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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Illegales Kraftfahrzeugrennen

12. März 2023/in Polizei

Polizei Hannover erwischt Autofahrer mit 151 Kilometern pro Stunde im Stadtgebiet

HANNOVER (ots). Bei Schwerpunktkontrollen von sogenannten Autoposern und Rasern haben spezialisierte Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover am Samstag, 11.03.2023, Fahrzeuge kontrolliert und dabei diverse Verstöße geahndet. Unter anderem wurde ein Raser mit einer Geschwindigkeit von 151 Kilometern pro Stunde im innerstädtischen Bereich gemessen. Gegen den Mann wird nun wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Bei einer Schwerpunktkontrolle haben Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit der Polizei Hannover am Samstagabend mehrere Fahrzeuge überprüft und im Falle von Verstößen Verfahren eingeleitet. Im besonderen Fokus standen die Themen Posing und Rasen.

Gegen Mitternacht fiel den Polizeibeamten auf der Vahrenwalder Straße in Fahrtrichtung Langenhagen ein sehr schneller Pkw auf. Die stationäre Messung der Geschwindigkeit ergab einen Wert von 151 Kilometern pro Stunde – in einem Bereich, in dem gerade einmal Tempo 50 erlaubt ist. Mobile Kräfte nahmen die Nahbereichsfahndung nach dem Golf GTI auf. Der Wagen konnte schließlich auf der Hamburger Allee erkannt und überprüft werden. Gegen den 23 Jahre alten Fahrer wurde ein Verfahren wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Gegen den 24 Jahre alten Halter und Beifahrer des Golfs ermittelt die Polizei darüber hinaus wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Selbiges kommt auch auf den Fahrer zu.

Aufgrund des Verstoßes wurde der Führerschein des 23-Jährigen beschlagnahmt. Der Mann hat bereits diverse Vorerkenntnisse bezüglich Geschwindigkeitsverstößen.

Im Laufe der Kontrolle ahndete die Polizei unter anderem 22 weitere Geschwindigkeitsverstöße und leitete Verfahren im Zusammenhang mit Poserfahrverhalten (5x), unvorschriftsmäßigen Fahrzeugzustands (1x), erloschener Betriebserlaubnis aufgrund der Verwendung eines Soundgenerators (1x) ein.

Symbolbild Kriminalpolizei

Versuchte schwere räuberische Erpressung

10. März 2023/in Polizei

Polizei ermittelt drei Tatverdächtige zu Vorfall in Geldinstitut in Garbsen

HANNOVER (ots). Im Fall einer versuchten schweren räuberischen Erpressung in einem Geldinstitut in Garbsen am 01.03.2023 hat die Polizei Hannover drei mutmaßliche Tatbeteiligte ermittelt. Ein 16-Jähriger steht im Verdacht, seine elf und sieben Jahre alten Brüder eingesetzt zu haben, um eine größere Summe Geld zu erbeuten.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover betrat am Mittwoch, 01.03.2023, ein Kind ein Geldinstitut an der Hänselriede in Garbsen-Mitte. Es forderte von den Angestellten Bargeld und drohte mit einer Gewalttat, sollte die erhoffte Beute nicht ausgehändigt werden. Kurz darauf ging das Kind aus dem Gebäude und ließ einen Koffer zurück, dessen Gefährlichkeit zunächst unklar war. Spezialisten öffneten den Koffer, dessen Inhalt sich als harmlos entpuppte. Verletzt wurde bei der Tat niemand.

Mit Hilfe des Gepäckstücks und dank Bildern aus der Videoüberwachung gelang es den Ermittlerinnen und Ermittlern, drei Tatverdächtige zu identifizieren. Ein 16-Jähriger soll demnach seine Brüder angestiftet haben, seinen Plan, eine größere Summe Bargeld zu erbeuten, in die Tat umzusetzen. Demnach ließ er einen elfjährigen Bruder jenen Koffer kaufen, mit dem der Siebenjährige einen Tag später für Verunsicherung in der betroffenen Filiale sorgte. Bei einer Durchsuchung der Zimmer der Tatverdächtigen in der elterlichen Wohnung in Garbsen beschlagnahmten Einsatzkräfte am Donnerstag, 09.03.2023, verschiedene Beweismittel. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zu den genauen Tatbeteiligungen dauern an.

