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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Großübung Feuerwehr und DRK

Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf

18. Juli 2023/in Region Hannover

Angenommene Lage: Verpuffung in Gasumfüllstation in Ehlershausen

BURGDORF / RAMLINGEN (PM/red). Am heutigen Montag, 17.07.2023 um 18:08 Uhr alarmierte die Leitstelle Hannover die Ortsfeuerwehren Ramlingen–Ehlershausen und Burgdorf zu einem Mittelbrand in den Zunftweg nach Ehlershausen.

Einsatzleiter Stadtbrandmeister Dennis Heuer erkundete sofort nach seinem Eintreffen die Lage und erhöhte die Alarmstufe auf B3, sodass die Ortsfeuerwehren Otze und Weferlingsen hinzu alarmiert wurden. Für das Einsatzszenario waren es jedoch immer noch zu wenig Einsatzkräfte, woraufhin die Ortsfeuerwehren Dachtmissen und Hülptingsen noch hinzukamen. Vor Ort bot sich den insgesamt 102 Einsatzkräften eine im ersten Augenblick recht unübersichtliche Lage. Durch die Verpuffung wurden Betonteile durch die Luft geschleudert und begruben eine Person unter sich, die durch die Rettungskräfte schnell und gut befreit und gerettet werden konnte und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Im weiteren Verlauf gab es in einer Halle eine starke Verqualmung; hier wurden insgesamt vier Personen als vermisst gemeldet. Durch die Verpuffung wurden auf der anderen Straßenseite zwei weitere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. In der Buchbinderei wurden zwei Personen vermisst und in der Kfz–Werkstatt ebenfalls zwei Personen.

Dank der schnellen und guten Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnten die vermissten Personen umgehend gefunden und gerettet werden. Sie wurden zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst, der durch sieben ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Burgdorf dargestellt wurde, übergeben. Insgesamt 28 Atemschutzgeräteträger waren mit der Durchsuchung der Gebäude beauftragt worden. Anschließend wurden die Gebäude noch belüftet, um sie wieder rauchfrei zu bekommen.

Eine weitere Herausforderung war die Wasserversorgung. Sämtliche Unterflurhydranten im Zunftweg waren durch die Detonation beschädigt worden und somit defekt; es musste auf den Weidendamm ausgewichen werden. Durch Hinzuziehen eines Brunnens und eines Unterflurhydranten konnten insgesamt 2000 Liter Wasser in der Leitung gefördert werden, sodass ausreichend Löschwasser vor Ort zur Verfügung stand.

Bürgermeister Armin Pollehn zeigte sich sehr zufrieden mit der Übung der Feuerwehr. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsfeuerwehren.

  • Übung Freiwillige Feuerwehr Burgdorf
    Ortsfeuerwehren der Gemeinde Burgdorf über gemeinsam eine größere Schadenslage © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058318
    Auch das Technische Hilfswerk beteiligte sich an der Übung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058363
    Gemeinsam retten Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz einen "Verletzten" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung Feuerwehr und DRK
    Gemeinsam retten Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz die "Verletzten" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung mehrerer Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Burgdorf – BGPress 1058341
    Unter schwerem Atemschutz dringt ein Angriffstrupp zur Menschenrettung in eine "verrauchte" Werkstatthalle vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Trecker brennt

Trecker brennt bei Gut Harms in der Feldmark

14. Juli 2023/in Region Hannover

Feuerwehr bekommt Brand schnell unter Kontrolle

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (red). Gestern am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Neustadt am Rübenberge und Poggenhagen zu einem Brand in der Feldmark in der Nähe des Guts Harms alarmiert.

Ein Traktor geriet aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Das Feuer konnte schnell mit einem C-Strahlrohr und einem Schaumrohr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die vollständige Zerstörung des Traktors konnte jedoch nicht mehr verhindert werden.

Besonders bei den derzeit vorherrschenden Temperaturen kommt es immer wieder vor, dass landwirtschaftliche Maschinen während der Arbeit überhitzen und sich dann entzünden. Dabei kann es auch schnell zu einem zusätzlichen Vegetationsbrand kommen.

