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Schlagwortarchiv für: Hannover

Stadtbibliothek bietet in den Ferien zahlreiche Aktionen in den Stadtteilbibliotheken an – Aktion Stadtbücherei

Stadtbibliothek bietet in den Ferien zahlreiche Aktionen in den Stadtteilbibliotheken an

24. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach den Pandemie-bedingten Schließungen sind nun (fast) alle Stadtteilbibliotheken in den Ferien geöffnet, nur die Stadtbibliothek im Krokus macht vom 3. bis 15. August Sommerpause.

Für alle Kinder und Jugendlichen von elf bis 14 Jahren läuft seit dem 3. Juli der JULIUS-Club (Jugend liest und schreibt) mit aktueller Ferienlektüre. Damit es in den Ferien nicht langweilig wird, haben viele Stadtteilbibliotheken kleine Mit-Mach-Angebote vorbereitet und laden ein zum Rätseln, Basteln und Experimentieren – für die ganze Familie.

In Pandemiezeiten stark nachgefragt: das klassische und das digitale Bibliotheksangebot. Zum Ausleihen und Schmökern gibt es die aktuellsten Bestseller des Sommers, zum Beispiel blutrünstige Krimis, ernsthafte Sachbücher (Nathaniel Rich: Losing earth), schön gestaltete und witzige Bilderbücher für Kinder (Das NEIN-Buch von Marc-Uwe Kling). Zahlreiche attraktive Zeitschriftenhefte wollen durchgeblättert und gelesen werden. Zustätzlich bietet die Stadtbibliothek E-Books, E-Papers, Filme, einen Musik-Streamingdienst, den Film-Streamingdienst „filmfriend“ und „medici.tv“ und einen Video-Streamingdienst für klassische Musik. Bevor es an den Kauf eines E-Readers geht, können Kund*innen 14 Tage lang ein Gerät auch erstmal ausleihen und testen.

Das Sommerferienprogramm der Stadtteilbibliotheken

Nordstadtbibliothek, Engelbosteler Damm 57

„Sommerferien-Mal-Aktion“: die schönsten Ferienerlebnisse zuhause gemalt oder gebastelt, anschließend wird alles in der Bibliothek ausgestellt.

Stadt -/ Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstr. 22

„Die Bibliothek blüht auf“ – eine Sommerwiese für die Stadt/Schulbibliothek Badenstedt.

Kinder dürfen ausgemusterte CDs und Papiervorlagen für Blütenblätter mitnehmen und zuhause eine Blume basteln. Diese wird an eine Wäscheleine in der Kinderbibliothek angebracht, wo bereits Beispiele hängen.

Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8

4 kleine Mikro-Experimente zum Mitnehmen

  • Zauberblume: Blume ausschneiden, anmalen, die Blütenblätter nach innenfalten. Wenn die Blume auf eine Wasseroberfläche gelegt wird, falten sich die Blütenblätter automatisch auf.
  • Können Pflanzen ohne Erde wachsen?: Kresse-Samen und Watte
  • Kristalle züchten mit Zucker und Salz und Lebensmittelfarbe
  • Farbverläufe auf Kaffeefilter

Stadt-/Schulbibliothek Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1

Die Aktion „Drin-Bleib-Monster“ zum aktuellen Thema der Corona-Pandemie. Das Bilderbuch „Drin-Bleib-Monster-Alma hat coronafrei“ wird in einem Kamishibai-Rahmen ausgestellt. An den Öffnungstagen ist es für die Kund*innen einsehbar, mittwochs steht es in der Bibliothek im Eingangsbereich und kann von außen betrachtet werden.

Jede Woche wird eine Seite im Buch umgeblättert, sodass die Geschichte weitererzählt wird. Zusätzlich ist didaktisches Material ausgelegt und kann von den Kund*innen mit nach Hause genommen werden. An der „Kulturleine“ draußen vor der Bibliothek, in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum „Weiße Rose“, hängen weitere Materialien zum Mitnehmen. Kinder, die Ausmalbilder abgeben, erhalten ein kleines Geschenk. Die Ausmalbilder werden an eine Leine im Kinderbereich gehängt, so entsteht die „Drin-Bleib-Galerie“.

Stadtbibliothek Döhren, Peiner Str. 9

Bis 27. August SommerRätselFenster:

  • Emoji – Buchtitel raten
  • Schätzfrage: wie viele Duplosteine sind in einem Glas
  • Verdrehte Namen von Kinderbuchfiguren

Die fünf Gewinner*innen werden wie beim Monatsrätsel gezogen. Preis: Gutschein für eine Eisdiele

Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92

3. bis 27. August „Ferien, Kleber, Bastelschere? Was versteckt sich in der Tüte?“

Hole Dir die Basteltüte aus der Stadtbibliothek Vahrenwald und bastele es raus. Die fertig gebastelten Dinge werden in der Bibliothek ausgehängt und prämiert. Im September werden die eingereichten Bastelergebnisse ausgestellt.

Stadt- / Schulbibliothek Roderbruch, Rotekreuzstr. 21 A

Ferienpakete für Familien

Medien zum Thema „Ferien zuhause“ werden als Päckchen verschnürt und in einem extra Ausstellungsturm präsentiert: Experimentierbücher für Kinder, Reiseführer für Hannover und Niedersachsen sowie Familienfilme – alles zusammen ist für vier Wochen an der Information entleihbar.

Stadtbibliothek Misburg, Waldstr. 9

27. Juli bis 25.08.2020 Familienrallye mit 20 Fragen

Sie führt durch den Stadtteil Misburg. Die Fragen können am besten während einer Wanderung oder Radtour gelöst werden. Den Aufgabenbogen gibt es in der Bibliothek. Preise sind: eine Jahreskarte für die Stadtbibliothek, vier Rieseneisbecher im Eiscafè, sechs Eintrittskarten für eine Kleinfamilie im Misburger Freibad. Der Hauptgewinn wird am 28. August bekannt gegeben.

Im Moment sind wieder 34 Personen an Covid-19 Infektion akut in der Region Hannover erkrankt – BG PRESS Region Corona 2407

Im Moment sind wieder 34 Personen an Covid-19 Infektion akut in der Region Hannover erkrankt

24. Juli 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2834 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2680 Personen als genesen aufgeführt. 120 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 34 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 85
10 – 19 Jahre 168
20 – 29 Jahre 476
30 – 39 Jahre 455
40 – 49 Jahre 467
50 – 59 Jahre 505
60 – 69 Jahre 231
70 – 79 Jahre 165
80+ Jahre 280
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 45
Burgdorf 0 66
Burgwedel 0 44
Garbsen 9 176
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 4 62
Laatzen 0 159
Landeshauptstadt Hannover 5 1461
Langenhagen 1 148
Lehrte 0 79
Neustadt 8 64
Pattensen 0 24
Ronnenberg 3 69
Seelze 0 91
Sehnde 0 42
Springe 1 75
Uetze 1 37
Wedemark 1 49
Wennigsen 0 24
Wunstorf 1 48

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2821 nachweislich Infizierten):

Männer                     49 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten aktuell Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist.

Die Infektionszahlen vom 23. Juli und wichtiger Hinweis für Reiserückkehrer in die Region Hannover – BG PRESS Region Corona 2307

Die Infektionszahlen vom 23. Juli und wichtiger Hinweis für Reiserückkehrer in die Region Hannover

23. Juli 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Hinsichtlich der erhöhten Reiseaktivitäten in der Ferien- und Urlaubszeit gibt die Region Hannover folgende Hinweise für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten:

Als Einreisende aus einem Risikogebiet in die Region Hannover müssen sich Bürgerinnen und Bürger in der Regel zwei Wochen eigenverantwortlich in Quarantäne begeben und in jedem Fall beim zuständigen Gesundheitsamt der Region Hannover melden. Das entsprechende Meldeformular für die Ein- und Rückreise in die Region Hannover steht unter www.hannover.de/corona-meldepflicht zum Download bereit. Eine Liste der aktuellen Risikogebiete kann auf der Website des RKI eingesehen werden. Für Flugreisende gibt es auch am Flughafen die entsprechende Information als Auslage.

Die einreisende Person unterliegt nicht der Quarantänepflicht, wenn sie über den Nachweis eines negativen Covid-19-Testergebnis aus dem jeweiligen Einreiseland verfügt, der nicht älter als 48h und in Englisch oder Deutsch verfasst ist. Die Quarantäne kann auch durch einen negativen Covid-19-Test vorzeitig beendet werden, der nach der Einreise vorgenommen wurde. Dazu kann durch den Anruf beim Hausarzt ein Termin für den Test vereinbart werden, ein negatives Testergebnis beendet die Quarantäne entsprechend. Persönliche Besuche in einer Arztpraxis sollten zum Schutz von Personal und anderen Patienten in jedem Fall vorher telefonisch vereinbart werden.

Weitere Ausnahmen von der Quarantäne sind nur in sehr eng begrenzten und besonders begründeten Fällen möglich. Auch dafür ist die Gesundheitsbehörde der Region Ansprechpartnerin.

+ + + Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2826 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2678 Personen als genesen aufgeführt. 120 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 28 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 85
10 – 19 Jahre 168
20 – 29 Jahre 472
30 – 39 Jahre 452
40 – 49 Jahre 467
50 – 59 Jahre 505
60 – 69 Jahre 230
70 – 79 Jahre 165
80+ Jahre 280
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 45
Burgdorf 0 66
Burgwedel 0 44
Garbsen 9 176
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 0 58
Laatzen 0 159
Landeshauptstadt Hannover 4 1458
Langenhagen 1 148
Lehrte 0 79
Neustadt 8 64
Pattensen 0 24
Ronnenberg 2 68
Seelze 0 91
Sehnde 0 42
Springe 1 75
Uetze 1 37
Wedemark 1 49
Wennigsen 0 24
Wunstorf 1 48

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2821 nachweislich Infizierten):

Männer                     49 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 8 Personen, davon 4 auf der Intensivstation. Bei der Zahl der oben genannten aktuell Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Patientinnen und Patienten, die stationär behandelt werden müssen, haben allerdings längere Krankheitsverläufe. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass nicht alle Personen, die in der Region Hannover stationär behandelt werden, auch ihren Wohnsitz in der Region Hannover haben.

Schritt für Schritt aus der Krise – Oberbürgermeister zieht eine erste Bilanz – Corona Hannover

Schritt für Schritt aus der Krise – Oberbürgermeister zieht eine erste Bilanz

22. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannovers Weg aus der Corona-Krise ist ein Kraftakt. Mit der langersehnten Wiedereröffnung des Neuen Rathauses gelang ein weiterer – wenn auch kleiner – Schritt. Oberbürgermeister Belit Onay machte das Haus, das zu den beliebtesten Besucherzielen der Landeshauptstadt gehört, an diesem Dienstag für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Er sprach dabei von einem Signal, das zu Optimismus Anlass gebe.

Für Onay war es gleichzeitig die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz der Corona-Krise aus städtischer Sicht zu ziehen. Seine Botschaft: Die Stadt sieht eine ihrer vordringlichsten Aufgaben darin, weiterhin flankierende Unterstützung für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Strukturen in der Stadt zu geben.

Es war dieser Anspruch, von dem sich die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen und Monaten leiten ließ. Die Corona-Krise habe die Bürger*innen und die Verwaltung gleichermaßen einem massiven Stresstest ausgesetzt, stellte der Oberbürgermeister auf einer Pressekonferenz fest. Der Lockdown sei absolut notwendig gewesen. Den weitgehend funktionierenden staatlichen Strukturen – nicht zuletzt auf kommunaler Ebene – sei es zu verdanken, dass die Lage nicht schlimmer sei.

Dabei habe die Landeshauptstadt durchaus eine besondere Rolle gespielt. „Mit unseren drei Hilfspaketen, die wir schnell und pragmatisch auf den Weg gebracht haben, nehmen wir eine Vorreiterrolle unter den Kommunen ein“, so Onay. Damit sprach er das Zehn-Millionen-Euro-Sofortprogramm für die lokale Wirtschaft, den Corona-Sozialfonds für soziale Notfälle sowie den hannoverschen Stabilitätspakt an.

Letzterer ist mit drei Millionen Euro hinterlegt. Er stützt unter anderem Sportvereine, Marktbeschicker, Veranstalter, die Außengastronomie sowie Kulturschaffende und Kultureinrichtungen. Die Nachfrage sei hoch, führte Onay aus. So sei das Hilfspaket für die Kultur deutlich überzeichnet. Das sei auch schon beim Zehn-Millionen-Programm für Wirtschaftsunternehmen so gewesen. Die Stadt habe das aber auch nicht anders erwartet.

Als Dienstleisterin einen schweren Stand

Als Dienstleister hat die Stadtverwaltung aufgrund der durch die Pandemie bedingten Auflagen einen schweren Stand. Das gilt vor allem für die Dienststellen, in denen es Publikumsverkehr gibt. Die Bürgerämter oder auch die KFZ-Zulassungsstelle funktionieren nur mit Terminvergaben. In den Räumen sind Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten. „Das ist eine Belastung – für die Bürger*innen und für die Mitarbeitenden“, sagte Onay.

Er warb um Verständnis und verdeutlichte, dass die Bürger*innen bei all ihren berechtigten Erwartungen an die Stadt auch berücksichtigen sollten, dass die städtischen Mitarbeitenden immer noch im Krisen-Modus seien. Der OB stellte fest, dass die städtischen Strukturen in der Ausnahmesituation funktionieren. Beispielhaft nannte er die Zulassungsstelle, die inzwischen mehr Anträge als vor der Pandemie bearbeitet, die Bauverwaltung, die im ersten Quartal 2020 mehr Baugenehmigungen als im Vorjahresvergleich auf den Weg gebracht hat, oder auch den städtischen Ordnungsdienst, der Tausende Kontrollen und Ansprachen vorgenommen hat.  Ein Problemfall, der öffentliche Kritik provoziert hatte, war die Elterngeldstelle. Hier habe man gezielt personell gegengesteuert, so Onay.

Bündel von Initiativen für Wirtschaft und Soziales

Mit einer Reihe von Maßnahmen und Initiativen – über die finanziellen Hilfspakete hinaus – flankierte die Stadt die Wirtschaft und soziale Einrichtungen. Beispielhaft nannte Onay Beratungsangebote für Unternehmen, den Runden Tisch Standortvermarktung oder die Initiative „Gemeinsam für Hannover“. Im sozialen Bereich hat die Stadt beispielsweise in der Akutphase der Pandemie für sechs Essensausgaben gesorgt. Sie hat eine Jugendherberge für die Unterbringung von Obdachlosen angemietet. Dieses Angebot wurde inzwischen auf zwei andere Standorte verlegt. In Alten- und Pflegeeinrichtungen richtete die Stadt Besuchszimmer ein.

Eine besondere Herausforderung für die Verwaltung war der Neustart der Schulen und der Kitas – insbesondere was die Bereitstellung von Hygienemitteln anging. An einigen Schulstandorten wurden mobile Waschtische und Sanitärcontainer aufgestellt. Viel Kreativität und Geduld waren notwendig gewesen. Die Schulen seien aber für das neue Schuljahr gewappnet, meinte Onay. Auch gehe es mit dem digitalen Unterricht voran. Allen Schulen Hannovers stünde jetzt die Online-Plattform schulen-hannover.de zur Verfügung. 90 Einrichtungen seien bereits angeschlossen. Nach den Sommerferien werde die Stadt die Schulen mit 7500 I-Pads ausstatten. Ein Programm des Bundes macht das möglich.

In den Kitas läuft der eingeschränkte Regelbetrieb mit einem Betreuungsangebot für alle Kinder. Die Lage für Eltern, Kinder und Betreuer*innen ist Onays Angaben zufolge „herausfordernd“. Es sei ein Balance-Akt, die Hygiene-Regeln einzuhalten. Viele städtische Einrichtungen arbeiten im Normalbetrieb nach dem offenen Konzept – das sei aber für den derzeit eingeschränkten Betrieb untersagt.  Es gebe immer wieder Einschränkungen – etwa dann, wenn Kinder oder Betreuer*innen getestet werden müssen. Zudem sei die Personallage angespannt.

Lastenausgleich gefordert

Die finanziellen Spielräume der Stadt sind in den kommenden Jahren deutlich reduziert. Das machte Onay mit Hinweis auf die Haushaltslage deutlich. Die Corona-Krise sorgt für einen starken Einbruch bei den Gewerbesteuern. Auch sind der Stadt Einnahmen entgangen. Das zu erwartende Defizit dürfte sich auf 300 bis 400 Millionen Euro belaufen. Es werde eine große Herausforderung für Verwaltung und Politik, den Haushalt 2021/2022 aufzustellen. Hannover werde vieles auf den Prüfstand stellen, jedoch „nicht gegen die Krise ansparen“. Es gelte, wichtige Investitionen vorzunehmen und die Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern. Onay begrüßte die Initiative des Bundes, den Kommunen unter die Arme zu greifen – mit einem Ausgleich für Gewerbesteuerausfälle, den Länder und Bund tragen, sowie Entlastungen bei den Sozialkosten.  „Zu gegebener Zeit werden wir bewerten müssen, ob dieser Lastenausgleich ausreicht“, meinte Onay.

Neben all den negativen Folgen hat die Corona-Krise auch Entwicklungen beschleunigt.  Onay nannte beispielhaft die Digitalisierung. Die Stadt werde sie konsequent vorantreiben.

Der Oberbürgermeister beschloss die Pressekonferenz mit einem positiven Ausblick: „Das Zusammenrücken der Stadtgesellschaft – so, wie wir es gerade erleben – sollte Mut machen. Die Corona-Krise rückt das Lokale und den Wert lokaler Strukturen wieder deutlich mehr in den Mittelpunkt. Das gibt uns den Rückhalt, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.“

Nur noch 5 Personen wegen Covid-19 in Kliniken der Region Hannover – BG PRESS Region Corona 2107

Nur noch 5 Personen wegen Covid-19 in Kliniken der Region Hannover

22. Juli 2020/in Gesundheit

HANNOVER. Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2811 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2678 Personen als genesen aufgeführt. 120 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 13 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 85
10 – 19 Jahre 162
20 – 29 Jahre 470
30 – 39 Jahre 451
40 – 49 Jahre 463
50 – 59 Jahre 501
60 – 69 Jahre 230
70 – 79 Jahre 165
80+ Jahre 279
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 45
Burgdorf 0 66
Burgwedel 0 44
Garbsen 7 174
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 0 58
Laatzen 0 159
Landeshauptstadt Hannover 3 1457
Langenhagen 1 148
Lehrte 0 79
Neustadt 1 57
Pattensen 0 24
Ronnenberg 1 67
Seelze 0 91
Sehnde 0 42
Springe 0 74
Uetze 0 36
Wedemark 0 48
Wennigsen 0 24
Wunstorf 0 47

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2811 nachweislich Infizierten):

Männer                     49 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 5 Personen, davon 4 auf der Intensivstation. Bei der Zahl der oben genannten aktuell Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Patientinnen und Patienten, die stationär behandelt werden müssen, haben allerdings längere Krankheitsverläufe. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass nicht alle Personen, die in der Region Hannover stationär behandelt werden, auch ihren Wohnsitz in der Region Hannover haben.

Bex und Blue - vom Welpen zum Rettungshund – Welpe Bex

Bex und Blue – vom Welpen zum Rettungshund

21. Juli 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Sie sind erst drei Monate alt. Sie lieben den Mix aus Leberwurst und Frischkäse. Und natürlich ihre Menschen. Die zwei Welpen heißen Bex und Blue und sind die jüngsten Neuzugänge der Rettungshundestaffel der Johanniter in Hannover. Trotz ihren jungen Alters haben die Border Collies ihre ersten Trainingseinheiten bereits hinter sich. Laufen, rangeln, schnüffeln, Kontakt aufnehmen, sich streicheln lassen…

Staffelleiter Lutz Fricke sagt: „Das alles ist wichtig. Über Futter, Spiel, Streicheleinheiten und die Liebe, und zwar nicht nur die ihrer Hundeführer, sondern aller Staffelangehörigen, machen sie positive soziale Erfahrungen. Schon in diesem frühen Alter werden wichtige Grundlagen für die erfolgreiche Rettungshundeausbildung geschaffen. Die Tiere lernen, dass sie keine Hemmungen zu haben brauchen und dass Menschen, auch fremde Menschen, etwas Tolles sind.“

Mindestens zwei Jahre dauert die Ausbildung von Mensch und Hund, bis sie als Team zur Prüfung antreten können. Erst wenn diese Prüfung erfolgreich absolviert wurde, darf das zertifizierte Gespann in den Einsatz gehen. Was machen Rettungshunde eigentlich? Sie suchen vermisst gemeldete Menschen. Demenziell erkrankte Frauen und Männer ohne Orientierung, verletzte Sportler im Wald, beim Spielen verirrte Kinder… In solchen Fällen sind, in Kooperation mit Polizei und Feuerwehr, oft auch die Rettungshunde gefragt. Sie sind Spezialisten für die Suche nach Menschen in unwegsamem Gelände oder großflächigen Waldgebieten. „Geprüftes Rettungshundeteam“ ist ein Qualitätssiegel, das nur durch ehrenamtliches Engagement und freiwillige Mitarbeit, durch Geduld beim Einüben von Fertigkeiten und durch ständiges Training erreicht werden kann.

Und wie läuft so eine Rettungshundeprüfung ab? Tier und Mensch gehen dabei durch eine Kombination von Aufgaben. Die zwei Prüfungstage beginnen mit einem theoretischen Test der Hundeführer mit Fragen zu Einsatztaktik, Erster Hilfe an Mensch und Hund, Wetterkunde, Karte und Kompass. Dann sind die Hunde gefordert, bei praktischen Aufgaben im Gelände ihren Gehorsam und ihr Können zu beweisen. Im so genannten „Verweistest“ müssen die Tiere eine scheinbar hilflose Person erkennen, dem Hundeführer zum Beispiel durch Bellen den Fund der Person anzeigen und dabei das vermeintliche Opfer weder bedrängen noch berühren. Beim „Gehorsamstest“ kommt es auf das gute Zusammenspiel des Teams an. Die Hunde müssen dicht am Hundeführer laufen, seinen Kommandos gehorchen und dürfen sich von fremden Menschen und Hunden nicht ablenken lassen. Zum Abschluss zeigen die Rettungshundeteams ihr Können im Wald bei der „Flächensuche“, bei der der Hund in unwegsamem Gelände eine versteckte Person auffinden muss.

Bex und Blue - vom Welpen zum Rettungshund – Rettungshundestaffel Wasserturm

Die Rettungshundestaffel des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm. Foto: JUH/Heusel

Die insgesamt sieben Rettungshundestaffeln im Johanniter-Landesverband Niedersachsen/Bremen sind an 365 Tagen rund um die Uhr einsatzbereit – und das rein ehrenamtlich. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes werden die Rettungshundeteams über die jeweilige Leitstelle angefordert. Die Johanniter im Ortsverband Hannover-Wasserturm verfügen zurzeit über sieben zertifizierte Teams in der Flächen- und vier zertifizierte Teams in der Trümmersuche, sie waren natürlich auch während der Corona-Pandemie rund um die Uhr einsatzbereit. Der letzte Einsatz mit einem Fund durch einen Rettungshund aus Hannover war im Juli 2019, als Rettungshündin Tonks in der Nähe von Negenborn in der Wedemark nach 60-stündiger Suche einen demenziell erkrankten 76-Jährigen aufspüren konnte.

14.019 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 2107

14.019 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

21. Juli 2020/in Gesundheit
HANNOVER (PM). 14.019 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.
Insgesamt 648 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.
Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 13.001 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 92,7 Prozent.
In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 194 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 153 Erwachsene auf Normalstationen, 32 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene beatmet werden, zwei Patienten per ECMO. Neun Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.
 
Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene Genesene 7-Tagesinzidenz
14019 648 13001 2,6
(+18) (+1) (+31)  
 
 
Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 192 0 0 5
Aurich 132 1 0,5 8
Celle 220 (+1) 1 0,6 15
Cloppenburg 131 5 2,9 0
Cuxhaven 373 0 0 21
Diepholz 426 17 7,8 26
Emsland 490 (+5) 14 4,3 25
Friesland 39 0 0 2
Gifhorn 169 0 0 4
Goslar 263 0 0 25
Göttingen 1294 (+3) 6 1,8 78
Grafschaft Bentheim 254 5 3,6 18
Hameln-Pyrmont 142 1 0,7 7
Harburg 563 3 1,2 13
Heidekreis 81 4 2,8 2
Helmstedt 141 0 0 1
Hildesheim 433 13 4,7 8
Holzminden 106 0 0 7
Leer 151 0 0 6
Lüchow-Dannenberg 22 0 0 3
Lüneburg 168 0 0 0
Nienburg (Weser) 81 0 0 4
Northeim 151 2 1,5 5
Oldenburg 314 (+1) 8 6,1 15
Osnabrück 1258 (+3) 10 2,8 67
Osterholz 123 1 0,9 0
Peine 162 1 0,7 11
Rotenburg (Wümme) 114 0 0 2
Schaumburg 167 6 3,8 7
Stade 230 2 1 9
Uelzen 57 (-1) 13 14,1 0
Vechta 429 56 39,2 12
Verden 256 (+1) 13 9,5 8 (+1)
Wesermarsch 74 1 1,1 2
Wittmund 41 0 0 0
Wolfenbüttel 191 0 0 14
Hannover, Region 2811 (+2) 13 1,1 118
Braunschweig, Stadt 353 (+1) 1 0,4 18
Delmenhorst, Stadt 122 0 0 3
Emden, Stadt 20 0 0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 191 (+1) 2 1,2 2
Osnabrück, Stadt 519 (+1) 7 4,2 15
Salzgitter, Stadt 163 3 2,9 9
Wilhelmshaven, Stadt 28 0 0 1
Wolfsburg, Stadt 374 0 0 52
 
In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.
Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.
*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet – Feuerwache1 cmm BGP© Carl-Marcus Müller

Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet

21. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Bau der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 1 (FRW 1) geht voran. Davon hat sich Oberbürgermeister Belit Onay am Montag (20. Juli) bei einem Rundgang ein Bild gemacht. Von außen wirkt der Bau fast fertig, innen stehen nun noch aufwändige technische Einbauten an. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 wird dieser zweite Bauabschnitt am Weidendamm komplett fertig sein.

Dann werden dort die Regionsleitstelle sowie das städtische Rechenzentrum ihren Betrieb aufnehmen. Das neue Gebäude wurde als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft durch die Ed. Züblin AG errichtet.

„Die Erweiterung der Feuer- und Rettungswache 1 ist ein besonderes Projekt nicht nur für die Stadt, sondern auch für die gesamte Region Hannover. Hier wird die Regionsleitstelle für rund 1,2 Millionen Menschen tätig sein“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei dem Rundgang durch das Gebäude. „Ein wichtiger Schritt für die Stadtverwaltung wird zudem der Einzug des städtischen Rechenzentrums in dieses moderne Gebäude sein“, so der Oberbürgermeister. Begleitet wurde Belit Onay bei dem Rundgang von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Rita Maria-Rzyski, Personal-, Bildungs-, Jugend-, Familien- und Feuerwehrdezernentin, sowie Jens Quade, technischer Direktionsleiter Nord der Ed. Züblin AG.

Der zweite Bauabschnitt der FRW 1 mit einer Nettogrundfläche von 15.650 Quadratmetern knüpft an den ersten an, der 2014 startete. Er umfasst zwei Gebäudeteile, die an den bestehenden zum einen im Südosten des Grundstückes zur Kopernikusstraße hin und zum anderen im Nordwesten angebaut wurden.

Ein Teil erstreckt sich entlang der Kopernikusstraße. Hier sind die Fachbereichsleitung der Feuerwehr Hannover, ihre fünf Bereichsleitungen, die Regionsleitstelle, die Stelle für die persönliche Schutzausrüstung und Bekleidung („Kleiderkammer“), der medizinische Dienst sowie das Rechenzentrum der Landeshauptstadt Hannover untergebracht.

Der zweite entstehende Gebäudeteil beinhaltet eine Mensa nebst Speiseraum, die Feuerlöscher-Werkstatt als Kompetenzzentrum der Stadt und die Reifenwerkstatt der Feuerwehr. Die Bau- und Ausstattungsstandards entsprechen dem des ersten bereits erstellten Bauabschnittes.

Ganzheitliches Sicherheitskonzept

Die Betriebs- und Versorgungssicherheit wird durch eine redundante Bauweise der technischen Anlagen gewährleistet. Dies bedeutet, dass einige Technikkomponenten so dimensioniert und gebaut sind, dass sie eine große Reserve beinhalten. Im Standardbetrieb laufen die Anlagen jeweils bei maximal 50 Prozent. Fällt eine der Anlagen aus, können die anderen auf 100 Prozent hochgefahren werden und so die Funktion der ausgefallenen Anlage kompensieren. Hierdurch ist das Gebäude für Notfälle sehr gut vorgerüstet, aber auch bei Wartungen kann der volle Betrieb – ohne Störungen – weitergeführt werden.

