BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Equal Pay Day

18 Prozent Unterschied: Der lange Weg zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

6. März 2024/in Niedersachsen

Niedersächsischer Gleichstellungsminister fordert Ende der Lohnlücke

HANNOVER (redu).  Der Equal Pay Day, der symbolisch am 6. März stattfindet, wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Deutschland. Bis zu diesem Tag arbeiten Frauen rechnerisch unentgeltlich, während Männer bereits seit dem Jahresbeginn für ihre Arbeit entlohnt werden. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes besteht eine unbereinigte Lohnlücke, der sogenannte Gender Pay Gap, von 18 Prozent.

Dr. Andreas Philippi, der Niedersächsische Gleichstellungsminister, kritisiert diese fortwährende Ungleichheit scharf. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dennoch verdienen Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Eine derartige Diskrepanz ist inakzeptabel und muss entschieden angegangen werden“, so Philippi. Er betont, dass die Verantwortung für die Schließung der Lohnlücke nicht allein bei der Politik liegt, sondern bei allen Akteuren der Wirtschaft.

Die Auswirkungen der Lohnungleichheit sind weitreichend und treffen Frauen besonders hart, indem sie geringere Einkommen und später kleinere Renten zur Folge haben. Dies fördert die finanzielle Abhängigkeit von Männern und führt insbesondere bei alleinerziehenden Frauen häufig in die Altersarmut.

Der diesjährige Equal Pay Day steht unter dem Motto „Höchste Zeit für equal pay!“ und hebt den Zusammenhang zwischen Zeit und Geld hervor. Philippi fordert eine gerechtere Verteilung von Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern. „Viele Frauen sind gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten, um Beruf, Familie und Pflegeaufgaben zu vereinbaren. Trotz vieler Fortschritte auf dem Papier spüren viele Frauen im Alltag noch immer eine strukturelle Benachteiligung“, erklärt der Minister.

Die Forderung nach Lohngleichheit und die Bekämpfung struktureller Benachteiligungen von Frauen im Arbeitsleben sind zentrale Herausforderungen, denen sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam stellen müssen. Der Equal Pay Day dient dabei als wichtiger Impulsgeber, um auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und konkrete Maßnahmen einzufordern.

Streikaufruf

Streik bei der Deutschen Bahn betrifft Millionen Reisende

4. März 2024/in Niedersachsen

Flächendeckende Arbeitsniederlegungen im Personen- und Güterverkehr geplant – Wellenstreiks geplant

BERLIN (redu). Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat einen weiteren Streik im Personenverkehr für den 7. und 8. März sowie im Güterverkehr ab dem 6. März angekündigt. Millionen von Reisenden sowie die Industrie und Wirtschaft stehen vor erheblichen Einschränkungen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt ihre Streikmaßnahmen fort und hat für den Personenverkehr einen flächendeckenden Streik von Donnerstag, dem 7. März, 2 Uhr, bis Freitag, dem 8. März, 13 Uhr, angekündigt. Im Güterverkehr beginnen die Arbeitsniederlegungen bereits am Mittwoch, dem 6. März, um 18 Uhr. Die Deutsche Bahn (DB) sieht sich erneut mit massiven Auswirkungen auf den gesamten Bahnbetrieb in Deutschland konfrontiert.

Die DB äußert ihr Bedauern über die Beeinträchtigung der Reisepläne von Millionen von Fahrgästen und die erheblichen Einschränkungen im Schienengüterverkehr, der für die Belieferung der deutschen Wirtschaft mit essentiellen Grundstoffen unerlässlich ist. DB Cargo, als führende Güterbahn, spielt eine Schlüsselrolle in der Versorgung der Stahl-, Auto- und Chemieindustrie sowie bei der Energieversorgung und internationalen Lieferketten.

Um die Auswirkungen des Streiks zu minimieren, wird die DB im Personenverkehr ein Grundangebot bereitstellen und im Fernverkehr längere Züge einsetzen, um mehr Sitzplätze anzubieten. Fahrgäste werden jedoch aufgrund des eingeschränkten Angebots dazu angehalten, Sitzplätze im Voraus zu reservieren und sich 24 Stunden vor Fahrtantritt erneut über ihre Verbindung zu informieren.

