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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Löschfahrzeug HLF

Wohnungsbrand in Hannover-Linden: Bewohner retten sich ins Freie

23. Januar 2024/in Hannover

Schwierige Anfahrt für die Feuerwehr: Parkende Autos blockieren Rettungswege

HANNOVER (redu). In den frühen Morgenstunden brach in einer Wohnung in Hannover-Linden ein Feuer aus. Die Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen, während die Feuerwehr mit erheblichen Anfahrtsbehinderungen zu kämpfen hatte.

Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in der Bethlehemstraße in Hannover-Linden gerufen. Gegen 06:30 Uhr alarmierte eine Anwohnerin die Einsatzkräfte, nachdem sie Flammen und Rauch aus einer Wohnung im vierten Obergeschoss bemerkt hatte. Aufgrund der Meldung löste die Regionsleitstelle Alarmstufe 2 aus, woraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie der Rettungsdienst zum Einsatzort entsandt wurden.

Die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge gestaltete sich aufgrund der engen Straßenverhältnisse und nicht ordnungsgemäß geparkten Fahrzeugen als schwierig. Mithilfe von Unterfahrhebern mussten mehrere Autos zur Seite geschoben werden, um den Rettungskräften den Zugang zum Brandort zu ermöglichen. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sich der Bewohner der Brandwohnung und weitere Hausbewohner bereits in Sicherheit gebracht. Der Mieter der betroffenen Wohnung erlitt eine Rauchgasintoxikation und leichte Brandverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Anwohner wurde vor Ort behandelt.

Die Feuerwehr startete umgehend mit dem Löschangriff, wobei ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Wohnung vordrang und zusätzlich eine Drehleiter eingesetzt wurde. Nach etwa 15 Minuten konnte das Feuer erfolgreich gelöscht werden. Während der Löscharbeiten erlitt eine Einsatzkraft der Feuerwehr leichte Verletzungen und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde die Gas- und Stromversorgung des Gebäudes durch den Energieversorger unterbrochen und die Deckenbereiche der Wohnungen auf Brandschäden kontrolliert. Ein Baustatiker wurde hinzugezogen, um die Stabilität des überwiegend aus Holzkonstruktion bestehenden Gebäudes zu begutachten.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 17 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache wird derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt. Zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Bunt gegen Braun, Hannover

Hannover steht auf: 35.000 Menschen demonstrieren für Demokratie und Toleranz

21. Januar 2024/in Hannover

Prominente Redner und eine beeindruckende Teilnehmerzahl unterstreichen das Engagement für Vielfalt

HANNOVER (redu). Am 20. Januar 2024 kamen in Hannover auf dem Opernplatz im Rahmen der Kundgebung „Bunt statt Braun“ mehrere zehntausend Menschen zusammen, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus und für die Förderung von Demokratie und Toleranz zu demonstrieren. Die Veranstaltung, die Teil einer bundesweiten Bewegung mit über 300.000 Demonstranten gegen rechtsextreme Tendenzen war, zog sowohl lokale als auch nationale Aufmerksamkeit auf sich.

In Hannover haben sich am Samstag, dem 20. Januar 2024, rund 35.000 Menschen auf dem Opernplatz versammelt, um gegen Rechtsextremismus und für demokratische Werte zu demonstrieren. Die von dem Freundeskreis Hannover organisierte Kundgebung „Bunt statt Braun“ fand zwischen 14:00 und 16:00 Uhr statt und war Teil einer bundesweiten Aktion, bei der insgesamt über 100.000 Menschen in verschiedenen deutschen Städten auf die Straße gingen.

Die Demonstration in Hannover zeichnete sich durch die Teilnahme prominenter Persönlichkeiten wie des Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), des Oberbürgermeisters Belit Onay (Grüne), dem Altbundeskanzler Christian Wulff, des Regionspräsidenten Steffen Krach (SPD) und der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, aus. Ihre Reden betonten die Wichtigkeit des Kampfes gegen rechtsextreme Strömungen und die Verteidigung der Demokratie und erhielten lautstarke Zustimmung.

Der Anlass für die Versammlung war ein geheimes Strategietreffen von Rechtsextremen mit AfD-Politikern in Potsdam, das auch in Hannover für Empörung sorgte. Die Veranstalter hatten ursprünglich mit einer Teilnehmerzahl von 5.000 bis 10.000 gerechnet, die tatsächliche Zahl von 35.000 Teilnehmern unterstreicht jedoch die breite gesellschaftliche Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit und die Unterstützung für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander sowie die Verteidigung unseres Grundgesetzes.

