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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Senioren

10 Jahre Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land

31. Mai 2023/in Region Hannover

Stützpunkt feiert mit Mitarbeiter*innen, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung sowie Netzwerkpartner*innen aus acht Kommunen

RONNENBERG (PM). Seit nunmehr zehn Jahren beraten die Mitarbeitenden des Senioren- und Pflegestützpunktes Calenberger Land (SPN) die Einwohner*innen der südwestlichen Region Hannover vertraulich und kostenlos. Immer mehr pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen und andere Interessierte aus Barsinghausen, Gehrden, Hemmingen, Laatzen, Pattensen, Ronnenberg, Springe und Wennigsen nehmen dieses Angebot wahr.

„Dieser Erfolg ist vor allem der guten Zusammenarbeit und den Kooperationen mit den Akteur*innen in den Städten und Gemeinden zu verdanken. Hier zeigt sich wieder deutlich: Je besser ein Hilfsnetzwerk funktioniert, desto mehr Menschen können davon profitieren“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend der Region, bei der Feier des Stützpunktes mit vielen Gästen aus den acht Kommunen, für die der Stützpunkt vorrangig zuständig ist.

2013 wurde der Pflegestützpunkt Calenberger Land in Ronnenberg als dritter Pflegestützpunkt im Umland eröffnet, der seitdem an seinem Standort sowie in Außensprechstunden in seinem Versorgungsgebiet Beratung und Begleitung anbietet. Im Jahr 2014 kam die Förderung für den Seniorenservice durch das Land Niedersachsen hinzu, die verschiedene Förderschwerpunkte ermöglichte, wie etwa die Wohnberatung, die die Region im Angebot hatte, oder die Förderung des DUO-Seniorenbegleitungs-Programms im Umland.

In den acht Städten und Gemeinden des Versorgungsgebietes Calenberger Land – Barsinghausen, Hemmingen, Gehrden, Laatzen, Pattensen, Ronnenberg, Springe, Wennigsen – waren zum Stichtag 31. Dezember 2019 von 197.312 Einwohner*innen 11.115 pflegebedürftig. Das entspricht einem Anteil von 5,6 Prozent in den acht Kommunen – in der gesamten Region lag der Anteil der pflegebedürftigen Menschen zum gleichen Stichtag bei 5,1 Prozent. Seit 2014 bis heute hat der Senioren- und Pflegestützpunkt mehr als 7.800 Beratungen durchgeführt – telefonisch, persönlich im Stützpunkt oder auch bei den Ratsuchenden zuhause. Auch per Post kommen Anfragen beim Stützpunkt an, seit der Corona-Pandemie bieten die Stützpunkte auch Beratungsgespräche online an.

Kontakt: Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Löwenberger Straße 2A
30952 Ronnenberg, Telefon:
(0511) 700 201 14, E-Mail: SPN.CalenbergerLand@region-hannover.de

Die Öffnungszeiten des Senioren- und Pflegestützpunktes im Überblick:
Montag:                                 8.15-12 Uhr und 13-16 Uhr
Dienstag und Mittwoch       8.15-12 Uhr
Donnerstag                          8.15-12 Uhr und 15-17 Uhr
Freitag:                                  8.15-12 Uhr

sowie nach Vereinbarung.

Personensuche

Nächtliche Personensuche der Feuerwehr in der Gartenstadt Lohne

31. Mai 2023/in Region Hannover

70 Feuerwehrleute suchen 82-Jährigen nachts an einem Teich – Person wurde nach dem Einsatz in einem Nachbarort wohlbehalten aufgefunden

ISERNHAGEN (red). Gegen 0:37 Uhr wurden gleich mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Isernhagen zu einer Personensuche an einen Teich bei der Gartenstadt Lohne (Neuwarmbüchen) alarmiert. Dort wurde ein seit Dienstag vermisster 82-Jähriger aus Neuwarmbüchen vermutet.

