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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Anfahrt zum Digitalen Parksystem

Digitales Parksystem startet in der Abflugebene

3. Juli 2023/in Region Hannover

Hannover Airport führt neues Parksystem ein

HANNOVER (PM). Bereits seit April ist digitale Parkraumlösung des System – und Serviceanbieters Peter Park System GmbH erfolgreich auf den Kurzzeitparkplätzen in der Ankunftebene installiert. Pünktlich zum Start der Sommerferien wird das digitale Parken jetzt auf die Abflugebene ausgeweitet, um auch dort ein nahtloses und schnelles Parkerlebnis sicherzustellen. Für Nutzer der Parkhäuser bleibt alles wie gewohnt.

Klare Vorteile

Für Fluggäste und Besucher ist das neue System äußerst bequem und kundenfreundlich. Die wesentliche Neuerung: Bezahlt wird künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon bei der Ankunft für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Verweildauer.

Dank Kennzeichenerkennung beginnt und endet der Aufenthalt automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Daraus resultiert ein nahtloser und einfacher Parkvorgang. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Durch die automatisierten Prozesse im Rahmen der Parkraumverwaltung sinkt der Aufwand für die Flughafengesellschaft, die Effizienz und Profitabilität der Parkflächen steigt. Dank der automatischen Kennzeichenerkennung entfällt die Parkscheinkontrolle durch eine Fremdfirma, die Nachverfolgung von Falschparkern erfolgt ebenfalls automatisch.

Funktionsweise des neuen Systems

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Der zu begleichende Betrag beschränkt sich mit der Einführung auf die tatsächlich geparkte Verweildauer. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug nahtlos und ohne Anhalten verlassen werden.

Verlässt man die Parkfläche innerhalb der zehnminütigen Freiparkdauer wieder, fällt kein Parkentgelt an und der Gang zum Kassenautomaten erübrigt sich, was den Vorgang zusätzlich vereinfacht.

Wichtiger Hinweis für alle Nutzer: Es werden nur Bildaufnahmen des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht.

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Bereits im April haben wir das System erfolgreich auf der Ankunftebene eingeführt. Wir freuen uns jetzt, das bequeme und kundenfreundliche Parken pünktlich zu den Sommerferien auch auf der Abflugebene anbieten zu können.“

Maximilian Schlereth, Geschäftsführer der Peter Park System GmbH sagt über das Projekt: „Die Erfahrung am Hannover Airport zeigt auf, wie sehr sich unser System technisch und organisatorisch für logistische Knotenpunkte mit hohen Durchflussraten wie Flughäfen und Bahnhöfe eignet. Das Vertrauen, das die Flughafengesellschaft in Peter Park gesetzt hat und die positiven Erfahrungsberichte zeigen uns, dass die Automatisierung der Parkraumbewirtschaftung der richtige Weg ist, um die Effizienz und Kundenfreundlichkeit an Flughäfen maßgeblich zu verbessern.”

Alle Informationen zum Thema Parken, Fragen und Antworten zum neuen Parksystem und die Möglichkeit online einen Parkplatz zu reservieren, finden Fluggäste und Besucher auf www.hannover-airport.de/parken.

Schulsanitätsdienst

Rettung auf dem Schulhof: Erste Hilfe können schon die Jüngsten

27. Juni 2023/in Region Hannover

160 Kinder und Jugendliche kamen am Wochenende zum Schulsanitätsdienst-Tag in die Johanniter-Akademie

HANNOVER (PM). Ihr Hobby heißt Helfen und zwar kompetent und jederzeit, wenn Hilfe benötigt wird. Am Sonnabend trafen sich an der Johanniter-Akademie in Hannover mehr als 160 Kinder und Jugendliche, die sich als Schulsanitäter*innen oder in der Johanniter-Jugend regelmäßig für andere einsetzen. Der Landesjugendverband hatte zu dem Tag voller Workshops und gemeinsamer Aktionen eingeladen.

