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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Müllwagen

Brennender Müllwagen in Brelingen erfolgreich gelöscht

23. Mai 2024/in Region Hannover

Mitarbeiter entladen brennendes Altpapier rechtzeitig – Feuerwehr beendet Einsatz nach 1,5 Stunden

WEDEMARK (redu). Am Donnerstagvormittag verursachte ein brennender Müllwagen in Brelingen einen Feuerwehreinsatz, bei dem knapp 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren Brelingen und Mellendorf im Einsatz waren.

Heute Vormittag gegen 10 Uhr wurden die Feuerwehren Brelingen und Mellendorf zu einem brennenden Müllwagen in der Bennemühlener Straße, nahe der Kreuzung zur Hauptstraße in Brelingen, gerufen. Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens bemerkten während der Fahrt Rauch aus dem Laderaum ihres Müllwagens. Das geladene Altpapier hatte aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Die Mitarbeiter stoppten den Wagen sofort und entluden das brennende Altpapier auf die Straße, um eine Ausbreitung des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die Feuerwehr traf schnell ein, zog das Papier auseinander und löschte es mit Wasser. Der Einsatz dauerte etwa 1,5 Stunden, danach konnten die knapp 20 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

Während der Löscharbeiten und der anschließenden Aufräumarbeiten kam es im Bereich Hauptstraße/Bennemühlener Straße zu Verkehrsbehinderungen. Die Ursache des Feuers ist bisher ungeklärt.

 

Brand in Burgdorfer Innenstadt

Großeinsatz in Burgdorf: Feuerwehr bekämpft verstecktes Feuer im Stadtzentrum

7. Mai 2024/in Region Hannover

Fehlalarm über Gasaustritt entpuppt sich als Rauchentwicklung in Burgdorfer Innenstadt

BURGDORF (redu). In der Nacht zum 7. Mai 2024 wurde die Feuerwehr Burgdorf zu einem vermeintlichen Gasaustritt gerufen, der sich als Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude herausstellte. Umfangreiche Einsätze führten schließlich zur Lokalisierung und Löschung eines Feuers in der Zwischendecke des Erdgeschosses.

Am frühen Morgen rückten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Burgdorf sowie der Messkomponente aus Hänigsen zunächst aufgrund eines gemeldeten Gasaustritts im Schützenweg in Burgdorf aus. Vor Ort in der Schlossstraße, Ecke Wächterstieg, stellten die Feuerwehrleute jedoch fest, dass es sich nicht um Gas, sondern um Rauch handelte, der aus dem betroffenen Gebäude austrat.

Brand

Von mehreren Seiten aus versuchte die Feuerwehr den Brandherd zu lokalisieren © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der Einsatzleiter Florian Bethmann erhöhte sofort die Alarmstufe auf B2, woraufhin auch die Ortsfeuerwehren aus Hülptingsen und Dachtmissen hinzugezogen wurden. Die Feuerwehr konzentrierte ihre ersten Maßnahmen mit einer Steckleiter und der Drehleiter auf den Dachstuhl des Gebäudes, da sich dort starker Rauch ansammelte. Trotz intensiver Suche konnten die Einsatzkräfte zunächst keine Brandquelle ausfindig machen.

Das Feuer wurde letztlich in der Zwischendecke des Erdgeschosses lokalisiert und zunächst mit einem Rohr gelöscht. Erst gegen 3 Uhr morgens konnte der Brand weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend mussten die Einsatzkräfte die Zwischendecke öffnen, um restliche Glutnester sicher abzulöschen.

Laut Einsatzleitung gab es keine Verletzten. Das Hauptgebäude sowie ein Nebengebäude wurden vorsichtshalber vollständig evakuiert. Die Ursache des Brandes sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen durch die Brandermittler der Polizei.

Insgesamt waren circa 45 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren, zwei Rettungswagen und mehrere Streifenwagen der Polizei bei dem nächtlichen Einsatz vor Ort.

