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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

ÖPNV Vizemeister

Hannover ist ÖPNV-Vizemeister in der ADAC-Studie „Mobil in der Stadt“

1. Februar 2024/in Region Hannover

Deutschlandweit ist die Zufriedenheit mit dem ÖPNV nur in Dresden höher

REGION HANNOVER (PM). Vizemeistertitel für den ÖPNV in der Region Hannover. Der heute erschienene ADAC-Monitor 2024 „Mobil in der Stadt“ hat das Mobilitätsangebot sowie das Verkehrsnutzungsverhalten der Menschen in deutschen Großstädten untersucht – und sieht den Öffentlichen Personennahverkehr in Hannover auf dem zweiten Platz in Deutschland.

Demnach haben 77 Prozent der Menschen im vergangenen Jahr an mindestens drei Tagen den ÖPNV genutzt. Bei der letzten Studie des ADAC im Jahr 2017 waren es noch 71 Prozent. Und das hat seinen Grund, denn die Zufriedenheit der Nutzer*innen des ÖPNV ist in der Region Hannover besonders hoch. 27 Punkte auf einer Skala von -100 bis +100 bekam der Nahverkehr – nur Dresden konnte mit 45 Punkten eine größere Zufriedenheit erzielen. Schlusslicht der Studie sind Köln (0 Punkte) und Duisburg (-12 Punkte). Mit Blick auf die Details zeigten sich die Befragten besonders zufrieden mit der Zuverlässigkeit (+29). Auch die Haltestellendichte, die Umsteige-Möglichkeiten sowie die Beschilderung an den Stationen kommen sehr gut weg.

Regionspräsident Steffen Krach: „Ich freue mich sehr, dass sich wieder einmal zeigt, dass wir als Region Hannover eine absolute Vorreiterrolle beim ÖPNV haben. Das ist erst einmal sehr gut und motiviert, weiterzumachen. Die Studie hat aber auch gezeigt, dass die Menschen im Umland weniger zufrieden sind als diejenigen in der Landeshauptstadt. Das haben wir erkannt und gehen daher davon aus, dass wir mit dem sprinti-Angebot hier bereits dabei sind, deutliche Verbesserungen zu erzielen. Dass das funktioniert, bekommen wir immer wieder von Nutzer*innen gespiegelt.“

Das sieht auch Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz so: „Wir haben hier mit dem ÖPNV-Angebot ein sehr hohes Niveau. Dass dieses so gut angenommen wird und sich nun auch in der Studie niederschlägt, bestätigt uns. Wir machen aber natürlich weiter, indem wir beispielsweise die Barrierefreiheit sukzessive weiter erhöhen und so viel tun, wie es geht, den Menschen den Umstieg vom Auto auf andere Verkehrswege so leicht und komfortabel wie möglich zu machen. Das ist das Ziel unseres Aktionsplans Verkehrswende, den wir nach und nach weiterentwickeln werden.“ Für Regionspräsident Steffen Krach ist abschließend klar: „Eine Verkehrswende, wie wir sie hier in der Region Hannover planen, kann nur funktionieren, wenn alle Elemente der Fortbewegung mitgedacht werden. So etwas dauert aber. Und es braucht dazu Zuverlässigkeit, gerade im Bereich der S-Bahnen. Da müssen wir weiter dran arbeiten. Die Studie zeigt aber auch, wie wichtig es ist, das Umland mitzudenken. Modelle wie sprinti zeigen, was möglich ist – dafür brauchen wir aber die Unterstützung durch Fördermittel des Bundes. Ich bin sicher, dass diese bei einem Vizemeister sehr gut angelegt sind.

unbewohnbar nach Brand

Brand in Langenhagener Mehrfamilienhaus: Bewohner evakuiert, Haus unbewohnbar

1. Februar 2024/in Region Hannover

Lithium-Ionen-Akku-Brand in Keller verursacht umfangreiche Schäden und Rauchgasvergiftungen

LANGENHAGEN (redu). Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Tegeler Straße in Langenhagen machte am Mittwochnachmittag einen umfangreichen Einsatz der Ortsfeuerwehren Langenhagen und Godshorn erforderlich. Der Brand, verursacht durch einen entzündeten Lithium-Ionen-Akku, führte zur Unbewohnbarkeit des Gebäudes und zur medizinischen Versorgung mehrerer Bewohner.

