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Schlagwortarchiv für: Hannover

Warnstreik RegioBus

Warnstreik bei regiobus: Zahlreiche Buslinien fallen am Freitag aus

23. September 2026/in Region Hannover

ver.di kündigt ganztägigen Ausstand am 25. September an – auch ÜSTRA-Busverkehr teilweise betroffen.

HANNOVER (redu) – Ein regiobus Warnstreik führt am Freitag, 25. September 2026, zu erheblichen Einschränkungen im Busverkehr der Region Hannover. ver.di hat angekündigt, den gesamten Busverkehr der regiobus Hannover GmbH von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis Betriebsschluss zu bestreiken.

Von dem ganztägigen Warnstreik sind vor allem Städte und Gemeinden im Umland betroffen. Auch im hannoverschen Stadtverkehr muss wegen eines solidarischen Ausstands am ÜSTRA-Betriebshof Vahrenwald mit Ausfällen und Verzögerungen gerechnet werden.

regiobus-Verkehr weitgehend betroffen

Der regiobus Warnstreik betrifft nach Angaben des Verkehrsunternehmens auch die sprintH Linien 300, 400, 500, 600, 700 und 900. Diese Verbindungen führen unter anderem zu Stadtbahnendpunkten oder zum Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover.

Nicht bestreikt werden Subunternehmen der regiobus. Fahrten, die von diesen Unternehmen auf regiobus-Linien durchgeführt werden, sollen deshalb grundsätzlich planmäßig stattfinden. Auf einzelnen Verbindungen können dennoch Verzögerungen oder Ausfälle auftreten.

Einschränkungen bei ÜSTRA-Bussen

Die Stadtbahnlinien der ÜSTRA sind vom Warnstreik nicht betroffen und sollen regulär verkehren. Einschränkungen werden jedoch beim Busverkehr erwartet, da der ÜSTRA-Betriebshof Vahrenwald solidarisch von ver.di mitbestreikt werden soll.

Dadurch kann es auf den Linien 100, 120, 121, 125, 127, 128, 134, 135, 137, 200, 581 und 800 zu Verzögerungen und Ausfällen kommen.

Vollständig entfallen sollen die Linien 122, 126, 133, 136 und 470.

Aktuelle Fahrten in den digitalen Auskünften

Welche Fahrten am Freitag tatsächlich durchgeführt werden, soll am Streiktag aktuell in den digitalen Fahrtauskünften der ÜSTRA App und auf der Internetseite der ÜSTRA angezeigt werden.

Hannover Gin

Flying Distillery eröffnet am Hannover Airport

22. September 2026/in Region Hannover

HANNOVER GIN präsentiert im öffentlichen Terminalbereich Einblicke in Marke, Herstellung und Herkunft.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Mit der Flying Distillery von HANNOVER GIN ist im Terminal A des Hannover Airport eine neue Erlebniswelt eröffnet worden. Sie verbindet Einblicke in das Destillationshandwerk mit Botanicals, hannoverscher Geschichte und der internationalen Ausrichtung der Marke.

Die Installation ist Teil der langfristigen Attraktivierung der öffentlichen Terminalbereiche. Besucher können dort nach Angaben der Beteiligten verschiedene Aspekte der Herstellung und Geschichte von HANNOVER GIN kennenlernen.

Einblicke in Handwerk und Botanicals

Die Flying Distillery zeigt unter anderem eine Destille hinter einem Fenster sowie Botanicals, eine Pflanzenbibliothek, Fässer und ausgewählte Ginflaschen. Interaktive Elemente sollen Besuchern ermöglichen, sich mit den verwendeten Pflanzen und Destillaten zu beschäftigen.

Nach Angaben von HANNOVER GIN fließen mehr als 70 Jahre botanisches Familienwissen in die Marke ein. Als weiteres Element der Ausstellung steht ein historischer HANOMAG-Laster im Terminal A, der das Unternehmen über viele Jahre begleitet hat.

