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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Nachwuchskräfte in der Region Hannover

Ausbildungsstart Region Hannover: 78 Nachwuchskräfte beginnen

3. August 2026/in Region Hannover

Duales Studium, Ausbildung, Praktikum und Freiwilligendienste beginnen.

REGION HANNOVER (redu) – Zum Ausbildungsstart Region Hannover beginnen im August und September 2026 insgesamt 78 junge Menschen ein duales Studium, eine Berufsausbildung, ein Fachoberschulpraktikum oder einen Freiwilligendienst. Sie starten in zwölf Berufsfeldern und lernen bei Einführungstagen ihren neuen Arbeitgeber kennen.

Die Region Hannover bildet vor allem für die Verwaltung aus, bietet aber auch technische, handwerkliche, soziale und inklusive Ausbildungswege an.

Beim Ausbildungsstart Region Hannover erwartet die Nachwuchskräfte ein mehrtägiges Einführungsprogramm. Geplant sind eine Rallye durch das Regionshaus, ein Besuch im Zoo, eine Stadionführung und das Planspiel einer Regionsversammlung.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen sollen dabei die Region Hannover, das Ausbildungsteam und die übrigen Nachwuchskräfte kennenlernen.

Schwerpunkt liegt auf der Verwaltung

Den größten Anteil bilden 37 Personen, die ein duales Studium der Verwaltungswissenschaft beginnen. Neun weitere Nachwuchskräfte starten eine Ausbildung zur oder zum Verwaltungsfachangestellten.

Das duale Studium umfasst in den kommenden drei Jahren sechs theoretische Trimester an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Niedersachsen und drei praktische Trimester. Die angehenden Verwaltungsfachangestellten wechseln zwischen Berufsschule, Niedersächsischem Studieninstitut und praktischer Arbeit in der Verwaltung.

Weitere Berufe und inklusive Angebote

Weitere Nachwuchskräfte beginnen eine Ausbildung im Büromanagement, in der Systemintegration, im Medien- und Informationsdienst, in der Hauswirtschaft, der Mediengestaltung, im Tischlerhandwerk oder im Straßenwärterdienst.

Zu den inklusiven Ausbildungsangeboten gehören zwei Plätze für Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker für Floristik sowie fünf Plätze für Werkerinnen und Werker im Gartenbau.

Praktika und Freiwilligendienste

Jugendliche können bei der Region Hannover außerdem ein Fachoberschulpraktikum mit dem Schwerpunkt Verwaltung absolvieren. Hinzu kommen ein Freiwilliges Soziales Jahr im Brandschutz oder im Bereich Politik sowie ein Freiwilliges Ökologisches Jahr.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn im Sommer 2027 sind ab September 2026 über das Ausbildungsportal der Region Hannover möglich.

Blaulichtmeile 2024 in Langenhagen

Blaulichtmeile Langenhagen zeigt mehr als 40 Einsatzfahrzeuge

1. August 2026/in Region Hannover

Am 9. August präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Arbeit auf dem Marktplatz.

LANGENHAGEN (redu) – Die Blaulichtmeile Langenhagen bringt am Sonntag, 9. August 2026, mehr als 40 Einsatzfahrzeuge auf den Marktplatz. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Technik sowie zahlreiche Vorführungen und Mitmachangebote für Familien.

Nach der Premiere mit mehr als 10.000 Gästen findet der Aktionstag zum zweiten Mal statt. Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Einsatzkräfte.

Die Blaulichtmeile Langenhagen erstreckt sich über den Marktplatz und die umliegenden Veranstaltungsflächen. Zu den angekündigten Programmpunkten gehören Fahrzeugausstellungen, technische Vorführungen und Angebote, bei denen die Gäste selbst aktiv werden können.

Polizeihubschrauber landet auf dem Gelände

Erstmals soll der Polizeihubschrauber „Phoenix“ bei der Veranstaltung zu sehen sein. Nach seiner Landung können Besucher das Fluggerät aus der Nähe betrachten und mit der Besatzung sprechen. Der Hubschrauber bleibt voraussichtlich etwa zwei Stunden vor Ort.

Die Stadtfeuerwehr ermöglicht es unter anderem, Schutzkleidung anzuprobieren, eine Türöffnung zu testen und eine Drehleiter zu besteigen. Die Stadtjugendfeuerwehr zeigt Löschübungen für Kinder und informiert über ihre Nachwuchsarbeit.

