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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Setzlinge Harz

Fortschritte bei der Wiederbewaldung des Harzes trotz Klimaschäden

13. September 2024/in Niedersachsen

Mehr als 11 Millionen Setzlinge und weitere Schritte zur Klimaanpassung des Waldes

BRAUNSCHWEIG (redu). Die Niedersächsischen Landesforsten haben ihre Geschäftsergebnisse für die Jahre 2022 und 2023 vorgestellt und betonen die Fortschritte in der Wiederaufforstung und dem Waldumbau. Der Präsident der Landesforsten, Dr. Klaus Merker, hob hervor, dass beide Geschäftsjahre mit positiven finanziellen Ergebnissen abgeschlossen wurden. Der Fokus lag jedoch auf der erfolgreichen Wiederbewaldung des Harzes, der stark von Klimaschäden betroffen ist.

Seit 2018 sind im Harz etwa 30.000 Hektar Wald durch extreme Witterungsbedingungen geschädigt worden, während außerhalb des Harzes weitere 10.000 Hektar betroffen sind. Die Forstbehörde setzt bei der Aufforstung auf klimaresistente Mischbaumarten. In den Jahren 2022 und 2023 wurden über 11 Millionen Setzlinge gepflanzt und auf hunderten Hektaren neuer Wald ausgesät.

Dr. Merker betonte, dass die Wiederbewaldung des Harzes in den nächsten zehn Jahren fortgesetzt wird. Neben der Pflanzung neuer Bäume sei der Schutz und die Pflege des jungen Waldes entscheidend. Obwohl die Jahresabschlüsse aufgrund hoher Holzpreise positiv waren, warnte Merker, dass diese Gewinne nicht über die Klimaschäden hinwegtäuschen dürfen. Die erwirtschafteten Überschüsse sollen vollständig in die Wiederbewaldung und den Waldumbau fließen.

Angesichts des Rückgangs der Holzmengen richten sich die Landesforsten zunehmend auf Ökosystemleistungen wie Biodiversitätsschutz, Moorschutz und die Bereitstellung von Trinkwasser aus. Zudem leisten die Forsten einen Beitrag zur Energiewende, indem sie Waldflächen für Windenergie bereitstellen.

Daniela Behrens

Ermittlungsbehörden zerschlagen Netzwerk mutmaßlicher Pädokrimineller

13. September 2024/in Niedersachsen

Erfolgreiche Ermittlungen: Sieben Verdächtige festgenommen, Plattform offline

HANNOVER (redu). Ein länderübergreifender Schlag der Polizeidirektion Hannover und der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg führte zur Festnahme von sieben Verdächtigen in einem mutmaßlichen Pädokriminellen-Netzwerk. Eine missbräuchlich genutzte Online-Plattform wurde abgeschaltet.

Die Polizei Hannover und die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg haben ein mutmaßliches pädokriminelles Netzwerk aufgedeckt und erfolgreich zerschlagen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden gegen sieben Beschuldigte Haftbefehle erlassen. Sie befinden sich derzeit in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Zudem wurde eine Online-Plattform, die unter dem Vorwand der musikalischen Talentförderung als Kontaktplattform für Pädophile genutzt wurde, vom Netz genommen.

Dieser Ermittlungserfolg geht auf die enge Zusammenarbeit der Behörden zurück. Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, lobte die Kooperation der Sicherheitsbehörden über Ländergrenzen hinweg: „Durch die hervorragende Arbeit konnten weitere Täter aus der Anonymität des Internets geholt werden, und weiterer Missbrauch konnte verhindert werden“, erklärte sie.

Behrens hob auch die Rolle der Künstlichen Intelligenz bei der Bekämpfung dieser Straftaten hervor. Seit Anfang 2024 setzt das Landeskriminalamt Niedersachsen eine KI-Software zur schnelleren Erkennung von Missbrauchsmaterial ein. Diese trägt wesentlich dazu bei, die Täter schneller zu identifizieren und die Belastung der Ermittler zu verringern.

