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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Metronom

Menschen und Sicherheit gehen vor: metronom schränkt Fahrradmitnahme ein

8. Juni 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Aufgrund anstehender Baumaßnahmen und als Konsequenz aus den bisherigen Erfahrungen mit dem „9-Euro-Ticket“ schränkt metronom die Fahrradmitnahme ab Freitag, 10. Juni, stark ein.

Auf der Linie RE3/RB31 Hamburg-Uelzen ist die Fahrradmitnahme aufgrund der großen Sommerbaumaßnahme der DB Netz AG ab Freitag grundsätzlich und bis auf Weiteres vollständig ausgeschlossen: Ab 15 Uhr ist auf der gesamten Strecke kein Zustieg mit Fahrrad mehr möglich. Wegen der Baumaßnahme ist der Zugverkehr auf der Linie ab dem kommenden Wochenende stark eingeschränkt. Außerdem wird insbesondere zwischen Hamburg-Harburg und Winsen ein umfangreicher Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. „In dieser Situation können wir schlicht keine Fahrräder mehr mitnehmen“, so Miriam Fehsenfeld, Sprecherin des Eisenbahnverkehrsunternehmens.

Auch auf den übrigen Strecken des metronom wird die Fahrradmitnahme zumindest zeitweise ausgeschlossen. Grund sind hier die auch absehbar deutlich erhöhten Fahrgastzahlen im Zusammenhang mit dem „9-Euro-Ticket“. „Wir gehen davon aus, dass die Züge insbesondere an den Wochenenden weiterhin sehr voll sein werden“, so die Sprecherin. Auf der Linie RE2 Göttingen-Hannover-Uelzen und auf der Linie RE4/RB41 zwischen Bremen und Hamburg ist die Fahrradmitnahme daher jeweils am Wochenende von Freitag, 15 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, bis auf Weiteres ausgeschlossen. Das heißt, auf diesen Strecken ist freitags ab 15 Uhr kein Zustieg mit Fahrrad mehr möglich.

Über Pfingsten hatte das Unternehmen die Fahrradmitnahme bereits eingeschränkt, da die Züge zum Teil so voll waren, dass in Einzelfällen selbst Fahrgäste nicht mehr mitgenommen werden konnten. „Wir ziehen jetzt die Konsequenzen und schaffen von vornherein eine klare Regelung“, so Fehsenfeld. Natürlich sei es für Fahrradausflügler gerade im Sommer schade, wenn sie das Fahrrad nicht immer mitnehmen können. „Aber wenn wir vor der Wahl stehen, ob wir Menschen oder Fahrräder mitnehmen, dann gehen Menschen vor.“ Natürlich werde man die weitere Entwicklung an den Wochenenden beobachten und die Regelung bei Bedarf anpassen und gegebenenfalls auch wieder aufheben. „Wir machen das ja nicht aus Prinzip, sondern um unseren Fahrgästen mehr Platz zu verschaffen“, so Fehsenfeld. In überfüllten Zügen sei das Ganze auch ein Sicherheitsthema.

Bereits im Vorfeld des Aktionszeitraums des „9-Euro-Tickets“ hat metronom seinen Fahrgästen mit Blick auf die erwartbar steigenden Fahrgastzahlen geraten, möglichst nicht mit dem eigenen Fahrrad zu reisen, sondern nach Möglichkeit ein Fahrrad am Zielort zu leihen. Die Fahrradmitnahme sei per se nicht garantiert, sondern immer abhängig von vorhandenen Platzkapazitäten.

Riesige neue Dinosaurier in der größten Dinosaurier-Szenerie Europas in Münchehagen© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Deutschlands Giganten

2. Juni 2022/in Niedersachsen

MÜNCHEHAGEN (PM). Willkommen in Münchehagen, Europas Mekka für Dinosaurierspuren! 2015 legte das Grabungsteam des Dinosaurier-Park Münchehagen mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Münchehagen eine neue, 55 Meter lange Spur frei. Über 60 Fußabdrücke eines gigantischen Langhalsdinosauriers, der sich vor 140 Millionen Jahren durch den Lagunenbereich des Niedersächsischen Beckens bewegte.

Doch irgendetwas erregte die Aufmerksamkeit des Riesen. Mitten im sonst recht geraden Verlauf dreht er seinen gesamten Körper auf einem Bein um 90° nach links. Für den Körper eine enorme Belastung, wiegt das Tier doch zwischen 20 und 30Tonnen. Der Grund für dieses ungewöhnliche Manöver ist unklar.

Deutschlands Giganten – Saurierspuren

Die Freiwillige Feuerwehr Münchehagen half 2015 beim Freilegen der Saurierspuren in Münchehagen. © Dinopark Münchehagen

Die größte Dinosaurier-Szene Europas, die direkt auf dem „Naturdenkmal Saurierfährten“ aufgebaut wird, soll diesem Fund Leben einhauchen:Die Firma Bernd Wolter Design GmbH hat sich auf den Bau lebensgroßer Rekonstruktionen prähistorischer Tiere spezialisiert. Mittels Drohnenaufnahmen und Fotogrammmetrie wurde ein 3D-Scan der gefunden Spur, sowie dem Aufbauort der neuen Szene im Park angefertigt. Die neuen Modelle wurden anhand dieser Daten digital modelliert, die Szene vollständig digital geplant und mit Hilfe von Großraum-3D-Druckern gefertigt.

Insgesamt werden 13 Dinosauriermodelle auf einer 2000 m² großen Fläche aufgebaut. Darunter mehrere riesige Diplodocus mit einer Körperlänge von 30 Metern. Diplodocus gehört zu den Sauropoden, oder auch Langhalsdinosauriern. Er oder ein naher Verwandter gelten als die Erzeuger der berühmten und einzigartigen Sauropodenspuren, die vor über 50 Jahren hier auf der ehemaligen Steinbruchfläche gefunden wurden und wegen denen der Dinosaurier-Park Münchehagen hier 1992 gebaut wurde.

Dinosaurierspuren gelten als enorm wichtig für die Forschung, da sie im Gegensatz zu Knochenfunden Momentaufnahmen des Handelns eines Lebewesens zeigen. Egal ob es Alltagsgeschehen in der Herde, das Reagieren auf eine Gefahr, der beschwerliche Kampf gegen die Kräfte der Natur oder einfach nur ein Abdruck des Körpers beim Dösen im kühlen Schlamm war, die Spuren verraten uns, genau wie ein Tagebucheintrag, wie die Tiere gehandelt haben.

Über ein Jahr haben die Planung und der Bau der Modelle in Anspruch genommen. Heute am 02.06.2022 kommt das Projekt nun mit dem Aufbau der Giganten durch die Firma Bernd Wolter Design GmbH und einem Mobilkran zum großen Finale.

  • Deutschlands Giganten – BGPress 2260
    Die Übergänge an den Stoßstellen muss noch an die Farbe angepasst und verspachtelt werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2254
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2255
    Die Austellmannschaft im Dinopark Münchehagen leistet Feinarbeit beim endgültigen Positionieren des Sauropoden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2250
    der Wissenschaftliche Leiter Dipl. Geol. Benjamin Englich erläutert die Entstehungsgeschichte der heutigen Szene im Dinopark Münchehagen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2239
    Auch ein Sarcosuchus (Fleischkrokodil), damals 12 Meter und 8 Tonnen schwer, gehört zur neuen Szenerie. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2234
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2227
    Die großen Dinosaurier werden in Einzelteilen zusammengesetzt. Das Model wiegt fast 1,5 Tonnen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2224
    Am 2. Juni 2022 wird in einer aufwendigen Aktion die größte Dinosaurier-Szene Europas aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Deutschlands Giganten – BGPress 2223
    Gleich am Eingang begrüßt ein fleischfressender Dinosaurier die Besucher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Weltnichtrauchertag 2022 – Weltnichtrauchertag

Weltnichtrauchertag 2022

30. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Auch wenn die Zahl der aktiven Raucherinnen und Raucher insgesamt rückläufig ist, bleiben Politik und Gesellschaft aufgefordert, für den Tabakverzicht zu werben. Darauf macht Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens aus Anlass des morgigen Weltnichtrauchertags aufmerksam.

„Jedes Jahr sterben deutschlandweit rund 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens“, so die Ministerin. Dies entspreche der Einwohnerzahl einer Stadt wie Hildesheim und mache einen Anteil von ca. 13 Prozent aller Todesfälle aus. „Das ist dramatisch, weil diese Todesfälle vermeidbar gewesen wären. Es ist nicht nur tragisch für die betroffenen Menschen und Angehörigen, sondern auch eine enorme Belastung für unser Gesundheitswesen. Insofern geht uns das Thema alle an“, so Behrens.

Der Anteil der Jugendlichen in Niedersachsen, die regelmäßig Zigaretten konsumieren, hat in den letzten Jahren erfreulicherweise kontinuierlich abgenommen. Dies ergab eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen aus 2021 im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums. So gehörten 5,6 Prozent der Jugendlichen 2019 zu den täglichen Raucherinnen und Rauchern, während es 2013 noch 8,2 Prozent waren. Erfreulicherweise steigt die Zahl „nie-rauchender“ junger Menschen jährlich, immerhin hatten in 2021 73,4 Prozent noch nie geraucht.

Sorge bereitet der Ministerin jedoch der bundesweit zunehmende Konsum von Wasserpfeifentabak, sogenannten Shishas, den insbesondere junge Menschen nutzen und wodurch sich eine Verschiebung der Kultur des Rauchens zeigt. Ministerin Behrens: „Shishas zu rauchen ist bei Jugendlichen ´in´ – daher ist es notwendig, auf dieses Phänomen präventiv zu reagieren. Der Konsum von Shishas ist keinesfalls harmlos, sondern schlecht für die Gesundheit.“

Das Gesundheitsministerium fördert seit 1992 an 20 Orten in Niedersachsen Suchtpräventionsfachkräfte, die Jugendliche unter anderem über Suchtgefahren und Suchtarten informieren und dabei nicht nur auf die Gefahren des Rauchens von Zigaretten, sondern auch von E-Zigaretten, Tabak-Erhitzern und Shishas eingehen.

Anlässlich des Weltnichtrauchertages erinnert die Niedersächsische Gesundheitsministerin zudem an die Gefahren des Passivrauchens. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Bundesrat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Kindern oder Schwangeren auf den Weg gebracht hat“, so Daniela Behrens.

Auch anderen Ideen gegenüber – wie einem in Dänemark geplanten Rauchverbot für Menschen ab dem Geburtsjahrgang 2010 – zeigt sich die Ministerin aufgeschlossen, verweist hierbei aber auf die Zuständigkeit des Bundes. „Rauchen ist schlicht und einfach das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko“, betont Behrens, „insofern müssen wir alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Menschen zu schützen, ohne Scheuklappen diskutieren.“

Sie würde es begrüßen, so die Ministerin, wenn es langfristig überhaupt keine Werbung mehr für Zigaretten und vergleichbare Produkte gäbe: „Je weniger gerade jungen Menschen der Eindruck vermittelt wird, dass es cool oder sogar unschädlich sei, zu rauchen, E-Zigaretten zu dampfen oder die Aerosole aus einem Tabakerhitzer einzuatmen, desto weniger Gesundheitsbeeinträchtigungen und Todesfälle durch diese Produkte werden zu beklagen sein.“

Update Corona-Verordnung

Änderung der niedersächsischen Corona-Verordnung tritt morgen in Kraft

24. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die niedersächsische Verordnung über Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus wurde zuletzt Ende April bis zum 25. Mai 2022 verlängert. Mit der heute veröffentlichten und morgen in Kraft tretenden Änderungsverordnung wird nun die Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 22. Juni 2022 verlängert. In großen Teilen bleiben die durch diese Verordnung geregelten Schutzmaßnahmen aufrechterhalten.

Grund ist, dass es in Niedersachsen nach wie vor tagtäglich eine nicht unerhebliche Zahl von Neuinfektionen gibt und die Inzidenz im Land mit knapp über 400 nach wie vor vergleichsweise hoch ist. Allerdings wurde der Gipfel der Infektionswelle bereits vor einigen Wochen überschritten und die 7-Tagesinzidenz befindet sich in einer stetigen Abwärtsbewegung. Insofern ist zu hoffen, dass auch die verbleibenden Schutzmaßnahmen perspektivisch schrittweise abgebaut werden können.

Schon mit der heutigen Verordnungsänderung erfolgen Lockerungen in mehreren Bereichen:

§ 4 Absatz 2 verpflichtete bislang Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen generell zum Tragen einer FFP-2- Maske oder einer Maske vergleichbaren Schutzniveaus. Mit der Neuregelung in § 4 Absatz 2 sind ab morgen die Leitungen von Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen in der Pflicht, im Rahmen der nach § 23 Abs. 5 IfSG aufzustellenden Hygienepläne eigenständig Regelungen nach § 2 über das Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen zu treffen. Das bedeutet, dass die Einrichtungsleitung den beschäftigten Personen, Besucherinnen und Besuchern sowie Patientinnen und Patienten situationsabhängig zum Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Maske verpflichten kann und sollte. Es kann, muss aber nicht unbedingt eine FFP-2 Maske sein und sie muss auch nicht immer und überall getragen werden. Bei Nichtbeachtung können die Betreffenden des Hauses verweisen oder anderweitig sanktioniert werden.

In der Regelung zu Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste in § 5 der Corona-Verordnung wird der bisherige Satz 4 neu gefasst. Es wird klargestellt, dass die Möglichkeit zur Abnahme der Maske – wenn dies für die Behandlung notwendig ist – nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für andere Personen gilt, beispielsweise für Ärztinnen und Ärzte, Logopädinnen und Logopäden.

Durch das Einfügen eines weiteren Satzes 5 erfolgt insoweit die Klarstellung, dass eine Maskenpflicht für die in den Einrichtungen tätigen Personen nach Satz 1 auch dann nicht besteht, soweit diese in Räumen tätig sind, die weder öffentlich noch für Patientinnen oder Patienten zugänglich sind, wie beispielsweise Sozial- oder Lagerräume. Insoweit wird nun der Anwendungsbereich der Regelung nach § 5 insgesamt beschränkt auf die Bereiche, in denen dies zum Schutz der besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten erforderlich ist. Mögliche weitergehende Anordnungen im Einzelfall auf Grundlage des Hausrechts der betroffenen Einrichtungen bleiben hiervon unberührt.

Eine weitere Änderung betrifft Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Spätaussiedlern, Flüchtlingen und Asylbewerbern sowie vollziehbar Ausreisepflichtigen: Mit den Neuregelungen in § 10 sind Betreiberinnen und Betreiber dieser Einrichtungen zukünftig nicht mehr verpflichtet, während des Aufenthalts einer Person in der betreffenden Einrichtung jeweils mindestens zwei Tests je Woche durchzuführen. Es bleibt jedoch bei der Testverpflichtung bei der Aufnahme in die Einrichtung und bei der Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske (Schutzniveau FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus). Damit erfolgt auch weiterhin eine Reduktion der Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus für beschäftigte und untergebrachte Personen.

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Empfang beim Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Weil empfängt Königinnen, König und weitere Majestäten

13. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Freitag, 13. Mai 2022, zahlreiche Königinnen, einen König und weitere Majestäten im Gästehaus der Landesregierung in Hannover empfangen. 

Unter der Ägide der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen stellen sich die Repräsentantinnen und Repräsentanten der unterschiedlichsten niedersächsischen Spezialitäten und Regionen jedes Jahr dem Ministerpräsidenten vor und werben für ihre jeweiligen Anliegen. Anlässlich des heutigen Empfangs, sagte Ministerpräsident Stephan Weil:

„Es war mir eine besondere Freude heute im Gästehaus der Landesregierung mehr als ein Duzend Königinnen, einen König und mehrere Prinzessinnen samt Gefolgschaft aus nahezu allen Teilen Niedersachsen empfangen zu können. Jede Region in Niedersachsen hat besondere kulinarische Spezialitäten, eine unverwechselbare Natur, Traditionen und Kultur – von Spargel über Heidelbeeren bis hin zu Heide und Rhododendron. Ich danke allen Majestäten sehr herzlich dafür, dass sie ehrenamtlich und oft mit hohem Zeitaufwand für ihre jeweiligen Regionen und damit auch für unser schönes Niedersachsen insgesamt werben! Mein Dank gilt auch denjenigen, die die ehrenamtlichen Repräsentantinnen und Repräsentanten bei ihren Aufgaben unterstützen: Heimatvereine, Unternehmen, Kommunen und besonders die Arbeitsgemeinschaft „Deutsche KönigInnen e.V..“

Tag der Niedersachsen 10.06. – 12.06.2022 – Tag der Niedersachsen cmm© Carl-Marcus Müller

Tag der Niedersachsen 10.06. – 12.06.2022

13. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Am (heutigen) Freitag stellten der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay im Landesmuseum Hannover die Planungen für den 37. Tag der Niedersachsen (10.-12. Juni) vor. Nachdem der ursprüngliche Termin im letzten Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, möchten nun dieses Jahr zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen aus ganz Niedersachsen ihre Arbeit einem großen Publikum präsentieren.

Vor allem die Vereine, Verbände, die Künstlerinnen und Künstler und insbesondere die ehrenamtlich engagierten Menschen geben dem „Tag der Niedersachsen“ ein besonderes und jeweils auch regional geprägtes Gesicht. Bei dem Fest präsentieren die Mitwirkenden die kulturelle Vielfalt des Landes und stellen sie einem großen Publikum vor. Die Veranstaltung soll ein Ort der Begegnung sein, für Einheimische und Gäste aus allen Teilen der Welt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Direktorin des Landesmuseums, Prof. Dr. Katja Lembke, erläuterten Weil und Onay einige Eckpunkte der dreitägigen Veranstaltung in der Landeshauptstadt. Über 400.000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet. Rund
250 Aussteller auf neun Themenmeilen präsentieren ihre Arbeit, sieben Bühnen sorgen für Unterhaltung und Information. (Genauere Bezeichnung am Ende der PI) Auch ein Trachten- und Festumzug „Umzug der Vielfalt“ mit 80 Gruppen aus ganz Niedersachsen ist mit dabei.

Dazu erklärte der Ministerpräsident: „Ich freue mich auf den Tag der Niedersachsen in Hannover. Es ist gut das wir nach den vielen Corona Monaten wieder das vielfältige Leben unseres Bundeslandes sehen und genießen können. Niedersachsen hat viel zu bieten in seinen Regionen und das zeigen wir vom Harz bis an das Meer in unserer Landeshauptstadt. Deswegen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein attraktives Programm und wir freuen uns über viele Niedersächsinnen und Niedersachsen die sich von ihrem Land begeistern lassen.“

Oberbürgermeister Onay ergänzte: „Unter dem Motto „Stadt.Land.Fest“ feiert Hannover endlich den Geburtstag des Landes Niedersachsen nach. Es ist eine tolle Gelegenheit, Hannover als Landeshauptstadt zu präsentieren – eine Stadt, die Herausforderungen unserer Zeit meistert, neue Wege wagt und dadurch auch Vorbildfunktion übernimmt. Im Rahmen einer Ausstellung schauen wir auf 76 Jahre voller Ereignisse und Geschichten aus Hannovers Vergangenheit zurück und werfen gleichzeitig mit vielen Angeboten hannoverscher Vereine und Institutionen einen Blick in die Gegenwart und Zukunft der Stadt. Ich freue mich sehr auf viele Besucherinnen und Besuchern sowie auf Gäste aus ganz Niedersachsen und auf ein buntes Fest.“

Die Stadt Hannover bietet den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Stadt.Land.Fest“ und bespielt unter anderem weite Teile des Maschparks. Das Herzstück der sogenannten Meile der Landeshauptstadt Hannover ist die Open-Air-Ausstellung des Historischen Museums mit dem Titel „Hannover – Hauptstadt für Niedersachsen“. Sie knüpft an die Ausstellung „75 Jahre Niedersachsen“, die 2021 im Bürgersaal des Neuen Rathauses gezeigt wurde an. Der Fokus der Ausstellung liegt auf wirkmächtigen Ereignissen, die die Stadt nachhaltig geprägt haben und die für das Zusammenleben und Zusammenwirken der Hannoveranerinnen und Hannoveraner stehen.

Das Historische Museum hat bei der Entwicklung der Outdoor-Ausstellung aus seinem reichen Quellenfundus geschöpft: „Themen, Ereignisse und Entwicklungen der Stadtgeschichte einzuordnen und zu bewerten, der DNA Hannovers nachzuspüren, das gehört zu den Aufgaben unseres Geschichtsmuseums – nicht zuletzt mit den 2,5 Millionen Fotos im Bildarchiv unseres Hauses,“ so Direktor Thomas Schwark.

Hannover und seine Stadtverwaltung sind für die Menschen da – spielerisch, bunt, informativ: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erklärt, wie Baumschutz in einer Großstadt funktioniert, wie sich unser Grundwasser in Zeiten des Klimawandels verhält und wie Hochbeete klimafreundlich bepflanzt werden können.

Beim Fachbereich Jugend und Familie stehen vor allem Aktivitäten zum Mitmachen auf dem Programm. Darüber hinaus warten im Maschpark ein Märchenzelt, Hüpfburgen und ein riesiger historischer Stadtplan, der mit Bobbycars erkundet werden kann.

Auch die Stadtentwässerung gibt einen spannenden Einblick in ihre Arbeit, die sich meist im hannoverschen Untergrund abspielt. Die hannoversche Feuerwehr ist mit Rat, Tat und schwerem Gerät auf der Technik- und Blaulichtmeile zu finden.

Zusammen mit dem Freundeskreis Hannover präsentiert die Landeshauptstadt auf der Rückseite des Neuen Rathauses eine Bühne und nimmt alle Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise. Auf dem Programm stehen bewegende Gespräche mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern Hannovers, Poetry Slams und natürlich viel Musik – unter anderem dabei sind Brazzo Brazzone, SPAX sowie Egon und die Treckerfahrer, Hannovers beliebteste Band für Kinder.

Unter www.hannover.de/Tag-der-Niedersachsen finden Sie eine Webseite mit vertiefenden Informationen (Aussteller-, sowie Lagepläne, Bühnenprogramm, Anfahrtsskizzen etc.).


Meilen:

1. Sportmeile

2. Landesmeile (mit Auftritten aller Ministerien und ihrer nachgeordneten Behörden)

3. Blaulicht- und Technikmeile (die trotz der hohen Belastung durch die Betreuung von Flüchtlingen aus der Ukraine dabei sind)

4. Meile der Kirchen und Religionsgemeinschaften (erstmals nicht nur eine Kirchenmeile, sondern eine Meile der Kirchen und Religionsgemeinschaften)

5. Natur- und Umweltmeile

6. Info- und Erlebnismeile (u.a. mit den Zelten der beiden Bündnisse „Niedersachsen packt an“ und „Niedersachsen hält zusammen“)

7. Tourismusmeile (u.a. mit den ehemaligen Ausrichterstädten)

8. Meile der Landeshauptstadt Hannover

9. Wirtschafts- und Innovationsmeile (mit Unternehmen und Einrichtungen der Wissenschaft)


Bühnen
:

1. NDR in Kooperation mit dem Landesmusikrat

2. Antenne Niedersachsen in Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen und den Kirchen in Niedersachsen

3. Landestrachtenverband Niedersachsen (tagsüber), RADIO 21 (abends)

4. Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung mit „Baustelle Zukunft“

5. Landestrachtenverband Niedersachsen

6. Landeshauptstadt Hannover und Freundeskreis Hannover e. V.

7. Niedersächsischer Landtag

Bundesweiter Rauchmeldertag – Rauchmelder© Bernd Günther

Bundesweiter Rauchmeldertag

12. Mai 2022/in Niedersachsen

Der Fokus des diesjährigen bundesweiten Rauchmeldertages liegt auf der erhöhten Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus und deren Verhalten im Brandfall. Initiiert wird dieser Tag durch das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS). Das ISF ist eine Institution der Versicherer.

Unterstützt wird die diesjährige Kampagne durch die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb), dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV), dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks, dem Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie dem Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. Auch die Feuerwehr Hannover schließt sich der Unterstützung des Rauchmeldertages an und bittet deshalb darum, über diesen Tag in den in und um Hannover herum ansässigen Medien zu berichten.

Am Freitag, den 13.04.2022, findet wieder der bundesweite Rauchmeldertag statt. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ nimmt in diesem Jahr den Tag zum Anlass, um mit einer neuen Landingpage und einem Video auf die erhöhte Brandgefahr durch Lithium- Ionen-Akkus hinzuweisen. Ob Notebook, Smartphone, Akkusauger oder Spielgeräte wie Hover-Boards – in immer mehr Alltagsgegenständen stecken die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus. Sie versorgen Motoren und Geräte mit elektrischem Strom und sind immer öfter die Ursache für gefährliche Brände im eigenen Zuhause.

Fallzahlen von Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus steigen

Wie das ISF berichtet, steigt die Zahl der durch Lithium-Ionen-Akkus verursachten Brände fortlaufend an. Zu Bränden kommt es dabei insbesondere durch technische Mängel aber auch durch unsachgemäße Handhabung. Dazu herrscht nach Ansicht der Fachleute dringender Aufklärungsbedarf. Auch die Feuerwehr Hannover vertritt diese Ansicht.

Auf der neuen Landingpage Rauchmelder-Lebensretter.de informiert „Rauchmelder retten Leben“ mit einem vom ISF erstellten Video über die erhöhten Brandgefahren durch Lithium-Ionen-Akkus im Haushalt und gibt den Verbrauchern wertvolle Hinweise zur Vermeidung von Bränden.

Das eBook „120 Sek – Was tun wenn’s brennt?“

Wenn es brennt und der Rauchmelder Alarm schlägt, bleiben den Betroffenen lediglich 120 Sekunden, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Das und wie im Falle eines plötzlichen Brandes gehandelt werden muss, wissen die wenigsten Menschen. Interessierte können sich dazu kostenlos das eBook „120 Sek. – Was tun wenn’s brennt?“ mit wichtigen Hinweisen zum richtigen Verhalten im Brandfall herunterladen.

Schülerwettbewerb startet am Rauchmeldertag, Freitag, 13.Mai 2022

Der bundesweite Schülerwettbewerb „120 Sekunden um zu überleben“ ist Teil einer Kampagne zur Brandschutzaufklärung der Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) wurde dieser Wettbewerb im Jahr 2019 ins Leben gerufen und findet nunmehr 2022 zum zweiten Mal statt. Die öffentlichen Versicherer haben wiederum die Schirmherrschaft übernommen und ein Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro gestiftet. Auf der Webseite www.120sek.de sind für Lehrer, Schüler und Feuerwehren alle Informationen für den aktuellen Wettbewerb zu finden.

Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1405 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag

10. Mai 2022/in Niedersachsen

PEINE (PM).  Das schottische Kulturfest in Peine war ein großer Erfolg: Am 22. Highland Gathering erfreuten sich 25.000 nationale und internationale Besucher. Die Clans und Pipe-Bands kamen aus Österreich, Belgien, Holland und verschiedenen Städten in Deutschland. Einige Besucher sogar aus Schottland.

Während im Peiner Stadtpark die Highland Games stattfanden, nutzten zahlreiche Gäste den verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt für einen entspannten Einkaufsbummel. Begleitet wurde der verkaufsoffene Sonntag ebenfalls von einem schottischen Musikprogramm und Aktivitäten für Kinder.

„Wir sind alle sehr glücklich über den Verlauf des 22. Highland Gatherings. Die Besucher kamen von überall her, um das schottische Kulturfest erleben zu können. Sie waren glücklich, endlich mal wieder etwas erleben zu können und Teil dieser besonderen Veranstaltung zu sein“, freut sich Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführerin der Peine Marketing GmbH. Das Stadtmarketing hat das Highland Gathering gemeinsam mit dem Scottish Culture Club Peine organisiert. „Das Wetter, die gute Laune und das außergewöhnliche Programm waren ein herrlicher Dreiklang, der allen lange in Erinnerung bleiben wird. Die Stimmung im Stadtpark war durchweg positiv. Selbst als es zwischenzeitlich mal zu Schlangen an Kassen oder Gastronomieständen kam, waren die Gäste geduldig und verständnisvoll – sie genossen das besondere Flair, das schöne Erlebnis und die schottische Kultur.“

Die Besucher verteilten sich im gesamten Stadtpark, viele hatten sich Picknickdecken mitgebracht und lauschten unter schattigen Bäumen den Proben der Pipe-Bands, andere verfolgten die Musik- und Tanzvorführungen oder die Highland Games, bei denen Baumstämme geworfen wurden und Teams beim Tauziehen gegeneinander antraten. Am Samstag wurde bis tief in die Nacht gefeiert und getanzt beim großen Ceilidh – dem Open-Air-Konzert mit der schottischen Band „The Assassenachs“.

  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 0763
    Owl Town Dancers Peine © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 0926
    Rince Samhain - Traditioneller Irischer Tanzsport Braunschweig e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1125
    Rince Samhain - Traditioneller Irischer Tanzsport Braunschweig e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1244
    Rince Samhain - Traditioneller Irischer Tanzsport Braunschweig e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1267
    Side by Side - Schottisch Tanzen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 0709
    Die begehrten Pokale für die Wettbewerbe beim Highland Gathering in Peine © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1315
    Beatrix Pipe Band © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1340
    The Owl Town Pipe & Drum Band © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1369
    The Owl Town Pipe & Drum Band
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1378
    The Owl Town Pipe & Drum Band © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1405
    The Owl Town Pipe & Drum Band © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Highland Gathering 2022 mit verkaufsoffenem Sonntag – BGPress 1427
    The Owl Town Pipe & Drum Band © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller und Gastronomen – unter dem Ansturm der Besucher klingelten die Kassen. Bierwagen waren ausverkauft, ein Anbieter von Spezialitäten berichtete vom besten Umsatz seit Jahrzehnten. Entspannt war die Lage auch beim DRK und dem Sicherheitsdienst GfW. „Es gab nur kleinere Vorkommnisse wie wetterbedingten Kreislaufprobleme, die behandelt werden mussten, sowie drei Platzverweise aufgrund von erhöhtem Alkoholkonsum“, berichtet Noreen Klöpper, Veranstaltungsleitung bei Peine Marketing. „Alles in allem lief es sehr reibungslos – alle sind hier ein sehr gut eingespieltes Team, das seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Es macht große Freude, das Highland Gathering zu organisieren.“

Erfolgreich war auch der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt, den Peine Marketing in Zusammenarbeit mit der Kaufmannsgilde zu Peine organsierte. Mit einem Musikprogramm und Kinderaktionen wurde auch hier die schottische Kultur gefeiert. Schon ab Mittag war die Innenstadt sehr belebt. Besucher pendelten zwischen dem Veranstaltungsgelände Stadtpark und der Innenstadt. „Für uns war es eine Premiere, die Verbindung zu schaffen zwischen Stadtpark und Innenstadt – und sie ist gelungen. Die Besucher der Innenstadt genossen den sonnigen Einkaufsbummel, saßen in den Cafés und erfreuten sich an den Auftritten der Musiker und den Kulturangeboten, die entlang der Fußgängerzone geboten wurden“, so Anja Barlen-Herbig.

Zufrieden waren auch die beiden Gästeführerinnen der Peine Marketing, die am Sonntagnachmittag erstmals eine Erlebnisführung zur schottischen Kultur in Peine anboten – und der Frage nachgingen „Wie kamen die Schotten eigentlich nach Peine?“ Mehrere Besucher sind aus Braunschweig angereist, um daran teilzunehmen. Sie waren erstaunt, wieviel die Stadt Peine zu bieten hat, von dem sie nichts wussten. Ihre Erlebnisse wollen sie weitergeben.

„Wir alle freuen uns jetzt schon auf das 23. Highland Gathering 2023!“, so das Fazit von Anja Barlen-Herbig.

 

Niedersachsen setzt Empfehlungen des Bundes mit neuer Absonderungs-Verordnung um – Absonderungsverordnung2

Niedersachsen setzt Empfehlungen des Bundes mit neuer Absonderungs-Verordnung um

6. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Am Samstag, dem 7. Mai, tritt in Niedersachsen eine Änderung der Absonderungs-Verordnung in Kraft. Die Landesregierung setzt damit die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Institutes zu den Regeln für Isolation und Quarantäne um.

Die Isolationsdauer für nachweislich positiv getestete Personen wird im Regelfall zukünftig auf fünf Tage verkürzt, sofern die Betroffenen mit Ablauf der Frist mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. „Darüber hinaus empfehlen wir allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, ihre Isolation erst nach einem negativen Schnelltest zu beenden“, erklärt Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Damit gehen Sie auf Nummer sicher und schützen Ihre Mitmenschen vor einer unbemerkten Ansteckung.“

Für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten sowie Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe bleibt für die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit nach Ende der Isolation nach fünf Tagen neben der Symptomfreiheit die Vorlage eines negativen Testergebnisses (POC-Schnelltest oder PCR-Test) verpflichtend. Dieser Testnachweis ist der Arbeitsstelle vor Dienstantritt vorzulegen. „In diesen besonders sensiblen Bereichen ist es geboten, die Schutzanforderungen hochzuhalten, um Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige zu schützen“, so Behrens.

Die Pflicht zur Quarantäne für enge Kontaktpersonen wird im Zuge der Verordnungsänderung aufgehoben. Nach Kontakt zu einer infizierten Person wird jedoch dringend empfohlen, sich für fünf Tage selbst zu testen und die eigenen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, die enge Kontaktpersonen geworden sind, besteht die Pflicht, sich täglich vor Dienstantritt bis zum fünften Tag zu testen. Ministerin Daniela Behrens: „Angesichts unserer guten Impfquote, den vergleichsweise milden Krankheitsverläufen durch die Omikron-Varianten und der damit verbundenen Entlastung des Gesundheitssystems können wir diese Anpassungen im Umgang mit COVID in der derzeitigen Lage gut vertreten.“

Ungeachtet der neuen Regelungen hält Niedersachsen weiterhin daran fest, dass positive Antigentestergebnisse mittels PCR-Testung betätigt werden müssen. Die Absonderungs-Verordnung enthält darüber hinaus nun auch eine Pflicht für die Anbieter von Teststellen, positiv getestete Personen über die Pflicht zur Absonderung und der Durchführung einer PCR-Testung zu informieren.

Die geänderten Regeln gelten von Samstag an auch für Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in Isolation oder Quarantäne befinden.

Lesefassung der ab 09.05.2022 gültigen Absonderungs-Verordnung sowie die KOMPAKT-Version:

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Weniger als fünf Prozent Nicht-Geimpfte im Gesundheitswesen – Krankenpflege Impfen

Weniger als fünf Prozent Nicht-Geimpfte im Gesundheitswesen

6. Mai 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Nur etwa 4,6 Prozent der Beschäftigten in niedersächsischen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen medizinischen Einrichtungen sind bisher unzureichend oder gar nicht gegen Corona geimpft. Eine erste Auswertung der Meldungen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht bestätigt damit die Annahmen der Landeregierung über eine insgesamt sehr hohe Impfbereitschaft in diesem besonders sensiblen Bereich.

Insgesamt wurden durch die Arbeitgebenden bisher ca. 15.390 Beschäftigte an die Gesundheitsämter gemeldet, deren Impfstatus am Stichtag 15. März unzureichend oder unklar war oder deren Impf- bzw. Genesenennachweise zweifelhaft waren.

Nach erster Prüfung und Nachfrage der Gesundheitsämter bei den Betroffenen haben sich aber bereits 28 Prozent der Fälle erledigt, indem etwa die Impfnachweise nachgereicht wurden oder Meldungen sich als fehlerhaft erwiesen. Somit gelten rund 11.000 Beschäftigte derzeit als nicht vollständig geimpft. In Niedersachsen arbeiten rund 240.000 Menschen in den von der Impfpflicht betroffenen Bereichen, etwa 90.000 davon in der Pflege.

„Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Beschäftigten, die in ihrer täglichen Arbeit mit schutzbedürftigen Menschen zu tun haben, sehr verantwortungsvoll mit dem Impfschutz gegen Corona umgehen. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich“, sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens zur vorläufigen Auswertung der Meldungen. „Es ist ein sehr guter Wert, wenn weniger als fünf Prozent der Mitarbeitenden im medizinischen und pflegerischen Bereich unzureichend geimpft sind.“

Seit dem 15. März 2022 gilt bundesweit eine Corona-Impfpflicht für Mitarbeitende in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Arztpraxen. Den niedersächsischen Gesundheitsämtern und den Einrichtungen wurde von der Landesregierung dafür eigens ein digitales Meldeportal zur Verfügung gestellt (www.mebi-niedersachsen.de). Insgesamt gaben bisher 4.357 Einrichtungen oder Unternehmen dort Meldungen ab. Die meisten Meldungen kamen aus dem Bereich der Krankenhäuser und Kliniken (32,8 %), gefolgt von den stationären Pflegeeinrichtungen (26,7 %) und den ambulanten Einrichtungen (16,1 %).

Bezogen auf die Landkreise stammen die meisten Fälle aus der Region Hannover (2.390), gefolgt vom Landkreis Göttingen (1.600), dem Landkreis Hildesheim (539) sowie der Stadt Braunschweig (517). Die Gesundheitsämter von Stadt und Landkreis Osnabrück, Landkreis Harburg, Landkreis Hameln-Pyrmont sowie Landkreis Leer setzen die einrichtungsbezogene Impfpflicht mit einem eigenen Meldeportal um.

Bei zwei Drittel der zunächst gemeldeten Fälle (66,8 %) wurde den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern kein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt, bei etwa 10,5 % der gemeldeten Personen war der Impfstatus oder der Nachweis unzureichend. Bei gut 3 % der Fälle war der Nachweis abgelaufen, bei 2,7 % das ärztliche Attest über eine medizinische Kontraindikation unzureichend oder zweifelhaft. Die meisten gemeldeten Personen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt (24,9 %), gefolgt von der Gruppe der 30- bis 39-jährigen (22,7 %).

Derzeit läuft bei den Gesundheitsämtern die Überprüfung der gemeldeten Fälle. Wenn möglich, sollen unzureichend geimpfte Beschäftigte patientenfern eingesetzt werden. Die betreffenden Personen werden zunächst angehört und aufgefordert, entsprechende Nachweise oder qualifizierte Atteste nachzureichen. Gut 9.000 Personen wurden aufgefordert, die fehlenden Impfungen nachzuholen. Bei 193 Personen erfolgte bereits eine weitere Aufforderung unter Androhung eines Bußgeldes, in 35 Fällen direkt eine Meldung an zuständige Ermittlungsorgane. Es liegt in der Hand des oder der Arbeitgebenden, ob Beschäftigte freigestellt werden oder weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen folgen.

 

„Wir setzen die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Niedersachsen konsequent um“, so Ministerin Behrens. „Die Gesundheitsbehörden sind gehalten, jedem einzelnen Fall nachzugehen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Die Impfung der Beschäftigten in der Pflege und in den Krankenhäusern dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern auch dem Schutz der Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftigen. Zudem gilt es, durch eine möglichst hohe Impfquote die ausreichende Versorgung von kranken oder pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung zu sichern.“

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