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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Notunterkunft© Bernd Günther

Laatzen zieht positive Bilanz aus Evakuierung vom 5. März

7. März 2023/in Region Hannover

Verwaltungsvorstand ist trotz Schäden mit der Evakuierung zufrieden

LAATZEN (PM). In Laatzen-Mitte und Rethen wurden am Sonntag, dem 05. März, im Rahmen einer Kampfmittelräumung an insgesamt drei Verdachtspunkten Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Keines der Kampfmittel konnte auf normalem Wege entschärft werden. Zwei 10-Zentner-Bomben mussten vor Ort kontrolliert gesprengt werden, bei einer 5-Zentner-Bombe wurde der defekte Zünder mit einem Wasserstrahlgerät abgeschnitten.

Laatzen zieht positive Bilanz aus Evakuierung vom 5. März – BGP 1000510 20230305

Schon ab 7:00 Uhr konnte die betroffene Bevölkerung die Evakuierungsbusse in Laatzen nutzen © Bernd Günther

Die Detonationen an der Erich-Panitz-Straße sowie am Rande der B443 haben erhebliche Straßenschäden bzw. Schäden am Gleisbett verursacht. Dennoch konnten durch die ausgezeichnete Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes größere Schäden an der unmittelbar anliegenden Wohnbebauung verhindert werden.

Bürgermeister Kai Eggert dankt den betroffenen Menschen: „Mein großer Dank geht an den weit überwiegenden Großteil der Bevölkerung, der sich kooperativ verhalten und morgens zügig das Sperrgebiet verlassen hat. Ich danke Ihnen vor allem, dass Sie an diesem langen und für alle Beteiligten anstrengenden Tag geduldig bis zum Ende der Maßnahmen ausgeharrt haben.“

Auch Roland Einbrodt und Vanessa Lehmann, Verantwortliche für den Polizeieinsatz anlässlich der Bombenräumung, bedanken sich ausdrücklich bei den Einwohnerinnen und Einwohnern, die den Evakuierungsaufforderungen bis auf wenige Einzelfälle nachgekommen sind.
„Trotzdem kam es unter anderem bedingt durch einige uneinsichtige Menschen, die sich entgegen der Anweisungen der Einsatzkräfte in den Sperrbereichen aufhielten, zu Verzögerungen bei den Evakuierungsmaßnahmen. Diese Personen haben nicht nur sich selbst in Gefahr gebracht, sondern auch die Arbeiten behindert. Dies ist nicht nur unzumutbar für die Menschen, die stundenlang darauf warten mussten, wieder in ihre eigenen vier Wände zurückzukehren, sondern auch für alle Einsatzkräfte, die unermüdlich bis in die späte Nacht im Einsatz waren“, so Einbrodt.

Laatzen zieht positive Bilanz aus Evakuierung vom 5. März – BGP 1000584 20230305

Mit Sonderbussen wurden Evakuierte zur Blauen Schule nach Bemerode gebracht © Bernd Günther

Alle Personen mussten um 7:00 Uhr das Evakuierungsgebiet rund um die zwei Verdachtspunkte verlassen. Schon nach kurzer Zeit wirkten die betroffenen Bereiche wie ausgestorben, lediglich Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei kontrollierten Straßen, Häuser und Wohnungen auf verbliebene Personen. Auch Drohnen mit Wärmebildkamera sowie der Polizeihubschrauber „Phoenix“ kamen zum Einsatz. Es konnten jedoch nicht alle Personen aufgespürt werden, so dass sich im Laufe des Tages immer wieder Menschen im Sperrgebiet und insbesondere in der Nähe der Fundstellen bewegten. Jedes Mal musste der Kampfmittelbeseitigungsdienst sofort seine Arbeit unterbrechen. Ein Team der Polizei wurde angefordert und musste die Personen aus dem Sperrgebiet entfernen. Das Unterbrechen der Arbeiten führte zu erheblichen Zeitverzögerungen, die allen Mitwirkenden wie auch der wartenden Bevölkerung einen umso längeren Abend bescherte.

Axel Grüning, Stadtrat und Leiter des Krisenstabs, zeigt sich gegenüber allen Mitwirkenden, insbesondere den Ehrenamtlichen, anerkennend: „Bei allen Beteiligten bedanke ich mich herzlich für die professionelle, konzentrierte und disziplinierte Zusammenarbeit. Alle haben ihre Aufgaben mit hohem Engagement übernommen und erfolgreich zu Ende geführt.“

In Hinblick auf den langen Zeitraum der Maßnahmen ergänzt Grüning: „Leider kam es zu unvorhersehbaren Verzögerungen, da keine der Fliegerbomben leicht entschärft werden konnte. Dies hat nicht nur die Bürgerinnen und Bürger belastet, sondern auch die Arbeit im Stab. Hinzu kamen die Unbelehrbaren und Rücksichtslosen, die mit ihrem egoistischen Fehlverhalten im Sperrgebiet zu erheblichen Verzögerungen im Ablauf beigetragen haben.“

Doch trotz des langen und für viele Menschen sicherlich beklemmenden Ereignisses verliefen die restlichen Maßnahmen, wie die Evakuierung der Alten- und Pflegeheime, überwiegend sehr gut nach Plan. Insgesamt wurden 997 Krankentransporte durch Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Technisches Hilfswerk durchgeführt. Die letzten Transporte fanden am Montag bis 20:00 Uhr statt.