„Wir wollen, dass unsere Kinder und Jugendlichen sich kennenlernen und vernetzen können. Sie sollen hier ihr Interesse an der Ersten Hilfe und dem Blaulichtbereich vertiefen können und Johanniter-Jugend-Feeling erleben“, sagten Catharina Weißenborn und Tobias Busse aus der Landesjugendleitung.

Fast zwanzig Workshops hatten sie auf die Beine gestellt. Am Vormittag ging es unter anderem um Erste-Hilfe-Maßnahmen, Bevölkerungsschutz, Organspende, Feldküche und Digitalfunk. Nach dem Mittagessen lernten die Teilnehmenden „Achtung“ kennen, ein internes Programm der Johanniter zum Thema „Prävention und sexualisierte Gewalt“, das Kinder stärken und schützen soll. Aufregend fanden viele ein Fallbeispiel, bei dem sie die Versorgung von zwei Patienten nach einem Fahrradunfall aus der ersten Reihe beobachten und den Rettungskräften im Anschluss Fragen stellen konnten.

„Wir wissen, dass Kinder einmal gelernte Erste-Hilfe-Maßnahmen noch Jahre später umsetzen können. Und wir wissen auch, dass der überwiegende Teil von Unfällen im häuslichen Umfeld geschieht, weshalb insbesondere den Ersthelfenden aus der Familie eine besondere Rolle zukommt“, sagte Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand: „Bilden wir also schon spielerisch im Kindesalter aus, werden bereits die Kleinsten zu selbstbewussten Helferinnen und Helfern und es kann eine Vielzahl von Menschen in Deutschland gerettet werden. Ein Best-Practice-Beispiel stellt hierbei Dänemark dar: Seit der Einführung von Erste-Hilfe-Trainings an Schulen im Jahr 2005 hat sich dort die Überlebensrate bei Notfällen in der Häuslichkeit mehr als verdoppelt.“ Dieses Ziel hat sich auch die Johanniter-Unfall-Hilfe gesetzt und fordert, das Fach Wiederbelebung in den Jahrgängen sieben bis zehn verpflichtend zu implementieren.

Und tatsächlich hat das eine oder andere Kind auch bereits konkrete Erfahrungen gemacht, die es zur Mitarbeit im Schulsanitätsdienst motivierten: „Mein Opa hatte einen Herzinfarkt, da habe ich gemerkt, dass es wichtig ist, helfen zu können“, erzählte Ronja vom Ortsverband Cloppenburg. Die 11-Jährige ist deshalb seit der 3. Klasse an ihrer Grundschule Bühren aktiv. Die Erste Hilfe–Challenge im Eingangsbereich der Johanniter-Akademie zog sie an und so rettete sie hier schon mal dem Dummy mit einer Herz-Lungen-Massage das Leben. In dieser Runde probten auch Lena (15) und Paula (16) den Ernstfall. Die beiden waren aus Bösel vom Ortsverband Cloppenburg angereist und sind seit der siebten, beziehungsweise neunten Klasse sowohl bei der Johanniter-Jugend als auch im Schulsanitätsdienst tätig. Wie viele andere sind sie über die entsprechende AG in ihrer Schule aufmerksam geworden. „Ich helfe gerne Menschen, deshalb ist das ein schöne Gelegenheit“, erklärte Lena und Paula kann sich durchaus später auch eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin vorstellen.

Emily und Fabienne haben den Schulsanitätsdienst (SSD) vor einem Jahr an ihrer Schule entdeckt. Den beiden 14-Jährigen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Garbsen ist die Möglichkeit zur Hilfe ebenfalls ein Anliegen, in ihrer Schule konnten sie bereits bei einem ernstzunehmenden Asthma-Anfall alles Nötige einleiten: „Wir haben Blutdruck gemessen, den Schüler angesprochen und beruhigt und auch den Notruf 112 gerufen, weil es schon ziemlich schlimm war“, berichteten die zwei Schülerinnen. Ganz altersgerecht stieß auch das Thema Alkohol und Prävention auf großes Interesse bei den älteren Jugendlichen. In Zusammenarbeit mit dem HaLT-Projekt (Hart am LimiT) der Region Hannover wurden hier der Konsum, die Wirkung und die Risiken des Alkoholkonsums beleuchtet. Und so diskutierten Lilly und Malena vom Ortsverband Landesbergen mit Tanja Schiller von der Region Hannover über die Promille-Inhalte und Wechselwirkungen von Shots, Bier, Wein und Sekt.

