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Schlagwortarchiv für: Niedersachsen

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 15.01.2021

15. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 15.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.473 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 15.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 15 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 15.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 108,4

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 15.01.2021

126.235 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.473 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.572 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 104.409 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 82,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.353 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.060 Erwachsene auf Normalstationen, 283 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 180 Erwachsene beatmet werden, 19 davon auf einem ECMO-Platz. Acht Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, zwei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt und müssen beatmet werden.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
126235 2572 104409 105,7
(+1473*) (+62*) (+1386*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1510 (+20) 1 209,4 116 92,9 21
Aurich 1764 (+15) 929,9 117 61,7 23
Celle 2063 (+27) 1 152,4 135 75,4 34
Cloppenburg 5839 (+30) 3 421,0 288 168,7 80
Cuxhaven 2120 (+6) 1 070,5 201 101,5 48
Diepholz 3795 (+19) 1 748,1 168 77,4 65 (+1)
Emsland 5981 (+57) 1 829,3 401 122,6 90 (+1)
Friesland 876 (+8) 887,5 50 50,7 25
Gifhorn 2865 (+59) 1 623,0 339 192,0 58 (+7)
Goslar 1215 (+12) 891,5 110 80,7 42
Göttingen 4312 (+50) 1 322,5 307 94,2 138 (+11)
Grafschaft Bentheim 2943 (+21) 2 145,6 160 116,7 68
Hameln-Pyrmont 2015 (+38) 1 356,5 139 93,6 40 (+2)
Harburg 3449 (+30) 1 355,6 179 70,4 57 (+3)
Heidekreis 1868 (+16) 1 327,9 111 78,9 57 (+2)
Helmstedt 1043 (+22) 1 142,4 147 161,0 33
Hildesheim 4534 (+55) 1 643,8 280 101,5 128 (+4)
Holzminden 738 (+53) 1 047,4 67 95,1 23 (+2)
Leer 1434 (+15) 839,8 142 83,2 18 (+1)
Lüchow-Dannenberg 417 (+9) 861,4 36 74,4 12 (+1)
Lüneburg 1563 (+13) 848,8 92 50,0 34 (+1)
Nienburg (Weser) 1551 (+20) 1 277,7 119 98,0 31
Northeim 1174 (+21) 887,5 116 87,7 18
Oldenburg 2830 (+14) 2 162,1 177 135,2 75
Osnabrück 9201 (+103) 2 569,5 553 154,4 208 (+1)
Osterholz 1472 (+6) 1 292,0 43 37,7 37
Peine 2178 (+42) 1 615,7 259 192,1 29
Rotenburg (Wümme) 2092 (+11) 1 277,3 83 50,7 59 (+1)
Schaumburg 2198 (+22) 1 392,7 175 110,9 26 (+2)
Stade 2371 (+24) 1 159,3 142 69,4 62 (+3)
Uelzen 628 (+12) 679,7 71 76,8 8
Vechta 4568 (+22) 3 198,6 180 126,0 48
Verden 2393 (+12) 1 745,0 76 55,4 32
Wesermarsch 1129 (+23) 1 274,5 96 108,4 18
Wittmund 618 (+12) 1 085,6 97 170,4 12
Wolfenbüttel 1238 (+18) 1 034,9 83 69,4 46
Hannover, Region 22661 (+372) 1 958,4 1589 137,3 441 (+14)
Braunschweig, Stadt 2890 (+35) 1 158,8 236 94,6 56 (+1)
Delmenhorst, Stadt 1959 (+9) 2 525,8 74 95,4 38
Emden, Stadt 464 (+1) 929,6 20 40,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2120 (+23) 1 253,9 140 82,8 31 (+2)
Osnabrück, Stadt 3703 (+45) 2 240,8 238 144,0 62 (+1)
Salzgitter, Stadt 2007 (+20) 1 924,4 106 101,6 42
Wilhelmshaven, Stadt 791 (+16) 1 039,6 73 95,9 31
Wolfsburg, Stadt 1655 (+15) 1 330,7 117 94,1 63 (+1)
Niedersachsen gesamt 126235 (+1473) 1 579,2 8448 105,7 2572 (+62)

Die Meldung der Fallzahlen der Region Hannover für die einzelnen Gemeinden vom 15.01.2021

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 22.887 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 19.548 Personen als genesen aufgeführt. 449 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2890 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 134,6. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 994
10 – 19 Jahre 2398
20 – 29 Jahre 4104
30 – 39 Jahre 3546
40 – 49 Jahre 3321
50 – 59 Jahre 3283
60 – 69 Jahre 1736
70 – 79 Jahre 1024
80+ Jahre 2130
keine Angaben 351

 

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 95 547 177,2
Burgdorf 69 438 171,3
Burgwedel 29 267 91,6
Garbsen 255 1675 184,5
Gehrden 58 235 257,5
Hemmingen 32 288 112,4
Isernhagen 56 373 157,8
Laatzen 87 996 89,7
Landeshauptstadt Hannover 1385 11465 139,5
Langenhagen 211 1390 210,1
Lehrte 105 951 122,1
Neustadt 57 653 70,7
Pattensen 32 231 126,4
Ronnenberg 63 457 144,9
Seelze 91 648 176,4
Sehnde 61 416 113,6
Springe 68 466 93,5
Uetze 46 305 102,1
Wedemark 31 418 46,3
Wennigsen 31 169 111,3
Wunstorf 28 499 23,7

Verteilung nach Geschlech

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 14.01.2021

14. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 14.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.705 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 14.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 14 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 14.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 127,6

