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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Wassersauger im Einsatz

Unwettereinsätze Neustadt: Mehr als 20 Einsätze am Abend

14. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 80 Einsatzkräfte beseitigen umgestürzte Bäume, überflutete Keller und Straßen.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE – Unwettereinsätze Neustadt beschäftigten am Montagabend die Freiwilligen Feuerwehren im Neustädter Land. Mehr als 20 wetterbedingte Einsatzstellen wurden nach Starkregen und Sturmböen abgearbeitet. Rund 80 Einsatzkräfte waren bis nach Mitternacht im Einsatz.

Während andere Teile der Region Hannover deutlich stärker betroffen waren, blieb das Neustädter Land von größeren Schäden verschont. Dennoch waren zahlreiche Ortsfeuerwehren im Dauereinsatz.

Bäume, Keller und überflutete Straßen

Der erste Alarm erreichte die Ortsfeuerwehr Nöpke gegen 21:15 Uhr. Auf der Kreisstraße 301 zwischen Nöpke und Wenden blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis und gaben die Straße wieder frei.

Nur wenig später wurde die Ortsfeuerwehr Helstorf in den Moltkeweg alarmiert, nachdem Wasser infolge des Starkregens in ein Wohnhaus und den Keller eingedrungen war. Kurz darauf übernahm die Ortsfeuerwehr Basse einen Einsatz in Scharnhorst, wo der Keller eines Mehrfamilienhauses unter Wasser stand. Wegen weiterer eingehender Notrufe wurde zusätzlich die Ortsfeuerwehr Mandelsloh/Welze zur Unterstützung alarmiert.

Einsatzleitung koordiniert zahlreiche Schadenslagen

Mit dem steigenden Einsatzaufkommen in der Region Hannover wurde gegen 22:00 Uhr die Einsatzleitung Ort (ELO) alarmiert. Sie koordinierte die Einsätze im Neustädter Land und sorgte für eine geordnete Abarbeitung der Schadenslagen.

Im weiteren Verlauf des Abends unterstützten auch die Ortsfeuerwehren Vesbeck, Büren und Wulfelade. Da sich zahlreiche Einsatzkräfte bereits im Einsatz befanden, meldeten Anwohner weitere Schadensstellen direkt an die Feuerwehrkräfte vor Ort. Diese wurden unmittelbar in die Einsatzplanung aufgenommen.

Rund 80 Einsatzkräfte im Einsatz

Insgesamt arbeiteten die Freiwilligen Feuerwehren mehr als 20 Einsatzstellen ab. Das Einsatzspektrum reichte von vollgelaufenen Kellern über überflutete Straßen bis hin zu umgestürzten Bäumen.

Gegen 00:45 Uhr lagen der Regionsleitstelle keine weiteren Einsatzmeldungen aus dem Neustädter Land vor. Die Einsatzleitung Ort beendete daraufhin ihren Einsatz. Die Koordinierung der noch laufenden Maßnahmen übernahm anschließend der Bereichs-ELW als Verbindung zwischen der Einsatzleitung und den Einsatzleitern vor Ort.

Unwettereinsätze in Isernhagen

Starkregen fordert Freiwillige Feuerwehr Isernhagen die ganze Nacht

14. Juli 2026/in Region Hannover

Unwetterzentrale im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen unterstützt Einsatzkoordination während einer belasteten Nacht.

ISERNHAGEN – Unwettereinsätze Isernhagen haben die Freiwillige Feuerwehr in der Nacht zum 14. Juli stark gefordert. Zwischen 23:45 Uhr und den frühen Morgenstunden arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze ab und richteten zur Koordinierung eine Unwetterzentrale ein.

Vor allem vollgelaufene Keller und eine überflutete Tiefgarage beschäftigten die Feuerwehr. Die eingerichtete Unwetterzentrale unterstützte die Einsatzkoordination innerhalb des Gemeindegebietes.

Unwetterzentrale entlastet Leitstelle

Nach Angaben der Feuerwehr war die Regionsleitstelle Hannover aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens zeitweise stark belastet. Der Notruf 112 war in einzelnen Fällen nur eingeschränkt erreichbar. Um die Einsatzbearbeitung im Gemeindegebiet sicherzustellen, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.

Von dort aus koordinierten der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen und die Einsatzleitung die eingehenden Schadenslagen sowie den Einsatz der Kräfte. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.

