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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Wahlbriefe

Wahlbriefe müssen spätestens am 23. Februar vorliegen

19. Februar 2025/in Niedersachsen

Deutsche Post garantiert Zustellung bei Einwurf bis 20. Februar.

WIESBADEN (redu). Für die Bundestagswahl 2025 ist die rechtzeitige Abgabe von Wahlbriefen entscheidend. Wie die Bundeswahlleiterin mitteilt, müssen Wahlbriefe mit dem ausgefüllten Stimmzettel spätestens am Wahltag, dem 23. Februar 2025, bis 18:00 Uhr bei der zuständigen Stelle eingehen. Maßgeblich ist der tatsächliche Eingang – der Poststempel reicht nicht aus.

Die Deutsche Post sichert zu, dass Wahlbriefe, die bis spätestens Donnerstag, den 20. Februar 2025, vor der letzten Leerung eines Briefkastens eingeworfen oder in einer Postfiliale abgegeben werden, rechtzeitig zugestellt werden. Wählerinnen und Wähler sollten daher sicherstellen, dass sie ihre Unterlagen frühzeitig absenden, um Verzögerungen zu vermeiden.

Für eine rechtzeitige Zustellung empfiehlt es sich, den Wahlbrief nicht erst kurz vor der Frist abzuschicken. Alternativ kann der Wahlbrief direkt bei der auf dem Umschlag angegebenen Stelle abgegeben werden. Wer per Briefwahl wählt, sollte die Fristen genau beachten, um sicherzustellen, dass seine Stimme zählt.

Rettungshubschrauber im Einsatz

ADAC Luftrettung: Niedersachsen verzeichnet 5.394 Einsätze 2024

18. Februar 2025/in Niedersachsen

Hauptgründe für Luftrettung: Unfälle, Herz-Kreislauf-Notfälle und neurologische Notfälle.

HANNOVER (redu). Die ADAC Luftrettung wurde 2024 in Niedersachsen zu 5.394 Einsätzen alarmiert – rund 15 Mal täglich. Damit liegt das Bundesland im bundesweiten Vergleich auf Platz vier. Besonders häufig wurden die Crews zu Unfällen und Herz-Kreislauf-Notfällen gerufen.

Die ADAC Luftrettung hat im Jahr 2024 in Niedersachsen insgesamt 5.394 Rettungseinsätze durchgeführt. Dies entspricht durchschnittlich 15 Einsätzen pro Tag. Im Vergleich zum Vorjahr (5.705 Einsätze) ist die Zahl um rund 5,5 Prozent gesunken.

Bundesweit wurden die Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung 49.048-mal alarmiert – ein Rückgang von 4,5 Prozent. Gründe für diese Entwicklung sind laut ADAC Luftrettung neben wetterbedingten Ausfällen auch neue Befugnisse für Notfallsanitäter sowie die verstärkte Nutzung von Telenotärztinnen und Telenotärzten.

Einsatzzahlen in Niedersachsen
Die Stationen der ADAC Luftrettung in Niedersachsen verzeichneten unterschiedliche Einsatzhäufigkeiten:

  • Christoph 19 (Uelzen): 1.200 Einsätze (Vorjahr: 1.282)
  • Christoph 26 (Sanderbusch): 1.441 Einsätze (Vorjahr: 1.415)
  • Christoph 30 (Wolfenbüttel): 1.522 Einsätze (Vorjahr: 1.635)

Die häufigsten Einsatzgründe waren Unfälle, Herz-Kreislauf-Notfälle und neurologische Notfälle.

Einsatzbesonderheiten
Während „Christoph 19“ und „Christoph 30“ nur tagsüber fliegen, ist „Christoph 26“ dank Nachtsichttechnik auch nachts im Einsatz. Zudem verfügt dieser Hubschrauber über eine Rettungswinde für schwer erreichbare Einsatzorte.

Hauptursachen für Rettungsflüge
Deutschlandweit waren 31 Prozent der Einsätze auf Unfälle zurückzuführen. Herz-Kreislauf-Notfälle machten 26 Prozent der Alarmierungen aus, gefolgt von neurologischen Notfällen (13 Prozent) und Atemnotfällen (7 Prozent).

