDU-Politiker hat sich in Burgdorf und Burgwedel vor Ort über das Angebot des Roten Kreuzes informiert und Sozialstation, Tagespflege und Pflegestützpunkt besucht.

„Gerade im ländlichen Bereich spielt die ambulante Betreuung von Seniorinnen und Senioren eine große Rolle“, sagt der CDULandtagsabgeordnete Rainer Fredermann, der seit November ehrenamtliches Präsidiumsmitglied im DRK-Region Hannover e.V. ist. „Viele Menschen wollen zu Hause alt werden und auch zu Hause gepflegt werden“, so Fredermann weiter. „Und genau dazu leisten die Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes in Burgdorf sowie der neue Pflegestützpunkt Burgwedel einen wichtigen Beitrag.“ Von Burgdorf aus betreut das 16-köpfige Team rund um Pflegedienstleiterin Annegret Beving-Recker mehr als 60 Seniorinnen und Senioren. Neben der ambulanten Pflege werden unter anderem persönliche Beratung zur Pflegeversicherung, Entlastungen für pflegende Angehörige von dementiell Erkrankten (Einzelbetreuung und Tagesbetreuung in der Gruppe) sowie Gesprächskreise für pflegende Angehörige angeboten.

Gemeinsam mit der neuen Präsidentin des Regionsverbandes, Martina Rust, dem Vorstand, Anton Verschaeren, sowie dem Geschäftsführer des Bereichs Pflege und Gesundheit, Mario Damitz, konnte Rainer Fredermann auch einen Blick auf die Arbeit in der DRK-Tagespflege in Burgdorf werfen. „Aktuell haben wir hier Platz für bis zu 12 pflegebedürftige Männer und Frauen. In unserem großen Gemeinschaftsraum wird geklönt und gespielt, es gibt Kaffee und Kuchen“, sagt Kathrin Radloff, derzeitige Leiterin der DRK-Tagespflege in Burgdorf. Die Einrichtung verfügt neben zwei Ruheräumen auch über eine offene Küche, in der – wäre gerade nicht Corona – auch viel und gerne gemeinsam gekocht wird. Am Ende seines Besuchs resümiert Rainer Fredermann: „Ich finde es toll, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Deutschen Roten Kreuz für die Pflegebedürften wirklich Zeit nehmen. Denn: Gute Pflege bedeutet mehr als nur satt und sauber zu sein – gute Pflege braucht neben guten Kräften auch Zeit!“

Oh Du Fröhliche: Stimmungsvolle Weihnachtsmusik trotz Corona – Die Marshmallows

Oh Du Fröhliche: Stimmungsvolle Weihnachtsmusik trotz Corona

9. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). „Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit“ – und dann auch noch auf dem eigenen Hof. Das Team Kultur der Region Hannover lässt in der Adventszeit die Reihe der „Hinterhofkonzerte“ wiederaufleben.

Acht stimmungs- bis schwungvolle Open-Air-Kurzkonzerte mit Die Marshmallows und The Lulu White Salon Orchestra sind vorgesehen. Wer vom Balkon oder Fenster aus – mit Keksen und Heißgetränken ausgestattet – klassische und moderne Weihnachtslieder live erleben möchte, kann sich noch bis Freitag, 11. Dezember 2020, 12 Uhr, per E-Mail an kultur@region-hannover.de als Gastgeber und Auftrittsort bewerben.

Die traditionellen Weihnachtskonzerte fallen der Pandemie wegen überall aus. Damit die Tage bis zum Fest nicht ganz so trübe verstreichen, bietet das Team Kultur der Region Hannover wieder Hinterhofkonzerte an. Im Frühjahr und Sommer hatte sich das Konzept bereits als erfolgreich erwiesen. Bands bekamen Auftritte und Hausbewohnerinnen und -bewohner Abwechslung und Freude durch Musik. Insgesamt 26 Hinterhöfe wurden schon bespielt, nun folgen acht weitere.