Flughafengeschäftsführer Dr. Martin Roll sagte zur Eröffnung: „Mit Joerma Biernath von HANNOVER GIN konnten wir einen Partner finden, der ebenso heimatverbunden und gleichzeitig weltoffen ist wie der HAJ. Nach der SCORPIONS Rockstage und dem Gate 96 zieht im Rahmen der langfristigen Attraktivierung unserer öffentlichen Terminalbereiche eine weitere starke lokale Marke ein.“

Verbindung zu Hannover und Großbritannien

Die Erlebniswelt greift zudem Hannovers Städtepartnerschaft mit Bristol und die Verbindung zu Großbritannien auf. Damit soll der internationale Charakter der Marke an einem Standort dargestellt werden, an dem Reisende aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Hannover Airport diesen besonderen Ort schaffen konnten. Mit unserem Flughafen verbinde ich eine persönliche, gelebte Liebe: Er ist mein Heimatflughafen und zugleich die Visitenkarte Hannovers und Niedersachsens für Menschen aus aller Welt. Für mich ist er deshalb der perfekte Ort, um zu zeigen, wofür HANNOVER GIN steht: für Heimatverbundenheit, Handwerk, Natur und Internationalität. Und weil sich diese Geschichte viel zu schön anhört, um sie nur zu erzählen, machen wir sie mitten im Terminal A erlebbar“, sagt Joerma Biernath, Gründer und Geschäftsführer von HANNOVER GIN.

Die Destillate des Unternehmens sind nach dessen Angaben außerdem in beiden Duty-free-Shops sowie im Souvenirshop des Hannover Airport erhältlich.

ZooLights

ZooLights Hannover bringen mehr als 750 Lichtobjekte in den Zoo

21. September 2026/in Hannover

Erlebnis-Zoo startet am 17. November mit interaktiven Stationen, Lichtfiguren und zwei „Sound to Light“-Shows.

HANNOVER (redu) – Die ZooLights Hannover verwandeln den Erlebnis-Zoo ab dem 17. November 2026 wieder in eine abendliche Lichterwelt. Mehr als 750 illuminierte Objekte, interaktive Stationen und Fotopoints sowie 20.000 Meter Lichterketten begleiten den rund zwei Kilometer langen Rundgang.

Das Winterangebot läuft bis zum 2. Februar 2027. Der Aufbau der Lichtinstallationen hat bereits begonnen, der Ticketvorverkauf ist gestartet.

Die ZooLights Hannover entstehen gemeinsam mit dem Lichtfestival-Spezialisten Lumagica. Auf dem Rundweg werden unter anderem leuchtende Flamingos, Erdmännchen, Löwen und Elche zu sehen sein. Ein illuminierter Pfau, ein begehbarer Lichterzug und ein leuchtender Heißluftballon gehören ebenfalls zur Inszenierung.

An den Höhlenwänden am Sambesi und den Mauern des Dschungelpalastes sollen Lichtmuster zu sehen sein. Zu den Fotopoints gehören eine große Lichtergiraffe, ein Nebel-Lasertunnel und eine Lichterketten-Brücke.

Interaktive Stationen und Lichtshows

An zahlreichen Stationen können Besucher die Installationen durch Berührung und Bewegung beeinflussen. So wechseln ein Chamäleon und eine Libelle ihre Farben, Wölfe heulen und Eisbären verändern ihr Aussehen. Hinzu kommen zwei „Sound to Light“-Shows, bei denen Lichtchoreografien mit Musik verbunden werden.

Auch der Abenteuerspielplatz „Brodelburg“ wird während der Veranstaltung beleuchtet. Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff hebt besonders die Angebote für Kinder hervor.

„Mit den ‚ZooLights‘ bieten wir wieder ein wunderbares Wintererlebnis“, sagt Casdorff. „Besonders für Kinder gibt es dieses Jahr viel zu entdecken und auszuprobieren. An interaktiven Stationen können sie selbst Farben verändern, Lichtinstallationen steuern oder die leuchtenden Tiere zum Klingen bringen.“

Der Aufbau läuft bereits. Im Zoo werden Lichterketten angebracht, in den kommenden Wochen folgen große Tierfiguren, Sterne und weitere Elemente entlang des Entdeckerpfades.

