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Schlagwortarchiv für: Niedersachsen

17.893 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 1309

17.893 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

13. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.893 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 667 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.723 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 87,9 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17893 667 15723 7,3
(+67*) (+0*) (+61*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 217   173,8 2 1,6 5  
Aurich 192   101,2 4 2,1 8  
Celle 276 (+1) 154,2 13 7,3 15  
Cloppenburg 346 (+12) 202,7 34 19,9 0  
Cuxhaven 417   210,6 3 1,5 21  
Diepholz 577 (+2) 265,8 10 4,6 27  
Emsland 635 (+7) 194,2 24 7,3 25  
Friesland 61   61,8 2 2,0 2  
Gifhorn 235 (+1) 133,1 12 6,8 4  
Goslar 290   212,8 5 3,7 27  
Göttingen 1422   436,1 20 6,1 79  
Grafschaft Bentheim 286   208,5 3 2,2 18  
Hameln-Pyrmont 199   134,0 9 6,1 7  
Harburg 712   279,8 27 10,6 13  
Heidekreis 116   82,5 2 1,4 2  
Helmstedt 163   178,5 0 0,0 2  
Hildesheim 512 (+1) 185,6 13 4,7 9  
Holzminden 125   177,4 2 2,8 7  
Leer 196 (+7) 114,8 12 7,0 6  
Lüchow-Dannenberg 42   86,8 2 4,1 3  
Lüneburg 217   117,8 5 2,7 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 180   136,1 4 3,0 5  
Oldenburg 435   332,3 11 8,4 14  
Osnabrück 1332   372,0 24 6,7 67  
Osterholz 165 (+2) 144,8 5 4,4 0  
Peine 224   166,2 22 16,3 12  
Rotenburg (Wümme) 212   129,4 1 0,6 2  
Schaumburg 263 (+3) 166,6 22 13,9 7  
Stade 312   152,6 3 1,5 9  
Uelzen 90   97,4 1 1,1 0  
Vechta 610   427,1 10 7,0 13  
Verden 341 (+1) 248,7 11 8,0 8  
Wesermarsch 130   146,8 7 7,9 5  
Wittmund 52   91,3 3 5,3 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3730 (+23) 322,4 188 16,2 121  
Braunschweig, Stadt 428 (+5) 171,6 11 4,4 18  
Delmenhorst, Stadt 168   216,6 14 18,1 4  
Emden, Stadt 37   74,1 3 6,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 242 (+2) 143,1 14 8,3 2  
Osnabrück, Stadt 659   398,8 16 9,7 18  
Salzgitter, Stadt 238   228,2 8 7,7 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 438   352,2 4 3,2 53  
Niedersachsen gesamt 17893 (+67) 223,8 586 7,3 667  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

17.826 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 1209

17.826 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

12. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.826 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Samstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 667 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.662 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 87,9 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17826 667 15662 7,3
(+137*) (+1*) (+71*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 217 (+1) 173,8 2 1,6 5  
Aurich 192   101,2 4 2,1 8  
Celle 275 (+4) 153,6 14 7,8 15  
Cloppenburg 334 (+14) 195,7 22 12,9 0  
Cuxhaven 417   210,6 3 1,5 21  
Diepholz 575 (+2) 264,9 9 4,1 27  
Emsland 628 (+10) 192,1 22 6,7 25  
Friesland 61 (+1) 61,8 2 2,0 2  
Gifhorn 234   132,6 11 6,2 4  
Goslar 290 (-3) 212,8 5 3,7 27  
Göttingen 1422   436,1 20 6,1 79  
Grafschaft Bentheim 286 (+2) 208,5 3 2,2 18  
Hameln-Pyrmont 199 (+5) 134,0 9 6,1 7  
Harburg 712 (+13) 279,8 31 12,2 13  
Heidekreis 116 (+1) 82,5 2 1,4 2  
Helmstedt 163   178,5 0 0,0 2  
Hildesheim 511 (+2) 185,3 12 4,4 9  
Holzminden 125   177,4 4 5,7 7  
Leer 189 (+1) 110,7 5 2,9 6  
Lüchow-Dannenberg 42   86,8 2 4,1 3  
Lüneburg 217 (+1) 117,8 5 2,7 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 180   136,1 6 4,5 5  
Oldenburg 435 (+1) 332,3 13 9,9 14  
Osnabrück 1332 (+8) 372,0 30 8,4 67  
Osterholz 163 (+1) 143,1 8 7,0 0  
Peine 224 (+16) 166,2 23 17,1 12  
Rotenburg (Wümme) 212   129,4 1 0,6 2  
Schaumburg 260 (+3) 164,7 26 16,5 7  
Stade 312   152,6 9 4,4 9  
Uelzen 90   97,4 1 1,1 0  
Vechta 610   427,1 10 7,0 13  
Verden 340 (+5) 247,9 10 7,3 8  
Wesermarsch 130 (+3) 146,8 7 7,9 5  
Wittmund 52 (+1) 91,3 3 5,3 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3707 (+26) 320,4 182 15,7 121  
Braunschweig, Stadt 423 (+4) 169,6 9 3,6 18  
Delmenhorst, Stadt 168   216,6 14 18,1 4  
Emden, Stadt 37 (+3) 74,1 3 6,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 240 (+2) 141,9 12 7,1 2  
Osnabrück, Stadt 659 (+9) 398,8 19 11,5 18 (+1)
Salzgitter, Stadt 238 (+1) 228,2 8 7,7 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 438   352,2 4 3,2 53  
Niedersachsen gesamt 17826 (+137) 223,0 585 7,3 667 (+1)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

