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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Starke Rauchentwicklung aus ehemaliger Fabrik – Laatzen Rauchentwicklung Senft

Starke Rauchentwicklung aus ehemaliger Fabrik

28. April 2023/in Region Hannover

Feuerwehr Laatzen löst Stadtalarm aus

LAATZEN (PM). Eine starke Rauchentwicklung aus den leerstehenden Gebäuden der ehemaligen Leuchtenfabrik „Hellux“ in der Mergenthaler Straße in Laatzen meldeten mehrere Anrufer am Freitag wenige Minuten nach 10 Uhr. Um 10.10 Uhr erfolgte Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Laatzen.

Als die ersten Fahrzeuge vor Ort eintrafen, war eine starke Rauchentwicklung im linken Teil des leerstehenden Verwaltungsgebäudes zu sehen. Über zwei Treppenhäuser gelangten insgesamt zehn Trupps unter Atemschutz zu den „total verrauchten“ Räumen im 1. Obergeschoss,
dort war die Sicht „gleich null“. Mit einer Wärmebildkamera konnte das Feuer in der abgehängten Decke entdeckt werden. Mehrere Dutzend
Quadratmeter mussten die Trupps „über Kopf“ löschen. Die ganze Etage brannte und erzeugte so mit der Dämmwolle und den Plastikteilen von Kabeln die enorme Rauchentwicklung. Da immer mehr Feuerwehrleute im Einsatz waren, wurde um 10.32 Uhr die Ortsfeuerwehr Rethen nachalarmiert und gegen 10.58 Uhr Stadtalarm ausgelöst (alle vier Ortsfeuerwehren waren somit vor Ort). Die um 11.20 Uhr alarmierten Kräfte
aus Hemmingen und Pattensen wurden nicht mehr eingesetzt. Die tätigen Feuerwehrkräfte entfernten teilweise mit Einreißhaken Deckenteile,
um an den Brandherd heranzukommen.

Vor den beiden Eingängen sowie im Treppenhaus sorgten mehrere Hochleistungslüfter für eine frische Luftzufuhr und gleichzeitig für die Entrauchung des Gebäudes. Die Löschwasserversorgung erfolgte über die Tanks der Fahrzeuge sowie einen nahen Hydranten. Vor Ort waren knapp 20 Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr. Allein von der Laatzener Feuerwehr waren über 60 Kräfte im Einsatz. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Gegen 11.45 Uhr konnte „Feuer aus-Nachlöscharbeiten“ an die Leitstelle gemeldet werden. Um 13.10 Uhr rückte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr ein. Die Einsatzstelle wurde dem KDD und der Polizei übergeben. Das Gebäude steht schon länger leer. Ein Bauzaun sichert das Gelände vor unbefugtem Zutritt.

Rund 170 Kinder beim Zukunftstag bei der Region Hannover – Zukunftstag Region Hannover

Rund 170 Kinder beim Zukunftstag bei der Region Hannover

27. April 2023/in Region Hannover

Schüler*innen haben sich die Regionsverwaltung hinter den Kulissen angeschaut

REGION HANNOVER (PM). Beim Zukunftstag 2023 hat auch die Region Hannover ihre Türen geöffnet und den Schüler*innen gezeigt, was es für Jobs bei der Regionsverwaltung gibt – und zwar zahlreiche.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung ging es für die Schulkinder im Alter von 10 bis 16 Jahren in Kleingruppen in die unterschiedlichen Fachbereiche und Teams. Beim Team Kommunikation schauten beispielsweise 13 Kinder vorbei. Die Aufgabe: Recherche, eine Pressekonferenz vorbereiten, den Presseraum aufbauen und herrichten und eine Pressemitteilung schreiben. Das fiktive Szenario: Der erste Tag Steffen Krach als Regionspräsident.

„Ich muss ehrlich sagen, dass mich die Professionalität der Kinder beeindruckt hat. Die Fragen auf der PK gingen teilweise richtig ans Eingemachte – aber es hat tierisch Spaß gemacht. Ich bedanke mich bei den Kindern und Organisatoren. Ich finde es ein gutes Zeichen, dass die Schüler*innen mit großer Freude bei der Sache waren.“

Rettungswache JUH Zukunftstag

Heute Zukunftstag und in Zukunft bei den Johannitern?

27. April 2023/in Region Hannover

In Rettungswachen, Kitas und erstmals auch einer Pflegeeinrichtung schauen sich Jugendliche heute den Arbeitsalltag bei einer Hilfsorganisation an

HANNOVER (PM). Heute ist Zukunftstag – auch bei den Johannitern. Die Weltkinder, die Kita Märker Strolche in Wennigsen und die Kita Pinienweg in Laatzen waren ebenso dabei wie die Rettungswachen in Hannover und Langenhagen und erstmals auch die Tagespflege-Einrichtung in Kirchrode.