Um die Notfallversorgung weiter zu verbessern, hat die ADAC Luftrettung eine eigene Telenotarztgesellschaft gegründet.

 

Rettungshundestaffel

35 Einsätze: Rettungshunde helfen bei Vermisstensuche

13. Februar 2025/in Niedersachsen

Johanniter-Rettungshunde suchten 2024 nach Vermissten in Niedersachsen.

HANNOVER (redu). Im Jahr 2024 wurden die Rettungshundestaffeln der Johanniter in Niedersachsen zu 35 Einsätzen gerufen. Die ehrenamtlichen Teams leisteten insgesamt 1.223 Einsatzstunden, um vermisste Personen zu finden.

Die Einsätze konzentrierten sich auf die Suche nach verirrten Kindern sowie suizidgefährdeten oder dementiell erkrankten Personen. Oft besteht für die Vermissten akute Lebensgefahr durch Unterkühlung oder fehlende Medikamente. Auch nach Katastrophen, wie Zugunglücken oder Gebäudeeinstürzen, kommen die Rettungshunde zum Einsatz.

Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit investierten die Ehrenamtlichen und ihre Hunde über 25.700 Stunden in Ausbildung und Training. Die Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Jahre und endet mit einer Prüfung nach den Standards von Johannitern, Maltesern und ASB. Danach sind alle zwei Jahre Nachprüfungen erforderlich.

Die Rettungshunde spezialisieren sich auf verschiedene Suchtechniken. Mantrailer folgen einer individuellen Geruchsspur, während Trümmer- und Flächensuchhunde größere Gebiete absuchen und durch Bellen oder Rückverweis Funde melden.

Die meisten geprüften Flächensuchteams stellte 2024 Hannover mit zehn Teams, darunter zwei für Trümmer. Südniedersachsen entsandte sieben, Osnabrück vier, Braunschweig und Oldenburg jeweils drei, Stade zwei Teams. Im Bereich Mantrailing war kein Hund aktiv geprüft.

Lutz Fricke, Fachberater Rettungswesen im Johanniter Landesverband Niedersachsen/Bremen, betont den Einsatz der Ehrenamtlichen: „Unsere Teams stehen rund um die Uhr bereit, um vermisste Personen zu finden. Ihr Engagement und die Bereitstellung ihrer Hunde sind von unschätzbarem Wert.“

Notruf

Barrierefreier Notruf: DFV hebt Bedeutung der nora-App hervor

11. Februar 2025/in Niedersachsen

Die nora-App erleichtert Notrufe für Menschen mit Hörbehinderung.

BERLIN (redu). Zum Europäischen Notruftag hebt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) die Bedeutung eines barrierefreien Zugangs zu Notrufdiensten hervor. Besonders im Fokus steht die nora-App, die Menschen mit Hörbehinderung eine direkte Notrufmöglichkeit bietet.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weist anlässlich des Europäischen Notruftages am 11. Februar auf die Wichtigkeit barrierefreier Notrufsysteme hin. „Alle Menschen in Deutschland müssen im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe erhalten können – unabhängig von persönlichen Einschränkungen“, betont DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

Ein zentrales Beispiel für einen barrierefreien Notruf ist die nora-App. Diese wurde gemeinsam mit den Feuerwehren entwickelt und ermöglicht es insbesondere gehörlosen und hörgeschädigten Menschen, Notrufe einfach und sicher abzusetzen. Die App erleichtert die Kommunikation mit der Leitstelle und sorgt für eine schnellere Reaktion der Einsatzkräfte.

Banse sieht in der nora-App einen wichtigen Schritt zu mehr Inklusion und Sicherheit: „Damit können alle Menschen in Deutschland die Hilfe erhalten, die sie benötigen – schnell und effektiv.“

Der DFV nutzt den Europäischen Notruftag, um auf bestehende Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen hinzuweisen und Lösungen für eine inklusivere Gesellschaft zu fördern. Detaillierte Informationen zum Notruf stehen unter www.feuerwehrverband.de/kampagnen/notruf bereit.

