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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr aktuell

Wohnungsbrand in Seelze: 62-Jähriger verstirbt im Krankenhaus

27. Juni 2024/in Region Hannover

Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung – Sachschaden von 50.000 Euro

SEELZE (redu). Am frühen Dienstagmorgen kam es in einem Mehrfamilienhaus im Seelzer Ortsteil Velber zu einem Wohnungsbrand. Ein 62-jähriger Bewohner erlag kurz nach dem Vorfall seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Am frühen Dienstagmorgen, den 25. Juni 2024, brach in einem Mehrfamilienhaus im Seelzer Ortsteil Velber ein Wohnungsbrand aus. Der Bewohner der betroffenen Wohnung verstarb wenig später im Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover brach das Feuer gegen 02:00 Uhr in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Steinkamp“ aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden den 62-jährigen Mieter bewusstlos vor. Der schwer verletzte Mann wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb. Die Löscharbeiten waren gegen 02:30 Uhr abgeschlossen. Die übrigen Bewohner des Hauses waren nicht betroffen und konnten in ihren Wohnungen bleiben.

Neben den Feuerwehren aus Seelze, Döteberg, Harenberg, Letter, Velber und Almhorst waren der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Polizei mit Kräften des Streifen- und Kriminaldauerdienstes im Einsatz.

Noch am Dienstag untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Hannover den Brandort. Der Verdacht besteht, dass der 62-Jährige den Brand fahrlässig selbst verursacht hat, indem er sich während der Benutzung seines medizinischen Sauerstoffgerätes eine Zigarette anzündete. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Da aufgrund der mutmaßlichen Brandursache der strafrechtliche Tatbestand der schweren Brandstiftung erfüllt ist, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Deutschland Hitzewelle Temperaturen über 30 Grad

Erste Hitzewelle des Jahres: Hannover rüstet sich gegen hohe Temperaturen

27. Juni 2024/in Region Hannover

Klimawandel bringt vermehrt heiße Tage, Region Hannover informiert über Schutzmaßnahmen und langfristige Strategien

REGION HANNOVER (redu). Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittwoch die erste Hitzewarnung des Jahres für die Region Hannover herausgegeben. Mit Blick auf den bevorstehenden Sommer ruft die Regionsverwaltung die Bevölkerung zu Vorsichtsmaßnahmen auf, um die Gesundheit während der heißen Tage zu schützen.

Am gestrigen Mittwoch gab der Deutsche Wetterdienst die erste Hitzewarnung des Jahres für die Region Hannover heraus. Angesichts der kommenden Sommerwochen rät die Regionsverwaltung den Einwohnern von Hannover und den umliegenden Kommunen zur Vorsicht, um ihre Gesundheit an heißen Tagen zu schützen.

Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, betonte: „Länger andauernde Hitzeperioden sind infolge des Klimawandels keine Ausnahmeerscheinungen mehr. Sie werden Prognosen zufolge häufiger auftreten. Die Zahl der Sommertage mit über 25 Grad und der heißen Tage mit über 30 Grad hat bereits zugenommen, ebenso die Häufigkeit von Tropennächten, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.“

Hitze als Gesundheitsgefahr

Hitze belastet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch eine erhebliche Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Christine Karasch, Gesundheitsdezernentin der Region Hannover, erläuterte: „Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System und begünstigt Herzinfarkte und Schlaganfälle. Hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung führen zu erhöhter Luftschadstoffbelastung und bodennahem Ozon, was Atemwegsbeschwerden verstärkt. Zudem fördern höhere Durchschnittstemperaturen die Verbreitung von Krankheitserregern.“

Das Umweltbundesamt rechnet in den kommenden 25 Jahren mit über 5.000 zusätzlichen Sterbefällen pro Jahr durch Hitze. Das Gesundheitsamt hat bereits Pflege- und Seniorenheime, Arztpraxen, Apotheken und weitere relevante Einrichtungen über die Warnmeldung informiert, um gefährdete Personengruppen zu schützen.