Hell erleuchtet war der gesamte See, der an der Straße Auf dem Kley vor der Gartenstadt Lohne liegt. Mit Feuerwehrtauchern der Freiwilligen Feuerwehr Burgdorf wurde der Teich systematisch abgesucht. Die weiteren Einsatzkräfte der Feuerwehr Isernhagen durchsuchten den Böschungsbereich. Der Teich selbst ist stellenweise nur brusttief, aber stark verkrautet.

Gegen 3:30 Uhr entschied sich Einsatzleiter Jan Jürgens von der Feuerwehr Neuwarmbüchen für einen Einsatzabbruch. Die Suche verlief in der Nacht ergebnislos.

Zuvor hatten Suchhunde der Polizei die vermeintliche Spur des Vermissten bis an den Teich verfolgen können. Auch ein Hubschrauber wurde vor dem Einsatz der Feuerwehr schon einige Stunden zuvor eingesetzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Isernhagen war mit den Ortswehr Altwarmbüchen, Neuwarmbüchen, Kirchhorst, Stelle, Isernhagen H.B., Isernhagen K.B. und dem Einsatzleitwagen aus Isernhagen N.B. an dem Einsatz beteiligt. Zusätzlich hatte man zur Unterstützung die Tauchergruppe mit mehreren Tauchern der Feuerwehr Burgdorf alarmiert. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.

Wie die Polizei mitteilte, konnte die vermisste Person gegen 5:15 Uhr von Polizeibeamten in einem Nachbarort aufgefunden werden und musste mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

  • Nächtliche Personensuche der Feuerwehr in der Gartenstadt Lohne – BGPress 1036258
    Mit Tauchern der Feuerwehr Burgdorf wurde das Teichgebiet abgesucht © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Nächtliche Personensuche der Feuerwehr in der Gartenstadt Lohne – BGPress 1036251
    Die Einsatzsatzleitung koordinierte den Sucheinsatz gleich in mehreren Einsatzabschnitten © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Nächtliche Personensuche der Feuerwehr in der Gartenstadt Lohne – BGPress 1036242
    Mit mehreren Lichtmasten wurde der Teich ausgeleuchtet. Feuerwehrleute suchten den Böschungsbereich ab © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Nächtliche Personensuche der Feuerwehr in der Gartenstadt Lohne – BGPress 1036265 1
    Gegen 3:30 Uhr entschied Einsatzleiter Jan Jürgens der Feuerwehr Neuwarmbüchen nach mehrstündiger erfolgloser Suche den Einsatzabbruch © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund um den Teich waren gleich mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Lichtmasten aufgestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit Spezialanzügen durchsuchen Feuerwehrleute den teilweise nur brusttiefen nahen Uferbereich © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Personensuche an einem Teich an der Straße Auf dem Kley in der Gartenstadt Lohne (Neuwarmbüchen) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
A2

PKW überschlägt sich bei Lehrte auf der A2

30. Mai 2023/in Region Hannover

Anhänger wird auf Gegenfahrbahn geschleudert – mehrere Personen verletzt

LEHRTE (ots). Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte und Hämelerwald wurden am heutigen Montag, dem 29.5.2023 um 14:11 auf die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Berlin alarmiert. Grund der Alarmierung war ein vorausgegangener schwerer Verkehrsunfall mit einer gemeldeten eingeklemmten Person und mehreren beteiligten Pkw.

Ersten, derzeit noch unbestätigten Informationen befuhr der Fahrer eines Gespannes bestehend aus Pickup und Anhänger zum Unfallzeitpunkt die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Berlin. Der Anhänger schaukelte sich auf, hob ab sodass es auf linken Spur zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw kam. Die Insassen wurden nicht verletzt. Der Anhänger wurde schleuderte daraufhin auf die Gegenfahrbahn. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer ist daraufhin mit dem Pickup zusammengestoßen. Der Pickup überschlug sich und kam dann in Dachlage auf der mittleren Spur zum Stehen. Fahrer und Beifahrerin des Pickups wurden hierdurch im Fahrzeug eingeschlossen, der Fahrer wurde eingeklemmt. Die Feuerwehr verschaffte sich durch die hintere Tür Zugang zur Kabine und drückte diese dann mittels Rettungszylinder auseinander, sodass der Fahrer schnellstmöglich und Patientengerecht in Absprache mit dem Notarzt über die Beifahrerseite aus dem Pickup gerettet werden konnte. Fahrer und Beifahrerin erlitten mittelschwere Verletzungen.

Wie durch ein Wunder kam es auf der Gegenfahrbahn zu keinem Zusammenstoß von weiteren Verkehrsteilnehmern mit dem Anhänger. Dieser kam im Grünstreifen zum Stehen. Die geladene Gasflasche wurde vorsorglich gekühlt.

Insgesamt wurden bei dem Einsatz zwei Personen mittelschwer, sowie 1x leicht verletzt. 3 weitere betroffene Personen erlitten einen Schock. Während des Einsatzes wurde die A2 in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt. Der Einsatz war gegen 15:30 beendet.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Lehrte und Hämelerwald mit insgesamt 7 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften sowie 4 RTW, der Christoph 4, sowie ein Nef und die Polizei.

Fahrradwettbewerb STADTRADELN 2023 startet am 4. Juni – Radfahren

Fahrradwettbewerb STADTRADELN 2023 startet am 4. Juni

26. Mai 2023/in Region Hannover

Drei Wochen lang wieder Kilometer sammeln, großer Auftakt am Maschsee Nordufer

REGION HANNOVER (PM). Er ist mittlerweile eine Institution im Veranstaltungskalender der Region Hannover. Der jährliche Wettbewerb STADTRADELN geht mit einer großen Auftaktveranstaltung am 4. Juni wieder los. Der STADTRADELN-Wettbewerb des Klimas-Bündnisses ist in diesem Jahr vom 4. bis 24. Juni.

Die Anmeldung für die jeweilige Stadt oder Gemeinde in der gewohnt, gearbeitet, studiert oder zur Schule gegangen wird, ist ab sofort unter www.stadtradeln.de möglich.

Der Startschuss für den diesjährigen Wettbewerb, bei dem es darum geht, möglichst viele Fahrrad-Kilometer für die Kommune zu sammeln, fällt bei einer zentralen Auftaktveranstaltung am Maschsee Nordurfer (Kurt-Schwitters-Platz bis zur Geibelstraße) von 13 bis 18 Uhr. Das Rudolf von Bennigsen Ufer wird dann für den motorisierten Verkehr gesperrt und es findet ein Fahrradfest statt. Das Programm umfasst Fahrradstunts, ein Sprintcup, Radvorführungen, eine Kidsarea, Livemusik und kulinarische Angebote. Und es gibt natürlich die Möglichkeit, bereits Kilometer für STADTRADELN zu sammeln.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Nach dem Rekordjahr 2022 ist es natürlich das Ziel, in diesem Jahr die Marke von 24.000 Teilnehmenden zu knacken. Wir möchten den ersten Platz in Deutschland, den wir schon viermal hatten, wieder zurück in die Region holen. Das Fahrrad ist in unserem Aktionsplan Verkehrswende ein ganz zentraler Anker, auf den wir großen Wert legen. Das kann man auch, denn Radfahren hält nicht nur fit, es spart auch CO2. Davon abgesehen ist das Fahrrad gerade für die berühmte letzte Meile oftmals das mit Abstand schnellste Verkehrsmittel. Das STADTRADELN ist ein guter Anlass, das Fahrrad frühlings- und sommerfit zu machen und loszuradeln.“

So funktioniert das STADTRADELN 2023

STADTRADELN ist ein vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis initiierter Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang in Teams möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und so für die eigene Kommune und das eigene Team Kilometer zu sammeln und CO2 einzusparen. Am Ende der Aktion werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen in drei verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Um besonders die Schüler*innen und Lehrer*innen zur Teilnahme zu motivieren, lobt die Region Hannover gemeinsam mit dem Umweltzentrum Hannover in diesem Jahr wieder einen gesonderten Schulwettbewerb mit Preisen aus. Während des STADTRADELN werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, wie die zentrale Auftaktveranstaltung, eine Landerleben-Tour und eine regionale Velo City Night stattfinden. Zudem werden Touren und Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden etwa durch den ADFC angeboten. Die besten Kommunen, Teams und Schulen aus der Region Hannover werden auf dem Entdeckertag der Region Hannover am 10.September ausgezeichnet.

