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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Kampfmittel

Kontinuierliche Herausforderungen: Kampfmittelbeseitigung in Niedersachsen

29. April 2024/in Niedersachsen

Effektive Maßnahmen gegen Weltkriegsmunition: Niedersachsen verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

HANNOVER (redu). Die jüngsten Berichte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen offenbaren, dass in den Jahren 2022 und 2023 über 2.000 Einsätze notwendig waren, um fast 400 Tonnen Kampfmittel aus den Weltkriegen zu beseitigen. Diese Zahlen verdeutlichen die fortlaufenden Sicherheits- und Entschärfungsbedürfnisse in der Region.

In den letzten zwei Jahren hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) in Niedersachsen eine signifikante Menge an Kampfmitteln aus den Weltkriegen entschärft und entsorgt. Genauer wurden im Jahr 2022 etwa 228 Tonnen in 1.163 Einsätzen und im Jahr 2023 rund 164 Tonnen in 1.023 Einsätzen geborgen. Diese Zahlen markieren eine leichte Reduktion im Vergleich zu den 156 Tonnen, die 2021 in knapp 1.200 Einsätzen behandelt wurden.

Daniela Behrens, die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, hebt hervor, wie unverzichtbar der KBD für die öffentliche Sicherheit ist, insbesondere angesichts der zunehmenden Anzahl von Infrastrukturprojekten im Bundesland. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist der Neubau eines LNG-Terminals in Hooksiel, wo allein 8,5 Tonnen Kampfmittel gefunden und unschädlich gemacht wurden. In diesem Zusammenhang mussten 28 Fliegerbomben aufgrund ihres Zustandes direkt in der Nordsee gesprengt werden.

Die Anzahl der Einsätze, bei denen Munition aufgrund ihres Zustands nicht transportiert und stattdessen direkt vor Ort gesprengt werden musste, hat sich verringert: 2022 waren es 96, 2023 nur noch 63 Einsätze. Insgesamt wurden aus der Nordsee 2022 3,31 Tonnen und 2023 sogar 10,27 Tonnen Kampfmittel geborgen.

Die Anträge für die Auswertung von Kriegsluftbildern haben 2022 mit 5.606 einen neuen Höchststand erreicht, was eine erhöhte Wachsamkeit und Notwendigkeit solcher Maßnahmen unterstreicht. Über 10.355 Anträge wurden in den letzten zwei Jahren bearbeitet, wobei viele Kampfmittel bei Baumaßnahmen oder durch Zufallsfunde entdeckt wurden.

Die Ministerin warnt vor den erhöhten Gefahren durch alternde Munition und appelliert an die Bevölkerung, bei Funden umgehend die zuständigen Behörden zu kontaktieren. Sie betont weiterhin die Wichtigkeit der fortlaufenden Ausbildung und Ausrüstung der Einsatzkräfte, die zu den modernsten in Deutschland zählt. Das Engagement und die Professionalität der Mitarbeitenden im KBD haben bisher zu keinen Personenschäden in den letzten zwei Jahren geführt.

Pyrotechnik

Maßnahmenpaket gegen Gewalt: Niedersachsen reagiert auf Derby-Ausschreitungen

24. April 2024/in Niedersachsen

Treffen zur Sicherheit: Niedersachsens Innenministerin fordert Spiele ohne Auswärtsfans

HANNOVER (redu). Nach den jüngsten Sicherheitsproblemen beim Niedersachsenderby in Braunschweig zieht die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens zusammen mit Vertretern der beteiligten Fußballclubs und der Polizei Bilanz. Neue Maßnahmen sollen die Sicherheit bei zukünftigen Derbys erhöhen.

Am 24. April 2024 kam es zu einem wichtigen Treffen im Innenministerium Niedersachsen. Innenministerin Daniela Behrens diskutierte mit Vertretern von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig sowie der Polizei über die Vorfälle während des Derbys am 14. April, bei dem es zu schwerwiegenden Sicherheitsproblemen kam. Eine kleine Gruppe von Fans nutzte Pyrotechnik, was zu Verletzungen führte und die Sicherheit vieler Besucher gefährdete.

Die beteiligten Clubs bestätigten ihre Bereitschaft, die bereits begonnenen Gespräche und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit fortzuführen und zu intensivieren. Dazu zählen die Optimierung der Kontrollen bei den Spielstätten und die Durchsetzung strengerer Sicherheitsüberprüfungen beim Einlass. Diese Maßnahmen sind eine direkte Antwort auf die wiederholte Nutzung von Pyrotechnik, die nicht nur das Spielgeschehen stört, sondern auch eine ernsthafte Gefährdung darstellt.