Am kommenden Samstag (12. Dezember 2020) macht das Trio Die Marshmallows um 15 und 16 Uhr den Auftakt. Sigrun Krüger an der Klarinette, Ulli Kiehm am Banjo und Claus Cordemann am Baritonsaxophon spielen Weihnachtslieder zum Mitsingen und Mitgrooven. Ob „Oh Du Fröhliche“, „Kling Glöckchen“, „Oh Tannenbaum“, „Let It Snow“, „Feliz Navidad“ oder In der Weihnachtsbäckerei, es ist für jeden musikalischen Geschmack etwas dabei. Am Wochenende darauf (19./20. Dezember 2020) folgt das The Lulu White Salon Orchestra. Die charmanten Herren bringen Swing- und Christmas-Klassiker der 1920er bis 1950er Jahre mit Sousaphon, Banjo, Posaune & Trompete zu Gehör.

Der Hinterhof oder Garten als Auftrittsort sollte zu einer Hausgemeinschaft aus mindestens 10 Parteien gehören, nicht frei zugänglich oder einsehbar sein. Für das Konzert ist das Einverständnis der Hausverwaltung erforderlich. Und: Bei einer erfolgreichen Bewerbung bitte vorab die Nachbarschaft informieren. Externe Besucherinnen und Besucher sind leider nicht zugelassen. In der eigenen Wohnung dürfen sich nach den aktuellen Corona-Regeln maximal 5 Personen aus zwei Haushalten zusammen aufhalten (ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr).

Weihnachtstrucker-Endspurt! – Johanniter Weihnachtstrucker 2019 Verabschiedung Abfahrt Nord Ukraine

Weihnachtstrucker-Endspurt!

8. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). „Eine Zahnbürste?“ Die drei Jahre alte Carolin betrachtet das Teil in ihrer Hand argwöhnisch. Dazu sollen auch noch Zahnpasta, Handcreme und Multivitamintabletten in das Weihnachtspaket. Das soll ein Geschenk sein? Carolins Erzieherin Jana in der Johanniter-Kita Weltkinder in Hannover-Buchholz beantwortet die Frage so: „Es gibt ein Land, das heißt Ukraine.

Dort wohnen Familien, die nicht so viel Geld und so viele Sachen haben wie wir. Die Menschen freuen sich sehr über Mehl, Zucker, Kakaopulver und Duschgel.“ Es kommen aber auch Schokolade, Kekse und ein Kinderspielzeug mit hinein. Das ist gut. Carolin legt bunte Stifte und ein Malbuch in den großen Karton. Jetzt noch ein Bild malen für das Kind in dem fremden Land. Und fertig ist das Paket.

Weihnachtstrucker 2020. Seit mehr als zwei Wochen wird in ganz Deutschland gepackt und gesammelt. In den Dienststellen und Kitas der Johanniter-Unfall-Hilfe stapeln sich die bunten Kartons. Noch bis Montag, den 14. Dezember, werden Pakete angenommen. Auch im Corona-Jahr schafft es die Hilfsorganisation, den Konvoi mit Paketen nach Osteuropa zu schicken. Zwar unter veränderten Bedingungen, aber er fährt. Die Johanniter können sich aufgrund der Ansteckungsgefahr diesmal nicht selbst auf den Weg machen, sondern nutzen die über die Jahre aufgebauten Kontakte, allen voran zum Deutsch-Ukrainischen Forum, um die Pakete zu transportieren und verlässlich zu verteilen. Walter Busse, Vorstandsmitglied im Regionalverband Niedersachsen Mitte, dankt allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und ihre kreative Flexibilität. Er sagt: „Der Weihnachtstrucker ist ein Signal des Mitgefühls. Wir wissen, dass viele Familien auf ein Paket warten. Deshalb freuen wir uns über jeden, der die Aktion unterstützt.“ Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 64 400 Pakete gepackt und auf die Reise geschickt. Der Regionalverband hat 1400 dazu beigesteuert. Wie viele werden es wohl in diesem Jahr sein?