Empfehlungen des Regionspräsident

Regionspräsident Steffen Krach rät insbesondere älteren Menschen, Kranken, Eltern und anderen gefährdeten Gruppen, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. „Meiden Sie die Mittagshitze, trinken Sie ausreichend Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Achten Sie auf sich und helfen Sie anderen, die Unterstützung benötigen.“ Weitere Gesundheitstipps bietet die Region im Faltblatt „Große Hitze! – Was tun?“ sowie online auf www.hannover.de/hitze.

Maßnahmen der Region Hannover

Zur Vorbereitung auf die Auswirkungen des Klimawandels hat die Regionsverwaltung das Klimaanpassungskonzept (KLAK) entwickelt. Eine zentrale Maßnahme darin ist ein „Leitfaden zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen“ für die Kommunen. Diese Pläne bündeln Informationen für die Öffentlichkeit, gesundheits- und sozialpolitische Erfordernisse sowie planerische und städtebauliche Ansätze.

Ein besonderer Fokus liegt auf den dicht bebauten und versiegelten städtischen Bereichen wie in Hannover, Garbsen, Laatzen, Langenhagen und Barsinghausen. Diese Gebiete sind durch Hitze besonders belastet, insbesondere nachts. Jens Palandt erklärte: „Wir analysieren, wo die Wärmebelastungen besonders hoch sind und wie durch bauliche Maßnahmen kühlende Luftströmungen gefördert werden können.“ Zu den langfristigen Anpassungsstrategien gehören auch die Förderung von mehr Grünflächen zur Abkühlung von Straßen, Fassaden und Hausdächern.

Steigende Jahresmitteltemperaturen

Die Jahresmitteltemperaturen in der Region Hannover liegen heute bereits rund 1 Grad über den Mittelwerten der 1950er bis 70er Jahre. Langfristig könnten sie um über 3 Grad steigen, was Hannover die heutige Jahresmitteltemperatur von Venedig bringen würde. Dies könnte jedoch nicht nur positive Effekte haben: Höhere Temperaturen und wärmere Gewässer führen beispielsweise zu mehr Blaualgen in Badeseen, was gesundheitliche Gefahren für Badende und sterbende Fische zur Folge hat.

enercity und Ronnenberg Vertrag

enercity bleibt Netzbetreiber in Ronnenberg

24. Juni 2024/in Region Hannover

20 Jahre Partnerschaft: enercity und Ronnenberg sichern Gasversorgung

RONNENBERG (redu). Die Stadt Ronnenberg und das Energieunternehmen enercity haben einen neuen Gaskonzessionsvertrag unterzeichnet. Dieser sichert den Betrieb und die Transformation des regionalen Gasnetzes für die nächsten 20 Jahre.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ronnenberg und dem Energieunternehmen enercity wird fortgesetzt. Im Ronnenberger Rathaus unterzeichneten Bürgermeister Marlo Kratzke und enercity-Vorstand Prof. Dr. Marc Hansmann den neuen Gaskonzessionsvertrag. Dieser Vertrag, der ab dem 1. Juli dieses Jahres gilt, umfasst eine Laufzeit von 20 Jahren und sichert den Betrieb des 170 Kilometer langen Gasnetzes der Stadt. Zu den Aufgaben von enercity zählen die Wartung, Instandhaltung und Optimierung des Gasnetzes.

Aktuell arbeitet enercity an der gesetzlich vorgeschriebenen Umstellung von L-Gas auf das energiereichere H-Gas. „Wir freuen uns, dass wir mit enercity in Sachen Klimaschutz weiter voranschreiten können und die zuverlässige und leistungsfähige Energieversorgung sichergestellt ist“, erklärt Bürgermeister Kratzke.

enercity-Vorstand Dr. Marc Hansmann betont die zukünftigen Herausforderungen: „In den kommenden 20 Jahren wird es zu einem Umbau des Gasnetzes kommen. enercity begleitet die Stadt Ronnenberg dabei sehr eng und wird die Wärmewende vorantreiben.“ Im Zuge der Energiewende wird der Einsatz fossiler Energieträger reduziert, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Die Nutzung von Erdgas wird daher schrittweise abnehmen und durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden.

