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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Drehleiter

Brand auf Schulsporthallendach in Hannover rasch unter Kontrolle

1. Februar 2024/in Hannover

Schneller Einsatz von Drehleitern verhindert größeren Schaden an Sporthalle

HANNOVER (redu). Ein Brand brach am Donnerstagnachmittag auf dem Flachdach der Schulsporthalle der Herschelschule aus. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer, das bereits auf die Dachstruktur übergegriffen hatte, rasch unter Kontrolle gebracht werden. Es gab keine Verletzten.

Am frühen Donnerstagnachmittag meldeten mehrere Anrufer eine Rauchentwicklung und später offenes Feuer auf dem Dach der Sporthalle der Herschelschule in Hannover. Um 13:30 Uhr wurde daraufhin die Regionsleitstelle informiert, die sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Vinnhorst mit dem Stichwort „Brandeinsatz Alarmstufe 2“ alarmierte.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten rasch eine Drehleiter auf dem Schulhof auf, um einen Überblick zu gewinnen und mit den Löschmaßnahmen zu beginnen. Das Feuer entstand in den auf dem Dach installierten Photovoltaikmodulen. Die effizienten Löschmaßnahmen über die Drehleiter führten schnell zum Erfolg, und die Flammen wurden niedergeschlagen. Zwei weitere Drehleitern wurden von der Straßenseite aus positioniert, eine nachgeforderte Teleskopmastbühne kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.

Turnhalle brennt

Der Brandrauch zog in Richtung Sahlkamp und Großer Kolonnenweg © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nach der Bekämpfung des Feuers auf dem Dach betraten die Einsatzkräfte die Dachfläche. Um eine Verrauchung in der Sporthalle zu beheben, mussten Teilbereiche des Daches geöffnet und auf weitere Brandherde und Glutnester untersucht werden.

Glücklicherweise befanden sich aufgrund der laufenden Zeugnisferien keine Personen in der Schule, sodass es zu keinen Verletzten kam.

Die Brandursache und die Schadenshöhe sind derzeit noch unbekannt; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 20 Fahrzeugen im Einsatz.

Training Polizei

Realitätsnahe Übungen in leeren Schulräumen: Polizeitraining in Hannover

1. Februar 2024/in Hannover

Lebensbedrohliche Einsatzlagen im Fokus: Polizeiübungen in der Bonifatiusschule

HANNOVER (redu). Während der Halbjahresferien verwandelt sich die normalerweise ruhige Bonifatiusschule in Hannover in einen Schauplatz für intensive Polizeitrainings. Die Bereitschaftspolizei der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen nutzt das während der Schulferien leere, historische Schulgebäude für realitätsnahe Übungsszenarien.

In der Bonifatiusschule in Hannover, die derzeit wegen der Halbjahresferien verwaist ist, finden sich aktuell keine Schüler oder Lehrkräfte in den Korridoren, Klassenräumen oder der Küche. Stattdessen wird die Stille des mehrstöckigen, historischen Gebäudes durch laute Kommandos und das Geräusch von ungefährlicher Übungsmunition unterbrochen.

Heute und morgen trainiert die Bereitschaftspolizei der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen in den Räumlichkeiten der Schule. Diese Übungen sind Teil des Trainings für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL). Durch die Nutzung des leeren Schulgebäudes können die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen verschiedene Szenarien durchspielen.

Das Hauptziel des Trainings für die Einsatzkräfte vor Ort ist nicht nur die professionelle Bewältigung der simulierten Einsatzlage, sondern auch das gemeinsame taktische Agieren. Solche Fortbildungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Polizeieinheiten im Ernstfall effektiv auf risikoreiche Situationen reagieren können. Diese Trainings tragen maßgeblich zur Vorbereitung der Polizeikräfte auf reale Einsatzszenarien bei und verbessern ihre Fähigkeit, auf verschiedene Herausforderungen adäquat zu reagieren.

