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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Dachstuhlbrand

Großeinsatz bei Dachstuhlbrand in Ehlershausen

15. März 2024/in Region Hannover

Über 60 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer im Rotkelchenweg

BURGDORF / EHLERSHAUSEN (redu). Am Freitagnachmittag kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, als im Rotkelchenweg in Ehlershausen ein Dachstuhlbrand ausbrach. Mehr als 60 Einsatzkräfte arbeiteten daran, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Artikel: Die Feuerwehr wurde am Freitag, dem 15. März 2024, um 15.40 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Ehlershausen gerufen. Bereits auf der Anfahrt war dichter Rauch sichtbar, was zur Alarmierung zusätzlicher Ortsfeuerwehren führte.

Beim Eintreffen stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch den raschen Einsatz von Drehleiter und mehreren Löschrohren konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Anbau sowie die umliegenden Bäume verhindern.

Angesichts der unklaren Situation bezüglich möglicher Personen im Gebäude wurde die Ortsfeuerwehr Dachtmissen mit weiteren Atemschutzträgern nachalarmiert. Glücklicherweise ergab die Suche, dass keine Personen im Haus waren.

Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten auch Stunden nach der Alarmierung noch an. Im Einsatz waren fünf Ortsfeuerwehren mit zwölf Fahrzeugen, die Polizei, der Rettungsdienst sowie der Brandabschnittsleiter und sein Stellvertreter.

Über die Ursache des Brandes und die Höhe des entstandenen Schadens konnte bislang keine Aussage getroffen werden; die Ermittlungen der Polizei laufen. Das betroffene Haus ist nach dem Brand unbewohnbar.

Gefahrgutunfall

Lastzugbrand auf der A2 führt zu Vollsperrung und Großeinsatz der Feuerwehr

15. März 2024/in Region Hannover

Gefahrgutunfall auf Autobahn A2: Salzsäure und ätzende Stoffe im Spiel

SEELZE (redu). Ein Lastzug, der gefährliche Güter einschließlich 800 Liter Salzsäure transportierte, geriet in der Nacht zu Freitag auf der Bundesautobahn 2 in Brand. Der Vorfall führte zu einer stundenlangen Vollsperrung und einem umfangreichen Einsatz der Feuerwehr.

In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr zu einem Brand auf der Bundesautobahn 2 gerufen, nachdem ein Lastzugfahrer gegen 01:00 Uhr Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug bemerkte. Die Feuerwehr bestätigte den Brand und begann unmittelbar mit den Löschmaßnahmen.

Ein Bergungsfahrzeug einer Privatfirma und ein Feuerwehrfahrzeug konnten den nicht betroffenen Anhänger erfolgreich vom brennenden Zugfahrzeug abkoppeln und in Sicherheit bringen. Bei den Löscharbeiten stellte sich heraus, dass der Container gefährliche Stoffe, darunter 800 Liter Salzsäure, enthielt. Dies erforderte das Hinzuziehen des Gefahrgutzugs der Feuerwehr Seelze.

Spezialisierte Einsatzkräfte begannen in Chemikalienschutzanzügen mit der Entladung des Containers, unterstützt durch die Berufsfeuerwehr Hannover und Fachberater der Werkfeuerwehr Honeywell.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis zum Vormittag an. Die Feuerwehr war mit insgesamt 110 Einsatzkräften vor Ort, und die Autobahnmeisterei übernahm gegen 09:00 Uhr die Einsatzstelle. Die Autobahnpolizei hat mit der Ermittlung der Brandursache begonnen.

 

Warnstreik© Bernd Günther

Ver.di ruft zu Warnstreik am Hannover Airport auf: Keine Abflüge am Freitagmorgen

14. März 2024/in Region Hannover

Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich streiken: Einschränkungen im Flugverkehr

LANGENHAGEN (redu). Die Gewerkschaft Ver.di hat für den 15. März 2024 zu einem Warnstreik im Luftsicherheitsbereich am Hannover Airport aufgerufen, was zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr führen wird. Abflüge sind in der Zeit von 00:00 Uhr bis 12:00 Uhr nicht möglich, während Ankünfte nicht betroffen sind.

Am Freitag, den 15. März 2024, wird der Hannover Airport von einem Warnstreik der Gewerkschaft Ver.di betroffen sein. Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich sind aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, um ihre Forderungen im Rahmen der Tarifverhandlungen zu unterstreichen. Dies führt dazu, dass in der ersten Tageshälfte von 00:00 Uhr bis 12:00 Uhr keine Abflüge vom Hannover Airport möglich sein werden. Ankünfte sind von diesem Streik nicht betroffen.

