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Schlagwortarchiv für: Polizei

Polizei mit Blaulicht

Raubtaten in Isernhagen: 84-Jährige lebensgefährlich verletzt

18. August 2026/in Polizei

Eine 84-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, eine 86-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Mann mit Fahrrad.

HANNOVER / ISERNHAGEN (redu) – Nach zwei Raubüberfällen auf Seniorinnen am Montag, 17. August 2026, ermittelt die Polizei wegen der Raubtaten Isernhagen und Altwarmbüchen. Eine 84-Jährige wurde lebensgefährlich, eine 86-Jährige leicht verletzt. Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang zwischen beiden Taten.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht insbesondere Zeugen, die im Umfeld der Tatorte einen Mann mit Fahrrad beobachtet haben.

Die Raubtaten Isernhagen und Altwarmbüchen ereigneten sich nach bisherigen Erkenntnissen am Montag innerhalb weniger Stunden. In beiden Fällen wurden Seniorinnen in ihren Wohnhäusern angegriffen.

Die erste Tat geschah zwischen 10:50 Uhr und 11:00 Uhr in der Straße „Auf der Heide“ in Isernhagen. Eine 86-jährige Bewohnerin traf in ihrem Haus auf einen unbekannten Mann und wurde im weiteren Verlauf körperlich angegriffen. Sie erlitt leichte Verletzungen.

Der Mann flüchtete anschließend ohne Beute mit einem Fahrrad.

84-Jährige lebensgefährlich verletzt

Eine weitere Raubtat ereignete sich zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr in einem Wohnhaus an der Potsdamer Straße in Altwarmbüchen. Dort wurde eine 84-jährige Bewohnerin lebensgefährlich verletzt.

Der Täter durchsuchte nach Angaben der Polizei das Wohnhaus und entwendete hochwertigen Schmuck. Gegen 14:00 Uhr fand der Ehemann die Seniorin und brachte sie anschließend in medizinische Behandlung. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Vor der Tat war im Bereich des Wohnhauses ein unbekannter Mann mit Cap und Fahrrad aufgefallen. Ob dieser Mann mit der Tat in Verbindung steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise

Nach Bekanntwerden der Taten leitete die Polizei Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Ein Tatverdächtiger konnte bislang nicht identifiziert werden.

Gesucht werden Zeuginnen und Zeugen, die zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr im Bereich der Straßen „Auf der Heide“ in Isernhagen und Potsdamer Straße in Altwarmbüchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Von besonderem Interesse sind Hinweise zu einem Mann mit Fahrrad. Der Kriminaldauerdienst Hannover nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Streifenwagen

Aktenzeichen XY Silbersee: Polizei hofft auf Hinweise

18. August 2026/in Polizei

Polizei Hannover sucht über Aktenzeichen XY nach Beobachtungen aus der Nacht zum 24. August 2025.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Der Fall eines getöteten 67-Jährigen am Silbersee wird am Mittwoch bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Mit der Ausstrahlung zu Aktenzeichen XY Silbersee hofft die Polizei Hannover auf neue Hinweise zu dem bislang ungeklärten Tötungsdelikt.

Im Mittelpunkt stehen Beobachtungen vom Abend des 23. August 2025 und aus den frühen Morgenstunden des folgenden Tages im Bereich des Silbersees.

Mann am Silbersee tot aufgefunden

Ein Passant hatte den damals 67-jährigen Mann am 24. August 2025 gegen 06:30 Uhr leblos in einem Gebüsch neben einem Feldweg entdeckt. Einsatz- und Rettungskräfte trafen schnell ein, ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben nach Polizeiangaben, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Eine tatverdächtige Person ist bislang nicht ermittelt.

Der aus Langenhagen stammende Mann hielt sich nach bisherigen Erkenntnissen am Abend des 23. August 2025 im Bereich des Silbersees auf. Er trug eine blaugraue Sweatshirt-Jacke, eine blaue Jeans und hellbraune Halbschuhe. Zudem hatte er ein Fahrrad mit tiefem Einstieg bei sich.

Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen

Für die Ermittlungen zu Aktenzeichen XY Silbersee sucht die Polizei vor allem Personen, die den Mann an diesem Abend gesehen haben oder zwischen 21:40 Uhr und den frühen Morgenstunden Beobachtungen am Silbersee gemacht haben.

Der Fall wird am Mittwoch, 19. August 2026, ab 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Die Polizei Hannover erhofft sich von der bundesweiten Ausstrahlung neue Hinweise.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch Personen, die ihre damaligen Beobachtungen bislang für unbedeutend hielten, werden gebeten, sich zu melden.

Neues Rathaus Hannover von oben

Sicherheitsbericht 2025: Weniger Straftaten in Hannover

13. August 2026/in Hannover

Stadt, Polizei und aha ziehen gemeinsame Bilanz zu Kriminalität, Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum.

HANNOVER (redu) – Die Sicherheit in Hannover hat sich 2025 in wesentlichen Bereichen verbessert. Laut gemeinsamem Sicherheitsbericht von Stadt und Polizeidirektion sank die Zahl der erfassten Straftaten um 7,2 Prozent auf 67.087. Auch Gewaltkriminalität, Messerangriffe und Jugendgewalt gingen zurück.

Der Bericht verbindet die Kriminalitätsentwicklung mit der Arbeit von Polizei und kommunalen Ordnungsbehörden sowie den Bereichen Sauberkeit und Abfallentsorgung. Zugleich bleiben Gewaltkriminalität und Messerangriffe zentrale Herausforderungen.

Die Sicherheit in Hannover zeigt nach den Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik eine positive Entwicklung. 2024 waren noch 72.317 Straftaten erfasst worden. Mit 67.087 Fällen im Jahr 2025 liegt die Gesamtkriminalität auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote von 59 auf 61 Prozent.

Die Gewaltkriminalität sank um rund neun Prozent, die Zahl der Messerangriffe um rund acht Prozent. Bei der Jugendgewalt ging die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen von 461 auf 341 zurück. Das entspricht einem Rückgang um 26 Prozent.

Gewalt und Messerangriffe bleiben Schwerpunkte

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten wertete die Entwicklung als wichtiges Signal für die gemeinsame Arbeit. Zugleich betonte sie, dass sich die Sicherheitsbehörden auf den Ergebnissen nicht ausruhen dürften. Die Bekämpfung von Gewaltkriminalität und Messerangriffen bleibe ein Schwerpunkt.

Auch Oberbürgermeister Belit Onay hob die Zusammenarbeit hervor. Die Stadt setze auf sichtbare Präsenz, konsequentes Handeln, Prävention und Sauberkeit. Dabei arbeite Hannover gemeinsam mit Polizei, aha und weiteren Partnern.

Ordnungsdienst verstärkt Kontrollen

Der Städtische Ordnungsdienst wurde personell verstärkt. Seine Kontrollen nahmen 2025 von 12.439 auf 21.905 zu. Das entspricht einem Plus von 76,1 Prozent. Seit dem 1. Juli 2025 sind zudem Ordnungsbotschafterinnen und Ordnungsbotschafter im Einsatz. Laut Sicherheitsbericht beruhen die höheren Zahlen auch auf einer gestiegenen Kontrolldichte und einer verbesserten Erfassung.

Bei der Parkraumüberwachung sollen künftig Scan-Cars eine höhere Kontrolldichte ermöglichen. Nach Angaben des Berichts kann ein Scan-Fahrzeug in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Fahrzeuge überprüfen wie bei herkömmlichen Fußkontrollen. Mögliche Verstöße werden weiterhin von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprüft.

Im Umfeld des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt arbeiten Stadt, Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit, aha und weitere Partner zusammen. Dazu gehören gemeinsame Streifen, Schwerpunktkontrollen und ein kontinuierlicher Austausch. Im Fokus stehen unter anderem Raubdelikte, Körperverletzungen und Messerangriffe.

Ordnungsdezernent Axel von der Ohe verwies auf die Bedeutung von Präsenz, kurzen Reaktionswegen und der Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Ziel sei es, Sicherheit und Sauberkeit in allen Stadtteilen und im täglichen Miteinander erlebbar zu machen.

Sauberkeit fließt in Sicherheitsbericht ein

Seit 2023 gehört auch die Jahresbilanz von aha zum gemeinsamen Sicherheitsbericht. Damit werden Sauberkeit, Aufenthaltsqualität und das subjektive Sicherheitsempfinden in die Betrachtung des öffentlichen Raums einbezogen.

Im Jahr 2025 wurden rund 1.484 Tonnen illegaler Abfälle entsorgt und an 29.156 Stellen Abfallablagerungen beseitigt. Die Müllmelde-App nutzten 67.108 Menschen.

Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung bei aha, bezeichnete Stadtsauberkeit als wesentlichen Bestandteil für das Sicherheitsgefühl. Gepflegte Straßen und Plätze steigerten die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Der vollständige Sicherheitsbericht ist über die Internetseite der Landeshauptstadt Hannover abrufbar.

Hoher Sachschaden bei Firmenbrand

Brand in Hannover: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

12. August 2026/in Polizei

Nach dem Feuer in einem Firmengebäude an der Tiestestraße sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.

HANNOVER (redu) – Nach dem Brand eines Firmengebäudes in der Tiestestraße in der Nacht zu Mittwoch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Das Gebäude und mehrere Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache und bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Fahrzeuge und Teile des Gebäudes in Flammen

Gegen 01:25 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu dem Firmengelände in der Tiestestraße alarmiert. Nach den bisherigen Untersuchungen der Brandermittler geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten unter anderem Fahrzeuge und Teile des Firmengebäudes. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf größere Bereiche der Lagerhalle über.

Während des Brandes waren mehrere Explosionen wahrnehmbar. Nach ersten Erkenntnissen dürften sie auf Gasflaschen zurückzuführen sein, die dort gelagert waren.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Feuerwehr brachte den Brand mit einem Großaufgebot unter Kontrolle. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

Noch in der Nacht nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Firmengebäude und mehrere auf dem Gelände abgestellte Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund zwei Millionen Euro.

Gesucht werden Personen, die in der Nacht zu Mittwoch im Bereich der Tiestestraße oder angrenzender Straßen verdächtige Personen, Fahrzeuge oder andere Auffälligkeiten beobachtet haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Blaulichtmeile 2024 in Langenhagen

Blaulichtmeile Langenhagen zeigt mehr als 40 Einsatzfahrzeuge

1. August 2026/in Region Hannover

Am 9. August präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Arbeit auf dem Marktplatz.

LANGENHAGEN (redu) – Die Blaulichtmeile Langenhagen bringt am Sonntag, 9. August 2026, mehr als 40 Einsatzfahrzeuge auf den Marktplatz. Von 11 bis 18 Uhr präsentieren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Technik sowie zahlreiche Vorführungen und Mitmachangebote für Familien.

Nach der Premiere mit mehr als 10.000 Gästen findet der Aktionstag zum zweiten Mal statt. Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit haupt- und ehrenamtlicher Einsatzkräfte.

Die Blaulichtmeile Langenhagen erstreckt sich über den Marktplatz und die umliegenden Veranstaltungsflächen. Zu den angekündigten Programmpunkten gehören Fahrzeugausstellungen, technische Vorführungen und Angebote, bei denen die Gäste selbst aktiv werden können.

Polizeihubschrauber landet auf dem Gelände

Erstmals soll der Polizeihubschrauber „Phoenix“ bei der Veranstaltung zu sehen sein. Nach seiner Landung können Besucher das Fluggerät aus der Nähe betrachten und mit der Besatzung sprechen. Der Hubschrauber bleibt voraussichtlich etwa zwei Stunden vor Ort.

Die Stadtfeuerwehr ermöglicht es unter anderem, Schutzkleidung anzuprobieren, eine Türöffnung zu testen und eine Drehleiter zu besteigen. Die Stadtjugendfeuerwehr zeigt Löschübungen für Kinder und informiert über ihre Nachwuchsarbeit.

