Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.
Kabinett beschließt Anlaufstelle gegen Desinformation und Cyberangriffe
HANNOVER (redu). In Niedersachsen wird eine zentrale Stelle eingerichtet, um hybride Bedrohungen wie Desinformation und Cyberangriffe abzuwehren. Der Fokus liegt auf der Vernetzung und Koordination der beteiligten Behörden.
Das niedersächsische Kabinett hat entschieden, eine zentrale Anlaufstelle für den Schutz vor hybriden Bedrohungen zu schaffen. Diese Art von Bedrohungen umfasst unter anderem Desinformation, Cyberangriffe und wirtschaftliche Erpressungen, die darauf abzielen, politische und gesellschaftliche Strukturen zu destabilisieren.
Die neue Anlaufstelle, der sogenannte „Single Point of Contact (SPoC) Hybrid“, wird im Niedersächsischen Innenministerium, Abteilung Verfassungsschutz, angesiedelt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Ebenen zu ermöglichen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.
Hybride Bedrohungen sind vielfältig und ändern sich ständig, zum Beispiel durch politische Ereignisse. Daher ist es notwendig, die Strategien zur Abwehr laufend anzupassen. Der SPoC soll dafür sorgen, dass Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern besser vernetzt werden und schnell auf Desinformationskampagnen reagieren können.
Ein erster Schritt in diese Richtung war ein Symposium des niedersächsischen Verfassungsschutzes im August 2024. Dabei wurde öffentlich über die Gefahren von Desinformation und politischer Einflussnahme diskutiert.
MTFEx24: Großübung in Celle-Scheuen fordert 120 Einsatzkräfte heraus
CELLE (redu). An diesem Wochenende fand in Celle-Scheuen eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Unter dem Namen „MTFEx24“ probten vom 23. bis 25. August 2024 die Medizinischen Task Forces (MTF) 06 und 03 den Ernstfall. Ziel der Übung war es, die Reaktionsfähigkeit und Zusammenarbeit bei großflächigen Katastrophenlagen zu testen und zu optimieren. Sie sind zwei von insgesamt sechs in Niedersachsen stationierten Spezialeinheiten. Für Deutschland stehen 61 solcher MTF bereit. Sie werden von dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Zusammenarbeit mit den Bundesländern aufgestellt.
Szenario: Überregionale Naturkatastrophe
Das Übungsszenario basierte auf einem überregionalen Naturereignis, das erhebliche Schäden an Infrastruktur, Straßen und Gebäuden verursacht hat. Dadurch wurden medizinische Einrichtungen sowie Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus belastet. Es galt, die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen, indem zusätzliche mobile Behandlungseinheiten zum Einsatz kamen.
Diese mobilen Behandlungseinheiten wurden aktiviert, um auf einem Behandlungsplatz (BHP) die Versorgung von Verletzten zu gewährleisten. Anschließend sollten Patienten für den Weitertransport in andere Kliniken vorbereitet werden. Ein besonderes Augenmerk lag hierbei auf der effizienten Nutzung der vorhandenen Ressourcen sowie der reibungslosen Abstimmung zwischen den beteiligten Einheiten.
Alarmierung und Verlegung der Einsatzkräfte
Bereits am Freitag, dem 23. August 2024, erfolgte gegen 08:00 Uhr die Alarmierung der beiden Medizinischen Task Forces (MTF). Die einzelnen Komponenten der MTFs wurden zunächst an den Standorten Oldenburg und Lüneburg zusammengeführt, um anschließend als geschlossener Verband zum Übungsgelände in Celle-Scheuen zu verlegen. Am heutigen Samstag wurde zwischen 06:00 und 09:00 Uhr auf dem Gelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) ein gemeinsamer Behandlungsplatz aufgebaut.
Umfangreiche Beteiligung und realistische Bedingungen
Insgesamt nahmen rund 120 Einsatzkräfte unterschiedlicher Hilfsorganisationen aus 16 zuständigen Unteren Katastrophenschutzbehörden an der Übung teil. Unterstützt wurden sie von 90 Verletztendarstellern, die durch die Realistische Unfalldarstellung (RUD) professionell geschminkt wurden, um möglichst realitätsnahe Einsatzbedingungen zu schaffen. Diese Darsteller simulierten verschiedene Verletzungsmuster, wodurch die Einsatzkräfte ihre medizinischen und logistischen Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen trainieren konnten.
