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Schlagwortarchiv für: Hitze

Extreme Hitzewelle möglich

Extreme Hitze in Niedersachsen: Bis zu 42 Grad möglich

26. Juli 2026/in Niedersachsen

Nach Gewittern und einer kurzen Abkühlung könnten die Temperaturen zum ersten Augustwochenende örtlich über 40 Grad steigen.

HANNOVER (redu) – Nach Gewittern und einer kurzen Abkühlung könnte sich in Niedersachsen eine außergewöhnlich starke Hitzewelle entwickeln. Meteorologische Modelle berechnen für das erste Augustwochenende örtliche Spitzenwerte von 40 bis 42 Grad. Ob diese Werte tatsächlich erreicht werden, ist noch offen.

Mit den möglicherweise steigenden Temperaturen könnten auch die gesundheitlichen Belastungen sowie die Ozon- und Waldbrandgefahr zunehmen. Die weitere Entwicklung hängt von den kommenden Wetterlagen und Modellberechnungen ab.

Die Extreme Hitze Niedersachsen könnte sich nach den vorliegenden Prognosen ab Dienstag, 28. Juli, aufbauen. Berechnungen gehen davon aus, dass ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa mit südwestlicher Strömung zunehmend heiße Luftmassen in den Norden führen könnte.

Gewitter ziehen in der Nacht nach Osten ab

Zunächst bestimmen am Sonntag noch Ausläufer eines Tiefs über der Norwegischen See das Wetter. Erwartet werden teils kräftige Gewitter, stürmische Böen um 65 Kilometer pro Stunde und Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden.

In der Nacht zum Montag soll die Front nach Osten abziehen. Zum Wochenbeginn könnten die Temperaturen vorübergehend auf 19 bis 24 Grad sinken.

Ab Donnerstag könnten die Höchstwerte verbreitet zwischen 32 und 38 Grad liegen. Für Samstag, 1. August, berechnen meteorologische Modelle örtlich 40 bis 42 Grad. Damit wäre auch der im Juni 2026 aufgestellte deutsche Höchstwert von 41,8 Grad in Reichweite.

Ob diese Spitzenwerte tatsächlich erreicht werden, lässt sich derzeit jedoch nicht sicher vorhersagen. Wettermodelle bilden mögliche Entwicklungen ab und können sich mit neuen Berechnungen noch verändern. Eine Vorbereitung ist aber vor allem für empfindliche Personen, Kranke und Pflegeheime sinnvoll.

Ozonwerte und Waldbrandgefahr könnten steigen

Die intensive Sonneneinstrahlung führt bereits zu erhöhten Ozonkonzentrationen. Genannt werden Spitzenwerte von bis zu 130 Mikrogramm pro Kubikmeter im Raum Oker und Harlingerode sowie erhöhte Werte in Göttingen und Braunschweig.

Parallel könnte sich die Waldbrandgefahr verschärfen. Für Stationen wie Celle und Faßberg wird bis Donnerstag die höchste Gefahrenstufe 5 prognostiziert. An den Küsten bleibt die Gefährdung zunächst geringer.

Auch die Landwirtschaft steht unter Druck. Während die Wintergerste nahezu vollständig eingebracht ist, führte eine Hitzeperiode Ende Juni beim Weizen teilweise zu einer Notreife. Zugleich wurden nach den vorliegenden Angaben rund 100.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche durch Hagel und Sturm schwer beschädigt.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt warnt vorsorglich vor möglichen Belastungen für Herz, Lunge und Nieren. Die Bevölkerung soll bei hohen Temperaturen die Mittagshitze meiden, körperliche Anstrengungen im Freien begrenzen und ausreichend trinken. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke und Kleinkinder.

Hitzeperiode

Hitzewelle Deutschland: DWD warnt ungewöhnlich lange vor Hitze

27. Juni 2026/in Panorama

Die aktuelle Warnperiode könnte zu den längsten seit Einführung des Hitzewarnsystems gehören.

OFFENBACH (redu) – Die Hitzewelle Deutschland hält nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weiter an und bringt verbreitet starke bis extreme Wärmebelastung. Seit dem 18. Juni gibt der DWD Hitzewarnungen aus; die Warnperiode könnte bis Anfang kommender Woche andauern.