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 14.01.2021

124.762 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.705 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.510 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 103.023 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 82,6 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.404 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.110 Erwachsene auf Normalstationen, 288 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 194 Erwachsene beatmet werden, 22 davon auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, zwei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
124762 2510 103023 108,6
(+1705*) (+44*) (+2129*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1490 (+33) 1 193,3 121 96,9 21 (+1)
Aurich 1749 (+20) 922,0 120 63,3 23
Celle 2036 (+21) 1 137,4 146 81,6 34
Cloppenburg 5809 (+57) 3 403,4 345 202,1 80 (+1)
Cuxhaven 2114 (+71) 1 067,5 192 97,0 48 (+2)
Diepholz 3776 (+26) 1 739,4 192 88,4 64
Emsland 5924 (+80) 1 811,9 373 114,1 89 (+1)
Friesland 868 (+7) 879,4 54 54,7 25
Gifhorn 2806 (+41) 1 589,6 398 225,5 51 (+1)
Goslar 1203 (+39) 882,7 115 84,4 42
Göttingen 4262 (+39) 1 307,2 331 101,5 127
Grafschaft Bentheim 2922 (+22) 2 130,3 175 127,6 68
Hameln-Pyrmont 1977 (+19) 1 330,9 128 86,2 38 (+1)
Harburg 3419 (+40) 1 343,8 205 80,6 54
Heidekreis 1852 (+36) 1 316,5 117 83,2 55 (+2)
Helmstedt 1021 (+30) 1 118,3 155 169,8 33 (+1)
Hildesheim 4479 (+42) 1 623,9 311 112,8 124 (+5)
Holzminden 685 (+3) 972,2 59 83,7 21 (+2)
Leer 1419 (+30) 831,0 155 90,8 17 (+2)
Lüchow-Dannenberg 408 (+13) 842,8 35 72,3 11
Lüneburg 1550 (+32) 841,8 105 57,0 33
Nienburg (Weser) 1531 (+30) 1 261,2 118 97,2 31
Northeim 1153 (+33) 871,6 129 97,5 18
Oldenburg 2816 (+21) 2 151,4 181 138,3 75 (+1)
Osnabrück 9098 (+110) 2 540,8 556 155,3 207
Osterholz 1466 (+13) 1 286,8 52 45,6 37
Peine 2136 (+84) 1 584,6 242 179,5 29
Rotenburg (Wümme) 2081 (+32) 1 270,6 84 51,3 58 (+1)
Schaumburg 2176 (+40) 1 378,8 173 109,6 24 (+1)
Stade 2347 (+45) 1 147,6 151 73,8 59 (+3)
Uelzen 616 (+19) 666,7 69 74,7 8
Vechta 4546 (+36) 3 183,2 187 130,9 48
Verden 2381 (+9) 1 736,3 85 62,0 32
Wesermarsch 1106 (+28) 1 248,5 113 127,6 18 (+1)
Wittmund 606 (+41) 1 064,5 101 177,4 12
Wolfenbüttel 1220 (+9) 1 019,9 73 61,0 46 (+1)
Hannover, Region 22289 (+249) 1 926,3 1473 127,3 427 (+12)
Braunschweig, Stadt 2855 (+52) 1 144,7 237 95,0 55 (+2)
Delmenhorst, Stadt 1950 (+13) 2 514,2 73 94,1 38
Emden, Stadt 463 (+4) 927,6 27 54,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2097 (+38) 1 240,3 162 95,8 29 (+1)
Osnabrück, Stadt 3658 (+41) 2 213,6 259 156,7 61
Salzgitter, Stadt 1987 (+15) 1 905,2 121 116,0 42 (+2)
Wilhelmshaven, Stadt 775 (+23) 1 018,5 61 80,2 31
Wolfsburg, Stadt 1640 (+19) 1 318,6 118 94,9 62
Niedersachsen gesamt 124762 (+1705) 1 560,8 8677 108,6 2510 (+44)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Fallzahlen der Region Hannover für die einzelnen Gemeinden vom 14.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb gering.

+ + + Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 22.519 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 19.170 Personen als genesen aufgeführt. 435 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2914 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 124,7. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 967
10 – 19 Jahre 2363
20 – 29 Jahre 4056
30 – 39 Jahre 3507
40 – 49 Jahre 3274
50 – 59 Jahre 3232
60 – 69 Jahre 1707
70 – 79 Jahre 1008
80+ Jahre 2063
keine Angaben 342

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 105 536 160,1
Burgdorf 61 428 158,6
Burgwedel 26 264 86,8
Garbsen 258 1643 175
Gehrden 33 207 83,7
Hemmingen 28 281 81,7
Isernhagen 51 365 137,5
Laatzen 89 989 98,9
Landeshauptstadt Hannover 1413 11284 128
Langenhagen 204 1358 188,7
Lehrte 106 936 126,6
Neustadt 60 650 66,3
Pattensen 38 229 126,4
Ronnenberg 57 450 136,9
Seelze 102 644 190,6
Sehnde 69 411 113,6
Springe 69 462 126,9
Uetze 47 301 92,3
Wedemark 30 414 33
Wennigsen 34 168 111,3
Wunstorf 34 499 28,4

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 13.01.2021

13. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 13.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.562 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 13.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 13 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 13.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 109,5

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 13.01.2021

123.057 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.562 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.466 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 100.894 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 82 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.435 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.144 Erwachsene auf Normalstationen, 285 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 187 Erwachsene beatmet werden, 24 davon auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, zwei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
123057 2466 100894 115,3
(+1562*) (+48*) (+1608*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1457 (+6) 1 166,9 117 93,7 20 (+1)
Aurich 1729 (+23) 911,5 151 79,6 23
Celle 2015 (+24) 1 125,6 186 103,9 34 (+1)
Cloppenburg 5752 (+49) 3 370,0 351 205,6 79 (+3)
Cuxhaven 2043 (+46) 1 031,6 219 110,6 46 (+1)
Diepholz 3750 (+55) 1 727,4 216 99,5 64
Emsland 5844 (+76) 1 787,4 393 120,2 88 (+2)
Friesland 861 (+8) 872,3 58 58,8 25
Gifhorn 2765 (+53) 1 566,4 455 257,8 50 (+2)
Goslar 1164 (+21) 854,0 123 90,2 42
Göttingen 4223 (+43) 1 295,2 312 95,7 127 (+2)
Grafschaft Bentheim 2900 (+25) 2 114,3 201 146,5 68 (+2)
Hameln-Pyrmont 1958 (+35) 1 318,1 138 92,9 37
Harburg 3379 (+33) 1 328,1 230 90,4 54
Heidekreis 1816 (+17) 1 290,9 119 84,6 53 (+1)
Helmstedt 991 (+37) 1 085,5 160 175,3 32 (+1)
Hildesheim 4437 (+73) 1 608,7 344 124,7 119 (+2)
Holzminden 682 (+26) 968,0 61 86,6 19 (+1)
Leer 1389 (+12) 813,4 150 87,8 15 (+1)
Lüchow-Dannenberg 395 (+5) 815,9 34 70,2 11
Lüneburg 1518 (+30) 824,4 90 48,9 33
Nienburg (Weser) 1501 (+18) 1 236,5 139 114,5 31 (+2)
Northeim 1120 (+19) 846,7 112 84,7 18
Oldenburg 2795 (+68) 2 135,4 180 137,5 74
Osnabrück 8988 (+46) 2 510,1 576 160,9 207
Osterholz 1453 (+7) 1 275,4 59 51,8 37 (+1)
Peine 2052 (+43) 1 522,2 200 148,4 29
Rotenburg (Wümme) 2049 (+44) 1 251,1 76 46,4 57 (+4)
Schaumburg 2136 (+66) 1 353,4 175 110,9 23
Stade 2302 (+42) 1 125,6 144 70,4 56 (+1)
Uelzen 597 (+15) 646,2 57 61,7 8
Vechta 4510 (+50) 3 158,0 190 133,0 48
Verden 2372 (+17) 1 729,7 91 66,4 32
Wesermarsch 1078 (+28) 1 216,9 97 109,5 17
Wittmund 565 (+5) 992,5 85 149,3 12
Wolfenbüttel 1211 (+19) 1 012,4 73 61,0 45 (+1)
Hannover, Region 22040 (+185) 1 904,7 1771 153,1 415 (+14)
Braunschweig, Stadt 2803 (+49) 1 123,9 226 90,6 53 (+1)
Delmenhorst, Stadt 1937 (+8) 2 497,5 92 118,6 38 (+2)
Emden, Stadt 459 (+2) 919,6 27 54,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2059 (+25) 1 217,8 171 101,1 28 (+1)
Osnabrück, Stadt 3617 (+19) 2 188,8 252 152,5 61
Salzgitter, Stadt 1972 (+35) 1 890,9 138 132,3 40
Wilhelmshaven, Stadt 752 (+25) 988,3 63 82,8 31 (+1)
Wolfsburg, Stadt 1621 (+30) 1 303,4 118 94,9 62
Niedersachsen gesamt 123057 (+1562) 1 539,4 9220 115,3 2466 (+48)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Fallzahlen der Region Hannover für die einzelnen Gemeinden vom 13.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

+ + + Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 22.237 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand18.830 Personen als genesen aufgeführt. 423 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2984 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 150,1. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 951
10 – 19 Jahre 2325
20 – 29 Jahre 4009
30 – 39 Jahre 3463
40 – 49 Jahre 3238
50 – 59 Jahre 3187
60 – 69 Jahre 1678
70 – 79 Jahre 998
80+ Jahre 2040
keine Angaben 348

 

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 105 528 174,4
Burgdorf 55 422 158,6
Burgwedel 25 260 96,5
Garbsen 262 1620 220,7
Gehrden 32 205 135,2
Hemmingen 25 277 71,5
Isernhagen 47 354 125,4
Laatzen 89 986 126,5
Landeshauptstadt Hannover 1445 11143 155,1
Langenhagen 200 1331 222,5
Lehrte 115 930 139,9
Neustadt 70 647 90,6
Pattensen 34 223 133
Ronnenberg 52 441 144,9
Seelze 104 634 227,6
Sehnde 98 402 147,3
Springe 65 457 136,9
Uetze 48 300 170,1
Wedemark 34 412 56,2
Wennigsen 35 166 187,8
Wunstorf 44 499 40,3

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

 

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.01.2021

12. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 12.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 673 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 12 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 12.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 102,7

 

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 12.01.2021

121.495 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 673 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.418 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 99.286 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.461 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.162 Erwachsene auf Normalstationen, 293 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 178 Erwachsene beatmet werden, 23 davon auf einem ECMO-Platz. Vier Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, zwei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
121495 2418 99286 118,8
(+673*) (+71*) (+909*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1451 (+9) 1 162,1 116 92,9 19 (+1)
Aurich 1706 (+12) 899,3 165 87,0 23
Celle 1991 (+4) 1 112,2 175 97,8 33 (+1)
Cloppenburg 5703 (+32) 3 341,3 342 200,4 76
Cuxhaven 1997 (+23) 1 008,4 206 104,0 45
Diepholz 3695 (+19) 1 702,1 228 105,0 64
Emsland 5768 (+38) 1 764,2 449 137,3 86 (+1)
Friesland 853 (+12) 864,2 55 55,7 25
Gifhorn 2712 (+14) 1 536,3 403 228,3 48 (+4)
Goslar 1143 (+24) 838,6 113 82,9 42
Göttingen 4180 (+37) 1 282,0 290 88,9 125 (+3)
Grafschaft Bentheim 2875 2 096,1 202 147,3 66
Hameln-Pyrmont 1923 (+8) 1 294,5 174 117,1 37 (+3)
Harburg 3346 (+2) 1 315,1 266 104,5 54 (+1)
Heidekreis 1799 (+11) 1 278,9 162 115,2 52 (+2)
Helmstedt 954 (+1) 1 044,9 161 176,3 31 (+5)
Hildesheim 4364 (+21) 1 582,2 419 151,9 117 (+6)
Holzminden 656 (+6) 931,1 53 75,2 18
Leer 1377 (+28) 806,4 176 103,1 14
Lüchow-Dannenberg 390 (+1) 805,6 35 72,3 11
Lüneburg 1488 (+2) 808,1 108 58,7 33 (+1)
Nienburg (Weser) 1483 (+11) 1 221,7 142 117,0 29 (+1)
Northeim 1101 (+8) 832,3 107 80,9 18
Oldenburg 2727 (+65) 2 083,4 158 120,7 74 (+5)
Osnabrück 8942 (+77) 2 497,2 606 169,2 207
Osterholz 1446 (+6) 1 269,2 72 63,2 36 (+2)
Peine 2009 (+5) 1 490,3 204 151,3 29
Rotenburg (Wümme) 2005 (+19) 1 224,2 130 79,4 53 (+5)
Schaumburg 2070 (+2) 1 311,6 137 86,8 23
Stade 2260 (+5) 1 105,1 149 72,9 55 (+1)
Uelzen 582 (+4) 629,9 55 59,5 8
Vechta 4460 (+5) 3 122,9 181 126,7 48
Verden 2355 (+5) 1 717,3 98 71,5 32 (+1)
Wesermarsch 1050 (+1) 1 185,3 91 102,7 17 (+3)
Wittmund 560 (+2) 983,7 89 156,3 12 (+2)
Wolfenbüttel 1192 (+3) 996,5 62 51,8 44
Hannover, Region 21855 (+35) 1 888,7 1860 160,7 401 (+16)
Braunschweig, Stadt 2754 (+13) 1 104,2 234 93,8 52 (+3)
Delmenhorst, Stadt 1929 (+13) 2 487,1 91 117,3 36 (+1)
Emden, Stadt 457 (+3) 915,6 28 56,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2034 (+15) 1 203,0 152 89,9 27
Osnabrück, Stadt 3598 (+45) 2 177,3 262 158,5 61
Salzgitter, Stadt 1937 (+4) 1 857,3 122 117,0 40 (+1)
Wilhelmshaven, Stadt 727 (+10) 955,5 50 65,7 30 (+2)
Wolfsburg, Stadt 1591 (+13) 1 279,2 116 93,3 62
Niedersachsen gesamt 121495 (+673) 1 519,9 9494 118,8 2418 (+71)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Region Hannover für die Infektionszahlen der einzelnen Gemeinden vom 12.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 21.935 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 18.488 Personen als genesen aufgeführt. 403 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3044 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 157,4. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 939
10 – 19 Jahre 2303
20 – 29 Jahre 3951
30 – 39 Jahre 3424
40 – 49 Jahre 3195
50 – 59 Jahre 3149
60 – 69 Jahre 1649
70 – 79 Jahre 971
80+ Jahre 2009
keine Angaben 345

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 108 527 188,6
Burgdorf 57 418 158,6
Burgwedel 26 257 86,8
Garbsen 270 1601 227,1
Gehrden 31 203 160,9
Hemmingen 25 273 66,4
Isernhagen 46 347 97,1
Laatzen 88 976 119,6
Landeshauptstadt Hannover 1488 10981 165,9
Langenhagen 202 1317 245,7
Lehrte 116 924 155,5
Neustadt 68 636 97,2
Pattensen 33 218 153
Ronnenberg 50 432 136,9
Seelze 102 622 202
Sehnde 100 398 180,9
Springe 67 447 143,6
Uetze 53 301 184,7
Wedemark 36 405 66,1
Wennigsen 32 161 160
Wunstorf 46 491 40,3

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

 

Aktuelle Infektionslage: Weitere Maßnahmen des Landkreises Gifhorn – Coronahotspot Gifhorn

Aktuelle Infektionslage: Weitere Maßnahmen des Landkreises Gifhorn

11. Januar 2021/in Niedersachsen

GIFHORN (PM) .Der Landkreis Gifhorn verzeichnet weiterhin hohe Infektionszahlen mit dem Corona-Virus. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin über 200. Um vor allem die Neuinfektionen im Privatbereich und innerhalb von Alten- und Pflegeheimen einzudämmen, hat der Landkreis Gifhorn gemeinsam mit der Stadt Gifhorn und der Polizei Gifhorn vier Maßnahmen beschlossen, die teilweise ab Dienstag, 12. Januar 2021, in Kraft treten.

