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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Michael Meyen

Trauer im DRK Hannover: Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen verstorben

23. Januar 2024/in Region Hannover

Ein halbes Jahrhundert Engagement: Meyens Vermächtnis beim DRK

HANNOVER (red). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der Region Hannover gibt bekannt, dass sein Vizepräsident und Regionsbereitschaftsleiter, Michael Meyen, am 21. Januar 2024 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Meyen, der sich rund 50 Jahre mit außergewöhnlichem Engagement für das Rote Kreuz eingesetzt hat, hinterlässt eine Lücke, die weit über die Organisation hinausreicht.

Michael Meyen, seit Jahrzehnten eine zentrale Figur im Deutschen Roten Kreuz der Region Hannover, ist nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Sein Leben war durch ein tiefes Commitment zu den Werten und Aufgaben des Roten Kreuzes geprägt, wobei er sich als Vorbild im ehrenamtlichen Engagement hervortat. Meyen war nicht nur in leitenden Funktionen aktiv, sondern auch ein geschätzter Vertrauter und Freund innerhalb der Rotkreuz-Gemeinschaft.

Über ein halbes Jahrhundert widmete sich Meyen dem Ehrenamt, wobei sein Beitrag zum Katastrophenschutz und als Vorsitzender des Rettungsdienstausschusses besonders hervorzuheben ist. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Schnelleinsatzgruppe (SEG), dem Aufbau der Hundestaffel sowie der ersten Reiterstaffel im Roten Kreuz Hannover, was seine Fähigkeit zur Innovation und sein außergewöhnliches Engagement unterstreicht.

Meyens Einsatz während der Flüchtlingskrise und bei bedeutenden Ereignissen, wie dem Zugunglück von Eschede, zeugt von seiner selbstlosen Hingabe. Als Führungskraft trug er maßgeblich zur Effektivität der DRK-Organisation bei, seine humanitären Einsätze reichten bis nach Weißrussland, Bosnien und Rumänien.

Neben seiner Tätigkeit im Präsidium engagierte sich Meyen auch intensiv auf lokaler Ebene, insbesondere im DRK-Ortsverein Sehnde. Hier förderte er Blutspendeaktionen, die Neuausrichtung des Vereins und unterstützte Projekte für Kinder und Jugendliche. Seine Verdienste wurden mit mehreren hohen Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande im Jahr 2019.

Michael Meyens Vermächtnis wird in der Rotkreuz-Gemeinschaft und darüber hinaus weiterleben. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Leidenschaft für humanitäre Hilfe werden als Inspiration für zukünftige Generationen von Rotkreuzmitarbeitern dienen.

Sprinti

Region Hannover setzt neue Maßstäbe in der Mobilität mit dem preisgekrönten „Sprinti“

17. Januar 2024/in Region Hannover

Das größte On-Demand-ÖPNV-System Deutschlands, Sprinti, gewinnt den Deutschen Mobilitätspreis

REGION HANNOVER (red). Das On-Demand-ÖPNV-System „Sprinti“ in der Region Hannover, welches seit dem 10. Dezember alle 12 Kommunen der Tarifzone C im GVH-Netz bedient, hat den Deutschen Mobilitätspreis gewonnen. Mit einem potenziellen Nutzerkreis von rund 360.000 Einwohner*innen stellt Sprinti das größte System seiner Art in Deutschland dar und setzt neue Standards in der regionalen Mobilität.

Der „Sprinti“, ein innovatives On-Demand-ÖPNV-System, ist in der Region Hannover nicht nur eine Bereicherung für die lokale Infrastruktur, sondern auch ein Vorreiter in der Mobilitätswende. Dieses System, das Kleinbusse zu virtuellen Haltestellen nach vorheriger Buchung über eine App lenkt, hat die Mobilität in ländlichen Gebieten signifikant verbessert. Mit durchschnittlich 3000 täglichen Fahrgästen und Spitzenwerten von bis zu 4000 ist der positive Einfluss von Sprinti unverkennbar, insbesondere in Gemeinden wie Sehnde, wo 2023 insgesamt rund 94.000 Fahrten verzeichnet wurden.

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Bauen, Verkehr und Digitalisierung, Olaf Lies, lobte die Region Hannover als Vorbild für die Mobilitätswende. Er betonte die Notwendigkeit, Mobilität neu zu denken, um vielfältige und situationsabhängige Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse und Gegebenheiten zu bieten. Seine Vision umfasst ein breites Spektrum an Verkehrsmitteln, das sowohl städtische als auch ländliche Gebiete effizient bedient.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz und ÜSTRA-Vorständin Elke van Zadel präsentierten gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Kruse die Vorteile und Funktionsweise von Sprinti. Franz hob hervor, dass Sprinti für viele Menschen im ländlichen Raum ein Game-Changer in der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs darstellt. Die Bedeutung einer langfristigen finanziellen Förderung durch Landes- oder Bundesmittel wurde betont, um dieses Erfolgsmodell nachhaltig zu unterstützen.

Die Reaktionen auf Sprinti sind durchweg positiv, sowohl von jüngeren als auch von älteren Nutzer*innen. Ältere Menschen schätzen die verbesserte und flexiblere Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen wie Arztpraxen, während jüngere Menschen die Unabhängigkeit vom „Mama-Taxi“ für Fahrten zu Sportvereinen oder Freunden genießen.

Insgesamt zeigt Sprinti, wie innovative Mobilitätslösungen dazu beitragen können, die Verkehrswende in städtischen und ländlichen Gebieten gleichermaßen effektiv voranzutreiben und dabei die Lebensqualität für alle Bürger*innen zu erhöhen.

Busbrand

Brand eines Linienbusses auf B188 schnell unter Kontrolle gebracht

15. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr und Rettungskräfte bewältigen Busbrand auf der B188 ohne Verletzte

BURGDORF (red). Am Montagabend, den 15. Januar 2024, kam es zu einem Brand im Heckbereich eines Linienbusses auf der B188 in Fahrtrichtung Hannover. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Um 18.15 Uhr wurden am Montag, dem 15. Januar 2024, die Ortsfeuerwehren Schillerslage, Burgdorf, Heessel, Hülptingsen und Otze sowie die Einsatzleitungsorganisation (ELO) zu einem brennenden Linienbus auf der Bundesstraße 188 in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Der Brand ereignete sich auf Höhe der Abfahrt Schillerslage, wo der Heckbereich des Busses, in dem sich der Motor befindet, in Flammen stand.

Die Feuerwehrkräfte setzten unter anderem eine Schaumpistole ein, um das Feuer effektiv zu bekämpfen. Dank des schnellen Eingreifens der Atemschutzgeräteträger konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde der Innenraum des Busses mit einer Wärmebildkamera auf weitere Brandherde überprüft.

Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr an der Einsatzstelle vorbeigeleitet, um eine größere Verkehrsbehinderung zu vermeiden. Der Einsatz wurde um 19.40 Uhr erfolgreich beendet. Insgesamt waren fünf Ortsfeuerwehren, die Polizei sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

Zur Ursache des Busbrandes konnten bislang keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.

Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand im Mehrfamilienhaus in Burgwedel-Fuhrberg

12. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr mit rund 90 Einsatzkräften im Großeinsatz

BURGWEDEL/FUHRBERG (red). Heute Abend gegen 17:40 Uhr kam es in Fuhrberg in der Straße Lönseck zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen kamen dabei keine Personen zu Schaden.

Laut dem Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger sind zurzeit rund 90 Einsatzkräfte verschiedener Ortsfeuerwehren damit beschäftigt, den Dachstuhlbrand unter Kontrolle zu bringen und das angrenzende Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Dabei kommt auch eine Drehleiter zum Einsatz.

„Vermutlich wird das Feuer zu einem Totalschaden am Dachstuhl und dem Obergeschoss verursachen. Das Gebäude ist stromlos geschaltet worden und nicht mehr bewohnbar“, so Rüdiger. Die Feuerwehr hat ein aufblasbares Schnelleinsatzzelt an die Einsatzstelle beordert, damit sich die eingesetzten Kräfte zwischenzeitlich aufwärmen können.