Vegetationsbrand

Feuerwehr übt Vegetationsbrandbekämpfung

14. Juli 2023/in Region Hannover

Die neue Drohne der Regionsfeuerwehr kommt ebenfalls zum Einsatz

LANGENHAGEN (PM). Am vergangenen Mittwoch trafen sich 39 Feuerwehrangehörige der Ortsfeuerwehren Engelbostel, Kaltenweide, Krähenwinkel und der Drohnengruppe der Stadtfeuerwehr in Hainhaus auf einem Stoppelfeld und führten einen gemeinsamen Ausbildungsdienst zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung durch.

Ausgearbeitet und geleitet wurde der Sonderdienst von Gruppenführer Tobias Seifert aus der Ortsfeuerwehr Kaltenweide. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung wurde das Stoppelfeld an einigen Stellen kontrolliert angezündet. So konnten direkt erste praktische Erfahrungen gesammelt und die Brandschützenden im Umgang mit der Feuerpatsche geschult werden. Besonders die Wärmeentwicklung stellt bei der Vegetationsbrandbekämpfung und dem Einsatz von Feuerpatschen eine Herausforderung dar, da die Feuerwehrleute mit nur geringem Abstand gegen das Feuer vorgehen. Später wurde dann der sogenannte Pump-and-Roll-Betrieb mit den Löschfahrzeugen trainiert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei welchem bei langsamer Fahrgeschwindigkeit der Motor die Feuerlöschkreiselpumpe (FPN) antreibt und somit über ein Strahlrohr während des Fahrbetriebes Wasser abgegeben werden und Vegetations-, Feld- und Waldbrände bekämpft werden können. Daher auch die Namensgebung Pump-and-Roll – gleichzeitiger „Pump- und Fahrbetrieb“.

Drohne Regionsfeuerwehr

Mit der neuen Drohne kann die Ausbreitung von Vegetationsbränden aus der Luft eingeschätzt und versteckte Glutnester aufgespürt werden. © Gianluca Sarli / Stadtfeuerwehr Langenhagen

Vor kurzem wurde der Stadtfeuerwehr Langenhagen von der Regionsfeuerwehr eine Drohne übergeben. Diese wurde parallel durch die Angehörigen der Drohnengruppe in den Einsatz gebracht und so die Unterstützungsmöglichkeiten bei Vegetationsbränden trainiert. So wurde unter anderem das Farbprofil der Wärmebildkamera angepasst und optimiert, sodass Temperaturunterschiede wie bspw. in heißer werdenden oder abkühlenden Bereichen besser dargestellt werden können. Weiter trainierten die Piloten das Kartografieren eines festgelegten Bereiches. Über das Thema Drohne wird die Stadtfeuerwehr Langenhagen noch gesondert berichten.

Zur Verfügung gestellt wurde das ca. 6,8 Hektar große, abgemähte Feld von Eigentümer und Landwirt Lars Dusche. Die Feuerwehr bedankt sich für die großartige Übungsmöglichkeit. Besonders bei den sommerlichen Temperaturen um die 30° C und lange ausbleibenden Regenfällen ist die Gefahr für Vegetations- und Waldbrände besonders hoch. Erst am Mittwochvormittag musste die Ortsfeuerwehr Kaltenweide zu einem Feuer im Naturschutzgebiet Kaltenweider Moor ausrücken. Hier war ein vermutlich altes Lagerfeuer unbeaufsichtigt gelassen worden, sodass es auf einer Fläche von ca. 25qm zu einem Bodenfeuer kam, welches durch die Feuerwehr mit ca. 2400 Liter Löschwasser abgelöscht wurde.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass es wichtig ist in solchen Gebieten nicht zu rauchen, keine offenen Feuer zu entzünden, das Grillen zu unterlassen, nur ausgewiesene Parkflächen zu nutzen und Zu- und Durchfahrten für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Besonders mit Blick auf solche Einsätze sind eine gute Ausbildung und Vorbereitung der Feuerwehrleute obligatorisch, weswegen solche besonderen, wenn auch aufwendigen, Ausbildungsdienste von den Feuerwehrangehörigen geschätzt werden. So kann im Ernstfall schnelle und qualifizierte Hilfe geleistet werden.

Nach ca. zwei Stunden war der Sonderdienst beendet, sodass die 39 Feuerwehrleute wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrückten. „Es hat alles gut funktioniert, ich bin zufrieden.“, sagte Tobias Seifert nach Dienstende zusammenfassend.