Artikel: Am Mittwochnachmittag, dem 31. Januar 2024, um 15:27 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Tegeler Straße gerufen. Die Einsatzkräfte stellten bei ihrer Ankunft eine starke Rauchentwicklung fest, die eine sofortige Erhöhung der Alarmstufe und die Nachalarmierung der Ortsfeuerwehr Godshorn zur Folge hatte.

Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in den verrauchten Keller vor und entdeckten das Feuer in einem Hauswirtschaftsraum. Die Ursache des Brandes war ein entzündeter Lithium-Ionen-Akku. Nachdem das Feuer gelöscht wurde, überprüften die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera die Brandstelle auf mögliche Glutnester und befreiten das Gebäude mit einem Druckbelüfter von Rauchgasen.

Brand

Zwei Ortsfeuerwehren rückten zur Brandbekämpfung an © Carl-Marcus Müller

Die massiven Rauchschäden und die Zerstörung der Elektroverteilung des Hauses machten das Mehrfamilienhaus unbewohnbar. Der Energieversorger trennte das Gebäude von Strom- und Wassernetz.

Eine Person, die vor dem Rauch aus dem ersten Obergeschoss sprang, blieb unverletzt. Drei Bewohner wurden rettungsdienstlich versorgt, zwei davon mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Zugführer Marcel Hofmann leitete den Einsatz, an dem 28 Feuerwehrleute, drei Rettungswagen, ein Notarzt und der Fachberater der Johanniter-Unfall-Hilfe beteiligt waren.

Drei-Feld-Sporthalle

Eröffnung der neuen, hochmodernen Sporthalle in Springe

31. Januar 2024/in Region Hannover

Innovative Drei-Feld-Sporthalle in Springe bietet modernste Standards und Nachhaltigkeit

SPRINGE (redu). Die lang erwartete Eröffnung der neuen Sporthalle der BBS in Springe, ein Vorzeigeprojekt in puncto Modernität und Nachhaltigkeit, fand am Freitagmittag statt. Das Projekt, das im März 2021 begann, markiert nun einen neuen Meilenstein für den Sport in der Region.

Artikel: Die Region Hannover und die Stadt Springe feierten am Freitag die erfolgreiche Fertigstellung und Eröffnung der neuen Drei-Feld-Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Springe. Dieses Großprojekt, das im März 2021 mit dem ersten Spatenstich begonnen hatte, kombiniert modernste Standards mit Nachhaltigkeit.

Die Sporthalle, gebaut im Passivhausstandard, zeichnet sich durch ihre hochmoderne Ausstattung und Energieeffizienz aus. Das Raumkonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der BBS Springe entwickelt, um den Bedürfnissen der Sporttreibenden optimal zu entsprechen. Das Obergeschoss der Halle bietet zusätzlich einen Gymnastikraum und einen Theorieraum.

Die Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover, Cordula Drautz, hob das energetische Konzept der Halle hervor, insbesondere die Holzhybridkonstruktion, die eine signifikante CO2-Einsparung ermöglicht. Die Halle wird durch Fernwärme aus der Biogasanlage der Stadt Springe beheizt und durch eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung ergänzt.

Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz betonte die Bedeutung der neuen Sporthalle für den Sportunterricht und die Attraktivität der BBS Springe. Die Vielseitigkeit der Halle wird auch von Bürgermeister Christian Springfeld gelobt, der die Bedeutung der Halle für lokale Vereine hervorhebt und die gute Zusammenarbeit betont.

Die Halle umfasst neben den Sportflächen auch Umkleiden, Duschen, WCs sowie technische Räume. Ein besonderes Merkmal ist die natürliche Belichtung und Belüftung durch Fensterbänder und Sheddächer.