Niedersachsen verlängert Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 30. September – Verordnung ab 12.09.2020

Niedersachsen verlängert Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 30. September

11. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Angesichts des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens verlängert die Niedersächsische Landesregierung die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 30. September. Die Änderungsverordnung, die die neue Geltungsdauer enthält, tritt am Samstag, den 12. September, in Kraft.

Damit bleibt Niedersachsen bei seiner vorsichtigen Linie im Umgang mit dem Virus.

Die Änderungsverordnung, die am morgigen Samstag in Kraft tritt, enthält neben der Verlängerung der Geltungsdauer im Wesentlichen zwei weitere Schwerpunkte:

  1. Regelungen für Messen

Die Verordnung des Landes sieht weiterhin vor, dass die Durchführung von Messen, Kongressen und gewerblichen Ausstellungen grundsätzlich bis zum 30. September 2020 untersagt ist. Derartige Veranstaltungen können jedoch von den zuständigen Behörden zugelassen werden, wenn die Veranstalter ein überzeugendes Hygienekonzept vorlegen.  In dem Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die

  1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,
  2. der Wahrung des Abstandsgebots nach § 1 dienen,
  3. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen von Personen dienen,
  4. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und
  5. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

 

  1. Regelungen für das Prostitutionsgewerbe

Die Straßenprostitution und sogenannte Prostitutionsveranstaltungen sind nach der jetzt beschlossenen Änderung der Corona-Verordnung untersagt. Der Betrieb von Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen (also von Bordellen und sogenannten Lovemobilen) ist nach entsprechenden Entscheidungen des OVG Lüneburg und den Verabredungen der Nordländer unter strengen Auflagen erlaubt.

Zu diesen Auflagen gehören:

  • Eine vorherige telefonische oder elektronische Terminvereinbarung
  • Die Dokumentation der Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden unter Überprüfung amtlicher Ausweisdokumente
  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für die Betreiberin oder den Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs während des gesamten Aufenthalts
  • Die Ergreifung von infektionsschützenden Maßnahmen auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes
  • Ein Alkoholverbot und ein Verbot von stimulierenden Substanzen in der Prostitutionsstätte oder im Prostitutionsfahrzeug
  • Eine Beschränkung der Personenzahl in der Räumlichkeit, in der die Dienstleistung angeboten wird, auf zwei Personen.

Auch die Prostitutionsvermittlung ist unter Auflagen erlaubt, wenn

  • eine Vermittlung von Prostituierten sowie Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung erfolgt
  • die Vermittlerin oder der Vermittler die Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden sowie die Adresse, an der die sexuellen Dienstleistungen angeboten werden, dokumentiert. Auch hier sind die Angaben durch Vorlage amtlicher Ausweisdokumente mit Bild zu überprüfen
  • Kundinnen, Kunden und Prostituierte während der Inanspruchnahme der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Waschgelegenheiten und Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung stehen.
17.617 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 1009