Als erstes tritt ab Dienstagabend, 12. Januar 2021, von 20 Uhr bis 5 Uhr eine Ausgangssperre für die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Gifhorn in Kraft. Diese gilt bis einschließlich 31. Januar 2021. In diesem Zeitraum ist auch das Einkaufen in Supermärkten sowie das in Anspruch nehmen von Lieferdiensten nicht erlaubt. Bei dieser Regelung gibt es einige Ausnahmen, die nicht unter die Ausgangssperre fallen.

Dazu zählen:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeit, die zwingend in diesem Zeitraum erfolgen muss
  • Ausübung einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr
  • dringend erforderliche Inanspruchnahme medizinischer oder veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
  • Unterstützung Hilfsbedürftiger
  • Handlungen zur dringend erforderlichen Versorgung von Tieren
  • zur Begleitung Sterbender

Zudem hat der Landkreis Gifhorn eine Taskforce für Alten- und Pflegeheime eingesetzt. Diese soll weiterhin, und gemeinsam mit der Gifhorner Polizei, verstärkte Kontrollen seitens der Heimaufsicht durchführen. Auch Hygienepläne der Einrichtungen werden überprüft und eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Pflege- und Behandlungskapazitäten in den Heimen und Krankenhäusern.

Sofern die Inzidenz weiterhin so hoch ist wie zum jetzigen Zeitpunkt, wird der Landkreis Gifhorn als weitere Maßnahme ein Kontaktverbot für privaten Bereich verhängen. Dieses würde frühestens ab Freitag, 15. Januar 2021, spätestens jedoch ab Montag, 18. Januar 2021, greifen. Dafür beobachtet die Kreisverwaltung das Infektionsgeschehen im Landkreis Gifhorn genau und bereitet eine Allgemeinverfügung vor, die ein allgemeines Kontaktverbot vorsieht. Mit in Kraft treten der Allgemeinverfügung wären Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes nicht mehr erlaubt. In welchen Fällen es Ausnahmeregelungen geben kann, wird derzeit erarbeitet. Diese Vorgehensweise wird bereits mit dem Land Niedersachsen abgestimmt.

Zu den getroffenen und vorbereitenden Maßnahmen kommt hinzu, dass der Landkreis Gifhorn als einen vierten Handlungsschritt bereits mehr Impfdosen vom Land Niedersachsen gefordert hat. Mit einer Verdopplung der Impfdosen von 1.000 auf 2.000 Stück soll es schneller möglich sein, zusätzlich zu den Alten- und Pflegeheimen auch in den Kliniken im Landkreis zu impfen. Die erste Lieferung des Impfstoffes wurde seitens des Landkreises Gifhorn bereits in der ersten Woche verimpft.

Die in der Niedersächsischen Landesverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vorgesehene Möglichkeit, einen 15-Kilometer-Radius einzuführen, ist höchst unbestimmt vorgegeben. So dürfen die Einwohnerinnen und Einwohner den 15-Kilometer-Radius beispielsweise nicht verlassen, Bürgerinnen und Bürger aus anderen Landkreises aber problemlos in den Landkreis Gifhorn einreisen. Außerdem ist eine Kontrolle seitens der Polizei und Ordnungsämter nur schwer zu gewährleisten.

Die nun getroffenen Maßnahmen werden nötig, weil das Gesundheitsamt Gifhorn bei der Kontaktnachverfolgung zunehmend feststellt, dass die Regelungen zu den Kontaktbeschränkungen vor allem während der Feiertage sehr großzügig ausgelegt wurden. Allein innerhalb der letzten fünf Tage verzeichnete der Landkreis Gifhorn 450 Neuinfektionen. Darauf reagiert die Kreisverwaltung nun umgehend.

Landrat Dr. Andreas Ebel begründet die getroffenen Maßnahmen: „Die aktuellen Zahlen veranlassen uns zu handeln. Denn unsere Aufgabe ist es, Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Gifhorn zu gewährleisten. Daher halte ich die getroffenen Regeln für angemessen. Wir müssen bei allen Maßnahmen, die wir treffen, eine Rechtsgüterabwägung treffen. Dazu zählt, ob eine Maßnahme verhältnismäßig ist, ob sie angemessen und geeignet ist.“

Die jetzt getroffenen Maßnahmen gelten bis zum 31. Januar 2021. Deswegen appelliert Landrat Dr. Andreas Ebel nochmal eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger. „Jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Wir erhalten immer wieder Nachfragen, wie die geltenden Regeln der Corona-Verordnung möglichst großzügig ausgelegt werden könnten. Stattdessen sollten sich alle Bürgerinnen und Bürger über das Gegenteil Gedanken machen. Es ist jetzt ganz wichtig, dass jeder Einzelne seine persönlichen Kontakte drastisch einschränkt und sich nicht täglich mit anderen Personen trifft. Wir müssen alle daran arbeiten, die Möglichkeiten für eine Infektion zu reduzieren.“

Zudem schaltet der Landkreis Gifhorn ab Dienstag, 12. Januar 2021, zwei Telefonnummern, über die Bürgerinnen und Bürger weitere Auskünfte erhalten. Die kostenfreien Telefonnummern sind montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

  • Bürgertelefon für allgemeine Fragen zur Allgemeinverfügung und deren Auswirkungen: 0800 8282444
  • Zentrale Rufnummer für konkrete Infektionsfälle und Pflegebereich : 0800 8282555
Kurzbilanz: Erster Schultag nach den Weihnachtsferien – DistanceLearning

Kurzbilanz: Erster Schultag nach den Weihnachtsferien

11. Januar 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Rund 94 Prozent der Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen sind heute von zu Hause aus in den Unterrichtsalltag nach Szenario C – dem Distanzunterricht – nach den Weihnachtsferien gestartet.

Zudem haben die allermeisten Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen ebenfalls im Distanzunterricht gelernt, da auch hier im Grundsatz auf Szenario C Distanzlernen umgestellt ist.

Ausnahmen bilden die Abschlussklassen an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, die im Wechselmodell in halben Klassen mit Abstand und unter Hygiene- und Sicherheitsstandards im Szenario B unterrichtet werden.

