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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Hüttenbrand Wedemark

Feuerwehr bekämpft Hüttenbrand Wedemark mit Großaufgebot

9. Juni 2026/in Region Hannover

Rund 50 Einsatzkräfte waren nahe der A7 im Einsatz, nachdem eine alte Hütte in einem Waldgebiet in Brand geraten war.

WEDEMARK (redu) – Ein Hüttenbrand Wedemark hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz nahe der A7 ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine alte Hütte in einem Waldgebiet bereits in Vollbrand. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der abgelegenen Lage des Brandortes und der aufwendigen Wasserversorgung besonders anspruchsvoll.

Der Alarm für die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze, Mellendorf, Bissendorf und Wennebostel erfolgte am Dienstag gegen 18 Uhr. Gemeldet worden war zunächst ein Dachstuhlbrand in einem Waldstück nahe der Autobahn 7.

Der Hüttenbrand Wedemark stellte die Einsatzkräfte bereits bei der Anfahrt vor Herausforderungen. Vor Ort brannte eine etwa acht mal zehn Meter große alte Hütte in einem Waldgebiet in voller Ausdehnung.

Schwierige Wasserversorgung

Besonders aufwendig war die Versorgung mit Löschwasser. An der Landesstraße 310 wurden zwei Pumpen eingesetzt, um Wasser aus einem Fluss über eine längere Strecke bis zur Einsatzstelle zu fördern.

Zusätzlich unterstützte die Drohneneinheit der DLRG-Ortsgruppe Wedemark die Arbeiten aus der Luft. Mithilfe der Aufnahmen konnten verbliebene Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Drohnenaufnahme

Mit der DLRG-Drohne konnten die verbliebenen Glutnester lokalisiert werden © Feuerwehr Wedemark

Unterstützung durch weitere Kräfte

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Ortsfeuerwehr Elze mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte sowie 16 Fahrzeuge vor Ort.

Während der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die L310 zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten der Flammen auf das umliegende Waldgebiet verhindern.

 

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – Brandruine Wunstorf FF

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht

8. Juni 2026/in Region Hannover

Feuerwehr, THW und Spezialkräfte waren seit Sonntagabend auf dem ehemaligen Vion-Gelände im Großeinsatz.

WUNSTORF (redu) – Ein Großbrand Vion-Gelände hat seit Sonntagabend einen der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre in Wunstorf ausgelöst. Rund 300 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in einer Lagerhalle. Erst nach etwa 19 Stunden konnte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen.

Der umfangreiche Einsatz erforderte die Zusammenarbeit zahlreicher Feuerwehren, Spezialkräfte, des THW sowie weiterer Hilfsorganisationen. Die Nachlöscharbeiten und Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Bereits gegen 23:15 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr ein. Auch mehrere Lokführer meldeten eine starke Rauchentwicklung auf dem ehemaligen Vion-Gelände. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lagerhalle bereits in weiten Teilen in Flammen.

Umfangreiche Löschmaßnahmen

Wegen der Ausdehnung des Feuers erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe frühzeitig. Neben den Ortsfeuerwehren aus Wunstorf kamen zahlreiche überörtliche Einheiten zur Unterstützung hinzu. Insgesamt waren zeitweise rund 300 Einsatzkräfte vor Ort.

Für die Brandbekämpfung wurden drei Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen eingesetzt. Zudem verlegten die Einsatzkräfte rund sechs Kilometer Schlauchleitungen, um die Wasserversorgung aus mehreren Richtungen sicherzustellen. Unterstützung kam außerdem durch den Wasserförderzug der Stadtfeuerwehr Wunstorf.

Zur Lageerkundung setzte die Regionsfeuerwehr Hannover ihre Drohneneinheit ein. Die Luftbilder halfen der Einsatzleitung bei der Beurteilung der Brandentwicklung und der Koordinierung der Löschmaßnahmen.

Unterstützung durch THW und Spezialtechnik

Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Fachberater des THW hinzugezogen. Baufachberater empfahlen, Gebäudeteile kontrolliert niederzulegen, um Gefahren durch die beschädigte Bausubstanz zu minimieren. Teile der Dachkonstruktion ließ die Einsatzleitung gezielt abbrennen, um einen sicheren Löschangriff im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen.