17.617 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

10. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.617 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 665 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.494 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 88 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 171 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 131 Erwachsene auf Normalstationen, 30 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene beatmet werden. Zehn Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17617 665 15494 7
(+126*) (+0*) (+85*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 216   173,0 1 0,8 5  
Aurich 190 (+2) 100,2 3 1,6 8  
Celle 269 (+1) 150,3 24 13,4 15  
Cloppenburg 317 (+3) 185,7 9 5,3 0  
Cuxhaven 417 (+2) 210,6 6 3,0 21  
Diepholz 572 (+3) 263,5 11 5,1 27  
Emsland 615 (+3) 188,1 14 4,3 25  
Friesland 59   59,8 2 2,0 2  
Gifhorn 234 (+3) 132,6 16 9,1 4  
Goslar 293 (+4) 215,0 7 5,1 27  
Göttingen 1422   436,1 23 7,1 79  
Grafschaft Bentheim 284 (+1) 207,1 1 0,7 18  
Hameln-Pyrmont 194   130,6 4 2,7 7  
Harburg 696 (+3) 273,6 23 9,0 13  
Heidekreis 114   81,0 0 0,0 2  
Helmstedt 163   178,5 0 0,0 2  
Hildesheim 509 (+4) 184,5 12 4,4 8  
Holzminden 125 (+1) 177,4 6 8,5 7  
Leer 187 (+1) 109,5 8 4,7 6  
Lüchow-Dannenberg 42 (+1) 86,8 2 4,1 3  
Lüneburg 215   116,8 3 1,6 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 180 (+3) 136,1 7 5,3 5  
Oldenburg 434 (+2) 331,6 21 16,0 14  
Osnabrück 1324 (+7) 369,7 23 6,4 67  
Osterholz 162 (+1) 142,2 10 8,8 0  
Peine 208 (+5) 154,3 9 6,7 12  
Rotenburg (Wümme) 212   129,4 4 2,4 2  
Schaumburg 253 (+22) 160,3 25 15,8 7  
Stade 312   152,6 15 7,3 9  
Uelzen 89   96,3 0 0,0 0  
Vechta 608 (+1) 425,7 12 8,4 13  
Verden 331   241,4 4 2,9 8  
Wesermarsch 127 (+1) 143,4 5 5,6 5  
Wittmund 50 (+1) 87,8 1 1,8 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3649 (+42) 315,4 193 16,7 121  
Braunschweig, Stadt 419   168,0 7 2,8 18  
Delmenhorst, Stadt 164 (+5) 211,5 10 12,9 4  
Emden, Stadt 34   68,1 0 0,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 236   139,6 9 5,3 2  
Osnabrück, Stadt 650 (+1) 393,3 11 6,7 17  
Salzgitter, Stadt 235 (+2) 225,3 10 9,6 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 436 (+1) 350,6 7 5,6 53  
Niedersachsen gesamt 17617 (+126) 220,4 558 7,0 665  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Niedersachsen ist dabei: Erster bundesweiter Warntag seit 30 Jahren – BGPress 4834© Bernd Günther

Niedersachsen ist dabei: Erster bundesweiter Warntag seit 30 Jahren

10. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM/red).  findet der erste bundesweite Warntag seit 1990 statt. Unter Einbindung aller bei Bund, Ländern und Kommunen vorhandenen Warnmittel wurde um Punkt 11:00 Uhr ein bundesweiter Probealarm durchgeführt, die Entwarnung folgte um 11:20 Uhr. Im Vorfeld hatte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die Beteiligung Niedersachsens am bundesweiten Warntag angekündigt und aktiv bei den Kommunen um Beteiligung geworben.

Minister Pistorius: „Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit als beim letzten bundesweiten Warntag vor 30 Jahren. 1990/1991 kannten wir alle die Sirenen, die regelmäßig getestet wurden und insbesondere auf Kriegssituationen oder militärische Auseinandersetzungen ausgelegt waren. Heute reden wir über andere Risiken oder Katastrophen, die uns beschäftigen – Terroranschläge oder Naturkatastrophen, um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb ist die jetzige Durchführung des bundesweiten Warntages ein wichtiges Signal an alle Bürgerinnen und Bürger, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, welche Warnsignale es gibt und wie sich jede und jeder einzelne im Fall des Falles informieren kann. Und insbesondere auch, was genau in einem solchen Fall dann zu tun ist. Dies dient nicht nur dem Eigenschutz, sondern erleichtert auch die Arbeit derjenigen, die in so einem Fall dann für unser aller Sicherheit sorgen – ihnen möchte ich an dieser Stelle herzlich danken!“

Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich nicht zuletzt durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt.