Kilometer gegen Prämien tauschen mit der Bike-Citizens-App

 

Besonders komfortabel lassen sich die geradelten Kilometer mit der offiziellen Fahrradnavigations-App der Region Hannover „Bike Citizens“ erfassen. Einfach beim Radfahren mitlaufen lassen – fertig. In der App gibt es zudem Tourenvorschläge zum Nachradeln. Zum Start des STADTRADELN können mit der Fahrrad-App im Rahmen der Bike-Benefit-Kampagne Bonuspunkte gesammelt und bei Partnerinnen und Partnern in der Region Hannover gegen kleine Prämien eingelöst werden. Die Bike-Benefit-Kampagne läuft vom 4. Juni bis 31. Oktober 2023. Alle Infos unter www.hannover.de/fahrrad-app

STADTRADELN Landerleben Tour und Velo City Night

 

Fester Bestandteil der STADTRADELN-Saison ist die Velo City Night. Sie wird in diesem Jahr in Neustadt am Rübenberge stattfinden, konkret am 23. Juni 2023. Los geht es ab 20 Uhr, um 22.30 Uhr ist das Ende der Tour geplant. Treffpunkt ist der Marktplatz in Neustadt a.Rbge., die genaue Strecke wird noch bekannt gegeben. Alle Infos dazu gibt es unter www.velohannover.de/velo-city-night/termine/.

Ebenfalls nicht fehlen darf die Landerleben Tour. Sie findet am 11. Juni statt, in diesem Jahr geht es aus Hannover zum Adolphshof in Hämelerwald. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.stadtradeln.de. Unter dieser Seite finden Sie auch fortlaufend aktualisiert alle Informationen und Angebote rund ums STADTRADELN 2023.

365-Euro-Jobticket

Regionsversammlung beschließt 365-Euro-Jobticket

24. Mai 2023/in Region Hannover

Auch Mitarbeiter*innen der Regionsverwaltung profitieren künftig vom Zuschuss – Auch Landeshauptstadt plant die Einführung

REGION HANNOVER (PM/red). Der Weg für das 365-Euro-Jobticket ist jetzt auch für die Beschäftigten der Regionsverwaltung frei. Die Regionsversammlung hat den Plänen jetzt politisch zugestimmt. Damit kann das 365-Euro-Jobticket nun auch von tariflich Beschäftigten und Beamt*innen der Regionsverwaltung gebucht werden.

Regionspräsident Steffen Krach: „Ich danke der Regionsversammlung für diesen Beschluss. Für uns als Arbeitgeber*in im öffentlichen Dienst ist es wichtig, dass wir im Wettbewerb um Arbeitskräfte im Vergleich zu privaten Arbeitgeber*innen konkurrenzfähig bleiben. Dass wir unseren Beschäftigten nun zeitnah das 365-Euro-Jobticket anbieten können, zeigt, was möglich ist, wenn man sich dafür einsetzt.“ Mit dem Beschluss der Regionsversammlung haben die Mitarbeiter*innen der Regionsverwaltung nun ab dem 1. Juli 2023 die Möglichkeit, ihr bisheriges Jobticket als Deutschlandticket zu nutzen.

Die Finanzierung des 365-Euro-Jobtickets wird durch verschiedene Beiträge sichergestellt: Der GVH gewährt den Arbeitgebern einen Rabatt von 2,45 Euro (5%), die Region Hannover leistet einen Zuschuss von 3,90 Euro und die Arbeitgeber beteiligen sich mit 12,25 Euro (25%) als Zuschuss. Für das Jobticket der Regionsverwaltung übernimmt die Region als Arbeitgeberin auch letzteren Zuschuss. Dadurch reduziert sich der monatliche Beitrag für die Mitarbeiter*innen auf lediglich 30,40 Euro.

