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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Dachstuhlbrand in Immensen

Dachstuhlbrand in Immensen greift von Carport auf Wohnhaus über

5. Februar 2026/in Region Hannover

Photovoltaikanlage und winterliche Glätte erschweren Löscharbeiten.

LEHRTE-IMMENSEN (redu) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 5. Februar 2026, ist es in der Straße Hinter den langen Höfen zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Alarmiert wurden gegen 0.48 Uhr mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte. Ein Carport und ein Wohnhaus waren betroffen.

Der Einsatz zeigt die besonderen Herausforderungen nächtlicher Brände in Wohngebieten und die Bedeutung überörtlicher Zusammenarbeit der Feuerwehren im Stadtgebiet Lehrte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Carport mit gelagertem Holz bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt schon auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Der Dachstuhl sowie eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage waren vom Feuer betroffen.

Komplexe Brandbekämpfung am Wohnhaus

Die Einsatzleitung bildete zwei Einsatzabschnitte. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz im Innen- und Außenangriff mit insgesamt vier Strahlrohren vor. Parallel wurde über eine Drehleiter die Dachhaut geöffnet, um Glutnester freizulegen. Eine Drohne und eine Wärmebildkamera unterstützten die kontinuierliche Kontrolle.

Winterliche Bedingungen und Technik als Herausforderung

Zusätzlich erschwerten Schnee, Eis und gefrierendes Löschwasser die Arbeiten an der Einsatzstelle. Die enge Straßenführung mit parkenden Fahrzeugen beeinträchtigte zudem die Bewegungen der Einsatzfahrzeuge. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, ein Großteil der Photovoltaikanlage im Verlauf des Einsatzes vom Dach entfernt.

Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 5.15 Uhr an. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Angaben zur Schadenshöhe liegen nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Immensen, Arpke, Hämelerwald, Lehrte, Ahlten, Aligse und Kolshorn sowie Stadtbrandmeister, Brandabschnittsleitung, Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt.

Verkehrsunfall Holtensen

Verkehrsunfallalarm auf der B217 beschäftigt Feuerwehren zweimal

4. Februar 2026/in Region Hannover

Automatischer Notruf ohne Feststellung, später Einsatz bei Holtensen.

WENNIGSEN / HOLTENSEN (redu) – Am frühen Morgen sind mehrere Feuerwehren wegen eines Verkehrsunfall auf der B217 alarmiert worden. Eine automatische Notrufmeldung führte zunächst zu einem Sucheinsatz ohne Feststellung, wenig später folgte ein weiterer Einsatz nach einem Unfall zwischen Steinkrug und Holtensen.

Der Einsatz zeigt, dass automatische Notrufsysteme Rettungskräfte binden können. Gleichzeitig war kurze Zeit später ein realer Feuerwehreinsatz auf demselben Streckenabschnitt erforderlich.

Zunächst wurden die Feuerwehren aus Sorsum, Wennigsen und Bredenbeck zu einem gemeldeten Verkehrsunfall alarmiert. Auslöser war eine automatische Notrufmeldung eines Fahrzeugs. Am angegebenen Einsatzort konnten die Einsatzkräfte jedoch keine Feststellungen machen.

Suche auf der Bundesstraße ohne Ergebnis

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde daraufhin der Abschnitt der B217 zwischen Holtensen und Ronnenberg abgesucht. Auch diese Maßnahme blieb ohne Ergebnis, ein Unfall konnte in diesem Bereich nicht festgestellt werden. Die eingesetzten Kräfte rückten anschließend wieder ein.

Zweiter Einsatz zwischen Steinkrug und Holtensen

Um 08.07 Uhr folgte eine weitere Alarmierung für die Feuerwehren Holtensen und Bredenbeck zu einem Verkehrsunfall auf der B217 zwischen der Abfahrt Steinkrug und Holtensen. Vor Ort nahmen die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsstoffe auf, stellten den Brandschutz sicher und führten ein Batteriemanagement durch. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet, die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Löschfahrzeuge Feuerwehr Wunstorf

Wohnungsbrand in Großenheidorn: Eine Person tot gefunden

4. Februar 2026/in Region Hannover

Feuerwehr findet leblose Person nach Brand in Wohnhaus.