Der Flughafen Hannover hat bereits angekündigt, dass für Not- und Rettungsflüge der Betrieb auch während des Streiks aufrechterhalten wird, um die Sicherheit und Notfallversorgung zu gewährleisten.

Insgesamt waren für den Streikzeitraum 35 Flugbewegungen geplant, darunter 23 Abflüge und 12 Ankünfte. Der Flughafen bittet alle betroffenen Passagiere, sich mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen, um alternative Reisepläne zu besprechen und weitere Informationen zu erhalten. Eine Übersicht über die Fluggesellschaften am Hannover Airport mit den zugehörigen Telefonnummern ist auf der Website www.hannover-airport.de/airlines verfügbar.

Passagiere, die für den 15. März 2024 einen Abflug vom Hannover Airport geplant hatten, werden dringend gebeten, sich über den aktuellen Stand ihrer Flüge zu informieren und gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen. Der Flughafen und die betroffenen Fluggesellschaften arbeiten daran, die Unannehmlichkeiten für Reisende so gering wie möglich zu halten.

Feuerwehreinsatz

Feuerwehreinsatz in Hemmingen-Westerfeld verhindert größeren Brand

14. März 2024/in Region Hannover

Feuerwehr bekämpft erfolgreich Dachbrand ohne Verletzte

HEMMINGEN (redu). Am Mittwochabend wurden mehrere Ortsfeuerwehren zu einem Brandeinsatz in Hemmingen-Westerfeld gerufen, nachdem Anrufer eine Rauchentwicklung und Flammen im Dachbereich eines Betriebes gemeldet hatten. Dank des schnellen und gezielten Einsatzes konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Am Mittwoch, dem 13. März 2024, gegen 18:25 Uhr, wurden die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Arnum, Harkenbleck, Hiddestorf/Ohlendorf sowie die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Pattensen zu einem Einsatz in Hemmingen-Westerfeld alarmiert. Mehrere Anrufer hatten zuvor eine Rauchentwicklung sowie Flammen im Dachbereich eines Betriebes an der Göttinger Landstraße gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung: Sowohl Rauchentwicklung als auch Flammen konnten im Bereich eines Flachdaches festgestellt werden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr setzte umgehend mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung ein, wodurch das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine Brandausbreitung auf unbeteiligte Teile des Gebäudes erfolgreich verhindert wurde.

Um tiefer gelegene Glutnester zu erreichen, mussten Teile der Dachhaut aufgesägt werden. Die Brandstelle wurde zudem mit einer Wärmebildkamera dauerhaft kontrolliert, um sicherzustellen, dass keine weiteren Glutnester unentdeckt blieben.

Die Nähe der Einsatzstelle zur Stadtbahn führte dazu, dass die Üstra den Bahnverkehr während des Einsatzes einstellte und ein Mitarbeiter die Oberleitung der Stadtbahn stromlos schaltete. Auch die Göttinger Landstraße wurde zeitweise voll gesperrt.

Der Einsatz, bei dem glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen waren, dauerte rund zwei Stunden. Insgesamt waren knapp 70 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Fahrzeug der Üstra.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens wurden seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Tragischer Vorfall in Sehnde: Frau tot in Brunnen aufgefunden

12. März 2024/in Region Hannover

Polizei und Feuerwehr bergen leblose Frau aus Brunnen – Todesursache unklar

SEHNDE (redu). In Sehnde wurde eine 76 Jahre alte Frau tot in einem Brunnen ihres Eigenheims gefunden. Nach dem Fund leitete die Polizei ein Todesermittlungsverfahren ein, um die Umstände ihres Todes zu klären. Derzeit sind weder ein Unglücksfall noch ein Suizid auszuschließen.

Am Mittag des 11. März 2024 stieß ein tragischer Vorfall die Stadt Sehnde in Trauer. Eine 76-jährige Frau wurde leblos in dem Brunnen ihres Hauses in der Straße „Am Gehrkamp“ gefunden. Die Polizei Hannover berichtet, dass ein 76-jähriger Mann, der Ehemann der Verstorbenen, gegen 12:20 Uhr den Polizeinotruf alarmierte, nachdem er seine Ehefrau im Brunnen treibend entdeckte.