Die Polizei Hannover bringt neben einem Streifenwagen eine Kletterwand, eine Klimmzugstation und einen Air-Hockey-Tisch mit. Außerdem sind Angebote der Puppenbühne sowie Informationen zur Diensthundestaffel, zur technischen Prävention und zu den beruflichen Möglichkeiten bei der Polizei vorgesehen.

Organisationen stellen ihre Technik vor

An dem Aktionstag beteiligen sich unter anderem die Flughafenfeuerwehr Hannover, das Technische Hilfswerk, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, das Hauptzollamt Hannover und die Bundeswehr. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz informiert über Vegetationsbrandbekämpfung und Herausforderungen im Katastrophenschutz.

Ab 13 Uhr tritt die Band IT AIN’T US auf. Zum weiteren Programm gehören Kinderschminken, eine Hüpfburg, Reanimationstrainings, Brandschutzaktionen und Modellbauvorführungen. Bei der abschließenden Löschübung setzt die Feuerwehr ein Holzhaus kontrolliert in Brand und demonstriert die Brandbekämpfung.

Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Autofahrer können den kostenlosen Parkplatz an der Schützenstraße nutzen.

Unruhige Nacht mit vielen Einsätzen

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze

31. Juli 2026/in Region Hannover

Zehn Ortsfeuerwehren arbeiten bis in die frühen Morgenstunden.

WUNSTORF (redu) – Ein Unwetter in Wunstorf hat am späten Donnerstagabend mehr als 80 Feuerwehreinsätze ausgelöst. Rund 300 Kräfte der zehn Ortsfeuerwehren beseitigten umgestürzte Bäume, pumpten vollgelaufene Bereiche leer und arbeiteten bis in die frühen Morgenstunden.

Die Vielzahl der Notrufe erforderte eine zentrale Einsatzführung. In der Feuerwache Wunstorf koordinierte und priorisierte die Einsatzleitung Ort sämtliche gemeldeten Einsatzstellen im Stadtgebiet.

Zahlreiche Notrufe während des Starkregens

Bereits während des Unwetters in Wunstorf gingen bei der Regionsleitstelle Hannover die ersten Notrufe ein. Der anhaltende Starkregen führte innerhalb kurzer Zeit zu immer neuen Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet.

Aufgrund der dynamischen Lage besetzte die Einsatzleitung Ort die Feuerwache Wunstorf. Von dort aus koordinierte sie die Einsätze aller zehn Ortsfeuerwehren und legte fest, in welcher Reihenfolge die gemeldeten Schäden abgearbeitet wurden.

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze – Wunstorf Starkregen2 26 07 30

Die Einsätze wurden zentral koordiniert © Stadtfeuerwehr Wunstorf

Die zentrale Koordination sollte sicherstellen, dass die verfügbaren Kräfte gezielt eingesetzt werden konnten. Einsatzkräfte verschiedener Ortsfeuerwehren arbeiteten dabei gemeinsam und unterstützten sich an den jeweiligen Einsatzstellen gegenseitig.

Wasser in Kellern, Garagen und Parkhäusern

Die Aufgaben der Feuerwehr waren vielfältig. Neben umgestürzten Bäumen mussten die Einsatzkräfte zahlreiche vollgelaufene Keller, Garagen, Zufahrten und Parkhäuser leerpumpen.

Unwetter in Wunstorf: Mehr als 80 Einsätze – Wunstorf Starkregen 26 07 30

Auch Tiefgaragen waren betroffen durch den Starkregen © Stadtfeuerwehr Wunstorf

Darüber hinaus beseitigten sie weitere Schäden, die durch das Unwetter entstanden waren. Auch bei medizinischen Notfällen leisteten Feuerwehrkräfte Unterstützung.

Im gesamten Stadtgebiet waren die zehn Ortsfeuerwehren gemeinsam im Einsatz. Nach Angaben der Stadtfeuerwehr arbeiteten rund 300 Kräfte innerhalb weniger Stunden mehr als 80 Einsatzstellen ab.

Die ersten Alarmierungen erfolgten gegen 22 Uhr. Bis in die Nacht hinein kamen die Einsatzkräfte an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zum Einsatz.

Erst in den frühen Morgenstunden waren die letzten Arbeiten beendet. Gegen 3 Uhr konnte auch die letzte Einsatzstelle abgeschlossen werden.