Die Umsetzung des „Hannover Jobtickets“ war zunächst auf Schwierigkeiten gestoßen, da sowohl besoldungs- als auch tarifrechtliche Regelungen entgegenstanden. Eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 20 Abs. 5 des Niedersächsischen Besoldungsgesetzes (NBesG) beim Niedersächsischen Innenministerium in Absprache mit dem Niedersächsischen Finanzministerium erlaubt es der Region Hannover nun, den Zuschuss als sonstige Geldzuwendung an Beamt*innen zu gewähren. Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst war ein Beschluss des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) vom 11. Mai 2023 der notwendige Schritt, um das 365-Euro-Ticket anbieten zu können. Hier hat der KAV den Mobilitätszuschuss des Arbeitgebers in die Liste der allgemein zulässigen übertariflichen Leistungen aufgenommen.

Auch die Stadt Hannover plant für ihre rund 11.000 Beschäftigten die Einführung eines 365-Euro-Tickets. Für dieses Vorhaben müssen aber die Ratsgremien in der Landeshauptstadt noch zustimmen. Mit der Einführung des 365-Euro-Tickets soll den Öffentlichen Dienst als Arbeitsgeber zusätzlich gestärkt werden.

LKW Brand Mellendorf A7

LKW brennt auf der A7 bei Mellendorf

23. Mai 2023/in Region Hannover

Brand verursacht kilometerlange Staus auf A7 und A352. Fünf Ortswehren im Einsatz.

WEDEMARK (PM/red). Am heutigen Dienstagmorgen, gegen 05.17 Uhr, wurden die Feuerwehren der Wedemark zu einem Lkw – Brand auf die BAB 7 / Abzweig A 352 alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Gailhof und Meitze brannte die Zugmaschine des Sattelaufliegers in voller Ausdehnung und das Feuer griff bereits auf den Auflieger über. Der Fahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien ubd blieb unverletzt. Beladen war der LKW mit Lebensmittel und Supermarktwaren. Aufgrund des anfachenden Windes und der hohen Brandlast durch die Beladung wurde die Ortsfeuerwehr Elze mit ihrem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Unter der Leitung vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Sebastian Jagau wurde mit diversen Atemschutztrupps die Brandbekämpfung durchgeführt. Gegen 6:20 Uhr konnte damit begonnen werden, die Ladung per Hand auseinanderzuziehen, um mithilfe der Wärmebildkamera noch vorhanden Brandnester abzulöschen. Die Löschwassermenge von mehr als 15000 Litern wurde per Pendelverkehr mit den wasserführenden Fahrzeugen auf der gesperrten Fahrbahn gewährleistet.

Während der Einsatz– und Bergungsmaßnahmen war die A7 Richtung Süden vor dem Abzweig zur A352 vollständig gesperrt.

Die Vollsperrung der Autobahn führte im Gemeindegebiet Wedemark und darüber hinaus zu Verkehrsstörungen und erheblichen Staus auf der A7 und der A352. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu beträchtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die fünf eingesetzten Ortswehren waren mit 45 Einsatzkräften im Einsatz.

Brandbekämpfung LKW Brand

Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig © Freiwillige Feuerwehr Wedemark

Deutschlandticket

Deutschlandticket im GVH

22. Mai 2023/in Region Hannover

Bereits mehr als 16.000 Abos verkauft

HANNOVER (PM). Beim GVH (Großraum-Verkehr Hannover) sind 16.292 Deutschlandtickets bestellt worden, davon die meisten mit Gültigkeit ab dem 1. Juni.

Zur Erinnerung: Der Verkaufsstart des Deutschlandtickets musste aufgrund des Hackerangriffs auf die IT-Systeme der ÜSTRA um einen Monat verschoben werden. Die ÜSTRA ist im GVH für die Kunden- und Abonnementverwaltung zuständig. Seit dem 8. Mai war der Verkauf über gvh.de möglich.