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    Kurze Lageeinweisung für die eingesetzten Polizeikräfte © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Realitätsnahe Übungen in leeren Schulräumen: Polizeitraining in Hannover – BGPress 1095113
    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Training Polizei
    Sicherung für die nachrückenden Polizeibeamten in alle Richtungen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Realitätsnahe Übungen in leeren Schulräumen: Polizeitraining in Hannover – BGPress 1095228
    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Eine bewaffnete Polizeieinheit erstürmt das Schulgebäude © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Bereitschaftspolizei übt für zwei Tage die taktische Vorgehensweise für lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Bonifaziusschule in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Realitätsnahe Übungen in leeren Schulräumen: Polizeitraining in Hannover – BGPress 1095222
    Eine "verletzte" Person wird von zwei Polizeibeamten in Sicherheit gebracht © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Zwegtaggecko

Gecko ist „ZOOTIER DES JAHRES“

1. Februar 2024/in Hannover

Stark bedroht durch Lebensraumverlust, Klimawandel sowie Heimtier- und Medikamentenhandel

HANNOVER (PM). Die Bestände vieler Geckoarten sind akut gefährdet und nehmen immer weiter ab – jetzt sollen die bedrohten Reptilien ein Jahr lang im Rampenlicht stehen: Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) wählte den Gecko heute zum Zootier des Jahres. 

„Mit der Wahl wollen wir zusammen mit der Unterstützung unserer Kampagnenpartner und der Zoogemeinschaft Lobbyarbeit für hochbedrohte Geckoarten betreiben und gezielt konkrete Artenschutzprojekte vor Ort unterstützen“, sagte Dr. Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres“- Kampagne der ZGAP.  Unterstützt wird die ZGAP von der Gemeinschaft der Zooförderer (GdZ), der Deutschen Tierpark-Gesellschaft (DTG) und dem Verband der Zoologischen Gärten (VdZ).

Geckos sind mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bedrohungen konfrontiert. Sie reichen von der Verschmutzung und dem Verlust des Lebensraumes, Schäden durch invasive Arten, dem Klimawandel bis hin zur übermäßigen Absammlung für den Heimtierhandel oder der Verwendung in der traditionellen asiatischen Medizin und als Delikatesse, so die ZGAP. Zudem haben einige Geckoarten nur sehr kleine Lebensräume, daher haben negative Einflüsse großen Effekt auf die Überlebensfähigkeit der jeweiligen Populationen.

„Wir brauchen wirksame Instrumente und eine gute Zusammenarbeit, um bedrohte Geckoarten zu erhalten“, betonte Schirmherrin Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), bei der Vorstellung der Kampagne. „Eine Verknüpfung von In-situ- (im Lebensraum) und Ex-situ-Maßnahmen (in der Haltung) hat sich als besonders wirksam für einen effektiven Artenschutz herausgestellt. Dies entspricht auch dem so genannten ‚One Plan Approach‘ der IUCN. Projekte vor Ort, Behörden und zoologische Gärten müssen hierbei Hand-in-Hand arbeiten.“

Die IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) verdeutlicht im neuen Positionspapier die Schlüsselrollen, die Zoologische Gärten an der Schnittstelle zwischen Ex-situ- und In-situ-Erhaltung spielen, indem sie bedrohte Arten in menschlicher Obhut nachzüchten, die Zuchtgruppen zur Risikominderung auf mehrere Standorte verteilen und den Projektteams mit fachlicher Expertise zur Seite stehen. Für Arten wie den Himmelblauen Zwergtaggecko ist das besonders wichtig, denn sein gesamtes Verbreitungsgebiet umfasst nur acht Quadratkilometer in Tansania. Bereits ein großer Waldbrand könnte die Art für immer verschwinden lassen.

