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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Hochwasser

Laatzen: Leinepegel erreicht kritische Marke von 4,94 Meter

27. Dezember 2023/in Region Hannover

Überschwemmungs-Warnung einzelner Straßenzüge in der Gemeinde Laatzen wird ausgerufen

LAATZEN (PM/red). Die Leine in Laatzen hat den kritischen Pegel von 4,94 Meter erreicht. Aufgrund von prognostizierten Wettervorhersagen sowie einer Zuführung von Wasser aus den Talsperren des Harzes und spricht die Stadt Laatzen eine Warnung für Teile der Bewohnerinnen und Bewohner in Alt-Laatzen, Grasdorf sowie Rethen/Leine und Gleidingen aus.

„Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen unserer Feuerwehr sowie der städtischen Mitarbeitenden. Wir beobachten die Lage kontinuierlich und haben erste Maßnahmen ergriffen“, betont Bürgermeister Kai Eggert. „Bitte sichern Sie Ihre Keller und überprüfen Sie vorsichtshalber die Rückstauklappen im Keller, schalten Sie elektrische Geräte in Räumen, die volllaufen können, vorsichtshalber ab und dichten Sie tiefliegende Fenster und Türen ab. Beachten Sie außerdem die Absperrungen und betreten Sie bzw. befahren Sie überflutete oder teilüberflutete Straßen nicht“, so Eggert weiter.

Folgende Straßen sind im Stadtgebiet gefährdet:

Alt-Laatzen

  • Steinbrink
  • Auf der Dehne
  • Zum Fugenwinkel
  • Talstraße

Grasdorf

  • Ohestraße
  • Am Südtor
  • Am Hohen Ufer
  • Reinekamp

Rethen/Leine

  • Koldinger Straße
  • Schmiedestraße
  • Thiestraße
  • An der Bruchriede
  • Meskenwiese
  • Steinweg

Gleidingen

  • Maschstraße
  • Am Meyerkamp
  • Gänsewiese
  • Zur Sehlwiese
  • Ritterstraße
Hochwasser

Region Hannover stellt Katastrophenschutz unter Einsatzvorbehalt

26. Dezember 2023/in Region Hannover

Maßnahme sichert eine schnelle Reaktion auf außergewöhnliche Hochwassermaßnahmen

HANNOVER (red). In der Region Hannover wurden als Vorsichtsmaßnahme die Einheiten des Katastrophenschutzes in einen Zustand der erhöhten Bereitschaft (dem sogenannten Einsatzvorbehalt) versetzt. Diese Maßnahme ermöglicht es, die Rettungskräfte schnell zu mobilisieren und angemessen auf sich verändernde Situationen zu reagieren, wie zum Beispiel bei notwendigen Evakuierungen.

Es bedeutet aber nicht, dass sich hierdurch schon Einheiten des Katastrophenschutzes im Einsatz befinden. Die Maßnahme dient zur Sensibilisierung von Katastrophenschutzeinheiten.

Leichtsinn oder Unvernunft kann teuer werden

Zudem wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Befahren von gesperrten Straßen streng verboten ist. Verstöße gegen diese Regelung werden ordnungs- oder strafrechtlich geahndet. Die Kosten für eventuelle Bergungseinsätze werden den Verantwortlichen in Rechnung gestellt.

Die Gefahr, durch Befahren von überfluteten Straßen und Wegen ist nicht unerheblich. Abgesackte Fahrbahnteile mit tiefen Löchern sind unter der Wasserfläche nicht zu erkennen. Auch die Fahrbahnränder lassen sich nicht mehr ausmachen, was ein Wenden oder Abkommen von der Fahrbahn extrem gefährlich macht. Fahrzeuge können primär in Flussnähe durch die unterschätzte Strömung fortgerissen werden. Hinzu kommt noch ein anderer Aspekt neben der Eigengefährdung der Fahrzeugbesatzung. Es müssen Feuerwehrkräfte die Fahrzeuginsassen retten. Dabei sind zeitaufwendige Sicherungsmaßnahmen der Einsatzkräfte erforderlich, die sich durch diesen absolut unnötigen Einsatz für andere Mitmenschen in Gefahr begeben. Andere erforderliche Einsätze können so nicht abgearbeitet werden.