Wärmezelt

Die Feuerwehr baut ein Wärmezelt in der Nähe der Einsatzstelle auf © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Eisflächen Naturschutzgebiete

Eisflächen in Naturschutzgebieten dürfen nicht betreten werden

11. Januar 2024/in Region Hannover

Überschwemmte Wiesen sind wichtige Rückzugsorte für Wildtiere

REGION HANNOVER (PM). Die Untere Naturschutzbehörde der Region Hannover weist darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten ist. Einwohner*innen werden gebeten, sich im Vorfeld über die Schutzgebietskulisse zu informieren. Alle Naturschutzgebiete in der Region Hannover sind unter www.hannover.de/naturschutzgebiete aufgelistet und vor Ort durch Schilder gekennzeichnet. Verstöße gegen das Verbot werden als Ordnungswidrigkeiten verfolgt.

Zum Schutz der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten dürfen Naturschutzgebiete ganzjährig nur auf den zugelassenen Wegen betreten werden. Aktuell sind die überschwemmten Wiesen in den Schutzgebieten, zum Beispiel die Moorwiesen rund um das Steinhuder Meer, für die stark vom Hochwasser betroffenen Wildtiere besonders wichtige Rückzugsorte. Das gilt auch für Amphibien, die unter dem Eis überwintern. Wenn die Tiere dort durch den Menschen gestört werden, bedeutet das für sie eine zusätzliche Belastung oder den Tod.

Die Eisdecken auf größeren Gewässern in der Region Hannover sind grundsätzlich noch nicht tragfähig und dürfen nicht betreten werden. Bei einem Einbrechen besteht Lebensgefahr.

Landwirte demonstrieren

Landwirte versammeln sich am 11. Januar in Hannover

10. Januar 2024/in Region Hannover

Schlepper-Sternfahrt und Kundgebung auf dem Platz der Göttinger Sieben als Zeichen des Widerstands

HANNOVER (red). Seit dem 8. Januar protestieren Landwirte in ganz Deutschland gegen die geplante Steuererhöhung für die Landwirtschaft durch die Bundesregierung. Als Höhepunkt der aktuellen Protestwoche findet am 11. Januar in Hannover eine Schlepper-Sternfahrt mit anschließender Kundgebung statt, um auf die Forderungen der Landwirte nach fairen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen.

Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Deutschland haben sich seit dem 8. Januar in einer Reihe von Protestaktionen versammelt, um gegen die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Steuererhöhungen in der Landwirtschaft zu demonstrieren. Diese Proteste gipfeln für Hannover am Donnerstag, den 11. Januar, in einer Schlepper-Sternfahrt nach Hannover, gefolgt von einer Kundgebung, die von 11.30 bis 13.30 Uhr auf dem Platz der Göttinger Sieben stattfinden wird.

Die Veranstaltung wird Redebeiträge von namhaften Vertretern der Landwirtschaft, wie Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen, Elisabeth Brunkhorst, Vorsitzende des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover, und Volker Hahn, Vorsitzender des Landvolks Hannover, beinhalten. Auch Junglandwirte werden zu Wort kommen, um ihre Perspektiven und Bedenken zu teilen. Die Organisatoren der Veranstaltung betonen die Bedeutung einer friedlichen und respektvollen Demonstration.

Die Kundgebung wird auch von Mitgliedern des Deutschen Bundestages besucht, die ihre Unterstützung für die Anliegen der Landwirte bekunden und sich an der Diskussion beteiligen werden. Dies unterstreicht die politische Bedeutung der Veranstaltung und die Dringlichkeit der Anliegen der Landwirtschaft.

Für die Teilnahme an der Schlepper-Sternfahrt wurden verschiedene Sammelpunkte und Abfahrtszeiten bekannt gegeben (Routen können sich noch ändern):

  • An der B65 (West): Erichshof, 30989 Gehrden um 09:00 Uhr.

B65 Gehrden Gehrdener Damm
B65 / Nenndorfer Landstraße / Bückeburger Allee – Tönniesbergkreisel – B65 / Bückeburger Allee – Ricklinger Kreisel – Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Abfahrt zur Ritter-Brüning-Straße – Ritter-Brüning-Straße – Lavesallee – Friederikenplatz – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Friederikenplatz – Lavesallee – Ritter-Brüning-Straße – Auffahrt zur Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Ricklinger Kreisel – B65 / Bückeburger Allee – Tönniesbergkreisel – B65 / Nenndorfer Landstraße

  • An der B65 (Ost): Biogasanlage Köthenwald, Schnedebruch 4, 31319 Sehnde um 08:30 Uhr.