Auch der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. als Mitglied der GdZ beteiligt sich wieder an der Kampagne: „Die Zoofreunde Hannover unterstützen die Zootier-des-Jahres-Kampagne auch in diesem Jahr wieder finanziell und haben bereits 2.500 EUR zur Verfügung gestellt“, erklärte Christian Wagner, Vorsitzender der Zoofreunde Hannover e.V. „Im Laufes des Jahres wird auch im Erlebnis-Zoo Hannover der bedrohte Himmelblaue Zwergtaggecko zu sehen sein! Wir möchten dazu beitragen die Zoo-Besucherinnen und Zoo-Besucher für ihren Schutz zu sensibilisieren und generell dabei helfen, bedrohte Arten weltweit zu schützen“, berichtet Zoo-Kurator Fabian Krause. „Damit können wir besonders in diesem Jahr eine tolle Verbindung schaffen zwischen den zukünftig bei uns im Zoo lebenden Geckos als Botschafter für ihre bedrohten Artgenossen, dem Engagement der ZGAP mit ihren Artenschutzprojekten vor Ort und der Kampagne ,Zootier des Jahres 2024‘!“

Mit den Kampagnengeldern werden verstärkt Schutzmaßnahmen für verschiedene Geckoarten in Vietnam und Tansania umgesetzt und Umweltbildungsmaßnahmen gestartet, erklärt die ZGAP. In mehreren Regionen Vietnams werden etwa neue Erhaltungszuchtstationen errichtet oder bestehende Haltungen erweitert. Für die Projektarbeit werden benötigte Ausrüstungsgegenstände und Transportmittel finanziert. In Tansania wird mit den Kampagnengeldern ein neues Schutzgebiet ausgewiesen und aufgebaut, um den Lebensraum der Himmelblauen Zwergtaggeckos zu vergrößern und die bisher getrennten Gecko-Populationen wieder zusammenzubringen.

Die Kampagne „Zootier des Jahres“

Die „Zootier des Jahres“- Artenschutzkampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für stark gefährdete Tierarten einzusetzen, die nicht so bekannt sind und deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht. So konnten bereits wichtige Projekte für den Erhalt von Rotohraras in Bolivien, Scharnierschildkröten in Kambodscha oder Java-Pustelschweinen in Indonesien realisiert werden. Weitere Informationen unter https://zootierdesjahres.de/

 

Hochhausbrand

Dramatische Rettung bei Hochhausbrand in Hannover

31. Januar 2024/in Hannover

Feuerwehr und Rettungskräfte bewältigen Brand im Hochhaus am Vahrenheider Markt

HANNOVER (redu). Ein schwerer Wohnungsbrand im zehnten Obergeschoss eines Hochhauses am Vahrenheider Markt in Hannover forderte am Dienstagabend den Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Bewohner und ein Polizist wurden dabei verletzt.

Am Dienstagabend kam es zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand im zehnten Obergeschoss eines 15-stöckigen Hochhauses am Vahrenheider Markt in Hannover. Der Brand, der eine sofortige Intervention der Feuerwehr erforderte, drohte, sich auf das darüberliegende Geschoss auszubreiten. Mehrere Anrufe bei der Feuerwehr wiesen auf sichtbare Rauchentwicklung hin, und die Situation eskalierte schnell, als weitere Notrufe eingingen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die kurz nach der Alarmierung eintrafen, stellten fest, dass der Bewohner der betroffenen Wohnung sich auf seinen Balkon geflüchtet hatte und durch die Flammen stark gefährdet war. Zwei Polizeibeamte, die sich auf einem benachbarten Laubengang befanden, konnten den Mann beruhigen. In einem dramatischen Moment, als der 30-jährige Mann versuchte, sich über die Brüstung zu retten, griffen die Beamten ein und zogen ihn in Sicherheit. Der Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert. Einer der beteiligten Polizisten wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, nachdem er Rauchgase eingeatmet hatte.

Hochhausbrand

Brände in der Höhe sind für die Feuerwehr eine Herausforderung © Carl-Marcus Müller

Die Feuerwehr startete umgehend mit den Löschmaßnahmen. Mehrere Atemschutztrupps gingen in das betroffene Geschoss, während von außen über eine Drehleiter ein Übergreifen des Feuers auf das elfte Obergeschoss verhindert wurde. Die schnelle und effiziente Arbeit der Feuerwehr begrenzte den Brand auf eine Wohnung, und der Treppenraum des Gebäudes blieb als Rettungs- und Angriffsweg nutzbar.

