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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

MTFEx2025 in Celle

NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften

20. September 2025/in Niedersachsen

Über 130 Einsatzkräfte und 85 Darsteller bei Großübung.

CELLE (redu/bg) – Mit einer groß angelegten Übung hat das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) am 20. September den Ernstfall trainiert. Mehr als 130 Einsatzkräfte, unterstützt von Verletztendarstellern und Übungsleitungen, probten unter realistischen Bedingungen den koordinierten Katastrophenschutz.

Mehr als 130 Einsatzkräfte mit 29 Fahrzeugen waren im Einsatz. Unterstützt wurden sie von 85 Verletztendarstellern, die für realistische Szenarien sorgten.

Zum Einsatz kamen unter anderem Krankentransportwagen Typ B für den Zivilschutz sowie Gerätewagen Sanität. Die Übung legte den Schwerpunkt auf die medizinische Versorgung, den Transport von Verletzten und die logistische Koordination.

In der Übungsleitung, Logistik und Technik wirkten rund 90 Personen mit. Dabei handelte es sich sowohl um ehrenamtliche Kräfte als auch um hauptamtliches Personal des NLBK. Zusätzlich bereiteten 32 Ehrenamtliche die Verletztendarsteller in der Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung vor.

Vor dem Hintergrund der angespannten Lage in Europa wird das regelmäßige Üben unter möglichst realen Bedingungen zu einem wichtigen Bestandteil des Zivilschutzes und dient dem Schutz der Bevölkerung. Dieses gilt natürlich auch für Katastrophenfälle und große Schadenslagen. Besonders bei den sechs in Niedersachsen vorgehaltenen Medizinischen Task Forces (MTF) ist dies entscheidend. Mit ihren standardisierten Abläufen und Spezialfahrzeugen müssen im Ernstfall alle Handgriffe sitzen.

Das Personal der MTF, überwiegend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, kommt von allen am Katastrophenschutz beteiligten Hilfsorganisationen. Vor Ort arbeiten sie Hand in Hand zusammen.

Das NLBK mit Sitz in Celle ist für die landesweite Ausbildung im Brand- und Katastrophenschutz verantwortlich. Mit regelmäßigen Übungen stellt die Behörde sicher, dass Einsatzkräfte auf komplexe Lagen vorbereitet sind und im Ernstfall schnell und abgestimmt reagieren können.

  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342205
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • MTFEx2025 in Celle
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342209
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342216
    Bundeswehrunterstützung bei der Übung MTFEx2025 in Celle durch einen Rettungshubschrauber © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342169
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342179
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342187
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342192
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342194
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342197
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342198
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342202
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther
  • NLBK probt Ernstfall mit zahlreichen Einsatzkräften – BGPress 1342181
    Teileinheiten der Medizinischen Task Force 10 und 8 des Zivilschutzes üben auf dem Gelände des NLBK in Celle-Scheuen eine Großschadenslage. © Bernd Günther

 

Spezialeinheit LKA

50 Jahre Spezialeinheiten des LKA Niedersachsen

9. August 2025/in Niedersachsen

Innenministerin Behrens würdigt Arbeit von SEK und MEK in Oldenburg.

HANNOVER / OLDENBURG (redu) – Seit 50 Jahren sichern die Spezialeinheiten des Landeskriminalamts Niedersachsen besonders gefährliche Einsatzlagen. Zum Jubiläum besuchte Innenministerin Daniela Behrens in Oldenburg das SEK, das eine Übung zu hybriden Bedrohungen vorführte.

Die Spezialeinheiten des Landeskriminalamts Niedersachsen, das Spezialeinsatzkommando (SEK) und das Mobile Einsatzkommando (MEK), feiern ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums besuchte Innenministerin Daniela Behrens am 7. August 2025 die Einsatzkräfte auf dem Gelände der Polizeiakademie in Oldenburg.

