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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

21. März 2023/in Region Hannover

Langenhagener Feuerwehr kann bei Brand Mehrfamilienhaus schützen

LANGENHAGEN (PM). Eine Dienstgruppe der Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde am Montagabend, gegen 19.07 Uhr, zu einem Containerbrand alarmiert. Durch die zentrale Lage in der Kernstadtmitte wurden viele Personen auf den ausgeprägten Brand im Kreuzungsbereich Tempelhoferstraße / Schönefelderstraße aufmerksam.

Eine Vielzahl an Notrufgesuchen, die bei der Regionsleitstelle eingingen, war die Folge. Aus diesem Grund wurde nach zwei Minuten die Alarmstufe durch die Leitstelle von b (Kleinstbrand) auf b1 (Kleinbrand) erhöht. In diesem Zuge wurde nun der Kräfteansatz deutlich verstärkt und der Löschzug der Ortsfeuerwehr (klassischer Weise zwei Löschfahrzeuge, ein Sonderfahrzeug und ein Führungsfahrzeug) zu dem Brand hinzugezogen.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs konnte die Meldung bestätigt werden. Eine massive Rauchsäule stand über dem in Teilen brennenden Unterstand für Abfalltonnen. Der Brand hatte sich auf rund die Hälfte der ca. 15 m langen und 6 m tiefen Abfallstation ausgebreitet. Neben den untergestellten Abfallcontainern bestand der Unterstand selber u.a. aus massiven Holzbohlen. Die Kombination aus beidem stellte eine erhebliche Brandlast dar. Trotz der Wärmestrahlung konnte ein Übergreifen auf das rund vier Meter entfernte mehrstöckige Mehrfamilienhaus verhindert werden. Ein erweiterter Atemschutztruppe (drei Einsatzkräfte) bekämpfte im Verlauf den Brand mit einem C-Rohr. Weitere Einsatzkräfte evakuierten den unmittelbar anliegenden Gebäudeteil. Dabei musste eine Wohnung gewaltsam geöffnet werden.

Nach rund eineinhalb Stunden wurden alle Maßnahmen beendet und der Einsatz abgeschlossen. Unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Florian Thon waren 27 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Schönefelder Straße wurde für die Löscharbeiten gesperrt.

Angriffstrupp© Bernd Günther

Angriffstrupp zur Menschenrettung vor – So lautet der Übungsbefehl

16. März 2023/in Region Hannover

Feuerwehr Laatzen übt mit 32 Feuerwehrfrauen und -männern in einer Pflegeeinrichtung

LAATZEN (PM/red). Im Rahmen ihres wöchentlichen Übungsdienstes rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am letzten Mittwoch zu einer Pflegeinrichtung im Schubertweg in Laatzen-Mitte aus. Mit acht Fahrzeugen und über 32 Einsatzkräften rückten die ehrenamtlichen Helfer an.

Die angenommene Lage: Bei Arbeiten an der Gastherme im Heizungsraum der Pflegeeinrichtung kam es zu einem Unfall mit starker Rauchentwicklung. Dabei waren fünf Personen durch den Rauch der Fluchtweg ins Freie versperrt.

Gegen 19 Uhr piepte die automatische Brandmeldeanlage und alarmierte die Feuerwehr. Wenige Minuten später zuckte helles Blaulicht über den Wendehammer. Zwei Löschzüge der Ortsfeuerwehr Laatzen waren angerückt. Mehrere Trupps unter Atemschutz betraten von zwei Seiten die völlig verqualmten Räume im Bereich der Hauswirtschaft. Zuvor war der Übungsbereich im Erdgeschoß mit einer Nebelmaschine künstlich verraucht worden. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Personen gerettet. Sogar einen Rollstuhlfahrer schoben die Helfer ins Freie. Damit der Rauch sich nicht weiter ausbreitet, setzten die Kräfte einen mobilen Rauchverschluss an der Brandschutztür an.

