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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Warnstreik© Bernd Günther

Flughafen Hannover wird am 27. März bestreikt

24. März 2023/in Region Hannover

Hannover Airport: Warnstreik am Montag, den 27. März 2023. Kein regulärer Flugbetrieb möglich!

LANGENHAGEN (PM). Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten am Hannover Airport für Montag, den 27. März 2023 zu einem Warnstreik aufgerufen.

Aufgerufen sind neben den Beschäftigten der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH auch die Beschäftigten der Abfertigung.

Angesichts dessen wird in der Zeit von Sonntag, 26. März 2023, 21:00 Uhr bis Dienstag, 28. März 2023, 01:30 Uhr kein regulärer Flugbetrieb am Hannover Airport stattfinden.

Für Not- und Rettungsflüge ist der Flughafen Hannover auch im Streikzeitraum erreichbar.

Am Flughafen Hannover waren für diesen Zeitraum insgesamt 116 Flugbewegungen geplant (54 Abflüge und 62 Ankünfte).

Der Hannover Airport bittet alle betroffenen Passagiere, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen.

Blindgängerfund© Carl-Marcus Müller

Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft

23. März 2023/in Region Hannover

Bürgermeister Heuer lobt Einsatzbereitschaft aller Ehrenamtlichen und Disziplin der betroffenen Bürger/innen

LANGENHAGEN (PM/red). Der am Mittwochmittag bei Bauarbeiten auf einem Gelände an der Straße „Am Pferdemarkt“ entdeckte Blindgänger konnte durch einen Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) um 0.40 Uhr erfolgreich entschärft werden.

Die KBD-Spezialisten hatten kurz vor Mitternacht ihre Arbeit an der fünf Zentner schweren, britischen Fliegerbombe aufgenommen. Kurz zuvor war der Phoenix-Hubschrauber zum letzten Kontrollflug gestartet und hatte die „Sicherheit“ im Evakuierungsgebiet bestätigt.

Die gut 2.500 dort lebenden Menschen hatten ihre Wohnungen oder Häuser und den Bereich verlassen. Von ihnen nutzten etwa 290 die Sammelstelle, die in einer Sporthalle der IGS Langenhagen eingerichtet war. Die Johanniter führten insgesamt 110 Fahrten für Betroffene mit Geheinschränkungen in die Sammelunterkunft und zurück durch. Darunter befand sich auch ein Spezial-RTW des DRK zur Unterstützung.

Um den Fundort war in einem Radius von 1.000 Metern das Evakuierungsgebiet eingerichtet und sukzessive abgesperrt worden. Die Evakuierung begann um 19 Uhr und ab diesem Zeitpunkt hielt kein Zug mehr am Bahnhof Langenhagen-Pferdemarkt. Gegen 20.20 Uhr hatte die Polizei die Straßensperrungen abgeschlossen. Notwendige Sperrungen für den Bahntrasse sowie die Autobahn A 352 wurden zum spätmöglichsten Zeitpunkt, kurz vor Beginn der „Sicherheit“ vorgenommen.

Insgesamt waren 300 Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr (FFW), Johanniter Unfallhilfe (JUH), Deutschen Roten Kreuz (DRK), Landespolizei, Kampfmittelbeseitigungsdienst und Stadtverwaltung im Dienst. Beim eingerichteten Bürgertelefon gingen bis ungefähr 1 Uhr mehr als 750 Anrufe ein.

„Erneut bin ich begeistert von der Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte“, sagt Mirko Heuer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen. „Auch dieses Mal haben die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Langenhagens und der Johanniter gemeinsam mit den hauptamtlichen Einsatzkräften der Landespolizei kompetent die Evakuierung durchgeführt und damit den Kampfmittelbeseitigungsdienst bei seiner wichtigen Aufgabe der Entschärfung unterstützt. Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit dem schnellen Verlassen ihrer Wohnungen für einen reibungslosen Ablauf der Evakuierung gesorgt haben.“