Für Fahrgäste, die bereits Tickets für den Streikzeitraum erworben haben, bietet die DB flexible Lösungen an: Die Zugbindung wird aufgehoben, und Tickets können zu einem späteren Zeitpunkt genutzt oder Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden. Zudem stehen den Fahrgästen die üblichen tariflichen und gesetzlichen Fahrgastrechte zur Verfügung, einschließlich der Möglichkeit einer Ticketerstattung.

Die DB wird auf ihrer Website und in der App DB Navigator zeitnah über die genauen Auswirkungen des Streiks informieren und richtet eine kostenlose Sonderhotline für betroffene Reisende ein.

Nach dem angekündigten Streik plant die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) laut Aussage ihres Vorsitzenden Claus Weselsky, die Streikmaßnahmen in Form von sogenannten „Wellen-Streiks“ zu intensivieren. Diese weiteren Streiks sollen ohne die sonst übliche Vorankündigungsfrist von 48 Stunden erfolgen, was die Deutsche Bahn (DB) vor zusätzliche Herausforderungen stellt, da sie keinen Notfahrplan mehr einsetzen kann. Weselsky erklärte gegenüber Journalisten, dass die Bahn aufgrund dieser Strategie derzeit kein verlässliches Verkehrsmittel darstelle. Die Entscheidung für diese Vorgehensweise begründete er mit den erneut gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Bahn.

Diese Ankündigung unterstreicht die Notwendigkeit für Reisende und die Wirtschaft, sich auf unvorhersehbare und möglicherweise kurzfristige Änderungen im Bahnverkehr einzustellen. Für die Deutsche Bahn bedeutet dies eine weitere Eskalation des Konflikts, die die Planungssicherheit und Zuverlässigkeit des Bahnverkehrs in Deutschland erheblich beeinträchtigen könnte.

Notfallübung

Überraschende Notfallübung in BASF-Standorten zeigt hohe Hilfsbereitschaft

4. März 2024/in Niedersachsen

Johanniter und BASF-Mitarbeiter demonstrieren Effizienz in der Ersten Hilfe durch realitätsnahe Unfallszenarien

HANNOVER / NIENBURG (redu). Bei einer unangekündigten Notfallübung auf dem Gelände der BASF Catalysts Germany GmbH in Hannover und Nienburg wurde die Reaktionsfähigkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet. Mithilfe von Schminke, Knetmasse und Theaterblut verwandelten die Johanniter Teilnehmende in verletzte Personen, um ein realistisches Unfallszenario zu schaffen.

An einem kühlen Vormittag im hannoverschen Stadtteil Bult fand auf dem Gelände der BASF Catalysts Germany GmbH eine besondere Notfallübung statt. Ziel war es, die Belegschaft mit einem realistisch anmutenden Unfallszenario auf die Probe zu stellen und ihre Reaktionsfähigkeit im Ernstfall zu testen. Diese Übung, die sowohl in der hannoverschen Zentrale als auch im Katalysatorenwerk in Nienburg durchgeführt wurde, kam für die Mitarbeitenden unangekündigt.

Michael Jakobson vom Ortsverband Hannover-Wasserturm der Johanniter koordinierte das Event, unterstützt von einem Team aus jungen Freiwilligendienstleistenden. Lisa-Marina Moravec, eine Rettungssanitäterin, wurde in eine verletzte Patientin verwandelt, um den Ernstfall so realistisch wie möglich darzustellen. Das Szenario: ein Sturz im Treppenhaus, der zu multiplen Verletzungen führt.

Die Notfallübungen wurden von Akrem Jabri und Ulf Nordholz aus dem Bereich „Environmental. Health & Safety“ (EH&S) der BASF geplant. Sie legen Wert darauf, dass ein bestimmter Prozentsatz der Belegschaft als betriebliche Ersthelfer ausgebildet ist, eine Quote, die BASF sogar überschreitet. In Nienburg unterstützen zudem speziell geschulte Betriebssanitäter die Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die Übungen in Hannover und Nienburg zeigten eine hohe Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitenden. Unabhängig von ihrer Ausbildung als Ersthelfer zögerten sie nicht, zu helfen und lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Die erfolgreiche Durchführung der Übungen verdeutlicht die Bedeutung gut organisierter Notfallpläne und das Engagement der Mitarbeitenden für Sicherheit am Arbeitsplatz.