Die Kundgebung „Bunt statt Braun“ in Hannover ist ein eindrucksvolles Zeugnis für das Engagement der Bevölkerung gegen Hass und Diskriminierung und für die Werte der Demokratie. Sie zeigt, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus und für ein friedliches Zusammenleben eine Aufgabe ist, die von der gesamten Gesellschaft getragen werden muss.

  • Bunt statt Braun
    Bunt statt Braun mit über 35.000 Teilnehmenden auf dem Opernplatz in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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  • Demonstration
    Alleine in Hannover demonstrierten 35.000 Bürgerinnen und Bürger für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover steht auf: 35.000 Menschen demonstrieren für Demokratie und Toleranz – BGPress 1095088
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Vampirin

Fantasy-Abenteuer im Neuen Rathaus: Hannover wird zur Filmkulisse

19. Januar 2024/in Hannover, Kultur

Franziska Pohlmann inszeniert mit regionalen Talenten eine abenteuerliche Gesellschaftskomödie im Herzen Hannovers

HANNOVER (red). Das Neue Rathaus in Hannover dient Ende Januar als Drehort für den Fantasy-Film „Hidden University – Ein Pakt gegen die Ohnmacht“. Unter der Regie von Franziska Pohlmann finden die Dreharbeiten mit rund 150 regionalen Schauspielerinnen und Komparsinnen statt. Die Produktion, die sich thematisch zwischen „Harry Potter“ und „Sherlock Holmes“ bewegt, stellt eine abenteuerliche Gesellschaftskomödie mit Tiefgang dar.

Das imposante historische Neue Rathaus in Hannover verwandelt sich vom 26. bis 28. Januar in eine Filmkulisse für das Fantasy-Genre. Regisseurin Franziska Pohlmann bringt mit ihrem Team und etwa 150 Darstellerinnen die Filmproduktion „Hidden University – Ein Pakt gegen die Ohnmacht“ auf die Leinwand. Die Handlung des Films konzentriert sich auf jugendliche Heldinnen, die in einer Welt voller Vampire und Piraten agieren.

Die Geschichte des Films erzählt von der Vampirin Kassja von Unterdunkel, gespielt von Holly Geddert, und der Piratin Joris von der Höllenwelle, dargestellt von Luna Kuse. Diese Charaktere sind in einer Mission der Selbstfindung und des Erwachsenwerdens verwickelt, wobei sie sich gegen Machtmissbrauch und Ausgrenzung stellen. Die Handlung, angesiedelt an der fiktiven Hidden University, ist als Plädoyer für starkes Miteinander in die heutige Zeit eingebettet.

Pohlmann äußerte sich begeistert über die Drehbedingungen im Rathaus, dessen Pracht-Säle und verwinkelte Ecken ideale Hintergründe für die Fantasy-Geschichte bieten. Die Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf begrüßt das Filmprojekt und betont die kulturelle Bedeutung des Rathauses. Aufgrund der Dreharbeiten bleibt das Rathaus für Besucher*innen vom 26. bis 28. Januar geschlossen.

Franziska Pohlmann, bekannt für ihren Spielfilm „Die Krone von Arkus“ und die Regie der ARD-Kinderserie „Schloss Einstein“, erhält für ihr aktuelles Projekt „Vampirates“ Unterstützung von Nordmedia. Ein genauer Veröffentlichungstermin des Films steht noch aus.

 

Rückepferde Holzernte

Nachhaltige Holzernte: Rückepferde im Einsatz in Hannovers Wäldern

19. Januar 2024/in Hannover

Adam und Viktor: Zwei Wallache unterstützen nachhaltige Forstarbeit in der Eilenriede

HANNOVER (red). In einer Initiative zur nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung setzt der städtische Forstbetrieb Hannover auf die Kraft von Rückepferden bei der Holzernte.

Der städtische Forstbetrieb Hannover fördert eine innovative und umweltschonende Methode der Holzernte durch den Einsatz von Rückepferden. Diese traditionelle Methode wird zunehmend populärer als Teil einer naturnahen Forstwirtschaft.

In der Eilenriede waren heute Jessica Fisse und ihre beiden Wallache, Adam und Viktor, im Einsatz. Sie transportierten etwa zehn Festmeter Holz aus dem Unterholz an zugänglichere Stellen, von wo aus es maschinell weiterbewegt werden kann. Dieses Vorgehen, bekannt als „Holzrücken“, minimiert den Einsatz schwerer Maschinen, die den Waldboden beschädigen und das Wachstum junger Bäume stören könnten.