Draußen wurden derweil Schläuche zu den nächsten Hydranten verlegt, um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Die Rettung wurde über den Haupteingang sowie den Nebeneingang nahe des Rewe-Marktes durchgeführt. Von außen hatten die Retter teilweise Sprechkontakt zu den Eingeschlossenen.

Eine Verletztensammelstelle wurde ebenfalls eingerichtet. Mit einem Hochleistungslüfter bliesen die Einsatzkräfte frische Luft in den Flur und drückten so die „Verrauchung“ nach draußen.

Mit den Leistungen waren die beiden Organisatorender Übung, Kai Tischler und Thomas Kitzhofer, sehr zufrieden. Schnell und professionell arbeiteten die Kräfte die Aufgaben ab. Mit einem lauten „Gut Wehr“ bedankten sich die Frauen und Männer bei der Geschäftsführung der „Dorea Familie Pflegeeinrichtung“ im Schubertweg 9. Mit Bratwurst und kühlen Getränken endete die Übung gegen 20.30 Uhr.

  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001062
    Der Angriffstrupp beginnt seine Erkundungen im dichten Rauch © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011071
    Ein Feuerwehrmann bringt eine aufgefundene Person in Sicherheit © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001063
    Auf der Suche nach den vermissten Personen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001015
    Kontrolle der Brandmeldeanlage durch den Einsatzleiter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001045
    Die Atemschutzgeräteträger bereiten sich auf ihren Einsatz vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011096
    Vordringen zum angenommenen Brandherd © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011109
    Die Drehleiter wird ebenfalls in die Übung mit einbezogen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011065
    Ein Person im Rollstuhl wird aus dem Gefahrenbereich gebracht © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001043
    Über jeden Atemschutzgeräteräger wird genau Protokoll geführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011101
    Rauchentlüftungsgerät am Eingang © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011116
    Abstimmung zwischen dem Einsatzleiter und den Gruppenführern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp
    Der Gruppenführer gibt die letzten Anweisungen vor Betreten des Einsatzbereiches © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011093
    Kriechend am Boden ist die Sicht etwas besser © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001054
    Vorsichtig wird die Brandschutztür durch den Angriffstrupp geöffnet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001035
    Schläuche werden vorbereitet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001019
    Der Löschzug der Feuerwehr Laatzen rückt an © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Leinenpflicht

Ab dem 1. April: Leinenpflicht in Niedersachsen

16. März 2023/in Region Hannover

Bis zum 15. Juli gilt wieder ein besonderer Schutz für brütende Tierarten und Jungtiere

LANGENHAGEN (PM). Während der Brut- und Setzzeit müssen sich Hundehalter in Niedersachsen wieder an eine besondere Aufsichtspflicht halten. Damit sollen besonders bodenbrütende Arten geschützt werden, um in Ruhe ihren Nachwuchs großzuziehen.

Die Schutzzeit ist im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) festgelegt. Sie gilt in Wäldern, offenen Landschaften und außerhalb der Ortschaften, wie beispielsweise im gesamten Kananoher Forst. Sonstige Regelungen, wie die generelle Leinenpflicht in städtischen Grün- und Parkanlagen oder die bereits in vielen Teilen des Kananoher Forsts geltende Anleinpflicht behalten davon unabhängig ihre Gültigkeit. Einzige Ausnahme bilden die ausgewiesenen Hundeauslaufflächen. Hier dürfen die Hunde auch zwischen April und Juli ohne Leine laufen.

„Wie auch in den vergangenen Jahren wird unser Außendienst während dieser Zeit ein besonderes Auge auf die Einhaltung der Leinenpflicht haben, denn Verstöße gegen den Tierschutz sind kein Kavaliersdelikt“, sagt Ordnungsamtsleiter Boris Ehrhardt.