Übung Feuerwehr

Große Feuerwehrübung bei hochsommerlichen Temperaturen

13. Juli 2023/in Region Hannover

Stadtfeuerwehr Hemmingen übt Rettung in Seniorenheim

HEMMINGEN (PM/red). Am späten Dienstagabend (11.07.2023) gegen 18:45 Uhr begann die angekündigte Übung mit einer Besprechung. Alle 6 Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Hemmingen versammelten sich auf dem Parkplatz Hohe Bünte, wo sie vom Einsatz-/Übungsleiter Thorsten Heitmann (Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld) in den groben Plan und Ablauf der Übung eingewiesen wurden.

Trotz der Außentemperaturen über 30°C hatten sich 64 Feuerwehrkräfte der Stadtfeuerwehr zum Üben versammelt.
Heitmann zeigte hier die zu erwartenden Aufgaben auf und unterbreitete die Rahmenbedingungen, an die sich aufgrund des weiterlaufenden Betriebs zu halten war.

Die Details sahen die Einsatzkräfte jedoch erst vor Ort, als sie am Pflegeheim in der Berliner Straße (Hemmingen-Westerfeld) ankamen.
Die Einrichtungsleitung hatte mit der Feuerwehr Kontakt aufgenommen, um eine intern geplante Evakuierungsübung durch die Feuerwehr begleiten zu lassen. Da solche Anlässe auch seitens der Feuerwehr sehr gern genutzt werden, hatte man gemeinsam an diesem Konzept gearbeitet. Es entstand eine Übung mit insgesamt 115 Beteiligten.

Unter den 25 zu rettenden Personen waren auch einige Bewohnende, die sich gern an der Übung beteiligen wollten. Ergänzt wurden sie von den Mimen der realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Freiwilligen Feuerwehr Pattensen, sowie Mitarbeitenden der Einrichtung.  In einem nordöstlichen Trakt des Heimes konnten insgesamt 13 Trupps der Feuerwehr zeigen, was sie auch bei diesen Temperaturen leisten können. Unter vollständiger Einsatzkleidung, schwerem (umluftunabhängigem) Atemschutz sind die Trupps in das Gebäude vorgegangen. Sie haben alle Bewohnenden erfolgreich retten können – eine Person sogar von einem auf der Gebäuderückseite liegenden Balkon im Dachgeschoss (2. OG). Hierzu wurde die Drehleiter in der angrenzenden Straße in Stellung gebracht, um die Menschenrettung über den Drehleiterkorb vorzunehmen.

Es wurden unterschiedlichste Mobilitätseinschränkungen berücksichtigt und geübt, wie trotz verschiedener Einschränkung sicher evakuiert werden kann. Aber auch die Einsatzkräfte ohne Atemschutzgeräte hatten verschiedenste Aufgaben. Einige unterstützen beispielsweise die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Devese, welche mit ihrem Fahrzeug rund 300m Schlauchleitungen zur Wasserversorgung verlegten. Angesichts der aktuellen, hitzebedingten Grundwasserstände wurde jedoch kein Wasser abgegeben.

Aufgrund der Vielzahl an Fahrzeugen wurde im Vorfeld mit den Verkehrsunternehmen Kontakt aufgenommen. Da die Berliner Straße von insgesamt 3 Buslinien befahren wird (1x ÜSTRA, 2x regiobus), wurde von der ÜSTRA ein Fahrzeug der Verkehrssteuerung eingesetzt, um bei ggf. entstehenden Beeinträchtigungen durch die Großfahrzeuge zu unterstützen. Hierbei haben auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger außerhalb der vorbeifahrenden Busse staunend vom Straßenrand zugesehen. Auch in den sozialen Medien gab es einige Zuschauende. Rund 300 Interessierte, welche erstmals parallel auf Instagram dabei sein konnten, sahen zu, was die Hemminger Feuerwehr gerade übt.

In der rund einstündigen Übung wurde auch ein Sprungretter in Stellung gebracht. Dieses große Luftkissen ist eine weitere Möglichkeit, Menschen aus einem brennenden Objekt zu retten. Im Rahmen der Übung ist eine der Übungspuppen, nach einem mutigen Sprung, sicher im Kissen gelandet und auch dieser Auftrag konnte erfolgreich abgearbeitet werden.

Feuerwehrübung

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen sicherte der Rettungsdienst die Übung der Feuerwehr Hemmingen ab © Sebastian Schlund / Stadtfeuerwehr Hemmingen

Die fünf ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover e.V. konnten die Übung vor Ort verfolgen, mussten jedoch keine echten Patienten versorgen. Trotz der großen Wärmebelastung haben alle Kräfte die Übung erfolgreich beendet, wie sowohl Thorsten Heitmann, als auch Andreas Baumert (Leiter der Einrichtung) in der Nachbesprechung resümierten.

Sattelauflieger brennt

Sattelauflieger brennt komplett aus

13. Juli 2023/in Region Hannover

Sperrung der A2 löst langen Rückstau aus

GARBSEN (PM). In der Nacht zum Donnerstag gegen 23.15 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr zu einem brennenden Lkw auf die BAB A2 zwischen den Anschlußstellen Garbsen und Herrenhausen gerufen.

Aus unbekannter Ursache war es in einem Sattelauflieger zu einem Brand gekommen. Der Lkw-Fahrer lenkte sein Gefährt auf den Standstreifen und konnte die Zugmaschine noch abkuppeln und in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand er Auflieger schon komplett in Flammen.

Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps unter Atemschutz ein und nahm die Brandbekämpfung auf. Da auch schon die angrenzende Böschung in Brand geraten war, wurde hier zuerst eine weitere Ausbreitung verhindert. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen, sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Berenbostel und Osterwald UE zusätzlich alarmiert. Da der Lkw erst kurz vor der Autobahnbrücke der Berenbosteler Straße zum Stehen gekommen war, konnte von dort von einem Hydranten eine Wasserversorgung zur Brandstelle aufgebaut werden. Dies übernahm die Ortsfeuerwehr Meyenfeld. Nachdem die Wasserversorgung gesichert war, konnte die Brandbekämpfung intensiviert werden und es kamen mehrere Löschrohre mit Wasser und Schaum zu Einsatz.

Der Brand fand in der aus unterschiedlichen Waren bestehenden Ladung reichlich Nahrung. Nachdem die offenen Flammen abgelöscht waren, mussten noch aufwändig Brandnester abgelöscht werden, dazu wurde ein Großteil der Ladung vom Auflieger auf die Fahrbahn gezogen und dort abgelöscht.

Erst gegen 2.30 Uhr konnten bis auf eine Brandwache die meisten Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken. Die Brandwache blieb vor Ort, um während der Bergung eventuell aufflammende Brandnester ablöschen zu können.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover komplett gesperrt, es bildete sich ein langer Rückstau. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Feuerwehr der Stadt Garbsen war mit 16 Fahrzeugen aus 6 Ortsfeuerwehren und ca. 75 Kräften im Einsatz.

Feuerwehr aktuell

Wallbox brennt neben E-Auto in Garage

10. Juli 2023/in Region Hannover

Einsatzkräfte der Feuerwehren Sievershausen und Arpke verhindern schlimmeres

LEHRTE (PM). Unsanft durch Rauchwarnmelder geweckt worden sind die Bewohner eines Einfamilienhauses in der John-F.-Kennedy-Straße in Sievershausen am heutigen Montagmorgen, 10. Juli 2023 um 4:02 Uhr. Ein Feuer war in der Garage ausgebrochen.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren aus Sievershausen und Arpke hatten das Feuer schnell im Griff und konnten einen ausgedehnten Brand verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Um 4:02 Uhr wurde der 4. Zug der Lehrter Stadtfeuerwehr, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke, in die John-F.-Kennedy-Straße in Sievershausen gerufen. Bei ihrer Ankunft schlug Rauch aus der Garage eines Einfamilienhauses worauf vorsorglich die Alarmstuf erhöht wurde. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass ein Anrücken der Hämelerwalder Einsatzkräfte nicht mehr nötig war: Flammen waren bei der Erkundung durch Sievershausens Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Thorsten Greve nicht zu erkennen. Da sich das Garagentor nicht öffnen ließ, wurde durch die Brandbekämpfer über eine Tür auf der Gebäuderückseite die Garage betreten. Mit zwei C-Rohren gingen sie im Innern der Garage gegen das Feuer vor, das schnell abgelöscht werden konnte. Anschließend konnte auch das Garagentor mechanisch geöffnet werden.

Es stellte sich heraus, dass aus bislang unbekannten Gründen eine von zwei Wallboxen, die gerade in Betrieb war, Feuer gefangen hatte und dadurch die benachbarte Wallbox wie auch im Umfeld gelagerte Gegenstände in Brand gesetzt hatte. Das Fahrzeug, welches in der Garage stand, konnte aus dieser gefahren werden und hat augenscheinlich keinen größeren Schaden genommen.