Ein besonders umstrittener Vorschlag von Ministerin Behrens ist die Forderung, in der nächsten Saison keine Tickets mehr an Fans der Gastmannschaften zu verkaufen, um Risikobegegnungen zu minimieren. Dies würde bedeuten, dass die Gastblöcke leer bleiben, eine Maßnahme, die zeigt, wie ernst die Situation genommen wird.

Nicole Kumpis, Präsidentin von Eintracht Braunschweig, dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und betonte, dass trotz der getroffenen Vorkehrungen die Ereignisse des letzten Derbys nicht tolerierbar seien. Sie erwähnte, dass ihr Club die Vorschläge sorgfältig prüfen und bewerten werde, da der Ausschluss von Gästefans als letztes Mittel angesehen wird.

Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96, sprach von einer enttäuschenden Bilanz der bisherigen Maßnahmen und der Notwendigkeit, die Diskussion über Sicherheitsstrategien auch auf nationaler Ebene mit DFB und DFL zu führen. Er kritisierte das aktuelle Strafsystem des DFB, das die Clubs für das Fehlverhalten von Fans finanziell belastet, ohne dabei präventiv zu wirken.

Die Gespräche und die daraus resultierenden Entscheidungen sind ein Zeichen dafür, dass alle Beteiligten gewillt sind, konstruktiv zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit bei den Derbys zu erhöhen. Trotz der schweren Entscheidungen, die getroffen werden müssen, bleibt das Ziel, ein sicheres und positives Fußballerlebnis für alle Zuschauer zu gewährleisten.

Bauordnung

Neue Bauordnung in Niedersachsen: Vereinfachungen und Innovationsförderung stehen im Fokus

9. April 2024/in Niedersachsen

Erleichterungen für Umbauten und Neubauten sollen das Bauen in Niedersachsen beschleunigen und verbilligen

HANNOVER (redu). Das Landeskabinett Niedersachsens hat einen Gesetzentwurf zur Novelle der Niedersächsischen Bauordnung beschlossen, der weitreichende Änderungen für die Bauwirtschaft vorsieht. Der Entwurf, der nun dem Landtag vorgelegt wird, beinhaltet unter anderem die Absenkung von Standards bei Umbaumaßnahmen und die Förderung innovativer Bauprojekte.

Nach intensiver Verbandsbeteiligung hat das Landeskabinett Niedersachsen einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) gemacht. Der frisch beschlossene Gesetzentwurf, der nun zur weiteren Diskussion und Entscheidung in den Landtag einzieht, zielt darauf ab, sowohl den Umbau bestehender Gebäude als auch neue Bauprojekte erheblich zu erleichtern.

Kern der Novelle ist die Vereinfachung der Umbaustandards, bei denen künftig nur noch die grundlegenden Aspekte wie Standsicherheit und Brandschutz im Vordergrund stehen sollen. Diese Regeländerungen, die alle Gebäudeklassen außer Sonderbauten wie Schulen und Krankenhäuser betreffen, erfordern fortan kein herkömmliches Genehmigungsverfahren mehr, sondern lediglich ein Mitteilungsverfahren.

Des Weiteren enthält der Gesetzentwurf Vorschläge, die den Neubau betreffen. Hierzu zählt die Abschaffung der Pflicht, Einstellplätze für Autos zu schaffen, sowie die Reduzierung von Grenzabständen, was eine effizientere Nutzung von Grundstücken ermöglicht. Eine Innovationsklausel soll zudem Experimente mit neuen Bau- und Wohnformen fördern.

Die Novelle ist auch Teil des landesrechtlichen „Bau-Turbo-Pakts“, der eine schnelle Nutzung von Baulücken und die Umwandlung ungenutzter Flächen in Wohnraum ermöglichen soll. Bauminister Olaf Lies betonte die breite Zustimmung, die die vorgeschlagenen Vereinfachungen bereits in der Verbandsanhörung erfahren haben, und hob die Bedeutung der Initiative für die Schaffung günstigen Wohnraums hervor.

Verkehrsunfallstatistik 2023: 424 Verkehrstote auf Niedersachsens Straßen – BGPress 6295

Verkehrsunfallstatistik 2023: 424 Verkehrstote auf Niedersachsens Straßen

9. April 2024/in Niedersachsen

Behrens: „Die ‚Vision ZERO‘, also ein Straßenverkehr ohne Todesopfer und Verletzte, ist weiterhin unser Ziel und dafür setzen wir uns ein“

Hannover (PM). Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat gestern (08.04.2024) die Verkehrsunfallstatistik 2023 vorgestellt. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen 424 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das waren 54 Menschen oder rund 14 Prozent mehr als 2022. Damit weist Zahl der Verkehrstoten einen ähnlich hohen Wert wie im Jahr 2019 auf (432 Todesopfer), dem Jahr vor dem Beginn der Corona-Pandemie.

Zu dieser Entwicklung sagt Ministerin Daniela Behrens: „Wegen der Coronapandemie ist in den Jahren von 2020 bis 2022 deutlich weniger Verkehr auf den Straßen gewesen. Folglich gab es auch weniger Unfälle, was auch mit Blick auf die nun vorliegenden Zahlen für 2023 noch einmal besonders deutlich wird. Die Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr knüpfen weitestgehend an die Unfalldaten aus 2019 an und wir bewegen uns in vielen Risikobereichen wieder auf einem ähnlichen Niveau wie vor der Corona-Pandemie. Unsere ‚Vision Zero‘, also das Ziel keine Verunglückten und schweren Verkehrsunfälle mehr auf unseren Straßen, muss deshalb weiter im Fokus unserer gemeinsamen Arbeit mit unseren Partnern stehen.“

Gesamtunfallzahlen

Die Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr bei der Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle eine Zunahme um 6,4 Prozent auf insgesamt 212.856 Unfälle. Das sind 12.874 Unfälle mehr als 2022.

Wie die Zahl der Verkehrstoten ist auch die der Leichtverletzten gestiegen: 2023 gab es 36.255 Leichtverletzte (2022: 34.160). Die Zahl der Schwerverletzten nahm hingegen von 5.608 auf 5.148 ab (-8,2 Prozent).

Unfallursachen

Zu hohe Geschwindigkeit ist auch 2023 die Hauptursache für Verkehrsunfälle mit Todesopfern gewesen. Außerdem waren wiederum Vorfahrtsmissachtung, Fehler beim Überholen und Abbiegen sowie zu geringer Abstand zwischen den Fahrzeugen maßgebliche Gründe für Verkehrsunfälle.

Risikogruppen

2023 sind zehn Kinder im Alter von wenigen Monaten bis 14 Jahren bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind in dieser Altersgruppe drei Kinder weniger als 2022. Auch in der Gruppe der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren kamen im vergangenen Jahr weniger Menschen ums Leben als im Vorjahr. Hier nahm die Anzahl der Todesopfer von 64 im Jahr 2022 auf 53 ab. Von den tödlich verunglückten jungen Erwachsenen haben 23 Personen einen Pkw, 13 Personen ein motorisiertes Zweirad und jeweils eine Person einen Lkw sowie einen E-Scooter genutzt.

In der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren (ab 65 Jahren) hat es 141 Todesopfer gegeben. Das sind 26 Personen mehr als 2022. Damit ist der Anteil dieser Personengruppe an den Verkehrstoten mit rund 33 Prozent – und in Relation zum Bevölkerungsanteil von etwas mehr als 22 Prozent – überrepräsentiert. 2023 waren aus dieser Altersgruppe rund 35 Prozent der Todesopfer als Fahrende oder Mitfahrende in einem Pkw unterwegs. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei ca. 42 %. Daneben kam eine zunehmende Anzahl, konkret etwa die Hälfte aller im Straßenverkehr getöteten Seniorinnen und Senioren, als sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmende ums Leben. Sie waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad bzw. Pedelec unterwegs.

In der Gruppe der zu Fuß Gehenden sind im Jahr 2023 mit insgesamt 53 Todesopfern – damit 13 tödlich verunglückte Personen mehr als im Vorjahr – zu verzeichnen. Davon waren 26 Personen im Alter von 65 Jahren und älter und drei im Kindesalter, also 14 Jahre und jünger.

Die Anzahl der tödlich verunglückten motorisierten Zweiradfahrenden ist im Jahr 2023 nahezu stabil geblieben. Hier stieg die Zahl lediglich von 58 im Jahr 2022 auf 59 im vergangenen Jahr.

Insgesamt sind in Niedersachsen 2023 mit 71 Personen rund 22 Prozent mehr Fahrradfahrende tödlich verunglückt als im Jahr zuvor (2022: 58). 32 von ihnen nutzten ein Pedelec, als es zu dem tödlichen Unfall kam. Insgesamt waren von den 71 Radfahrenden etwa zwei Drittel im Alter von 65 Jahren und älter.