Ziel der Übung: Kompetenz und Belastbarkeit testen
Neben der praktischen Anwendung und Erprobung von Abläufen ging es vor allem darum, die Zusammenarbeit der verschiedenen MTF-Abteilungen zu optimieren. Dabei wurde gezielt Wert auf die Fortbildung der Führungsgruppe gelegt, die in die Lage versetzt werden sollten, eigenständig Übungen zu entwickeln und durchzuführen.
Zudem stand das Sammeln von Belastungserfahrungen im Vordergrund. Die Übung simulierte mehrtägige Einsätze unter Feldbedingungen, inklusive nächtlicher Verpflegung und Übernachtung in behelfsmäßigen Unterkünften. Hinzu kam die erhebliche Wärmebelastung an diesem Wochenende.
Herausforderungen und Ablauf
Am heutigen Samstag, dem 24. August, erreichte die Übung ihren Höhepunkt. Nach der Alarmierung in den frühen Morgenstunden rückten die Einheiten aus und begannen mit dem strukturierten Aufbau der Behandlungsplätze. Es wurde ein umfangreicher Ablaufplan abgearbeitet, der unter anderem den Transport von Patienten über längere Distanzen in Krankenhäuser sowie den reibungslosen Betrieb der Einsatzfahrzeuge beinhaltete.
Die Übung endete mit einer gemeinsamen Auswertung und Fachvorträgen, bei denen die Erfahrungen des Tages besprochen wurden. Dabei wurden sowohl technische Aspekte als auch organisatorische Fragen beleuchtet.
Fazit und Ausblick
Die Übung MTFEx24 in Celle-Scheuen zeigt, dass die Medizinische Task Forces auf komplexe Katastrophenlagen gut vorbereitet sind. Die gewonnenen Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge werden nun analysiert und fließen in die künftige Planung ein. Am morgigen Sonntag steht noch der Rückmarsch der Einheiten in die Heimatstandorte an, bevor die Übung offiziell beendet wird.
Insgesamt hat die Übung verdeutlicht, wie wichtig eine koordinierte Zusammenarbeit und regelmäßige Fortbildung im Katastrophenschutz sind, um im Ernstfall effektiv und schnell helfen zu können.
„Vier Pfoten“-Report: Niedersachsen unter den Spitzenreitern im illegalen Welpenhandel
HANNOVER (redu). Niedersachsen gehört zu den Bundesländern mit den höchsten Fallzahlen im illegalen Welpenhandel. Laut einem aktuellen Report der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ ist das Land eine der zentralen Drehscheiben für den Verkauf von Hundewelpen ohne ausreichende Papiere oder Impfungen.
Besonders problematisch sind Käufe über Online-Plattformen und soziale Medien. Der Fachbereich Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Hannover (LHH) bestätigt die schwierige Lage und warnt vor den Gefahren, die mit solchen Käufen einhergehen. Trotz intensiver Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Tierschutzorganisationen bleiben die Verantwortlichen häufig unerkannt.
Um Lösungsansätze zu erörtern, lädt die LHH zu einer Podiumsdiskussion am 28. August um 16 Uhr ins HannoverServiceCenter ein. Fachleute aus Tiermedizin, Tierschutz und Veterinärwesen werden über ihre Erfahrungen sprechen und mögliche Maßnahmen diskutieren. Eröffnet wird die Veranstaltung von Hannovers Erstem Stadtrat Dr. Axel von der Ohe. Teilnehmende Expertinnen sind unter anderem Dr. Johanna Rieder von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Vertreterinnen des Tierheims Hannover sowie der Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Christiane Mehl, Leiterin des städtischen Bereichs Gewerbe- und Veterinärangelegenheiten.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, konkrete Empfehlungen zu entwickeln, die in die laufende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes eingebracht werden können. Interessierte Bürger*innen können sich bis zum 25. August per E-Mail an anmelden. Bereits im Vorfeld eingereichte Fragen werden in die Diskussion integriert.