Schulleiterin Anika Hohls-Hellmann drückte ihre Begeisterung über die neue Sporthalle aus und die damit verbundene Aufwertung des Sports auf dem Schulgelände. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 11,1 Millionen Euro, was die Investition in eine zukunftsweisende Sport- und Bildungsinfrastruktur unterstreicht.

Großbrand KFZ-Werkstatt

Großbrand in Kfz-Werkstatt im Neustädter Gewerbegebiet: Umfassender Feuerwehreinsatz

31. Januar 2024/in Region Hannover

MoWaS-Warnsystem aktiviert: Einsatzkräfte meistern Brand in Kfz-Werkstatt

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). In einer Kfz-Werkstatt im Neustädter Gewerbegebiet Ost brach gestern kurz vor 15 Uhr ein Feuer aus, das sich schnell auf das gesamte Gebäude und mehrere Fahrzeuge ausweitete. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Ein Großbrand in einer Kfz-Werkstatt im Neustädter Gewerbegebiet Ost forderte gestern die sofortige Intervention der Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Werkstatthalle bereits in Vollbrand, und das Feuer hatte sich auf mehrere Fahrzeuge, die hinter dem Gebäude geparkt waren, ausgebreitet.

Die Feuerwehrleute begannen unverzüglich mit der Brandbekämpfung von mehreren Seiten, wobei sie Atemschutzgeräte verwendeten. Zur Sicherheit kühlten sie einen neben der Werkstatt gelegenen Container, in dem Batterien gelagert wurden, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Aufgrund der brennenden Materialien in der Halle und in den Fahrzeugen kam es zu einer massiven Rauchentwicklung, die weithin sichtbar war. Die Leitstelle aktivierte daraufhin das Modulare Warnsystem (MoWaS), das über die Warn-Apps KATWARN und NINA eine Bevölkerungswarnung auslöste. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

In der Endphase des Einsatzes setzte die Feuerwehr Löschschaum von einer Drehleiter aus ein, um verdeckte Glutnester zu ersticken. Umweltschutzmaßnahmen wurden auch berücksichtigt, indem Dichtkissen verwendet wurden, um zu verhindern, dass Löschschaum in die Kanalisation gelangt.

Die Nachlöscharbeiten dauerten etwa zwei Stunden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. An dem Einsatz waren insgesamt 53 Kräfte der Feuerwehren Suttorf und Neustadt, die Einsatzstellenhygieneeinheit aus Basse, die örtliche Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr, der Stadtbrandmeister Torben Klingemann und sein Stellvertreter Dennis Hausmann sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale Neustadt beteiligt. Auch Rettungsdienst, Polizei und Abwasserbehandlungsbetriebe waren vor Ort.

Brandeinsatz Burgdorf Pflegeheim

Großeinsatz in Burgdorf: Feuerwehr verhindert Brandausbreitung im Seniorenpflegeheim

30. Januar 2024/in Region Hannover

Rauchentwicklung im Heizungsraum des Seniorenpflegeheims führt zu umfangreicher Evakuierung

BURGDORF (redu). Am frühen Montagmorgen des 29. Januar 2024 kam es zu einem Einsatz der Feuerwehr in einem Seniorenpflegeheim in Burgdorf aufgrund einer Rauchentwicklung im Heizungsraum. Dank der schnellen Reaktion der Feuerwehr und der Evakuierung von Teilen des Gebäudes wurden keine Personen verletzt.

Die Ortsfeuerwehr Burgdorf wurde um 07.02 Uhr alarmiert, nachdem ein Brandmelder in einem Seniorenpflegeheim in der Dierener Straße ausgelöst wurde. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Rauchentwicklung im Heizungsraum fest, woraufhin eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Zusätzlich zu den Kräften aus Burgdorf wurden die Ortsfeuerwehren Dachtmissen, Otze und Weferlingsen sowie die Einsatzleitung vor Ort (ELO) und der organisatorische Leiter Rettungsdienst mit dem C-Dienst der Berufsfeuerwehr Hannover hinzugezogen.