Großeinsatz in Burgdorf: Feuerwehr bekämpft verstecktes Feuer im Stadtzentrum – BGPress 1141965

Mit rund 45 Einsatzkräften war die Burgdorfer Feuerwehr vor Ort © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

„FEUERWEHR – Ehrensache!“: Thema des Feuerwehrverbandes Niedersachsen für 2024 – 1 GF Vorstand mit Axel v. d. Ohe u. Christine Karasch

„FEUERWEHR – Ehrensache!“: Thema des Feuerwehrverbandes Niedersachsen für 2024

5. Mai 2024/in Region Hannover

Planung eines Feuerwehrzentrums und Gewaltschutz: Schwerpunkte der Delegiertenversammlung Hannover

HANNOVER (redu). Bei der Delegiertenversammlung 2024 des Feuerwehrverbandes Region Hannover, unter dem Motto „FEUERWEHR – Ehrensache!“, diskutierten rund 170 Delegierte wichtige Themen wie die Planung eines gemeinsamen Feuerwehrzentrums und die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Der Vorsitzende Karl-Heinz Mensing und Gäste wie Regionsrätin Christine Karasch und Stadtrat Dr. Axel von der Ohe betonten die Bedeutung von Synergieeffekten und Schutzkonzepten.

Die Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Region Hannover versammelte sich gestern Vormittag im Haus der Region Hannover, um den Jahresbericht des Vorsitzenden Karl-Heinz Mensing zu hören und wichtige Themen zu diskutieren. Unter dem Motto „FEUERWEHR – Ehrensache!“ stehend, repräsentierten die Delegierten insgesamt 12.588 Feuerwehrleute aus der gesamten Region.

Planung des Feuerwehrzentrums

Das Hauptthema der Versammlung war die Planung eines neuen Feuerwehrzentrums, das auf dem Gelände der Feuerwache 4 am Tönniesberg errichtet werden soll. Dieses Zentrum wird die Feuerwehrtechnische Zentrale Ronnenberg der Region, die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover und die Freiwilligen Feuerwehren Bornum und Ricklingen beherbergen. Kernstück des neuen Zentrums wird ein Brandübungshaus sein, das realistische Heißübungen für alle Einsatzkräfte ermöglicht. Über den Fortschritt berichteten die Planungsverantwortlichen Christine Reime von der Landeshauptstadt und Matthias Kühne von der Region Hannover. Nach der Sommerpause sollen die politischen Gremien die notwendigen Beschlüsse fassen.

Zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte

Ein weiteres zentrales Thema war die Bekämpfung der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte. Christoph Bahlmann, der stellvertretende Vorsitzende, moderierte die Diskussion und präsentierte das neue Schutzkonzept des Verbandes, das unter anderem Deeskalationstraining und den Einsatz von Bodycams umfasst. Polizeioberkommissarin Sina Burkheiser und Kriminaloberrat Markus Häckl sprachen über die Effektivität von Bodycams zur Deeskalation und die Herausforderungen bei der Strafverfolgung von Übergriffen auf Einsatzkräfte.

In seinem Fazit zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte kündigte Christoph Bahlmann ein Schutzkonzept des Feuerwehrverbandes Region Hannover mit folgenden Elementen an:

  • Aus- und Fortbildung (Deeskalationstraining)
  • Einheitliche Dokumente zur Unterstützung, um die Fälle zügig zur Anzeige zu bringen.
  • Einsatz beim Land, dass auch für Feuerwehren Bodycams zugelassen werden. Verbunden mit dem Angebot, diese in der Region Hannover zu testen.
  • Intensivierung der schon guten Zusammenarbeit mit der Polizei.
  • Unterstützung der betroffenen Einsatzkräfte bei der individuellen Rechtsberatung.
  • Möglichkeiten der psycho-sozialen Unterstützung aufzeigen.
„FEUERWEHR – Ehrensache!“: Thema des Feuerwehrverbandes Niedersachsen für 2024 – 2 Vorstand mit Referenten Gewalt gegen Einsatzkraefte scaled

Vorstand mit den Referenten zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte (von links nach rechts): Sebastian Osterwald, Markus Häckl, Ingo Seifert, Sina Burkheiser, Christoph Bahlmann und Karl-Heinz Mensing © Feuerwehrverband Region Hannover e. V.