Einer, der die diesjährige Sammelaktion mit einer finanziellen Spende unterstützt, ist Dmitrij Portnov aus Hannover. Vor 27 Jahren kam er als 15-Jähriger mit seiner Mutter und den Großeltern aus dem ostukrainischen Donezk nach Deutschland. „Gerade in den ersten Jahren war es nicht leicht für mich“, sagt der 43-Jährige Chef einer Werkstatt für Nutzfahrzeuge in Wunstorf (WSN) rückblickend, „aber Deutschland gab mir die Freiheit und alle Möglichkeiten.“ Der Johanniter-Weihnachtstrucker sagt ihm zu, weil es materielle Hilfe ist, die die Menschen dort erreicht. „Ich möchte ein Teilchen beitragen, weil es in der Ukraine für die Menschen, die wenig haben, immer nur noch schlimmer wurde“, sagt der Vater von zwei Kindern. Seine Schwiegermutter lebt noch in der Ukraine. Dmitrij Portnov und seine Frau schicken ihr Pakete, sobald sich eine Fahrgelegenheit ergibt. Der Inhalt ist oft der gleiche wie in einem Weihnachtstruckerpaket, sagt der gebürtige Ukrainer, nämlich Lebensmittel und Konserven, aber auch Kleidung oder ein Wasserkocher.

Unterstützung für den Weihnachtstrucker kommt auch aus der Politik. Niedersachsen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, MdB Caren Marks und die drei Landtagspolitiker Wiebke Osigus, Claudia Schüßler, Rüdiger Kauroff hätten in diesem Jahr gerne wieder persönlich bei einer großen Packaktion mitgeholfen. Das war wegen Corona nicht möglich, was die Politiker aber nicht davon abhielt, zu Hause ein Paket zu packen oder die Aktion mit einer finanziellen Spende zu unterstützen. „Unsere Aufmerksamkeit liegt zurzeit auf der Corona-Pandemie. Gerade jetzt ist es wichtig, solidarisch miteinander zu sein, und das auch mit Menschen, die weiter weg leben und Hilfe von uns dringend benötigen“, begründet Grant Hendrik Tonne sein Engagement.

Auch das Jobcenter Region Hannover und enercity beteiligen sich am Weihnachtstrucker.  „Im vergangenen Jahr sind bei uns schon viele Pakete zusammengekommen. Es ist schön, dass das Interesse auch in diesem Jahr wieder groß ist. Es gibt sogar Kolleginnen und Kollegen, die gleich mehrere Pakete packen, weil ihnen diese Aktion so gut gefällt“, sagt Jobcenter-Pressesprecher Ulf Lasko Werner. Für enercity ist es das erste Mal. „Wir suchten nach einem Projekt, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie kontaktarm organisieren lässt und zum Jahresende hin positive Energie erzeugt“, sagt Elektroingenieur Adrian Goebel von enercity. Goebel ist einer von 14 Kolleginnen und Kollegen des unternehmenseigenen Nachwuchskräfteprogramms. Der Weihnachtstrucker habe sie sofort begeistert. Dank ihrer Hilfe kamen bei der Premiere rund zwei Dutzend Pakete zusammen.

Bei den Johannitern herrscht intern ebenfalls Weihnachtstrucker-Fieber. In vielen Einrichtungen wurde im kleinen Kreis gepackt und bei einer Challenge nominierten Kollegen sich gegenseitig mit dem Auftrag mitzumachen. So kamen von Vorständen, Dienststellenleitern, Mitarbeitern aus dem Rettungsdienst und dem Hausnotruf, ehrenamtlichen Helfern und vielen mehr Pakete aus dem gesamten Regionalverband Niedersachsen Mitte zusammen. In allen befindet sich gemäß Packliste der gleiche Inhalt. Das ist fair gegenüber den Empfängern und erleichtert den Übertritt am Zoll. Einen kleinen Unterschied gibt es aber doch: Manchmal liegen Weihnachtskarten oder selbst gemalte Bilder mit im Paket. So wie das von Carolin.  Ein Baum ist drauf mit bunten Kugeln und am Himmel blinkt ein großer, heller Stern.

Alle Informationen zum Weihnachtstrucker (Packliste, Sammelstellen…) finden sich im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker. Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, „virtuelle“ Päckchen zu packen durch Geldspenden, die Teile des Inhalts oder ein komplettes Päckchen finanzieren. Die eigentlichen Päckchen stellen die bewährten Partner in den Empfängerländern zusammen. Auf der Internetseite www.weihnachtstrucker-spenden.de kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen.