Die Rettungskräfte begannen umgehend mit der Räumung des Kellergeschosses, aus dem der Rauch aufstieg. Unter Atemschutz erkundeten sie das Gebäude und entdeckten, dass der Rauch aus Revisionsklappen der Abgasleitung der Heizung und des Schornsteins drang. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Entscheidung zur Räumung des Erd- und Obergeschosses getroffen. In dem Pflegeheim befanden sich zum Zeitpunkt des Einsatzes 58 Personen, die durch das Pflegepersonal und die Feuerwehr in sicherere Bereiche gebracht wurden.

Nachdem die Heizungsanlagen abgeschaltet wurden, besserte sich die Situation vor Ort deutlich. Die eingeleiteten Belüftungsmaßnahmen zeigten sofort Wirkung. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger reinigte über eine Drehleiter den Schornstein. Innerhalb von etwa 45 Minuten konnten die Lüftungsgeräte die Lage stabilisieren, woraufhin die Einsatzstelle an den Betreiber des Pflegeheims übergeben wurde.

Dank des schnellen und effizienten Einsatzes aller beteiligten Rettungskräfte konnte ein größerer Brand verhindert werden. Es gab keine Verletzten. Die Ursache für die Rauchentwicklung ist derzeit noch unklar, ebenso können keine Angaben zur Schadenshöhe gemacht werden. Vor Ort waren insgesamt 62 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen aus sieben Ortsfeuerwehren, die Polizei und der Rettungsdienst.

Pickup Verkehrsunfall

Verkehrsunfall in Empede: Fahrzeug kollidiert mit Mauer und kippt um

23. Januar 2024/in Region Hannover

Drei Personen bei Unfall in Himmelreicher Straße leicht verletzt, darunter eine Schwangere

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / EMPEDE (redu). Am Montagabend, den 22. Januar 2024, ereignete sich auf der Himmelreicher Straße in Empede ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pickup gegen eine Gartenmauer prallte und auf der Seite liegen blieb.

Gegen 20:08 Uhr kam es in der Himmelreicher Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Pickup verlor die Kontrolle, stieß gegen eine Gartenmauer und kam schließlich auf der Seite zum Stillstand. Alle fünf Insassen des Fahrzeugs konnten sich eigenständig befreien, noch bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf. Drei der Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden umgehend dem Rettungsdienst übergeben. Besondere Aufmerksamkeit erhielt eine schwangere Frau unter den Verletzten.

Die Unfallstelle wurde nach etwa einer Stunde offizieller Einsatzzeit an die Polizei übergeben. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Himmelreicher Straße vollständig gesperrt. Unter der Einsatzleitung von Stefen Helfers waren insgesamt 28 Kräfte der Ortsfeuerwehren Neustadt, Empede und Mardorf im Einsatz. Zusätzlich waren der stellvertretende Stadtbrandmeister Christian Brand, der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.

Dank des Umstands, dass keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt waren, konnte die Ortsfeuerwehr Eilvese ihren Einsatz abbrechen und zurückkehren. Der Unfall führte zu einer vorübergehenden Vollsperrung der Himmelreicher Straße, was lokale Verkehrsbehinderungen zur Folge hatte.

Der Verkehrsunfall in Empede endete glücklicherweise ohne schwere Verletzungen der Beteiligten. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und die umgehende medizinische Versorgung der Leichtverletzten trugen wesentlich zur Bewältigung des Unfalls bei.

Michael Meyen

Trauer im DRK Hannover: Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen verstorben

23. Januar 2024/in Region Hannover

Ein halbes Jahrhundert Engagement: Meyens Vermächtnis beim DRK

HANNOVER (red). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der Region Hannover gibt bekannt, dass sein Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter, Michael Meyen, am 21. Januar 2024 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Meyen, der sich rund 50 Jahre mit außergewöhnlichem Engagement für das Rote Kreuz eingesetzt hat, hinterlässt eine Lücke, die weit über die Organisation hinausreicht.

