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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

PKW-Brand in Höver

Wintereinsätze fordern Stadtfeuerwehr Sehnde am Wochenende

12. Januar 2026/in Region Hannover

Mehrere Ortsfeuerwehren rücken bei Schnee, Eis und technischen Hilfeleistungen aus.

SEHNDE (redu) – Ein Wintereinbruch mit Schnee, Eis und niedrigen Temperaturen hat am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Wintereinsätzen der Stadtfeuerwehr Sehnde geführt. Seit Freitag waren mehrere Ortsfeuerwehren bei technischen Hilfeleistungen, Fehlalarmen, einem Pkw-Brand sowie Unterstützungsleistungen innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets im Einsatz.

Die Einsätze zeigen die breite Aufgabenpalette der ehrenamtlichen Kräfte und die Bedeutung einer funktionierenden Gefahrenabwehr auch bei winterlichen Witterungsbedingungen im Stadtgebiet Sehnde.

Bereits am Freitagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen zu einem gemeldeten umsturzgefährdeten Baum an der Kreisstraße 147 alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Gefahr jedoch nicht, ein Eingreifen war nicht erforderlich.

Am Nachmittag unterstützte der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver bei einem gemeldeten Gasgeruch in Lehrte-Kolshorn. Auch dieser Einsatz endete ohne Feststellung einer Gefahrenlage. Am Abend rückten die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum Köthenwald aus. Die Anlage hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst.

Hilfeleistungen und Kontrollen

In den frühen Morgenstunden des Samstags leistete die Ortsfeuerwehr Rethmar Unterstützung bei der Befreiung eines im Schnee festgefahrenen Rettungswagens. Später wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde sowie erneut der Gerätewagen Messtechnik aus Höver zu einem weiteren Gasgeruch in der Peiner Straße alarmiert. Als Ursache stellte sich organischer Dünger auf einem angrenzenden Acker heraus.

Brand und externer Einsatz

Am Sonntagnachmittag wurden Taucher der Ortsfeuerwehr Sehnde zur Unterstützung der Feuerwehr Algermissen in den Landkreis Hildesheim alarmiert. Auf dem Stichkanal war es zu einem Binnenschiff mit Wassereinbruch gekommen. In der Nacht zu Montag folgten weitere Einsätze, darunter eine Türöffnung in Ilten sowie ein Pkw-Brand in der Straße Ahlter Feld in Höver. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand und wurde unter Atemschutz gelöscht.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.

Verschneite Müllcontainer

Eisregen stoppt Müllabfuhr in Teilen der Region Hannover

12. Januar 2026/in Region Hannover

aha unterbricht Touren aus Sicherheitsgründen – keine Nachholung.

REGION HANNOVER (redu) – Eisregen hat am Montag die Abfall- und Wertstoffsammlung der Abfallwirtschaft Region Hannover in Teilen des Umlands unterbrochen. Aufgrund akuter Glätte wurden mehrere Touren gestoppt. In der Stadt Hannover lief der Betrieb dank intensiven Winterdienstes regulär weiter.

Die Maßnahme betrifft zahlreiche Haushalte im Umland und hat direkte Auswirkungen auf Abfuhrtermine. Der Entsorger setzt dabei auf Sicherheit und Kulanz gegenüber den Gebührenzahlern.

Während die Abfallsammlung in der Landeshauptstadt Hannover am Montag regulär starten konnte, kam es im Umland zu Einschränkungen. Einsetzender Eisregen ließ Fahrbahnen und Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit vereisen. Die Stadtreinigung in Hannover war mit verstärktem Winterdiensteinsatz unterwegs und hielt die Straßen befahrbar.

In mehreren Kommunen der Region mussten Abfuhrtouren jedoch aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Der Regen gefror unmittelbar auf den Straßen, was ein sicheres Arbeiten unmöglich machte. Die Beschäftigten von aha entscheiden vor Ort, ob Straßen befahrbar sind. Alle betroffenen Touren pausieren, bis sich die Wetterlage entspannt.