Zusätzlich wird der Brandschutz für hörgeschädigte Menschen ein zentrales Thema beim 3. Forum „Feuerwehr und Menschen mit Behinderungen“ sein, das am 22. März 2025 in Frankfurt am Main stattfindet. Im Rahmen des Forums wird ein gebärdengedolmetschter Vortrag angeboten. Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/forum-feuerwehr-und-menschen-mit-behinderung/.

Auch die Deutsche Jugendfeuerwehr setzt sich aktiv für Inklusion ein. Im Rahmen des Projekts „Eine für alle – Jugendfeuerwehr und Inklusion“, das von Aktion Mensch gefördert wird, werden Standards für gute Inklusionspraxis entwickelt. Ziel ist es, ein inklusives Selbstverständnis bereits in Kinder- und Jugendfeuerwehren zu verankern. Weitere Informationen finden sich unter jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/inklusion.

Barrierefreier Notruf: DFV hebt Bedeutung der nora-App hervor – Nora app scaled

Nora-App für Android- und Apple-Handys

Jägerdemo

Jagdgesetz in der Debatte: Proteste von Jägern und Tierschützern

30. Januar 2025/in Niedersachsen

20.000 Jäger demonstrieren – Tierschützer protestieren vor Landtag.

HANNOVER (redu). In Hannover demonstrierten rund 20.000 Jägerinnen und Jäger gegen geplante Änderungen des Landesjagdgesetzes. Gleichzeitig protestierten etwa 250 Tierschützer gegen die Einflussnahme der Jägerschaft auf die Politik.

Unter dem Motto „Jetzt geht’s ums Ganze – Jagd sichern, Natur bewahren!“ versammelten sich am Donnerstag etwa 20.000 Jägerinnen und Jäger sowie Unterstützer in Hannover. Die Demonstration zählt zu den größten politischen Versammlungen der letzten Jahre in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Breite Unterstützung aus dem ländlichen Raum

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) hatte zu der Kundgebung aufgerufen, um gegen geplante Änderungen des Landesjagdgesetzes zu protestieren. An der Seite der Jäger standen zahlreiche Gruppen aus dem ländlichen Raum sowie Jägerinnen und Jäger aus ganz Deutschland. „Niedersachsen ist ein Jägerland, das haben wir heute eindrucksvoll gezeigt“, erklärte LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Die Demonstration sollte auf die Bedeutung der Jagd für Natur- und Umweltschutz aufmerksam machen.

Zeitgleich: Tierschützer protestieren vor dem Landtag

Parallel zur Großdemonstration der Jägerschaft fand eine Gegendemonstration von Tierschützern vor dem niedersächsischen Landtag statt. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich rund 250 Menschen an dem Protest, zu dem der Wildtierschutzbund Deutschland aufgerufen hatte. Die Demonstranten kritisierten, dass Ministerin Miriam Staudte (Grüne) vor der „Jagdlobby eingeknickt“ sei und es keine Verbesserungen beim Tierschutz gebe.

Auch der Naturschutzbund NABU hatte zur Teilnahme aufgerufen und forderte eine grundlegende Überarbeitung des Jagdgesetzes. „Große Teile der aktuellen Gesetzgebung stammen noch aus der Mitte des letzten Jahrhunderts“, erklärte der NABU. Diese entsprächen weder den gesamtgesellschaftlichen Zielen für mehr Tierschutz noch dem aktuellen Stand der Forschung.

Der Landestierschutzverband warf der Landesjägerschaft vor, politischen Druck auf Entscheidungsträger auszuüben. Zudem kritisierte der Verband die rot-grüne Landesregierung dafür, von den vereinbarten Zielen im Koalitionsvertrag abzuweichen. Dies widerspreche den Grundprinzipien der Demokratie.

Gegendemonstranten Jagd

Rund 250 Gegendemonstranten und Tierschützer auf dem Weg zum Landtag. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Politische Reaktionen im Vorfeld der Demonstration

Noch vor der Demonstration hatte das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit der SPD und den regierungstragenden Fraktionen erste Zugeständnisse gemacht. Die SPD setzte sich in zentralen Streitfragen gegen die Grünen durch und nahm mehrere umstrittene Punkte aus dem Gesetzesentwurf. Die Landesjägerschaft sieht darin eine direkte Reaktion auf die angekündigte Demonstration.

Jagd als Beitrag zum Natur- und Artenschutz

Die Jäger betonten ihren Beitrag zum Naturschutz und zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Dies umfasst den Waldumbau, die Vermeidung von Wildschäden, die Kitzrettung bei der Ernte sowie die Regulierung invasiver Arten. Die Landesjägerschaft hebt hervor, dass die ehrenamtliche Arbeit von über 60.000 Mitgliedern in Niedersachsen eine unverzichtbare Rolle spielt.

Forderungen an die Politik

Die Jäger fordern nun eine verbindliche Umsetzung der politischen Zusagen. „Wir nehmen Ministerin Staudte und die SPD-Fraktion beim Wort“, so Dammann-Tamke. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Erhalt der bisherigen Regelungen zur Jagdhundeausbildung. Die Landesjägerschaft zeigt sich zwar zufrieden mit den jüngsten Anpassungen, betont jedoch, dass ein Jagdgesetz weiterhin sowohl den Anforderungen des Tierschutzes als auch der praktischen Jagdausübung gerecht werden müsse.

Die Landesjägerschaft kündigte an, den weiteren Gesetzgebungsprozess genau zu verfolgen und sich weiterhin für ihre Positionen einzusetzen.

Erste Hilfe

Wiederbelebung wird Pflichtfach in Niedersachsens Schulen

29. Januar 2025/in Niedersachsen

Landtag beschließt verbindliche Schulungen zur Wiederbelebung – DRK begrüßt die Entscheidung

HANNOVER (redu). Der Niedersächsische Landtag hat mit den Stimmen von Grünen, SPD und CDU beschlossen, Erste-Hilfe-Kenntnisse verpflichtend in den Unterricht der Sekundarstufe I aufzunehmen. Besonders die Wiederbelebung soll fester Bestandteil der schulischen Ausbildung werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Niedersachsen unterstützt diesen Schritt und bietet seine Expertise für die Umsetzung an.

Mehr Sicherheit durch frühzeitige Schulung

Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, sieht in der Entscheidung einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Überlebenschancen bei Herz-Kreislauf-Stillständen: „Wer bereits als Kind oder Jugendlicher Erste Hilfe und Wiederbelebung lernt, hat weniger Hemmungen, im Notfall zu handeln. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Menschen eine lebensbedrohliche Situation überleben.“

Das DRK setzt sich bereits seit Jahren für die Einführung einer solchen Pflichtschulung in Schulen ein. Mit den nun beschlossenen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig lernen, in Notfällen richtig zu reagieren.

Schnelles Handeln kann Leben retten

Jörg Zacharias, Leiter des Referats Erste Hilfe beim DRK Niedersachsen, betont die Bedeutung der schnellen Reaktion: „Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Die Herzdruckmassage muss sofort begonnen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fortgesetzt werden.“

Er erklärt weiter, dass neben der Herzdruckmassage auch die Beatmung eine Rolle spiele. Um Berührungsängste zu reduzieren, könnten spezielle Beatmungstücher helfen, die zwischen Helfer und Patient gelegt werden. Sollte die Scheu dennoch zu groß sein, sei auch die alleinige Herzdruckmassage effektiv und lebensrettend.

Neben den praktischen Maßnahmen wird in den Schulungen auch vermittelt, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und welche Rolle Defibrillatoren bei der Wiederbelebung spielen.

DRK bietet umfassende Unterstützung

Der DRK-Landesverband Niedersachsen verfügt über rund 650 Erste-Hilfe-Ausbilderinnen und -Ausbilder, die jährlich etwa 127.000 Menschen schulen. Neben den Kursen für Jugendliche und Erwachsene bietet das DRK auch Programme für Kinder im Kindergartenalter an, um bereits früh Berührungsängste mit dem Thema Erste Hilfe abzubauen.

Darüber hinaus engagiert sich das DRK in Schulen durch Schulsanitätsdienste, die den Schülerinnen und Schülern praktische Erfahrungen ermöglichen. Diese Initiativen sollen durch die neue gesetzliche Regelung weiter gestärkt werden.

Langfristige Wirkung erwartet

Durch die Einführung des Erste-Hilfe-Unterrichts als festen Bestandteil des Lehrplans wird erwartet, dass mehr Menschen in Notsituationen richtig reagieren. Laut DRK könnten durch die breite Vermittlung von Wiederbelebungskenntnissen die Überlebenschancen bei plötzlichen Herzstillständen erheblich steigen.

Die Einführung der verpflichtenden Schulungen wird schrittweise erfolgen. Das DRK steht bereit, um Lehrkräfte zu unterstützen und Konzepte für eine praxisnahe Vermittlung der Inhalte zu entwickeln.

Niedersachsen prüft gesetzliche Regelungen zu Einsatzkosten – Demo 14.02.2021© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Niedersachsen prüft gesetzliche Regelungen zu Einsatzkosten

14. Januar 2025/in Niedersachsen

Innenministerin Behrens fordert Konsequenzen nach Gerichtsurteil.

HANNOVER (redu). Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Veranstalter kommerzieller Hochrisikospiele können für zusätzliche Polizeieinsatzkosten zur Kasse gebeten werden. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens begrüßt das Urteil und fordert Konsequenzen von DFB und DFL.

Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass der Staat bei kommerziellen Veranstaltungen wie Hochrisikospielen zusätzliche Polizeieinsatzkosten auf die Veranstalter umlegen darf, wenn eine Eskalation der Gewalt zu erwarten ist. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußerte ihre Zustimmung zur Entscheidung und sieht darin eine klare Botschaft an Fußballverbände und Vereine.

„Dieses Urteil schafft endlich Klarheit. Es ist nun an DFB, DFL und den Vereinen, die Tragweite zu erkennen und ihre Sicherheitskonzepte zu überarbeiten“, so Behrens. Sie forderte die Fußballverbände auf, ihre bestehenden Regelungen konsequent umzusetzen und neue Maßnahmen zur Gewaltprävention in Stadien zu entwickeln.

In Niedersachsen wären Gebührenbescheide jedoch erst nach einer entsprechenden gesetzlichen Regelung möglich. Bei der anstehenden Novelle des Niedersächsischen Polizeigesetzes (NPoG) soll dieses Thema intensiv diskutiert werden. Behrens betonte, dass die Gebührenpflicht allein nicht die Lösung sei. Ihr Ziel bleibe, die Gewalt in Stadien durch präventive Maßnahmen und Zusammenarbeit mit Vereinen und Polizei zu verhindern.

Sollten sich die Zustände in den Stadien nicht nachhaltig verbessern, schließt Behrens die Erhebung von Gebühren nicht aus. Sie erwartet von den Fußballverbänden konkrete Vorschläge und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit.

Daniela Behrens

Jahreswechsel in Niedersachsen: Weniger Einsätze, aber Angriffe auf Einsatzkräfte

2. Januar 2025/in Niedersachsen

Angriffe auf Polizei und Feuerwehr trotz Rückgang der Einsätze – Konsequenzen gefordert

HANNOVER (redu). Der Jahreswechsel 2024/2025 verlief in Niedersachsen weitestgehend friedlich. Mit 1527 Einsätzen registrierte die Polizei deutlich weniger Vorfälle als im Vorjahr (2757 Einsätze). Dies führte auch zu einem Rückgang von Zwangsmaßnahmen, darunter nur neun Festnahmen (Vorjahr: 26). Dennoch prägten Angriffe auf Einsatzkräfte und Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben die Silvesternacht.

Rückgang der Einsätze durch gute Vorbereitung

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hob die gründlichen Vorbereitungen der Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste hervor. „Die Waffenverbotszonen und die stringente Kontrolle ihrer Einhaltung haben sich bewährt“, so Behrens. Sie dankte den rund 2093 eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihren engagierten Einsatz und betonte: „Nur weil es sie gibt, können wir so sicher leben.“

Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Überwachung der Feuerwerksverbotszonen, insbesondere in der hannoverschen Innenstadt. Auf dem Steintorplatz, wo weniger Personen als im Vorjahr anwesend waren, kam es trotzdem zum Abbrennen von Pyrotechnik. Insgesamt wurden 55 Ermittlungsverfahren wegen Missachtung der Verbotszonen eingeleitet.

Angriffe auf Einsatzkräfte – klare Konsequenzen gefordert

Trotz des insgesamt friedlichen Verlaufs wurden in der Silvesternacht Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten aus Menschenmengen heraus mit Raketen und Böllern attackiert. 16 Polizisten wurden leicht verletzt, davon zehn durch Gewalttaten. Zudem verzeichnete die Feuerwehr zwei Verletzte, wobei eine Verletzung ebenfalls auf eine Gewalttat zurückzuführen ist.

„Wer Einsatzkräfte angreift, greift uns alle an“, erklärte Ministerin Behrens und forderte konsequente Bestrafung der Täter. Dank des entschiedenen Eingreifens der Polizei konnten viele Tatverdächtige identifiziert werden.

Verstöße und Ermittlungen

Landesweit leitete die Polizei 619 Strafverfahren ein, darunter wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Branddelikten. Im Vergleich zum Vorjahr (704 Verfahren) verzeichneten die Behörden auch hier einen Rückgang.

Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern führte wiederholt zu gefährlichen Situationen. Trotz der Vorfälle blieb es bei leichten Verletzungen, wie Knalltraumata, ohne schwere Folgen.

Stephan Weil© Bernd Günther

Neujahrsansprache der Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil

1. Januar 2025/in Niedersachsen

Neujahrsgruß: Gemeinsam ins Jahr 2025 – Herausforderungen meistern

Hannover (red). Neujahrsansprache unseres Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil: 

Liebe Niedersächsinnen, liebe Niedersachsen,

ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr 2025. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Glück und viel Erfolg bei allem, was Sie sich vornehmen. Und ich wünsche uns gemeinsam, dass wir viele anstehende Aufgaben engagiert und beherzt angehen und dann am Ende auch gemeinsam schaffen. Hauptsache, das Neue Jahr wird besser als das alte gewesen ist – werden jetzt manche von Ihnen sagen. Und es stimmt, das Jahr 2024 hat uns viele Herausforderungen und Probleme bereitet.

Es ging schon los mit Sorgen bei uns in Niedersachsen. Heute vor einem Jahr hielt uns das große Hochwasser in Atem, das weite Teile unseres Landes betroffen hat. Und das Jahr ging zu Ende mit Sorgen in Niedersachsen vor allem rings um Volkswagen. Aber am Ende dann vor allem auch nach dem furchtbaren Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg, der uns alle erschüttert hat. Auch dazwischen gab es viele andere schlecht Nachrichten – von den andauernden grausamen Kriegen im Nahen Osten und der Ukraine bis zu schlechten Botschaften aus der deutschen Wirtschaft.

Nein, das Jahr 2024 wird auch nicht zu meinen Lieblingsjahren gehören. Es hat einmal mehr sehr klar gezeigt, dass wir in einer Periode tiefgreifender Umbrüche sind. Aber wenn man genau hinschaut, dann hat auch das abgelaufene Jahr vieles gehabt, was wir gut mitnehmen können ins neue Jahr. Denken Sie noch einmal zurück an das Hochwasser, das konnte am Ende erfolgreich bewältigt werden durch einen riesigen Kraftakt von über 140 000 vorwiegend ehrenamtlich engagierten Menschen aus der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen. Und dank der wirklich spontanen, großen Hilfsbereitschaft unzähliger Bürgerinnen und Bürger. Das war ein Beispiel dafür, wozu unsere Gesellschaft imstande ist, wenn wir zusammenhalten.

Denken Sie daran, dass die deutsche Wirtschaft nach wie vor die drittgrößte in der Welt ist. Wir haben in Niedersachsen zum Beispiel nach wie vor eine Zahl von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen auf einem Rekordniveau, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Wenn wir es jetzt schaffen, die bestehenden Wachstumsbremsen schnell zu lösen, dann werden wir auch wieder gute Nachrichten von unseren Unternehmen hören – davon bin ich überzeugt.

Oder ein drittes Beispiel, das mir besonders wichtig ist: Im Frühjahr haben wir 75 Jahre Grundgesetz und Bundesrepublik feiern können. Die Zwischenbilanz war beeindruckend. Ein Dreivierteljahrhundert Frieden, ein Dreivierteljahrhundert persönliche und politische Freiheit, stetig wachsender Wohlstand und alles in allem auch immer wieder eine Gesellschaft, die sich bemüht, anständig miteinander umzugehen. Natürlich ist unsere Demokratie nicht perfekt und nicht fehlerfrei, aber sie ist es wert, dass wir uns für sie einsetzen und sie verteidigen. Schauen wir einmal in andere Teile der Welt, dann sehen wir, was wir an unserer Demokratie und an unserem Rechtsstaat haben.

Liebe Niedersächsinnen, liebe Niedersachsen,

auch das Jahr 2025 wird nicht problemfrei werden, das wissen wir alle. Aber zu einem guten Teil haben wir es auch selbst in der Hand, wie wir damit umgehen.

Ich wünsche mir für uns vor allem dreierlei:

Dass wir die anstehenden Probleme klar benennen und angehen, und das auch mit dem gebotenen Selbstbewusstsein und der notwendigen Zuversicht tun.

Dass wir es zweitens gemeinsam angehen, wo immer das möglich ist, auch wenn es schwierig erscheinen mag. Ein gutes Beispiel ist die am Ende eben doch noch gelungene Tarifeinigung bei Volkswagen.

Und drittens, dass wir dabei immer und überall auch unsere Demokratie stärken und schützen. Wie Sie wissen, sind in wenigen Wochen vorgezogene Bundestagswahlen, das ist dafür eine gute Gelegenheit. Meine herzliche Bitte an Sie alle ist: Gehen Sie zur Wahl, machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, neues Jahr 2025. Und ich wünsche uns gemeinsam, dass wir es schaffen, aus diesem Jahr das Beste zu machen, wo immer wir das tun können.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, machen Sie es gut.

Jahreswechsel

BG-PRESS.de wünscht allen einen friedvollen und gesunden Jahreswechsel

30. Dezember 2024/in Region Hannover, Hannover, Niedersachsen

Kommt gut und gesund ins Neue Jahr 2025

Hannover (red). Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr klingt aus, und wir vom BG-PRESS.de – Team möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei euch allen zu bedanken. Eure Treue, euer Interesse und eure Unterstützung motivieren uns täglich, die besten und relevantesten Nachrichten für euch zu liefern.

Ein besonderes Dankeschön geht auch an die vielen Pressestellen und Pressesprecherinnen und -sprecher, die uns durch ihre gute Zusammenarbeit stets tatkräftig in diesem Jahr unterstützt haben. Nur so können wir zeitnah und neutral über das Geschehen in unserer Region berichten.

Danke an alle, die in der Silvesternacht Dienst haben

Besonders am Herzen liegt uns ein Gruß an all jene, die in der Silvesternacht arbeiten, um unsere Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten: Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Krankenhauspersonal, Pflegerinnen und Pfleger. Ihr seid die wahren Heldinnen und Helden dieser Nacht, und euer Einsatz verdient größten Respekt. An dieser Stelle möchten wir auch alle Leserinnen und Leser darum bitten, den Einsatzkräften mit dem gebotenen Respekt zu begegnen und sie bei ihrer Arbeit nicht zu behindern. Bitte haltet Abstand zu Einsatzstellen und ermöglicht Ihnen reibungslose Abläufe. Stellt an diesen Stellen möglichst die Nutzung von Feuerwerkskörpern ein, um keine zusätzliche Gefahr zu erzeugen.

Vorsichtiger Umgang mit Feuerwerk

Zudem appellieren wir an einen vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk und Böllern, besonders im Hinblick auf mögliche Sturmlagen oder starken Wind, die in dieser Silvesternacht auftreten könnten. Die Wetterdienste warnen in Norddeutschland davor, dass sich in den Nachtstunden zum Jahreswechsel Windböen von 70-80 km/h bilden können. Hierbei können Feuerwerkskörper unkontrolliert in andere Richtungen abgetrieben und Menschen verletzt oder Brände verursacht werden. Sicherheit geht vor – sowohl für euch selbst als auch für andere!

Wir wünschen euch allen einen gelungenen Jahreswechsel und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2025. Bleibt uns treu – wir freuen uns darauf, euch auch im neuen Jahr mit spannenden Nachrichten und Reportagen zu begleiten!

Eure Redaktion von BG-PRESS.de

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