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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Verkehrshinweis

Einschränkungen auf Messeschnellweg Richtung Süden am Dienstag

23. Februar 2024/in Hannover

Am 27. Februar kommt es auf dem Messeschnellweg zur einspurigen Streckenführung

HANNOVER (PM). Der Messeschnellweg (B3) ist am kommenden Dienstag (27. Februar) zwischen Weidetorkreisel und Pferdeturm in Richtung Messe von 9 bis etwa 15 Uhr nur einspurig befahrbar. Mit Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen. Grund sind notwendige Baumfällarbeiten in der Eilenriede, für die der rechte Fahrstreifen gesperrt werden muss. Sollte die Wanderbaustelle vor 15 Uhr beendet sein, wird die Teilsperrung vorzeitig wieder aufgehoben.

Die Fällarbeiten, die der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in Auftrag gegeben hat, sind im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht erforderlich. Es müssen insgesamt sechs Bäume (fünf Buchen und eine Eiche) gefällt werden. Ihre Stand- und Bruchsicherheit ist aufgrund geringer Restwandstärke und Fäulnis nicht mehr gewährleistet. Nachpflanzungen sind nicht erforderlich, weil sich in diesem Bereich der Wald bereits auf natürlichem Wege weiterentwickelt hat („Naturverjüngung“).

Zierkirschen

Farbenfroher Frühlingsauftakt: Zierkirschen und Zieräpfel verschönern die Innenstadt

21. Februar 2024/in Hannover

40 Kübel mit blühenden Zierpflanzen sorgen für ein farbenfrohes Ambiente in der Innenstadt

HANNOVER (redu). Die Innenstadt erhält ein farbenfrohes Frühlingsupdate: Ab heute (21. Februar) beginnt der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün damit, 40 Kübel mit Zierkirschen und Zieräpfeln an strategischen Punkten aufzustellen. Diese Aktion soll die Fußgängerbereiche mit rosafarbenen, weißen und karmesinfarbenen Blüten verschönern und so die Vorboten des Frühlings in die Stadt bringen.

Mit dem Ziel, die Innenstadt lebendiger und attraktiver zu gestalten, hat der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün eine besondere Frühlingsaktion ins Leben gerufen. Seit dem 21. Februar werden 40 Kübel mit Zierkirschen und Zieräpfeln an ausgewählten Orten wie dem Ernst-August-Platz, der Grupenstraße, am Historischen Museum, an der Marktkirche, am Aegidientorplatz und am Kröpcke aufgestellt. Diese Aktion verspricht, mit 28 Zierkirschen der Sorte Prunus „Accolade“ und 12 Zieräpfeln in den Sorten „Coccinella“, „Red Obelisk“, „Red Splendor“ und „Evereste“, eine farbenfrohe Blütenpracht in die Fußgängerbereiche der Stadt zu bringen.

Die Auswahl der Pflanzen zielt darauf ab, die Innenstadt mit ihren rosafarbenen, weißen und karmesinfarbenen Blüten zu einem Blickfang zu machen und so das Stadtbild positiv zu beeinflussen. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt können sich voraussichtlich bereits in wenigen Tagen an der neuen Blütenpracht erfreuen.

Weiterhin ist bereits die nächste Umgestaltung für die Sommersaison geplant. Ab Anfang Mai werden die Frühjahrskübel durch rund 30 bis 35 mobile Kübel ersetzt, die mit einer neuen Auswahl an Pflanzen wie Fuchsien, Bleiwurz, Oliven, Agapanthus oder Buchsbaum bestückt sein werden. Diese Initiative des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün unterstreicht das Engagement der Stadt, die Lebensqualität in der Innenstadt durch grüne Akzente kontinuierlich zu verbessern.

aufhof von Innen

Erfolgsprojekt aufhof: Pläne für Verlängerung in Hannover vorgestellt

21. Februar 2024/in Hannover

Über 100 Veranstaltungen und 30.000 Besucher im Gaming-Museum markieren den Erfolg des Projekts

HANNOVER (redu). Nach einer beeindruckenden Bilanz von über 100 Veranstaltungen, 190 Vorträgen, und 30.000 Besuchern im Gaming-Museum innerhalb von acht Monaten, planen die Stadtverwaltung und Projektpartner die Verlängerung des aufhof-Projekts in Hannover. Dieses hat sich als kultureller und innovativer Anziehungspunkt etabliert, mit positiven Auswirkungen auf die umliegende Geschäfts- und Gastronomielandschaft.