  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023611
    Vorbereitung der Sammelunterkunft in der IGS Langenhagen durch die Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023620
    Vorbereitung der Sammelunterkunft in der IGS Langenhagen durch die Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023627
    Vorbereitung der Sammelunterkunft in der IGS Langenhagen durch die Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023632
    Vorbereitung der Sammelunterkunft in der IGS Langenhagen durch die Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023639
    Vorbereitung der Sammelunterkunft in der IGS Langenhagen durch die Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023641
    Rund 290 Personen nutzten die Sammelstelle in der IGS Langenhagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023642
    Getränkeausgabe der Johanniter in der Sammelunterkunft © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023646
    Rettungswagen-Halteplatz für liegende Bevölkerung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Langenhagener Blindgängerfund erfolgreich entschärft – BGPress 1023649
    Krankentransportwagen stehen für den Transport für liegende Personen bei der Evakuierung bereit © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Blindgänger-Fund Langenhagen© Carl-Marcus Müller

Blindgänger-Fund am heutigen Mittwoch (22. März 2023) auf einem Gelände „Am Pferdemarkt“

22. März 2023/in Region Hannover

Evakuierung begann am heutigen Mittwoch um 19 Uhr

LANGENHAGEN (PM). Auf einem Gelände an der Straße „Am Pferdemarkt“ ist heute (22.03.2023) bei Bauarbeiten eine fünf Zentner schwere, britische Fliegerbombe entdeckt worden.

Rund um den Fundort wird ein 1.000 Meter großen Sperrradius errichten. Die Evakuierung beginnt heute (22. Märzl 2023) um 19 Uhr.

Die Liste der zu räumenden Straßen wird derzeit erstellt; sie wird in Kürze veröffentlicht. Von der Evakuierung werden etwa 2.500 Personen betroffen sein.

In der Sporthalle der IGS Langenhagen , Konrad-Adenauer-Straße 21-23, wird die Stadt eine Sammelstelle einrichten.

AKTUALISIERUNG – 21.35 Uhr

Die Evakuierung ist wie geplant seit 19.00 Uhr angelaufen. Betroffene Anwohner, die nicht anderweitig unterkommen können, haben die Möglichkeit sich in der Sporthalle der “alten IGS” im Schulzentrum an der Konrad-Adenauer-Straße 21–23 unter zu kommen. Zurzeit sind rund 150 Personen dort untergebracht und werden von der JUH versorgt.

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und den Johannitern sind bei den laufenden Evakuierungsmaßnahmen und bei der Betreuung der Bürger/innen im Einsatz. Bei entsprechendem Bedarf können auch Personentransporte durchgeführt werden.

Die Stadt Langenhagen hat ein Bürgertelefon für Fragen eingerichtet: Rufnummer 0800 7307 000.

Nach derzeitigem Stand wird mit einer Entschärfung nicht vor 24.00 Uhr zu rechnen sein.

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Regionspräsident Steffen Krach

Regionsversammlung beschließt Job- und Sozialtickets als 365-Euro-Version

21. März 2023/in Region Hannover

Deutschlandticket wird durch Zuschuss der Region künftig günstiger

REGION HANNOVER (PM). Die Regionsversammlung hat am Dienstagmittag die 365-Euro-Variante des Deutschlandtickets für Job- und Sozialtickets beschlossen. Damit haben alle kommunalpolitischen Gremien den Weg dafür freigemacht, dass das bundesweit zum 1. Mai eingeführte 49-Euro-Deutschlandticket in der Region Hannover für Job- und Sozialticket-Berechtigte für rund 30,40 Euro zu haben sein wird. Sie bekommen das Deutschlandticket im GVH als „Hannover Jobticket“ und „Hannover Sozialticket“.

Regionspräsident Steffen Krach: „Es ist herausragend, dass wir diese Ticketinnovation in so kurzer Zeit auf den Weg gebracht haben. Dafür bin ich der Regionsversammlung und dem GVH, aber auch dem Bund und dem Land Niedersachsen sehr dankbar. Es zeigt, was möglich ist, wenn alle pragmatisch an einem Strang ziehen. Jetzt gilt es, das Ticket an die Leute zu kriegen. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem äußerst attraktiven Angebot viele neue Menschen für den ÖPNV in der Region Hannover begeistern können. Denn eines ist klar: Wir haben hier ein tolles Bahn- und Busnetz, das es sehr gut verträgt, wenn viele Menschen es nutzen. Deswegen ist mir auch wichtig, dass nicht nur Jobticket-Bezieher*innen davon profitieren, sondern auch Empfänger*innen von Transferleistungen.“