Der Tag bot für alle Altersgruppen viel Raum, sich auszutauschen, zu  unterstützen oder einfach mal vorsichtig in die Erste Hilfe reinzuschnuppern. Das galt natürlich besonders für die Jüngsten. In der Verpflegung engagierte sich beispielsweise die neunjährige Alea vom Ortsverband Deister mit darum, dass alle Gäste auch kulinarisch ausreichend versorgt wurden. Und für Felicia Dennis (7) und Lea-Sophie Heger (7) organisierte Lisanne Hoffmann (14) einen kleinen Rundgang, um im diesem vielfältigen Angebot die passenden, spannenden Themen zu entdecken – und den Nachwuchs dadurch ausreichend zu ermutigen.

Mit vielen Eindrücken, neuen Kontakten und reichlich Inspiration endete der SSD-Tag am späten Nachmittag. „Im Namen des Landesvorstands danke ich allen im Team, vor allem aber den Teilnehmenden. Ihr habt euch nicht nur heute hier engagiert, sondern tut das jeden Tag an euren Schulen oder in den Johanniter-Ortsverbänden“, sagte Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen und Bremen. Landespastorin Inge Matern hatte sich zuvor ebenfalls an den Retter-Nachwuchs gewandt: „Schaut eure Hände an. Sie alle können halten und heilen. Ihr macht etwas ganz Wichtiges.“

Bewässerung

Ab 24 Grad Celsius: Region Hannover schränkt Bewässerungen ein

22. Juni 2023/in Region Hannover

Allgemeinverfügung gilt ab dem 06. Juli 2023 für Grünflächen, Gärten, Felder und Sportanlagen in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr

REGION HANNOVER (PM). Mit einer Allgemeinverfügung reagiert die Region Hannover auf den historisch niedrigen Grundwasserstand in und um Hannover. Klettert das Thermometer über 24 Grad Celsius, ist es deshalb im Zeitraum von 11.00 bis 18.00 Uhr untersagt, land- und forstwirtschaftliche Flächen, öffentliche und private Grünanlagen wie Gärten und Parks sowie Sportanlagen (Tennis, Fußball, Golf) mit stationären und mobilen Anlagen zu bewässern. Dazu zählen auch Rasensprenger.

Die Regelung tritt am 06. Juli 2023 in Kraft und gilt sowohl für Wasserentnahmen aus dem öffentlichen Versorgungsnetz als auch aus Brunnen und Oberflächengewässern. Die gültigen wasserrechtlichen Erlaubnisse für Feldberegnungen werden insoweit eingeschränkt.

„Mit der Allgemeinverfügung wollen wir dazu beitragen, Wasser zu sparen und so der Verschärfung der Situation hinsichtlich der fortlaufenden Zehrung unseres Wasserdargebots im Zuge des festzustellenden Klimawandels entgegenwirken“, betonte Regionspräsident Steffen Krach: „Eine Einschränkung der Beregnung trägt hierzu bei. Wasser, das tagsüber ab der Temperaturmarke 24 Grad Celsius eingesetzt wird, verdunstet zum großen Teil ungenutzt.“

Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, ergänzt: „Der Region Hannover ist bewusst, wie weitreichend die Auswirkungen dieser Allgemeinverfügung sind. Aus diesem Grund haben wir auch bereits im Vorfeld mit dem Landvolk und dem Regionssportbund Klärungsgespräche geführt und dabei wichtige Hinweise bekommen. Diesen Austausch werden wir fortsetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, so der Dezernent: „Die Folgen des Klimawandels, die wir alle gerade jeden Tag spüren, zwingen uns jedoch zum Handeln, da eine Entspannung der Wetterlage nicht absehbar ist.“

Palandt weiter: „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Diese kostbare Ressource zu schonen, liegt auch in der Verantwortung der Nutzer*innen-Gruppen. Ich bitte deshalb alle Einwohner*innen darum, ihren privaten Verbrauch insbesondere an heißen Tagen und in Hitzeperioden entsprechend anzupassen.“

Die Allgemeinverfügung wird bis zum 30. September 2023 gelten, kann aber bei einer sich abzeichnenden Änderung der Situation von der Region Hannover widerrufen werden. Der komplette Text der Verfügung ist ab dem 05. Juli 2023 unter https://bekanntmachungen.region-hannover.de/allgemeinverfuegungen einsehbar.