Öffnungszeiten bis Februar 2027

Die ZooLights laufen vom 17. November 2026 bis zum 2. Februar 2027. Regulär ist die Veranstaltung von 17 bis 22 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 21 Uhr. Montags bleibt sie geschlossen, ausgenommen sind Ferien- und Feiertage.

Während der niedersächsischen Ferien vom 23. Dezember 2026 bis zum 9. Januar 2027 sind die ZooLights täglich geöffnet. Am 24. und 31. Dezember bleiben sie geschlossen. Ab dem 10. Januar 2027 öffnen die Lichterwelten freitags bis sonntags sowie während der Zeugnisferien vom 29. Januar bis 2. Februar.

Tickets ab 14,80 Euro für Kinder

Termingebundene ZooLight-Tickets kosten für Erwachsene ab 23,80 Euro und für Kinder von fünf bis 17 Jahren ab 14,80 Euro. Für den Einlass ab 20.30 Uhr gibt es Late-Light-Tickets ab 9,80 Euro für Erwachsene und ab 6,80 Euro für Kinder.

Die ZooLightsCard für den Veranstaltungszeitraum und den Einlass ab 17 Uhr kostet 64,80 Euro für Erwachsene und 39,80 Euro für Kinder. Weitere Ticketarten, darunter ein Familienticket, werden ebenfalls angeboten. Tickets sind bereits im Online-Shop des Erlebnis-Zoos erhältlich.

Zivilcourage

Polizei zeichnet Menschen für Zivilcourage in Hannover aus

21. September 2026/in Polizei

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten würdigt entschlossenes Handeln in gefährlichen Situationen.

HANNOVER (redu) – Die Polizei Hannover hat am Freitag, 18. September 2026, Bürgerinnen und Bürger für Zivilcourage in Hannover ausgezeichnet. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten würdigte Menschen, die Leben retteten, Straftaten verhinderten oder Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen unterstützten.

Die ausgezeichneten Fälle reichen von Rettungsaktionen und Erster Hilfe über das Eingreifen bei Gewalttaten bis zur Unterstützung der Polizei.

Die Beispiele für Zivilcourage in Hannover stammen aus unterschiedlichen Situationen. Am 17. November 2025 retteten Dorota Zuzanna Kremzer und Evgenii Rubalskii eine im Mittellandkanal treibende Person. Mit einer Hundeleine zogen sie den Verunglückten an Land.

Am 3. Mai 2026 griffen Steffi Carola Walterstein und Michael Walterstein ein, als eine Dreiergruppe an der Stadtbahnhaltestelle Papenwinkel in Hannover-Vahrenheide auf einen Mann einschlug. Nachdem auch das Ehepaar niedergeschlagen worden war, kamen Steven Voß aus Duisburg und Jörg Katler aus Voerde hinzu. Durch ihr gemeinsames Auftreten flohen die 16 bis 18 Jahre alten Angreifer.

Verfolgung auf dem E-Scooter

Am 30. Juni 2026 nahm der 16-jährige Jesen Joke aus Hannover die Verfolgung eines Mannes auf, der aus dem Polizeigewahrsam an der Wunstorfer Straße in Hannover-Limmer geflüchtet war. Der Jugendliche folgte dem 26-Jährigen auf seinem E-Scooter. Nachrückende Polizeikräfte konnten den Flüchtigen daraufhin wieder festnehmen.

Eine 55-jährige Hannoveranerin erkannte am 2. September 2026 einen Betrugsversuch zum Nachteil einer 86-Jährigen und verständigte die Polizei. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Abholer kurz darauf an der Hildesheimer Straße fest.

Neben den Teilnehmern des Festakts zeichnete die Polizei fünf weitere Ersthelferinnen und Ersthelfer aus, die nicht persönlich anwesend waren.

Hilfe bei Brand und medizinischem Notfall

Isa Flemming bemerkte am 5. April 2026 einen Wohnungsbrand in der Straße „Am Uhrturm“ in Hannover-Döhren. Die 62-Jährige löschte die durch einen Toaster verursachten Flammen, bevor die Feuerwehr die Löscharbeiten abschloss. Flemming und zwei Polizeieinsatzkräfte erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben verhinderte ihr Eingreifen einen Gebäudeschaden.