Erste nicht repräsentative Rückmeldungen legen nah, dass der Start insgesamt ordentlich verlief. Hierbei habe die frühzeitige Kommunikation der Planungen und das Flankieren durch Erlasse, Rundverfügung und Briefe geholfen. Dabei ist selbstverständlich, dass die derzeitige Phase schulorganisatorisch sehr herausfordernd ist und die oftmals zeitgleiche Ausgestaltung von Distanzlernangeboten, Wechselunterricht für die Abschlussklassen sowie die Bereitstellung der Notbetreuung auch dazu führen kann, dass nicht alles sofort optimal verläuft.

In diesem Zusammenhang ist bedauerlich, dass die augenscheinlich hohe Auslastung der IT-Systeme und Server eines privaten kommerziellen Anbieters einer digitalen Lernplattform zu erkennbaren Problemen geführt hat. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Probleme seitens der privaten Betreiber schnell behoben werden.

Stabil gezeigt hat sich die Niedersächsische Bildungscloud (NBC), die im Großen und Ganzen mit den vermehrten Zugriffen gut zu Rande kam. Allein für das Videokonferenz-System der NBC, Big Blue Button, wurden Montag über 750 Server zusätzlich gestartet, um Engpässe bei der Nutzung zu vermeiden. Mit Ausnahme einer 30-minütigen Problemphase, in der das Videokonferenz-Tool nicht störungsfrei lief, hat sich die NBC heute unter Hochlast bewährt. Nie vollends auszuschließen sind lokale Netzprobleme, z. B. durch ein überlastetes Internet-Netz einer Schule oder eines Schulträgers.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert den ersten Schultag nach den Weihnachtsferien:

„Mein Dank gilt den Schulleitungen, den Lehrkräften und den Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung. Alle geben alles, um mit der aktuellen Lage bestmöglich klar zu kommen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Gerade viele der jüngeren Schülerinnen und Schüler bedauern, dass sie wegen Corona nicht in die Schule gehen dürfen.

Das Ziel, auch in der Distanz Nähe zu schaffen und die Kinder und Jugendlichen zu begleiten und Kontakt zu halten, wird mit sehr großem Engagement verfolgt. Dass sich einiges noch verbessern und routinierter werden muss, ist keine Überraschung und auch nicht vorwerfbar. Ich danke im Namen der Landesregierung allen am Schulbetrieb Beteiligten.“

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 11.01.2021

11. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 11.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 369 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 11.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 11 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 11.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 108,4

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 11.01.2021

120.822 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 369 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.347 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 98.377 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,4 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.409 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.117 Erwachsene auf Normalstationen, 286 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 166 Erwachsene beatmet werden, 21 davon auf einem ECMO-Platz. Drei Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, drei Kinder werden auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
120822 2347 98377 121,1
(+369*) (+8*) (+323*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1442 (+21) 1 154,9 112 89,7 18
Aurich 1694 (+1) 893,0 166 87,5 23
Celle 1987 (+2) 1 110,0 182 101,7 32
Cloppenburg 5671 (+18) 3 322,6 330 193,3 76
Cuxhaven 1974 (+7) 996,8 191 96,4 45
Diepholz 3676 1 693,3 246 113,3 64
Emsland 5730 (+16) 1 752,5 495 151,4 85
Friesland 841 (+2) 852,0 47 47,6 25
Gifhorn 2698 (+7) 1 528,4 458 259,5 44
Goslar 1119 821,0 104 76,3 42
Göttingen 4143 (+31) 1 270,7 264 81,0 122
Grafschaft Bentheim 2875 (+11) 2 096,1 209 152,4 66
Hameln-Pyrmont 1915 (+1) 1 289,1 189 127,2 34
Harburg 3344 (+4) 1 314,3 280 110,0 53
Heidekreis 1788 1 271,0 172 122,3 50
Helmstedt 953 (+2) 1 043,8 163 178,5 26
Hildesheim 4343 (+9) 1 574,6 440 159,5 111
Holzminden 650 922,5 75 106,4 18
Leer 1349 (+14) 790,0 152 89,0 14
Lüchow-Dannenberg 389 803,5 39 80,6 11
Lüneburg 1486 807,0 129 70,1 32
Nienburg (Weser) 1472 (+1) 1 212,6 137 112,9 28
Northeim 1093 826,2 102 77,1 18
Oldenburg 2662 2 033,8 119 90,9 69
Osnabrück 8865 (+45) 2 475,7 603 168,4 207 (+6)
Osterholz 1440 (+1) 1 264,0 82 72,0 34
Peine 2004 (+2) 1 486,6 199 147,6 29
Rotenburg (Wümme) 1986 (+19) 1 212,6 132 80,6 48 (+3)
Schaumburg 2068 (+11) 1 310,4 146 92,5 23
Stade 2255 1 102,6 171 83,6 54
Uelzen 578 (+2) 625,6 52 56,3 8
Vechta 4455 (+15) 3 119,4 200 140,0 48
Verden 2350 (+2) 1 713,7 95 69,3 31
Wesermarsch 1049 (+10) 1 184,2 96 108,4 14
Wittmund 558 (+5) 980,2 97 170,4 10
Wolfenbüttel 1189 (+8) 994,0 61 51,0 44
Hannover, Region 21820 (+80) 1 885,7 1886 163,0 385
Braunschweig, Stadt 2741 (+6) 1 099,0 231 92,6 49
Delmenhorst, Stadt 1916 2 470,4 113 145,7 35
Emden, Stadt 454 909,6 25 50,1 5
Oldenburg (Oldb), Stadt 2019 (+1) 1 194,1 154 91,1 27
Osnabrück, Stadt 3553 (+11) 2 150,1 259 156,7 61 (-1)
Salzgitter, Stadt 1933 (+1) 1 853,5 120 115,1 39
Wilhelmshaven, Stadt 717 942,3 44 57,8 28
Wolfsburg, Stadt 1578 (+3) 1 268,8 112 90,1 62
Niedersachsen gesamt 120822 (+369) 1 511,5 9679 121,1 2347 (+8)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung der Region Hannover für die Infektionszahlen der einzelnen Gemeinden vom 11.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 21.725 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 18.227 Personen als genesen aufgeführt. 387 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 3111 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 145,7. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 931
10 – 19 Jahre 2285
20 – 29 Jahre 3911
30 – 39 Jahre 3387
40 – 49 Jahre 3165
50 – 59 Jahre 3130
60 – 69 Jahre 1622
70 – 79 Jahre 962
80+ Jahre 1978
keine Angaben 354

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 110 520 168,6
Burgdorf 57 415 149,1
Burgwedel 23 251 62,7
Garbsen 256 1570 189,2
Gehrden 30 201 160,9
Hemmingen 29 273 76,6
Isernhagen 50 346 93
Laatzen 91 967 105,8
Landeshauptstadt Hannover 1528 10883 154,2
Langenhagen 200 1301 220,8
Lehrte 128 923 162,1
Neustadt 75 629 84
Pattensen 35 218 153
Ronnenberg 50 427 116,7
Seelze 100 615 187,8
Sehnde 109 399 223
Springe 68 443 133,6
Uetze 55 298 170,1
Wedemark 38 403 59,5
Wennigsen 32 154 118,2
Wunstorf 47 489 42,7

Verteilung nach Geschlech

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

Tagesupdate Corona

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 10.01.2021

10. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 10.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.748 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 10.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 10 januar 2021

© BG-PRESS.de (Stand 10.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 107,2

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 10.01.2021

120.453 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.748 Fälle mehr als noch am Vortag. Insgesamt 2.339 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 98.054 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 81,4 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
120453 2339 98054 121,5
(+1748*) (+15*) (+481*)  

 

Die Zahlen in Klammern geben die Veränderung zum Vortag an.