Zum Hintergrund: Eine Auswertung der durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten -und Naturschutz (NLWKN) vorgelegten Messdaten zeigt einen historisch niedrigen Grundwasserstand in der Region Hannover. Demnach hat sich die defizitäre Wasserbilanz nach den Trockenjahren 2018, 2019, 2020 auch im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Region Hannover als zuständige Untere Wasserbehörde wird deshalb – wie bereits in einigen anderen niedersächsischen Landkreisen wie Nienburg, Vechta, Peine oder Grafschaft Bentheim schon geschehen – eine entsprechende Verfügung zum Schutz der Ressource Wasser in Kraft setzen.

Auch vor dem Hintergrund des fortlaufenden Klimawandels haben sich die Unteren Wasserbehörden in Niedersachsen mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz darauf verständigt, das landesweit möglichst gleiche Regelungen zum Tragen kommen sollen.

Die Allgemeinverfügung der Region Hannover gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Die Region Hannover wird dazu anlassbezogen Kontrollen vornehmen.

Unwetterwarnung Symbolbild

UNWETTERWARNUNG vor HEFTIGEM STARKREGEN

22. Juni 2023/in Region Hannover

Deutscher Wetterdienst warnt vor einer flächendeckenden, regional extremen, Unwettersituation

HAMBURG. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Region Hannover eine Unwetterwarnung herausgegeben.

gültig von: Donnerstag, 22.06.2023 18:00 Uhr bis: Freitag, 23.06.2023 04:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Donnerstag, 22.06.2023 11:44 Uhr

Es tritt heftiger Starkregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 60 l/m² in 6 Stunden erwartet.

Regional extremer Starkregen bis 150 l/qm möglich. Anschlusswarnungen werden rechtzeitig erfolgen.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren

Unter anderem sind Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen möglich
(Details: www.hochwasserzentralen.de).
Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Anmerkung der Redaktion: Achten Sie auf die Warnhinweise des Deutschen Wetterdienstes sowie ggf. Warnungen über die WarnApp KatWarn und NINA. Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto und vor allem bei einsetzendem Starkregen Unterführungen, da diese in kurzer Zeit volllaufen können. 

 

 

Vorabinfo zu Unwetter

Vorabwarnung vor Unwetter mit schwerem Gewitter

21. Juni 2023/in Region Hannover

Vorwarnung gilt für die Region Hannover – Deutscher Wetterdienst warnt

HAMBURG (dwd). Am Donnerstagmorgen und -vormittag ziehen von Südwesten her gebietsweise schauerartig verstärkte und mitunter gewittrig durchsetzte Starkregenfälle auf. Lokal kann es dabei zu heftigem Starkregen mit Mengen um 40 l/qm in kurzer Zeit, stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) und Hagel mit Korngrößen bis 2 cm kommen.

Regional ist auch mehrstündiger heftiger bzw. extrem heftiger Starkregen mit Mengen zwischen 40 und 70, punktuell um 90 l/qm in 3-6 Stunden möglich. In der Nacht zum Freitag nimmt die Unwettergefahr von Westen her langsam ab.

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Gültig laut Deutschem Wetterdienst (21.06.2023 14:53 Uhr): Donnerstag, 22.06.2023 09:00 Uhr voraussichtlich bis: Freitag, 23.06.2023 00:00 Uhr

Drohnen Regionsfeuerwehrbereitschaften

Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften

21. Juni 2023/in Region Hannover

Lange Flugzeit, große Reichweite und viele Einsatzmöglichkeiten

REGION HANNOVER (PM).  Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing schaut prüfend in den Himmel, kontrolliert die Windrichtung, dann gibt er das Startkommando für die Drohne, die in Windeseile in die Luft und über die Dächer der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg steigt.

