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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Nicht angezeigte Versammlungen am Deisterkreisel und auf dem Ernst-August-Platz

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei nicht angezeigte Versammlungen haben am Montag, 06.02.2023, an zwei Stellen im Stadtgebiet Hannovers Polizeieinsätze ausgelöst. Am Morgen blockierten mehrere Personen zunächst die Fahrbahn im Bereich des Deisterkreisels, in den Mittagsstunden starteten Demonstrierende eine Protestaktion an und auf dem Ernst-August-Denkmal vor dem Hauptbahnhof.

Gegen 08:15 Uhr meldeten Zeugen der Polizei sechs Personen, die die Fahrbahn des Deisterkreisels zwischen der Bornumer Straße und der Deisterstraße blockierten. Aufgrund der nicht angezeigten Versammlung, die sich über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckte, kam der Verkehr im Kreisverkehr, aber auch in den angrenzenden Straßen vorübergehend zum Erliegen.

Neben Demonstrierende, die mit Plakaten auf ihre Klimaschutz-Anliegen aufmerksam machten, und nach rund 10 Minuten durch Beamte von der Straße getragen wurden, stellten die Einsatzkräfte zwei Personen fest, deren Hände am Asphalt festgeklebt waren. Gegen 09:15 Uhr konnten auch diese beiden Versammlungsteilnehmenden vom Asphalt gelöst werden. Sie blieben bei der Aktion unverletzt.

Im Anschluss stellte die Polizei die Identitäten der Teilnehmenden fest. Danach konnten alle Beteiligten gehen. Gegen die Personen wird nun wegen einer Nötigung im Straßenverkehr und der Durchführung einer nicht angezeigten Versammlung ermittelt.

Kurz nach 12:00 Uhr wurde die Polizei dann zu einem ähnlichen Einsatz auf den Ernst-August-Platz gerufen. Auch dort hatten mehrere Personen eine Protestaktion gestartet. Mehrere Teilnehmende der ebenfalls nicht angezeigten Versammlung zeigten vor dem Ernst-August-Denkmal Plakate. Eine Teilnehmerin kletterte zudem auf das Wahrzeichen und verschüttete von dort aus Farbe auf das Denkmal und den Boden.

Die Polizei deklarierte die Aktion als Versammlung und beschränkte diese auf den Boden rund um das Denkmal. Die Frau weigerte sich zunächst trotz mehrfacher Aufforderung das Wahrzeichen zu verlassen. Gegen 15:55 Uhr verließ die Frau das Denkmal und die Versammlung wurde beendet.

Die Polizei ermittelt hier wegen Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.

BMW und VW liefern sich Samstagnacht Rennen in Hannover-Vahrenwald

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Samstagnacht, 05.02.2023, haben sich zwei Fahrzeuge auf der Vahrenwalder Straße ein Rennen geliefert. Als ein Polizeibeamter diese anhalten wollte, beschleunigte einer der Wagen und verfehlte den Beamten nur knapp. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen des zentralen Verkehrsdienstes Hannover befuhren ein blauer BMW M 550d und ein schwarzer VW Golf gegen 01:00 Uhr die Vahrenwalder Straße in Richtung stadtauswärts. Auf gerader Strecke lieferten sie sich ein Rennen, bei dem in der Spitze eine Geschwindigkeit von über 100 km/h bei erlaubten 50 erreicht wurde. Wegen einer roten Ampel und dort wartenden anderen Pkw mussten die beiden Fahrzeuge ebenfalls verkehrsbedingt halten.

Eine zivile Polizeistreife hatte den Vorfall beobachtet und signalisierte mittels Blaulicht anzuhalten. Dazu stieg ein Beamter aus dem Fahrzeug und stellte sich vor die Autos, um ihnen zu deuten, an den rechten Fahrbahnrand zu fahren. Daraufhin beschleunigte der BMW bei erster Gelegenheit, fuhr an dem Beamten vorbei und floh in Richtung stadtauswärts vor der Polizei. Der VW beschleunigte ebenfalls, hielt jedoch auf den ausgestiegenen Beamten zu. Nur durch schnelles Zurückweichen konnte der Polizist verhindern, dass ihn der Golf anfuhr. Letzterer flüchtete ebenfalls in Richtung Norden. Eine anschließende Fahndung verlief erfolglos. Die beiden Fahrzeugführer konnten bislang nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Die Polizei ermittelt wegen tätlichem Angriff auf Vollzugsbeamte und verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen zum Vorfall. Personen, die Hinweise zur Situation oder den Identitäten der Fahrer geben können, werden gebeten, sich zu melden. Unter der Telefonnummer 0511 109-3115 nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt Hinweise entgegen.