Eine 65-Jährige beobachtete am Abend des 26. Juli 2025 in Barsinghausen einen Übergriff eines Mannes auf ein elfjähriges Mädchen. Die damals 65-Jährige rief die Polizei und gab Hinweise, die laut Polizei zur Festnahme des Mannes führten. Er befindet sich den Angaben zufolge in Untersuchungshaft.

Am 2. Januar 2026 reanimierte Ben Ole Staar auf der Verteilerebene der Stadtbahn eine Passantin, die zusammengebrochen war und keinen Puls mehr hatte. Der 27-Jährige alarmierte den Rettungsdienst und setzte die Reanimation bis zum Eintreffen der Notärzte fort. Die Frau wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Bürger unterstützen Polizeikräfte

Viktor Schmidt aus Badenstedt und Mehmet Karakus aus Garbsen unterstützten am 2. Juni 2026 Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle an der Berliner Allee in der hannoverschen Südstadt. Ein Mann hatte nach Angaben der Polizei versucht zu flüchten und die Beamten mit Schlägen und Bissen angegriffen. Die beiden Männer halfen den Einsatzkräften, ihn zu überwältigen.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte bei der Auszeichnung zugleich, dass Zivilcourage nicht bedeute, die eigene Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Sie verwies darauf, Situationen zunächst einzuschätzen, den Notruf 110 zu wählen, andere Menschen gezielt um Hilfe zu bitten und Vorgänge aus sicherer Entfernung zu beobachten.

„Zivilcourage ist keine Frage des Alters oder des Berufs, sondern eine Frage der Menschlichkeit. Durch ihr schnelles und beherztes Handeln wurden Leben gerettet und Straftaten verhindert. Dafür gebührt ihnen der tiefste Dank und die höchste Anerkennung“, sagte von der Osten.

Verkehrskontrollen

Polizeikontrollen Hannover: Flucht endet an Tankstelle

14. September 2026/in Polizei

Elf Blutproben und 16 untersagte Weiterfahrten bei sechsstündigem Schwerpunkteinsatz.

HANNOVER (redu) – Bei mobilen Polizeikontrollen Hannover hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt. Elf Blutproben wurden angeordnet und 16 Weiterfahrten untersagt. Besondere Aufmerksamkeit erforderte eine Verfolgungsfahrt, bei der ein 35-Jähriger laut Polizei mehrfach versuchte, einen Streifenwagen zu rammen.

Die sechsstündigen Schwerpunktkontrollen dienten der Verkehrssicherheit und konzentrierten sich insbesondere auf die Fahrtüchtigkeit. Neben Verkehrsdelikten stellte die Polizei auch mutmaßliche Betäubungsmittel und mehrere Waffen sicher.

Die Polizeikontrollen Hannover begannen am Samstagabend unter Federführung des Zentralen Verkehrsdienstes. Gegen 20:30 Uhr versuchte zunächst ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer an der Stadtbahnhaltestelle Messe/Ost, einer Kontrolle zu entkommen. Die Polizei stoppte ihn nach kurzer Verfolgung in der Brüsseler Straße.

Nach Angaben der Polizei war der E-Scooter technisch verändert und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h. Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Verfolgungsfahrt führt durch mehrere Stadtteile

Gegen 21:35 Uhr bemerkten Einsatzkräfte in der Südstadt einen VW Polo, der laut Polizei in Schlangenlinien fuhr und mehrere rote Ampeln missachtete. Am Fahrzeug befanden sich Kennzeichen, die am 5. September von einem geparkten Pkw in Linden-Mitte entwendet worden waren.

Als die Polizei den Wagen kontrollieren wollte, flüchteten die beiden Insassen. Der 35-jährige Fahrer soll mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das südliche und östliche Stadtgebiet gefahren sein und mehrfach versucht haben, einen Streifenwagen seitlich zu rammen.

Die Verfolgung führte unter anderem über den Bischofsholer Damm, die Bemeroder Straße und die August-Madsack-Straße. Während der Fahrt wurden laut Polizei mutmaßliche Betäubungsmittel aus dem Fahrzeug geworfen und anschließend von Einsatzkräften sichergestellt.

Auf dem Gelände einer Tankstelle an der Lehrter Straße blockierten mehrere Funkstreifenwagen schließlich die Zufahrtswege und beendeten die Flucht.

Messer und Betäubungsmittel sichergestellt

Nach Polizeiangaben standen sowohl der Fahrer als auch seine 33-jährige Beifahrerin unter dem Einfluss von Amphetamin. Der VW war nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, zudem besaß der 35-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.

Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte vier zum Teil griffbereite Messer, darunter eine Machete und ein Einhandmesser, sowie Betäubungsmittel. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Die Ergebnisse standen zum Zeitpunkt der Polizeimeldung noch aus.

Die Polizei leitete gegen das Duo mehrere Ermittlungsverfahren ein. Die schwangere 33-Jährige befand sich laut Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Elf Blutproben und 16 untersagte Weiterfahrten

Auch bei weiteren Kontrollen stellten die Einsatzkräfte Alkohol- und Drogeneinfluss fest. Bei einem Autofahrer ergab die Atemalkoholkontrolle mehr als 1,7 Promille. Ein weiterer Fahrer stand laut Polizei unter Kokain-Einfluss.

Bei einem 35-jährigen E-Scooter-Fahrer bestand der Verdacht auf THC-Einfluss. In einem weiteren Fall beschlagnahmte die Polizei zwei Reizstoffsprühgeräte ohne entsprechende Kennzeichnung sowie einen Teleskopschlagstock mit Sprungfeder.

Insgesamt ordneten die Einsatzkräfte elf Blutproben an und untersagten 16-mal die Weiterfahrt. Die Bilanz umfasst unter anderem fünf Ermittlungsverfahren wegen Fahrten unter Kokain- oder THC-Einfluss sowie sechs Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Die Kontrolle war zugleich Teil eines Fahrtüchtigkeitslehrgangs. Neben Kräften verschiedener Dienststellen der Polizeidirektion Hannover nahmen auch Polizeikräfte aus Brandenburg an der theoretischen und praktischen Schulung teil.

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden – Oberbuergermeisterwahl 2026 Titelbild

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden

14. September 2026/in Hannover

Belit Onay und Axel von der Ohe treten nach der Kommunalwahl erneut gegeneinander an.

HANNOVER (redu) – Bei der OB-Stichwahl Hannover treten Oberbürgermeister Belit Onay von Bündnis 90/Die Grünen und Dr. Axel von der Ohe von der SPD am 27. September gegeneinander an. Der Wahlausschuss bestätigte die Stichwahl heute. Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr.

Bei der Kommunalwahl am 13. September hatte keiner der Bewerber die erforderliche Mehrheit erreicht. Onay und von der Ohe erhielten die meisten Stimmen.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der OB-Stichwahl Hannover vorausgegangenen Hauptwahl erhielt Onay 45,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Von der Ohe kam auf 21,5 Prozent. Damit treten beide am Sonntag, 27. September, erneut gegeneinander an.

Briefwahlstellen öffnen wieder

Wer nicht bereits Briefwahlunterlagen für eine mögliche Stichwahl beantragt hat, kann sie erneut beantragen. Die Briefwahlstelle im Neuen Rathaus öffnet am 15. September, die Nebenstellen im Podbi-Park und im Lindener Rathaus am 16. September.

Briefwahlunterlagen können unter anderem digital über den personalisierten QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung sowie online, per E-Mail, Fax oder Post beantragt werden. Telefonisch, per SMS oder Messenger-App ist eine Beantragung nicht möglich. Ab dem 23. September rät die Stadt wegen der Postlaufzeiten von einer postalischen Beantragung ab.

Grüne bleiben stärkste Kraft im Rat

Nach dem vorläufigen Ergebnis entfallen 18 der insgesamt 64 Sitze im Rat der Landeshauptstadt Hannover auf Bündnis 90/Die Grünen. Es folgen die SPD mit 15 und die CDU mit zehn Mandaten. Die Linke erhält acht Sitze, die AfD sieben und die FDP zwei. BSW Niedersachsen, DIE HANNOVERANER, Die PARTEI und Volt kommen jeweils auf einen Sitz. Das endgültige Ergebnis steht nach der Sitzung des Wahlausschusses am 1. Oktober fest.

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden – Rat der Stadt Sitzverteilung

Voraussichtliche Sitzverteilung im Rat der Stadt. © Bernd Günther

 

Stichwahl in der Region Hannover

Stichwahl Region Hannover: Bender tritt gegen Junk an

14. September 2026/in Region Hannover

Eva Bender und Dr. Oliver Junk treten am 27. September erneut gegeneinander an.

REGION HANNOVER (redu) – Bei der Stichwahl Region Hannover treten Eva Bender (SPD) und Dr. Oliver Junk (CDU) am Sonntag, 27. September 2026, gegeneinander an. Nach Auszählung aller 1.360 Wahlbezirke erreichte im ersten Wahlgang niemand die absolute Mehrheit.

Neben der Entscheidung über die Regionsspitze liegen auch die vorläufigen Ergebnisse für die Regionsversammlung vor. Das amtliche Endergebnis wird vom Wahlausschuss festgestellt.

Die Stichwahl Region Hannover ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Auszählung aller 1.360 Wahlbezirke erforderlich. Bender und Junk gehen damit in einen zweiten Wahlgang um das Amt der Regionspräsidentin beziehungsweise des Regionspräsidenten.

SPD erhält die meisten Stimmen bei Regionsversammlung

Bei der Wahl zur Regionsversammlung sammelte die SPD nach dem vorläufigen Ergebnis die meisten Stimmen. Dahinter folgen CDU, Grüne, AfD und Linke. Alle Ergebnisse sind vorläufig. Das amtliche Endergebnis wird am 14. September vom Wahlausschuss festgestellt und ist erst nach dessen Beschluss verbindlich.

Insgesamt bewarben sich 831 Kandidatinnen und Kandidaten um die 84 Mandate der Regionsversammlung. Die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der direkt gewählte Regionspräsident ist zusätzlich stimmberechtigtes Mitglied der Versammlung.

Wahlbeteiligung steigt auf 64,52 Prozent

In der Region Hannover waren 888.239 Menschen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,52 Prozent. Bei der Wahl 2021 hatte sie 54,7 Prozent betragen.

Wahlberechtigt sind deutsche Staatsangehörige sowie Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in der Region. Rund 52.500 Wahlberechtigte besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates.

Alle Zahlen vorbehaltlich dem amtlichen Endergebnis.

112 Sirenen heulen beim Bundeswarntag in Hannover – Warntag Symbolbild

112 Sirenen heulen beim Bundeswarntag in Hannover

8. September 2026/in Hannover

Warnsysteme werden am 10. September ab 11 Uhr getestet – für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

HANNOVER (redu) – Beim Bundeswarntag Hannover werden am Donnerstag, 10. September 2026, ab 11 Uhr die Warnsysteme getestet. Die Landeshauptstadt löst dabei ihre Sirenen an 112 Standorten im Stadtgebiet aus. Die Entwarnung ist für 11:45 Uhr vorgesehen.

Der bundesweite Aktionstag dient dazu, die Technik der Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für Warnmeldungen sowie das richtige Verhalten in Gefahrenlagen zu sensibilisieren.

Beim Bundeswarntag Hannover löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um 11 Uhr eine bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes aus. Die Warnmeldung weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Neben Warn-Apps, Rundfunk und Cell Broadcast beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover mit ihrem flächendeckenden Sirenenwarnnetz. Alle 112 Sirenenstandorte im Stadtgebiet werden ebenfalls um 11 Uhr ausgelöst.

Entwarnung um 11:45 Uhr

Die Entwarnung erfolgt bundesweit sowie über die hannoverschen Sirenen um 11:45 Uhr. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich bei allen Warnmeldungen und Sirenensignalen am 10. September um einen Probealarm.

„Ein funktionierendes Warnsystem ist ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Der Bundesweite Warntag bietet die Möglichkeit, die vorhandenen Systeme unter realistischen Bedingungen zu testen und zugleich die Aufmerksamkeit der Bürger*innen für Warnmeldungen und Krisenvorsorge zu stärken. Mit dem flächendeckenden Sirenennetz in Hannover leisten wir hierzu einen wichtigen Beitrag“, erklärt Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe.