Brand Hartliebweg

Rauchentwicklung in Keller sorgt für Einsatz in Langenhagen

23. Juni 2024/in Region Hannover

Kellerbrand in Langenhagen zügig unter Kontrolle gebracht

LANGENHAGEN (redu). Am Freitagabend wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand alarmiert. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Fünf Personen wurden aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.

Gegen 21:45 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand im Hartliebweg alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „b2 – Mittelbrand, starke dunkle Rauchentwicklung aus Keller“. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges bestätigte sich die Lage, woraufhin ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in den stark verqualmten Keller vordrang.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, sodass der Angriffstrupp sich vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Das Feuer wurde schnell im Bereich eines Saunaofens lokalisiert und gelöscht. Gleichzeitig wurde eine Abluftöffnung geschaffen und eine taktische Ventilation mit einem Druckbelüfter durchgeführt, um den Rauch aus dem Gebäude zu drücken und die Sichtverhältnisse für den Trupp zu verbessern. Der Brand war schnell unter Kontrolle.

Ein zweiter Atemschutztrupp übernahm die Nachlöscharbeiten. Um 22:30 Uhr konnte „Feuer aus“ an die Regionsleitstelle in Hannover gemeldet werden. Während des Einsatzes wurden fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt, eine davon leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde das Gebäude belüftet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Unter der Einsatzleitung von Karsten Patz, Zugführer der Feuerwehr Langenhagen, waren 26 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen, ein Notarzt, zwei Rettungswagen, der Fachberater Sanität der Johanniter Langenhagen und die Polizei etwa anderthalb Stunden im Einsatz.

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Quellkade

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz

17. Juni 2024/in Region Hannover

Umfangreiche Ausbildung zur Vorbereitung auf Starkregen- und Hochwassereinsätze

HANNOVER / BURGDORF (redu). Am vergangenen Samstag führte der 1. Technische Zug des Technischen Hilfswerks (THW) in Burgdorf eine umfassende Übung zur Damm- und Deichsicherung durch. Ziel war es, die Einsatzkräfte optimal auf Hochwasser- und Starkregenereignisse vorzubereiten.

Die Helferinnen und Helfer des 1. Technischen Zuges des Technischen Hilfswerks (THW) in Burgdorf trafen sich am vergangenen Samstag zu einer umfangreichen Ausbildung zur Damm- und Deichsicherung. Unter der Leitung des technischen Beraters für Hochwasserschutz und Deichverteidigung, Sven Quintel, und des Experten Tim Schiering wurden verschiedene Methoden zur Sicherung von Dämmen und Deichen erprobt. Die Schulung zielte darauf ab, die Einsatzkräfte für zukünftige Hochwasser- und Starkregenereignisse optimal vorzubereiten.

Die Ausbildung beinhaltete Fragen wie: Was ist eine Auflast, eine Aufkadung oder eine Quellkade? Welche materiellen und personellen Ressourcen sind bei behelfsmäßigen Sicherungsmaßnahmen im Hochwassereinsatz notwendig? Welche Möglichkeiten, Sandsäcke zu füllen, stehen als Bordmittel zur Verfügung und welche sind für Spontanhelfer geeignet? Auch die Unterschiede zwischen Jute- und Kunststoffsäcken wurden thematisiert.

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Sandsaecke befuellen

Befüllung der benötigten Sandsackmenge durch Helferinnen und Helfer des THW © Pierre Graser / THW

Im Rotationsverfahren durchliefen die Teilnehmer verschiedene Stationen, sodass am Ende des Tages jeder Helfer alle relevanten Techniken und Kenntnisse erlernt und gefestigt hatte. Zu Beginn wurden Sandsäcke auf unterschiedliche Weise gefüllt und für den Transport auf Paletten vorbereitet. Diese Aufgabe übernahm die Fachgruppe Räumen des Ortsverbands Burgdorf mit ihrem Bergungsräumgerät (Radlader).