Die Feuerwehrkräfte kontrollierten nach Abschluss der Löscharbeiten noch einmal den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Auch wurde eine benachbarte Garage auf Brandschäden oder eine etwaige Ausbreitung kontrolliert. Gegen 5 Uhr konnte Einsatzleiter Thorsten Greve den Rückbau der Einsatzmittel anordnen, das Feuer war gelöscht. Größerer Schaden konnte durch die ehrenamtlichen Brandbekämpfer verhindert werden.

Am Ende waren drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Die Polizei hat nach den Löscharbeiten ihre Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sievershausen mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften, die Ortsfeuerwehr Arpke mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Vorabinfo zu Unwetter

Vorabinformation Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter

9. Juli 2023/in Region Hannover

Deutscher Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern

HAMBURG. Im heutigen Nachmittagsverlauf und am Abend entwickeln sich von Benelux her teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, orkanartigen Böen bis 110 km/h sowie Hagel um 3 cm.

Bei besonders schweren Entwicklungen sind vereinzelt und lokal eng begrenzt auch extrem heftiger Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter, Orkanböen um 120 km/h sowie Hagel um 5 cm nicht ganz ausgeschlossen. In der ersten Nachthälfte ziehen die Gewitter nordostwärts ab und verlieren dabei an Intensität.

Warnung gilt für den 09. Juli von 15:00 – 23:00 Uhr für die Region Hannover

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Herausgegeben vom Deutschen Wetterdienst 09.07.2023 07:31 Uhr.

Warnung vor Hitze

Heute wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten. Heute ist mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Hannover zu rechnen.

Warnung gilt für den 09. Juli von 11:00 – 19:00 Uhr für die Region Hannover

 

Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr

Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr

7. Juli 2023/in Region Hannover

Übergabe der Urkunden am 7. Juli im Regionshaus

REGION HANNOVER (PM).  Sie koordinieren und organisieren, wenn es ernst wird: Regionsbrandmeister*in und Brandschutzabschnittsleiter*innen der Regionsfeuerwehr. Fünf Brandschutzabschnitte gibt es – und jede Brandschutzabschnittsleitung hat auch eine Stellvertretung.

Nach der Verabschiedung des langjährigen stellvertretenden Regionsbrandmeisters Eberhard Schmidt, hat die Regionsversammlung beschlossen, dass Lars-Robert Schwieger ab 1. August das Amt für die Dauer von sechs Jahren übernimmt. Nach zwölf Jahren als Leiter des Brandschutzabschnitts III scheidet Eric Pahlke als Ehrenbeamter aus – seine Nachfolge übernimmt Benjamin Moß, der im Zuge dessen zum Abschnittsbrandmeister befördert wird. Martin Meinshausen steht ihm künftig als stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter III zur Seite.

Am Freitag, 7. Juli, hat Christine Karasch, Regionsrätin und Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, die Ernennungs-, Beförderungs- und Verabschiedungsurkunden überreicht.

Eberhard Schmidt (65) verabschiedet sich nach sechs Jahren als stellvertretender Regionsbrandmeister. Als Leiter des Brandschutzabschnitts II (Seelze, Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen) ist er weiter tätig. In seine Amtszeit als stellvertretender Regionsbrandmeister fielen unter anderem der Einsatz beim Moorbrand in Meppen 2018 sowie die Koordination von Schutzsuchenden des Ukrainekrieges am Messebahnhof Laatzen im letzten Jahr. Der Gehrdener engagiert sich seit seinem 18. Lebensjahr bei der Feuerwehr und hat vor drei Jahren das Feuerwehrehrenzeichen am Bande für besondere Verdienste verliehen bekommen.

Lars-Robert Schwieger (51) ist ab dem 1. August stellvertretender Regionsbrandmeister. Der Neustädter leitet bereits seit dem 10. November 2020 den Brandschutzabschnitt I (Neustadt, Wunstorf, Garbsen). Er engagierte sich unter anderem als Führungskraft bei der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz 2021 und ist seit einem Jahr Träger des Deutschen Feuerwehrabzeichens in Silber.