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle   Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle  
Ammerland 1421 (+14) 1 138,1 96 76,9 18  
Aurich 1693 (+17) 892,5 165 87,0 23  
Celle 1985 (+33) 1 108,9 180 100,6 32  
Cloppenburg 5653 (+82) 3 312,0 327 191,6 76 (-1)
Cuxhaven 1967 (+24) 993,2 191 96,4 45  
Diepholz 3676 (+28) 1 693,3 246 113,3 64  
Emsland 5714 (+72) 1 747,6 512 156,6 85 (+2)
Friesland 839 (+7) 850,0 49 49,6 25 (+1)
Gifhorn 2691 (+81) 1 524,4 456 258,3 44 (+1)
Goslar 1119   821,0 104 76,3 42  
Göttingen 4112 (+64) 1 261,2 250 76,7 122  
Grafschaft Bentheim 2864 (+56) 2 088,0 200 145,8 66  
Hameln-Pyrmont 1914 (+16) 1 288,5 197 132,6 34 (+2)
Harburg 3340 (+67) 1 312,7 303 119,1 53  
Heidekreis 1788 (+19) 1 271,0 172 122,3 50 (+2)
Helmstedt 951 (+33) 1 041,7 161 176,3 26  
Hildesheim 4334 (+39) 1 571,3 446 161,7 111  
Holzminden 650 (+17) 922,5 75 106,4 18  
Leer 1335 (+17) 781,8 141 82,6 14  
Lüchow-Dannenberg 389 (+2) 803,5 45 93,0 11  
Lüneburg 1486 (+13) 807,0 129 70,1 32  
Nienburg (Weser) 1471 (+23) 1 211,8 138 113,7 28 (+1)
Northeim 1093 (+20) 826,2 105 79,4 18  
Oldenburg 2662 (+25) 2 033,8 120 91,7 69  
Osnabrück 8820 (+182) 2 463,1 630 175,9 201 (+4)
Osterholz 1439 (+8) 1 263,1 82 72,0 34  
Peine 2002 (+24) 1 485,2 209 155,0 29  
Rotenburg (Wümme) 1967   1 201,0 128 78,2 45  
Schaumburg 2057 (+18) 1 303,4 149 94,4 23  
Stade 2255 (+28) 1 102,6 175 85,6 54  
Uelzen 576 (+7) 623,5 52 56,3 8  
Vechta 4440 (+35) 3 108,9 185 129,5 48  
Verden 2348 (+17) 1 712,2 99 72,2 31  
Wesermarsch 1039 (+12) 1 172,9 95 107,2 14  
Wittmund 553 (+21) 971,4 107 188,0 10  
Wolfenbüttel 1181 (+14) 987,3 57 47,7 44  
Hannover, Region 21740 (+427) 1 878,8 1849 159,8 385  
Braunschweig, Stadt 2735 (+36) 1 096,6 238 95,4 49 (+1)
Delmenhorst, Stadt 1916 (+9) 2 470,4 113 145,7 35 (+1)
Emden, Stadt 454 (+2) 909,6 24 48,1 5 (+1)
Oldenburg (Oldb), Stadt 2018 (+31) 1 193,5 159 94,0 27  
Osnabrück, Stadt 3542 (+79) 2 143,4 271 164,0 62  
Salzgitter, Stadt 1932 (+19) 1 852,5 124 118,9 39  
Wilhelmshaven, Stadt 717 (+8) 942,3 45 59,1 28  
Wolfsburg, Stadt 1575 (+2) 1 266,4 110 88,4 62  
Niedersachsen gesamt 120453 (+1748) 1 506,9 9709 121,5 2339 (+15)

Hinweise zur Tabelle

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Region Hannover veröffentlicht ihre Fallzahlen für die jeweiligen Gemeinden erst wieder am 11.01.2021 (Montag).

Änderungen in der Corona Verordnung zur Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 5. Januar 2021 – Heide in Niedersachsen

Änderungen in der Corona Verordnung zur Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 5. Januar 2021

9. Januar 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die am letzten Dienstag (5. Januar 2021) von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin beschlossenen Maßnahmen wurden jetzt vom Land Niedersachsen in die Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus eingearbeitet.

Die bisherigen Einschränkungen der direkten Kontakte der Menschen in Niedersachsen haben leider noch kein deutliches Absinken der Infektionszahlen bewirkt. Die Folgen der zwischenmenschlichen Begegnungen an Weihnachten und Silvester sind noch nicht alle absehbar. Die Inkubationszeit des Virus beträgt rund zehn Tage, viele Menschen sind an den Feiertagen nicht zum Arzt gegangen, die Labore haben weniger getestet. Wie stark das Infektionsgeschehen in Niedersachsen im Moment tatsächlich ist, wird erst Mitte nächster Woche erkennbar sein. Schon jetzt aber sind die Infektionszahlen hoch, zu hoch, wenn auch weniger dramatisch als in anderen Bundesländern. Viele Menschen sterben auch in Niedersachsen an und mit dem Coronavirus, andere erkranken schwer und langandauernd und kämpfen auch nach der vermeintlichen Genesung mit den Folgen des Virus. Und die Wintermonate haben gerade erst begonnen und damit die Zeit, in der das Coronavirus besonders leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Die Übertragung des Coronavirus wird begünstigt durch kalte Luft, längere Aufenthalte in beheizten Räumen und andere Infekte. Große Sorge bereiten auch die in Großbritannien und Südafrika aufgetretenen Virusmutationen.

All dies hat die Niedersächsische Landesregierung bewogen vom 10. Januar 2021 an, die direkten zwischenmenschlichen Kontakte in Niedersachsen noch weiter zu reduzieren. Diese neuen Maßnahmen sind den politisch Verantwortlichen nicht leichtgefallen, sie sind aber leider notwendig.

Im Einzelnen gilt ab Sonntag (10. Januar 2021) bis Ende Januar Folgendes:

1. Jede Person darf sich, so § 2 Absatz 1 und § 6 Absatz 1 der geänderten Verordnung, in der Öffentlichkeit ebenso wie in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus und Hof nur noch alleine oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, und höchstens einer weiteren Person oder umgekehrt als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand aufhalten. Zentraler Begriff ist dabei der Begriff „Hausstand“. Dieser beschreibt eine dauerhaft zusammenlebende Personengemeinschaft. Kinder getrenntlebender Eltern bilden mit beiden Elternteilen jeweils einen gemeinsamen Hausstand.