Die Problematik des illegalen Welpenhandels spiegelt sich in den hohen Zahlen wider: Immer mehr Hunde werden über fragwürdige Online-Angebote verkauft. Oft sind die Welpen bei der Übergabe ungeimpft und krank. Der Report zeigt, dass viele Tiere aus angeblich seriösen Zuchten kommen, jedoch schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufweisen. Die Käuferinnen bleiben auf hohen Kosten sitzen, während die Händlerinnen unauffindbar bleiben. Trotz der hohen Preise sind diese Welpen eine Gefahr für die Gesundheit der Tiere und Menschen.
Inklusionsrat betont dringenden Bedarf an bezahlbarem barrierefreien Wohnraum in Niedersachsen
HANNOVER (redu). Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) hat in seiner Sitzung am 15. und 16. August 2024 in der Region Hannover das „Hannoversche Statement“ verabschiedet. Darin fordert der NIR mehr bezahlbaren barrierefreien sowie rollstuhlgerechten Wohnraum.
Der Inklusionsrat betont, dass Barrierefreiheit im Wohnungsbau essentiell ist, damit Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben können. Dieses Recht auf selbstbestimmtes Wohnen ist in der UN-Behindertenrechtskonvention als Menschenrecht verankert.
Die meisten Menschen erwerben ihre Behinderung erst im Laufe ihres Lebens, was den Bedarf an barrierefreien Wohnungen zusätzlich erhöht. Die zweitägige Veranstaltung wurde von Annetraud Grote, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, und Monika Nölting, Sprecherin des NIR, moderiert. Neben Grußworten von Steffen Krach, dem Regionspräsidenten von Hannover, und Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, sprach Thomas Buhl von der BUHL Architektur GmbH über Anforderungen an bezahlbaren barrierefreien Wohnungsbau.
Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Projekts „Die UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ durch Sabrina Prem von der Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Malin Butschkau von der Universität Siegen. Erste Zwischenergebnisse aus Niedersachsen wurden dabei präsentiert.
Annetraud Grote stellte zudem ihre Arbeitsschwerpunkte als neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen vor. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung der kommunalen Behindertenbeauftragten und -beiräte: „Diese Versammlung ist meine erste Sitzung des NIR, die ich begleiten darf. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, die engagierten Mitglieder kennenzulernen. Mein Ziel ist es, die Behindertenbeauftragten und -beiräte noch stärker zu unterstützen, damit sie die Inklusion in ihren Kommunen weiter vorantreiben können.“
Niedersachsens Sportministerin Behrens lobt Athleten und fordert strukturelle Reformen im deutschen Spitzensport
HANNOVER (redu). Niedersächsische Athletinnen und Athleten trugen maßgeblich zum Erfolg des „Team Deutschland“ bei den Olympischen Spielen in Paris bei und gewannen sieben Medaillen. Dies markiert die erfolgreichste olympische Bilanz aus niedersächsischer Sicht seit der Wiedervereinigung.
Die Olympischen Spiele in Paris gingen für Niedersachsen mit einem Rekordergebnis zu Ende: Sieben der insgesamt 33 Medaillen des deutschen Teams wurden von niedersächsischen Athletinnen und Athleten errungen. Zu den Medaillengewinnern zählen Frederic Wandres, der Gold im Dressurreiten im Team holte, sowie die 3×3-Basketballerinnen Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher und Marie Reichert, die ebenfalls Gold gewannen. Weitere Medaillen sicherten Paulina Paszek (Silber und Bronze im Kajak), Pia Greiten (Bronze im Ruder-Doppel-Vierer) und die Frauenfußballmannschaft des VfL Wolfsburg, die im Olympischen Turnier Bronze holte. Am letzten Wettkampftag fügte das Männer-Handballteam mit Renas Uscins und Justus Fischer eine Silbermedaille hinzu.
Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, lobte die herausragenden Leistungen der Athletinnen und Athleten, die sich jahrelang im Olympiastützpunkt in Hannover auf die Spiele vorbereitet hatten. Behrens betonte, dass dies die erfolgreichste olympische Bilanz niedersächsischer Sportler seit Gründung des Olympiastützpunktes im Jahr 1986 darstellt. Sie sprach ihren Dank an die Athleten, Trainer sowie die unterstützenden Funktionsteams und Familien aus.