Der 16-Jährige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, der unter Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover

Zersplitterte Scheibe

Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt in Hannover im Bereich Hameln festgenommen

9. März 2023/in Polizei

Nach Schüssen an der Stadtbahnhaltestelle Fiedelerstraße

HANNOVER (ots). Nach einem Tötungsdelikt an einer Stadtbahnhaltestelle in Hannover-Döhren hat die Polizei am Mittwoch, 08.03.2023, einen Tatverdächtigen gefasst.

Der 22-Jährige wurde unter Beteiligung von Spezialeinsatzkräften am Abend in einer Wohnung in Hameln festgenommen. Er steht unter Verdacht, am 28.02.2023 mehrfach auf einen 34-Jährigen geschossen zu haben. Der Mann erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Der gegen den 22-Jährigen bestehende Haftbefehl soll am Donnerstag von einem Haftrichter verkündet werden.

Wir berichteten über den Vorfall auf: Tödliche Schüsse auf 34-Jährigen

Polizeikontrolle

Schwerpunktkontrolle Ladungssicherung

3. März 2023/in Polizei

Polizei Hannover stellt zahlreiche Verstöße fest – jedes fünfte Fahrzeug durfte nicht weiterfahren

HANNOVER (ots). Im Rahmen einer Großkontrolle zum Thema Ladungssicherung im Güterverkehr hat die Polizei Hannover in dieser Woche zahlreiche Verstöße geahndet. Bei der Schwerpunktaktion auf dem Rastplatz Lehrter See an der Bundesautobahn (BAB) 2 wurde jedem fünften Fahrzeug die Weiterfahrt untersagt.

Am Dienstag, 28.02.2023 führte die Spezialisierte Verfügungseinheit des Zentralen Verkehrsdienstes der PD Hannover mit Unterstützung weiterer Kräfte der Polizeidirektion Hannover sowie der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Braunschweig auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund eine Großkontrolle durch. Im Fokus stand die Ladungssicherung im gewerblichen Güterverkehr.

So wurde beispielsweise eine polnische Sattelzugmaschine mit Auflieger angehalten, bei welcher die Fahrzeuglänge wegen der Ladung überschritten war. Der 47 Jahre alte Lkw-Fahrer konnte hierfür nur eine ungültige Genehmigung vorzeigen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und eine sogenannte Vermögensabschöpfung angeregt. Bei einer Vermögensabschöpfung handelt es sich um die Einziehung von Taterträgen, welche die Spedition aufgrund der nicht gültigen Genehmigung durch die Fahrt erzielt hätte.

An einem weiteren Lkw war die Ladung auf dem Auflieger nicht ordnungsgemäß gesichert. Die geladenen sogenannten Big-Bags waren bereits in die Plane des Aufliegers gefallen. Der 42 Jahre alte Fahrer gab gegenüber den Beamten an, die Ladung immer nur so zu sichern. Auch hier wurde eine sogenannte Vermögensabschöpfung angeregt.

Des Weiteren wurde eine Fahrzeugkombination, bestehend aus einem Kleintransporter und Anhänger kontrolliert, bei welcher die Ladung überhaupt nicht gesichert war. Zusätzlich war der Sprinter um 1,76 Tonnen, also mehr als 50 Prozent, überladen. Der 42-Jährige am Steuer des Gespanns musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 260 Euro entrichten. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Insgesamt wurde an dem Tag fünfzehn Lkw die Weiterfahrt aufgrund nicht ordnungsgemäßer Ladungssicherung oder gravierender technischer Mängel untersagt. Das war etwa jedes fünfte der kontrollierten Fahrzeuge.

Die Spezialisierte Verfügungseinheit wird auch in Zukunft eigenverantwortlich und mit Unterstützung weiterer Kräfte die Ladungssicherung kontrollieren und dadurch die Verkehrssicherheit auf den Bundesautobahnen im Bereich der Polizeidirektion Hannover erhöhen.