Sofort eilten Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zum Ort des Geschehens, konnten die Frau jedoch nur noch tot aus dem Brunnen bergen. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu ergründen. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es keine Anzeichen für Fremdverschulden gibt. Dennoch bleibt die Todesursache ungeklärt, weshalb zur weiteren Aufklärung eine Obduktion des Leichnams angeordnet wurde.

Die Gemeinschaft von Sehnde und die Angehörigen stehen unter Schock, während die Polizei daran arbeitet, Licht ins Dunkel dieses tragischen Ereignisses zu bringen. Die Ermittlungen zur Feststellung der Todesursache sind noch im Gange und die Behörden bemühen sich, alle möglichen Szenarien in Betracht zu ziehen.

Kooperationsvereinbarung

Neue Kooperationsvereinbarung zur Fachkräfteeinwanderung in Hannover

1. März 2024/in Region Hannover

Regionale Institutionen bündeln Kräfte für schnelleren Zuwachs an Fachkräften

REGION HANNOVER (redu). In einem gemeinsamen Bestreben, den Fachkräftemangel effektiv zu bekämpfen, haben die Region Hannover, die Landeshauptstadt, die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammer eine neue Kooperationsvereinbarung zur Fachkräfteeinwanderung unterzeichnet. Diese Initiative zielt darauf ab, den Prozess der Fachkräfteeinwanderung zu vereinfachen und zu beschleunigen, indem sie Unternehmen einen umfassenden Informations- und Beratungsservice bietet und die Verfahrensabwicklung transparenter macht.

Die Region Hannover stellt sich gemeinsam mit der Landeshauptstadt, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handwerkskammer den Herausforderungen des Fachkräftemangels. Mit der Unterzeichnung einer neuen Kooperationsvereinbarung am heutigen 1. März setzen sie ein starkes Zeichen für die Beschleunigung und Vereinfachung der Fachkräfteeinwanderung. Das novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz, dessen zweite Stufe jetzt in Kraft getreten ist, bildet die rechtliche Grundlage dieser Bemühungen.

Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, den gesamten Prozess der Fachkräfteeinwanderung durch verbesserte Zusammenarbeit und Informationsaustausch zwischen den beteiligten Institutionen effizienter zu gestalten. Ein wichtiger Aspekt ist die Einbindung der IHK und der Handwerkskammer in die Vorprüfung der Unterlagen, was die Bearbeitungszeit in den Ausländerbehörden verkürzen soll. Weiterhin soll ein umfassender Beratungsservice für Unternehmen die Prozessabwicklung erleichtern und beschleunigen.

Die strategische Partnerschaft verfolgt das Ziel, den Wirtschaftsstandort Hannover zu stärken, indem die Fachkräfteeinwanderung erleichtert wird. Die Beteiligten erhoffen sich eine schnelle und transparente Abwicklung der Verfahren, die den Unternehmen nicht nur Zeit und Mittel spart, sondern auch die Planbarkeit erhöht. Durch die engere Verzahnung der Kooperationsstruktur mit der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung sollen außerdem die Prozesse für alle Beteiligten vereinfacht werden.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung der Fachkräfteeinwanderung für die Region und verweist auf die steigende Anzahl erfolgreich abgeschlossener beschleunigter Fachkräfteverfahren. Oberbürgermeister Belit Onay sieht in der Kooperationsvereinbarung eine Chance, den Standort Hannover für Unternehmen und Fachkräfte attraktiver zu machen.

Die Kooperationsvereinbarung umfasst konkrete Maßnahmen zur Prozessverbesserung, darunter die frühzeitige Weitergabe von Informationen an Unternehmen, die Erstberatung und Vorprüfung von Unterlagen durch IHK und Handwerkskammer sowie die digitale Weiterleitung vollständiger Unterlagen an die Ausländerbehörden. Diese Maßnahmen sollen zu einer Effizienzsteigerung führen, die nicht nur die Bearbeitungsprozesse entlastet, sondern auch die Zusammenführung von Arbeitskräften und Jobs beschleunigt.

Dankeschönfeier

Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser

27. Februar 2024/in Region Hannover

Dankesfeier für Hochwasserhelfer*innen: Ein Zeichen der Anerkennung für unermüdlichen Einsatz

REGION HANNOVER (redu). In der Region Hannover wurde dank des beispiellosen Einsatzes ehrenamtlicher Helfer*innen im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen eine schnelle und effektive Bewältigung der Hochwasserkatastrophe möglich. Zur Würdigung dieses Engagements lud die Region zu einer Dankesfeier ein, bei der auch der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als Ehrengast ein Grußwort hielt.