Der Einsatz von Pferden zum Holzrücken ist eine Antwort auf die wachsende Sensibilität für ökologische Fragen und den schonenden Umgang mit Ökosystemen. In Hannover wurden bereits in den vergangenen Jahren Pferde, meist der Rasse Deutsches Kaltblut, für diese Aufgaben verwendet. Für das laufende Jahr hat der städtische Forstbetrieb Unternehmerinnen wie Katharina Wenzel aus Wustrow und Jessica Fisse aus Sehnde gewonnen, um die Holzernte mit Rückepferden zu unterstützen.

In den kommenden Wochen wird die Arbeit der Pferde in verschiedenen Waldgebieten Hannovers, darunter in der Eilenriede nahe „Rad“ und an der Bernadotteallee sowie in der Großen Heide in Bothfeld, zu beobachten sein. Diese Methode ermöglicht eine effiziente und zugleich umweltschonende Holzernte, besonders in dicht bewachsenen Waldgebieten.

Erlebnis-Zoo Hannover

Jahresinventur und Erfolge: Einblick in das Zoo-Leben Hannovers 2023

18. Januar 2024/in Hannover

Vom Tierbestand bis zu Auszeichnungen: Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr im Erlebnis-Zoo Hannover

HANNOVER (red). Das Jahr 2023 stand für den Erlebnis-Zoo Hannover im Zeichen umfangreicher Aktivitäten, von der jährlichen Inventur bis zu prestigeträchtigen Auszeichnungen. Ein Rückblick zeigt die vielfältigen Herausforderungen und Erfolge eines Jahres, in dem sich der Zoo als eine zentrale Bildungs- und Freizeiteinrichtung in Hannover etablierte.

Der Erlebnis-Zoo Hannover blickt auf ein bewegtes Jahr 2023 zurück, das sowohl von routinemäßigen Aufgaben als auch von besonderen Erfolgen geprägt war. Eine der Hauptaufgaben des Jahres war die traditionelle Inventur, bei der alle Tiere des Zoos gezählt, gemessen und gewogen wurden. Dieser sorgfältige Prozess ergab, dass 1.473 Tiere in 158 verschiedenen Arten im Zoo leben. Die Herausforderung bestand darin, auch flinke und gut getarnte Tiere wie Erdmännchen und Wandelnde Blätter zu erfassen.

Zoo-Chef Andreas M. Casdorff unterstrich die Bedeutung der Inventur für die Überwachung der Tiergesundheit und die Pflege. Die Ergebnisse werden in einem Jahresbericht zusammengefasst und an relevante Behörden übermittelt, um eine akkurate Dokumentation des Tierbestandes sicherzustellen.

Der Zoo feierte 2023 auch beachtliche Erfolge. Bei den Parkscout Publikums Awards wurde er als einer der besten Zoos Deutschlands ausgezeichnet, was die harte Arbeit und das Engagement der über 450 Mitarbeiter und 20 Auszubildenden in verschiedensten Berufsfeldern widerspiegelt.

In der Tierpflege war das Jahr von beeindruckenden Zahlen geprägt: Rund 800 Kisten Obst, 10.300 Kisten Gemüse und über 123.000 kg Heu wurden an die Tiere verfüttert. Besonders hervorzuheben sind die Elefanten, die allein 12.457 kg Möhren und 22.732 kg Heu verzehrten, sowie die Pinguine, die etwa 3.000 kg Fisch konsumierten.

Der Zoo dankte seinen über 1.000 Tierpaten, die durch Spenden und Sponsoring wesentlich zur Unterstützung des Zoos beitrugen. Der Zoo setzt sich zudem stark für den Artenschutz ein, was durch verschiedene Bildungsinitiativen und den Zoo-Artenschutzpreis ZAP! unterstrichen wird.

Auch die Gastronomie im Zoo hatte ein erfolgreiches Jahr. Es wurden nicht nur 226.500 Kugeln Eis und fast 1,8 Tonnen Nudeln verkauft, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Zoos organisiert.

Die pädagogische Arbeit des Zoos zeigte sich in den rund 2.900 Führungen und mehr als 62.000 Schülerinnen und Schülern, die vom Bildungsangebot profitierten. Der Zoo bewies sich damit als wichtiger außerschulischer Lernort.