Kooperation und Klimawandel

In seinem Jahresbericht hob Mensing die Bedeutung der guten Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Region und der Landeshauptstadt Hannover hervor. Diese Kooperation spiegelt sich auch in den gemeinsamen Bemühungen um das Feuerwehrzentrum wider. Zusätzlich thematisierte Mensing die Herausforderungen des Klimawandels, die immer häufigere und intensivere Umweltereignisse mit sich bringen und forderte verstärkte Präventionsmaßnahmen.

Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung fanden auch die Wahl eines Beisitzers für den Vorstand und mehrere bedeutende Ehrungen statt. Unter anderem wurden Hauptbrandmeister Diethelm Huch und Abschnittsbrandmeister Horst Holderith für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Im Einzelnen waren dies:

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold für

  • Hauptbrandmeister Diethelm Huch (Sehnde)
  • Abschnittsbrandmeister Horst Holderith (Isernhagen)

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Silber für

  • Brandmeister Armin Jeschonnek (Gehrden)

Ehrennadel des Feuerwehrverbandes Region Hannover e. V.

  • Brandmeister Ali Can Calik (Berufsfeuerwehr Hannover)

Ehrenmitgliedschaften im Feuerwehrverband Region Hannover e.V.

  • Stellvertretender Stadtbrandmeister a. D. Helmuth Linnemann (Hannover)
„FEUERWEHR – Ehrensache!“: Thema des Feuerwehrverbandes Niedersachsen für 2024 – 5 FW Ehrenkreuze an Holderith Huch u. Jeschonnek mit Vorstand scaled

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold und Silber (von links nach rechts): Michael Psarrianos, Christoph Bahlmann, Armin Jeschonnek, Diethelm Huch, Horst Holderith und Karl-Heinz Mensing © Feuerwehrverband Region Hannover e. V.

Die Versammlung endete mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne, was die Einheit und den Gemeinschaftsgeist der Feuerwehrleute unterstreicht.

Der Feuerwehrverband (FV) Region Hannover e.V. ist die Vereinigung von 12.588 Mitgliedern der Feuerwehren in der Landeshauptstadt und der Region Hannover und ist der größte Einzel- verband der Feuerwehren in Niedersachsen. Dem Verband gehören 222 Freiwillige Feuerweh- ren, eine Berufsfeuerwehr, elf Werkfeuerwehren und eine Betriebsfeuerwehr an.

Eurowings

Neue Eurowings-Basis: Hannover Airport bekommt 17 Direktziele

3. Mai 2024/in Region Hannover

Sommer 2024 bringt attraktive Urlaubs- und City-Destinationen direkt ab Hannover

HANNOVER (redu). Eurowings baut seine Präsenz am Hannover Airport deutlich aus und kündigt für den Sommer 2024 eine bedeutende Erweiterung des Flugangebots an. Insgesamt 17 europäische Urlaubs- und City-Destinationen werden neu ins Programm aufgenommen, womit das Angebot für Reisende ab Hannover verdreifacht wird. Zusätzlich stationiert die Airline zwei Airbus A320 am Flughafen, der damit zur zwölften Eurowings-Basis in Europa avanciert.