Keller und Tiefgarage unter Wasser

Den Schwerpunkt der Unwettereinsätze Isernhagen bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller, insbesondere im Ortsteil Altwarmbüchen. Durch den anhaltenden Starkregen drang Wasser in zahlreiche Gebäude ein. Die Feuerwehr beseitigte die Wasserschäden mit Schmutzwasserpumpen und unterstützte die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.

Ein weiterer größerer Einsatz führte die Feuerwehr zum Möbelhaus Höffner. Dort lief infolge eines technischen Defekts die Tiefgarage erheblich mit Wasser voll. Die Einsatzkräfte setzten drei Pumpen ein, um die Wassermassen abzupumpen und weiteren Schaden zu verhindern.

Zum Abschluss bedankt sich die Feuerwehr Isernhagen bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihren nächtlichen Einsatz sowie bei der Bevölkerung für ihr Verständnis während der Abarbeitung der zahlreichen Schadenslagen.

Brand leerstehendes Gebäude

Brand in leerstehendem Gebäude in Godshorn schnell gelöscht

9. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 20 Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers bei einem Einsatz am Mittwochnachmittag.

GODSHORN – Bei einem Brand leerstehendes Gebäude ist die Ortsfeuerwehr Godshorn am Mittwochnachmittag zu einem Zimmerbrand ausgerückt. Rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten eine weitere Ausbreitung.

Am Mittwoch wurde die Ortsfeuerwehr Godshorn um 16:45 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem leerstehenden Gebäude alarmiert.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung und zu den anschließenden Nachlöscharbeiten in das Gebäude vor. Durch das schnelle Vorgehen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Die Ortsfeuerwehr Godshorn war mit rund 20 ehrenamtlichen Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa drei Stunden waren die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle konnte verlassen werden.

Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr keine Angaben.

Auslandsreise mit Tieren

Reisen mit Tieren: Region Hannover gibt wichtige Urlaubstipps

8. Juli 2026/in Region Hannover

Wer mit Hund, Katze oder Vögeln außerhalb der EU verreist, sollte die Einreisevorschriften vor der Rückkehr genau kennen.

REGION HANNOVER – Wer in den Sommerferien mit Hund, Katze oder Vögeln ins Ausland reist, sollte die Reisen mit Tieren-Bestimmungen für die Rückkehr sorgfältig beachten. Darauf weist der Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover zum Ferienbeginn hin.

Besonders bei Reisen in sogenannte nicht gelistete Drittländer gelten zusätzliche Einreisevoraussetzungen. Fehlende Nachweise können zu Quarantäne, hohen Kosten und erheblichem Stress für die Tiere führen.

Besondere Regeln für Reisen außerhalb der EU

Wer mit Hund oder Katze in nicht gelistete Drittländer wie die Türkei, Tunesien oder Serbien reist, benötigt für die Wiedereinreise in die Europäische Union neben einem gültigen Tollwutimpfschutz auch einen Nachweis über dessen Wirksamkeit. Dieser erfolgt durch eine Blutuntersuchung zur Bestimmung der Tollwutantikörper, die vor der Ausreise durchgeführt werden muss.

Fehlt dieser Nachweis bei der Rückkehr, kann dem Tier die Einreise verweigert werden.

Quarantäne und hohe Kosten möglich

Nach Angaben der Region Hannover werden Tiere ohne vollständige Einreiseunterlagen zunächst unter Quarantäne gestellt. Während dieser Zeit versuchen die zuständigen Behörden, die fehlenden Voraussetzungen nachträglich zu erfüllen. Gelingt dies nicht oder dauert es zu lange, muss das Tier in das Herkunftsland zurückgebracht werden.

Während der Quarantäne besteht kein Kontakt zwischen Tier und Besitzer. Auch Spaziergänge sind nicht möglich.

Dr. Petra Spieler, Leiterin des Fachbereichs Verbraucherschutz und Veterinärwesen, appelliert deshalb an Reisende: „Wer sich vor der Reise auch über die Rückreisebedingungen informiert, erspart sich und seinem Tier viele Unannehmlichkeiten.“

Keine Tiere spontan aus dem Urlaub mitbringen

Die Region Hannover rät außerdem davon ab, Welpen oder Kätzchen spontan aus dem Urlaub mitzubringen oder Tiere als Flugpatin oder Flugpate für Dritte zu transportieren. Für beide Fälle gelten zusätzliche Einreisevorschriften, sodass eine Einreise häufig nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist.