Die jüngsten Hochwasserereignisse in der Region Hannover stellten eine enorme Herausforderung dar, die ohne das ehrenamtliche Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kaum zu bewältigen gewesen wäre. Dank der zahlreichen Helferinnen im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr, in Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen konnte die Situation schnell und effizient unter Kontrolle gebracht werden. Die reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Region Hannover und ihren Kommunen spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Regionspräsident Steffen Krach betonte in seiner Aussage, dass der gemeinsame Einsatz eine starke Leistung aller Beteiligten war und den ausgeprägten Teamgeist in der Region Hannover unter Beweis stellte. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes für ihren unermüdlichen Einsatz lud die Region Hannover alle Helfer*innen zu einer Dankesfeier ein. Bei dieser Feier, zu der sich der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als Ehrengast angekündigt hatte, wurde der Einsatz der Ehrenamtlichen gewürdigt. Stephan Weil sprach zu Beginn der Feier ein Grußwort, in dem er ausdrücklich die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft hervorhob.

Diese Veranstaltung diente nicht nur als Dankeschön an die Helfer*innen, sondern auch als Erinnerung daran, wie wichtig der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in Krisenzeiten sind. Die erfolgreiche Bewältigung des Hochwassers in der Region Hannover zeigt beispielhaft, wie durch gemeinsame Anstrengungen und solidarisches Handeln Herausforderungen bewältigt werden können.

  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095691
    Gute Laune für die überstandenen schwierigen Einsätze und ein dickes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer (li. Ministerpräsident Stephan Weil, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095759
    Ohne die rund 4.000 Hochwasserhelfer*innen wäre so manche Einsatzlage nicht zu bewältigen gewesen. 900 von ihnen nahmen heute das Dankeschön der Region Hannover entgegen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095752
    Mit runde 4.000 Einsatzkräften waren sie im Hochwassereinsatz. Heute gab es eine Dankesfeier für 900 Hochwasserhelfer*innen der Region Hannover (Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095738
    "Danke das ihr durchgehalten habt. Wir werden euch auch in Zukunft dringend brauchen" so Ministerpräsident Stephan Weil © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095725
    Das Dankeschön kam von Herzen (v.li. Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing, Ministerpräsident Stephan Weil, Regionspräsident Steffen Krach) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095724
    Mit runde 4.000 Einsatzkräften waren sie im Hochwassereinsatz. Heute gab es eine Dankesfeier für 900 Hochwasserhelfer*innen der Region Hannover (Regionspräsident Steffen Krach) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dankeschönfeier
    Gruppenbild mit Ministerpräsident, Regionspräsident und Regionsbrandmeister © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Bergung A7

Dramatische Rettungsaktion auf der A7 nach Unfall zwischen PKW und LKW

23. Februar 2024/in Region Hannover

Einsatzkräfte befreien schwer verletzte Frau in aufwendiger Aktion

LEHRTE (redu). Am frühen Freitagmorgen des 23. Februars 2024 kam es auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW kollidierte mit einem LKW, wobei eine Person schwer verletzt und unter dem Sattelauflieger eingeklemmt wurde. Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehrte und Ahlten waren schnell vor Ort, um die Rettungsaktion zu starten.

Auf der A7 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und Kirchhorst ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Audi A3 nahezu vollständig unter einem LKW verkeilt wurde. Der Unfall fand kurz hinter dem Autobahnparkplatz Altwarmbüchener Moor statt. Ein Soldat, der auf dem Weg zur Arbeit war und auch als ehrenamtlicher Feuerwehrmann in Lehrte tätig ist, leistete sofort Erste Hilfe.

Mit dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde die Lage, wie gemeldet, vorgefunden. Die Fahrerin des Audi A3 war durch die Wucht des Aufpralls schwer eingeklemmt. Während der LKW-Fahrer unverletzt blieb, entstand an seinem Fahrzeug lediglich Sachschaden. Die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund der Position und des Gewichts des Sattelaufliegers als besonders herausfordernd.

Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät verschafften sich die Einsatzkräfte zunächst Zugang zur verletzten Fahrerin. Um eine patientengerechte Rettung zu gewährleisten, wurde in Absprache mit einem Notarzt der Sattelauflieger vorsichtig angehoben und der PKW mittels Seilwinde befreit. Anschließend konnte die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug gerettet und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Für die Dauer des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Die Bildung einer Rettungsgasse stellte erneut eine Herausforderung dar, da einige Verkehrsteilnehmer nicht entsprechend reagierten, was den Einsatzkräften zusätzliche Schwierigkeiten bereitete.

Mittellandkanal Bergung

Lebloser Person im Mittellandkanal: Großeinsatz bei Wassel

22. Februar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr im Einsatz nach Fund einer leblosen Person

SEHNDE (redu). Am Donnerstagmorgen, den 22. Februar, wurde in Hannover eine leblose Person im Mittellandkanal nahe Wassel gefunden. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort, um den Fund zu bergen.

Gegen 08:45 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf, der auf eine leblose Person im Mittellandkanal bei Wassel hinwies. Daraufhin wurden umgehend mehrere Ortsfeuerwehren sowie Tauchergruppen und der Rettungsdienst alarmiert. Zu den entsandten Einheiten zählten die Feuerwehren aus Bolzum, Sehnde, Wassel, Wehmingen und die Tauchergruppen aus Sehnde, Lehrte und Burgdorf.

Bei der Ankunft der Rettungskräfte hatte das Wasserschifffahrtsamt bereits eine leblose Person im Uferbereich des Kanals gesichert. Die Feuerwehr setzte ein Spineboard ein, um die Person sicher aus dem Wasser zu bergen. Trotz der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnte der herbeigerufene Notarzt nur den Tod der Person feststellen.

Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben, welche nun die Ermittlungen zu Ursache und Identität der verstorbenen Person aufnimmt. Die Feuerwehr ist für derartige Auskünfte nicht zuständig.

Der Einsatz mobilisierte zahlreiche Rettungskräfte, darunter mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Die Tauchergruppen aus Burgdorf und Lehrte wurden während der Anfahrt abberufen, da ihre Hilfe nicht mehr benötigt wurde.

Notaufnahmen

Neue Plakatkampagne für bewussten Umgang mit Notaufnahmen gestartet

16. Februar 2024/in Region Hannover

Gemeinsame Aktion von Gesundheitsakteuren gegen Überlastung der Notdienste

REGION HANNOVER (redu). In der Region Hannover startet eine Plakatkampagne, die Bürgerinnen und Bürger für einen verantwortungsvollen Umgang mit Notaufnahmen und dem Notruf sensibilisieren soll. Ziel ist es, die häufig überlasteten Notaufnahmen zu entlasten und Ressourcen für tatsächliche Notfälle zu bewahren.

Die gemeinsame Initiative der Zentralen Notaufnahmen und der Gesundheitsregion Region Hannover setzt auf Aufklärung: Plakate in Notaufnahmen informieren über die richtige Nutzung von Notfallversorgung und Rettungsdiensten. Die Kampagne adressiert das weitverbreitete Problem, dass Notaufnahmen häufig von Personen aufgesucht werden, deren Gesundheitszustand nicht lebensbedrohlich ist, was zu einer Überlastung der Einrichtungen führt.

Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi unterstreicht die Dringlichkeit einer bundesweiten Reform zur Entlastung der Notdienste und lobt die Vorreiterrolle der Region Hannover in dieser Initiative. Die Kampagne zielt darauf ab, die Bevölkerung über die Unterschiede zwischen echten Notfällen und Situationen, die auch ambulant behandelt werden können, aufzuklären.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Wichtigkeit flächendeckender, schneller Notfallversorgung und die Notwendigkeit, den Umgang der Bevölkerung mit Notaufnahmen und Notrufnummern zu verbessern. Seit 2015 arbeiten die Gesundheitsakteure der Region unter dem Dach der Gesundheitsregion Region Hannover zusammen, um die Versorgung zu optimieren und die Überlastung der Notaufnahmen anzugehen.

Die Plakate der Kampagne informieren Patientinnen und Patienten über Symptome, die einen Besuch der Notaufnahme rechtfertigen, und verweisen bei nicht lebensbedrohlichen Fällen auf Hausärztinnen und Hausärzte oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Diese Maßnahme soll dabei helfen, die Notaufnahmen für tatsächliche Notfälle verfügbar zu halten und gleichzeitig eine angemessene Versorgung für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

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