Rettungswagen© Bernd Günther

Verletzte durch Reizgas an Oberschule in Barsinghausen

13. März 2023/in Region Hannover

Etwa 40 Schülerinnen und Schüler durch Reizgas verletzt

BARSINGHAUSEN (red). In einer Oberschule in Barsinghausen kam es am Montag, den 13.03.2023, zu einem Zwischenfall, bei dem rund 40 Schülerinnen und Schüler verletzt wurden. Sechs Personen mussten im Anschluss sogar stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Wie das Polizeikommissariat Barsinghausen mitteilte, hatte eine 13-jährige Schülerin versehentlich Reizgas bei sich getragen, nachdem sie die Jacke einer Angehörigen vertauscht hatte.

Im Laufe des Tages hatte das Kind das Tierabwehrspray im Schulgebäude bei sich und gab es auch anderen Schülerinnen weiter. Gegen 11:50 Uhr sprühten dann zwei Schülerinnen im Alter von 13 und 14 Jahren mit dem Reizgas in den Räumen der Oberschule herum, was dazu führte, dass sich das Gas im ganzen Gebäude ausbreitete. Diverse Schülerinnen und Schüler litten daraufhin unter Atemnot und das betroffene Schulgebäude wurde vorsichtshalber von der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr evakuiert.

Diverse Rettungskräfte waren im Einsatz, um die verletzten Kinder und Jugendlichen medizinisch zu versorgen. Sechs Personen mussten im Anschluss mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler wurden vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Glücklicherweise erlitten alle Personen nur leichte Verletzungen. Der Unterricht fand an diesem Tag nicht mehr statt.

Die beiden Schülerinnen, die das Reizgas versprüht hatten, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Feuerwehr hatte einen umfangreichen Einsatz

(PM). Um kurz vor 12 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover den Rettungsdienst mit der Alarmstufe MANV 10, also Massenanfall an Verletzten, und mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Barsinghausen für einen Gefahrguteinsatz und zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Nach Rücksprache des Einsatzleiters mit der Schulleitung, verteilten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf dem Gelände. Es waren ca. 1500 Personen aus den Schulen evakuiert worden und befanden sich an mehreren Sammelplätzen.

Alle Räumlichkeiten wurden begangen um eventuell zurückgebliebene Personen nach draußen zu führen. Hierbei kamen auch mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten zum Einsatz. Anschließend wurden gemeinsam mit der Haustechnik Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Feuerwehrleute übernahmen anfangs die Betreuung der betroffenen Schülerinnen und Schüler. Dafür wurde ein Schnelleinsatzzelt der Feuerwehr Barsinghausen vor der Sporthalle aufgebaut.

Alle Schülerinnen und Schüler, die Symptome zeigten, wurden dann von den Sammelplätzen geholt und in diesen Bereich gebracht. Hier wurden alle betroffenen Personen durch Notärzte gesichtet und registriert. Der Fachberater des ASB ließ die Sporthalle öffnen und im Inneren einen Behandlungs- beziehungsweise Betreuungsplatz aufbauen.

In Absprache mit der Polizei wurden durch die Feuerwehr alle Straßen zum Schulzentrum gesperrt, um die Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten. Alle Feuerwehrkräfte wurden nach den ersten Maßnahmen auf dem Parkplatz des Schulzentrums zusammengezogen und unterstützten weiter die Kräfte von Rettungsdienst und SEG.

Für den Rettungsdienst wurde die Alarmstufe auf MANV 20 erhöht und auf dem Parkplatz am Zechengelände ein Bereitstellungsraum für nachrückende Rettungsmittel eingerichtet. Insgesamt wurden sechs Personen in Krankenhäuser transportiert und weitere 59 Personen in der Sporthalle untersucht oder betreut. Nicht betroffene Schüler wurden im Anschluss nach Hause entlassen.