Der Hinweis gilt ausdrücklich auch für Reisen mit Vögeln. Tierhalterinnen und Tierhalter sollten sich deshalb bereits vor Reisebeginn umfassend über die Ein- und Rückreisebestimmungen informieren.

Stadtradeln 2026

STADTRADELN 2026: Region Hannover steigert erneut ihre Kilometerleistung

7. Juli 2026/in Region Hannover

4,56 Millionen Kilometer, mehr als 25.000 Teilnehmende und zahlreiche Spitzenplätze für Kommunen, Schulen und Teams aus der Region Hannover.

REGION HANNOVER – Das STADTRADELN 2026 bleibt in der Region Hannover auf Erfolgskurs. Insgesamt legten 25.288 Radfahrerinnen und Radfahrer in 1.207 Teams 4,56 Millionen Kilometer zurück. Damit wurde das Vorjahresergebnis erneut übertroffen. Im bundesweiten Vergleich liegt die Region derzeit auf dem zweiten Platz hinter Berlin.

Der Wettbewerb zeigt erneut die große Beteiligung von Kommunen, Schulen, Vereinen und Unternehmen in der Region Hannover. Die Siegerinnen und Sieger werden im Rahmen des Entdeckertags ausgezeichnet.

Mehr Kilometer als im Vorjahr

Die Region Hannover konnte ihre Bilanz gegenüber dem Vorjahr erneut verbessern. Während 2025 insgesamt 4,39 Millionen Kilometer erradelt wurden, standen 2026 bereits 4,56 Millionen Kilometer auf dem Konto. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg von 24.808 auf 25.288.

Im bundesweiten Vergleich der Kommunen belegt die Region Hannover aktuell den zweiten Platz hinter Berlin. Auch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der Regionsversammlung liegen derzeit auf Rang zwei ihrer Wettbewerbskategorie hinter München. Das endgültige internationale Ergebnis des Klima-Bündnis wird im Oktober veröffentlicht, wenn alle teilnehmenden Kommunen ihre Wertungen abgeschlossen haben.

Kommunen mit den besten Ergebnissen

In der Wertung **Kilometer pro Einwohnerin und Einwohner** verteidigte Wennigsen erneut den Spitzenplatz.

**Top 3 Kilometer pro Einwohner:**

– Wennigsen – 16,27 Kilometer
– Burgwedel – 5,97 Kilometer
– Uetze – 5,14 Kilometer

Bei den **absolut gefahrenen Kilometern** lag erneut die Landeshauptstadt Hannover deutlich an der Spitze.

**Top 3 Kilometer absolut:**

– Hannover – 1.961.474 Kilometer
– Wennigsen – 237.925 Kilometer
– Garbsen – 181.952 Kilometer

Kommunalparlamente

Auch die Rats- und Kommunalmitglieder beteiligten sich wieder aktiv am Wettbewerb.

**Beste Kommunalparlamente:**

– Wennigsen – 65,64 Parlamentarierkilometer
– Wunstorf – 20,79 Parlamentarierkilometer
– Burgdorf – 13,36 Parlamentarierkilometer

Für Burgdorf bedeutet der dritte Platz die erste Platzierung unter den besten drei Kommunalparlamenten seit zehn Jahren.

Schulen erneut an der Spitze

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellten die Schulen die erfolgreichsten Teams des Wettbewerbs.

**Kilometerstärkste Teams:**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover
– 84.354 Kilometer
– 489 Teilnehmende

2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover
– 72.645 Kilometer
– 464 Teilnehmende

3. Gymnasium Isernhagen
– 56.281 Kilometer
– 371 Teilnehmende

Die besten Teams pro Person

Besonders hohe Durchschnittswerte erreichten erneut kleinere Teams.

