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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Hochwasser

Trotz sinkender Pegel in Hannover: Hochwasserlage weiterhin ernst

29. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover hält Einsatzbereitschaft aufrecht, während Pegel von Leine und Ihme langsam fallen

HANNOVER (PM). Durch die fallenden Pegel von Leine und Ihme kann von einer immer noch angespannten, aber stabilen Hochwasserlage in Hannover gesprochen werden. Die Pegel sind noch immer auf einem hohen Niveau, sodass die Gefahr durch das Hochwasser noch nicht gebannt ist.

Die Feuerwehr Hannover hält die getroffenen Einsatzmaßnahmen vollumfänglich aufrecht, um auf eine nicht auszuschließende Verschärfung der Lage jederzeit angemessen reagieren zu können. So werden die installierten mobilen Hochwasserschutzsysteme regelmäßig überprüft. Auch die Kontrollfahrten an neuralgischen Stellen im Stadtgebiet werden fortgesetzt. Ebenfalls übernimmt der Führungsstab der Feuerwehr Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm weiterhin die zentrale Koordinierung aller erforderlichen Maßnahmen. Einsatzkräfte und Material stehen bereit, um jederzeit im Stadtgebiet tätig zu werden.

Die weitere Entwicklung der Pegel und damit der Hochwasserlage in Hannover kann noch nicht sicher vorausgesagt werden. Durch die gesättigten Böden kann sich potentieller Niederschlag unmittelbar auf die Pegelstände auswirken.

Besonders hinweisen müssen wir an dieser Stelle wiederkehrend auf die Einhaltung der allgemeinen Verhaltensmaßnahmen bei Hochwasser. Die wegen des Hochwassers gesperrten oder bereits überfluteten Gebiete dürfen auf keinen Fall befahren oder betreten werden. Hier herrscht Lebensgefahr für die Betretenden und für die Einsatzkräfte.

An anderen Stellen werden Hochwasserschutzsysteme betreten oder überquert. Hierbei kommt es im schlechtesten Fall zur Beschädigung der Systeme, weshalb die Sie im Falle eines Falles ausfallen können. Das Betreten entsprechender Deichanlagen oder Schutzsysteme ist zwingend zu unterlassen.

Feuerwehr

Großeinsatz an der Leine: Vermisste Kanuten lösen Rettungsaktion aus

29. Dezember 2023/in Hannover

Rettungsaktion für zwei Personen im Hochwasser der Leine bleibt ohne Erfolg

HANNOVER (red). Am Donnerstagmittag löste die Sichtung eines besetzten Kanus im Hochwassergebiet der Leine eine umfangreiche Rettungsaktion der Feuerwehr Hannover aus. Trotz intensiver Suche mit Spezialkräften konnten die vermissten Personen nicht gefunden werden.

Gegen 12:40 Uhr erreichte ein Notruf die Regionsleitstelle Hannover, der von einem Kanu im Hochwassergebiet der Leine berichtete. Nachdem der Sichtkontakt zu dem mit zwei Personen besetzten Kanu abgebrochen war, alarmierte die Leitstelle umgehend Spezialkräfte der Wasserrettung.

Die Lage wurde vor Ort von Passant*innen bestätigt, jedoch blieb unklar, ob die Kanuten sich bereits eigenständig in Sicherheit gebracht hatten. Die Feuerwehr begann mit einer gründlichen Suche, ausgerüstet mit Schutzanzügen und unterstützt durch ein Schlauchboot sowie den Einsatz einer Drohne.

Trotz dieser intensiven Suchbemühungen konnte keine Spur der vermissten Kanuten gefunden werden. Die Suche wurde daraufhin gegen 14:30 Uhr eingestellt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Feuerwehr Hannover appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, die Hochwassergebiete und angrenzenden Uferbereiche zu meiden. Solche Aktionen bergen nicht nur ein hohes Risiko für die Betroffenen selbst, sondern beanspruchen auch die Ressourcen der Rettungskräfte, die für die Bewältigung der Hochwassersituation benötigt werden.

Insgesamt waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei der Aktion im Einsatz.

Balkonbrand

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Großbrand im Sahlkamp

29. Dezember 2023/in Hannover

Brand in Mehrfamilienhaus schnell unter Kontrolle, keine Verletzten

HANNOVER (red). Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr Hannover zu einem Balkonbrand im Stadtteil Sahlkamp aus. Durch rasches und effektives Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand erfolgreich gelöscht werden. Es gab keine Verletzten.

Gegen 20:15 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover die Meldung eines Feuers im Sahlkamp. Der Brand brach aus unbekannten Gründen auf einem Balkon im vierten Stock eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses aus. Trotz der schnellen Entwicklung zu einem Vollbrand blieb die dazugehörige Wohnung weitgehend verschont, allerdings wurde sie stark verqualmt.

Die Feuerwehr leitete sofort umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Mit mehreren Einsatztrupps sowohl von außen als auch innerhalb des Gebäudes wurde der Brand bekämpft. Diese koordinierten Bemühungen verhinderten eine weitere Ausbreitung des Feuers, insbesondere im Dachbereich.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils konnten sich glücklicherweise noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Die Nachlöscharbeiten im Dachbereich zogen sich bis etwa 23:00 Uhr hin. Die Polizei hat Untersuchungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet. Im Einsatz waren rund 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst, des Rettungsdienstes und der Polizei.

ICE-Evakuierung in Hannover nach technischer Panne – Evakuierung ICE bf

ICE-Evakuierung in Hannover nach technischer Panne

28. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover hilft bei der Evakuierung von 250 ICE-Fahrgästen nach Oberleitungsschaden

HANNOVER (red). Am Donnerstagmittag kam es auf der Bahnstrecke bei der Unterführung der Lange-Feld-Straße in Hannover zu einem Oberleitungsschaden, der einen ICE zum Stillstand brachte. Die Feuerwehr Hannover leistete Unterstützung bei der Evakuierung der Passagiere.

Ein ICE erlitt am Donnerstagmittag auf der Bahnstrecke in Höhe der Unterführung der Lange-Feld-Straße in Hannover einen Oberleitungsschaden, was zu einem unerwarteten Halt des Zuges führte. Die Feuerwehr Hannover wurde umgehend zur Unterstützung bei der Evakuierung der Fahrgäste gerufen.

Gegen 11:30 Uhr erreichte der Notruf die Regionsleitstelle Hannover, die sofort einen Löschzug zum Einsatzort entsandte. Vor Ort koordinierten die Einsatzkräfte zusammen mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn die Evakuierung der rund 250 ICE-Passagiere. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchrode wurde zusätzlich hinzu gezogen.

Die Passagiere konnten auf zwei Wegen evakuiert werden: Ein Teil der Fahrgäste wurde zu Fuß über eine Treppe den Bahndamm hinuntergeführt, während der andere Teil mithilfe einer Drehleiter gerettet wurde. Nach der erfolgreichen Evakuierung sorgte ein eingerichteter Schienenersatzverkehr für die Weiterbeförderung der Fahrgäste.

Nach dem Abschluss der Rettungsmaßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Deutsche Bahn. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover und der Polizei im Einsatz, um eine sichere und effiziente Evakuierung zu gewährleisten.

Hochwasser

Update: Hochwasserlage in Hannover weiterhin kritisch

28. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover rüstet sich gegen Hochwasser: Bürger werden zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen

HANNOVER (red). In Hannover herrscht trotz aktuell stagnierender Pegelstände weiterhin eine ernste Hochwasserlage. Die Feuerwehr der Stadt überwacht die Situation sorgfältig und trifft umfangreiche Vorbereitungen, um auf mögliche Veränderungen schnell reagieren zu können. Bürger werden dringend gebeten, Gefahrenzonen und Schutzanlagen nicht zu betreten, um ihre Sicherheit und die der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Die Landeshauptstadt Hannover sieht sich weiterhin einer kritischen Hochwassersituation gegenüber. Obwohl die Pegelstände derzeit stagnieren, bleibt die Lage angespannt. Die Feuerwehr Hannover verfolgt die Entwicklungen genau und ist im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um der Hochwasserbedrohung zu begegnen.

Etwa 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Ortsfeuerwehren Wülferode und Davenstedt waren im Tagesverlauf damit beschäftigt, rund 100 Bigpacks mit Sand zu befüllen. Diese Maßnahme dient der Vorbereitung, um tieferliegende Verkehrswege bei Bedarf schnell sperren zu können. Zusätzlich überwachten Führungsdienste kontinuierlich die installierten Hochwasserschutz-Systeme und führten Kontrollen an ausgewählten Punkten entlang der Gewässer durch.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln bei Hochwasser. Ein Vorfall um 12:40 Uhr, bei dem Zeugen zwei Kanuten auf der überfluteten Leine im Bereich des Stockhardtwegs gesichtet hatten, unterstreicht die Bedeutung dieser Regeln. Die Kanuten waren plötzlich nicht mehr sichtbar, was zu einem umfangreichen Einsatz führte. Etwa zwei Dutzend Einsatzkräfte suchten mit Drohnen, Schlauchbooten und zu Fuß nach den mutmaßlich Vermissten. Die Suche wurde gegen 14:30 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen. Solche Einsätze sind mit erheblichen Risiken für die Einsatzkräfte verbunden.

Die Feuerwehr mahnt zudem, dass Sperrstellen im Hochwassergebiet immer wieder beiseite gerückt und durchfahren werden. Auch das Betreten oder Überqueren von Hochwasserschutzsystemen ist ein wiederkehrendes Problem. Dies kann im schlimmsten Fall zu Beschädigungen der Schutzsysteme führen, was deren Ausfall im Notfall nach sich ziehen könnte. Das Betreten von Deichanlagen oder Schutzsystemen ist daher strikt zu unterlassen.

Rettungswagen auf Einsatzfahrt

Dramatische Wasserrettung in Hannover: Feuerwehr rettet Radfahrer aus Hochwassergebiet

27. Dezember 2023/in Hannover

Hochwassergebiet wird zur Falle für einen Radfahrer – erfolgreiche Rettungsaktion der Feuerwehr Hannover

HANNOVER (red). Heute Mittag führte ein dramatischer Vorfall in Hannover-Döhren zu einem Großeinsatz der Feuerwehr: Ein 75-jähriger Radfahrer, der eine trotz Hochwasser abgesperrte Straße befuhr, verunfallte und musste aus dem Hochwassergebiet der Leine gerettet werden.

In einem kritischen Rettungseinsatz wurde heute ein 75-jähriger Radfahrer in Hannover-Döhren von der Feuerwehr gerettet. Der Mann war trotz der aktuellen Hochwasserlage und abgesperrter Wege mit seinem Fahrrad auf der Brückstraße Richtung Hemmingen unterwegs. Starke Strömungsverhältnisse führten dazu, dass er vom Fahrrad fiel und etwa 20 Meter weit in einen angrenzenden Wald abgetrieben wurde.

Glücklicherweise konnte sich der Rentner an einem Ast festhalten und über sein Mobiltelefon die Regionsleitstelle alarmieren. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, war der Mann zunächst nicht zu sehen. Mithilfe von zwei Drohnen wurde das Gebiet abgesucht, und der Verunfallte konnte schließlich lokalisiert werden. Spezialkräfte der Wasserrettung, ausgestattet mit Schutzanzügen und Sicherheitsleinen, retteten den Mann und übergaben ihn dem Rettungsdienst.

Der Vorfall zog zahlreiche Schaulustige an, von denen sich viele trotz Warnungen im Hochwassergebiet aufhielten, teilweise sogar mit Wathosen ausgestattet. Dieses riskante Verhalten gefährdet nicht nur die eigenen Sicherheit, sondern auch die der Rettungskräfte und bindet wichtige Ressourcen, die während der anhaltenden Hochwasserlage anderweitig benötigt werden.

Die Feuerwehr Hannover appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, die Hochwassergebiete und Deichanlagen nicht zu betreten und die abgesperrten Bereiche zu respektieren. Insgesamt waren bei dem Einsatz etwa 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt.

 

 

Hannover im Hochwasser-Modus: Vorbereitungen und Maßnahmen der Feuerwehr – LST Hochwasser

Hannover im Hochwasser-Modus: Vorbereitungen und Maßnahmen der Feuerwehr

27. Dezember 2023/in Hannover

Intensive Überwachung und präventive Maßnahmen zur Sicherung der Stadt

HANNOVER (ots). Angesichts der ansteigenden Pegel der Flüsse Leine und Ihme, befindet sich die Feuerwehr Hannover in erhöhter Alarmbereitschaft. Mit einem eigens einberufenen Führungsstab und kontinuierlicher Überwachung der Situation trifft die Feuerwehr umfassende Vorbereitungen, um auf weitere Steigerungen der Wasserstände vorbereitet zu sein.

In Hannover hat sich die Situation entlang der Ufer der Leine und Ihme zugespitzt. Die Feuerwehr beobachtet seit mehreren Tagen die steigenden Flusspegel, um frühzeitig auf eine mögliche Verschärfung der Hochwassersituation reagieren zu können. Trotz der angespannten Lage bleibt die Situation derzeit unter Kontrolle.

Mit der Einberufung des Führungsstabes der Feuerwehr am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden umfangreiche Maßnahmen zur Hochwasservorsorge eingeleitet. Von der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm aus koordiniert der Stab die Schutzmaßnahmen, die sich auf verschiedene Stadtgebiete erstrecken.

Zu den präventiven Maßnahmen zählt das Verschließen einiger Unterführungen des Westschnellweges durch spezielle Verbauungen. Diese Schritte dienen dem Schutz der dahinterliegenden Bereiche bei weiterem Anstieg der Pegel. Im Bereich der Calenberger Neustadt wird ein mobiles Hochwasserschutzsystem errichtet, um ein Eindringen von Wasser in angrenzende Bebauungen zu verhindern. Parallel dazu füllt die Feuerwehr im Schichtbetrieb Sandsäcke und Big Bags, um für einen eventuellen Einsatz gerüstet zu sein.

Hannover im Hochwasser-Modus: Vorbereitungen und Maßnahmen der Feuerwehr – hochwassersystem bf

Mobiles Hochwasserschutzsystem in Hannover (c) Carl-Markus Müller

Dr. Axel von der Ohe, der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent, äußerte sich in einem Pressestatement zur aktuellen Lage. Er betonte die gute Vorbereitung und den proaktiven Ansatz der Feuerwehr und dankte den Mitarbeitenden der städtischen Verwaltung sowie den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz auch über die Feiertage.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, gesperrte oder bereits überflutete Straßen und Gebiete zu meiden. Das Befahren dieser Bereiche stellt eine erhebliche Gefahr für die eigene Sicherheit und die der Rettungskräfte dar. Ebenso wird davor gewarnt, Deichanlagen oder ähnliche Einrichtungen des Hochwasserschutzes zu betreten, da dies zu einer Verschärfung der Lage führen kann.

Straßensperre

Anhaltende Hochwasserbedrohung in Hannover: Appell der Behörden an die Bevölkerung

26. Dezember 2023/in Hannover

Präventive Maßnahmen in Hannover: Bevölkerung soll Hochwassergebiete meiden

HANNOVER (red). Die anhaltende Hochwassergefahr in Hannover führt zu intensiven Vorbereitungen der Feuerwehr. Während die Pegel der Leine weiter steigen, appelliert die Feuerwehr an die Bevölkerung, überflutete Gebiete zu meiden und kleinere Wasserschäden eigenständig zu bewältigen.

Mit dem Anstieg des Pegels der Leine in Hannover intensiviert die Feuerwehr ihre Vorbereitungen auf die Hochwassersituation. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, überflutete Gebiete nicht zu betreten und kleinere Wasserschäden in Gebäuden selbst zu beseitigen.

Neben der Hochwasserlage wird die Feuerwehr durch eine Vielzahl kleinerer Einsatzstellen gefordert. Durch die stark gesättigten Böden und den ansteigenden Grundwasserspiegel dringt Wasser in Gebäude ein, was zu vielen Alarmierungen der Feuerwehr führt. In Fällen von geringfügigen Wassereinbrüchen wird die Bevölkerung gebeten, selbstständig Abhilfe zu schaffen, um die Feuerwehrressourcen für dringendere Einsätze freizuhalten.

Trotz wiederholter Warnungen müssen die Einsatzkräfte immer wieder Personen in gesperrten oder überfluteten Bereichen feststellen. Daher wird erneut eindringlich dazu aufgerufen, Spaziergänge und Fahrten in Hochwassergebiete zu unterlassen und Deichanlagen nicht zu betreten, um die eigene Sicherheit und die der Einsatzkräfte nicht zu gefährden.

Deshalb der eindringliche Appell der Gefahrenabwehrbehörde:

  • Vom Hochwasser geflutete Wiesen und Wege stellen eine oft unterschätzte Gefahr dar. Stolperfallen können durch das Wasser oftmals nicht erkannt werden und es besteht u. a. die Gefahr, mit der Strömung mitgerissen zu werden.
  • Unterlassen Sie Spaziergänge und Ausflüge in betroffene Gebiete.
  • Fahren Sie auf gar keinen Fall in gesperrte Straßen oder Bereiche ein! Beim Befahren eines Hochwassergebietes besteht Lebensgefahr für Sie und die Einsatzkräfte, die dann zu ihrer Rettung ausrücken müssen.
  • Betreten Sie keine Deichanlagen oder vergleichbare Einrichtungen, die dem Hochwasserschutz dienen. Das Betreten von Deichkronen kann den Deich schwächen.

Die bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen haben in Hannover größere Probleme verhindert. Die Pegelstände von Leine und Ihme werden kontinuierlich überwacht, und es finden regelmäßige Kontrollfahrten in potenziellen Überflutungsbereichen statt.

Starkregen Hochwasser

Anhaltender Regen verursacht Wasserschäden in Hannover

25. Dezember 2023/in Hannover

Warnungen und Verhaltensempfehlungen bei Starkregen und in Hochwasserbereichen Hannovers

HANNOVER (red). Die Landeshauptstadt Hannover erlebt aufgrund anhaltender Regenfälle und gesättigter Böden eine zunehmende Anzahl von Wasserschäden. Die Feuerwehr Hannover ist mit einer steigenden Zahl witterungsbedingter Einsätze konfrontiert. Unsere Feuerwehr informiert über die aktuelle Situation, Sicherheitshinweise und empfohlene Maßnahmen im Umgang mit der Hochwassergefahr.

Die Feuerwehr Hannover berichtet von einer Häufung witterungsbedingter Wasserschäden durch anhaltende Regenfälle. Die unversiegelten Flächen in Stadt und Region sind stark gesättigt und können den Niederschlag nicht mehr aufnehmen, was zu Ansammlungen von Regenwasser in Geländevertiefungen und dem Eindringen in Gebäudekeller führt. Die Feuerwehr hat die gemeldeten Einsatzstellen erkundet und beurteilt. In vielen Fällen handelt es sich um kleinere Mengen eingedrungenes Regenwasser, die nicht den Einsatz der Feuerwehr erfordern und eigenständig behoben werden müssen.

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, vor einer Alarmierung der Feuerwehr zu prüfen, ob der Schaden mit eigenen Mitteln beseitigt oder eingedämmt werden kann. Des Weiteren ist mit einem Anstieg des Leinepegels zu rechnen. Für die Kleingartenkolonien Bauernwiese, Ricklinger Holz, Kornhast und angrenzende Bereiche besteht bei weiter steigenden Wasserständen Überflutungsgefahr. Es wird geraten, unnötige Aufenthalte in diesen Bereichen zu vermeiden und empfindliche Einrichtungen in den Kleingartenparzellen zu schützen.

Die Bevölkerung wird dringend davor gewarnt, gesperrte Straßen und Bereiche zu befahren. Ebenso sollten Hochwasserschutzanlagen und geflutete Bereiche nicht betreten werden, um die Stabilität der Deiche nicht zu gefährden und eigene Sicherheit zu gewährleisten. Vom Hochwasser geflutete Wiesen und Wege bergen zudem unterschätzte Gefahren wie Stolperfallen und Strömungen.

Aktuell werden die Hochwasserpegel kontinuierlich überwacht und die Feuerwehr unternimmt regelmäßige Kontrollfahrten in potenziellen Überflutungsbereichen. Die derzeitigen Einsätze der Feuerwehr Hannover sind primär auf den anhaltenden Regen zurückzuführen und stehen nicht direkt im Zusammenhang mit dem steigenden Pegel der Leine und der Warnstufe 3 des NLWKN. Bisherige präventive Hochwasserschutzmaßnahmen haben größere Probleme in der Landeshauptstadt verhindert.

Hochwasserschutz, Starkregen

Starkregen und Hochwasser beschäftigen Feuerwehr Hannover

24. Dezember 2023/in Hannover

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover und der Region im Kampf gegen die Folgen des Unwetters

HANNOVER (red). In den letzten 24 Stunden musste die Feuerwehr Hannover aufgrund des anhaltenden Regens und starker Windböen zu 52 Einsätzen in der Landeshauptstadt ausrücken. Die Leitstelle der Feuerwehr verzeichnete zudem 255 weitere Einsätze in der Region Hannover, wobei der Schwerpunkt auf der Beseitigung von Wasserschäden lag.

Die Feuerwehr Hannover und die Einsatzkräfte der Region standen am Wochenende aufgrund einer besonderen Wetterlage mit anhaltendem Regen und teils starken Windböen im Dauereinsatz. In der Landeshauptstadt wurden insbesondere Wasserschäden in Gebäuden verzeichnet, die durch Regenwasser verursacht wurden. Das Wasser drang in Keller ein oder sammelte sich in Geländevertiefungen. Die Feuerwehr setzte spezielle Pumpen und Sauggeräte ein, um die Wasserschäden zu beseitigen. Zusätzlich mussten die Einsatzkräfte vereinzelt umgestürzte Bäume entfernen. Glücklicherweise gab es im Rahmen dieser Einsätze keine Verletzten.

Zwischen Samstag, dem 23.12.2023, 07:30 Uhr und Sonntag, dem 24.12.2023, 07:30 Uhr, wurde die Feuerwehr Hannover zu insgesamt 52 wetterbedingten Einsätzen gerufen. Die Regionsleitstelle koordinierte darüber hinaus 307 Einsätze in der gesamten Region Hannover. Diese hohe Anzahl an Einsätzen verdeutlicht die Intensität des Unwetters und den damit verbundenen Herausforderungen für die Feuerwehren.

Aktuell werden die Hochwasserpegel der Leine und Ihme kontinuierlich beobachtet. In gefährdeten Gebieten, wie Ricklingen, ergreift die Feuerwehr präventive Maßnahmen, wie die Schließung von Deichtoren. Diese Maßnahmen haben bisher erfolgreich dazu beigetragen, größere Schäden durch Hochwasser zu verhindern.

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