Die Stadtfeuerwehr Wunstorf dankte der Bevölkerung anschließend für das Verständnis während der umfangreichen Maßnahmen.

Strohballenbrand

Heuballenbrand in Schneeren greift auf Waldstück über

30. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 60 Rundballen geraten nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“ in Brand – Bodenfeuer breitet sich etwa 50 Meter in den Wald aus.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu)– Ein Heuballenbrand Schneeren hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 aufgestapelte Rundballen brannten auf einem Stoppelacker nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Waldstück über.

Insgesamt waren 139 Einsatzkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren sowie weitere Einheiten vor Ort. Gegen 20 Uhr dauerten die Löscharbeiten noch an.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Heuballenbrand Schneeren kurz nach 15 Uhr gemeldet worden. Die Rundballen lagen auf einem Stoppelacker an der Verlängerung der Straße „Zum Hühnerbusch“.

Wegen der Nähe zu einem angrenzenden Wald hatte sich das Feuer bereits dorthin ausgebreitet. Das Bodenfeuer zog sich nach Angaben der Feuerwehr etwa 50 Meter in das Waldstück hinein. Die brennenden Ballen erzeugten eine weithin sichtbare Rauchwolke.

Feuerwehr stoppt Ausbreitung im Wald

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf den Waldbrand. Mit Schläuchen, Löschrucksäcken und Waldbrandhacken bekämpften sie die Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung trugen die Feuerwehrleute Filtergeräte.

Landwirte hatten den Acker rund um die Heuballen bereits umgegrubbert. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich das Feuer über die Stoppeln weiter ausbreitet.

Später zogen die Landwirte die brennenden Rundballen mit Traktoren auseinander. So konnten die Einsatzkräfte das Heu gezielter ablöschen.

Drohne sucht nach Glutnestern

Eine Drohne kontrollierte das Waldgebiet aus der Luft. Dabei entdeckte Glutnester konnten anschließend gezielt gelöscht werden.

Um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu bringen, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet ein. Die Fahrzeuge pumpten das Wasser in einen Faltbehälter, von dem aus es in die Schlauchleitungen weitergeleitet wurde.

Im Einsatz waren 139 Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf, Eilvese, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh und Otternhagen. Beteiligt waren außerdem die Drohneneinheit des Brandschutzabschnittes 5, die Einsatzleitung vor Ort, die Versorgung, die Polizei und der Rettungsdienst.

Vor Ort befanden sich zudem Stadtbrandmeister Torben Klingemann, seine Vertreter Christian Brandt und Lars Hedwig, der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich sowie Maria Lindemann von der Stadtverwaltung.

Um 20 Uhr war der Einsatz noch nicht beendet. Nach Einschätzung der Feuerwehr sollten sich die Löscharbeiten bis in die Nacht hineinziehen.

Vorsorgliche Warnung vor Unwetter

Unwettergefahr in der Region Hannover steigt

30. Juli 2026/in Region Hannover

Vor allem Fallböen und umstürzende Bäume können während des Frontdurchgangs zur Gefahr werden.

REGION HANNOVER (redu) – Die Unwettergefahr in der Region Hannover steigt mit einem markanten Luftmassenwechsel. Auf Temperaturen um 35 Grad, möglicherweise sogar nahe 38 Grad, könnte deutlich kühlere Luft folgen. Begleitend sind kräftige Gewitter, Starkregen, Hagel und schwere Böen möglich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN von Donnerstag 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr herausgegeben.

Der starke Temperaturgegensatz erhöht das Risiko heftiger Wettererscheinungen. Besonders Fallböen sowie umstürzende Bäume können Menschen, Verkehr und Rettungswege gefährden.

Am Donnerstag sind in Hannover Temperaturen um 35 Grad möglich. Einzelne Wettermodelle berechnen Werte nahe 38 Grad. Hinter der heranziehenden Kaltfront wird deutlich kühlere Luft erwartet.

Bis Samstag könnten die Höchstwerte auf etwa 21 bis 25 Grad zurückgehen. Zwischen der heißen Luft vor der Front und der Luftmasse dahinter liegt damit ein Unterschied von mehr als zehn Grad.

Gewitter können schwere Böen bringen

Der Luftmassenwechsel kann kräftige Gewitter, Starkregen und Hagel auslösen. Zudem sind schwere Sturm- und örtliche Orkanböen möglich.