**Top 3 Kilometer pro Person:**

1. Ohne Akku! (Hannover)
– 2.122 Kilometer pro Person
– 5 Teilnehmende

2. Optik am Deister (Springe)
– 1.670 Kilometer pro Person
– 2 Teilnehmende

3. Pino Tour 2026 (Hannover)
– 1.333 Kilometer pro Person
– 2 Teilnehmende

Großer Zuspruch beim Schulwettbewerb

Am gesonderten Schulwettbewerb beteiligten sich in diesem Jahr 140 Schulen aus der Region Hannover – ebenfalls eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

**Weiterführende Schulen – Kilometerwertung**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover
2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover
3. Gymnasium Isernhagen

**Weiterführende Schulen – Zahl der Teilnehmenden**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover – 489
2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover – 464
3. Gymnasium Großburgwedel – 391

Aktivste Grundschulen

Bei den Grundschulen wurde die gefahrene Kilometerleistung ins Verhältnis zur Zahl der Schülerinnen und Schüler gesetzt.

**Top 3 Grundschulen:**

– Grundschule Wennigsen
– 115,6 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 40.587,1 Kilometer

– Grundschule Groß Munzel (Barsinghausen)
– 112,94 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 14.230,2 Kilometer

– Grundschule Gartenheimstraße (Hannover)
– 104,13 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 33.009,9 Kilometer

Regionsentdeckertag

39. Entdeckertag verbindet Regionaljubiläum mit großem Erlebnisprogramm

7. Juli 2026/in Region Hannover

Über 30 Tourenziele, drei Bühnen in der Innenstadt und vergünstigte Fahrten im Nahverkehr prägen den Entdeckertag am 6. September.

REGION HANNOVER – Der Entdeckertag Region Hannover steht am Sonntag, 6. September, ganz im Zeichen eines Doppeljubiläums. Die Region Hannover feiert ihren 39. Entdeckertag und zugleich ihr 25-jähriges Bestehen. Mehr als 30 Tourenziele, ein großes Innenstadtfest sowie vergünstigte Fahrten im öffentlichen Nahverkehr laden Besucherinnen und Besucher zum Entdecken ein.

Der Entdeckertag verbindet Ausflugsangebote, Kultur, Sport und Informationen über die Arbeit der Region Hannover. Gleichzeitig soll das Jubiläum dazu einladen, die Vielfalt der Städte und Gemeinden neu kennenzulernen.

Region feiert 25 Jahre gemeinsames Handeln

Mit dem Entdeckertag feiert die Region Hannover in diesem Jahr gleich zwei Anlässe. Während die Veranstaltungsreihe bereits zum 39. Mal stattfindet, blickt die Region Hannover auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Nach Angaben der Region soll der Aktionstag zeigen, wie vielfältig die Städte und Gemeinden zwischen Steinhuder Meer, Deister und Leine sind.

Erster Regionsrat Jens Palandt hebt hervor, dass sich aus den 21 Städten und Gemeinden in den vergangenen 25 Jahren eine starke Gemeinschaft entwickelt habe. Das Jubiläum biete deshalb einen passenden Anlass, die Region aus neuen Perspektiven kennenzulernen.

Mehr als 30 Tourenziele laden zum Entdecken ein

Über das gesamte Regionsgebiet verteilt öffnen am 6. September zahlreiche Einrichtungen, Museen, Vereine und Veranstaltungsorte ihre Türen. Das Angebot reicht von Führungen unter Tage im Klosterstollen Barsinghausen über historische Museen, Naturerlebnisse und Wanderungen bis hin zu Besichtigungen technischer Einrichtungen und kulturellen Angeboten.

In Hannover selbst stehen rund 20 verschiedene Ziele auf dem Programm. Besucherinnen und Besucher können unter anderem die Deponie Lahe, das Kindermuseum Zinnober, das Deutsche Hör-Zentrum der Medizinischen Hochschule Hannover, das Sprengel Museum, das Europäische Informationszentrum Niedersachsen oder die Konzernzentrale von enercity kennenlernen. Ebenso beteiligen sich Vereine, Forschungseinrichtungen und zahlreiche weitere Organisationen mit besonderen Aktionen.

Auch außerhalb Hannovers präsentieren die Städte und Gemeinden ihre Besonderheiten. In Sehnde wird eine Fossiliensuche im Steinbruch angeboten, in Langenhagen stehen Flughafenführungen auf dem Programm, während in Wunstorf Naturerlebnisse rund um das Steinhuder Meer im Mittelpunkt stehen. Familien finden ebenso passende Angebote wie Kultur- und Technikinteressierte oder sportlich Aktive.

Innenstadt wird zur großen Erlebnismeile

Ein Schwerpunkt des Aktionstages liegt erneut in der hannoverschen Innenstadt. Zwischen Kröpcke und Aegidientorplatz entsteht ein Festgelände mit mehr als 150 Informations- und Aktionsständen. Drei Bühnen sorgen den gesamten Tag über für ein abwechslungsreiches Programm.