Schwere räuberische Erpressung in Geldinstitut in Garbsen-Mitte – Sparkasse Garbsen cmm© Carl-Marcus Müller

Schwere räuberische Erpressung in Geldinstitut in Garbsen-Mitte

2. März 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben? – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Nach einer schweren räuberischen Erpressung in einem Geldinstitut in Garbsen-Mitte ermittelt die Kriminalpolizei Hannover gegen eine mutmaßlich minderjährige Person. Das Kind betrat am Mittwochvormittag mit einem Hartschalenkoffer die Filiale an der Hänselriede und forderte von den Angestellten Bargeld. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, drohte das Kind mit einer Gewalttat und verschwand. Wer kann Hinweise geben?

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover informierten Mitarbeitende des Geldinstituts gegen 11:40 Uhr die Polizei über eine kurz zuvor erfolgte Erpressung durch ein Kind. Der Tatverdächtige oder die Tatverdächtige, das Geschlecht ist derzeit noch unklar, betrat demnach die Filiale an der Hänselriede und forderte von den Angestellten Bargeld. Sollte die Forderung nicht erfüllt werden, drohte ihnen laut Angaben des/der mutmaßlich Minderjährigen eine Gewalttat. Während das Kind die Filiale direkt wieder verließ, blieb dort ein mitgeführter Hartschalenkoffer zurück. Die Mitarbeitenden brachten sich im weiteren Verlauf in Sicherheit, während sie auf das Eintreffen der sofort herbeigeeilten Einsatzkräfte warteten. Diese ließen durch Spezialisten den Koffer öffnen, fanden darin jedoch keine gefährlichen Gegenstände.

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Der Junge oder das Mädchen war etwa 9 bis 10 Jahre alt und 1,20 Meter bis 1,30 Meter groß. Die Person war mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze und orangefarbenen Innenfutter sowie mit einer schwarzen Hose bekleidet. Zudem trug die Person schwarze Schuhe, weiße Socken und schwarze Handschuhe mit Reflektorstreifen. Besonders auffällig war eine grau-weiße Kindermütze mit Rentiermotiv, also mit einer roten Nase, schwarzen Augen und weißen Ohren/Geweih. Darüber hinaus trug das Kind eine hellblaue OP-Maske. Mit dabei hatte die Person einen dunklen Rollkoffer mit vier Rollen.

Wer kann Hinweise zu dem Kind geben bzw. hat dieses in den Mittagsstunden in der Nähe des Tatortes mit einem Koffer beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Demo Symbolbild Polizeikette

Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt von Hannover

2. März 2023/in Polizei, Verkehr

Für kommenden Freitag sind zwei Demonstrationen erwartet

HANNOVER (ots). Für den kommenden Freitag, 03.03.2023, sind bei der Versammlungsbehörde zwei Demonstrationen für die Innenstadt von Hannover angemeldet worden. Bei beiden Versammlungen rechnen die Anmeldenden mit Teilnehmenden jeweils im vierstelligen Bereich.

Da der öffentliche Personennahverkehr an diesem Tag vom Warnstreik betroffen sein wird, ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Auf nicht zwingend notwendige Autofahrten sollte in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr in der Innenstadt verzichtet werden.

Zunächst wird eine Aktion der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft eine sich fortbewegende Versammlung mit Teilnehmenden im niedrigen vierstelligen Bereich durchführen. Ab 09:45 Uhr versammeln sich die Teilnehmenden in der „Theodor-Krüger-Straße“ in Richtung Goseriedeplatz, wo die Versammlung mit der Demonstration „Fridays For Future“ gegen 11:00 Uhr zusammenkommen wird. Nun führt ab 11:00 Uhr die Organisation „Fridays for Future“ ihre sich fortbewegende Versammlung mit zu erwartenden Teilnehmenden im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich vom Goseriedeplatz, durch die Calenberger Neustadt bis nach Linden-Mitte zum Küchengartenplatz durch. Dort ist voraussichtlich eine 90-minütige Abschlusskundgebung geplant.