Direkte Begegnungen von Menschen sollen damit soweit wie möglich eingeschränkt werden, um Infektionen zu vermeiden. Treffen mit Einzelpersonen sind noch zulässig. Sie helfen insbesondere alleinlebenden Menschen über die Einsamkeit hinweg und ermöglichen Kindern und Jugendlichen ein Minimum an sozialen Kontakten mit Gleichaltrigen. Treffen eines Hausstandes mit einer einzelnen anderen Person werden voraussichtlich seltener stattfinden als das Zusammenkommen zweier Paare, zweier Familien oder einer größeren Freundesclique. Genau das ist gewollt – das Virus soll möglichst wenig Gelegenheiten bekommen, von einem Menschen auf den anderen überzugehen.

Menschen, die aufgrund einer wesentlichen Behinderung oder einer Pflegebedürftigkeit auf eine Begleit- oder Betreuungsperson angewiesen sind, um am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben, dürfen von einer weiteren Person begleitet werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die individuelle Ausprägung einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit zur Folge hat, dass eine selbständige Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nicht möglich ist. Eine personelle Begleitung oder Betreuung – im Sinne einer Alltagsbegleitung – muss zwingend erforderlich sein, um Teilhabe zu gewährleisten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn erhebliche körperliche Mobilitätseinschränkungen oder eine Orientierungslosigkeit vorliegen.

Wenn der Umgang eines Elternteils nach Auffassung des Familiengerichts aus Kindeswohlaspekten unter Anwesenheit einer dritten Person zu erfolgen hat, kann diese dritte Person ebenfalls zugegen sein.

2. Mit den Änderungen in § 2 Abs. 3 Nrn. 10 und 11 der Corona-Verordnung wird klargestellt, dass das Bringen und Abholen von Kindern und Jugendlichen zu Kindertageseinrichtungen und Schulen von den Kontaktbeschränkungen nach § 2 Abs. 1 und dem Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 ausgenommen wird. Damit wird dem dringenden Bedürfnis Rechnung getragen, die üblichen Möglichkeiten des Transports der Kinder und Jugendlichen aufrecht zu erhalten.

3. Für die Kinderbetreuung selbst gilt mit den in §§ 11 und 12 der Verordnung vorgenommenen Änderungen Folgendes:

Für den Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis zum 31.Januar 2021 wird die Kindertagesbetreuung im sog. Szenario C erfolgen. Das bedeutet, dass der Betrieb von Kindertageseinrichtungen in diesem Zeitraum grundsätzlich untersagt ist. Zulässig ist aber eine Notbetreuung in kleinen Gruppen (Krippenkinder maximal 8, Kindergartenkinder maximal 13, Hortkinder maximal 10).

Die Regelung des § 11 Absatz 1 ist insgesamt weit zu verstehen. Sie ermöglicht unter anderem die Betreuung durch Großeltern, Nachbarn oder Freunde. In solchen privaten Betreuungssituationen gelten die strengen Kontaktbeschränkungen der §§ 2 und 6 nicht.

Bei der sog. Großtagespflege (§ 12) ist eine räumliche Trennung zwischen den Tagespflegepersonen und den ihnen jeweils persönlich zugeordneten Kindern zu wahren. Sofern dies nicht möglich ist, gelten die Höchstgrenzen der Notgruppen für die Kindertageseinrichtungen entsprechend auch für die Großtagespflege (8/13/10). Die Tagespflege liegt mit maximal 5 betreuten fremden Kindern deutlich unterhalb der Vorgaben für die Kindertageseinrichtungen, daher erfolgen hier keine Änderungen.

4. Die Änderungen in § 13 der Corona-Verordnung sehen vor, dass Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches und der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung für eine Woche vom 11. bis zum 15. Januar 2021 ins Distanzlernen nach Szenario C gehen und im Anschluss vom 18. bis 29. Januar in den Wechselunterricht (Szenario B). Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden zwischen dem 11. und dem 29. Januar 2021 in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.

Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10, sowie 11 und 12) wechseln komplett ins Distanzlernen nach Szenario C.

Die Berufsbildenden Schulen wechseln ebenfalls grundsätzlich ins Distanzlernen nach Szenario C. Es kann für einzelne Bildungsgänge oder Klassen aber auch Ausnahmen geben, wenn eine Präsenz zeitweise zwingend erforderlich ist, z.B. bei Abschlussklassen.

Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.

5. Der Präsenzunterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung ist ab nächster Woche untersagt. Zulässig bleibt die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Geregelt ist dies in einem neuen Paragrafen 14a.

6. Die neuen Sätze 3 bis 5 in § 18 der Corona-Verordnung regeln, dass die in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zuständigen Behörden den Bewegungsradius jeder Person auf 15 Kilometer um den Wohnsitz, d. h. die konkrete Wohnung oder Unterkunft beschränken können. Dies ist möglich, wenn in Bezug auf den Landkreis oder die kreisfreie Stadt eine 7-Tages-Inzidenz von 200 oder mehr Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner vorliegt. Weitere Voraussetzung ist jedoch, dass das Infektionsgeschehen sich mehr oder weniger auf die ganze Stadt oder den ganzen Landkreis erstreckt. Sofern es nur an einer oder zwei Stellen zu einem Corona-Ausbruch mit vielen Infizierten gekommen ist, ist eine Einschränkung des Bewegungsradius nicht unbedingt angezeigt.

Grund für Einschränkungen des Bewegungsradius ist, dass bei Personen mit einem Wohnsitz, an dem eine besonders hohe Inzidenz vorliegt, eine höhere Gefahr besteht, dass diese infiziert sind und die Infektion aus der Region heraustragen wird. Daneben wird durch eine solche Maßnahme der Umfang der Kontakte in den besonders betroffenen Bereichen weiter beschränkt.

Ausnahmen von der Einschränkung des Bewegungsradius sind bei Vorliegen eines triftigen Grundes, insbesondere einer notwendigen medizinischen, psychosozialen oder veterinärmedizinischen Behandlung, vorzusehen. Weitere Ausnahmegründe sind die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit oder der Besuch naher Angehöriger oder sonstiger Bezugspersonen, wenn diese von einer Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind oder auch sonstige Hilfe benötigen.

Insbesondere Reisen und tagestouristische Ausflüge stellen keine triftigen Gründe dar.

Diese Änderungen der Corona-Verordnung treten am Sonntag, 10. Januar 2021 in Kraft. Die Geltungsdauer der Verordnung ist zunächst auf den 31. Januar 2021 begrenzt.

Die Niedersächsische Quarantäne-Verordnung vom 6. November 2020 wird ebenfalls geändert, wenn auch erst mit Wirkung ab Montag, 11. Januar 2021.

Wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss dann entweder einen höchstens 48 Stunden alten molekularbiologischen Corona-Test (PCR-Test) auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorweisen oder sich unmittelbar nach Einreise auf das Corona-Virus testen lassen.

Auch wenn dieser erste Test negativ war, muss sich die Person unmittelbar nach der Einreise aus dem Risikogebiet auf direktem Wege in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ununterbrochen von anderen Menschen absondern.