Die Polizei Hannover bringt neben einem Streifenwagen eine Kletterwand, eine Klimmzugstation und einen Air-Hockey-Tisch mit. Außerdem sind Angebote der Puppenbühne sowie Informationen zur Diensthundestaffel, zur technischen Prävention und zu den beruflichen Möglichkeiten bei der Polizei vorgesehen.

Organisationen stellen ihre Technik vor

An dem Aktionstag beteiligen sich unter anderem die Flughafenfeuerwehr Hannover, das Technische Hilfswerk, die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, das Hauptzollamt Hannover und die Bundeswehr. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz informiert über Vegetationsbrandbekämpfung und Herausforderungen im Katastrophenschutz.

Ab 13 Uhr tritt die Band IT AIN’T US auf. Zum weiteren Programm gehören Kinderschminken, eine Hüpfburg, Reanimationstrainings, Brandschutzaktionen und Modellbauvorführungen. Bei der abschließenden Löschübung setzt die Feuerwehr ein Holzhaus kontrolliert in Brand und demonstriert die Brandbekämpfung.

Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Autofahrer können den kostenlosen Parkplatz an der Schützenstraße nutzen.

Polizeibeamtin

Sicherheit beim Maschseefest: Polizei gibt Hinweise

23. Juli 2026/in Polizei

Veranstaltungswache, Videoüberwachung und Präventionsangebote begleiten das Fest rund um den Maschsee.

HANNOVER (redu) – Zum Maschseefest 2026 und den parallel stattfindenden Finals informiert die Polizei über Verkehrssperrungen, Anreisemöglichkeiten und Präventionsangebote. Zur Sicherheit beim Maschseefest gehören Einsatzkräfte vor Ort, eine Veranstaltungswache am Kurt-Schwitters-Platz und Videoüberwachung am Nordufer.

Bis zum 9. August werden zahlreiche Besucherinnen und Besucher rund um den Maschsee erwartet. Die Polizei empfiehlt, möglichst ohne Auto anzureisen.

Die Sicherheit beim Maschseefest umfasst nach Angaben der Polizei neben mobilen Einsatzkräften auch eine Veranstaltungswache, Kameras am Nordufer sowie Präventions- und Awareness-Angebote. Gleichzeitig führen das Fest und die Finals zu umfangreichen Einschränkungen im Straßen- und Radverkehr.

Sperrungen rund um den Maschsee

Das Arthur-Menge-Ufer ist zwischen dem Parkplatz Robert-Enke-Straße und dem Kurt-Schwitters-Platz bis Montag, 11. August, für den Autoverkehr gesperrt. Die Buslinien 100 und 200 sind grundsätzlich ausgenommen.

Während des Abbaus der gastronomischen Einrichtungen am Sonntag, 10. August, und Montag, 11. August, können auch Linienbusse das Arthur-Menge-Ufer nicht nutzen. Radfahrende dürfen während des Abbaus ausschließlich den nördlichen Radweg befahren.

Das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist bis Montag, 27. Juli, ab der Riepestraße für Autos gesperrt. Von Montag, 27. Juli, bis Donnerstag, 30. Juli, ist dort wegen Abbauarbeiten auch die Veloroute nicht nutzbar. Radfahrende können auf den gegenüberliegenden Radweg ausweichen.

Die Culemannstraße bleibt bis Mittwoch, 29. Juli, für Autos gesperrt. Zwischen Friederikenplatz und Kurt-Schwitters-Platz gilt die Sperrung auch für den Radverkehr. Die Willy-Brandt-Allee wird während der Finals ab der Einmündung Bleichenstraße zeitweise gesperrt. Auch am Neuen Rathaus, am Opernplatz und an der Leinewelle kommt es zu Einschränkungen. Der Platz der Menschenrechte kann bis Dienstag, 28. Juli, nicht mit dem Auto umfahren werden.

Bis zu diesem Tag sind außerdem die Georgstraße, die Ständehausstraße und die Schloßstraße für den Autoverkehr gesperrt. Die Bushaltestelle Kröpcke wird bis Freitag, 31. Juli, nicht angefahren. Der Parkplatz Robert-Enke-Platz ist bis Montag, 27. Juli, gesperrt. Die Veloroute im Bereich Sportpark und Robert-Enke-Parkplatz bleibt bis Mittwoch, 12. August, geschlossen. Eine Umleitung über die Beuermannstraße und die Robert-Enke-Straße ist ausgeschildert. Auf dem Rudolf-Hillebrecht-Platz ist das Parken von Donnerstag, 23. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, nicht möglich.

Provisorische Wege für Radfahrende

Auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wird während des Festes ein befestigter Radweg eingerichtet. Stadteinwärts verläuft er zwischen Altenbekener Damm und Kurt-Schwitters-Platz auf der Fahrbahn an der Ostseite. Der reguläre Radweg direkt am Maschsee steht während der Veranstaltung nicht zur Verfügung. Auf dem Arthur-Menge-Ufer wird zwischen Karl-Thiele-Weg und Kurt-Schwitters-Platz zusätzlich ein provisorischer Radweg eingerichtet.

In der westlichen Südstadt kann der Bereich zwischen Maschsee und Hildesheimer Straße während der Hauptanreisezeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrstellen sind mit Personal besetzt. Eine Durchfahrt ist nur mit gültiger Erlaubnis möglich.

Während der Finals gelten am Donnerstag, 23. Juli, von 14 bis 20 Uhr, am Freitag, 24. Juli, von 14 bis 22 Uhr und am Samstag, 25. Juli, von 12 bis 22.30 Uhr angepasste Sperrzeiten. An den weiteren Veranstaltungstagen wird mittwochs und donnerstags von 17 bis 20 Uhr gesperrt. Freitags gelten die Einschränkungen von 17 bis 22 Uhr, samstags von 17 bis 22.30 Uhr.

Zusätzliche Verkehrsbehinderungen sind am Samstag, 1. August, rund um das Stadion möglich. Dort findet um 14 Uhr die Saisoneröffnung von Hannover 96 gegen PEC Zwolle statt.

Veranstaltungswache am Kurt-Schwitters-Platz

Die Polizei empfiehlt Besucherinnen und Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen. Wer nicht vollständig auf das Auto verzichten kann, sollte Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen nutzen.

Am Kurt-Schwitters-Platz wird in Höhe des Sprengelmuseums eine Veranstaltungswache eingerichtet. Sie ist montags bis samstags ab 18 Uhr und sonntags ab 16 Uhr geöffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher unter anderem Anzeigen erstatten oder Hinweise geben. Zusätzlich ist die Polizei mobil auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs und ansprechbar. Wie im Vorjahr überwacht die Polizei das Maschseefest mit mehreren Kameras im Bereich des Nordufers. Die videoüberwachten Bereiche sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet.

Schutz vor Taschendiebstahl

Die Polizei rät, nur notwendiges Bargeld und benötigte Zahlungskarten mitzunehmen. Bargeld, Kreditkarten und Ausweispapiere sollten in verschiedenen verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper getragen werden. Hand- und Umhängetaschen sollten geschlossen an der Körpervorderseite bleiben oder unter den Arm geklemmt werden. Handtaschen sollten nicht an Stuhllehnen gehängt oder unbeaufsichtigt abgestellt werden.

Während des gesamten Maschseefestes bietet der Veranstalter zudem Unterstützung für Menschen in Notsituationen an. Zum Awareness-Konzept gehören die „Saferspaces App“ sowie geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter vor Ort.

Blaulicht

Schüsse Groß-Buchholz: Polizei sucht weitere Zeugen

9. Juli 2026/in Polizei

Nach den Schüssen auf einen roten Toyota Yaris in Hannover-Groß-Buchholz hofft die Polizei auf weitere Hinweise und Videoaufnahmen aus dem Umfeld des Tatorts.

HANNOVER – Nach den Schüssen Groß-Buchholz auf einen mit mehreren Personen besetzten Pkw bittet die Polizei Hannover weitere Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Gesucht werden insbesondere Videoaufnahmen, die Hinweise auf Tatbeteiligte oder deren Fluchtweg liefern könnten.