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Sandsackwall

Aufkadungen durch Sandsackwälle war ein Ausbildungsziel © Pierre Graser / THW

Im nächsten Schritt wurden die Sandsäcke in einer Kette an die jeweiligen Einsatzstellen gebracht und dort fachgerecht verlegt. Dabei erhielten die Helferinnen und Helfer wertvolle Tipps von Sven Quintel und Tim Schiering. Bei der Errichtung von Aufkadungen (Sandsackdämmen) und Quellkaden (punktuelle Abdichtungen von Schäden im Deichbauwerk) konnten die Teilnehmer ihr Wissen praktisch anwenden.

Insgesamt wurden 30 Tonnen Sand und etwa 2.500 Sandsäcke bewegt. Neben den vor Ort gefüllten 1.000 Sandsäcken wurde auch die Sandsackreserve des Ortsverbands verbaut. Am Ende der Übung wurden 800 Sandsäcke als Reserve auf Paletten verladen und auf dem Plattformanhänger der Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung eingelagert.

Der 2. Technische Zug des THW widmete sich parallel der Evakuierung von überfluteten Gebieten. Am THW-Übungsteich in Bissendorf errichteten die Helferinnen und Helfer einen Tonnensteg, der im Ernstfall zur Rettung der Bevölkerung eingesetzt werden kann.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Lehmann Mörtel-, Sand- und Kieswerke GmbH in Burgdorf, die ihr Gelände für die Ausbildung zur Verfügung stellte, sowie an die Kameraden des OV Burgdorf für ihre tatkräftige Unterstützung.

 

Technische Einsatzleitung: Alfred Blume erhält Goldene Ehrennadel zum Abschied – Blume TEL Abschied

Technische Einsatzleitung: Alfred Blume erhält Goldene Ehrennadel zum Abschied

16. Juni 2024/in Region Hannover

Benjamin Moß übernimmt Leitung der Technischen Einsatzleitung Hannover

HANNOVER (redu). Nach 32 Jahren endet die Amtszeit von Alfred Blume als Leiter der Technischen Einsatzleitung (TEL) der Region Hannover. Zum Abschied und zur Würdigung seiner Verdienste erhielt Blume die Goldene Ehrennadel der Region Hannover. Die feierliche Veranstaltung fand Mitte Juni statt und markierte auch die Einführung von Benjamin Moß als neuen TEL-Leiter. Zudem wurde die neue TEL-Fahrzeughalle sowie die neuen Einsatzfahrzeuge offiziell an die Einsatzkräfte übergeben.

Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit Begrüßungen von Steffen Krach, dem Präsidenten der Region Hannover, Ekkehard Bock-Wegener, dem stellvertretenden Bürgermeister von Lehrte, und Michael Sachs, dem THW-Ortsbeauftragten. Steffen Krach überreichte vor rund 150 geladenen Gästen die Goldene Ehrennadel der Region Hannover an Alfred Blume. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, übergab anschließend offiziell die Leitung der TEL an Benjamin Moß sowie die neue Fahrzeughalle und die neuen Einsatzfahrzeuge an die Einsatzkräfte der Technischen Einsatzleitung Hannover.

Zu den weiteren Rednern gehörten Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch, die Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch, THW-Vizepräsident Dierk Hansen, der stellvertretende THW-Landesbeauftragte Michael Matrian, Seelzes Bürgermeister Alexander Masthoff, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing und TEL-Ausbilder Dieter Dietrich.