Mit Blick auf eine mögliche deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele im Jahr 2040 hob Behrens die Bedeutung der Olympischen Spiele für die Stärkung des Sports hervor. Sie betonte, dass Deutschland strukturelle Reformen und eine verbesserte Sportförderung benötige, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Besonders im Vergleich zu Ländern wie den Niederlanden und Großbritannien sieht Behrens Nachholbedarf. Sie fordert eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Wert des Sports und die notwendigen Maßnahmen, um den Spitzensport in Deutschland zu fördern.
Hitzewelle: So bereiten Sie sich optimal vor und handeln im Notfall
HANNOVER (redu/red). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die nächsten Tage vor starker bzw. sogar extremer Hitze gewarnt. Mit der anhaltenden Sommerhitze steigt auch die Belastung für den Körper. Um gesund durch die heißen Tage zu kommen, gibt es einige einfache Maßnahmen, die Sie ergreifen können. Von der richtigen Flüssigkeitszufuhr bis hin zur Hitzeschutz-Strategie für zu Hause und unterwegs – so bleiben Sie und Ihre Familie gut geschützt.
Vorbereitung auf die Hitze:
Bereits vor der Hitzeperiode sollten Sie für ausreichend Getränkevorräte sorgen. Mineralwasser, verdünnte Säfte sowie Kräuter- oder Früchtetees sind ideal. Diese Getränke sollten jedoch nicht eiskalt, sondern kühl oder lauwarm konsumiert werden, um den Körper bei der Temperaturregulation zu unterstützen. Verzichten Sie auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke, da diese den Kreislauf zusätzlich belasten. Denken Sie auch daran, Ihre Wohnräume abzudunkeln und Schattenplätze im Freien zu schaffen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Anpassung der Dosierung notwendig ist.
Tipps bei extremer Hitze:
Während der heißen Tage ist es wichtig, leichte und helle Kleidung zu tragen sowie eine Kopfbedeckung im Freien nicht zu vergessen. Achten Sie darauf, mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Um sich an das Trinken zu erinnern, stellen Sie ein volles Glas in Sichtweite oder erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Hausarzt einen Trinkplan. Bei der Ernährung sind wasserreiches Obst, Gemüse und salzhaltige Lebensmittel empfehlenswert. Verzichten Sie auf schwere und fettreiche Mahlzeiten, da diese den Körper zusätzlich belasten.
Tipps für Ihr Zuhause:
Lüften Sie am besten in den kühleren Morgenstunden. Halten Sie während des Tages die Fenster geschlossen und abgedunkelt. Zur Abkühlung eignen sich kalte Fußbäder, Sprühflaschen mit Wasser und kühlende Körperlotionen. Auch das Halten der Handgelenke und Unterarme unter kaltes Wasser kann lindernd wirken. Eine lauwarme Dusche unterstützt den Körper bei der Hitzeabgabe, während kalte Duschen diese eher erschweren. Verwenden Sie nachts leichte Bekleidung und Bettwäsche, um Hitzestaus zu vermeiden.
Unterwegs bei Hitze:
Vergessen Sie nicht, Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden und regelmäßig nachzucremen, besonders bei längeren Aufenthalten im Freien. Eine Kopfbedeckung oder ein Sonnenschirm bieten zusätzlichen Schutz. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und verlagern Sie körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Ein besonders wichtiger Hinweis: Lassen Sie niemals Menschen oder Tiere in einem geparkten Auto zurück, da die Temperaturen im Inneren schnell lebensgefährlich steigen können.
Gefahren beim Baden:
Die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt vor den Risiken beim Baden in unbewachten Gewässern. Gehen Sie nur an überwachten Badestellen schwimmen und beachten Sie alle Warnhinweise. Eltern sollten ihre Kinder stets im Blick behalten und in unmittelbarer Nähe bleiben. Schätzen Sie Ihre eigene Schwimmfähigkeit realistisch ein und vermeiden Sie Übermut. Springen Sie niemals in unbekannte Gewässer und führen Sie Kopfsprünge nur an ausgewiesenen Stellen durch, um lebensgefährliche Verletzungen zu vermeiden. Luftmatratzen und Schlauchboote können leicht abgetrieben werden und sind daher nur bei ruhigen Wasserbedingungen sicher. Vorsicht beim Laufen oder Springen ins kühle Wasser. Bei überhitztem Körper kann es schlagartig zu massiven Kreislaufproblemen bis zum Kreislaufversagen kommen. Kühlen Sie sich deshalb vorsichtshalber erst einmal langsam ab, bevor sie mit dem ganzen Körper ins Wasser tauchen.