Nach der Begrüßung durch LKA-Vizepräsidentin Christine Reinert und SEK-Leiter Mauritius Fahrbach erhielt Behrens eine Einführung in eine realitätsnahe Trainingssequenz. Das SEK simulierte einen kombinierten Zugriff unter Einsatz moderner Technik, spezialisierter Kräfte und eines gepanzerten Fahrzeugs. Der Schwerpunkt lag auf „hybriden Bedrohungen“ – einem Einsatzfeld, das angesichts internationaler Krisen, gezielter Desinformation und terroristischer Gefahren an Bedeutung gewinnt.

Reinert würdigte den langjährigen Einsatz der Spezialeinheiten: Hinter der Routine stehe der Mut und das Verantwortungsgefühl der Einsatzkräfte, die oft unter Gefährdung ihres eigenen Lebens handelten. Behrens betonte die Professionalität und Anpassungsfähigkeit der Spezialeinsatzkräfte, die für die Sicherheit Niedersachsens unverzichtbar seien.

SEK und MEK kommen bei besonders gefährlichen Einsätzen zum Einsatz, etwa bei Geiselnahmen, Amok- und Terrorlagen oder Festnahmen im Bereich der organisierten Kriminalität. Zudem übernehmen die MEK verdeckte Aufklärung und Gefahrenabwehr. Niedersachsen verfügt über zwei MEK, eines davon mit Schwerpunkt Personenschutz.

Katastrophenschutz Einsatzfahrzeuge des DRK

Katastrophenschutz unter Druck: Länder fordern höhere Mittel

3. Juli 2025/in Niedersachsen

Niedersachsen: Landkreise und DRK fordern bessere Ausstattung für Schutz und Vorsorge.

HANNOVER (redu). Die Landkreise in Niedersachsen und der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes schlagen Alarm: Sie fordern vom Land deutlich mehr finanzielle Unterstützung für den Katastrophenschutz. Die aktuellen Mittel reichten nicht aus, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Katastrophenschutz in Niedersachsen steht nach Einschätzung der Landkreise und des DRK-Landesverbands vor einer kritischen finanziellen Lage. In einer gemeinsamen Erklärung fordern beide Akteure vom Land Niedersachsen eine deutliche Aufstockung der Mittel, insbesondere zur Deckung laufender Kosten und zur Sicherung der Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten.

Der DRK-Landesgeschäftsführer Dr. Ralf Selbach bezeichnete die Situation als dramatisch. Die Hilfsorganisationen müssten den Großteil der Ausgaben für Ausbildung, Fahrzeuge und Material aus eigenen Mitteln finanzieren. Gleichzeitig seien die laufenden Betriebskosten wie Treibstoffe, Mieten und Energie in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Zuweisungen des Landes seien jedoch seit längerer Zeit nicht angepasst worden. Diese Diskrepanz gefährde die Einsatzfähigkeit der ehrenamtlich getragenen Strukturen.

Katastrophenschutz unter Druck: Länder fordern höhere Mittel – BGPress 1036204

Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes versorgen „Verletzte“ bei der Übung an der Einsatzstelle © Bernd Günther

Auch Dr. Joachim Schwind, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Niedersächsischen Landkreistages, kritisiert die unzureichende Finanzierung. Landkreise und die Region Hannover müssten bereits heute deutlich höhere Beträge aufwenden, als sie vom Land erstattet bekommen. Für das Jahr 2025 liege der Landesanteil bei nicht einmal 70 Cent pro Einwohner. In der Realität gebe es Landkreise, deren tatsächliche Ausgaben das Sechsfache dieser Summe betragen würden. Vor dem Hintergrund zunehmender Sicherheitsrisiken sei eine finanzielle Neuausrichtung unumgänglich.

Selbach und Schwind, die beide seit 2017 auch dem niedersächsischen Landesbeirat Katastrophenschutz als stellvertretende Vorsitzende angehören, verweisen auf steigende Anforderungen: Naturkatastrophen, Pandemien, terroristische Bedrohungen und auch militärische Konflikte hätten die Bedeutung eines leistungsfähigen Katastrophenschutzes deutlich erhöht. Die Bevölkerung erwarte, dass die Behörden und Organisationen mit besonderen Aufgaben angemessen vorbereitet seien. Die sogenannte Zeitenwende dürfe sich nicht auf militärische Aspekte beschränken, sondern müsse auch zivile Schutzstrukturen erfassen.