BASF nutzt die Ergebnisse dieser Übungen, um die internen Notfallprozesse weiter zu optimieren. Dabei geht es insbesondere darum, die Verfügbarkeit und das Wissen um Betriebshelfer zu verbessern und im Notfall wertvolle Zeit zu sparen.

 

Großübung Hamburg

Großübung in Hamburg: Vorbereitung auf die UEFA EURO 2024™

2. März 2024/in Niedersachsen

Einsatzkräfte trainieren für den Ernstfall: Nahtlose Zusammenarbeit im Fokus

BONN / HAMBURG (redu/PM). Am 2. März 2024 fand in Hamburg eine bedeutende Großübung statt, die von dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zusammen mit der Freien Hansestadt Hamburg organisiert wurde. Ziel dieser Übung war es, die Vorbereitungen auf die bevorstehende UEFA EURO 2024™

zu intensivieren und die Koordination zwischen verschiedenen Rettungseinheiten zu verbessern. Fast 750 Einsatzkräfte, darunter viele ehrenamtliche Helfer, beteiligten sich an dieser Veranstaltung, die als Höhepunkt der BBK-Übungsreihe EUROMED gilt.

Die Übungsreihe EUROMED, gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), ist als integrierter Bestandteil des nationalen Sicherheitskonzepts für die UEFA EURO 2024™ konzipiert. Ihr Hauptziel ist es, die Abläufe innerhalb der Medizinischen Task Force (MTF) sowie die Zusammenarbeit mit anderen Bevölkerungsschutzakteuren zu optimieren.

Die Großübung simulierte verschiedene Szenarien des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes, darunter die Logistik von medizinischen Verbrauchsgütern, die präklinische Versorgung und den Transport von Verletzten sowie die klinische Behandlung in Notfallsituationen. Die Übung umfasste auch die Alarmierung und den Einsatz von MTF-Einheiten aus Hamburg und Niedersachsen, die auf dem Gelände der Reichspräsident Ebert-Kaserne der Bundeswehr in Hamburg praktische Erfahrungen sammeln konnten.

Das detaillierte Szenario begann frühmorgens mit der Versorgung einzelner Verletzter durch die MTF 5 aus Hamburg. Schnell entwickelte sich die Situation zu einem Massenanfall von Verletzten (MANV), wodurch die Kapazitäten der anwesenden Einheiten überschritten wurden. Dies führte zur Alarmierung weiterer MTF-Einheiten, die mit zusätzlichen Behandlungsplätzen und verstärkter Mannschaft zur Unterstützung eilten.

Die teilnehmenden Einsatzkräfte konnten bei der Großübung gleich mehrere Aufgaben trainieren, deren Ablauf im Ernstfall schnell und eingespielt funktionieren muss:

• den Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes,
• die präklinische und klinische Versorgung bei einem Massenanfall von Verletzen (kurz MANV),
• den lokalen und luftgestützten Patiententransport in Krankenhäuser,
• die Nachversorgung mit Sanitätsmaterial in größeren Schadenslagen,
• die bundeslandübergreifende Anforderung und Alarmierung einer MTF,
• die Übergabe eines Behandlungsplatzes von einer MTF an eine andere,
• sowie die Zusammenarbeit verschiedener MTF-Einheiten untereinander

BBK-Präsident Tiesler betonte die Bedeutung der Übung für die Einsatzbereitschaft und die effiziente Versorgung von Verletzten in realen Einsatzsituationen. Die Übung ermöglichte es nicht nur, die Behandlung von Verletzten zu praktizieren, sondern auch die länderübergreifenden Abläufe bei einem MANV zu testen.

Die Großübung wurde auch wissenschaftlich begleitet, um die Abläufe und Methoden im Katastrophenschutz weiter zu verbessern. Forschungsthemen wie die Potenziale von Telemedizin und ethische Fragestellungen im Katastrophenfall standen dabei im Fokus.

Technische Einsatzleitung

Niedersachsen führt landesweit einheitliche Katastrophenschutz-Software ein

21. Februar 2024/in Niedersachsen

„CommandX“ soll Zusammenarbeit zwischen Katastrophenschutzbehörden verbessern

HANNOVER (redu). Niedersachsen stärkt seinen Katastrophenschutz mit der Einführung einer landesweit einheitlichen Software. Diese ermöglicht eine schnellere, sicherere und verlässlichere Kommunikation zwischen den Katastrophenschutzbehörden, auch bei Internetstörungen.