Erste-Hilfe bei Hitzeschäden:
Sollten Sie auf hilfsbedürftige Personen treffen, leisten Sie sofort Hilfe. Bringen Sie die Person in den Schatten, lockern Sie die Kleidung und bieten Sie Wasser an. Rufen Sie den Notruf 112, falls die Person medizinische Hilfe benötigt.
Ein Sonnenstich tritt auf, wenn der Kopf und Nacken zu lange der Sonne ausgesetzt sind. Die Folge sind eine Überhitzung des Kopfes und eine Reizung der Hirnhäute, was zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel führen kann. Ein Hitzschlag ist deutlich gefährlicher, da er den gesamten Körper betrifft. Dabei kann die Körperkerntemperatur auf über 40 Grad Celsius ansteigen, was zu einem Wärmestau führt und die Schweißproduktion stoppt. Dies kann nicht nur durch Sonneneinstrahlung, sondern auch durch körperliche Anstrengung oder Arbeit in heißen, stickigen Umgebungen ausgelöst werden.
Sofortmaßnahmen bei Verdacht auf Sonnenstich oder Hitzschlag:
Bringen Sie die betroffene Person sofort in den Schatten oder in einen kühlen Raum.
Lockern Sie die Kleidung und kühlen Sie den Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern.
Bei Verdacht auf einen Hitzschlag, bei dem der gesamte Körper betroffen ist, sollte der Notruf 112 gewählt werden.
Bieten Sie der Person etwas zu trinken an, jedoch keine eiskalten Getränke.
Wie erkennt man einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag?
Für einen Sonnenstich typische Symptome
Kopfschmerzen
Übelkeit, Erbrechen
Schwindel
Geröteter, heißer Kopf
Fieber
Steifer Nacken, Nackenschmerzen (nur bei schwerem Sonnenstich)
Bewusstseinsstörungen (nur bei schwerem Sonnenstich)
Dieses sind Symptome eines Hitzschlags
Wie beim Sonnenstich können bei einem Hitzschlag ebenfalls die oben genannten typischen Symptome auftreten. Hinzukommen können bei einem Hitzschlag aber zusätzlich folgende Symptome:
Krämpfe, Lähmungen
Niedriger Blutdruck
Heiße, aber trockene Haut
Fieber mit einer Körpertemperatur über 40 Grad
Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
Beschleunigte Atmung bis hin zum Atemstillstand
Lebensgefährliches Hirnödem
Später auch Organversagen unterschiedlicher Ausprägung
Jahresbilanz 2023 zeigt hohe Einsatzbereitschaft und starkes Engagement im Katastrophenschutz
HANNOVER (redu). Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens präsentierte in Hannover gemeinsam mit dem Landesbranddirektor Dieter Rohrberg die Jahresbilanz 2023 für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst. Ein zentrales Ereignis war das Weihnachtshochwasser, das sich bis in den Januar 2024 erstreckte.
Wie selten zuvor war Niedersachsen flächendeckend von Hochwasser betroffen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von über 100.000 freiwilligen Helferinnen und Helfern, unterstützt durch Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW, Polizei und Bundeswehr, konnte die Katastrophe erfolgreich bewältigt werden. In mehr als 20.000 Einsätzen wurden über zehn Millionen Sandsäcke verbaut und zwölf Kilometer mobile Hochwasserdeiche verlegt. Hubschrauber der Bundeswehr, der Bundespolizei und der Landespolizei waren im Einsatz und in Vorhaltung.
Das Land Niedersachsen koordinierte die Hilfsmaßnahmen über das Kompetenzzentrum Großschadenslagen und erhielt Unterstützung aus anderen Bundesländern und der EU. So wurden Sandsäcke und mobile Deiche aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Frankreich nach Niedersachsen gebracht. Ministerin Behrens lobte den großartigen Einsatz der Helfer und kündigte an, dass die Landesregierung die Helfer noch in diesem Jahr mit einer Ehrennadel auszeichnen und sich finanziell an der Durchführung von landesweiten Dankesveranstaltungen in den Kommunen beteiligen werde.