Eine besondere Gefahr geht von Fallböen aus. Dabei sinkt kalte, durch Niederschlag zusätzlich abgekühlte Luft aus einer Gewitterwolke schnell nach unten. Am Boden breitet sie sich mit hoher Geschwindigkeit seitlich aus.

Solche Böen können für Menschen nahezu unvermittelt einsetzen. Heftiger Wind ist auch außerhalb des stärksten Regengebietes möglich. Selbst bei einer allgemeinen Warnung lässt sich nicht genau vorhersagen, welche Straße oder welcher Ort besonders stark betroffen sein wird.

Voll belaubte Bäume besonders anfällig

Im Sommer bieten voll belaubte Baumkronen dem Wind eine große Angriffsfläche. Regen erhöht zusätzlich das Gewicht von Laub und Ästen. Aufgeweichte Böden oder durch Hitze stark ausgetrocknete Böden können zugleich die Standfestigkeit der Wurzeln beeinträchtigen.

Schwere Böen können deshalb Äste abbrechen oder ganze Bäume entwurzeln. Umgestürzte Bäume können Straßen, Bahnstrecken und Zufahrten innerhalb kurzer Zeit blockieren. Dadurch können auch Rettungswege versperrt werden.

Während des Frontdurchgangs sollten Wälder, Parks und baumbestandene Straßen möglichst gemieden werden. Bei akuter Gefahr gilt der Feuerwehr-Notruf 112. Nicht akute Schäden oder Behinderungen sind kein Grund, die Notrufleitungen unnötig zu belasten. Diese Information gilt als vorsorgliche Warnung, damit sich die Bevölkerung auf eine mögliche Gefahrenlage zeitnah vorbereiten kann.

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis – BGPress 20260729 1920 BGPRESS 1409535

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis

30. Juli 2026/in Region Hannover

Etwa 100 Einsatzkräfte suchten mit Tauchern und fünf Booten nach einem möglicherweise vermissten Schwimmer.

LANGENHAGEN (redu) – Ein Großeinsatz am Schulenburger Südsee ist am Mittwochabend ohne Ergebnis beendet worden. Rund 100 Kräfte suchten nach einem Menschen, der nach Angaben von Augenzeugen zum Schwimmen ins Wasser gegangen und anschließend nicht mehr gesehen worden sein soll.

Taucher, Boote und Einsatzkräfte am Ufer beteiligten sich an der Suche. Gegen 21.50 Uhr wurde der Einsatz beendet, ohne dass jemand im Wasser gefunden wurde.

Der Großeinsatz am Schulenburger Südsee begann gegen 19.30 Uhr. Augenzeugen hatten die Feuerwehr alarmiert, wie Feuerwehrsprecher Dennis Carlini mitteilte.

Großeinsatz am Schulenburger Südsee ohne Ergebnis – BGPress 20260729 1916 BGPRESS 1409531

Feuerwehr und DLRG haben mit Rettungsbooten und Tauchern nach einem vermissten Schwimmer im Schulenburger Südsee gesucht. © Bernd Günther

Zahlreiche Taucher suchten nach dem möglicherweise vermissten Schwimmer. Einsatzkräfte kamen unter anderem aus Lehrte, Burgdorf, Seelze und Isernhagen. Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft war vor Ort.

Fünf Boote waren auf dem Wasser unterwegs. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte das Ufer, fanden dort jedoch ebenfalls niemanden.

Mit dem Sonnenuntergang bauten Feuerwehrleute Beleuchtung für die weitere Suche auf. Gegen 21.50 Uhr wurde der Einsatz laut Pressesprecher eingestellt. Über die Identität des Gesuchten ist nichts bekannt.

Wohnung in Vollbrand

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar

30. Juli 2026/in Region Hannover

Feuerwehr öffnet Teile der Dachhaut und kontrolliert das Gebäude mit Wärmebildkameras.

LEHRTE (redu) – Nach einem Wohnungsbrand in Lehrte ist ein Mehrfamilienhaus derzeit unbewohnbar. Insgesamt 74 Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich, öffneten vorsorglich Teile der Dachhaut und meldeten um 23.07 Uhr „Feuer aus“.

Eine Brandausbreitung innerhalb der Dachkonstruktion ließ sich zunächst nicht vollständig ausschließen. Weitere Brandherde oder Glutnester wurden bei den Kontrollen jedoch nicht festgestellt.