Oliver Schütte ist der alte und neue 2. stellvertretende Stadtbrandmeister – Stellv Stadtbrandmeister LGH Oliver Schütte

Oliver Schütte ist der alte und neue 2. stellvertretende Stadtbrandmeister

7. Dezember 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Seine zweite Amtszeit beginnt zwar erst am 1. Januar 2021, dennoch erhielt der derzeitige 2. stellvertretende Stadtbrandmeister, Oliver Schütte, gut einen Monat vor diesem Termin seine Ernennungsurkunde von Bürgermeister Mirko Heuer überreicht.

„Wir hatten uns schon lange zuvor auf dieses Datum verständigt, da die Ernennung eigentlich im Rahmen des Jahresabschlusses der Stadtfeuerwehrführung stattfinden sollte“, berichtete Schütte. Dieser Termin musste jedoch aufgrund der aktuellen Corona-Lage und deren Verordnungen und Vorgaben abgesagt werden.

Vorgeschlagen wurde Schütte, gemäß der Vorgaben des Niedersächsischen Brandschutzgesetztes, durch die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter der sechs Ortsfeuerwehren im Rahmen einer entsprechenden Versammlung im Oktober dieses Jahres.

Mit besonderen Lagen ist der neue und alte stellvertretende Stadtbrandmeister vertraut, wie er im Beisein von Thomas Ajrumow, seines Zeichens 1. stellvertretender Stadtbrandmeister, Bürgermeister Heuer berichtete. Nachdem er 1988 „Blut“ im Schulsanitätsdienst der IGS Langenhagen geleckt hatte, begann er 1989 seine ehrenamtliche Tätigkeit bei den Johannitern in der Schnelleinsatzgruppe Langenhagen. Es folgte als Alternative zu Bundeswehr und Zivildienst die Verpflichtung für sechs Jahre im Katastrophenschutz. Im Jahr 2000 kam dann der Wechsel zur Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen, in der er in verschiedenen Positionen tätig war und ist.

„Ich freue mich, dass Du weiter machst“, sagte Thomas Ajrumow mit Blick auf den Stichtag 1. Januar 2021 und die zurückliegenden sechs Jahre. Am 11. Dezember 2014 wurde Schütte zum ersten Mal in das Amt des 2. stellvertretenden Stadtbrandmeisters und so zum Ehrenbeamten der Stadt Langenhagen berufen. „In dieser Zeit hast Du Dich mit Deinen Steckenpferden eingebracht und sehr gut in den Bereichen Lehrgangsorganisation und Ausbildung, Feuerwehrbedarfsplan oder Corona Dienstanweisungen etabliert.“ Man wachse mit dem Amt, berichtete Ajrumow aus eigener Erfahrung. Was seinen Kameraden darüber hinaus auszeichne: seine „Engelsgeduld“.

Regionsabgeordnete informieren sich bei Besuch der Teststation des Roten Kreuzes in Empelde – Besuch Probenentnahme DRK

Regionsabgeordnete informieren sich bei Besuch der Teststation des Roten Kreuzes in Empelde

1. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Abgeordnete der CDU-Regionsfraktion um Bernward Schlossarek haben die Drive-In-Teststation des Roten Kreuzes in Empelde besucht. Bei dem Blick hinter die Kulissen gab es auch viele Gespräche mit Helferinnen und Helfern sowie Vorstand und Präsidiumsmitgliedern des DRK-Region Hannover e.V.

„Die Arbeit in der Teststation wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Roten Kreuzes geleistet. Ich bin sehr erfreut, wie motiviert und engagiert die Männer und Frauen noch immer sind. Schließlich beschäftigt uns das Thema jetzt schon seit rund neun Monaten“, resümiert der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion, Bernward Schlossarek am Ende seines Besuchs beim Roten Kreuz in Empelde. Begleitet wurde der Fraktionsvorsitzende von Michaela Michalowitz, Sprecherin im Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen und Gesundheit der Region, sowie der Garbsener Regionsabgeordneten Nesrin Odabasi. Auf der Seite des Roten Kreuzes waren neben dem CDU-Landtagsabgeordneten und neuem Präsidiumsmitglied Rainer Fredermann unter anderem Präsidentin Martina Rust, der Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen sowie Vorstand Anton Verschaeren mit vor Ort.