Behrens: „Niedersachsen ist und bleibt ein Fahrradland! Auch nach der Pandemie steht die Nutzung von Fahrrädern oder Pedelecs bei den Niedersächsinnen und Niedersachsen hoch im Kurs. Das spiegelt sich leider auch in den Unfallzahlen wider, die sich nahezu gleichbleibend auf hohem Niveau halten. Auffällig bleiben dabei weiterhin die hohen Zahlen der tödlich Verunglückten unter den älteren Fahrrad- und Pedelec-Fahrenden. Hier müssen wir unsere Aufklärungs- und Präventionsarbeit weiter intensivieren und stehen dazu mit unseren Partnerinnen und Partnern im engen Austausch.“

Baumunfälle und Landstraßen

Auch 2023 haben sich rund zwei Drittel der tödlichen Verkehrsunfälle (insgesamt 268) auf Landstraßen ereignet. Die Anzahl der sogenannten Baumunfälle ist dabei in Niedersachsen im vergangenen Jahr um rund 11 Prozent auf 3.340 Unfälle gestiegen (2022: 3.021). Dabei hat ebenso die Anzahl der bei Baumunfällen tödlich verunglückten Personen zugenommen, von 97 im Jahr 2022 auf 111 (+14,4 Prozent). Dagegen nahm die Zahl der bei Baumunfällen schwer verletzten Personen ab. So gab es 717 Schwerverletzte in 2023 und damit 72 weniger als im Vorjahr. Jedoch stieg die Zahl der Leichtverletzten von 1.309 auf 1.669.

Innenministerin Behrens dazu: „Die Gründe dafür sind vielfältig und lassen sich gerade in Fällen, in denen nur die oder der Verstorbene allein beteiligt war, schwer ermitteln. Grundsätzlich dürfte das in vielen Fällen mit zu hoher Geschwindigkeit zu tun gehabt haben. Aber auch die Themen ‚Müdigkeit oder Ablenkung‘ sind als mögliche Ursachen anzunehmen. Wir werden auch hier weiterhin offensiv Präventionsarbeit leisten.“

Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr

Im Jahr 2023 ist die Zahl der aufgrund einer Beeinflussung durch Alkohol oder andere berauschende Mittel im Straßenverkehr tödlich verunglückten Personen im Vergleich zum Vorjahr um drei Todesopfer gestiegen (25 Personen). Ebenso nahm die Gesamtzahl der von der Polizei registrierten Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder sonstige berauschende Mittel eine maßgebliche Rolle spielten, zu. Hier verzeichnete die Polizei ein Plus um 2,5 Prozent auf 4.466 Verkehrsunfälle (+ 111 Unfälle). Die Anzahl der von der Polizei in Niedersachsen bei Verkehrskontrollen festgestellten Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit dem Führen eines Fahrzeuges unter Beeinflussung durch Alkohol oder andere berauschende Mittel nahm im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent ab, lag mit 16.775 Anzeigen jedoch langfristig betrachtet weiterhin auf einem hohen Niveau.

Ministerin Behrens dazu: „Finger weg vom Steuer und Lenker, wenn man betrunken oder berauscht ist bzw. unter dem Einfluss von Medikamenten steht! Man bringt sich selbst und andere in Lebensgefahr! Daran ändert auch die Liberalisierung beim Besitz von Cannabis nichts. Wer berauscht im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt und dabei kontrolliert wird, muss sich dafür verantworten.“

E-Scooter in Niedersachsen

Im Jahr 2023 hat die Polizei Niedersachsen landesweit 1.253 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von E-Scooter-Nutzenden registriert. Dabei verunglückten 817 Personen leicht (194 mehr als 2022) und 83 schwer (16 Personen weniger zum Vorjahr). Darüber hinaus erlitten in drei Fällen die E-Scooter-Fahrenden tödliche Verletzungen. Bei 155 Verkehrsunfällen waren die E-Scooter-Nutzenden durch Alkohol oder andere Mittel beeinflusst.

Fazit

Die Polizei Niedersachsen hat ihren Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit auch 2024 erneut auf die Unfallschwerpunkte „Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit“ ausgerichtet. Hierzu werden bereits seit Jahresbeginn gemeinsam mit den Partnern in der Verkehrssicherheitsarbeit verschiedene Maßnahmen realisiert, wozu unter anderem Geschwindigkeitskontrollen gemeinsam mit den Kommunen sowie umfangreiche Überprüfungen der Fahrtüchtigkeit zählen.