Keine Nachholung der Abfuhr

Ausgefallene Abfuhren werden nicht nachgeholt. Nach Angaben von aha sind die personellen und logistischen Kapazitäten durch den parallelen Winterdienst vollständig gebunden. Ziel sei es, die regulären Touren dort aufrechtzuerhalten, wo es die Witterung zulässt. Bei angekündigten Plusgraden geht der Entsorger davon aus, dass Rückstände in den kommenden zwei Wochen im Regelbetrieb abgearbeitet werden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abfälle bis zum nächsten regulären Abholtermin auf dem eigenen Grundstück zwischenzulagern. Überfüllte Behälter werden dann geleert, zusätzliche Mehrmengen in reißfesten Säcken in angemessenem Umfang kostenlos mitgenommen. Die Wertstoffhöfe auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind geöffnet, weitere Höfe sollen ab Dienstag wieder folgen.

LKW mit beschädigtem Dieseltank

Gefahrgutzug stoppt Diesel-Austritt nach Lkw-Unfall auf A352

12. Januar 2026/in Region Hannover

Rund 700 Liter Diesel drohten auszulaufen – Feuerwehr verhindert Umweltschaden.

LANGENHAGEN (redu) – Auf der Bundesautobahn 352 ist es am Montagvormittag im Bereich der Anschlussstelle Kaltenweide zu einem LKW-Unfall A352 gekommen. Ein Lkw verunglückte in Fahrtrichtung Flughafen, beschädigte dabei seinen Kraftstofftank und verlor Diesel, wodurch umfangreiche Feuerwehrmaßnahmen erforderlich wurden.

Der Einsatz hatte Auswirkungen auf den Verkehr im Norden der Region Hannover und erforderte eine zeitweise Vollsperrung der A352 in Richtung Flughafen.

Der Unfall ereignete sich am Montag gegen 11.29 Uhr auf der A352 in Fahrtrichtung Flughafen. Der Lkw kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und blieb in der Mittelleitplanke stehen. Durch den Aufprall wurde der Kraftstofftank beschädigt, erste Mengen Diesel traten aus.

Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Kaltenweide leitete umgehend Sicherungsmaßnahmen ein. Ausgelaufener Kraftstoff wurde aufgefangen, zudem verhinderten die Einsatzkräfte ein Eindringen des Diesels in die Kanalisation. Nach Einschätzung der Feuerwehr bestand die Gefahr, dass insgesamt rund 700 Liter Kraftstoff austreten könnten.

Gefahrgutzug im Einsatz

Zur Unterstützung wurde der Gefahrgutzug der Stadt Langenhagen alarmiert. Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel waren ebenfalls vor Ort. Der beschädigte Tank wurde fachgerecht abgedichtet, sodass ein weiterer Austritt von Diesel gestoppt werden konnte. Eine größere Umweltgefährdung wurde dadurch verhindert.

Der Fahrer des Lkw hatte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Er wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst betreut. Während der Einsatzmaßnahmen musste die A352 in Fahrtrichtung Flughafen voll gesperrt werden, die Gegenfahrbahn war zeitweise verengt. Zur Bergung des Lkw wird eine Fachfirma eingesetzt, weitere Verkehrsbehinderungen sind möglich.

Eisrettung am Steinhuder Meer

Eissegler bricht ins Eis ein – Rettungseinsatz bei Steinhude

11. Januar 2026/in Region Hannover

Feuerwehr und Rettungsdienst mehrfach gefordert.

STEINHUDE (redu)  – Am heutigen Nachmittag ist die Feuerwehr gegen 15 Uhr zu einer Eisrettung auf dem Steinhuder Meer alarmiert worden. In Richtung Mardorf war ein Eissegler teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant, der helfen wollte, verunfallte dabei und wurde verletzt.

Der Einsatz zeigt erneut die Gefahr durch nicht tragfähiges Eis auf dem Steinhuder Meer und die Risiken ungesicherter Rettungsversuche.

Die Eisrettung wurde ausgelöst, nachdem ein Eissegler auf dem Steinhuder Meer teilweise ins Eis eingebrochen war. Während ein Passant versuchte zu helfen, kam es zu einem Unfall. Der Mann wurde durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Bereich Mardorf medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Zur Unterstützung war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Die Maßnahmen konzentrierten sich zunächst auf die medizinische Versorgung und die Sicherung der Einsatzstelle.

Im Anschluss an diesen Einsatz machten Passanten die Einsatzkräfte auf einen weiteren medizinischen Notfall im Bereich der Strandterrassen in Steinhude aufmerksam. Die Feuerwehr übernahm dort die Erstversorgung des Patienten, parallel wurde der Rettungsdienst alarmiert. Auch dieser Patient wurde anschließend an den Rettungsdienst übergeben.

Insgesamt war die Feuerwehr Steinhude mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, dass das Betreten des Steinhuder Meeres lebensgefährlich sein kann und Rettungsversuche durch ungesicherte Personen ein erhebliches Risiko darstellen.

Schulausfall

Blitzeis und Eisregen: Schulen bleiben am Montag geschlossen

11. Januar 2026/in Region Hannover

Präsenzunterricht fällt witterungsbedingt an allen Schulen aus.

REGION HANNOVER (redu) – Witterungsbedingt fällt der Präsenzunterricht am Montag, 12. Januar, an allen allgemeinbildenden Schulen sowie an den Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover aus. Grund ist erwartetes Blitzeis durch Schnee und anschließenden Regen. Schulen bleiben geöffnet und betreuen ankommende Schüler*innen.

Die Entscheidung betrifft tausende Familien in der Region und soll den Schulweg bei gefährlichen Straßen- und Gehwegverhältnissen vermeiden.

Der Schulausfall gilt für alle allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover sowie für Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Hannover. Auch das Hannover Kolleg und das Abendgymnasium sind betroffen. Die Schulgebäude bleiben geöffnet, um ankommende Schüler*innen vor Ort zu betreuen.

Distanzunterricht an Berufsbildenden Schulen

Für mehrere Berufsbildende Schulen wird witterungsbedingt Distanzunterricht angeordnet. Betroffen sind unter anderem die BBS 2, BBS 3, BBS ME, die Anna-Siemsen-Schule, die Cora Berliner Schule, die Justus-von-Liebig-Schule sowie die Standorte in Burgdorf, Neustadt am Rübenberge, Springe und die Hannah-Arendt- sowie Alice-Salomon-Schule.

Hintergrund der Entscheidung ist die Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes. Für die frühen Morgenstunden werden zunächst starker Schneefall und anschließend Regen erwartet. Durch den Übergang kann es verbreitet zu Glatteis und Blitzeis kommen, insbesondere auf Nebenstraßen und Gehwegen.

Küchenbrand sorgt für Großeinsatz in Wennigsen – Brand Wennigsen 26 01 10 ff

Küchenbrand sorgt für Großeinsatz in Wennigsen

10. Januar 2026/in Region Hannover

Fettbrand auf Herd löst Einsatz mehrerer Feuerwehren aus – Vier Bewohner ins Krankenhaus.

WENNIGSEN (redu) – In einem Mehrfamilienhaus an der Linderstraße ist es am Dienstag zu einer Rauchentwicklung gekommen, nachdem Fett in einem Topf auf dem Herd gebrannt hatte. Mehrere Feuerwehren rückten aus, das Gebäude wurde evakuiert, Bewohner klagten über Atemnot.

Der Einsatz zeigt, wie schnell alltägliche Situationen in Mehrfamilienhäusern größere Auswirkungen auf viele Bewohner haben können.

Die Rauchentwicklung breitete sich nach Angaben der Feuerwehr so stark aus, dass das gesamte Gebäude verraucht war. Da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte und mehrere Personen Atembeschwerden zeigten, wurde vorsorglich ein Massenanfall von Verletzten der Kategorie 10 ausgelöst.

Versorgung der betroffenen Bewohner

Versorgung von Bewohnern im Feuerwehrhaus Holtensen © Feuerwehr Wennigsen

Insgesamt befanden sich 17 Personen im Haus. Sie wurden aus dem Gebäude gebracht und im Feuerwehrhaus Holtensen betreut. Vier Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Holtensen, Bredenbeck, Everstorf und Wennigsen. Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte beteiligt. Nachdem das Gebäude belüftet worden war und keine weitere Gefahr bestand, konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Versorgung der betroffenen Bewohner lief zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus noch weiter.

Regionsleitstelle

Schneelage unter Kontrolle – Krach und Onay mahnen Vorsicht an

9. Januar 2026/in Region Hannover

Einsatzaufkommen aktuell im Normalbereich trotz Neuschnee.

HANNOVER (redu) – Die Einsatzlage Schnee stellt die Region Hannover weiterhin vor Herausforderungen, bleibt derzeit jedoch beherrschbar. Bei einem Besuch der Regionsleitstelle informierten sich Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay am Freitagvormittag über die aktuelle Situation.

Trotz anhaltenden Schneefalls zeigt sich die Lage stabil, erfordert aber weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit von Einsatzkräften und Bevölkerung.

Nach aktuellen Prognosen sind weiterer Schneefall und Schneeverwehungen zu erwarten. Eine akute Glatteislage wird derzeit nicht angenommen. Das Einsatzaufkommen liegt laut Feuerwehr im normalen Bereich, allerdings verlängern sich Fahr- und Einsatzzeiten witterungsbedingt deutlich.

Nach Angaben von Christoph Bahlmann, Leiter der Feuerwehr Hannover, haben sich viele Menschen gut auf die winterlichen Bedingungen eingestellt. Die Lage sei insgesamt ruhig. Vorsorglich stehen zusätzliche Rettungsmittel bereit, zudem wurden Reservefahrzeuge mit Schneeketten ausgerüstet.

Regionspräsident Steffen Krach dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Angesichts der besonderen Wetterlage sei es richtig gewesen, den Schulunterricht auszusetzen beziehungsweise auf Distanzunterricht umzustellen. Die Region Hannover beobachte die Situation gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen wie ÜSTRA und aha kontinuierlich.

Appell an die Bevölkerung

Oberbürgermeister Belit Onay betonte die gute Vorbereitung der Bevölkerung, mahnte jedoch weiterhin zur Vorsicht. Nicht notwendige Wege sollten vermieden werden. Zudem rief er dazu auf, bei Bedarf Nachbarn zu unterstützen und aufmerksam zu bleiben.

Fehlende Rettungsgasse nach UNfall auf A2

Lkw-Brand auf der A2 sorgt für massive Verkehrsprobleme

9. Januar 2026/in Region Hannover

Fehlende Rettungsgasse und Schneetreiben verzögern Einsatz der Feuerwehr.

GARBSEN (redu) – Am Freitagmorgen gegen 6.15 Uhr sind mehrere Ortsfeuerwehren zu einem LKW-Brand auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Garbsen und Wunstorf-Luthe ausgerückt. Ein verunfallter Sattelzug geriet bei starkem Schneetreiben in Brand, Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen aus.

Der Einsatz zeigt erneut, wie stark winterliche Straßenverhältnisse und fehlende Rettungsgassen die Arbeit der Feuerwehren auf Autobahnen behindern können.

Die Ortsfeuerwehren Garbsen und Horst sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens der Stadtfeuerwehr wurden am frühen Morgen alarmiert. Der LKW-Brand entwickelte sich nach einem Unfall an der Zugmaschine eines Sattelzuges auf der A2. Aufgrund des anhaltenden Schneefalls waren die Straßenverhältnisse bereits beim Ausrücken schwierig.

Anfahrt unter Winterbedingungen und fehlender Rettungsgasse

Auf der verschneiten Autobahn kam es schnell zu einem Rückstau. Eine nicht gebildete Rettungsgasse führte dazu, dass die Einsatzfahrzeuge nur sehr langsam vorankamen und zeitweise selbst im Stau standen. Die Feuerwehr musste ihre Anfahrt mehrfach neu bewerten.

Zwischenzeitlich wurde erwogen, die Ortsfeuerwehr Dedensen von der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe aus entgegen der Fahrtrichtung zur Einsatzstelle fahren zu lassen. Dieser Plan konnte jedoch nicht umgesetzt werden, da auch die Abfahrt Wunstorf-Luthe durch einen Lastwagen blockiert war.

Brand rasch gelöscht

Schließlich erreichten die Einsatzkräfte aus Garbsen die Unfallstelle und begannen mit der Brandbekämpfung an der Zugmaschine. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Die Rückfahrt zu den Feuerwehrhäusern gestaltete sich ebenfalls zeitaufwendig, da Schnee und Verkehrsaufkommen weiterhin für Behinderungen sorgten.

Starke Einschränkungen im ÖPNV

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn

9. Januar 2026/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Bus- und Stadtbahnverkehr in Hannover stark eingeschränkt. – S-Bahn Hannover eingestellt.

HANNOVER – Die aktuelle Witterung führt am Freitagmorgen zu massiven Einschränkungen im Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnverkehr in der Region Hannover. Zahlreiche Linien sind eingestellt oder nur verkürzt unterwegs. Zusätzlich ist die Fahrplanauskunft wegen überlasteter Server zeitweise nicht erreichbar. Stand ist 09.01.2026, 09:22 Uhr.

Pendlerinnen und Pendler müssen sich in der Region Hannover auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen und alternative Wege einplanen.

Die Witterung beeinträchtigt den öffentlichen Nahverkehr in Hannover derzeit erheblich. Betroffen sind sowohl der Bus- als auch der Stadtbahn- und S-Bahnverkehr. Nach Angaben der ÜSTRA kommt es zu zahlreichen Ausfällen und verkürzten Linienwegen.

Im Busverkehr ist der Betrieb auf allen regiobus-Linien vollständig eingestellt. Auch die Ringlinie am Lindener Berg kann einen Streckenabschnitt nicht mehr befahren. Der On-Demand-Service sprinti ist bis mindestens 13 Uhr eingestellt. Weiterhin unterwegs sind die sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900, allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn – Bus im Winter cmm

Die Busse, wie hier in Langenhagen, hatten schwierige Fahrverhältnisse © Carl-Marcus Müller

Einschränkungen bei Stadtbahnen

Auch im Stadtbahnnetz gibt es gravierende Einschränkungen. Die Linie 1 fährt nur noch bis Gleidingen, in Heisede stehen mehrere Bahnen fest. Aus Sarstedt besteht derzeit keine Verbindung mehr in Richtung Hannover oder Langenhagen. Die Linie 17 ist vollständig eingestellt. Die Linie 10 verkehrt nur bis zur Brunnenstraße, die Linie 6 fährt von Messe Ost lediglich bis zum Königsworther Platz. Der Nordhafen ist aktuell nicht mehr abfahrbereit.

S-Bahnverkehr eingestellt

Auch der S-Bahnverkehr ist vollständig betroffen. Nach Mitteilung des Betreibers Transdev musste der gesamte S-Bahnverkehr witterungsbedingt eingestellt werden. Dies gilt ebenso für die ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehre, die aktuell ebenfalls nicht fahren.

Fahrplanauskunft eingeschränkt erreichbar

Zusätzlich zur angespannten Verkehrslage ist die digitale Fahrplanauskunft betroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sowohl die Webseite der ÜSTRA als auch die ÜSTRA-App zeitweise nicht erreichbar. Fahrgäste werden gebeten, sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen und aktuelle Durchsagen zu beachten.

Fern- und Schienenverkehr eingestellt

Auch der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist betroffen. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr bis mindestens heute Mittag vollständig eingestellt. Hannover als zentrales Drehkreuz im Norden Deutschlands kann damit aktuell nicht angefahren werden, der Fernverkehr in Norddeutschland ist unterbrochen.

Die Maßnahme sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende sowie Fahrzeuge zu schützen. Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Deutsche Bahn versorgt Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover werden sogenannte Aufenthaltszüge bereitgestellt.

Metronom im Schnee

© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Schulausfall

Schulausfall am Freitag in gesamter Region Hannover und NIedersachsen

8. Januar 2026/in Region Hannover

Region Hannover reagiert auf angekündigten Schneefall und Glatteis mit Schulausfall.

REGION HANNOVER (redu) – In der gesamten Region Hannover sowie in Niedersachsen fällt am Freitag, 9. Januar, der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Betroffen sind alle Klassenstufen. Grund ist die erwartete winterliche Wetterlage mit Schneefall und Glatteis.

Die Entscheidung betrifft tausende Familien in Stadt und Umland. Ziel ist es, den Schulweg bei vorhergesagten winterlichen Straßenverhältnissen möglichst sicher zu halten.

Der Schulausfall gilt für alle Klassenstufen von der ersten Klasse bis zum 13. Jahrgang. Nach Angaben der Behörden entscheiden die Schulen eigenständig darüber, ob und in welcher Form Distanzunterricht angeboten wird. Einheitliche landesweite Vorgaben zum Online-Unterricht gibt es für diesen Tag nicht.

Für Schülerinnen und Schüler, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, ist zumindest im Stadtgebiet Hannover eine Betreuung sichergestellt. Eltern wurden gebeten, sich direkt bei den jeweiligen Schulen über konkrete Regelungen zu informieren.

Erwartete Wetterlage

Hintergrund der Entscheidung ist die aktuelle Vorhersage des Deutscher Wetterdienst. Demnach wird in der Nacht zu Freitag mit teils starkem Schneefall gerechnet. In Verbindung mit auffrischendem Wind können Schneeverwehungen entstehen, zudem ist verbreitet mit Glatteis zu rechnen.

Der Schulausfall gilt für die gesamte Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt Hannover. Ob weitere Einschränkungen im öffentlichen Leben folgen, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

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