Die Drohne ist eine von insgesamt fünf, die die Regionsverwaltung für die fünf Bereitschaften der Regionsfeuerwehr angeschafft hat. „Wir wollen die Regionsfeuerwehr, deren Einsätze immer schwieriger und herausfordernder werden, mit der besten technischen Ausstattung unterstützen“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. Die Einsatzmöglichkeiten der Drohnen sind vielfältig: von der Ermittlung des Ausmaßes von Großschadenslagen, beispielsweise bei Vegetationsbränden, über die Personensuche bis hin zur Kommunikation mit der verunglückten Person per Lautsprecher. „Das ist großartig und bringt völlig neue Möglichkeiten der Einsatztaktik mit sich“, sagt Krach.

Drohen Luftaufnahme

Aufnahme aus der Luft von dem heutigen Pressetermin © Region Hannover

Die so genannten „unbemannten Luftfahrzeuge“ kommen vom Hersteller DJI. Sie zeichnen sich durch die Kombination aus langer Flugzeit (bis zu 55 Minuten) und großer Reichweite (bis maximal 15 Kilometer), innovativen KI-Funktionen und einem speziellen Positionierungs- und Erkennungssystem aus.

„In Vorbereitung auf den Einsatz der Drohnen wurden innerhalb der Regionsfeuerwehr 20 Drohnenpiloten ausgebildet“, berichtet Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. „Insbesondere zur Ermittlung des Ausmaßes größerer Schadenslagen sind die Drohnen ein sehr hilfreiches und vor allem schnelles Mittel“, erläutert Mensing. Aber auch bei der Suche nach Personen sind die Drohnen schon zum Einsatz gekommen. Sie dienen auch dazu, eine Kommunikation zur gesuchten Person sicherzustellen, bis die Einsatzkräfte an die Unglücksstelle vorgedrungen sind, beispielsweise in unwegsamem Gelände.

Die Drohnen der Brandschutzabschnitte I bis III sind in den Feuerwehrtechnischen Zentralen in Ronnenberg und Neustadt a. Rbge. untergebracht, für die Drohnen der Abschnitte IV und V haben sich die Stadtfeuerwehren Lehrte und Langenhagen zur Lagerung bereit erklärt. „So haben alle Feuerwehrbereitschaften sowie Brandschutzabschnitte einen schnellen Zugriff auf die Drohnen“, sagt Lars-Robert Schwieger, Leiter des Brandschutzabschnitts I der Regionsfeuerwehr. „Die Kamerad*innen wurden speziell geschult, um mit den Drohnen umgehen zu können“, sagt Volker Kluth, Leiter des Brandschutzabschnitts V. „Die Drohnen können Fluglage, Flughöhe und Geschwindigkeit des Geräts sowie Windgeschwindigkeit und -richtung optimal darstellen. Auch die Flugbahn wird neben der Flugrichtung in Echtzeit angezeigt“, so Kluth. Es seien speziell Drohnen dieser Leistungsklasse beschafft worden, um auch bei schlechteren Bedingungen wie Regen oder Wind fliegen zu können. „Die spezielle Radarsensorik ermöglicht auch Flüge bei absoluter Dunkelheit“, so Kluth, „das Kamerasystem ist eines der leistungsstärksten Systeme, die im zivilen Bereich eingesetzt werden.“

Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – Waermebild der Drohne

Wärmebild der Kamera in der Drohne (vom gleichen Bild wie oben) © Region Hannover

Technische Daten der DJI MATRICE M300 RTK:

Ausgestattet ist die Drohne mit einer Zenmus H20T Kamera (12 Megapixel Weitwinkelkamera, 23-facher optischer hybridzoom, 200-facher max. Zoom mit einer 20 Megapixel Zoomkamera, Radiometrische Wärmebildkamera, Laserentfernungsmesser mit einer Reichweite zwischen 3 m und 1.200 m), CSM Radar, MP 130 Speaker V2 Lautsprecher und einem LED Suchscheinwerfer GL60 Plus, welcher mit 4 Gruppen mit je 4 kombinierten Linsen, die eine scharfe Lichtsäule mit einem Winkel von nur 15 Grad, konsistenter Farbe und gleichmäßiger Helligkeit und einer stabilen Ausgabe von 24 Lux optimaler Beleuchtung bei einer effektiven Entfernung von bis zu 150 Metern ermöglicht. Die effektive Beleuchtungsfläche beträgt 1225 m².

Produkteigenschaften

Gewicht: 6,30 kg
Abmessungen: 430 × 420 × 430 mm
Schutzart: IP45
Betriebstemperatur: -20° C bis 50° C
Flugzeit: 55 min
Flugdistanz: 15 km
Fluggeschwindigkeit: 82 km/h
Zuladung: 2,70 kg

  • Drohnen Regionsfeuerwehrbereitschaften
    Regionspräsident Steffen Krach lässt sich die neue Flugtechnik vorführen. (v.l.) Lars-Robert Schwieger (Stellv. RegBM), Volker Kluth (Abschnittsleiter V), Steffen Krach, Karl-Heinz Mensing (RegBM) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057466
    Am Boden kann genau das Kamerabild der Drohne live verfolgt werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057496
    Die neuen Drohnen lassen sich auch bit einem Lautsprechermodul schnell ausrüsten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057467
    Die Drohenpiloten der Regionsfeuerwehr haben eine spezielle Ausbildung erhalten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057451
    Eine der neuen Drohnen hebt zu einer Flugdemonstration vor der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057446
    Fünf Drohnen vom Typ DJI Matrice M300 RTK werden die Regionsfeuerwehr bei zukünftigen Einsätzen unterstützen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057460
    Drohne vom Typ DJI Matrice M300 RTK im GPS gesteuerten Schwebflug. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Fünf Drohnen für die Regionsfeuerwehrbereitschaften – BGPress 1057464
    Drohne vom Typ DJI Matrice M300 RTK im GPS gesteuerten Schwebflug. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Deutschlandticket

Deutschland-Ticket: Im GVH-Gebiet als Chipkarte geplant

15. Juni 2023/in Region Hannover

Zahlen-Update: 72 Prozent Neu-Abonnent*innen

REGION HANNOVER (PM). Verkaufsschlager D-Ticket: Zum Stand heute (15.6.) sind  24.700 Einzel-Bestellungen für das Deutschland-Ticket im GVH eingegangen, davon 72 Prozent Neu-Abonnent*innen. Dazu kommen noch weitere 13.000 Mitarbeitende aus 570 Firmen, die der GVH als Job-Ticket-Partner*in gewinnen konnte.

Zudem ist perspektivisch geplant, so wurde heute im Verkehrsausschuss der Region Hannover informiert, das Deutschland-Ticket im GVH-Gebiet auch als Chip-Karte für Kund*innen ohne Smartphone anzubieten. Regionspräsident Steffen Krach: „Das ist eine gute Nachricht. Wir wollen allen Menschen in der Region den öffentlichen Nahverkehr zugänglich machen, auch ohne Smartphone. Diese Neuerung wird hoffentlich nochmals mehr Einwohner*innen dazu bewegen, das Deutschland-Ticket zu kaufen.“

Planespotter

Planespotter nutzen Air Defender 2023

15. Juni 2023/in Region Hannover

Mit Begeisterung wird das Starten und Landen der großen Flugzeuge verfolgt

WUNSTORF (red). Zurzeit läuft die multinationale Luftwaffenübung der NATO „Air Defender 2023“ über Deutschland und aus diesem Anlass nutzen viele Planespotter die Möglichkeit, einmal von Militärmaschinen Fotos zu machen.

Der Fliegerhorst Wunstorf ist der Hauptpunkt, wenn es große militärische Transport- und Versorgungsmaschinen der einzelnen beteiligten Staaten geht. Zu den begeisterten Zuschauern gehören die sogenannten Planespotter. Eine weltweite Gemeinschaft von Hobbyfotografen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alles was fliegt mit ihren Kameras festzuhalten. Dabei tauschen sie technische Daten aus, die Kennzeichen und die Flugzeugmuster sowie gesichtete Standorte.

Planespotter nutzen Air Defender 2023 – Airdefender Uebung 04

Militärtransporter vom Typ A400M beim Start © Matthias Falk

An dem Zaun zum Fliegerhorst Wunstorf ist fast ein kleines Camp entstanden. Dicht an dicht stehen Fotografinnen und Fotograf mit teilweise beeindruckendem Equipment. Um besser über den Zaun sehen zu können, haben viele kleine Leitern oder Tritte mitgebracht. So warten man schon am Vormittag geduldig auf das Abheben und Landen der schweren Militärmaschinen, in der Hoffung, ein besonders gutes Foto zu schießen. Das gute Wetter mit blauem Himmel tut ihr Übriges dazu. Die Fahrzeuge der Planespotter vor Ort sind nicht nur aus Deutschland, sondern zum Beispiel auch aus Holland und Belgien. Angeregt fachsimpelt man in kleinen Gruppen über interessante Sichtungen und vergleich seine Fotos.

Die Luftverlegeübung „Air Defender 2023“ läuft noch bis 23. Juni und so mancher der Planespotter wird mit vollen Speicherkarten nach Hause fahren.

CT-Gerät

Neue CT-Geräte für die KRH Kliniken Lehrte und Großburgwedel

15. Juni 2023/in Region Hannover

Region überträgt dem KRH zwei CTs aus dem Behelfskrankenhaus Hannover-Messe

Hannover/Lehrte/Großburgwedel (PM). Komplexe Knochenbrüche, Organverletzungen, akute Blutungen oder Tumordiagnostik: Mithilfe der Computertomographie, kurz CT, lassen sich unterschiedliche Erkrankungen schnell und zuverlässig diagnostizieren.

Durch die geringe Untersuchungszeit ist eine CT vor allem dann besonders wertvoll, wenn jede Sekunde zählt – zum Beispiel bei Unfallopfern, schweren Kopfverletzungen oder Verdacht auf Schlaganfall. Die an den KRH-Standorten Lehrte und Großburgwedel vorhandenen CT-Geräte sind in die Jahre gekommen und müssen dringend erneuert werden. Daher investiert die KRH GmbH in die für das Behelfskrankenhaus Hannover-Messe beschafften CT-Geräte an den Standorten KRH Großburgwedel und KRH Lehrte und kauft diese bei der Region Hannover. Die Region Hannover fördert im Gegenzug die technische Anpassung der CTs an die medizinischen Erfordernisse der Standorte und den Einbau der Geräte. Das hat der Gesundheitsausschuss der Region Hannover heute einstimmig empfohlen – die finale Entscheidung trifft die Regionsversammlung in ihrer Sitzung am 4. Juli.

Im Zuge der Medizinstrategie 2030 ist geplant, dass das CT-Gerät am Standort Lehrte dann auch im geplanten Regionalen Gesundheitszentrum zum Einsatz kommt: „Ich habe immer gesagt und stehe auch weiterhin dazu, dass wir an allen KRH-Standorten die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen“, sagt Regionspräsident und KRH-Aufsichtsratsvorsitzender Steffen Krach, „Dazu gehört neben Top-Ärzt*innen und -Pflegekräften auch die technische Ausstattung. Dass die CT-Geräte aus dem ehemaligen Behelfskrankenhaus Hannover-Messe nun nach Lehrte und Großburgwedel gehen, schafft einen guten Synergieeffekt.“

Hannover: Zwei Vermisstensuchen mit glücklichem Ausgang – BGPress 1047264

Hannover: Zwei Vermisstensuchen mit glücklichem Ausgang

15. Juni 2023/in Region Hannover

Die Suche nach zwei Vermissten führte in dieser Woche zum Einsatz zahlreicher ehrenamtlich Helfender, der Rettungshunde und einer Drohne der Johanniter vom Ortsverband Hannover-Wasserturm

HANNOVER (PM). Diese Woche begann mit gleich zwei gemeldeten Einsatzlagen. Zunächst kam es am Montag zu einer Einsatzanforderung zur Suche nach einer seit dem Vortag vermissten 38 Jahre alten Frau im hannoverschen Stadtwald Eilenriede. Kurz danach kam eine weitere Anforderung dazu. In diesem Fall galt die Suche einer ebenfalls bereits seit dem Vortag vermissten Person im Bereich Lehrte in der Region Hannover.

Da gemeinsam mit den Einsatzkräften des DRK Empelde Helfende und Rettungshunde in ausreichender Anzahl zur Verfügung standen, wurden beide Einsätze in die Bearbeitung genommen. Außerhalb der Stadtgrenze von Lehrte wurde dabei die Suche durch 21 Helfende der Johanniter, unter Einsatz von fünf Rettungshundeteams und der neu im Einsatz befindlichen Drohne des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm aufgenommen. Sie konnte aber bereits knapp zehn Minuten nach Beginn wieder beendet werden, da die Vermisste im Stadtgebiet Lehrte durch Passanten lebend aufgefunden wurde.

Die Einsatzkräfte verlegten daraufhin umgehend zum hannoverschen Zoo, wo sich bereits 18 Ehrenamtliche des DRK mit drei Rettungshunden und zwei weitere Rettungshundeteams der Johanniter in der Suche befanden. Während dieser Suche mit zehn Rettungshunden zeichnete sich ab, dass der Einsatz weiterer Rettungshundeteams erforderlich werden würde. Zur Ablösung der im Einsatz befindlichen Ehrenamtlichen wurden daraufhin die Rettungshundestaffeln des THW Ronnenberg und der Arbeitsgemeinschaft Rettungshunde Braunschweig (Malteser Braunschweig, Johanniter Braunschweig, DRK Peine, BRH Harz/Heide) angefordert, die den Einsatz mit 43 Ehrenamtlichen und sechs Rettungshunden übernahmen.

In den frühen Morgenstunden musste der Einsatz zunächst erfolglos abgebrochen werden. Wenige Stunden später wurde die Suche wieder aufgenommen, diesmal durch Einsatzkräfte der Polizei, die unter anderem zu Fuß in Suchketten und zu Pferde das Waldgebiet durchkämmten. Nachdem die Vermisste bis in die Nachmittagsstunden nicht aufgefunden werden konnte, kam es zu einer neuerlichen Anforderung der Rettungshundestaffeln der Johanniter und des DRK durch die Polizei.

Zur Fortsetzung der Suche machten sich daraufhin 41 Helfende der Johanniter vom Ortsverband Hannover-Wasserturm mit sechs Rettungshunden und der Drohne sowie 15 Helfende des DRK Empelde mit zwei Rettungshunden auf den Weg in den Stadtteil Kleefeld. Mit Eintreffen an der Einsatzstelle entdeckte einer der Helfenden eine zusammengekauerte Person am Wegrand eines bewaldeten Gebietes. Sehr schnell stand fest, dass es sich hierbei um die vermisste Person handelte, die offenbar kurz zuvor aus dem dicht bewachsenen, nicht einsehbaren Waldstück gekrochen war. Unverzüglich wurde die medizinische Versorgung der Person durch Notfall- und Rettungssanitäter*innen der Johanniter übernommen, die nach umfänglicher Versorgung vor Ort den Transport der zuvor Vermissten mit einem Rettungswagen in ein hannoversches Krankenhaus durchführten.

In den Gesichtern aller Beteiligter standen die Freude und Zufriedenheit über den glücklichen Ausgang beider Vermisstensuchen, die Menschen und Rettungshunden insbesondere im Bereich der stark bewachsenen Eilenriede größte körperliche Anstrengungen abverlangt hatten. Den Abschluss der beiden ereignisreichen Tage begingen die Helfenden des DRK und der Johanniter gemeinsam auf dem Gelände der Johanniter-Wache am Kabelkamp.

Die Johanniter bedanken sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Polizei Hannover und allen beteiligten Organisationen. Den aufgefundenen Personen wünschen sie eine baldige und vollständige Genesung.

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