Darüber hinaus stehen insbesondere die Risikogruppen weiter im Fokus, angefangen von Kindern, jungen Erwachsenen und älteren Menschen bis hin zu Fahrenden von Fahrrädern und motorisierten Zweirädern sowie von zu Fuß Gehenden und vielen weiteren Verkehrsteilnehmenden.

„Die ‚Vision ZERO‘, also ein Straßenverkehr ohne Todesopfer und Verletzte, ist weiterhin unser Ziel und dafür setzen wir uns ein“, bekräftigt Ministerin Daniela Behrens.

Die Unfalluhr 2023 in Niedersachsen

  • alle 2,5 Minuten         nahm die Polizei einen Verkehrsunfall auf
  • alle 2,5 Stunden        endete ein Verkehrsunfall an einem Baum
  • alle 13 Minuten          verunglückte eine Person im Straßenverkehr
  • alle 3 Stunden           war ein verunglückter Motorradfahrender darunter
  • alle 77 Minuten          eine Person im Alter zwischen 18 und 24 Jahren
  • alle 89 Minuten          verunglückte ein älterer Mensch ab 65 Jahren
  • alle 49 Minuten          kam ein Fahrrad Fahrender zu Schaden
  • alle 3 Stunden           verunglückte ein Pedelec-Fahrender
  • alle 3,5 Stunden        war die Gesundheit von zu Fuß Gehenden betroffen
  • alle 2 Stunden           verursachte ein fahruntüchtiger Fahrender einen Unfall
  • jeden Tag                  kam mindestens ein Mensch im Straßenverkehr ums Leben und am Wochenende mitunter auch zwei

(Anmerkung: Unter „Verunglückte“ zählen Getötete und Verletzte gleichermaßen.)

Johanniter Motorradstaffel

Johanniter-Motorradstaffeln starten in die neue Saison: Einsatzbereit für die Osterreisezeit

26. März 2024/in Niedersachsen

Offizielle Saisoneröffnung im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen

HANNOVER / LAATZEN (redu). Mit dem Beginn der Osterferien steigt das Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Autobahnen deutlich an. Zur Unterstützung der Reisenden und zur Minderung der Gefahren durch Staus sind die Johanniter-Motorradstaffeln in Niedersachsen und Bremen bereits in die neue Saison gestartet. In einer feierlichen Eröffnung im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen wurde der Einsatz der rund 70 ehrenamtlichen Helfer eingeläutet.

Wie jedes Jahr zu den Osterfeiertagen bereitet sich Deutschland auf eine verstärkte Reisezeit und das damit verbundene hohe Verkehrsaufkommen vor. Insbesondere auf den Autobahnen sind lange Staus keine Seltenheit. Zur Unterstützung der Autofahrerinnen und Autofahrer haben die Johanniter-Motorradstaffeln aus Niedersachsen und Bremen ihren Dienst aufgenommen. Knapp 70 ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen Standorten, darunter Ahlhorn, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Bremen und Schwarmstedt, werden bis zum Ende der Herbstferien mit insgesamt 18 Motorrädern im Einsatz sein.

Die offizielle Saisoneröffnung fand heute im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover/Laatzen statt und wurde von wichtigen Vertretern wie dem niedersächsischen Landespolizeipräsidenten Axel Brockmann, Stefan Radmacher, Mitglied im Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Niedersachsen/Bremen, und Michael Weber, Sprecher des geschäftsführenden Vorstands des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, begleitet.

Landespolizeipräsident Brockmann betonte die kritische Rolle der Johanniter-Motorradstaffeln bei der Bewältigung des erhöhten Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Risiken. Er dankte den ehrenamtlichen Stauhelfern für ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Reduzierung schwerer Unfälle auf den Autobahnen.

Die Motorradstaffeln sind strategisch entlang der Hauptverkehrsadern positioniert, um in Notfällen schnell helfen zu können. Ihre Aufgaben umfassen die Erste Hilfe, die Absicherung von Unfallstellen, die Organisation von Abschleppdiensten, die Beratung bei Umleitungen und die Versorgung von staugeplagten Familien mit Erfrischungen und Spielzeug für Kinder.

Stefan Radmacher und Michael Weber hoben die Bedeutung des Ehrenamtes und die finanzielle Herausforderung des Projekts hervor. Die Johanniter-Unfall-Hilfe investiert jährlich etwa 100.000 Euro in die Motorradstaffel, wobei ein Teil der Kosten durch Sponsoren und Mitgliedsbeiträge gedeckt wird.

Zur Vorbereitung auf die Saison nehmen alle Fahrerinnen und Fahrer an einem Intensiv-Training im ADAC Fahrsicherheitszentrum teil, unterstützt durch die finanzielle Förderung des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt seit 2012. Dieses Engagement unterstreicht die Wichtigkeit der Sicherheit und Effektivität der ehrenamtlichen Helfer im Straßenverkehr.

  • Johanniter-Motorradstaffeln starten in die neue Saison: Einsatzbereit für die Osterreisezeit – BGPress 1106508
    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Motorrad der Johanniter-Stauhelfer  © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Johanniter-Motorradstaffeln starten in die neue Saison: Einsatzbereit für die Osterreisezeit – BGPress 1106530
    Die Johanniter Niedersachen/Bremen hat mit ihrer Motoradstaffel den Start in die Saison 2024 als Stauberater im Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Laatzen eröffnet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Tanzverbot vor Ostern

Niedersachsen hält am Tanzverbot vor Ostern fest

21. März 2024/in Niedersachsen

Landeshauptstadt erinnert an die Regeln des NFeiertagsG

HANNOVER (redu). In Niedersachsen wird das bestehende Tanzverbot vor den Osterfeiertagen beibehalten. Die Landeshauptstadt weist in diesem Zusammenhang auf die geltenden Regelungen des Niedersächsischen Feiertagsgesetzes (NFeiertagsG) hin, die öffentliche Tanzveranstaltungen von Gründonnerstag bis zum späten Samstagabend untersagen.

Im Zuge der aktuellen Diskussionen über das Tanzverbot vor Ostern hat das Land Niedersachsen beschlossen, keine Änderungen an den bestehenden Regelungen vorzunehmen. Dies bestätigt die Landeshauptstadt, die gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger über die geltenden Gesetze informiert. Laut dem Niedersächsischen Feiertagsgesetz (NFeiertagsG) sind öffentliche Tanzveranstaltungen von Gründonnerstag, 5 Uhr morgens, bis zum Ablauf des Sonnabends, 24 Uhr, verboten. Dies entspricht einem Zeitraum von insgesamt 67 Stunden.

Eine Veranstaltung gilt dann als öffentlich, wenn prinzipiell jede Person Zugang zu ihr hat, unabhängig davon, ob ein Eintrittspreis erhoben wird oder nicht. Während des genannten Zeitraums ist es dennoch gestattet, in Gaststätten Hintergrundmusik zu spielen, solange keine tanzbaren Veranstaltungen daraus resultieren.

Am Karfreitag gelten zusätzliche Einschränkungen für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Bühnendarbietungen. Diese sind nur dann zulässig, wenn sie den ernsten Charakter des Tages berücksichtigen und ausschließlich in Räumlichkeiten ohne Schankbetrieb stattfinden.

Deutsche Bahn

Aktuelle Bahnstreiks: Grundangebot gestartet, aber weitreichende Einschränkungen erwartet

7. März 2024/in Niedersachsen

GDL-Streik sorgt für eingeschränktes Angebot im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr

BERLIN (redu). Das Grundangebot der Deutschen Bahn (DB) im Personenverkehr ist trotz des aktuellen Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angelaufen, doch Reisende müssen heute und morgen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

Mit Beginn des Morgens hat die Deutsche Bahn ihr angekündigtes Grundangebot an Zugfahrten im Personenverkehr aufgenommen, trotz des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), der den Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr heute und morgen massiv beeinträchtigt. Die Bahn hat ein stark reduziertes Angebot an Fahrten bereitgestellt, um trotz der Streikmaßnahmen eine Grundversorgung sicherzustellen. Insbesondere im Fernverkehr wird den Reisenden empfohlen, möglichst frühzeitig eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen, um die begrenzten Kapazitäten zu berücksichtigen.

Im Regional- und S-Bahn-Verkehr zielt die DB darauf ab, ein minimal aufrechterhaltenes Angebot zu gewährleisten, wobei das Ausmaß der Verfügbarkeit je nach Region stark variieren kann. Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Antritt ihrer Reise erneut über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

Aktuelle Bahnstreiks: Grundangebot gestartet, aber weitreichende Einschränkungen erwartet – BGPress 1095762

Es werden nur tatsächlich fahrende Züge angezeigt, wie hier die S7 nach Celle. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nach dem Ende des Streiks plant die Deutsche Bahn, ab Samstagmorgen schrittweise zum regulären Fahrplanangebot zurückzukehren. Ob dies erfolgreich umgesetzt werden kann, hängt jedoch von weiteren Aktivitäten der GDL ab. Die Gewerkschaft hat angekündigt, möglicherweise weitere Streiks durchzuführen, ohne diese im Voraus anzukündigen, was die Planung für die DB und ihre Fahrgäste erschwert. Die Deutsche Bahn appelliert an die GDL, die Streikmaßnahmen zu überdenken und künftige Streiks rechtzeitig, mindestens 48 Stunden im Voraus, zu kommunizieren, um die Unannehmlichkeiten für die Reisenden zu minimieren.

