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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

GRoßbrand Laderholz

Mittelbrand eskaliert zu Großbrand: Mehrere Feuerwehren im Einsatz in Laderholz

16. April 2024/in Region Hannover

Über 150 Einsatzkräfte bekämpfen Dachstuhlbrand in Laderholz – Keine Verletzten zu beklagen

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Kurz nach 16 Uhr brach in einem Gebäude in Laderholz ein Feuer aus, das schnell zu einem Großbrand eskalierte. Die Feuerwehren aus Laderholz, Lutter, Mandelsloh, Dudensen, Hagen, Niedernstöcken, Neustadt und weitere wurden alarmiert, nachdem Meldungen eingingen, dass Flammen aus dem Dach schlagen. Die Einsatzleitung stufte den Vorfall zunächst als Mittelbrand ein, erhöhte jedoch rasch auf Großbrand, was die Alarmierung weiterer Einheiten nach sich zog.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude; alle Bewohner konnten sich selbstständig und unverletzt in Sicherheit bringen. Die Feuerwehrkräfte, unter der Leitung des Laderholzer Ortsbrandmeisters Michael Lühring, sind derzeit mit umfangreichen Löschmaßnahmen beschäftigt. Hierzu zählt das Öffnen von Zwischendecken und -wänden sowie das Entfernen von Dämmmaterial, um an die Flammen heranzukommen.

Zusätzlich wurde das Dach mittels der Neustädter Drehleiter großflächig geöffnet, um Brandnester effektiv abzulöschen. Die Stadtwerke unterstützten die Löschmaßnahmen durch das Abschalten der Stromzufuhr und das Abschiebern der Wasserversorgung.

Mit insgesamt 159 Einsatzkräften vor Ort, einschließlich der feuerwehrtechnischen Zentrale Neustadt, des Stadtbrandmeisters Torben Klingemann und seinem Stellvertreterteam, setzt sich der Einsatz fort. Zusätzlich sind Rettungsdienst und Polizei im Einsatzgebiet präsent.

Am Abend meldeten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Laderholz um 21 Uhr erfolgreich „Feuer aus“ nach einem umfassenden Einsatz gegen die Flammen in einem lokalen Gebäude. Unter Einsatz von Atemschutztrupps wurden zunächst alle Brandherde im Gebäudeinneren freigelegt und abgelöscht. Um besser an die Flammen im Dachstuhl zu gelangen, wurde das Dach mittels einer Drehleiter weiter geöffnet. Hierbei kam Netzmittel zum Einsatz, ein dünnflüssiger Löschschaum, der effektiv zur Brandbekämpfung verwendet wurde.

Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse und Ausleuchtung des Brandobjekts wurde ein zusätzlicher Lichtmastanhänger von der feuerwehrtechnischen Zentrale in Neustadt angefordert und installiert. Über die gesamte Nacht stellte die Ortsfeuerwehr Laderholz eine Brandwache, die wieder aufflammende Glutnester bekämpfte, bis schließlich um 7 Uhr morgens die Maßnahmen abgeschlossen und der Rückbau eingeleitet werden konnte.

Wie üblich nach einem größeren Brandeinsatz sind die beteiligten Einsatzkräfte und Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Zentrale mit der Nachbereitung beschäftigt. Diese umfasst unter anderem die Reinigung und Wartung der kontaminierten Einsatzkleidung und Ausrüstung, das Befüllen und Prüfen der Atemschutzgeräte sowie die Erstellung der Einsatzberichte.

Löscharbeiten

Die Feuerwehr geht gleich von mehreren Seiten bei der Brandbekämpfung vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Videobeitrag:

Verkehrsunfalldienst

Auffahrunfall auf Autobahn 2 führt zu schweren Verkehrsbehinderungen

16. April 2024/in Region Hannover

37-jährige Frau bei Auffahrunfall leicht verletzt; Fahrbahn stundenlang gesperrt

HANNOVER (redu). Am Montag, den 15. April 2024, ereignete sich auf der Bundesautobahn 2 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug auf einen bremsenden Pkw auffuhr und diesen unter einen weiteren Lkw schob. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro.

