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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Großbrand in Hagen

Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg.

9. Oktober 2023/in Region Hannover

Zum Glück keine Verletzten – Bauernhaus total zerstört

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / HAGEN (PM/red). Sonntagmittag (08.10.2023) wurde die Freiwillige Feuerwehr um 14.10 Uhr zunächst zu einem Zimmerbrand in einem ehemaligen Bauernhaus von 1911 an der Hagener Straße im Neustädter Ortsteil Hagen alarmiert.

Beim Eintreffen stellten die ersten Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung sowohl an der Vorderfront als auch im rückwärtigen Teil des ehemaligen Bauernhauses fest. Die beiden Familien, die die Wohnungen in dem Haus bewohnen, hatten das Haus bereits unverletzt verlassen können.

Da die Trupps, die in den Innenangriff geschickt wurden, das Feuer hinter dem massiven Brandrauch zunächst nicht lokalisieren konnten, wurde erst auf Alarmstufe „b2“ (Mittelbrand) erhöht. Ein zwischenzeitlich vermisster Hund konnte im Gebäude gefunden werden. Das Feuer hatte sich im Inneren des Hauses weiter entwickelt, insbesondere in die Holzbalken der Zwischendecke. Zwischenzeitlich gab es im Haus eine Durchzündung der Rauchgase. Die Alarmstufe wurde nunmehr auf „b3“ (Großbrand) erhöht, um weitere Einsatzkräfte an die Einsatzstelle zu beordern. Wegen der massiven Rauchentwicklung wurden vornehmlich Atemschutzgeräteträger benötigt, da auch im Außenangriff unter Atemschutz gearbeitet werden musste. Die Feuerwehrtechnische Zentrale Neustadt wurde alarmiert, um weitere Atemschutzgeräte zur Verfügung zu stellen. Nachdem Teile der Zwischendecke heruntergefallen waren, wurden alle Trupps aus dem Gebäudeinneren aus Sicherheitsgründen abgezogen, es konnte nur noch von außen gelöscht werden. Von der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Neustadt aus wurde das Dach des Hauses geöffnet und von oben weiter gelöscht. Um das gleiche auch im hinteren Gebäudeteil zu ermöglichen, wurde eine zweite Drehleiter aus Garbsen angefordert.

Die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft wurde alarmiert, um einen Überblick aus der Luft zu ermöglichen, außerdem kann die Drohne die Temperaturen darstellen, sodass man besser ausmachen konnte, wo im Gebäude die größte Wärmeentwicklung bestand, damit man gezielter löschen konnte. Dieses erleichterte auch die Entscheidungen der Einsatzleitung vor Ort.

Ein Schwerpunkt im vorderen Brandabschnitt war das Abriegeln des Nebengebäudes gegen das Feuer, dieses hat eine große Fotovoltaikanlage auf dem Dach, zudem ist unter dem Dach Heu gelagert. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich inzwischen um die Bewohner des Hauses. Der Umweltschutzmesswagen der Feuerwehr führte Messungen in der Umgebungsluft durch, da es aber überwiegend windstill war und der meiste Brandrauch nach oben abzog, war eine Evakuierung der Nachbarn nicht notwendig, Fenster und Türen geschlossen zu halten war ein ausreichender Schutz. Die Ortsdurchfahrt in Hagen ist für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.

Die Stadtwerke waren vor Ort, um den Gasanschluss des Hauses zu kappen. Bis 19 Uhr waren ca. 150 ehrenamtliche Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Bordenau, Borstel, Büren, Dudensen, Eilvese, Empede, Hagen, Laderholz, Lutter, Mariensee, Neustadt, Nöpke, Schneeren, Suttorf, Welze und Wulfelade im Einsatz, dazu die Drehleiter und ein Löschzug aus Garbsen, die Hygieneeinheit Nord der Feuerwehr, die ELO/IuK-Einheit, ein Notfallseelsorger, der Umweltschutzmesswagen, die Feuerwehrtechnische Zentrale, die Stadtwerke, die Abwasserbetriebe Neustadt, die stv. Stadtbrandmeister Lars Hedwig und Christian Brandt, der stv. Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich, Rettungsdienst und Polizei.

