Nach den Schüssen auf einen roten Toyota Yaris in Hannover-Groß-Buchholz hofft die Polizei auf weitere Hinweise und Videoaufnahmen aus dem Umfeld des Tatorts.
HANNOVER – Nach den Schüssen Groß-Buchholz auf einen mit mehreren Personen besetzten Pkw bittet die Polizei Hannover weitere Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Gesucht werden insbesondere Videoaufnahmen, die Hinweise auf Tatbeteiligte oder deren Fluchtweg liefern könnten.
Die Ermittlungen zum versuchten Totschlag dauern an. Nach Angaben der Polizei könnten private Videoaufzeichnungen entscheidende Hinweise zur Aufklärung des Falls liefern.
Videoaufnahmen könnten entscheidend sein
Bereits in der Nacht zum Samstag, 4. Juli 2026, fuhr ein roter Toyota Yaris gegen 03:20 Uhr mit mehreren Insassen auf der Silberstraße. Zwischen der Einmündung Pinkenburger Straße und der Groß-Buchholzer Straße wurden mehrere Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben.
Der 25 Jahre alte Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde von seinen Begleitern in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei flüchtete unter anderem ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger vom Tatort.
Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte das mutmaßliche Fluchtfahrzeug, ein roter Kleinwagen, den Kapellenbrink. Die weitere Fluchtrichtung ist bislang unklar.
Die Kriminalpolizei Hannover bittet Personen, die bislang noch keinen Kontakt zur Polizei hatten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. Von besonderem Interesse sind Aufzeichnungen privater Videoüberwachungsanlagen an oder auf Grundstücken, die Rückschlüsse auf Tatbeteiligte oder deren Bewegungsrichtungen zulassen könnten.
Ermittler bitten Anwohner, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder verdächtige Beobachtungen zu achten.
HANNOVER – Nach einem Harley-Davidson Diebstahl im Stadtteil Wettbergen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Das Motorrad verschwand zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag aus der Tresckowstraße im Bereich der Leuningerstraße.
Die Ermittlungen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz dauern an. Bislang gibt es weder Hinweise auf die Täter noch auf den Verbleib des Motorrads.
Motorrad verschwindet über Nacht
Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover stellte der Eigentümer seine Harley-Davidson FXSTD am Samstag, 4. Juli 2026, gegen 18:30 Uhr ordnungsgemäß am Fahrbahnrand ab. Als er das Motorrad am Sonntag, 5. Juli, gegen 10:00 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er den Diebstahl fest und verständigte die Polizei.
Trotz eingeleiteter Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnte das Motorrad bislang nicht aufgefunden werden. Der geschätzte Wert des Fahrzeugs beträgt rund 14.000 Euro.
Polizei bittet Anwohner um Aufmerksamkeit
Nach Erkenntnissen aus vergleichbaren Fällen werden gestohlene Motorräder nach der Tat mitunter zunächst in der Nähe des Tatortes unter Abdeckplanen versteckt und erst später weitertransportiert.
Die Polizei bittet deshalb insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Wettbergen, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder andere verdächtige Beobachtungen zu achten.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den bislang unbekannten Tätern oder Täterinnen oder zum Verbleib der Harley-Davidson geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
DRK und Polizei ziehen nach dem traditionellen Umzug eine positive Bilanz.
HANNOVER – Der Schützenausmarsch Hannover hat am Samstag rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt gelockt. Rund 10.000 Teilnehmende zogen vom Neuen Rathaus über die traditionelle Strecke bis zum Festplatz. Nach dem Umzug zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz.
Der Schützenausmarsch zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover und bringt jedes Jahr Vereine, Musikzüge sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt zusammen.
Um 10 Uhr gab Schützenpräsident Andreas Schnelle mit dem Kommando „Doubliertritt, Marsch!“ das Startsignal für den traditionellen Ausmarsch. Die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten die etwa dreieinhalb Kilometer lange Strecke vom Neuen Rathaus bis zum Festplatz zurück.
Entlang der Strecke verfolgten nach Veranstalterangaben rund 150.000 Menschen den Umzug. Besonders an den Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee sowie entlang der Innenstadt säumten zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg der Schützinnen, Schützen und Musikzüge.
Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Musikerinnen, Musiker sowie die Schützinnen und Schützen vor dem Start auf dem Platz der Menschenrechte. Er bezeichnete den Ausmarsch als Höhepunkt des Schützenfestes und betonte den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung.
