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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Spargelsaison Niedersachsen© Matthias Falk

Spargelsaison 2023 in Niedersachsen gestartet

12. April 2023/in Niedersachsen

Spargelkönigin Lea Stieber eröffnet Spargelsaison

NIENBURG (mf). Unser schönes Niedersachsen ist das Spargel-Bundesland Nummer eins in Deutschland. Die offizielle Spargelsaison-Eröffnung fand heute Mittag im Neuloher Hof, nahe Nienburg, statt. Spargelkönigin Lea Stieber stach heute die ersten Stangen auf einem Feld bei Neulohe.
Die Spargelanbauer und -bäuerinnen blicken mit Zuversicht in die Spargelsaison. Der warme und trockene Herbst und der frostreiche Winter mit seinen ausreichenden Niederschlägen haben den Spargelanlagen gute Bedingungen für eine völlige Winterruhe mit ausreichender Kälte beschert. Die Ernte verspricht hervorragend zu werden. Die Erntehelfer*innen sind eingespielt und die routinierten Arbeitsabläufe optimiert. Somit kann das Preisniveau vom Vorjahr gehalten werden, trotz der massiv gestiegenen Produktionskosten.
Es kommen jedoch weitere Herausforderungen auf die Erntebetriebe zu, wie z. B. der Mindestlohn, welcher ebenfalls für Saisonarbeiter*innen gilt. Im Vergleich zu den internationalen Spargelzulieferanten sind die regionalen Erntebetriebe einem ungleichen Wettbewerb ausgesetzt. – „Von hier. Fürs Wir.“ Mit einer deutschlandweiten Kampagne machen die Spargelproduzenten auf die vielen Themen um den Spargelanbau aufmerksam und werben für das Regionale – eben „Heimatverbunden!“.
Am 5. Mai feiert ganz Deutschland erstmals den TAG DES DEUTSCHEN SPARGELS.  Viele Spargelhöfe in Deutschland erwarten Ihre Gäste und Kunden mit besonderen Aktionen und Spargel-Leckereien. Mehr dazu unter: deutschlandspargel.de
Zahlen, Daten und Fakten zum Spargel in Niedersachsen:
  • es wird 84 % weißer Spargel und 16 % grüner Spargel verzehrt
  • wir kaufen knapp zwei Kilo Spargel im Jahr ein
  • 1500 Familienbetriebe ernten gut 110.000 t Spargel auf 24.500 ha in Deutschland
  • 235 Familienbetriebe ernten 26.100 t Spargel auf 4500 ha und damit flächenstärkste Kultur im Gemüsebau in Niedersachsen
  • Niedersachsen ist Spargelland Nummer eins, jede fünfte Spargelstange kommt aus Niedersachsen
  • Unsere warmen, Humusreichen Sandboden bieten beste Voraussetzungen für die Spargelkultur in Niedersachsen
  • weißer Spargel ist mit Deutschland fest verbunden. Er wird in vielen Ländern angebaut, aber nur in Deutschland und, ein wenig, in den Anrainerstaaten gegessen. Grüner Spargel wird weltweit verzehrt
Innenministerin Behrens NLBK

Innenministerin Behrens besucht Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz

12. April 2023/in Niedersachsen

Aktuelle Ausbildungs- und Digitalisierungsmaßnahmen im Fokus

HANNOVER / CELLE (PM). Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat heute das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) besucht. Mit dem Präsidenten des NLBK, Mirko Temmler, sowie weiteren Führungskräften tauschte sie sich insbesondere über die aktuelle Situation des Landesamtens aus.

In mehreren laufenden Einsatzübungen der Fortbildungsmaßnahme für Gruppenführer erhielt Ministerin Behrens außerdem einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten und -inhalte am Technik- und Trainingszentrum Celle-Scheuen.