B65 – Südschnellweg / B6 / B65 – Landwehrkreisel – Frankfurter Allee / B6 / B65 – Ricklinger Kreisel – Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Abfahrt zur Ritter-Brüning-Straße – Ritter-Brüning-Straße – Lavesallee – Friederikenplatz – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Friederikenplatz – Lavesallee – RitterBrüning-Straße – Auffahrt zur Friedrich-Ebert-Straße / B6 – Ricklinger Kreisel – Frankfurter Allee / B6 / B65 – Landwehrkreisel – Südschnellweg / B6 / B65 Sehnde

  • An der B6: Parkplatz an der B6, Geflügelhof Kuhlmann um 8:30 Uhr.

B6 / Westschnellweg – Bremer Damm – Königsworther Platz – Brühlstraße – Leibnizufer – Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt – Leibnizufer – Brühlstraße – Königsworther Platz – Bremer Damm – B6 / Westschnellweg – Parkplatz B6 (Osterwald Unterende; Aufzugende)

  • An der L190: „Auf dem Kessellande“, 30900 Wedemark-Bissendorf um 08:30 Uhr.

Auf dem Kessellande – Schlager Chaussee – Langenhagener Straße – Kiebitzkrug – Weiherfeldallee – Wagenzeller Straße – Walsroder Straße – Vahrenwalder Straße – Arndtstraße – Schloßwender Straße – Königsworther Platz – Brühlstraße – Leibnizufer / Friederikenplatz / Friedrichswall / Karmarschstraße Versammlungspause 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr Rückfahrt– Leibnizufer – Brühlstraße – Königsworther Platz – Schloßwender Straße – Arndtstraße – Vahrenwalder Straße – Walsroder Straße – Wagenzeller Straße – Weiherfeldallee – Kiebitzkrug – Langenhagener Straße – Schlager Chaussee – Auf dem Kessellande

  • Über K112 Isernhagen / Kirchhorst vom Blumenhof aus Richtung Lahe und Podbielskistraße um ca. 07:30 Uhr

Derzeit sind auch noch weitere Anfahrtsrouten im Gespräch.

Im Zuge der dann startenden Sternfahrt in Richtung Hannover ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region Hannover und der Landeshauptstadt zu rechnen. Erschwerend kommt für Pendler noch der Bahnstreik der GDL hinzu.

Balkonbrand Ilten

Großeinsatz der Feuerwehr bei Balkonbrand in Ilten

10. Januar 2024/in Region Hannover

Keine Verletzten bei Balkonfeuer in Ilten, umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich

SEHNDE / ILTEN (red). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zu einem Brand auf einem Balkon in Ilten, einem Stadtteil von Sehnde. Anwohner alarmierten die Regionsleitstelle, die daraufhin umgehend die Ortsfeuerwehr Ilten einschaltete.

Bei Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte bestätigte sich der Brand, der sich bereits vom Balkon auf den Dachbereich des Gebäudes ausgebreitet hatte. Dies führte zu einer Erhöhung der Alarmstufe und der zusätzlichen Alarmierung der Ortsfeuerwehren Sehnde und Bilm.

Die Einsatzkräfte stellten bei ihrer ersten Erkundung fest, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Ein Löschangriff wurde von einem benachbarten Grundstück aus eingeleitet. Um einen Zugang zum betroffenen Haus zu schaffen, mussten die Feuerwehrleute ein Zaunelement mit einer Pendelhubsäge entfernen. Mit der Unterstützung einer Drehleiter und unter Einsatz von Atemschutzgeräten gingen zwei Trupps in den Innenangriff über. Dabei öffneten sie die Dachdämmung, um an die Glutnester zu gelangen. Zusätzlich wurde das Dach von außen geöffnet, um die Glutnester abzulöschen.

Insgesamt acht Trupps unter Atemschutz waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach einer kurzen Zeit gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und mit den Nachlöscharbeiten zu beginnen. Um 00:25 Uhr konnte das Feuer vollständig gelöscht werden.

Der Baubetriebshof der Stadt Sehnde wurde durch den Einsatzleiter alarmiert, um die gefrorenen Löschwasserrückstände auf der Straße zu behandeln und so die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Der Einsatz wurde um 01:20 Uhr offiziell beendet.