Voraussetzung für das vergünstigte Jobticket ist, dass sich die Betriebsstätte des Arbeitgebers in der Region Hannover befindet. Schließen Unternehmen mit dem GVH einen Vertrag über ein Jobticket ab, gewährt die Region Hannover den teilnehmenden Unternehmen einen Rabatt von 13 Prozent, diese zahlen dann 25 Prozent auf den Preis des regulären Deutschlandtickets, so dass die Abonnenten rund 30,40 Euro im Monat zahlen. Darüber hinaus wird es auch eine weiter vergünstigte Jobticket-Variante geben, bei der der GVH einen Rabatt von 40 Prozent auf das Deutschlandticket gewährt und die teilnehmenden Unternehmen die restlichen 60 Prozent zuzahlen, so dass das Jobticket für die Mitarbeitenden komplett kostenlos sein wird („Hannover Jobticket 100“). Das Jobticket ist bereits für Unternehmen ab einer angestellten Person verfügbar.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Das Jobticket ist ein hochattraktives Angebot. Denn Unternehmen haben damit die Möglichkeit, ihren Angestellten ein noch günstigeres Deutschland-Ticket anzubieten. So etwas hilft natürlich zusammen mit einem konsequenten ÖPNV-Ausbau dabei, Menschen für den Nahverkehr zu gewinnen. Gleichzeitig macht ein von der Region bezuschusstes Jobticket den Wirtschaftsraum Hannover noch attraktiver. Davon profitieren am Ende alle.“

Beim Sozialticket Hannover bezuschusst die Region Hannover den kompletten Differenzbetrag zum Jahresbeitrag von 365 Euro. Zielgruppe für das Ticket sind Menschen, die aktuell die S-Karte der Region erhalten – das waren zuletzt rund 147.000 Menschen. Anspruch haben: Empfänger*innen von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II (Grundsicherung für Arbeitssuchende/„Bürgergeld“) und XII (Sozialhilfe), nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und der Kriegsopferfürsorge. Darüber hinaus haben auch Rentner*innen Anspruch auf das Sozialticket, wenn sie mit einer Person, die Arbeitslosengeld II bezieht, eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Mobil zu sein, bedeutet teilhaben zu können – die Region schreibt derzeit die rund 150.000 S-Karten-Berechtigten in der Region Hannover an, damit alle über den günstigen Tarif informiert sind und nutzen können. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, allen Menschen ein bezahlbares ÖPNV-Angebot machen zu können.“ 

Mitnahmeregelung gegen Aufpreis, auch analoge Variante in Planung

In beiden Fällen haben die Abonnenten weiterhin die Möglichkeit, im Gebiet des GVH gegen einen monatlichen Aufpreis von 4,90 Euro einen Erwachsenen oder drei Kinder montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig mitzunehmen. Diese Möglichkeit bietet das Deutschlandticket in seiner ursprünglichen Form nicht, sie ist eine Besonderheit, die die Regionsversammlung ebenfalls beschlossen hat.

Das Deutschlandticket wird in der Region Hannover voraussichtlich nicht nur rein digital, sondern auch als in einer analogen Variante erhältlich sein. Der Vorverkauf für das Deutschlandticket startet am 3. April 2023, ab dem 1. Mai gilt es bundesweit im öffentlichen Nahverkehr. Regionspräsident Steffen Krach mahnt nichtsdestotrotz zu Besonnenheit: „Wir haben hier in Windeseile eine Revolution des bisherigen Ticketsystems geschafft – das muss man betonen. Gleichzeitig ist klar, dass es bei der Umstellung noch den einen oder anderen Ruckler geben wird. Rein technisch wird es für die Kolleg*innen des GVH eine Herausforderung sein, die Umstellung schnell in die Wege zu leiten und auch die Arbeitgeber werden Zeit brauchen, um ihren Arbeitnehmer*innen das Hannover Jobticket anzubieten. Wichtig ist aber, dass wir jetzt die Sicherheit der politischen Entscheidung haben. Der Rest wird sich regeln.

Der Bundestag hat das Gesetz für ein Deutschlandticket bereits beschlossen, der Beschluss des Bundesrates steht noch aus. Er ist für den 31. März avisiert. Der Beschluss zum Deutschlandticket ist die Voraussetzung für das Hannover Job- und Sozialticket.

aha wird bestreikt© Bernd Günther

aha wird vom 22. bis 23. März bestreikt

21. März 2023/in Region Hannover

Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus – Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Hannover (PM). Vom 22. bis 23 März 2023 wird aha bestreikt. An diesen Tagen werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Servicetelefon ist nicht besetzt. Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover.

Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma RMG im Umland von Hannover durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen.

Die an diesen Tagen ausgefallenen Entsorgungen von Abfällen und Wertstoffen werden nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Arbeiten nach Bombensprengung in Laatzen zügig erledigt – Stadtbahn Linie 1 cmm 1© Carl-Marcus Müller

Arbeiten nach Bombensprengung in Laatzen zügig erledigt

21. März 2023/in Region Hannover

Stadtbahnlinie 1 fährt ab 25. März wieder regulär durch Laatzen

HANNOVER (PM). Gute Nachrichten für alle Fahrgäste der ÜSTRA Stadtbahnlinie 1. Mit Betriebsbeginn am kommenden Samstag (25. März) wird der Regelbetrieb der Linie 1 über Laatzen wieder aufgenommen. Nach der Bombensprengung auf der Erich-Panitz-Straße am 5. März, die zu erheblichen Schäden an Gleis und Oberleitung geführt hatten, ist die für Stadtbahngleise zuständige Infrastrukturgesellschaft (infra) mit ihren Arbeiten voll im Zeitplan.

Derzeit kehren die Stadtbahnen der Linie 1, deren Fahrten regulär in Laatzen enden, am Gleiswechsel Laatzen/Ginsterweg. Die Kurse mit Fahrtziel Sarstedt fahren wie die Linie 2 über Grasdorf und Rethen bis zum Endpunkt Sarstedt. Damit ist am kommenden Samstagmorgen Schluss, ab 5 Uhr fahren die Stadtbahnen der Linie 1 dann wieder alle Haltestellen in Laatzen an.

Wiederaufbau des Gleises hat begonnen

Rund um die Erich-Panitz-Straße wurde in den vergangenen Tagen mit Hochdruck gearbeitet. So konnte der bei der Sprengung beschädigte Regenwasserkanal der Stadt Laatzen schnell hergestellt werden und ist bereits seit dem 16. März wieder in Betrieb. Der Bombentrichter wurde vollständig aufgefüllt, die Erdarbeiten sind ebenfalls bereits abgeschlos-sen. In dieser Woche wurde mit dem Wiederaufbau des Gleises begonnen, diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis kommenden Freitag (24. März), an dem abends Probefahr-ten ohne Fahrgäste stattfinden sollen.

Langsamfahrstelle bis Mitte nächsten Monats

Im Baustellenbereich wird voraussichtlich bis Mitte April we-gen Arbeiten neben dem Gleis noch eine Langsamfahrstelle mit 30 km/h eingerichtet. Voraussichtlich in der Nacht vom 17. auf den 18. April erfolgt eine erneute sogenannte Gleisstopfung, sodass an diesem Abend ab circa 22 Uhr ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wird. Darüber werden wir zu gegebener Zeit ausführlich informieren.

Die Fahrleitungsanlage wird zunächst provisorisch in Betrieb genommen, weil sich die entstandenen Schäden nicht vor Ort beheben lassen. Zwei Fahrleitungsmasten sowie der Fahrdraht werden im Laufe des Jahres ausgetauscht.
 
Nach Wiederaufnahme des Stadtbahnbetriebs werden die Schäden an der Fahrbahn der Region beseitigt.

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

21. März 2023/in Region Hannover

Langenhagener Feuerwehr kann bei Brand Mehrfamilienhaus schützen

LANGENHAGEN (PM). Eine Dienstgruppe der Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde am Montagabend, gegen 19.07 Uhr, zu einem Containerbrand alarmiert. Durch die zentrale Lage in der Kernstadtmitte wurden viele Personen auf den ausgeprägten Brand im Kreuzungsbereich Tempelhoferstraße / Schönefelderstraße aufmerksam.

Eine Vielzahl an Notrufgesuchen, die bei der Regionsleitstelle eingingen, war die Folge. Aus diesem Grund wurde nach zwei Minuten die Alarmstufe durch die Leitstelle von b (Kleinstbrand) auf b1 (Kleinbrand) erhöht. In diesem Zuge wurde nun der Kräfteansatz deutlich verstärkt und der Löschzug der Ortsfeuerwehr (klassischer Weise zwei Löschfahrzeuge, ein Sonderfahrzeug und ein Führungsfahrzeug) zu dem Brand hinzugezogen.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs konnte die Meldung bestätigt werden. Eine massive Rauchsäule stand über dem in Teilen brennenden Unterstand für Abfalltonnen. Der Brand hatte sich auf rund die Hälfte der ca. 15 m langen und 6 m tiefen Abfallstation ausgebreitet. Neben den untergestellten Abfallcontainern bestand der Unterstand selber u.a. aus massiven Holzbohlen. Die Kombination aus beidem stellte eine erhebliche Brandlast dar. Trotz der Wärmestrahlung konnte ein Übergreifen auf das rund vier Meter entfernte mehrstöckige Mehrfamilienhaus verhindert werden. Ein erweiterter Atemschutztruppe (drei Einsatzkräfte) bekämpfte im Verlauf den Brand mit einem C-Rohr. Weitere Einsatzkräfte evakuierten den unmittelbar anliegenden Gebäudeteil. Dabei musste eine Wohnung gewaltsam geöffnet werden.

Nach rund eineinhalb Stunden wurden alle Maßnahmen beendet und der Einsatz abgeschlossen. Unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Florian Thon waren 27 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Schönefelder Straße wurde für die Löscharbeiten gesperrt.

Angriffstrupp© Bernd Günther

Angriffstrupp zur Menschenrettung vor – So lautet der Übungsbefehl

16. März 2023/in Region Hannover

Feuerwehr Laatzen übt mit 32 Feuerwehrfrauen und -männern in einer Pflegeeinrichtung

LAATZEN (PM/red). Im Rahmen ihres wöchentlichen Übungsdienstes rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am letzten Mittwoch zu einer Pflegeinrichtung im Schubertweg in Laatzen-Mitte aus. Mit acht Fahrzeugen und über 32 Einsatzkräften rückten die ehrenamtlichen Helfer an.

Die angenommene Lage: Bei Arbeiten an der Gastherme im Heizungsraum der Pflegeeinrichtung kam es zu einem Unfall mit starker Rauchentwicklung. Dabei waren fünf Personen durch den Rauch der Fluchtweg ins Freie versperrt.

Gegen 19 Uhr piepte die automatische Brandmeldeanlage und alarmierte die Feuerwehr. Wenige Minuten später zuckte helles Blaulicht über den Wendehammer. Zwei Löschzüge der Ortsfeuerwehr Laatzen waren angerückt. Mehrere Trupps unter Atemschutz betraten von zwei Seiten die völlig verqualmten Räume im Bereich der Hauswirtschaft. Zuvor war der Übungsbereich im Erdgeschoß mit einer Nebelmaschine künstlich verraucht worden. Schon nach wenigen Minuten wurden die ersten Personen gerettet. Sogar einen Rollstuhlfahrer schoben die Helfer ins Freie. Damit der Rauch sich nicht weiter ausbreitet, setzten die Kräfte einen mobilen Rauchverschluss an der Brandschutztür an.

Draußen wurden derweil Schläuche zu den nächsten Hydranten verlegt, um die Wasserversorgung sicher zu stellen. Die Rettung wurde über den Haupteingang sowie den Nebeneingang nahe des Rewe-Marktes durchgeführt. Von außen hatten die Retter teilweise Sprechkontakt zu den Eingeschlossenen.

Eine Verletztensammelstelle wurde ebenfalls eingerichtet. Mit einem Hochleistungslüfter bliesen die Einsatzkräfte frische Luft in den Flur und drückten so die „Verrauchung“ nach draußen.

Mit den Leistungen waren die beiden Organisatorender Übung, Kai Tischler und Thomas Kitzhofer, sehr zufrieden. Schnell und professionell arbeiteten die Kräfte die Aufgaben ab. Mit einem lauten „Gut Wehr“ bedankten sich die Frauen und Männer bei der Geschäftsführung der „Dorea Familie Pflegeeinrichtung“ im Schubertweg 9. Mit Bratwurst und kühlen Getränken endete die Übung gegen 20.30 Uhr.

  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001062
    Der Angriffstrupp beginnt seine Erkundungen im dichten Rauch © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011071
    Ein Feuerwehrmann bringt eine aufgefundene Person in Sicherheit © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001063
    Auf der Suche nach den vermissten Personen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Kontrolle der Brandmeldeanlage durch den Einsatzleiter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Atemschutzgeräteträger bereiten sich auf ihren Einsatz vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Vordringen zum angenommenen Brandherd © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Drehleiter wird ebenfalls in die Übung mit einbezogen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Person im Rollstuhl wird aus dem Gefahrenbereich gebracht © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Über jeden Atemschutzgeräteräger wird genau Protokoll geführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rauchentlüftungsgerät am Eingang © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011116
    Abstimmung zwischen dem Einsatzleiter und den Gruppenführern © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp
    Der Gruppenführer gibt die letzten Anweisungen vor Betreten des Einsatzbereiches © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1011093
    Kriechend am Boden ist die Sicht etwas besser © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001054
    Vorsichtig wird die Brandschutztür durch den Angriffstrupp geöffnet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Schläuche werden vorbereitet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Angriffstrupp zur Menschenrettung vor - So lautet der Übungsbefehl – BGPress 1001019
    Der Löschzug der Feuerwehr Laatzen rückt an © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Leinenpflicht

Ab dem 1. April: Leinenpflicht in Niedersachsen

16. März 2023/in Region Hannover

Bis zum 15. Juli gilt wieder ein besonderer Schutz für brütende Tierarten und Jungtiere

LANGENHAGEN (PM). Während der Brut- und Setzzeit müssen sich Hundehalter in Niedersachsen wieder an eine besondere Aufsichtspflicht halten. Damit sollen besonders bodenbrütende Arten geschützt werden, um in Ruhe ihren Nachwuchs großzuziehen.

Die Schutzzeit ist im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) festgelegt. Sie gilt in Wäldern, offenen Landschaften und außerhalb der Ortschaften, wie beispielsweise im gesamten Kananoher Forst. Sonstige Regelungen, wie die generelle Leinenpflicht in städtischen Grün- und Parkanlagen oder die bereits in vielen Teilen des Kananoher Forsts geltende Anleinpflicht behalten davon unabhängig ihre Gültigkeit. Einzige Ausnahme bilden die ausgewiesenen Hundeauslaufflächen. Hier dürfen die Hunde auch zwischen April und Juli ohne Leine laufen.

„Wie auch in den vergangenen Jahren wird unser Außendienst während dieser Zeit ein besonderes Auge auf die Einhaltung der Leinenpflicht haben, denn Verstöße gegen den Tierschutz sind kein Kavaliersdelikt“, sagt Ordnungsamtsleiter Boris Ehrhardt.

Rettungswagen© Bernd Günther

Verletzte durch Reizgas an Oberschule in Barsinghausen

13. März 2023/in Region Hannover

Etwa 40 Schülerinnen und Schüler durch Reizgas verletzt

BARSINGHAUSEN (red). In einer Oberschule in Barsinghausen kam es am Montag, den 13.03.2023, zu einem Zwischenfall, bei dem rund 40 Schülerinnen und Schüler verletzt wurden. Sechs Personen mussten im Anschluss sogar stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Wie das Polizeikommissariat Barsinghausen mitteilte, hatte eine 13-jährige Schülerin versehentlich Reizgas bei sich getragen, nachdem sie die Jacke einer Angehörigen vertauscht hatte.