Die Ermittlungen zum versuchten Totschlag dauern an. Nach Angaben der Polizei könnten private Videoaufzeichnungen entscheidende Hinweise zur Aufklärung des Falls liefern.

Videoaufnahmen könnten entscheidend sein

Bereits in der Nacht zum Samstag, 4. Juli 2026, fuhr ein roter Toyota Yaris gegen 03:20 Uhr mit mehreren Insassen auf der Silberstraße. Zwischen der Einmündung Pinkenburger Straße und der Groß-Buchholzer Straße wurden mehrere Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben.

Der 25 Jahre alte Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde von seinen Begleitern in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei flüchtete unter anderem ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger vom Tatort.

Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte das mutmaßliche Fluchtfahrzeug, ein roter Kleinwagen, den Kapellenbrink. Die weitere Fluchtrichtung ist bislang unklar.

Die Kriminalpolizei Hannover bittet Personen, die bislang noch keinen Kontakt zur Polizei hatten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. Von besonderem Interesse sind Aufzeichnungen privater Videoüberwachungsanlagen an oder auf Grundstücken, die Rückschlüsse auf Tatbeteiligte oder deren Bewegungsrichtungen zulassen könnten.

Polizei mit Blaulicht

Motorrad in Hannover-Wettbergen gestohlen – Polizei bittet um Hinweise

8. Juli 2026/in Polizei

Ermittler bitten Anwohner, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder verdächtige Beobachtungen zu achten.

HANNOVER – Nach einem Harley-Davidson Diebstahl im Stadtteil Wettbergen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Das Motorrad verschwand zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag aus der Tresckowstraße im Bereich der Leuningerstraße.

Die Ermittlungen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz dauern an. Bislang gibt es weder Hinweise auf die Täter noch auf den Verbleib des Motorrads.

Motorrad verschwindet über Nacht

Nach bisherigen Erkenntnissen der Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover stellte der Eigentümer seine Harley-Davidson FXSTD am Samstag, 4. Juli 2026, gegen 18:30 Uhr ordnungsgemäß am Fahrbahnrand ab. Als er das Motorrad am Sonntag, 5. Juli, gegen 10:00 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er den Diebstahl fest und verständigte die Polizei.

Trotz eingeleiteter Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnte das Motorrad bislang nicht aufgefunden werden. Der geschätzte Wert des Fahrzeugs beträgt rund 14.000 Euro.

Polizei bittet Anwohner um Aufmerksamkeit

Nach Erkenntnissen aus vergleichbaren Fällen werden gestohlene Motorräder nach der Tat mitunter zunächst in der Nähe des Tatortes unter Abdeckplanen versteckt und erst später weitertransportiert.

Die Polizei bittet deshalb insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Wettbergen, auf abgestellte Motorräder unter Planen oder andere verdächtige Beobachtungen zu achten.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den bislang unbekannten Tätern oder Täterinnen oder zum Verbleib der Harley-Davidson geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 

Schützenausmarsch in Hannover

Schützenausmarsch Hannover zieht rund 150.000 Besucher an

5. Juli 2026/in Hannover

DRK und Polizei ziehen nach dem traditionellen Umzug eine positive Bilanz.

HANNOVER – Der Schützenausmarsch Hannover hat am Samstag rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt gelockt. Rund 10.000 Teilnehmende zogen vom Neuen Rathaus über die traditionelle Strecke bis zum Festplatz. Nach dem Umzug zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz.

Der Schützenausmarsch zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover und bringt jedes Jahr Vereine, Musikzüge sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt zusammen.

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Die Clinic-Clowns  sorgten auf der Strecke für gute Laune © Bernd Günther

Rund 10.000 Teilnehmende auf der Strecke

Um 10 Uhr gab Schützenpräsident Andreas Schnelle mit dem Kommando „Doubliertritt, Marsch!“ das Startsignal für den traditionellen Ausmarsch. Die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten die etwa dreieinhalb Kilometer lange Strecke vom Neuen Rathaus bis zum Festplatz zurück.

Entlang der Strecke verfolgten nach Veranstalterangaben rund 150.000 Menschen den Umzug. Besonders an den Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee sowie entlang der Innenstadt säumten zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg der Schützinnen, Schützen und Musikzüge.