Johanniter-Regionalvorstand Torsten Bierbrauer ist ein Fan des eintägigen Praktikums: „Erst der Zukunftstag und in Zukunft dann bei den Johannitern? Wir sind ein cooler, moderner Arbeitgeber mit spannenden Jobs! Ich finde es großartig, dass sich Jugendliche für uns interessieren und wir uns ihnen vorstellen können.“

„Theo, wie viele Freunde hast du?“ Mit der Antwort – etwa 30 – kann Carolin (5) nicht viel anfangen. Deshalb nimmt der 14-Jährige sich ein Blatt Papier, malt 30 Strichmännchen auf und erklärt es ihr: „Die hier sind von der Schule, die vom Volleyball und die aus meiner Familie.“ Für Theo ist es schon der zweite Zukunftstag in einer Kita. „Ich mag es, mit Kindern zu arbeiten. Es ist anstrengend, aber auch wichtig“, sagt er und könnte sich für die Zeit nach der Schule jetzt schon ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kita vorstellen. Alexander spielt derweil draußen mit ein paar Jungen Fußball. Der Zwölfjährige war früher selbst ein Weltkind. „Jetzt kann ich mir die Kita aus einer anderen Perspektive ansehen.“ Er schaut auf den Hügel mit Rutsche: „Den hatte ich als Berg in Erinnerung. Heute ist er deutlich kleiner.“

Um ein ganz anderes Thema geht es nicht weit entfernt. „Kompressionsstrümpfe helfen Menschen, die Probleme mit dem Blutfluss in den Beinen haben“, erklärt Pflegefachkraft Galina Bersch. Vier von acht Kindern und Jugendlichen schauen ihr beim Pflegeeinsatz im Johanniter-Quartier Kirchrode über die Schulter, während sie einer Klientin die medizinischen Strümpfe anzieht. „Heilen die Strümpfe die Beine oder bleibt das ein Leben lang so?“, möchte der elfjährige Lennie von der IGS Mühlenberg wissen. Am heutigen Tag lernt er nicht nur, dass Kompressionsstrümpfe zwar unterstützen, eine Venenerkrankung aber nicht heilen können, sondern auch, wie der Alltag in einer Tagespflege aussieht, welche Handgriffe man braucht, um älteren Menschen mit Rollator oder Rollstuhl zu helfen und welche Gerichte es beim Johanniter-Menüservice gibt (heute Spaghetti Carbonara oder Hackbällchen). „Ich bin hier, weil mich die Arbeit interessiert und mein Onkel bei den Johannitern arbeitet“, sagt er. Auch die 14-jährige Stella von der Bismarckschule hat sich für einen Zukunftstag im Johanniter-Quartier entschieden. Von der Auszubildenden Lea lässt sie sich die Wohnanlage mit Service zeigen und probiert einen Lifter aus, mit dem bewegungseingeschränkte Menschen ins Stehen gebracht werden können. Am Nachmittag erwartet die Schülerinnen und Schüler noch ein kurzer Erste-Hilfe-Kurs.

In der Rettungswache des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm am Kabelkamp geht es derweil ebenfalls medizinisch zu. Wie schwer so ein Rettungsrucksack ist, durften die Sieben- bis Neuntklässler*innen gleich am Morgen selbst versuchen. Das Ausprobieren steht beim Zukunftstag im Fokus. Mal selber auf der Trage liegen, einen Kopfverband anlegen, eine bewusstlose Person in die stabile Seitenlage bringen und allerlei mehr können die Jugendlichen am eigenen Leib erfahren. Für die 14-jährige Mira ist es genau das Richtige: „Ich finde das Medizinische ganz interessant und wollte deswegen hier mal reinschauen, ob es vielleicht für später etwas für mich ist.“ Sie freut sich schon auf den Nachmittag. Dann folgt ein „Einsatz“, bei dem die Jugendlichen eine verletzte Person versorgen und an den Rettungsdienst übergeben sollen.

Ähnlich passiert in der Rettungswache des Nordhannoverschen Ortsverbandes in Langenhagen. Jugendliche umlagern einen Rettungswagen, dürfen einsteigen, stellen viele Fragen. „Ich finde das alles hier ganz cool. Es ist sehr groß und es gibt viel zu sehen. Bis jetzt hat mir der Rettungswagen am meisten gefallen“, sagt Jonah (12) vom Gymnasium in Langenhagen. Von hier aus geht es für alle weiter zu einem Erste-Hilfe-Kurs. Nils Hoffmeyer, stellvertretender Rettungswachenleiter in Langenhagen, freut sich über das Interesse der Schülerinnen und Schüler: „Die Johanniter in Langenhagen bieten aber noch viel mehr als den Rettungsdienst. Wir haben ein großes Ehrenamt, eine Johanniter-Jugend und so viele und vielfältige Bereiche, die werden wir euch heute alle zeigen.“

Spannender Zukunftstag beim Roten Kreuz – Schueler in einer DRK Kita drk

Spannender Zukunftstag beim Roten Kreuz

27. April 2023/in Region Hannover

Das Rote Kreuz in der Region Hannover e. V. empfing am Zukunftstag 55 Schülerinnen und Schüler und ließ sie hinter die Kulissen des Roten Kreuzes blicken.