Bei Ihrem Besuch konnte sich die Gruppe anschauen, wie die Tests in der inzwischen vollständig in einem Zelt untergebrachten Teststation in Empelde ablaufen. „Wir werden häufig gefragt, warum wir das hier immer nur abends anbieten – die Antwort ist einfach: Die Ehrenamtlichen gehen tagsüber einem ganz normalen Job nach und haben natürlich erst danach Zeit“, sagt Präsidentin Martina Rust. Auch die Logistik an der Teststation des Roten Kreuzes in Empelde war Thema bei dem Besuch der Abgeordneten. „Ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit hier läuft quasi unsichtbar im Hintergrund ab“, erklärt Vizepräsident Michael Meyen. So müssen die Verantwortlichen unter anderem dafür sorgen, dass immer ausreichend Schutzausrüstung und Abstrichsets vorhanden sind. Und natürlich müssen die Helferinnen und Helfer bei den Einsätzen, die vom späten Nachmittag bis in die späten Abendstunden dauern, auch verpflegt werden. „Das alles hat sich hier aber sehr gut eingespielt“, so Meyen weiter.

Die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes waren im Frühjahr auch schon auf dem großen Testzentrum auf dem Messegelände in Hannover im Einsatz. Mobile Teams haben darüber hinaus in Stadt und Region täglich Abstriche direkt an der Haustür geholt. Auch Massentests zum Beispiel bei Altenheimen standen und stehen weiter auf dem Programm.

Steffen Krach informiert sich über Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes – DRK RW Laatzen

Steffen Krach informiert sich über Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes

30. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Der SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten hat die neue Rettungswache des Roten Kreuzes in Laatzen besucht. Bei dem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit Präsidiums-Spitze und Vorstand des DRK-Region Hannover e.V. ging es unter anderem um die Bedeutung des Deutschen Roten Kreuzes in Krisen-Zeiten.

„Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Hilfsorganisationen in der gesamten Region Hannover ist. Diese Organisationen leisten mit den haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen einen sehr großen Beitrag für den regionsweiten Zusammenhalt. Das Deutsche Rote Kreuz ist hierbei eine wichtige Säule. Das vielfältige Angebot zeigt: Das DRK ist für die Menschen in der Region Hannover da, wenn es gebraucht wird. Dieses Engagement und die damit einhergehende Zuverlässigkeit verdienen Anerkennung und entsprechende Unterstützung“, sagt Steffen Krach. Die frisch gewählte Präsidentin des DRK-Region Hannover e.V., Martina Rust, kann dem 41 Jahre alte SPD-Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten nur zustimmen. „Die Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz sind seit Monaten extrem gefordert. Wir brauchen von der Politik jetzt Verlässlichkeit, um besser planen und unser Angebot auch weiter aufrechterhalten zu können“, erklärt Rust.

Krach wurde bei seinem Besuch von dem Laatzener SPD-Regionsabgeordneten und stellvertretendem Bürgermeister, Ernesto Nebot Pomar, sowie dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Harald Zietz begleitet. Bei dem Treffen stand auch eine Führung durch die Räumlichkeiten auf dem Programm. Die DRK-Lehrrettungswache in Laatzen ist in einem großen Bürokomplex an der Senefelder Straße untergebracht. Die Notarzt- und Rettungs-Fahrzeuge starten aus der Tiefgarage zu ihren Einsätzen. Auf dem Weg zu den Fahrzeugen hin bzw. nach dem Einsatz wieder zurück gibt es für die Einsatzkräfte eine Schleuse, in der möglicherweise kontaminierte Kleidung abgelegt wird. So ist im Interesse von Patienten und Mitarbeitern größtmöglicher Infektionsschutz gewährleistet. „Ein wirksames und wegweisendes Hygienekonzept ist gerade in dieser Zeit enorm wichtig. Schließlich gehört der Rettungsdienst mit zur Speerspitze im Kampf gegen COVID-19“, erklärt der Vorstand des DRK-Region Hannover e.V., Anton Verschaeren. Neben der Rettungswache sind in dem Gebäude an der Senefelder Straße auch Verwaltungsbüros und Schulungsräume zu finden. Im Erdgeschoss betreibt das Deutsche Rote Kreuz darüber hinaus eine neue Hausnotruf-Zentrale, die mit modernster Technik ausgestattet ist.