Das Jahr 2023 war auch ein Jahr des Engagements für die Biodiversität. Projekte wie die Ausstellung „Extinct & Endangered“ und die Unterstützung von Naturschutzgebieten weltweit zeigten das Bestreben des Zoos, zur Erhaltung bedrohter Arten und Lebensräume beizutragen.

Der Erlebnis-Zoo Hannover blickt nun mit Optimismus auf das Jahr 2024, in dem neue Tierpräsentationen und Veranstaltungen geplant sind, um die Besucher weiterhin für die Welt der Tiere zu begeistern und zu sensibilisieren.

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Innenministerin Behrens lädt ein: 2. Fachsymposium zum Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“

17. Januar 2024/in Hannover

Gewalt gegen Rettungsdienste und Polizei: Niedersachsen sucht nach Lösungen für ein wachsendes Problem

HANNOVER (red). Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, unterstreicht die Dringlichkeit des Schutzes von Einsatzkräften vor Gewalt. In einem fachlichen Austausch mit Vertretern von Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten, Polizei sowie Gewerkschaften und Verbänden wurden Maßnahmen und Strategien zur Prävention und Nachbereitung solcher Vorfälle diskutiert.

Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, lud am 17. Januar 2024 zu einem wichtigen 2. Treffen ein, um das ernste Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ zu diskutieren. Die erste Veranstaltung, die auf die gewalttätigen Ausschreitungen während des Jahreswechsels 2022/2023 in Orten wie Berlin, Garbsen und Peine im Februar 2023 folgte, zielte darauf ab, effektive Schutzmaßnahmen für Einsatzkräfte zu entwickeln.

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Rund 50 VertreterInnen von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorgansiationen und anderer Verbände nahmen an dem 2. Fachsymposium teil. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ministerin Behrens machte deutlich, dass Gewalt gegen Einsatzkräfte zu keiner Zeit toleriert werden darf und betonte die Notwendigkeit, diese Personen, die sich täglich für die Sicherheit der Gesellschaft einsetzen, besser zu schützen. Die jüngsten Ereignisse an Silvester zeigen, dass dieses Problem weiterhin präsent ist und dringend angegangen werden muss.

Die eng abgestimmten Einsatzkonzepte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten während der Silvesternacht 2023/2024 wurden positiv bewertet. Ministerin Behrens hob hervor, dass diese Art der Zusammenarbeit auch außerhalb besonderer Anlässe fortgesetzt werden sollte.

In Reaktion auf die wachsenden Gewalterfahrungen bei alltäglichen Einsätzen plant das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport die Einrichtung einer neuen Abteilung für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen. Diese Abteilung wird sich speziell mit der Prävention und Nachbereitung von Gewalt gegen Einsatzkräfte beschäftigen. Darüber hinaus wird das Angebot der psychosozialen Notfallversorgung für haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte ausgebaut.

Ministerin Behrens betonte, dass eine Verschärfung des Strafmaßes bei vorsätzlichen Angriffen auf Einsatzkräfte notwendig sei, um eine deutliche Antwort des Rechtsstaats zu gewährleisten. Diese Maßnahme allein sei jedoch nicht ausreichend, um das Problem zu lösen. Die Polizei hat bereits Fortschritte bei der Aufklärung von Straftaten im Zusammenhang mit Gewalt gegen Einsatzkräfte gemacht, wobei 38 von 54 Straftaten, die an Silvester begangen wurden, bereits aufgeklärt wurden.

Die Teilnehmenden des Treffens vereinbarten, sich regelmäßig zu einem gemeinsamen Austausch zu treffen, um weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Einsatzkräfte zu entwickeln und das Anzeigeverhalten innerhalb der Einsatzorganisationen zu fördern.

Nanas am Leineufer

Die Nanas am Leineufer: Ein halbes Jahrhundert Straßenkunst und Frauenpower in Hannover

17. Januar 2024/in Hannover

Von Kontroversen zu Kultstatus: Die Nanas feiern 50 Jahre als Symbol des Feminismus und Kunst im öffentlichen Raum

HANNOVER (PM). Ausladende Rundungen, leuchtende Farben: Seit 1974 gehören die drei Nanas Sophie, Charlotte und Caroline am Leineufer zu den begehrtesten Motiven im Straßenbild Hannovers. Die Nanas stehen bis heute für eine gelebte, sinnliche Weiblichkeit und sind Sinnbild des Feminismus. Aus diesem Grund feiert die Stadt Hannover 50 Jahre Nanas am Leineufer in diesem Jahr mit einem Fest am 8. März, dem Internationalen Frauentag, abends und am 9. März tagsüber.