Feuerwehr testet Zusammenspiel der Warnkanäle

Der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, betonte: „Die 112 Sirenenstandorte in Hannover ermöglichen es uns, die Bevölkerung auch bei Ausfällen einzelner Kommunikationswege zuverlässig zu warnen. Der Bundeswarntag ist daher eine wichtige Gelegenheit, die technische Leistungsfähigkeit unserer Warninfrastruktur zu überprüfen und das Zusammenspiel aller Warnkanäle zu erproben.“

Der Aktionstag bietet zugleich die Möglichkeit, die eigene Krisenvorsorge zu überprüfen und sich mit Warnmitteln sowie Handlungsempfehlungen für Notfälle vertraut zu machen.

City Roof Walk in der Schmiedestraße

City Roof-Walk eröffnet: Neuer Dachgarten in Hannover

3. September 2026/in Hannover

Auf dem Parkhaus Schmiedestraße entstehen begrünte Flächen, Aufenthaltsbereiche und Spielflächen auf insgesamt 2.450 Quadratmetern.

HANNOVER (redu) – Mit dem City Roof-Walk auf dem Parkhaus Schmiedestraße hat Hannover am Dienstag einen neuen öffentlichen Freiraum eröffnet. Auf dem bisherigen Parkdeck sind begrünte Flächen, Aufenthaltsbereiche und Spielflächen mit Ausblicken auf die Altstadt und die Innenstadt entstanden.

Der Dachgarten ist das Pilotprojekt der City Roofwalks. Das Konzept soll bislang ungenutzte Dachflächen in öffentlich nutzbare und klimawirksame Stadträume verwandeln.

Der City Roof-Walk entstand auf dem Dachgeschoss des von hanova betriebenen Parkhauses Schmiedestraße. In rund sechs Monaten Bauzeit wurden etwa 500 Quadratmeter extensive und 1.300 Quadratmeter intensiv begrünte Dachflächen sowie rund 650 Quadratmeter begehbare Aufenthaltsfläche geschaffen.

Vom Parkdeck zum begrünten Stadtraum

Das Vorhaben geht auf die Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas zurück. Erste Projektideen zu den City Roofwalks entstanden 2018. In Kooperation mit der hanova wurde das Konzept weiterentwickelt und 2021 in ein Förderprogramm aufgenommen.

2022 begann die Planung. Im selben Jahr fand eine öffentliche Online-Befragung statt, 2023 folgte eine Bürgerbeteiligung. Nach dem Planungsende 2025 begannen im Februar 2026 die Bauarbeiten. Sie wurden im August abgeschlossen.

„Ich freue mich sehr über den City Roof Walk, denn er verbindet die erforderliche Klimaanpassung mit einer gesteigerten Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und zeigt überdies, welche Möglichkeiten man nutzen kann, wenn man innovative Ideen gemeinsam umsetzt. Dieses zukunftsweisende Projekt ist ein Gewinn für Hannover, speziell für eine resiliente Innenstadt“ so Oberbürgermeister Belt Onay bei der Eröffnungsfeier.

Auch hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus erklärte: „Vor wenigen Monaten haben wir hier den ersten Spatenstich gesetzt. Heute ist auf dem Dach unseres Parkhauses ein neuer Ort für Begegnung, Erholung und Natur entstanden. Die City-Roofwalks zeigen, welches Potenzial in bislang rein funktional genutzten Flächen steckt und wie daraus zukunftsweisende Projekte für die Stadt entstehen können. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein “, so Klaus am Dienstag.

Klimaanpassung auf bestehenden Flächen

Dachbegrünung und Regenwassermanagement sollen nach Angaben der Stadt zur Abkühlung der Innenstadt und zur Starkregenvorsorge beitragen. Die begrünten Bereiche sollen zudem die Biodiversität fördern. Aufenthaltsbereiche, Spielmöglichkeiten und Aussichtspunkte ergänzen die öffentlich zugängliche Fläche.

Das Projekt soll zugleich zeigen, wie bestehende Gebäude für Maßnahmen der Klimaanpassung weiterentwickelt werden können, ohne sie abzureißen oder neu zu bauen. Die Projektsteuerung lag beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover.

Die Gesamtfläche beträgt 2.450 Quadratmeter. Die Bausumme lag bei rund 3,3 Millionen Euro. Davon wurden 2,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus dem Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ getragen.

Riesenschildkröten

Riesenschildkröten Hannover: Rückkehr nach 18 Jahren

20. August 2026/in Hannover

Vier Aldabra-Riesenschildkröten beziehen neues Warmhaus im Erlebnis-Zoo – Zucht der bedrohten Tierart geplant.

HANNOVER (redu) – Nach 18 Jahren sind die Riesenschildkröten in Hannover wieder im Erlebnis-Zoo zu sehen. Für Cassiopeia, Romina, Bert und Leopold wurde ein neues Warmhaus gebaut. Dort plant der Zoo auch die Zucht der bedrohten Aldabra-Riesenschildkröten.

Mit der Rückkehr erfüllt sich nach Angaben des Zoos ein lang gehegter Wunsch des Teams und vieler Gäste. Zugleich soll die Haltung künftig zum Erhalt der als gefährdet eingestuften Tierart beitragen.

Neues Warmhaus für vier Riesenschildkröten

Die Riesenschildkröten Hannover sind nach 18 Jahren wieder im Erlebnis-Zoo vertreten. 2008 hatte sich der Zoo von den Tieren trennen müssen, weil ihre damalige Anlage in die Jahre gekommen war und im Baugebiet der heutigen Themenwelt Yukon Bay lag.

„Die Rückkehr der Riesenschildkröten war und ist für uns eine echte Herzensangelegenheit“, sagte Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Für das gesamte Zoo-Team sei die Rückkehr ein besonderer Moment.

Für Cassiopeia, Romina, Bert und Leopold entstand ein rund 240 Quadratmeter großes gläsernes Warmhaus. Dort herrschen laut Zoo Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent.

Zur Ausstattung gehören Natursteinboden, ein großes Badebecken, Sandbäder und bepflanzte Inseln. Fußbodenheizung, UV-Leuchten, Infrarotstrahler und eine Luftbefeuchtungsanlage sollen Bedingungen schaffen, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere entsprechen.

Zoo plant Zucht der bedrohten Art

Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur stuft die Aldabra-Riesenschildkröte als gefährdet ein. Ihr Lebensraum im Indischen Ozean ist heute nahezu ausschließlich auf das Aldabra-Atoll beschränkt. Nach Angaben des Zoos setzen Klimawandel und invasive Arten dem Bestand zusätzlich zu.

Im neuen Warmhaus wurden deshalb auch ein Sandhügel und ein beheiztes Sandbecken für die Eiablage eingerichtet. Weibchen können dort Gruben graben und pro Gelege 10 bis 25 kugelförmige Eier mit Sand bedecken.

Die Rückkehr wurde auch durch Spenden unterstützt. Insgesamt kamen laut Zoo 46.000 Euro zusammen. Die Region förderte den Bau mit einem Investitionszuschuss von 669.000 Euro, weitere 950.000 Euro finanzierte der Zoo selbst.

Nach neunmonatiger Bauzeit wurden die vier Tiere in der vergangenen Woche mit einem zooeigenen Transporter aus dem Tierpark Hagenbeck abgeholt. Dort waren die Riesenschildkröten in den vergangenen 18 Jahren untergebracht.

Leopold ist etwa 82 Jahre alt und wiegt 178 Kilogramm. Bert ist rund 80 Jahre alt und 195 Kilogramm schwer. Romina ist etwa 57 Jahre alt und wiegt 76 Kilogramm, Cassiopeia ist rund 30 Jahre alt und bringt 116 Kilogramm auf die Waage.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Tierarten in das „Reptilium“ einziehen. Vorgesehen sind Vietnamesische Langnasennattern, Blaue Baumwarane und Fidschi-Leguane. Später sollen dort auch Faultiere klettern. Das Warmhaus ist zudem mit einer grasbewachsenen Außenanlage im Zoologicum verbunden.

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