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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Feuer in Thönse: 600.000 Euro Schaden und drei Verletzte – BGPress 1219909

Feuer in Thönse: 600.000 Euro Schaden und drei Verletzte

6. Januar 2025/in Polizei

Polizei ermittelt nach Feuer in Thönse mit hohem Sachschaden.

HANNOVER (redu). Ein Großbrand hat am Freitagnachmittag eine Scheune im Burgwedeler Ortsteil Thönse vollständig zerstört und erheblichen Sachschaden verursacht. Während alle Tiere gerettet werden konnten, erlitten drei Personen leichte Rauchgasvergiftungen. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Am Freitag, dem 3. Januar 2025, brach gegen 14:30 Uhr in einer Scheune im Burgwedeler Ortsteil Thönse ein Feuer aus. Die Scheune, die etwa 500 bis 600 Strohballen sowie 20 Rinder beherbergte, wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnten alle Tiere gerettet werden. Einige der Rinder erlitten leichte Verletzungen.

Drei Menschen erlitten durch das Feuer leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Neben der Scheune wurden zwei angrenzende Nebengebäude beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.

Die Ursache des Brandes ist derzeit unklar. Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wohnungsbrand in Langenhagen: Polizei nimmt Mieter fest – BGPress 1240047

Wohnungsbrand in Langenhagen: Polizei nimmt Mieter fest

5. Januar 2025/in Polizei

Nach einem Feuer in der Wilhelm-Busch-Straße: Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung.

HANNOVER (redu). Am Samstagnachmittag hat ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelm-Busch-Straße in Langenhagen eine Wohnung komplett zerstört. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung gegen den 55-jährigen Bewohner.

Gegen 15:35 Uhr wurde der Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses der Polizei gemeldet. Dank schnellem Eingreifen der Feuerwehr konnten alle Bewohner unverletzt ins Freie gelangen. Die Einsatzkräfte retteten zudem einen Hund und eine Katze aus einer Dachgeschosswohnung. Das gesamte Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die betroffenen Mieter wurden in einem Hotel untergebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Der 55-jährige Bewohner der Brandwohnung wurde vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Die Polizei ließ ihn nach Abschluss ihrer Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wieder frei. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Blaulicht

Ruhige Silvesternacht in Hannover: Polizei bilanziert Einsätze

1. Januar 2025/in Polizei

Einsatzkräfte verhindern größere Störungen durch präventive Maßnahmen und gezielte Kontrollen.

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover hat nach der Silvesternacht 2024/2025 eine vorläufige Bilanz gezogen. Insgesamt verlief der Jahreswechsel in Hannover und Laatzen aus polizeilicher Sicht vergleichsweise ruhig. Präventive Maßnahmen und gezieltes Eingreifen der Einsatzkräfte verhinderten größere Störungen, auch wenn es vereinzelt zu Vorfällen kam.

Bereits in den frühen Abendstunden führten die Polizei und der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt präventive Kontrollen in Gaststätten durch. Diese fanden unter anderem in der Georgstraße, der Goethestraße und der Münzstraße statt. Laut Polizei zeigten sich die Betreiberinnen und Betreiber kooperativ. Zudem wurden ab 20:40 Uhr Lautsprecherwagen und Informationsdisplays genutzt, um die Bevölkerung in den Böllerverbotszonen auf die Regelungen aufmerksam zu machen.

Containerbrände und Feuerwehreinsätze

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Sachbeschädigungen durch Containerbrände, die vor allem im Bereich Sahlkamp/Vahrenheide registriert wurden. Die ersten Brände wurden gegen 21:45 Uhr gemeldet, ab 22:00 Uhr stieg die Zahl der Einsätze deutlich an. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte Brände im unteren zweistelligen Bereich löschen. In einem Fall konnte eine Gefährdung benachbarter Wohnhäuser verhindert werden. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein.

Schwerer Unfall durch Pyrotechnik

Kurz nach Mitternacht ereignete sich ein schwerer Unfall am Mühlenberger Markt. Ein 14-jähriger Junge verletzte sich beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern und erlitt eine Teilamputation der rechten Hand. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden eingeleitet.