Gleichzeitig forderte Behrens eine umfassendere Speicherung von IP-Adressen, um den Kampf gegen solche Straftaten noch effektiver zu gestalten. Sie kritisierte das „Quick-Freeze-Verfahren“ als unzureichend und sprach sich für eine allgemeine Speicherpflicht aus. Nur so könnten auch Fälle aufgedeckt werden, bei denen bisher noch kein Verdächtiger identifiziert wurde. Der Europäische Gerichtshof habe die Möglichkeit einer solchen Speicherung bereits als zulässig erklärt.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft teilte hierzu folgenden Sachverhalt mit:

Der Polizeidirektion Hannover und dem Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ist ein weiterer Erfolg im Kampf gegen Pädokriminalität gelungen. Im Zuge der Ermittlungen wurden gegen sieben Beschuldigte Haftbefehle erlassen, die sich nun in Untersuchungshaft befinden. Zudem wurde eine Online-Plattform, die der Kontaktaufnahme zwischen Pädophilen und Minderjährigen diente, vom Netz genommen. Umfangreiche Beweismittel, darunter über 600 Datenträger, wurden beschlagnahmt.

Die Ermittlungen gehen auf ein seit Dezember 2023 geführtes Verfahren der Polizei Hannover zurück, das bereits im April zur Festnahme von 19 Verdächtigen führte. Weitere Untersuchungen brachten neue Verdächtige ans Licht, die mutmaßlich ein Netzwerk von Pädokriminellen bildeten. Drei der Tatverdächtigen lebten gemeinsam in Südhessen und betrieben eine Online-Plattform, über die pädosexuelle Kontakte vermittelt wurden.

Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem illegale Sexpuppen in Kindergestalt sowie missbrauchsrelevante Gegenstände gefunden. Ein zwölfjähriger Junge, der in der Wohnung eines Beschuldigten aufgefunden wurde, wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben. Mehrere Tatverdächtige haben bereits Teilgeständnisse abgelegt.

Die Ermittlungen dauern an, insbesondere um weitere Täter und Opfer zu identifizieren. Die Abschaltung der Plattform und die Zerschlagung des Netzwerks stellen laut den Behörden einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen Pädokriminalität dar.

Bundesweiter Warntag 2024

Bundesweiter Warntag 2024: Testwarnung um 11 Uhr

11. September 2024/in Niedersachsen

Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast im Einsatz: So wird gewarnt.

HANNOVER (redu). Am 12. September 2024 wird der vierte Bundesweite Warntag durchgeführt. Um 11:00 Uhr wird in ganz Deutschland eine Probewarnung ausgelöst. Ziel ist die Überprüfung der technischen Abläufe und Warnmittel, um die Bevölkerung im Ernstfall zuverlässig informieren zu können.

Der vierte Bundesweite Warntag findet am morgigen Donnerstag, 12. September 2024, statt. Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung über verschiedene Kanäle wie Sirenen, Mobiltelefone, Radio, TV und Social Media ausgesendet. Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Der Warntag soll die Funktionsfähigkeit der Warnmittel in Deutschland testen und die Bevölkerung für Notlagen wie Stürme, Hochwasser und Brände sensibilisieren.

Neben traditionellen Warnmethoden wie Sirenen und Lautsprecherwagen werden auch moderne Technologien eingesetzt. Warn-Apps wie NINA, Biwapp und KatWarn sowie der Mobilfunkdienst Cell Broadcast alarmieren die Bürger direkt auf ihren Smartphones. Seit 2022 wird Cell Broadcast in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie den Netzbetreibern getestet. Im Jahr 2023 erreichte der Dienst laut BBK bereits 72 Prozent der Bevölkerung.

Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, betont die Bedeutung des Warntages angesichts der zunehmenden Wetterextreme. „Die Vielfalt der Warnmittel sorgt für eine breite Abdeckung, und Sirenen bleiben dabei weiterhin unverzichtbar“, erklärte sie. Um das Warnsystem zu stärken, hat Niedersachsen in den Jahren 2023 und 2024 ein Sirenenförderprogramm im Umfang von zehn Millionen Euro aufgelegt. Insgesamt wurden 1.396 Sirenenstandorte in Niedersachsen durch Bundes- und Landesmittel gefördert. Zusätzlich wurden 122 mobile Warneinrichtungen zur Unterstützung der Katastrophenschutzbehörden angeschafft.

Auch in diesem Jahr können Bürger an einer Umfrage des BBK teilnehmen, die nach dem Warntag um 11:45 Uhr freigeschaltet wird. Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag sind auf der Website des BBK verfügbar.

Waldbrand

Niedersachsen entsendet spezialisierte Einheit zur Waldbrandbekämpfung

7. September 2024/in Niedersachsen

Weiterer Löscheinsatz am Brocken: Verstärkung aus Niedersachsen

HANNOVER (redu). Am Brocken kämpfen weiterhin rund 250 Einsatzkräfte gegen Spotfeuer. Unterstützung kommt aus Niedersachsen mit der spezialisierten GFFF-V (Ground Forest Fire Fighting using Vehicles) Einheit zur Waldbrandbekämpfung.

Der Einsatz zur Bekämpfung der Spotfeuer im Nationalpark Brocken wird mit vereinten Kräften fortgesetzt. Rund 250 bodengebundene Einsatzkräfte, darunter Feuerwehr, THW und die Nationalparkverwaltung, arbeiten gemeinsam daran, die Schutzstreifen zu erweitern, um die Ausbreitung der Brände zu verhindern. Dabei sollen die verbleibenden Spotfeuer angegriffen und gelöscht werden.

Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurden vier Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber eingesetzt. Zwei weitere Hubschrauber werden im Laufe des Tages erwartet. Eine spezielle Unterstützung kommt aus Niedersachsen: die GFFF-V Einheit, eine Bodenfeuerbekämpfungseinheit, die Fahrzeuge und technisches Equipment zur effizienten Eindämmung von Vegetationsbränden einsetzt. Die Einheit, die Teil des europäischen Katastrophenschutzsystems ist, hilft hauptsächlich bei der Bekämpfung großflächiger Waldbrände.

Das Brocken-Gebiet bleibt weiterhin für Zivilisten gesperrt. Angetroffene Zivilisten werden aus dem Einsatzgebiet geleitet. Die Sperrungen sind in der Nationalpark-App sowie auf der Website des Parks verzeichnet. Die Einsatzleitung dankt der Bevölkerung für ihr vorbildliches Verhalten und die Kooperation.

Um den Einsatz weiter zu unterstützen, hat die Bundespolizei eine Betankungskomponente für die Hubschrauber angefordert, und die Bundeswehr wird eine Tanklogistikeinheit bereitstellen, die gegen 17 Uhr eintreffen soll. Der Luftraum über dem Einsatzgebiet bleibt gesperrt, und die Zufahrt wird durch die Polizei stark reglementiert.

Nachtrag vom 8. September 2024, 17:00 Uhr

Die Löscharbeiten am Brocken zeigen deutliche Fortschritte, insbesondere im Bereich des Königsbergs, wo bis auf wenige Spotfeuer das Gebiet weitgehend unter Kontrolle ist. Allerdings hat sich eine Brandstelle auf einem angrenzenden Moor-Plateau seit 15:30 Uhr bedrohlich ausgebreitet. Bodengebundene Kräfte versuchten bis 17:00 Uhr, das Feuer einzudämmen, mussten jedoch aufgrund eines nahenden Gewitters evakuiert werden. Das Feuer befindet sich nur noch wenige Meter vom Hochmoor entfernt und kann momentan nur aus der Luft bekämpft werden. Die Luftunterstützung ist jedoch aufgrund der Wetterlage eingeschränkt. Ein CH-53-Hubschrauber der Bundeswehr bleibt bis etwa 18:45 Uhr im Einsatz, bevor auch er den Betrieb einstellen muss.

Um das Übergreifen auf das Moor zu verhindern, hat die Einsatzleitung angeordnet, den Brand an der gefährdeten Stelle massiv mit Wasser zu bekämpfen. Gleichzeitig werden weitere Einsatzmittel für Montag vorbereitet. Die niedersächsischen Spezialeinheiten GFFF-V und AFFF-LP wurden aus dem Einsatz entlassen. Aufgrund der weiterhin gefährlichen Lage wird die Bevölkerung dringend aufgefordert, das Gebiet zu meiden, da sich erneut Wanderer im Einsatzbereich aufhalten.

Die Wetterprognose wurde aktualisiert und es wird nun von weniger Niederschlag ausgegangen als ursprünglich erwartet. Dies könnte die Brandbekämpfung erschweren, weshalb die Einsatzleitung eng mit den Wetterdiensten zusammenarbeitet, um die Lage genau zu überwachen.

Bundesweiter Warntag 2024: Probewarnung am 12. September ab 11 Uhr – Warntag Symbolbild

Bundesweiter Warntag 2024: Probewarnung am 12. September ab 11 Uhr

2. September 2024/in Niedersachsen

Um 11 Uhr beginnt am 12. September 2024 der Bundesweite Warntag mit einer Probewarnung über verschiedene Kanäle

BONN (redu). Am 12. September 2024 wird um 11:00 Uhr im Rahmen des Bundesweiten Warntags eine Probewarnung an alle angeschlossenen Warnsysteme in Deutschland verschickt, um die Funktionsfähigkeit der Warninfrastruktur zu testen.

Der nächste Bundesweite Warntag findet am Donnerstag, den 12. September 2024, statt. Dieser jährliche Aktionstag wird von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam durchgeführt, um die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme in Deutschland zu überprüfen. Die Aktion beginnt um 11:00 Uhr mit der Versendung einer Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes.

Die Probewarnung wird an alle am MoWaS angeschlossenen Warnmultiplikatoren, wie Rundfunksender und App-Server, übermittelt. Diese leiten die Warnung zeitversetzt an verschiedene Warnmittel weiter, darunter Fernseher, Radios und Smartphones. Parallel dazu können auch auf lokaler Ebene, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen, verfügbare Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherwagen aktiviert werden.

Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über dieselben Kanäle, über die zuvor die Warnung verbreitet wurde. Eine Ausnahme bildet der Warnkanal „Cell Broadcast“, über den derzeit noch keine Entwarnung verschickt wird. Die Möglichkeit, zukünftig auch über diesen Kanal zu entwarnen, wird aktuell von den Mobilfunknetzbetreibern geprüft.

Der Bundesweite Warntag dient dazu, die Bevölkerung für Warnsignale zu sensibilisieren und gleichzeitig die Effizienz der Warnsysteme zu testen.

Hybride Bedrohung und Cyberangriffe

Niedersachsen stärkt Schutz vor Desinformation und Cyberangriffen

27. August 2024/in Niedersachsen

Kabinett beschließt Anlaufstelle gegen Desinformation und Cyberangriffe

HANNOVER (redu). In Niedersachsen wird eine zentrale Stelle eingerichtet, um hybride Bedrohungen wie Desinformation und Cyberangriffe abzuwehren. Der Fokus liegt auf der Vernetzung und Koordination der beteiligten Behörden.

Das niedersächsische Kabinett hat entschieden, eine zentrale Anlaufstelle für den Schutz vor hybriden Bedrohungen zu schaffen. Diese Art von Bedrohungen umfasst unter anderem Desinformation, Cyberangriffe und wirtschaftliche Erpressungen, die darauf abzielen, politische und gesellschaftliche Strukturen zu destabilisieren.

Die neue Anlaufstelle, der sogenannte „Single Point of Contact (SPoC) Hybrid“, wird im Niedersächsischen Innenministerium, Abteilung Verfassungsschutz, angesiedelt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Ebenen zu ermöglichen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.

Hybride Bedrohungen sind vielfältig und ändern sich ständig, zum Beispiel durch politische Ereignisse. Daher ist es notwendig, die Strategien zur Abwehr laufend anzupassen. Der SPoC soll dafür sorgen, dass Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern besser vernetzt werden und schnell auf Desinformationskampagnen reagieren können.

Ein erster Schritt in diese Richtung war ein Symposium des niedersächsischen Verfassungsschutzes im August 2024. Dabei wurde öffentlich über die Gefahren von Desinformation und politischer Einflussnahme diskutiert.

Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186293

Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle

24. August 2024/in Niedersachsen

MTFEx24: Großübung in Celle-Scheuen fordert 120 Einsatzkräfte heraus

CELLE (redu).  An diesem Wochenende fand in Celle-Scheuen eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Unter dem Namen „MTFEx24“ probten vom 23. bis 25. August 2024 die Medizinischen Task Forces (MTF) 06 und 03 den Ernstfall. Ziel der Übung war es, die Reaktionsfähigkeit und Zusammenarbeit bei großflächigen Katastrophenlagen zu testen und zu optimieren. Sie sind zwei von insgesamt sechs in Niedersachsen stationierten Spezialeinheiten. Für Deutschland stehen 61 solcher MTF bereit. Sie werden von dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Zusammenarbeit mit den Bundesländern aufgestellt.

Szenario: Überregionale Naturkatastrophe

Das Übungsszenario basierte auf einem überregionalen Naturereignis, das erhebliche Schäden an Infrastruktur, Straßen und Gebäuden verursacht hat. Dadurch wurden medizinische Einrichtungen sowie Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus belastet. Es galt, die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen, indem zusätzliche mobile Behandlungseinheiten zum Einsatz kamen.

Diese mobilen Behandlungseinheiten wurden aktiviert, um auf einem Behandlungsplatz (BHP) die Versorgung von Verletzten zu gewährleisten. Anschließend sollten Patienten für den Weitertransport in andere Kliniken vorbereitet werden. Ein besonderes Augenmerk lag hierbei auf der effizienten Nutzung der vorhandenen Ressourcen sowie der reibungslosen Abstimmung zwischen den beteiligten Einheiten.

Alarmierung und Verlegung der Einsatzkräfte

Bereits am Freitag, dem 23. August 2024, erfolgte gegen 08:00 Uhr die Alarmierung der beiden Medizinischen Task Forces (MTF). Die einzelnen Komponenten der MTFs wurden zunächst an den Standorten Oldenburg und Lüneburg zusammengeführt, um anschließend als geschlossener Verband zum Übungsgelände in Celle-Scheuen zu verlegen. Am heutigen Samstag wurde zwischen 06:00 und 09:00 Uhr auf dem Gelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) ein gemeinsamer Behandlungsplatz aufgebaut.

Umfangreiche Beteiligung und realistische Bedingungen

Insgesamt nahmen rund 120 Einsatzkräfte unterschiedlicher Hilfsorganisationen aus 16 zuständigen Unteren Katastrophenschutzbehörden an der Übung teil. Unterstützt wurden sie von 90 Verletztendarstellern, die durch die Realistische Unfalldarstellung (RUD) professionell geschminkt wurden, um möglichst realitätsnahe Einsatzbedingungen zu schaffen. Diese Darsteller simulierten verschiedene Verletzungsmuster, wodurch die Einsatzkräfte ihre medizinischen und logistischen Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen trainieren konnten.

Ziel der Übung: Kompetenz und Belastbarkeit testen

Neben der praktischen Anwendung und Erprobung von Abläufen ging es vor allem darum, die Zusammenarbeit der verschiedenen MTF-Abteilungen zu optimieren. Dabei wurde gezielt Wert auf die Fortbildung der Führungsgruppe gelegt, die in die Lage versetzt werden sollten, eigenständig Übungen zu entwickeln und durchzuführen.

Zudem stand das Sammeln von Belastungserfahrungen im Vordergrund. Die Übung simulierte mehrtägige Einsätze unter Feldbedingungen, inklusive nächtlicher Verpflegung und Übernachtung in behelfsmäßigen Unterkünften. Hinzu kam die erhebliche Wärmebelastung an diesem Wochenende.

Herausforderungen und Ablauf

Am heutigen Samstag, dem 24. August, erreichte die Übung ihren Höhepunkt. Nach der Alarmierung in den frühen Morgenstunden rückten die Einheiten aus und begannen mit dem strukturierten Aufbau der Behandlungsplätze. Es wurde ein umfangreicher Ablaufplan abgearbeitet, der unter anderem den Transport von Patienten über längere Distanzen in Krankenhäuser sowie den reibungslosen Betrieb der Einsatzfahrzeuge beinhaltete.

Die Übung endete mit einer gemeinsamen Auswertung und Fachvorträgen, bei denen die Erfahrungen des Tages besprochen wurden. Dabei wurden sowohl technische Aspekte als auch organisatorische Fragen beleuchtet.

Fazit und Ausblick

Die Übung MTFEx24 in Celle-Scheuen zeigt, dass die Medizinische Task Forces auf komplexe Katastrophenlagen gut vorbereitet sind. Die gewonnenen Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge werden nun analysiert und fließen in die künftige Planung ein. Am morgigen Sonntag steht noch der Rückmarsch der Einheiten in die Heimatstandorte an, bevor die Übung offiziell beendet wird.

Insgesamt hat die Übung verdeutlicht, wie wichtig eine koordinierte Zusammenarbeit und regelmäßige Fortbildung im Katastrophenschutz sind, um im Ernstfall effektiv und schnell helfen zu können.

  • Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186311
    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186316
    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186309
    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186293
    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
  • Großübung von zwei Medizinischen Task Force in Celle – BGPress 1186294
    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
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    Die Medizinische Task Force (MTF) Oldenburg und Lüneburg üben in Celle-Scheuen. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de
Hundewelpen

llegale Welpenhändler in Niedersachsen: Hohe Zahlen trotz Warnungen

21. August 2024/in Niedersachsen

„Vier Pfoten“-Report: Niedersachsen unter den Spitzenreitern im illegalen Welpenhandel

HANNOVER (redu). Niedersachsen gehört zu den Bundesländern mit den höchsten Fallzahlen im illegalen Welpenhandel. Laut einem aktuellen Report der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ ist das Land eine der zentralen Drehscheiben für den Verkauf von Hundewelpen ohne ausreichende Papiere oder Impfungen.

Besonders problematisch sind Käufe über Online-Plattformen und soziale Medien. Der Fachbereich Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Hannover (LHH) bestätigt die schwierige Lage und warnt vor den Gefahren, die mit solchen Käufen einhergehen. Trotz intensiver Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Tierschutzorganisationen bleiben die Verantwortlichen häufig unerkannt.

Um Lösungsansätze zu erörtern, lädt die LHH zu einer Podiumsdiskussion am 28. August um 16 Uhr ins HannoverServiceCenter ein. Fachleute aus Tiermedizin, Tierschutz und Veterinärwesen werden über ihre Erfahrungen sprechen und mögliche Maßnahmen diskutieren. Eröffnet wird die Veranstaltung von Hannovers Erstem Stadtrat Dr. Axel von der Ohe. Teilnehmende Expertinnen sind unter anderem Dr. Johanna Rieder von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Vertreterinnen des Tierheims Hannover sowie der Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Christiane Mehl, Leiterin des städtischen Bereichs Gewerbe- und Veterinärangelegenheiten.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, konkrete Empfehlungen zu entwickeln, die in die laufende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes eingebracht werden können. Interessierte Bürger*innen können sich bis zum 25. August per E-Mail an welpenhandel@hannover-stadt.de anmelden. Bereits im Vorfeld eingereichte Fragen werden in die Diskussion integriert.

Die Problematik des illegalen Welpenhandels spiegelt sich in den hohen Zahlen wider: Immer mehr Hunde werden über fragwürdige Online-Angebote verkauft. Oft sind die Welpen bei der Übergabe ungeimpft und krank. Der Report zeigt, dass viele Tiere aus angeblich seriösen Zuchten kommen, jedoch schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufweisen. Die Käuferinnen bleiben auf hohen Kosten sitzen, während die Händlerinnen unauffindbar bleiben. Trotz der hohen Preise sind diese Welpen eine Gefahr für die Gesundheit der Tiere und Menschen.

barrierefreier Wohnraum

Niedersächsischer Inklusionsrat fordert mehr barrierefreien Wohnraum

15. August 2024/in Niedersachsen

Inklusionsrat betont dringenden Bedarf an bezahlbarem barrierefreien Wohnraum in Niedersachsen

HANNOVER (redu). Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) hat in seiner Sitzung am 15. und 16. August 2024 in der Region Hannover das „Hannoversche Statement“ verabschiedet. Darin fordert der NIR mehr bezahlbaren barrierefreien sowie rollstuhlgerechten Wohnraum.