Durch den Warnstreik des öffentlichen Dienstes wird der öffentliche Personennahverkehr betroffen sein und nicht, oder nur eingeschränkt, zur Verfügung stehen. Die Polizeidirektion Hannover rät Personen den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren und mit Kraftfahrzeugen zu meiden, da mit weiträumigen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Nicht zwingende Autofahrten sollten an diesem Tag vermieden werden.

Innenministerin Daniela Behrens besucht die Polizeidirektion Hannover© Carl-Marcus Müller

Innenministerin Daniela Behrens besucht die Polizeidirektion Hannover

28. Februar 2023/in Polizei

Zum Auftakt des Besuches der Ministerin begrüßte sie Polizeipräsident Volker Kluwe im Gebäude der Polizeidirektion Hannover

HANNOVER (ots). Am Montag, 27.02.2023, hat die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport Daniela Behrens die Polizedirektion Hannover besucht. Dort kam sie insbesondere mit den Mitarbeitenden ins Gespräch und lernte verschiedene Fachbereiche kennen. Zu diesen gehörten etwa der Ermittlungsbereich zur Bekämpfung von Kinderpornografie, die Lage- und Führungszentrale und der Neubau auf der Liegenschaft in der Waterloostraße.

Zum Auftakt des Besuches der Ministerin begrüßte sie Polizeipräsident Volker Kluwe im Gebäude der Polizeidirektion Hannover und lud sie zu einem persönlichen Gespräch ein. Themen waren etwa die Umstrukturierung der Behörde im Jahr 2020, der Umgang mit der Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung und der Deliktsbereich Häusliche Gewalt.

„Gewalt- und Machtausübung zum Nachteil Schwächerer sind verachtenswert. Deshalb muss gerade Gewalt im häuslichen Bereich – also dort, wo man sich sicher und geborgen fühlen sollte – mit aller Vehemenz bekämpft werden. Mir ist der Schutz von Betroffenen ein großes persönliches Anliegen. Die Polizeibeamtinnen und -beamten, die hier eine sehr sensible und schwierige Aufgabe übernehmen, leisten mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Beitrag, damit die Verantwortlichen bestraft und künftige Taten verhindert werden können“, sagte Ministerin Behrens.

Anschließend erhielt sie eine Führung durch verschiedenste Bereiche auf der Liegenschaft. Das Lage- und Führungszentrum, in dem Notrufe angenommen und verarbeitet werden, bildete dabei den Anfang. Dort sprach Daniela Behrens mit Bediensteten über die Besonderheiten dieses Arbeitsplatzes und ließ sich die Tätigkeit dort erklären. Auch die Baustelle für die neue und leistungsfähigere Leitstelle, die 2025 fertiggestellt werden soll, besichtigte die Ministerin. Der Leiter des Polizeigewahrsams führte Behrens anschließend durch das 1903 errichtete Gebäude mit seinen 78 Zellen.

Im Gespräch mit den Ermittlerinnen und Ermittlern des Bereichs zur Bekämpfung von Kinderpornografie erhielt die Ministerin Einblicke in diesen Arbeitsbereich. „Es ist für Außenstehende kaum zu erahnen, wie belastend für die hier eingesetzten Beschäftigten die Arbeit zur Bekämpfung von Kinderpornografie ist. Hier geht es um Personen, die sich an den Schwächsten unserer Gesellschaft vergehen. Daran wird deutlich, wie wichtig die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten in diesem Bereich ist. Ich bin ihnen daher von Herzen dankbar, denn mit ihrer Tätigkeit helfen sie denen, die nicht für sich selbst einstehen können. Ihre professionelle Arbeit ist der Grundstein für die Verurteilung der Täterinnen und Täter“, so die Innenministerin weiter.

Zum Abschluss ihres Besuches traf Daniela Behrens noch Einsatzkräfte der Reiterstaffel auf ihren Dienstpferden, welche sowohl im Streifendienst als auch bei Versammlungslagen ihre Verwendung finden.