Angriffe auf Einsatzkräfte

In drei Fällen wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Pyrotechnik angegriffen. Am Hauptbahnhof warfen Unbekannte kurz nach Mitternacht Feuerwerkskörper auf Polizisten der Bundespolizei. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Gegen 00:35 Uhr wurde die Feuerwehr im Bereich „Thie“ (Kronsberg) angegriffen, die Täter konnten jedoch flüchten. Auch in der Gronostraße kam es zu einem Angriff aus einer Personengruppe heraus, bei dem ein Streifenwagen beschädigt wurde.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich um 01:40 Uhr im Mühlenberg-Viertel. Eine Polizeibeamtin wurde von einer Flasche getroffen und leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein Minderjähriger, konnte festgenommen und später seinen Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Maßnahmen und Verstöße

Die Polizei Hannover registrierte und ahndete eine Vielzahl von Verstößen. Insgesamt wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • 59 Identitätsfeststellungen
  • 6 Sicherstellungen/Beschlagnahmen
  • 13 Platzverweise
  • 11 Ingewahrsamnahmen
  • 74 Personendurchsuchungen
  • 24 Sachdurchsuchungen

Zusätzlich wurden 28 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 10 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, 11 wegen Sachbeschädigung sowie weitere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Sicherheitsmaßnahmen an zentralen Orten

Am Kröpcke kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person, bei der 36 nicht zugelassene Feuerwerkskörper der Kategorie F3 sichergestellt wurden. Zudem wurde der Bereich Goseriedeplatz gesperrt, nachdem dieser als Ausweichfläche für Menschenansammlungen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern genutzt wurde. Die Stadtbahn wurde vorübergehend umgeleitet, um größere Gefahren für die Menschen zu vermeiden.

Fazit der Polizei

Polizeioberrat Bernd Zessin zog eine überwiegend positive Bilanz: „Die vergangene Silvesternacht hat in Hannover und Laatzen viele Menschen ins Freie gelockt, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Die Polizeiinspektion Hannover hatte sich in ihrer Einsatzplanung auf die große Anzahl von Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen eingestellt. Insgesamt zeigt die vorläufige Bilanz, dass die geplanten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.“

Zessin dankte den Einsatzkräften für ihr „entschlossenes und besonnenes Handeln“ sowie der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die den Jahreswechsel verantwortungsvoll gefeiert hätten.

Illegales Feuerwerk

Zoll Hannover stoppt 4,4 Tonnen illegales Feuerwerk

24. Dezember 2024/in Polizei

Gefährliche Feuerwerkskörper aus Polen gestoppt – Ermittlungen laufen

HANNOVER (redu). Der Zoll in Hannover hat über 460 Pakete mit nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern sichergestellt. Die beschlagnahmten Waren wiegen insgesamt 4,4 Tonnen. Die Empfänger in Deutschland hatten die gefährliche Pyrotechnik aus Polen bestellt.

Bei einem Großeinsatz hat der Zoll Hannover seit Donnerstag über 460 Pakete mit illegaler Pyrotechnik beschlagnahmt. Die Maßnahmen begannen, als ein Paketdienst ein verdächtiges Paket meldete. In diesem fanden die Beamten Feuerwerkskörper, darunter Artikel der besonders strengen Kategorien F3 und F4, die ohne spezielle Genehmigung weder eingeführt noch verwendet werden dürfen.

Gefährliche Funde in großem Umfang
Im Anschluss an den ersten Fund kontrollierten die Zollbeamten zahlreiche weitere Pakete. Die Bilanz: Über 460 verdächtige Sendungen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 4,4 Tonnen wurden bis Sonntag sichergestellt. „Wir gehen davon aus, dass noch weitere Pakete eintreffen werden“, erklärte Zollsprecher Bacher. Die Absender der Pyrotechnik stammen aus Polen, die Empfänger sind Einzelpersonen aus ganz Deutschland.

Neben der fehlenden Zulassung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bergen diese Feuerwerkskörper erhebliche Gesundheitsrisiken. Nicht geprüfte Artikel können unsachgemäß verarbeitet sein und bei der Verwendung schwere Verletzungen verursachen.

Warnung vor illegalem Feuerwerk
Der Zoll warnt eindringlich davor, Feuerwerkskörper bei unseriösen Händlern zu bestellen. „Neben der Gefahr für die Gesundheit stellt die Bestellung und Einfuhr solcher Waren eine Straftat dar“, betonte Bacher. Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz führen regelmäßig zu Strafverfahren. Auch gefälschte Zulassungskennzeichen auf Feuerwerkskörpern seien keine Seltenheit.

Strenge Vorschriften bei der Einfuhr
In Deutschland dürfen Feuerwerkskörper nur mit gültiger Zulassung und Kennzeichnung eingeführt werden. Dabei gelten je nach Kategorie unterschiedliche Vorschriften:

  • Artikel der Kategorie F1, wie Wunderkerzen, dürfen ab 12 Jahren ganzjährig eingeführt werden.
  • Für Kategorie-F2-Feuerwerkskörper, wie Silvesterraketen, gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren.
  • Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 erfordert stets eine behördliche Sondergenehmigung.

Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper ist grundsätzlich verboten und strafbar. Beschlagnahmte Waren werden nicht zurückgegeben, und selbst geringe Mengen fallen nicht unter Reisefreimengen.

Ermittlungen laufen
Da es sich bei einigen Paketen um größere Mengen Pyrotechnik handelt, vermutet der Zoll auch Verbindungen zum illegalen Handel. Die Ermittlungen dauern an, weitere Informationen können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Hinweis für Verbraucher
Wer Feuerwerkskörper verwenden möchte, sollte ausschließlich zugelassene Produkte mit CE-Kennzeichnung kaufen. Diese sind auf ihre Sicherheit geprüft und erfüllen die deutschen Standards. Der Zoll und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung überwachen gemeinsam die Einhaltung der Vorschriften.

Polizeikontrolle

Polizei Hannover deckt zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrollen auf

23. Dezember 2024/in Polizei

Knapp 500 Fahrzeuge überprüft – Viele Weiterfahrten untersagt

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover führte vom 20. bis 22. Dezember 2024 umfangreiche Verkehrskontrollen durch, bei denen fast 500 Fahrzeuge überprüft wurden. Zahlreiche Verstöße, insbesondere durch Alkohol und Drogen, führten zu Fahrverboten und weiteren Maßnahmen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führte die Polizei Hannover am vergangenen Wochenende intensive Kontrollen auf der Autobahn 2 sowie im Stadtgebiet durch. Unterstützt von Kolleg*innen aus anderen Bundesländern und weiteren Behörden überprüften die Einsatzkräfte an zwei Nächten fast 500 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, die in vielen Fällen zur Untersagung der Weiterfahrt führten.

Stationäre Kontrolle an der A2
Am Freitagabend begann der Einsatz mit einer teilstationären Kontrolle auf der Autobahn 2 in Richtung Berlin. Auf dem Parkplatz Varrelheide wurden ab 20:45 Uhr innerhalb von sieben Stunden fast 300 Fahrzeuge stichprobenartig angehalten. Die Ergebnisse zeigten deutliche Defizite bei der Verkehrstüchtigkeit: In 50 Fällen untersagten die Beamt*innen die Weiterfahrt, meist aufgrund von Alkohol oder Drogen. Insgesamt wurden 43 Blutproben entnommen, und zahlreiche weitere Verstöße wie das Fahren ohne Fahrerlaubnis, fehlende Haftpflichtversicherungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz kamen ans Licht.

Ein Fahrzeug aus Belgien, das nach Polen unterwegs war, sorgte dabei für besondere Aufmerksamkeit: Es war weder zugelassen noch versichert, der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und 1,5 Gramm Haschisch wurden im Wagen gefunden. Kurz zuvor hatten die Einsatzkräfte bereits 52 Gramm Amphetamin und 11,7 Gramm Haschisch bei einer anderen Kontrolle beschlagnahmt. In beiden Fällen wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels ermittelt.

Mobile Kontrollen im Stadtgebiet
Die Kontrollen setzten sich in der Nacht zu Sonntag im Stadtgebiet Hannovers fort. Hier führten die Beamtinnen mobile Überprüfungen von 18:20 Uhr bis 3:00 Uhr durch und kontrollierten rund 200 Fahrzeuge. Auch hierbei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt: In 23 Fällen mussten Fahrerinnen ihre Fahrt beenden. Neben Alkohol- und Drogenkonsum führten Verstöße wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, technische Mängel, Rotlichtmissachtungen und die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zu Maßnahmen.

Ein besonders gravierender Fall ereignete sich gegen 20:30 Uhr: Ein serbischer Autofahrer wurde mit gefälschten kroatischen Dokumenten angehalten. Er stand unter Alkoholeinfluss und war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem wurde er wegen illegalen Aufenthalts und Urkundenfälschung einem beschleunigten Verfahren zugeführt.

Hintergrund der Kontrollen
Die Polizei Hannover betonte, dass eine nicht angepasste Geschwindigkeit sowie mangelnde Verkehrstüchtigkeit Hauptursachen für Verkehrsunfälle sind. Allein im Jahr 2023 waren 15 Prozent der Unfälle darauf zurückzuführen. Durch gezielte Schwerpunktkontrollen soll das Risiko solcher Unfälle minimiert werden.

Neben der Durchsetzung der Verkehrssicherheit verfolgen die Kontrollen auch präventive Ziele, wie die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für die Risiken von Alkohol, Drogen und unvorsichtigem Verhalten im Straßenverkehr.

Symbolbild Messerangriff

44-Jähriger nach Messerangriff in Hannover in U-Haft

19. Dezember 2024/in Polizei

Polizei ermittelt nach versuchtem Totschlag am Hauptbahnhof Hannover

HANNOVER (redu). Am Dienstag, den 17. Dezember 2024, kam es am Hauptbahnhof Hannover zu einem schweren Messerangriff. Ein 44-jähriger Mann soll einen 47-Jährigen unweit des Hinterausgangs bei den Rolltreppen zur Stadtbahn durch mehrere Stiche schwer verletzt haben. Der Tatverdächtige wurde kurz nach der Tat in der Nähe des Raschplatzes von der Polizei festgenommen.

Die Polizei stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher und nahm den Verdächtigen in Gewahrsam. Das Opfer wurde umgehend von Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo lebensgefährliche Verletzungen diagnostiziert wurden. Seit Mittwochvormittag ist der Gesundheitszustand des Mannes stabil, jedoch bleibt er schwer verletzt.

Die Hintergründe des Angriffs sind weiterhin unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat ein Verfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den Ereignissen oder der Vorgeschichte geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109 5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Messerangriff in U-Bahnstation: Polizei sucht Zeugen

14. Dezember 2024/in Polizei

Bedrohung in Hannover: Mann mit Messer festgenommen

HANNOVER (redu). Am Donnerstagabend, den 12. Dezember 2024, hat ein betrunkener Mann in der U-Bahnstation „Waterloo“ in Hannover mehrere Menschen mit einem Messer bedroht. Der 43-Jährige führte Stichbewegungen in Richtung umstehender Personen aus und griff anschließend Passanten körperlich an. Unbekannte Passanten konnten den Angreifer entwaffnen. Die Polizei nahm den Mann vor Ort fest und brachte ihn später in eine Fachklinik.

Der Vorfall ereignete sich gegen 18:00 Uhr. Nachdem Passanten dem Angreifer das Messer abgenommen hatten, flüchteten mehrere Menschen in die U-Bahn. Der Mann legte sich daraufhin ins Gleisbett. Eine 29-jährige Zeugin übergab das Messer der Polizei. Ob Menschen durch den Angriff verletzt wurden, ist bislang unklar, da viele Zeugen die Station verließen, bevor die Polizei eintraf.

Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet mögliche Betroffene sowie Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Bundespolizei

Lebensgefährliche Gleisüberschreitung in Langenhagen-Mitte

10. Dezember 2024/in Polizei

Mann bringt Zugverkehr in Gefahr und begeht mehrere Straftaten

HANNOVER (redu). Am frühen Samstagmorgen kam es am Bahnhof Langenhagen-Mitte zu einem Vorfall, der beinahe in einer Katastrophe geendet hätte. Ein 23-jähriger Mann aus Libyen überquerte bei Dunkelheit unerlaubt die Gleise, während eine S-Bahn einfuhr. Der Triebfahrzeugführer musste eine Schnellbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Mann entkam nur knapp einem Unglück.

Die Überschreitung von Gleiskörpern ist gesetzlich verboten und lebensgefährlich. Nach dem Vorfall versuchte der Mann, die S-Bahn zu betreten, wurde jedoch zunächst vom Zugbegleiter abgewiesen. Dennoch schaffte er es offenbar heimlich an Bord und reiste bis zum Hauptbahnhof Hannover, wo er ohne gültigen Fahrschein entdeckt wurde.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover stellte bei der Identitätsfeststellung fest, dass der Mann eine geringe Menge Alkohol im Blut hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seinen Weg fortsetzen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Erschleichens von Leistungen und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor Gleisüberschreitungen. Diese stellen nicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar, sondern können schwerste Verletzungen oder den Tod zur Folge haben. Der Bremsweg eines Zuges ist schwer abzuschätzen und beträgt oft mehrere Hundert Meter.

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Unfall auf der L 387: Fahrradfahrer von Auto erfasst

24. November 2024/in Polizei

Autofahrer und unbeleuchtetes Fahrrad im Fokus der Polizei

HANNOVER (redu). Am Freitagabend, den 22. November 2024, wurde ein 38-jähriger Radfahrer auf der Landesstraße 387 zwischen Dollbergen und Uetze von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen eingeleitet.

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend gegen 18:30 Uhr auf der Landesstraße 387 zwischen Dollbergen und Uetze. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein 38-jähriger Braunschweiger mit seinem Fahrrad in Richtung Uetze, als er von einem 63-jährigen Fahrer eines Mitsubishi von hinten erfasst wurde.

Durch den Zusammenstoß stürzte der Radfahrer und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Autos blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 5.500 Euro geschätzt.

Sperrung und Ermittlungen

Die Landesstraße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme etwa 2,5 Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst (VUD) hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Autofahrer eingeleitet.

Zudem gehen die Ermittler einer weiteren Spur nach: Kurz vor dem Unfall hatten Verkehrsteilnehmende der Polizei einen unbeleuchteten Radfahrer auf der L 387 gemeldet. Ob der 38-Jährige, der später schwer verletzt wurde, dieser gemeldete Radfahrer war, wird derzeit geprüft. In diesem Zusammenhang wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Radfahrer eingeleitet.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zur Sichtung eines unbeleuchteten Radfahrers auf der L 387 geben können. Informationen nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 entgegen.

Polizeikontrolle

38 Verstöße bei Verkehrskontrolle in Lehrte festgestellt

18. November 2024/in Polizei

Europäische Aktion „Truck&Bus“ bringt zahlreiche Verstöße ans Licht

HANNOVER (redu). Im Rahmen der europaweiten Kontrollaktion RoadPOL „Truck&Bus“ hat die Polizeidirektion Hannover am 15. November 2024 umfangreiche Verkehrskontrollen in Lehrte durchgeführt. Dabei wurden 59 Fahrzeuge überprüft und 38 Verstöße festgestellt.

Am Freitag, dem 15. November 2024, führte die Polizeidirektion Hannover im Rahmen der europäischen RoadPOL-Kontrollaktion „Truck&Bus“ eine umfangreiche Überprüfung von Fahrzeugen im Bereich Lehrte durch. Unterstützt wurde die Polizei dabei von der Spezialisierte Verfügungseinheit, dem Einsatz- und Streifendienst Autobahn sowie den Gewerbeaufsichtsämtern aus Hannover, Braunschweig, Celle und Hildesheim.

Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf Kleintransportern, bei denen die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, die ordnungsgemäße Ladungssicherung, mögliche Überladungen, der technische Zustand der Fahrzeuge sowie die Fahrtüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer überprüft wurden. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße frühzeitig zu erkennen.

Die Ergebnisse der Kontrollen waren deutlich: Von den 59 überprüften Fahrzeugen wurden bei 38 Vergehen festgestellt. Darunter fielen 17 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht, zwei Verstöße gegen Ladungssicherungsvorschriften, ein Verstoß im Zusammenhang mit Cannabiskonsum, ein Verstoß gegen das Gefahrgutrecht sowie verschiedene andere Regelverstöße wie technische Mängel, Überladungen, Fahrzeugüberlänge und Missachtungen des Güterkraftverkehrsgesetzes und abfallrechtlicher Bestimmungen.

Die Polizei Hannover kündigte an, auch in Zukunft ähnliche Kontrollmaßnahmen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Verstöße konsequent zu ahnden.

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