Gut 517 Menschen, davon 67 liegend Versorgte, suchten die Notunterkunft in der Blauen Schule auf. Rund 2.000 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Bürgertelefon. Nahezu 1.000 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen DRK, JUH und THW, sowie der Stadtverwaltung waren insgesamt im Einsatz.

Ab jetzt beginnen die Nacharbeiten der Sprengung. Neben der Reinigung der Standorte rund um die Bombenkrater müssen Energieversorger sowie Sachverständige in Hoch- und Tiefbau die jeweilige Umgebung weiterhin auf eventuelle Schäden prüfen. Stromausfälle oder defekte Versorgungsleitungen der umliegenden Wohngebäude sind bislang nicht bekannt. An der Erich-Panitz-Straße müssen der Regenwasserkanal, das Gleisbett der Straßenbahn sowie die Gleise und Oberleitungen wiederhergestellt werden. Die Straßenbahnlinie 1 wird bis auf weiteres in diesem Bereich nicht fahren, sondern als Schienenersatzverkehr umgeleitet. Auch mindestens die südlichen Fahrbahnen der Straße müssen erneuert werden.

Die Fahrbahn der B443 wurde ebenfalls stark beschädigt und bleibt an dieser Stelle weiterhin gesperrt.

„Trotz der Schäden bleibt festzuhalten, dass das Vorgehen insgesamt nach Plan verlaufen und der Zeitverzug durch nicht prognostizierbare Einflüsse entstanden ist. Wir sind sehr glimpflich und vor allem ohne Personenschaden durch die herausfordernde Situation gekommen – das ist das Wichtigste“, fasst Bürgermeister Kai Eggert zusammen.

Schwieger

Schwieger zum stellvertretenden Regionsbrandmeister gewählt

7. März 2023/in Region Hannover

Amtszeit von Eberhard Schmidt endet zum August 2023

REGION HANNOVER (PM). Lars-Robert Schwieger (50) aus Neustadt a. Rbge. wird ab August Stellvertreter des Regionsbrandmeisters Karl-Heinz Mensing.

Er wurde am Samstag (4. März 2023) bei einer Versammlung im Regionshaus gewählt und hat die Mehrheit der Stimmen der 20 Stadt- bzw. Gemeindebrandmeister*innen sowie 206 Ortsbrandmeister*innen für sich geholt. Schwieger folgt auf Eberhard Schmidt, dessen sechsjährige Amtszeit als stellvertretender Regionsbrandmeister am 31. Juli 2023 endet. „Ich freue mich, dass die Mehrheit mir ihr Vertrauen ausgesprochen hat. Jetzt haben wir eine Handlungssicherheit und können mit einem jungen Team loslegen oder vielmehr weitermachen mit der Arbeit – wir haben viel zu tun“, sagt Schwieger nach der Wahl.

Schwieger ist seit 2015 Ortsbrandmeister von Neustadt am Rübenberge und seit 2020 Leiter des Brandschutzabschnitts I für Neustadt, Wunstorf und Garbsen. Mit zwölf Jahren trat der heutige Hauptbrandmeister in die Jugendfeuerwehr ein, 1988 folgte der Wechsel in die Einsatzfeuerwehr.

Bombensprengung Schäden B 443

B 443 (Laatzen): Fahrbahn entlang der Brücke über die B 6 zerstört

7. März 2023/in Region Hannover

Bundesstraße 443 bei Laatzen durch die Sprengung einer Fliegerbombe schwer beschädigt

LAATZEN (PM). Die Bundesstraße 443 bei Laatzen (Region Hannover) ist durch die Sprengung der Fliegerbombe in der Nacht von Sonntag auf Montag schwer beschädigt worden. So wurden die Fahrbahndecke und der Unterbau erheblich beschädigt.

Demzufolge ist die B 443 im Bereich des Brückenbauwerkes über die B 6 in beide Richtungen voll gesperrt. Diese Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 10. März, andauern. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr versucht indes, die Schäden schnellstmöglich zu beheben, um die Einschränkungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

Nunmehr werden notwendige Instandsetzungsmaßnahmen an der Fahrbahn der B 443 durchgeführt. Konkret werden der Untergrund und die Fahrbahndecke und wiederaufgebaut.