Der Wohnungsbrand Lehrte erforderte umfangreiche Kontrollen an der betroffenen Wohnung und an der Dachkonstruktion. Der Einsatzleiter ließ die Lage während der Arbeiten fortlaufend neu bewerten.

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar – BGPress 20260729 2037 BGPRESS 1409551

Der Einsatzleiter bewertete die Lage mit seinen Führungskräften immer wieder neu. © Bernd Günther

Teile der Dachhaut geöffnet

Weil eine Ausbreitung des Feuers innerhalb des Daches zunächst nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, öffneten die Einsatzkräfte vorsorglich Teile der Dachhaut. Der Verdacht auf weitere Brandherde bestätigte sich nicht.

Für diese Arbeiten und die anschließenden Nachlöscharbeiten wurde der 4. Zug mit den Ortsfeuerwehren Arpke und Sievershausen nachalarmiert.

Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar – BGPress 20260729 2021 BGPRESS 1409542

Großaufgebot an Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand in Lehrte im Knappenweg. © Bernd Günther

Gebäude derzeit unbewohnbar

Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich umfassend mit Wärmebildkameras. Weitere Glutnester konnten ausgeschlossen werden.

Das Mehrfamilienhaus wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass es derzeit unbewohnbar ist. Der Energieversorger trennte das Gebäude vollständig vom Stromnetz.

Um 23.07 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Nach den abschließenden Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Brandstelle an die Polizei.

Insgesamt waren 74 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten, Hämelerwald, Aligse, Steinwedel, Kolshorn, Arpke und Sievershausen im Einsatz. Außerdem waren der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.

Vorabinfo Gewitter

Unwetter-Vorabinfo für Region Hannover am Donnerstag

29. Juli 2026/in Region Hannover

Schwere Sturmböen, örtliche Orkanböen, Starkregen und Hagel sind am Donnerstagnachmittag möglich.

REGION HANNOVER (redu) – Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetter-Vorabinfo für Region Hannover herausgegeben. Am Donnerstag, 30. Juli 2026, können zwischen 14 und voraussichtlich 20 Uhr gebietsweise schwere Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel auftreten.

Die Mitteilung weist auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial hin. Genauere Angaben zu betroffenen Orten und Zeiträumen folgen erst mit möglichen amtlichen Warnungen.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte die Unwetter-Vorabinfo für Region Hannover am Mittwoch um 18.51 Uhr. Demnach ziehen die Gewitter am Donnerstagnachmittag und -abend wahrscheinlich von Südwesten auf.

Orkanböen örtlich möglich

Der DWD rechnet mit schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde. Lokal sind auch Orkanböen bis 120 Kilometer pro Stunde möglich.

Begleitend kann Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Zudem ist Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter möglich.

Amtliche Warnungen können folgen

Die Vorabinformation soll eine rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten nach Angaben des Wetterdienstes typischerweise sehr lokal auf und treffen meist nur wenige Orte mit voller Intensität.

Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt sind erst mit amtlichen Warnungen möglich. Der DWD empfiehlt deshalb, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen.

Haus der Region Hannover

Elf Kandidierende zur Regionspräsidentschaft wollen an die Spitze der Region Hannover

27. Juli 2026/in Region Hannover, Politik

Regionswahlausschuss lässt 831 Bewerberinnen und Bewerber für die Regionsversammlung zu.

REGION HANNOVER – Für die Regionspräsidentschaft Hannover treten bei der Kommunalwahl am 13. September elf Personen an. Der Regionswahlausschuss ließ zudem 831 Kandidierende für die 84 Mandate der Regionsversammlung zu. Eine mögliche Stichwahl ist für den 27. September vorgesehen.

Der Wahlausschuss entschied am Montag über die eingereichten Wahlvorschläge. Die Region ist für die Wahl der Regionsversammlung in 13 Wahlbereiche gegliedert.

Elf Personen bewerben sich um das Präsidentenamt

Für die Regionspräsidentschaft Hannover wurden Eva Bender für die SPD, Dr. Oliver Junk für die CDU und Sinja Münzberg für die Grünen zugelassen. Hinzu kommen Robert Reinhardt-Klein für die FDP, Nicolas Lehrke für die AfD Niedersachsen und Mizgin Çiftçi für Die Linke.

Ebenfalls antreten dürfen Thomas Ganskow für die Piratenpartei Niedersachsen, Jonas Walther für DIE HANNOVERANER, Erik Breves für Volt, Elizabeth Hartmann für Die PARTEI und Oliver Wempe für die FREIEN WÄHLER.

Erhält am 13. September niemand mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, folgt am 27. September eine Stichwahl. Daran nehmen die beiden Personen mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang teil.

179 Listenwahlvorschläge zugelassen

Für die Wahl der Regionsversammlung ließ der Wahlausschuss 179 Listenwahlvorschläge von 17 Parteien und Wählergruppen zu. Insgesamt bewerben sich 831 Personen um 84 Mandate.

In allen 13 Wahlbereichen treten SPD, CDU, Grüne, FDP, AfD Niedersachsen, Die Linke, Tierschutzpartei, Piraten, DIE HANNOVERANER, Volt, Die PARTEI, FREIE WÄHLER und BSW Niedersachsen an.

UWR Hannover kandidiert in sieben Wahlbereichen. DAVA-Niedersachsen, Die Urbane und PAKT+ treten jeweils in einem Wahlbereich an.

Die direkt gewählte Regionspräsidentin oder der direkt gewählte Regionspräsident gehört der Regionsversammlung zusätzlich als stimmberechtigtes Mitglied an.

Rund 893.500 Menschen könnten wählen

Nach dem Stand vom 31. März 2026 leben in der Region Hannover rund 893.500 potenziell Wahlberechtigte. Die endgültige Zahl steht erst am Wahltag fest, da sich unter anderem durch Umzüge noch Veränderungen ergeben können.

Wahlberechtigt sind neben deutschen Staatsangehörigen auch Einwohnerinnen und Einwohner mit der Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates. Rund 52.500 potenziell Wahlberechtigte gehören zu dieser Gruppe.

Bei Kommunalwahlen dürfen zudem bereits 16-Jährige abstimmen. Rund 53.500 Menschen zwischen 16 und 20 Jahren können 2026 voraussichtlich erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen. Das entspricht etwa sechs Prozent der potenziell Wahlberechtigten.

Für die Wahl des Präsidentenamtes steht eine Stimme zur Verfügung. Bei der Wahl der Regionsversammlung können die Wahlberechtigten bis zu drei Stimmen vergeben und diese auf Listen oder einzelne Kandidierende verteilen.

Vollständige Wahlvorschläge und Musterstimmzettel sollen in Kürze auf der Internetseite zu den Wahlen in der Region Hannover veröffentlicht werden.

LAGA 2026 in Bad Nenndorf

Barrierefreie Landesgartenschau bietet Mobilitätsservice

26. Juli 2026/in Region Hannover

Kostenlose Elektromobile, stufenlose Wege und spezielle Sanitäranlagen sollen Menschen mit Behinderungen den Besuch erleichtern.

BAD NENNDORF (red) – Die Barrierefreie Landesgartenschau bietet Menschen mit eingeschränkter Mobilität kostenlose Hilfsmittel, stufenlose Wege und besondere Betreuungsangebote. Auf dem rund 34 Hektar großen Gelände stehen unter anderem Elektromobile, Rollstühle, Rollatoren und barrierefreie Sanitäranlagen zur Verfügung.

Die Angebote sollen möglichst vielen Menschen einen selbstständigen Besuch ermöglichen. Die Landesgartenschau läuft noch bis zum 18. Oktober und steht unter dem Motto „Hier blüht Vielfalt“.

Die Barrierefreie Landesgartenschau umfasst den Kurpark, den Landschaftspark und den Wiesenpark. Das rund 34 Hektar große Gelände wurde mit einem Investitionsvolumen von etwa 34 Millionen Euro gestaltet.

Barrierefreiheit soll dabei nicht nur einzelne Einrichtungen betreffen. Wege, Verbindungen, Sanitäranlagen, Veranstaltungsbereiche und zusätzliche Dienstleistungen wurden auf unterschiedliche Bedürfnisse der Besucher ausgerichtet.

Kostenlose Hilfsmittel für lange Wege

An zwei Eingängen können Gäste kostenlos Elektromobile, Rollstühle und Rollatoren ausleihen. Der Mietservice wird in Zusammenarbeit mit Ordelheide & Hillmann angeboten.