50 Jahre nach der Aufstellung der kunterbunten Nanas setzt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf einen Schwerpunkt auf Kunst im öffentlichen Raum: „Wir reaktivieren die Idee des ‚Experimentes Straßenkunst‘ und beleben diesen Gedanken neu mit der Einsetzung von Nora Brünger als Kuratorin für Kunst im öffentlichen Raum.“

Für Hannovers Bedeutung als Kulturstadt ist die Kunst im öffentlichen Raum seit dem bundesweit beispielgebenden Straßenkunstprogramm „Experiment Straßenkunst“ der frühen 1970er Jahre prägend. Die Landeshauptstadt besitzt mit mehr als 180 Kunstwerken einen umfangreichen Bestand und versammelt eine bedeutende Anzahl renommierter Künstler*innen, darunter internationale Größen von Alexander Calder über Niki de Saint Phalle bis hin zu Daniel Knorr sowie auch regionale Namen wie Kurt Lehmann, Emil Cimiotti oder Siegfried Neuenhausen.

Ziel ist es nun an die innovativen Jahre des „Experiments Straßenkunst“ anzuknüpfen und neue Projekte zu initiieren. So wie Hannover bereits in den 1970er Jahren die Künste explizit auf die Straße gebracht hat, soll zukünftig das kreative Potential der Künste genutzt werden, um den veränderten Bedingungen des globalen und lokalen Wandels von Stadträumen zu begegnen und eine Stadtentwicklung durch Kultur voranzutreiben.

Die Aufstellung der drei bunten, voluminösen Figuren aus Polyester am hannoverschen Leineufer am 14. Januar 1974 hatte Proteststürme bei vielen Hannoveraner*innen ausgelöst. Die Wellen der Empörung schlugen hoch: Rund 20.000 Unterschriften sammelte eine Bürgerinitiative gegen „die Schnapsidee einer besoffenen Ratsherren-Stammtischrunde“ (HAZ-Leserbrief), sie nannten die Nanas eine obszöne Geldverschwendung und gar „Umweltverschmutzung“. Es gab aber auch Befürworter*innen, die Nana-Feten veranstalteten.

Damit brachten die Nanas eine – die erste – lebhafte und tiefgreifende Diskussion über Kunst im öffentlichen Straßenraum. Mit Happy End: Den Hannoveraner*innen sind ihre Nanas ans Herz gewachsen. Sie sind am Hohen Ufer das unumstrittene Lieblingskunstwerk der Stadt. Im Jahr 2000 wurde die Künstlerin Niki de Saint Phalle zur Ehrenbürgerin der Stadt ernannt.

Mit den Nana-Skulpturen antizipierte Niki de Saint Phalle Mitte der 1960er Jahre die aufkeimende Frauenbewegung. Durch die Signifikanz der Skulpturen und die schlüssige Legierung von Form und Inhalt gelangte sie gleichzeitig weit über den Feminismus hinaus zu einer ganzheitlichen Lebens- und Kunstauffassung, die sie mit ihrem Golem-Haus, den Architekturprojekten und Filmen und zuletzt in ihrem Tarot-Garten in der Nähe von Grosseto Gestalt werden ließ. Die Nanas bildeten den Auftakt zur Skulpturenmeile, die bis zum Königsworther Platz reicht.

Der Auftrag für die Nanas am Leineufer war der Beginn einer langen, einzigartigen Beziehung zwischen Hannover und der Künstlerin, die sich unter anderem im Auftrag für die Grotte in den Herrenhäuser Gärten fortsetzte und schließlich in der großartigen Schenkung von 300 ihrer Werke an das Sprengel Museum Hannover im Jahr 2000 mündete.

„Wir feiern das Jubiläum von Nikis Schenkung 2025 mit einer spektakulären Ausstellung, die ihre Arbeiten den japanischen Superstars und derzeit weltweit wohl populärsten Künstler*innen Yayoi Kusama und Takashi Murakami gegenüberstellt. Unter dem Titel LOVE YOU FOR INFINITY wollen wir Hannover in einen bunten Liebesrausch durch und für diese Kunst versetzen“, verspricht Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover. Die Ausstellung wird vom 6. September 2025 bis zum 25. Januar 2026 gezeigt. Geplant ist auch, eine vergriffene Publikation, die seinerzeit zur Schenkung herausgegeben wurde, neu aufzulegen.