Polizei Mannschaftswagen

Fußballfans beschädigen Stadtbahnen und Sanitärräume

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 05.02.2023, haben zahlreiche Fußballfans des VfB Lübeck bei An- und Abreise hannoversche Stadtbahnen beschädigt. Beim Einlass ins Eilenriedestadion gelangten einige Personen unkontrolliert ins Innere.

Nach bisherigen Informationen der Polizeiinspektion Hannover reisten am Sonntag etwa 400 Gästefans des VfB Lübeck per Fernzug nach Hannover an. Gegen 12:45 Uhr begaben sich die Personen geschlossen vom hannoverschen Hauptbahnhof in Richtung Kröpcke. Da diese jedoch nicht wie geplant in die Station Kröpcke gingen, um per Bahn zum Eilenriedestadion zu fahren, musste die Polizei die Gruppe kurzzeitig aufstoppen. Dabei provozierten mehrere Personen die Beamtinnen und Beamten lautstark und warfen Lebensmittel nach den Kräften der Reiterstaffel. Im Zuge dessen drängten Polizeikräfte die Betreffenden zurück.

Anschließend begaben sich die Lübecker Fans dann doch in eine Sonderbahn, die sie zum Stadion im hannoverschen Zooviertel brachte. Bei der Fahrt beklebten sie diese mit Aufklebern und rauchten vereinzelt im Abteil.

Am Eilenriedestadion angekommen, zündete eine Person sowohl einen Böller als auch mehrere Leuchtfeuerwerke. Anschließend gelangten etwa 40 Personen geschlossen und durch zügiges Vorbeidrängen an den Ordnungskräften durch den Einlass in das Stadion. Dies konnte nur durch erneutes Einschreiten der Polizei unterbunden werden.

Auch während des Spiels fielen diverse Gästefans durch lautstarkes Grölen und einzelne Becherwürfe Richtung Spielfeld auf. Vor allem stellten Polizeikräfte aber massive Beschädigungen der Sanitärräume im Stadion fest.

Nachdem das Spiel 1:1 ausgegangen war, begaben sich etwa 170 Personen der Fangruppe zur bereitgestellten Sonderbahn, um zurück zum hannoverschen Hauptbahnhof zu fahren. Auf dem Weg dorthin wurde die Bahn erneut mit Aufklebern beklebt und teilweise mit Schriftzügen beschmiert. Am Hauptbahnhof angekommen, führten Kräfte der Bundespolizei die Lübecker Fans zu einem Fernzug, mit welchem sie dann Hannover verließen. Auf dem Weg dorthin wurden erneut lautstarke Gesänge angestimmt und teilweise Passanten bepöbelt.

Die Polizei Hannover ermittelt wegen diverser Straftaten gegen mehrere Personen im Zusammenhang dieses Ereignisses. Eine strafrechtliche Prüfung aller infrage kommenden Delikte läuft derzeit.

Die Polizeivizepräsidenten beider Behörden, Jens Eggersglüß (LG) und Detlef Hoffmann (H) unterschrieben das Konzept am Freitag © Polizeidirektion Hannover

Leitstellen der Polizeidirektionen in Hannover und in Lüneburg verstärken die Zusammenarbeit

5. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Kooperative Leitstelle der Polizeidirektion Lüneburg und die Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover sind ab sofort Partnerleitstellen. Ein entsprechendes Konzept haben die Polizeivizepräsidenten beider Behörden, Jens Eggersglüß (LG) und Detlef Hoffmann (H), am Freitag, 03.02.2023, unterzeichnet.

Im Kern umfasst das sogenannte Redundanzkonzept die gegenseitige Unterstützung der Leitstellen bei der Entgegennahme von Polizeinotrufen, sowohl bei technischen Störungen, als auch bei einem stark erhöhten Anrufaufkommen. Auch das Szenario eines längerfristigen Leitstellenausfalls, zum Beispiel durch einen Brand, ist in diesem Konzept berücksichtigt.

„Die Lage- und Führungszentrale ist das Herz der Polizei und von herausragender Bedeutung bei der Notrufannahme und Einsatzbewältigung. Für den Fall der Fälle ist es daher extrem wichtig, das Herz am Schlagen zu halten und für Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger stets arbeitsfähig und erreichbar zu sein. Mit dem Redundanzkonzept haben die Polizeidirektion Lüneburg und die Polizeidirektion Hannover hierfür eine Lösung gefunden, die ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit bietet“, erklärte Detlef Hoffmann, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover.

Auch Lüneburgs Polizeivizepräsident Jens Eggersglüß verdeutlicht den Mehrwert der Unterzeichnung: „Die Sicherstellung der permanenten Verfügbarkeit des Polizeinotrufs ist von zentraler Bedeutung. Nicht nur für die Einsatzbereitschaft der Polizei, sondern auch für das allgemeine Sicherheitsgefühl. Dieses Konzept ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu jeder Zeit zu gewährleisten“, so der Lüneburger Polizeivizepräsident Jens Eggersglüß.