Um 14.30 Uhr konnten die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr mit circa 65 Feuerwehrleuten aus Barsinghausen,  Kirchdorf, Egestorf und Hohenbostel im Einsatz. Der Rettungsdienst der Region Hannover war mit der MANV-Komponente mit 20 Fahrzeugen und circa 40 Personen vor Ort. Darunter waeren Notarzteinsatzfahrzeuge, 13 Rettungswagen (Region Hannover und LK Hameln / LK Schaumburg), zwei Leitende Notärzte, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, BF Hannover mit 1 GRTW + 1 HLF, je 1 Führungsdienst zur Unterstützung des ORGL und 1 Führungsdienst zum LNA Transport und anschließend Meldekopf für nachrückende Rettungsmittel. Die SEG des ASB Barsinghausen mit war mit einem Gerätewagen San, mit einem Gerätewagen Betreuung, zwei MTW, einem  ELW 1, einem  ELW 2, 2 RTW und 35 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Die Polizei mit 4 Fahrzeugen und 11 Beamtinnen und Beamten am Schulzentrum. Insgesamt waren rund 45 Fahrzeuge und 152 Einsatzkräfte dabei.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Rolf Kuno K. (69) aus Burgdorf gesehen?

13. März 2023/in Region Hannover, Polizei

Die Polizei sucht mit einem Foto nach dem Vermissten

HANNOVER (ots). Die Polizeiinspektion Burgdorf sucht seit Montag, 13.03.2023, mit einem Foto nach dem vermissten Senior. Rolf Kuno K. verließ am Sonntag, 12.03.2023, gegen Mittag die gemeinsame Wohnung und kehrte bislang nicht zurück. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Burgdorf meldete die Ehefrau am Montag, 13.03.2023, ihren Mann als vermisst. Er verließ am gestrigen Tage zwischen 11:00 und 12:00 Uhr die gemeinsame Wohnung und kehrte bislang nicht zurück. Der Senior ist mit einem roten Opel Movano, mit amtlichen Kennzeichen H-Z 1148, unterwegs. Die Polizei kann eine Eigengefährdung der Person nicht ausschließen. Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden der Person.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Rolf Kuno K. (69) aus Burgdorf gesehen? – Vermisster Burgdorfer

Vermisster Rolf Kuno K. © Polizeidirektion Hannover

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Rolf Kuno K. (69) aus Burgdorf gesehen? – Opel Movano

Der rote Opel Morano H-Z 1148 © Polizeidirektion Hannover

Der Senior ist etwa 1,80 Meter groß, füllig und hat ein rundes Gesicht. Er hat eine Halbglatze mit grauem Haarkranz. Er ist Brillenträger und trägt eine blaue Winterjacke, eine graue Stoffhose und schwarze Sportschuhe.

Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort vom Senior oder zum roten Opel Movano geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Burgdorf unter der Rufnummer 05136 8861-4117 zu melden.

Frau bei Brand schwer verletzt© Carl-Marcus Müller

Frau bei Zimmerbrand in Langenhagen schwer verletzt

12. März 2023/in Region Hannover

Patientin setzt Zimmer selbst in Brand

Langenhagen (cmm). Nach ersten polizeilichen Angaben wurde am heutigen Sonntagmorgen, gegen kurz vor 9.00 Uhr, eine Patientin in einer psychiatrischen Klinik am Rohdehof bei einem Brand schwer verletzt. Ersten Informationen nach soll diese wohl selbst für das Brandgeschehen verantwortlich gewesen sein. Das betreffende Zimmer wurde durch Rauchbeschlag erheblich beschädigt. Am Gebäude selbst ist kein Schaden entstanden. 

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der erste Angriffstrupp sofort zur Menschenrettung mit einem C-Rohr vorgeschickt, da noch eine Person im Brandraum vermutet wurde. Die Vermisste Person konnte durch den vorgehenden Trupp schnell gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Gleichzeitig wurden Lüfter in Stellung gebracht um eine Rauchausbreitung zu verhindern,

Die Langenhagener Feuerwehr wurde durch die ausgelöste Brandmeldeanlage (BMA) alarmiert und konnte die Patientin aus dem verrauchten Zimmer retten und an den Rettungsdienst übergeben, welcher sie mit einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbrachte.

Eine Brandausbreitung konnte durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte rechtzeitig verhindert werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Warnstreik© Bernd Günther

Warnstreik am Montag am Flughafen Hannover

11. März 2023/in Region Hannover

Kein regulärer Flugbetrieb möglich

LANGENHAGEN (PM/red). Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten am Hannover Airport für Montag, den 13. März 2023 zu einem Warnstreik aufgerufen. Neben Hannover sind ebenso die Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin betroffen.

Aufgerufen sind neben den Beschäftigten der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH auch die Bereiche Luftsicherheitskontrolle und Abfertigung.

Aus diesem Grund wird in der Zeit
von Sonntag, 12. März 2023, 21:00 Uhr
bis Dienstag, 14. März 2023. 01:30 Uhr
kein regulärer Flugbetrieb am Hannover Airport stattfinden.

Für Not- und Rettungsflüge ist der Flughafen Hannover auch im Streikzeitraum erreichbar.

Am Flughafen Hannover waren für diesen Zeitraum insgesamt 76 Flugbewegungen geplant (35 Abflüge und 41 An-künfte).

Der Hannover Airport bittet alle betroffenen Passagiere, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen.

Hintergrund der Warnstreikmaßnahmen sind die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitgebervertretern und der Gewerkschaft ver.di.

Ab 2024 kommt die Tonne für alle im Umland der Region Hannover – Gelbe Tonne 02 mf© Matthias Falk

Ab 2024 kommt die Tonne für alle im Umland der Region Hannover

10. März 2023/in Region Hannover

Umstellung auf die Tonne vereinheitlicht das Abfuhrsystem – Restmüllsack hat ausgedient

HANNOVER (PM). Ab dem 1. Januar 2024 vereinheitlicht die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) das Abfuhrsystem für Restabfälle und schafft die Säcke im Umland ab. Damit wird die graue Restabfalltonne auch im Umland der Region Hannover zur Regel. Hier werden die Restabfälle bislang sowohl in Mülltonnen als auch in Säcken gesammelt, in der Stadt Hannover hingegen werden sie bereits ausschließlich über Tonnen erfasst. Für die Umstellung stellt aha rund 56.000 Behälter zur Verfügung.

„Mit der Einführung der reinen Tonnenabfuhr schließt sich das Umland der Region Hannover dem bundesweiten Trend zur Abschaffung der Säcke an“, freut sich Regionspräsident Steffen Krach, der sich bereits vor seiner Wahl für die Umstellung ausgesprochen hatte. „Die Tonne spart Plastik, schützt wertvolle Ressourcen und verbessert die Sauberkeit in den Städten und Gemeinden der Region Hannover. Auch die aha-Beschäftigten profitieren von der Sackabschaffung, entfallen doch das schwere Heben und die Verletzungsgefahr durch gefährliche Gegenstände in den Säcken.“

Tonnen sind nachhaltiger als Säcke

Bundesweit wird längst auf die generelle Verwendung von Abfallbehältern zur Sammlung von Restabfall, Bioabfall, Papier oder Verpackungen gesetzt, weil die Tonnen deutliche ökologische und ökonomische Vorteile aufweisen. „Mit der Abschaffung der Säcke setzt die Region Hannover einen klaren Impuls für nachhaltige Entwicklung und unterstützt damit die Transformation zur Klimaneutralität“, betont Jens Palandt, Umweltdezernent der Region Hannover. „Die Tonne als einheitliches Abfuhrsystem ist die beste Lösung, wenn es um die umweltschonende Sammlung von Restmüll geht und ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Klimakrise.“