Hannover (PM). „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Jugendliche für unsere Arbeit beim Roten Kreuz interessieren“, sagt Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin des DRK in der Region Hannover e. V. Die zehn bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler bekamen an ihrem Zukunftstag die Möglichkeit in die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes Einblick zu erhalten.

Der Start der Reise durch die unterschiedlichen Einrichtungen des Roten Kreuzes war die Verwaltungszentrale in der Karlsruher Straße in Mittelfeld. Marlis Spieker-Kuhmann begrüßte die Schülerinnen und Schüler. Zu Beginn besuchten sie die DRK-Kita Pappelteich in Bemerode. Dort erwartete sie ein Outdoor-Parcour und eine Tupf-Mal-Aktion, die sie gemeinsam mit den Kindergartenkindern ausprobieren konnten. Im Anschluss gab es Mittagessen im DRK-Pflegeheim Garbsener Schweiz. Mit einem spannenden Einblick in die Arbeit des Katastrophenschutzes endete der Zukunftstag. In der DRK Bereitschaft Wedemark-Burgwedel-Isernhagen (WeBuIs) konnten sie sich nicht nur die Technik, den Fuhrpark und alles, was für den Katastrophenschutz notwendig ist anschauen, die Rotkreuz-Bereitschaft WeBuIs überraschte die Jugendlichen zudem mit einem Parcour.

Fahrt Rad

Fahrt Rad – Macht mit – Langenhagen stadtradelt!

24. April 2023/in Region Hannover

Dreiwöchiger Aktionszeitraum startet am 4. Juni / Anmeldung ab sofort möglich

LANGENHAGEN (PM). In sechs Wochen ist es so weit. Am Sonntag, 4. Juni, startet in der Region Hannover das Stadtradeln 2023. Dann gilt es wieder, drei Wochen für ein besseres Klima aktiv zu sein und den eigenen Beitrag – seien es nur ein paar oder richtig viele Kilometer – für das gemeinsame Ergebnis beizusteuern.

„Langenhagen hat die vergangenen Jahre so gut aufgeholt, wir werden wieder vorne mitfahren“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer zu dem unter den Regionskommunen ausgeradelten Wettbewerb. „2022 sah es sogar kurzzeitig so aus, als ob wir den dritten Platz einfahren könnten“, erinnert sich Heuer an einen spannenden Endspurt. Dass es letztlich nicht mit einem Platz auf dem Siegerpodest geklappt hat? Halb so wild. So bleibe der Ansporn größer!

„Fahrt Rad – Macht mit – Langenhagen stadtradelt!“ Da sich die Stadtgemeinschaft aus vielen Einzelteilen zusammensetzt, gibt es zahlreiche Adressaten, an die sich der diesjährige Appell richtet: Einzelpersonen oder Vereine, Betriebe, Kirchengemeinden, Familien, Schulklassen, Nachbarschaften und alle anderen möglichen Gruppierungen können einander anspornen, ihre eigenen Wettbewerbe austragen und gemeinsam einen wichtigen Beitrag für ein besseres Klima leisten.

Den erradelten Kilometern einer Gruppe kommt dieses Jahr wieder eine besondere Rolle zu: Für die Politikerinnen und Politiker richtet die Klimaschutzagentur erneut im Rahmen des Stadtradelns einen eigenen Wettbewerb aus. Sie lobt für das fahrradaktivste Kommunalparlament ein Pedelec-Lastenfahrrad aus, damit es dieses der Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann. „Seit Jahren hoffen wir darauf, dass dieser Preis nach Langenhagen geht“, sagt Heuer. Um die Politikerinnen und Politiker zusätzlich zu motivieren, plant die Stadtverwaltung nun etwas Neues. „So viel sei vorab verraten: Um davon profitieren zu können, muss man aktiv mitmachen.“

Mitzuradeln ist nach wie vor ganz einfach: Die Stadt hat für Interessierte die Themenseite www.langenhagen.de/stadtradeln angelegt. Dort gibt es Hinweise zur Anmeldung als Team oder Einzelperson sowie einen Link auf die Stadtradeln-Website, die beim Bundeswettbewerb eigens für Langenhagen (https://www.stadtradeln.de/langenhagen) eingerichtet ist.