Ministerin Behrens: „Das NLBK ist unser Dreh- und Angelpunkt auf Landesebene, wenn es um die Bekämpfung überregionaler Brände oder Katastrophen geht. Gleichzeitig wird hier mit der Aus- und Fortbildung ein wesentlicher Beitrag geleistet, um die Feuerwehren in der Fläche zu stärken. Vor diesem Hintergrund treibt das NLBK aktuell die Reform der Ausbildung für unsere Feuerwehren voran. Mit Maßnahmen wie der Verkürzung der Präsenzzeiten erreichen wir beim Lehrgangsangebot bereits kurzfristig einen Kapazitätsgewinn von 30 Prozent. Damit wir die ganze Bandbreite der Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten nutzen können, wird bei der Reform außerdem besonders auf die vielfältigen digitalen Möglichkeiten gesetzt. Gerade die Virtual-Reality-Technologie (VR) Presse bietet gute und praxisnahe Einsatzmöglichkeiten für die Ausbildung. Der Einsatz von VR wird am NLBK daher sukzessive ausgebaut.“

„Ich freue mich, dass Frau Ministerin Behrens sich heute die Zeit genommen hat, um sich bei uns vor Ort einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben des NLBK zu verschaffen“, sagt NLBK-Präsident Mirko Temmler. „Ministerin Behrens konnte sich davon überzeugen, dass das NLBK verstärkt daran arbeitet, den Fortbildungs- und Ausbildungsbedarfen der insbesondere Freiwilligen Feuerwehren gerecht zu werden und die Lehrinhalte fortlaufend auch an aktuelle Entwicklungen anzupassen.“

Im Rahmen des Termins konnte Ministerin Behrens das Digitalisierungsstudio des NLBK besuchen. Das Studio wird beispielsweise für die Produktion von Videos und digitalen Lerninhalten genutzt. Vor Kurzem wurde hier die Online-Grundschulung „Vegetationsbrandbekämpfung“ fertiggestellt und im vergangenen Monat offiziell eingeführt.

Mit der digitalen Wissensvermittlung stellt das NLBK für diese spezielle Art der Brandbekämpfung ein niedrigschwelliges Ausbildungsangebot zur Verfügung.

Johanniter Saisonstart Motorradstaffel

Saisonstart mit viel PS und ganz viel Herz der Johanniter-Motorradstaffeln

6. April 2023/in Niedersachsen

Rund 80 Einsatzkräfte auf 19 Maschinen im Einsatz – Innenministerin würdigt Ehrenamt

HANNOVER (PM).  Die Reisezeit 2023 auf den Straßen Deutschlands ist im vollen Gange. Und gerade in diesen Tagen rund um Ostern werden wieder lange und nervenaufreibende Staus auf den Autobahnen zu erwarten sein. Um die Autofahrenden auf den Straßen zu unterstützen, sind die Johanniter-Motorradstaffeln bereits vergangene Woche in ihren Einsatz gestartet.

Diese Saison werden knapp 80 ehrenamtliche Johanniterinnen und Johanniter aus den Standorten Ahlhorn, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Bremen und Schwarmstedt mit insgesamt 19 Motorrädern bis Ende der Herbstferien unterwegs sein. Heute nun hat die offizielle Saisoneröffnung der Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH) im Landesverband Niedersachsen/Bremen im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover/Laatzen (Region Hannover) stattgefunden.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Ostern steht vor der Tür, und auch die Straßen in Niedersachsen werden wieder voller. Viele Familien nutzen die Feiertage für Ausflüge und Kurzurlaube. Damit alle sicher an ihr Ziel kommen, ist es wichtig, auch in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren. Das Stauaufkommen wird in den kommenden Tagen nochmal deutlich ansteigen. Gerade hier gilt: vorausschauend fahren, einen kühlen Kopf bewahren und nicht ablenken lassen. Die Unterstützung der Johanniter-Motorradstaffeln ist dabei besonders wichtig. Mit rund 80 Einsatzkräften und 19 Maschinen sind sie auf den Autobahnen in Niedersachsen unterwegs. Die ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johanniter helfen den Reisenden in den verschiedensten Problemlagen. Für diesen wichtigen Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ihr Engagement macht deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, und verdient den allergrößten Respekt. Sie machen die Straßen in Niedersachsen in dieser hektischen Zeit sicherer.“

Entlang der Bundesautobahnen 1, 2 und 7, des Bereichs Autobahnkreuz der Autobahnen 7 und 2, bis hin zur A 27 sind die Motorräder unterwegs, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Die ehrenamtlichen Motorradstaffeln leisten Erste Hilfe, unterstützen bei der Absicherung von Gefahrenstellen, liegengebliebenen Fahrzeugen und an Unfallstellen und rufen den Abschleppdienst. Staugeplagte Familien werden mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen versorgt.