Gegen 18.20 Uhr wurde die Fachgruppe Notinstandsetzung des THW angefordert. Hierbei kam das THW Stadthagen und Wunstorf zum Einsatz. Diese haben die Einsatzstelle mit einem Lichtmast ausgeleuchtet. Des weiteren haben sie mit einem Bagger den Giebel geöffnet, um an das Feuer ran zu kommen. Beim Öffnen des Giebels kam es immer wieder zu einer starken Rauchentwicklung und Feuerschein, deswegen wurde viel Schaum verwendet, um das Feuer zu ersticken. Die Berufsfeuerwehr Hannover unterstützte mit einem Abrollbehälter Schaum und einem Großtanklöschfahrzeug, um das Schaummittel im benötigten Rahmen sicher zu stellen.

Gegen 03:12 wurde „Feuer aus“ gemeldet und die Feuerwehr Helstorf hat bis in die Morgenstunden Brandwache gehalten, um noch vorhandene bzw. aufflackernde Glutnester zu löschen. Am Montagmorgen hat die Ortsfeuerwehr Hagen die Einsatzstelle wieder übernommen.

Am heutigen Morgen gegen 09:04 kam zu einer erneuten Aufflammung im Dach, weswegen die Ortsfeuerwehr Neustadt erneut mit der Drehleiter in Einsatz kam. Die Einsatzleitung am heutigen Montag lag bei Hagens Ortsbrandmeister Nico Könnecke.

  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072595
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072596
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072608
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072587
    Großbrand in einem alten Bauernhaus von 1911 im Ortsteil Hagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072592
    Großbrand in einem alten Bauernhaus von 1911 im Ortsteil Hagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072603
    Drehleitereinsatz zur Brandbekämpfung von Außen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072598
    Großbrand in einem alten Bauernhaus von 1911 im Ortsteil Hagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072616
    Großbrand in einem alten Bauernhaus von 1911 im Ortsteil Hagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Hagen
    Von mehreren Seiten wird ein Außenangriff auf das brennende Bauernhaus vorgenommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072602
    Auch im hinteren Bereich des Gebäudes wird mit mehreren Angriffstrupps versucht, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072604
    Von mehreren Seiten wird ein Außenangriff auf das brennende Bauernhaus vorgenommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072614
    Von mehreren Seiten wird ein Außenangriff auf das brennende Bauernhaus vorgenommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072613
    In der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr wird das weitere Vorgehen abgesprochen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand im Ortsteil Hagen bei Neustadt a. Rbg. – BGPress 1072611
    Die Wärmebildkamera der Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft zeigt auf einem Bildschirm die Hitzeentwicklung im Gebäude © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Fluthilfemedaille

Fluthilfemedaille: Ehrung und Dank für Regionsfeuerwehr

6. Oktober 2023/in Region Hannover

Einsatz der Bereitschaft I bei Flutkatastrophe im Ahrtal 2021

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM). Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 wird den Menschen kollektiv als Jahrhundertunwetter im Gedächtnis bleiben: Innerhalb von 24 Stunden fielen in der Nacht auf den 15. Juli 2021 mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter in Teilen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Schnell war klar, dass Hilfe benötigt wird. Die Regionsfeuerwehrbereitschaft I rückte noch in der Nacht zum 17. Juli nach Düsseldorf aus – 150 Männer und Frauen aus den Ortsfeuerwehren Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Garbsen.

„Die Hilfe der Region Hannover, besser gesagt der Regionsfeuerwehr, war damals innerhalb weniger Stunden organisiert. Das zeigt, wie schlagkräftig die Regionsfeuerwehr aufgestellt ist. Ich bedanke mich ausdrücklich für die geleistete Hilfe und das Engagement der Feuerwehrmänner und -frauen – nicht nur im Namen des Landes Nordrhein-Westfalen, sondern auch im Namen des Regionspräsidenten und in meinem Namen“, sagt Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit der Region Hannover.

Lars-Robert Schwieger leitete damals die Gruppe als Leiter der Regionsfeuerwehrbereitschaft I an. „Wir sind damals um 3 Uhr mitten in der Nacht mit 35 Fahrzeugen vom Feuerwehrzentrum Neustadt aus ausgerückt – das war ein bewegender Moment, denn wir wussten nicht wirklich, was uns vor Ort erwarten wird“, erinnert sich Schwieger. 48 Stunden war der Einsatz für die Regionsfeuerwehr angesetzt. „Viele wären gern länger geblieben, um weiter zu helfen. Der offizielle Auftrag war allerdings zu Ende und wir mussten wieder abrücken.“ Zurück in Neustadt a. Rbge. begrüßte Verteidigungsminister Boris Pistorius, 2021 noch Niedersachsens Innenminister, die ankommenden Feuerwehrmänner und -frauen und dankte ihnen für ihren Einsatz.