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Die Besucher am Ballhof genossen den Ausmarsch. © Bernd Günther

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Musikerinnen, Musiker sowie die Schützinnen und Schützen vor dem Start auf dem Platz der Menschenrechte. Er bezeichnete den Ausmarsch als Höhepunkt des Schützenfestes und betonte den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung.

Mehr als 150 Vereine sowie rund 100 Musikzüge, Unternehmen und Hilfsorganisationen aus Stadt und Region beteiligten sich in diesem Jahr am Umzug. Zahlreiche Festwagen ergänzten den Zug.

Nach Abschluss des Ausmarsches zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz. „Mit 16 kleineren sanitätsdienstlichen Versorgungen und nur drei Transporten in Krankenhäuser verlief der Sanitätsdienst entlang der Ausmarschstrecke erfreulich ruhig“, sagte Florian Peters, Einsatzleiter des DRK.

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Das Deutsche Rote Kreuz konnte eine positive Bilanz ziehen. © Bernd Günther

Schützenausmarsch in Hannover: Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen – Ausmarsch und Drohnen

Schützenausmarsch in Hannover: Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen

2. Juli 2026/in Hannover

Von 8 bis 16 Uhr müssen Autofahrende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Zudem gilt eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen.

HANNOVER (redu) – Der Schützenausmarsch sorgt am Sonntag, 5. Juli, für erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Zwischen 8 und 16 Uhr werden zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt. Die Polizei empfiehlt, für Fahrten ins Zentrum Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad zu nutzen.

Der traditionelle Festumzug zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover. Damit die Veranstaltung sicher stattfinden kann, richtet die Polizei entlang der gesamten Strecke umfangreiche Verkehrssperren ein.

Umfangreiche Sperrungen entlang der Strecke

Am Sonntag zieht der Schützenausmarsch vom Platz der Menschenrechte durch die Innenstadt bis zum Schützenplatz. An dem traditionellen Festumzug nehmen zahlreiche Kapellen, Fanfarenzüge sowie Schützen- und Tanzvereine aus dem Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland teil.

Die Verkehrssperrungen betreffen unter anderem den Platz der Menschenrechte, den Friedrichswall, die Osterstraße, die Schmiedestraße, die Leinstraße, die Karmarschstraße, den Friederikenplatz, die Lavesallee, die Waterloostraße sowie die Willy-Brandt-Allee bis zum Schützenplatz.

Nach Angaben der Polizei werden die Sperrstellen so eingerichtet, dass eine weiträumige Umfahrung möglich bleibt. Während des Umzuges ist ein Verlassen der Innenstadt mit dem Auto aufgrund der Länge des Festzuges und der Sicherheitsmaßnahmen jedoch grundsätzlich nicht möglich. Autofahrende sollten insbesondere den Bereich rund um den Schützenplatz, das Nordufer des Maschsees sowie den Bereich zwischen Neuem Rathaus und Friederikenplatz meiden.

Polizei empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel

Die Polizei rät Besucherinnen und Besuchern, möglichst auf Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad umzusteigen. Wer von außerhalb anreist, sollte die ausgeschilderten Park-and-Ride-Parkplätze nutzen und anschließend den öffentlichen Nahverkehr verwenden. Kurzfristige Einschränkungen bei Bus und Stadtbahn sind ebenfalls möglich.

Für die Einsatzleitung wird außerdem eine polizeiliche Drohne eingesetzt. Sie soll einen Überblick über das Veranstaltungsgeschehen ermöglichen und potenzielle Störungen frühzeitig erkennen. Nach Angaben der Polizei werden personenbezogene Daten nur erhoben oder gespeichert, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

Schützenausmarsch in Hannover: Polizei warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen – Drohnenverbotszone

Flugverbotszone für private Drohnen beim Ausmarsch © KI

Zusätzlich gilt am Sonntag von 7 bis 15 Uhr eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen im Umkreis von einem Kilometer um das Neue Rathaus. Der Drohneneinsatz der Polizei ist von dieser Regelung ausgenommen.

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