Barrierefreie Landesgartenschau bietet Mobilitätsservice – BGPress 20260725 0924 BGPRESS 1409452

Insgesamt 10 E-Mobile stehen bewegungseingeschränkten Besuchern kostenlos zur Verfügung. © Bernd Günther

Das Angebot richtet sich besonders an Menschen, denen längere Strecken schwerfallen. Zwischen den einzelnen Attraktionen und Parkbereichen müssen teilweise größere Entfernungen zurückgelegt werden.

Besucher können die Mobilitätshilfen nutzen, um Kurpark, Landschaftspark und Wiesenpark zu erkunden. Der Service soll dadurch auch Gästen mit Gehbehinderungen einen längeren Aufenthalt auf dem Gelände ermöglichen.

Entlang der Wege stehen zahlreiche Sitzgelegenheiten bereit. Nach Angaben aus der Mitteilung befinden sie sich durchschnittlich alle 50 bis 100 Meter und bieten Möglichkeiten für regelmäßige Ruhepausen.

Panoramaweg verbindet die Parkbereiche

Der neu angelegte Panoramaweg verbindet die Bereiche der Gartenschau stufenlos miteinander. Auch die Verbindung zwischen Kurpark und Wiesenpark wurde barrierefrei gestaltet.

Dafür führt eine neue Brücke über die Bundesstraße 65. Sie soll den Wechsel zwischen den beiden Parkbereichen sicher und ohne Stufen ermöglichen.

Zu den besonderen Zielen auf dem Gelände gehört der Waldtempel auf dem Galenberg. Der Baumkronenpfad ist über einen geförderten, barrierefreien Erlebnis-Spazierweg erreichbar.

Barrierefreie Landesgartenschau bietet Mobilitätsservice – Waldtempel

Eine der Höhepunkte auf dem Gelände ist der Waldtempel © Cornelia Günther

Damit sollen Natur und Kunst auch für Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen zugänglich sein. Besucher können den Weg bis in die Höhe der Baumkronen nutzen, ohne Treppen überwinden zu müssen.

Spezielle Sanitäranlage im Kurhaus

Im Kurhaus Bad Nenndorf wurde eine „Toilette für alle“ eingerichtet. Sie ist für Menschen mit komplexen Behinderungen vorgesehen und verfügt über Lifter und Liegen.

Weitere barrierefreie Toiletten sind über das Gelände verteilt. Dadurch sollen Besucher die sanitären Einrichtungen von den verschiedenen Parkbereichen aus erreichen können.

Auch bei größeren Veranstaltungen werden besondere Bereiche angeboten. Bei Konzerten auf der Esplanade stehen reservierte Rollstuhlplätze in unmittelbarer Nähe der Bühne zur Verfügung.

Begleitete Besuche für Menschen mit Pflegegrad

Eine Kooperation mit der Hand In Hand UG ermöglicht zusätzliche Angebote für Menschen mit Pflegegrad. Dazu gehören begleitete Ausflüge zur Landesgartenschau.

Das Angebot umfasst die Abholung von zu Hause, den Fahrdienst und die Betreuung während des Aufenthalts. Damit richtet es sich auch an Menschen, die die Gartenschau nicht ohne Unterstützung besuchen können.

Bei den Eintrittspreisen gibt es ebenfalls Vergünstigungen. Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten ermäßigte Eintrittskarten.

Begleitpersonen haben freien Eintritt, wenn im Ausweis die Merkzeichen B, aG, H, BI oder GI eingetragen sind. Sie benötigen dafür ein kostenloses Ticket, das an der Kasse ausgegeben wird.

Shuttle und barrierefreie Parkplätze

Für die Anreise fährt im Halbstundentakt ein Shuttle-Bus. Er verbindet die Bahnhöfe Haste und Bad Nenndorf mit dem Gartenschaugelände.

Die Haltestelle am Gelände befindet sich „Am Thermalbad“. Barrierefreie Parkplätze stehen außerdem am Haupteingang sowie in der Innenstadt zur Verfügung.

Weitere ausgewiesene Stellplätze befinden sich an der Poststraße, der Buchenallee und der Parkstraße. Damit bestehen mehrere Möglichkeiten, das Gelände mit dem Auto zu erreichen.

Schon vor dem Besuch können sich Gäste digital informieren. Die offizielle Internetseite bietet unter anderem eine Vorlesefunktion für Texte und eine individuell einstellbare Schriftvergrößerung.

 

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