Über Alfred Blume

Alfred Blume war während seiner 32-jährigen Amtszeit nicht nur in lokalen und regionalen Einsätzen aktiv, sondern auch bundesweit bei Katastrophen wie dem Brand in der Lüneburger Heide 1975, der Oderflut 1997, dem Zugunglück in Eschede 1998 und den Elbehochwassern 2006 und 2013. Er besetzte zudem verantwortliche Positionen bei Großveranstaltungen wie der Expo 2000, dem Federations Cup 2005 und der Fußballweltmeisterschaft 2006. Während der Coronapandemie 2020 leitete er den Aufbau des Behelfskrankenhauses auf der Messe und später das Impfzentrum in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover. Bei der Flüchtlingshilfe 2015 und 2022 organisierte er Maßnahmen zur Aufnahme und Weiterleitung von Flüchtlingen am Messebahnhof in Laatzen.

Blume engagierte sich über die Jahre hinweg intensiv für die Weiterentwicklung der TEL, die Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte sowie die Optimierung von Abläufen und Technik. Sein professionelles Verhalten in Stresssituationen machte ihn zu einer respektierten Persönlichkeit im Katastrophenschutz der Region Hannover.

Für seine besonderen Verdienste erhielt Blume zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und Gold, das Ehrenzeichen Niedersachsen für 40 und 50 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen, die Ehrenplakette des THW in Gold und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Neue Halle und modernisierte Einsatzfahrzeuge

Die TEL und das THW Lehrte arbeiten seit über 30 Jahren eng zusammen. Aufgrund Platzmangels wurde eine neue Fahrzeughalle auf dem THW-Gelände errichtet, die fünf Fahrzeugstellplätze, einen Lagerraum, einen Hausanschlussraum und notwendige Bewegungsflächen bietet. Der TEL stehen fünf Fahrzeuge zur Verfügung, darunter zwei Anhänger mit Notstromaggregat und ergänzender IT-Ausstattung. Das Herzstück ist der neue Führungs- und Lagekraftwagen, ein 26-Tonner mit Platz für 15 Arbeitsplätze, der im Notfall als Führungszentrale dient. Ein neuer Informations- und Kommunikations-LKW sammelt und verarbeitet alle wichtigen Informationen und Nachrichten.

Christine Karasch betonte bei der Übergabe der neuen Fahrzeuge, dass modernes Ehrenamt nur mit zukunftsweisender Technik und Ausstattung funktioniert. Die neue Fahrzeughalle und die modernen Einsatzfahrzeuge ermöglichen es den Einsatzkräften, schnell und professionell in Notsituationen zu reagieren.

Staffelübergabe an Benjamin Moß

Benjamin Moß wird künftig die Leitung der TEL übernehmen. Der 47-Jährige ist Abschnittsleiter für den Brandabschnitt III und Führungskraft für die Regionsfeuerwehrbereitschaft 3. Mit 36 Jahren Erfahrung im Feuerlöschwesen und zahlreichen Führungslehrgängen ist er bestens auf seine neue Aufgabe vorbereitet. Moß wurde bereits mit dem Ehrenzeichen für 25 Jahre Verdienste im Feuerlöschwesen und der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber ausgezeichnet.

ASB Hannover neue Rettungswagen

40 Jahre ASB Hannover: Zehn neue Rettungswagen in Betrieb genommen

16. Juni 2024/in Region Hannover

Ministerin Behrens und lokale Vertreter würdigen das Engagement des ASB

HANNOVER (redu). Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ortsverband Hannover beging sein 40-jähriges Bestehen am Standort Petersstraße mit einer feierlichen Zeremonie, bei der zehn neue Rettungswagen symbolisch getauft wurden. Diese Veranstaltung wurde von prominenten Gästen begleitet, darunter die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, der Präsident der Region Hannover, Steffen Krach, und Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann.