Eric Pahlke (54) verabschiedet sich nach zwölf Jahren als Leiter des Brandschutzabschnitts III (Laatzen, Hemmingen, Springe, Pattensen). Der Laatzener war schon mit elf Jahren bei der Jugendfeuerwehr, bevor er sich bei der Laatzener Ortfeuerwehr engagierte. 2022 wurde er mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Benjamin Moß (46) übernimmt ab 1. August das Amt des Brandschutzabschnittsleiters III (Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Springe). Zuvor war der Holtenser sieben Jahre als Stellvertreter in dem Abschnitt tätig. Seit diesem Jahr ist Moß Träger der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen in Silber.

Martin Meinshausen (39) ist neuer stellvertretender Abschnittsleiter III (Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Springe) der Region Hannover. Der Pattenser engagiert sich seit fast 30 Jahren bei der Feuerwehr und ist seit 2020 Träger des Ehrenzeichens Landesfeuerwehrverband Niedersachsen für langjährige Mitgliedschaft – 25 Jahre

  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058113
    Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing überreicht seinem ausgeschiedenen Stellvertreter Eberhard Schmidt eine besondere Auszeichnung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058131
    Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing überreicht seinem ausgeschiedenen Stellvertreter Eberhard Schmidt eine besondere Auszeichnung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058088
    Dezernetin Christine Karasch überreicht Martin Meinshausen die Ernennungsurkunde als stellv. Abschnittsleiter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr
    (v.l.n.r.): Benjamin Moß, Karl-Heinz Mensing, Lars-Robert Schwieger, Eric Pahlke, Dezernentin Christine Karasch, Eberhard Schmidt und Martin Meinshausen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058082
    Dezernetin Christine Karasch überreicht Benjamin Moß die Ernennungsurkunde als Abschnittsbrandmeister © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058064
    Dezernetin Christine Karasch überreicht Eric Palke die Abberufungsurkunde als Abschnittsleiter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058054
    Dezernetin Christine Karasch überreicht Lars-Robert Schwieger die Ernennungsurkunde als stellv. Regionsbrandmeister © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Dezernetin Christine Karasch überreicht Eberhard Schmidt die Abberufungsurkunde als Stellv. Regionsbrandmeister © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Ernennungen und Verabschiedungen bei der Regionsfeuerwehr – BGPress 1058146
    v.l. Lars-Robert Schwieger, Karl-Heinz Mensing, Eberhart Schmidt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Photovoltaikanlage

Region Hannover nimmt Photovoltaikanlage in Betrieb

7. Juli 2023/in Region Hannover

Solarstrom wird direkt im Regionshaus genutzt

REGION HANNOVER (PM). Ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft: Die Region Hannover hat in dieser Woche eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die nun zur Stromversorgung der regionseigenen Verwaltungsgebäude am Campus zwischen der Hildesheimer Straße, der Akazien- und der Maschstraße dient.

Die Anlage befindet sich auf dem 2021 sanierten Gebäudeteil parallel zur Maschstraße. Es ist die siebte Photovoltaikanlage im regionseigenen Gebäudebestand. Zwei weitere folgen in Kürze auf der BBS 2 auf dem Waterloo-Campus sowie auf der Sporthalle der BBS Springe.

„Damit kommen wir unserer Vorbildfunktion nach und dem Ziel der Klimaneutralität ein Stück näher“, freut sich Gebäudedezernentin Cordula Drautz und erklärt: „Wir arbeiten stetig daran, die CO2-Emissionen unseres Gebäudebestandes zu reduzieren. Dazu bauen wir die Eigenerzeugung erneuerbarer Energie aus und erhöhen gleichzeitig die Energieeffizienz unserer Gebäude, zum Beispiel durch eine Optimierung der Wärmedämmung.“ Regionspräsident Steffen Krach ergänzt: „Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand ist die Photovoltaik. Daher freue ich mich, dass wir jetzt auch auf dem Regionshaus eine solche Anlage betreiben und die Regionsverwaltung mit Solarstrom versorgen können.“ Obwohl die Region ab 2024 ausschließlich Ökostrom bezieht, baut sie die Eigenstromnutzung weiter aus.

Die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 35 kWp erzeugt auf einer Fläche von rund 170 Quadratmetern knapp 30.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der klimaneutral erzeugte Strom wird direkt in den angrenzenden Verwaltungsgebäuden auf dem Campus genutzt. Eine weitere Photovoltaikanlage zur Versorgung des Regionshauses entsteht auf dem Neubau an der Akazienstraße, in dem künftig die Zuwanderungsbehörde unterkommen wird. Auf dem benachbarten Gesundheitsamt in der Weinstraße wird bereits seit 2016 Solarstrom für die Regionsverwaltung erzeugt.

