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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Tödlicher Unfall auf der A7: Vollsperrung bis in die Nacht

9. Januar 2025/in Polizei

Auffahrunfall zwischen Kirchhorst und Hannover-Ost fordert ein Todesopfer und Schwerverletzte

HANNOVER (redu). Am Mittwochabend, 8. Januar 2025, ereignete sich auf der Autobahn 7 zwischen dem Kreuz Kirchhorst und dem Autobahnkreuz Hannover-Ost ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei kam ein Mensch ums Leben, eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt. Mehrere weitere Unfallbeteiligte erlitten leichte bis schwere Verletzungen.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein Kleintransporter gegen 17:30 Uhr aus ungeklärter Ursache auf den Kia eines 48-jährigen Fahrers aus Hagen auf. Der Kia prallte durch den Aufprall in einen vorbeifahrenden VW Arteon eines 48-jährigen Berliners, bevor er gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Der VW kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Anschließend kollidierte der Kleintransporter mit einem staubedingt stehenden Sattelkraftzug, der von einem 54-jährigen Braunschweiger gesteuert wurde.

Die beiden Insassen des Kleintransporters wurden bei der Kollision eingeklemmt und mussten von Rettungskräften befreit werden. Beide Männer wurden in Krankenhäuser gebracht, wo der Fahrer des Transporters seinen Verletzungen erlag. Sein Beifahrer befindet sich weiterhin in Lebensgefahr. Die Identität der beiden Männer ist bislang unbekannt.

Der Fahrer des Kia wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, während der Fahrer des VW unverletzt blieb.

Die Unfallstelle war für Rettungsmaßnahmen und Ermittlungen bis 23:30 Uhr vollständig gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Unfallursache zu klären. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit bisher nicht vor.

Zoll Fahndung

Zoll deckt Sozialversicherungsbetrug in Millionenhöhe auf

9. Januar 2025/in Polizei

Ermittlungen gegen Verpackungsfirma und Zeitarbeitsfirmen wegen Sozialversicherungsbetrugs

HANNOVER (redu). Rund 200 Zöllnerinnen und Zöllner haben am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stade eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Ziel der Ermittlungen sind eine Verpackungsfirma aus dem Landkreis Uelzen und drei verbundene Zeitarbeitsfirmen. Insgesamt wurden 17 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht.

Die Ermittlungen richten sich gegen neun Beschuldigte, die im Verdacht stehen, seit Januar 2020 über 120 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet zu haben. Der Schaden für die Sozialversicherung beläuft sich laut vorläufigen Berechnungen auf mindestens 140.000 Euro.

Im Zentrum steht die Frage, ob die betroffenen Zeitarbeitsfirmen tatsächlich unabhängig agierten oder lediglich als Scheinfirmen genutzt wurden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt an die Verpackungsfirma zu überlassen. Dies könnte ein Fall illegaler Arbeitnehmerüberlassung sein. Ein weiterer Verdachtsmoment ist, dass einige der Zeitarbeitsfirmen ohne die erforderliche Verleiherlaubnis operierten.

Umfangreiche Zahlungen und Beweissicherung

Nach Angaben von Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover, wurden an die drei Zeitarbeitsfirmen Zahlungen in Höhe von über drei Millionen Euro geleistet. „Wir gehen davon aus, dass viele der Arbeitsverhältnisse nur zum Schein existierten und die Arbeitnehmer vollständig für die Verpackungsfirma tätig waren“, so Bacher.

Bei den Razzien wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Geschäftsdokumente und digitale Daten, die nun ausgewertet werden. Ziel der Ermittler ist es, das genaue Ausmaß des Schadens sowie die Verantwortlichkeiten der beteiligten Personen zu klären.

Hintergrund: Verstöße gegen Sozialversicherungsgesetze

Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht korrekt zur Sozialversicherung gemeldet werden, entgehen den Sozialkassen wichtige Beiträge. Zudem können durch Scheinarbeitsverträge und fehlende Verleiherlaubnisse gesetzliche Regelungen umgangen werden, die den Schutz von Arbeitnehmerrechten gewährleisten sollen. Die Ermittler prüfen daher sowohl strafrechtliche als auch arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Unfall: Stadtbahn erfasst Auto in Hannover

6. Januar 2025/in Polizei

53-Jährige bei Wendemanöver schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu). Ein Verkehrsunfall zwischen einer Stadtbahn und einem Auto hat am Montag in Hannover eine 53-jährige Autofahrerin schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und ermittelt zur Unfallursache.

Am Montag, dem 6. Januar 2024, ereignete sich gegen 11:10 Uhr im Bereich der Fuhsestraße in Hannover ein schwerer Verkehrsunfall. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei wendete eine 53-jährige Autofahrerin aus Hannover mit ihrem Opel Corsa auf der Stöckener Straße. Dabei wurde ihr Fahrzeug von einer herannahenden Stadtbahn der Linie 4 erfasst.

Die Autofahrerin erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen unter ärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Der 29-jährige Fahrer der Stadtbahn sowie die Fahrgäste blieben unverletzt.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme war die Stöckener Straße bis 13:30 Uhr vollständig gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 17.000 Euro geschätzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegengenommen.

Feuer in Thönse: 600.000 Euro Schaden und drei Verletzte – BGPress 1219909

Feuer in Thönse: 600.000 Euro Schaden und drei Verletzte

6. Januar 2025/in Polizei

Polizei ermittelt nach Feuer in Thönse mit hohem Sachschaden.

HANNOVER (redu). Ein Großbrand hat am Freitagnachmittag eine Scheune im Burgwedeler Ortsteil Thönse vollständig zerstört und erheblichen Sachschaden verursacht. Während alle Tiere gerettet werden konnten, erlitten drei Personen leichte Rauchgasvergiftungen. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Am Freitag, dem 3. Januar 2025, brach gegen 14:30 Uhr in einer Scheune im Burgwedeler Ortsteil Thönse ein Feuer aus. Die Scheune, die etwa 500 bis 600 Strohballen sowie 20 Rinder beherbergte, wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnten alle Tiere gerettet werden. Einige der Rinder erlitten leichte Verletzungen.

Drei Menschen erlitten durch das Feuer leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Neben der Scheune wurden zwei angrenzende Nebengebäude beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.

Die Ursache des Brandes ist derzeit unklar. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wohnungsbrand in Langenhagen: Polizei nimmt Mieter fest – BGPress 1240047

Wohnungsbrand in Langenhagen: Polizei nimmt Mieter fest

5. Januar 2025/in Polizei

Nach einem Feuer in der Wilhelm-Busch-Straße: Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung.

HANNOVER (redu). Am Samstagnachmittag hat ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelm-Busch-Straße in Langenhagen eine Wohnung komplett zerstört. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung gegen den 55-jährigen Bewohner.

Gegen 15:35 Uhr wurde der Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses der Polizei gemeldet. Dank schnellem Eingreifen der Feuerwehr konnten alle Bewohner unverletzt ins Freie gelangen. Die Einsatzkräfte retteten zudem einen Hund und eine Katze aus einer Dachgeschosswohnung. Das gesamte Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die betroffenen Mieter wurden in einem Hotel untergebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Der 55-jährige Bewohner der Brandwohnung wurde vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Die Polizei ließ ihn nach Abschluss ihrer Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wieder frei. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Blaulicht

Ruhige Silvesternacht in Hannover: Polizei bilanziert Einsätze

1. Januar 2025/in Polizei

Einsatzkräfte verhindern größere Störungen durch präventive Maßnahmen und gezielte Kontrollen.

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover hat nach der Silvesternacht 2024/2025 eine vorläufige Bilanz gezogen. Insgesamt verlief der Jahreswechsel in Hannover und Laatzen aus polizeilicher Sicht vergleichsweise ruhig. Präventive Maßnahmen und gezieltes Eingreifen der Einsatzkräfte verhinderten größere Störungen, auch wenn es vereinzelt zu Vorfällen kam.

Bereits in den frühen Abendstunden führten die Polizei und der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt präventive Kontrollen in Gaststätten durch. Diese fanden unter anderem in der Georgstraße, der Goethestraße und der Münzstraße statt. Laut Polizei zeigten sich die Betreiberinnen und Betreiber kooperativ. Zudem wurden ab 20:40 Uhr Lautsprecherwagen und Informationsdisplays genutzt, um die Bevölkerung in den Böllerverbotszonen auf die Regelungen aufmerksam zu machen.

Containerbrände und Feuerwehreinsätze

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Sachbeschädigungen durch Containerbrände, die vor allem im Bereich Sahlkamp/Vahrenheide registriert wurden. Die ersten Brände wurden gegen 21:45 Uhr gemeldet, ab 22:00 Uhr stieg die Zahl der Einsätze deutlich an. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte Brände im unteren zweistelligen Bereich löschen. In einem Fall konnte eine Gefährdung benachbarter Wohnhäuser verhindert werden. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein.

Schwerer Unfall durch Pyrotechnik

Kurz nach Mitternacht ereignete sich ein schwerer Unfall am Mühlenberger Markt. Ein 14-jähriger Junge verletzte sich beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern und erlitt eine Teilamputation der rechten Hand. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden eingeleitet.

Angriffe auf Einsatzkräfte

In drei Fällen wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Pyrotechnik angegriffen. Am Hauptbahnhof warfen Unbekannte kurz nach Mitternacht Feuerwerkskörper auf Polizisten der Bundespolizei. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Gegen 00:35 Uhr wurde die Feuerwehr im Bereich „Thie“ (Kronsberg) angegriffen, die Täter konnten jedoch flüchten. Auch in der Gronostraße kam es zu einem Angriff aus einer Personengruppe heraus, bei dem ein Streifenwagen beschädigt wurde.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich um 01:40 Uhr im Mühlenberg-Viertel. Eine Polizeibeamtin wurde von einer Flasche getroffen und leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein Minderjähriger, konnte festgenommen und später seinen Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Maßnahmen und Verstöße

Die Polizei Hannover registrierte und ahndete eine Vielzahl von Verstößen. Insgesamt wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • 59 Identitätsfeststellungen
  • 6 Sicherstellungen/Beschlagnahmen
  • 13 Platzverweise
  • 11 Ingewahrsamnahmen
  • 74 Personendurchsuchungen
  • 24 Sachdurchsuchungen

Zusätzlich wurden 28 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 10 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, 11 wegen Sachbeschädigung sowie weitere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Sicherheitsmaßnahmen an zentralen Orten

Am Kröpcke kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person, bei der 36 nicht zugelassene Feuerwerkskörper der Kategorie F3 sichergestellt wurden. Zudem wurde der Bereich Goseriedeplatz gesperrt, nachdem dieser als Ausweichfläche für Menschenansammlungen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern genutzt wurde. Die Stadtbahn wurde vorübergehend umgeleitet, um größere Gefahren für die Menschen zu vermeiden.

Fazit der Polizei

Polizeioberrat Bernd Zessin zog eine überwiegend positive Bilanz: „Die vergangene Silvesternacht hat in Hannover und Laatzen viele Menschen ins Freie gelockt, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Die Polizeiinspektion Hannover hatte sich in ihrer Einsatzplanung auf die große Anzahl von Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen eingestellt. Insgesamt zeigt die vorläufige Bilanz, dass die geplanten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.“

Zessin dankte den Einsatzkräften für ihr „entschlossenes und besonnenes Handeln“ sowie der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die den Jahreswechsel verantwortungsvoll gefeiert hätten.

Illegales Feuerwerk

Zoll Hannover stoppt 4,4 Tonnen illegales Feuerwerk

24. Dezember 2024/in Polizei

Gefährliche Feuerwerkskörper aus Polen gestoppt – Ermittlungen laufen

HANNOVER (redu). Der Zoll in Hannover hat über 460 Pakete mit nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern sichergestellt. Die beschlagnahmten Waren wiegen insgesamt 4,4 Tonnen. Die Empfänger in Deutschland hatten die gefährliche Pyrotechnik aus Polen bestellt.

Bei einem Großeinsatz hat der Zoll Hannover seit Donnerstag über 460 Pakete mit illegaler Pyrotechnik beschlagnahmt. Die Maßnahmen begannen, als ein Paketdienst ein verdächtiges Paket meldete. In diesem fanden die Beamten Feuerwerkskörper, darunter Artikel der besonders strengen Kategorien F3 und F4, die ohne spezielle Genehmigung weder eingeführt noch verwendet werden dürfen.

Gefährliche Funde in großem Umfang
Im Anschluss an den ersten Fund kontrollierten die Zollbeamten zahlreiche weitere Pakete. Die Bilanz: Über 460 verdächtige Sendungen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 4,4 Tonnen wurden bis Sonntag sichergestellt. „Wir gehen davon aus, dass noch weitere Pakete eintreffen werden“, erklärte Zollsprecher Bacher. Die Absender der Pyrotechnik stammen aus Polen, die Empfänger sind Einzelpersonen aus ganz Deutschland.

Neben der fehlenden Zulassung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bergen diese Feuerwerkskörper erhebliche Gesundheitsrisiken. Nicht geprüfte Artikel können unsachgemäß verarbeitet sein und bei der Verwendung schwere Verletzungen verursachen.

Warnung vor illegalem Feuerwerk
Der Zoll warnt eindringlich davor, Feuerwerkskörper bei unseriösen Händlern zu bestellen. „Neben der Gefahr für die Gesundheit stellt die Bestellung und Einfuhr solcher Waren eine Straftat dar“, betonte Bacher. Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz führen regelmäßig zu Strafverfahren. Auch gefälschte Zulassungskennzeichen auf Feuerwerkskörpern seien keine Seltenheit.

Strenge Vorschriften bei der Einfuhr
In Deutschland dürfen Feuerwerkskörper nur mit gültiger Zulassung und Kennzeichnung eingeführt werden. Dabei gelten je nach Kategorie unterschiedliche Vorschriften:

  • Artikel der Kategorie F1, wie Wunderkerzen, dürfen ab 12 Jahren ganzjährig eingeführt werden.
  • Für Kategorie-F2-Feuerwerkskörper, wie Silvesterraketen, gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren.
  • Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 erfordert stets eine behördliche Sondergenehmigung.

Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper ist grundsätzlich verboten und strafbar. Beschlagnahmte Waren werden nicht zurückgegeben, und selbst geringe Mengen fallen nicht unter Reisefreimengen.

Ermittlungen laufen
Da es sich bei einigen Paketen um größere Mengen Pyrotechnik handelt, vermutet der Zoll auch Verbindungen zum illegalen Handel. Die Ermittlungen dauern an, weitere Informationen können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Hinweis für Verbraucher
Wer Feuerwerkskörper verwenden möchte, sollte ausschließlich zugelassene Produkte mit CE-Kennzeichnung kaufen. Diese sind auf ihre Sicherheit geprüft und erfüllen die deutschen Standards. Der Zoll und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung überwachen gemeinsam die Einhaltung der Vorschriften.

Polizeikontrolle

Polizei Hannover deckt zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrollen auf

23. Dezember 2024/in Polizei

Knapp 500 Fahrzeuge überprüft – Viele Weiterfahrten untersagt

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover führte vom 20. bis 22. Dezember 2024 umfangreiche Verkehrskontrollen durch, bei denen fast 500 Fahrzeuge überprüft wurden. Zahlreiche Verstöße, insbesondere durch Alkohol und Drogen, führten zu Fahrverboten und weiteren Maßnahmen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führte die Polizei Hannover am vergangenen Wochenende intensive Kontrollen auf der Autobahn 2 sowie im Stadtgebiet durch. Unterstützt von Kolleg*innen aus anderen Bundesländern und weiteren Behörden überprüften die Einsatzkräfte an zwei Nächten fast 500 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, die in vielen Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt führten.

Stationäre Kontrolle an der A2
Am Freitagabend begann der Einsatz mit einer teilstationären Kontrolle auf der Autobahn 2 in Richtung Berlin. Auf dem Parkplatz Varrelheide wurden ab 20:45 Uhr innerhalb von sieben Stunden fast 300 Fahrzeuge stichprobenartig angehalten. Die Ergebnisse zeigten deutliche Defizite bei der Verkehrstüchtigkeit: In 50 Fällen untersagten die Beamt*innen die Weiterfahrt, meist aufgrund von Alkohol oder Drogen. Insgesamt wurden 43 Blutproben entnommen, und zahlreiche weitere Verstöße wie das Fahren ohne Fahrerlaubnis, fehlende Haftpflichtversicherungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz kamen ans Licht.

Ein Fahrzeug aus Belgien, das nach Polen unterwegs war, sorgte dabei für besondere Aufmerksamkeit: Es war weder zugelassen noch versichert, der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und 1,5 Gramm Haschisch wurden im Wagen gefunden. Kurz zuvor hatten die Einsatzkräfte bereits 52 Gramm Amphetamin und 11,7 Gramm Haschisch bei einer anderen Kontrolle beschlagnahmt. In beiden Fällen wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels ermittelt.

Mobile Kontrollen im Stadtgebiet
Die Kontrollen setzten sich in der Nacht zu Sonntag im Stadtgebiet Hannovers fort. Hier führten die Beamtinnen mobile Überprüfungen von 18:20 Uhr bis 3:00 Uhr durch und kontrollierten rund 200 Fahrzeuge. Auch hierbei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt: In 23 Fällen mussten Fahrerinnen ihre Fahrt beenden. Neben Alkohol- und Drogenkonsum führten Verstöße wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, technische Mängel, Rotlichtmissachtungen und die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zu Maßnahmen.

Ein besonders gravierender Fall ereignete sich gegen 20:30 Uhr: Ein serbischer Autofahrer wurde mit gefälschten kroatischen Dokumenten angehalten. Er stand unter Alkoholeinfluss und war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem wurde er wegen illegalen Aufenthalts und Urkundenfälschung einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Hintergrund der Kontrollen
Die Polizei Hannover betonte, dass eine nicht angepasste Geschwindigkeit sowie mangelnde Verkehrstüchtigkeit Hauptursachen für Verkehrsunfälle sind. Allein im Jahr 2023 waren 15 Prozent der Unfälle darauf zurückzuführen. Durch gezielte Schwerpunktkontrollen soll das Risiko solcher Unfälle minimiert werden.

Neben der Durchsetzung der Verkehrssicherheit verfolgen die Kontrollen auch präventive Ziele, wie die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für die Risiken von Alkohol, Drogen und unvorsichtigem Verhalten im Straßenverkehr.

Symbolbild Messerangriff

44-Jähriger nach Messerangriff in Hannover in U-Haft

19. Dezember 2024/in Polizei

Polizei ermittelt nach versuchtem Totschlag am Hauptbahnhof Hannover

HANNOVER (redu). Am Dienstag, den 17. Dezember 2024, kam es am Hauptbahnhof Hannover zu einem schweren Messerangriff. Ein 44-jähriger Mann soll einen 47-Jährigen unweit des Hinterausgangs bei den Rolltreppen zur Stadtbahn durch mehrere Stiche schwer verletzt haben. Der Tatverdächtige wurde kurz nach der Tat in der Nähe des Raschplatzes von der Polizei festgenommen.

Die Polizei stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher und nahm den Verdächtigen in Gewahrsam. Das Opfer wurde umgehend von Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo lebensgefährliche Verletzungen diagnostiziert wurden. Seit Mittwochvormittag ist der Gesundheitszustand des Mannes stabil, jedoch bleibt er schwer verletzt.

Die Hintergründe des Angriffs sind weiterhin unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat ein Verfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den Ereignissen oder der Vorgeschichte geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109 5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Messerangriff in U-Bahnstation: Polizei sucht Zeugen

14. Dezember 2024/in Polizei

Bedrohung in Hannover: Mann mit Messer festgenommen

HANNOVER (redu). Am Donnerstagabend, den 12. Dezember 2024, hat ein betrunkener Mann in der U-Bahnstation „Waterloo“ in Hannover mehrere Menschen mit einem Messer bedroht. Der 43-Jährige führte Stichbewegungen in Richtung umstehender Personen aus und griff anschließend Passanten körperlich an. Unbekannte Passanten konnten den Angreifer entwaffnen. Die Polizei nahm den Mann vor Ort fest und brachte ihn später in eine Fachklinik.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:00 Uhr. Nachdem Passanten dem Angreifer das Messer abgenommen hatten, flüchteten mehrere Menschen in die U-Bahn. Der Mann legte sich daraufhin ins Gleisbett. Eine 29-jährige Zeugin übergab das Messer der Polizei. Ob Menschen durch den Angriff verletzt wurden, ist bislang unklar, da viele Zeugen die Station verließen, bevor die Polizei eintraf.

Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet mögliche Betroffene sowie Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

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