Die frühe Dauer der Warnlage gilt laut DWD als außergewöhnlich. Besonders belastend sind neben hohen Temperaturen auch Schwüle, fehlender Wind und warme Nächte.

Die Hitzewelle Deutschland betrifft nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vor allem den Westen, Südwesten und die Mitte, sehr heiße Luft bestimmt aber fast das ganze Land. Auslöser ist ein stabiles Hochdruckgebiet im Rahmen eines größeren europäischen Hitzeereignisses mit Schwerpunkt über Frankreich.

Lange Warnperiode im Juni

Seit Einführung des DWD-Hitzewarnsystems im Jahr 2005 wurde laut Wetterdienst noch nie so früh im Jahr eine Warnperiode dieser Länge registriert. Nach aktuellem Stand rechnet der DWD mit warnwürdigen Bedingungen bis einschließlich Montag, 29. Juni.

Die Belastung bemisst der DWD nicht nur an der gemessenen Temperatur. Entscheidend ist die Gefühlte Temperatur. Dabei fließen Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wind, Strahlung und auch die nächtliche Innenraumtemperatur ein.

Städte besonders belastet

In Städten fällt die Wärmebelastung deutlich höher aus als im Umland. Versiegelte Flächen speichern Hitze, zugleich kühlen Innenstädte nachts schlechter ab. Der DWD verweist beispielhaft auf München, wo zwischen Stadt und Umland eine Differenz von mehr als sechs Grad gemessen wurde.

Am Wochenende erwartet der DWD den Höhepunkt der aktuellen Hitzephase. Vielerorts sind sehr hohe Temperaturen möglich, die Gefühlte Temperatur kann in weiten Teilen Deutschlands in den Bereich extremer Wärmebelastung steigen.

Der Wetterdienst rät dazu, körperliche Belastungen in den heißesten Tagesstunden zu vermeiden, ausreichend zu trinken und kühle oder schattige Orte aufzusuchen. Besondere Aufmerksamkeit benötigen ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Vorerkrankte und Menschen mit hoher beruflicher oder sozialer Belastung.

Bei Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr hoher Körpertemperatur oder Kreislaufkollaps kann ein Hitzschlag vorliegen. Dann handelt es sich um einen medizinischen Notfall, bei dem umgehend der Notruf gewählt werden sollte.

Bei Hitze genug trinken

Johanniter stärken Hitze-Prävention mit kostenfreien Lernangeboten

22. Juni 2026/in Hannover

Die Johanniter stellen umfassende Informationen zur Vorsorge und zum sicheren Umgang mit großer Hitze bereit.

HANNOVER (redu) – Mit Blick auf zunehmende heiße Tage und Hitzewellen bauen die Johanniter ihr Informationsangebot zur Hitze-Prävention aus. Ein kostenloses E-Book sowie digitale Lernangebote sollen Menschen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Mit den kostenfreien Angeboten wollen die Johanniter die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken und praktische Handlungsempfehlungen für den Alltag während extremer Hitze vermitteln.

Die Hitze-Prävention gewinnt angesichts häufiger auftretender Hitzewellen zunehmend an Bedeutung. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen können bei großer Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln.

Kostenloses Informationsangebot

Das neue kostenfreie E-Book „Hitzeschutz“ der Johanniter-Unfall-Hilfe bündelt umfangreiche Informationen zur Vorsorge bei hohen Temperaturen. Ergänzend stehen interaktive E-Learning-Angebote, Broschüren und Hinweise zur Ersten Hilfe zur Verfügung.

Das Bildungsangebot richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schärfen und praktische Maßnahmen für den Alltag zu vermitteln. Neben allgemeinen Verhaltenstipps werden auch Hinweise zur Ernährung an heißen Tagen sowie zum Umgang mit Medikamenten gegeben.

Praktische Tipps für heiße Tage

Mit dem kostenlosen E-Learning-Kurs „Gut durch Hitzewellen kommen“ können Interessierte ihr Wissen vertiefen. Eine interaktive Checkliste hilft dabei, die eigene Vorbereitung auf hohe Temperaturen zu überprüfen. Für besonders gefährdete Personengruppen stehen zusätzliche Empfehlungen bereit.