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt unterstützt seit 2012 das Engagement der JUH-Stauhelfenden finanziell. Zudem haben alle Fahrenden die Möglichkeit, an einem intensiven Fahrsicherheitstraining im ADAC Fahrsicherheitszentrum teilzunehmen.

Letzte Corona-Schutzmaßnahme läuft aus – Maskenpflicht Maschsee

Letzte Corona-Schutzmaßnahme läuft aus

5. April 2023/in Niedersachsen

Letzte Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtung läuft zum Samstag aus

HANNOVER (PM). Ab dem 8. April (Samstag) entfällt, als letzte staatlich geregelte Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung des Corona-Virus, die Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Die entsprechende Norm im Bundesinfektionsschutzgesetz läuft am 7. April (Karfreitag) aus. 

Für Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi ein besonderer Moment: „Die Folgen der Corona-Pandemie haben den Menschen in unserem Land viel abverlangt. Insbesondere die Zeit, bevor wir über einen wirkungsvollen Impfstoff verfügen konnten, war für viele Menschen mit Entbehrungen verbunden. Schwere Krankheitsverläufe, Long COVID und leider auch Todesfälle haben Spuren und Lücken hinterlassen. Auch wenn wir dank der hohen Impfbereitschaft, der damit verbundenen guten Immunität der Bürgerinnen und Bürger und einem stetigen Abflachen der Gefährlichkeit des Virus schon seit einiger Zeit recht unbeschwert durchs Leben gehen, ist dieses Ostern doch für mich mit einem besonderen Gefühl der Erleichterung verbunden. Ich bin dankbar und froh, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir guten Gewissens sagen können, jede und jeder von uns kann und sollte weiterhin eigenverantwortlich handeln und bei Bedarf beispielsweise zur Maske greifen. Ich danke allen Niedersächsinnen und Niedersachsen für ihre Durchhaltekraft und ihre Vernunft.“

Die Landesregierung wird auch über den 7. April hinaus auf der Internetseite www.niedersachsen.de/coronavirus Basisinformationen bereithalten. Da die Meldepflicht zu COVID-19 rechtlich im Infektionsschutzgesetz verankert ist, werden die Infektionszahlen weiterhin vom Landesgesundheitsamt (NLGA) an das RKI übermittelt.  Das NLGA beobachtet im Rahmen der ARE-Surveillance den Verlauf von Atemwegserkrankungen (z.B. Influenza, Corona, RSV) in Niedersachsen. Im ARE-Wochenbericht wird die aktuelle Situation dargestellt und bewertet: www.nlga.niedersachsen.de/are/aktueller-wochenbericht-198143.html.

Weitere Daten, wie die Auslastung der Krankenhäuser, hält das RKI online auf www.rki.de/pandemieradar bereit.

Osterfeuer

Feuerwehrverband gibt Tipps für sicheres Osterfeuer

4. April 2023/in Niedersachsen

Anmelden, beaufsichtigen, kontrollieren / Flammenfalle für Tiere vermeiden

BERLIN (PM). „Wer ein Osterfeuer durchführt, sollte sich unbedingt vorher informieren und die Sicherheitsvorschriften einhalten, damit die Feuerwehren nicht aufgrund unsachgemäßer Durchführung alarmiert werden“, appelliert Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts der Osterfeiertage, die vielfach mit traditionellen Feuern begleitet werden.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt deshalb folgende Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde (häufig das Ordnungsamt) anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen und mindestens 100 Meter zu Straßen betragen. Windrichtung beachten!
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann.
  • Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius).
  • Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112!
  • Verlassen Sie als Veranstalter bzw. Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist. Gegebenenfalls muss auch nach Ende der Veranstaltung weiterhin kontrolliert werden, dass es nicht zu Funkenflug oder ähnlichem kommt.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.
Metronom am Bahnsteig© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Großstreik beeinflusst auch metronom und erixx

27. März 2023/in Niedersachsen

metronom und erixx streiken nicht – Züge müssten trotzdem stehen bleiben

UELZEN / CELLE (PM). Obwohl das Personal von metronom und erixx nicht direkt von den aktuellen EVG- und ver.di-Streikmaßnahmen betroffen ist und selbst nicht streikt, können die Fahrten am Montagmorgen, dem 27. März, nicht durchgeführt werden.

