BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Sieger die Kinderfeuerwehr Ahlten

Feuerwehr-Nachwuchs feiert Jubiläen bei großem Zeltlager in Lehrte

18. Juni 2026/in Region Hannover

Mehr als 230 Kinder und Jugendliche nahmen am Stadtjugendfeuerwehrzeltlager und den Spielen ohne Grenzen in Ahlten teil.

LEHRTE (redu) – Mit einem gemeinsamen Stadtjugendfeuerwehrzeltlager und den Spielen ohne Grenzen hat der Feuerwehr-Nachwuchs am vergangenen Wochenende in Ahlten gleich zwei Jubiläen gefeiert. Anlass waren das 20-jährige Bestehen der Kinderfeuerwehr und das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Ahlten.

Mehr als 230 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet kamen zusammen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Teamgeist und Nachwuchsförderung bei den Feuerwehren.

Für den Feuerwehr-Nachwuchs begann das Wochenende bereits am Freitagnachmittag. Insgesamt 88 Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren reisten zum Stadtjugendfeuerwehrzeltlager nach Ahlten an und errichteten ihre Zelte auf dem Übungsplatz der Stadtfeuerwehr. Nach der Begrüßung führte ein Orientierungsmarsch durch die Ortschaft. An mehreren Stationen sammelten die Teilnehmenden Legobausteine, aus denen anschließend ein Feuerwehrauto gebaut werden musste.

Spiele rund um das Feuerwehrhaus

Am Samstag kamen zusätzlich 143 Kinder der Kinderfeuerwehren aus dem Stadtgebiet nach Ahlten. Rund um das Feuerwehrhaus hatten die Betreuerinnen und Betreuer zahlreiche altersgerechte Stationen vorbereitet. Während die Kinder unter anderem beim Stiefelweitwurf oder bei Beobachtungsaufgaben ihr Können zeigten, mussten die Jugendfeuerwehrmitglieder Feuerwehrgeräte ihrem Gewicht zuordnen, Knoten binden und einen Parcours bewältigen.

Für eine willkommene Stärkung sorgten ein gemeinsames Mittagessen und ein Eiswagen auf dem Feuerwehrgelände. Auch ein zwischenzeitlicher Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht beeinträchtigen.

Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr bei einer Aufgabe am Löschfahrzeug © Feuerwehr Lehrte

Ehrungen und Siegerteams

Bei der Siegerehrung der Kinderfeuerwehren setzte sich die Gruppe Ahlten 1 vor Hämelerwald 1 und Sievershausen 1 durch. Die Jugendlichen verbrachten anschließend einen weiteren Abend am Lagerfeuer und eine weitere Nacht in ihrer Zeltstadt.

Am Sonntag wurde zunächst der ehemalige Ahltener Jugendwart David Lakisa für sein langjähriges Engagement ausgezeichnet. Bei der abschließenden Wertung der Jugendfeuerwehren gab es eine Besonderheit: Aufgrund von Punktgleichheit teilten sich die Teams aus Ahlten, Arpke und Immensen gemeinsam den ersten Platz. Zweite und dritte Plätze wurden daher nicht vergeben.

Drehleitereinsatz in Isernhagen

Badezimmerbrand in Isernhagen: Feuer im Rohbau schnell gelöscht

15. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Feuerwehren rückten zu einem Brand in einem Wohnhaus im Rohbau aus. Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl konnte verhindert werden.

ISERNHAGEN (redu) – Ein Badezimmerbrand in einem Wohnhaus im Rohbau hat am Montagmorgen einen Großeinsatz mehrerer Ortsfeuerwehren ausgelöst. Durch den schnellen Einsatz der Kräfte konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden.

Die starke Rauchentwicklung betraf das gesamte Gebäude. Zusätzlich mussten beschädigte Baustützen auf mögliche Auswirkungen auf die Standsicherheit überprüft werden.

Nach der ersten Alarmierung der Feuerwehr Isernhagen KB sowie der Drehleiter aus Altwarmbüchen wegen eines gemeldeten Brandes in einem Badezimmer wurde das Einsatzstichwort im weiteren Verlauf auf „B2 – Feuer Gebäude“ erhöht.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB und Neuwarmbüchen. Vor Ort bestätigte sich ein Badezimmerbrand in einem Wohnhaus, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.

Rauch im gesamten Gebäude

Die entstehende Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten die Flammen zügig eindämmen.

Durch das schnelle Eingreifen wurde verhindert, dass sich das Feuer auf den Dachstuhl ausbreitet. Insgesamt kamen drei Atemschutztrupps zum Einsatz.

Feuerwehrkräfte unter Atemschutz

Feuerwehreinsatzkräfte unter Atemschutz © Carl-Marcus Müller

Baufachberater vom THW prüft Gebäudesicherheit

Im Gebäude befanden sich zudem mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden, sodass keine zusätzliche Gefahr entstand.

Da sich im Rohbau Baustützen befanden, die durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Baufachberater vom Technischen Hilfswerk (THW) Hannover hinzugezogen. Er sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht.

Zusätzlich schalteten die Einsatzkräfte das Gebäude stromlos und stellten die Wasserversorgung ab. Insgesamt waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften vor Ort.

Angriffstrupps bei Übung

Feuerwehr trainiert Tiefgaragenbrand im Maritim Airport Hotel

14. Juni 2026/in Region Hannover

Ortsfeuerwehr Langenhagen übt unter realistischen Bedingungen das Vorgehen in einer Tiefgarage.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Tiefgaragenbrand Übung der Ortsfeuerwehr Langenhagen hat am Donnerstagabend im Maritim Airport Hotel für Aufmerksamkeit gesorgt. Hinter dem scheinbaren Feuerwehreinsatz verbarg sich jedoch ein Ausbildungsdienst, bei dem Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen verschiedene Einsatzabläufe trainierten.

Die Übung diente der Ausbildung von Atemschutztrupps in einer weitläufigen Tiefgarage und sollte die Zusammenarbeit unter erschwerten Bedingungen verbessern.

Übung unter realistischen Bedingungen

Als die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen vor dem Haupteingang des Hotels Stellung bezog, gingen viele Gäste zunächst von einem echten Einsatz aus. Schnell konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Die Tiefgaragenbrand Übung war Teil der regelmäßigen Ausbildungsdienste der Ortsfeuerwehr Langenhagen.

Gruppenführerin Frauke Wegner und der stellvertretende Gruppenführer Kevin Kley hatten das Szenario vorbereitet. Unterstützt wurde die Ausbildung durch das Maritim Airport Hotel, das aufgrund laufender Sanierungsarbeiten geeignete Bereiche zur Verfügung stellte.

In der Tiefgarage wurden fiktive Brandstellen mit Blitzleuchten dargestellt. Gleichzeitig schalteten die Verantwortlichen die Beleuchtung ab, um die Sichtverhältnisse deutlich einzuschränken. Die hohen Temperaturen in den Räumlichkeiten sorgten zusätzlich für eine anspruchsvolle Übungslage.

Schwerpunkt Atemschutz

Trainiert wurden das systematische Absuchen größerer Hallenbereiche, die Kommunikation zwischen mehreren Atemschutztrupps sowie das Schlauchmanagement. Um Schäden am Gebäude auszuschließen, kamen keine wasserführenden Leitungen zum Einsatz.

Stattdessen arbeiteten die Einsatzkräfte mit leeren, zusätzlich beschwerten Schläuchen. Sichtschutzfolien auf den Atemschutzmasken erschwerten die Orientierung weiter und simulierten die Bedingungen eines verrauchten Einsatzortes.

Nach rund 50 Minuten endete die Ausbildung. Die Teilnehmenden zeigten sich erschöpft, bewerteten den Dienst jedoch durchweg positiv. Die Ortsfeuerwehr bedankte sich ausdrücklich bei Hotelleiter Breuckmann und den Mitarbeitenden des Maritim Airport Hotels für die Unterstützung und die Bereitstellung der Übungsfläche.

Partnerschaften und Austausch: Feuerwehr Sehnde nutzt INTERSCHUTZ für Begegnungen – Gruppenbild Muellingen Wirringen Sehnde FF 1

Partnerschaften und Austausch: Feuerwehr Sehnde nutzt INTERSCHUTZ für Begegnungen

11. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Ortsfeuerwehren aus Sehnde begrüßten nationale und internationale Gäste rund um die INTERSCHUTZ 2026.

SEHNDE (redu) – Die INTERSCHUTZ 2026 hat nicht nur Fachbesucher nach Hannover gelockt, sondern auch zahlreiche Begegnungen in Sehnde ermöglicht. Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, Jugendliche sowie internationale Fachleute nutzten die Messe für Austausch, Partnerschaftspflege und gemeinsame Erlebnisse.

Von Feuerwehrpartnerschaften über Jugendbegegnungen bis hin zu internationalen Fachgesprächen zeigte sich rund um die INTERSCHUTZ die vielfältige Vernetzung der Feuerwehren in der Region.

Partnerschaftstreffen und Jugendaustausch

Rund um die INTERSCHUTZ 2026 standen in mehreren Sehnder Ortsfeuerwehren nicht nur moderne Technik und Innovationen im Mittelpunkt. Auch der persönliche Austausch und die Pflege langjähriger Kontakte prägten das Wochenende.

Die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen begrüßte von Freitag bis Sonntag ihre Partnerfeuerwehr aus Heppenheim. Nach einem gemeinsamen Grillabend besuchten die Einsatzkräfte am Samstag die INTERSCHUTZ in Hannover. Dort informierten sie sich über aktuelle Entwicklungen im Feuerwehrwesen und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Der Abend klang anschließend in geselliger Runde aus.

Zeitgleich empfing die Jugendfeuerwehr Ilten ihre Partnerjugendfeuerwehr aus Hamburg-Langenhorn. Nach Kennenlernspielen und einem gemeinsamen Abendprogramm stand ebenfalls der Besuch der INTERSCHUTZ auf dem Programm. Insgesamt 41 Jugendliche und Betreuerinnen und Betreuer erkundeten die Messe und erhielten Einblicke in moderne Technik sowie die Geschichte des Feuerwehrwesens.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Kalibergs in Sehnde. Mit Genehmigung der Firma K+S konnte die Gruppe die Region aus besonderer Perspektive erleben. Den Abend verbrachten die Jugendlichen gemeinsam bei einem Essen und dem Fußballspiel Deutschland gegen die USA.

Partnerschaften und Austausch: Feuerwehr Sehnde nutzt INTERSCHUTZ für Begegnungen – Gruppenbild Grillen Bilm

Gruppenbild vom Grillen in Bild © Feuerwehr Sehnde

Internationale Vernetzung in Bilm

Auch die Ortsfeuerwehr Bilm war Gastgeber einer besonderen Veranstaltung. Gemeinsam mit dem Waldbrandteam e.V. und Scotty Firefighting wurde ein internationaler Grillabend zum Thema Vegetations- und Waldbrandbekämpfung organisiert.

Teilnehmer aus Deutschland, Spanien, Italien, Irland und den USA tauschten sich über aktuelle Herausforderungen, Ausbildungskonzepte, technische Entwicklungen und internationale Einsatzerfahrungen aus. Ziel war es, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke aufzubauen.

Für einen besonderen Moment sorgte die nachträgliche Würdigung des 50. Geburtstags eines italienischen Gastes. Das gemeinsame Geburtstagsständchen unterstrich die internationale und kameradschaftliche Atmosphäre des Abends.

Die verschiedenen Veranstaltungen verdeutlichten, dass die INTERSCHUTZ weit über das Messegelände hinaus Wirkung entfaltet. Neben Fachthemen standen vor allem persönliche Begegnungen, internationale Freundschaften und die Vernetzung innerhalb der Feuerwehrgemeinschaft im Mittelpunkt.

Hüttenbrand Wedemark

Feuerwehr bekämpft Hüttenbrand Wedemark mit Großaufgebot

9. Juni 2026/in Region Hannover

Rund 50 Einsatzkräfte waren nahe der A7 im Einsatz, nachdem eine alte Hütte in einem Waldgebiet in Brand geraten war.

WEDEMARK (redu) – Ein Hüttenbrand Wedemark hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz nahe der A7 ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine alte Hütte in einem Waldgebiet bereits in Vollbrand. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der abgelegenen Lage des Brandortes und der aufwendigen Wasserversorgung besonders anspruchsvoll.

Der Alarm für die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze, Mellendorf, Bissendorf und Wennebostel erfolgte am Dienstag gegen 18 Uhr. Gemeldet worden war zunächst ein Dachstuhlbrand in einem Waldstück nahe der Autobahn 7.

Der Hüttenbrand Wedemark stellte die Einsatzkräfte bereits bei der Anfahrt vor Herausforderungen. Vor Ort brannte eine etwa acht mal zehn Meter große alte Hütte in einem Waldgebiet in voller Ausdehnung.

Schwierige Wasserversorgung

Besonders aufwendig war die Versorgung mit Löschwasser. An der Landesstraße 310 wurden zwei Pumpen eingesetzt, um Wasser aus einem Fluss über eine längere Strecke bis zur Einsatzstelle zu fördern.

Zusätzlich unterstützte die Drohneneinheit der DLRG-Ortsgruppe Wedemark die Arbeiten aus der Luft. Mithilfe der Aufnahmen konnten verbliebene Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Drohnenaufnahme

Mit der DLRG-Drohne konnten die verbliebenen Glutnester lokalisiert werden © Feuerwehr Wedemark

Unterstützung durch weitere Kräfte

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Ortsfeuerwehr Elze mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte sowie 16 Fahrzeuge vor Ort.

Während der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die L310 zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten der Flammen auf das umliegende Waldgebiet verhindern.

 

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – Brandruine Wunstorf FF

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht

8. Juni 2026/in Region Hannover

Feuerwehr, THW und Spezialkräfte waren seit Sonntagabend auf dem ehemaligen Vion-Gelände im Großeinsatz.

WUNSTORF (redu) – Ein Großbrand Vion-Gelände hat seit Sonntagabend einen der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre in Wunstorf ausgelöst. Rund 300 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in einer Lagerhalle. Erst nach etwa 19 Stunden konnte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen.

Der umfangreiche Einsatz erforderte die Zusammenarbeit zahlreicher Feuerwehren, Spezialkräfte, des THW sowie weiterer Hilfsorganisationen. Die Nachlöscharbeiten und Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Bereits gegen 23:15 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr ein. Auch mehrere Lokführer meldeten eine starke Rauchentwicklung auf dem ehemaligen Vion-Gelände. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lagerhalle bereits in weiten Teilen in Flammen.

Umfangreiche Löschmaßnahmen

Wegen der Ausdehnung des Feuers erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe frühzeitig. Neben den Ortsfeuerwehren aus Wunstorf kamen zahlreiche überörtliche Einheiten zur Unterstützung hinzu. Insgesamt waren zeitweise rund 300 Einsatzkräfte vor Ort.

Für die Brandbekämpfung wurden drei Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen eingesetzt. Zudem verlegten die Einsatzkräfte rund sechs Kilometer Schlauchleitungen, um die Wasserversorgung aus mehreren Richtungen sicherzustellen. Unterstützung kam außerdem durch den Wasserförderzug der Stadtfeuerwehr Wunstorf.

Zur Lageerkundung setzte die Regionsfeuerwehr Hannover ihre Drohneneinheit ein. Die Luftbilder halfen der Einsatzleitung bei der Beurteilung der Brandentwicklung und der Koordinierung der Löschmaßnahmen.

Unterstützung durch THW und Spezialtechnik

Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Fachberater des THW hinzugezogen. Baufachberater empfahlen, Gebäudeteile kontrolliert niederzulegen, um Gefahren durch die beschädigte Bausubstanz zu minimieren. Teile der Dachkonstruktion ließ die Einsatzleitung gezielt abbrennen, um einen sicheren Löschangriff im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen.

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – BGPress 20260608 0718 BGPRESS 1398425

Fachberater THW Wunstorf und Baufachberater vom THW Hannover begutachten die Lagerhalle. © Bernd Günther

Erstmals unter realen Einsatzbedingungen kam bei der Ortsfeuerwehr Großenheidorn das Hochdruck-Schneid- und Löschsystem „Cobra“ zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Großfahrzeug der Flughafenfeuerwehr des Fliegerhorstes Wunstorf die Löscharbeiten.

Messungen des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Neustadt ergaben keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffwerte. Trotz deutlich wahrnehmbarer Rauch- und Geruchsentwicklung bestand nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr für die Bevölkerung. Vorsorglich wurden Warnmeldungen herausgegeben und Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes leicht und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Am Montagnachmittag waren noch rund 100 Kräfte mit Nachlöscharbeiten und der Kontrolle von Glutnestern beschäftigt. Um 18:10 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“. Am Abend erfolgte eine weitere Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera.

Zur Ursache des Großbrandes und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Angaben vor. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2353 BGPRESS 1398397

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem

8. Juni 2026/in Region Hannover

Seit Mitternacht bekämpfen zahlreiche Feuerwehren einen Brand auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg.

WUNSTORF (redu) – Ein Großbrand Wunstorf beschäftigt seit Mitternacht rund 280 Einsatzkräfte auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg. Dort steht eine Lagerhalle in Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner über Warn-Apps informiert, während die Löscharbeiten weiterhin andauern.

Für die Stadtfeuerwehr Wunstorf zählt der Einsatz zu den größten laufenden Brandlagen der vergangenen Zeit. Zahlreiche Spezialkomponenten und überörtliche Kräfte unterstützen die Maßnahmen.

Der Großbrand Wunstorf auf dem ehemaligen Vion-Gelände am Luther Weg wurde gegen Mitternacht gemeldet. Nach Angaben der Stadtfeuerwehr steht eine Lagerhalle in Brand. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an der Brandbekämpfung.

Zur Unterstützung wurden sämtliche Ortsfeuerwehren der Stadt Wunstorf alarmiert. Insgesamt befinden sich rund 280 Einsatzkräfte vor Ort. Neben allen Tanklöschfahrzeugen kommen auch der Wasserförderzug sowie die Einsatzleitung Ort zum Einsatz.

Umfangreiche Unterstützung bei Löschmaßnahmen

Unterstützung erhält die Stadtfeuerwehr durch die Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen. Zusätzlich ist die Bundeswehr mit einem Z8-Fahrzeug eingebunden. Die Feuerwehr Großenheidorn setzte außerdem ihr Hochdruck-Schneidsystem „Cobra“ ein. Die SEG der Johanniter unterstützen die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken.

Warnung wegen Rauchentwicklung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung informierte die Feuerwehr die Bevölkerung in betroffenen Bereichen über Warn-Apps. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. Weitere Informationen zum Einsatzverlauf sollen im Laufe des Tages folgen. Wir berichten weiter über den Einsatz.

Nachtrag 08:45 Uhr

Dach kontrolliert durchbrennen gelassen

Beim Großbrand auf dem ehemaligen Vion-Gelände haben die Einsatzkräfte ihre Taktik angepasst. Nach Angaben der Feuerwehr wurde das Hallendach gezielt durchbrennen gelassen, um Löschwasser und Schaum wirksam in das Gebäude einbringen zu können.

Erst dadurch sei eine effektive Brandbekämpfung im Inneren der Lagerhalle möglich geworden. Die Feuerwehr spricht davon, dass das Feuer nun erstmals gezielt gelöscht werden könne. Im weiteren Verlauf konzentrieren sich die Einsatzkräfte auf die Bekämpfung von Glutnestern und einzelnen Rauchentwicklungen innerhalb der Brandruine.

Kräfte reduziert und Unterstützung angefordert

Im Laufe des Morgens wurde die Zahl der eingesetzten Kräfte deutlich reduziert. Hintergrund ist die inzwischen lange Einsatzdauer seit den Nachtstunden. Viele Feuerwehrleute befinden sich bereits seit mehreren Stunden im Einsatz. Die Johanniter sind mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Absicherung wurden zusätzliche Fahrzeuge angefordert. Neben den bereits eingesetzten Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen unterstützte zwischenzeitlich auch ein Flugfeldlöschfahrzeug (12.000 Liter) der Bundeswehr beziehungsweise des Fliegerhorstes. Dieses wurde inzwischen durch ein kleineres Fahrzeug (10.000 Liter) ersetzt. Die zusätzlichen Wassertankkapazitäten sollen bei Bedarf eine schnelle Versorgung der Einsatzstelle mit großen Wassermengen sicherstellen.

Vom Technischen Hilfswerk wurden ein Fachberater THW und ein THW-Baufachberater zur Beurteilung der Brandruine angefordert.

Wie lange die Nachlöscharbeiten noch andauern werden, ist derzeit nicht absehbar. Die Feuerwehr rechnet weiterhin mit einem längeren Einsatz. Inzwischen informierte sich auch der Bürgermeister von Wunstorf, Carsten Piellusch (SPD), direkt vor Ort von der Situation und Lage.

Nachtrag 15:50 Uhr

Auch am Nachmittag dauert der Großbrand auf dem ehemaligen Vion-Gelände weiter an. Nach Angaben der Einsatzleitung sind derzeit noch rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Das Feuer ist weiterhin nicht vollständig gelöscht.

Zur Unterstützung der Maßnahmen wurde ein ortsansässiges Abrissunternehmen hinzugezogen. Mit schwerem Gerät werden Gebäudeteile kontrolliert zurückgebaut. Ziel ist es, zu verhindern, dass beschädigte Konstruktionsteile auf den Schornstein der Anlage stürzen und dessen Standfestigkeit gefährden.

Um 17:57 Uhr wurde die Bevölkerungswarnung wegen der Rauchentwicklung durch KATWARN aufgehoben. Gegen 18:05 Uhr meldete der Pressesprecher der Stadtfeuerwehr, dass der Brand gelöscht ist. Die Feuerwehr wird ihren Einsatz beenden.

  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2334 BGPRESS 1398388
    Nachrückende Einsatzkräfte haben sich am ZOB in Wunstorf als Bereitstellungsraum versammelt. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2350 BGPRESS 1398394
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2351 BGPRESS 1398395
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2351 BGPRESS 1398396
    180 Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle. Starke Hitzentwicklung erschwert Löscharbeitenb. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2353 BGPRESS 1398397
    Schwierige Brandbekämpfung durch mehrere Angriffstrupps. © Bernd Günther
  • Lagerhallenbrand
    Die ehemalige Lagerhalle steht in Vollbrand. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2354 BGPRESS 1398399
    Löschangriff über zwei Drehleitern beim Großbrand am Luther Weg in Wunstorf. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260607 2359 BGPRESS 1398404
    Die SEG der Johanniter aus Wunstorf unterstützt beim Rettungsdienst und der Versorgung der Einsatzkräfte © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0005 BGPRESS 1398406
    Einsatzbesprechung in der Örtlichen Einsatzleitung. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0007 BGPRESS 1398407
    Mit einer Drohne der Regionsfeuerwehr verschaft sich die Einsatzleitung einen Überblick. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – grossbrand Wunstorf FF
    Auch in den Morgenstunden brennt die Halle in voller Ausdehnung. © Stadtfeuerwehr Wunstorf
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – Rauchentwicklung Wunstorf FF
    Bei Tagesanbruch immer noch massive Rauchentwicklung über der Einsatzstelle. © Stadtfeuerwehr Wunstorf
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0704 BGPRESS 1398409
    Die Bundeswehr unterstützt mit Großtankfahrzeugen bis 12.000 Liter Löschwasser © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0712 BGPRESS 1398418
    Immer wieder zündet an einigen Stellen die Dachhaut durch. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0714 BGPRESS 1398420
    Löschwassereinsatz mit Schaummittel von einer der drei Drehleitern aus. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0716 BGPRESS 1398423
    Die Rauchsäule ist weit über Wunstorf hinaus sichtbar und sorgt für Geruchsbelästigung. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0718 BGPRESS 1398425
    Fachberater THW Wunstorf und Baufachberater vom THW Hannover begutachten die Lagerhalle. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0720 BGPRESS 1398428
    Großtankfahrzeug der Bundeswehr der Flughafenfeuerwehr Wunstorf sichert Versorgung mit Löschwasser. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0740 BGPRESS 1398431
    Der Fachberater SAN der Johanniter ist mit 25 Helfern zur Unterstützung vor Ort. © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – BGPress 20260608 0741 BGPRESS 1398432
    Koordinierung einzelner Abschnitt durch einen Einsatzleitwagen aus Neustadt © Bernd Günther
  • Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf hält Feuerwehr in Atem – Luftbild Morgens Wunstorf FF
    Drohnenbild von Montagmorgen kurz vor Sonnenaufgang © Stadtfeuerwehr Wunstorf
ABC-Einsatz in Lehrte

ABC-Einsatz Lehrte: Gefahrgutalarm nach Brand in Wechselbrücke

6. Juni 2026/in Region Hannover

Rauch, austretende Flüssigkeit und ein Brand in einer Wechselbrücke lösten einen stundenlangen Großeinsatz aus.

LEHRTE (redu) – Ein ABC-Einsatz Lehrte hat am frühen Samstagmorgen auf dem Gelände einer Spedition an der Europastraße einen Großeinsatz ausgelöst. Aus einer Wechselbrücke traten eine unbekannte Flüssigkeit und Rauch aus. Später entwickelte sich ein Brand. Rund 110 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Die Einsatzlage entwickelte sich innerhalb weniger Stunden von einer Erkundung zu einem umfangreichen Gefahrguteinsatz mit Spezialkräften aus der gesamten Region Hannover Ost.

Bereits um 3:56 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie der Gerätewagen-Messtechnik aus Höver zu einer ABC-Erkundung alarmiert. Mitarbeiter einer Spedition hatten weißen Rauch und eine austretende transparente Flüssigkeit an einer Wechselbrücke bemerkt. Das Material verursachte einen stechenden Geruch.

Vor Ort bestätigten die Einsatzkräfte die Lage. Zudem reagierte die Flüssigkeit beim Kontakt mit dem Boden und bildete Blasen. Daraufhin erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf ABC 1. Die betroffene Lagerhalle wurde geräumt und das Gelände weiträumig abgesperrt.

Unbekannte Reaktion in Wechselbrücke

Anhand der Ladepapiere konnten mehrere transportierte Chemikalien identifiziert werden. Keiner der aufgeführten Stoffe passte jedoch zum beobachteten Schadensbild. Während Einsatzkräfte in Chemikalienschutzanzügen die Flüssigkeit mit Bindemittel abstreuten, erkundete eine Drohne die Wechselbrücke.

ABC-Einsatz Lehrte: Gefahrgutalarm nach Brand in Wechselbrücke – ABC2 Wechselbruecke Lehrte2

Gefahrlose Fernaufklärung mit einer Drohne © Feuerwehr Lehrte

Dabei wurde eine Wärmeentwicklung im Inneren festgestellt. Die Wechselbrücke wurde daraufhin mit Unterstützung der Spedition vom Gebäude wegbewegt. Wegen der zunehmenden Gefahr erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf ABC 2 und alarmierte den gesamten Gefahrgutzug der Region Hannover Ost.

Gefahrgutzug unterstützt Löscharbeiten

Nach dem Öffnen der Wechselbrücke verstärkte sich die Rauchentwicklung deutlich. Kurz darauf wurden erste Flammen sichtbar. Die Feuerwehr leitete einen intensiven Löscheinsatz ein und setzte neben Pulver auch Schaum ein. Die eingesetzten Trupps arbeiteten dabei weiterhin unter Chemikalienschutz.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner zeitweise aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich rückten ein Teleskoplader der Berufsfeuerwehr Hannover sowie die SEG Lehrte/Burgdorf des Deutschen Roten Kreuzes an.

Mit dem Teleskoplader wurde die Wechselbrücke schrittweise entladen. Dadurch konnten die Einsatzkräfte den Brand zunehmend unter Kontrolle bringen. Nachdem die Ladung vollständig entfernt worden war, meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Die Warnung für die Bevölkerung wurde anschließend aufgehoben.

Gegen 11 Uhr stand fest, dass von der Wechselbrücke und dem Brandgut keine akute Gefahr mehr ausging. Die Einsatzstelle wurde an die Verantwortlichen der Spedition übergeben. Nach Angaben der Feuerwehr konnte nicht abschließend geklärt werden, welche Chemikalien die Reaktion und den Brand ausgelöst hatten. Verletzt wurde niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor.

Verkehrsunfall LKW in Lehrte

Parallele Einsätze in Lehrte: Feuerwehr bei drei Alarmierungen gleichzeitig gefordert

5. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Einsatzorte innerhalb kurzer Zeit verlangten am Freitag eine koordinierte Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

LEHRTE (redu) – Mehrere nahezu zeitgleiche Alarmierungen haben am Freitag die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten gefordert. Unter dem Einsatzstichwort Parallele Einsätze in Lehrte mussten die Kräfte einen Rettungsdiensteinsatz sowie zwei Verkehrsunfälle auf der Landesstraße 385 und der Autobahn 2 bewältigen.

Innerhalb kurzer Zeit waren Einsatzkräfte an mehreren Stellen im Stadtgebiet und auf wichtigen Verkehrsachsen rund um Lehrte gefordert. Die Ereignisse zeigten die Bedeutung einer flexiblen Einsatzorganisation und einer engen Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen.

Am Freitagnachmittag begann die Serie der Alarmierungen mit einer Anforderung der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Lehrte zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Stadtgebiet. Während sich die Einsatzkräfte bereits in diesem Einsatz befanden, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 385 alarmiert.

Unfall an Ampelkreuzung zwischen Ahlten und Lehrte

Im Bereich der Ampelkreuzung der Landesstraße 385 zwischen Ahlten und Lehrte waren zwei Pkw zusammengestoßen. Die Feuerwehr übernahm unmittelbar nach ihrem Eintreffen die Absicherung der Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.

Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch, um mögliche Gefahren durch beschädigte elektrische Systeme auszuschließen. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Eine verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrkräften betreut. Anschließend übernahmen die Rettungskräfte die medizinische Versorgung. Weitere Angaben zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor.

Noch während die Maßnahmen auf der Landesstraße liefen, zeichnete sich bereits der nächste Einsatz für die Feuerwehren ab.

Schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn 2

Die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall erreichte die Leitstelle nur kurze Zeit später. Auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte war ein Lastkraftwagen auf einen weiteren Lkw aufgefahren.

Nach den bislang vorliegenden, noch unbestätigten Erkenntnissen könnte es sich bei dem vorausfahrenden beziehungsweise stehenden Fahrzeug um einen liegengebliebenen Pannen-Lkw gehandelt haben. Der auffahrende Lastkraftwagen prallte mit seiner Beifahrerseite gegen das andere Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses gegen die Leitplanke gedrückt.

Zunächst bestand die Sorge, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sein könnten. Diese Befürchtung bestätigte sich jedoch nicht. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer des auffahrenden Lastkraftwagens mittelschwere Verletzungen. Fahrer und Beifahrer des möglicherweise liegengebliebenen Lkw wurden leicht verletzt.

Sperrung der Landesstraße 443 aus Sicherheitsgründen

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Kräfte der Feuerwehr Lehrte Fahrzeugteile, die von der Autobahn auf den Bereich unterhalb der Brücke herabfielen. Aufgrund des Schadenbildes und der zunächst unklaren Lage konnte nicht ausgeschlossen werden, dass eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand geraten könnte.

Aus diesem Grund wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 der Ortsfeuerwehr Ahlten, das sich noch im Einsatz auf der Landesstraße 385 befand, zur Autobahn nachalarmiert.

Vor Ort sicherten die Feuerwehren die Unfallstelle umfassend ab und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Ein Fahrzeugbrand bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Auswirkungen des Unfalls waren erheblich. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn 2 zu deutlichen Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich musste die unter der Brücke verlaufende Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse zeitweise vollständig gesperrt werden.

Hintergrund der Maßnahme waren die bereits herabgestürzten Fahrzeugteile. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Trümmerteile von der Brücke auf die Fahrbahn fallen könnten, entschieden die Verantwortlichen, die Straße vorsorglich zu sperren. Nach einer entsprechenden Erkundung konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Für die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten bedeutete der Nachmittag eine hohe Belastung. Mehrere Einsatzorte, unterschiedliche Schadenslagen und eine Vielzahl beteiligter Fahrzeuge erforderten eine koordinierte Einsatzführung. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

Unwetterwarnung Symbolbild

Schweres Gewitter in der Region Hannover: Warnung vor Orkanböen bis 120 km/h

4. Juni 2026/in Region Hannover

Der Deutsche Wetterdienst erwartet in der Region Hannover gefährliche Gewitter mit schweren Sturmböen.

REGION HANNOVER (redu) – Für die Region Hannover hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung vor einem Schweren Gewitter herausgegeben. Am Donnerstag zwischen 12.57 Uhr und 14:30 Uhr werden Orkanböen bis 120 km/h, Starkregen und Hagel erwartet.

Die Wetterlage kann zu erheblichen Gefahren im Straßenverkehr sowie zu Schäden an Bäumen, Gebäuden und Infrastruktur führen.

Gefährliche Wetterentwicklung

Bereits am frühen Nachmittag können laut Warnung kräftige Gewitter über die Region Hannover ziehen. Das Fokuswort Schweres Gewitter beschreibt dabei eine Wetterlage mit besonders gefährlichen Begleiterscheinungen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich. Zudem werden Starkregenmengen um 15 Liter pro Quadratmeter und Stunde sowie Hagel erwartet.

Durch die heftigen Windböen können Äste abbrechen oder Bäume umstürzen. Auch lose Gegenstände im Freien können erfasst und umhergeschleudert werden.

Warnzeit am Donnerstagmittag – Aktuell

Die amtliche Unwetterwarnung gilt am Donnerstag von 12.57 Uhr bis 14 Uhr. Ob die Warnung verlängert wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Gewitterzellen ab.

Aktuelle Informationen veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst fortlaufend über seine Warnsysteme.

Seite 6 von 136«‹45678›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Bundesweiter Warntag 2026: Warnsysteme werden am Donnerstag in Niedersachsen getestet 9. September 2026
  • Schutz vor häuslicher Gewalt: Niedersachsen stellt Weichen für Fußfessel 8. September 2026
  • Finals 2026 bringen Wirtschaftseffekt von 25,5 Millionen Euro 8. September 2026
  • Hängesteg über Wietze: THW trainiert besondere Bauweise 8. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN