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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Bauernprotest Demo Traktoren

Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover

11. Januar 2024/in Hannover

Große Traktoren-Demo in Hannover: Landwirte versammeln sich am Platz der Göttinger Sieben

HANNOVER (red). Im Rahmen einer bundesweiten Protestwoche versammelten sich am 11. Januar 2024 in Hannover rund 2.000 Landwirte, um für ihre Anliegen zu demonstrieren. Mit etwa 2.000 Traktoren führten sie zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Stadt.

Im Zuge der bundesweiten Protestwoche der Landwirte kam es in Hannover zu einer großangelegten Demonstration. Am Donnerstag sammelten sich etwa 2.000 Landwirte im Umland von Hannover und fuhren in mehreren Konvois in die Innenstadt. Ziel der Versammlung war der Platz der Göttinger Sieben.

Die Landwirte nutzten für ihre Anreise rund 2.000 Traktoren sowie eine geringe Anzahl anderer Fahrzeuge. Diese Fahrtbewegung führte insbesondere auf den Bundesstraßen B3 aus Richtung Celle, B6 aus Richtung Garbsen, B65 aus Richtung Sehnde und Gehrden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Bei ihrer Ankunft in der Innenstadt wurden die meisten Traktoren von der Polizei zum Versammlungsbereich und zum Schützenplatz geleitet. Dort parkten circa 900 Teilnehmer ihre Fahrzeuge, um sich zu Fuß zur Kundgebung zu begeben.

Die Versammlung, die um 14:00 Uhr beendet wurde, führte erneut zu Verkehrsbehinderungen, als die Landwirte in Konvois die Stadt verließen. Die Polizei berichtete von insgesamt 19 Versammlungen, die im Laufe des Tages stattfanden.

Für die kommenden Tage sind weitere Proteste der Landwirte angekündigt. Die Polizei weist darauf hin, dass es am 12. Januar 2024 im Zusammenhang mit einer weiteren Kundgebung und einem Aufzug zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann. Autofahrern wird empfohlen, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. Informationen zu aktuellen Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus sind über die Internetseite der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen abrufbar.

  • Bauernproteste
    Rund 2.000 Landwirtinnen und Landwirten kamen heute zu einer Großdemonstration in die Innenstadt von Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084917
    Rund 2.000 Landwirtinnen und Landwirten kamen heute zu einer Großdemonstration in die Innenstadt von Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084833
    Auch Vertreterinnen der Landfrauen nahmen an der Versammlung teil. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084888
    Auch auf dem Friedrichswall fuhren eine Vielzahl von Treckern laut hupend auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084912
    An der Versammlung waren auch Politiker unterschiedlichen Parteien vertreten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084880
    Der Bauernprotest verlief wie angekündigt trotz der Verkehrsbeeinträchtigungen friedlich © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084866
    Rund 2.000 Landwirtinnen und Landwirten kamen heute zu einer Großdemonstration in die Innenstadt von Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Bauernprotest Demo Traktoren
    Rund 2.000 Landwirtinnen und Landwirten kamen heute zu einer Großdemonstration in die Innenstadt von Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Landwirte demonstrieren mit 2.000 Traktoren in Hannover – BGPress 1084911
    Klare und deutliche Absage gegenüber politischen Richtungen, die die Bauernproteste für ihre Zwecke einvernehmen wollen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Betreten verboten

Betreten der Eisflächen verboten

10. Januar 2024/in Hannover

Stadt warnt vor dem Betreten der Eisflächen auf Seen und überfluteten Flächen

HANNOVER (PM). Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer in Hannover. Diese Warnung gilt auch für die derzeit überfluteten und gefrorenen Eisflächen. Wer gegen das Verbot verstößt, begibt sich in Lebensgefahr. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Einbrechen in das Eis der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser extrem schnell auskühlt, der Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen.

Derzeit ist die Eisfläche auf dem Maschsee noch viel zu dünn und nicht tragfähig. Erst bei einer durchgehenden Stärke der tragfähigen Eisschicht von mindestens 13 Zentimetern könnte das Eis auf dem Maschsee zum Betreten freigegeben werden, was durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge (mit Stadtwappen) am Nord- und Südufer signalisiert würde. Eisflächen anderer Gewässer gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

Tannen

Unverkaufte Tannen werden zur Tierbeschäftigung im Hannover Zoo

5. Januar 2024/in Hannover

Tiere des Zoos Hannover erhalten besondere Nach-Weihnachtsüberraschung

HANNOVER (red). Im Erlebnis-Zoo Hannover erhalten unverkaufte Weihnachtsbäume – zu klein, zu groß oder zu schief fürs Wohnzimmer – eine neue, wichtige Rolle: Sie dienen den Tieren als kitzelnde Leckerbissen und spannende Beschäftigung.

Für viele Tannenbäume, die zu Weihnachten keinen Käufer fanden, bietet der Erlebnis-Zoo Hannover eine nachhaltige und kreative Verwendung. Die Bäume, die aufgrund ihrer Größe oder Form unverkauft blieben, werden dem Zoo von Händlern gespendet und dienen dort als Futter, Spielzeug und Kratzbäume für die Zoo-Tiere.

Tierpfleger Benedikt Knüppe erklärt, dass die Tiere auf unterschiedliche Weise mit den Tannen interagieren, wobei die Nadeln auf der Nase und Zunge kitzeln und das Tannengrün für sie ungewöhnlich riecht. Dies bietet den Tieren eine interessante sensorische Erfahrung. Elefanten nutzen beispielsweise ihren Rüssel, um Zweige abzubrechen und die Bäume zu zerlegen. Ziegen, Antilopen, Zebras und Alpakas knabbern das Grün ab, während Eisbären, Löwen und Tiger die Bäume als Kratzbäume verwenden und zerstückeln.

Futtermeister Thomas Severitt betont, dass ausschließlich unverkaufte Bäume von Händlern verwendet werden, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. Bäume aus Privathaushalten, die oft noch Reste von Lametta, Kerzenwachs oder Weihnachtsschmuck enthalten könnten, werden aus Sicherheitsgründen nicht angenommen.

Der Zoo bittet daher um Verständnis, dass nur von Händlern bereitgestellte Tannenbäume angenommen werden können. Diese Praxis spiegelt das Engagement des Erlebnis-Zoos Hannover für Nachhaltigkeit und artgerechte Tierbeschäftigung wider.

Einsatzleitwagen

Rettungskräfte in Hannover mobilisiert: Schwimmer löst umfangreichen Einsatz aus

4. Januar 2024/in Hannover

Hochwasseralarm: Schwimmer im Neoprenanzug sorgt für Aufregung

HANNOVER (red). Ein Großeinsatz von Rettungskräften wurde am Donnerstagvormittag in Hannover durch die Meldung einer im Hochwasser treibenden Person ausgelöst. Die intensive Suche, an der Feuerwehr, DLRG und ein Rettungshubschrauber beteiligt waren, endete jedoch ohne Erfolg, als Zeugen berichteten, dass der vermeintlich in Not befindliche Schwimmer das Wasser verlassen und die Szene mit einem Fahrrad verlassen hatte.

Am Donnerstagvormittag erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Ein Anrufer berichtete von einer Person, die im Hochwasser am Wasserfehdeweg treibe. Daraufhin wurde ein umfassender Rettungseinsatz eingeleitet, bei dem Spezialeinheiten der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover beteiligt waren. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ wurde zur Unterstützung herangezogen.

Die Einsatzkräfte bereiteten sich auf einen gefährlichen Wasserrettungseinsatz vor und suchten an verschiedenen strategischen Positionen nach der vermissten Person. Die starken Strömungen, die durch das Hochwasser verursacht wurden, machten eine schnelle und effektive Verteilung der Kräfte an verschiedenen Standorten erforderlich.

Im Verlauf des Einsatzes erreichten die Rettungskräfte jedoch Berichte von Zeugen, die eine Person in einem Neoprenanzug beobachtet hatten. Diese Person soll das Hochwasser verlassen und sich mit einem Fahrrad vom Ort des Geschehens entfernt haben. Trotz intensiver Suche konnte der Verursacher des Großeinsatzes nicht ausfindig gemacht werden.

Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst Hannover im Einsatz. Nach etwa einer Stunde wurde der Einsatz ohne weitere Vorkommnisse beendet.

Symbolbild Feuerwehrboot

Menschenrettung auf der Leine – Frau verstirbt im Krankenhaus

2. Januar 2024/in Hannover

Person wird aus hochwasserführender Leine geborgen – Frau verstirbt im Krankenhaus

HANNOVER (ots). Am gestrigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Wasserrettungseinsatz in die Südstadt, im Bereich Ohedamm / Maschsee gerufen. Eine Person trieb aus unbekannter Ursache regungslos auf der Leine stromabwärts.

Gegen 16:10 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover, des Rettungsdienstes sowie der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zu einem Wasserrettungseinsatz auf der Leine. Passanten hatten einen Notruf abgesetzt und berichtet, dass eine scheinbar bewusstlose Person im Bereich Karl-Thiele-Weg den Fluss stromabwärts trieb. Aufgrund der derzeit hochwasserbedingten sehr hohen Strömungsgeschwindigkeiten teilten sich die alarmierten Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt auf und fuhren zeitgleich verschiedene, strategisch wichtige Punkte im Flussverlauf an. Durch ein Feuerwehrboot der Fachgruppe „Wasserrettung“ konnte die bewusstlose Person an der Schwanenburgbrücke gesichert, an Land gebracht und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie verstarb jedoch später im Krankenhaus. Zur Ursache kann derzeit keine Angabe gemacht werden.

Die Feuerwehr Hannover war mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Gegen 17:10 Uhr war dieser Einsatz beendet.

Wohnungsbrand

Tragischer Wohnungsbrand in Hannovers Nordstadt am Neujahrstag

1. Januar 2024/in Hannover

Ein Todesopfer und eine Schwerverletzte bei Wohnungsbrand in Hannover

HANNOVER (PM). Am Vormittag des Neujahrtages wurden Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover zu einem Wohnungsbrand in den Stadtteil Nordstadt gerufen. Die Einsatzkräfte konnten eine Person und ihre Katze schwerverletzt aus der Wohnung retten, eine weitere Person kam bei dem Brand ums Leben.

Gegen 12:50 Uhr gingen in der Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe ein, bei denen Anwohner*innen eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses in der Straße „An der Strangriede“ in der hannoverschen Nordstadt meldeten.

Die Regionsleitstelle löst umgehend Großalarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, sowie den Rettungsdienst Hannover aus. Noch auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte weitere Informationen, dass sich vermutlich noch eine Person in der Wohnung aufhalten könnte. Die ersten Maßnahmen der hannoverschen Brandschützer konzentrierten sich darauf, sofort nach dem Eintreffen, eine Menschenrettung einzuleiten. Hierfür gingen mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten und mit Wärmebildkameras in die Brandwohnung vor und suchten diese systematisch ab. Hierbei entdeckten sie eine schwerverletzte Person und ihre Katze, die aus der Wohnung gerettet und an den Rettungsdienst Hannover zu weiteren Behandlung übergeben werden konnten. Für eine weitere Person in der Wohnung kam jede Hilfe zu spät.

Anschließend wurde der Brand mit Löschwasser bekämpft und die betroffene Brandwohnung mit Hochleistungslüftern entraucht. Aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Hannover konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile und Wohnungen verhindert werden.

Bei diesem Brand wurde eine Person tödlich und eine zweite schwer verletzt. Die verletzte Person wurde mit einem Rettungswagen in Notarztbegleitung in eine hannoversche Klinik transportiert. Die verletzte Katze wurde von der Tierrettung der hannoverschen Brandschützer versorgt und zur weiteren Behandlung in die Tierärztliche Hochschule transportiert.

Über die Schadenshöhe, wie auch die Ursache des Brandes, kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Nach einer Stunde waren die Maßnahmen der Feuerwehr Hannover vor Ort abgeschlossen und die Einsatzstelle konnte der Polizei Hannover zur Aufnahme der Ermittlungsarbeiten übergeben werden. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort.

Intensive Silvesternacht für Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover – BGPress 1084642

Intensive Silvesternacht für Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover

1. Januar 2024/in Hannover

Mehr Brandeinsätze und Notfälle als im Vorjahr – Herausforderungen durch Feuerwerkskörper

HANNOVER (red). Die Silvesternacht 2023/2024 stellte die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Hannover vor große Herausforderungen. Mit einem deutlichen Anstieg der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr waren die Rettungskräfte intensiv gefordert, insbesondere durch Brände, die durch Feuerwerkskörper verursacht wurden, sowie durch eine Vielzahl von Notfällen.

Einsatzstatistik:

Zwischen 18:00 Uhr am Silvesterabend und 06:00 Uhr am Neujahrsmorgen verzeichnete die Feuerwehr Hannover insgesamt 189 Brandeinsätze und 15 technische Hilfeleistungen, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Brandeinsätze betrafen überwiegend kleinere Brände wie brennende Müllbehälter, Papiercontainer und Vegetation, die vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet wurden. Zudem mussten die Einsatzkräfte mehrere Brände an Gebäuden und in Schuppen bekämpfen. Einige dieser Brände ereigneten sich auf Balkonen oder unmittelbar an Gebäuden, was ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machte.

Feuerwerksbatterie

Böller waren häufige Ursache für Kleinbrände. Teilweise lagen große Feuerwerksbatterien mitten auf der Fahrbahn © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Besondere Vorkommnisse:

Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall um 21:00 Uhr, bei dem Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Buchholz während der Löschung eines Papiercontainerbrandes mutwillig mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden, wodurch ein Feuerwehrangehöriger verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. In zwei weiteren Fällen wurden Einsatzkräfte gezielt mit Feuerwerkskörpern angegriffen, was den Einsatz der Polizei erforderlich machte. Der schwerste Brand ereignete sich gegen 01:00 Uhr an der Schulenburger Landstraße, wo ein Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus gelöscht werden musste. Glücklicherweise wurden hier keine Wohnungen beschädigt, und die Bewohner konnten nach etwa eineinhalb Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren.

Dachstuhlbrand

An der Schulenburger Landstraße wird über die Maßnahmen beim Dachstuhlbrand entschieden © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Rettungsdienst:

Der Rettungsdienst war in der Silvesternacht ebenfalls stark gefordert, mit 177 Notfalleinsätzen, die hauptsächlich auf Alkoholvergiftungen, Verletzungen durch Stürze oder Auseinandersetzungen sowie Verletzungen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der Einsätze immer noch hoch.

Vorbereitungen und Einsatzkoordination:

Sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst hatten sich durch zusätzliches Personal und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen vorbereitet. An 13 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr waren rund 160 ehrenamtliche Einsatzkräfte aktiv, und insgesamt 50 Einsatzfahrzeuge waren fest besetzt. Die Berufsfeuerwehr und die Hilfsorganisationen stellten 13 zusätzliche Rettungsmittel bereit. Insgesamt wurden in der Region Hannover von der Regionsleitstelle 969 Einsätze disponiert.

Weitere Aufgaben:

Zusätzlich zu den silvesterbedingten Einsätzen blieb der Einsatzstab aufgrund des bestehenden Hochwassers in Rufbereitschaft und führte Kontrollen an festgelegten Punkten durch.

Verkehrsunfall in Vinnhorst

Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-Vinnhorst

31. Dezember 2023/in Hannover

Vier Personen werden leicht verletzt

HANNOVER (red). Am Samstagabend kam es in Vinnhorst zu einem schweren Verkehrsunfall, der einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst erforderte. Um 20:20 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe Friedenauer Straße gemeldet. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Unfall involviert, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden.

Ein Mercedesfahrer, 29 Jahre alt, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Ein Nissan-PKW, besetzt mit drei Personen (20 Jahre alt, 30 Jahre alt und 29 Jahre alt), wurde durch den Unfall stark beschädigt und blockierte die Straße. Zwei am Fahrbahnrand geparkte PKW wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Trotz der massiven Zerstörungen an den beteiligten Fahrzeugen erlitten alle Insassen nur leichte Verletzungen. Die 29-jährige Beifahrerin des Nissan wurde in ein Krankenhaus transportiert, während die anderen Betroffenen einen Krankentransport ablehnten.

Die Feuerwehr reagierte umgehend auf den Notruf und sicherte die Unfallstelle ab. Sie leuchtete sie aus, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Die Schulenburger Landstraße stadtauswärts musste für die Unfallaufnahme und die Versorgung der Betroffenen vorübergehend gesperrt werden.

Die genaue Unfallursache und die Schadenhöhe sind derzeit noch unklar. Insgesamt waren 12 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit rund 45 Einsatzkräften bis etwa 21:00 Uhr im Einsatz, um die Situation zu bewältigen.

Rettungseinsatz

Rettungseinsatz in Hochwassergebiet: Senior mit Fahrrad aus Fluten gerettet

30. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr rettet verunglückten Radfahrer aus stark strömendem Wasser

HANNOVER (red). Am Samstagmittag kam es in Hannover zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Trotz wiederholter Warnungen vor den Gefahren des Hochwassers geriet ein über 70-jähriger Fahrradfahrer in die starke Strömung und musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Gegen 12:16 Uhr löste ein Notfall im Hochwassergebiet von Hannover einen Großeinsatz aus. Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg sowie Rettungstaucher wurden zu einer Menschenrettung alarmiert. Ein älterer Radfahrer hatte sich entgegen aller medialen Warnungen in das Flutgebiet begeben. Er stürzte in die gefährliche Strömung und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld erreichte den Verunfallten unter schwierigen Bedingungen und konnte ihn sicher aus dem Flutgebiet führen. Dank ihres schnellen Eingreifens wurden die Rettungstaucher und das bereitstehende Boot der Feuerwehr Wilkenburg nicht benötigt.

Die nassen und kalten Bedingungen führten bei dem Radfahrer schnell zu einer erheblichen Unterkühlung. Er wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und unter Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus gebracht.

Als Reaktion auf diesen Vorfall verstärkte die Feuerwehr die Sicherheitsmaßnahmen. Ein von dem Radfahrer umfahrener Sandsackwall wurde zusätzlich mit Absperrband gekennzeichnet, um weitere Unfälle zu verhindern.

Die Einsatzkräfte betonen erneut die immensen Gefahren, die von Hochwassergebieten ausgehen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, diese Bereiche zu meiden und Warnungen ernst zu nehmen. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet, an dem insgesamt sieben Fahrzeuge und 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren, zwei Rettungsfahrzeuge mit vier Kräften sowie Polizei beteiligt waren.

Straßensperre

Hannover: Pegel von Leine und Ihme sinken, Hochwassergefahr bleibt bestehen

30. Dezember 2023/in Hannover

Pegelstände fallen über Nacht, Einsatzmaßnahmen bleiben jedoch weiterhin aktiv

HANNOVER (ots/PM/red). Aufgrund der über Nacht weiter gefallenen Pegel hat sich die Hochwasserlage in Hannover etwas entspannt. Eine vollständige Entwarnung bedeutet dies jedoch nicht.

Trotz der aktuell im Stadtgebiet von Hannover gesunkenen Pegel von Leine und Ihme besteht noch immer kein Grund, die getroffenen Einsatzmaßnahmen zurückzunehmen. Die Pegel stehen immer noch deutlich über der Meldestufe drei (Überschwemmung größerer Flächen und Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller sind möglich) des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Es laufen auch weiterhin intensive Kontrollfahrten an besonderen Punkten im Stadtgebiet. Auch die verbauten mobilen Hochwasserschutzsysteme werden engmaschig durch die Feuerwehr überprüft. Die Einsatzbereitschaft von Personal und Material für einen kurzfristigen Einsatz ist auch weiterhin gegeben.

In Abhängigkeit von möglichen relevanten Niederschlägen ist die Entwicklung derzeit als insgesamt positiv zu bewerten.

Auch weiterhin gilt:

Fahren Sie auf gar keinen Fall in gesperrte Straßen oder Bereiche ein! Beim Befahren eines Hochwassergebietes besteht Lebensgefahr für Sie und die Einsatzkräfte, die dann zu ihrer Rettung ausrücken müssen.

Betreten Sie keine Deichanlagen oder vergleichbare Einrichtungen, die dem Hochwasserschutz dienen. Das Betreten von Deichkronen kann den Deich schwächen.

Die präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen haben bisher größere Probleme durch den Hochwasserstand der Leine und Ihme in der Landeshauptstadt verhindert. Die Pegelstände werden beobachtet und engmaschig Kontrollfahrten in fraglichen Überflutungsbereichen durchgeführt.

Regionspräsident Steffen Krach äußerte sich ebenfalls zur derzeitigen Lage in der Region Hannover:

„Die heutige Lagebesprechung des Kleinen Einsatzstabs gemeinsam mit den besonders betroffenen Kommunen (Wunstorf, Garbsen, Hannover, Hemmingen, Laatzen, Neustadt, Pattensen, Seelze) der Region Hannover hat die Entwicklung der vergangenen Tage bestätigt. Die Wasserlage ist weiterhin stabil, die Pegel stehen weiterhin auf hohem Niveau, teilweise sinken sie auch leicht. Die weitere Entwicklung der Lage hängt von den Niederschlägen in den kommenden Tagen ab. Deswegen ist weiterhin Vorsicht geboten.

Die Einwohner*innen werden dringend gebeten:

  • Gesperrte Bereiche und insbesondere Deiche nicht zu betreten. Die Strömung ist stark und die Deiche drohen durch das dauerhaft stehende Wasser zu brechen. Es braucht keine weiteren Beispiele, die zeigen, warum das Betreten gesperrter Bereiche so gefährlich ist!
  • Vorsichtig zu sein, beim Zünden von Feuerwerk. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind bereits stark belastet und sollten nicht weiter strapaziert werden – insbesondere dort nicht, wo die Wasserlage besonders angespannt ist. Seien Sie vorsichtig, schützen Sie sich selbst und damit auch unsere Einsatzkräfte.“

Regionspräsident Steffen Krach: „Unser Appell an die Einwohner*innen: Dort, wo Feuerwehren aufgrund des Hochwassers im Einsatz sind, sollte ganz auf das Böllern verzichtet werden.“

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