Von den aktuell mehr als 16.000 Käufern des Deutschlandtickets sind 10.264 Neukunden, also der überwiegende Teil. Der Rest sind Wechselkunden, diejenigen, die bereits GVH Abonnenten waren. Circa 4.300 Nutzer beziehen ihr Ticket in Verbindung mit der Region-S-Karte, rund 2.000 sind Studierende und knapp 300 nutzen als ehrenamtlich Tätige die Möglichkeit, ein 365-Euro-Ticket zu bestellen.

Regionspräsident Steffen Krach sagt: „Die Zahlen sprechen für sich. Die Verkehrswende geht nur, wenn der ÖPNV eine kostengünstige und verlässliche Alternative für die Menschen darstellt. Zuverlässig ist der GVH ohnehin – jetzt kommt noch dazu, dass die Bezahlbarkeit sich verbessert. Gerade die 4.300 verkauften Sozialtickets sind ein klares Signal. Wir haben hier in der Region Hannover eines der besten ÖPNV-Angebote Deutschlands – schön, wenn das jetzt noch mehr Menschen nutzen.“

GVH Geschäftsführer Ulf-Birger Franz: „Ich freue mich sehr darüber, dass so viele Menschen in so kurzer Zeit beim GVH ihr Deutschlandticket gekauft haben. Nach der ungeplanten Verzögerung durch den Hackerangriff war nicht klar, wie groß die Resonanz aktuell ausfallen würde. Offensichtlich ist es für viele Menschen von Bedeutung, dass sie bei Ihrem lokalen Anbieter, in diesem Fall dem GVH, bestellen können. Ich bedanke mich bei Allen, die die Verspätung bei der Buchung in Kauf genommen haben und dem GVH das Vertrauen schenken.“

Job-Ticket-Nutzende sind bei den hier genannten Zahlen nicht erfasst. Auswertungen zu Firmen und Anzahl der Mitarbeitenden laufen derzeit noch. Der GVH wird zu diesem Thema in Kürze zu einem separaten Pressetermin einladen.

Alle, die das Deutschlandticket für den 1. Juni bestellt haben, werden es rechtzeitig, in der Regel 48 Stunden vor Gültigkeitsbeginn, erhalten. Da die Bearbeitung der Bestellungen in vollem Gange ist, bittet der GVH von zwischenzeitlichen Nachfragen abzusehen.

Wer sich das begehrte Deutschlandticket zum nächstmöglichen Starttermin (1. Juli) sichern möchte, hat dazu noch einschließlich bis zum 10. Juni die Möglichkeit. Selbstverständlich können auch schon Buchungen für alle kommenden Monate darüber hinaus vorgenommen werden.

Die Buchung erfolgt über die Internetseite des GVH. Auf gvh.de werden Kundinnen und Kunden übersichtlich und komfortabel durch die verschiedenen zur Bestellung erforderlichen Schritte geleitet. Wer den Bestellvorgang abgeschlossen hat, erhält zunächst eine Buchungsübersicht. Der Erhalt der Buchungsbestätigung kann einige Tage dauern. Das Ticket selbst erhält der Kunde spätestens 48 Stunden vor dem Gültigkeitsbeginn.  Um das Ticket zu erhalten, muss der Käufer die GVH App nutzen. Das bestellte Ticket wird dort bereitgestellt. Wer die GVH App noch nicht nutzt, erhält sie für iPhones im App Store und für Android Handys bei Google Play.

Zwingend erforderlich:

Bei der Bestellung des Tickets auf gvh.de und der Registrierung in der GVH App muss die identische Mailadresse verwendet werden.

Alle Informationen zum Deutschlandticket gibt es unter gvh.de. Interessierte sollten sich hier informieren.

Eine FAQ-Liste gibt Antworten auf die meistgestellten Fragen.