Zu den wichtigsten Verhaltensempfehlungen der Johanniter zählen:

– Körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden
– Schattige und kühle Aufenthaltsorte aufsuchen
– Täglich zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßte Getränke trinken
– Leichte und luftige Kleidung tragen
– Kopfbedeckungen mit Nackenschutz nutzen
– Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden

Besondere Aufmerksamkeit gilt möglichen Notfällen. Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübungen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder Kreislaufprobleme können auf einen Hitzschlag hinweisen. In solchen Fällen sollten Betroffene umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden.

Weitere Informationen sowie die kostenfreien Lernangebote stellen die Johanniter online zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen während sommerlicher Hitzeperioden zu reduzieren und die Eigenvorsorge zu stärken.

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Warnung vor extremer Hitze

Extreme Hitze in Hannover: Amtliche Warnung für Samstag

19. Juni 2026/in Hannover

Für Samstag wird eine außergewöhnlich hohe Wärmebelastung im Stadtgebiet erwartet.

HANNOVER (redu) – Für Samstag hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Extreme Hitze für Hannover sowie die Region Hannover herausgegeben. Zwischen 11 und 19 Uhr wird eine außergewöhnlich hohe Wärmebelastung erwartet, die insbesondere in dicht bebauten Stadtbereichen spürbar sein kann.

Die Wetterlage kann vor allem für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen belastend werden. Auch die geringe nächtliche Abkühlung verstärkt die Auswirkungen der Hitze.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird am Samstag eine Extreme Hitze bis in Höhenlagen von 200 Metern erwartet. Für die Landeshauptstadt Hannover bedeutet dies eine erhöhte Belastung während der Mittags- und Nachmittagsstunden.

Besonders in dicht bebauten Quartieren kann sich die Wärme stauen. Die Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr. Grund dafür sind hohe Temperaturen in Verbindung mit einer eingeschränkten nächtlichen Abkühlung.

Der Wetterdienst weist darauf hin, dass starke Hitzebelastung gesundheitliche Probleme verursachen kann. Die Bevölkerung wird deshalb aufgefordert, direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Medikamente bei Hitze

Arzneimittel bei Hitze: Apotheker raten zur Beratung vor Hitzewelle

18. Juni 2026/in Panorama

Apotheker warnen vor Risiken durch hohe Temperaturen und empfehlen eine frühzeitige Beratung zur Arzneimitteltherapie.

BERLIN (redu) – Mit Blick auf die bevorstehende Hitzewelle empfehlen Apothekerinnen und Apotheker Menschen mit dauerhafter Medikamenteneinnahme eine frühzeitige Beratung. Arzneimittel bei Hitze können ihre Wirkung verändern oder besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich machen.

Längere Hitzeperioden können den Wasserhaushalt beeinflussen und die Aufnahme bestimmter Wirkstoffe verändern. Fachliche Beratung soll helfen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Risiken bei Wirkstoffpflastern

Besonders bei Arzneimittel bei Hitze können unerwartete Auswirkungen auftreten. Darauf weist die Bundesapothekerkammer hin. Vor allem Menschen, die dauerhaft verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, sollten ihre Therapie nicht eigenständig verändern, sondern Rücksprache mit der Apotheke halten.

Probleme können unter anderem bei arzneimittelhaltigen Pflastern entstehen, die beispielsweise gegen starke Schmerzen eingesetzt werden. Durch hohe Temperaturen wird die Haut stärker durchblutet. Dadurch kann mehr Wirkstoff in den Blutkreislauf gelangen als vorgesehen.

Patientinnen und Patienten sollten deshalb keinesfalls eigenmächtig die Dosierung verändern. Auch nach dem Entfernen eines Pflasters kann die Wirkung noch über einen gewissen Zeitraum anhalten.

Wasserhaushalt im Blick behalten

Hohe Temperaturen führen häufig zu verstärktem Schwitzen und damit zu einem erhöhten Flüssigkeitsverlust. Bestimmte blutdrucksenkende Medikamente, darunter Entwässerungsmittel, können diesen Effekt zusätzlich verstärken. Mögliche Folgen sind Austrocknung, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen.