Größe und Herstellung:

Die kleinste der drei puppenähnlichen Figuren weist eine Höhe von 3,75 Meter auf, die beiden anderen sind 5 Meter hoch. Sie sind aus Polyester und Fiberglas gefertigt. Die farbig angemalten Figuren fügen sich in einem Abstand von fünf bis 15 Metern zu einer Gruppe zusammen. Diese bunte, bewegt wirkende Gruppe vermittelt Heiterkeit, Sinneslust und Vitalität.

Namen:

Auf Initiative der Künstlerin wurden die drei Figurennamen Sophie, Charlotte und Caroline von den Einwohner*innen vorgeschlagen, die auf bedeutende Frauen in Hannover referieren:

Charlotte (kunterbunt)

Charlotte erhielt ihren deutschen Namen im Gedenken an Charlotte Sophie Henriette Buff (1753 Wetzlar-1828 in Hannover). Sie war Vorbild für Goethes Lotte in den Leiden des Jungen Werthers (1753*). Goethe lernte die 19-jährige „Lotte“ 23-jährig auf einem Tanzfest in Volpertshausen kennen. Lotte bezauberte ihn sowohl durch ihre äußerliche Erscheinung als auch durch ihre offene Art. Wie im Werther beschrieben, tanzte er den ganzen Abend mit ihr, und es imponierte ihm, wie Lotte die Festgesellschaft während des Gewitters mit einem Spiel ablenkte. Charlotte war jedoch schon Johann Christian Kestner versprochen. Ihr Grab befindet sich auf dem Gartenfriedhof in Hannover.

„Caroline“ (grüne Arme und Beine)

Caroline Lucretia Herschel (*16. März 1750 in Hannover; †9. Januar 1848 ebenda) war eine deutsche Astronomin, Violinistin und Sängerin. Sie steht auf dem Kopf. Königlicher Hofastronom in Windsor. Sie entschied sich für letzteres und bekam vom Hof eine Anstellung als Gehilfin ihres Bruders mit einem Gehalt von 50 Pfund im Jahr – das erste Gehalt, das je eine Frau für wissenschaftliche Tätigkeit bezog. Nun begann Caroline mit der eigenen Erforschung des Sternenhimmels, sie widmete sich der Kometensuche. In den Jahren von 1786 bis 1797 entdeckte sie acht solcher Schweifsterne.

„Sophie“ (auf einem Bein)

Sophie von Hannover (1630-1714) war Kurfürstin von Hannover und kümmerte sich mit Leidenschaft um die großzügige Ausgestaltung des Großen Gartens in Herrenhausen. Tanzt auf einem Bein mit den Armen in der Luft.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Brand in Dachgeschosswohnung am Pfarrlandplatz erfolgreich gelöscht

16. Januar 2024/in Hannover

Dachgeschossbrand in Hannover: Keine Verletzten dank schneller Reaktion

HANNOVER (red). Am Dienstagmorgen kam es zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses am Pfarrlandplatz. Durch den schnellen und umfassenden Einsatz der Feuerwehr konnte das Feuer, das sich bereits auf die Dachisolierung ausgebreitet hatte, erfolgreich gelöscht werden. Alle Bewohner blieben unverletzt.

Am Pfarrlandplatz in Hannover brach am Dienstagvormittag ein Brand in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses aus. Die Kindertagesstätte Pfarrlandplatz, die eine Rauchentwicklung bemerkte, alarmierte um 09:35 Uhr die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass es sich um einen Wohnungsbrand handelte, der auf die Dachisolierung übergegriffen hatte.

Die Feuerwehr Hannover erhöhte umgehend die Alarmstufe und entsandte einen weiteren Löschzug. Mit Hilfe von zwei Drehleitern und mehreren Atemschutztrupps gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und die Flammen zu löschen. Die Feuerwehrleute evakuierten zudem mehrere Bewohner des Gebäudes sicher ins Freie.

Aufgrund der winterlichen Temperaturen kümmerte sich die Feuerwehr um die Unterbringung der Bewohner in einem Feuerwehrbus. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch an.