Im Laufe des Tages hatte das Kind das Tierabwehrspray im Schulgebäude bei sich und gab es auch anderen Schülerinnen weiter. Gegen 11:50 Uhr sprühten dann zwei Schülerinnen im Alter von 13 und 14 Jahren mit dem Reizgas in den Räumen der Oberschule herum, was dazu führte, dass sich das Gas im ganzen Gebäude ausbreitete. Diverse Schülerinnen und Schüler litten daraufhin unter Atemnot und das betroffene Schulgebäude wurde vorsichtshalber von der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr evakuiert.

Diverse Rettungskräfte waren im Einsatz, um die verletzten Kinder und Jugendlichen medizinisch zu versorgen. Sechs Personen mussten im Anschluss mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler wurden vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Glücklicherweise erlitten alle Personen nur leichte Verletzungen. Der Unterricht fand an diesem Tag nicht mehr statt.

Die beiden Schülerinnen, die das Reizgas versprüht hatten, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Feuerwehr hatte einen umfangreichen Einsatz

(PM). Um kurz vor 12 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover den Rettungsdienst mit der Alarmstufe MANV 10, also Massenanfall an Verletzten, und mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Barsinghausen für einen Gefahrguteinsatz und zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Nach Rücksprache des Einsatzleiters mit der Schulleitung, verteilten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf dem Gelände. Es waren ca. 1500 Personen aus den Schulen evakuiert worden und befanden sich an mehreren Sammelplätzen.

Alle Räumlichkeiten wurden begangen um eventuell zurückgebliebene Personen nach draußen zu führen. Hierbei kamen auch mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten zum Einsatz. Anschließend wurden gemeinsam mit der Haustechnik Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Feuerwehrleute übernahmen anfangs die Betreuung der betroffenen Schülerinnen und Schüler. Dafür wurde ein Schnelleinsatzzelt der Feuerwehr Barsinghausen vor der Sporthalle aufgebaut.

Alle Schülerinnen und Schüler, die Symptome zeigten, wurden dann von den Sammelplätzen geholt und in diesen Bereich gebracht. Hier wurden alle betroffenen Personen durch Notärzte gesichtet und registriert. Der Fachberater des ASB ließ die Sporthalle öffnen und im Inneren einen Behandlungs- beziehungsweise Betreuungsplatz aufbauen.

In Absprache mit der Polizei wurden durch die Feuerwehr alle Straßen zum Schulzentrum gesperrt, um die Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten. Alle Feuerwehrkräfte wurden nach den ersten Maßnahmen auf dem Parkplatz des Schulzentrums zusammengezogen und unterstützten weiter die Kräfte von Rettungsdienst und SEG.

Für den Rettungsdienst wurde die Alarmstufe auf MANV 20 erhöht und auf dem Parkplatz am Zechengelände ein Bereitstellungsraum für nachrückende Rettungsmittel eingerichtet. Insgesamt wurden sechs Personen in Krankenhäuser transportiert und weitere 59 Personen in der Sporthalle untersucht oder betreut. Nicht betroffene Schüler wurden im Anschluss nach Hause entlassen.

Um 14.30 Uhr konnten die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr mit circa 65 Feuerwehrleuten aus Barsinghausen,  Kirchdorf, Egestorf und Hohenbostel im Einsatz. Der Rettungsdienst der Region Hannover war mit der MANV-Komponente mit 20 Fahrzeugen und circa 40 Personen vor Ort. Darunter waeren Notarzteinsatzfahrzeuge, 13 Rettungswagen (Region Hannover und LK Hameln / LK Schaumburg), zwei Leitende Notärzte, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, BF Hannover mit 1 GRTW + 1 HLF, je 1 Führungsdienst zur Unterstützung des ORGL und 1 Führungsdienst zum LNA Transport und anschließend Meldekopf für nachrückende Rettungsmittel. Die SEG des ASB Barsinghausen mit war mit einem Gerätewagen San, mit einem Gerätewagen Betreuung, zwei MTW, einem  ELW 1, einem  ELW 2, 2 RTW und 35 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Die Polizei mit 4 Fahrzeugen und 11 Beamtinnen und Beamten am Schulzentrum. Insgesamt waren rund 45 Fahrzeuge und 152 Einsatzkräfte dabei.

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