Weitere Warnmultiplikatoren, dazu zählen u. a. Rundfunksender, übermitteln die Warnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Die Entwarnung wird auf gleichem Wege an die Bevölkerung übermittelt.

Dem einen oder anderen wird am Warntag aufgefallen sein, dass es in etlichen Regionen keine Sirenenalarmierung gab. Viele Sirenen sind in den letzten Jahren abgebaut worden. Zum einen, weil heute vielfach bei den Feuerwehren eine „Stille Alarmierung“ über Funkmeldempfänger ausgelöst wird, zum anderen, weil die Gefahr eines Verteidigungsfalles nach Ende des Kalten Krieges massiv gesunken ist. Die Wartung und Instandhaltung der Sirenenanlagen ist außerdem sehr kostspielig. Aus diesem Grund wird empfohlen, sich eine der beiden Warn-Apps auf sein Handy oder geeignetem Tablet zu installieren. So kann die Bevölkerung sicher sein, dass bei Gefahr eine Warnung über die dafür vorgesehenen Apps sehr zeitnah erfolgt.

17.491 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 0909

17.491 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

9. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.491 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 665 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.409 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 88,1 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 165 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 122 Erwachsene auf Normalstationen, 30 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 16 Erwachsene beatmet werden. 13 Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17491 665 15409 6,7
(+93*) (+0*) (+114*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 216 (+1) 173,0 1 0,8 5  
Aurich 188 (+1) 99,1 1 0,5 8  
Celle 268 (+3) 149,7 26 14,5 15  
Cloppenburg 314 (+2) 184,0 7 4,1 0  
Cuxhaven 415   209,6 7 3,5 21  
Diepholz 569   262,1 11 5,1 27  
Emsland 612   187,2 18 5,5 25  
Friesland 59   59,8 4 4,1 2  
Gifhorn 231 (+5) 130,9 16 9,1 4  
Goslar 289   212,0 3 2,2 27  
Göttingen 1422 (+9) 436,1 26 8,0 79  
Grafschaft Bentheim 283   206,3 0 0,0 18  
Hameln-Pyrmont 194 (+3) 130,6 7 4,7 7  
Harburg 693 (+9) 272,4 25 9,8 13  
Heidekreis 114   81,0 0 0,0 2  
Helmstedt 163   178,5 5 5,5 2  
Hildesheim 505 (+1) 183,1 11 4,0 8  
Holzminden 124 (+1) 176,0 5 7,1 7  
Leer 186 (+2) 108,9 8 4,7 6  
Lüchow-Dannenberg 41   84,7 1 2,1 3  
Lüneburg 215 (+2) 116,8 5 2,7 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 177   133,8 7 5,3 5  
Oldenburg 432 (+1) 330,0 19 14,5 14  
Osnabrück 1317 (+6) 367,8 17 4,7 67  
Osterholz 161 (+3) 141,3 12 10,5 0  
Peine 203 (-1) 150,6 5 3,7 12  
Rotenburg (Wümme) 212 (+4) 129,4 6 3,7 2  
Schaumburg 231   146,4 4 2,5 7  
Stade 312 (+3) 152,6 25 12,2 9  
Uelzen 89   96,3 1 1,1 0  
Vechta 607 (+2) 425,0 14 9,8 13  
Verden 331   241,4 7 5,1 8  
Wesermarsch 126   142,2 5 5,6 5  
Wittmund 49   86,1 0 0,0 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3607 (+28) 311,7 169 14,6 121  
Braunschweig, Stadt 419   168,0 10 4,0 18  
Delmenhorst, Stadt 159 (+1) 205,0 11 14,2 4  
Emden, Stadt 34   68,1 0 0,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 236 (+2) 139,6 9 5,3 2  
Osnabrück, Stadt 649 (+3) 392,7 12 7,3 17  
Salzgitter, Stadt 233 (+2) 223,4 8 7,7 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 435   349,8 7 5,6 53  
Niedersachsen gesamt 17491 (+93) 218,8 535 6,7 665  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