Vollgelaufene Fahrzeuge haben häufig erhebliche Schäden an der empfindlichen Elektrik. Nur die Vollkasko bezahlt in dem Fall den Schaden, häufig bei Fahrlässigkeit wegen Befahren einer gesperrten Straße mit erheblichen Abschlägen. Wer nur eine Teilkasko hat, bleibt auf dem gesamten Schaden sitzen, da diese nur für geparkte Fahrzeuge aufkommt.

Aktuellen Informationen zur Wasserlage in der Region Hannover – Haus der Region

Aktuellen Informationen zur Wasserlage in der Region Hannover

25. Dezember 2023/in Region Hannover

Die Region Hannover beobachtet die Entwicklung der Wasserlage aufmerksam

REGION HANNOVER (PM/red). Die Region Hannover beobachtet die Wasserlage kontinuierlich und unterstützt die betroffenen Städte und Gemeinden unter anderem bei der systematischen Verteilung von Sandsäcken, mobilem Hochwasserschutz und Gerätschaft. Der kleine Einsatzstab der Region wurde eingerichtet und die Technische Einsatzleitung eingesetzt. (Stand 24.12.2023)

Folgendes ist für die Menschen in der Region zu beachten:

  • Ruhe bewahren.
  • In betroffenen Gebieten: Bitte überprüfen Sie die Keller und räumen Sie diese, wenn nötig, eigenständig leer. Wenn Wasser im Keller steht: Betreten Sie den Keller nicht, halten Sie sich im Obergeschoss auf.
  • Informieren Sie sich über die Kommunikationskanäle Ihrer Kommune (z. B. Website, Social Media), was zu tun ist.
  • Bitte rufen Sie die 112 nur bei akuten Notfällen an.“

Ergänzt wurde die Lagemeldung am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.2023):

Die Lage ist unter Kontrolle, die Pegelstände steigen aber aktuell noch und werden weiter hoch bleiben. Das Handeln konzentriert sich aktuell auf Schwerpunkte, in denen die Lage besonders angespannt ist oder sich verschärfen könnte. Dazu zählen u. a. Hemmingen und die Burgdorfer Aue. Zudem steht die Sicherung der Strom- und Trinkwasserversorgung sowie der Abwassersysteme im Fokus der Schutzmaßnahmen. So können unter anderem Trafos vor Wasser geschützt werden. Der Kleine Einsatzstab der Region Hannover ist weiterhin aktiv und konferiert mehrmals täglich, um das weitere Vorgehen zu besprechen und Maßnahmen anzupassen.

Verhaltenshinweise:

  • Es gilt weiterhin, den Notruf 112 nur in dringenden Notfällen zu wählen. Die Leitung darf nicht für Sandsackbestellungen missbraucht werden und muss frei sein für medizinische Notfälle oder Brände!
  • Auch die Abflüsse aus privaten Haushalten beeinflussen die Pegelstände. Deswegen bittet die Region die Einwohner*innen, ihren Wasserverbrauch – wo möglich – zu reduzieren und damit aktiv dazu beizutragen, die Lage unter Kontrolle zu halten.
  • Regionspräsident Steffen Krach äußerte sich zu Absperrungen: „Gesperrte Straßen sind aus guten Gründen gesperrt und dürfen nicht befahren werden! Die Menschen gefährden damit sich selbst und die Einsatzkräfte, wenn sie geborgen werden müssen. Vor allem verhindern sie so, dass die Rettungskräfte dort im Einsatz sind, wo sie gebraucht werden.“

Anmerkung der Redaktion: Die Informationen werden bei Bedarf ergänzt.