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – BGPress 20260608 0718 BGPRESS 1398425

Fachberater THW Wunstorf und Baufachberater vom THW Hannover begutachten die Lagerhalle. © Bernd Günther

Erstmals unter realen Einsatzbedingungen kam bei der Ortsfeuerwehr Großenheidorn das Hochdruck-Schneid- und Löschsystem „Cobra“ zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Großfahrzeug der Flughafenfeuerwehr des Fliegerhorstes Wunstorf die Löscharbeiten.

Messungen des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Neustadt ergaben keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffwerte. Trotz deutlich wahrnehmbarer Rauch- und Geruchsentwicklung bestand nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr für die Bevölkerung. Vorsorglich wurden Warnmeldungen herausgegeben und Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes leicht und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Am Montagnachmittag waren noch rund 100 Kräfte mit Nachlöscharbeiten und der Kontrolle von Glutnestern beschäftigt. Um 18:10 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“. Am Abend erfolgte eine weitere Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera.

Zur Ursache des Großbrandes und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Angaben vor. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2353 BGPRESS 1398397

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem

8. Juni 2026/in Region Hannover

Seit Mitternacht bekämpfen zahlreiche Feuerwehren einen Brand auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg.

WUNSTORF (redu) – Ein Großbrand Wunstorf beschäftigt seit Mitternacht rund 280 Einsatzkräfte auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg. Dort steht eine Lagerhalle in Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner über Warn-Apps informiert, während die Löscharbeiten weiterhin andauern.

Für die Stadtfeuerwehr Wunstorf zählt der Einsatz zu den größten laufenden Brandlagen der vergangenen Zeit. Zahlreiche Spezialkomponenten und überörtliche Kräfte unterstützen die Maßnahmen.

Der Großbrand Wunstorf auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg wurde gegen Mitternacht gemeldet. Nach Angaben der Stadtfeuerwehr steht eine Lagerhalle in Brand. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an der Brandbekämpfung.

Zur Unterstützung wurden sämtliche Ortsfeuerwehren der Stadt Wunstorf alarmiert. Insgesamt befinden sich rund 280 Einsatzkräfte vor Ort. Neben allen Tanklöschfahrzeugen kommen auch der Wasserförderzug sowie die Einsatzleitung Ort zum Einsatz.

Umfangreiche Unterstützung bei Löschmaßnahmen

Unterstützung erhält die Stadtfeuerwehr durch die Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen. Zusätzlich ist die Bundeswehr mit einem Z8-Fahrzeug eingebunden. Die Feuerwehr Großenheidorn setzte außerdem ihr Hochdruck-Schneidsystem „Cobra“ ein. Die SEG der Johanniter unterstützen die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken.

Warnung wegen Rauchentwicklung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung informierte die Feuerwehr die Bevölkerung in betroffenen Bereichen über Warn-Apps. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. Weitere Informationen zum Einsatzverlauf sollen im Laufe des Tages folgen. Wir berichten weiter über den Einsatz.

Nachtrag 08:45 Uhr

Dach kontrolliert durchbrennen gelassen

Beim Großbrand auf dem ehemaligen Vion-Gelände haben die Einsatzkräfte ihre Taktik angepasst. Nach Angaben der Feuerwehr wurde das Hallendach gezielt durchbrennen gelassen, um Löschwasser und Schaum wirksam in das Gebäude einbringen zu können.

Erst dadurch sei eine effektive Brandbekämpfung im Inneren der Lagerhalle möglich geworden. Die Feuerwehr spricht davon, dass das Feuer nun erstmals gezielt gelöscht werden könne. Im weiteren Verlauf konzentrieren sich die Einsatzkräfte auf die Bekämpfung von Glutnestern und einzelnen Rauchentwicklungen innerhalb der Brandruine.

Kräfte reduziert und Unterstützung angefordert

Im Laufe des Morgens wurde die Zahl der eingesetzten Kräfte deutlich reduziert. Hintergrund ist die inzwischen lange Einsatzdauer seit den Nachtstunden. Viele Feuerwehrleute befinden sich bereits seit mehreren Stunden im Einsatz. Die Johanniter sind mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Absicherung wurden zusätzliche Fahrzeuge angefordert. Neben den bereits eingesetzten Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen unterstützte zwischenzeitlich auch ein Flugfeldlöschfahrzeug (12.000 Liter) der Bundeswehr beziehungsweise des Fliegerhorstes. Dieses wurde inzwischen durch ein kleineres Fahrzeug (10.000 Liter) ersetzt. Die zusätzlichen Wassertankkapazitäten sollen bei Bedarf eine schnelle Versorgung der Einsatzstelle mit großen Wassermengen sicherstellen.