Aussergwöhnlicher Einsatz

Aussergewöhnlicher Einsatz für Feuerwehr Laatzen

22. Mai 2023/in Region Hannover

Feuerwehrkräfte tragen zwei Rollstuhlfahrer bis in den 10. Stock

LAATZEN (PM). Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen am Sonnabend gegen 20.25 Uhr alarmiert. In einem Hochhaus (60 Wohnungen auf insgesamt zwölf Etagen) war seit einigen Stunden der Aufzug defekt. Zwei Bewohner warteten bereits vor dem Eingang, um in ihre Wohnungen zurückkehren zu können.

Immer in Vierertrupps trugen die Einsatzkräfte erst den 27 Jahre alten Mann in das 3. Obergeschoss und anschließend die 46-jährige Frau in das 10. Obergeschoss. Beide Personen saßen dabei in ihren Rollis, teilweise in „Schräglage“ ging es langsam von Etage zu Etage. Bis zum 10. Obergeschoss wechselte sogar das Team der Feuerwehr einmal die Kräfte aus. Glücklicherweise konnten die Helfer auf ihre Einsatzjacke sowie den Helm verzichten, trotzdem kamen sie ganz schön ins Schwitzen.

Gegen 21.30 Uhr waren die beiden Fahrzeuge sowie ein knappes Dutzend Helfer wieder eingerückt.

PKW brennt aus

PKW brennt unter Brücke aus

19. Mai 2023/in Region Hannover

Fahrer blieb unverletzt

LAATZEN (PM). Zu einem PKW-Brand rückte die Ortsfeuerwehr Rethen am Himmelfahrtstag gegen 22.50 Uhr aus. Unter der langgezogenen Brücke der Bundesstraße 443 Richtung Koldingen stand bei Eintreffen ein Kleinwagen in hellen Flammen. Das Fahrzeug brannte aus, der Fahrer blieb unverletzt. Es war genau 22.48 Uhr als die Funkalarmempfänger der Rethener Ortsfeuerwehr piepten „Brennt PKW unter Brücke“ stand in der Meldung.

Mit zwei Fahrzeugen und zehn Helfern waren die Kräfte wenige Minuten später vor Ort unterhalb der B443 (dort üben immer die Fahrschulen, gepflasterte Fläche nahe den Teichen). Zu retten gab es leider wenig, der Kleinwagen Hyundai I10 brannte komplett aus. Mit etwa 1000 Litern Wasser und reichlich Schaum löschte der Angriffstrupp unter Atemschutz die Flammen. Um 23.12 Uhr meldete die Feuerwehr bereits „Feuer aus-Nachlöscharbeiten“. Mit einer Brechstange wurde gegen 23.20 Uhr die Motorhaube gewaltsam geöffnet, um auch dort letzte Löscharbeiten zu erledigen. Die Brücke ist nun von unten von der starken Rauchentwicklung „geschwärzt“.

Der 23-jährige Fahrer des Kleinwagens hatte sein Fahrzeug unter der Brücke abgestellt. Als er zurückkam, brannte das Auto. Oben an der B443 wieß er der Feuerwehr vorbildlich den Weg zur Einsatzstelle. Um 23.40 Uhr wurden die Schläuche sowie die benutzten Werkzeuge eingepackt und der Lichtmast des Löschfahrzeugs eingefahren. Gegen 0 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Rethen wieder ein.

Erste Ermittlungen zur Brandursache nahm die Polizei noch in der Nacht auf.

Waldbrand

Neue Waldbrandbeauftragte in der Region Hannover ernannt

17. Mai 2023/in Region Hannover

Region Hannover bestellt ehrenamtliche Fachleute für die Brandprävention

REGION HANNOVER (PM/cmm). Waldbrände gehören auch in der Region Hannover zu den Begleiterscheinungen des Klimawandels. Steigende Durchschnittstemperaturen zusammen mit sinkenden Niederschlagsmengen können zu Dürreperioden führen. In den Wäldern im Umland und in der Landeshauptstadt Hannover steigt dadurch das Risiko für Waldbrände.

Die Region Hannover hat deshalb für ihren Zuständigkeitsbereich insgesamt elf Gefahrenbezirke festgelegt, in denen ehrenamtliche Waldbrandbeauftragte vorsorgliche Maßnahmen in Abstimmung mit den jeweiligen kommunalen Feuerwehren gegen die zunehmende Brandgefahr treffen.