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing ist stolz auf die Feuerwehrbereitschaften der Region Hannover: „Unsere Bereitschaften zeichnen sich durch organisierte, schnelle und professionelle Hilfe aus, ohne den alltäglichen Brandschutz und die Hilfeleistungen in unseren Kommunen zu gefährden. Das System der Bereitschaften hat sich in der Region Hannover bewährt. Auch ich bedanke mich bei den Kamerad*innen der Regionsfeuerwehrbereitschaft I für den nicht alltäglichen Einsatz.“

„Viele Kamerad*innen haben bedrückende, aber auch positive Erfahrungen mit nach Hause genommen, die noch lange in den Köpfen gearbeitet haben“, so Lars-Robert Schwieger. Einige Feuerwehrleute seien wenig später noch einmal privat aufgebrochen, um zu helfen. „Der Einsatz im Ahrtal hat uns alle sehr bewegt.“

Waldbrandbehälters bei der Feuersprung 2023

Feuersprung 2023

1. Oktober 2023/in Region Hannover

Regionsfeuerwehrbereitschaft IV der Region Hannover übt in Weferlingsen

BURGDORF (PM). Am Samstag, dem 30.09.2023, hat die Großübung „Feuersprung“ der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 in einem Waldgebiet in Weferlingen bei Burgdorf stattgefunden. Keine alltägliche Übung für die Kräfte aus Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, es galt einen angenommenen Waldbrand mit mehreren Brandstellen zu bekämpfen.

Übungsbeginn war gegen 12 Uhr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Burgdorf, wo die Übungsteilnehmer von Übungsleiter Tim Herrmann, stellvertretender Brandabschnittsleiter IV, begrüßt und in die Lage eingewiesen wurden. Hiernach verlegten die Einsatzkräfte, bestehend aus 5 Zügen und einer Führungskomponente zum Übungsgelände.

Die Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 der Region Hannover ist zusammengesetzt aus den Städten Burgdorf, Lehrte und Sehnde, sowie der Gemeinde Uetze. Mit einer Sollstärke von 145 Einsatzkräften arbeitet die Bereitschaft größere Schadenslagen ab. Zugleich bleiben ausreichend
Kräfte in den Kommunen zur Verfügung, um den Grundschutz sicherzustellen. Zwei Züge nahmen die Brandbekämpfung im betroffenen Waldabschnitten vor, bauten Riegelstellungen auf, um ein Übergreifen auf weitere Waldgebiete zu verhindern, während die weiteren Züge den Wassertransport mittels Pendelverkehres und die Wasserförderung über lange Wegtrecke aus mehreren Brunnen vornahmen.

Während der Übung mussten unter anderem Probleme wie eine schlechte Wasserversorgung durch nicht nutzbare Brunnen gelöst werden. Durch eine gute Zusammenarbeit zwischen den Zügen und der Führungsgruppe konnten diese schnell gelöst werden. Gegen 16:30 Uhr wurde die Übung beendet und die 140 Kräfte trafen sich zur Nachbesprechung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Burgdorf. Tim Herrmann und Tobias Jacob, Brandabschnittsleiter IV, freuten sich über die große Resonanz aus den Zügen. Es gäbe Punkte, an denen noch gearbeitet werden müsste, aber auch vieles was bereits gut liefe, so Herrmann.

Im Anschluss verpflegte der 2018 beschaffte Gerätewagen Küche die eingesetzten Kräfte, bevor diese zurück zu ihren Standorten kehrten.

Hornissen

Hornissen greifen Läufer in Burgdorf an

30. September 2023/in Region Hannover

Vier Schwerverletzte und mehrere leicht verletzte Teilnehmende beim Burgdorfer Spargel-Lauf

BURGDORF (red). Beim Burgdorfer Spargel-Lauf wurde mehrere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Hornissen angegriffen und teilweise gestochen. Die zuständigen Rettungskräfte lösten deswegen das Alarmstichwort „Massenanfalles von Verletzten (MANV)“ aus. Die umliegenden Gemeinden und auch die Landeshauptstadt entsendeten mehrere Rettungsfahrzeuge, den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie einen Leitenden Notarzt direkt zur Einsatzstelle.

Bei der Insektenattacke wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt. Wegen allergischer Reaktionen mussten sie in Krankenhäuser transportiert werden. Hinzu kamen eine größere Anzahl Leichtverletzter, die durch die Rettungskräfte mit Coolpacks vor Ort versorgt werden konnten. Der Veranstalter brach den Burgdorfer Spargel-Lauf vorsorglich ab.

Der Angriff der Hornissen ereignete sich in Höhe des Burgdorfer Stadtwaldes. Durch die Großveranstaltung waren zum Glück auch schon Sanitätshelfer zur normalen Veranstaltungssicherung vor Ort. Da immer mehr Meldungen von Betroffenen eintrafen, fordert diese dann Unterstützung durch weitere Rettungskräfte an. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 wurde zur Einsatzstelle beordert.

Die Anzahl der von Insektenstichen betroffenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist derzeit nicht bekannt.

Der Stadtpark wurde von der Feuerwehr abgesperrt und die Einsatzkräfte machten sich gemeinsam mit einem Insektensachverständigen des NABU auf die Suche nach dem Hornissennest. Ein sehr große Hornissennest wurde dann an einer Kopfweide gefunden. Mutmaßlich durch die Erschütterung des Bodens waren die Insekten nervös geworden und haben die Teilnehmenden angegriffen. Eine Entfernung des Nestes wurde aber nicht vorgenommen, da Hornissen unter Naturschutz stehen. Der Bereich um das Nest bleibt abgesperrt.

Laut Ortsbrandmeister Florian Bethmann (Feuerwehr Burgdorf) waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 22 Fahrzeugen und rund 60 Rettungskräften vor Ort im Einsatz.

Information zu Hornissen

Hornissen sind die größten Wespenarten in Mitteleuropa. Sie sind etwa 2,5 bis 3,5 cm groß und haben einen schwarz-gelben Körper. Hornissen sind soziale Insekten und bilden Staaten mit bis zu 700 Tieren. Sie sind nützliche Tiere, da sie viele Schadinsekten wie Fliegen, Wespen, Bienen, Heuschrecken, Käfer, Raupen und Libellen jagen. Ein Hornissenvolk kann bis zu einem halben Kilogramm Insekten am Tag fressen. Hornissen gelten als weniger aggressiv als andere Wespenarten. Sie greifen nur an, wenn ihr Nest oder ihre Brut bedroht sind. Ein Stich kann jedoch sehr schmerzhaft sein und in seltenen Fällen auch allergische Reaktionen hervorrufen. Diese Insektenart ist in Deutschland streng geschützt. Es ist verboten, sie zu töten oder ihr Nest zu zerstören.

Hornisse

Europäische Hornisse © pixabay

Tipps für den Umgang mit Hornissen

  • Vermeiden Sie es, Hornissennester zu stören.
  • Halten Sie sich von einem Hornissennest fern, gehen Sie langsam und vorsichtig von dem Ort weiter.
  • Wenn Sie von einer Hornisse gestochen werden, entfernen Sie den Stachel schnell und kühlen Sie die Stichstelle.
  • Sollten Sie allergisch gegen Hornissenstiche sein, tragen Sie immer ein Allergiemittel bei sich.
Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge – Brand Neustadt Malerei1 cmm

Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge

28. September 2023/in Region Hannover

Starke Rauchentwicklung – Bevölkerung wurde über Warn-App NINA informiert

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM). Am Donnerstagmorgen um 09:35 Uhr sind die Feuerwehren Neustadt, Suttorf, die Hygieneeinheit Süd und die Informations und Kommunikationseinheit zu einem Dachstuhlbrand in einem Malereibetrieb im Neustädter Gewerbegebiet alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

An der Einsatzstelle wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung und einer Riegelstellung mit C und B Strahlrohren eingesetzt. Von der Drehleiter aus wurde ein Wenderohr in den Einsatz genommen und das Feuer von oben bekämpft. Da es sich um eine Halle aus Metallwänden und Dach handelte, war es schwer an die Flammen heranzukommen. Im Verlauf des Einsatzes wurden daher eine spezielle Kettensäge für Metall und Trennschleifer zum Öffnen des Daches eingesetzt. Um ein Lagebild von oben zu bekommen, wurde die Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 mit einer Wärmebildkamera eingesetzt und die Bilder an den Einsatzleitwagen übertragen.

In der Lagerhalle befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers Leitern, Gerüste, zwei PKWs, Dämm-Materialien, Farb- und Lackgebinde. Durch die starke Rauchentwicklung wurden die Anwohner über Radiodurchsagen und Warn-Apps aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Mess-Trupp der Umweltschutzeinheit der Stadtfeuerwehr nahm im Umfeld Messungen vor, konnten aber keine gesundheitsschädlichen Werte feststellen.

Nachdem das Feuer soweit unter Kontrolle gewesen ist und Nachlöscharbeiten durch geführt werden konnten, kam ein Bagger der Firma Fernau zum Einsatz um das Dach und die Wände zu entfernen, um an die restlichen Brandnester zu gelangen. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde ein Schwerschaumrohr eingesetzt.

Die Abwasserbetriebe der Stadt Neustadt hatte im Laufe des Einsatzes Kanalblasen in den Regenwasserkanal gesetzt und das Löschwasser gestaut, eine Fachfirma hat es dann abgesaugt und fachgerecht der Entsorgung zugeführt.

Im Einsatz waren 130 Einsatzkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet, die stellvertretenden Stadtbrandmeister, der Abschnitts- und stellv. Regionsbrandmeister, die Informations und Kommunikationseinheit, die Messwagenbesatzung, die Hygieneeinheiten Nord und Süd, die Verpflegungs- und Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1, der Rettungsdienst mit Rettungswagen und Notarzt, die Polizei, die Abwasserbetriebe der Stadt Neustadt und die Stadtwerke für Gas und Strom.

Feuer in Malereibetrieb in Neustadt am Rübenberge – Brand Neustadt Malerei2 cmm

Mit mehreren Strahlrohren ging die Feuerwehr gegen den Brand vor. © Carl-Marcus Müller

Schwimmbagger

Schwimmbagger im Einsatz: Mehr Freiheiten für die Wasser der Leine

26. September 2023/in Region Hannover

Ufersicherung der Leine bei Koldingen wird naturnah umgestaltet

LAATZEN (PM). Ab Montag, 18. September 2023, wird ein Bagger auf der Leine nahe der Bundesstraße 443 bei Koldingen in Aktion zu beobachten sein. Das schwimmende Baugerät gestaltet im Auftrag des Gewässer- und Landschaftspflegeverbandes Mittlere Leine (GLV 52) die vorhandene Uferbefestigung so um, dass der Fluss mehr Möglichkeiten hat, sich gemäß seiner wechselnden Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten zu entwickeln.

Die Arbeiten sind mit der unteren Wasserbehörde und unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover abgestimmt. Bei der Finanzierung der Maßnahme wird der GLV 52 von der Region Hannover sowie von der Bingo-Umweltstiftung unterstützt.

Nach der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union haben die Mitgliedsländer die Aufgabe, für den „guten Zustand“ ihrer Gewässer zu sorgen. Für Hannovers Hausfluss bedeutet dies: Der Leine soll, wo möglich, ihr natürlicher Lauf gelassen oder wiederhergestellt werden. Die Erhaltung und gegebenenfalls Herrichtung als (wieder) naturnahes Fließgewässer „in einem günstigen Erhaltungsgrad“ ist zugleich Ziel des Bewirtschaftungs- und Managementplans des von der Region Hannover festgesetzten Natura 2000-Gebiet „Leineaue zwischen Hannover und Ruthe“.

Wolf

Region Hannover erteilt Ausnahmegenehmigung zur Wolfsentnahme

25. September 2023/in Region Hannover

Tier zeigt wiederkehrendes, erlerntes und problematisches Rissverhalten

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover erteilt als zuständige untere Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme eines Wolfes. In engem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu Rissereignissen ist zudem die Entnahme anderer Individuen des betroffenen Rudels zulässig. Die Ausnahmegenehmigung wird bis Ende Februar 2024 befristet. Der zur Entnahme berechtigte Personenkreis ist von der Region Hannover definiert.

Seit dem Frühjahr 2022 häufen sich die Rissereignisse im Revier des betroffenen Rudels. Es ist nachgewiesen, dass das Tier, auf das sich die Ausnahmegenehmigung bezieht, mehrfach erfolgreich zum Selbstschutz befähigte Tierherden angegriffen hat. Das wiederkehrende, erlernte Rissverhalten lässt weitere ernste Schäden erwarten. Die untere Naturschutzbehörde hat sich deshalb nach ausführlicher rechtlicher Prüfung und intensiver Abwägung zwischen Artenschutz und den berechtigten Interessen der Tierhalter*innen für das Erteilen einer Ausnahmegenehmigung entschieden. Die Entscheidung ist eng mit dem niedersächsischen Umweltministerium abgestimmt worden.

Die Ausnahmegenehmigung mit einer ausführlichen Begründung ist ab sofort zur Information der Öffentlichkeit unter www.bekanntmachungen.region-hannover.de abrufbar. In der kommenden Woche wird die Genehmigung offiziell wirksam, dann steht der Rechtsweg gegen die Entscheidung der Region Hannover offen. Der Sofortvollzug der Ausnahmegenehmigung wird angeordnet, sodass ein Widerspruch keine aufschiebende Wirkung hat.

Üstra und Regiobus

ÜSTRA und regiobus werden ein Gemeinschaftsbetrieb

21. September 2023/in Region Hannover

Schulterschluss: Region Hannover bündelt ihre Verkehrsunternehmen

REGION HANNOVER (PM). Die Weichen werden gestellt für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft: die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus sollen zu einem so genannten Gemeinschaftsbetrieb zusammengelegt werden. Das sieht ein Vorschlag der Regionsverwaltung vor. Der angestrebte Schulterschluss wird von der Politik im Verkehrsausschuss am 12. Oktober beraten und muss dann schlussendlich von der Regionsversammlung am 14. November beschlossen werden.

Beide Unternehmen, ÜSTRA und regiobus, bleiben zwar formal selbstständig, sollen in Zukunft aber als ein Betrieb geführt werden unter der Dachmarke der ÜSTRA. „Die Zusammenführung von ÜSTRA und regiobus in einem Betrieb macht den Nahverkehr in der Region Hannover noch stärker“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. „Wir stellen unsere Verkehrsunternehmen jetzt für die Zukunft auf, nutzen dabei die positiven Erfahrungen aus der Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und bieten den Fahrgästen eine Leistung aus einer Hand“, so Franz weiter.

Elke Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende ÜSTRA und Geschäftsführerin regiobus, begrüßt den Schulterschluss: „Durch ein gemeinsames Management ist es bereits in den vergangenen Jahren gelungen, die Arbeit von regiobus und ÜSTRA systematisch zu synchronisieren. Durch zahlreiche Kooperationsprojekte wie zum Beispiel beim zentralem Einkauf, beim Beteiligungsmanagement, bei der Planung und dem Bau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder der Digitalisierungsstrategie konnten bereits erhebliche Synergien gehoben werden. Ein Gemeinschaftsbetrieb ist der logische, nächste Schritt, um bestens für die Zukunft gerüstet zu sein und Verkehrsleistungen aus einer Hand erbringen zu können.“

Die Mitarbeitenden beider Betriebe wurden ebenfalls heute Vormittag informiert. „Uns ist wichtig, alle Mitarbeiter*innen auf unserer Reise zum Gemeinschaftsbetrieb mitzunehmen. Fragen, Sorgen, Ängste und Anregungen sollen immer Platz finden“, sagt Denise Hain, ÜSTRA Arbeitsdirektorin, Vorständin Betrieb & Personal sowie Geschäftsführerin regiobus. „Wir werden daher Formate und Plattformen in den Unternehmen finden und bieten, in denen Fragen gemeinsam beantwortet und Lösungen gefunden werden können.“ Im Fokus stehe ein integriertes Verkehrsunternehmen mit effektiven und effizienten Strukturen sowie modernen Arbeitsprozessen aufzustellen, so Hain. Gute und sichere Arbeitsbedingungen und ein gesundes, offenes und konstruktives Arbeitsklima seien dafür Grundvoraussetzungen. „Keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter soll durch den Gemeinschaftsbetrieb und alles, was daraus noch entstehen kann, Nachteile erfahren.“

Für Regina Oelfke, Vorständin Finanzen und Recht der ÜSTRA sowie Geschäftsführerin regiobus, bietet der Gemeinschaftsbetrieb die Möglichkeit, bereits vorhandene Kooperationen zu ergänzen: „Es ergeben sich vielversprechende Potenziale, beispielweise mit Blick auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Generierung von Fördermitteln oder perspektivisch beim Einwerben günstiger Kreditmittel. Neben diesen strategischen Themenfeldern gibt es eine Reihe operativer Themen, bei denen ein zukünftiges gemeinsames Arbeiten positive Ergebnisse erwarten lassen. Dabei bleiben die Öffentlichen Dienstleistungsaufträge, die sowohl ÜSTRA als auch regiobus mit der Region Hannover haben, bestehen.“

Die wichtigste Botschaft des Tages: Die Betriebsräte beider Unternehmen stehen hinter dem Weg zum Gemeinschaftsbetrieb. Christian Bickel, Betriebsrats- und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der ÜSTRA: „Uns als Betriebsrat ist es wichtig, den Prozess hin zum Gemeinschaftsbetrieb mitgestalten zu können – alles im Sinne des Co-Managements. Wir dürfen nicht das Gefühl aufkommen lassen, dass jemand abgehängt wird oder hinten runterfällt.“ Transparenz, Beteiligung und Mitbestimmung würden auch in diesem Prozess wesentliche Bausteine für eine erfolgreiche Umsetzung darstellen, sagt Bickel weiter.

Rainer Weber, Betriebsratsvorsitzender von regiobus, ergänzt: „Für uns als Arbeitnehmervertreter ist entscheidend, dass die Zukunft der regiobus und damit auch alle Arbeitsplätze mit der Gründung eines Gemeinschaftsbetriebes langfristig gesichert sind.“ Wichtig dabei sei auch, so Weber weiter: „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn sowie gleiche Arbeitsbedingungen in den Häusern. Unser Augenmerk als Betriebsrat liegt bei diesem Prozess aber auch darauf, dass alle Beschäftigten mitgenommen und eingebunden werden. Vor uns allen liegt jetzt eine spannende und wichtige Aufgabe, dies es gemeinsam zu lösen und umzusetzen gilt.“

In den vergangenen Jahren habe sich der Aufsichtsrat der regiobus GmbH intensiv mit der wirtschaftlichen Lage im Vergleich zu anderen Verkehrsunternehmen beschäftigt, erklärt Wolfgang Toboldt, Aufsichtsratsvorsitzender der regiobus: „Erste Schritte zur Verbesserung sind mit dem Konzept zur Reorganisationen eingeleitet. Nun werden Vorschläge gemacht, wie ÜSTRA und regiobus gemeinsam den ÖPNV in der Region Hannover zukünftig noch intensiver gestalten können. Dies ist auch ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Arbeitsplätze in den Verkehrsunternehmen in öffentlicher Trägerschaft.“

An welchen Stellen eine weitere Verzahnung beider Unternehmen erfolgen soll, gilt es in den kommenden Monaten auszugestalten. Der anstehende Beschluss in der Regionsversammlung soll den Startschuss für diesen Gestaltungsprozess geben.

Feuerwehr-Übungseinsatz mit vielfältigen Aufgaben – Uebung FF LGH Lisa Grosshaus

Feuerwehr-Übungseinsatz mit vielfältigen Aufgaben

19. September 2023/in Region Hannover

Feuerwehren aus Engelbostel und Schulenburg üben mit Rettungskräften der Johanniter

LANGENHAGEN (PM/red). Zu einem Unfall mit Radlader und mehreren Verletzten auf einem gewerblichen Grundstück an der Resser Str., wurden die Ortswehr Engelbostel und Schulenburg am Freitag 15.09.23 um 19:05h alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde dem ersteintreffenden Gruppenführer, Björn v. d. Osten klar, dass es sich um eine Übung handelte, denn er wurde von Übungsleiter R. Schweidler in Empfang genommen. Schweidler teilte v.d. Osten als vermeintlicher Mitarbeiter mit, was vorgefallen ist.

Schnell stellte sich heraus, dass es sich um drei Einsatzlagen handelte. Der mit angerückte Ortsbrandmeister T. Jathe übernahm die Einsatzleitung und bildete entsprechende Einsatzabschnitte. Es galt einen bewusstlosen Radlader-Fahrer sowie eine eingeklemmte Person unter einem umgestürzten Container zu retten. Außerdem war ein Arbeiter in einen 4m hohen Auflieger gestürzt. Zeitgleich trafen die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte der JUH Langenhagen ein und übernahmen die medizinische Versorgung der verunfallten Personen.

Während die ersten Rettungsmaßnahmen liefen, wurde der Einsatzort durch eine Explosion erschüttert. Kurz darauf entwickelte sich auf dem Gelände ein Feuer. Somit musste Jathe einen weiteren Einsatzabschnitt bilden.

Nach ca. 2 Std. waren alle Einsatzlagen von den Rettungskräften abgearbeitet. Schweidler resümierte, dass das Übungsziel zu aller Zufriedenheit erreicht wurde. An der Übung waren 41 Feuerwehrkräfte und 9 Rettungskräfte der JUH beteiligt.

Großer Dank gilt den Firmen Garten- und Landschaftsbau Kretschmer GmbH und Fa. Gohla‘s Dienstleistungen GmbH, die für die Übung ihr Firmengrundstück bzw. Fahrzeuge, Maschinen und Container zur Verfügung gestellt haben.

Stadtbahn

Preiserhöhungen bei Bus und Bahn ab 2024

19. September 2023/in Region Hannover

GVH-Tarifanpassung: Kinder- und Jugendtarife bleiben stabil

REGION HANNOVER (PM). Wie in vielen anderen Bereichen, haben auch die Verkehrsunternehmen mit Preissteigerungen zum Beispiel bei den Energie- und Personalkosten zu kämpfen. Das wirkt sich auf die Ticketpreise aus: ab 2024 wird das Fahren mit Bus und Bahn in der Region Hannover teurer. Die Tarifmaßnahme im GVH-Großraum haben heute (19. September 2023) die Mitglieder des Verkehrs- und des Regionsausschusses beschlossen.

Die gute Nachricht: die Tarife der Kinderkarten und der Jugendnetzkarte bleiben stabil. Das ist Regionspräsident Steffen Krach besonders wichtig: „Für mich war von Beginn an klar: Die Tarife für Kinder, Jugendliche und Azubis sowie Senior*innen und Sozialtickets fassen wir so wenig wie möglich an. Wir haben dafür alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, um die Steigerungen fair zu verteilen und das ist gelungen.“

Die Jugendnetzkarte kostet weiterhin 15 Euro, die Jahres-Abonnements für Senior*innen, Auszubildende und Jugendliche sowie das Deutschlandticket Hannover sozial liegen unter 365 Euro. Für Arbeitnehmer*innen gibt es das Deutschlandticket Job – für Firmen mit Standort in der Region Hannover auch mit weiteren Rabattierungen.

Krach: „Ich bin überzeugt, dass wir unter schwierigen Vorzeichen ein gutes Ergebnis herausholen konnten und uns weiterhin auf einem guten Weg befinden, den ÖPNV in der Region zu einem der attraktivsten in Niedersachsen und Deutschland zu machen.“

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz ergänzt: „Viele Verkehrsbetriebe in Deutschland haben unterjährig ihre Preise schon erhöht, wir müssen im Januar 2024 aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung und wegen höherer Energie- und Personalkosten nachziehen.“

Durchschnittlich erhöhen sich die Tarife um rund sieben Prozent. Im Einzelnen bedeutet das, dass sich der Preis für die Einzelkarten um jeweils 20 Cent für die Zone A, B und C und um 30 Cent für die Zonen AB/BC sowie ABC erhöht. Das Einzelticket kostet dann 3,40 Euro beziehungsweise 4,30 Euro (AB/BC) und 5,20 Euro über alle drei Zonen. Eine Kurzstreckenkarte wird um 10 Cent teurer. Die Preise der 6er-Einzelkarte erhöhen sich um 19 Cent für eine Zone und um 29 Cent für drei Zonen (ABC) pro Fahrt. Die Preise der Tageskarte werden um 40 bis 60 Cent, die der Tageskarte Gruppe um 60 bis 90 Cent erhöht.

 

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