Im Fokus der Forderungen steht die vollständige Umsetzung einer Landtagsentschließung vom 25. September 2024. Diese sieht unter anderem vor, auch konsumtive Kosten der Katastrophenschutzeinheiten – also laufende Betriebs- und Instandhaltungskosten – zu fördern. Zudem verlangen die Landkreise und das DRK eine Fortführung des im Jahr 2022 beschlossenen Ad-hoc-Finanzpakets über das Jahr 2026 hinaus. Dieses sei zwar ein erster Schritt gewesen, reiche jedoch nicht aus, um die strukturelle Unterfinanzierung zu beheben.

Kritik äußern Selbach und Schwind auch an der fehlenden Koordination mit dem Bund. Trotz der anerkannten Rolle des Katastrophenschutzes als Teil der zivilen Verteidigung gebe es bis heute kein abgestimmtes Maßnahmenpaket von Bund und Ländern. Zwar hätten die Länder über den Bundesrat Forderungen an den Bund gestellt, im Fokus stehe jedoch das Land Niedersachsen selbst.

Abschließend appellieren beide an die Landesregierung, im kommenden Landeshaushalt 2026 spürbare Verbesserungen einzuplanen. Auch im Rahmen des angekündigten Investitions-Sondervermögens solle ein Schwerpunkt auf den Ausbau der Katastrophenschutz-Infrastruktur gelegt werden. Nur so könne die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten und die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden.

Vorstellung Jahresbilanz 2024 im Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst in Niedersachsen

Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt

2. Juli 2025/in Niedersachsen

Ministerin Behrens betont Bedeutung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit für den Brandschutz.

HANNOVER (redu). Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens hat die Jahresbilanz 2024 für Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt. Die Mitgliederzahlen der Feuerwehren stiegen erneut deutlich, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Mit 31.635 Kindern und Jugendlichen verzeichneten die niedersächsischen Nachwuchsabteilungen im Jahr 2024 einen Zuwachs von 442 Mitgliedern. Insgesamt engagieren sich damit landesweit junge Menschen in 1.920 Jugendfeuerwehren, von denen 43 neu gegründet wurden. Diese Entwicklung wertete Behrens als deutliches Zeichen für die Attraktivität des Ehrenamts und als Investition in den künftigen Brandschutz. Besonders betont wurde der wachsende Anteil von Mädchen in den Nachwuchsabteilungen.

Innenministerin Behrens erklärte: „Die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Menschen in Niedersachsen im Brand- und Katastrophenschutz sowie im Rettungsdienst ist herausragend. Und es freut mich sehr, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehren so einen hohen Zuwachs haben. Denn diese Mädchen und Jungen sichern die Zukunft des flächendeckenden Brandschutzes in Niedersachsen.“

Zur weiteren Stärkung des Ehrenamts beschloss die Landesregierung, dass Jugendleiterinnen und Jugendleiter für ihre Tätigkeit künftig von ihren Arbeitgebern freigestellt werden können. Diese Regelung soll die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement verbessern und Anerkennung für den zeitintensiven Einsatz schaffen.

Neben personellen Entwicklungen spielt auch die technische Ausstattung eine zentrale Rolle im Brandschutz. Ein zentrales Projekt im Jahr 2024 war die Eröffnung der neuen Lehrleitstelle in Celle-Scheuen. Die Ausbildungsstätte wurde mit einem Investitionsvolumen von 9,2 Millionen Euro realisiert und bietet moderne Bedingungen für realitätsnahe Übungen. Leitstellenpersonal kann dort unter simulierten Einsatzbedingungen geschult werden, um auf ein wachsendes Notrufaufkommen, häufigere Unwetterlagen und mögliche Katastrophen besser vorbereitet zu sein.

Die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel spiegeln sich bereits in konkreten Einsätzen wider. So war das Jahreswechsel-Hochwasser 2023/2024 laut Behrens ein eindrückliches Beispiel für die Belastungen im Katastrophenschutz. Über 55.000 Einsatzkräfte waren unter teils extremen Bedingungen im Einsatz. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz stiftete die Landesregierung die Hochwasser-Ehrennadel 2023, die an die 49 unteren Katastrophenschutzbehörden zur Verteilung übergeben wurde.

Um die Einsatzfähigkeit aufrechtzuerhalten, investierte das Land umfangreich in Technik und Fahrzeuge. Dazu zählen unter anderem 13 neue Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz, vier Hochleistungsfördersysteme, vier Abrollbehälter für die Vegetationsbrandbekämpfung sowie acht sogenannte Führungszüge Land. Diese sollen die Koordination von Einsätzen unterstützen. Zusätzlich wurden mobile Hochwasserschutzsysteme, Sandsackfüllmaschinen, Zubehör sowie leistungsstarke Pumpen beschafft. Insgesamt beliefen sich die Investitionen in den Hochwasserschutz auf über 15 Millionen Euro.

Auch auf kommunaler Ebene wurden Investitionen gefördert: 33 finanzschwache Landkreise, Städte und Gemeinden erhielten im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs insgesamt 22,8 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung der Feuerwehrinfrastruktur. Damit sollen moderne Unterkünfte, Gerätehäuser und Ausstattungen ermöglicht werden.

Im Bereich des Rettungsdienstes wurde 2024 die Telenotfallmedizin weiter ausgebaut. Seit dem 1. Februar ist in Ems-Vechte ein zweiter Standort für Telenotärzte im 24/7-Betrieb aktiv. Die Zusammenarbeit mit dem bereits bestehenden Standort in Goslar wird nun erprobt. Ziel ist ein flächendeckendes Netz von Telenotarzt-Standorten, um die Versorgung auch in ländlichen Regionen zu verbessern. Der Landtag hatte dazu im Mai 2023 den Grundstein gelegt.

Ministerin Behrens forderte abschließend eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des Zivilschutzes. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Extremwetterereignisse sei ein zukunftsfester Katastrophenschutz nur mit nachhaltiger Unterstützung auf Bundesebene zu leisten.

  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328177
    Innenministerin Daniela Behrens und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg stellten heute die Jahresbilanz Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst 2024 der Presse vor. © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328185
    Innenministerin Daniela Behrens und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg stellten heute die Jahresbilanz Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst 2024 der Presse vor. © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328196
    Innenministerin Daniela Behrens und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg lassen sich die neu Abfüllanlage für Trinkwasserbeutel erklären © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328211
    Landesbranddirektor Dieter Rohrberg präsentiert stolz das Ergebnis der neuen und derzeit einzigartigen Trinkwasserbeutel-Abfüllanlage in Niedersachsen. © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328212
    Bis zu 1.600 Trinkwasserbeutel mit je 500ml kann die neue Anlage mobil herstellen. © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328229
    Innenministerin Daniela Behrens mit dem Bedienpersonal der Feuerwehr für die neuen Container für. Vegetationsbrandbekämpfung © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328232
    Mit vier Personen läßt sich der Betrieb der neuen Trinkwasserbeutel-Abfüllanlage betreiben. © Bernd Günther
  • Jahresbilanz 2024 für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst vorgestellt – BGPress 1328236
    Die fertigen Beutel mit Trinkwasser mit je 500ml, die auch in anderen Größen abgefüllt werden können, werden von den beiden Mitarbeiterinnen des Landesamtes vorgeführt. © Bernd Günther
  • Vorstellung Jahresbilanz 2024 im Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst in Niedersachsen
    Innenministerin Daniela Behrens und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg zogen für das Jahr 2024 eine positive Bilanz. © Bernd Günther
Bahnsteig

Bahn-Neubau Hannover-Hamburg sorgt für Widerstand

29. Juni 2025/in Niedersachsen

Land kritisiert Pläne der Bahn für neue Trasse ohne Rückhalt vor Ort.

HANNOVER (redu). Die Deutsche Bahn hält an der geplanten Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg fest. Niedersachsen lehnt diese Pläne entschieden ab und setzt weiterhin auf das Alpha-E-Konzept, das auf den Ausbau bestehender Strecken setzt.

Die Deutsche Bahn hat Ergebnisse ihrer Vorplanung für eine neue Bahntrasse zwischen Hannover und Hamburg vorgelegt. Entgegen früherer Vereinbarungen mit Niedersachsen will das Unternehmen eine Neubaustrecke bauen, die nicht an bestehende Verkehrswege angebunden ist. Die Landesregierung Niedersachsen kritisiert die Entscheidung scharf.

Das Land verweist auf das Alpha-E-Konzept, das gemeinsam mit der Region in einem Dialogprozess entwickelt wurde. Dieses sieht vor, vorhandene Strecken auszubauen, statt neue Trassen durch Landschaften zu schlagen. Das Konzept gilt als wirtschaftlich tragfähiger und wurde politisch breit unterstützt.

Nach Ansicht Niedersachsens bringt die neue Trasse der Region keinen Nutzen. Die Planungen der Bahn sehen keine neuen Bahnhöfe oder Fernverkehrsanschlüsse vor. Der Güterverkehr auf bestehenden Strecken würde zunehmen, ohne dass ausreichender Lärmschutz gewährleistet ist.

Zudem sei die Situation am Hamburger Bahnknoten nicht berücksichtigt. Dieser ist bereits stark belastet. Für den neuen Streckenabschnitt gibt es keinen belastbaren Zeitplan. Lediglich die Aussage, dass ein Ausbau bestehender Strecken 20 Jahre länger dauern würde als der Neubau, wurde von der Bahn genannt.

Die Landesregierung befürchtet, dass viel Zeit und Geld in Planungen fließt, ohne dass Reisende in absehbarer Zeit Verbesserungen spüren. Niedersachsen betont, dass in den vergangenen Jahren zu wenig in den Erhalt des Netzes investiert wurde. Das Land sieht nun in der Generalsanierung des Netzes eine Chance, den Ausbau zwischen Hannover und Hamburg sinnvoll einzubetten.

Der Schwerpunkt solle auf einem realistischen und bezahlbaren Ausbau liegen. Dazu zählen Sanierung, Erhalt bestehender Infrastruktur und ein besserer Lärmschutz. Niedersachsen kündigt an, erneut Gespräche mit dem Bund und der Deutschen Bahn zu führen, um eine zukunftsfähige Lösung für die Region und die Wirtschaft zu erreichen.

Hitzefrei Niedersachsen an Schulen

Niedersachsen erweitert Hitzefrei-Regelungen an Schulen

28. Juni 2025/in Niedersachsen

Kultusministerium passt Regeln an steigende Temperaturen an.

HANNOVER (redu). Schulen in Niedersachsen dürfen ab sofort auch für ältere Jahrgänge hitzefrei geben. Das Kultusministerium reagiert damit auf häufiger auftretende Hitzeperioden und Anregungen aus Schulen und von Schülervertretern.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat die bisherigen Hitzefrei-Regelungen angepasst. Ab sofort können Schulleitungen auch für die Sekundarstufe II sowie für vollzeitschulische Bildungsgänge an berufsbildenden Schulen Hitzefrei anordnen. Zuvor war dies nur für Grundschulen und den Sekundarbereich I möglich.

Entscheidend für die Anordnung ist weiterhin die Temperatur in den Klassenräumen und die Einschätzung der Schulleitung vor Ort. Eine verbindliche Außentemperatur als Grenzwert gibt es nicht. Kultusministerin Julia Willie Hamburg betonte, dass der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten Vorrang habe. Schulen könnten auch prüfen, ob Distanzunterricht oder selbstorganisiertes Lernen eine Alternative zum Präsenzunterricht darstellt.

Für Bildungsgänge an berufsbildenden Schulen, die zu einem Berufsabschluss führen, soll der Unterricht bei zu großer Hitze als Distanzunterricht fortgesetzt werden. Nach fünf Unterrichtsstunden kann dort ebenfalls hitzefrei gegeben werden. Für diese Bereiche wurde ein Anhörungsverfahren gestartet, bis dahin können Schulen die Regelungen freiwillig anwenden.

Hintergrund der Entscheidung sind häufiger auftretende Hitzeperioden im Sommer. Mit der Anpassung will das Ministerium auch Anregungen des Landesschülerrats aufnehmen und den Handlungsspielraum der Schulen erweitern.

Vorabinfo Gewitter

Unwettergefahr durch Gewitter in Niedersachsen angekündigt

26. Juni 2025/in Niedersachsen

DWD gibt Vorabinformation zu schweren Gewittern mit Sturm, Hagel und Starkregen.

OFFENBACH (redu). Für Donnerstagnachmittag kündigt der Deutsche Wetterdienst starke Gewitter mit Unwetterpotential an. Die Warnung betrifft den Zeitraum von 15 bis 18 Uhr und weist auf mögliche Schäden durch Sturm und Starkregen hin.

Am Donnerstag, dem 26. Juni 2025, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Gewittern mit örtlich begrenzten Unwetterereignissen. Die Vorabinformation gilt für den Zeitraum zwischen 15:00 und 18:00 Uhr. Es besteht die Möglichkeit orkanartiger Böen, starkem Regen und Hagel.

Demnach können lokal Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 110 Kilometern pro Stunde auftreten. Zusätzlich wird mit heftigem Starkregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie Hagelkörnern mit einem Durchmesser von rund zwei Zentimetern gerechnet.

Die größte Gefahr geht laut DWD von den starken Windböen aus. Wegen der voll belaubten Bäume besteht eine erhöhte Gefahr von Ast- oder Baumbruch. Dies kann zu Verkehrsbehinderungen oder Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden führen.

Die Mitteilung des Wetterdienstes ist eine Vorabinformation. Sie dient der frühzeitigen Vorbereitung auf mögliche Gefahren. Genauere Angaben zu betroffenen Regionen oder Zeitpunkten werden erst mit einer amtlichen Warnung veröffentlicht. Der DWD bittet darum, die weiteren Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen.

Hilfestellungen zur Vorbereitung auf Gewitterlagen bietet der Wetterdienst online unter www.dwd.de/handlungsempfehlungen-vorabinformation.

 

Jugendkriminalität

Jugendkriminalität sinkt, Gewalt unter jungen Menschen nimmt zu

25. Juni 2025/in Niedersachsen

LKA Niedersachsen veröffentlicht Jahresbericht zu Jugend und Kriminalität.

HANNOVER (redu). Der Jahresbericht 2024 des Landeskriminalamts Niedersachsen zeigt: Jugendkriminalität geht insgesamt zurück. Gleichzeitig nehmen Gewaltstraftaten unter jungen Menschen und die Zahl junger Opfer deutlich zu.

Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat seinen Jahresbericht 2024 unter dem Titel „Junge Menschen – Delinquenz, Gefährdung, Prävention“ vorgestellt. Er dokumentiert Entwicklungen in der Jugendkriminalität und benennt zentrale Herausforderungen. Während die Zahl junger Tatverdächtiger insgesamt gesunken ist, zeigt sich bei Gewaltdelikten eine gegenteilige Tendenz. Auch die Zahl junger Menschen, die Opfer von Straftaten wurden, hat deutlich zugenommen.

Die Gesamtzahl der ermittelten jungen Tatverdächtigen unter 21 Jahren lag bei 47.325. Das entspricht einem Rückgang von 4,93 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei Eigentumsdelikten, etwa Diebstahl oder Sachbeschädigung, ist ein deutlicher Rückgang zu beobachten. Bei Diebstahlsdelikten ging die Zahl junger Tatverdächtiger um 15,44 Prozent zurück.

Im Gegensatz dazu stieg die Zahl junger Tatverdächtiger bei Rohheitsdelikten, zu denen insbesondere Körperverletzungen zählen, um 3,52 Prozent. Die Anzahl junger Tatverdächtiger bei Körperverletzungsdelikten nahm um 2,43 Prozent zu. Damit bleiben Gewaltstraftaten ein zentraler Handlungsbereich der Jugendkriminalität.

Bei Raubdelikten, die ebenfalls zu den Rohheitsdelikten zählen, verzeichnete das LKA im Gegensatz zu den Vorjahren einen Rückgang. Die Zahl tatverdächtiger Kinder sank um 19,80 Prozent, bei Jugendlichen um 13,29 Prozent und bei Heranwachsenden um 11,54 Prozent. Dennoch agierten bei Raubtaten 75 Prozent der jungen Tatverdächtigen nicht allein.

Ein erheblicher Rückgang ist auch bei den registrierten Drogendelikten zu verzeichnen. Seit der Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 wurden 43,13 Prozent weniger Fälle bei jungen Menschen erfasst. Dennoch gewinnen synthetische Substanzen wie Methamphetamin und neue psychoaktive Stoffe an Bedeutung.

Die Zahl junger Opfer von Straftaten erreichte 2024 mit 34.535 registrierten Personen einen neuen Höchststand. Dies entspricht einem Anstieg um 9,49 Prozent. Besonders betroffen war die Altersgruppe der Kinder mit einem Zuwachs von 13,44 Prozent. Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung waren 83,12 Prozent der jungen Opfer weiblich. Bei Rohheitsdelikten dominieren hingegen männliche Opfer mit einem Anteil von 63,52 Prozent.

Das LKA betont die Bedeutung gezielter Präventionsarbeit. Dabei rücken wissenschaftlich fundierte, evaluierte Maßnahmen zunehmend in den Fokus. Ziel ist es, mit wirksamen Programmen kriminellen Karrieren junger Menschen vorzubeugen. Eine Übersicht über laufende und geplante Projekte ist auf der Website des LKA Niedersachsen abrufbar.

Artenschutzpreis

ZAP! 2025: Auszeichnung für Artenschutz-Projekte

19. Juni 2025/in Niedersachsen

Über 1.000 Schüler in Niedersachsen setzen sich kreativ für Ökosysteme ein.

HANNOVER (redu). Beim landesweiten Schulwettbewerb ZAP! 2025 wurden am Donnerstag im Erlebnis-Zoo Hannover die besten Beiträge zum Thema Artenschutz prämiert. Rund 300 Schülerinnen und Schüler versammelten sich zu einem Aktionstag mit Preisverleihung. Insgesamt beteiligten sich mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Niedersachsen.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Dynamische Stabilität: Ökosysteme vor der Haustür und weltweit“. Ziel war es, das Bewusstsein für biologische Vielfalt und die Bedeutung funktionierender Ökosysteme zu stärken. Die jungen Teilnehmenden setzten sich unter anderem mit Teichen, Mooren, Hecken, Streuobstwiesen und anderen Lebensräumen auseinander – nicht nur im Rahmen des Biologieunterrichts, sondern auch mit kreativen, fächerübergreifenden Ansätzen.

Im Vorfeld der Preisverleihung arbeiteten die Klassen in über 1.000 Unterrichtsstunden an ihren Projekten. Die Ergebnisse reichten von gebastelten Modellen und Zeichnungen über Filme bis hin zu selbstgebauten Ökosystemen.

„Funktionierende, dynamisch-stabile Ökosysteme sind unsere Lebensgrundlage“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Der ZAP!-Wettbewerb solle junge Menschen befähigen, diese Systeme zu verstehen und deren Schutz aktiv mitzugestalten.

Moderiert wurde die Veranstaltung von André Gatzke, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“. Er verkündete die Gewinner in vier Alterskategorien. Den ersten Preis (je 1.000 Euro) erhielten: die Klasse 3/4 der Grundschule Beuthener Straße, die Klasse 6 der St. Ursula Schule Hannover, die FreiDay-Projektgruppe der Albert Schweitzer Hauptschule Vechelde sowie die Klasse 12 der Kämmer International Bilingual School.

Zweite Preise (je 500 Euro) gingen unter anderem an die Natur-AG der Grundschule Garbsen-Mitte und die Garten-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums Hameln. Dritte Preise (je 250 Euro) erhielten unter anderem Schülergruppen aus Braunlage, Stöcken und Meinersen. Zusätzlich wurden zwei Sonderpreise für besonderes Engagement im Peer Learning und aktiven Artenschutz vergeben.

Staatssekretär Marco Hartrich vom Niedersächsischen Kultusministerium hob das Engagement der Teilnehmenden hervor: „Mich begeistert, mit welchem Ideenreichtum die Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge gestalten. Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist ein Gewinn – unabhängig vom Ergebnis.“

Am Rande der Preisverleihung informierten Umweltorganisationen wie der NABU, BUND, das Schulbiologiezentrum Hannover und der Nationalpark Harz über weitere Bildungsangebote zum Thema Artenschutz.

Der ZAP!-Wettbewerb ist ein fester Bestandteil der Umweltbildungsarbeit des Erlebnis-Zoos. Als größter außerschulischer Lernort in Niedersachsen verfolgt er das Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) praxisnah zu vermitteln.

Bereits jetzt steht das Thema für das kommende Jahr fest: „Heimische Tiere – Artenschutz vor der Haustür“. Schulen können sich unter www.erlebnis-zoo.de/zap informieren und anmelden.

Sonnenschutz bei älteren Menschen

Strahlenschutzamt meldet UV-Index über 8 in Niedersachsen

13. Juni 2025/in Niedersachsen

Behörden warnen vor hoher UV-Belastung und raten zu konsequentem Schutz.

HANNOVER (redu). Die anhaltende Sommerhitze sorgt nicht nur für hohe Temperaturen, sondern auch für gefährlich hohe UV-Werte. In der Region Hannover wurden in den vergangenen Tagen Spitzenwerte der ultravioletten Strahlung gemessen, die vor allem für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit empfindlicher Haut ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Die Behörden raten zu gezieltem Schutz im Alltag.

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wurde an mehreren Messstationen in Niedersachsen ein UV-Index von über 8 gemeldet – ein Wert, der bereits als „sehr hoch“ gilt. Ab einem Index von 8 wird empfohlen, direkte Sonne zu meiden und sich konsequent zu schützen.

So schützen sie sich richtig:

  • Schatten suchen: Vor allem zwischen 11 und 16 Uhr sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.
  • Sonnenschutz auftragen: Eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher ist Pflicht – bei längeren Aufenthalten im Freien regelmäßig nachcremen.
  • Kleidung und Kopfbedeckung: Leichte, lange Kleidung sowie ein Sonnenhut oder eine Kappe schützen Haut und Kopf.
  • Sonnenbrille tragen: UV-geprüfte Sonnenbrillen schützen die Augen vor dauerhaften Schäden.
  • Besonders gefährdet: Kleinkinder und ältere Menschen sollten besonders geschützt oder im Schatten bleiben, da ihre Haut besonders empfindlich reagiert.

Die Region Hannover erinnert in diesem Zusammenhang auch an die Bedeutung von ausreichend Flüssigkeitszufuhr: „Hitze und UV-Strahlung belasten den Körper doppelt – wer draußen unterwegs ist, sollte regelmäßig trinken“, so ein Sprecher der Gesundheitsbehörde.

Warum gefährlich bei ältere Menschen?

  • Ihre Haut ist dünner, repariert schlechter und heilt langsamer.
  • Darum ist Schutz wie Schatten, Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Creme besonders wichtig

Eine Übersicht zum UV-Index gibt das Bundesamt für Strahlenschutz:

Strahlenschutzamt meldet UV-Index über 8 in Niedersachsen – UV Index BfS e1749823518328

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