Felix Bettin (Gebiet der Landeshauptstadt Hannover), Thomas Held (Springe), Benjamin Evers (Uetze), Hannes Möhlecke (Fuhrberg), Johanna Hagemann (Lehrte) sowie Jörg Hagemann und Andreas Böttcher (Langenhagen und Wedemark) erhielten am 11.05.2023 aus der Hand von Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, ihre Bestellungsurkunden. Hannes Vokuhl wurde zum Regionswaldbrandbeauftragten ernannt.

„Durch die globale Erderwärmung werden Waldbrände in Zukunft noch intensiver werden“, so der Dezernent: „Egal ob sie durch Blitze, Brandstiftung oder menschliche Unachtsamkeit ausgelöst werden. Durch Hitzestress, Trockenheit und Schadinsekten vorgeschädigte Waldbestände sind anfällig für größere Brandgeschehen. Die offizielle Bestellung der Waldbrandbeauftragten und des Regionswaldbrandbeauftragten ist daher ein wichtiger Baustein im Klimaanpassungskonzept der Region Hannover in der Schlüsselmaßnahme ‚Vorbeugender Bevölkerungsschutz‘“.

„Die Gefahr von Waldbränden ist in Deutschland insgesamt gestiegen. In den Jahren 2018 und 2019 verbrannte im Durchschnitt 30-mal mehr Waldfläche als zwischen den Jahren 1991 und 2019“, sagte Palandt weiter: „Umso wichtiger wird die Waldbrandvorsorge, bei der Forstexpert*innen mitwirken. Wir würden uns freuen, weitere fachkundige Menschen für dieses Ehrenamt gewinnen zu können, die uns bei dieser wichtigen Aufgabe in der Gefahrenabwehr unterstützen.“ Eine von der Regionsversammlung beschlossene Aufwandsentschädigung soll einen zusätzlichen Anreiz für den ehrenamtlichen Einsatz geben.

Aufgaben der Waldbrandbeauftragten und des Regionswaldbrandbeauftragten Förster*innen aller Verwaltungsorganisationen nehmen häufig die Tätigkeit der/des Waldbrandbeauftragten wahr, um die löschenden Einsatzkräfte vor Ort mit ihrem Fachwissen bei der Brandbekämpfung zu beraten. Grundlage für diese Spezialaufgabe ist das niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) mit
den Paragraphen 18 und 19. Sie dürfen nur mit ihrer Zustimmung und der Zustimmung ihres Dienstherren oder Arbeitgebers bestellt werden. In der Region Hannover sind derzeit drei Waldgefahrenbezirke unbesetzt, ein weiterer ist nur für eine Teilfläche besetzt.

Waldbrandbeauftragte treffen vorsorgliche Maßnahmen gegen Brände. Insbesondere sollen sie einen Warndienst für die Waldeigentümer*innen organisieren. Bei Ausbruch eines Feuers unterstützen die Waldbrandbeauftragten die Einsatzleitung der Löschkräfte.
Sie verfügen über Kenntnisse zu Eigentums- und Wegeverhältnisse sowie über vorhandene Löschwasserentnahmestellen und wirken mit bei der Aktualisierung der Waldbrandeinsatzkarten. Sie können zudem anordnen, dass Waldbesitzende auf eigene Kosten Zufahrten, Wendeplätze und Wasserstellen für die Feuerwehren anlegen und im Rahmen der wirtschaftlichen Zumutbarkeit weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Regionswaldbrandbeauftragter Vokuhl fördert die Zusammenarbeit der Beauftragten mit dem amtierenden Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. Er berät die Region Hannover fachlich, sorgt für die Unterrichtung und Fortbildung der Waldbrandbeauftragten in allen die Waldbrandbekämpfung betreffenden Fragen und ist Mitglied im Katastrophenschutzstab. Er wirkt im Brandfall in der Technischen Einsatzleitung mit.

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