Während des Einsatzes kümmerte sich der Rettungsdienst um die Bewohner, die das Gebäude bereits verlassen hatten. Insgesamt wurden vier Personen von Notärzten untersucht, benötigten jedoch keine weitere Behandlung. Vorsorglich wurde die Sonderlage „Massenanfall Verletzter bis 10 Personen“ ausgelöst.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 66 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen vor Ort.

Hochwassergrenze

96-Tickets für Hochwasserhelfer*innen

30. Januar 2024/in Hannover

Hannover bedankt sich bei den Hochwasserhelfer*innen

HANNOVER (PM). Hannover 96 und die Landeshauptstadt Hannover sagen gemeinsam Danke: Der Zweitliga-Fußballclub stellt in Absprache mit Oberbürgermeister Belit Onay den ehrenamtlich Helfenden in der Hochwasserlage der vergangenen Wochen Eintrittskarten für ein Punktspiel zur Verfügung, für die Partie gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth am 16. Februar in der Heinz von Heiden Arena.

Die Übergabe der Tickets soll im Rahmen eines Empfangs erfolgen, zu dem die Stadt am 5. Februar alle Hochwasserhelfer*innen aus Hannover einladen wird.

„Als Herr Onay mit der Idee auf mich zugekommen ist, habe ich sofort zugesagt. Wir stellen gerne das benötigte Ticketkontingent zur Verfügung. Dank, Respekt und Anerkennung den Ehrenamtlichen für ihr herausragendes Engagement“, sagt 96-Geschäftsführer Martin Kind.

Oberbürgermeister Onay betont: „Viele ehrenamtliche Kräfte haben in den vergangenen Wochen und auch in den Weihnachtsfeiertagen in Hannover Schwerstarbeit geleistet. Ich freue mich, dass wir mit freundlicher Unterstützung von Hannover 96 dieses besondere Geschenk machen und uns im Namen der gesamten Stadtgesellschaft mit einer schönen Zeit beim Fußball bedanken können.“

Die ehrenamtlichen Helfer*innen bekommen in den nächsten Tagen per Post die Einladung zum Dankeschön-Empfang im Rathaus.

 

Warnstreik bei Üstra© Bernd Günther

Am Freitag Warnstreik von ver.di: ÜSTRA betroffen

30. Januar 2024/in Hannover

Nach GDL-Streik nun auch Streik von ver.di im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

Hannover (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Freitag, den 2. Februar 2024, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf den Linien der ÜSTRA von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 1 Uhr nachts) keine Busse oder Bahnen.

Es werden ALLE ÜSTRA Linien bestreikt:

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17

Buslinien 100/ 200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800

Wir bitten darum, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten. Wir bedauern die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten.

regiobus ist nicht vom Streik betroffen.

Das On-Demand-Angebot sprinti ist ebenfalls nicht von dem Streik betroffen, es kann aber in einigen Kommunen in geringem Umfang zu weniger Fahrten kommen.

Schwerer Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg: Mehrere Verletzte

25. Januar 2024/in Hannover

Umfangreiche Rettungsmaßnahmen und Verkehrsbehinderungen nach Unfall in Hannover – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (redu). Am Dienstagnachmittag, den 24. Januar 2024, ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg nahe der Auffahrt Bischofsholer Damm in Fahrtrichtung Süden. In den Unfall waren drei PKW involviert, wobei fünf Personen Verletzungen erlitten.

Nach ersten Meldungen von Verkehrsteilnehmern über den Unfall und einer im Fahrzeug eingeklemmten Person, alarmierte die Regionsleitstelle Hannover umgehend Feuerwehr und Rettungsdienste. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hannover sowie mehrere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug rückten zum Unfallort aus.