Mehr als 150 Vereine sowie rund 100 Musikzüge, Unternehmen und Hilfsorganisationen aus Stadt und Region beteiligten sich in diesem Jahr am Umzug. Zahlreiche Festwagen ergänzten den Zug.
Nach Abschluss des Ausmarsches zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz. „Mit 16 kleineren sanitätsdienstlichen Versorgungen und nur drei Transporten in Krankenhäuser verlief der Sanitätsdienst entlang der Ausmarschstrecke erfreulich ruhig“, sagte Florian Peters, Einsatzleiter des DRK.
Von 8 bis 16 Uhr müssen Autofahrende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Zudem gilt eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen.
HANNOVER (redu) – Der Schützenausmarsch sorgt am Sonntag, 5. Juli, für erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Zwischen 8 und 16 Uhr werden zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt. Die Polizei empfiehlt, für Fahrten ins Zentrum Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad zu nutzen.
Der traditionelle Festumzug zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover. Damit die Veranstaltung sicher stattfinden kann, richtet die Polizei entlang der gesamten Strecke umfangreiche Verkehrssperren ein.
Umfangreiche Sperrungen entlang der Strecke
Am Sonntag zieht der Schützenausmarsch vom Platz der Menschenrechte durch die Innenstadt bis zum Schützenplatz. An dem traditionellen Festumzug nehmen zahlreiche Kapellen, Fanfarenzüge sowie Schützen- und Tanzvereine aus dem Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland teil.
Die Verkehrssperrungen betreffen unter anderem den Platz der Menschenrechte, den Friedrichswall, die Osterstraße, die Schmiedestraße, die Leinstraße, die Karmarschstraße, den Friederikenplatz, die Lavesallee, die Waterloostraße sowie die Willy-Brandt-Allee bis zum Schützenplatz.
Nach Angaben der Polizei werden die Sperrstellen so eingerichtet, dass eine weiträumige Umfahrung möglich bleibt. Während des Umzuges ist ein Verlassen der Innenstadt mit dem Auto aufgrund der Länge des Festzuges und der Sicherheitsmaßnahmen jedoch grundsätzlich nicht möglich. Autofahrende sollten insbesondere den Bereich rund um den Schützenplatz, das Nordufer des Maschsees sowie den Bereich zwischen Neuem Rathaus und Friederikenplatz meiden.
Polizei empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel
Die Polizei rät Besucherinnen und Besuchern, möglichst auf Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad umzusteigen. Wer von außerhalb anreist, sollte die ausgeschilderten Park-and-Ride-Parkplätze nutzen und anschließend den öffentlichen Nahverkehr verwenden. Kurzfristige Einschränkungen bei Bus und Stadtbahn sind ebenfalls möglich.
Für die Einsatzleitung wird außerdem eine polizeiliche Drohne eingesetzt. Sie soll einen Überblick über das Veranstaltungsgeschehen ermöglichen und potenzielle Störungen frühzeitig erkennen. Nach Angaben der Polizei werden personenbezogene Daten nur erhoben oder gespeichert, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Zusätzlich gilt am Sonntag von 7 bis 15 Uhr eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen im Umkreis von einem Kilometer um das Neue Rathaus. Der Drohneneinsatz der Polizei ist von dieser Regelung ausgenommen.
Innerhalb weniger Tage verschwinden zwei Radlader von Baustellen in Bothfeld und der Nordstadt.
HANNOVER (redu) – Innerhalb weniger Tage sind in Hannover zwei Radlader von Baustellen gestohlen worden. Der erste Diebstahl wurde in Bothfeld, der zweite in der Nordstadt festgestellt. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.
Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Beide Fahrzeuge verschwanden von Baustellen innerhalb weniger Tage.
Nach Angaben der Polizei steht der Erneuter Radlader Diebstahl auf zwei Baustellen in Hannover im Mittelpunkt laufender Ermittlungen. Betroffen sind die Stadtteile Bothfeld und Nordstadt.
Zwischen Freitagnachmittag, 12. Juni 2026, und Montagmorgen, 15. Juni 2026, entwendeten Unbekannte einen grau-gelben Radlader des Typs Wacker Neuson WL20 von einer Baustelle an der Prüßentrift in Hannover-Bothfeld.
Ein weiterer Diebstahl wurde am Dienstagmorgen, 16. Juni 2026, auf einer Baustelle an der Straße An der Strangriede in der Nordstadt festgestellt. Dort verschwand ein grüner Radlader des Typs Volvo L30G.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover untersucht beide Fälle. Ob die Taten miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeuginnen und Zeugen, die an der Prüßentrift oder an der Straße An der Strangriede verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Verladetätigkeiten beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib der Radlader geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Unbekannte Täter entwendeten einen Radlader von einer Baustelle in Hannover-Vahrenheide. Die Polizei sucht nun mit einem Fahndungsfoto nach der Baumaschine.
HANNOVER (redu) – Nach einem Radlader Diebstahl auf einer Baustelle im Stadtteil Vahrenheide fahndet die Polizei Hannover nach einer entwendeten Baumaschine. Die Täter schlugen zwischen dem 4. und 8. Juni zu und konnten bislang unerkannt entkommen.
Die Ermittler veröffentlichen ein Foto des gestohlenen Fahrzeugs und hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung zum Verbleib der Baumaschine.
Der Radlader Diebstahl ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen Donnerstagnachmittag, 4. Juni, und Montagmorgen, 8. Juni, auf einer Baustelle an der Straße „Am Jagdstall“ in Höhe der Straße „Fliegerlust“ in Hannover-Vahrenheide.
Entwendet wurde ein Radlader des Herstellers Atlas Weycor. Die Baumaschine war am Straßenrand der Baustelle abgestellt. Wie die bislang unbekannten Täter das Fahrzeug abtransportierten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Diebstahl am Montag entdeckt
Zwei Mitarbeiter der betroffenen Tiefbaufirma bemerkten das Fehlen des Radladers am Montagmorgen und verständigten daraufhin die Polizei.
Die Ermittlungsgruppe für Kfz-Diebstähle des Zentralen Kriminaldienstes Hannover übernahm die weiteren Untersuchungen. Bislang liegen keine Informationen zu den Tätern oder zum Verbleib der Baumaschine vor.
Im Rahmen der Fahndung veröffentlichte die Polizei ein Foto des entwendeten Radladers. Die Ermittler hoffen dadurch auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben oder Angaben zum Standort des Radladers machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Nach Auswertung öffentlich Polizeimeldungen wurden seit Frühjahr 2025 im Bereich der Polizeidirektion Hannover mindestens neun Radlader oder vergleichbare Baumaschinen gestohlen. Mehrere Fälle ereigneten sich dabei in Serie innerhalb weniger Wochen.
Nach dem Brand auf einem ehemaligen Betriebsgelände sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.
WUNSTORF (redu) – Nach einem Feuer in einer leerstehenden Lagerhalle an der Bahnhofstraße bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Brand in der Nacht zu Montag zerstörte das Gebäude weitgehend und verursachte nach ersten Schätzungen einen Schaden im sechsstelligen Bereich.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte menschliches Handeln das Feuer ausgelöst haben.
Der Brand wurde nach Angaben der Polizei gegen 23 Uhr von einem Lokführer bemerkt. Das Feuer brach auf einem ehemaligen Betriebsgelände an der Bahnhofstraße aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Teil der zweigeschossigen Lagerhalle bereits in Vollbrand.
Auswirkungen auf Bahnverkehr
Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen über mehrere Stunden mit einem Großaufgebot. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner per Warnmeldung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Darüber hinaus kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen im angrenzenden Bahnverkehr. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Lagerhalle wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte nach ersten Schätzungen jedoch deutlich im sechsstelligen Bereich liegen.
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass menschliches Handeln für die Entstehung des Feuers verantwortlich sein könnte. Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde oder fahrlässig entstand, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Zeugen für Lagerhallenbrand gesucht: Wer im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zur Brandentstehung geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Mehrere Passanten mussten in Hannover-Linden zur Seite springen, um nicht von einem Auto erfasst zu werden.
HANNOVER (redu) – Nach einer mutmaßlich gefährlichen Fahrt eines BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße ermittelt die Polizei gegen einen 18-Jährigen. Bei dem Vorfall in Hannover-Linden mussten mehrere Passanten ausweichen. Das Fokuswort Autoraser in Linden steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche Videoaufnahmen. Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Gefährliche Fahrten auf der Limmerstraße
Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Limmer fuhr ein 18 Jahre alter Mann in der Nacht zu Sonntag zweimal unerlaubt mit einem BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße. Der Vorfall sorgt für Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs. Das Thema Autoraser in Linden beschäftigt nun die Polizei.
Bei der ersten Fahrt gegen 01:30 Uhr beobachteten Mitarbeitende des Städtischen Ordnungsdienstes mehrere Passanten, die sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen mussten. Die Limmerstraße war zu diesem Zeitpunkt mit mehreren hundert Menschen stark besucht.
Nach Angaben der Polizei saß oder hing ein Mitfahrer auf der rechten Rückbank bei geöffnetem Fenster mit dem Oberkörper nach draußen und gestikulierte in Richtung der Menschenmenge.
Gegen 01:50 Uhr fuhr der BMW erneut durch die Fußgängerzone. Während der Fahrt soll derselbe Mitfahrer mit einem Mobiltelefon aus dem Fenster heraus gefilmt haben.
Führerschein beschlagnahmt
Die zweite Fahrt endete, als ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes den Fahrer zum Anhalten aufforderten. Trotz deutlicher Haltesignale kam das Fahrzeug erst wenige Meter vor den Einsatzkräften zum Stehen.
Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Fahrers.
Gesucht werden nun Passanten, die ausweichen mussten, sowie Personen, die die Fahrten gefilmt haben. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 entgegen.
Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.
HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.
Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.
Verstöße im Straßenverkehr dominieren
Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.
Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.
Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.
Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.
Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.
Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.
Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof
Zum Abschluss der Aktionswoche führten die Polizeidirektion Hannover, die Bundespolizei, der Städtische Ordnungsdienst und die DB Sicherheit umfangreiche Schwerpunktkontrollen im und rund um den Hauptbahnhof durch. Über mehrere Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Personen und durchsuchten mehr als 500 Menschen gezielt nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen.
Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt acht Gegenstände beziehungsweise Betäubungsmittelfunde sicher. Darunter befanden sich sechs Messer sowie Drogen in zwei Fällen. Besonders auffällig waren zwei Jugendliche, die jeweils größere Mengen Marihuana mit sich führten. Gegen mehrere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Kontrollen auf die gesamte Innenstadt ausgeweitet. Dabei registrierten die Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten. Zudem wurden weitere Drogen, Messer und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Fast 30 Platzverweise wurden ausgesprochen. Gegen eine Person lag ein offener Haftbefehl vor, der nach Zahlung eines haftbefreienden Geldbetrags erledigt werden konnte.
Die Kontrollen rund um den Hauptbahnhof bildeten den Abschluss der Woche der Sicherheit, die Polizei und Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit weiteren Sicherheitspartnern durchgeführt hatten.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ist auf der Bundesstraße 6 bei Hannover schwer verletzt worden.
HANNOVER (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall auf der B6 zwischen Himmelreich und Eilvese ist am Freitagmittag ein 42 Jahre alter Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Ersthelfer verhinderten laut Polizei nach dem Unfall eine weitere Gefährdung des Mannes und des Verkehrs.
Die Polizei Hannover untersucht derzeit den genauen Unfallhergang. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur vorherigen Fahrweise des Motorradfahrers machen können.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer war nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover gegen 12 Uhr auf der B6 in Richtung Norden unterwegs. Im Bereich einer einstreifigen Baustellenführung zwischen den Ausfahrten Himmelreich und Eilvese fuhr der Mann mehrfach dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf.
Der Fahrer wechselte anschließend zum Überholen auf den abgesperrten linken Fahrstreifen. Dort kollidierte er mit einer Absperrbake, stürzte und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Auffälliges Verhalten nach dem Unfall
Trotz seiner schweren Verletzungen stand der Mann laut Polizei wieder auf, überquerte die Mittelschutzplanke und lief in einem psychisch auffälligen Zustand auf die Gegenfahrbahn.
Mehrere Ersthelfer hielten den Motorradfahrer bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei fest. Dadurch verhinderten sie eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ermittlungen zur Unfallursache
Der 42-Jährige, der ohne Helm unterwegs gewesen sein soll, wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die B6 zeitweise gesperrt werden.
Zur Klärung der Ursache seines Verhaltens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Fahrweise des Motorradfahrers geben können, sich unter 0511 109-1888 zu melden.
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