In der Lage- und Führungszentrale in Hannover werden sämtliche Notrufe aus der Landeshauptstadt sowie dem Umland bearbeitet. Zudem wird die Kommunikation mit den Einsatzkräften über Funk und Telefon sichergestellt. Insgesamt wurden damit im Jahr 2021 mehr als 344.000 Telefonate geführt.

Bei der Kooperativen Leitstelle in Lüneburg (KLL) laufen sämtliche Polizeinotrufe der Landkreise Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg, Stade und Uelzen auf. Damit ist die KLL für das Notruf- und Einsatzmanagement von ca. 1,25 Millionen Menschen zuständig. Im Jahr 2022 gingen hier über 200.000 Notrufe ein.

Festnahme durch Polizeibeamten

19-jähriger mutmaßlicher Supermarkt Räuber festgenommen

3. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover aufgrund mehrerer Raubstraftaten, bei der überwiegend Supermarkt-Filialen überfallen wurden, haben Einsatzkräfte am Donnerstag, 02.02.2023, einen dritten Tatverdächtigen festgenommen. Das Amtsgericht Hannover ordnete für den 19-Jährigen die Untersuchungshaft an.

Seit dem 14.12.2022 überfielen die Täter insgesamt 19 Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte. Zwölf Taten wurden im Bereich der Region Hannover begangen, sechs im Landkreis Peine und eine im Landkreis Celle. Bereits am 05.01.2023 nahmen Einsatzkräfte zwei 20-Jährige fest, die im Verdacht stehen, einen Supermarkt an der Burgwedeler Straße überfallen zu haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungsarbeit identifizierten die Ermittlerinnen und Ermittler des Zentralen Kriminaldienst (ZKD) Hannover einen dritten mutmaßlichen Täter. Dieser wird verdächtigt, an mindestens zwölf der o.g. Taten beteiligt gewesen zu sein. Gezielt angesetzte Fahndungskräfte des ZKD nahmen den 19-Jährigen am Donnerstagmittag im Bereich der Vahrenwalder Straße fest. Bei zwei gerichtlich angeordneten Durchsuchungen zweier Kontaktadressen des Mannes in Hannover-List und Hannover-Misburg fanden die Einsatzkräfte Beweismaterial und stellten dies sicher. Auf Anregung der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das Amtsgericht Hannover wie für die beiden mutmaßlichen Komplizen für den 19-Jährigen die Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen zur Raubserie, bei der ein Gesamtschaden im fünfstelligen Bereich entstand, dauern weiter an.

Fahrradstaffel der Polizei

Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen

3. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen müssen beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren. Bei einer Kontrolle der Vorschrift ahndete die Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover am Freitag, 03.02.2023, mehr als zwei Dutzend Verstöße. Ein Fahrer wurde zudem vorläufig festgenommen.

Um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, müssen Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren. So sollen querende Verkehrsteilnehmende besser erkannt werden können. Gleich 25 Mal verstießen am Freitag Fahrer entsprechender Fahrzeuge gegen die Vorschrift, wie eine Kontrolle der Fahrradstaffel belegte.

Als Kontrollstelle wurde die Beneckealle/Ecke Industrieweg im hannoverschen Stadtteil Vinnhorst ausgewählt. Bei der mehrstündigen Kontrolle zählten die Polizeibeamten bis zum Freitagvormittag 25 Verstöße gegen die Vorschrift. Der schnellste Fahrer, ein 41 Jahre alter Hannoveraner, bog mit seinem MAN mit 39 Kilometern pro Stunde ab und verstieß damit deutlich gegen die Vorschrift.

Die Reaktionen der ertappten Fahrer auf die Kontrolle fielen unterschiedlich aus: Mehrere Personen sahen ihre Fehler ein und befürworteten die Aktion im Sinne der Verkehrssicherheit. Andere wiederum gaben unter anderem an, von der Vorschrift nichts gewusst zu haben. In jeden Fall müssen die Fahrer wegen des Verstoßes 70 Euro zahlen, zudem erhalten sie einen Punkt im Fahreignungsregister.

Die drastischsten Folgen hatte der Verkehrsverstoß für einen 45-jährigen Albaner, der in einem Lkw gestoppt wurde. Er wies sich gegenüber der Polizei mit einem gefälschten Führerschein aus und hielt sich mutmaßlich illegal in Deutschland auf. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover noch an der Kontrollstelle vorläufig festgenommen. Ihn erwartet neben den Anzeigen wegen illegalen Aufenthaltes, verbotener Arbeitsaufnahme im Inland, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung auch die Vorführung vor einem Haftrichter.