Und darüber hinaus? Braucht es lediglich ein verkehrstüchtiges Rad! Dieses kann durchaus mit elektronischer Unterstützung ausgestattet sein. Auch wenn die CO2-Ersparnis bei einem nur durch „Menschenstärke“ angetriebenen Zweirad größer ausfällt. „Die Art des Fahrrads ist deshalb zweitrangig, weil es beim Stadtradeln darum geht, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen und – sofern es möglich ist – das Auto stehen zu lassen und das Rad zu nutzen“, betont Langenhagens Bürgermeister. Dass sich dieses durchaus auf das eigene Wohlbefinden auswirken kann, weiß er aus eigener Erfahrung. „Seit einigen Monaten nutze ich innerhalb der Region Hannover nahezu ausschließlich das Fahrrad. Dadurch sehe ich unterwegs viel mehr als zuvor, brauche am Ziel weniger Zeit für die Parkplatzsuche und bin dadurch ausgeglichener.“

Messebahnhof Laatzen© Bernd Günther

Bilanz zum bundesweiten Drehkreuzes auf dem Messebahnhof Laatzen

14. April 2023/in Region Hannover

Vorerst letzter Sonderzug von Vertriebenen aus der Ukraine über das Drehkreuz im Bahnhof Laatzen

HANNOVER (PM). Behrens: „Das Land Niedersachsen hat den Bund erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt“

Seit Anfang November 2022 hat das Land Niedersachsen seine Aufnahmequote nach dem Königsteiner Schlüssel für schutzsuchende Ukrainerinnen und Ukrainer erfüllt und leitet seitdem nahezu alle neu am Drehkreuz „Messe/Laatzen“ ankommenden Personen in andere Bundesländer, die ihre Aufnahmequote noch nicht erfüllt haben, weiter. Vor diesem Hintergrund wird das Drehkreuz eingestellt, könnte aber bei Bedarf reaktiviert werden. Hierauf hat sich das Land Niedersachsen mit den zuständigen Stellen des Bundes verständigt. Der letzte Sonderzug wird am morgigen Sonnabend (15. April 2023) am Messebahnhof Laatzen eintreffen.

Die Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Das Drehkreuz hat sich insbesondere in der Zeit, in der wir sehr viele Menschen aus der Ukraine in wenigen Tagen und Wochen aufgenommen haben, sehr bewährt. Es war ein zentraler Ort, an dem die Menschen ankommen und Schutz finden konnten. Das war ein großer Kraftakt! Deshalb möchte ich mich bei allen Beteiligten von Bund und Land, der Region Hannover, den Städten Hannover und Laatzen, dem ASB als Betreiber, sowie den zahllosen Ehrenamtlichen – insbesondere dem deutsch-ukrainischen Freundeskreis – ganz herzlich bedanken. Ohne die sehr gute Zusammenarbeit während der vergangenen 14 Monate wäre der im Wesentlichen reibungslose Betrieb nicht möglich gewesen. Das Land Niedersachsen hat damit den Bund nach den Flüchtlingsbewegungen in 2015/2016 erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt.“

Das Drehkreuz zur bundesweiten Aufnahme und Verteilung von Vertriebenen aus der Ukraine war nach Ausbruch des Krieges im März 2022 eingerichtet worden. Mit dem in Niedersachsen eingerichteten Verteilungszentrum am Messebahnhof in Laatzen wurden insbesondere Städte und Regionen im Osten Deutschlands, die keine Kapazitäten mehr zur Aufnahme hatten, entlastet. Weitere Drehkreuze bestanden in Berlin und Cottbus. Zuletzt kam alle zwei Tage ein Zug in Laatzen an. Im Durchschnitt wurden in den vergangenen Wochen jeweils circa 150 Personen kurzzeitig in der Messehalle aufgenommen, bevor sie weiterreisten oder verteilt wurden. Die zum Betrieb des Drehkreuzes auf dem Messegelände angemieteten Hallen werden auch nach Einstellung des Betriebes des Drehkreuzes durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen vorerst weiter für die Aufnahme schutzsuchender Menschen genutzt.

Der erste Zug mit Vertriebenen aus der Ukraine hatte den Messebahnhof am 10. März 2022 erreicht. Allen Ankommenden wurden warme Verpflegung, eine Übernachtungsmöglichkeit, Kleidung und vor allem medizinische Versorgung angeboten. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, die am Drehkreuz in Laatzen ankamen, wurden analog zum Königsteiner Schlüssel zur Verteilung von Asylsuchenden auf die Bundesländer bis zur Erfüllung der Aufnahmequote auf die niedersächsischen Kommunen verteilt.