Die Bundesapothekerkammer empfiehlt Betroffenen, während längerer Hitzeperioden ihr Körpergewicht regelmäßig zu kontrollieren und auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit und Elektrolyten zu achten. Ob eine zeitweise Anpassung der Medikation notwendig ist, sollte individuell mit Fachpersonal besprochen werden.

Viele Apotheken bieten zudem Botendienste an und liefern dringend benötigte Arzneimittel direkt nach Hause. Dabei gelten die vorgeschriebenen Temperaturvorgaben für Lagerung und Transport. Nicht kühlpflichtige Medikamente sollen zwischen 15 und 25 Grad Celsius gelagert werden, kühlpflichtige Arzneimittel wie Insulin zwischen 2 und 8 Grad Celsius.

Trockenheit und Corona - Sparsamer Umgang mit Wasser erforderlich – Trinkwassermangel

Trockenheit und Corona – Sparsamer Umgang mit Wasser erforderlich

8. August 2020/in Region Hannover

GARBSEN / NEUSTADT (PM). Der WVGN ruft zum sparsamen Umgang mit Wasser auf. Aufgrund der letzten niederschlagsarmen Wochen läuft die Trinkwasserförderung auf Hochtouren. Wegen der anhaltenden Trockenheit wird bereits wieder viel kostbares Trinkwasser zur Gartenbewässerung benutzt. Nicht nur die Hitze führt zu höheren Wasserverbräuchen.

Es gibt auch hier einen „Corona Effekt“: Viele Kunden, die sonst in den Ferien verreist wären, sind zu Hause. Andere pendeln wegen Kurzarbeit oder Home-Office nicht zu ihren Arbeitsplätzen außerhalb des Versorgungsgebietes. Der tägliche Verbrauch hat die Wasserabgabe wieder an die Spitzenauslastung der Anlagen geführt. Der WVGN bittet alle Kunden um einen umsichtigen und wohldosierten Umgang mit Trinkwasser.

Selbstverständlich ergreift der Verband alle erforderlichen Maßnahmen zur Erhöhung der eigenen Gewinnungsmengen. Neue Brunnen wurden, wie der WVGN im März berichtete, im Wasserschutzgebiet Hagen und im Wasserschutzgebiet Forst Esloh in Betrieb genommen. Der Bau weiterer Brunnen ist geplant um ältere Brunnen mit abnehmender Ergiebigkeit zu ersetzen.

Auch in der Gemeinde Lauenau im Landkreis Schaumburg kommt es zu einem teilweisen Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung. Die Feuerwehr rief die Bewohner auf, sich mit Trinkwasser aus dem Supermarkt vorsichtshalber zu versorgen. Betroffen sind ca. 4.000 Einwohner. Die Freiwillige Feuerwehr will in den betroffenen Wohngebieten Brauchwasser ab heute zur Verfügung stellen, so das die Anwohner z.B. Toilettenspülungen aufzufüllen können. Die Verantwortlichen haben hierzu einen Krisenstab installiert. Die Deisterquelle für die Wasserversorgung dieser Gegend reicht wegen der Trockenheit zurzeit nicht mehr aus, um den angestiegenen Wasserbedarf zu decken. Normalerweise liefern drei Hochbehälter, die aus Wasser vom Deister gespeist werden, konstant rund um die Uhr Wasser.

Nach Rücksprache mit dem Samtgemeindebürgermeister von Rodenberg, Georg Hudalla, haben sich die am Freitagnachmittag begonnenen Aufklärungsmaßnahmen der Bevölkerung durch die Feuerwehr und die Gemeinde schon positiv bemerkbar gemacht. So wurde der Wasserverbrauch um 2/3 gesenkt. Auch in Lauenau macht sich der Corona-Effekt bemerkbar. Viele Einwohner sind nicht in Urlaub gefahren und nutzen die freien Tage, um im Garten zu sein oder kleine aufblasbare Swimmingpools zur Abkühlung zu nutzen. Aber trotz der Reduzierung warten noch mindestens eine Woche Sommerhitze auf uns, so Hudalla.

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