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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises 2022 an Eske Nannen und Otto Waalkes – Niedersächsischer Staatspreis1 mf© Matthias Falk

Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises 2022 an Eske Nannen und Otto Waalkes

23. Juni 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (mm/PM). Mit dem Niedersächsischen Staatspreis werden seit 1978 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch ihr herausragendes Wirken in den Bereichen Kultur, Frauen, Soziales, Wissenschaft, Umwelt oder Wirtschaft um das Land verdient gemacht haben.

Der Preis ist mit 35.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten verliehen. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die ehrenamtlich tätige Jury. Prominente Preisträger waren unter anderem die späteren Nobelpreisträger Manfred Eigen, Erwin Neher und Stefan Hell, der Journalist Stefan Aust oder auch die Künstler Thomas Quasthoff, Ulrich Tukur, Igor Levit und die Scorpions.

Verleihung des Niedersächsischen Staatspreises 2022 an Eske Nannen und Otto Waalkes – Niedersächsischer Staatspreis2 mf

Eske Nannen (Mitte) erhielt durch Ministerpräsident Stephan Weil den Niedersächsischen Staatspreis © Matthias Falk

Auszüge aus den Jury-Begründungen:

„Eske Nannen hat vor fast 40 Jahren in Emden eine Malschule auf den Weg gebracht, die heute zu den größten in Niedersachsen zählt. Gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann begründete sie zur selben Zeit die Stiftung Henri Nannen, jetzt Stiftung Eske und Henri Nannen und Schenkung Otto van de Loo, und schuf damit die Grundlage der heutigen Kunsthalle Emden“, schreibt die Jury in ihrer Begründung. „Als langjährige Geschäftsführerin der Stiftung hat sie sich außerordentliche Verdienste bei der materiellen Sicherung der Kunsthalle und ihres Auf- und Ausbaus erworben. Heute hat Eske Nannen den Vorsitz im Aufsichtsrat der Kunsthalle und gehört zu den bedeutenden Persönlichkeiten der niedersächsischen Kulturszene.“

Zu Otto Waalkes schreibt die Jury: „Otto Waalkes ist seit mehr als einem halben Jahrhundert einer der bekanntesten deutschen Humoristen. Er war und ist als Komiker, Musiker, Schauspieler, Regisseur, Synchronsprecher und Comiczeichner gleichermaßen erfolgreich. Geboren und aufgewachsen in Emden, ist er immer wieder in besonderer Weise in der Öffentlichkeit als Ostfriese aufgetreten und wahrgenommen worden. Er ist damit im gesamten deutschsprachigen Raum zu einem Botschafter seiner Heimat Ostfriesland und Niedersachsens geworden.“

Juryvorsitzender ist der frühere Niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider.

Update Corona-Verordnung

Kleine inhaltliche Änderungen und große zeitliche Verlängerung der Corona-Verordnung

21. Juni 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Aufgrund der gerade beginnenden Sommerwelle und des weiterhin hohen Infektionsdrucks durch COVID-19 hält die Niedersächsische Landesregierung ein Festhalten an den bisherigen Schutzmaßnahmen nach wie vor für geboten. Mit der beigefügten, am morgigen 22. Juli 2022 in Kraft tretenden Änderungsverordnung erfolgt deshalb eine Verlängerung der Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung bis zum 31. August 2022.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Angesichts steigender Infektionszahlen brauchen wir auch im Sommer Schutzmaßnahmen – wie beispielsweise die Maskenpflicht im ÖPNV. Der beste Schutz ist und bleibt jedoch die Impfung. Deshalb bitte ich ältere Menschen über 70 Jahre, den Schutz durch eine 4. Impfung aufzufrischen. Wie erleben eine Sommerwelle, aber aufgrund der Omikronvariante und des hohen Impfniveaus gibt es vergleichsweise kaum schwere Verläufe – wie ein Blick in unsere Krankenhäuser zeigt. Der Bund muss jetzt mit einer neuen Testverordnung zügig dafür sorgen, dass sich Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin freiwillig und kostenlos testen lassen können. Wir brauchen auch ein neues Infektionsschutzgesetz, das Länder und Kommunen wieder in die Lage versetzt, mit angemessenen Instrumenten auf eine verschärfte Infektionslage zu reagieren. Einen solchen Instrumentenkasten benötigen wir deutlich vor einer möglichen schwierigeren Herbstwelle.“

Im Wesentlichen bleiben die durch die bisherige Verordnung geregelten Schutzmaßnahmen erhalten.

Inhaltliche Veränderungen der bisherigen Regelungen erfolgen insbesondere in den §§ 4 und 6 der Verordnung:

  • In § 4 wird durch die Streichung der Worte „Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder 2“ nunmehr auf den gesamten § 3 der Corona-Verordnung verwiesen. Damit wird zukünftig für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie zu Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen auch der Nachweis eines unter Aufsicht durchgeführten negativen Selbsttests anerkannt.
  • Nach § 4 Absatz 1 Satz 3 kann zukünftig nicht nur den in den Einrichtungen tätigen Personen, sondern auch weiteren zur Testung verpflichteten Personen, wie zum Beispiel Besucherinnen und Besuchern, das Betreten der jeweiligen Einrichtung gestattet werden, um einen Test nach § 3 Abs. 1 durchzuführen.
  • In § 6 erfolgt eine leichte Veränderung der Maskenpflicht in Heimen, unterstützenden Wohnformen, Einrichtungen der Tagespflege, ambulanten Pflegeeinrichtungen nach § 71 Abs. 1 des Elften Buchs des Sozialgesetzbuchs und in ambulanten Pflegediensten nach § 37 des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs. Bislang mussten Beschäftigte und eingesetzte Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, Praktikantinnen und Praktikanten, ehrenamtlich tätige Personen, Bundesfreiwilligendienstleistende und Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Besucherinnen und Besucher und Dritte in geschlossenen Räumen der jeweiligen Einrichtungen eine medizinische Maske mindestens des Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus zu tragen. Fortan können die in den Einrichtungen tätigen Personen auch eine normale medizinische Maske (sogenannte „OP-Maske“) als Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt nicht für Besucherinnen und Besucher. Weitergehende Anforderungen im Sinne einer Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske mit höherem Schutzniveau (FFP2 oder vergleichbar) für die Beschäftigten bleiben durch Anordnung der Leitung der Einrichtung oder des Unternehmens weiterhin möglich.
  • Außerdem gibt es Folgeanpassungen in § 13 (Ordnungswidrigkeiten).