Equal Pay Day

18 Prozent Unterschied: Der lange Weg zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

6. März 2024/in Niedersachsen

Niedersächsischer Gleichstellungsminister fordert Ende der Lohnlücke

HANNOVER (redu).  Der Equal Pay Day, der symbolisch am 6. März stattfindet, wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Deutschland. Bis zu diesem Tag arbeiten Frauen rechnerisch unentgeltlich, während Männer bereits seit dem Jahresbeginn für ihre Arbeit entlohnt werden. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes besteht eine unbereinigte Lohnlücke, der sogenannte Gender Pay Gap, von 18 Prozent.

Dr. Andreas Philippi, der Niedersächsische Gleichstellungsminister, kritisiert diese fortwährende Ungleichheit scharf. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dennoch verdienen Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Eine derartige Diskrepanz ist inakzeptabel und muss entschieden angegangen werden“, so Philippi. Er betont, dass die Verantwortung für die Schließung der Lohnlücke nicht allein bei der Politik liegt, sondern bei allen Akteuren der Wirtschaft.

Die Auswirkungen der Lohnungleichheit sind weitreichend und treffen Frauen besonders hart, indem sie geringere Einkommen und später kleinere Renten zur Folge haben. Dies fördert die finanzielle Abhängigkeit von Männern und führt insbesondere bei alleinerziehenden Frauen häufig in die Altersarmut.

Der diesjährige Equal Pay Day steht unter dem Motto „Höchste Zeit für equal pay!“ und hebt den Zusammenhang zwischen Zeit und Geld hervor. Philippi fordert eine gerechtere Verteilung von Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern. „Viele Frauen sind gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten, um Beruf, Familie und Pflegeaufgaben zu vereinbaren. Trotz vieler Fortschritte auf dem Papier spüren viele Frauen im Alltag noch immer eine strukturelle Benachteiligung“, erklärt der Minister.

Die Forderung nach Lohngleichheit und die Bekämpfung struktureller Benachteiligungen von Frauen im Arbeitsleben sind zentrale Herausforderungen, denen sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam stellen müssen. Der Equal Pay Day dient dabei als wichtiger Impulsgeber, um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und konkrete Maßnahmen einzufordern.

Streikaufruf

Streik bei der Deutschen Bahn betrifft Millionen Reisende

4. März 2024/in Niedersachsen

Flächendeckende Arbeitsniederlegungen im Personen- und Güterverkehr geplant – Wellenstreiks geplant

BERLIN (redu). Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen weiteren Streik im Personenverkehr für den 7. und 8. März sowie im Güterverkehr ab dem 6. März angekündigt. Millionen von Reisenden sowie die Industrie und Wirtschaft stehen vor erheblichen Einschränkungen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt ihre Streikmaßnahmen fort und hat für den Personenverkehr einen flächendeckenden Streik von Donnerstag, dem 7. März, 2 Uhr, bis Freitag, dem 8. März, 13 Uhr, angekündigt. Im Güterverkehr beginnen die Arbeitsniederlegungen bereits am Mittwoch, dem 6. März, um 18 Uhr. Die Deutsche Bahn (DB) sieht sich erneut mit massiven Auswirkungen auf den gesamten Bahnbetrieb in Deutschland konfrontiert.

Die DB äußert ihr Bedauern über die Beeinträchtigung der Reisepläne von Millionen von Fahrgästen und die erheblichen Einschränkungen im Schienengüterverkehr, der für die Belieferung der deutschen Wirtschaft mit essentiellen Grundstoffen unerlässlich ist. DB Cargo, als führende Güterbahn, spielt eine Schlüsselrolle in der Versorgung der Stahl-, Auto- und Chemieindustrie sowie bei der Energieversorgung und internationalen Lieferketten.

Um die Auswirkungen des Streiks zu minimieren, wird die DB im Personenverkehr ein Grundangebot bereitstellen und im Fernverkehr längere Züge einsetzen, um mehr Sitzplätze anzubieten. Fahrgäste werden jedoch aufgrund des eingeschränkten Angebots dazu angehalten, Sitzplätze im Voraus zu reservieren und sich 24 Stunden vor Fahrtantritt erneut über ihre Verbindung zu informieren.