Vom Technischen Hilfswerk wurden ein Fachberater THW und ein THW-Baufachberater zur Beurteilung der Brandruine angefordert.

Wie lange die Nachlöscharbeiten noch andauern werden, ist derzeit nicht absehbar. Die Feuerwehr rechnet weiterhin mit einem längeren Einsatz. Inzwischen informierte sich auch der Bürgermeister von Wunstorf, Carsten Piellusch (SPD), direkt vor Ort von der Situation und Lage.

Nachtrag 15:50 Uhr

Auch am Nachmittag dauert der Großbrand auf dem ehemaligen Vion-Gelände weiter an. Nach Angaben der Einsatzleitung sind derzeit noch rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Das Feuer ist weiterhin nicht vollständig gelöscht.

Zur Unterstützung der Maßnahmen wurde ein ortsansässiges Abrissunternehmen hinzugezogen. Mit schwerem Gerät werden Gebäudeteile kontrolliert zurückgebaut. Ziel ist es, zu verhindern, dass beschädigte Konstruktionsteile auf den Schornstein der Anlage stürzen und dessen Standfestigkeit gefährden.

Um 17:57 Uhr wurde die Bevölkerungswarnung wegen der Rauchentwicklung durch KATWARN aufgehoben. Gegen 18:05 Uhr meldete der Pressesprecher der Stadtfeuerwehr, dass der Brand gelöscht ist. Die Feuerwehr wird ihren Einsatz beenden.

  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2334 BGPRESS 1398388
    Nachrückende Einsatzkräfte haben sich am ZOB in Wunstorf als Bereitstellungsraum versammelt. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2350 BGPRESS 1398394
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2351 BGPRESS 1398395
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2351 BGPRESS 1398396
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2353 BGPRESS 1398397
    Schwierige Brandbekämpfung durch mehrere Angriffstrupps. © Bernd Günther
  • Lagerhallenbrand
    Die ehemalige Lagerhalle steht in Vollbrand. © Bernd Günther
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    Löschangriff über zwei Drehleitern beim Großbrand am Luther Weg in Wunstorf. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2359 BGPRESS 1398404
    Die SEG der Johanniter aus Wunstorf unterstützt beim Rettungsdienst und der Versorgung der Einsatzkräfte © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0005 BGPRESS 1398406
    Einsatzbesprechung in der Örtlichen Einsatzleitung. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0007 BGPRESS 1398407
    Mit einer Drohne der Regionsfeuerwehr verschaft sich die Einsatzleitung einen Überblick. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – grossbrand Wunstorf FF
    Auch in den Morgenstunden brennt die Halle in voller Ausdehnung. © Stadtfeuerwehr Wunstorf
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – Rauchentwicklung Wunstorf FF
    Bei Tagesanbruch immer noch massive Rauchentwicklung über der Einsatzstelle. © Stadtfeuerwehr Wunstorf
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0704 BGPRESS 1398409
    Die Bundeswehr unterstützt mit Großtankfahrzeugen bis 12.000 Liter Löschwasser © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0712 BGPRESS 1398418
    Immer wieder zündet an einigen Stellen die Dachhaut durch. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0714 BGPRESS 1398420
    Löschwassereinsatz mit Schaummittel von einer der drei Drehleitern aus. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0716 BGPRESS 1398423
    Die Rauchsäule ist weit über Wunstorf hinaus sichtbar und sorgt für Geruchsbelästigung. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0718 BGPRESS 1398425
    Fachberater THW Wunstorf und Baufachberater vom THW Hannover begutachten die Lagerhalle. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0720 BGPRESS 1398428
    Großtankfahrzeug der Bundeswehr der Flughafenfeuerwehr Wunstorf sichert Versorgung mit Löschwasser. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0740 BGPRESS 1398431
    Der Fachberater SAN der Johanniter ist mit 25 Helfern zur Unterstützung vor Ort. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0741 BGPRESS 1398432
    Koordinierung einzelner Abschnitt durch einen Einsatzleitwagen aus Neustadt © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – Luftbild Morgens Wunstorf FF
    Drohnenbild von Montagmorgen kurz vor Sonnenaufgang © Stadtfeuerwehr Wunstorf
ABC-Einsatz in Lehrte

ABC-Einsatz Lehrte: Gefahrgutalarm nach Brand in Wechselbrücke

6. Juni 2026/in Region Hannover

Rauch, austretende Flüssigkeit und ein Brand in einer Wechselbrücke lösten einen stundenlangen Großeinsatz aus.