Michael Meyen, seit Jahrzehnten eine zentrale Figur im Deutschen Roten Kreuz der Region Hannover, ist nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Sein Leben war durch ein tiefes Commitment zu den Werten und Aufgaben des Roten Kreuzes geprägt, wobei er sich als Vorbild im ehrenamtlichen Engagement hervortat. Meyen war nicht nur in leitenden Funktionen aktiv, sondern auch ein geschätzter Vertrauter und Freund innerhalb der Rotkreuz-Gemeinschaft.

Über ein halbes Jahrhundert widmete sich Meyen dem Ehrenamt, wobei sein Beitrag zum Katastrophenschutz und als Vorsitzender des Rettungsdienstausschusses besonders hervorzuheben ist. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Schnelleinsatzgruppe (SEG), dem Aufbau der Hundestaffel sowie der ersten Reiterstaffel im Roten Kreuz Hannover, was seine Fähigkeit zur Innovation und sein außergewöhnliches Engagement unterstreicht.

Meyens Einsatz während der Flüchtlingskrise und bei bedeutenden Ereignissen, wie dem Zugunglück von Eschede, zeugt von seiner selbstlosen Hingabe. Als Führungskraft trug er maßgeblich zur Effektivität der DRK-Organisation bei, seine humanitären Einsätze reichten bis nach Weißrussland, Bosnien und Rumänien.

Neben seiner Tätigkeit im Präsidium engagierte sich Meyen auch intensiv auf lokaler Ebene, insbesondere im DRK-Ortsverein Sehnde. Hier förderte er Blutspendeaktionen, die Neuausrichtung des Vereins und unterstützte Projekte für Kinder und Jugendliche. Seine Verdienste wurden mit mehreren hohen Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande im Jahr 2019.

Michael Meyens Vermächtnis wird in der Rotkreuz-Gemeinschaft und darüber hinaus weiterleben. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Leidenschaft für humanitäre Hilfe werden als Inspiration für zukünftige Generationen von Rotkreuzmitarbeitern dienen.

Sprinti

Region Hannover setzt neue Maßstäbe in der Mobilität mit dem preisgekrönten „Sprinti“

17. Januar 2024/in Region Hannover

Das größte On-Demand-ÖPNV-System Deutschlands, Sprinti, gewinnt den Deutschen Mobilitätspreis

REGION HANNOVER (red). Das On-Demand-ÖPNV-System „Sprinti“ in der Region Hannover, welches seit dem 10. Dezember alle 12 Kommunen der Tarifzone C im GVH-Netz bedient, hat den Deutschen Mobilitätspreis gewonnen. Mit einem potenziellen Nutzerkreis von rund 360.000 Einwohner*innen stellt Sprinti das größte System seiner Art in Deutschland dar und setzt neue Standards in der regionalen Mobilität.

Der „Sprinti“, ein innovatives On-Demand-ÖPNV-System, ist in der Region Hannover nicht nur eine Bereicherung für die lokale Infrastruktur, sondern auch ein Vorreiter in der Mobilitätswende. Dieses System, das Kleinbusse zu virtuellen Haltestellen nach vorheriger Buchung über eine App lenkt, hat die Mobilität in ländlichen Gebieten signifikant verbessert. Mit durchschnittlich 3000 täglichen Fahrgästen und Spitzenwerten von bis zu 4000 ist der positive Einfluss von Sprinti unverkennbar, insbesondere in Gemeinden wie Sehnde, wo 2023 insgesamt rund 94.000 Fahrten verzeichnet wurden.

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Bauen, Verkehr und Digitalisierung, Olaf Lies, lobte die Region Hannover als Vorbild für die Mobilitätswende. Er betonte die Notwendigkeit, Mobilität neu zu denken, um vielfältige und situationsabhängige Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse und Gegebenheiten zu bieten. Seine Vision umfasst ein breites Spektrum an Verkehrsmitteln, das sowohl städtische als auch ländliche Gebiete effizient bedient.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz und ÜSTRA-Vorständin Elke van Zadel präsentierten gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Kruse die Vorteile und Funktionsweise von Sprinti. Franz hob hervor, dass Sprinti für viele Menschen im ländlichen Raum ein Game-Changer in der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs darstellt. Die Bedeutung einer langfristigen finanziellen Förderung durch Landes- oder Bundesmittel wurde betont, um dieses Erfolgsmodell nachhaltig zu unterstützen.

Die Reaktionen auf Sprinti sind durchweg positiv, sowohl von jüngeren als auch von älteren Nutzer*innen. Ältere Menschen schätzen die verbesserte und flexiblere Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen wie Arztpraxen, während jüngere Menschen die Unabhängigkeit vom „Mama-Taxi“ für Fahrten zu Sportvereinen oder Freunden genießen.

Insgesamt zeigt Sprinti, wie innovative Mobilitätslösungen dazu beitragen können, die Verkehrswende in städtischen und ländlichen Gebieten gleichermaßen effektiv voranzutreiben und dabei die Lebensqualität für alle Bürger*innen zu erhöhen.

Busbrand

Brand eines Linienbusses auf B188 schnell unter Kontrolle gebracht

15. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr und Rettungskräfte bewältigen Busbrand auf der B188 ohne Verletzte

BURGDORF (red). Am Montagabend, den 15. Januar 2024, kam es zu einem Brand im Heckbereich eines Linienbusses auf der B188 in Fahrtrichtung Hannover. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Um 18.15 Uhr wurden am Montag, dem 15. Januar 2024, die Ortsfeuerwehren Schillerslage, Burgdorf, Heessel, Hülptingsen und Otze sowie die Einsatzleitungsorganisation (ELO) zu einem brennenden Linienbus auf der Bundesstraße 188 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Der Brand ereignete sich auf Höhe der Abfahrt Schillerslage, wo der Heckbereich des Busses, in dem sich der Motor befindet, in Flammen stand.

Die Feuerwehrkräfte setzten unter anderem eine Schaumpistole ein, um das Feuer effektiv zu bekämpfen. Dank des schnellen Eingreifens der Atemschutzgeräteträger konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde der Innenraum des Busses mit einer Wärmebildkamera auf weitere Brandherde überprüft.

Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr an der Einsatzstelle vorbeigeleitet, um eine größere Verkehrsbehinderung zu vermeiden. Der Einsatz wurde um 19.40 Uhr erfolgreich beendet. Insgesamt waren fünf Ortsfeuerwehren, die Polizei sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

Zur Ursache des Busbrandes konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.

Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand im Mehrfamilienhaus in Burgwedel-Fuhrberg

12. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr mit rund 90 Einsatzkräften im Großeinsatz

BURGWEDEL/FUHRBERG (red). Heute Abend gegen 17:40 Uhr kam es in Fuhrberg in der Straße Lönseck zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen kamen dabei keine Personen zu Schaden.

Laut dem Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger sind zurzeit rund 90 Einsatzkräfte verschiedener Ortsfeuerwehren damit beschäftigt, den Dachstuhlbrand unter Kontrolle zu bringen und das angrenzende Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Dabei kommt auch eine Drehleiter zum Einsatz.

„Vermutlich wird das Feuer zu einem Totalschaden am Dachstuhl und dem Obergeschoss verursachen. Das Gebäude ist stromlos geschaltet worden und nicht mehr bewohnbar“, so Rüdiger. Die Feuerwehr hat ein aufblasbares Schnelleinsatzzelt an die Einsatzstelle beordert, damit sich die eingesetzten Kräfte zwischenzeitlich aufwärmen können.

Wärmezelt

Die Feuerwehr baut ein Wärmezelt in der Nähe der Einsatzstelle auf © Bernd Günther / BG-PRESS.de

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