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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Ballerkalle

Schützenfest Hannover 2025: Tradition mit frischem Gesicht

2. Juli 2025/in Hannover

Neues Erscheinungsbild, Schutzkonzept und barrierefreie Angebote beim größten Schützenfest der Welt.

HANNOVER (redu). Das 496. Schützenfest Hannover beginnt am 4. Juli. Mit neuem Design, erweitertem Schutzkonzept und einem inklusiveren Angebot soll das Traditionsfest moderner und offener werden. Erwartet werden rund 200 Schausteller auf dem zehn Hektar großen Festplatz. Neu ist nicht nur das Erscheinungsbild – auch das Sicherheits- und Pflegeangebot wurde ausgebaut.

Das Schützenfest Hannover, das größte seiner Art weltweit, findet vom 4. bis zum 13. Juli 2025 statt. Es blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück. Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Schützenplatz in eine bunte Festlandschaft mit Fahrgeschäften, Festzelten und kulinarischen Angeboten.

Auf einer Fläche von rund zehn Hektar sind über 200 Schaustellerinnen und Schausteller vertreten. Angeboten werden mehr als 20 Fahr- und Belustigungsgeschäfte, drei Festzelte, etwa 50 Spiel- und Schießbuden sowie zahlreiche Imbiss- und Süßwarenstände.

Angebote für Familien und Kinder

Besonderes Augenmerk liegt erneut auf der Familienfreundlichkeit. Elf Kinderattraktionen, ein Kasperletheater und viele Spielgeschäfte sind speziell für junge Gäste vorgesehen.

Der Familientag am Mittwoch, 9. Juli, bietet zudem Vergünstigungen mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf viele Angebote.

Modernisierung des Erscheinungsbilds

Das visuelle Erscheinungsbild des Schützenfestes wurde vollständig überarbeitet. Ziel ist es, das Fest frischer, offener und vielfältiger zu präsentieren.

Erstmals gibt es ein jährlich wechselndes Festmotiv, das für Wiedererkennbarkeit sorgen soll. Die Stadt Hannover stellt 80.000 Euro für eine erweiterte Werbekampagne zur Verfügung.

Werbemaßnahmen umfassen Citylights, Großflächenplakate, Litfaßsäulen und Straßenbanner in der Innenstadt sowie Zaunplakate im Umland. Zusätzlich laufen mehrwöchige Kampagnen im Fahrgast-TV und auf sozialen Netzwerken.

Erweitertes Schutz- und Fürsorgekonzept

Ein zentraler Bestandteil des diesjährigen Festes ist das erweiterte Schutzkonzept unter dem Motto „Gemeinsam. Aufmerksam.“

Das Konzept berücksichtigt die Bedürfnisse aller Gäste und Akteure. Es umfasst unter anderem einen QR-Code für direkten Kontakt zum SupportTEAM, einen betreuten Rückzugsraum und die verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften am zentralen Gilde-Tor.

Das SupportTEAM besteht aus 14 Personen und ist täglich von 17 Uhr bis etwa 3 Uhr im Einsatz. Es bietet niedrigschwellige Hilfe an. Der Rückzugsraum ist zu denselben Zeiten geöffnet und soll einen sicheren Ort für alle bieten, die sich überfordert fühlen.

Barrierefreiheit: Toilette für alle

Ein inklusiver Meilenstein ist die Einrichtung einer barrierefreien Pflegetoilette in der Nähe des Kasperletheaters.

Auf Initiative des Vereins INTENSIVkinder Niedersachsen e.V. wurde ein spezieller WC-Container mit Pflegeliege eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und soll deren Teilhabe am Fest erleichtern.

Neue Attraktionen und Festbereiche

Von den 500 Bewerbungen wurden 200 Anbieter ausgewählt – ein Zeichen für hohe Vielfalt und Qualität. Unter den Neuheiten sind das Laufgeschäft „Spaßallee“ mit Wasserspielen und die Riesenschaukel Best XXL, die 45 Meter hoch ist und bis zu 126 km/h erreicht.

Die gastronomischen Angebote reichen vom Alt-H-Zelt über das beliebte Gay-People-Zelt bis zum neuen Irish-Pub-Biergarten „The Black House“, der Whisky-Tastings und Live-Musik bietet.

Programm für Seniorinnen und Senioren

Am Montag, 7. Juli, findet im Biergarten Marris das Format „Kaffee am Riesenrad“ statt. Für 10 Euro erhalten Gäste zwischen 15 und 17 Uhr Kaffee und Kuchen mit musikalischer Begleitung durch das Duo „Dick und Durstig“.

Tickets sind bei der Hannover Tourist Information oder direkt auf dem Festplatz erhältlich.

Höhepunkt: Der weltgrößte Schützenausmarsch

Am Sonntag, 6. Juli, startet um 10 Uhr am Neuen Rathaus der weltgrößte Schützenausmarsch.

Mehr als 150 Vereine, über 100 Musikzüge und zahlreiche Festwagen nehmen teil. Der Umzug mit rund 10.000 Beteiligten erstreckt sich über zehn Kilometer und wird vom NDR live übertragen.

Tribünenplätze am Ballhofplatz und der Bruchmeisterallee sind über eventim.de buchbar.

Schulsanitätsdienst

Leibnizschule gewinnt Schulsanitäts-Wettkampf

30. Juni 2025/in Hannover

Johanniter richten jährlichen SSD-Wettkampf in Hannover aus.

HANNOVER (redu). Schulsanitäter aus Hannover haben beim jährlichen Johanniter-Wettkampf ihre Kenntnisse in Erster Hilfe unter Beweis gestellt. Das Team der Leibnizschule sicherte sich 2025 den ersten Platz.

Beim dritten Schulsanitäts-Wettkampf der Johanniter in Hannover haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen ihre Fähigkeiten in Theorie und Praxis unter Beweis gestellt. Austragungsort war in diesem Jahr die Ricarda-Huch-Schule in Hannover-List. Insgesamt nahmen acht Teams von fünf Schulen teil, darunter auch ein kurzfristig gebildetes Mixed-Team.

Der Wettbewerb bestand aus einem theoretischen Test sowie mehreren praktischen Prüfungen. In Zweierteams mussten die Teilnehmenden chirurgische und internistische Szenarien lösen, zum Beispiel die Versorgung einer Schnittverletzung oder das Erkennen eines Kreislaufkollapses. Weitere Aufgaben waren klassische Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Abnehmen eines Motorradhelms und das Lagern von Verletzten in der stabilen Seitenlage.

Bewertet wurden die jungen Helferinnen und Helfer von Auszubildenden im Rettungsdienst. Die angehenden Notfallsanitäter begleiteten die Schulsanitäter durch die Szenarien, gaben Rückmeldungen und beurteilen die Vorgehensweise. Mehrfach lobten sie die guten Kenntnisse und das professionelle Auftreten der Schüler.

Organisiert wurde der Wettkampf von Michael Jakobson, SSD-Koordinator beim Johanniter-Ortsverband Hannover-Wasserturm, und Volker von Boetticher, Leiter der SSD-Arbeitsgemeinschaft an der Ricarda-Huch-Schule. Von Boetticher hob hervor, dass der Schulsanitätsdienst an seiner Schule mit einem digitalen Dienstplan und einer App arbeitet. Alarmmeldungen laufen über das Sekretariat. Laut von Boetticher ist der SSD für das Kollegium eine wichtige Unterstützung.

Den Sanitsdienst vor Ort sicherte Katharina Jaschinski, ehemalige Schulsanitäterin der Ricarda-Huch-Schule. Sie absolviert derzeit einen Freiwilligendienst bei den Johannitern und arbeitet als Rettungssanitäterin. Sie sieht den SSD als gute Vorbereitung für ihre jetzige Tätigkeit.

Am Ende des Wettkampfs ging der erste Platz an das Team der Leibnizschule. Platz zwei erreichte die Käthe-Kollwitz-Schule, Platz drei die Ricarda-Huch-Schule II. Johanniter-Koordinator Jakobson überreichte den Wanderpokal und lobte das Engagement der über 130 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter in Hannover. Der nächste Wettkampf soll 2026 an der Leibnizschule stattfinden.

PS Days 2025

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an

29. Juni 2025/in Hannover

Mehr als 47.000 Besucher erleben Motorsport, Tuning und Stars.

HANNOVER (redu). Mit rund 47.000 Besuchern vor Ort und mehr als 100.000 digitalen Zuschauern haben die PS Days 2025 in Hannover einen neuen Rekord aufgestellt. Drei Tage lang bot das Festival Motorsport, Tuning-Innovationen und Show-Highlights.

Mehr als 47.000 Menschen besuchten am Wochenende das Messegelände in Hannover, um die PS Days 2025 zu erleben. Neben aufwendig getunten Privatfahrzeugen standen auch hochkarätige Motorsport-Events im Mittelpunkt. Über 100.000 weitere Fans verfolgten das Geschehen online.

Erstmals rückte die digitale Creator-Szene stärker ins Rampenlicht. MontanaBlack und zahlreiche bekannte Influencer präsentierten ihre Fahrzeuge in der GÖNRGY Hall of Fame. Gleichzeitig sorgten sie mit Livestreams für große Reichweiten.

Auf der Viertelmeile zeigten Fahrzeuge mit mehr als 1.000 PS der L8-Night-Crew ihre Leistung. In der Drift Area lieferten sich europäische Top-Fahrer packende Duelle in der AvD Drift Championship. Sieger wurde Maxi Grimm aus Deutschland.

Neu war in diesem Jahr die FMX-Show mit internationalen Freestyle-Motocross-Profis. Sprünge bis zu zehn Meter Höhe sorgten für Staunen beim Publikum.

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an – BGPress 1318077

Die Tuningszene der Frauen wurde mit einer speziellen Ladies Lounge vorgestellt. © Bernd Günther

Ein weiteres Highlight war die Ladies Lounge. Sie bot Raum für Frauen in der Szene, Austausch und Vernetzung. Laut Foxed-Geschäftsführerin Martyna Jezewicz ist die Lounge ein Ort für Kreativität und Empowerment.

Im Finale der Hot Wheels Legends Tour setzte sich Heiko Behrend mit einem Manga-Style Honda Civic durch. Sein Fahrzeug wird nun als 1:64-Modell umgesetzt.

PS Days 2025: Festival zieht Zehntausende an – BGPress 1318149

Community Garage in der Halle 27. © Bernd Günther

In der Community Garage stellten 355 Privatbesitzer ihre Fahrzeuge aus. Darunter das Vater-Sohn-Duo Wegner, das zwei BMWs mit bis zu 700 PS zeigte.

Unternehmen zogen ebenfalls positive Bilanz. Viele zeigten neue Produkte und führten Fachgespräche. Die nächsten PS Days sind für den 3. bis 5. Juli 2026 geplant.

Küchenbrand

Küchenbrand in Oberricklingen: Eine Person verletzt

29. Juni 2025/in Hannover

Schneller Einsatz verhindert Ausbreitung – Straße war voll gesperrt.

HANNOVER (redu). Ein Küchenbrand in Hannover-Oberricklingen hat in der Nacht zu Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Eine Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

In der Nacht zu Sonntag gegen 0:50 Uhr meldeten Anwohner der Göttinger Chaussee im Stadtteil Oberricklingen der Regionsleitstelle einen Brand in einer Wohnung. Die Schilderungen über den Notruf deuteten auf ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr hin. Daraufhin alarmierte die Leitstelle umgehend den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, die Freiwilligen Feuerwehren Ricklingen und Bornum sowie den Rettungsdienst.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten eine Mutter und ihr Kind die betroffene Wohnung bereits eigenständig verlassen. Sie blieben unverletzt. Eine weitere Person, ein Mann, befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Brandwohnung. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps in die verrauchte Wohnung vor, lokalisierten das Feuer in der Küche und bekämpften die Flammen mit zwei Löschrohren. Parallel suchten sie nach der vermissten Person, die schließlich über das Treppenhaus gerettet werden konnte.

Der Mann erlitt Brandverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein hannoversches Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr setzte nach den Löscharbeiten Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude von giftigen Brandgasen zu befreien. Die betroffene Wohnung ist nach Angaben der Feuerwehr vorerst unbewohnbar.

Während des Einsatzes musste die Göttinger Chaussee für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Über die Ursache des Feuers und die Höhe des entstandenen Schadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ermittlung der Polizei übergeben.

Wasserrettungseinsatz

Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos

29. Juni 2025/in Hannover

Rettungskräfte in Hannover finden keine Person nach gemeldetem Notruf.

HANNOVER (redu). In Hannover hat ein Wasserrettungseinsatz am Mittellandkanal am Samstagabend kein Ergebnis gebracht. Trotz großangelegter Suche durch Feuerwehr, Polizei, DLRG und Rettungsdienst wurde keine Person gefunden.

Am Samstag gegen 18:20 Uhr meldeten Passanten eine mutmaßlich hilflose Person am Ufer des Mittellandkanals im Stadtteil List. Die Regionsleitstelle Hannover löste daraufhin einen großangelegten Rettungseinsatz aus. Neben Feuerwehr und DLRG mit mehreren Booten waren auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft.

Die Einsatzkräfte suchten das betroffene Gebiet mit Rettungsbooten über und Tauchern unter Wasser ab. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen im Einsatz. Nach mehreren Stunden, in denen alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, brach die Einsatzleitung die Suche gegen 20:50 Uhr ohne Ergebnis ab.

Die Hintergründe des Notrufs sind bislang unklar. Ob tatsächlich eine Person in Not war, konnte nicht bestätigt werden. Laut Angaben der Feuerwehr wurde der Einsatz beendet, da keine weiteren Hinweise vorlagen.

  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318035
    Nach 2,5 Stunden wurde die Suche ergebnislos eingestellt. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318006
    Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Tauchern bei einer Personensuche an der Mittellandkanalbrücke Spannhagenstraße in Hannover-List. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318013
    Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Tauchern bei einer Personensuche an der Mittellandkanalbrücke Spannhagenstraße in Hannover-List. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318015
    Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Tauchern bei einer Personensuche an der Mittellandkanalbrücke Spannhagenstraße in Hannover-List. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318019
    Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Tauchern bei einer Personensuche an der Mittellandkanalbrücke Spannhagenstraße in Hannover-List. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318029
    Großaufgebot an Feuerwehr, DLRG und Tauchern bei einer Personensuche an der Mittellandkanalbrücke Spannhagenstraße in Hannover-List. © Bernd Günther
  • Großeinsatz am Mittellandkanal endet erfolglos – BGPress 1318032
    Die Polizei sicherte an der Einsatzstelle ein paar Schuhe und Kleidungsstücke der vermutlich vermissten Person. © Bernd Günther
  • Wasserrettungseinsatz
    Feuerwehr und DLRG suchen gemeinsam im Bereich der Mittellandkanalbrücke. © Bernd Günther
Gegen Gewalt im Schwimmbad

OB Onay besucht Freibad nach Übergriff auf Bademeister

26. Juni 2025/in Hannover

Nach Vorfall im Lister Bad betont die Stadt ihre Null-Toleranz-Haltung.

HANNOVER (redu). Nach einem Übergriff auf einen Mitarbeiter im Lister Bad zeigen sich Hannovers Stadtspitze und Verwaltung besorgt. Oberbürgermeister Onay und Sportdezernentin Blasberg-Bense besuchten das Bad und kündigten Maßnahmen zur Stärkung von Sicherheit und Respekt an.

Am vergangenen Wochenende kam es im Lister Bad in Hannover zu einem gewaltsamen Vorfall. Ein Bademeister wurde angegriffen, während laut Stadtverwaltung eine allgemein aggressive Stimmung im Freibad herrschte. Oberbürgermeister Belit Onay und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense machten sich am Donnerstagmorgen persönlich ein Bild vor Ort und sprachen mit den Mitarbeitenden.

„Was hier passiert ist, ist absolut inakzeptabel“, erklärte Onay. Gewalt dürfe keinen Platz in öffentlichen Einrichtungen haben, auch nicht bei großer Auslastung an heißen Tagen. Er dankte den Beschäftigten für ihre professionelle Arbeit unter schwierigen Bedingungen und stellte sich klar hinter das Personal.

Sportdezernentin Blasberg-Bense erinnerte an die Bedeutung der Freibäder als Orte der Erholung und des sozialen Miteinanders. Sie betonte, dass die Mitarbeitenden der städtischen Bäder Anspruch auf ein sicheres Arbeitsumfeld und den Respekt der Gäste hätten. Das Ziel bleibe, Freibäder als sichere Räume für alle Besucherinnen und Besucher zu erhalten.

Die Stadt kündigte an, gemeinsam mit der Bäderverwaltung, dem Personal und der Polizei weitere Maßnahmen zu prüfen, um die Sicherheit in den städtischen Freibädern zu erhöhen. Dazu gehört auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Polizei Hannover.

Oberbürgermeister Onay betonte, man wolle mit Beginn der Freibadsaison ein deutliches Zeichen gegen Gewalt setzen. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass sich das Sicherheitsgefühl in den Bädern verschlechtere. Personen, die sich nicht an Regeln hielten, hätten dort keinen Platz.

Mit Blick auf die Sommerferien und bevorstehende heiße Tage forderte Blasberg-Bense ein respektvolles Miteinander. Familien, Kinder und ältere Menschen müssten das Freibad unbeschwert nutzen können – ebenso wie das städtische Personal. Die Verwaltung setzt auf Dialog und Präsenz, kündigt aber bei Fehlverhalten konsequentes Handeln an.

Die Stadt Hannover macht deutlich: Gewaltfreiheit, gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme sind Grundvoraussetzungen für den Besuch städtischer Bäder. Die Maßnahmen zur Umsetzung dieses Anspruchs werden in den kommenden Tagen konkretisiert.

Gruppentouren

Stattreisen Hannover bietet neue Gruppenrallyes an

26. Juni 2025/in Hannover

Stattreisen Hannover startet interaktive Touren für Teams und Familien.

HANNOVER (redu). Stattreisen Hannover hat sein Gruppenangebot deutlich erweitert. Neu im Programm sind verschiedene Touren, die sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder richten. Sie eignen sich für Feiern, Ausflüge oder Teamveranstaltungen. Angeboten werden interaktive Stadtrallyes sowie thematische Fahrradtouren.

Ein zentrales Angebot ist die neue „Hannover-Rallye“. Sie ist für Gruppen ab zwölf Personen konzipiert und dauert rund drei Stunden. Die Route führt durch die Innenstadt von Hannover, unter anderem zwischen dem Kröpcke und dem Neuen Rathaus. Dabei werden historische Orte, markante Gebäude und Spuren bekannter Persönlichkeiten besucht. Die Teilnehmenden erhalten zu jeder Station schriftliche Informationen und lösen dort Wissens-, Schätz- oder Kreativaufgaben. Ziel ist es, sich spielerisch mit der Stadt auseinanderzusetzen.

Als Alternative für jüngere Gruppen bietet Stattreisen die Tour „Hannover 4U!“ an. Sie richtet sich an Kinder zwischen elf und 14 Jahren sowie an Familien mit jüngeren Kindern. Auch dieses Format ist für geschlossene Gruppen oder Schulklassen vorgesehen. Die Dauer beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Teams treten gegeneinander an, erhalten einen Stadtplan zur Orientierung und lösen Aufgaben an verschiedenen Stationen. Die Inhalte vermitteln Teile der Stadtgeschichte auf spielerische Weise.

Neben den Rallyes bietet Stattreisen auch geführte Fahrradtouren an. Ein Beispiel ist die Tour „Wege durch Wald und Wildnis“. Sie führt durch die Eilenriede, Europas größten Stadtwald. Startpunkt ist der Döhrener Turm, Ziel die Musikhochschule am Neuen Haus. Auf der zweieinhalbstündigen Strecke erfahren die Teilnehmer mehr über die Geschichte des 650 Jahre alten Waldes. Nächste Termine für diese Tour sind der 6. Juli und der 21. September, jeweils von 14 bis 16.30 Uhr.

Für Sportinteressierte gibt es zudem die Radtour „Die Sportgeschichte Hannovers mit dem Rad erfahren“. Sie beginnt am Neuen Rathaus und verläuft über den Maschsee zum Stadion, weiter Richtung Ruderclub und endet am Eilenriedestadion. Die Route ist etwa elf Kilometer lang und dauert rund drei Stunden. Auf dem Weg erhalten die Teilnehmer Informationen zu wichtigen Sportstätten der Stadt. Die nächsten Termine sind der 2. August um 14 Uhr und der 6. September um 15 Uhr.

Interessierte Gruppen können sich telefonisch unter (0511) 169 41 66 oder über das Gruppenbuchungsformular auf www.stattreisen-hannover.de anmelden.

Joachim König

Vertrag mit HCC-Chef König bis Ende 2027 verlängert

25. Juni 2025/in Hannover

Joachim König bleibt zwei weitere Jahre Direktor des HCC.

HANNOVER (redu). Joachim König bleibt bis Ende 2027 Direktor des Hannover Congress Centrums. Die Landeshauptstadt hat sich für eine Verlängerung seines Vertrags entschieden. Die Zustimmung der Kommunalaufsicht steht noch aus.

Die Stadt Hannover hat den Vertrag mit Joachim König, Direktor des Hannover Congress Centrums (HCC), um weitere 24 Monate verlängert. Der Beschluss wurde am 5. Juni 2025 von den zuständigen Ratsgremien gefasst. Die Verlängerung gilt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht.

König ist seit Januar 2007 Betriebsleiter des HCC und zählt damit zu den langjährigsten Leitern einer Veranstaltungseinrichtung in Niedersachsen. Während seiner Amtszeit hat das HCC zahlreiche nationale und internationale Veranstaltungen betreut und gilt als bedeutender Standort für Kongresse und Kulturveranstaltungen in der Region.

Die Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel betonte die strategische Bedeutung der Vertragsverlängerung. Laut Ritschel ist Königs Erfahrung ausschlaggebend für die Zukunftsfähigkeit des HCC. Die Fortführung seiner Leitung solle wichtige Investitionsprojekte sichern und laufende Prozesse stabil halten.

Joachim König selbst erklärte, dass die zusätzliche Amtszeit für ihn die Chance biete, begonnene Projekte planmäßig abzuschließen. Er hob hervor, dass eine längere Vorlaufzeit für seine Nachfolge sowohl dem HCC als auch seinem künftigen Nachfolger zugutekomme. Damit werde ein geordneter Übergang ermöglicht, bei dem laufende Vorhaben nicht unvollständig übernommen werden müssten.

Neben organisatorischen Umstrukturierungen stehen laut König auch mehrere investive Maßnahmen an, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Die Vertragsverlängerung verschaffe hier die nötige Planungssicherheit.

Waldbrandstufe 5

Stufe 5 erreicht: Waldbrandrisiko in vielen Regionen hoch

22. Juni 2025/in Hannover

Deutscher Wetterdienst warnt vor sehr hoher Waldbrandgefahr.

OFFENBACH (redu). Der Deutsche Wetterdienst stuft die Waldbrandgefahr in Niedersachsen am 22. Juni 2025 vielerorts als hoch bis sehr hoch ein. Besonders betroffen sind Heide- und Waldregionen wie die Lüneburger Heide.

Die Waldbrandgefahr in Niedersachsen hat laut aktuellem Waldbrand-Gefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am heutigen Sonntag ein kritisches Niveau erreicht. An mehreren Messstationen wurde die höchste Warnstufe 5 festgestellt. Dies betrifft unter anderem die Regionen Lüchow, Uelzen, Faßberg, Bergen, Nienburg, Celle und Wittingen-Vorhop.

Zahlreiche weitere Stationen, darunter Cuxhaven, Soltau, Hannover Flughafen und Diepholz, befinden sich auf Stufe 4, was als hohe Gefahr gilt. Nach Angaben des DWD weisen derzeit alle 49 Messstationen in Niedersachsen mindestens die Warnstufe 3 auf.

Die Landesregierung sowie Feuerwehren rufen zur strikten Einhaltung der Sicherheitsvorgaben auf. In ganz Niedersachsen gilt ein Verbot für offenes Feuer, Grillen und Rauchen im Wald. Dieses Verbot ist bis einschließlich 31. Oktober in Kraft.

Zudem wird geraten, keine Fahrzeuge mit heißen Bauteilen auf trockenen oder waldnahen Flächen abzustellen. In stark gefährdeten Gebieten wie Celle ist erhöhte Wachsamkeit geboten.

Die Bevölkerung wird aufgefordert, Wälder möglichst zu meiden und sich regelmäßig über die aktuelle Gefahrenlage zu informieren. Bei Rauch- oder Brandentwicklung soll unverzüglich der Notruf 112 gewählt werden. Wetteränderungen durch mögliche Gewitter am Abend könnten die Lage kurzfristig beeinflussen.

Schiffskollision auf MLK

Fahrgastschiff kollidiert in Hannover mit anderem Schiff

20. Juni 2025/in Hannover

Sechs Personen erlitten leichte Verletzungen – Rettungskräfte sichten Fahrgäste.

HANNOVER (redu). In Hannover-Buchholz kam es am Abend zu einer Kollision zwischen zwei Schiffen. An Bord eines Fahrgastschiffs befanden sich rund 170 Passagiere.

Zwischen der Brücke Eulenkamp und der Noltemeyerbrücke in Hannover-Buchholz sind am heutigen Abend zwei Schiffe bei einem Überholmanöver kollidiert. Eines der beteiligten Schiffe war ein Fahrgastschiff mit etwa 170 Personen an Bord.

Nach dem Zusammenstoß steuerte das beschädigte Fahrgastschiff die Noltemeyerbrücke an. Dort konnten alle Passagiere das Schiff verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes standen bereit und übernahmen die Sichtung der Betroffenen. Sechs Menschen wurden dabei leicht verletzt. Eine medizinische Weiterbehandlung war laut ersten Angaben nicht erforderlich, sie konnten eigenständig den Heimweg antreten.

Die Feuerwehr war mit einem Löschzug sowie weiteren Kräften des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Polizei übernahm die Sicherung und Untersuchung der Einsatzstelle.

Ob und in welchem Umfang das Fahrgastschiff beschädigt wurde, ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Überprüfung der technischen Fahrtüchtigkeit vor Ort ist vorgesehen.

Fahrgastschiff kollidiert in Hannover mit anderem Schiff – BGPress 1317961

Ein Ausflugsschiff mit 170 Passagieren legte nach der Kollision unter der Noltemeyerbrücke an. Die Passagiere wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. © Bernd Günther

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