Für Fahrgäste, die bereits Tickets für den Streikzeitraum erworben haben, bietet die DB flexible Lösungen an: Die Zugbindung wird aufgehoben, und Tickets können zu einem späteren Zeitpunkt genutzt oder Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden. Zudem stehen den Fahrgästen die üblichen tariflichen und gesetzlichen Fahrgastrechte zur Verfügung, einschließlich der Möglichkeit einer Ticketerstattung.

Die DB wird auf ihrer Website und in der App DB Navigator zeitnah über die genauen Auswirkungen des Streiks informieren und richtet eine kostenlose Sonderhotline für betroffene Reisende ein.

Nach dem angekündigten Streik plant die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) laut Aussage ihres Vorsitzenden Claus Weselsky, die Streikmaßnahmen in Form von sogenannten „Wellen-Streiks“ zu intensivieren. Diese weiteren Streiks sollen ohne die sonst übliche Vorankündigungsfrist von 48 Stunden erfolgen, was die Deutsche Bahn (DB) vor zusätzliche Herausforderungen stellt, da sie keinen Notfahrplan mehr einsetzen kann. Weselsky erklärte gegenüber Journalisten, dass die Bahn aufgrund dieser Strategie derzeit kein verlässliches Verkehrsmittel darstelle. Die Entscheidung für diese Vorgehensweise begründete er mit den erneut gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Bahn.

Diese Ankündigung unterstreicht die Notwendigkeit für Reisende und die Wirtschaft, sich auf unvorhersehbare und möglicherweise kurzfristige Änderungen im Bahnverkehr einzustellen. Für die Deutsche Bahn bedeutet dies eine weitere Eskalation des Konflikts, die die Planungssicherheit und Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs in Deutschland erheblich beeinträchtigen könnte.

Notfallübung

Überraschende Notfallübung in BASF-Standorten zeigt hohe Hilfsbereitschaft

4. März 2024/in Niedersachsen

Johanniter und BASF-Mitarbeiter demonstrieren Effizienz in der Ersten Hilfe durch realitätsnahe Unfallszenarien

HANNOVER / NIENBURG (redu). Bei einer unangekündigten Notfallübung auf dem Gelände der BASF Catalysts Germany GmbH in Hannover und Nienburg wurde die Reaktionsfähigkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet. Mithilfe von Schminke, Knetmasse und Theaterblut verwandelten die Johanniter Teilnehmende in verletzte Personen, um ein realistisches Unfallszenario zu schaffen.

An einem kühlen Vormittag im hannoverschen Stadtteil Bult fand auf dem Gelände der BASF Catalysts Germany GmbH eine besondere Notfallübung statt. Ziel war es, die Belegschaft mit einem realistisch anmutenden Unfallszenario auf die Probe zu stellen und ihre Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu testen. Diese Übung, die sowohl in der hannoverschen Zentrale als auch im Katalysatorenwerk in Nienburg durchgeführt wurde, kam für die Mitarbeitenden unangekündigt.

Michael Jakobson vom Ortsverband Hannover-Wasserturm der Johanniter koordinierte das Event, unterstützt von einem Team aus jungen Freiwilligendienstleistenden. Lisa-Marina Moravec, eine Rettungssanitäterin, wurde in eine verletzte Patientin verwandelt, um den Ernstfall so realistisch wie möglich darzustellen. Das Szenario: ein Sturz im Treppenhaus, der zu multiplen Verletzungen führt.

Die Notfallübungen wurden von Akrem Jabri und Ulf Nordholz aus dem Bereich „Environmental. Health & Safety“ (EH&S) der BASF geplant. Sie legen Wert darauf, dass ein bestimmter Prozentsatz der Belegschaft als betriebliche Ersthelfer ausgebildet ist, eine Quote, die BASF sogar überschreitet. In Nienburg unterstützen zudem speziell geschulte Betriebssanitäter die Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die Übungen in Hannover und Nienburg zeigten eine hohe Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitenden. Unabhängig von ihrer Ausbildung als Ersthelfer zögerten sie nicht, zu helfen und lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Die erfolgreiche Durchführung der Übungen verdeutlicht die Bedeutung gut organisierter Notfallpläne und das Engagement der Mitarbeitenden für Sicherheit am Arbeitsplatz.

BASF nutzt die Ergebnisse dieser Übungen, um die internen Notfallprozesse weiter zu optimieren. Dabei geht es insbesondere darum, die Verfügbarkeit und das Wissen um Betriebshelfer zu verbessern und im Notfall wertvolle Zeit zu sparen.

 

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