Aufgrund von fehlendem Personal in den Stellwerken der DB Netz AG kommt es aktuell auf allen Strecken von metronom, enno, erixx und erixx Holstein zu Beeinträchtigungen sowie zur Einstellung des Zugverkehrs. Ob der Zugverkehr im Laufe des Tages wieder aufgenommen werden kann, muss dabei für jede Linie separat entschieden werden. Reisende sollten auf Fahrten am heutigen Montag verzichten und auch mit Einschränkungen bis in den Dienstag hinein rechnen.

Trotzdem stehen die Triebfahrzeugführer:innen und Fahrgastbetreuer:innen von metronom und erixx bereit, den Betrieb aufzunehmen, sobald einzelne Strecken wieder durch die entsprechenden Fahrdienstleiter:innen besetzt sind. Wann das der Fall ist, muss für jede Linie individuell durch die Betriebsleitstelle von metronom und erixx geprüft werden. Daher ist derzeit leider keine genaue Prognose über den stabilen Betrieb der einzelnen Linien möglich. Reisende können sich auf der jeweiligen Unternehmenswebseite unter „Fahrplan > Warnstreik am 27. März“ über den Betrieb auf ihrer Linie informieren.

Die Informationen zu Reiseverbindungen könnten sich allerdings während dem Warnstreik kurzfristig ändern. Der Warnstreik läuft bereits seit 0 Uhr und hat schon für merkliche Einschränkungen im Schienenpersonennahverkehr gesorgt. Der Warnstreik ist dabei für eine Dauer von 24 Stunden angesetzt. Wir empfehlen unseren Fahrgästen daher weiterhin, auf nicht unbedingt notwendige Fahrten mit dem metronom, enno oder erixx zu verzichten, bis sich die Situation wieder normalisiert hat.

metronom und erixx sind sich bewusst, dass die aktuelle Situation für Reisende und Berufspendler sehr belastend ist. Daher unternehmen wir alles, um so schnell wie möglich wieder einen normalen Zugverkehr aufnehmen zu können. Wir bitten unsere Fahrgäste jedoch um Geduld und Verständnis für diese außergewöhnlichen Umstände und empfehlen, sich regelmäßig auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten über den aktuellen Stand zu informieren.

Bei Streik gilt Kulanz

metronom, enno, erixx und erixx Holstein schließen sich den Sonderkulanzregelungen für Fahrkarten der DB Fernverkehr an. Weiterhin werden die Sonderkulanzregelungen der einzelnen Nahverkehrs-Tarife übernommen, sofern die Verbundgesellschaften solche vorsehen. Dies bedeutet, dass die Unternehmen für die SH-Tarif-Fahrkarten die Regeln des SH-Tarifs und für die Niedersachsentarif-Fahrkarten die Regeln des Niedersachsentarifs übernehmen, gleiches gilt für die Deutschlandtarif-Fahrkarten und dessen Regelungen.

Weitere Informationen zur Sonderkulanz entnehmen Sie unter www.bahn.de/info/sonderkulanz oder auf der Unternehmensseite der NAH.SH www.nah.sh, der NITAG www.niedersachsentarif.de oder des Deutschlandtarifverbundes www.deutschlandtarifverbund.de.

Die betroffenen Linien sind:

metronom (www.metronom.de)

  • RE2 Uelzen – Celle – Hannover
  • RE2 Hannover – Northeim – Göttingen
  • RE3 + RB31 Hamburg – Lüneburg – Uelzen
  • RE4 + RB41 Bremen – Rotenburg – Hamburg

enno (www.der-enno.de)

  • RE30 Hannover-Gifhorn-Wolfsburg
  • RE50 Wolfsburg-Braunschweig-Hildesheim

erixx (www.erixx.de)

  • RE10 Hannover – Hildesheim – Bad Harzburg
  • RB42/43 Bad Harzburg/Goslar – Braunschweig
  • RB47 Uelzen – Gifhorn – Braunschweig

erixx Holstein (www.erixx.de)

  • RE83 Lüneburg – Lübeck – Kiel
  • RB84 Lübeck – Kiel
Am Wochenende startet die Sommerzeit – Sommerzeit 2023

Am Wochenende startet die Sommerzeit

24. März 2023/in Niedersachsen

Die Nacht von Samstag auf Sonntag wird eine Stunde kürzer – Umstellung auf Sommerzeit

Hannover (red). An diesem Wochenende werden in Deutschland alle Uhren wieder auf die Sommerzeit umgestellt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (26. März) werden die Uhren um 2:00 Uhr nachts auf 3:00 Uhr vorgestellt. 

In der Regel werden heute die meisten Uhren schon automatisch durch ein Funksignal in der Nacht korrekt auf die Sommerzeit eingestellt. Manuelle Uhren müssen aber immer noch von Hand eine Stunde vorgestellt werden. Auf die automatische Umstellung sollte sich aber keiner verlassen. Funkuhren benötigen einen dementsprechenden Empfang des Zeitsignals zur Umstellung. Hängen sie ungünstig im Funkschatten, bleibt die Winterzeit erhalten. Folge: Ein Verschlafen um eine ganze Stunde ist dann einem unter Umständen sicher. Die Umstellung von Handys ist eine sichere Sache, da dort das Korrektursignal über den jeweiligen Netzanbieter übertragen wird. Aber auch sogenannte automatische Parkuhren für Fahrzeuge müssen, soweit sie keine eigenständige Umstellung durch die Software haben, von Hand auf die Sommerzeit korrigiert werden. Sonst kann schnell ein Knöllchen beim nächsten Parken drohen.

Die Sommerzeit wurde 1980 eigentlich aus Energiespargründen in Europa eingeführt. Im Jahr 2021 sollte die Zeitumstellung abgeschafft werden. Dieser Beschluss wurde von den 27 Mitgliedsstaaten im Jahr 2019 gefasst. Um aber in Europa keinen Flickenteppich von unterschiedlichen Zeitzonen zu erhalten, müssen sich die Mitgliedsstaaten entweder dauerhaft auf die Sommerzeit oder Winterzeit einigen. Dieses ist bislang nicht erfolgt und die Bundesregierung verweist auf die noch fehlende europaweite Folgeabschätzung, die mit der Auflösung der Zeitumstellung einhergeht.

Metronom

metronom und erixx streiken nicht

24. März 2023/in Niedersachsen

metronom, enno, erixx und erixx Holstein sind von den aktuellen EVG- und ver.di-Streikmaßnahmen nicht betroffen und fahren

UELZEN (PM). Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein Teil der Fahrdienstleiter:innen der DB Netz AG in den Stellwerken sowie das Personal in den Werkstätten streiken werden. Dadurch kann es auch auf den Strecken eventuell zu Verspätungen/Ausfällen kommen.

Möglich betroffene Linien sind folgende: RE2, RE3/RB31, RB32, RE4/RB41, RE10, RE30, RB32, RB42, RB43, RB47, RE50, RB76 und RE83/RB84. Die metronom und erixx Triebfahrzeugführer:innen und Fahrgastbetreuer:innen stehen in Bereitschaft und werden den Betrieb möglichst aufrechterhalten.

Wir empfehlen unseren Fahrgästen, am Montag, 27. März 2023 auf nicht unbedingt notwendige Fahrten mit dem metronom, enno oder erixx zu verzichten. Die Informationen zu Reiseverbindungen könnten sich kurzfristig ändern. Der Warnstreik beginnt am Montagmorgen um 00:00 Uhr und endet voraussichtlich in der Nacht um 24:00 Uhr.

Bei Streik gilt Kulanz
metronom, enno, erixx und erixx Holstein schließen sich den Sonderkulanzregelungen für Fahrkarten der DB Fernverkehr an. Weiterhin werden die Sonderkulanzregelungen der einzelnen Nahverkehrs-Tarife übernommen, sofern die Verbundgesellschaften solche vorsehen. Dies bedeutet, dass die Unternehmen für die SH-Tarif-Fahrkarten die Regeln des SH-Tarifs und für die Niedersachsentarif-Fahrkarten die Regeln des Niedersachsentarifs übernehmen, gleiches gilt für die Deutschlandtarif-Fahrkarten und dessen Regelungen.

Weitere Informationen zur Sonderkulanz entnehmen Sie unter www.bahn.de/info/sonderkulanz oder auf der Unternehmensseite der NAH.SH www.nah.sh, der NITAG www.niedersachsentarif.de oder des Deutschlandtarifverbundes www.deutschlandtarifverbund.de.