17.398 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 0809

17.398 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

8. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.398 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 665 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.295 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 87,9 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 145 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 111 Erwachsene auf Normalstationen, 23 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 13 Erwachsene beatmet werden. Zehn Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation, eines auf der Intensivstation, behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17398 665 15295 6,7
(+104*) (+0*) (+96*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 215   172,2 0 0,0 5  
Aurich 187   98,6 1 0,5 8  
Celle 265 (+1) 148,0 24 13,4 15  
Cloppenburg 312 (+5) 182,8 10 5,9 0  
Cuxhaven 415 (+1) 209,6 9 4,5 21  
Diepholz 569 (+2) 262,1 12 5,5 27  
Emsland 612   187,2 27 8,3 25  
Friesland 59   59,8 4 4,1 2  
Gifhorn 226 (+3) 128,0 20 11,3 4  
Goslar 289   212,0 5 3,7 27  
Göttingen 1413   433,4 24 7,4 79  
Grafschaft Bentheim 283   206,3 0 0,0 18  
Hameln-Pyrmont 191 (+1) 128,6 4 2,7 7  
Harburg 684 (+4) 268,8 22 8,6 13  
Heidekreis 114   81,0 2 1,4 2  
Helmstedt 163   178,5 5 5,5 2  
Hildesheim 504 (+5) 182,7 11 4,0 8  
Holzminden 123   174,6 4 5,7 7  
Leer 184   107,8 8 4,7 6  
Lüchow-Dannenberg 41   84,7 3 6,2 3  
Lüneburg 213 (-1) 115,7 3 1,6 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 177 (+1) 133,8 8 6,0 5  
Oldenburg 431 (+9) 329,3 19 14,5 14  
Osnabrück 1311 (+9) 366,1 14 3,9 67  
Osterholz 158 (+1) 138,7 9 7,9 0  
Peine 204 (+4) 151,3 5 3,7 12  
Rotenburg (Wümme) 208   127,0 6 3,7 2  
Schaumburg 231   146,4 7 4,4 7  
Stade 309   151,1 22 10,8 9  
Uelzen 89   96,3 4 4,3 0  
Vechta 605 (+4) 423,6 17 11,9 13  
Verden 331 (+1) 241,4 9 6,6 8  
Wesermarsch 126 (+1) 142,2 7 7,9 5  
Wittmund 49   86,1 0 0,0 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3579 (+34) 309,3 154 13,3 121  
Braunschweig, Stadt 419 (+2) 168,0 12 4,8 18  
Delmenhorst, Stadt 158 (+4) 203,7 10 12,9 4  
Emden, Stadt 34   68,1 0 0,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 234 (+6) 138,4 9 5,3 2  
Osnabrück, Stadt 646 (+6) 390,9 10 6,1 17  
Salzgitter, Stadt 231 (+1) 221,5 9 8,6 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 435   349,8 10 8,0 53  
Niedersachsen gesamt 17398 (+104) 217,6 539 6,7 665  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

70,6 Prozent stimmen gegen Fortbestand der Pflegekammer – Altenpflege

70,6 Prozent stimmen gegen Fortbestand der Pflegekammer

7. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Nordhorner Frauenhaus mit Mitteln des Sozialministeriums barrierefrei umgebaut – Frauenhaus

Nordhorner Frauenhaus mit Mitteln des Sozialministeriums barrierefrei umgebaut

5. September 2020/in Niedersachsen

NORDHORN (PM). Dr. Carola Reimann, die niedersächsische Gesundheits- und Gleichstellungsministerin, hat sich am heutigen Freitag vor Ort in Nordhorn einen Eindruck der Arbeit im Frauenhaus verschafft.

„Ich freue mich hier vor Ort zu sein und direkt einen Eindruck Ihrer wertvollen Arbeit für die Frauen zu erhalten und gleichzeitig die seitens des Landes finanzierten barrierereduzierenden Umbaumaßnahmen anschauen zu können“, betont die Ministerin.

Das Frauen- und Kinderschutzhaus Nordhorn wurde 1986 gegründet und befindet sich in Trägerschaft des SKF e.V. Nordhorn. Es bietet 8 Frauen mit ihren Kindern Platz. Von November 2018 bis Sommer 2019 wurden barrierereduzierende Umbaumaßnahmen durchgeführt, es entstanden 5 barrierefreie Bäder (ebenerdige Duschen, unterfahrbare Waschbecken, erhöhte WC`s), visuelle Klingel für Frauen mit Gehörbeeinträchtigung, Video-Türsprechanlage, neues Schließsystem mit Chip, Verbreiterung der Eingangstür einschließlich automatischem Türöffner; vom niedersächsischen Gleichstellungsministerium mit 125.512,07 € gefördert.