Die Ursache des Brands und die Höhe des entstandenen Schadens sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte und 14 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Jubiläum: Hannovers Rettungsleitstelle feiert 50-jährige Erfolgsgeschichte – BGPress 2124

Jubiläum: Hannovers Rettungsleitstelle feiert 50-jährige Erfolgsgeschichte

12. Januar 2024/in Hannover

Ein Blick auf fünf Jahrzehnte Innovation und Zusammenarbeit im Rettungswesen Hannovers

HANNOVER (red). Am 1. Januar 2024 feierte die Rettungsleitstelle Hannover ihr 50-jähriges Bestehen, ein Meilenstein, der die wegweisende Entwicklung in der Notfallkoordination und Rettungsdienstleistung in Deutschland markiert.

Vor 50 Jahren, am 1. Januar 1974, wurde in Hannover ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Notfallrettung aufgeschlagen: die Gründung der ersten gemeinsamen Rettungsleitstelle Deutschlands. Dieses Jubiläum ist ein wichtiger Anlass, um auf die damals revolutionäre und bis heute nachhaltige Entwicklung zurückzublicken.

Die Situation vor 1974 war durch ein Flickwerk unterschiedlicher Notrufnummern und separater Leitstellen gekennzeichnet, die von verschiedenen Organisationen betrieben wurden. Die Einsicht, dass eine zentrale Koordination der Rettungsdienste erhebliche Vorteile bietet, führte trotz der damals fehlenden gesetzlichen Verpflichtung zur Zusammenarbeit zu langwierigen Verhandlungen. Diese mündeten am 20. Dezember 1973 in der Unterzeichnung des Gründungsvertrags für die Rettungsleitstelle Hannover, ein Zusammenschluss der Landeshauptstadt Hannover, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfall Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes und des Arbeiter Samariter Bundes.

Jubiläum: Hannovers Rettungsleitstelle feiert 50-jährige Erfolgsgeschichte – BGPress 2120

Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die vergangenen fünf Jahrzehnte waren geprägt von Veränderungen und Weiterentwicklungen, wobei der ursprüngliche Gedanke der schnelleren Hilfeleistung durch gute Zusammenarbeit bis heute Bestand hat. Die heutige Regionsleitstelle betreut etwa 1,2 Millionen Bürger*innen in der Region und der Landeshauptstadt Hannover. Nach mehreren Umzügen innerhalb der Feuer- und Rettungswache 1 (FRW 1) ist die Leitstelle nun in modernen Räumlichkeiten am Weidendamm in der hannoverschen Nordstadt beheimatet.

Auch in Zukunft wird es Weiterentwicklungen in der Regionsleitstelle geben. Man erwartet, dass in weiteren 50 Jahren erneut signifikante Unterschiede zu erkennen sein werden.

Wärmeversorgung

Wärmeplanung in Hannover: Vorreiterrolle in der nachhaltigen Energieversorgung

11. Januar 2024/in Hannover

Hannover übermittelt als erste Kommune Niedersachsens Wärmeplan an das Land

HANNOVER (PM) Als erste Kommune in Niedersachsen hat die Landeshauptstadt Hannover ihre Wärmeplanung im Dezember 2023 an das Land übermittelt. Die in präzisen Karten dargestellten Ergebnisse hat Hannover gemeinsam mit dem Energiedienstleister enercity auf Basis von dessen Vorabplanungen entwickelt.

Nun lädt die Stadt mit ihrem Entwurf zur öffentlichen Beteiligung ein. Alle Interessierten können bis Ende Februar ihre Stellungnahmen zur Wärmeplanung abgeben.

Das Wärmeplanungsgesetz des Bundes (WPG) verpflichtet große Kommunen in Verbindung mit dem Niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG) zur Erstellung einer Wärmeplanung bis spätestens 30. Juni 2026. In Kooperation mit dem Energiedienstleister enercity hat die Verwaltung umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt und daraus mögliche Wärmeversorgungsgebiete abgeleitet. Diese sind nun als digitale Karten auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. „Die Wärmeplanung ist ein wichtiges strategisches Planungsinstrument, das zeigt, wie die Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgungssysteme gelingen kann und welches Heizungssystem in welchem Bereich am besten geeignet ist. Wir haben die Planung so schnell erarbeitet und vorgelegt, um eine frühzeitige Orientierungshilfe zu bieten“, betont Oberbürgermeister Belit Onay und ordnet ein: „Damit machen wir auf dem Weg zur Wärmewende einen weiteren wichtigen Schritt.“