LEHRTE (redu) – Ein ABC-Einsatz Lehrte hat am frühen Samstagmorgen auf dem Gelände einer Spedition an der Europastraße einen Großeinsatz ausgelöst. Aus einer Wechselbrücke traten eine unbekannte Flüssigkeit und Rauch aus. Später entwickelte sich ein Brand. Rund 110 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Die Einsatzlage entwickelte sich innerhalb weniger Stunden von einer Erkundung zu einem umfangreichen Gefahrguteinsatz mit Spezialkräften aus der gesamten Region Hannover Ost.

Bereits um 3:56 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie der Gerätewagen-Messtechnik aus Höver zu einer ABC-Erkundung alarmiert. Mitarbeiter einer Spedition hatten weißen Rauch und eine austretende transparente Flüssigkeit an einer Wechselbrücke bemerkt. Das Material verursachte einen stechenden Geruch.

Vor Ort bestätigten die Einsatzkräfte die Lage. Zudem reagierte die Flüssigkeit beim Kontakt mit dem Boden und bildete Blasen. Daraufhin erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf ABC 1. Die betroffene Lagerhalle wurde geräumt und das Gelände weiträumig abgesperrt.

Unbekannte Reaktion in Wechselbrücke

Anhand der Ladepapiere konnten mehrere transportierte Chemikalien identifiziert werden. Keiner der aufgeführten Stoffe passte jedoch zum beobachteten Schadensbild. Während Einsatzkräfte in Chemikalienschutzanzügen die Flüssigkeit mit Bindemittel abstreuten, erkundete eine Drohne die Wechselbrücke.

ABC-Einsatz Lehrte: Gefahrgutalarm nach Brand in Wechselbrücke – ABC2 Wechselbruecke Lehrte2

Gefahrlose Fernaufklärung mit einer Drohne © Feuerwehr Lehrte

Dabei wurde eine Wärmeentwicklung im Inneren festgestellt. Die Wechselbrücke wurde daraufhin mit Unterstützung der Spedition vom Gebäude wegbewegt. Wegen der zunehmenden Gefahr erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf ABC 2 und alarmierte den gesamten Gefahrgutzug der Region Hannover Ost.

Gefahrgutzug unterstützt Löscharbeiten

Nach dem Öffnen der Wechselbrücke verstärkte sich die Rauchentwicklung deutlich. Kurz darauf wurden erste Flammen sichtbar. Die Feuerwehr leitete einen intensiven Löscheinsatz ein und setzte neben Pulver auch Schaum ein. Die eingesetzten Trupps arbeiteten dabei weiterhin unter Chemikalienschutz.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner zeitweise aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich rückten ein Teleskoplader der Berufsfeuerwehr Hannover sowie die SEG Lehrte/Burgdorf des Deutschen Roten Kreuzes an.

Mit dem Teleskoplader wurde die Wechselbrücke schrittweise entladen. Dadurch konnten die Einsatzkräfte den Brand zunehmend unter Kontrolle bringen. Nachdem die Ladung vollständig entfernt worden war, meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Die Warnung für die Bevölkerung wurde anschließend aufgehoben.

Gegen 11 Uhr stand fest, dass von der Wechselbrücke und dem Brandgut keine akute Gefahr mehr ausging. Die Einsatzstelle wurde an die Verantwortlichen der Spedition übergeben. Nach Angaben der Feuerwehr konnte nicht abschließend geklärt werden, welche Chemikalien die Reaktion und den Brand ausgelöst hatten. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor.

Verkehrsunfall LKW in Lehrte

Parallele Einsätze in Lehrte: Feuerwehr bei drei Alarmierungen gleichzeitig gefordert

5. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Einsatzorte innerhalb kurzer Zeit verlangten am Freitag eine koordinierte Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

LEHRTE (redu) – Mehrere nahezu zeitgleiche Alarmierungen haben am Freitag die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten gefordert. Unter dem Einsatzstichwort Parallele Einsätze in Lehrte mussten die Kräfte einen Rettungsdiensteinsatz sowie zwei Verkehrsunfälle auf der Landesstraße 385 und der Autobahn 2 bewältigen.