 

Hochwasserlage in Lehrte: Feuerwehr und THW im Großeinsatz – Hochwasser Lehrte

Hochwasserlage in Lehrte: Feuerwehr und THW im Großeinsatz

24. Dezember 2023/in Region Hannover

Außerordentlicher Niederschlag führt zu vollen Rückhaltebecken und Überflutungen

LEHRTE (red). Die Stadt Lehrte sieht sich einer ernsten Hochwasserlage gegenüber, ausgelöst durch anhaltenden Regen und überfüllte Regenrückhaltebecken. Die Feuerwehr Lehrte ist seit dem 22.12. im Dauereinsatz, unterstützt durch das THW, um die Auswirkungen des Unwetters zu bekämpfen.

Artikel: Die Stadt Lehrte erlebt aktuell eine kritische Hochwassersituation, verursacht durch langanhaltende Regenfälle, die seit Oktober etwa 80% des Jahresniederschlags gebracht haben. Diese außergewöhnlichen Niederschlagsmengen haben dazu geführt, dass die Regenrückhaltebecken in der Stadt bereits zu 70% gefüllt waren. Der anhaltende Regen ließ die Pegel in den Bächen weiter steigen, was zur Vollauslastung und teilweisen Überlauf der Rückhaltebecken führte. Auch die Auen sind über die Ufer getreten, wodurch Straßen und Keller überflutet wurden.

Regenrückhaltebecken

Regenrückhaltebecken und Auen laufen voll © Feuerwehr Lehrte

Seit dem Abend des 22. Dezember sind die Feuerwehren aus Lehrte im Einsatz, um den Folgen des Unwetters zu begegnen. Die Lage intensivierte sich in den letzten 12 Stunden, wobei die Ortsfeuerwehr Lehrte seit dem 23. Dezember frühmorgens in Kooperation mit dem THW in den Bereichen der Schillerstraße und Falkenstraße aktiv ist.

In der Nacht zum 24. Dezember kam es bereits zu ersten Kellerüberflutungen in Ahlten und Lehrte. Die ELO-Gruppe wurde gegen 21:00 Uhr alarmiert, um die Einsatzleitung und Koordination zu übernehmen, was auch die Regionsleitstelle in Hannover entlastet. Es wurden bereits rund 2000 Sandsäcke befüllt, und es wird weiteres Personal und Material bereitgestellt.

Die Stadt Lehrte bittet die Einwohner, sich selbst zu behelfen und Kellerzugänge eigenständig abzusichern. Die Lehrter Feuerwehr bietet Beratung unter Telefonnummer 05132/8878-101 an und stellt bei Bedarf Sandsäcke zur Verfügung.

Von der Feuerwache Lehrte aus wird die Hochwasserlage koordiniert. Es wird in Schichten gearbeitet, um Regenrückhaltebecken zu entlasten und Hochwassersysteme zu installieren, insbesondere im Bereich der Kleingartenkolonie an der Ahltener Straße, wo es bereits zu deutlichen Überflutungen kam.

Dauerbelastung für Einsatzkräfte in der Vorweihnachtszeit – Hochwasser1 ffIsh

Dauerbelastung für Einsatzkräfte in der Vorweihnachtszeit

23. Dezember 2023/in Region Hannover

Feuerwehr im Großeinsatz: Unwetterlage in Isernhagen fordert intensiven Einsatz

ISERNHAGEN (red). Die Feuerwehren der Gemeinde Isernhagen und Altwarmbüchen stehen seit drei Tagen aufgrund einer der schwersten Unwetterlagen der letzten 20 Jahre unter Dauerbelastung. Neben dem Brandeinsatz in einer Trafostation kämpfen die Einsatzkräfte auch gegen zahlreiche Wasserschäden im gesamten Gemeindegebiet.

Artikel: Die Feuerwehr Isernhagen ist seit Samstag, dem 23.12.2023, mit 20 Wasserschadenseinsätzen im Gemeindegebiet Isernhagen konfrontiert. Die Bandbreite der Einsätze reicht von Beratungen zur Selbsthilfe bis zum Einsatz von Tauchpumpen bei Kellern, die mit bis zu einem Meter Wasser gefüllt sind. Besonders betroffen sind die Bereiche Isernhagen NB und HB, aber auch Altwarmbüchen. In Isernhagen NB wird aktuell ein stark betroffenes Gebäude im Bereich Fuhrbleek mit 250 Sandsäcken gesichert. Die Feuerwehr Neuwarmbüchen unterstützt mit weiteren Sandsäcken.