Im Zuge der Optimierung des Katastrophenschutzes in Niedersachsen wird eine spezielle Software namens „CommandX“ eingeführt, die eine landesweit einheitliche, effiziente und sichere Kommunikation zwischen verschiedenen Stabstellen ermöglicht. Dies betrifft den Katastrophenschutzstab, die Technische Einsatzleitung sowie den Landeskatastrophenschutzstab, um in Notfällen wie Stürmen, Bränden oder Überschwemmungen eine reibungslose Koordination zu gewährleisten.

Daniela Behrens, die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, betont die Bedeutung der Software für die Stärkung des Katastrophenschutzes in der Region. Sie unterstreicht, dass die bereits gute Zusammenarbeit durch „CommandX“ weiter professionalisiert wird. Die Software ermöglicht nicht nur den Zugriff auf überregional bereitgestellte Informationen, sondern kann auch autark genutzt werden, sodass die Katastrophenschutzbehörden auch bei Ausfall der Internetverbindung handlungsfähig bleiben.

Die vollständige Implementierung der Software ist für die kommenden zwölf Monate geplant. Einige untere Katastrophenschutzbehörden nutzen „CommandX“ bereits. Ziel ist es, eine umfassende Vernetzung aller Behörden zu erreichen, um eine effektive, ebenenübergreifende Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Ein Rahmenvertrag mit dem Auftragnehmer erlaubt es zudem, Lizenzen für weitere Einheiten des Katastrophenschutzes und der alltäglichen Gefahrenabwehr zu erwerben, wodurch eine nahtlose Integration in das Gesamtsystem unterstützt wird.

Führungsebenen im Krisenfall und bei Katastrophen

Die Struktur des Katastrophenschutzes in Niedersachsen besteht aus dem Katastrophenschutzstab, der Technischen Einsatzleitung und dem Landeskatastrophenschutzstab bzw. dem Kompetenzzentrum Großschadenslagen. Diese Einheiten sind essenziell für die strategische Planung, logistische Organisation und Kommunikation in Katastrophenfällen, wobei jede Ebene spezifische Aufgaben übernimmt und in Krisensituationen eng zusammenarbeitet.

Wünschewagen

ASB Niedersachsen startet mit zweitem Wünschewagen für letzte Herzenswünsche

18. Februar 2024/in Niedersachsen

200.000 Euro Projekt ermöglicht erfüllende letzte Wünsche durch ehrenamtliche Helfer

HANNOVER (redu). Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Niedersachsen erweitert sein Projekt „Der Wünschewagen“ durch die Anschaffung eines zweiten Fahrzeugs, um noch mehr sterbenskranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllen zu können. Die feierliche Übergabe fand in Hannover-Herrenhausen statt.

Seit November 2017 ist das Projekt „Der Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Landesverband Niedersachsen eine wichtige Anlaufstelle für sterbenskranke Menschen im ganzen Bundesland, die einen letzten Herzenswunsch hegen. Mit rund 130 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und bisher einem speziell ausgestatteten Fahrzeug wurden in dieser Zeit 391 Wunschfahrten realisiert und über 201.500 Kilometer zurückgelegt. Angesichts steigender Anfragen für solche Wunschfahrten wurde nun ein zweiter Wünschewagen in Dienst gestellt, um den Betroffenen noch mehr Glücksmomente ermöglichen zu können.

Die feierliche Übergabe des neuen, speziell ausgestatteten Mercedes Sprinter fand im Beisein von Ministerpräsident Stephan Weil, ASB-Präsidentin Dr. Katarina Barley und dem niedersächsischen ASB-Landesgeschäftsführer Thomas Heine statt. Der Wagen bietet dank modernster Ausstattung wie einer elektrischen Rolltrage, einem Treppensteiger und einer erweiterten Sauerstoffversorgung deutlich mehr Komfort für die Fahrgäste und die ehrenamtlichen Helfer.

Zur Unterhaltung der Fahrgäste dienen zwei Flatscreens im Fahrgastraum, und eine Panoramaverglasung sowie eine Musikanlage sorgen für eine angenehme Atmosphäre während der Fahrt. Ein Kühlschrank für Getränke und Medikamente steht ebenfalls zur Verfügung.

Die Anschaffung des zweiten Wünschewagens, der rund 200.000 Euro gekostet hat, wurde ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge des ASB finanziert. Die erste Fahrt des neuen Fahrzeugs ist bereits geplant: Eine Krebspatientin aus dem Landkreis Göttingen möchte das Hospiz verlassen, um zu Hause mit ihrer Familie einen Sonntagsbraten zu genießen.

Das Wünschewagen-Projekt des ASB Niedersachsen unterstreicht die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit und der Unterstützung sterbenskranker Menschen in ihren letzten Lebensmomenten, indem es ihnen ermöglicht wird, einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen.

Notrufnummer

Welche Notrufnummer wann?

13. Februar 2024/in Niedersachsen

Neuer Info-Film will Bevölkerung im Umgang mit den beiden Notrufnummern sensibilisieren

HANNOVER (PM/redu). Heute starten die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN), der Niedersächsische Landkreistag (NLT) und der Niedersächsische Städtetag (NST) die Informationskampagne „Die richtige Nummer im richtigen Moment“. Ziel dieser Initiative ist es, die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen für den richtigen Umgang mit den Notfallnummern 112 und 116117 zu sensibilisieren. Ein zentraler Bestandteil der Kampagne ist ein Film, der erläutert, wann welche Notfallnummer gewählt werden sollte und wann nicht.

„Die hohe Inanspruchnahme des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes und der Notfallrettung durch Menschen, deren Erkrankungen eine Notfallversorgung nicht erforderlich machen, haben uns dazu veranlasst, einen Informationsfilm zu entwickeln, der erklärt, wann welche Nummer die richtige ist. Gleichzeitig möchten wir aber auch deutlich machen, dass auch nicht jede gesundheitliche Beschwerde ein Fall für die 116117 oder 112 ist“, sagte Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVN. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die beiden Notfallnummern viel zu häufig angerufen werden, obwohl keine lebenslebensgefährliche Situation (112) oder akute gesundheitliche Beschwerden (116117) vorliegen.

„Viele, die medizinische Hilfe benötigen, wissen nicht immer, welches Angebot für sie richtig ist. Welche Nummer sie dann wählen können, ist im Film eindrücklich erklärt. Damit helfen wir den Hilfesuchenden und zugleich den Helfenden. Denn deren Zeit ist kostbar, teils lebensrettend. Deshalb appellieren wir an die Bevölkerung, mit unseren Angeboten ressourcenschonend umzugehen und nur dann eine der beiden Nummern zu wählen, wenn es nötig ist. Nur dann haben die Rettungsdienste und die Ärztinnen und Ärzte im kassenärztlichen Bereitschaftsdienst die Chance, sich um die Menschen zu kümmern, die wirklich Hilfe benötigen“, so Dr. Joachim Schwind, Geschäftsführer des NLT.

Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des NST, ergänzte: „Sowohl die Rettungsdienste als auch der kassenärztliche Bereitschaftsdienst haben eine enorm hohe Anzahl an Anrufen aus der Bevölkerung zu bewältigen. Doch auch unsere Ressourcen sind begrenzt. Mit dieser Kampagne klären wir die Bürgerinnen und Bürger darüber auf, welche Nummer in welchem Fall zu wählen ist. Und noch mehr: Wir zeigen auch präventiv Möglichkeiten auf, wie sich die Menschen in nicht dringenden Notfällen selbst helfen können.“

Wann sollte die 116117 angerufen werden?

Personen, die außerhalb der regulären Sprechzeiten akut erkrankt sind, erhalten über die 116117 eine medizinische Ersteinschätzung durch die Mitarbeiter der Leitstelle des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes der KVN. Am Ende des Gesprächs wird den Anrufenden die geeignete Versorgung empfohlen: Sie können bis zur Wiedereröffnung der Arztpraxis warten, alternativ einen Beratungsarzt oder eine Beratungsärztin telefonisch kontaktieren oder in einer der 68 Bereitschaftsdienstpraxen der KVN vorstellig werden.

Bei immobilen Personen und entsprechender medizinischer Indikation wird ein mobiler Hausbesuchsdienst entsandt. In der Nacht können Hausbesuche auch bei nicht immobilen Personen und bei entsprechender medizinischer Dringlichkeit erfolgen, wenn eine sofortige Behandlung erforderlich ist, die jedoch keinen Krankenhausaufenthalt erfordert. Notfälle werden direkt an die Rettungsdienste weitergeleitet.

Wann sollte die 112 angerufen werden?

Die Nummer 112 ist die richtige Wahl, wenn sich eine Person in einer lebensbedrohlichen Situation befindet, die oft plötzlich auftritt, beispielsweise bei:

  • Bewusstseinsverlust
  • lebensbedrohlichen Verletzungen, beispielsweise durch einen Autounfall
  • Brustschmerzen
  • Atemnot
  • einem Sturz aus großer Höhe

Der Informationsfilm „Wen rufst du im Notfall an“ kann in den Internetbereichen der KVN, des NST und des NLT angesehen werden:
www.kvn.de/116117Terminservice.html
www.nlt.de/

Ehernamtliche Helfer des DRK

Neues Helfergleichstellungsgesetz soll Ehrenamt im Katastrophenschutz stärken

5. Februar 2024/in Niedersachsen

CDU initiiert Gesetzesänderung für faire Behandlung ehrenamtlicher Helfer

HANNOVER (redu/bg). Die CDU-Fraktion hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes vorgelegt, der eine wesentliche Verbesserung der Freistellungs- und Erstattungsansprüche für ehrenamtliche Helfer in Katastrophenschutz, Rettungsdienst und bei freiwilligen Hilfsorganisationen anstrebt. Mit dem sogenannten Helfergleichstellungsgesetz sollen bisherige Ungleichheiten beseitigt und die Anerkennung sowie Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit signifikant erhöht werden.

Der vorgestellte Gesetzentwurf der CDU-Fraktion, eingereicht am 30. Januar 2024, beabsichtigt, die rechtlichen Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Helfer im Katastrophenschutz, in der Wasser- und Bergrettung sowie im erweiterten Rettungsdienst zu verbessern. Das Hauptziel des Entwurfs ist es, eine Gleichstellung aller ehrenamtlichen Kräfte zu erreichen, indem die bereits für das Technische Hilfswerk (THW) und die Freiwilligen Feuerwehren geltenden Regelungen zur Freistellung von der Arbeit und zur Erstattung von Auslagen auf alle ehrenamtlichen Helfer ausgeweitet werden.

Diese Anpassungen sollen eine einheitliche und gerechte Behandlung sicherstellen und reflektieren die wichtige Rolle, die ehrenamtliche Helfer in der Bewältigung von Katastrophen und Großschadensereignissen spielen. Dieses soll in Zukunft auch für Einsätze gelten, die von einer niedersächsischen Leitstelle, auf Anordnung einer niedersächsischen Einsatzleitung oder einer niedersächsischen Kommune zur Abwehr einer konkreten Gefahr ausgelöst werden. Als Beispiel seien hier genannt die Einsätze bei schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn, Massenanfall von Verletzten (MANV), Evakuierungsmaßnahmen oder Extremwetterlagen. Durch die Erweiterung der Regelungen, die bisher nur für Angehörige der freiwilligen Feuerwehr in vollem Umfang galten, wird eine deutliche Aufwertung und bessere Absicherung der ehrenamtlichen Tätigkeit angestrebt.

Die Änderungen betreffen sowohl das Niedersächsische Katastrophenschutzgesetz (NKatSG) als auch das Niedersächsische Rettungsdienstgesetz (NRettDG) und beinhalten unter anderem die Ausweitung der Freistellungs- und Erstattungsansprüche auf Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, die von den Hilfsorganisationen selbst organisiert werden. Dies soll gewährleisten, dass ehrenamtliche Kräfte im Einsatzfall über das notwendige Fachwissen verfügen.

Der Gesetzentwurf vom 30. Januar 2024 stellt einen bedeutenden Schritt zur Anerkennung und Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit im Bereich des Katastrophenschutzes dar. Er unterstreicht die unverzichtbare Rolle ehrenamtlicher Helfer in der Gesellschaft und zielt darauf ab, ihre Leistungen gerecht zu würdigen und ihnen eine bessere rechtliche und finanzielle Absicherung zu bieten.

Demonstration

Über 250.000 Menschen demonstrieren in Niedersachsen gegen Rechtsextremismus

31. Januar 2024/in Niedersachsen

Niedersachsen setzt starkes Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus

HANNOVER (redu). In Niedersachsen haben sich im Zeitraum vom 15. bis 28. Januar 2024 mehr als 250.000 Menschen an rund 100 Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und für den Erhalt der Demokratie beteiligt, was ein deutliches Zeichen für die Unterstützung der freiheitlich demokratischen Grundordnung darstellt.