Für die Sacksammlung sind jedes Jahr aufs Neue Säcke zu produzieren, an die Verteilstellen zu liefern, von Personal auszugeben sowie Gutscheine auszudrucken und zuzusenden. Die ungenutzten Restabfallsäcke müssen nach Ablauf des Gültigkeitszeitraumes vernichtet werden, damit keine Ungleichbehandlung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern entsteht, die die Restabfalltonnen nutzen. Eine Mülltonne hat im Vergleich dazu eine Lebenserwartung von durchschnittlich zehn Jahren und kann zu 100 Prozent recycelt werden. Darüber hinaus punktet das Standard-Sammelsystem Tonne im Hinblick auf ein sauberes Wohnumfeld und eine komfortable Abfallentsorgung.

Nur bei richtiger Trennung klappt es auch mit dem Recyceln

„Die Einführung der Tonne als Standardsystem für alle Abfallfraktionen ist elementarer Bestandteil des Zukunftskonzeptes von aha und der Region Hannover mit Blick auf Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Entsorgungssicherheit“, betont aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Neben der Abfallvermeidung ist das Sammel- und Sortierverhalten der Menschen für eine erfolgreiche Verwertung der Wertstoffe von entscheidender Bedeutung. Nur wenn möglichst alle mitmachen und die Tonnen nutzen, sprich Abfälle getrennt entsorgen, sind auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Recyclingquoten erfüllbar.“ Mit richtiger Mülltrennung kann also mit wenig Aufwand ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und den Klimaschutz geleistet werden, weil dadurch Ressourcen im Wertstoffkreislauf verbleiben – ganz nach dem Motto von aha: „Müll ist das, was wir draus machen.“

Tonnengröße orientiert sich am bisherigen Verbrauch und an der Personenanzahl

Der Volumenanteil der Restabfallsäcke im Verhältnis zum gesamten Restabfallvolumen in der Region Hannover beträgt lediglich rund sechs Prozent. Die Zuweisung der Abfallsammelbehälter erfolgt analog der aktuellen Anzahl der Restabfallsäcke und der im Haushalt lebenden Personen. „Die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer werden über die künftige Größe ihrer Restabfalltonne schriftlich rechtzeitig vor der Austeilung der Behälter informiert“, sagt Dunja Veenker, Leiterin der Abfall- und Wertstoffabfuhr bei aha. „Gerne können sich Kundinnen und Kunden eine sogenannte ‚Nachbarschaftstonne‘ teilen. Dies reduziert den Flächenbedarf auf dem Grundstück erheblich.“ Der aha-Service steht unter der kostenfreien Telefonnummer (0800) 999 11 99 beratend zur Seite – auch im Rahmen einer Ortsbegehung. Bis zum 2. Juni 2023 können Immobilienbesitzerinnen und -besitzer oder deren Bevollmächtigte eigene Vorschläge für die gewünschte Tonnengröße über ein Online-Portal einreichen. Die Erstaufstellung der Restabfallbehälter ist kostenfrei. Sie ist in der Zeit von November bis Dezember 2023 geplant.

Unter www.aha-region.de/abfuhrkalender können alle Abholtermine wie gehabt jederzeit auf einen Blick online eingesehen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, über das Internet einen individuellen Jahresabfuhrkalender für jede Adresse auszudrucken.

Weitere Informationen gibt es ab 10. März unter www.aha-region.de.

Besuch vom Lions Club bei der Feuerwehr Langenhagen

Der Lions Club Langenhagen zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr

8. März 2023/in Region Hannover

Ein freundlicher Abend mit ernsten Themen

LANGENHAGEN (PM). Am 07.03.2023 empfing Ortsbrandmeister Jens Heindorf gegen 19.00 Uhr 14 Mitglieder des Lions Clubs Langenhagen in der Konrad-Adenauer-Straße 11.