Das bedeutet für die Verkehrsteilnehmenden:

  • Für den Verkehr auf der B 443 von der A 7 kommend ist ein Abfahren auf die B 6 in Richtung Hannover möglich, in Richtung Hildesheim nicht möglich.
  • Für den Verkehr auf der B 443 von Pattensen kommend ist ein Abfahren auf die B 6 in Richtung Hildesheim möglich, in Richtung Hannover nicht möglich.
  • Für den Verkehr auf der B 6 aus Hannover kommend ist ein Abfahren auf die B 443 in beide Richtungen nicht möglich.
  • Für den Verkehr auf der B 6 aus Hildesheim kommend ist ein Abfahren auf die B 443 in Richtung A 7 möglich, in Richtung B 443 Pattensen ist es nicht möglich.

Der Geschäftsbereich Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und empfiehlt, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.

Wissenswert

Aufgrund von Kampfmittelsondierungsarbeiten ergab sich im Verlauf der B 443 auf der Höhe des Kreuzes B 6 in Fahrtrichtung A 7 ein Kampfmittelverdachtspunkt entlang der Fahrbahn. Dieser Verdachtspunkt hat sich als Kampfmittelpunkt bestätigt. Die dort vorgefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Nacht vom 5. März auf den 6. März vom Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt.

Rotes Kreuz zieht positives Fazit nach Bombenräumung in Laatzen – BGPress 1000501© Bernd Günther

Rotes Kreuz zieht positives Fazit nach Bombenräumung in Laatzen

6. März 2023/in Region Hannover

Zeitaufwendige Evakuierungsmaßnahmen durch Bombensprengung

LAATZEN (PM/bg). Ob im Bereich Transport, Betreuung, Technik und Sicherheit oder Verpflegung – insgesamt waren am vergangenen Wochenende 480 ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in der Region Hannover und anderer Hilfsorganisationen sowie 171 Transportfahrzeuge(Rettungswagen, Krankenwagen, Behindertenfahrzeuge) im Rahmen der Bombenräumung in Laatzen im Einsatz. Es wurden insgesamt 997 Personen an den drei Tagen transportiert.

Heute finden abschließend noch einige Rücktransporte der Bewohnerinnen und Bewohner einiger Pflegeheime
aus dem Evakuierungsgebiet statt. Aber grundsätzlich kann Christian Niemüller, Einsatzleiter und stellvertretender
Regionsbereitschaftsleiter des Roten Kreuzes in der Region Hannover, bereits jetzt schon ein positives Fazit
ziehen. „Ich bin sehr zufrieden. Alle Einsatzkräfte haben sehr gut zusammengearbeitet – die Transporte haben
reibungslos funktioniert und auch die Betreuung der Personen in den Notunterkünften.“

Bereits am Samstag begann für viele Einsatzkräfte die Vorbereitung – einige Bewohnerinnen und Bewohner
wurden aus den Pflegeheimen bereits evakuiert und die Notunterkünfte wurden eingerichtet. Sonntag früh gingen
die geplanten Evakuierungsmaßnahmen weiter. Die Rotkreuz-Helferinnen und –Helfer, die für die Betreuung
der Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Evakuierungsgebiet in den Notunterkünften zuständig
waren, begannen ihren Dienst ebenfalls in den frühen Morgenstunden.

Rotes Kreuz zieht positives Fazit nach Bombenräumung in Laatzen – BGPress 021500

An der Blauen Schule in Bemerode wurde die Bevölkerung durch DRK und DLRG versorgt © Bernd Günther

Als sich am gestrigen Abend herausstellte, dass sich die Bombenräumung verzögert und es für die Helferinnen
und Helfer eine lange Nacht wird, wurden weitere Einsatzkräfte des Roten Kreuzes aus Hildesheim,
Hildesheim-Marienburg, Peine, Schaumburg sowie Ehrenamtliche der DLRG Hannover hinzu alarmiert. Sie
unterstützten im Bereich Transport und Betreuung. Denn einige ehrenamtliche Einsatzkräfte konnten nicht weiter
im Dienst bleiben und mussten abgelöst werden.

Rotes Kreuz zieht positives Fazit nach Bombenräumung in Laatzen – BGPress 1000488

Schon in den frühen Morgenstunden des Sonntags gab es für die Einsatzkräfte am Krankenwagenhalteplatz eine Einsatzbesprechung © Bernd Günther

Das Rote Kreuz ist vorbereitet auf weitere mögliche Bombenräumungen

„Bisher sind für uns noch keine weiteren Evakuierungen im Rahmen einer Bombenräumung bekannt – aber das
kann sich schnell ändern. Und dann unterstützen die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes gerne wieder“, so
Christian Niemüller.