Während eines Medien-Events gaben Eurowings-CEO Jens Bischof und die Geschäftsführer des Hannover Airport, Dr. Martin Roll und Maik Blötz, den offiziellen Startschuss für die neue Basis. Das gesteigerte Engagement wird durch den in „Burgundy“ neu gestrichenen alten Tower des Flughafens symbolisiert. Dr. Roll betonte, dass der neue Flugplan die Attraktivität Hannovers als touristischen Flughafen erheblich steigert, besonders mit den neuen Verbindungen nach Italien.

Jens Bischof erklärte, dass die neuen Ziele, darunter Italien, das griechische Thessaloniki und Pula in Kroatien, sowie eine Erhöhung der Flüge nach Palma de Mallorca und Stockholm, Niedersachsen besser mit den beliebtesten Urlaubszielen Südeuropas verbinden werden. Die Expansion spiegelt das Bekenntnis zu Hannover als wichtigen Luftverkehrsstandort wider.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay begrüßten ebenfalls die neuen Direktziele, die Chancen für den Incoming-Tourismus bieten. Viele regionale Führungskräfte, darunter Regionspräsident Steffen Krach und Jochen Köckler, Chef der Deutschen Messe AG, sowie weitere Vertreter aus Wirtschaft und Tourismus, nahmen an der Feier teil.

Deutschlandticket

Deutschlandticket: Ein Jahr erfolgreicher Nahverkehr in Hannover

30. April 2024/in Region Hannover

Überwältigende Akzeptanz: 200.000 Hannoveraner nutzen das Deutschlandticket

HANNOVER (redu). Ein Jahr nach der Einführung des Deutschlandtickets, das den bundesweiten Nahverkehr für 49 Euro ermöglicht, zeigt die Region Hannover beeindruckende Nutzungszahlen. Die speziell auf das Regionsgebiet zugeschnittene 365-Euro-Variante erweist sich dabei als besonders beliebt.

Seit der Einführung des Deutschlandtickets ist die Nutzung des ÖPNV in der Region Hannover signifikant gestiegen. Laut einer Marktforschung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) besaßen Ende 2023 bereits etwa 200.000 Einwohner der Region ein solches Ticket. Allein die ÜSTRA verzeichnete bis April 2024 96.900 direkte Abonnements, darunter 51.000 Jobtickets und über 34.000 Tickets der 365-Euro-Variante.

Die Jobticket-Nutzung hat im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent zugenommen, von 40.800 auf 54.000 Nutzer. Regionspräsident Steffen Krach sieht in diesen Zahlen einen klaren Erfolg seiner Politik für bezahlbaren und nachhaltigen ÖPNV. Die Akzeptanz des 365-Euro-Jobtickets als finanzielle Erleichterung und die steigende Zahl der teilnehmenden Unternehmen von 322 auf 1.673 bestätigen seine Einschätzung.

Insgesamt wurden in der Region Hannover verschiedene Deutschlandticket-Optionen erfolgreich implementiert:

  • D-Ticket Job Hannover: 34.600
  • D-Ticket Job Hannover 100: 17.000
  • Reguläres Deutschlandticket: 23.200
  • D-Ticket Hannover Sozial: 14.900
  • Studierenden-Tickets: 5.800
  • D-Ticket Hannover Ehrenamt: 1.400

Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region, hebt hervor, dass der ÖPNV durch Angebote wie das sprinti im Umland und das Mobilitätsangebot der Region weiter an Attraktivität gewinnt. Über 127.000 Menschen in Hannover nutzen bereits Angebote, die 365 Euro oder weniger kosten, und die Zahl der Studierenden, die ab dem Wintersemester ebenfalls für 365 Euro durch Deutschland fahren können, liegt bei etwa 50.000.

Fazit

Die Daten zeigen, dass das Deutschlandticket nicht nur eine hohe Akzeptanz findet, sondern auch dazu beiträgt, nachhaltige Mobilität zu fördern und die Verkehrswende voranzutreiben.