WUNSTORF (redu) – Am Freitagvormittag, 30. Januar 2026, sind Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand Großenheidorn alarmiert worden. In einer Wohnung eines Wohnhauses wurde nach einem zurückliegenden Brandereignis eine leblose Person aufgefunden. Polizei und Einsatzkräfte waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Der Einsatz hat überörtliche Bedeutung, da Brand- und Todesursache noch unklar sind und die Ermittlungen der Polizei andauern.

Die Feuerwehren aus Großenheidorn und Steinhude wurden gegen 11.36 Uhr zu einem Wohnhaus alarmiert, nachdem an einer Wohnungstür deutliche Rußspuren festgestellt worden waren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich ein zurückliegendes Brandereignis. Offenes Feuer war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden.

Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich Zugang zur betroffenen Wohnung. Bei der anschließenden Erkundung wurde eine leblose Person aufgefunden. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen. Weitere Personen befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht in der Wohnung.

Erhebliche Brandschäden in der Wohnung

Die Brandspuren waren vor allem im Küchenbereich deutlich sichtbar. Die Küchenzeile einschließlich der Dunstabzugshaube war nahezu vollständig zerstört. In weiten Teilen des Wohnbereichs waren die Wände stark verrußt, was auf eine intensive Rauchentwicklung hindeutet.

Polizei übernimmt Ermittlungen

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und unterstützte den Rettungsdienst. Neben den Ortsfeuerwehren waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brand- und Todesursache aufgenommen. Weitere Angaben waren zunächst nicht möglich.

Schulausfall

Blitzeis führt zu Schulausfall in der Region Hannover

3. Februar 2026/in Region Hannover

Alle Schulformen am Mittwoch in der gsamten Region Hannover geschlossen – Distanzunterricht teils möglich.

REGION HANNOVER (redu) – Wegen angekündigten Blitzeises fällt am Mittwoch, 4. Februar, der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden Schulen sowie an Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover aus. Betroffen sind sämtliche Klassenstufen von der ersten Klasse bis zum 13. Jahrgang.

Die Entscheidung soll die Sicherheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gewährleisten, da in den frühen Morgenstunden gefährliche Straßen- und Gehwegverhältnisse erwartet werden.

Der Schulausfall gilt für alle allgemeinbildenden Schulen, das Hannover Kolleg sowie das Abendgymnasium und die Berufsbildenden Schulen in der gesamten Region Hannover. Damit entfällt der Präsenzunterricht für alle Jahrgänge von Klasse eins bis Jahrgang 13.

Die Schulen bleiben trotz des Ausfalls geöffnet. Schülerinnen und Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden betreut. Ob und in welchem Umfang Distanzunterricht angeboten wird, entscheiden die allgemeinbildenden Schulen eigenständig.

Distanzunterricht an Berufsbildenden Schulen

Für die Berufsbildenden Schulen ist witterungsbedingt Distanzunterricht angeordnet worden. Der Unterricht soll dort vollständig digital stattfinden, sofern dies organisatorisch möglich ist.

Warnung vor gefrierendem Regen

Hintergrund der Entscheidung ist eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes. Demnach wird für die Nacht bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs gefrierender Regen erwartet, der örtlich zu Glatteis und Blitzeis führen kann.

MANV A2 bei Wunstorf

MANV-Alarm nach Unfall mit fünf Pkw auf der A2

16. Januar 2026/in Region Hannover

Sechs Leichtverletzte bei Verkehrsunfall zwischen Kolenfeld und Luthe.

WUNSTORF (redu) – Nach einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Pkw auf der A2 ist am Freitagmittag vorsorglich ein MANV (Massenanfall Verletzter) ausgelöst worden. Zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe wurden sechs Menschen leicht verletzt, vier von ihnen kamen zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser.

Die Alarmierung sorgte für eine strukturierte Koordination von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf einem stark frequentierten Autobahnabschnitt.

Gegen 13.08 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kolenfeld und Wunstorf zu dem Unfall in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Erste Meldungen ließen mehrere beteiligte Fahrzeuge und mögliche Verletzte vermuten, weshalb vorsorglich ein MANV Stufe 10 ausgerufen wurde. Ziel war eine geordnete medizinische und organisatorische Einsatzführung.

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Fünf Pkw waren in den Unfall verwickelt, einige Fahrzeuge standen ineinander verkeilt oder waren aufeinander geschoben. In einem der beteiligten Autos befand sich zudem ein Hund. Entgegen der ersten Befürchtungen war keine Person eingeklemmt.

Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei Betroffene konnten nach der rettungsdienstlichen Versorgung an der Einsatzstelle verbleiben, vier weitere wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes landete der Rettungshubschrauber Christoph 6 aus Bremen direkt auf der Autobahn.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst. Zusätzlich wurde die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Wunstorf nachalarmiert, um die Koordination und Dokumentation zu übernehmen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A2 in Fahrtrichtung Hannover vollständig gesperrt. Rund 50 Feuerwehrkräfte sowie etwa 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Altwarmbüchener Moor

Startschuss für Großprojekt zur Wiedervernässung von Mooren

15. Januar 2026/in Region Hannover

Bis 2035 sollen rund 1840 Hektar Moorflächen naturnah entwickelt werden.

REGION HANNOVER (redu) – Mit einem Finanzvolumen von 34 Millionen Euro ist in der Region Hannover das bislang größte niedersächsische Projekt zur Moorrenaturierung angelaufen. Bis 2035 sollen drei Moorgebiete auf insgesamt 1840 Hektar wiedervernässt werden. Beteiligt sind Land, Region und der NLWKN.

Das Projekt verbindet Klima- und Naturschutz und betrifft mehrere Kommunen im Norden und Osten der Region Hannover.

Die Moorrenaturierung umfasst das Altwarmbüchener Moor, das Rehburger Moor sowie das Trunnenmoor. Die Moorflächen liegen in den Kommunen Neustadt am Rübenberge, Burgdorf, Burgwedel, Lehrte, Sehnde, Hannover und Isernhagen und gehören zu europaweit geschützten FFH-Gebieten.

Zentrales Ziel des Projekts ist die Wiederherstellung naturnaher Wasserstände. Viele Moorflächen wurden in der Vergangenheit entwässert, landwirtschaftlich genutzt oder abgetorft. Durch ein angepasstes Wassermanagement sollen sich die Gebiete langfristig wieder zu funktionsfähigen Moorökosystemen entwickeln können.

Intakte Moore gelten als bedeutende Kohlenstoffspeicher und leisten einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig bieten sie seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Mit dem Projekt sollen diese Funktionen gestärkt und dauerhaft gesichert werden.

Projekt startet im Januar 2026

Das Gesamtbudget beträgt 34 Millionen Euro. Zehn Millionen Euro stammen aus dem EU-Förderprogramm LIFE. Jeweils zwölf Millionen Euro bringen das Land Niedersachsen und die Region Hannover ein. Der offizielle Projektstart erfolgte zum 1. Januar 2026, die Laufzeit ist bis 2035 angesetzt.

Bevor konkrete Baumaßnahmen beginnen, stehen umfassende Grundlagenermittlungen an. Darauf folgen ingenieurtechnische Planungen sowie schrittweise Umsetzungen vor Ort. Vorgesehen sind unter anderem Gehölzarbeiten und Erdbau, um den Wasserhaushalt der Moorflächen zu stabilisieren.

Nach Angaben der Projektpartner sollen private Anliegende und landwirtschaftliche Betriebe keine Nachteile durch die Maßnahmen erfahren. Geplant sind Flächenankäufe, Tausch- oder Gestattungsverträge. Begleitend laufen Beteiligungsverfahren, in denen Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Interessen einbringen können.

Sparkassen-Laufpass

Sparkassen-Laufpass startet mit Rekordprogramm

13. Januar 2026/in Region Hannover

Laufserie erstmals in allen Regionskommunen vertreten.

REGION HANNOVER (redu) – Der Sparkassen-Laufpass geht 2026 in seine 23. Auflage und erreicht einen neuen Höchststand. Mit 43 Veranstaltungen umfasst die Laufserie so viele Termine wie nie zuvor. Erstmals sind dabei alle 21 Kommunen der Region Hannover im Programm vertreten.

Die Laufserie verbindet sportliche Aktivität mit regionalem Zusammenhalt und spricht Teilnehmende in Stadt und Umland gleichermaßen an.