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und für den Erhalt der Demokratie veröffentlicht, die im Zusammenhang mit dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus stattgefunden haben.

Überall in Niedersachsen, von der Nordseeküste bis zum Teutoburger Wald, haben sich Menschen in großer Zahl an Demonstrationen beteiligt. Besonders bemerkenswert waren die Veranstaltungen in Hannover mit etwa 35.000 Teilnehmenden und in Osnabrück, wo rund 25.000 Menschen zusammenkamen – weit mehr als die erwarteten 10.000. Auch in kleineren Städten wie Norderney, Buxtehude, Cloppenburg, Syke und Duderstadt fanden Versammlungen statt.

Die Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, zeigte sich beeindruckt von der landesweiten Beteiligung und dem friedlichen Verlauf der Demonstrationen. Sie betonte, dass diese Veranstaltungen ein starkes Zeichen gegen diejenigen sind, die Demokratie unterwandern und Hass verbreiten wollen. Mehr als 250.000 Menschen demonstrierten für die Werte und die freiheitlich demokratische Grundordnung Niedersachsens.

Behrens dankte den Polizeikräften für ihren besonnenen Einsatz und die umsichtige Begleitung der Versammlungen, die für die Sicherheit an den zahlreichen Veranstaltungsorten sorgten. Ihre Arbeit trug wesentlich dazu bei, dass die Demonstrationen überwiegend friedlich verliefen.

Deutschlandticket

Einigkeit unter Verkehrsministern: Keine Preissteigerung für das Deutschlandticket in 2024

22. Januar 2024/in Niedersachsen

Länderübergreifende Zustimmung zur Preisstabilität des Deutschlandtickets als Schlüssel zum Erfolg

HANNOVER (redu). In einer aktuellen Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz haben sich die Länderminister geschlossen gegen eine Preissteigerung des Deutschlandtickets für das Jahr 2024 ausgesprochen. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies betonte die Bedeutung von Verlässlichkeit und Marktdurchdringung für den Erfolg des Tickets.

Die Verkehrsminister der Länder haben in einer heutigen Sondersitzung im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz einstimmig beschlossen, dass für das Jahr 2024 keine Preissteigerung des Deutschlandtickets vorgenommen wird. Olaf Lies, der niedersächsische Verkehrsminister, erläuterte die Bedeutung dieses Beschlusses für die weitere Entwicklung des Deutschlandtickets. Er hob hervor, dass das Ticket ein Erfolgsmodell sei und seine Fortführung ohne Preisanpassung für die Verlässlichkeit und das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer sowie für die finanzielle Planung der Verkehrsunternehmen und Kommunen essentiell sei.

Lies betonte die Notwendigkeit, unnötige Preisdebatten zu vermeiden und auf Basis der aktuellen Daten keine Preisanpassung für das kommende Jahr vorzunehmen. Die Finanzierung des Deutschlandtickets sei nach aktuellem Stand gesichert, was eine stabile Preisgestaltung (49,-€) ermögliche. Diese Entscheidung sei ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit an die Nutzerinnen und Nutzer sowie eine klare Botschaft an die Verkehrsunternehmen und Kommunen, die eine solide finanzielle Planungsgrundlage benötigen.

Weiterhin wurde bekannt, dass die Länder gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium daran arbeiten, flexible Finanzierungslösungen zu entwickeln, die über die Jahresgrenzen hinaus Bestand haben. Dies unterstreiche das gemeinsame Interesse von Ländern und Bund, die Erfolgsgeschichte des Deutschlandtickets fortzusetzen. Lies dankte dem Bundesverkehrsministerium für die Kooperation und das Engagement, dieses wichtige Verkehrsmittel weiterhin zu unterstützen.

Seite 16 von 79«‹1415161718›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Dachstuhlbrand in Osterwald-Unterende macht Wohnhaus unbewohnbar 14. Oktober 2026
  • Reform Notfallversorgung: Rettungsorganisationen fordern Nachbesserungen 13. Oktober 2026
  • Unfall auf A2: Vier Verletzte und 240.000 Euro Schaden 13. Oktober 2026
  • Kellerbrand Steinmetzstraße: Vier Verletzte in Hannover 12. Oktober 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Oktober 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
« Sep.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN