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Schlagwortarchiv für: Hannover

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen – Peacezeichen Waterloosäule© Frauke Bittner

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen

14. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler aus den Berufsbildenden Schulen BBS 2, BBS 3, BBS Hannah Arendt und BBS ME Otto-Brenner-Schule nahmen in dieser Woche im Rahmen der Aktion „Niedersachsens Schulen. Klar für den Frieden“ am Campus am Ihmeufer teil.

Sie erkundeten bei einer Stadtrallye historische Bauwerke in der Nachbarschaft und entdecken die kriegerische Bedeutung des Waterlooplatzes, der Siegessäule und anderer Bauwerke, entwarfen Friedenssymbole und probierten sich in der Kunst des Papierfaltens, formulierten Friedensbotschaften und verschenkten Friedenstauben. Zum Höhepunkt der gemeinsamen Aktionswoche gestalteten die Berufsschülerinnen und -schüler die rund 46 Meter hohe Siegessäule am Waterlooplatz heute zur „Friedenssäule“ um.

Ein Zeichen für Frieden: Aktionswoche der Berufsbildenden Schulen – Peacebanner Waterloosäule

Die TeilnehmerInnen rollten ein großes Banner an der Siegessäue aus. © Frauke Bittner / Region Hannover

Als weithin sichtbares Zeichen für den Frieden in der Welt rollten die Teilnehmenden ein rund 30 mal 5 Meter großes Banner aus und formierten sich am Fuß der Säule zu einem großen Peace-Zeichen. Die Nachhaltigkeit kommt bei dieser Aktion auch nicht zu kurz: Im Anschluss wird das Bannermaterial von Schülerinnen und Schülern der Anna-Siemsen-Schule (BBS 7) zu Taschen weiterverarbeitet. Diese werden verkauft, um mit dem Erlös der Aktion Friedensprojekte zu unterstützen.

Wohnungslosigkeit© Bernd Günther

Stadt weitet Winternothilfe für Obdachlose aufgrund von Energie-Krise aus

14. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Winter kommt und verursacht aufgrund der Energie-Krise Unsicherheiten bei vielen Menschen. Die Landeshauptstadt Hannover schafft vor diesem Hintergrund zusätzliche Angebote für Obdachlose, beispielsweise einen neuen Tagesaufenthalt in der Dornierstraße 2, nahe der Notschlafstelle Alter Flughafen ab Mitte November, der nach dem Winter verstetigt werden soll.

  • Neuer Tagesaufenthalt zur Langzeit-Nutzung auf knapp 1400 Quadratmetern ab Mitte November
  • Städtische Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit nimmt noch im Winter Arbeit auf

Darüber hinaus wird es zwei Nacht-Cafés in der Innenstadt und umfassendere Angebote der sozialen Träger*innen geben, beispielsweise erstmals die Verfügbarkeit der Kälte-Busse von Maltesern, Caritas und Johanniter Unfallhilfe durchgehend am Wochenende.

„Wir wollen obdachlosen Menschen in Hannover zeigen, dass wir sie in diesem Winter der besonderen Unsicherheit nicht allein lassen. Wir möchten sie einladen, zu uns zu kommen – sowohl in die Unterkünfte und Notschlafstellen, aber auch in den neuen städtischen Tagesaufenthalt. Solidarität und Humanität sind jetzt gefragt. Ich danke allen Kooperationspartner*innen, sozialen Träger*innen und den vielen Ehrenamtlichen schon jetzt für ihre Unterstützung in den kommenden Wintermonaten. Gemeinsam schaffen wir das“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay im Rahmen der Pressekonferenz.

Winter-Angebote im neuen Tagesaufenthalt

Der neue Tagesaufenthalt in der Dornierstraße 2 liegt in unmittelbarer Nähe der Notschlafstelle Alter Flughafen in Vahrenwald, hat eine Fläche von knapp 1400 qm2 und bietet Platz für bis zu hundert Menschen. Obdachlose Menschen erhalten dort die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, sich warme Speisen zuzubereiten, kostenfrei WLAN zu nutzen und Gespräche mit Sozialarbeiter*innen zu führen. Für letzteres steht in dem Objekt zudem eine separate Büroetage mit einer Größe von 175 qm zur Verfügung. Es gibt außerdem kostenfrei warme Getränke. Angeboten wird auch eine sozialpädagogische Begleitung. Zudem kann der Tagesaufenthalt auch von obdachlosen Personen mit Hund genutzt werden. Er ist von Mitte November 2022 bis zunächst Ende März 2023 in der Zeit von Montag bis Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Das neue Angebot soll die Öffnungszeit der Notschlafstelle Alter Flughafen ergänzen, so dass eine durchgehende Aufenthaltsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe entsteht. Dadurch ergeben sich auch logistische Vorteile für die Menschen, die dort übernachten und vor Ort bleiben möchten. Der Tagestreff ist zudem über den öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

Weitere Planungen für den Tagesaufenthalt

Die Stadt richtet den Tagestreff zunächst für die Dauer des Winternotprogramms ein. Klares Ziel ist jedoch das Angebot zu verstetigen, so dass obdachlose Menschen auch außerhalb der kalten Jahreszeit die Möglichkeit haben, den Tagestreff zu nutzen. Angedacht ist beispielsweise Hochbeete auf den Flächen vor dem Gebäude anzulegen, eine Grillecke einzurichten und Tischtennisplatzten aufzustellen.

„Bereits im letzten Winter haben viele obdachlose Menschen den Tagesaufenthalt im Alten Flughafen angenommen. Seitdem beobachten wir etwa, dass sich die Situation am Andreas-Hermes Platz etwas entspannt und es zu weniger Konflikten kommt. Diese Erfahrung wollten wir nutzen und in diesem Winter weiter ausbauen. Wir kooperieren, in Bezug auf die Ausweitung der Angebote im Winter, eng mit den sozialen Träger*innen. Das läuft Hand in Hand“, sagte Sylvia Bruns, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover.

Ausweitung der „Nacht-Cafés“

Fehlende Wärme und Zugang zu beheizten Räumlichkeiten sind besonders für obdachlose Menschen, die kein eigenes Zuhause haben, eine große Herausforderung. Daher wird die Diakonische Werk Hannover gGmbH erstmals ein Angebot in der Nacht, das „Café Nachtlicht“, in den Räumen des Kontaktladen Mecki 2 vorhalten, das obdachlosen Menschen vom 1. November 2022 bis Ende März 2023 in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr zur Verfügung steht. Zusätzlich wird die Obdachlosenhilfe Hannover (OHH) ähnlich wie im letzten Jahr ein Nachtcafé anbieten, diesmal in der Podbielskistraße 102. Das sogenannte „Cafe Mensch“ wird ab 14. November 2022 bis Ende März 2023 öffnen und das täglich von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr, dienstags und donnerstags bereits ab 17.00 bis 7.00 Uhr. Der geschützte Aufenthalt in der Nacht ist Bestandteil eines größeren Angebotes, das auch die Ausgabe einer warmen Mahlzeit und an einzelnen Tagen die Verteilung von Lebensmitteln beinhalten soll.  Diese Lebensmittelausgabe ersetzt dann das bisherige Angebot an der Georgstraße. Bereits im letzten Winter hatte sich das Konzept des Nacht-Cafés, bewährt. Viele Menschen kamen, um die Nacht nicht auf der kalten Straße, sondern in warmen Räumen zur verbringen.

Neue städtische Fachstelle startet voraussichtlich zum Ende des Winter 2023

Der Kampf gegen Obdachlosigkeit bleibt einer der sozialen Schwerpunkte der Landeshauptstadt Hannover. Dabei beschränkt sich die Stadt nicht darauf, Obdachlose unterzubringen und ihnen soziale Angebote zu machen. Sie verfolgt darüber hinaus das Ziel, der Obdachlosigkeit mit Prävention entgegenzuwirken. Die bereits angekündigte neue städtische „Fachstelle zur Prävention von Wohnungslosigkeit wird im ersten Quartal 2023 ihre Arbeit aufnehmen. „Unser Ziel ist es, Obdachlosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern durch Prävention und Beratung zu vermeiden“, erklärte Onay. „Wir stehen hinter dem Ziel des Europaparlamentes, dass es 2030 keine Obdachlosigkeit mehr gibt“, so Onay weiter.

Die Fachstelle wird mit zehn Fachkräften besetzt und bündelt das städtische Know-How – zum Beispiel finanzielle Hilfen, ambulante Hilfen, sozialpädagogische Beratung. Sie kann gleichzeitig die Kompetenzen und Angebote des Netzwerks nutzen, wie zum Beispiel Schuldnerberatung, Jobcenter, Mieterverein oder Beratungsangebote der Wohnungsunternehmen und eine Kombination aus sozialpädagogischer Expertise und Sachbearbeitung anbieten.

Weitere Winternothilfemaßnahmen für Obdachlose in Hannover

Kältebusse

Auch im Winter 2022/2023 kooperieren die Kältebusse der Caritas, der Johanniter Unfallhilfe und der Malteser und fahren im Wechsel zu den Betroffenen an festgelegte Standorte. Es gibt eine warme Mahlzeit und medizinische Basisversorgung. Die Sozialarbeiter*innen und Ehrenamtlichen stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung, leisten Beziehungsarbeit und vermitteln in das weiterführende Hilfesystem. Das Angebot der Kältebusse soll erstmals auch auf das Wochenende ausgeweitet werden. Hierzu laufen derzeit die Planungen.

Kälteöffnungsangebote der Kirchen

Im Rahmen des Winternotprogramms wollen die evangelische und katholische Kirche bei starken Minustemperaturen obdachlosen Menschen wieder einen geschützten Rückzugsort bei Extremwitterung anbieten. Die Abstimmung der möglichen Räumlichkeiten laufen bereits.

Kälteöffnungsangebot der Üstra

Auch die Üstra wird in diesem Jahr wieder die Übernachtung in der Station Kröpcke ab einer Außentemperatur unter drei Grad Celsius zulassen.

Straßensozialarbeit bei Extremwetter auch am Wochenende

Die Straßensozialarbeiter*innen der LHH werden bei Extremwetterbedingungen auch am Wochenende stundenweise im Innenstadtbereich wohnungslose Menschen über Hilfsangebote informieren. Über den städtischen Interventionsfonds Wohnungslosigkeit laufen derzeit kleinteilige Projekte zur Basisversorgung wohnungsloser Menschen an. Ein Beispiel ist die Beschaffung und Verteilung von warmer Kleidung und Ausrüstung, die nicht über Spenden umgesetzt werden kann. Diese soll zum Beispiel über die Straßensozialarbeiter*innen der Stadt verteilt werden.

Öffnungszeiten Unterkünfte bei Extremwetter

Sollte es witterungsbedingt oder aus anderen Gründen zu einem Ausfall des ÖPNV Verkehrs kommen (v.a. Stadtbahnausfall) und so die Erreichbarkeit der Notschlafstellen nicht gewährleistet sein, hält der städtische Bereich Unterbringung diese für die Zeit des Ausfalls durchgehend geöffnet.

Bei erstmaligen Erreichen von Temperaturen unter < 0° Grad Celsius werden die Öffnungszeiten der Notschlafstellen ausgeweitet auf 16:00 Uhr bis 10:00 Uhr.

Bei Erreichen von Temperaturen ab – 5 ° Grad Celsius bleiben die Notschlafstellen Wörthstr. 10, Langensalzastr. 17, Podbielskistr. 117 und Vinnhorster Weg 73A durchgehend geöffnet.

Hinweis: Alle Hilfsangebote für betroffene Menschen werden ab Mitte November 2022 mit detaillierten Informationen zu Öffnungszeiten und Anlaufstellen in einem Flyer zusammengefasst, in unterschiedlichen Beratungsstellen ausgehängt und im Internet auf www.hannover.de hinterlegt.

Männliche Leiche im Mecklenheider Forst gefunden – Toter Mecklenheider Forst cmm© Carl-Marcus Müller

Männliche Leiche im Mecklenheider Forst gefunden

11. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 11.10.2022, haben Pilzsammler im Mecklenheider Forst an der Schulenburger Landstraße in einem Waldstück eine Leiche entdeckt. Bei dem Leichnam hatte bereits der Verwesungsprozess eingesetzt, sodass eine Identität der Person bislang unklar ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover fanden Pilzsammler gegen 15:00 Uhr einen leblosen Körper in einem Waldstück im Mecklenheider Forst in Hannover-Nordhafen. Der männliche Leichnam wies bereits Verwesungserscheinungen auf, sodass die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand am Fundort zur Todesursache keine gesicherten Angaben machen kann. Auch die Identität der Person ist bislang ebenfalls nicht geklärt. Der Leichnam wird demnächst rechtsmedizinisch untersucht. Das Ergebnis steht noch aus.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat Ermittlungen zur Todesursache und zur Identität des Mannes eingeleitet.

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen – evak2210101 cmm© Carl-Marcus Müller

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen

10. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am Montagmittag bei Bauarbeiten eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Kampfmittel konnte am späten Abend erfolgreich entschärft werden.

Die Räumungsmaßnahme verlief ohne besondere Vorkommnisse. Insgesamt waren 455 Einsatzkräfte von den Feuerwehren aus der Landeshauptstadt und aus Langenhagen sowie von Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Bei Bauarbeiten auf einem ehemaligen Firmengelände in der Straße Kabelkamp in Hannover-Brink-Hafen wurde am Montagmittag eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe gefunden, die noch im Laufe des Tages geräumt werden musste.

Für die Entschärfung des Kampfmittels war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Meter um den Fundort des Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 3270 Bürger*innen in den hannoverschen Stadtteilen Vahrenwald, Vahrenheide, Brink-Hafen und Vinnhorst sowie im Stadtteil Wiesenau der Stadt Langenhagen.

Um 18:30 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen und eine Drohne mit Sprachausgabe zur Information der Bevölkerung zum Einsatz kamen.

 

Bombenentschärfung im Stadtteil Brink-Hafen – evak221010Drohne cmm

Bei der Evakuierung kam auch eine Drohne der Feuerwehr zum Einsatz © Carl-Marcus Müller

Um 21:32 Uhr konnten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet melden. Der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begann mit seiner Arbeit. Bereits nach kurzer Zeit konnte er den Heck-Zünder entfernen und damit den Bombenblindgänger entschärfen.

Die betroffenen Bewohner*innen konnten um 22:13 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren. Insgesamt suchten 105 Bürger*innen die Betreuungsstellen in der Herschelschule auf. 26 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Für vier Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aktuell aufgrund einer COVID19-Erkrankung in häuslicher Isolation befanden, wurde ein gesonderter Betreuungsbereich eingerichtet

Beim Bürgertelefon gingen bis 22:30 Uhr 435 Anrufe ein. Insgesamt waren 455 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hannover und Langenhagen, der Polizei, der Hilfsorganisationen und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes im Einsatz.

 

Mannschaftswagen der Landespolizei© Bernd Günther

Ein Dutzend Versammlungen mit mehreren tausend Teilnehmenden in Hannover

8. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 08.10.2022, hat die Polizei Hannover für einen friedlichen Verlauf von insgesamt zwölf Versammlungen in und rund um die Innenstadt von Hannover gesorgt.

Mehrere tausend Menschen demonstrierten für ihr Anliegen. Die Polizei musste bei wenigen Störungen eingreifen und leitete zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Versammlungsgesetz und vier Strafanzeigen ein.

Von 11:45 Uhr bis 12:45 Uhr fand am Schillerdenkmal in der Georgstraße eine Versammlung unter dem Thema „Stiller Aufruf für eine gemeinsame und respektvolle Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen“ statt. Neun Personen nahmen teil.

Von 12:15 Uhr bis 14:00 Uhr hielt das „Forum Iranische Demokraten“ eine Kundgebung am Steintorplatz ab. Diese stand unter dem Motto „Iran und die Proteste im Land“. Die Demonstration mit rund 150 Teilnehmenden verlief störungsfrei.

Von 13:00 Uhr bis 16:40 Uhr fand die Versammlung, die von einer Privatperson angezeigt war, in der Karmaschstraße Ecke Ständehausstraße unter dem Thema „Solidarität mit den Betroffenen des Anschlags an 30.09.2022 in Afghanistan in einer Schule, bei der junge Mädchen getötet wurden“ statt. Rund 50 Personen nahmen daran teil.

Zwischen 13:20 Uhr und 14:15 Uhr fand am Kröpcke eine Versammlung der Gruppe „Omas gegen Rechts“ statt. Rund 70 Teilnehmerinnen demonstrierten zum Thema „Herz statt Hetze – mit Solidarität gegen Demokratiefeinde. Gegenveranstaltung zum Aufmarsch rechtsgerichteter und demokratiefeindlicher Gruppen auf dem Opernplatz, an dem auch die AfD beteiligt ist. Einen Tag vor der Landtagswahl in Niedersachsen rufen rechte Kräfte unter dem Motto ‚Der Norden steht auf‘ zum großen Aufmarsch in Hannover“. Wir protestieren gegen die demokratiezersetzenden Kräfte und wollen zeigen, dass ihre rechten Parolen in Hannover keinen Widerhall finden.“ Die Versammlung verlief störungsfrei.

Von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr fand die sich fortbewegende Versammlung der „Direktversicherungsgeschädigten“ unter dem Thema „Wiederherstellung unseres Rechts und Abschaffung der unsolidarischen Doppelverbeitragung an die Kranken- und Pflegeversicherung. Damit sich Altersvorsorge für die junge Generation wieder lohnt. Wir sind friedliebende Bürger und wollen nur unser Recht, dass Verträge eingehalten werden.“ statt. Diese setzte sich am Trammplatz in Bewegung und endete mit einer Abschlusskundgebung in der Grupenstraße. Rund 30 Personen nahmen daran teil. Diese Versammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr fand eine Versammlung der Initiative „Querdenken-511“ statt. Zunächst wurde eine Kundgebung auf dem Opernplatz abgehalten, anschließend setzte sich der Aufzug in Bewegung und zog durch die Innenstadt von Hannover. Die Abschlusskundgebung fand ebenfalls auf dem Opernplatz statt. In der Spitze demonstrierten rund 3.200 Personen unter dem Motto „Wir sind für die sofortige Aufhebung des IFSG und teilen unserem Kanzler und Ministerpräsidenten in Hannover mit, dass wir die Energiepreistreiberei und Enteignung der Bevölkerung durch die Regierung nicht akzeptieren.“ Die Versammlung verlief weitestgehend störungsfrei. Die Polizei musste jedoch eine Strafanzeige gegen eine Teilnehmerin wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie ein weiteres Strafverfahren wegen Verleumdung einleiten. Darüber hinaus wurde der Aufzug einmal polizeilich angehalten, um die erforderliche Anzahl der eingesetzten Ordner des Veranstalters anzupassen und weitere Abläufe mit der Versammlungsleitung zu besprechen.

Gegen 14:35 Uhr fand auf dem Platz der Weltausstellung eine nicht angezeigte Versammlung unter dem Thema „Iran/Irak“ statt. 15 Personen nahmen daran teil. Die Versammlung verlief friedlich und störungsfrei.

Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr fand im Bereich an der Marktkirche eine stationäre Abschlusskundgebung der SPD im Rahmens des niedersächsischen Landtagswahlkampfes statt. Die Polizei schätzt die Teilnehmendenzahl auf rund 1.100 Personen. Die Versammlung wurde am Rande von einer kleinen Personengruppe gestört. Diese wurde von der Polizei als Versammlung deklariert und örtlich beschränkt. Im weiteren Verlauf verließ die Gruppe den Platz. Bei einer weiteren Störung wurde ein Verfahren wegen Volksverhetzung gegen eine teilnehmende Person eingeleitet.

Während der Abschlusskundgebung bildeten sich drei nicht angezeigte Proteste in der Schmiedestraße. Die eine Gruppe bestand aus acht ehemaligen Teilnehmenden der Versammlung „Iran/Irak“. Eine weitere Gruppe aus sechs Personen demonstrierte unter dem Thema „Leinemasch bleibt“. Weitere sechs Personen demonstrierten unter einer „Antifa“-Flagge.

Außerhalb des Versammlungsgeschehens wurde ein Verfahren wegen Beleidigung zwischen zwei kontrahierenden Personen eingeleitet.

Muffelwild bekommt im Tiergarten ein Zuhause – Mufflon mf© Matthias Falk

Muffelwild bekommt im Tiergarten ein Zuhause

7. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). In das Rotwildgehege im Osten der Anlage sind fünf Mufflons (Muffelwild oder Muffel) eingezogen. Es handelt sich um zwei männliche Tiere in einem Alter von ein bis zwei Jahren sowie drei weibliche Tiere, die ein halbes bis zwei Jahre alt sind.

Die Tiere kommen aus verschiedenen Herden und Herkunftsorten aus Regensburg und Büddenstedt (Landkreis Helmstedt), um eine Inzucht zu vermeiden. Ende Oktober werden weitere drei bis fünf weibliche Lämmer, die aus dem Wildgatter der Stadt Uelzen angekauft werden, die kleine Herde ergänzen. Damit wird eine ausreichend große Herde mit einem angemessenen, artgerechten Bestand aus männlichen und weiblichen Muffeln erreicht, die auch Nachwuchs erwarten lassen. „Wir siedeln die Mufflons im Tiergarten an, weil es sich um eine interessante Wildart handelt, die auch für die Besucher*innen gut zu beobachten ist.

Vor dem Hintergrund, dass momentan ganze Bestände freilebender Muffel in Deutschland von Wölfen dezimiert werden, kann das neue Gehege darüber hinaus dazu beitragen, dass die Tiere einen geschützten Lebensbereich erhalten und ihr Bestand in Deutschland erhalten bleibt“, erläutert Tiergartenleiter Thomas Giese.

Im Rotwildgehege wurde für das Muffelwild ein ehemaliger Pferdestall als Unterstand umgebaut. Die Tiere teilen sich das Freigelände mit dem Rotwild und haben darüber hinaus noch eine eigene neue Klettermöglichkeit aus Kalksandstein, die auch der Klauenpflege dient.

Neu am Rotwild- und Muffelgehege ist auch eine Aussichtsplattform. Die Mitarbeiter*innen des Forstbetriebs haben das 1,30 Meter hohe und rund 5 mal 5 Meter große Podest aus heimischer Lärche gebaut. So kann das Rot- und das Muffelwild nun ganzjährig auch von kleineren Kindern gut beobachtet werden. Allerdings gilt hier, so wie im gesamten Tiergarten: das Füttern der Tiere ist verboten.

Die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz eG hat mit einer Spende von 10.000 Euro die Statik für die Aussichtsplattform und den geplanten Zukauf weiterer Tiere mitfinanziert. Ihren ersten großen „Auftritt“ haben die fünf neuen Bewohner des Rotwildgeheges am kommenden Sonnabend (8. Oktober) beim Tiergartenfest (https://langenhagener-news.de/tiergartenfest-am-8-oktober/).

Wissenswert zum Muffelwild in Deutschland

Beim Muffelwild (Ovis musimon, auch Mufflon genannt), weisen die Böcke (Widder) schneckenförmig eingedrehte, bis 80 Zentimeter lange Hörner auf. Die Weibchen haben, je nachdem von welcher Stammform sie kommen, keine oder nur kleine Hörner, die nach hinten gebogen sind. Auffällig ist der Sattelfleck und der helle Spiegel, wobei nur der Widder den Sattelfleck besitzt.

Die Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 55 Kilogramm (männliche Tiere). Das Mufflon gehört zu der Art der Wildschafe, nicht zu verwechseln mit dem Steinbock oder dem Gamswild. Die Tiere leben in kleinen Rudeln zusammen. Die Widder bilden dabei eigene kleine Rudel und gesellen sich zur Paarungszeit wieder zusammen.

Die Tiere, die heute in Deutschland leben, wurden erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Schlesien und in dem Thüringer Teil des Harzes ausgewildert. Muffel sind die weltweit kleinsten Wildschafe und stammen vermutlich aus Vorderasien. Um 7.000 vor Christus wurde die Wildart vom Menschen auf den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien eingeführt. Die wildlebenden Muffelbestände in Deutschland werden derzeit vielerorts vom Wolf beeinträchtigt.

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4 – BGP 15 20221006© Matthias Falk

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4

6. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor 50 Jahren ist der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) Christoph 4 als Rettungshubschrauber am Standort Hannover vom damaligen Bundesminister des Innern, Hans-Dietrich Genscher, in Dienst gestellt worden. Der erste Einsatz erfolgte am 2. Oktober 1972.

Auf Einladung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bundespolizei, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) kamen heute mehr als 100 Gäste zum 50. Geburtstag von Christoph 4 ins Neue Rathaus nach Hannover.

Der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Stephan Manke, sagt: „In den vergangenen 50 Jahren hat sich Christoph 4 zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. 1972 zum ersten Einsatz abgehoben, ist der orangene Rettungshubschrauber heute über 71.800-mal gestartet. Mit einem Einsatzradius von gut 50 Kilometern und einer Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde ist er für das Rettungswesen in Niedersachsen unersetzlich geworden. Zahlreiche Menschen verdanken dem Einsatz von Christoph 4, dem fliegerischen Können der Piloten und dem medizinischen Sachverstand der Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, ihr Leben. Für diesen unermüdlichen und höchst professionellen Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

Der Christoph 4 hat zum Jubiläumstag 71.803 Einsätze geflogen. Anfang der 70er-Jahre zählte Hannover mit München, Frankfurt und Köln zu den ersten vier Standorten, an denen Rettungshubschrauber den Dienstbetrieb aufgenommen hatten.

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4 – Christoph 4 bgpress

Christoph 4 – stationiert an der Medizinischen Hochschule Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

„Mit seiner Stationierung an der Medizinischen Hochschule wurde Christoph 4 ein Kernbestandteil ihres Unfall- und Rettungszentrums. Die daraus resultierende Schnittstelle zwischen Präklinik und Klinik bei der Versorgung von Notfallpatienten auf höchstem Niveau ist die perfekte Symbiose, die wir hier in Hannover vorfinden. Das kommt aber nicht von selbst. Dahinter verbirgt sich harte Arbeit verbunden mit dem Anspruch, immer weiter die Qualität des Vorhandenen zu verbessern, nie still zu stehen. Dafür danke ich Ihnen im Namen des BBK ganz herzlich“, sagt Christiane Dörnen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Vom Startpunkt Landeshauptstadt aus hat der Christoph 4 einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel, und dies 365 Tage im Jahr.

„Die Indienstnahme des Christoph 4 vor 50 Jahren war ein zukunftsweisender Schritt zur modernen und flächendeckenden Notfallversorgung, über die wir heute verfügen“, sagt Thorsten Ernst, Leiter Stabsbereich Grundsatzfragen und Organisation der JUH.

Polizeirat Jürgen Errerd, Leiter Fliegerstaffel-Standort Gifhorn der Bundespolizei, hob besonders die Teamleistung hervor, die den Christoph 4 tagtäglich abheben lasse. Zu nennen seien natürlich die Piloten, die Ärzte und die Notfallsanitäter. Aber auch die Techniker, Verwaltungskräfte und Kräfte, die die Maschine mit Treibstoff versorgen.

Zusammen mit Dr. med. Jan-Dierk Clausen aus der Unfallchirurgie der MHH blickte Volker Hubrich, 37 Jahre auf dem Christoph 4 im Einsatz und jetzt im Ruhestand, auf die lange Geschichte des Rettungshubschraubers Christoph 4 zurück: „Seit ich erstmalig in den Christoph 4 gestiegen bin, hat sich viel verändert“, sagt Hubrich. Allein in der technischen Ausstattung der Maschine habe es einen Quantensprung gegeben. Auch die medizinische Ausstattung sei revolutioniert worden – Beatmungsgeräte, kabellose EKGs – die Helikopter haben sich zu einem fliegenden Behandlungsraum entwickelt, so Clausen. Neben aller Ausstattung sei jedoch im Ernstfall die Arbeit des Teams auf höchstem Niveau besonders wichtig und entscheidend. Nur durch ein perfektes Zusammenspiel von Pilot, TC-HEMS und Notarzt könne das bestmögliche für den Patienten gerade in schwierigen Situationen erreicht werden, sagt Clausen. So habe sich der Rettungshubschrauber Christoph 4 zu einem zentralen Pfeiler der Versorgung der Bevölkerung des Landes Niedersachsens und des Versorgungsauftrages der Medizinischen Hochschule für das Bundesland entwickelt.

In diesem Rahmen hat sich ebenfalls die Ausbildung der fliegenden Retter verändert. Seit 2010 werden an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen am Christoph Life-Simulator Notärzte und Notfallsanitäter der Zivilschutzhubschrauber für die Luftrettung unter möglichst realen Bedingungen für den Ernstfall in CRM (Crew Ressource Management, ein Konzept zur Fehlervermeidung durch gute Kommunikation) ausgebildet.

Zum Hintergrund

Nachdem Anfang der 70er die Zahl der Verkehrstoten auf mehr als 20.000 gestiegen war, wurde die Luftrettung mit Hubschraubern ins Auge gefasst. Gerade vor dem Hintergrund, dass durch dieses schnelle Einsatzmittel viele Menschenleben gerettet werden könnten. Die Bundesländer sahen die flächendeckende Versorgung einer Luftrettung allerdings in der Verantwortung des Bundes. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Bundesländer mit dem Aufbau des bodengebundenen Rettungsdienstes befasst waren. Schlussendlich stellte das Bundesministerium (BMI) auf Grundlage des Gesetzes über die Erweiterung des Katastrophenschutzes vom 9. Juli 1968 den Ländern ergänzende Ausrüstungen zur Verfügung. In diesem Rahmen beschaffte das BMI eine Vielzahl von Hubschraubern, die im Katastrophenfall für Lenkungs-, Führungs- und Erkundungsmaßnahmen eingesetzt werden können. Zu diesen zählt auch der Christoph 4. Die Zivilschutzhubschrauber wurden den Ländern vom Bund als ergänzende Ausrüstung zugewiesen, mit der Maßgabe, wenn diese nicht im Zivil- und Katastrophenschutz benötigt werden, diese in der Luftrettung einsetzen zu können.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahlreiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter/TC-HEMS. Die Piloten werden von der Bundespolizei Fliegerstaffel Fuhlendorf, Stützpunkt Gifhorn, gestellt. Die Bundespolizei verantwortet zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Klinik für Unfallchirurgie der MHH. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5111© Bernd Günther

Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt

6. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM/red). Mit der Inbetriebnahme des neuen Logistikstandortes hat die Landeshauptstadt ihre Leistungsfähigkeit im Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement für die Bewältigung von Extremsituationen unterschiedlichster Art ausgebaut. Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Direktor der Feuerwehr Dieter Rohrberg gaben heute einen Einblick in den in vier Hallenbereiche aufgeteilten neuen Hallenkomplex.

Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5123

Der Direktor der Feuerwehr Dieter Rohrberg und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe stellen den neuen Logistikstandort für Bevölkerungsschutz für die Landeshauptstadt Hannover vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Das rund 32.000 Quadratmeter große Gewerbegrundstück, auf dem der Gebäudekomplex seit Oktober 2021 errichtet wurde, liegt im Gewerbegebiet „Am Pferdemarkt“ in Langenhagen. Die vier Hallenbereiche verfügen jeweils über kleine vollumfänglich mit Sanitäranlagen und Nebenräumen ausgestattete Bürotrakte. Insgesamt stehen 15.500 Quadratmeter Hallenfläche sowie knapp 1.000 Quadratmeter für Büros und Sozialräume zur Verfügung. Jede Halle ist von außen über mehrere Laderampen anfahrbar, zusätzlich gibt es jeweils die Möglichkeit mit einem LKW direkt in die Halle zu fahren. Alle vier Hallen sind intern miteinander über Durchgänge verbunden. Die energetischen Standards des Objektes entsprechen den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EneV).

„Für spontane und laufende Bedarfe durch Naturkatastrophen, Flüchtlingsunterbringung oder auch Pandemie werden mit der neuen professionellen Lagerlogistik an einem zentralen Standort Vorhaltung und Arbeitsabläufe optimiert, Wegezeiten minimiert und hervorragende Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen geschaffen. Bei der Lagerhalle in Langenhagen handelt es sich um einen Neubau, der allen notwendigen Parametern und Anforderungen der Nutzung durch die Landeshauptstadt gerecht wird“, hob Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe hervor.

Der Logistikstandort liegt in Langenhagen mit der Adresse Am Pferdemarkt 35 und hat eine direkte Anbindung aus dem Stadtgebiet heraus über die Vahrenwalder Straße und den Autobahnzubringer. Die Entfernung von der Feuer- und Rettungswache 1 beträgt nur knapp 9 km. Die überregionale Anbindung für den PKW- und LKW Verkehr erfolgt direkt über die BAB 2 und die BAB 352. Insbesondere für den Lieferverkehr bedeutet dies eine optimale Lage. Ebenso ist die Anbindung an den ÖPNV gewährleistet.

Einige Hintergrundfakten zu dem Logistikstandort für Bevölkerungsschutz:

  • Standort: Am Pferdemarkt 35, 30853 Langenhagen
  • Eine intensive Recherche der beteiligten Fachbereiche hat gezeigt, dass ein Objekt in der notwendigen Größe aktuell im Stadtgebiet der LHH nicht zeitnah
    verfügbar war, so dass auch außerhalb der Stadtgrenze gesucht wurde.
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit von Materialien und Gerät für den Bevölkerungsschutz verbunden mit signifikanten Preissteigerungen haben
    unterstrichen, wie wichtig eine ausreichende Vorhaltung ist. Ziel der Landeshauptstadt ist es, mit dem neuen zentralen Standort diese kontinuierliche
    Vorhaltung auszubauen.
  • Lagerung von Materialien für Einsatzlagen wie z.B.
    • Flüchtlingsunterbringung
    • Naturkatastrophen, Hochwasserschutz
    • Pandemie
    • Stromausfall und Sicherstellung der Trinkwasserversorgung.
  • Errichter des Objektes: Garbe Industrial Real Estate GmbH.
  • 32.000 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück im Gewerbegebiet „Am Pferdemarkt“.
  • Neubaubeginn war im Oktober 2021, die Anmietung erfolgte im Juli 2022 (Zeitraum von 11 Monaten für die Errichtung). Die Bestückung mit Ausstattung und Einbringen der Lagerbestände konnte bereits zu diesem Zeitpunkt erfolgen.
  • Insgesamt stehen 15.500 Quadratmeter Hallenfläche sowie knapp 1.000 Quadratmeter für Büros, und Sozialräume zur Verfügung.
  • Der Mietvertrag wurde auf fünf Jahre abgeschlossen mit einer Option auf Verlängerung für weitere fünf Jahr.
  • Die Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter*innen entsprechen den vorgegebenen Anforderungen der Arbeitssicherheit. Die Standards für Büroflächen der LHH
    werden in dem Objekt umgesetzt.
  • Auf dem Außengelände befinden sich Stellplätze für 65 Pkw und drei Lkw, damit sind auf dem Grundstück ausreichend Parkmöglichkeiten für PKWs und LKWs vorhanden

Nutzung des Modulares Warnsystem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5126

Vortrag zum Sachstand MoWaS von Bereichsleiter Branddirektor Dr. Christian Kielhorn © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der Bereichsleiter für Technische Einsatzführung und Kommunikation, Branddirektor Dr. Christian Kielhorn, gab nach der Eröffnung des Logistikstandortes in einem kurzen Vortrag den Sachstand des Ausbaus von MoWaS (Modulares Warnsystem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)) wieder.  Mit ihr hat die Regionsleitstelle in Zukunft die Möglichkeit einer schnellen und sehr effektiven gezielten Warnung von Teilen der Bevölkerung bei unterschiedlichen Gefahrenlagen.

  • Mit der Installation von MoWaS baut die Landeshauptstadt ihre Leistungsfähigkeit in der Bevölkerungswarnung aus
  • Mit MoWas können zentral Warnungen an die Bevölkerung in Region und Landeshauptstadt Hannover über diverse Medien und Warnkanäle zeitnah
    ausgegeben werden
  • Vorgesehen sind zwei MoWas-Vollsysteme je Standort der Regionsleitstelle (redundant) auf den Feuer- und Rettungswachen 1 und 2
  • Neben der Leitstelle Stade und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport ist die Regionsleitstelle Hannover der dritte Nutzer des Systems in Niedersachsen
  • Beispiele der Warnmöglichkeiten:
    • Warnung über Medien (beispielsweise öffentlich-rechtliche und private Rundfunkanstalten, dpa)
    • Warnung über Sirenen (in der LHH derzeit in der Projektierung)
    • Warnung über APPs: beispielsweise NINA, KATWarn
    • Warnung über öffentliche LED-Großleinwände
    • Warnung über Cell Broadcast (Wirkbetrieb geplant ab Mitte 2023)
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5112
    Auf dem 32.000 Quadratmeter großen Grundstück sind die Hallen gleich an mehreren Stellen über Laderampen und Hallentore anfahrbar.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5132
    Auf 15.500 Qadratmeter wurde der neue Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5134
    Auf 15.500 Qadratmeter lagern unter anderem Großzelte im Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5136
    Ein Abrollcontainer für den Hochwasserschutz in der Landeshauptstadt Hannover
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5138
    Auf 15.500 Qadratmeter wurde der neue Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5144
    Der Direktor der Feuerwehr Dieter Rohrberg und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe stellen den neuen Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vor.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5147
    Ein Abrollcontainer für den Hochwasserschutz in der Landeshauptstadt Hannover
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5149
    In den Hallen lagern auch eine Vielzahl von Hygieneartikel. Erfahrungen aus der Flüchtlingskrise der Ukraine
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5151
    Auf 15.500 Qadratmeter wurde der neue Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5154
    Auf 15.500 Qadratmeter wurde der neue Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vorgestellt.
  • Inbetriebnahme eines neuen Logistikstandortes für den Bevölkerungsschutz der Landeshauptstadt – BGPress 5158
    Der Direktor der Feuerwehr Dieter Rohrberg und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe stellen den neuen Logistikstandort für Bevölkerungsschutz in der Landeshauptstadt Hannover vor.

Fotos: © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ein Streifenwagen im Einsatz

20-Jähriger bei Auseinandersetzung lebensbedrohlich verletzt

25. September 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in der Knochenhauerstraße ist am frühen Sonntagmorgen ein 20-Jähriger lebensbedrohlich verletzt worden. Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe und stellten einen 32-jährigen Tatverdächtigen an einer nahegelegenen Stadtbahnstation.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand trafen zwei Gruppen junger Männer gegen 04:45 Uhr zufällig im Bereich Knochenhauerstraße/Ballhofstraße aufeinander. Aus noch unbekannter Ursache gerieten die Gruppen in Streit. In dessen Verlauf setzte ein 20-Jähriger Pfefferspray gegen die andere Gruppe ein, worauf eine Person der anderen Gruppe ihm eine Stichverletzung im Bereich der Beine zufügte. Die Bekannten des dadurch lebensgefährlich verletzten verfolgten die nun fliehenden Angreifer, blieben jedoch stehen, als der 20-Jährige im Bereich des Ballhofplatzes zusammensank. Eine darauf aufmerksam gewordene Streife der Polizei leistete dem lebensbedrohlich Verletzten Erste Hilfe und verhinderte so Schlimmeres. Gleichzeitig wurde eine Fahndung nach dem Täter bzw. seinen Begleitern eingeleitet. An der Stadtbahnstation „Hannover-Steintor“ stellten Einsatzkräfte einen 32-Jährigen auf den die Beschreibung des Täters passte.

Der 20-Jährige wurde durch hinzugerufene Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Der 32-Jährige wurde zunächst zum Polizeikommissariat Hannover-Mitte gebracht. Da sich nach rechtlicher Würdigung keine Haftgründe ergaben, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die die Auseinandersetzung mitbekommen haben oder tatrelevante Angaben machen können, werden gebeten, sich bei PK Hannover-Mitte unter der 0511 109-3715 zu melden.

Kuratorium Klimaschutzregion Hannover beruft Klimaweisen-Rat – Klima Weisenrat Region

Kuratorium Klimaschutzregion Hannover beruft Klimaweisen-Rat

23. September 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Das Kuratorium Klimaschutzregion Hannover hat erstmals in neuer Zusammensetzung getagt. Bei der konstituierenden Sitzung im Haus der Region wählten die Mitglieder Ramona Schumann, Bürgermeisterin der Stadt Pattensen, als Vorsitzende des Kuratoriums. Ihr Stellvertreter ist Mirko Heuer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen.

Außerdem beriefen die Mitglieder den achtköpfigen Klimaweisen-Rat. Er besteht aus ausgewählten unabhängigen Personen übergeordneter wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Funktion und ist mit zwei festen Mitglieder im Kuratorium vertreten. Der für die Kommunalwahlperiode bis 2026 berufene Klimaweisen-Rat zeichnet sich durch eine breite Fachlichkeit in den wichtigen Steuerungswissenschaften im Klimaschutz aus. Er hat die Rolle eines „think tanks“ und soll durch Empfehlungen und Meinungen zur strategischen Ausrichtung Impulse für die Klimaschutzarbeit geben.

Die acht Mitglieder des Klimaweisen-Rates sind:

  • Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Hannover
  • Prof. Dr. Lars-Oliver Gusig, Institut für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität der Hochschule Hannover
  • Dr. Bianca Lim, Institut für Solarenergieforschung in Hameln (ISFH)
  • Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
  • Florian Oppermann, Mitglied des Kirchenvorstandes der ev.-luth. Friedenskirche Hannover
  • Dilek Ruf, Vorsitzende des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Landesverband Niedersachsen
  • Prof. Dr. Gunther Seckmeyer, Institut für Meteorologie und Klimatologie der Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr. Christina von Haaren, Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover

Der Klimaweisen-Rat kommt in diesem Herbst zu seinem ersten Treffen zusammen.

Das im Jahr 2012 gegründete Kuratorium Klimaschutzregion Hannover unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Region bis zum Jahr 2035. Rund 50 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Kammern und Verbänden sind darin vertreten.

Weitere Informationen zur klimaneutralen Region 2035 und zu aktuellen Klimaschutz-Projekten von Stadt und Region Hannover sind unter www.hannover.de/klimaschutz zu finden.

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