In den ersten Tagen des Betriebes des Drehkreuzes wurde der höchste Zugang verzeichnet. In der ersten Woche (10. – 16. März 2022) waren insgesamt 6.715 Personen angekommen. Der Tag mit dem höchsten Zugang war der 16. März 2022 mit insgesamt 1.411 Personen. Neben den Zugankünften wurden auch Menschen aus privat organisierten Transporten mit Bussen oder PKWs aufgenommen.

Die Weiterreise der in den Sonderzügen ankommenden Vertriebenen erfolgte anfangs mit Sonderbussen und anderen Zügen des Regelverkehrs. Die Verteilung mittels Bussen wurde aber bereits im Mai 2022 eingestellt, da die Kapazitäten der Regelverkehre der Deutschen Bahn für eine Weiterreise ausreichten.

Region Hannover auf der Messe

Region Hannover ist am Niedersachsen-Stand auf Hannover-Messe vertreten

12. April 2023/in Region Hannover

Robotics City, neu/wagen und Generation H2 präsentieren sich

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover ist in diesem Jahr mit gleich drei Projekten der Wirtschaftsförderung auf der Hannover Messe vom 17. bis 21. April vertreten.

Das Projekt „Robotics City“ wird in Halle 16, Stand G12 (Digitalisierung) zu finden sein, am gleichen Stand befindet sich mit dem Transformationsnetzwerk „neu/wagen“ das neueste Großprojekt. Die Wasserstoffinitiative „Generation H2“ ist in Halle 13, Stand C61 (Energy and Industrial Supply) zu finden.

Die einzelnen Projekte in der Kurzvorstellung

Robotics City

Robotics City Hannover ist erstmals auf der Hannover Messe vertreten. Unter dieser Marke werden alle Robotik-Aktivitäten der Region Hannover und ihrer Partner zusammengefasst. Entwickelt wurde sie 2022 durch die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Partnern aus dem Robotikbereich in der Region Hannover sowie dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Mittlerweile besitzt sie landesweite Strahlkraft und vereint verschiedenste Initiativen, Anbieter und Projekte zur Schlüsseltechnologie Robotik.

Auf der Messe präsentieren sich mehre Aktionspartner, darunter die Roboterfabrik, ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover und der Region Hannover. Sie bündelt Robotik-Angebote für Studierende, Auszubildende, und Schüler*innen mit dem Ziel, sie für den späteren Berufseinstieg in einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten. Im RoboHub Niedersachsen können Automatisierungsaufgaben mit Cobots erprobt und umgesetzt werden. Der Hub bietet eine Kombination aus Labor, Informationszentrum, Schulungseinrichtung und Vernetzungsplattform mit Angeboten, die an den konkreten Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtet sind. Die Robokind Stiftung hat das Ziel, Robotik und Künstliche Intelligenz allen Menschen zugänglich zu machen. Die Stiftung stellt unter anderem ihr neues Qualifizierungsformat RoboScouts vor.

neu/wagen

neu/wagen ist das Netzwerk für die Entwicklung individueller Transformationsstrategien für Unternehmen der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie in Hannover/Hildesheim. Das Projekt wird im Rahmen der Richtlinie „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)“ mit rund 4 Millionen Euro bis Juni 2025 gefördert. Projektpartner sind die IG Metall, NiedersachsenMetall, Leibniz Universität Hannover, Hochschule Hannover, hannoverimpuls GmbH und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HI-REG) mbH.

Ziel ist die Entwicklung von regionalen „Best-Practice“-Beispielen der Transformation und Konkretisierung von individuellen Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Transformation. Vor Ort haben Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit einem Elektro-Forschungsfahrzeug auseinanderzusetzen. Ein Schwerpunkt hierbei ist die Verarbeitung sehr großer Datenmengen, die mittels der am Fahrzeug angebrachten Sensoren gewonnen werden können. Ausgestattet mit Radar, Lidar (eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung) und Kamerasensoren nimmt das Fahrzeug die Umwelt um sich herum auf.

Generation H2

Generation H2 ist die Dachmarke, unter der sich Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Bildung zusammengeschlossen haben, um grünen Wasserstoff in der Region nutzbar zu machen, regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Die Region Hannover engagiert sich im Bereich Infrastruktur zur Entwicklung einer regionalen H2-Wirkungskette mit ihrem Tochterunternehmen Regiobus und der Stadtentwässerung Hannover als kommunalem Partner.

Generation H2 informiert auf der Hannover Messe darüber, welche Möglichkeiten Wasserstoff in der Region Hannover bieten kann. Das Netzwerk bringt Partner zusammen, die gemeinsam am Thema Wasserstoff arbeiten. In Kooperation bieten die Universitäten Hannover und Oldenburg eine forschungs- und praxisnahe Qualifizierung auf Masterniveau an. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte, die sich mit dem Thema befassen.