“Es ist wichtig, dass das Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder mehr Aufmerksamkeit bekommt“, so Dr. Carola Reimann. Oftmals ist die Zuflucht in ein Frauenhaus die einzige Chance für die Betroffenen, einer akuten Bedrohung im eigenen Zuhause zu entkommen. Ein Frauenhaus bietet einen Schutzraum für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Hier können sie zur Ruhe kommen, erhalten Beratung und Hilfe in der Krisensituation sowie für einen Neuanfang.

„Das ist für viele Frauen unschätzbar wichtig“, so die Gleichstellungsministerin. „Und sie ermöglichen den Frauen oftmals den ersten Schritt in ein selbstbestimmtes Leben – unabhängig von eigenem Einkommen, Alter, Kultur oder Herkunft“.

Niedersachsen verfügt über 43 Frauenhäuser mit rund 400 Frauen- und 600 Kinderplätzen. Das Land unterstützt die Frauenhäuser mit 5,4 Millionen Euro jährlich.

„Es ist aber nach wie vor notwendig, dass wir über die Ursachen der Gewalt in unserer Gesellschaft – Sexismus und die meist männliche Unterdrückung und Machtausübung – sprechen und sie bekämpfen“, betont die Ministerin.

17.144 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 0409

17.144 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

4. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.144 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 665 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.041 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 87,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 140 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 113 Erwachsene auf Normalstationen, 23 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen neun Erwachsene beatmet werden. Vier Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17144 665 15041 6,6
(+101*) (+0*) (+71*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 215   172,2 1 0,8 5  
Aurich 187   98,6 8 4,2 8  
Celle 256 (+11) 143,0 17 9,5 15  
Cloppenburg 304   178,1 9 5,3 0  
Cuxhaven 411   207,5 12 6,1 21  
Diepholz 564 (+3) 259,8 18 8,3 27  
Emsland 604 (+5) 184,7 33 10,1 25  
Friesland 58   58,8 6 6,1 2  
Gifhorn 221 (+3) 125,2 21 11,9 4  
Goslar 288 (+2) 211,3 6 4,4 27  
Göttingen 1399 (+1) 429,1 21 6,4 79  
Grafschaft Bentheim 283   206,3 1 0,7 18  
Hameln-Pyrmont 190   127,9 10 6,7 7  
Harburg 675 (+3) 265,3 19 7,5 13  
Heidekreis 114   81,0 3 2,1 2  
Helmstedt 163   178,5 5 5,5 2  
Hildesheim 498 (+1) 180,6 10 3,6 8  
Holzminden 120   170,3 2 2,8 7  
Leer 182 (+3) 106,6 10 5,9 6  
Lüchow-Dannenberg 40   82,6 3 6,2 3  
Lüneburg 214 (+2) 116,2 9 4,9 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 1 0,8 4  
Northeim 174 (+1) 131,5 6 4,5 5  
Oldenburg 414 (+3) 316,3 3 2,3 14  
Osnabrück 1301 (+1) 363,3 8 2,2 67  
Osterholz 153 (+1) 134,3 6 5,3 0  
Peine 200   148,4 6 4,5 12  
Rotenburg (Wümme) 208 (+3) 127,0 11 6,7 2  
Schaumburg 231 (+3) 146,4 10 6,3 7  
Stade 296   144,7 15 7,3 9  
Uelzen 89   96,3 6 6,5 0  
Vechta 597 (+1) 418,0 17 11,9 13  
Verden 329 (+2) 239,9 10 7,3 8  
Wesermarsch 122   137,7 5 5,6 5  
Wittmund 49   86,1 2 3,5 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3493 (+42) 301,9 134 11,6 121  
Braunschweig, Stadt 413 (+1) 165,6 16 6,4 18  
Delmenhorst, Stadt 154   198,6 9 11,6 4  
Emden, Stadt 34   68,1 0 0,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 228 (+1) 134,8 5 3,0 2  
Osnabrück, Stadt 639 (+2) 386,7 11 6,7 17  
Salzgitter, Stadt 231 (+6) 221,5 15 14,4 10  
Wilhelmshaven, Stadt 49 (-2) 64,4 1 1,3 1  
Wolfsburg, Stadt 431 (+2) 346,5 7 5,6 53  
Niedersachsen gesamt 17144 (+101) 214,5 528 6,6 665  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

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