Der Inklusionsrat betont, dass Barrierefreiheit im Wohnungsbau essentiell ist, damit Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben können. Dieses Recht auf selbstbestimmtes Wohnen ist in der UN-Behindertenrechtskonvention als Menschenrecht verankert.

Die meisten Menschen erwerben ihre Behinderung erst im Laufe ihres Lebens, was den Bedarf an barrierefreien Wohnungen zusätzlich erhöht. Die zweitägige Veranstaltung wurde von Annetraud Grote, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, und Monika Nölting, Sprecherin des NIR, moderiert. Neben Grußworten von Steffen Krach, dem Regionspräsidenten von Hannover, und Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, sprach Thomas Buhl von der BUHL Architektur GmbH über Anforderungen an bezahlbaren barrierefreien Wohnungsbau.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Projekts „Die UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ durch Sabrina Prem von der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Malin Butschkau von der Universität Siegen. Erste Zwischenergebnisse aus Niedersachsen wurden dabei präsentiert.

Annetraud Grote stellte zudem ihre Arbeitsschwerpunkte als neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen vor. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung der kommunalen Behindertenbeauftragten und -beiräte: „Diese Versammlung ist meine erste Sitzung des NIR, die ich begleiten darf. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, die engagierten Mitglieder kennenzulernen. Mein Ziel ist es, die Behindertenbeauftragten und -beiräte noch stärker zu unterstützen, damit sie die Inklusion in ihren Kommunen weiter vorantreiben können.“

Daniela Behrens

Rekord-Erfolg bei Olympia: Niedersachsen holt sieben Medaillen in Paris

12. August 2024/in Niedersachsen

Niedersachsens Sportministerin Behrens lobt Athleten und fordert strukturelle Reformen im deutschen Spitzensport

HANNOVER (redu). Niedersächsische Athletinnen und Athleten trugen maßgeblich zum Erfolg des „Team Deutschland“ bei den Olympischen Spielen in Paris bei und gewannen sieben Medaillen. Dies markiert die erfolgreichste olympische Bilanz aus niedersächsischer Sicht seit der Wiedervereinigung.

Die Olympischen Spiele in Paris gingen für Niedersachsen mit einem Rekordergebnis zu Ende: Sieben der insgesamt 33 Medaillen des deutschen Teams wurden von niedersächsischen Athletinnen und Athleten errungen. Zu den Medaillengewinnern zählen Frederic Wandres, der Gold im Dressurreiten im Team holte, sowie die 3×3-Basketballerinnen Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher und Marie Reichert, die ebenfalls Gold gewannen. Weitere Medaillen sicherten Paulina Paszek (Silber und Bronze im Kajak), Pia Greiten (Bronze im Ruder-Doppel-Vierer) und die Frauenfußballmannschaft des VfL Wolfsburg, die im Olympischen Turnier Bronze holte. Am letzten Wettkampftag fügte das Männer-Handballteam mit Renas Uscins und Justus Fischer eine Silbermedaille hinzu.

Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, lobte die herausragenden Leistungen der Athletinnen und Athleten, die sich jahrelang im Olympiastützpunkt in Hannover auf die Spiele vorbereitet hatten. Behrens betonte, dass dies die erfolgreichste olympische Bilanz niedersächsischer Sportler seit Gründung des Olympiastützpunktes im Jahr 1986 darstellt. Sie sprach ihren Dank an die Athleten, Trainer sowie die unterstützenden Funktionsteams und Familien aus.

Mit Blick auf eine mögliche deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele im Jahr 2040 hob Behrens die Bedeutung der Olympischen Spiele für die Stärkung des Sports hervor. Sie betonte, dass Deutschland strukturelle Reformen und eine verbesserte Sportförderung benötige, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders im Vergleich zu Ländern wie den Niederlanden und Großbritannien sieht Behrens Nachholbedarf. Sie fordert eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Wert des Sports und die notwendigen Maßnahmen, um den Spitzensport in Deutschland zu fördern.

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