Hannover hat den Berechnungen von Stadt und enercity zufolge ausreichend er­neuerbare und Ab­wärme-Potenziale zur Verfügung, um den prognostizier­ten Wärmebedarf in Höhe von 3.200 Gigawattstunden im Jahr 2045 abzudecken. Dem Zielszenario zur Wärmeversorgung liegen gebietsbezogene Analysen der sogenannten Wärmegestehungskosten für eine Vielzahl möglicher Heizsystem-Varianten zugrunde. Die Wärmegestehungskosten sind die auf den Wärmebedarf bezogenen Gesamtkosten für die Erzeugung unter Berücksichtigung der Investitions-, Betriebs- und Instandhaltungskosten. Je niedriger diese vollständigen Wärmekosten sind, umso günstiger lässt sich eine Kilowattstunde Wärme mit dem jeweiligen Heizsystem erzeugen. Für die Definition der Wärmeversorgungsgebiete war das jeweils vorherrschende günstigste Heizsystem ausschlaggebend, das vor Ort verfügbar ist. Weitere wichtige Faktoren waren auch die Nähe zum Fernwärmenetz oder die Dichte der Bebauung. Für das Jahr 2045 verdoppelt sich der prognostizierte Anteil der Fernwärme am Wärmebedarf auf 56 Prozent, dezentrale Wärmepumpen erreichen 34 Prozent, während Nahwärmenetze zukünftig etwa 9 Prozent des Wärmebedarfs abdecken könnten.

„Hannover wird auch dank der Expertise von enercity zum Leuchtturm in der Wärmeplanung, was bundesweit starke Beachtung findet. Mit dem Ausbau der klimaneutralen Fernwärme, dem Aufbau von Wärmenetzen und der Installation von Wärmepumpen realisieren wir gemeinsam mit und für unsere Kundinnen und Kunden die Wärmewende“, sagt enercity-Vorstand Prof. Dr. Marc Hansmann.

Eine wichtige Erkenntnis der Voruntersuchung ist, dass sich in Hannovers Nordstadt und Südstadt weitere Gebiete zur Fernwärmeversorgung und Erweiterung des bestehenden Satzungsgebietes eignen. Für Prüfgebiete für Nahwärme werden Machbarkeitsstudien zum Ausbau und zur Dekarbonisierung bestehender Nahwärmenetze sowie zur Neuerrichtung von Wärmenetzen empfohlen.

Mit der Bekanntgabe der Wärmekarten startet nun auch das öffentliche Beteiligungsverfahren. Bürger*innen, Unternehmen und die Träger öffentlicher Belange haben bis zum 29. Februar 2024 Gelegenheit, ihre Wünsche zur Gestaltung der Wärmeplanung in Hannover einzubringen. Interessierte können sich unter www.hannover.de/waermeplanung-lhh informieren. In der Beteiligungsphase sind Anregungen zur Wärmeversorgung eines Quartiers ebenso gefragt wie Ideen zum Ausbau des Informations- und Beratungsangebots.

Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel erwartet eine rege Beteiligung. „In den nächsten Jahren wird jede*r vor der Frage stehen, wie die bestehende Wärmeversorgung ersetzt werden kann. Mit der Beteiligung haben die Bürger*innen die Möglichkeit, sich frühzeitig zu informieren und zu orientieren sowie Anregungen und Vorschläge einzubringen“, erläutert die Dezernentin.

Im Zuge der öffentlichen Beteiligung wird die Stadtverwaltung alle Anregungen prüfen und anschließend eine Drucksache zum Wärmeplan Hannover vorlegen. Diese wird in allen Stadtbezirken und den zuständigen Ratsgremien beraten und vom Rat voraussichtlich im Laufe dieses Jahres entschieden. Der Wärmeplan wird am Ende dieses Prozesses unter anderem auch Fragen wie individuelle Beratungs- und Fördermöglichkeiten beantworten.

„Schon jetzt bietet die Klimaschutzagentur Region Hannover als unsere Partnerin eine Reihe an Heizungs- und Energieberatungen für Hauseigentümer*innen an“, sagt Anja Ritschel und nennt dabei zum Beispiel Online-Energieberatungen zu den Schwerpunktthemen Heizungserneuerung, Wärmepumpe, Photovoltaik und Solarthermie sowie energieeffiziente Sanierung der Gebäudehülle. Die Klimaschutzagentur bietet zudem einen Fördermittel-Kompass für Privathaushalte und wir prüfen laufend den Ausbau der Beratung. „Unsere Wärmeplanung wird also flankiert durch konkrete Beratungsangebote vor Ort und umfangreiche Förderung durch den Bund“, betont Anja Ritschel.

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