Alle betonten die Bedeutung des ASB und seine zentrale Rolle im Rettungsdienst, Hausnotruf, Fahrdienst sowie im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

Ministerin Behrens betonte in ihrer Rede die kontinuierliche Betriebsamkeit auf dem ASB-Gelände, welches neben der Rettungswache auch eine eigene Fahr- und Rettungsdienstschule umfasst. Die neuen Rettungswagen, die bei der Zeremonie getauft wurden, berücksichtigen die speziellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden und stellen einen bedeutenden Fortschritt im Rettungsdienst dar. „Die Menschen in Hannover und der Region können sich weiterhin darauf verlassen: In der Not sind die Rettungskräfte Tag und Nacht schnellstmöglich und professionell im Einsatz,“ sagte Behrens.

Drei der neuen Rettungswagen werden künftig in der ASB-Rettungswache Hannover stationiert sein, während die übrigen sieben Fahrzeuge in verschiedenen Rettungswachen der Region Hannover eingesetzt werden. Regionspräsident Steffen Krach würdigte den ASB als unverzichtbaren Bestandteil des Rettungsdienstes in der Region und hob das vielfältige Engagement des ASB hervor, sei es im Katastrophenschutz, bei der Unterstützung von Impfkampagnen oder der Aufnahme von Geflüchteten.

Die Rettungswache auf dem Gelände in der Petersstraße ist mit fünf Rettungswagen und einem Krankentransportwagen die größte Wache in Hannover. Bürgermeister Thomas Hermann sprach allen engagierten Mitarbeiter des ASB seinen Dank und seine Anerkennung aus. Er betonte die zentrale Rolle des ASB im sozialen Gefüge der Stadt und freute sich über die Einführung der neuen Rettungswagen, die die Effizienz und Bereitschaft des Rettungsdienstes in Hannover und der Region weiter verbessern werden.

Die neuen Rettungswagen wurden unter Berücksichtigung ergonomischer und praxisnaher Anforderungen entwickelt. Florian Soot, Geschäftsführer des ASB Hannover, erklärte, dass innovative Ideen der Mitarbeitenden in den Bau eingeflossen sind. „Wir haben uns mit unseren Mitarbeitenden in den einzelnen Wachen zusammengesetzt, um gemeinsam praxisnahe Ideen für den Bau der neuen Rettungswagen zu entwickeln,“ berichtete Soot. Ein Großteil des Equipments, wie die Absaugpumpe, das EKG-Gerät und Reinigungsmaterial, ist in Außenfächern verstaut, um kurze Wege und schnellen Zugriff zu gewährleisten. Für den häufigen Einsatz in urbanen Gebieten wurden Rettungswagen mit Schiebetüren ausgestattet, während Fahrzeuge für den ländlichen Raum mit herkömmlichen Außentüren versehen sind.

Die neuen Fahrzeuge ersetzen ältere Modelle, die nun als Reservefahrzeuge dienen oder den ehrenamtlichen Samariter zur Verfügung gestellt werden.

  • 40 Jahre ASB Hannover: Zehn neue Rettungswagen in Betrieb genommen – BGPress 1153305
    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • ASB Hannover neue Rettungswagen
    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Drei neue Rettungswagen für die Stadt Hannover und sieben Rettungswagen für die Rettungswachen des ASB in der Region wurden heute in Dienst gestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann schreiben beste Wünsche auf einen der neuen Rettungswagen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Rauchentwicklung am Gefangenentransporter: Feuerwehr im Einsatz – Gefangenenbus cmm

Rauchentwicklung am Gefangenentransporter: Feuerwehr im Einsatz

13. Juni 2024/in Region Hannover

Geistesgegenwärtiger Fahrer stoppt Brand auf der A352

REGION HANNOVER (redu). Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Brandalarm auf der A352 gerufen. Ein Gefangenentransporter hatte Rauchentwicklung im Motorbereich, die der Fahrer rechtzeitig stoppen konnte. Die Feuerwehr überprüfte vor Ort die Lage.