Region und Stadt Hannover planen gemeinsames Impfzentrum – Messe Hannover© Bernd Günther

Region und Stadt Hannover planen gemeinsames Impfzentrum

30. November 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Auf dem hannoverschen Messegelände soll in den kommenden Wochen ein gemeinsames Impfzentrum von Region und Landeshauptstadt Hannover entstehen. Das haben Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay heute, Montag, 30.11.2020, bekannt gegeben.

„Die vergangenen Wochen haben den Menschen pandemiebedingt einiges abverlangt. Die hoffentlich bald beginnenden Impfungen sind ein Grund zur Hoffnung, dass wir die Pandemie zurückdrängen können. Der Weg zurück zur Normalität ist aber noch weit“, so Onay. Jagau ergänzt: „Das Impfzentrum ist ein erster Schritt, damit wir im Verlauf des nächsten Jahrs hoffentlich wieder zu mehr Normalität kommen. Die Isolation und die Angst vor Begegnung mit anderen sind auf Dauer eine Belastung für jeden und jede einzelne und für und gesamte Gesellschaft.“

Per Erlass hatte das Land Niedersachsen die örtlichen Katastrophenschutzbehörden beauftragt, Impfzentren zu erstellen.  In der Region Hannover gibt es zwei Katastrophenschutzbehörden – die Region und die Stadt Hannover. „Da der Erlass die Möglichkeit der Kooperation zwischen den Behörden einräumt, haben wir uns entschieden, die Aufgabe gemeinsam anzugehen“, sagt Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. „Das bietet die Chance, Ressourcen zu bündeln und den ohnehin ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Dabei setzen wir auf die hauptamtlichen Strukturen der Berufsfeuerwehr genauso wie auf die ehrenamtlichen Strukturen der Hilfsdienste“, ergänzt Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover.

Bis zum 15. Dezember – so die Planung – soll auf dem Messegelände ein funktionsfähiges Impfzentrum eingerichtet sein. Die Vorteile des Standorts liegen auf der Hand: „Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten, technische Anschlüsse, sanitäre Anlagen und Sicherheitsaspekte müssen berücksichtigt werden. Auch die Barrierefreiheit gilt es sicher zu stellen. Das Messegelände kann all diese Anforderungen erfüllen und ist mit allen Verkehrsmittel ideal erreichbar. Es bietet zudem die Möglichkeit, das Zentrum weiter auszubauen, wenn es nötig ist“, erläutert Drautz. Zu berücksichtigen seien zudem die Anforderungen an den Transport und die Lagerung des Impfstoffs: „Wir müssen uns darauf einrichten, dass der Impfstoff in Teillieferungen kommt und Zeitpunkt und Anzahl der Impfdosen kurzfristig mitgeteilt werden. Auf all diese Eventualitäten müssen der Standort und das Personal vorbereitet sein – wir brauchen eine hohe Flexibilität in jeder Hinsicht.“ Es gelte zudem sicherzustellen, dass auch die Zweitimpfungen nach 21 bzw. 28 Tagen gewährleistet werden können.

Bis Dienstag, so die Forderung des Landes, müssen die Katastrophenschutzbehörden ihre Konzepte eingereicht haben. Neben dem Messegelände wird aktuell auch das Hannover Congress Centrum als möglicher Standorte geprüft. „Es spricht viel dafür, die Impfungen auf einen oder auf wenige Standorte zu konzentrieren und nicht zahlreiche kleinere Zentren zu schaffen“, sagt von der Ohe. Es würden darüber hinaus, wie in den Vorgaben des Landes gefordert, auch acht mobile Impfteams eingesetzt, die Menschen aufsuchen, denen der Weg zur Messe nicht zuzumuten sei.

Mit Blick auf die Frage, wer die Kosten trage, fordert von der Ohe Klarheit des Lands Niedersachsen. Für eine erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben müssten die beauftragten Behörden zudem Planungssicherheit haben in Bezug auf alle Leistungen, die das Land Niedersachsen selbst erbringen wolle, zum Beispiel Impfstofflogistik, Transport und Terminmanagement. „Außerdem brauchen wir eine Vorgabe der Ständigen Impfkommission (StIKo) zur Reihenfolge der zu impfenden Gruppen“, so von der Ohe.

Jagau und Onay erläutern abschließend: „In der Region Hannover sind wir bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Unseren Weg wollen und werden wir fortsetzen. Die Impfzentren sind der nächste Schritt.“

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