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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Sturmschäden in den Wäldern

Niedersächsische Landesforsten ziehen erste Bilanz nach den Stürmen

21. Februar 2022/in Niedersachsen

NIEDERSACHSEN / BRAUNSCHWEIG (PM).  Die Niedersächsischen Landesforsten ziehen eine erste Bilanz der Schäden im Wald. „Die Stürme seit Donnerstag haben im Wald in ganz Niedersachsen Spuren hinterlassen. Zahlreiche Bäume sind entwurzelt oder gebrochen und Baumkronen auseinandergebrochen“, erklärt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten. Försterinnen und Förster arbeiten nun mit Hochdruck daran, Straßen und Wege freischneiden zu lassen, um einen Überblick zu bekommen. „Eine genauere Aussage über das Schadensausmaß ist daher frühestens am Donnerstag möglich“, so Jänich weiter.

Zwar sei mit dem Abziehen des Tiefs „Antonia“ vorerst das Schlimmste überstanden, dennoch mahnt Jänich zur Vorsicht: „Die Sicherheit der Waldbesucherinnen und -besucher sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht bei der Aufarbeitung an erster Stelle.“ Auch nach Abflauen des Sturms besteht noch die Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste. Die Landesforsten bitten daher darum, die Wälder vorerst nicht zu betreten.

Vorsichtig optimistisch: einzelne Strecken können wieder befahren werden – Metronom3

Vorsichtig optimistisch: einzelne Strecken können wieder befahren werden

21. Februar 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Die gröbsten Sturmböen sind vorbei, jetzt geht es ans Aufräumen. metronom, erixx und enno nehmen teilweise den Betrieb wieder auf:

metronom:

RE4 / RB41 Hamburg – Rotenburg – Bremen
die Züge können weitgehend wieder fahren, nur die Haltestellen Hittfeld und Klecken können noch nicht angefahren werden.

Auf der gesamten Strecke kommt es zu Verspätungen

RE3 / RB31 Hamburg – Lüneburg
die Züge können weitgehend wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

RE2 / RE3 Hannover – Uelzen
die Züge können voraussichtlich ab 16:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

RE 2 Hannover – Göttingen
die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

RE3 Uelzen – Lüneburg
Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren

enno

RE 30 Hannover – Wolfsburg
RE 50 Hannover – Hildesheim – Braunschweig

die Züge können voraussichtlich ab 16:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

erixx

RE10 Hannover – Hildesheim – Goslar – Bad Harzburg
die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

RB42 Braunschweig – Vienenburg – Bad Harzburg
die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

RB32 Lüneburg – Danneberg
Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren

RB47 Uezlen – Gifhorn – Braunschweig
Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren

Wir bitten alle Fahrgäste dringend, sich vor Antritt der Fahrt in der elektronischen Fahrplanauskunft zu informieren. Nur hier sind die Fahrten minutenaktuell hinterlegt.

 

Metronom am Bahnsteig© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Die Strecken des metronom, enno und erixx bleiben gesperrt

21. Februar 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Unverändert ist es stürmisch in Niedersachsen, insbesondere sehr starke Böen gefährden auch weiterhin einen geregelten und vor allem sicheren Bahnbetrieb. Die Wettervorhersage gibt für den Mittag eine weitere, besondere Warnung heraus.

Aus diesem Grund können die Züge des metronom, enno und erixx auf allen Strecken nicht fahren.

Der eingerichtete Busnotverkehr bleibt bestehen. Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten eines Busnotverkehrs sehr eingeschränkt sind und es deutlich längere Fahrzeiten gibt.

Die Strecken werden voraussichtlich bis zum Montag Nachmittag gesperrt bleiben.

Wir bitten unsere Fahrgäste, sich in den elektronischen Fahrplaninformationen auf den jeweiligen Webseiten oder in der metronom– oder FahrPlaner-App zu informieren. Dort werden alle aktuellen Infos zeitnah bereitgestellt.

Vielen Dank und bitte bleiben Sie vorsichtig.

Metronom

Zugverkehr bei metronom, enno und erixx wird frühestens gegen Abend wieder aufgenommen

19. Februar 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Da große Teile des Streckennetzes aktuell nicht befahrbar sind, wird der Zugverkehr bei metronom, enno und erixx voraussichtlich heute tagsüber nicht mehr aufgenommen. Auf allen Strecken sind ersatzweise Busse unterwegs, es kann allerdings zu erheblichen Wartezeiten kommen.

Laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes ist erst gegen Abend mit einer Besserung der Wetterlage zu rechnen, so dass eventuell in den Abendstunden auf einzelnen Strecken wieder Züge fahren können. Sollten die Wetterlage und der Fortschritt der Aufräumarbeiten es zulassen, werden gegebenenfalls auf Teilabschnitten auch schon am Nachmittag einzelne Züge verkehren.

Wer zwingend auf Fahrleistungen angewiesen ist, sollte alternative Reisemöglichkeiten prüfen und sich auf jeden Fall kurzfristig in den elektronischen Fahrplaninformationen auf den Webseiten oder in der metronom– bzw. der FahrPlaner-App informieren. Dort werden alle aktuellen Infos bereitgestellt.

Zugverkehr im Norden Deutschland weiter eingestellt - Erkundungsfahrten laufen – Zugverkehr eingestellt

Zugverkehr im Norden Deutschland weiter eingestellt – Erkundungsfahrten laufen

19. Februar 2022/in Niedersachsen

BERLIN (PM/red). Die Deutsche Bahn setzt zurzeit auf ihren Strecken Erkundungsfahrten ein, um Schäden und Blockierungen nach der Orkannacht festzustellen.

07:00 Uhr | Erkundungsfahrten laufen – 2.000 Mitarbeitende für Aufräum- und Reparaturarbeiten im Dauereinsatz

Der Bahnverkehr im Norden Deutschlands und in den nördlichen Landesteilen NRWs ist auch am Morgen durch den Orkansturm „Zeynep“ weiter massiv eingeschränkt. Züge des Fernverkehrs fahren in den betroffenen Regionen nicht. Das gilt für Verbindungen nördlich von Dortmund, Hannover und Berlin sowie zwischen Berlin und Halle(Saale)/Leipzig.

Auch der Regionalverkehr fällt noch flächendeckend aus. Vor der Wiederaufnahme der Verkehre im Fern- und Regionalverkehr sind zunächst umfangreiche Erkundungsfahrten erforderlich. Mit abflauendem Sturm sind rund 2.000 Einsatzkräfte der DB im Dauereinsatz, um Strecken zu erkunden und Reparaturen durchzuführen. Ein Überblick über den Zustand der Strecken ist aber erst mit Tageslicht möglich. Dann setzt die DB für ein Lagebild auch Hubschrauber ein. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, Strecken freizuräumen und den Verkehr Stück für Stück wieder aufzunehmen.

Die DB bittet ihre Fahrgäste, wenn möglich auf Reisen in den besonders betroffenen Regionen vorerst zu verzichten. Reisende sollten sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der kostenlosen Sonderhotline unter 08000 99 66 33 informieren.

Dank der erweiterten Kulanzregel können alle Reisenden, die ihre für den Zeitraum vom 17. bis 20. Februar 2022 geplante Reise aufgrund des aktuellen Sturmtiefs verschieben möchten, ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr bis einschließlich 27. Februar entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben. Auch Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Alle Infos zu den Sonderkulanzen gibt es unter bahn.de/sonderkulanz.

Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Alle weiteren Informationen dazu unter bahn.de/fahrgastrechte.

11:45 Uhr | Erkundungsfahrten und Helikopter-Flüge dauern an

Die Sturmperiode, die in den letzten Tagen über Deutschland gefegt ist, hat bislang Schäden im Eisenbahnnetz auf einer Länge von mehr als 1.000 Kilometer angerichtet. Noch sind nicht alle Strecken untersucht. Erkundungsfahrten und Flüge mit dem Helikopter heute Morgen haben massive Schäden an Gleisen, Oberleitungen und Bahnübergängen gezeigt. Die nach wie vor extremen Wetterbedingungen und der starke Wind erschweren die Aufräumarbeiten.

Der Zugverkehr ist weiterhin massiv beeinträchtigt. Im Norden Deutschlands und in weiten Teilen NRWs können keine Fernverkehrszüge fahren. Die Züge nördlich von Dortmund, Hannover und Berlin fallen voraussichtlich mindestens den Tag über aus. Auch zwischen Berlin und Halle/Leipzig können derzeit noch keine Züge verkehren. Der Verkehr von und nach Hamburg ist ebenfalls unterbrochen. Die DB bittet die Fahrgäste, weiterhin Reisen in den besonders betroffenen Gebieten zu verschieben. Reisende werden gebeten, sich über die aktuelle Lage in den Auskunftsmedien zu informieren.

Auch im Regionalverkehr kommt es in den betroffenen Landesteilen weiter zu flächendeckenden Zugausfällen. Wo immer möglich, wird der Zugverkehr Stück für Stück wieder aufgenommen. Rund 2.000 Einsatzkräfte der Bahn sind mit schwerem Gerät im Dauereinsatz, um die Strecken von umgestürzten Bäumen freizuschneiden, Oberleitungen zu reparieren und Oberleitungsmaste wieder aufzurichten.

Anmerkung der Redaktion: Wir werden zeitnah über weitere Informationen im Zusammenhang mit den Einschränkungen durch den nahenden Orkan berichten.

Sturmwarnung Wäler© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Niedersächsische Landesforsten warnen vor dem Betreten der Wälder

18. Februar 2022/in Niedersachsen

NIEDERSACHSEN / BRAUNSCHWEIG (PM). Die niedersächsischen Landesforsten warnen wegen des bereits abgezogenen Sturmtiefs „Ylenia“ und des bevorstehenden Sturmtiefs „Zeynep“ erneut und dringend vor dem Betreten der Wälder.

Die Prognosen lassen für das Wochenende und den Beginn der neuen Woche starken Sturm und orkanartige Böen erwarten. Neben den hohen Windgeschwindigkeiten bestimmen die zurückliegenden Dürrejahre, die die Stabilität der Waldbäume beeinträchtigt haben, und auch die durch hohe Niederschläge aufgeweichten Waldböden die Gefährdungslage. Bäume können während des Sturms und auch danach unvermittelt umkippen, weil ihre Wurzeln im aufgeweichten Boden keinen Halt finden. Äste bis hin zu ganzen Baumkronen, die durch die Dürre der letzten Jahre geschwächt wurden, können plötzlich abbrechen und herabstürzen. Die Gefahr hält nach Angaben der Försterinnen und Förster auch nach dem Abflauen des Sturmes oder in vermeintlichen weniger stürmischen Phasen an. Von Waldbesuchen sollte daher bis auf Weiteres abgesehen werden.

Aussagen zu den Sturmfolgen in den Wäldern Niedersachsens sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu treffen und frühestens Mitte der kommenden Woche möglich.

Metronom am Bahnsteig© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Zugverkehr des metronom wird am Nachmittag eingestellt

18. Februar 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Aufgrund von Sturmschäden sind auf der Linie RE3/RB31 wieder Busse als Schienenersatzverkehr auf der gesamten Strecke zwischen Uelzen und Lüneburg unterwegs.

Der Zugverkehr des metronom zwischen Bremen und Hamburg (RE4/RB41) sowie auf der Strecke Hannover-Uelzen-Hamburg (RE2/RE3/RB31) wird ab 12 Uhr schrittweise bis 14 Uhr wetterbedingt vollständig eingestellt. Auf der Strecke Göttingen-Hannover (RE2) wird der Zugverkehr des metronom ab 12 Uhr bis spätestens 15 Uhr wetterbedingt vollständig eingestellt. Nach jetziger Einschätzung wird der Zugverkehr auf allen Linien voraussichtlich nicht vor Samstag, 19. Februar, ca. 15 Uhr wieder aufgenommen. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird für alle Linien eingerichtet. In Richtung Hamburg enden die Busse in Hamburg-Harburg, dort besteht Anschluss mit der S-Bahn nach Hamburg Hbf.

Wer heute zwingend auf Fahrleistungen angewiesen ist, sollte sich in den elektronischen Fahrplaninformationen auf www.metronom.de oder in der metronom-App informieren. Dort werden alle aktuellen Infos auch kurzfristig bereitgestellt.

Wir informieren wieder, sobald es Neuigkeiten gibt.

Norddeutschland steht vor Orkantagen© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Mit ZEYNAP setzt sich die Orkanserie am Freitagmittag fort

17. Februar 2022/in Niedersachsen

OFFENBACH AM MAIN (PM/red). Die Orkanlage setzt sich mit dem Tief ZEYNAP ab Freitagmittag in Norddeutschland fort. Der Deutsche Wetterdienst hat dementsprechende Vorwarnungen herausgegeben. 

In seinem Warnlagebericht gibt der DWD einen Ausblick auf die nächsten 48 Stunden:

Bis heute Abend vielerorts noch stürmische Böen und Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus westlichen Richtungen. Im Norden und Osten auch einzelne schwere Sturmböen (Bft 10). In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen verbreitet schwere Sturm- bis Orkanböen. Tendenziell von Südwesten her aber allmählich nachlassender Wind.

In der Nacht zum Freitag weitere Windabnahme, später nur noch an den Küsten sowie im Nordosten steife Böen Bft 7 aus West bis Südwest, entlang der vorpommerschen Küste auch stürmische Böen 8 Bft. In den Kamm- und Gipfellagen der östlichen und ostbayerischen Mittelgebirge sowie der Alpen noch Sturmböen 9 Bft.

Am Freitag nach kurzer Beruhigung ab dem Nachmittag bis Samstagmorgen nächste schwere Sturmlage. Schwerpunkt im Norden und in der Mitte mit orkanartigen Böen und Orkanböen Bft 11 bis 12 Bft teils bis ins Flachland. An der Nordsee in der Nacht zum Samstag wahrscheinlich Orkanböen über 140 km/h (EXTREMES UNWETTER). Vorabinformationen bereits ausgegeben. Akute Warnungen wahrscheinlich noch im Laufe des Abends.

DWD-Meteorologe M.Sc. Felix Dietzsch erläutert die bevorstehende Unwettersituation durch Sturm bzw. Orkan in Deutschland ab Freitag, 18.02.2022.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (Stand 17.02.2022 – 15.00 Uhr)

Ende der Winterruhe in Sicht – Ende Winterruhe in Sicht

Ende der Winterruhe in Sicht

16. Februar 2022/in Niedersachsen

HANNOVER / BERLIN (PM). Die Entwicklung der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und die Hospitalisierungswerte deuten stark darauf hin, dass in Niedersachsen der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist. Die hohen Infektionszahlen der letzten Wochen haben glücklicherweise nicht zu einer Überforderung des Gesundheitssystems geführt.

Die mit Omikron einhergehenden Krankheitsverläufe waren und sind weitgehend moderat, die Zahl der infolge von Omikron-Infektionen notwendigen Klinikaufenthalte stieg zwar an, blieb jedoch in einem beherrschbaren Rahmen und der Anteil der von Corona-Patienten belegten Intensivbetten ging leicht zurück.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Niedersachsen hat die Omikron-Welle bislang vergleichsweise gut bewältigt, die Zeit für deutliche Lockerungsschritte ist gekommen. Die Menschen in Niedersachsen können sich auf eine schrittweise Lockerung der bisherigen Schutzmaßnahmen in den nächsten vier Wochen freuen. Die Winterruhe wird beendet, aber das Frühjahr ist noch nicht da. Wir müssen weiter vorsichtig bleiben, je mehr Beschränkungen fallen, desto größer wird die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen.“

In der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz haben die Länderchefs und die Bundesregierung einen Dreischritt der Öffnungen in Bereichen überregionaler und grundsätzlicher Bedeutung vereinbart. An den in diesem Zusammenhang avisierten Zeitabständen (bis zum 4. März, bis zum 19. März, ab dem 20. März) wird Niedersachsen sich zukünftig orientieren. Das bisherige, streng an Schwellenwerten orientierte Stufenmodell wird aufgegeben.

In einem ersten Schritt werden ab Mitte nächster Woche auch in Niedersachsen private Zusammenkünfte für vollständig Geimpfte und Genesene wieder ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte (eigener Haushalt plus zwei Personen) gelten weiterhin. Sport- und Kulturveranstaltungen werden bereits im ersten Schritt von einer deutlich größeren Zahl von Zuschauerinnen und Zuschauern besucht werden können als bislang, die 500er Grenze fällt. Im ÖPNV und im Einzelhandel bleibt es bei einer FFP2-Masken-Pflicht. Weitere Details der nächsten Corona-Verordnung sollen in der morgigen Pressekonferenz erläutert werden.

„Niedersachsen wird auch weiterhin im Team Vorsicht bleiben“, so Ministerpräsident Stephan Weil. Die Landesregierung werde vor jedem Lockerungsschritt genau prüfen, ob die Corona-bedingten Krankenhauszahlen oder die Intensivstationsbelegungen eine problematische Entwicklung nehmen. Weil: „Noch ist nicht absehbar, wie sich die Lockerungen auf das Pandemiegeschehen auswirken werden. Außerdem besteht eine gewisse Restunsicherheit darin, dass die Infektionen aktuell von den jüngeren in die älteren Jahrgänge übergehen.“ Zwar sind in Niedersachsen mehr als 90 Prozent der über 60-jährigen vollständig geimpft und mehr als 79 Prozent auch ‚geboostert‘, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Hospitalisierungswerte in den nächsten Wochen noch einmal ansteigen.

Stephan Weil: „Ich will ausdrücklich betonen, dass wir zum 20. März keinen Freedom-Day ausrufen. Die Pandemie ist nicht vorbei. Das wir in Niedersachsen den Scheitelpunkt der Welle überschritten haben, liegt an den Schutzmaßnahmen und vor allem am umsichtigen und verantwortungsvollen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger. Alles das werden wir auch weiterhin benötigen, damit wir das Infektionsgeschehen und die Belastung des Gesundheitswesens unter Kontrolle halten.“

In Ziffer 2 des heutigen MPK-Beschlusses haben der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder übereinstimmend festgestellt, dass es auch über den 19. März 2022 hinaus niedrigschwelliger Basisschutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens und zum Schutz vulnerabler Gruppen bedarf. Hierzu gehören aus Sicht der Länder insbesondere eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen von Publikumseinrichtungen sowie in Bussen und Bahnen, das Abstandsgebot, allgemeine Hygienevorgaben, die Möglichkeit, in bestimmten Bereichen Testerfordernisse vorzusehen, die Pflicht zur Nachweisführung des Impf-, Genesenen- und Teststatus sowie Möglichkeiten für Schulen und Kindertageseinrichtungen und für Einrichtungen mit vulnerablen Personen (insbesondere Krankenhäuser, Pflege- und vergleichbare Einrichtungen).

Die Länder bitten den Deutschen Bundestag, die rechtliche Grundlage dafür zu schaffen.
Hierzu Ministerpräsident Stephan Weil: „Mit dem heutigen MPK-Beschluss nehmen wir einen Paradigmenwechsel vor, wir orientieren uns nicht mehr streng an Infektionszahlen und Hospitalisierungswerten. Der heute beschlossene Dreisprung ist in der Summe ein sehr großer Sprung, in etwas mehr als einem Monat werden viele Sicherungsmaßnahmen abgebaut sein. Dafür gibt es gute Gründe, aber wenn man sich die Stellungnahme des Expertenrats der Bundesregierung durchliest, erkennt man auch die damit verbundenen Risiken. Das Virus war schon mehrfach für böse Überraschungen gut – darauf müssen wir auch weiterhin vorbereitet sein. Deshalb benötigen wir auch nach dem 19. März 2022 einen ausreichenden Instrumentenkasten, um angemessen und schnell handeln zu können. Spätestens im Herbst müssen wir damit rechnen, dass wir es wieder mit einem neuen Gegner zu tun haben werden – sei es, dass eine alte Variante zurückkehrt, sei es, dass eine neue Variante kommt.“

Der Beschluss der Videoschaltkonferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 16. Februar 2022

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Metronom am Bahnsteig© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Bis zum Wochenende Einschränkungen bei metronom, enno und erixx

16. Februar 2022/in Niedersachsen

UELZEN (PM). Aufgrund der Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes ist voraussichtlich bis in den Samstag hinein mit starken Einschränkungen, Verspätungen und Zugausfällen bei metronom, enno und erixx zu rechnen. Heute Abend werden alle Züge ab circa 20 Uhr nur noch mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren und der Betrieb bis voraussichtlich circa 0:30 Uhr schrittweise und über Nacht ganz eingestellt. Das bedeutet, dass es schon heute Abend zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen kommt. Fahrgäste sollten auch für den morgigen Tag mit gravierenden Einschränkungen rechnen.

Der Deutsche Wetterdienst hat aktuell für ganz Norddeutschland eine Unwetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben, erwartet werden schwere Sturmböen mit 80-100 km/h sowie vereinzelt Orkanböen mit einer Geschwindigkeit bis 120 km/h. Es droht die Gefahr, dass herabstürzende Äste oder Bäume den Schienenverkehr lahmlegen. „Die Drosselung der Geschwindigkeit ist eine Vorsichtsmaßnahme, um Kollisionen möglichst zu vermeiden oder im Ernstfall zumindest deren Folgen abzumindern“, so Miriam Fehsenfeld, Sprecherin bei metronom und errix. Die Züge von metronom und enno werden statt mit den üblichen bis zu 160 km/h nur noch mit maximal 80 km/h unterwegs sein, die erixx-Züge werden sogar auf 60 km/h gedrosselt. „Dadurch kommt es natürlich zu Verspätungen, aber die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter geht vor“, so Fehsenfeld. Erst Ende Januar war beim letzten großen Sturm ein metronom bei Rotenburg an der Wümme mit einem herabstürzenden Baum kollidiert.

In Vorbereitung auf die erwartete, andauernde Unwetterlage wurde das Personal in der Leitstelle aufgestockt, um möglichst schnell und präzise auf die Entwicklungen der nächsten Tage reagieren zu können. Zudem stehen metronom und erixx in enger Verbindung mit regionalen Busunternehmen, um bei Bedarf gegebenenfalls einen Schienenersatzverkehr organisieren zu können.

Wer am Wochenende zwingend auf Fahrleistungen angewiesen ist, sollte alternative Reisemöglichkeiten prüfen und sich auf jeden Fall kurzfristig in den elektronischen Fahrplaninformationen auf den Webseiten oder in der metronom– oder FahrPlaner-App informieren. Dort werden alle aktuellen Infos auch kurzfristig bereitgestellt.

+++Update 17.02. 2022, 6:00 Uhr +++

Aus Sicherheitsgründen hat die DB Netz AG Strecken in großen Teilen Norddeutschlands für den Zugverkehr gesperrt. Bis auf Weiteres fallen alle Züge von metronom, enno und erixx aus.

+++ Update 17.02. 2022, 13:00 Uhr +++ Zugverkehr wird frühestens morgen wieder aufgenommen +++

Leider lässt sich aktuell nicht absehen, ab wann die Strecken von der DB Netz AG wieder frei gegeben werden. Da unsere Züge bei dieser Wetterlage zudem nur bei Tageslicht fahren können, haben wir uns entschieden, den Zugverkehr heute nicht wieder aufzunehmen. Wir versuchen, ersatzweise eine Grundversorgung mit Bussen sicherzustellen.

Wer zwingend auf Fahrleistungen angewiesen ist, sollte sich auf jeden Fall kurzfristig in den elektronischen Fahrplaninformationen auf den Webseiten sowie in der metronom- oder der FahrPlaner-App informieren. Dort werden alle aktuellen Infos, auch über den verfügbaren Ersatzverkehr mit Bussen, kurzfristig bereitgestellt.

+++ Update 17.02.2022, 16:00 Uhr +++ Busnotverkehr eingerichtet +++

Es wurde auf allen Strecken ein Busnotverkehr eingerichtet. Pro Strecke verkehrt in jede Richtung ein Bus, es werden alle Zug-Haltestellen unterwegs angefahren. Die Busse verkehren ohne geregelte Abfahrtszeiten, eine genaue Fahrtdauer kann leider nicht angegeben werden. Die Busse werden daher auch nicht in den elektronischen Fahrplanauskünften angezeigt. Es handelt sich um einen reinen Notverkehr.

+++ Update 18.02.2022, 6:00 Uhr +++ Zugverkehr wird wieder aufgenommen +++

Der Zugverkehr wird ab sofort wieder aufgenommen. Bis 8 Uhr fahren alle Züge mit reduzierter Geschwindigkeit, so dass mit Verspätungen zu rechnen ist. Auf der Linie RE3/RE2 ist der Abschnitt zwischen Hannover und Uelzen aktuell nur eingleisig befahrbar. Aufgrund von Sturmschäden ist auf der Linie RE3/RB31 die Strecke Uelzen-Lüneburg gesperrt, hier ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Etliche Züge der Linie RE4 Hamburg-Bremen entfallen, die Linie RE41 wird über Jesteburg umgeleitet. Dadurch entfallen die Haltestellen Hittfeld und Klecken, dort wird ein Busnotverkehr eingerichtet. Aufgrund der Unwetterwarnung ist ab 12 Uhr mit starken Einschränkungen auf allen metronom-Linien und der schrittweisen Betriebseinstellung zu rechnen.

Wer heute zwingend auf Fahrleistungen angewiesen ist, sollte sich in den elektronischen Fahrplaninformationen hier auf der Webseite oder in der FahrPlaner-App informieren. Dort werden alle aktuellen Infos auch kurzfristig bereitgestellt.

 

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