Vor dem Hintergrund der aktuell beginnenden Sommerwelle sollen die Regelungen der Corona-Verordnung bis zum 31. August 2022 in Kraft bleiben, so die Änderung in § 14. Damit soll Planungssicherheit für die anstehenden Sommerferien gewährleistet werden. Eine Neuanpassung der Verordnungslage, auch vor dem 31. August 2022, bleibt jederzeit möglich.

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Hitze: Gesundheitsministerin Behrens und Umweltminister Lies mahnen zu umsichtigem Handeln – Hitze2 pb

Hitze: Gesundheitsministerin Behrens und Umweltminister Lies mahnen zu umsichtigem Handeln

18. Juni 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). In Niedersachsen soll es in den kommenden Tagen extrem warm werden. So schön diese ersten heißen Sommertage sind: Die Veränderung unseres Klimas, die Erderwärmung, wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit aus. Besonders belastend ist das dann, wenn wir nicht nur im Hochsommer, sondern auch schon sehr früh Hitzeperioden haben. Gesundheitsministerin Daniela Behrens und Umweltminister Olaf Lies mahnen vor diesem Hintergrund zu umsichtigem Handeln.

„Davon sind besonders ältere Menschen und Kinder betroffen. Sie bemerken einen Hitzestau oder Flüssigkeitsmangel häufig nicht rechtzeitig“, sagt die Niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Wer Kinder und ältere Menschen betreut, sollte auf die Hitze vorbereitet sein und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen. Bei Hitzewellen steigt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Problemen. Und auch Hautschäden durch vermehrte UV-Strahlung betreffen uns alle. Klar ist, dass wir alle gemeinsam noch mehr tun müssen, um unser Klima zu schützen. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst“, so die Ministerin.

Schutz des Klimas ist gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Seit 1951 hat die Anzahl der Hitzetage in Niedersachsen im Schnitt von 2,8 Tagen auf rund 7 Tagen pro Jahr zugenommen. Zwischen den Jahren 2071-2100 ist sogar – wenn keine massive Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden – mit weiteren rund 14 Hitzetagen pro Jahr zu rechnen. Das Rekordjahr war das Jahr 2018 mit 19 Hitzetagen.

Auch Umwelt- und Klimaschutzminister Olaf Lies sieht vor diesem Hintergrund zunehmenden Handlungsdruck: „Die Zeit der gemäßigten Sommer ist vorerst vorbei. Diese Zahlen zeigen sehr deutlich: Wir müssen mehr tun für den Klimaschutz und wir müssen jetzt anfangen, uns besser auf die immer deutlicher zu Tage tretenden Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Dabei brauchen wir Lösungen auf den unterschiedlichsten Feldern: Es geht darum, sorgsamer mit unserem Wasser umzugehen. Wenn viel da ist, müssen wir es besser speichern, um mehr zur Verfügung zu haben in trockenen Perioden. Und wir brauchen Maßnahmen, um unsere Städte resilienter gegen den Klimawandel zu machen“, so der Minister.

Für Niedersachsens Städte brauche es über die akuten Maßnahmen für dieses Wochenende hinaus vor allem bauliche Maßnahmen, um die Städte natürlicher und damit auch resilienter zu gestalten, so Behrens und Lies weiter: „Mit Hilfe von blau-grünen Infrastrukturen, also der Schaffung von Wasser- und Grünflächen, aber auch grünen Fassaden und Dächern, sowie dem Pflanzen von Bäumen könne das Klima in der Stadt verbessert werden und für Kühlung und Verschattung gesorgt werden.“

Minister Lies unterstreicht: „Wir appellieren an die niedersächsischen Kommunen, Hitzeaktionspläne aufzulegen und umzusetzen. Die Kühlung unserer Städte ist auch insbesondere im Hinblick auf den Schutz der besonders vulnerablen Gruppen extrem wichtig. Wir lassen die Kommunen dabei nicht allein. Dafür haben wir im Dezember als Land unsere Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels veröffentlicht, die umfassende Leitlinien für genau diese so dringend notwendigen Anpassungen enthält. Flankiert wird das von unserem NIKO – dem Niedersächsischen Kompetenzzentrum Klimawandel – das alles, was mit dem Klimawandel und seinen Folgen in Niedersachsen zu tun hat, mit der notwendigen wissenschaftlichen Expertise begleitet und als Beratungsinstitution z.B. für Kommunen zur Verfügung steht.“

Gesundheitsschutz bei Sommerhitze – Gesundheitsministerium und Landesgesundheitsamt informieren

Das Gesundheitsministerium und das Landesgesundheitsamt empfehlen auch in diesem Jahr wieder allen Pflegeeinrichtungen, -diensten und pflegenden Angehörigen in Niedersachsen das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Warnung vor starker oder extremer Hitze. Per E-Mail-Newsletter können die Hitzewarnmeldungen des DWD kostenfrei abonniert werden. Das System ermöglicht eine schnelle Warnung sowie eine An- und Abmeldung durch die Nutzer selbst.

Auch wenn die Wettervorhersage für Niedersachsen besonders schön und sommerlich ist, kann eine über mehrere Tage andauernde Hitze den Körper stark belasten. Besonders wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad sinken, kann eine Hitzewelle gesundheitliche Auswirkungen haben. „Durch die fehlende Abkühlung ist der Körper einer dauerhaften Belastung ausgesetzt, die unter Umständen ernsthafte Folgen haben kann. Erste Warnzeichen sind beispielsweise Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe oder Erschöpfungs- und Schwächegefühle“, sagt Roland Suchenwirth, Umweltmediziner beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Diese Warnzeichen sollten unbedingt ernst genommen werden. Im schlimmsten Fall drohe ein Hitzschlag oder ein Sonnenstich.

Von einem Hitzschlag wird gesprochen, wenn ein Organismus aufgrund hoher Außentemperaturen kontinuierlich mehr Wärme aufnimmt als er an die Umgebung abgeben kann. Dadurch gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Häufige Symptome sind etwa ungewöhnliche Unruhe, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, rote und trockene Haut oder ein getrübtes Bewusstsein bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein Sonnenstich entgegen entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf. Dabei wird die Hirnhaut gereizt, wodurch ähnliche Symptome wie bei einer Hirnhautentzündung auftreten. Kleinkinder sind besonders gefährdet, sollten deshalb immer Kopfbedeckung.

Damit es gar nicht erst zu ernsten Krankheitszeichen kommt, sollten folgende Verhaltensregeln bei anhaltender Hitze beachtet werden:

  • Trinken Sie ausreichend alkoholfreie Getränke – auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft.
  • Tätigkeiten im Freien sollten auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt werden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit tagsüber besondere körperliche Belastungen, auch Sport.
  • Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche, ein kühles Bad oder Fußbad.
  • Halten Sie sich draußen möglichst im Schatten auf.
  • Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle), sowie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.
  • Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit!
  • Besondere Vorsicht gilt bei der Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen, da diese die Regulierung der Körpertemperatur beeinträchtigen können. Im Zweifelsfall sollte der Hausarzt kontaktiert werden.

 

Niedersächsischer Verfassungsschutzbericht 2021 – Boris Pistorius© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Niedersächsischer Verfassungsschutzbericht 2021

16. Juni 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und der Präsident des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Bernhard Witthaut, haben heute (16.06.2022) den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2021 vorgestellt.

Neues Verdachtsobjekt: Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates

Minister Pistorius: „Die Corona-Pandemie hat wie ein Verstärker auf gewisse Kreise gewirkt, die dann als Coronaleugnerin und -leugner, Verschwörungstheoretikerin und -theoretiker oder vermeintliche ‚Fußgängerin‘ und ‚Fußgänger‘ auf die Straße gegangen sind und in einschlägigen Netzwerken mit absurden Erzählungen große Resonanz gefunden haben. Sie misstrauen unserem Staat, unserer Verfassung und unserer Demokratie – das ist der große gemeinsame Nenner. Mit ihren Aktionen wie dem bewussten Nichtanmelden von Versammlungen und einschlägigen Slogans in der analogen und digitalen Welt wollen sie unseren Staat bloßstellen und verächtlich machen. Deshalb war es richtig, dass sich der Verfassungsschutz als Frühwarnsystem unserer Demokratie intensiv mit der Entwicklung der in Niedersachsen im Mai 2021 zum Verdachtsobjekt bestimmten ‚Demokratiefeindlichen und/oder sicherheitsgefährdenden Delegitimierung des Staates‘ beschäftigt. Diese Personen werden nach unserer Einschätzung zukünftig immer neue Themen als Vehikel suchen, um ihre den Staat delegitimierenden Ideen im Netz und auf der Straße zu propagieren.“

Zu den Phänomenbereichen im Einzelnen:

Rechtsextremismus

Das rechtsextremistische Personenpotenzial in Niedersachsen ist wieder leicht rückläufig (von 1.750 auf 1.730). Auch im traditionellen Rechtsextremismus wirkt die Pandemie als Katalysator für die bereits seit Jahren beschriebenen Trends: Die Marginalisierung der neonazistisch geprägten Parteien „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) und „Die Rechte“ sowie die wachsende Zerfaserung innerhalb der neonazistischen Szene.

Minister Pistorius: „Auch wenn das Personenpotenzial im Rechtsextremismus leicht zurückgegangen ist: Der Rechtsextremismus ist weiterhin die größte Gefahr für unsere Demokratie. Der sinnlose und historisch verblendete Hass in dieser Szene kann sich immer wieder auf furchtbarste Weise entladen, das haben Anschläge und Amoktaten der vergangenen Jahre mehrfach schmerzhaft bewiesen.“

Im Zuge der Proteste gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich eine neue Mischszene von Coronaleugnerinnen und -leugnern sowie Querdenkerinnen und -denkern mit Rechtsextremistinnen und -extremisten sowie Reichsbürgerinnen und -bürgern gebildet. Sie wurde im Mai 2021 unter der Bezeichnung „Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates“ zum Verdachtsobjekt des Niedersächsischen Verfassungsschutz bestimmt. Der Verfassungsschutz wird diese Szene genau daraufhin analysieren, ob sich hier ein neuer Extremismus eigener Art („Extremismus sui generis“) entwickelt.

Mit der zunehmenden Verbreitung altbekannter Verschwörungstheorien, insbesondere über die sozialen Medien, ist auch der Antisemitismus noch stärker präsent. Ungehemmt werden in gewissen Kreisen antisemitische Parolen formuliert, die den Kern fast jeder Verschwörungserzählung bilden. Teilweise wurden gewisse Symbole insbesondere in Kreisen der Querdenkerinnen und Querdenker etwa bei Demonstrationen dafür genutzt, sich als Opfer zu stilisieren und auf eine Stufe mit den Verfolgten und Ermordeten des Holocausts zu stellen. Das Niedersächsische Innenministerium hat vor diesem Hintergrund im Februar 2022 einen Erlass veröffentlicht, in dem die Polizeidirektionen und die Versammlungsbehörden angewiesen wurden, das Tragen dieser Symbole konsequent zu unterbinden und bei derartigen Vorkommnissen entsprechende Strafverfahren einzuleiten.

Minister Pistorius: „Wer derartige Symbole verwendet, verlässt den Bereich der legitimen Meinungsäußerung auf unerträgliche Weise, verharmlost die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und verachtet deren Millionen Opfer.“

Obwohl sich die parteiinterne AfD-Strömung „Der Flügel“ formal bereits zum 30.04.2020 aufgelöst hat, beeinflussen die ehemals dort handelnden Akteurinnen und Akteure die Gesamtpartei weiterhin. Ein Treffen von „Flügel“-Anhängerinnen und -Anhängern am 20.02.2021 in Verden mit dem Ziel, Strukturen des „Flügels“ in Niedersachsen zu reaktivieren, bestätigen, dass informelle Strukturen und Einfluss weiterhin gegeben sind. Das Verwaltungsgericht Köln hat in seiner Entscheidung vom 08.03.2022 bestätigt, dass sich aus dem Agieren des „Flügel“ tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen ergeben. Zudem hat das Gericht Verstöße gegen das Rechtsstaatsprinzip und Verletzungen der Menschenwürde festgestellt. Mit der Verwendung von Begriffen wie „Systempresse“ oder „Systemparteien“ bzw. „Kartellparteien“ werden zudem wesentliche Bestandteile der verfassungsmäßigen Ordnung diffamiert und infrage gestellt.

Neues Verdachtsobjekt: AfD Niedersachsen

Die ehemaligen Flügel-Angehörigen sind mit ihrem Gedankengut und ihren Zielsetzungen in die Parteistrukturen der AfD eingesickert. Darüber hinaus weist die AfD in Niedersachsen Kontakte, Bezüge und Verbindungen zu rechtsextremistischen Organisationen und Protagonisten auf. „Ich habe das Verdachtsobjekt eingerichtet, weil ich – auch unter dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit – die weitere Entwicklung der Parteistrukturen in den Blick nehmen möchte. Deshalb habe ich mich für das Verdachtsobjekt entschieden, denn es dient der Sammlung be- und entlastender Argumente für und gegen die Beobachtungswürdigkeit der Partei“, so Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut.

Die Zahl der „Reichsbürgerinnen und Reichsbürger sowie Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter“ bleibt rückläufig (von 1.100 auf 900 Personen). Die Anzahl der Rechtsextremistinnen und -extremisten unter ihnen ist mit 50 jedoch konstant.

Neu ist das Sammelbeobachtungsobjekt „Völkische Personenzusammenschlüsse/ Völkische Siedler in Niedersachsen“. Unter dieses Sammelbeobachtungsobjekt fallen u. a. der „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e. V.“, „Die Anastasia-Bewegung“, „Der Freibund“, „Der Sturmvogel – Deutscher Jugendbund“ und die ehemalige, 2009 vom Bundesminister des Innern verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ).

Linksextremismus

Die Zahl der Autonomen und sonstigen gewaltbereiten Linksextremistinnen und -extremisten sowie Anarchistinnen und Anarchisten ist in Niedersachsen mit 800 Personen weitgehend konstant geblieben.

Die Militanz der linksextremistischen Szene bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Brandanschläge auf die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen am Standort in Braunschweig und der versuchte Brandanschlag auf das Gebäude des Dienstortes in Hannover-Langenhagen vom Januar 2021 bestätigen diese Einschätzung.

Auch temporäre Hausbesetzungen zeigen, dass das Thema „Antigentrifizierung“ – so wie z. B. insbesondere in Berlin oder Leipzig – auch für die niedersächsische autonome Szene an Bedeutung zunimmt.

„Antifaschistische Aktionen“ konzentrieren sich vornehmlich auf Sachbeschädigungen und Übergriffe gegenüber Mitgliedern sowie Funktionärinnen und Funktionären der „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Islamismus

Das salafistische Personenpotenzial in Niedersachsen stagnierte im Jahr 2021 bei etwa 900 Personen, die Tendenz ist aktuell rückläufig.

Durch die Verurteilungen und teilweise langfristigen Inhaftierungen von bekannten Führungspersönlichkeiten ist die salafistische Szene nachhaltig geschwächt worden.

Die jihadistische Propaganda ist weiterhin sehr virulent, sodass eine latente Anschlagsgefahr durch den islamistischen Terrorismus besteht. So verletzte am 04.09.2021 ein 29-jähriger Afghane in Berlin eine Person lebensgefährlich. Am 06.11.2021 stach ein 27-Jähriger in einem ICE unvermittelt auf vier Mitreisende mit einem Messer ein und verletzte sie schwer. Neben islamistischen Motiven zeigten beide Täter psychische Auffälligkeiten.

Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan und der Beginn der Errichtung eines islamistischen Gottesstaates auf Grundlage der Scharia wurde propagandistisch als Beginn eines Siegeszugs gegen die westliche Kultur glorifiziert. Ihre islamistische Ideologie sahen deren Anhängerinnen und Anhänger damit bestätigt.

Die „Deutschsprachige Muslimische Gemeinschaft e. V.“ in Braunschweig (DMG) hat sich als überregionaler Anlaufpunkt für salafistische Prediger sowie Besucherinnen und Besucher etabliert. Über ihre vielfältigen Online-Angebote und zahlreichen Initiativen für Dawa-Aktionen hat die DMG Braunschweig bundesweite Bedeutung.

Auch der schiitische Islamismus zeigt verstärkte Aktivitäten. Dabei sind zunehmend inhaltliche Überschneidungen mit dem Rechtspopulismus festzustellen, indem z. B. Kritik an den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und der Genderpolitik oder die Verteidigung des russischen Angriffskrieges in den thematischen Mittelpunkt gestellt werden.

Extremismus mit Auslandsbezug

Das Mitgliederpotenzial der „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) liegt weiterhin bei ca. 1.600 Personen. Der türkisch-nationalistischen „Ülkücü- (Idealisten-) Bewegung“, auch Graue Wölfe genannt, gehören weiterhin ca. 700 Personen an.

Nach der Veröffentlichung des Gerüchtes, der PKK-Gründer Abdullah Öcalan sei verstorben, gab es zahlreiche Protestaktionen von PKK-Anhängerinnen und -Anhängern. Auf den Beginn der Militäroperation der türkischen Streitkräfte „Krallenblitz“ im Nordirak reagierte die PKK ebenfalls mit Protesten. Die Geschäftsräume der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wurden am 28.05.2021 besetzt, genauso wie der Eingangsbereich des Norddeutschen Rundfunks am 20.11.2021. Außerdem war festzustellen, dass sich die Spannungen zwischen den Anhängerinnen und Anhängern der „Ülkücü-Bewegung“ und der PKK verschärften.

Spionageabwehr

Die Handlungsschwerpunkte russischer Geheimdienste lagen auch schon im Vorfeld des völkerrechtswidrigen Angriff Putins auf die Ukraine in der Verbreitung von Desinformationen zur Einflussnahme auf die öffentliche Meinungsbildung. Darüber hinaus sind Informationen aus dem Hochtechnologiebereich für russische Akteurinnen und Akteure interessant.

Der mutmaßlich belarussische Akteur „Ghostwriter“ hat zudem in der Vergangenheit bereits mit sogenannten „Hack and Leak“ oder „Hack and Publish“ -Operationen versucht, Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen. So sind niedersächsische Politikerinnen und Politiker oder Personen mit Bezügen zum Niedersächsischen Landtag Opfer von Phishing-Angriffen geworden.

Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl und besonders seit Kriegsbeginn in der Ukraine ist der Bereich der Cyberabwehr stark gefragt. Hintergrund ist auch eine höhere Sensibilität und eine niedrigere Meldeschwelle gegenüber den Behörden. Es liegen zunehmend konkrete Informationen vor, die auf staatlich gesteuerte Angriffe hinweisen. Häufig wurden kompromittierte Systeme festgestellt, die als Bestandteil eines Botnetzes gesteuert wurden, um wiederum andere IT-Systeme zu kompromittieren. Ein Beispiel ist die Cyclops Blink Malware des Akteurs „Sandworm“, der dem Russischen Nachrichtendienst „GRU“ zugeordnet wird. Die niedersächsische Cyberabwehr wirkte bei der Zerschlagung dieser Botnetze und der Identifizierung des Angreifers mit. Durch die Analyse kompromittierter Systeme werden sogenannte IOC’s (Indicators of Compromise) gewonnen und an Unternehmen der Kritischen Infrastruktur weitergegeben, um sie in die Lage zu versetzen, Angriffsversuche frühzeitig zu erkennen oder automatisiert zu verhindern.

Minister Pistorius: „Der völkerrechtswidrige Angriff Putins auf die Ukraine bedeutet auch eine neue Zeit für die Spionageabwehr. Akteurinnen und Akteure aus Russland, aber auch aus Belarus versuchen, mit Fakenews und Verschwörungstheorien Einfluss auf die Meinungsbildung in Deutschland zu nehmen. Kritische Infrastrukturen oder auch Unternehmen und Institutionen in Niedersachsen werden täglich angegriffen. Aus diesen Angriffsmustern lernen wir immer wieder neu, unsere Netze zu schützen. Die Sicherheitsbehörden werden auch zukünftig mit angemessenen Maßnahmen auf alle neuartigen, hybriden äußeren und inneren Gefährdungslagen reagieren.“

Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut ergänzt: „Die Intention hinter der Verbreitung von Fake News und Desinformation liegt darin, das Vertrauen in staatliche Institutionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen. Die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen ist deshalb eine vorrangige Aufgabe des Verfassungsschutzes.“

Der Niedersächsische Verfassungsschutzbericht 2021 ist hier abrufbar.

Blutspenden heute wichtiger denn je – Kritische Versorgungslage – Blutkonserven Jörrg F Müller DRK© Jörg F. Müller / DRK

Blutspenden heute wichtiger denn je – Kritische Versorgungslage

13. Juni 2022/in Gesundheit, Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat dringend zu Blutspenden aufgerufen. „Blutspenden ist heute wichtiger denn je“, sagt Hasselfeldt zum Weltblutspendetag am 14. Juni.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage. Zugleich werden Operationen und Behandlungen nachgeholt, die während der Hochphase der Pandemie verschoben worden waren. „Ein Notstand muss unter allen Umständen vermieden werden,“ so Hasselfeldt.

Zugleich dankte die DRK-Präsidentin allen Blutspenderinnen und Blutspendern, „ohne deren unersetzliches Engagement Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance hätten“.

Jeder dritte Bundesbürger ist statistisch gesehen mindestens einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen. Zur Blutspende gehen aber lediglich 3,5 Prozent der Menschen in Deutschland. Die Blutspendedienste des DRK und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) decken rund 75 Prozent des Gesamtbedarfes.

Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype – erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK/BRK Blutspendedienste zum 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.

Appell Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens

(PM). Aus Anlass des morgigen Weltblutspendetags (14. Juni) appelliert Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens an die Bürgerinnen und Bürger, Blut und Plasma zu spenden: „Jede und jeder von uns kann unverhofft in eine Situation kommen, wo es einer lebensrettenden Blutkonserve bedarf. Daher meine Bitte: Gehen Sie zur Blutspende!“

Das Motto der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für ihre Aktionen zum Blutspenden lautet denn auch: „Einfach Leben retten! Spende Blut!“ Nach Angaben der BZgA werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Blutkonserven und Medikamente aus Blutbestandteilen sind lebensrettend. Gespendetes Blut ist unter anderem für Krebstherapien, Versorgung von Unfallopfern und bei Operationen unverzichtbar. In den Sommermonaten gehen die Zahlen der Blutspenden regelmäßig noch einmal zurück. „Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin Blut und Blutplasma spenden“, so die Ministerin.

Zudem drohe beim Blutspenden ein „Generationswechsel“, so die BZgA. Bereits heute liege das Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender in vielen Einrichtungen bei über 50 Jahren. Ebenso komme es durch die geringe Haltbarkeit der Blutkonserven immer wieder zu Kapazitätsengpässen. Verschiedene Organisationen warnen seit längerem, dass Blutkonserven knapp werden könnten. Schon jetzt müssten Operationen verschoben werden. Auch der Blutspendedienst NSTOB des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mahnte kürzlich an, dass in den kommenden Wochen nicht mehr genug Blut zur Verfügung stehen könnte, um für alle Blutgruppen eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Der Dienst ist für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig.

Blut spenden kann jede und jeder gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 68 Jahren. Ministerin Behrens spricht besonders an diesem Tag den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger für die regelmäßige Teilnahme an der Blutspende ihren Dank aus – und dies ebenso den Blutspendediensten. „Die Blutspendedienste stellen mit den erforderlichen Hygienestandards die Blutspende sicher, auch in Zeiten von Corona“, so die Ministerin.

Die Blutspende-Tour der BZgA unter dem Motto „Einfach machen!“ macht auch in Hannover (am 17. und 18. Juni am Steintor) und in Bremen (am 9. Juli) Station, siehe https://www.blutspenden.de/einfach-machen-die-tour/

Weitere Informationen zum Blut- und Plasmaspenden, z.B. eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten zur Spende in Niedersachsen (Spendezentren), stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.blutspenden.de zu Verfügung. Vgl. auch: https://www.bzga.de/was-wir-tun/blutspende/

Metronom

Menschen und Sicherheit gehen vor: metronom schränkt Fahrradmitnahme ein

8. Juni 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Aufgrund anstehender Baumaßnahmen und als Konsequenz aus den bisherigen Erfahrungen mit dem „9-Euro-Ticket“ schränkt metronom die Fahrradmitnahme ab Freitag, 10. Juni, stark ein.

Auf der Linie RE3/RB31 Hamburg-Uelzen ist die Fahrradmitnahme aufgrund der großen Sommerbaumaßnahme der DB Netz AG ab Freitag grundsätzlich und bis auf Weiteres vollständig ausgeschlossen: Ab 15 Uhr ist auf der gesamten Strecke kein Zustieg mit Fahrrad mehr möglich. Wegen der Baumaßnahme ist der Zugverkehr auf der Linie ab dem kommenden Wochenende stark eingeschränkt. Außerdem wird insbesondere zwischen Hamburg-Harburg und Winsen ein umfangreicher Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. „In dieser Situation können wir schlicht keine Fahrräder mehr mitnehmen“, so Miriam Fehsenfeld, Sprecherin des Eisenbahnverkehrsunternehmens.

Auch auf den übrigen Strecken des metronom wird die Fahrradmitnahme zumindest zeitweise ausgeschlossen. Grund sind hier die auch absehbar deutlich erhöhten Fahrgastzahlen im Zusammenhang mit dem „9-Euro-Ticket“. „Wir gehen davon aus, dass die Züge insbesondere an den Wochenenden weiterhin sehr voll sein werden“, so die Sprecherin. Auf der Linie RE2 Göttingen-Hannover-Uelzen und auf der Linie RE4/RB41 zwischen Bremen und Hamburg ist die Fahrradmitnahme daher jeweils am Wochenende von Freitag, 15 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, bis auf Weiteres ausgeschlossen. Das heißt, auf diesen Strecken ist freitags ab 15 Uhr kein Zustieg mit Fahrrad mehr möglich.

Über Pfingsten hatte das Unternehmen die Fahrradmitnahme bereits eingeschränkt, da die Züge zum Teil so voll waren, dass in Einzelfällen selbst Fahrgäste nicht mehr mitgenommen werden konnten. „Wir ziehen jetzt die Konsequenzen und schaffen von vornherein eine klare Regelung“, so Fehsenfeld. Natürlich sei es für Fahrradausflügler gerade im Sommer schade, wenn sie das Fahrrad nicht immer mitnehmen können. „Aber wenn wir vor der Wahl stehen, ob wir Menschen oder Fahrräder mitnehmen, dann gehen Menschen vor.“ Natürlich werde man die weitere Entwicklung an den Wochenenden beobachten und die Regelung bei Bedarf anpassen und gegebenenfalls auch wieder aufheben. „Wir machen das ja nicht aus Prinzip, sondern um unseren Fahrgästen mehr Platz zu verschaffen“, so Fehsenfeld. In überfüllten Zügen sei das Ganze auch ein Sicherheitsthema.

Bereits im Vorfeld des Aktionszeitraums des „9-Euro-Tickets“ hat metronom seinen Fahrgästen mit Blick auf die erwartbar steigenden Fahrgastzahlen geraten, möglichst nicht mit dem eigenen Fahrrad zu reisen, sondern nach Möglichkeit ein Fahrrad am Zielort zu leihen. Die Fahrradmitnahme sei per se nicht garantiert, sondern immer abhängig von vorhandenen Platzkapazitäten.

Riesige neue Dinosaurier in der größten Dinosaurier-Szenerie Europas in Münchehagen© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Deutschlands Giganten

2. Juni 2022/in Niedersachsen

MÜNCHEHAGEN (PM). Willkommen in Münchehagen, Europas Mekka für Dinosaurierspuren! 2015 legte das Grabungsteam des Dinosaurier-Park Münchehagen mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Münchehagen eine neue, 55 Meter lange Spur frei. Über 60 Fußabdrücke eines gigantischen Langhalsdinosauriers, der sich vor 140 Millionen Jahren durch den Lagunenbereich des Niedersächsischen Beckens bewegte.

Doch irgendetwas erregte die Aufmerksamkeit des Riesen. Mitten im sonst recht geraden Verlauf dreht er seinen gesamten Körper auf einem Bein um 90° nach links. Für den Körper eine enorme Belastung, wiegt das Tier doch zwischen 20 und 30Tonnen. Der Grund für dieses ungewöhnliche Manöver ist unklar.

Deutschlands Giganten – Saurierspuren

Die Freiwillige Feuerwehr Münchehagen half 2015 beim Freilegen der Saurierspuren in Münchehagen. © Dinopark Münchehagen

Die größte Dinosaurier-Szene Europas, die direkt auf dem „Naturdenkmal Saurierfährten“ aufgebaut wird, soll diesem Fund Leben einhauchen:Die Firma Bernd Wolter Design GmbH hat sich auf den Bau lebensgroßer Rekonstruktionen prähistorischer Tiere spezialisiert. Mittels Drohnenaufnahmen und Fotogrammmetrie wurde ein 3D-Scan der gefunden Spur, sowie dem Aufbauort der neuen Szene im Park angefertigt. Die neuen Modelle wurden anhand dieser Daten digital modelliert, die Szene vollständig digital geplant und mit Hilfe von Großraum-3D-Druckern gefertigt.

Insgesamt werden 13 Dinosauriermodelle auf einer 2000 m² großen Fläche aufgebaut. Darunter mehrere riesige Diplodocus mit einer Körperlänge von 30 Metern. Diplodocus gehört zu den Sauropoden, oder auch Langhalsdinosauriern. Er oder ein naher Verwandter gelten als die Erzeuger der berühmten und einzigartigen Sauropodenspuren, die vor über 50 Jahren hier auf der ehemaligen Steinbruchfläche gefunden wurden und wegen denen der Dinosaurier-Park Münchehagen hier 1992 gebaut wurde.

Dinosaurierspuren gelten als enorm wichtig für die Forschung, da sie im Gegensatz zu Knochenfunden Momentaufnahmen des Handelns eines Lebewesens zeigen. Egal ob es Alltagsgeschehen in der Herde, das Reagieren auf eine Gefahr, der beschwerliche Kampf gegen die Kräfte der Natur oder einfach nur ein Abdruck des Körpers beim Dösen im kühlen Schlamm war, die Spuren verraten uns, genau wie ein Tagebucheintrag, wie die Tiere gehandelt haben.

Über ein Jahr haben die Planung und der Bau der Modelle in Anspruch genommen. Heute am 02.06.2022 kommt das Projekt nun mit dem Aufbau der Giganten durch die Firma Bernd Wolter Design GmbH und einem Mobilkran zum großen Finale.

  • Deutschlands Giganten – BGPress 2260
    Die Übergänge an den Stoßstellen muss noch an die Farbe angepasst und verspachtelt werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2254
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2255
    Die Austellmannschaft im Dinopark Münchehagen leistet Feinarbeit beim endgültigen Positionieren des Sauropoden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2250
    der Wissenschaftliche Leiter Dipl. Geol. Benjamin Englich erläutert die Entstehungsgeschichte der heutigen Szene im Dinopark Münchehagen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2239
    Auch ein Sarcosuchus (Fleischkrokodil), damals 12 Meter und 8 Tonnen schwer, gehört zur neuen Szenerie. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2234
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2227
    Die großen Dinosaurier werden in Einzelteilen zusammengesetzt. Das Model wiegt fast 1,5 Tonnen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2224
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2223
    Gleich am Eingang begrüßt ein fleischfressender Dinosaurier die Besucher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Weltnichtrauchertag 2022 – Weltnichtrauchertag

Weltnichtrauchertag 2022

30. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Auch wenn die Zahl der aktiven Raucherinnen und Raucher insgesamt rückläufig ist, bleiben Politik und Gesellschaft aufgefordert, für den Tabakverzicht zu werben. Darauf macht Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens aus Anlass des morgigen Weltnichtrauchertags aufmerksam.

„Jedes Jahr sterben deutschlandweit rund 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens“, so die Ministerin. Dies entspreche der Einwohnerzahl einer Stadt wie Hildesheim und mache einen Anteil von ca. 13 Prozent aller Todesfälle aus. „Das ist dramatisch, weil diese Todesfälle vermeidbar gewesen wären. Es ist nicht nur tragisch für die betroffenen Menschen und Angehörigen, sondern auch eine enorme Belastung für unser Gesundheitswesen. Insofern geht uns das Thema alle an“, so Behrens.

Der Anteil der Jugendlichen in Niedersachsen, die regelmäßig Zigaretten konsumieren, hat in den letzten Jahren erfreulicherweise kontinuierlich abgenommen. Dies ergab eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen aus 2021 im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums. So gehörten 5,6 Prozent der Jugendlichen 2019 zu den täglichen Raucherinnen und Rauchern, während es 2013 noch 8,2 Prozent waren. Erfreulicherweise steigt die Zahl „nie-rauchender“ junger Menschen jährlich, immerhin hatten in 2021 73,4 Prozent noch nie geraucht.

Sorge bereitet der Ministerin jedoch der bundesweit zunehmende Konsum von Wasserpfeifentabak, sogenannten Shishas, den insbesondere junge Menschen nutzen und wodurch sich eine Verschiebung der Kultur des Rauchens zeigt. Ministerin Behrens: „Shishas zu rauchen ist bei Jugendlichen ´in´ – daher ist es notwendig, auf dieses Phänomen präventiv zu reagieren. Der Konsum von Shishas ist keinesfalls harmlos, sondern schlecht für die Gesundheit.“

Das Gesundheitsministerium fördert seit 1992 an 20 Orten in Niedersachsen Suchtpräventionsfachkräfte, die Jugendliche unter anderem über Suchtgefahren und Suchtarten informieren und dabei nicht nur auf die Gefahren des Rauchens von Zigaretten, sondern auch von E-Zigaretten, Tabak-Erhitzern und Shishas eingehen.

Anlässlich des Weltnichtrauchertages erinnert die Niedersächsische Gesundheitsministerin zudem an die Gefahren des Passivrauchens. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Bundesrat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren auf den Weg gebracht hat“, so Daniela Behrens.

Auch anderen Ideen gegenüber – wie einem in Dänemark geplanten Rauchverbot für Menschen ab dem Geburtsjahrgang 2010 – zeigt sich die Ministerin aufgeschlossen, verweist hierbei aber auf die Zuständigkeit des Bundes. „Rauchen ist schlicht und einfach das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko“, betont Behrens, „insofern müssen wir alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Menschen zu schützen, ohne Scheuklappen diskutieren.“

Sie würde es begrüßen, so die Ministerin, wenn es langfristig überhaupt keine Werbung mehr für Zigaretten und vergleichbare Produkte gäbe: „Je weniger gerade jungen Menschen der Eindruck vermittelt wird, dass es cool oder sogar unschädlich sei, zu rauchen, E-Zigaretten zu dampfen oder die Aerosole aus einem Tabakerhitzer einzuatmen, desto weniger Gesundheitsbeeinträchtigungen und Todesfälle durch diese Produkte werden zu beklagen sein.“

Update Corona-Verordnung

Änderung der niedersächsischen Corona-Verordnung tritt morgen in Kraft

24. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die niedersächsische Verordnung über Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus wurde zuletzt Ende April bis zum 25. Mai 2022 verlängert. Mit der heute veröffentlichten und morgen in Kraft tretenden Änderungsverordnung wird nun die Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 22. Juni 2022 verlängert. In großen Teilen bleiben die durch diese Verordnung geregelten Schutzmaßnahmen aufrechterhalten.

Grund ist, dass es in Niedersachsen nach wie vor tagtäglich eine nicht unerhebliche Zahl von Neuinfektionen gibt und die Inzidenz im Land mit knapp über 400 nach wie vor vergleichsweise hoch ist. Allerdings wurde der Gipfel der Infektionswelle bereits vor einigen Wochen überschritten und die 7-Tagesinzidenz befindet sich in einer stetigen Abwärtsbewegung. Insofern ist zu hoffen, dass auch die verbleibenden Schutzmaßnahmen perspektivisch schrittweise abgebaut werden können.

Schon mit der heutigen Verordnungsänderung erfolgen Lockerungen in mehreren Bereichen:

§ 4 Absatz 2 verpflichtete bislang Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen generell zum Tragen einer FFP-2- Maske oder einer Maske vergleichbaren Schutzniveaus. Mit der Neuregelung in § 4 Absatz 2 sind ab morgen die Leitungen von Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in der Pflicht, im Rahmen der nach § 23 Abs. 5 IfSG aufzustellenden Hygienepläne eigenständig Regelungen nach § 2 über das Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen zu treffen. Das bedeutet, dass die Einrichtungsleitung den beschäftigten Personen, Besucherinnen und Besuchern sowie Patientinnen und Patienten situationsabhängig zum Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Maske verpflichten kann und sollte. Es kann, muss aber nicht unbedingt eine FFP-2 Maske sein und sie muss auch nicht immer und überall getragen werden. Bei Nichtbeachtung können die Betreffenden des Hauses verweisen oder anderweitig sanktioniert werden.

In der Regelung zu Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste in § 5 der Corona-Verordnung wird der bisherige Satz 4 neu gefasst. Es wird klargestellt, dass die Möglichkeit zur Abnahme der Maske – wenn dies für die Behandlung notwendig ist – nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für andere Personen gilt, beispielsweise für Ärztinnen und Ärzte, Logopädinnen und Logopäden.

Durch das Einfügen eines weiteren Satzes 5 erfolgt insoweit die Klarstellung, dass eine Maskenpflicht für die in den Einrichtungen tätigen Personen nach Satz 1 auch dann nicht besteht, soweit diese in Räumen tätig sind, die weder öffentlich noch für Patientinnen oder Patienten zugänglich sind, wie beispielsweise Sozial- oder Lagerräume. Insoweit wird nun der Anwendungsbereich der Regelung nach § 5 insgesamt beschränkt auf die Bereiche, in denen dies zum Schutz der besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten erforderlich ist. Mögliche weitergehende Anordnungen im Einzelfall auf Grundlage des Hausrechts der betroffenen Einrichtungen bleiben hiervon unberührt.

Eine weitere Änderung betrifft Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Spätaussiedlern, Flüchtlingen und Asylbewerbern sowie vollziehbar Ausreisepflichtigen: Mit den Neuregelungen in § 10 sind Betreiberinnen und Betreiber dieser Einrichtungen zukünftig nicht mehr verpflichtet, während des Aufenthalts einer Person in der betreffenden Einrichtung jeweils mindestens zwei Tests je Woche durchzuführen. Es bleibt jedoch bei der Testverpflichtung bei der Aufnahme in die Einrichtung und bei der Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske (Schutzniveau FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus). Damit erfolgt auch weiterhin eine Reduktion der Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus für beschäftigte und untergebrachte Personen.

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Empfang beim Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Weil empfängt Königinnen, König und weitere Majestäten

13. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Freitag, 13. Mai 2022, zahlreiche Königinnen, einen König und weitere Majestäten im Gästehaus der Landesregierung in Hannover empfangen. 

Unter der Ägide der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen stellen sich die Repräsentantinnen und Repräsentanten der unterschiedlichsten niedersächsischen Spezialitäten und Regionen jedes Jahr dem Ministerpräsidenten vor und werben für ihre jeweiligen Anliegen. Anlässlich des heutigen Empfangs, sagte Ministerpräsident Stephan Weil:

„Es war mir eine besondere Freude heute im Gästehaus der Landesregierung mehr als ein Duzend Königinnen, einen König und mehrere Prinzessinnen samt Gefolgschaft aus nahezu allen Teilen Niedersachsen empfangen zu können. Jede Region in Niedersachsen hat besondere kulinarische Spezialitäten, eine unverwechselbare Natur, Traditionen und Kultur – von Spargel über Heidelbeeren bis hin zu Heide und Rhododendron. Ich danke allen Majestäten sehr herzlich dafür, dass sie ehrenamtlich und oft mit hohem Zeitaufwand für ihre jeweiligen Regionen und damit auch für unser schönes Niedersachsen insgesamt werben! Mein Dank gilt auch denjenigen, die die ehrenamtlichen Repräsentantinnen und Repräsentanten bei ihren Aufgaben unterstützen: Heimatvereine, Unternehmen, Kommunen und besonders die Arbeitsgemeinschaft „Deutsche KönigInnen e.V..“

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