Innerhalb kurzer Zeit waren Einsatzkräfte an mehreren Stellen im Stadtgebiet und auf wichtigen Verkehrsachsen rund um Lehrte gefordert. Die Ereignisse zeigten die Bedeutung einer flexiblen Einsatzorganisation und einer engen Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen.

Am Freitagnachmittag begann die Serie der Alarmierungen mit einer Anforderung der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Lehrte zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Stadtgebiet. Während sich die Einsatzkräfte bereits in diesem Einsatz befanden, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 385 alarmiert.

Unfall an Ampelkreuzung zwischen Ahlten und Lehrte

Im Bereich der Ampelkreuzung der Landesstraße 385 zwischen Ahlten und Lehrte waren zwei Pkw zusammengestoßen. Die Feuerwehr übernahm unmittelbar nach ihrem Eintreffen die Absicherung der Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.

Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch, um mögliche Gefahren durch beschädigte elektrische Systeme auszuschließen. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Eine verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrkräften betreut. Anschließend übernahmen die Rettungskräfte die medizinische Versorgung. Weitere Angaben zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor.

Noch während die Maßnahmen auf der Landesstraße liefen, zeichnete sich bereits der nächste Einsatz für die Feuerwehren ab.

Schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn 2

Die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall erreichte die Leitstelle nur kurze Zeit später. Auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte war ein Lastkraftwagen auf einen weiteren Lkw aufgefahren.

Nach den bislang vorliegenden, noch unbestätigten Erkenntnissen könnte es sich bei dem vorausfahrenden beziehungsweise stehenden Fahrzeug um einen liegengebliebenen Pannen-Lkw gehandelt haben. Der auffahrende Lastkraftwagen prallte mit seiner Beifahrerseite gegen das andere Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses gegen die Leitplanke gedrückt.

Zunächst bestand die Sorge, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sein könnten. Diese Befürchtung bestätigte sich jedoch nicht. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer des auffahrenden Lastkraftwagens mittelschwere Verletzungen. Fahrer und Beifahrer des möglicherweise liegengebliebenen Lkw wurden leicht verletzt.

Sperrung der Landesstraße 443 aus Sicherheitsgründen

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Kräfte der Feuerwehr Lehrte Fahrzeugteile, die von der Autobahn auf den Bereich unterhalb der Brücke herabfielen. Aufgrund des Schadenbildes und der zunächst unklaren Lage konnte nicht ausgeschlossen werden, dass eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand geraten könnte.

Aus diesem Grund wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 der Ortsfeuerwehr Ahlten, das sich noch im Einsatz auf der Landesstraße 385 befand, zur Autobahn nachalarmiert.

Vor Ort sicherten die Feuerwehren die Unfallstelle umfassend ab und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Ein Fahrzeugbrand bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Auswirkungen des Unfalls waren erheblich. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn 2 zu deutlichen Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich musste die unter der Brücke verlaufende Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse zeitweise vollständig gesperrt werden.

Hintergrund der Maßnahme waren die bereits herabgestürzten Fahrzeugteile. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Trümmerteile von der Brücke auf die Fahrbahn fallen könnten, entschieden die Verantwortlichen, die Straße vorsorglich zu sperren. Nach einer entsprechenden Erkundung konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Für die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten bedeutete der Nachmittag eine hohe Belastung. Mehrere Einsatzorte, unterschiedliche Schadenslagen und eine Vielzahl beteiligter Fahrzeuge erforderten eine koordinierte Einsatzführung. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

Unwetterwarnung Symbolbild

Schweres Gewitter in der Region Hannover: Warnung vor Orkanböen bis 120 km/h

4. Juni 2026/in Region Hannover

Der Deutsche Wetterdienst erwartet in der Region Hannover gefährliche Gewitter mit schweren Sturmböen.

REGION HANNOVER (redu) – Für die Region Hannover hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung vor einem Schweren Gewitter herausgegeben. Am Donnerstag zwischen 12.57 Uhr und 14:30 Uhr werden Orkanböen bis 120 km/h, Starkregen und Hagel erwartet.

