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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Landwirte demonstrieren

Landwirte versammeln sich am 11. Januar in Hannover

10. Januar 2024/in Region Hannover

Schlepper-Sternfahrt und Kundgebung auf dem Platz der Göttinger Sieben als Zeichen des Widerstands

HANNOVER (red). Seit dem 8. Januar protestieren Landwirte in ganz Deutschland gegen die geplante Steuererhöhung für die Landwirtschaft durch die Bundesregierung. Als Höhepunkt der aktuellen Protestwoche findet am 11. Januar in Hannover eine Schlepper-Sternfahrt mit anschließender Kundgebung statt, um auf die Forderungen der Landwirte nach fairen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen.

Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Deutschland haben sich seit dem 8. Januar in einer Reihe von Protestaktionen versammelt, um gegen die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Steuererhöhungen in der Landwirtschaft zu demonstrieren. Diese Proteste gipfeln für Hannover am Donnerstag, den 11. Januar, in einer Schlepper-Sternfahrt nach Hannover, gefolgt von einer Kundgebung, die von 11.30 bis 13.30 Uhr auf dem Platz der Göttinger Sieben stattfinden wird.

Die Veranstaltung wird Redebeiträge von namhaften Vertretern der Landwirtschaft, wie Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen, Elisabeth Brunkhorst, Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover, und Volker Hahn, Vorsitzender des Landvolks Hannover, beinhalten. Auch Junglandwirte werden zu Wort kommen, um ihre Perspektiven und Bedenken zu teilen. Die Organisatoren der Veranstaltung betonen die Bedeutung einer friedlichen und respektvollen Demonstration.

Die Kundgebung wird auch von Mitgliedern des Deutschen Bundestages besucht, die ihre Unterstützung für die Anliegen der Landwirte bekunden und sich an der Diskussion beteiligen werden. Dies unterstreicht die politische Bedeutung der Veranstaltung und die Dringlichkeit der Anliegen der Landwirtschaft.

Für die Teilnahme an der Schlepper-Sternfahrt wurden verschiedene Sammelpunkte und Abfahrtszeiten bekannt gegeben (Routen können sich noch ändern):

  • An der B65 (West): Erichshof, 30989 Gehrden um 09:00 Uhr.

B65 Gehrden Gehrdener Damm
B65 / Nenndorfer Landstraße / Bückeburger Allee – Tönniesbergkreisel – B65 / Bückeburger Allee – Ricklinger Kreisel – Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Abfahrt zur Ritter-Brüning-Straße – Ritter-Brüning-Straße – Lavesallee – Friederikenplatz – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Friederikenplatz – Lavesallee – Ritter-Brüning-Straße – Auffahrt zur Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Ricklinger Kreisel – B65 / Bückeburger Allee – Tönniesbergkreisel – B65 / Nenndorfer Landstraße

  • An der B65 (Ost): Biogasanlage Köthenwald, Schnedebruch 4, 31319 Sehnde um 08:30 Uhr.

B65 – Südschnellweg / B6 / B65 – Landwehrkreisel – Frankfurter Allee / B6 / B65 – Ricklinger Kreisel – Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Abfahrt zur Ritter-Brüning-Straße – Ritter-Brüning-Straße – Lavesallee – Friederikenplatz – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Friederikenplatz – Lavesallee – RitterBrüning-Straße – Auffahrt zur Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Ricklinger Kreisel – Frankfurter Allee / B6 / B65 – Landwehrkreisel – Südschnellweg / B6 / B65 Sehnde

  • An der B6: Parkplatz an der B6, Geflügelhof Kuhlmann um 8:30 Uhr.

B6 / Westschnellweg – Bremer Damm – Königsworther Platz – Brühlstraße – Leibnizufer – Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Leibnizufer – Brühlstraße – Königsworther Platz – Bremer Damm – B6 / Westschnellweg – Parkplatz B6 (Osterwald Unterende; Aufzugende)

  • An der L190: „Auf dem Kessellande“, 30900 Wedemark-Bissendorf um 08:30 Uhr.

Auf dem Kessellande – Schlager Chaussee – Langenhagener Straße – Kiebitzkrug – Weiherfeldallee – Wagenzeller Straße – Walsroder Straße – Vahrenwalder Straße – Arndtstraße – Schloßwender Straße – Königsworther Platz – Brühlstraße – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt– Leibnizufer – Brühlstraße – Königsworther Platz – Schloßwender Straße – Arndtstraße – Vahrenwalder Straße – Walsroder Straße – Wagenzeller Straße – Weiherfeldallee – Kiebitzkrug – Langenhagener Straße – Schlager Chaussee – Auf dem Kessellande

  • Über K112 Isernhagen / Kirchhorst vom Blumenhof aus Richtung Lahe und Podbielskistraße um ca. 07:30 Uhr

Derzeit sind auch noch weitere Anfahrtsrouten im Gespräch.

Im Zuge der dann startenden Sternfahrt in Richtung Hannover ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region Hannover und der Landeshauptstadt zu rechnen. Erschwerend kommt für Pendler noch der Bahnstreik der GDL hinzu.

Balkonbrand Ilten

Großeinsatz der Feuerwehr bei Balkonbrand in Ilten

10. Januar 2024/in Region Hannover

Keine Verletzten bei Balkonfeuer in Ilten, umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich

SEHNDE / ILTEN (red). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zu einem Brand auf einem Balkon in Ilten, einem Stadtteil von Sehnde. Anwohner alarmierten die Regionsleitstelle, die daraufhin umgehend die Ortsfeuerwehr Ilten einschaltete.

Bei Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte bestätigte sich der Brand, der sich bereits vom Balkon auf den Dachbereich des Gebäudes ausgebreitet hatte. Dies führte zu einer Erhöhung der Alarmstufe und der zusätzlichen Alarmierung der Ortsfeuerwehren Sehnde und Bilm.

Die Einsatzkräfte stellten bei ihrer ersten Erkundung fest, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Ein Löschangriff wurde von einem benachbarten Grundstück aus eingeleitet. Um einen Zugang zum betroffenen Haus zu schaffen, mussten die Feuerwehrleute ein Zaunelement mit einer Pendelhubsäge entfernen. Mit der Unterstützung einer Drehleiter und unter Einsatz von Atemschutzgeräten gingen zwei Trupps in den Innenangriff über. Dabei öffneten sie die Dachdämmung, um an die Glutnester zu gelangen. Zusätzlich wurde das Dach von außen geöffnet, um die Glutnester abzulöschen.

Insgesamt acht Trupps unter Atemschutz waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach einer kurzen Zeit gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und mit den Nachlöscharbeiten zu beginnen. Um 00:25 Uhr konnte das Feuer vollständig gelöscht werden.

Der Baubetriebshof der Stadt Sehnde wurde durch den Einsatzleiter alarmiert, um die gefrorenen Löschwasserrückstände auf der Straße zu behandeln und so die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Der Einsatz wurde um 01:20 Uhr offiziell beendet.

Im Einsatz waren neben den Ortsfeuerwehren Ilten, Sehnde und Bilm auch die Einsatzleitungsorganisation der Stadtfeuerwehr, die Polizei, der Rettungsdienst und der Baubetriebshof der Stadt Sehnde. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen derzeit keine Angaben vor.

Gewalt gegen Feuerwehr

Gewalt gegen Feuerwehr in Laatzen: Schockierender Angriff in der Silvesternacht

3. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr Laatzen bei Einsatz massiv angegriffen – Bürgermeister und Stadtbrandmeister verurteilen den Vorfall

LAATZEN (red). In Laatzen kam es in der Silvesternacht zu einem schwerwiegenden Vorfall, bei dem etwa 40 Unbekannte ein Feuerwehrfahrzeug mit Steinen und Eisenstangen attackierten. Der Angriff ereignete sich um 00:20 Uhr auf dem Zebrastreifen Am Wehrbusch, als die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand gerufen wurde. Die Situation eskalierte derart, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen und die Polizei zur Unterstützung anfordern mussten.

Die friedliche Stimmung in Laatzen während des Jahreswechsels wurde jäh unterbrochen, als die Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen und dort in einen gewalttätigen Überfall verwickelt wurde. Etwa 40 Angreifer, deren Identität noch unklar ist, gingen mit Steinen und Eisenstangen auf das Löschfahrzeug los. Die Windschutzscheibe und die Fahrertür des Fahrzeugs wurden dabei beschädigt. Aufgrund der unübersichtlichen und gefährlichen Situation sahen sich die Feuerwehrleute gezwungen, den Einsatz abzubrechen und die Polizei zu rufen.

Der Bürgermeister von Laatzen, Kai Eggert, äußerte sich bestürzt über den Vorfall und betonte die Inakzeptabilität solcher Gewalttaten gegen ehrenamtliche Helfer. Er versicherte, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte oberste Priorität habe und Maßnahmen ergriffen würden, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald wies darauf hin, dass es sich bei dem Angriff nicht um eine spontane Tat handelte, sondern um einen geplanten Hinterhalt. Er betonte die Schwere und die Unverzeihlichkeit des Vorfalls und erklärte, dass ein vergleichbarer Angriff in der Vergangenheit nicht bekannt sei.

Die Stadt Laatzen hat als Reaktion auf den Vorfall Strafanzeige erstattet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zu den mutmaßlichen Tätern haben, sich beim Polizeikommissariat Laatzen zu melden. Die Untersuchungen laufen, und es wird alles darangesetzt, die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Hochwassergrenze

Hochwasserlage im Bereich der Leine

2. Januar 2024/in Region Hannover

Dauerregen lässt Pegelstände wieder steigen

HANNOVER (red/PM). Der anhaltene Dauerregen in der Region Hannover wird voraussichtlich wieder zum Anstieg der Pegelstände führen und keine Entspannung an den aufgeweichten Deichen erzeugen. Gleichzeitig könnte auch der permanent ansteigende Grundwasserspiegel wieder zu vermehrten Einsätzen der Feuerwehren führen.

Der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hat am Dienstag gegen 12:30 Uhr eine aktualisierte Hochwasserinformation für das Flussgebiet der Leine herausgegeben. Zudem warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Region Hannover vor Dauerregen mit wechselnder Intensität. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 50 l/m² laut DWD erwartet.

Wetterlage und Wetterentwicklung

Heute gebietsweise Dauerregen mit Mengen zwischen 25 und 40 l/qm in 24 Stunden. Zum Teil auch am Mittwoch fortdauernd bis 50 l/qm in 48 Stunden. Im Harz dabei Unwettergefahr durch ergiebigen Dauerregen mit Mengen zwischen 60 und 80 l/qm in 48 Stunden (Quelle: DWD).

Abflusslage

Viele Hochwassermeldepegel an der Leine befinden sich nach wie vor über der höchsten Meldestufe 3. Neben Ausuferungen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen kommt es zu großen Überschwemmungen, die auch Grundstücke, Straßen oder Keller betreffen können. Durch die Niederschläge ab dem heutigen Dienstag wird es im Oberlauf der Leine sowie an den Zulaufgewässern, wo die Wasserstände bereits wieder deutlich gesunken waren, zu einen erneuten Wasserstandsanstieg kommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden dort die Meldestufen 1 und 2 wieder überschritten. Betroffene Flüsse sind unter anderem die Rhume, Ilme, Innerste und Westaue. Im Unterlauf der Leine wird es ab morgen zu einem Wiederanstieg der Wasserstände kommen.

Bitte beachten Sie hierzu die regelmäßig aktualisierten Hochwasservorhersagen auf dem NLWKN Pegelportal

Die Unterwasserabgaben der Innerste- und Odertalsperren werden heute Mittag reduziert, um die Unterlieger entlasten zu können. Die Sösetalsperre hat bereits am 31.12.2023 die Abgabe reduziert. Aufgrund der angespannten Hochwasserlage und der weiterhin eingestauten Hochwasserrückhalteräume ist eine nachträgliche Anpassung der Abgaben nicht auszuschließen. Am HWRB Salzderhelden wurde am Neujahrsabend die Unterwasserabgabe reduziert, um die Unterlieger zu entlasten. Aufgrund der angespannten Hochwasserlage und der weiterhin eingestauten Hochwasserrückhalteräume ist eine nachträgliche Anpassung der Abgaben nicht auszuschließen.

Neues Jahr

Wir wünschen Ihnen einen gesunden und frohen Rutsch ins Neue Jahr 2024

31. Dezember 2023/in Region Hannover

Gemeinsam ins Neue Jahr – Bleiben Sie gesund – Wir sagen Danke

HANNOVER (red). Der letzte Tag des Jahres 2023 ist eingeläutet und in wenigen Stunden steht der Jahreswechsel an. Aus diesem Grunde möchten wir allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Kommen Sie gesund über den Jahreswechsel.

Das abschließende Jahr hatte für den einen oder anderen von uns sicherlich einige Überraschungen parat. Hoffentlich viele positive, aber sicherlich auch einige negative. Vor allem die gerade angespannte Hochwassersituation beschäftigt nicht nur die Betroffenen, sondern auch die vielen Tausend Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die unermüdlich für uns im Einsatz sind. Deshalb sollte man bei aller Feierlaune zu Silvester einmal kurz an diejenigen in unserer Gesellschaft denken, die sorgenvoll in das neue Jahr blicken.  Nicht zu vergessen auch alle Menschen, die den heutigen Jahreswechsel wegen der Flucht vor den Kriegsfolgen in einem fremden Land, getrennt von Familienangehörigen, verbringen müssen oder direkt in ihrer Heimat von den Folgen der derzeitigen Kriege einen sehr unruhigen Jahreswechsel haben.

Gleichzeitig möchten wir aber auch eine Bitte aussprechen. Gehen Sie sorgfältig mit Feuerwerkskörpern um. Die letzten Tage haben gezeigt, dass ein wahrer Run auf die Böller dieses Jahr wieder ausgelöst wurde. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und gehen Sie respektvoll mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an Einsatzstellen um. Sie sind zu ihrem persönlichen Schutz von Leben sowie Hab und Gut unterwegs, anstelle mit ihren Familien anzustoßen und den Jahreswechsel zu feiern. Zudem kommt der tagelange kräftezehrende Einsatz an der Hochwasserfront, bei der jede einzelne Einsatzkraft gebraucht wird. Nutzen Sie nur zugelassenes Feuerwerk. Niemand möchte seinen Jahreswechsel mit Verletzungen durch nicht zugelassene oder falsch genutzte Feuerwerkskörper in einem Krankenhaus verbringen. Auch der Neujahrsmorgen auf der Straße vor seiner durch Feuerwerksraketen ausgebrannten Wohnung zählt sicherlich nicht zu einem gelungenen Jahresanfang.

Viele Gemeinden in Niedersachsen und die Region Hannover haben darum gebeten, auf das Böllern ganz zu verzichten. Es ist eine Bitte mit dem Hintergrund, eine Überbelastung unserer Feuerwehren zu vermeiden.

In dem Sinne bedanken wir uns bei unserer treuen Leserschaft und wünschen Ihnen einen guten Jahreswechsel sowie ein erfolgreiches 2023.

PKW Hochwasser

Rettungsaktion: Feuerwehr befreit Vater und Tochter aus Fluten in Laatzen

31. Dezember 2023/in Region Hannover

Dramatische Momente an den Koldinger Teichen: Familie im Hochwasser eingeschlossen

LAATZEN (red). In einer dramatischen Rettungsaktion befreiten die Feuerwehren von Rethen und Laatzen am Silvestertag einen Familienvater und seine Tochter, die mit ihrem BMW im Hochwasser der Leine nahe den Koldinger Teichen stecken geblieben waren.

Gegen 15.14 Uhr erreichte die Feuerwehr der Ortschaften Rethen und Laatzen die Meldung über einen im Wasser feststeckenden PKW auf der Bundesstraße 443 in Richtung Koldingen. Sofort machten sich mehrere Rettungsfahrzeuge, darunter ein Rüstwagen und ein Rettungsboot, auf den Weg zur Einsatzstelle.

Die beiden Insassen des BMW, ein Vater und seine Tochter, waren in die überflutete Zufahrt zum Parkplatz an den Koldinger Teichen eingefahren und in etwa 35 cm hohem Wasser steckengeblieben. Aus Angst verließen sie das Auto nicht, nachdem der Motor des Automatikwagens ausgefallen war.

Gegen 15.25 Uhr erreichten Einsatzkräfte, ausgerüstet mit Wathosen, den PKW und sorgten für Beruhigung bei den Eingeschlossenen. In der Zwischenzeit war auch die Mutter mit einem weiteren Fahrzeug vor Ort eingetroffen. Eine junge Feuerwehrfrau trug die Tochter sicher durch das Wasser, woraufhin die Mutter ihr Kind auf trockenem Boden in Empfang nahm.

Die Rettungskräfte aus Rethen zogen anschließend den BMW mit einem Tanklöschfahrzeug aus dem Hochwasser. Gegen 16 Uhr konnten Vater und Tochter wieder festen Boden unter den Füßen spüren. Nach Abschluss der Rettungsaktion rückten die Feuerwehrleute gegen 16.15 Uhr wieder ein.

Diese Rettungsaktion unterstreicht wieder einmal die Bedeutung der Feuerwehr im Notfall und die Gefahren, die mit der Unterschätzung von Hochwasser einhergehen können.

Einsatzkräfte rücken zu vermeintlichem Lkw-Brand auf Bundesstraße 443 aus – Umgekippter LKW 443 ff

Einsatzkräfte rücken zu vermeintlichem Lkw-Brand auf Bundesstraße 443 aus

29. Dezember 2023/in Region Hannover

Feuerwehr Gleidingen, Rethen und Laatzen im Einsatz nach Lkw-Unfall

LAATZEN (red). Die Ortsfeuerwehren Gleidingen, Rethen und Laatzen wurden am Donnerstagnachmittag zu einem gemeldeten Lkw-Brand auf der Bundesstraße 443 in Richtung Sehnde gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Lkw nicht brannte und der Fahrer bereits versorgt wurde.

Am heutigen Donnerstag um 16:35 Uhr gingen bei den Ortsfeuerwehren Gleidingen, Rethen und Laatzen Alarmmeldungen mit dem Stichwort „Brennt Lastwagen, liegt auf der Seite, eventuell Fahrer eingeklemmt“ ein. Die Einsatzkräfte eilten daraufhin zur Bundesstraße 443 in Richtung Sehnde.

Bei der Ankunft am Einsatzort war der Fahrer des Sattelzugs bereits in der Obhut des Rettungsdienstes. Entgegen der ursprünglichen Meldung brannte der Lkw, der einen Containerauflieger transportierte, nicht. Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich daher auf das Abstreuen der Fahrbahn und das Absichern der Unfallstelle.

Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 17:30 Uhr. Allerdings führten die erforderlichen Bergungsarbeiten dazu, dass die Bundesstraße 443 noch bis etwa 19 Uhr in Richtung Sehnde gesperrt blieb.

Silvester 2023 in Laatzen – Hinweis Feuerwerk

Silvester 2023 in Laatzen

28. Dezember 2023/in Region Hannover

Stadt weist auf Verbotszonen für Raketen, Böller und Co. hin

LAATZEN (PM). Der Jahreswechsel steht vor der Tür mit vielen schönen Traditionen. Seit jeher wird das neue Jahr mit bunten Raketen und knallenden Böllern begrüßt. Mit Rücksicht auf das Klima und um den zusätzlichen Abfall zu vermeiden, regt die Stadt Laatzen auch in diesem Jahr zum Nachdenken an, ob an dieser Tradition im bisherigen Umfang festgehalten werden sollte.

Beim Zünden von Feuerwerkskörpern kommt es leider immer wieder zu kleineren und größeren Bränden. Daher ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten, um Lärmbelästigungen und Brandgefahren möglichst gering zu halten. Das Zünden von aufsteigenden Raketen ist im Umkreis von 200 Metern um Fachwerk- und Krankenhäuser sowie Altenheime verboten. Böller und andere mit der Hand zu werfende Feuerwerkskörper dürfen im Umkreis von 30 Metern von Fachwerkhäusern (Brandgefahr) und 200 Metern von Krankenhäusern und Altenheimen (Lärmschutz) nicht gezündet werden. Insbesondere in den alten Ortskernen von Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse (meist im Bereich rund um die Kirchen) sind aufsteigende Raketen daher ebenfalls verboten.

Damit auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr einen ruhigen Jahreswechsel verbringen können, bittet die Stadt Laatzen außerdem, Balkone und Außenbereiche von nicht benötigtem und brennbaren Mobiliar zu befreien, um Brände zu verhindern.

Die Stadt erinnert Bürgerinnen und Bürger daran, dass auch die Rückstände der Feuerwerkskörper die Straßen und Kanalisation verschmutzen und zeitnah entfernt werden müssen. Generell ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 nur durch volljährige Personen sowie ausschließlich am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. Verstöße werden mit Geldbuße geahndet.

Drohnenüberflüge

Keine privaten Drohnenüberflüge am Hochwasserschutzsystem

28. Dezember 2023/in Region Hannover

Drohnenüberflüge über Einsatzgebiete können empfindliche Strafen bis 50.000 Euro nach sich ziehen

LEHRTE (PM). Aufgrund aktueller „spektakulärer“ Drohnenvideos, die im Internet aufgetaucht sind, weist die Einsatzleitung der Feuerwehr darauf hin, dass private Drohnenüberflüge über Einsatzstellen grundsätzlich verboten sind. Auch das Hochwasserschutzsystem zwischen der Ahltener Straße und dem Bullenweg gilt nach wie vor als Einsatzgebiet und dortige private Drohnenüberflüge werden umgehend der Polizei gemeldet.

Darüber hinaus weißt die Feuerwehr darauf hin, sollte das Hochwasserschutzsystem durch eine Drohne beschädigt werden, dieses insgesamt seine Stabilität verliert und die Schutzfunktion nicht mehr gegeben ist. Weiterhin hat die Feuerwehr in diesem Gebiet zur Lageerkundung ebenfalls eine Drohne im Einsatz und eine Kollision mit dieser Drohne würde ein Schaden von über 30.000 EUR bedeuten. Sollte es durch den unbefugten Drohnenüberflug zu Schäden kommen, ist der Halter des Geräts verpflichtet, für den Schaden aufzukommen, zusätzlich droht ihm ein Bußgeld im mehrstelligen Euro-Bereich.

Zusätzliche bittet die Feuerwehr darum, nicht auf das Hochwasserschutzsystem zu klettern, da auch dieses zu einer schweren Beschädigung führen kann. Unabhängig davon ist der Aufenthalt in dem aufgestauten Hochwassergebiet lebensgefährlich, da Gräben und Kuhlen, die teilweise bis zu 2 Meter tief sein können, nicht erkennbar sind. Eltern werden gebeten ihre Kinder darauf hinzuweisen, dass diese sich von den mit Hochwasser überschwemmten Gebieten fernzuhalten haben.

Hochwasser

Aktuelle Lage beim Hochwassereinsatz im Neustädter Land

27. Dezember 2023/in Region Hannover

Feuerwehr Neustadt a. Rbg. weiterhin großflächig im Einsatz

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM/red). Die örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrzentrum blieb die gesamte Nacht besetzt und hat die Einsatzstellen koordiniert. Schwerpunkte waren die Sicherung von Trafostationen und Kabelverteilerkästen in Averhoy, Mandelsloh und Mariensee.

In der Nienburger Straße war ein unterirdischer Abwasserkanal geborsten, Abwasser gelangte auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr sicherte sie Schadenstelle, die Abwasserbetriebe leiteten das Abwasser um. Die Feuerwehren Basse, Bordenau, Neustadt und Otternhagen wurden zudem gegen 0:30 Uhr alarmiert, um einen PKW nahe der gesperrten Leinebrücke zwischen Basse und Mariensee zu bergen, siehe hierzu die separate Pressemitteilung von heute Nacht.

Seit 8:00 Uhr koordiniert die Einsatzleitung im Feuerwehrzentrum das weitere Vorgehen unter der Leitung von Stadtbrandmeister Torben Klingemann. Auch Bürgermeister Dominic Herbst und die erste Stadträtin Maria Lindemann sind vor Ort.

Aktuell sind die Feuerwehren Laderholz und Metel für die weitere Sicherung der Strominfrastruktur in Averhoy im Einsatz, die Feuerwehr Mariensee sichert einen Stromverteiler im eigenen Ort. Die Feuerwehren Schneeren, Empede und Dudensen haben die Sandsackbefüllung am Bauhof übernommen. Mitarbeiter der Abwasserbetriebe kontrollieren fortlaufend die Pumpstationen, welche seit Tagen rund um die Uhr unter Volllast laufen. Ebenfalls kontrolliert werden die Deiche Am Silbernkamp, in Bordenau, Mandelsloh und Stöckendrebber.

Aktueller Pegel um 10:00 Uhr: 6,14 m Tendenz gleichbleibend. Da der Pegelverlauf in Herrenhausen über Nacht abgeflacht und um 1 cm gesunken ist, wird für heute mit keiner weiteren Verschärfung der Lage gerechnet.

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