Von den insgesamt sieben beteiligten Personen, darunter ein Kleinkind, konnten sechs die Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Eine Person musste jedoch mit der Hilfe einer Winde eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs befreit werden. Die gerettete Person sowie vier weitere Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, einige davon unter notärztlicher Begleitung.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen zudem Sicherheitsmaßnahmen vor, indem sie die Fahrzeugbatterien der beteiligten PKW abklemmten und den Brandschutz an der Einsatzstelle sicherstellten. Die Polizei leitete parallel Ermittlungen zum Unfallhergang ein.

Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Hannover mit neun Fahrzeugen vor Ort. Nach etwas über einer Stunde konnten sie die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Fahrbahn in Richtung Süden blieb jedoch für Aufräumarbeiten weiterhin gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Laut Polizei ist bislang Folgendes bekannt:

(ots). Am Mittwochnachmittag, 24.01.2024, ist ein 29-jähriger Hannoveraner auf dem Messeschnellweg in Höhe des Seelhorster Kreuzes mit seinem VW Golf auf ein Stauende aufgefahren. Dabei ist seine 28-jährige Ehefrau schwer verletzt worden, das gemeinsame Kind blieb unverletzt. Der Familienvater sowie drei weitere Personen aus zwei Pkw, die ebenfalls in den Unfall verwickelt waren, haben leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover ereignete sich der Unfall gegen 13:05 Uhr auf dem Messeschnellweg in Fahrtrichtung Süden. In Höhe des Seelhorster Kreuzes kam es zu einem verkehrsbedingten Rückstau, an dessen Ende auf dem rechten Fahrstreifen der Toyota von zwei 28- und 30-jährigen Frauen aus Salzgitter stand. Der 29-jährige Golf-Fahrer fuhr ungebremst auf den Toyota auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen davorstehenden VW Passat eines 50-Jährigen aus Gehrden geschleudert. Die Frauen im Toyota und die Fahrer der beiden VW erlitten leichte Verletzungen.

Neben der Polizei waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Berufsfeuerwehr Hannover im Einsatz. Bis zum Abschluss aller Rettungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen war der Messeschnellweg in Fahrtrichtung Süden bis etwa 15:30 Uhr gesperrt. Die verunfallten Personen wurden in Krankenhäuser gebracht.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei diesem unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Sturmeinsatz

Sturmeinsatz der Feuerwehr in Hannover

24. Januar 2024/in Hannover

Zu insgesamt 13 Einsätzen musste die Feuerwehr im Stadtgebiet ausrücken

HANNOVER (ots). Am heutigen Morgen musste die Feuerwehr Hannover mehrere auf die vorherrschende Sturmlage zurückzuführende Einsätze bewältigen.

Im Zeitraum zwischen 06:30 Uhr und 09:30 Uhr waren im hannoverschen Stadtgebiet insgesamt 13 Sturmeinsätze zu verzeichnen. Im Wesentlichen handelte es ich um umgestürzte Bäume und herabstürzende Dachziegeln.

Im Stadtteil Marienwerder stürzte ein Baum auf die Oberleitung der Stadtbahn und musste durch die Feuerwehr zersägt werden. Zwischenzeitlich kam es hier zu Beeinträchtigungen im Stadtbahnverkehr der ÜSTRA.

In Hannover-Kleefeld in der Dömitzer Straße stürzte ein Baum auf mehrere geparkte Fahrzeuge. Verletzte waren hier glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Um diese Gefahr zu beseitigen, war neben dem Personal und der Motorkettensäge eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs auch ein Feuerwehrkranwagen erforderlich.

Im Verlauf des weiteren Vormittags war noch an vereinzelten Einsatzstellen die Präsenz der Feuerwehr erforderlich.

LED-Leuchtmasten

Hannover führt smarte LED-Lichtmasten für fahrradfreundlichere Wege ein

24. Januar 2024/in Hannover

Enercity installiert 50 smarte Lichtmasten zur Förderung der Mobilitätswende

HANNOVER (redu). In Hannover werden auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern der Velo-Route in Richtung Lehrte 50 smarte LED-Lichtmasten installiert, um die Sicherheit zu erhöhen und Energieeffizienz zu verbessern. Das Projekt, das zwischen dem Bahnhof Karl-Wiechert-Allee und der Bahnbrücke Tiergarten liegt, wird von Enercity durchgeführt und unterstützt die Mobilitätswende der Stadt.