Auf der Regionsbühne treten regionale Künstlerinnen und Künstler verschiedener Musikrichtungen auf. Ergänzt wird das Angebot durch die Bühne der Vielfalt mit Familienprogramm, Musik und Unterhaltung sowie durch die Sportregion-Bühne. Dort präsentieren Vereine Tanz-, Turn- und Kampfsportvorführungen. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher zahlreiche Sportarten selbst ausprobieren.

Auf dem Opernplatz informiert die Region Hannover gemeinsam mit ihren Einrichtungen und Unternehmen über ihre Aufgaben. Ergänzt wird das Angebot durch Mitmachaktionen, die sogenannte Familienwiese mit Kaffee und Kuchen sowie gastronomische Angebote entlang des Veranstaltungsgeländes.

Sondertarife erleichtern die Anreise

Wer den Entdeckertag mit Bus oder Bahn besuchen möchte, profitiert von einem besonderen Tarifangebot. Im gesamten GVH-Gebiet kostet die Tageskarte am Veranstaltungstag 7,40 Euro. Die Tageskarte S des Sozialtarifs wird für 3,70 Euro angeboten. Gruppen können mit einer Gruppen-Tageskarte für 13,60 Euro unterwegs sein.

Die Sonderregelung gilt unabhängig von der Zahl der durchfahrenen Tarifzonen innerhalb des GVH-Gebiets. Zudem können Fahrgäste die Nahverkehrszüge zu den Tourenziel-Bahnhöfen in den Tarifzonen D, E und F nutzen. Damit wird ein Vorteil angeboten, der sonst nur mit dem Deutschlandticket möglich ist.

Alternativ können Interessierte viele Ziele auch mit dem Fahrrad erreichen. Dafür stehen die Ausflugsziele in der kostenfreien Bike Citizen App als sogenannte Points of Interest zur Verfügung. So lassen sich individuelle Touren durch Stadt und Umland planen.

Abschluss der Jubiläums-Roadshow

Der Entdeckertag bildet zugleich den Schlusspunkt der Jubiläums-Roadshow zum 25-jährigen Bestehen der Region Hannover. In den vergangenen Monaten machte die Roadshow in den Städten und Gemeinden Station und informierte über Aufgaben und Dienstleistungen der Regionsverwaltung.

Beim Entdeckertag besteht nun letztmals die Gelegenheit, die sieben interaktiven Spielestationen kennenzulernen. Sie vermitteln die Themen Mobilität, Umwelt, Gesundheit, Sicherheit, Wirtschaft, Soziales und Bildung auf spielerische Weise und sollen die Arbeit der Region anschaulich machen.

Weitere Informationen zum Programm, zu allen Tourenzielen sowie zum Veranstaltungsablauf stellt die Region Hannover über das Programmheft und das Informationsportal zum Entdeckertag bereit.

Deichverteidigung beim THW

THW-Ausbildung stärkt Hochwasserschutz am Deich

7. Juli 2026/in Region Hannover

Praktische Ausbildung bereitet Einsatzkräfte auf Hochwasserlagen und Deichsicherung vor.

HANNOVER – Eine THW-Ausbildung zum Hochwasserschutz und zur Deichverteidigung hat am Samstag die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Hannover/Langenhagen auf mögliche Hochwasserlagen vorbereitet. Im Mittelpunkt standen praktische Übungen zur Deichsicherung, zum Erkennen von Schäden sowie zum fachgerechten Umgang mit Sandsäcken.

Die Ausbildung vermittelte theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten, um Einsatzkräfte auf Hochwasserlagen und Einsätze an Deichen vorzubereiten.

Schäden frühzeitig erkennen

Zu Beginn der Ausbildung erläuterten die Technischen Berater für Hochwasserschutz und Deichverteidigung, Sven Quintel und Manuel Klinnert, die Gefahren bei Arbeiten am und im Wasser sowie die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Ein Schwerpunkt lag auf der Erkennung typischer Deichschäden wie Sickerstellen, Erosionen oder Rissen, um im Einsatzfall frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die THW-Ausbildung vermittelte dazu die erforderlichen Grundlagen.