Die Wetterlage kann zu erheblichen Gefahren im Straßenverkehr sowie zu Schäden an Bäumen, Gebäuden und Infrastruktur führen.

Gefährliche Wetterentwicklung

Bereits am frühen Nachmittag können laut Warnung kräftige Gewitter über die Region Hannover ziehen. Das Fokuswort Schweres Gewitter beschreibt dabei eine Wetterlage mit besonders gefährlichen Begleiterscheinungen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich. Zudem werden Starkregenmengen um 15 Liter pro Quadratmeter und Stunde sowie Hagel erwartet.

Durch die heftigen Windböen können Äste abbrechen oder Bäume umstürzen. Auch lose Gegenstände im Freien können erfasst und umhergeschleudert werden.

Warnzeit am Donnerstagmittag – Aktuell

Die amtliche Unwetterwarnung gilt am Donnerstag von 12.57 Uhr bis 14 Uhr. Ob die Warnung verlängert wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Gewitterzellen ab.

Aktuelle Informationen veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst fortlaufend über seine Warnsysteme.

Nester des Eichenprozessionsspinners

Eichenprozessionsspinner in Langenhagen: 84 Eichen am Silbersee betroffen

4. Juni 2026/in Region Hannover

An 84 Eichen rund um den Silbersee wurden Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt. Die Stadt warnt vor gesundheitlichen Risiken durch die Brennhaare der Raupen.

LANGENHAGEN (redu) – Am Silbersee hat die Stadt Langenhagen an 84 Eichen Nester des Fokusworts Eichenprozessionsspinner Silbersee festgestellt. Eine Fachfirma beginnt am Montag, 8. Juni, mit der Entfernung der Gespinste. Bis zum Abschluss der Arbeiten sollen die gekennzeichneten Bäume weiträumig gemieden werden.

Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden auslösen. Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher des Naherholungsgebiets deshalb um besondere Vorsicht.

Gesundheitsrisiken durch Brennhaare für Mensch und Tiere

Mitarbeitende des städtischen Grünflächenamtes entdeckten seit Ende vergangener Woche entlang der Wege und Rasenflächen rund um den Silbersee zahlreiche Nester. Der Eichenprozessionsspinner Silbersee betrifft nach Angaben der Stadt insgesamt 84 Eichen.

Mit der Entfernung wurde eine spezialisierte Fachfirma beauftragt. Die Arbeiten starten am Montag, 8. Juni, und werden von geschultem Personal in Vollkörper-Schutzanzügen durchgeführt.

Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift. Nach Haut- oder Schleimhautkontakt kann es zu starken Hautreizungen, Augenentzündungen und Atembeschwerden kommen. In schweren Fällen sind allergische Schockreaktionen möglich. Auch Hunde und andere Haustiere können betroffen sein.

Hinweise für Besucher des Silbersee

Die betroffenen Eichen wurden farbig gekennzeichnet. Die Markierungen dienen den Einsatzkräften zur Identifizierung der Nester.

Die Stadt empfiehlt, die gekennzeichneten Bäume weiträumig zu umgehen sowie Raupen und Gespinste nicht zu berühren. Kinder und Haustiere sollten von den betroffenen Bereichen ferngehalten werden. Wer nach einem möglichen Kontakt Beschwerden entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen.

Verdächtige Nester können über den städtischen Mängelmelder gemeldet werden. Dort lässt sich der Standort direkt markieren, was die Bearbeitung erleichtert.

Während der Arbeiten bittet die Stadt darum, die Fachkräfte nicht zu behindern und ausreichend Abstand zu halten.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen in langen Reihen an Eichenstämmen wandern. Dabei entstehen die typischen watteartigen Gespinstnester. Die Art breitet sich seit mehreren Jahren zunehmend auch in Norddeutschland aus.

Hochhausbrand Laatzen

Hochhausbrand in Laatzen: Brandetage nach Feuer unbewohnbar

30. Mai 2026/in Region Hannover

Bei einem Feuer in der Wohnscheibe am Marktplatz rettete die Feuerwehr mehrere Bewohner. Drei Wohnungen bleiben unbewohnbar.

LAATZEN (redu) – Bei einem Hochhausbrand in der Wohnscheibe am Marktplatz in Laatzen-Mitte hat die Feuerwehr am Freitagabend mehrere Bewohner gerettet. Drei Menschen wurden über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Die betroffene Brandetage ist derzeit unbewohnbar.