Polizeipräsident Volker Kluwe resümiert: „Wir konnten Frau Behrens heute einen ersten Einblick in die Zuständigkeiten und besonderen Herausforderungen der Polizeidirektion Hannover, aber auch deren hohe Leistungsfähigkeit geben. Die Ministerin konnte sich in vielen Einzelgesprächen davon überzeugen, welch professionelle Arbeit in unserer Behörde täglich geleistet wird. Wir haben aber auch erörtert, an welchen Stellen es noch Optimierungspotenziale gibt und welcher Unterstützung es dafür bedarf.“

Streifenwagenbesatzung Polizei

Hannover-Nordstadt: Verwirrter Autofahrer in stark beschädigtem Pkw angetroffen

27. Februar 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise zum Unfallort geben?

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover sucht nach dem Ort eines Autounfalls, der sich vermutlich am Donnerstag, 23.02.2023, in der Landeshauptstadt oder im Umland zugetragen hat. Zeugen hatten die Polizei am Donnerstagabend auf einen erheblich beschädigten Pkw an der Beneckeallee aufmerksam gemacht.

Am Steuer saß ein 80-jähriger Mann, der einen verwirrten Eindruck machte und angab, seine Fahrt in Pattensen angetreten zu haben. Nachdem erste Ermittlungen zu möglichen Unfallorten ohne Erfolg blieben, bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt informierte am Donnerstagabend gegen 17:20 Uhr eine Zeugin die Polizei über einen an der Front stark beschädigten Pkw. Der weiße Opel Corsa stand zu diesem Zeitpunkt auf der Straße „Alt Vinnhorst“. Obwohl der 80 Jahre alte Fahrer durch die Zeugin auf einen platten Vorderreifen aufmerksam gemacht hatte, reagierte der Mann am Steuer nicht und bog nach rechts in die Beneckeallee ein.

Fast zeitgleich machte ein weiterer Zeuge die Besatzung eines Streifenwagens auf den Pkw aufmerksam, nachdem der Zeuge gemeinsam mit dem Autofahrer das Fahrzeug auf den Gehweg der Beneckeallee geschoben hatte. Als die Polizeibeamten an dem Auto eintrafen, saß der Senior wieder am Steuer des Wagens und ließ den Motor mehrfach laut aufheulen, offenbar in der Absicht, seine Fahrt fortzusetzen. Die Polizisten verhinderten dies jedoch.

Bei der Begutachtung des Fahrzeugs fiel ein erheblicher Schaden auf: Der rechte Vorderreifen war geplatzt und teilweise angeschmolzen, der Pkw selbst stand komplett auf der Felge. Zudem war der rechte Radkasten total zerstört und ein Gegenstand hatte sich hinter dem Rad derart in die Karosserie gebohrt, dass die Beifahrertür nicht mehr zu öffnen war. Darüber hinaus fehlte die Unterbodenverkleidung des Motorraums komplett. Der Fahrer, der in Pattensen gestartet war, deutete an, dass er womöglich einen Unfall mit einem festen Gegenstand verursacht haben könnte.

Im Gespräch mit der Polizei wirkte der Fahrer verwirrt, sodass Zweifel an seiner Fahrtauglichkeit aufkamen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und das Fahrzeug. Zudem wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen konnte der Unfallort nicht ermittelt werden, sodass die Polizei nun auf Hinweise aus der Bevölkerung hofft. Da keine fremden Lackspuren an dem weißen Opel Corsa festzustellen sind, ist das Auto womöglich nicht mit einem anderen Fahrzeug, sondern mit einem festen stabilen Gegenstand kollidiert. Unklar ist, welche Strecke der Fahrer wählte. Möglicherweise fuhr er über die Bundesstraße 3 nach Hannover.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3117 zu melden.

Bundespolizei mit Diensthunden

Bilanzmeldung der Bundespolizei zum Fußballspiel in Hannover am 26. Februar

26. Februar 2023/in Polizei

Bundespolizei ist zufrieden mit dem Verhalten der Fans

HANNOVER (ots). Die Bundespolizeiinspektion Hannover war mit rund 500 Einsatzkräften im heutigen Fußballeinsatz. Darunter Einsatzeinheiten der Bundesbereitschaftspolizei aus Duderstadt, Bad Düben und Bayreuth. Auch Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber aus Gifhorn waren im Einsatz.

1400 Magdeburger Fans reisten mit Regelzugverbindungen über Braunschweig, Wolfsburg und Goslar nach Hannover zum Hauptbahnhof Hannover.