Die Landeshauptstadt Hannover und der Energiedienstleister Enercity arbeiten gemeinsam an der Umsetzung fahrradfreundlicher Wegstrecken im Stadtgebiet. Ein herausragendes Beispiel dieser Kooperation ist die Installation von 50 smarten LED-Lichtmasten entlang einer eineinhalb Kilometer langen Strecke der Velo-Route in Richtung Lehrte. Dieses Projekt befindet sich im Bereich zwischen dem Bahnhof Karl-Wiechert-Allee und der Bahnbrücke Tiergarten, nahe dem Hermann-Löns-Park.

Prof. Dr. Marc Hansmann, Vorstand bei Enercity, erläutert die Bedeutung dieses Schritts: „Mit unserem smarten Lichtmanagement tragen wir nicht nur zur Sicherheit der Fahrrad- und Gehwege bei, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur energieschonenden Mobilitätswende. Die LED-Technologie ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 85 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln.“

Ein zentrales Element der neuen Beleuchtung ist das sogenannte ‚mitlaufende Licht‘. Durch Sensoren, die in fünf Meter Höhe an den Lichtmasten angebracht sind, wird die Lichtintensität automatisch an die Anwesenheit von Verkehrsteilnehmern angepasst. Dies minimiert den Energieverbrauch und reduziert die Belastung für die Umwelt.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hebt die ökologischen Vorteile hervor: „Die smarte Beleuchtung definiert neu, wie städtische Umgebungen beleuchtet werden. Sie ist energieeffizient, flexibel steuerbar und minimiert die Belastung für Insekten.“

Das Projekt berücksichtigt auch den Schutz der lokalen Amphibienpopulation, indem es auf eine Farbtemperatur mit minimalem Anteil an blauem und ultraviolettem Licht setzt, um den Einfluss auf die Ökologie so gering wie möglich zu halten. Zusätzlich ermöglicht ein Sender-Empfänger-Modul die Fernsteuerung und Überwachung der Leuchten durch Enercity, was Ressourcen spart.

Diese Initiative von Enercity reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit und Nachhaltigkeit in Hannover, wie die Installation moderner Stadtleuchten am Andreas-Hermes-Platz im vergangenen Jahr zeigt.

Stadtbahnunfall

Schwerverletzter bei Unfall mit Stadtbahn in Hannover-Brink-Hafen

24. Januar 2024/in Hannover

Rettungskräfte befreien eingeklemmte Person nach Stadtbahnunfall

HANNOVER (redu). Am frühen Nachmittag kam es im Stadtteil Brink-Hafen zu einem schweren Unfall mit einer Stadtbahn, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, um die Person zu befreien und medizinisch zu versorgen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich heute, gegen 14:22 Uhr, auf der Vahrenwalder Straße, bei dem eine Person unter einer Stadtbahn eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Nachdem die Regionsleitstelle Hannover alarmiert wurde, rückten umgehend Einsatzkräfte, darunter Spezialkräfte für technische Hilfeleistung, zur Haltestelle „Alter Flughafen“ aus, wo die Unfallsituation bestätigt wurde.

Die eingeklemmte Person, ein älterer Mann, dessen genaues Alter derzeit noch unbekannt ist, wurde von den Rettungsdiensten versorgt und mit technischem Gerät befreit. Anschließend erfolgte die weitere medizinische Versorgung durch einen Notarzt, bevor der Verletzte in ein Krankenhaus in Hannover gebracht wurde.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die Vahrenwalder Straße in stadtauswärtiger Richtung voll gesperrt werden, was ebenfalls zu Beeinträchtigungen im Stadtbahnverkehr führte. Über den genauen Unfallhergang liegen derzeit keine Informationen vor; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit bis zu 28 Einsatzkräften vor Ort und beendeten den Einsatz gegen 15:00 Uhr. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von der Polizei untersucht.

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