Entfernter Zünder

Erfolgreiche Bombenentschärfung in Laatzen

28. April 2024/in Region Hannover

In einer koordinierten Aktion entfernte der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Zünder einer englischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg

LAATZEN (redu). In Laatzen, Niedersachsen, wurde heute eine 5 Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die Entschärfung erfolgte durch das fachgerechte Entfernen des Aufschlagzünders um 13:55 Uhr, nachdem zuvor über 2500 Einwohner evakuiert wurden.

Am heutigen Morgen begann in Oesselse, einem Ortsteil von Laatzen, eine großangelegte Evakuierung. Um 9 Uhr mussten 2.578 Personen ihre Wohnungen verlassen, um die Entschärfung einer aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden englischen Fliegerbombe zu ermöglichen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen konnte den Blindgänger um 13:55 Uhr erfolgreich unschädlich machen, indem der Aufschlagzünder mechanisch entfernt wurde.

Die zügige Durchführung der Maßnahmen wurde durch das vorbildliche Verhalten der Einwohner von Oesselse unterstützt, die anders als bei früheren Einsätzen das Sperrgebiet nicht unbefugt betraten. Bürgermeister Kai Eggert lobte die Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung und dankte allen beteiligten Organisationen, einschließlich der Freiwilligen Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei sowie den Mitarbeitenden des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Stadtverwaltung.

Dachstuhlbrand

Schnelle Reaktion der Feuerwehr schützt Wohngebäude und Seniorenheim

28. April 2024/in Region Hannover

Effektiver Einsatz: Feuerwehr Immensen löscht Dachstuhlbrand

LEHRTE (redu). In der Nacht zum 28. April 2024 brach ein Feuer im Dachstuhl eines Wirtschaftsgebäudes auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Immensen aus. Die Feuerwehr wurde um 00:42 Uhr zur Lüneburger Straße gerufen, wo das Feuer bereits in voller Ausbreitung war. Das Gebäude beherbergte ein Elektroauto, einen 600 Liter Dieseltank und eine Hackschnitzelheizung.

Die Feuerwehr erhöhte aufgrund der Nähe zu einem Seniorenheim und einem weiteren Wohngebäude die Alarmstufe und leitete sofort umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Mit mehreren Löschtrupps von außen und über eine Drehleiter bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Der Eigentümer unterstützte die Löscharbeiten durch die Bereitstellung seines Schwimmteiches, der 20.000 Liter Wasser fasste.

Durch die rasche Intervention konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert und das Hauptgebäude sowie der Dieseltank geschützt werden. Das Elektroauto wurde sicher aus dem Gebäude entfernt. Eine potenzielle Evakuierung des Seniorenheims konnte vermieden werden.

Nach dem Brand wurden Hackschnitzel aus dem Bunker entfernt und kontrolliert gelöscht, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Einsatz zog sich bis in die Morgenstunden hin. Die Lüneburger Straße musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Insgesamt waren 108 Feuerwehrkräfte aus mehreren Ortschaften und 22 Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt durch die ManV-Komponente der Berufsfeuerwehr Hannover, mehrere Notärzte und die Polizei. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe stehen noch aus.

Unfall K135

Zwei Todesopfer bei Frontalzusammenstoß mit Baum auf der K135

21. April 2024/in Region Hannover

Schwere Unfallfolgen nach Kollision auf Landstraße

SEHNDE (redu). In der Nacht zum Sonntag ereignete sich auf der K135 zwischen Evern und Lehrte ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen ihr Leben verloren. Ein Smartphone-Notrufsystem meldete den Unfall ohne Sprechkontakt an die Regionsleitstelle Hannover.

In der tiefen Nacht gegen 00:20 Uhr alarmierte ein automatisches Unfallerkennungssystem die Regionsleitstelle Hannover über einen schweren Verkehrsunfall auf der K135. Ohne dass die Beteiligten selbst Kontakt aufnahmen, wurden sofort mehrere Ortsfeuerwehren und Rettungskräfte zum Unfallort entsandt.