Der Einsatz betraf eines der markanten Hochhäuser im Zentrum von Laatzen. Neben umfangreichen Rettungsmaßnahmen waren auch Evakuierungen, Lüftungsarbeiten und technische Kontrollen erforderlich.

Nach der Alarmierung um 19:43 Uhr rückte die Feuerwehr Laatzen mit zahlreichen Einsatzkräften zur Wohnscheibe am Marktplatz aus. Vor Ort stellten die Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus der fünften Etage fest. Auf einem Balkon an der Gebäuderückseite wartete eine Familie auf Hilfe.

Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufe. Während viele Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnten, rettete die Feuerwehr die dreiköpfige Familie über eine Drehleiter.

Rettung über Balkon

Parallel speisten Einsatzkräfte die Steigleitung des Hochhauses mit Wasser ein und gingen unter Atemschutz in die Brandetage vor. Dort brannte Unrat in einem Vorflur. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Im weiteren Einsatzverlauf öffnete die Feuerwehr mehrere Wohnungstüren auf der betroffenen Etage und brachte zwei weitere Personen mit Fluchthauben ins Freie. Die starke Rauchentwicklung hatte sich jedoch bereits auf die darüberliegenden Stockwerke ausgebreitet.

Hochhausbrand Laatzen

Gerümpelbrand in einem Hochhaus am Marktplatz in Laatzen führte zu größerem Feuerwehreinsatz. © Bernd Günther

Wohnungen kontrolliert und gelüftet

Die Wohnungen zwischen der sechsten und zehnten Etage wurden kontrolliert und gelüftet. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die meisten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Unbewohnbar bleiben nach Angaben der Feuerwehr drei Wohnungen auf der Brandetage. Für betroffene Bewohner wurden alternative Unterkünfte organisiert. Bürgermeister Kai Eggert koordinierte die Unterbringung einer Familie in einem Hotel.

Nach Abschluss der Löscharbeiten überprüfte ein Elektriker die Hauselektrik. Dabei wurde festgestellt, dass sich Wasser in den Verteilerkästen des Gebäudes befand. Der gesamte Wohnkomplex musste deshalb stromlos geschaltet werden. Wie lange die Einschränkungen andauern werden, war zunächst unklar.

Während die Bewohner vorübergehend im geöffneten Leine Center untergebracht waren, kam es dort zu Sachbeschädigungen. Die eingesetzten Polizeikräfte griffen ein.

Gegen 0:15 Uhr war der Einsatz weitgehend beendet. Insgesamt waren 42 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen sowie Rettungsdienst, Polizei und der Kriminaldauerdienst im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch in der Nacht aufgenommen.

Brand in einem Innehof in Godshorn

Feuer in Godshorn: Großeinsatz in schwer zugänglichem Innenhof

28. Mai 2026/in Region Hannover

Mehrere Gebäude in einem Gewerbekomplex in Godshorn wurden bei einem Feuer beschädigt.

LANGENHAGEN (redu) – Bei einem Feuer in Godshorn ist am Mittwochabend ein größerer Gebäudekomplex im Gewerbegebiet beschädigt worden. Die Feuerwehr musste einen schwer zugänglichen Brandherd in einem umbauten Innenhof bekämpfen. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte standen vor einer komplizierten Lage innerhalb eines verwinkelten Gebäudekomplexes. Mehrere Hallen, Wohnungen und ein Veranstaltungszentrum waren von Rauch und Brandschäden betroffen.

Die Ortsfeuerwehr Godshorn wurde am Mittwoch um 17:49 Uhr zunächst wegen einer unklaren Rauchentwicklung im Dachbereich eines Gewerbebetriebes alarmiert. Noch während der Anfahrt erhöhte die Regionsleitstelle Hannover das Einsatzstichwort auf „B2“. Zusätzlich wurden Einsatzkräfte aus Engelbostel, Langenhagen und Schulenburg sowie der Einsatzleitwagen 2 der Stadtfeuerwehr Langenhagen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Ein offenes Feuer konnte zunächst jedoch nicht entdeckt werden. Erst nach intensiver Erkundung lokalisierten die Einsatzkräfte den Brandherd in einem schwer zugänglichen Innenhof zwischen mehreren Gebäuden.