 

Bahn streikt komplett im Fernverkehr

Bahn stellt kompletten Fernverkehr am Montag (27. März) wegen Streik ein

23. März 2023/in Niedersachsen

Am 27. März droht in Deutschland ein Superstreiktag durch flächendeckende Warnstreiks

HANNOVER / BERLIN (red). Am kommenden Montag, den 27. März, wird der Fernverkehr der Deutschen Bahn aufgrund des angekündigten bundesweiten Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sowie von Verdi vollständig eingestellt.

Auch der Regionalverkehr wird von dieser Arbeitsniederlegung betroffen sein, und es wird größtenteils kein Zug fahren, so die Deutsche Bahn in einer offiziellen Mitteilung von heute.

Die EVG und ihre Mitglieder reagieren damit auf die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. Die erste Runde der Tarifverhandlungen, die die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft derzeit mit rund 50 Unternehmen in der Eisenbahn- und Verkehrsbranche führt, ist ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen.

Die beiden Gewerkschaften hatten zuvor angekündigt, große Teile des öffentlichen Verkehrs am Montag stillzulegen. Die Bahn empfiehlt ihren Kundinnen und Kunden, geplante Reisen wenn möglich zu verschieben. Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum vom 27. bis 28. März geplante Reise aufgrund des Streiks verschieben möchten, haben die Möglichkeit, ihr bis einschließlich 23. März gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich Dienstag, den 4. April flexibel zu nutzen. Dabei werden Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert.

Waffenrecht Pistole

Neue Zuständigkeiten beim Waffenrecht in Niedersachsen ab 2024

22. März 2023/in Niedersachsen

Anzahl der Waffenbehörden reduziert sich von 99 auf 47 in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Mit einer am Dienstag im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt verkündeten Verordnung wird die Zuständigkeit für das Waffenrecht in Niedersachsen zum 01.01.2024 neu festgelegt. Diese Aufgabe wird zukünftig bei den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie der Region Hannover konzentriert.

Nach der bisherigen Regelung sind daneben die großen selbständigen Städte und selbständigen Gemeinden für die Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse zuständig. Mit der Neuregelung wird sich die Anzahl der Waffenbehörden von bisher 99 auf 47 Kommunen verringern.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, erklärt hierzu: „Die strikte Anwendung des Waffenrechts ist elementar für den Schutz der öffentlichen Sicherheit. Insbesondere die Entwaffnung von extremistischen Personen stellt die Waffenbehörde vor eine schwierige Aufgabe, die in den größeren Organisationseinheiten der Landkreise und kreisfreien Städte sowie der Region Hannover noch effektiver gelöst werden kann.“

Das Waffenrecht regelt unter anderem Fragen des Umgangs mit Waffen oder Munition, wie zum Beispiel den Erwerb und Besitz, das Führen und Schießen, die Aufbewahrung sowie die Herstellung und den Handel. Die gesetzlichen Regelungen unterliegen dabei einer stetigen Fortentwicklung und Anpassung. Dies führt in der Folge zu einem zunehmend erhöhten Prüfungs- als auch Begründungsaufwand waffenbehördlicher Entscheidungen. Angesichts der Komplexität des Waffenrechts ist zur einheitlichen und effektiven Rechtsanwendung die Bündelung des entsprechenden Fachwissens zielführend. Die Konzentration der Waffenbehörden bietet dafür die organisatorische Grundlage.

Eine weitere Verbesserung ist mit dieser neuen Zuständigkeitsregelung für die Jägerinnen und Jäger verbunden. Nunmehr steht für die Erteilung der Jagdscheine und der waffenrechtlichen Erlaubnisse die gleiche Behörde als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Unter den ca. 122.000 Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer in Niedersachsen befinden sich allein ca. 76.000 Jägerinnen und Jäger.

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Amtliche Warnung
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[01a] Rauchgasausbreitung - Ronnenberg (Empelde), Hannover ( Badenstedt - Bornum)

Ereignis: Gefahreninformation
Warnstufe: Minor
Betroffenes Gebiet: Ronnenberg (Empelde), Hannover ( Badenstedt - Bornum)
Zeitraum: 16.10.2026 19:59–17.10.2026 03:51 Uhr
Achtung! Es folgt eine wichtige Information der Feuerwehr Region Hannover In Ronnenberg - Empelde im Bereich Sportpark kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Meiden Sie das betroffene Gebiet. Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.
Herausgeber: DE-NI-H-SE110
Quelle/Übertragungsweg: BBK/MoWaS über warnung.bund.de
Stand: 16.10.2026 19:59 Uhr
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