Der Unfallhergang begann, als ein 42-jähriger Lkw-Fahrer seine Geschwindigkeit zwischen den Anschlussstellen Hannover-Herrenhausen und Garbsen verringerte. Eine dahinter fahrende 37-jährige Frau aus Wunstorf bremste ihren Skoda Kodiaq ebenfalls ab. Ein nachfolgender 39-jähriger Sattelzugfahrer konnte jedoch nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Heck des Skoda, welcher daraufhin unter den vorderen Sattelauflieger geschoben wurde.

Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt leichte Verletzungen. Nach ihrer Rettung durch Einsatzkräfte wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch bereits am folgenden Tag wieder verlassen.

Die BAB 2 war in Richtung Dortmund zunächst vollständig und später teilweise gesperrt, was zu einem Stau von bis zu 50 Kilometern Länge führte. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Frage, warum der Sattelzug nicht rechtzeitig stoppen konnte, dauern an. Dem 39-jährigen Fahrer wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

ÜMO

Die neue Marke ÜSTRA: Einheitliche Identität für den ÖPNV in Hannover

10. April 2024/in Region Hannover

Drei Verkehrsunternehmen unter einem Dach: ÜSTRA repräsentiert zukünftig den gesamten Nahverkehr in Hannover

HANNOVER (redu). In Hannover beginnt eine neue Ära im öffentlichen Personennahverkehr: ÜSTRA, regiobus und der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) verschmelzen zu einer einheitlichen Marke, um den Nahverkehr effizienter und ansprechender zu gestalten.

Seit Jahren arbeiten die ÜSTRA, regiobus und der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) eng zusammen, führen jedoch eigenständige Logos und Markenidentitäten. Heute markiert der Beginn einer signifikanten Veränderung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von Hannover: Die ÜSTRA wird fortan als einheitliche Marke für alle drei Unternehmen stehen.

Dieser Schritt zielt darauf ab, den Nahverkehr in der Region zu vereinfachen und ihn als integralen Bestandteil eines modernen und nachhaltigen Lebensstils zu etablieren. Die bisherige ÜSTRA-Marke wird grundlegend überarbeitet und mit der Einführung des ÜMO, einer neuen Bildmarke, neu positioniert. Das ÜMO symbolisiert mehr als nur ein Logo – es repräsentiert den stilisierten Umriss der Region Hannover und bringt eine positive Ausstrahlung mit sich.

Die Regionsversammlung hat bereits im letzten Jahr den Weg für diesen Gemeinschaftsbetrieb freigemacht. Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung der neuen Marke, die bei den Menschen in Hannover bereits gut bekannt und verbunden mit vielfältigen Geschichten ist. Er hebt hervor, dass die einheitliche Marke Kosten spart und das System effizienter macht.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz und die Vorstände Elke van Zadel sowie Denise Hain sehen in der neuen Marke eine strategische Antwort auf die Anforderungen eines zuverlässigen und leistungsstarken ÖPNV. Die Konzentration auf eine Marke soll die Identifikation der Mitarbeiter stärken und das Zusammenwachsen der Organisationen fördern.

Die Umsetzung der neuen Marke erfolgt in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt, die für ihre innovativen Branding-Konzepte bekannt ist. Mit der neuen Marke ÜSTRA wird ein freundliches und sympathisches Gesicht des Nahverkehrs geschaffen, das dazu beitragen soll, den besten ÖPNV in Deutschland zu realisieren.

Abschließend wird die neue Bildmarke ÜMO als zentrales Element der Markenidentität in den Vordergrund gestellt. Sie wird fortan an zahlreichen Berührungspunkten in der Region Hannover präsent sein, von Stadtbahnen bis zu Fahrkartenautomaten.