Region, Sozialticket

Region und GVH planen Job- und Sozialticket als 365-Euro-Variante

3. März 2023/in Region Hannover

Deutschlandticket soll durch gezielte Bezuschussung vergünstigt zu haben sein

REGION HANNOVER (PM). Das bundesweite Deutschlandticket wird zum 1. Mai kommen, ab dem 3. April startet in ganz Deutschland der Vorverkauf – auch in der Region Hannover. Dann wird es zum Preis von 49 Euro ein deutschlandweit gültiges ÖPNV-Ticket geben, das monatlich gekündigt werden kann.

Damit ist klar: Das Deutschlandticket ist günstiger, als bisher bestehende Angebote, des Sozial- oder Jobtickets. Region Hannover und GVH haben sich daher geeinigt, eine 365-Euro-Variante des Deutschlandtickets für Nutzer*innen eines Job- und Sozialtickets anzubieten: das Hannover Jobticket und das Hannover Sozialticket.

Hannover Jobticket für Arbeitgeber aus der Region Hannover

Für 30,38 Euro monatlich soll es Jobticket-Abonnent*innen damit künftig möglich sein, den gesamten Nahverkehr in Deutschland zu nutzen. Regionspräsident Steffen Krach: „Wir haben das große Ziel, die Verkehrswende in der Region Hannover bereits jetzt aktiv zu gestalten und einen konkreten Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten. Ich habe immer gesagt, dass ein 365-Euro-Ticket dabei eine der wichtigsten Steuerungselemente ist. Das haben die ÖPNV-Nutzerzahlen gezeigt, die während der Zeit des 9-Euro-Tickets deutlich gestiegen sind. Der Region Hannover liegt es besonders am Herzen, es Arbeitnehmenden so einfach wie möglich zu machen, auf das Auto zu verzichten. Gleichzeitig ist es uns wichtig auch diejenigen nicht zu vergessen, die auf Vergünstigungen angewiesen sind. Ich bedanke mich bei den Kolleg*innen des GVH, die den Weg gemeinsam mit uns gehen wollen.“

Betriebe, die künftig vom Hannover Jobticket profitieren wollen, müssen ihre Betriebsstätte in der Region Hannover haben. Die Region Hannover gewährt als Rabattgeber über den GVH den teilnehmenden Unternehmen einen Ticket-Rabatt von 13 Prozent, dafür zahlen die Unternehmen 25 Prozent des Preises von 49 Euro eines Deutschlandtickets. Für Abonnent*innen bleibt dann ein monatlicher Betrag von 30,38 Euro. Darüber hinaus wird der GVH die Möglichkeit anbieten, für einen Aufpreis von 4,90 Euro weiterhin Mitnahmeregelungen für einen Erwachsenen oder drei Kinder von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen zu nutzen. Diese Möglichkeit bietet das Deutschlandticket in seiner ursprünglichen Form nicht. 2022 haben rund 40.000 Menschen ein Jobticket im GVH genutzt. Zum Vergleich: Ein reguläres Abo ohne zusätzliche Vergünstigungen haben rund 34.000 Menschen genutzt. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Ein attraktives Jobticket ist wichtig für die Beschäftigten wie auch für Unternehmen, die attraktive Arbeitgeber sein wollen. Uns geht es auch darum, den ÖPNV zu vereinfachen. Wer künftig ein Jobticket nutzt, muss sich keine Gedanken mehr um Tarifzonen machen und kann bedenkenlos den attraktiven ÖPNV in der Region Hannover nutzen.“

Hannover Sozialticket wird stark nachgefragt sein

Beim Hannover Sozialticket bezuschusst die Region Hannover den gesamten Differenzbetrag zum 365-Euro-Jahresbeitrag – pro Tag zahlen sie also einen Euro. Die Zielgruppe dieses Tickets sind Menschen, die aktuell die Region-S-Karte beziehen – das waren zuletzt rund 147.000 Personen. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Mobilität ist ein Schlüssel zur Teilhabe am sozialen Leben in der Gemeinschaft. Das bisherige Sozialticket ist stark nachgefragt und zeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Region Hannover hier gute Angebote machen. Die 365-Euro-Variante macht das Sozialticket für nahezu alle Nutzungsmöglichkeiten in den Tarifzonen günstiger – das freut mich.“

Anspruch auf den ermäßigten Sozialtarif für Busse und Bahnen haben: Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II (Grundsicherung für Arbeitssuchende/“Bürgergeld“) und XII (Sozialhilfe), nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und der Kriegsopferfürsorge. Darüber hinaus bekommen auch Rentnerinnen und Rentner die Region-S-Karte, wenn sie mit einem Menschen eine Bedarfsgemeinschaft bilden, der Arbeitslosengeld II bezieht.

Derzeit laufen die Abstimmungen zu den Plänen mit der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG), die den Plänen als Genehmigungsbehörde zustimmen muss. Final genehmigt und beschlossen werden die Ticket-Maßnahmen von der Regionsversammlung.

Evakuierung in Laatzen

Bombenräumung in Laatzen: Hinweis der ÜSTRA

2. März 2023/in Region Hannover

Was Fahrgäste der ÜSTRA am Wochenende beachten müssen

HANNOVER (PM). 20.000 Laatzenerinnen und Laatzener müssen am kommenden Sonntag (5. März) ihre Häuser und Wohnungen während der Bombenräumung möglicher Weltkriegsblindgänger verlassen. Ein Verdachtspunkt befindet sich an der Erich-Panitz-Straße auf Höhe des Lidl-Markts direkt unter den Gleisen der ÜSTRA Stadtbahnlinie 1.

Für die Fahrgäste der ÜSTRA hat die Bombenräumung bereits vorher Auswirkungen vor allem auf die Linie 1 (Langenhagen-Sarstedt), wo der Schienenverkehr zwischen den Haltestellen „Laatzen/Zentrum“ und „Laatzen“ bis zum Betriebsschluss am Sonntag unterbrochen wird.

So läuft es auf der Linie 1 (Langenhagen-Sarstedt):

Die Kurse der Linie 1, die regulär in Laatzen enden würden, kehren am Samstag am Gleiswechsel Laatzen/Ginsterweg. Die Kurse mit Fahrtziel Sarstedt fahren über Grasdorf wie die Linie 2 und weiter über Rethen bis zum Endpunkt Sarstedt. Gleiches gilt auch während der Phase „Evakuierung“, beginnend am Sonntag (5. März) um 7 Uhr.

Da die ÜSTRA am Freitag (3. März) ganztägig bestreikt wird und hiervon auch die nächtlichen Fahrten der Linie 1 im Nachtsternverkehr betroffen sind, beginnt der Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Linie 1 am Samstagmorgen (4. März) um circa. 4 Uhr. Der Schienenersatzverkehr wird zwischen Laatzen/Eichstraße und Laatzen/Ginsterweg eingerichtet. Zusätzlich wird noch ein SEV-„Ringverkehr“ mit Bussen in Laatzen eingerichtet, der die Haltestellen „Laatzen/Ginsterweg“, „Laatzen/Zentrum“ und „Laatzen“ bedient. Fahrgäste, die aus Sarstedt beziehungsweise Rethen kommen, haben durch den SEV-„Ringverkehr“ die Möglichkeit, die Haltestelle „Laatzen/Zentrum“ direkt und mit Zeitersparnis  zu erreichen und müssen nicht bis zur Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ fahren.

So läuft es auf der Linie 2 (Alte Heide-Rethen):

Die Linie 2 fährt wie alle ÜSTRA Linien am Freitag wegen des Streiks nicht, am Samstag fährt sie ganz normal und regulär nach Fahrplan nach Rethen. In der Phase „Evakuierung“ am Sonntag kann an den Haltestellen Krankenhaus, Neuer Schlag und Ginsterweg nur eingestiegen, aber nicht ausgestiegen werden.

So läuft es während der „heißen Phase“, der sogenannten Phase „Sicherheit“ (voraussichtlich am Sonntag ab 13 Uhr):

Mit Beginn der Phase „Sicherheit“ darf sich im Sperrkreis nicht mehr aufgehalten werden. Der Schienenersatzverkehr sowie der Linienverkehr mit Bussen und Stadtbahnen im Evakuierungsgebiet wird eingestellt.

Die Stadtbahnlinien 1 und 2 verkehren nur bis zum Gleiswechsel Laatzen/Birkenstraße“ und fahren Richtung „Alte Heide“ beziehungsweise „Langenhagen“ zurück. Zwischen dem Endpunkt Rethen und dem Endpunkt Sarstedt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen im 30-Minuten-Takt zu gleichen Abfahrtszeiten der Stadtbahn eingerichtet, und zwar entlang der Schienentrasse Hildesheimer Straße, Heiseder Straße und Breslauer Straße.

Rotkreuz Sozialstation Pattensen

Rotkreuz Sozialstation Pattensen: Erfolgreich neue Räumlichkeiten bezogen

2. März 2023/in Region Hannover

PATTENSEN (PM). Die Rotkreuz-Sozialstation Pattensen ist erfolgreich in ihre neuen Räumlichkeiten in das sanierte alte Rathaus, Auf der Burg 1-2, umgezogen.

Nachdem die letzten Möbel gerückt und die letzten Kartons ausgepackt wurden, können nun die Kundinnen und Kunden in den neuen Räumlichkeiten begrüßt werden.

Die Kundinnen und Kunden der Sozialstation können die gesamte Bandbreite an Leistungen der häuslichen Krankenpflege in Anspruch nehmen – von Grund- und Behandlungspflege über Hauswirtschaft und Betreuung bis hin zu Beratung. Die Mitarbeitenden unterstützen auch bei dem Stellen von Anträgen und MDK-Besuchen.
Zudem bietet die Sozialstation jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr für alle Kundinnen und Kunden ein gemeinsames Frühstück und Gedächtnistraining in den neuen Räumlichkeiten an. Ein Fahrdienst holt die Teilnehmenden bei Bedarf von zu Hause ab und sorgt auch wieder für den Rücktransport. Aktuell gibt es noch freie Plätze – Schnuppertage sind jederzeit möglich. Die Übernahme der Kosten für das Angebot kann bei der Pflegeversicherung beantragt werden.

Für weitere Informationen und Anfragen steht das Team der DRK-Sozialstation telefonisch unter 05101/12027 oder per E-Mail unter sst-pattensen@drk-hannover.de zur Verfügung.

regiobus fährt ab März auch elektrisch – Regiobus Elektro cmm 1© Carl-Marcus Müller

regiobus fährt ab März auch elektrisch

2. März 2023/in Region Hannover

15 E-Busse unterwegs auf den sprintH Linien 500 und 700

HANNOVER (PM). regiobus startet in ein neues Zeitalter. Ab März wird die bisher hauptsächlich dieselbetriebene Busflotte erstmalig durch 15 Vollstromer verjüngt. Die rein elektrisch betriebenen Busse des Herstellers Daimler (Evobus) fahren ab März und mit 100 % Ökostrom im regulären Linienbetrieb zwischen Wunstorf und Hannover sowie Gehrden und Hannover.

Steffen Krach: „Ab sofort fahren unsere Busse auch im Umland mit elektrischen Antrieben, das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Verkehrswende. Möglich war das nur durch Fördermittel des Bundes, daher geht mein Dank auch dorthin. Unserem Ziel, bis 2030 einen klimaneutralen ÖPNV in der Region Hannover zu etablieren, kommen wir mit der Elektrifizierung bei regiobus ein gutes Stück näher.“

Ulf-Birger Franz: „Verkehrswende bedeutet nicht nur eine Erhöhung des Verkehrsangebots, sondern auch Investitionen in emissionsfreie und komfortable Fahrzeuge. Der Fokus lag bislang darauf, den Stadtbus-Verkehr in Hannover zu elektrifizieren. Dank ausgereifter Technologien und größerer Reichweiten gelingt uns dies nun auch für das Umland von Hannover.“

Elke van Zadel: „Dank der Förderung durch das Bundesumweltministerium freuen wir uns, mit regiobus elektrisch auf Kurs zu gehen. Unsere Vision – null Emission; dieser Slogan gilt ab sofort nicht nur für die ÜSTRA sondern auch bei regiobus. Mit den neuen E-Bussen, die zunächst auf den sprintH Linien 500 und 700 zum Einsatz kommen werden, genießen unsere Fahrgäste vollen Komfort, geräuscharme Busse und emissionsfreie Mobilität.“

Denise Hain: „Unser Werkstatt- und Fahrpersonal steht in den Startlöchern für den Einsatz der E-Busflotte bei der regiobus. Alle Techniker*innen und rund 100 Fahrer*innen am Standort Wunstorf erhielten durch ein Expertenteam des Herstellers grundlegende Schulungen und Einweisungen in die neuen Fahrzeuge, damit im Einsatz alles reibungslos funktioniert.“

regiobus Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Toboldt: „Der nun beginnende Weg in die E-Mobilität der regiobus ist sorgfältig und gut vorbereitet worden.  Allein durch die Umstellung von Diesel auf Strom erreichen wir mit den 15 E-Bussen eine Einsparung von 1,43 Tonnen CO2 im Jahr und leisten einen immensen Beitrag zu einer gesünderen Luft in der gesamten Region Hannover.“

Förderung

Seit 2020 beschafft regiobus ausschließlich sog. Mild-Hybridbusse; parallel wurden diverse emissionsarme Antriebstechniken (u.a. wasserstoffbetriebene Busse) für die längeren Überlandstrecken der Kommunen getestet.

Mit der technischen Weiterentwicklung der Batteriekapazitäten fiel auch bei der regiobus die Entscheidung für den Einstieg in die E-Mobilität. Mit Hilfe der 2020 bewilligten Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt (BMUK) konnten 15 E-Busse bestellt werden.