Die geladenen Gäste versammelten sich zu Beginn im Gemeinschafts- und Schulungsraum des Feuerwehrhauses um den einleitenden Worten von Jens Heindorf, bei einem kühlen Getränk zu lauschen. Im Laufe dessen ergaben sich einige Fragen, die aus der Runde an den Ortsbrandmeister gestellt und von diesem prompt beantwortet wurden. Neben einigen ernsten Themen, wurde zwischendurch auch mit teils belächelten Klischees wie der vermeidlichen „Katze im Baum“ aufgeräumt.

Im direkten Anschluss hierzu stellte der Ortsbrandmeister den durch die Kameradinnen und Kameraden erst kürzlich erstellten Imagefilm der Ortsfeuerwehr vor. Auf die achtminütige Premiere des Films folgte eine herzliche Runde Applaus.

Beendet wurde die Vorstellung der Ortsfeuerwehr Langenhagen mit einer kurzen Führung durch die Fahrzeughallen des Feuerwehrhauses, hierbei brachte Jens Heindorf den stets aufmerksamen Besuchern die Hintergründe und Einsatzzwecke der verschiedenen Fahrzeuge nahe und wurde dafür ebenso mit Applaus belohnt.

Stadtbahn Linie 1© Carl-Marcus Müller

Reparatur an der Erich-Panitz-Straße nach Entschärfung dauert an

7. März 2023/in Region Hannover

Nach Untersuchungen sind die Schäden klar – Strecke bleibt bis mindestens 24. März gesperrt

HANNOVER (PM). Nach der Sprengung von zwei Fliegerbomben in Laatzen haben die Untersuchungen von der für die Stadtbahngleise zuständigen infrastrukturgesellschaft am Dienstagvormittag ergeben, dass es noch mindestens zwei Wochen dauern wird, bis die Strecke wieder befahrbar ist.

„Wir peilen für die Wiederherstellung der Gleise  das Wochenende nach dem 24. März an“, sagt Bauherrenvertreter Matthias Reitemeyer von der infra. Die Erich-Panitz-Straße wird sicher noch eine Woche länger gesperrt bleiben. Reitemeyer schränkt aber ein: Frost, Starkniederschläge oder können zur Einstellung der Arbeiten oder zu Verzögerungen in der Fertigstellung führen. Eine halbe Million Euro dürften die Arbeiten in jedem Fall kosten.

Aktuelle Lage im Überblick:

Nach der Sondierung in der  Erich-Panitz-Str. wurden folgende Schäden festgestellt:

Schäden an:

  • Fahrleitung
  • Gleis
  • Kabelanlagen
  • Regenwasserkanal
  • Fahrbahn
  • Geh- und Radweg

Bisher erfolgte Arbeiten:

  • Vermessung von Gleis und Straße
  • Baugrunderkundung zur Ermittlung der Standsicherheit am Rande des Bombenkrater
  • Erstellen Bergungs- und Räumungskonzept der Gleisanlage und weiterer zerstörter Materialien (Bauzäune, Pumpen, Stahlplatten etc.)
  • Baumfällung von drei Bäumen zur Baufeldfreimachung  (Folge des Bergungskonzeptes)
  • Absperren der Regenwasser-Kanals durch Betriebshof der Stadt Laatzen

Weiteres geplantes Vorgehen:

  • Beseitigung der Überreste und des gelockerten Bodens mit Freilegen der Anschlüsse von Gleis und RW-Kanal oberhalb des Bestandsgelände
  • Bergung der „schwebenden“ Gleise
  • Herstellung Rampe für Baufahrzeuge in den Bombentrichter (ca. 4 m Tiefe)
  • Bodenaustausch und Verfüllung Bombentrichter bis Höhe RW-Kanal
  • Herstellung Regenwasser-Kanal-Kanal
  • Verfüllung Bombentrichter bis Unterbau Gleisanlage
  • Herstellung Gleisanlage
  • Herstellung Kabelschutzrohranlage
  • Herstellung Fahrleitung
  • Herstellung Fahrbahn
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