Am Donnerstag, kurz vor 15 Uhr, wurde die Feuerwehr Langenhagen wegen eines „Mittelbrandes außerorts“ alarmiert. Der Fahrer eines Gefangenentransportbusses bemerkte während der Fahrt eine Rauchentwicklung im Heckbereich des Fahrzeugs und stoppte den Bus sofort in der Ausfahrt der A352 zur B522 auf dem Standstreifen.

Nach ersten Angaben konnte der Fahrer die Rauchentwicklung mit eigenen Mitteln stoppen. Die Feuerwehr Langenhagen überprüfte vor Ort, ob eine weitere Brandgefahr bestand. Nach der Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden.

Es befanden sich einige Gefangene im Transporter, weshalb mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle beordert wurden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Zur Ursache des Vorfalls und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

 

Schulsanitätsdienstwettbewerb

Schulsanitätsdienstwettbewerb des JRK: Gymnasium Burgdorf siegt doppelt

13. Juni 2024/in Region Hannover

Rotkreuz-Wettbewerb in Hannover prämiert beste Schulsanitäter-Teams

HANNOVER (redu). Beim 10. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes in Hannover traten 41 Teams an, um ihr Können in realistischen Erste-Hilfe-Szenarien unter Beweis zu stellen. Zwei Gruppen vom Gymnasium Burgdorf belegten den ersten und zweiten Platz, während das Gymnasium Großburgwedel den dritten Platz erreichte.

Von der Versorgung großer Schnittwunden bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung: Schulsanitäter*innen müssen in Notfällen schnell und effektiv handeln. Beim 10. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes in der Region Hannover stellten 41 Gruppen ihr Können unter Beweis. Insgesamt 230 Schülerinnen und Schüler aus der Stadt und Region Hannover nahmen teil, unterstützt von vier Gastgruppen aus Lüchow-Dannenberg.

Der Wettbewerb bot an 14 Stationen besonders realistische Erste-Hilfe-Szenarien, gestaltet mit Kunstblut, Schminke und der engagierten Schauspielleistung der Helfer*innen. Diese realistischen Bedingungen halfen den Teams, ihre Fähigkeiten praxisnah zu testen.

Besonders hervorzuheben sind die Teams vom Gymnasium Burgdorf, die den ersten und zweiten Platz belegten. Den dritten Platz sicherte sich eine Gruppe vom Gymnasium Großburgwedel.

Christian Quade, Jugendrotkreuz-Verantwortlicher und Organisator des Wettbewerbs, erklärte, dass die Jurorinnen besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, korrekte Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung der Verletzten achteten. „Auch die Zusammenarbeit des Teams ist entscheidend. Im Notfall müssen die Schülerinnen sofort reagieren, da ist Teamwork gefragt,“ betonte Quade.

Seit 25 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Schulsanitätsdienst des Roten Kreuzes in Hannover und der Region. Der diesjährige Wettbewerb unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements und die herausragenden Leistungen der teilnehmenden Teams.

 

Brand in Höver

Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Feuer in Höver

12. Juni 2024/in Region Hannover

Technische Anlage bei Brand auf Firmengelände betroffen

SEHNDE (redu). Am Mittwochmorgen kam es in einem Industriebetrieb in Höver zu einem Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Heute um 05:30 Uhr kam es in einem Industriebetrieb in Höver zu einem Brand. Die Regionsleitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehren Höver und Bilm, die Drehleiter aus Sehnde sowie die Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr Sehnde. Die Meldung betraf einen Mittelbrand auf einem Firmengelände, bei dem Flammen und Rauch an einer technischen Anlage sichtbar gewesen sein sollen.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die Meldung vor Ort: Ein Förderluftgebläse in einem Silo brannte. Die Feuerwehr begann sofort mit einem Löschangriff und baute parallel eine Wasserversorgung auf. Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das Silo verhindert werden.

Im Anschluss wurde das Silo und der Betriebsraum des Förderluftgebläses mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Angaben zur Schadenshöhe und -ursache konnte die Feuerwehr nicht machen. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Höver, Bilm, Sehnde sowie die Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr Sehnde.

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