24-Stunden-Übung

Realistisches Notfallszenario: Hilfsorganisationen führen 24-Stunden-Übung durch

9. April 2024/in Region Hannover

Von technischer Hilfe bis zur Verpflegung: Johanniter, DLRG und DRK trainieren für den Ernstfall

LANGENHAGEN (redu). Bei einer großangelegten Übung im Stadtgebiet von Langenhagen haben rund 75 Helferinnen und Helfer der Johanniter, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und des Deutschen Roten Kreuzes ein breites Spektrum an Notfallszenarien trainiert. Ziel der seit Januar geplanten 24-Stunden-Übung war es, die Zusammenarbeit zu stärken und verschiedene Fähigkeiten praxisnah zu testen.

Langenhagen war dieses Wochenende Schauplatz einer umfassenden Rettungsübung, an der insgesamt 75 Ehrenamtliche aus verschiedenen Hilfsorganisationen teilnahmen. Diese Simulation, die von Samstag bis Sonntag andauerte, diente dazu, die Einsatzbereitschaft und das koordinierte Zusammenspiel der Helfenden in verschiedenen Notfallsituationen zu verbessern.

Das Organisationsteam hatte die Übung detailliert geplant, um sicherzustellen, dass die Teilnehmenden in diversen Einsatzszenarien ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnten. Die anspruchsvollen Trainingsmodule reichten von der Rettung einer ertrinkenden Puppe bis hin zum Aufbau von Notunterkünften und der Brandbekämpfung in Kooperation mit der Ortsfeuerwehr.

Ein besonderer Fokus lag auf der realistischen Darstellung der Szenarien, um die Helfenden auf echte Einsätze vorzubereiten. So wurde unter anderem die koordinierte Anfahrt in einer Fahrzeugkolonne geübt, die hohe Konzentration und eine präzise Abstimmung erfordert.

Die Johanniter-Verpflegungsgruppe sorgte währenddessen für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte, indem sie drei Mahlzeiten bereitstellte und damit demonstrierte, wie wichtig die Logistik und Versorgung im Hintergrund einer jeden größeren Operation ist.

Am Sonntag widmeten sich die Helfenden der Reflexion und Analyse der durchgeführten Übungen, um mögliche Verbesserungen zu identifizieren und die Zusammenarbeit weiter zu optimieren.

Das Wochenende zeigte eindrucksvoll, dass der Bevölkerungsschutz auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist, und bot Interessierten die Möglichkeit, sich über die Johanniter-Ehrenamtswebseite über Engagementmöglichkeiten zu informieren.

Kampfmittelbeseitigung

Evakuierung von fast 3.000 Personen in Laatzen zur Kampfmittelbeseitigung

8. April 2024/in Region Hannover

Bewohner von Oesselse und Ingeln müssen wegen Verdacht auf Weltkriegsmunition am 28. April 2024 evakuiert werden

LAATZEN (redu). Bei Sondierungen im Februar wurden in den Ortsteilen Oesselse und Ingeln von Laatzen Auffälligkeiten festgestellt, die auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg hindeuten könnten. Deswegen hat die Stadt Laatzen beschlossen, Ende April die Verdachtsflächen zu öffnen und nötige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Am 28. April 2024 wird eine großflächige Evakuierung um die Verdachtspunkte herum durchgeführt. Betroffen sind insgesamt 1.686 Haushalte mit etwa 3.000 Personen. Die Evakuierung beginnt um 9 Uhr morgens. Zur Unterbringung der Personen, die keinen alternativen Aufenthaltsort haben, wird die Grundschule Gleidingen als Notunterkunft dienen.

Die Stadt Laatzen hat verschiedene Kommunikationskanäle eingerichtet, um die Bevölkerung zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Ab Mitte April werden alle betroffenen Haushalte per Bürgerbrief informiert. Zudem sind aktuelle Informationen auf der Website der Stadt sowie auf deren sozialen Medien verfügbar.