Dies gilt auch für Personen, die aus einem Risikogebiet über ein anderes Land nach Niedersachsen einreisen.

Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden. Voraussetzung dafür ist ein zweiter PCR-Test mit negativem Testergebnis, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden darf.

Nur wenn alle Menschen in Niedersachsen sich an die neuen Kontaktbeschränkungen und die weiteren Vorgaben der beiden Verordnungen halten, besteht die Chance, die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit die Zahl der schwer Erkrankenden bzw. der an oder mit dem Virus Sterbenden deutlich zu reduzieren. So schwer die Einschränkungen jede und jeden einzelnen in Niedersachsen auch treffen, sie sind leider notwendig, um Menschenleben zu retten.

Tagesupdate

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 08.01.2021

8. Januar 2021/in Gesundheit

HANNOVER (red.). Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 08.01.2021 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.762 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 08.01.2021 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 08 januar 2021 1

© BG-PRESS.de (Stand 08.01.2021) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 100,5

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 08.01.2021

117.541 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.762 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 2.284 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 96.615 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 82,2 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 1.373 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 1.096 Erwachsene auf Normalstationen, 274 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 176 Erwachsene beatmet werden, 20 davon auf einem ECMO-Platz. Zwei Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, ein Kind wird auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
117541 2284 96615 98,1
(+1762*) (+45*) (+1585*)  

 

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 1395 (+26) 1 117,3 94 75,3 17
Aurich 1644 (+19) 866,7 121 63,8 22
Celle 1916 (+31) 1 070,3 117 65,4 32
Cloppenburg 5545 (+96) 3 248,7 253 148,2 71 (+2)
Cuxhaven 1919 (+41) 969,0 161 81,3 44 (+1)
Diepholz 3627 (+42) 1 670,7 197 90,7 63
Emsland 5577 (+44) 1 705,7 397 121,4 83
Friesland 826 (+12) 836,8 40 40,5 24 (+2)
Gifhorn 2525 (+117) 1 430,4 316 179,0 43 (+3)
Goslar 1099 (+19) 806,4 87 63,8 42 (+2)
Göttingen 4004 (+51) 1 228,1 211 64,7 122 (+1)
Grafschaft Bentheim 2784 (+36) 2 029,7 161 117,4 66 (+2)
Hameln-Pyrmont 1877 (+27) 1 263,6 179 120,5 29
Harburg 3273 (+51) 1 286,4 252 99,0 53
Heidekreis 1749 (+49) 1 243,3 140 99,5 47 (+1)
Helmstedt 896 (+29) 981,4 112 122,7 23 (+1)
Hildesheim 4247 (+87) 1 539,8 396 143,6 108 (+4)
Holzminden 633 (+7) 898,4 58 82,3 18
Leer 1292 (+32) 756,6 100 58,6 14
Lüchow-Dannenberg 380 (+8) 784,9 37 76,4 11
Lüneburg 1452 (+23) 788,5 111 60,3 32
Nienburg (Weser) 1431 (+19) 1 178,8 105 86,5 27 (+1)
Northeim 1054 (+32) 796,8 72 54,4 18
Oldenburg 2614 (+26) 1 997,1 80 61,1 64 (+1)
Osnabrück 8638 (+106) 2 412,3 652 182,1 197 (+5)
Osterholz 1417 (+14) 1 243,8 64 56,2 34 (+1)
Peine 1920 (+25) 1 424,3 131 97,2 29
Rotenburg (Wümme) 1957 (+9) 1 194,9 144 87,9 44 (+2)
Schaumburg 2024 (+19) 1 282,5 148 93,8 23 (+1)
Stade 2199 (+30) 1 075,2 142 69,4 54 (+2)
Uelzen 557 (+10) 602,9 41 44,4 8
Vechta 4388 (+29) 3 072,5 161 112,7 48
Verden 2317 (+21) 1 689,6 69 50,3 30
Wesermarsch 1027 (+40) 1 159,4 89 100,5 14
Wittmund 521 (+21) 915,2 75 131,7 8
Wolfenbüttel 1152 (+6) 963,0 32 26,8 44
Hannover, Region 21134 (+266) 1 826,4 1410 121,9 375 (+6)
Braunschweig, Stadt 2654 (+37) 1 064,1 178 71,4 48 (+3)
Delmenhorst, Stadt 1885 (+9) 2 430,4 82 105,7 33 (+2)
Emden, Stadt 434 869,5 8 16,0 4
Oldenburg (Oldb), Stadt 1969 (+70) 1 164,6 150 88,7 27
Osnabrück, Stadt 3463 (+67) 2 095,6 270 163,4 62 (+1)
Salzgitter, Stadt 1902 (+36) 1 823,7 94 90,1 39 (+1)
Wilhelmshaven, Stadt 690 (+9) 906,8 21 27,6 28
Wolfsburg, Stadt 1534 (+14) 1 233,4 82 65,9 62
Niedersachsen gesamt 117541 (+1762) 1 470,4 7840 98,1 2284 (+45)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Meldung (PM) der Region Hannover für die Infektionszahlen der einzelnen Gemeinden vom 08.01.2021

Die Region Hannover weist darauf hin, dass die derzeitigen Fallzahlen wegen der veränderten Bedingungen für die Testungen über die Feiertage möglicherweise nur bedingt vergleichbar sind mit den Zahlen vor den Feiertagen. Das Gesundheitsamt rechnet in den nächsten Tagen weiterhin mit erheblichen Schwankungen in den gemeldeten Fallzahlen. Die Aussagekraft der Zahlen ist deshalb äußerst gering.

+ + + Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 21.056 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 17.864 Personen als genesen aufgeführt. 379 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 85 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2813 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 107,5. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 910
10 – 19 Jahre 2216
20 – 29 Jahre 3814
30 – 39 Jahre 3299
40 – 49 Jahre 3077
50 – 59 Jahre 3046
60 – 69 Jahre 1571
70 – 79 Jahre 921
80+ Jahre 1862
keine Angaben 340

Verteilung nach Kommunen:

*Die Inzidenzwerte der einzelnen Kommunen spielen für in der Corona-Verordnung aufgeführte Regelungen keine Rolle. Hierfür ist allein der Inzidenzwert der gesamten Region Hannover von Bedeutung.

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 83 482 68,6
Burgdorf 28 382 44,4
Burgwedel 21 247 57,9
Garbsen 246 1533 192,4
Gehrden 24 194 128,7
Hemmingen 27 265 61,3
Isernhagen 46 332 56,6
Laatzen 84 951 85,1
Landeshauptstadt Hannover 1408 10574 114,5
Langenhagen 178 1252 149,5
Lehrte 111 897 124,4
Neustadt 71 613 61,9
Pattensen 31 209 93,1
Ronnenberg 43 413 104,7
Seelze 81 578 85,3
Sehnde 98 386 172,5
Springe 62 429 123,5
Uetze 47 282 111,8
Wedemark 36 399 59,5
Wennigsen 36 153 132,1
Wunstorf 52 485 37,9

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49 Prozent

Frauen                      51 Prozent

 

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