Das Projekt aufhof, ein dynamisches Kultur- und Innovationszentrum in der Innenstadt Hannovers, hat nach acht Monaten eine beeindruckende Bilanz vorgelegt. Mit mehr als 100 Veranstaltungen auf städtischen Flächen, 190 Vorträgen im Auditorium, 30.000 Besuchern im Gaming-Museum, 300 Events der Hochschule Hannover und 17 größeren Ausstellungen, darunter die hochfrequentierte Banksy-Ausstellung, hat der aufhof weitreichende Anerkennung gefunden. Diese Erfolge haben die Stadtverwaltung und ihre Partner dazu bewogen, eine Verlängerung des Projekts um weitere fünf Monate anzustreben, sofern die Zustimmung der neuen Eigentümerin und der politischen Gremien vorliegt.

Der aufhof hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt, der die fragile Nahtstelle zwischen der zentralen Einkaufsstadt und der Altstadt belebt. Seine Angebote ziehen Menschen verschiedenster Interessen an und haben einen merklichen Aufschwung für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Umgebung gebracht. Oberbürgermeister Belit Onay betont die Bedeutung des aufhof für die Stadt und sieht in der positiven Resonanz aus der Stadtgesellschaft einen klaren Auftrag zur Fortsetzung des Projekts.

Die geplante Verlängerung soll das Erdgeschoss weiterhin für Veranstaltungen nutzen und auch neuen Projektpartnern ermöglichen, niedrigschwellige Angebote zu präsentieren. Die Stadtverwaltung beabsichtigt, ihre vielfältigen Themen und Aufgaben in diesem Rahmen darzustellen und arbeitet aktuell an entsprechenden Konzepten.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sieht in der Fortführung des Projekts eine Chance, einen großen Leerstand in der Innenstadt zu vermeiden und gleichzeitig ein zukunftsfähiges Konzept für die mittel- und langfristige Perspektive des Standorts zu entwickeln. Dabei sollen die positiven Erfahrungen und die Aufmerksamkeit genutzt werden, um einen Ort der Transformation zu schaffen, der verschiedenste gesellschaftliche Themen miteinander verbindet.

Die bisherigen Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 640.000 Euro, finanziert durch die Landeshauptstadt Hannover, die Hochschule Hannover und durch Einnahmen aus Vermietungen sowie Sponsoring-Beiträgen. Für die Verlängerung werden Kosten von etwa 400.000 Euro erwartet, die durch weitere Einnahmen teilweise gedeckt werden sollen.

Nach der einstimmigen Zustimmung des Bauausschusses zur Verlängerung des Projekts wird der Verwaltungsausschuss am Donnerstag, 29. Februar, eine endgültige Entscheidung treffen.

Große Pläne für Herrenhausen: Umgestaltung und Kutschen-Ausstellung zum 350. Jubiläum – BGPress 5744

Große Pläne für Herrenhausen: Umgestaltung und Kutschen-Ausstellung zum 350. Jubiläum

20. Februar 2024/in Hannover

Jubiläumsjahr bringt repräsentativen Zugang und Dauerausstellung historischer Welfenkutschen

HANNOVER (redu). Zum 350-jährigen Jubiläum des Großen Gartens Herrenhausen in 2025 plant Hannover eine umfassende Neugestaltung des Zugangs und die Wiedereröffnung des Museums im Schloss Herrenhausen mit einer besonderen Attraktion: einer Dauerausstellung der historischen Kutschen der Welfenkönige.

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover, bekannt für ihre einzigartige Schönheit und historische Bedeutung in Europa, stehen vor einem bedeutenden Meilenstein: 2025 wird das 350-jährige Bestehen des Großen Gartens gefeiert. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Kulturverwaltung in Zusammenarbeit mit den Herrenhäuser Gärten ein ambitioniertes Projekt vorgestellt, das den Zugang zum Großen Parterre neu gestalten und das Museum im Schloss Herrenhausen modernisieren sowie mit einer außergewöhnlichen Dauerausstellung bereichern soll.

Der bisherige Zugang zum Großen Garten über den seitlichen, ehemaligen fürstlichen Blumengarten wird als nicht repräsentativ und intuitiv genug betrachtet. Zukünftig soll ein direkter Weg durch den Ostflügel des Schlosses zu einer einladenden und zugänglichen Erfahrung für die Besucher*innen werden. Ein gemeinsamer Eingangsbereich wird nicht nur den Großen Garten, sondern auch das Museum willkommen heißen. Zudem ist geplant, einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Gegenwart von Schloss und Gärten zu bieten, wobei Garten und Museum unter einem Eintrittspreis zusammengefasst werden.

Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt die Neuordnung des Museums, insbesondere durch die Präsentation der vier historischen Kutschen der Welfenkönige im Westflügel des Schlosses. Diese Exponate, Zeugen der königlichen Vergangenheit Hannovers, werden während der Sanierungsarbeiten des Historischen Museums vorübergehend im Schloss ausgestellt.

Ernst August Erbprinz von Hannover hat seine Unterstützung für das Vorhaben zum Ausdruck gebracht und betont die Bedeutung des Projekts für die Kultur und Geschichte der Stadt. Zudem wird der Verbindungsgang zwischen den Flügeln des Schlosses ab 2025 das Gemälde „Die Revue bei Bemerode“ beherbergen, eine weitere Leihgabe des Welfenhauses, die eine Militärparade im 18. Jahrhundert darstellt.

Mit diesen Maßnahmen verfolgt Hannover das Ziel, das kulturelle Erbe der Herrenhäuser Gärten nachhaltig zu bewahren und gleichzeitig für Besucher*innen attraktiver zu gestalten. Die Pläne stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Ratsgremien, doch die Vorfreude und das Engagement aller Beteiligten deuten auf eine erfolgreiche Umsetzung hin.

Berberlöwen

Vom Welpen zum Junglöwen: Hannovers Berberlöwen feiern ersten Geburtstag

20. Februar 2024/in Hannover

Drei Berberlöwenjungtiere wachsen im Zoo Hannover zu stattlichen Großkatzen heran

HANNOVER (redu). Vor einem Jahr begrüßte der Erlebnis-Zoo Hannover drei seltene Berberlöwenjungtiere. Heute, 365 Tage später, haben sich die einst 1,5 kg leichten Welpen zu agilen Junglöwen mit einem Gewicht von rund 60 kg entwickelt. Der Zoo und der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. präsentierten stolz die Fortschritte des Nachwuchses.

Am 20. Februar 2023 erlebte der Erlebnis-Zoo Hannover einen besonderen Moment: Die Geburt von drei Berberlöwenjungtieren. Diese seltenen Großkatzen, deren Vorfahren in Nordafrika ausgestorben sind, haben nun ihr erstes Lebensjahr erfolgreich im Zoo verbracht. Unter der Aufsicht des Zooteams und mithilfe modernster Technik konnten die Tiere in ihrer Entwicklung vom hilflosen Neugeborenen zu jagdfähigen Junglöwen beobachtet werden.

Die Aufzucht der Jungtiere verlief unter den wachsamen Augen der Tierpfleger und der Löwenmutter, die trotz ihrer Unerfahrenheit eine hervorragende Fürsorge leistete. Bereits in den ersten Lebenswochen zeigten die Löwenjungtiere deutliche Fortschritte in ihrer Mobilität und entwickelten grundlegende Fähigkeiten, die für ihr Überleben in der Wildnis essenziell sind.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Jungtier Zuri, das sich durch lebhaftes Verhalten und Kletterfreudigkeit auszeichnete. Auch die Geschwister Tayo und Alani zeigten individuelle Entwicklungen in ihrem Verhalten und ihrer Stellung innerhalb der Gruppe. Während Tayo zunehmend Präsenz zeigt und Anzeichen einer beginnenden Mähne aufweist, entwickelte sich Alani zu einem forschen Jungtier.

Die Geschichte der Berberlöwen im Zoo Hannover ist auch eine Geschichte des Artenschutzes. Durch gezielte Nachzuchtprogramme wie das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wird versucht, die Population dieser seltenen Löwenart zu sichern. Der Erlebnis-Zoo Hannover trägt mit der erfolgreichen Aufzucht der Berberlöwenjungtiere aktiv zum Erhalt der Art bei.

Besser Schlafen

Erfolgreicher Abschluss der „besser schlafen“ Gesundheitsmesse in Hannover

19. Februar 2024/in Hannover

Vielfalt der Schlafgesundheit: Hannovers Messe zieht Experten und Besucher an

HANNOVER (redu). Die zweite Auflage der Gesundheitsmesse „besser schlafen“ endete am Sonntagabend in Hannover mit großem Erfolg und mehr als 1.000 Besuchern, unterstreicht die Bedeutung von Schlafgesundheit.

Vom 16. bis 18. Februar fand in Hannover die Gesundheitsmesse „besser schlafen“ statt, die sich mit dem wichtigen Thema der Schlafgesundheit auseinandersetzt. Unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, zog die Veranstaltung Experten aus verschiedensten Bereichen zusammen, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Über 1.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die neuesten Erkenntnisse und Produkte zu informieren.

Die Messe bot ein umfangreiches Programm, das von der Präsentation schlafmedizinischer Atemmasken über natürliche Betten und Textilien bis hin zu innovativen Apps reichte. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung des Schlafs für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden, ein Thema, das auch von Deutschlands bekanntestem Schlafforscher, Dr. Hans-Günter Weeß, aufgegriffen wurde. Seine Aussage „Schlaf ist der neue Sex“ sorgte für heitere Momente unter den Teilnehmern.

Die Veranstaltung wurde nicht nur als Plattform für den Austausch zwischen Fachleuten genutzt, sondern bot auch praktische Tipps und Workshops für die Besucher. So gab es beispielsweise Techniken zum Abschalten von Schlafcoach Markus Kamps und Entspannungstipps von Medizinjournalistin Vera Cordes.

Ein besonderes Highlight war die Kissenfüllaktion beim Aussteller Dormiente, bei der Besucher für einen guten Zweck Kissen füllen konnten. Dies unterstrich das soziale Engagement der Messe und sammelte über 2000 Euro für die Obdachlosenhilfe Hannover.

Mit der erfolgreichen Durchführung der „besser schlafen“ Messe hat sich Hannover als wichtige Anlaufstelle für das Thema Schlafgesundheit etabliert. Projektleiterin Simona Erdmann kündigte an, dass die nächste Messe 2025 noch stärker die Bereiche Bewegung und Ernährung als Bausteine für einen gesunden Schlaf integrieren möchte. Unterstützt von zahlreichen Ausstellern, die ihre Teilnahme bereits zugesagt haben, blickt die „besser schlafen“ optimistisch in die Zukunft und plant, ihre Mission zur Förderung der Schlafgesundheit fortzusetzen.

Sportler*innen Ehrung

Hannovers Sportelite von Oberbürgermeister Belit Onay geehrt

19. Februar 2024/in Hannover

Feierliche Anerkennung im Leibnizsaal: Hannovers Sportler*innen im Rampenlicht

HANNOVER (redu). In einer Feierstunde im Hannover Congress Centrum ehrte Oberbürgermeister Belit Onay hannoversche Sportler*innen für ihre herausragenden Leistungen in verschiedenen Disziplinen im Jahr 2023, darunter Deutsche Meistertitel und internationale Medaillenerfolge.

Am Freitag, den 16. Februar, fand im Leibnizsaal des Hannover Congress Centrums eine besondere Feierstunde statt. Oberbürgermeister Belit Onay ehrte dort Sportler*innen aus Hannover, die im vergangenen Jahr durch außergewöhnliche Erfolge glänzten. Die Auszeichnungen galten jenen, die entweder Deutsche Meisterschaften gewonnen oder bei Welt- und Europameisterschaften sowie den Special Olympics Medaillen errungen hatten.

Mehr als 100 Athlet*innen aus einem breiten Spektrum von Sportarten, darunter Rugby, Fußball, Radsport, Basketball 3×3, Eissport, und viele mehr, waren zur Feier eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Vorfeld des Ball des Sports statt und bot eine Plattform, um die Vielfalt und das hohe Niveau des hannoverschen Sports zu würdigen.

Bei der Ehrung stand Oberbürgermeister Onay nicht allein. Er wurde durch Benjamin Chatton, den Präsidenten des Stadtsportbundes, unterstützt. In seiner Rede betonte Onay die Bedeutung des Sports für die Stadt Hannover und kündigte ambitionierte Pläne an: Die Bewerbung als Spielort für die Handball-Weltmeisterschaft 2029 sowie die Ausrichtung von Endspielen auf europäischer Ebene in der Heinz von Heiden Arena und weiteren internationalen Großereignissen in Hannover.

Diese Ehrung unterstreicht die Anerkennung und Förderung des Sports durch die Stadt Hannover und setzt ein deutliches Zeichen für das Engagement im Bereich des Leistungs- und Breitensports. Hannover zeigt sich damit nicht nur als Stadt der Wissenschaft und Kultur, sondern auch als eine Hochburg des Sports.

Symbolbild Feuerwehrboot

Feuerwehr Hannover rettet leblose Person aus dem Mittellandkanal

19. Februar 2024/in Hannover

Wasserrettungseinsatz unter der Mittellandkanalbrücke Alt-Vinnhorst

HANNOVER (redu). Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Rettungseinsatz an der Mittellandkanalbrücke Alt-Vinnhorst gerufen, nachdem ein Passant eine leblose Person im Wasser gemeldet hatte. Wasserretter konnten den Mann schnell bergen und leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein.

Am frühen Montagmorgen kam es zu einem dramatischen Einsatz für die Feuerwehr Hannover am Mittellandkanal. Gegen kurz nach 08:00 Uhr meldete ein Passant eine leblose Person im Wasser nahe der Mittellandkanalbrücke Alt-Vinnhorst. Die alarmierten Wasserretter der Berufsfeuerwehr Hannover erreichten den Mann zügig im Uferbereich unter der Brücke und brachten ihn an Land.

Zur Unterstützung setzte die Ortsfeuerwehr Vinnhorst ein Boot ein, während am Ufer bereits weitere Rettungskräfte und ein Notarzt mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen. Der Einsatz zeigte Erfolg, und der Mann wurde nach intensiver Erstversorgung in kritischem Zustand in ein Krankenhaus in Hannover transportiert.

Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Landeshauptstadt Hannover mit 11 Fahrzeugen und einem Boot bis 09:30 Uhr im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den näheren Umständen des Vorfalls aufgenommen.

Rettungswagen auf Einsatzfahrt

Massenkollision auf Hannovers Südschnellweg: Mehrere Verletzte und ein Toter

18. Februar 2024/in Hannover

Vier Fahrzeuge in Unfall verwickelt, Verkehr über Stunden beeinträchtigt

HANNOVER (redu). Am Samstagabend ereignete sich auf dem Südschnellweg in Hannover ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen, der zu einem Todesopfer und mehreren Verletzten führte. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus.

Am frühen Samstagabend kam es auf dem Südschnellweg in Hannover zwischen dem Landwehrkreisel und der Abfahrt Hildesheimer Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Vier Personenkraftwagen waren in Höhe der Kiesteiche kollidiert, was zu einem massiven Einsatz der Rettungskräfte führte. Mehrere Notrufe erreichten gegen 18:00 Uhr die Regionsleitstelle Hannover, woraufhin umgehend ein Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst wurde. Aufgrund der anfänglich unklaren Situation an der Unfallstelle wurde das Stichwort MANV  „Massenanfall von Verletzten“ aktiviert.

Trotz dichten Verkehrs gelang es den Einsatzkräften schnell, die Unfallstelle zu erreichen und die Lage zu bewältigen. Zwei Personen wurden schwer, drei weitere leicht verletzt. Die Rettungsaktionen umfassten die technische Befreiung einiger Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen durch die Feuerwehr Hannover. Eine der schwer verletzten Personen verstarb noch am Unfallort. Die Verletzten wurden nach ihrer Befreiung umgehend medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Weitere Betroffene und Augenzeugen erhielten vor Ort eine Untersuchung durch die Rettungskräfte, benötigten jedoch keine stationäre Behandlung.

Der Verkehr auf dem Südschnellweg war infolge des Unfalls über mehrere Stunden hinweg in beide Richtungen stark beeinträchtigt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 50 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen bis etwa 20:00 Uhr im Einsatz, um die Unfallfolgen zu bewältigen und die Sicherheit am Unfallort zu gewährleisten.

Die Polizei Hannover hat zur Klärung der Unfallursache und der Schadenshöhe die Ermittlungen aufgenommen. Zum derzeitigen Zeitpunkt lagen noch keine konkreten Informationen zur Ursache des Unfalls oder zur Höhe des entstandenen Schadens vor.

Tödlicher Arbeitsunfall

Tödlicher Arbeitsunfall auf Großbaustelle in Hannover-Mitte

17. Februar 2024/in Hannover

59-jähriger Arbeiter bei Abrissarbeiten tödlich verunglückt

HANNOVER (redu). Ein schwerer Arbeitsunfall erschütterte am Samstagmorgen die Großbaustelle im Stadtteil Mitte von Hannover, als ein Bauarbeiter von herabstürzenden Betonteilen begraben wurde. Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnten das Leben des 59-Jährigen nicht retten.

Am frühen Samstagmorgen wurde die Idylle des hannoverschen Stadtteils Mitte jäh unterbrochen, als auf einer Großbaustelle in der Brüderstraße ein dramatischer Unfall geschah. Ein 59-jähriger Bauarbeiter wurde bei Abrissarbeiten im Untergeschoss von tonnenschweren Betonteilen getroffen und verschüttet, nachdem diese unerwartet von der Deckenkonstruktion abbrachen. Die Tragödie rief ein massives Aufgebot an Rettungskräften auf den Plan, doch trotz aller Bemühungen kam für den Arbeiter jede Hilfe zu spät.

Nach dem Eingang des Notrufs um 10:30 Uhr bei der Regionsleitstelle Hannover mobilisierte diese umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften, darunter Spezialeinheiten für schwere technische Hilfe sowie für die Rettung aus Höhen und Tiefen. Die ersten am Unfallort eingetroffenen Rettungskräfte fanden den lebensgefährlich verletzten Arbeiter unter den Trümmern vor. Mit spezialisiertem Gerät, wie Hebekissen und Stützstrukturen, begannen sie sofort, den Mann zu befreien – eine Aufgabe, die höchste Vorsicht und Präzision erforderte.

Abrollbehälter Technische Rettung

Ein Abrollbehälter für Technische Rettung wurde zur Einsatzstelle beordert © Matthias Falk

Parallel dazu wurden die unter Schock stehenden Kollegen und Augenzeugen des verhängnisvollen Unfalls von Notfallseelsorgern und Rettungsdienstmitarbeitern betreut. Diese psychologische Erste Hilfe zielte darauf ab, die unmittelbaren traumatischen Erlebnisse der Beteiligten zu lindern.

Trotz der komplexen und zeitintensiven Rettungsversuche konnte der vor Ort anwesende Notarzt nur den Tod des Arbeiters feststellen, nachdem er endlich aus den Trümmern befreit worden war. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 95 Einsatzkräften bis etwa 12:30 Uhr im Einsatz, um die Rettungs- und Bergungsarbeiten zu unterstützen.

Die Polizei Hannover hat umgehend die Ermittlungen zur Ursache dieses tragischen Unfalls aufgenommen.

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