Behrens betonte, dass die Investitionen von Land und Kommunen für den Hochwasserschutz sich bewährt haben und konsequent fortgeführt werden. Diese umfassen unter anderem geländegängige Einsatzfahrzeuge, Hochleistungspumpen, Sandsackfüllmaschinen und mobile Deich-Systeme. Bereits im August 2023 beschloss das Kabinett die Schaffung eines ressortübergreifenden Krisenmanagements zur Stärkung der Resilienz und Krisenreaktionsfähigkeit. Zudem wurde 2024 landesweit eine einheitliche Stabssoftware eingeführt, die alle Ebenen der Gefahrenabwehr vernetzt und die Arbeitsabläufe bei der Krisenbewältigung effizienter gestaltet.
Im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren konnte Niedersachsen einen signifikanten Zuwachs verzeichnen. Die Mitgliederzahlen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren stiegen dank hervorragender Nachwuchsarbeit stark an. Insgesamt sind nun 131.844 Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv, darunter 19.375 Frauen, was einen Anteil von 14,6 Prozent ausmacht. Die Mitgliederzahl in den Kinder- und Jugendfeuerwehren stieg um beeindruckende 4.148 auf insgesamt 51.547. Ministerin Behrens dankte den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern, die diese Jugendarbeit in ihrer Freizeit leisten. Mit der Novellierung des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes unterstützt das Land die ehrenamtliche Arbeit durch Regelungen von Freistellungsansprüchen für die Teilnahme an Freizeitmaßnahmen der Kinder- und Jugendfeuerwehren.
Die Feuerwehren mussten im vergangenen Jahr zu insgesamt 125.509 Einsätzen ausrücken, was einen Anstieg von 2.139 Einsätzen im Vergleich zu 2022 darstellt. Dabei ist über alle Einsatzarten hinweg ein moderater Anstieg zu beobachten. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte stellte das Land Niedersachsen 2023 im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs rund 21,6 Millionen Euro für die Modernisierung der Feuerwehrinfrastruktur zur Verfügung, ein Anstieg von 5,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Auch im Rettungsdienst gab es bedeutende Entwicklungen. Das seit 2021 laufende Pilotprojekt zur Telenotfallmedizin im Landkreis Goslar wurde erfolgreich auf die Landkreise Northeim, Hildesheim, Grafschaft Bentheim und Emsland ausgeweitet. Ziel ist es, ein landesweit vernetztes System zu schaffen, bei dem Rettungskräfte schnelle und kompetente Unterstützung durch Telenotärzte erhalten. Mit der Reform des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes wurde die flächendeckende Einführung der Telenotfallmedizin ermöglicht.
Behrens wies darauf hin, dass der Rettungsdienst vor großen Herausforderungen steht, insbesondere weil er häufig zu Bagatelleinsätzen ausrücken muss. Mit der Verankerung der Telenotfallmedizin im Gesetz leistet Niedersachsen einen wichtigen Beitrag zur effizienteren Nutzung der knappen Personalressourcen.
Niedersachsen verstärkt Maßnahmen zum Schutz von Einsatzkräften
HANNOVER (redu). Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens hat zusammen mit Landespolizeidirektor Ralf Leopold und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg die Jahresbilanz 2023 zur Gewalt gegen Einsatzkräfte vorgestellt. Trotz geringem Anstieg der Fälle bleibt die Zahl der Angriffe inakzeptabel hoch.
Die Zahl der Gewaltvorfälle gegen Einsatzkräfte in Niedersachsen ist im Jahr 2023 leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Gewaltdelikte um einen Fall auf insgesamt 4.467. Besonders betroffen sind Polizeikräfte und Rettungsdienste, während die Zahl der Opfer bei der Feuerwehr um 25 Prozent zurückging. Diese Informationen wurden im Rahmen der Vorstellung des Lagebildes „Gewalt gegen Einsatzkräfte 2023“ durch die Innenministerin Daniela Behrens und weitere hochrangige Vertreter der Sicherheitsbehörden bekanntgegeben.
Das Lagebild, erstellt durch das Landeskriminalamt Niedersachsen, gibt Aufschluss über die Angriffe auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Laut Behrens ist es bedauerlich, dass eine solche Erhebung überhaupt notwendig ist. Dennoch betonte sie die Wichtigkeit einer soliden Datengrundlage zur optimalen Organisation von Präventionsmaßnahmen. Obwohl der starke Anstieg der Fallzahlen aus den Vorjahren nicht mehr zu verzeichnen ist, bleibt die Anzahl der Angriffe auf Einsatzkräfte besorgniserregend hoch. Die Mehrheit der Tatverdächtigen sind erwachsene, deutsche Männer, häufig unter Alkoholeinfluss.
Erfreulich ist, dass in den letzten zehn Jahren keine Einsatzkraft tödlich verletzt wurde. Insgesamt ist die Zahl der verletzten Einsatzkräfte rückläufig, besonders bei Rettungskräften und der Polizei. Bei der Feuerwehr stagniert die Zahl der Opfer bei zwölf. Die Anzahl der schwerverletzten Einsatzkräfte sank von 13 auf zehn.
Ministerin Behrens unterstrich die Bedeutung der Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und verurteilte jegliche Angriffe auf diese Berufsgruppen. Maßnahmen zum Schutz der Polizeibeamten beinhalten die Einführung von Bodycams und die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung. Auch die Nutzung von Führungs- und Einsatzmitteln wird regelmäßig überprüft. Nach den Ereignissen der Silvesternacht 2023/2024 wurde der Austausch zwischen Polizei und Feuerwehr intensiviert.
Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Einrichtung einer Koordinierungsstelle „Gewalt gegen nichtpolizeiliche Einsatzkräfte“ und die Implementierung von Nachsorgeangeboten wie psychosoziale Notfallversorgung. Zudem wird die Ausbildung von Feuerwehrkräften in Deeskalation und Kommunikation verstärkt. Die positiven Erfahrungen aus Deeskalationstrainings für Rettungsdienste sollen weiter ausgebaut werden.
Abschließend betonte Behrens die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Ächtung von Gewalt gegen Einsatzkräfte und einer breiten gesellschaftlichen Debatte zur Ursachenanalyse.
Niedersächsische Ministerin Behrens betont Solidarität bei internationaler Katastrophenhilfe
BRAUNSCHWEIG (redu). Zwei niedersächsische Löschflugzeuge sind heute nach Nordmazedonien aufgebrochen, um bei der Bekämpfung der dortigen Vegetationsbrände zu unterstützen. Die Maschinen wurden über den EU-Katastrophenschutzmechanismus angefordert.
Am 1. August 2024 um 10:15 Uhr starteten zwei niedersächsische Löschflugzeuge vom Flughafen Braunschweig-Wolfsburg nach Skopje, Nordmazedonien. Die Flugzeuge sollen die lokalen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der aktuellen Vegetationsbrände unterstützen. Nordmazedonien hatte am 30. Juli 2024 über den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union (UCPM) um Hilfe gebeten und Löschflugzeuge des AFFF-P Moduls (Aerial Forest Fire Fighting – Planes) angefordert.
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, betonte die Wichtigkeit internationaler Hilfe: „Wenn wir Hilfe leisten können, machen wir das. In Katastrophenlagen kommt es auf Solidarität und Unterstützung an. Bereits im vergangenen Jahr hat die Niedersächsische Löschflugzeugstaffel erfolgreich bei der Brandbekämpfung in Griechenland unterstützt. Daher haben wir auch diesmal nicht gezögert, unsere Kapazitäten anzubieten.“ Die erfahrene und motivierte Crew soll die bereits vor Ort befindlichen Feuerwehreinheiten verstärken und einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Brände leisten. Behrens versicherte zudem, dass der Brandschutz in Niedersachsen weiterhin sichergestellt sei. Neben bodengebundenen Einsatzkräften stehen auch landeseigene Hubschrauber mit flexiblen Außenlastbehältern bereit.
Das Hilfeersuchen aus Nordmazedonien erreichte das Kompetenzzentrum Großschadenslagen im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ). Nach Abstimmungen zwischen Nordmazedonien, dem Emergency Response Coordination Center (ERCC) der EU, dem Bund und anderen Staaten, stellte Niedersachsen zwei Löschflugzeuge samt Crew und Verbindungspersonal des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) zur Verfügung.