Die Gesamtkosten für die Stromer betragen rund 10,5 Millionen Euro. Das BMUK leistete eine Zuzahlung von 80% der Mehrkosten, die das Unternehmen durch die Investition in die E-Busse, im Vergleich zur Anschaffung herkömmlicher Dieselbusse, aufbringen musste. Die Investitionssumme für den Aufbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur liegt bei rund 7 Millionen Euro. Hier ermöglichte das BMUK der regiobus einen Zuschuss von 40 % der Kosten.

regiobus fährt ab März auch elektrisch – Regiobus Elektro2 cmm

Ein neuer E-Bus von regio © Carl-Marcus Müller

Das bieten die neuen Elektrobusse

Die 15 “Stromer“ des Typs Evobus haben es in sich. Mit einem Stückpreis von rund 700.000 Euro überzeugen sie mit einer Reichweite von durchschnittlich 150 bis maximal 200 km. Die Ladung der Evobusse erfolgt zu 100% mit regenerativ erzeugtem Strom über Starkstromstecker oder Pantographen. Das 5-er Batteriepaket mit je 64,5kWh Leistung (zusammen 322,5 kWh) ist im Heckraum der Busse untergebracht.

Von außen sind die E-Busse im regiobus bzw. sprintH Design gestaltet, da sie für den Einsatz auf den sprintH Linien 500 und 700 zwischen Hannover-Gehrden, bzw. Hannover-Wunstorf vorgesehen sind.

Im Inneren der E-Busse bietet sich Fahrgästen neben 36 komfortablen Sitz- und 42 Stehplätzen im mittleren Einstieg ein großer Mehrzweckbereich mit zwei Rollstuhlplätzen und mobilen Klappsitzen.

Doppelmonitore mit Fahrgastfernsehen und Haltestellenübersicht informieren während der Fahrt über Neuigkeiten und die Fahrtroute.

Für die digitale Unterhaltung sorgen Ladebuchsen und das gratis W-LAN.

Das Thema Sicherheit ist bereits werkseitig berücksichtigt. So besitzen alle E-Busse ein Spiegelersatzsystem nahe des Fahrpersonals anstelle des Außenspiegels. Das wetterunabhängige Kamerasystem filmt den Außenbereich und liefert dem Fahrpersonal ununterbrochen den Rundumblick auf die innenliegenden Monitore. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt zudem ein Soundsystem, dass das fehlende Busgeräusch imitiert.

Der Umwelt zuliebe

Mit dem Einsatz der neuen E-Busse reduziert regiobus bereits einen beachtlichen Ausstoß an Emissionen.  Durch den Austausch der 15 dieselbetriebenen Busse gelangen jährlich rund 550.000 Liter weniger Treibstoff und dadurch 1,43 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Teilt man die Fahrstrecke der beiden sprintH Linien auf das Stadtgebiet (44%) und das Umland (56%) auf, liegt die CO2-Einsparung innerstädtisch bei 629 Tonnen und für das Umland bei über 800 Tonnen pro Jahr. Auch die Feinstaubbelastung sinkt in der Stadt um ca. 28 kg pro Jahr und im Umland um 36 kg.

Auch bei der Dienstwagenflotte: der regiobus wird bereits seit 2019 sukzessive in E-PKW investiert. Hier sind bereits 20 PKW elektrisch unterwegs.

E-Standort Wunstorf

Die Einrichtung der Ladetechnik auf dem Betriebshof in Wunstorf wird derzeit fertig gestellt. Es handelt sich dabei um eine Übergangslösung, die bis zur Inbetriebnahme des neu geplanten Betriebshofs in Weetzen als Ladeinfrastruktur dient.

Für die 15 E-Busse stehen innerhalb einer Bushalle auf drei Fahrspuren Starkstromanschlüsse zum Aufladen der Evobusse bereit. Zeitgleich können somit 12 E-Busse in der Halle mit Strom versorgt werden. Hinzu kommen weitere drei Ladepunkte an der Außenseite der Bushalle.

Ausblick

Der Aufbau einer weiteren Ladeinfrastruktur in Form von 7 Pantographen am ZOB Hannover ist in Planung, um langfristig einen zentralen Ladepunkt für alle E-Busse, deren Ziel der ZOB ist, mit dem notwendigen Ladevolumen vorzuhalten. „Hier arbeiten wir an einer gemeinsam nutzbaren Infrastruktur für ÜSTRA und regiobus, erweitern damit die Lademöglichkeiten für die Busse beider Unternehmen und werden damit erheblich flexibler“, erklärt Geschäftsführerin Elke van Zadel.