Brand Trafostation

Bekämpfung eines Brandes in einer Trafostation © Feuerwehr Isernhagen

Zusätzlich zu diesen Wasserschadenseinsätzen wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem Brand nach einer Explosion in einer Trafostation im Bereich eines E-Fahrzeug-Ladeparks an einem Warenhaus an der Opelstraße gerufen. Dieser Einsatz erforderte einen Wechsel von Wassersaugern und Gummistiefeln zu Brandschutzkleidung und Atemschutzgeräten. Der Vorfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und machte die temporäre Schließung des Ladeparks notwendig.

Die anhaltende Unwetterlage und die damit verbundenen Einsätze belasten die Kräfte erheblich, zumal diese bereits seit drei Tagen mit nur kurzen Pausen im Einsatz sind. Ein besonderer Dank gilt den Familien und Partnern der Einsatzkräfte, die Verständnis für die Abwesenheit ihrer Liebsten zeigen.

Die Gemeinde Isernhagen ruft ihre Bürgerinnen und Bürger zur Selbsthilfe auf. Sandsäcke sind am Bauhof am Moorgraben erhältlich, und die Befüllung kann an verschiedenen Standorten erfolgen. Notdienste von Baubetriebshof, Kanal- und Straßenbetrieb leisten ebenfalls wichtige Beiträge zur Bewältigung der Situation.

Die Feuerwehren betonen, dass sie auch über die Feiertage einsatzbereit sind und bitten darum, akute Lagen über den Notruf 112 zu melden. Aktuelle Informationen und Tipps sind über die App Katwarn und das Bürgertelefon unter der Nummer 0511 6153-0 verfügbar.

Update 24.12.2024 14:30 Uhr

Einige wichtige Stichpunkte zur derzeitigen Lage:

  • Sandsäcke sind keine mehr vorhanden!
  • Schmutzwasserkanäle am Ende, Verbrauch aufs nötigste reduzieren!
  • Größter Unwettereinsatz in den letzten 20 Jahren für die  Isernhagener Feuerwehren
  • Prüfen, ob Notwendigkeit besteht, wirklich den Notruf zu wählen, wenn ja über die 112 und nicht über die Feuerwehrhäuser!
  • Helft einander, gerade älteren Menschen
  • Wege werden zunehmendem unpassierbar, bringt euch weder mit dem Auto noch zu Fuß/ Fahrrad in Gefahr beim Befahren von Wasserflächen (Hoch gedrückte Kanaleinläufe usw.)
  • Fuhrbleek und umliegende Straßen freihalten, hier wird Platz für schweres Gerät benötigt
Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest

23. Dezember 2023/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Genießen Sie die Feiertage und denken Sie auch einmal an unsere vielen Einsatzkräfte, die während der Feiertage für uns immer da sind

Mit dem Heiligen Abend beginnen morgen die weihnachtlichen Festtage für unsere Leserinnen und Lesern. Wir möchten uns ganz herzlich für die anhaltende Treue unserer Leserschaft bedanken und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein paar ruhige und friedvolle Weihnachtstage.

In den derzeit aktuellen laufenden Hochwassereinsätzen zeigen sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und anderen Hilfsorganisationen besonders engagiert. Trotz der Feiertage lassen viele dieser Helfer ihre Familien für einige Stunden zurück, um in den betroffenen Gemeinden Unterstützung zu leisten. Dieses Engagement verdient besondere Anerkennung, vorwiegend bei den ehrenamtlichen Kräften, die neben den hauptamtlichen Einsatzkräften einen wesentlichen Beitrag leisten.