Schwierige Zugänge im Gebäudekomplex

Der Innenhof war von einer großen Lagerhalle, kleineren Werkstattbereichen, einem Veranstaltungszentrum sowie einem ehemaligen Bürogebäude umgeben, das inzwischen als Wohnhaus genutzt wird. Durch die baulichen Gegebenheiten breitete sich das Feuer auf mehrere Gebäudeteile aus.

Teile der Fassade einer Lagerhalle wurden beschädigt. Zudem wurden Wohnungen in dem ehemaligen Bürogebäude teilweise stark verraucht und durch das Feuer beschädigt. Auch das Veranstaltungszentrum ist derzeit nicht nutzbar.

Einsatzleiter Michael Schuster erklärte nach dem Einsatz, dass insbesondere die Lokalisierung des eigentlichen Brandherdes innerhalb der verwinkelten Struktur eine große Herausforderung gewesen sei.

Spezialtechnik gegen Glutnester

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr zeitweise drei Atemschutztrupps gleichzeitig ein. Da sich das Feuer in Bereichen der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte, kamen sogenannte „Fognails“ zum Einsatz. Dabei handelt es sich um spezielle Löschlanzen, mit denen Wasser oder Löschschaum gezielt in verdeckte Brand- und Glutnester eingebracht werden kann.

Im weiteren Verlauf fluteten die Einsatzkräfte Teile des Daches zusätzlich mit Schaum. Anschließend wurden die betroffenen Bereiche belüftet und mit Wärmebildkameras kontrolliert.

Eine Menschenrettung war nicht erforderlich. Einige Bewohner konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren. Für weitere Betroffene wurden Unterbringungsmöglichkeiten organisiert.

Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Sandskulptur LAGA

Sandskulptur vor LaGa bringt Bad Nenndorf in Sandform

28. Mai 2026/in Region Hannover

Künstlerteam gestaltet detailreiche Skyline mit bekannten Orten und Sehenswürdigkeiten der Kurstadt.

BAD NENNDORF (redu) – Eine große Sandskulptur zeigt seit wenigen Tagen zahlreiche Wahrzeichen und Besonderheiten der Kurstadt. Das Kunstwerk vor dem Gelände der Landesgartenschau vereint unter anderem das Grandhotel Esplanade, die Süntelbuchen und das LaGa-Logo in einer detailreichen Skyline.

Die Installation soll den gesamten Sommer über erhalten bleiben und ergänzt gemeinsam mit der angrenzenden Beachbar das Angebot rund um die Landesgartenschau.

Ein dreiköpfiges Team der Firma Sandcity um Künstler Benno Lindel arbeitete rund anderthalb Wochen an der Sandskulptur Bad Nenndorf. Die Künstler formten zahlreiche bekannte Orte und Figuren der Stadt in einer zusammenhängenden Skyline aus Sand.

Zu den Motiven gehören neben den Süntelbuchen auch die beiden Alltagsmenschen vor dem Haus Kassel sowie das Grandhotel Esplanade. Ergänzt wird die Skulptur durch das Logo der Landesgartenschau.

Detailreiche Handarbeit

Den symbolischen letzten Feinschnitt übernahm LaGa-Geschäftsführer Benjamin Lotz am Buchstaben „L“ des Logos. Er zeigte sich beeindruckt vom Aufwand und der Präzision der Künstler. Besonders hob er hervor, dass die Skyline viele typische Elemente der Stadt vereine.

Verwendet wurde unbehandelter und gesiebter Sand, der durch natürliche Bestandteile wie Lehm und Kalk stabil bleibt. Zusätzliche Klebstoffe waren deshalb nicht erforderlich. Zum Schutz erhielt die Oberfläche nach Fertigstellung eine Eiweiß-Wasser-Mischung, die das Kunstwerk widerstandsfähiger gegen Regen machen soll.

Beachbar vor dem Gelände

Direkt neben der Sandskulptur lädt die frei zugängliche „Esscobeach“ zum Verweilen ein. Auf rund 200 Quadratmetern entstand dort gemeinsam mit der Esscobar eine sommerliche Aufenthaltsfläche mit Liegestühlen und Selbstbedienungsbereich.

An sonnigen Tagen ergänzt ein Eiswagen des Eiscafés Casagrande das Angebot. Für die Dauer des Projekts bleibt die Kurhausstraße in diesem Bereich gesperrt. Die Zufahrt zum Kurhausparkplatz erfolgt über die Buchenallee.

 

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