Niedersachsen entsendet eine Frau und sechs Männer zur Unterstützung. Die Löschflugzeuge werden am späten Nachmittag in Skopje erwartet, wo sie auf die übrige Crew und die Einsatzkräfte des NLBK treffen. Eine Einsatzdauer von sieben Tagen ist vorgesehen. Der genaue Einsatzort der niedersächsischen Löschflugzeuge wird nach Ankunft in Skopje und Abstimmung mit den örtlichen Einsatzleitungen festgelegt.
Die Entscheidung, die Löschflugzeuge nach Nordmazedonien zu entsenden, wurde nach einer fachlichen Abwägung der Gefahrenlage in Niedersachsen und Deutschland getroffen. Aufgrund aktueller Prognosen des Waldbrandgefahrenindex besteht in Niedersachsen derzeit keine erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden.
Landesweite Vernetzung der Katastrophenschutzbehörden wird ausgebaut
HANNOVER / UELZEN (redu). Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens besuchte am Mittwoch die Katastrophenschutzbehörde des Landkreises Uelzen. Der Besuch stand im Zeichen der Einführung der landesweit einheitlichen Stabssoftware „CommandX“, die die Kommunikation und Einsatzkoordination bei Katastrophen verbessern soll.
Am Mittwoch, den 24. Juli 2024, besuchte die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, die Katastrophenschutzbehörde im Landkreis Uelzen. Anlass war die Vorstellung und Erprobung der neuen landesweit einheitlichen Stabssoftware „CommandX“, die die Kommunikation und Koordination zwischen den Katastrophenschutzbehörden optimieren soll.
Bei Großschadenslagen wie Stürmen, Bränden oder Überschwemmungen ist eine reibungslose Kommunikation zwischen den verschiedenen Stabstellen entscheidend. Ab Ende Dezember dieses Jahres wird daher die Software „CommandX“ landesweit eingeführt. Der Landkreis Uelzen zählt zu den Pilotstandorten, die die Software bereits testen und weiterentwickeln.
Die aktuelle Version der Software wird derzeit in Uelzen getestet, einschließlich der Schnittstellen zu den Leitstellensystemen. Zudem wird eine zentrale Instanz installiert, an die alle Katastrophenschutzbehörden angeschlossen werden sollen. Multiplikatoren aller Katastrophenschutzbehörden werden bereits in der Nutzung der Software ausgebildet. Ein Rahmenvertrag mit dem Hersteller Eurocommand ermöglicht es weiteren Einheiten und Einrichtungen, Lizenzen zu erwerben und sich an das Gesamtsystem anzuschließen.
Ministerin Behrens betonte die Bedeutung der neuen Software: „Der Katastrophenschutz in Niedersachsen wird durch die Einführung dieser Stabssoftware elementar gestärkt. Die schon jetzt sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen sowie die niedersachsenweite Unterstützung der Katastrophenschutzbehörden untereinander wird so noch effektiver und erleichtert den Einsatzkräften gleichzeitig die Arbeit.“
Seit April 2019 arbeitet eine Projektgruppe aus Vertretern verschiedener Verbände und Organisationen an der Festlegung der Anforderungen an eine einheitliche Stabssoftware. Nach vollständiger Inbetriebnahme sollen die 49 Katastrophenschutzstäbe der Landkreise und kreisfreien Städte sowie deren Technische Einsatzleitungen untereinander und mit dem Führungsstab des Landes kommunizieren können.
Die Firma Eurocommand stellte in Uelzen die aktuellste Version der Stabssoftware vor, die anhand der Daten des „Weihnachtshochwassers 2023/24“ getestet wurde. Die Software bietet vier Kernfunktionalitäten: Lagedarstellung inklusive Lagekarte, umfassende Einsatzdokumentation, Einsatzführung und Kommunikation sowie Kräftedisposition und Kräfteverwaltung. Diese Funktionen sind über alle Ebenen hinweg vernetzt.
Die vollständige Einführung des Systems ist für Ende Dezember 2024 geplant. Derzeit werden die weit über 100 Standorte mit der Software ausgestattet und die Ergebnisse der Tests zur finalen Version weiterentwickelt. Für die Einführung stellt das Land 5 Millionen Euro zur Verfügung.
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