In diesem Zusammenhang wird auch an diejenigen gedacht, die von Kriegen betroffen sind. Menschen, die ihre Familien verloren haben, ihre Heimat hinter sich lassen mussten oder einen Neuanfang ohne Besitz starten, stehen im Fokus dieser Gedanken. Die Trauer vieler Familien in Kriegsgebieten um ihre Gefallenen und Getöteten wird ebenfalls nicht vergessen.

Trotz der Herausforderungen und manchmal schwierigen Umstände wünschen die Redaktion allen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Die Gesundheit und das Wohlergehen aller stehen dabei im Vordergrund.

Hochwasser

Einsatzmarathon für Feuerwehr Langenhagen: Über 29 Einsätze durch Unwetter

23. Dezember 2023/in Region Hannover

Wasserschäden und Verkehrsunfälle halten Freiwillige Feuerwehr in Atem

LANGENHAGEN (red). Die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen hat aufgrund des schweren Unwetters in den letzten Tagen eine Vielzahl von Notfällen bewältigt. Seit Donnerstagabend musste die Feuerwehr zu insgesamt 29 Einsätzen ausrücken, darunter Wasserschäden und ein Verkehrsunfall. Die intensiven Bemühungen der Einsatzkräfte dauerten bis in die späten Nachtstunden an, wobei zahlreiche Kellerräume von Wasser befreit und weitere Notfälle bewältigt wurden.

Am Donnerstagabend begann für die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen eine Reihe von Einsätzen, ausgelöst durch ein schweres Unwetter. Zunächst wurden zwei Wasserschäden in Kellern gemeldet, gefolgt von einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW aus dem Gleisbett geborgen werden musste.

Der Freitag gestaltete sich für die Einsatzkräfte als besonders lang und fordernd. Von 8:30 Uhr morgens bis in die Nacht waren die Feuerwehrleute im Einsatz. Insgesamt fuhren sie zu 20 Einsatzstellen, von denen sie bei der Hälfte aktiv eingriffen. Hauptaufgabe war das Entfernen von Wasser aus überfluteten Kellerräumen, wofür starke Tauchpumpen und Wassersauger zum Einsatz kamen. Während einige Einsätze nur wenige Minuten in Anspruch nahmen, dauerten andere mehrere Stunden.

Keller geflutet

Die Einsatz für die Entfernung von Wasser aus einigen Kellern kann sehr zeitintensiv sein © Feuerwehr Langenhagen / Kjell Raschke

Die Alarmierungen verteilten sich tagsüber noch vereinzelt, nahmen aber gegen Abend hin zu. Zur Koordination wurde das Gerätehaus der Ortsfeuerwehr funkbesetzt. Ortsbrandmeister Jens Heindorf und Gruppenführer Jörg Teller übernahmen die Annahme und Verteilung der Einsätze an die vier im Ortsgebiet eingesetzten Fahrzeuge. Neben Wasserschäden wurde die Feuerwehr auch zu einem Brandgeruch gerufen und rettete zwei Weihnachtsterne vor dem Herunterfallen.

Nach einer kurzen Unterbrechung setzten am Samstagmorgen weitere Einsätze ein, wodurch sich die Gesamtzahl der Einsätze seit Freitagmorgen auf 26 und seit Donnerstag auf 29 erhöhte. Auch hier waren die Einsatzkräfte wieder gefordert, doch eine Entspannung der Situation ist bisher nicht in Sicht.

Wichtige Informationen für die Einwohner von Langenhagen

Gemeldete Einsatzstellen / Wasserschäden werden durch die Feuerwehr-Einsatzleitung gesichtet, priorisiert und dann Kräfte zur Erkundung der Lage vor Ort entsandt. Diese beurteilen, ob ein Tätigwerden der Feuerwehr notwendig ist.

Bei Wasserschäden mit Kleinstmengen von ein bis drei Zentimeter und bei Wasserschäden mit Fäkalwasser wird die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Langenhagen in der Regel nicht tätig.

Der Einsatz kann, gemäß der „Satzung über die Erhebung von Gebühren für Dienst- und Sachleistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Langenhagen“ der Stadt Langenhagen, kostenpflichtig werden. Weitere Informationen gibt es auf www.langenhagen.de

Crash Recovery System

Schwerer Verkehrsunfall auf der A7: Einsatzkräfte retten eingeklemmte Person

20. Dezember 2023/in Region Hannover

Technologischer Fortschritt im Einsatz: Crash Recovery System unterstützt Feuerwehr

WEDEMARK (red). Am Mittwoch, dem 20.12.2023, kam es auf der Bundesautobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Berkhof und Schwarmstedt zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Ford Transit kollidierte aus noch ungeklärter Ursache ungebremst mit dem Heck eines LKWs. Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren schnell vor Ort, um eine eingeklemmte Person zu befreien.

Die Feuerwehren aus Elze, Berkhof und Mellendorf wurden um 8:24 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A7 alarmiert. Dort hatte ein Ford Transit, aus bisher unbekannten Gründen, einen heftigen Zusammenstoß mit einem LKW erlebt. Bei dem Aufprall wurde eine Person im Kleintransporter eingeklemmt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten das hydraulische Rettungsgerät einsetzen, um die eingeklemmte Person zu befreien. Nach etwa 15 Minuten gelang es, die Person aus dem Fahrzeug zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Der Verletzte wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in die Medizinische Hochschule transportiert.

Ein wichtiger Aspekt dieses Einsatzes war die gut gebildete Rettungsgasse, die den Einsatzkräften ein schnelles Erreichen des Unfallorts ermöglichte. Zudem nutzte die Feuerwehr das Crash Recovery System, eine Online-Datenbank, die wichtige Informationen zu dem verunfallten Fahrzeug liefert. Diese Daten, wie etwa die Lage von Airbags und Batterien, sind für die Rettung entscheidend.

Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte und 8 Fahrzeuge der Feuerwehr vor Ort. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen war die A7 in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Deutschlandticket

Region Hannover verlängert Förderung des Deutschlandtickets

19. Dezember 2023/in Region Hannover

Steffen Krach: Zahlen sprechen für sich, jetzt geht es um den politischen Willen

REGION HANNOVER (PM). Das Deutschlandticket wird es auch im kommenden Jahr in der Region Hannover geben. In einer Beschlussvorlage, über die die Regionsversammlung am Dienstag entscheidet, verpflichtet sich die Region Hannover, die durch das Deutschlandticket entstehenden Mindereinnahmen und Mehrausgaben der Verkehrsunternehmen bis Ende April auszugleichen – bis dahin hat der Bund die Zukunft des Tickets zunächst gesichert. Dieser Schritt ist die Grundvoraussetzung, um den rund 1,2 Millionen Einwohner*innen der Region Hannover auch weiterhin Fahrten im Regionsgebiet zum Deutschlandticket-Preis anbieten zu können.

Regionspräsident Steffen Krach ist überzeugt vom Modell des Deutschlandtickets: „Von Beginn an war das Deutschlandticket ein großer Erfolg. Die Region Hannover zeigt das nach den Ergebnissen einer Marktforschungsstudie beispielhaft: In der Region hat jede
fünfte Person ab 14 Jahren ein Deutschland-Ticket. Das ist herausragend. Nach diesen Zahlen kann niemand mehr leugnen, dass ein bezahlbarer ÖPNV gut ankommt und genutzt wird.“ Gleichzeitig fordert Krach: „Daraus müssen endlich politische Schlüsse gezogen werden. Während in Österreich das Klimaticket auf Jahre abgesichert ist, sind es bei uns nur wenige Monate. Das kann und darf nicht wirklich die Antwort der Bundesregierung auf die Verkehrswende sein. Der Bund muss sich jetzt ehrlich machen: Es geht nicht um die Finanzierung, es geht um den Willen.“

Zuletzt hatten die Ministerpräsident*innen und der Bundeskanzler die Fortführung des Deutschlandtickets bis Ende April 2024 beschlossen. Zur Finanzierung haben sich Bund und Länder verpflichtet, sich jeweils zur Hälfte an den Kosten zu beteiligen. Die Region Hannover rechnet derzeit mit Kosten von rund 46 Millionen Euro, die als Ausgleichszahlungen an die Verkehrsunternehmen zu leisten sind.

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache

Die Verkaufsstatistik des GVH zeigt zudem, dass von den über den GVH verkauften Deutschlandtickets das in der Region Hannover einzigartige, vergünstigte Deutschlandticket Hannover Job einen Anteil von rund 58 Prozent ausmacht. 16 Prozent entfallen auf das vergünstigte Deutschlandticket in Form des Sozialtickets, ein Großteil beider Gruppen sogar als 365-Euro-Ticket.  Von der Semesterticket-Variante profitieren 7 Prozent. Darüber hinaus nutzen in absoluten Zahlen derzeit rund 24.600 Personen die Jugendnetzkarte und 27.700 Personen die Seniorennetzkarte. Und: 13 Prozent der Fahrten mit dem Deutschlandticket wären ohne das Angebot mit einem anderen Verkehrsmittel durchgeführt worden. Mehr als jeder dritte Fahrgast war vorher mit dem ÖPNV unterwegs, allerdings mit Einzelfahrscheinen. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz unterstreicht daher die Bedeutung des Deutschlandtickets: „Wir haben im Aktionsplan Verkehrswende das Ziel definiert, den Menschen eine attraktive Alternative zum Auto zu bieten. Dazu gehören auch einfache und attraktive Tarife. Das Deutschland-Ticket ist dafür ein wichtiger Baustein. Bund und Länder sind jetzt gefordert, dieses Angebot langfristig zu sichern und nicht nur für wenige Monate.“

Weihnachten und Neujahr geänderte Müllabfuhr – BGPress 6718

Weihnachten und Neujahr geänderte Müllabfuhr

11. Dezember 2023/in Region Hannover

Abfälle und Wertstoffe werden zuverlässig abgeholt

REGION HANNOVER (PM). Alle Jahre wieder fallen die Feiertage im Dezember und zu Beginn des neuen Jahres auch auf Werktage. Da die beiden Weihnachtsfeiertage in diesem Jahr auf einen Montag und Dienstag fallen, kann die Abholung von Abfällen und Wertstoffen an diesen Tagen nicht erfolgen.

Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bietet trotzdem eine verlässliche und kundenfreundliche Regelung zur Abholung von Abfällen und Wertstoffen an. Die Abfallentsorgung am ersten Weihnachtsfeiertag wird vorgeholt. Die Abfallentsorgung am zweiten Weihnachtsfeiertag wird nachgeholt. So sorgt aha bereits vor Weihnachten für eine leere Tonne, denn auch vor dem Fest fällt eine Menge Abfall an. Die Reste vom Fest holt aha auch nach den Feiertagen zuverlässig wie gewohnt ab. Ab Mittwoch, 27. Dezember, verschieben sich alle Abfuhrtage in dieser Woche um einen Tag nach hinten.

Die Abholtermine rund um die Feiertage im Überblick:

  • Montag, 25. Dezember: Abholung bereits am Sonnabend, 23. Dezember
  • Dienstag, 26. Dezember: Abholung am Mittwoch, 27. Dezember
  • Mittwoch, 27. Dezember: Abholung am Donnerstag, 28. Dezember
  • Donnerstag, 28. Dezember: Abholung am Freitag, 29. Dezember
  • Freitag, 29. Dezember: Abholung am Samstag, 30. Dezember

 

An Neujahr, 1. Januar 2024, entfällt die Müllabfuhr wie gewohnt und wird am Dienstag, 2. Januar nachgeholt. In dieser Woche verschiebt sich die Abfuhr jeweils um einen Tag nach hinten bis einschließlich Sonnabend, 6. Januar.

Die Deponien und Wertstoffhöfe bleiben Heiligabend, Silvester sowie an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr geschlossen. Auch die Service-Hotline und die Gebühren-Hotline sind an diesen Tagen nicht besetzt.

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