Der Sparkassen-Laufpass der Region Hannover setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Die bundesweit einzigartige Serie wächst weiter und spiegelt den anhaltenden Boom des Laufsports wider. Initiatorin der Reihe ist die Veranstaltungsagentur eichels, der es in diesem Jahr gelungen ist, alle Regionsgemeinden einzubinden.

Regionspräsident Steffen Krach betonte die Bedeutung der Serie für die Region. Der Laufpass stehe für Bewegung, Begegnung und eine besondere Atmosphäre, die Menschen zusammenbringe. Mit der steigenden Zahl an Veranstaltungen werde ein sichtbares Zeichen für eine aktive Region gesetzt.

Der Startschuss fällt bereits am kommenden Sonntag beim elften „Winterlauf durch den Georgengarten“ im Zentrum Hannovers. Das Finale bildet traditionell der Silvesterlauf am 31. Dezember rund um den Maschsee. Fünf Veranstaltungen feiern in diesem Jahr ihre Premiere innerhalb der Serie, darunter der Burgwedeler Volkslauf der TSG und der Uetzer Spendenlauf. Nach einer Pause kehrt zudem der Volkslauf Hämelerwald zurück.

Mehrere etablierte Läufe feiern runde Jubiläen, darunter der Hermann-Löns-Park-Lauf mit seinem 50-jährigen Bestehen. Im Vorjahr verzeichnete die Serie bei 39 Veranstaltungen insgesamt 67.918 Registrierungen, ein Zuwachs von rund 26 Prozent.

Eisrettung Feuerwehr

Feuerwehr Sehnde trainiert Eisrettung bei Minusgraden

13. Januar 2026/in Region Hannover

Tauchergruppe übt Personensuche und Rettung unter Eisdecke.

SEHNDE (redu) – Unter extremen winterlichen Bedingungen hat die Feuerwehr Sehnde am Sonntag im Waldbad eine Eisrettung geübt. Bei Temperaturen um minus zehn Grad trainierte die Tauchergruppe gemeinsam mit Kräften der Ortsfeuerwehr realitätsnah die Rettung von Personen aus eisbedeckten Gewässern.

Solche Übungen sind selten möglich, aber wichtig. Sie bereiten Einsatzkräfte auf lebensbedrohliche Notlagen in der kalten Jahreszeit vor.

Die Eisrettung stand im Mittelpunkt eines besonderen Übungsdienstes der Feuerwehr Sehnde. Die geschlossene Eisdecke im Waldbad bot dafür am Sonntag anspruchsvolle, aber ideale Bedingungen. Ziel war es, Abläufe unter möglichst realistischen Voraussetzungen zu trainieren.

Am Vormittag absolvierte die Tauchergruppe mehrere Tauchgänge unter der Eisfläche. Geübt wurden dabei die Suche und Rettung von Personen sowie Kommunikation und Sicherung unter erschwerten Bedingungen. Unterstützt wurde der Ausbildungsdienst durch den Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Sehnde mit drei Einsatzkräften.

Im weiteren Verlauf lag der Schwerpunkt auf der Rettung einer eingebrochenen Person. Mit unterschiedlichen Vorgehensweisen trainierten die Einsatzkräfte das Annähern an die Einsatzstelle, die Rettung aus dem Eis und den Eigenschutz der Retter. Die niedrigen Temperaturen und die körperlich fordernden Maßnahmen verlangten dabei hohe Konzentration und Ausdauer.

Möglich wurde die Übung durch die Unterstützung der Stadtwerke Sehnde, die das Waldbad für den Ausbildungsdienst zur Verfügung stellten. Abschließend warnt die Stadtfeuerwehr eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Eisflächen seien nicht sicher und stellten eine erhebliche Lebensgefahr dar.

PKW-Brand in Höver

Wintereinsätze fordern Stadtfeuerwehr Sehnde am Wochenende

12. Januar 2026/in Region Hannover

Mehrere Ortsfeuerwehren rücken bei Schnee, Eis und technischen Hilfeleistungen aus.

SEHNDE (redu) – Ein Wintereinbruch mit Schnee, Eis und niedrigen Temperaturen hat am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Wintereinsätzen der Stadtfeuerwehr Sehnde geführt. Seit Freitag waren mehrere Ortsfeuerwehren bei technischen Hilfeleistungen, Fehlalarmen, einem Pkw-Brand sowie Unterstützungsleistungen innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets im Einsatz.