Stromfresser

Tschüss Stromfresser – alte Geräte tauschen, Geld und Energie sparen

6. April 2023/in Region Hannover

Zuschüsse von der Region Hannover und der Landeshauptstadt sind Beitrag zur sozialverträglichen Energiewende

REGION HANNOVER (PM). Die Region und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen Haushalte mit geringen Einkommen jetzt verstärkt beim Stromsparen. Sie bezuschussen den Tausch eines alten Großgeräts gegen ein energieeffizientes Neugerät mit jeweils bis zu 200 Euro.

Denn: Bei gestiegenen Strompreisen können alte Geräte zur Kostenfalle werden, etwa Kühlgeräte, Trockner, Wasch- oder Spülmaschine. Die Unterstützung ist ein Beitrag zu einer sozialverträglichen Energiewende in der Region. Bis 2035 sollen Region und Landeshauptstadt Hannover bilanziell klimaneutral sein.

2023 stellt die Region 50.000 Euro für den Großgeräte-Tausch zur Verfügung. Gut investiertes Geld, weiß Regionspräsident Steffen Krach: „Weniger Verbrauch schützt am meisten vor steigenden Energiepreisen“, fasst er zusammen. „Gerade in Haushalten mit geringem Einkommen zählt jeder Euro, hier schaffen wir sofort Entlastung, Klimaschutz inklusive.“ Die Landeshauptstadt Hannover bezuschusst 2023 und 2024 den Großgeräte-Tausch in ihrem Stadtgebiet mit jeweils 40.000 Euro. „Klimaschutz bedeutet auch eine soziale Verpflichtung“, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. „Effiziente Elektrogeräte müssen für alle erschwinglich sein, nur so können auch alle von den Einsparungen profitieren.“

Finanziell organisiert die AWO Region Hannover den Zuschuss an die Haushalte im Rahmen des Projekts Stromspar-Check. Wer den kostenlosen und unabhängigen Check im Haushalt machen lässt, erfährt bei den Messungen durch geschulte Energiespar-Berater*innen, ob die Großgeräte im Alter über zehn Jahre zu viel verbrauchen. Dann gibt es einen Gutschein. Voraussetzung: Das Neugerät verbraucht 200 Kilowattstunden im Jahr weniger als das alte, und die Entsorgung verläuft fachgerecht, beispielsweise über den aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover.

Die Zuschüsse sind nach Haushaltsgröße gestaffelt: Die Region und die Landeshauptstadt verdoppeln beim Kühlgerätetausch im Stromspar-Check die Summe aus den Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz: bis zwei Personen von 100 auf 200 Euro, für drei bis vier Personen von 150 auf 300 Euro und ab fünf Personen von 200 auf 400 Euro. Das gilt einmalig pro Haushalt. Stellt sich ein anderes Großgerät als Stromfresser heraus, bezuschussen Region und Landeshauptstadt den Tausch in der gleichen Staffelung nach Haushaltsgröße mit 100, 150 oder 200 Euro.

„Viele Haushalte haben keinen finanziellen Spielraum mehr“, berichtet Gordon Braun, Vorstand der AWO Region Hannover. „Mit dem Stromspar-Check können wir schnell helfen, Energienachzahlungen zu verringern.“ Sein Team stellt in mehr als 40 Prozent der Beratungen fest, dass der Tausch eines Kühlgeräts sinnvoll ist. Denn darin steckt ein erhebliches Sparpotenzial, im Schnitt sind es nach dem Austausch pro Gerät 102 Euro Stromkosten und durchschnittlich 202 Kilogramm CO2 bereits im ersten Jahr. Die AWO setzt den Stromspar-Check mit der Klimaschutzagentur Region Hannover um. „Der Zuschuss ermöglicht es den Haushalten, sich Klimaschutz leisten zu können und zugleich die Folgen der Energiepreissteigerung abzumildern“, erläutert Marc Zimmermann, Projektleiter Energieeffizienz in Privathaushalten bei der Klimaschutzagentur Region Hannover.

Der Stromspar-Check ist unabhängig und kostenlos für Haushalte mit geringen Einkommen. Geschulte Energiespar-Berater*innen finden im Haushalt Möglichkeiten, Strom, Gas und Wasser zu sparen. Bei den Messungen der Geräte prüfen sie, ob sich ein Austausch lohnt und ein Zuschuss möglich ist. Zudem bauen sie kostenlose Energiespar-Produkte im Wert von bis zu 70 Euro im Haushalt ein, beispielsweise schaltbare Steckdosenleisten, LEDs und wassersparende Duschköpfe. In der Region und Stadt Hannover können Haushalte einen Termin vereinbaren, wenn sie Transferleistungen beziehen, beispielsweise Bürgergeld, sie eine geringe Rente haben oder ihr Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0511-219 78 169, www.stromsparcheck-hannover.de.