Im Einsatz waren neben den Ortsfeuerwehren Ilten, Sehnde und Bilm auch die Einsatzleitungsorganisation der Stadtfeuerwehr, die Polizei, der Rettungsdienst und der Baubetriebshof der Stadt Sehnde. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen derzeit keine Angaben vor.

Gewalt gegen Feuerwehr

Gewalt gegen Feuerwehr in Laatzen: Schockierender Angriff in der Silvesternacht

3. Januar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr Laatzen bei Einsatz massiv angegriffen – Bürgermeister und Stadtbrandmeister verurteilen den Vorfall

LAATZEN (red). In Laatzen kam es in der Silvesternacht zu einem schwerwiegenden Vorfall, bei dem etwa 40 Unbekannte ein Feuerwehrfahrzeug mit Steinen und Eisenstangen attackierten. Der Angriff ereignete sich um 00:20 Uhr auf dem Zebrastreifen Am Wehrbusch, als die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand gerufen wurde. Die Situation eskalierte derart, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Einsatz abbrechen und die Polizei zur Unterstützung anfordern mussten.

Die friedliche Stimmung in Laatzen während des Jahreswechsels wurde jäh unterbrochen, als die Freiwillige Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen und dort in einen gewalttätigen Überfall verwickelt wurde. Etwa 40 Angreifer, deren Identität noch unklar ist, gingen mit Steinen und Eisenstangen auf das Löschfahrzeug los. Die Windschutzscheibe und die Fahrertür des Fahrzeugs wurden dabei beschädigt. Aufgrund der unübersichtlichen und gefährlichen Situation sahen sich die Feuerwehrleute gezwungen, den Einsatz abzubrechen und die Polizei zu rufen.

Der Bürgermeister von Laatzen, Kai Eggert, äußerte sich bestürzt über den Vorfall und betonte die Inakzeptabilität solcher Gewalttaten gegen ehrenamtliche Helfer. Er versicherte, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte oberste Priorität habe und Maßnahmen ergriffen würden, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald wies darauf hin, dass es sich bei dem Angriff nicht um eine spontane Tat handelte, sondern um einen geplanten Hinterhalt. Er betonte die Schwere und die Unverzeihlichkeit des Vorfalls und erklärte, dass ein vergleichbarer Angriff in der Vergangenheit nicht bekannt sei.

Die Stadt Laatzen hat als Reaktion auf den Vorfall Strafanzeige erstattet. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zu den mutmaßlichen Tätern haben, sich beim Polizeikommissariat Laatzen zu melden. Die Untersuchungen laufen, und es wird alles darangesetzt, die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Hochwassergrenze

Hochwasserlage im Bereich der Leine

2. Januar 2024/in Region Hannover

Dauerregen lässt Pegelstände wieder steigen

HANNOVER (red/PM). Der anhaltene Dauerregen in der Region Hannover wird voraussichtlich wieder zum Anstieg der Pegelstände führen und keine Entspannung an den aufgeweichten Deichen erzeugen. Gleichzeitig könnte auch der permanent ansteigende Grundwasserspiegel wieder zu vermehrten Einsätzen der Feuerwehren führen.

Der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hat am Dienstag gegen 12:30 Uhr eine aktualisierte Hochwasserinformation für das Flussgebiet der Leine herausgegeben. Zudem warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Region Hannover vor Dauerregen mit wechselnder Intensität. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 50 l/m² laut DWD erwartet.

Wetterlage und Wetterentwicklung

Heute gebietsweise Dauerregen mit Mengen zwischen 25 und 40 l/qm in 24 Stunden. Zum Teil auch am Mittwoch fortdauernd bis 50 l/qm in 48 Stunden. Im Harz dabei Unwettergefahr durch ergiebigen Dauerregen mit Mengen zwischen 60 und 80 l/qm in 48 Stunden (Quelle: DWD).