Steffen Krach

Steffen Krach verabschiedet sich in zweimonatige Elternzeit

6. Juli 2023/in Region Hannover

Erster Regionsrat Jens Palandt übernimmt Leitung der Regionsverwaltung

REGION HANNOVER (PM). Im Büro des Regionspräsidenten kehrt keine Ruhe ein: Post wird gesichtet, Termine werden koordiniert, Telefonate geführt, Absprachen getroffen und die nächsten Wochen geplant. Schließlich muss die Zeit, in der der Verwaltungschef nicht da ist, gut vorbereitet sein. Dabei geht es nicht um einen zweiwöchigen Sommerurlaub, sondern um zwei Monate Elternzeit, die Regionspräsident Steffen Krach vom 21. Juli bis zum 20. September 2023 in Anspruch nimmt, um in Vollzeit für seine Familie da zu sein. 

„Ich freue mich sehr auf die Zeit mit meiner Familie“, sagt der Vater von drei Söhnen im Alter von anderthalb, fünf und neun Jahren. „Mir ist es wichtig zu zeigen, dass Elternzeit auch für Väter und in jeder beruflichen Position möglich sein sollte – eine Erkenntnis, die ich mir für mich selbst schon früher gewünscht hätte. Umso mehr werde ich die Zeit genießen, in der ich der Hauptansprechpartner für meine Kinder bin und den kompletten Alltag mitgestalte.“ Dass das für viele Väter noch keine Selbstverständlichkeit ist, bedauert Krach: „Ich bin mir bewusst, dass man sich eine solche familiäre Auszeit auch finanziell leisten können muss. Dafür braucht es ein noch deutlicheres Bekenntnis der Politik für die Bedürfnisse von Familien und mehr Unterstützung seitens der Arbeitgeber*innen.“

Die Elternzeit für seinen jüngsten Sohn musste bis jetzt warten, weil Krach kurz nach der Geburt gerade das Amt als Regionspräsident angetreten hatte und nicht direkt wieder aussteigen konnte. Für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist entscheidend, wie Familien den Alltag mit Kindern abseits solcher besonderen Auszeiten organisieren: „Ich wünsche mir, dass berufstätige Eltern weniger im Spagat stehen zwischen Kindern und Erwerbstätigkeit und dass Frauen nicht vom Mental Load erdrückt werden. Arbeitgeber*innen sollten zu echten Maßnahmen für Vereinbarkeit bereit seien. Das gilt auch für das Berufsfeld Politik.“

Krippeneingewöhnung statt Regionsverwaltung 

Bis Ende September wird Steffen Krach keine offiziellen Termine als Regionspräsident wahrnehmen. Stattdessen steht zum Beispiel die Eingewöhnung des Kleinsten in der Krippe an. Während der zweimonatigen Familien-Auszeit wird Krach als Verwaltungschef und Repräsentant der Region vom Ersten Regionsrat und Umweltdezernenten Jens Palandt vertreten. „Jens Palandt wird mich bestens vertreten, da bin ich mir ganz sicher“, so Krach. „Die Sommermonate fallen im Terminkalender erfahrungsgemäß etwas ruhiger aus, so dass die doppelte Arbeitsbelastung für meinen Stellvertreter hoffentlich nicht allzu groß wird. Ich danke Jens Palandt sehr dafür, dass er mir diese Elternzeit ermöglicht.“

Palandt, selbst Vater von drei Kindern, weiß um die Herausforderungen, die der Spagat zwischen Erwerbs- und Familienarbeit für Mütter wie für Väter bedeutet. „Die Region Hannover ist in dieser Hinsicht eine vorbildliche Arbeitgeberin und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen. Dazu zählt neben flexiblen Arbeitszeitmodellen natürlich immer auch die Bereitschaft der Kolleg*innen, sich gegenseitig zu vertreten“, so Palandt. Dem Doppeljob als Umweltdezernent und Regionspräsident sieht er gelassen entgegen: „Mein Schreibtisch und mein Terminkalender werden in den nächsten Wochen etwas voller sein, aber das bekommen wir ganz sicher sehr gut hin.“

 

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