Zum Stromspar-Check:

Seit 2010 haben in der Region Hannover bereits 9.828 Haushalte mit dem Stromspar-Check insgesamt 12.600 Tonnen CO2 einsparen können. Im Schnitt sind das jeweils 200 Euro pro Haushalt und Jahr. Hinter dem Angebot steht ein bundesweites Projekt vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Regional setzt es die AWO Region Hannover mit der Klimaschutzagentur Region Hannover um mit Unterstützung von der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover, dem JobCenter Region Hannover und proKlima – Der enercity-Fonds.

Hackerangriff

Nach Hackerangriff: Deutschlandticket im GVH für den 1. Juni erst buchbar

6. April 2023/in Region Hannover

Davor mit Übergangslösung – Kein Einfluss auf 365-Job- und Sozialtickets

HANNOVER (PM). Das Deutschlandticket wird im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) voraussichtlich zum 1. Juni buchbar sein. Nach dem Hackerangriff auf die ÜSTRA am vergangenen Freitag haben IT-Spezialisten des Unternehmens und externe Cyperkriminalitäts-Experten Tag und Nacht daran gearbeitet, allen Kundinnen und Kunden im GVH die begehrten digitalen Tickets für monatlich 49 Euro pünktlich zum Start am 1. Mai anbieten zu können.

Da der Angriff mit einer Schadsoftware jedoch die Arbeit nach wie vor erheblich beeinträchtigt, ist der Termin zum 1. Mai leider nicht haltbar.

Regionspräsident Steffen Krach: „Niemand ärgert sich derzeit mehr über diesen Cyberangriff als all die Menschen, die seit Wochen mit Hochdruck daran arbeiten, den Abo-Kund*innen im GVH-Gebiet das Deutschlandticket so komfortabel und sicher wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dass Hacker diese Bemühungen aktuell ad absurdum führen, ist ein Schlag ins Kontor – wir reden hier von einer Straftat, die tausende Kund*innen in der Region Hannover betrifft. Cyberangriffe sind derzeit leider keine Seltenheit.“

In den vergangenen Tagen ist es der ÜSTRA gelungen, den täglichen Betrieb mit Stadtbahnen und Bussen weiter reibungslos durchführen zu können. Auch anfängliche Probleme bei den Fahrgastinformationen konnten in kurzer Zeit behoben werden, sodass es für die Fahrgäste in der Region Hannover keinerlei Beeinträchtigung in ihrer täglichen Mobilität gab. ÜSTRA-Vorständin Elka von Zadel: „Seit Monaten haben bei der ÜSTRA, im GVH und bei regiobus viele Mitarbeitende mit großer Energie daran gearbeitet, unseren Kundinnen und Kunden sowie Neueinsteigern im ÖPNV das Deutschlandticket anbieten zu können. Deshalb sind wir alle enttäuscht, dass das Ticket erst zu einem späteren Zeitpunkt im GVH verfügbar sein wird. Der Hackerangriff hat uns zurückgeworfen. Sehr gefreut habe ich mich über die vielen Reaktionen, mit denen die Menschen in der Region Verständnis für die missliche Situation gezeigt haben, in die uns der Cyberangriff gebracht hat.“

Der Anspruch des GVH ist es, allen Interessierten eine sichere, verlässliche und kundenfreundliche Buchungsmöglichkeit anzubieten. Aufgrund der Schäden durch den Hackerangriff wird das leider direkt beim GVH erst zum 1. Juni möglich sein, da die technisch notwendigen Vorlaufzeiten im GVH für eine rechtzeitige Buchung zum 1. Mai nicht mehr ausreichen.

Allerdings: Wer das Deutschlandticket für den Starttermin 1. Mai nutzen möchte, der kann die Bestellung trotzdem durchführen, und zwar direkt ohne Abo-Antrag in der „FahrPlaner-App“. Den Weg dorthin finden die Kund*innen auf der Internetseite gvh.de. Die Bestellung des Deutschlandtickets ist auf diesem Weg bis zum 30. April möglich. „In kürzester Zeit ist es uns gelungen, eine Kooperation mit den Kollegen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) hinzubekommen. Dafür gebührt unserem Partner ein herzlicher Dank“, freut sich Elke van Zadel. „Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so schnell Problemlösungen entwickeln konnten.“ Kundinnen und Kunden die ihr bestehendes GVH Abonnement kündigen möchten, räumt der Verbund ein Sonderkündigungsrecht bis zum 30. April ein.