Abflusslage

Viele Hochwassermeldepegel an der Leine befinden sich nach wie vor über der höchsten Meldestufe 3. Neben Ausuferungen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen kommt es zu großen Überschwemmungen, die auch Grundstücke, Straßen oder Keller betreffen können. Durch die Niederschläge ab dem heutigen Dienstag wird es im Oberlauf der Leine sowie an den Zulaufgewässern, wo die Wasserstände bereits wieder deutlich gesunken waren, zu einen erneuten Wasserstandsanstieg kommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden dort die Meldestufen 1 und 2 wieder überschritten. Betroffene Flüsse sind unter anderem die Rhume, Ilme, Innerste und Westaue. Im Unterlauf der Leine wird es ab morgen zu einem Wiederanstieg der Wasserstände kommen.

Bitte beachten Sie hierzu die regelmäßig aktualisierten Hochwasservorhersagen auf dem NLWKN Pegelportal

Die Unterwasserabgaben der Innerste- und Odertalsperren werden heute Mittag reduziert, um die Unterlieger entlasten zu können. Die Sösetalsperre hat bereits am 31.12.2023 die Abgabe reduziert. Aufgrund der angespannten Hochwasserlage und der weiterhin eingestauten Hochwasserrückhalteräume ist eine nachträgliche Anpassung der Abgaben nicht auszuschließen. Am HWRB Salzderhelden wurde am Neujahrsabend die Unterwasserabgabe reduziert, um die Unterlieger zu entlasten. Aufgrund der angespannten Hochwasserlage und der weiterhin eingestauten Hochwasserrückhalteräume ist eine nachträgliche Anpassung der Abgaben nicht auszuschließen.

Neues Jahr

Wir wünschen Ihnen einen gesunden und frohen Rutsch ins Neue Jahr 2024

31. Dezember 2023/in Region Hannover

Gemeinsam ins Neue Jahr – Bleiben Sie gesund – Wir sagen Danke

HANNOVER (red). Der letzte Tag des Jahres 2023 ist eingeläutet und in wenigen Stunden steht der Jahreswechsel an. Aus diesem Grunde möchten wir allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Kommen Sie gesund über den Jahreswechsel.

Das abschließende Jahr hatte für den einen oder anderen von uns sicherlich einige Überraschungen parat. Hoffentlich viele positive, aber sicherlich auch einige negative. Vor allem die gerade angespannte Hochwassersituation beschäftigt nicht nur die Betroffenen, sondern auch die vielen Tausend Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die unermüdlich für uns im Einsatz sind. Deshalb sollte man bei aller Feierlaune zu Silvester einmal kurz an diejenigen in unserer Gesellschaft denken, die sorgenvoll in das neue Jahr blicken.  Nicht zu vergessen auch alle Menschen, die den heutigen Jahreswechsel wegen der Flucht vor den Kriegsfolgen in einem fremden Land, getrennt von Familienangehörigen, verbringen müssen oder direkt in ihrer Heimat von den Folgen der derzeitigen Kriege einen sehr unruhigen Jahreswechsel haben.

Gleichzeitig möchten wir aber auch eine Bitte aussprechen. Gehen Sie sorgfältig mit Feuerwerkskörpern um. Die letzten Tage haben gezeigt, dass ein wahrer Run auf die Böller dieses Jahr wieder ausgelöst wurde. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und gehen Sie respektvoll mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an Einsatzstellen um. Sie sind zu ihrem persönlichen Schutz von Leben sowie Hab und Gut unterwegs, anstelle mit ihren Familien anzustoßen und den Jahreswechsel zu feiern. Zudem kommt der tagelange kräftezehrende Einsatz an der Hochwasserfront, bei der jede einzelne Einsatzkraft gebraucht wird. Nutzen Sie nur zugelassenes Feuerwerk. Niemand möchte seinen Jahreswechsel mit Verletzungen durch nicht zugelassene oder falsch genutzte Feuerwerkskörper in einem Krankenhaus verbringen. Auch der Neujahrsmorgen auf der Straße vor seiner durch Feuerwerksraketen ausgebrannten Wohnung zählt sicherlich nicht zu einem gelungenen Jahresanfang.

Viele Gemeinden in Niedersachsen und die Region Hannover haben darum gebeten, auf das Böllern ganz zu verzichten. Es ist eine Bitte mit dem Hintergrund, eine Überbelastung unserer Feuerwehren zu vermeiden.

In dem Sinne bedanken wir uns bei unserer treuen Leserschaft und wünschen Ihnen einen guten Jahreswechsel sowie ein erfolgreiches 2023.

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