Darüber hinaus benötigen insbesondere die Regionsleitstelle und das Rechenzentrum ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Die Zertifizierung des Rechenzentrums nach den Vorgaben der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) ist eine weitere Anforderung, die erfüllt wird. In Bezug auf die Regionsleitstelle Hannover für Brandschutz, Hilfeleistung und Rettungsdienst, die für die Entgegennahme und Bearbeitung aller Hilfeersuchen der circa 1,2 Millionen Einwohner*innen in der Region Hannover zuständig ist, wird eine komplett neue technische Sicherheitsarchitektur entstehen. Aus Sicherheitsgründen sind die Notrufleitungen und der Digitalfunk an zwei Standorte angebunden. Sollte ein Leitstellenbetriebspunkt ausfallen, stehen den Hilfesuchenden so weiterhin ausreichende Leitungskapazitäten zur Verfügung. Auch unter diesem Aspekt sind die technischen Komponenten an dem Standort Weidendamm redundant ausgeführt. Zudem sind sowohl die Funktion der Leitstelle als das Rechenzentrum an den zwei Standorten FRW 1 und FRW 2 miteinander koppelbar, damit die nahtlose gegenseitige „Vertretung“ möglich ist, wenn eine der Anlagen ausfällt.

Übererfüllung energetischer Standards

Für die Energieversorgung hat die Ed. Züblin AG ein effizientes Gesamtkonzept vorgelegt. Da im Gebäude durch das Rechenzentrum sowie die Leitstelle hohe Wärmelasten auftreten, erwies es sich als nicht sinnvoll, den zweiten Bauabschnitt im Passivhaus-Standard zu erstellen.

Um baulichen Wärmeschutz zu gewährleisten, werden für den zweiten Bauabschnitt – die für 2019 gemäß EU-Gebäuderichtlinie geforderten – Niedrigenergiestandards umgesetzt und sogar übererfüllt. An der Gebäudehülle werden Passivhaus-Komponenten, zum Beispiel Passivhausfenster mit Dreifachverglasung, verwendet. Bei der Anlagetechnik wird Wärme der Lüftungsanlagen zurückgewonnen

Noch 22 infizierte Personen in der Region Hannover – BG PRESS Region Corona 2007

Noch 22 infizierte Personen in der Region Hannover

20. Juli 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2808 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2667 Personen als genesen aufgeführt. 119 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 22 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 85
10 – 19 Jahre 162
20 – 29 Jahre 470
30 – 39 Jahre 451
40 – 49 Jahre 463
50 – 59 Jahre 501
60 – 69 Jahre 230
70 – 79 Jahre 165
80+ Jahre 279
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 0 45
Burgdorf 0 66
Burgwedel 0 44
Garbsen 6 173
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 0 58
Laatzen 2 159
Landeshauptstadt Hannover 6 1455
Langenhagen 3 148
Lehrte 0 79
Neustadt 1 57
Pattensen 0 24
Ronnenberg 1 67
Seelze 0 91
Sehnde 0 42
Springe 3 74
Uetze 0 36
Wedemark 0 48
Wennigsen 0 24
Wunstorf 0 47

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2808 nachweislich Infizierten):

Männer                     49 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 5 Personen, davon 4 auf der Intensivstation. Bei der Zahl der oben genannten aktuell Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Patientinnen und Patienten, die stationär behandelt werden müssen, haben allerdings längere Krankheitsverläufe. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass nicht alle Personen, die in der Region Hannover stationär behandelt werden, auch ihren Wohnsitz in der Region Hannover haben.

Symbolbild Feuerwehr

Zimmerbrand in Hannover-Vahrenwald

18. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Zimmerbrand in die Halkettstraße im Stadtteil Vahrenwald gerufen. Hierbei wurde eine Person verletzt und durch die Feuerwehr gerettet.

Gegen 05:40 Uhr wurde die Feuerwehr durch einen piependen Rauchwarnmelder in die Halkettstraße Ecke Helmholtzstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm, drang dichter Rauch aus einem Fenster des dreigeschossigen Gebäudes.

Die Tür zu der betroffenen Brandwohnung musste aufgebrochen werden. Der Mieter lag in seiner Wohnung und wurde umgehend ins Freie gebracht und dort vom Rettungsdienst versorgt. Im Anschluss wurde der 36-Jährige in ein Krankenhaus transportiert.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte so Schlimmeres verhindert und das brennende Mobiliar schnell gelöscht werden.

Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 10.000.- €. Die Brandursache ist unklar. Hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

15 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren bis 06:15 Uhr vor Ort.

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