Praktische Übungen zur Deichsicherung

Im praktischen Teil errichteten die Helferinnen und Helfer eine Aufkadung aus Sandsäcken sowie eine Auflast zur Sicherung des Deichfußes. Zudem wurden verschiedene Methoden zum Befüllen von Sandsäcken vorgestellt, darunter Verfahren für den Einsatz von Spontanhelfenden. Auch die richtige Befüllung unterschiedlicher Sandsacktypen sowie deren Verpackung und Transport wurden geübt.

Im Rotationsverfahren durchliefen die Teilnehmenden alle Ausbildungsstationen. Die gefüllten Sandsäcke wurden anschließend über eine Menschenkette an die jeweilige Einsatzstelle weitergegeben – ein Verfahren, das im Einsatz wertvolle Zeit sparen kann. Die Ausbilder ergänzten die Übungen mit zahlreichen Hinweisen aus ihrer praktischen Erfahrung.

Zum Abschluss zogen die Beteiligten eine positive Bilanz. Die Helferinnen und Helfer vertieften ihr Fachwissen und sammelten praktische Erfahrungen für künftige Hochwasserlagen und Deicheinsätze. Für die Unterstützung dankte der Ortsverband der Firma Lehmann Mörtel-, Sand- und Kieswerke GmbH in Burgdorf für die Bereitstellung des Geländes sowie dem THW-Ortsverband Burgdorf für die Unterstützung der Ausbildung.

THW im Erdbebeneinsatz

THW Erdbebeneinsatz: 48 Einsatzkräfte aus Venezuela zurück

3. Juli 2026/in Region Hannover

Nach rund einer Woche sind 48 THW-Einsatzkräfte nach Deutschland zurückgekehrt. Die SEEBA unterstützte die internationale Hilfe nach den schweren Erdbeben rund um Caracas.

WUNSTORF – Nach rund einwöchigem Einsatz in Venezuela sind 48 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks nach Deutschland zurückgekehrt. Beim THW Erdbebeneinsatz unterstützten sie nach den schweren Erdbeben rund um Caracas die internationale Suche nach Verschütteten sowie weitere Hilfsmaßnahmen.

Die Einsatzkräfte suchten nach Vermissten, koordinierten internationale Rettungsarbeiten und unterstützten die deutsche Botschaft sowie lokale Hilfseinrichtungen mit Material und logistischer Hilfe.

Suche unter schwierigen Bedingungen

Nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft begann die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) mit der Suche nach verschütteten Menschen. In der Küstenstadt Caraballeda in der Region La Guaira kamen Rettungshunde und technische Ortungsgeräte zum Einsatz. Zahlreiche Einsatzstellen wurden systematisch überprüft.

THW Erdbebeneinsatz: 48 Einsatzkräfte aus Venezuela zurück – Suchhund THW

Suchhund des THW im Einsatz © THW / Philip Ziemek

Lebende Verschüttete konnten trotz intensiver Suche nicht gefunden werden. Nach Angaben des THW verschaffte die Gewissheit, dass keine Lebenszeichen mehr festgestellt wurden, vielen Angehörigen Klarheit über das Schicksal Vermisster. Aufgrund der seit dem Erdbeben verstrichenen Zeit und der hohen Temperaturen wurde der Sucheinsatz am Mittwoch in Abstimmung mit den venezolanischen Partnern beendet.

Unterstützung über die Suche hinaus

Parallel zu den Sucharbeiten koordinierten THW-Kräfte gemeinsam mit spanischen Einsatzkräften die Arbeit internationaler Rettungsteams in einem Einsatzabschnitt. Insgesamt arbeiteten dort zehn Einheiten die identifizierten Einsatzstellen systematisch ab.

Ein Teil der Ausrüstung blieb in Venezuela. Zelte, Stromerzeuger und weiteres Material mit einem Gesamtgewicht von fünf Tonnen wurden dem venezolanischen Roten Kreuz für ein Feldhospital übergeben. Zudem erhielt ein lokales Krankenhaus Medikamente.

Zwei weitere THW-Kräfte unterstützten die deutsche Botschaft in Caracas unter anderem bei der Beurteilung beschädigter Gebäude und bei der Koordination deutscher Hilfsmaßnahmen. Außerdem begleiteten sie die logistische Unterstützung weiterer deutscher Einsatzkräfte, darunter der Johanniter-Unfall-Hilfe.