Auch rund 8000 Fans von Hannover 96 aus dem Umland fuhren mit der Bahn zum Spiel.

Die besondere Herausforderung der Bundespolizei bestand darin, eine Vermischung oder ein Aufeinandertreffen der Risikofans beider Vereine in der An- und Abreisephase mit der Bahn zu verhindern. Das erfolgte durch eine konsequente Fansteuerung und -trennung sowie durch polizeiliche Begleitung, aber auch durch die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen Bundes- und Landespolizei.

„Die An- und Abreise beider Fangruppen verlief problemfrei. Unser taktisches Sicherheitskonzept ging auf. Trotz der recht hohen Auslastung der Regelzüge und der starken Frequentierung im Hautbahnhof Hannover zeigten sich zudem die Eisenbahnunternehmen, Fans und Nutzer der Bahn zu jeder Zeit zugänglich und verständnisvoll für die polizeilichen Maßnahmen. Hierfür spreche ich allen Beteiligten meinen Dank aus“, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeirat Christian Saggau.

Bereitstellung Polizei

Fußballbegegnung Hannover 96 gegen 1.FC Magdeburg

26. Februar 2023/in Polizei

Polizei bestätigt größtenteils ruhigen Einsatzverlauf der Fußballbegegnung

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 26.20.2023, hat das Fußballspiel zwischen Hannover 96 und 1.FC Magdeburg in Hannover stattgefunden. Die Polizei begleitete die Spielbegegnung und gewährleistete einen weitestgehend störungsfreien Verlauf der Fußballpartie.

Bereits am frühen Vormittag sammelte sich die hannoversche Heim-Fanszene im Bereich der Innenstadt an den amtsbekannten Lokalitäten. Beim anschließenden Fanmarsch zum Stadion über die Culemannstraße in Richtung Arthur-Menge-Ufer zündeten einzelne Personen Nebeltöpfe und Pyrotechnik. Die Gast-Fans wurden für die Anreise zum S-Bahnhof „Fischerhof“ geleitet. Von dort aus formierten sich etwa 10.000 Teilnehmende zu einem Fanmarsch in Richtung Stadion und zündeten gleichfalls Nebeltöpfe und Pyrotechnik. Des Weiteren kam es durch die Fanmärsche zu den im Voraus angekündigten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Fußballbegegnung der zweiten Bundesliga zwischen Hannover 96 und 1.FC Magdeburg fand um 13:30 Uhr in der Heinz von Heiden Arena statt, zu dem etwa mehr als 38.000 Fans erschienen. Währenddessen vermummten sich mehrere Personen in den Fanblöcken der jeweiligen Mannschaften und zündeten Pyrotechnik. Zudem versuchten Personen der Heim-Szene in die Blöcke der Gast-Fans zu gelangen. Dies konnte durch Einsatzkräfte der Polizei unterbunden werden. Etwaige Straftatbestände werden durch die Polizei geprüft.

Die Abwanderung der Gästefans verlief ohne weitere besondere Vorkommnisse. Beim Verlassen des Stadion-Bereiches versuchten Angehörige der Heim-Szene im niedrigen dreistelligen Bereich eine Polizeikette im Westbereich der Beuermannstraße zu durchbrechen. Die Personen konnten von den Einsatzkräften zurückgedrängt werden. Zu einem etwaigen Durchbruch der Personen kam es nicht. Der Gesamteinsatzleiter, Polizeioberrat Wolff, zeigte sich zufrieden mit dem Einsatzverlauf der Polizei: „Wieder einmal mehr ist das Sicherheitskonzept der Polizei aufgegangen und wir konnten den Fans eine weitesgehende störungsfreie Sportveranstaltung gewährleisten. Ganz besonderer Dank an die friedlichen Fußballfans, welche ein spannendes Fußballspiel sahen und den zahlreichen Beamtinnen und Beamten, welche für die Sicherheit rund um die Fußballbegegnung gesorgt haben“.

In einer ersten Bilanz hat die Polizei Ermittlungen wegen Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz/ Sprengverordnung eingeleitet. Weitere Verfahren werden geprüft.

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