Die Einsätze zeigen die breite Aufgabenpalette der ehrenamtlichen Kräfte und die Bedeutung einer funktionierenden Gefahrenabwehr auch bei winterlichen Witterungsbedingungen im Stadtgebiet Sehnde.

Bereits am Freitagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Müllingen-Wirringen zu einem gemeldeten umsturzgefährdeten Baum an der Kreisstraße 147 alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Gefahr jedoch nicht, ein Eingreifen war nicht erforderlich.

Am Nachmittag unterstützte der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver bei einem gemeldeten Gasgeruch in Lehrte-Kolshorn. Auch dieser Einsatz endete ohne Feststellung einer Gefahrenlage. Am Abend rückten die Ortsfeuerwehren Ilten und Sehnde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Zentralklinikum Köthenwald aus. Die Anlage hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst.

Hilfeleistungen und Kontrollen

In den frühen Morgenstunden des Samstags leistete die Ortsfeuerwehr Rethmar Unterstützung bei der Befreiung eines im Schnee festgefahrenen Rettungswagens. Später wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde sowie erneut der Gerätewagen Messtechnik aus Höver zu einem weiteren Gasgeruch in der Peiner Straße alarmiert. Als Ursache stellte sich organischer Dünger auf einem angrenzenden Acker heraus.

Brand und externer Einsatz

Am Sonntagnachmittag wurden Taucher der Ortsfeuerwehr Sehnde zur Unterstützung der Feuerwehr Algermissen in den Landkreis Hildesheim alarmiert. Auf dem Stichkanal war es zu einem Binnenschiff mit Wassereinbruch gekommen. In der Nacht zu Montag folgten weitere Einsätze, darunter eine Türöffnung in Ilten sowie ein Pkw-Brand in der Straße Ahlter Feld in Höver. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand und wurde unter Atemschutz gelöscht.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.

Verschneite Müllcontainer

Eisregen stoppt Müllabfuhr in Teilen der Region Hannover

12. Januar 2026/in Region Hannover

aha unterbricht Touren aus Sicherheitsgründen – keine Nachholung.

REGION HANNOVER (redu) – Eisregen hat am Montag die Abfall- und Wertstoffsammlung der Abfallwirtschaft Region Hannover in Teilen des Umlands unterbrochen. Aufgrund akuter Glätte wurden mehrere Touren gestoppt. In der Stadt Hannover lief der Betrieb dank intensiven Winterdienstes regulär weiter.

Die Maßnahme betrifft zahlreiche Haushalte im Umland und hat direkte Auswirkungen auf Abfuhrtermine. Der Entsorger setzt dabei auf Sicherheit und Kulanz gegenüber den Gebührenzahlern.

Während die Abfallsammlung in der Landeshauptstadt Hannover am Montag regulär starten konnte, kam es im Umland zu Einschränkungen. Einsetzender Eisregen ließ Fahrbahnen und Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit vereisen. Die Stadtreinigung in Hannover war mit verstärktem Winterdiensteinsatz unterwegs und hielt die Straßen befahrbar.

In mehreren Kommunen der Region mussten Abfuhrtouren jedoch aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Der Regen gefror unmittelbar auf den Straßen, was ein sicheres Arbeiten unmöglich machte. Die Beschäftigten von aha entscheiden vor Ort, ob Straßen befahrbar sind. Alle betroffenen Touren pausieren, bis sich die Wetterlage entspannt.

Keine Nachholung der Abfuhr

Ausgefallene Abfuhren werden nicht nachgeholt. Nach Angaben von aha sind die personellen und logistischen Kapazitäten durch den parallelen Winterdienst vollständig gebunden. Ziel sei es, die regulären Touren dort aufrechtzuerhalten, wo es die Witterung zulässt. Bei angekündigten Plusgraden geht der Entsorger davon aus, dass Rückstände in den kommenden zwei Wochen im Regelbetrieb abgearbeitet werden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Abfälle bis zum nächsten regulären Abholtermin auf dem eigenen Grundstück zwischenzulagern. Überfüllte Behälter werden dann geleert, zusätzliche Mehrmengen in reißfesten Säcken in angemessenem Umfang kostenlos mitgenommen. Die Wertstoffhöfe auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind geöffnet, weitere Höfe sollen ab Dienstag wieder folgen.

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