Die Einsatzkräfte fanden ein gegen einen Baum gepralltes und vollständig brennendes Fahrzeug vor. Unter Einsatz von Atemschutzgeräten und einem schnellen Löschangriff kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen. Die Unfalluntersuchung ergab, dass zwei Personen im Fahrzeug tödliche Verletzungen erlitten hatten. Zusätzlich wurde mit Hilfe einer Drohne der Feuerwehr Lehrte die Umgebung abgesucht, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im oder in der Nähe des Fahrzeugs befanden.

Die beteiligten Feuerwehrteams aus Evern, Haimar, Rethmar, Sehnde und Lehrte waren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Außerdem waren ein Notfallseelsorger sowie Notarzt- und Rettungsdienstfahrzeuge vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Die Feuerwehr sorgte weiterhin für den Brandschutz und die Ausleuchtung der Unfallstelle, während zur Unfallursache und der Schadenshöhe bisher keine Angaben gemacht werden konnten.

Großeinsatz Feuerwehr Isernhagen

Großeinsatz der Feuerwehr nach Explosion in Isernhagen

18. April 2024/in Region Hannover

Explosion eines elektrischen Gabelstaplers löst Brand aus. Zum Glück keine Verletzten.

ISERNHAGEN (redu). Am Donnerstagvormittag gegen 11:15 Uhr kam es zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb im Gewerbegebiet an der Kupferstraße in Isernhagen H.B., ausgelöst durch eine Explosion eines elektrischen Gabelstaplers. Der Vorfall führte zu einem massiven Einsatz der Feuerwehr, bei dem alle sieben Ortsfeuerwehren von Isernhagen mit insgesamt etwa 80 Einsatzkräften ausrückten.

Der Brand begann in einer Waschhalle, nachdem ein Gabelstapler während der Inbetriebnahme der Reinigungsanlage Feuer gefangen hatte. Die Explosion verursachte eine weithin sichtbare Rauchwolke. Obwohl der Vorfall keinen Personenschaden nach sich zog, entstand nach Angaben des Feuerwehrsprechers Andreas Wegener erheblicher Sachschaden. Die genaue Ursache des Brandes ist momentan noch unklar.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Isernhagen konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Löscharbeiten wurden durch schwer erreichbare Dämmmaterialien in der Deckenkonstruktion erschwert, da sich in denen noch Glutnester befanden. Unterstützung erhielten die Feuerwehrkräfte durch Drehleitern aus Altwarmbüchen und Burgwedel. Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin an.

Während des Einsatzes kam es zu teilweise erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Videobericht © Carl-Marcus Müller

Kellerbrand

Kellerbrand in Langenhagen schnell unter Kontrolle

17. April 2024/in Region Hannover

Technischer Defekt verursacht Brand in Langenhagener Mehrfamilienhaus

LANGENHAGEN (redu). Am Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand in der Kneippstraße in Langenhagen gerufen. Ein technischer Defekt an einem Kühlschrank hatte zu einer Rauchentwicklung geführt. Die schnelle Intervention der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres.

Die Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel wurden am Mittwoch um 11:26 Uhr zu einem Brand in der Kneippstraße alarmiert. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war eine leichte Verrauchung im Keller eines Mehrfamilienhauses feststellbar. Ein Trupp ging sofort unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Der Brandherd – ein defekter Stromstecker eines Kühlschrankes – wurde schnell gefunden und mit einem Kleinlöschgerät erfolgreich bekämpft. Nach dem Löschen sorgte die Feuerwehr für die Belüftung der Räumlichkeiten, um alle Rauchgase zu entfernen.

Insgesamt waren 17 Feuerwehrleute unter der Leitung von Christopher Klein im Einsatz. Unterstützung erhielten sie von einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Fachberater Sanität der Johanniter sowie von der Polizei Langenhagen. Der Einsatz wurde effizient und ohne weitere Zwischenfälle abgewickelt.

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