Ganz wichtig: Das 365-Euro-Ticket für Job- und Sozialtickets, das die Region Hannover beschlossen hat und sich nach Bekanntgabe sehr großem Interesse erfreut, wird durch die aktuellen Probleme nach dem Hackerangriff nicht in Frage gestellt. Hier kann es lediglich zu Verzögerungen kommen. Unternehmen können aber weiterhin mit dem GVH Kontakt aufnehmen. Mit den beiden 365-Euro-Varianten im Rahmen des Deutschlandtickets bietet die Region den bislang bereits mehr als 40.000 Jobticket-Besitzenden und rund 150.000 Menschen, die aktuell die S-Karte der Region erhalten, eine preislich attraktive Möglichkeit an, die dem Nahverkehr in der Region Hannover einen weiteren Schub geben wird.

Regionspräsident Steffen Krach: „Mir ist wichtig, dass alle wissen: Das 365-Euro-Ticket für Job- und Sozialtickets ist nicht gefährdet – es kommt! Wir müssen die Situation jetzt so annehmen, wie sie ist. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einwohnerinnen und Einwohner und die Sicherheit der Daten. Deswegen ist es gut, dass wir nun diese Lösung anbieten können. Wir werden weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen, schnellstmöglich alles an den Start zu bringen.“

Stadtfeuerwehr Hemmingen bei der Großübung© Bernd Günther

Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck

30. März 2023/in Region Hannover

„Unklare Rauchentwicklung und Knallgeräusche aus einem Wohnhaus“, so das Alarmstichwort für die anrückenden Kräfte

HEMMINGEN (PM/red). Am Mittwochabend den 29.03.23, gegen 18:34 Uhr, wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Harkenbleck, Arnum, Hiddestorf/Ohlendorf sowie der Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld an die Arnumer Straße nach Harkenbleck alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete: „unklare Rauchentwicklung und Knallgeräusche aus einem Wohnhaus“. Das es sich hierbei um eine Übung handelt, die von Mitgliedern der Feuerwehr Harkenbleck geplant und ausgearbeitet wurde, blieb im voraus geheim.

Vor Ort stellte sich für die Erst eintreffenden Kräfte schnell heraus, dass es sich um einen angenommenen Brand mit einer starken Rauchentwicklung im Bereich des Obergeschosses eines zweistöckigen Wohnhauses und einer angrenzenden Scheune handelte. Außerdem sollte sich eine unbekannte Anzahl Personen noch im Gebäude aufhalten. Dementsprechend wurden weitere Kräfte aus den Ortschaften Devese, Wilkenburg, Hemmingen-Westerfeld und Reden nachgefordert.

Der Einsatzleiter und stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Schottmann ordnete neben der Brandbekämpfung umgehend die Menschenrettung an. Hierzu rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus und suchten den Gebäudekomplex nach den vermissten Personen ab.

Nach kurzer Zeit konnten insgesamt zehn Personen durch die Feuerwehr gerettet werden und an den Rettungsdienst, welcher durch Kräfte der DRK-Bereitschaft Laatzen der DRK-Region Hannover e.V. gestellt wurde, übergeben werden. Bei den zu rettenden Personen handelte es sich um Mitglieder und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr als auch um Übungspuppen.

Um eine anzunehmende Ausbreitung des Feuers, auf den Dachstuhl zu verhindern, gingen mehrere Trupps zur Brandbekämpfung in das Innere des Gebäudes vor. Hierbei konnte unter anderem eine ausströmende Gasflasche gefunden und sichergestellt werden.
Das Löschwasser wurde nicht nur aus zwei Hydranten, sondern auch über eine lange Wegstrecke von rund 450 m aus den Harkenblecker Teichen gefördert.

Nach rund 1,5 Stunden war die Einsatzübung beendet. Insgesamt waren alle sechs Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Hemmingen sowie die Ortsfeuerwehr Reden mit knapp 90 ehrenamtlichen Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz. Hinzu kamen vier ehrenamtliche Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes mit zwei Rettungswagen, sowie zwei Mitarbeitern der FTZ aus Ronnenberg mit einem Fahrzeug.

Die Feuerwehr Hemmingen bedankte sich ganz herzlich bei der Familie Gramann, welche nicht nur das Objekt zur Verfügung stellte, sondern auch für eine Stärkung aller Beteiligten im Anschluss der Übung gesorgt hat.

Des Weiteren sprach sie ein Dank an die zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen aus. Diese hatten neben der Übungsaufsicht dafür gesorgt, dass durch den Einsatz von Rauchtöpfen und Nebelmaschinen eine sehr realistische Einsatzbedingung dargestellt wurde.

Die Stadtfeuerwehr Hemmingen ist immer wieder auf der Suche nach Übungsobjekten und freut sich über entsprechende Hinweise.

  • Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck – BGPress 1023795
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck – BGPress 1023800
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Stadtfeuerwehr Hemmingen bei der Großübung
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck – BGPress 1023802
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck – BGPress 1033844
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großübung für die Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck – BGPress 1023791
    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehrübung der Stadtfeuerwehr Hemmingen in Harkenbleck © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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