„Perspektivisch wird die Elektrifizierung der Busflotte von regiobus jährlich um fünf weitere E-Busse voranschreiten“, so van Zadel. Mit dem geplanten Betriebshofneubau in Weetzen sollen die bisherigen Standorte in Wunstorf und Eldagsen aufgehoben und die Lademöglichkeiten auf dem neuen Betriebshof und am ZOB in Hannover genutzt werden.

Alle Informationen zur neuen E-Busflotte von regiobus gibt es auf www.regiobus.de

Schwimmoffensive Region Hannover

Regionsversammlung entscheidet: Schwimmoffensive geht weiter

27. Februar 2023/in Region Hannover

Regionspräsident Steffen Krach: „Risiko von Badeunfällen minimieren“

REGION HANNOVER (PM). Mehr Wasserzeiten, mehr Übungsleiter*innen, mehr Schwimmkurse: Die Region Hannover setzt gemeinsam mit dem Stadtsportbund, dem Regionsportbund und regionalen Vereinen auch 2023 die Schwimmoffensive „Eine Region lernt schwimmen“ fort.

Die Regionsversammlung hat jetzt zugestimmt, dass die Region bis zu 350.000 Euro zur Verfügung stellt. „Die DLRG hat gerade berichtet, dass 2022 allein in Niedersachsen 42 Menschen beim Baden ertrunken sind“, sagt Regionspräsident Steffen Krach und erinnert auch an das achtjährige Mädchen, das im vorigen Sommer in der Region Hannover in einem Badesee starb. „Schwimmen zu können heißt, Risiken zu minimieren. Deshalb möchten wir den Anteil der Nichtschwimmer weiter senken.“

Mit bis zu 210.000 Euro fördert die Region Hannover in diesem Jahr Schwimmkurse. Darüber hinaus fördert die Region die Koordinierungsstelle der Schwimmoffensive, die bei Stadtsportbund angesiedelt ist, mit 140.000 Euro. Diese Stelle bündelt künftig Koordinierung, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen und Aktionstage. „Wir wollen ganz konkret das Angebot ausweiten, aber auch das Interesse am Thema Schwimmen weiter hochhalten, damit Menschen für die Bedeutung sensibilisiert sind“, sagt Krach. „Jeder Badetote ist einer zu viel. Wir haben im vergangenen Jahr ein gutes Netzwerk aufgebaut, das wir weiter nutzen und stärken sollten.“

Unterstand brennt lichterloh

Unterstand mit mehreren Containern fängt Feuer und brennt lichterloh

25. Februar 2023/in Region Hannover

Starker Wind facht Feuer immer wieder an

LAATZEN (PM). Ein hölzerner Unterstand für Müllcontainer nahe eines Mehrfamilienhauses in der Wülferoder Straße in Laatzen-Mitte stand in der Nacht auf Sonnabend in hellen Flammen. Verletzt wurde niemand, die Holzkonstruktion sowie zwei Behälter gingen allerdings in Flammen auf.

Um 3.42 Uhr gab es Alarm für die Dienstgruppe 3 der Ortsfeuerwehr Laatzen: „Brennt Container“ stand in der Meldung. Als das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, standen mehrere Container sowie Restmülltüten unter einem Holzdach in hellen Flammen. Auf einen nahen Baum ging ein Funkenflug nieder. Der Sammelplatz befand sich in unmittelbarer Nähe zu einem Mehrfamilienhaus, davor war ein Personenwagen abgestellt.

Den Kleinwagen entfernte ein Mieter gleich zu Beginn des Einsatzes. Um 3.51 Uhr wurden weitere Kräfte nachgefordert. Aus zwei Rohren bekämpften zwei Trupps die Flammen. Der starke Wind fachte die Flammen in den Holzbalken allerdings immer wieder an. Ab 4.20 Uhr setzten die ehrenamtlichen Helfer dann Schaummittel ein und bedeckten den Müll sowie die verkohlten Balken des Unterstandes mit einem Schaumteppich, vorher hatte ein Trupp unter Atemschutz die qualmenden Reste mit einer Dunggabel auseinandergezogen. Immer wieder wurden die rauchenden Trümmer mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Da in dem Haus Fenster aufstanden (gekippt), kontrollierte die Feuerwehr die linke Hausseite auf Rauch in den Wohnungen. Um 4.25 Uhr waren sämtliche Stellen abgelöscht, auch Rauch stieg nicht mehr auf. Gegen 4.40 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr wieder ein.

Im Einsatz waren zwei Löschfahrzeuge mit einem guten Dutzend Feuerwehrkräften. Die Wülferoder Straße war während der Löscharbeiten zwischen Kiefernweg und Erich-Panitz-Straße Richtung Osten gesperrt. Etwa 2400 Liter Wasser und reichlich Schaum benötigten die Helfer zum Ablöschen des Brandes.

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