THW-Präsidentin Sabine Lackner dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen und wünschte ihnen nach ihrer Rückkehr eine gute Erholung. Die eingesetzten Ehrenamtlichen stammten aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Finanziert wurde der Einsatz durch das Auswärtige Amt, den strategischen Lufttransport übernahm die Bundeswehr.

Großeinsatz bei Hotelbrand

Hotelbrand in Langenhagen: Kellerfeuer löst Großeinsatz aus

1. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 80 Brandmelder schlagen Alarm – Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers.

LANGENHAGEN (redu) – Ein Hotelbrand Langenhagen hat am Montagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Im Keller eines Hotels geriet ein Elektro-Großgerät in Brand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, eine starke Rauchentwicklung machte jedoch umfangreiche Kontroll- und Entrauchungsmaßnahmen erforderlich.

Die zunächst ausgelöste Brandmeldeanlage erwies sich als echter Brandfall. Vier Personen wurden nach dem Einatmen von Rauch vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut.

Rauch breitet sich im Gebäude aus

Die Feuerwehr wurde am Montag gegen 20:18 Uhr zu einem Hotel in Langenhagen alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Bereits bei der ersten Erkundung bestätigte sich ein Brandereignis. Insgesamt hatten rund 80 Brandmelder in dem Gebäudekomplex Alarm ausgelöst.

Der Brand entstand im Keller des Hotels an einem Elektro-Großgerät des angeschlossenen Restaurants. Der dabei entstandene Rauch breitete sich über den Aufzugsschacht auf mehrere Etagen des Hotels sowie in die Tiefgarage aus.

Nach der Bestätigung des Brandes wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Im Einsatz waren der Löschzug Langenhagen mit Tanklöschfahrzeug, Drehleiter und Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, die Ortsfeuerwehr Godshorn sowie der Einsatzleitwagen 2 aus Kaltenweide.

Umfangreiche Entrauchung erforderlich

Vier Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung und Kontrolle der verrauchten Bereiche vor. Da sich der Rauch im Gebäude großflächig verteilt hatte, mussten sämtliche betroffenen Bereiche sorgfältig überprüft werden. Zur Entrauchung von Hotel, Tiefgarage und weiteren Gebäudeteilen setzte die Feuerwehr vier Hochleistungslüfter ein.

Vier Personen wurden wegen eingeatmeten Rauchs vorsorglich vom Rettungsdienst betreut. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht.

Der Einsatz wurde von Florian Thon geleitet. Auch Stadtbrandmeister Oliver Schütte verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage. Nach rund drei Stunden konnten die Maßnahmen beendet werden.

Veranstaltungen abgesagt

Region Hannover sagt nach Gewalttat in Stade mehrere Veranstaltungen ab

30. Juni 2026/in Region Hannover

Drei Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover gehören zu den Todesopfern. Sommerempfang, Kultursommer und Roadshow-Termine entfallen.

REGION HANNOVER (redu) – Nach der Gewalttat in Stade hat die Region Hannover mehrere öffentliche Termine abgesagt. Drei Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover gehören zu den Todesopfern. Auch die Regionsversammlung am Dienstag findet in verkürzter Form statt.

Die Absagen betreffen Veranstaltungen in mehreren Kommunen der Region. Hintergrund ist die Trauer um die Todesopfer sowie die Anteilnahme mit Angehörigen und Beschäftigten.

Trauer in der Region

Die Veranstaltungen abgesagt betreffen den Sommerempfang der Wirtschaftsförderung und das Eröffnungskonzert des Kultursommers, die beide für den 1. Juli vorgesehen waren. Ebenfalls entfallen die geplanten Roadshow-Termine am 4. Juli in Ronnenberg sowie am 5. Juli in Laatzen.

Öffentliche Termine entfallen

Nach Angaben der Region Hannover kamen bei der Gewalttat in Stade mehrere Menschen ums Leben. Unter den Opfern befinden sich drei Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover. Sie nahmen an einem Hilfeplangespräch in einer Jugendhilfeeinrichtung teil.

Auch die Regionsversammlung am Dienstag, 30. Juni, wurde in verkürzter Form durchgeführt. Die Region Hannover erklärte, die Absagen seien Ausdruck des Respekts gegenüber den Opfern und deren Angehörigen. Zudem gelte das Mitgefühl den Familien, Freundinnen und Freunden der Getöteten sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die das Geschehen verarbeiten müssen.

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