Für allgemeine Fragen und spezielle Anfragen, wie Krankentransporte, werden ab dem 17. April Hotlines zur Verfügung stehen. Die Stadt appelliert an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, sich ab dem 26. April regelmäßig zu informieren, insbesondere über mögliche Änderungen oder eine Absage der Maßnahmen.

Rettungseinsatz

Serie von Alarmierungen hält Ortsfeuerwehr Sehnde in Atem

8. April 2024/in Region Hannover

Von Brandmeldeanlagen bis Rettungsaktionen: Eine arbeitsreiche Woche für die Ehrenamtlichen

SEHNDE (redu). Die Ortsfeuerwehr Sehnde hatte in der vergangenen Woche mehrere Einsätze zu bewältigen, die von Türöffnungen bis zu potenziellen Bränden reichten. Bereits am Abend des 1. April wurde die Feuerwehr zu einer Türöffnung gerufen, die jedoch nicht eingreifen musste, da die betroffene Person die Tür selbst öffnete und bereits durch den Rettungsdienst versorgt wurde.

Wenige Stunden später, am frühen Morgen des 2. April, wurde ein weiterer Alarm zur Türöffnung durch die Leitstelle abgebrochen, bevor ein Eingreifen nötig war. Noch am selben Tag mussten die Ehrenamtlichen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Gewerbegebiet ausrücken. Es stellte sich heraus, dass ein Handmelder die Ursache war. Die Anlage wurde zurückgesetzt, und die Einsatzkräfte kehrten zurück.

Am Abend des 4. April erfolgte eine weitere Türöffnung, diesmal über einen Balkon, wobei die Tür von innen geöffnet wurde und der Einsatzort an Rettungsdienst und Polizei übergeben wurde. In der Nacht folgte ein weiterer Fehlalarm durch eine Brandmeldeanlage in der Mittelstraße, bei dem kein Feuer festgestellt wurde.

Am Nachmittag des 5. April waren die Ortsfeuerwehren Sehnde und Rethmar erneut aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Einsatz, allerdings ohne Feststellung eines Brandes. Am späten Freitagabend kam es zu einem Brandeinsatz in Klein Lobke, bei dem Glutnester am Osterfeuer gelöscht wurden.

Der dramatischste Vorfall ereignete sich am Sonnabendnachmittag, als die Ortsfeuerwehren Sehnde und Wehmingen zu einer Hilfeleistung ins Straßenbahnmuseum gerufen wurden. Eine Person war bei Arbeiten von einer Leiter gestürzt und wurde von der Feuerwehr mit der Drehleiter gerettet. Der Rettungshubschrauber Christoph 4 war ebenfalls im Einsatz.

Feuer in Mandelsoh

Feuer in Mandelsloh erfolgreich bekämpft: Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

3. April 2024/in Region Hannover

Koordinierte Brandbekämpfung verhindert größeren Schaden in dicht bebautem Gebiet von Mandelsloh

MANDELSLOH (redu). Am Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in Mandelsloh gerufen, nachdem aus einem Dachstuhl in der St. Osdag Straße Rauchentwicklung gemeldet wurde. Die schnelle und koordinierte Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude.

In der St. Osdag Straße in Mandelsloh kam es am Mittwochvormittag zu einem bedeutenden Feuerwehreinsatz nach einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einem Dachstuhl. Die ersteintreffenden Feuerwehrfahrzeuge wurden sofort mit starker Rauchentwicklung konfrontiert. Ein Atemschutztrupp wurde zur Erkundung und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt, während zeitgleich eine Riegelstellung errichtet wurde, um das benachbarte Gebäude vor einem Flammenüberschlag zu schützen.

Die enormen Temperaturen und das Durchbrennen des Dachstuhls erzwangen jedoch einen Rückzug des Trupps aus dem Gebäude. Zur Unterstützung wurde eine Drehleiter aus Neustadt positioniert und zusammen mit einem weiteren C-Rohr von außen gegen den Brand vorgegangen. Die Herausforderung der begrenzten Löschwasserverfügbarkeit wurde durch den Aufbau einer zweiten Wasserversorgung bewältigt.

Dank der umgesetzten Maßnahmen konnte das Feuer effektiv bekämpft werden, wobei abschließend Schaum eingesetzt wurde, um eventuelle Glutnester zu löschen. Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgte eine Einheit bestehend aus den Feuerwehren Eilvese, Poggenhagen und Klein Heidorn, die im Gemeindehaus warme Suppe zur Verfügung stellten.

Gegen 13:30 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Unter der Leitung des Mandelsloher Ortsbrandmeisters Sven Hellfeuer waren insgesamt etwa 90 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Mandelsloh, Helstorf, Welze, Neustadt, der ELO-Einheit sowie der Hygieneeinheit aus Dudensen, zuzüglich Polizei und Rettungsdienst, im Einsatz. Auch der Stadtbrandmeister Torben Klingemann und der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich waren vor Ort.

Arbeitsassstenz

Arbeitsassistenz beim Roten Kreuz: Neue Wege zur Inklusion am Arbeitsplatz

3. April 2024/in Region Hannover

Mit Unterstützung am Arbeitsleben teilhaben oder als Arbeitsassistenz helfen

Arbeitsassistenzen ermöglichen Menschen mit Behinderung eine uneingeschränkte Teilhabe am Arbeitsleben. Das Rote Kreuz in der Region Hannover hat sich diesem Ansatz verschrieben und sucht aktiv nach Mitarbeitenden und Personen, die eine Arbeitsassistenz benötigen.

Arbeitsassistenz ist eine individuelle Form der Unterstützung schwerbehinderter Menschen am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stehen die Förderung der Selbstständigkeit und die Sicherstellung, dass die Arbeit trotz individueller Schwierigkeiten erfüllt werden kann.

Dabei ist es Aufgabe der Assistenz, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen, wenn das nicht anders (z.B. durch technische Hilfen) möglich ist. Die Kernarbeit leistet die Person mit Behinderung dabei selbst. Eine Arbeitsassistenz liest z.B. Blinden vor oder reicht Gegenstände, die vom Rollstuhl aus nicht erreichbar sind.

Durch diese Begleitung werden Menschen mit Behinderung in die Lage versetzt, ihre Aufgaben eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu bewältigen. Spezifische Fachkenntnisse oder Berufserfahrungen sind für die Tätigkeit zumeist nicht erforderlich.

Engagement des Roten Kreuzes

Das Rote Kreuz setzt sich aktiv für die Schaffung inklusiver Arbeitswelten ein und sieht in der Einführung der Arbeitsassistenz einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Durch die gezielte Suche nach Arbeitsassistenzen möchte die Organisation sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur Zugang zu einem Arbeitsplatz haben, sondern auch die notwendige Unterstützung erhalten, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen.

Sie möchten als Arbeitsassistenz tätig sein, oder benötigen eine Arbeitsassistenz, dann melden Sie sich bei Ralf Brüchmann per E-Mail:

bruechmann@drk-hannover.de

Verkehrunfall auf A 2

Verkehrsunfall auf Autobahn 2 führt zu erheblichen Einschränkungen

29. März 2024/in Region Hannover

Probleme bei der Bildung einer Rettungsgasse erschweren Einsatzkräften die Arbeit

LEHRTE (redu). Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover Ost und der Abfahrt Lehrte kollidierten am Karfreitag zwei Kleintransporter. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Am heutigen Karfreitag kam es gegen 13:28 Uhr auf der Autobahn 2 zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen dem Autobahnkreuz Hannover Ost und der Abfahrt Lehrte stießen zwei Kleintransporter zusammen. Eine erste Alarmmeldung informierte darüber, dass ein Transporter auf der Seite lag und eine Person eingeschlossen sowie eine weitere verletzt sei. Die schnell am Unfallort eingetroffenen Einsatzkräfte fanden einen Transporter vor, der auf der Mittelspur umgekippt war, während der zweite Beteiligte etwa 250 Meter entfernt auf dem Standstreifen stand.

Dank des beherzten Eingreifens von Ersthelfern konnte die eingeschlossene Person befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, indem jedem Fahrzeug ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zugewiesen wurde, um den Brandschutz zu gewährleisten und ein Batteriemanagement durchzuführen. Nach Abschluss dieser Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle an die Polizei.

Insgesamt erlitten zwei Personen Verletzungen durch den Unfall – eine davon leicht, die andere wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Informationen zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit nicht vor.

Der Unfall und das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer, die die Bildung einer Rettungsgasse behinderten, sorgten bei den Einsatzkräften für Frustration. Nachdem die erste Welle von Einsatzfahrzeugen die Unfallstelle erreicht hatte, blockierten einige Autofahrer erneut die Rettungsgasse, was zu Verzögerungen führte. Solche Verzögerungen können bei schwereren Unfällen kritische Folgen haben.

Im Einsatz waren insgesamt 24 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte und der Stadtpressesprecher, unterstützt von fünf Fahrzeugen, der Polizei und dem Rettungsdienst.

Feuerwehrübung

Große Feuerwehrübung im Straßenbahnmuseum Sehnde-Wehmingen

24. März 2024/in Region Hannover

Vier Ortsfeuerwehren und das Deutsche Rote Kreuz simulieren einen Unfall zwischen Linienbus und Stadtbahn

SEHNDE (redu). Am 23. März fand im Straßenbahnmuseum Sehnde-Wehmingen eine umfangreiche Feuerwehrübung statt, an der Einsatzkräfte aus Sehnde, Laatzen, Isernhagen und das Deutsche Rote Kreuz teilnahmen. Ziel war es, die Zusammenarbeit bei einem Unfall zwischen einem Linienbus und einer Stadtbahn zu trainieren.

Rund 60 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Wehmingen, Müllingen-Wirringen, Ingeln-Oesselse und Isernhagen H.B. versammelten sich um 14:00 Uhr am Straßenbahnmuseum im Sehnder Ortsteil Wehmingen zu einem Übungseinsatz. Unterstützt wurden sie von einem Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes. Zur Vorbereitung der Übung waren bereits zwölf Verletztendarsteller vom DRK-Ortsverband Empelde entsprechend präpariert und als Unfallopfer platziert worden.

Das Übungsszenario simulierte einen Unfall, bei dem ein Linienbus mit einer Stadtbahn kollidierte, woraufhin der Bus umkippte. In beiden Fahrzeugen gab es mehrere Verletzte mit unterschiedlich schweren Verletzungen. Die Feuerwehren wurden schrittweise zur Unfallstelle gerufen, sicherten diese ab und leisteten Erste Hilfe. Anschließend führten sie eine komplexe technische Rettung durch, bei der hydraulische Rettungssätze und andere technische Hilfsmittel zum Einsatz kamen, um alle Verletzten zu befreien.

Nach erfolgreicher Durchführung der Rettungsmaßnahmen und einer kurzen Nachbesprechung nutzten die Einsatzkräfte die Gelegenheit, an einem gemeinsamen Ausbildungsdienst teilzunehmen, der ihnen die praktische Anwendung der technischen Geräte näherbrachte.

Die Übung, die insgesamt etwa drei Stunden dauerte, endete mit einer ausführlichen Besprechung und einem gemütlichen Beisammensein bei Gegrilltem. Alle Beteiligten dankten den Organisatoren und dem Hannoverschen Straßenbahnmuseum für die Bereitstellung des Geländes und der Materialien.

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