Verkehrsunfalldienst

Zwei Schwerverletzte nach Pkw-Kollision auf der Hermesallee

2. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 01.02.2023, sind zwei Männer im Alter von 40 und 54 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf der Hermesallee in Hannover schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 40-jährige Fahrer eines Toyota Yaris gegen 18:15 Uhr vom Messeschnellweg (B6) kommend auf der Hermesallee in Richtung Karlsruher Straße unterwegs. Auf der zweispurigen Straße in Höhe des Parkplatzes Nord 1/2 geriet der Pkw des aus Lehrte stammenden Mannes nach einer Rechtskurve auf nasser Fahrbahn nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dabei frontal mit dem Ford Tourneo Custom eines 54 Jahre alten Fahrers aus Isernhagen. Dieser befuhr mit seinem Pkw von der Karlsruher Straße kommend die Hermesallee in Richtung Messeschnellweg (B6). Durch den Anprall wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt und ihre Pkw stark demoliert. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten beide Männer zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser.

Die Polizei schätzt Gesamtschaden, der an den beiden Fahrzeugen und der Fahrbahn infolge des Verkehrsunfalls entstand, mit mindestens 25.500 Euro ein.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme musste die Hermesallee in dem Unfallbereich für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streckensperrung - Umstieg auf der Strecke

Eichhörnchen sorgt für Streckensperrung auf S-Bahn-Strecke

2. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Heute Morgen, gegen 8 Uhr, sorgte ein Einhörnchen für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Wunstorf und Lehrte und für erhebliche Beeinträchtigungen.

Das Einhörnchen kletterte im Bereich der S-Bahnbrücke Pänner-Schuster-Weg auf die Stromoberleitung (10000 Volt) und bekam einen Stromschlag. Hierbei riss die Oberleitung ab und fiel auf eine gerade durchfahrenden S-Bahn, besetzt mit 15 Reisenden. Zeitgleich fuhr ein Güterzug auf dem Gegengleis, erfasste die herunter gerissene Oberleitung und riss diese auf ca. 500 Metern ab. Die Bahnstrecke musste daraufhin komplett gesperrt und der Strom abgeschaltet werden. Mitarbeiter der Deutschen Bahn leiteten den restlichen Strom der Oberleitung in den Boden.

Bundespolizei Hannover, Deutsche Bahn und Landespolizei sicherten den Bereich ab und sorgten dafür, dass keine Gefahr für die Reisenden in der S-Bahn bestand. Die 15 Reisenden wurden um 11 Uhr evakuiert und stiegen in eine herbeigeführte Ersatz-S-Bahn ein.

Wie lange die Reparaturarbeiten der beschädigten Oberleitung dauern werden, ist noch nicht absehbar. Aktuell kommt es auf der Strecke zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Selfies am Gleis© Bernd Günther

Selfies im Gleis – Das kann schnell gefährlich werden

1. Februar 2023/in Polizei

NIEDERSACHSEN (ots). Wo Züge fahren, ist kein Platz für Leichtsinn: Selfies im Gleis, um in sozialen Medien “Klicks” zu generieren oder eine Abkürzung über Schienen zu nehmen, um einige Minuten Zeit zu sparen, sind genauso lebensgefährlich wie das Klettern auf abgestellten Zügen.

Die Social Media-affine jüngere Generation sucht besonders durch Selfies im Gleisbereich den Kick. Es scheint “hipp” zu sein, Fotos unter lebensgefährlichen Bedingungen zu machen. Nicht jeder, der sich in den Gleisen bewegt, kommt mit dem Leben davon. Und wenn sich ein Zug nähert, kann es schnell nicht nur mit den Selfies vorbei sein. Aus Leichtsinn wird dann Ernst, im schlimmsten Fall tödlicher Ernst. Die Bundespolizeidirektion Hannover warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisen. Gleisanlagen sind weder Abenteuerspielplätze, noch Drehorte für junge Menschen. Auch wenn Züge und Gleise oft eine große Faszination ausüben und die Neugierde erwecken, sind Züge nicht cool, sondern lebensgefährlich.

Erst in der letzten Woche wurden in Hamburg, in der Nähe des Bahnhofs Allermöhe, Zwillingsschwestern von einem Zug erfasst, als sie sich auf den Gleisen befanden. Ermittlungen dazu dauern noch an. “Gleise, fahrende Züge und Bahnanlagen sind keine Orte um Selfies oder Videos zu erstellen” so Thomas Gerbert, Pressesprecher der Bundespolizeidirektion Hannover. “Übrigens”, so Gerbert weiter, ist das Betreten von Bahnanlagen generell verboten”. Die heutigen Züge sind nicht nur sehr schnell, sondern auch wesentlich leiser als Züge älterer Baureihen. Bei einem Tempo von 120 km/h benötigt ein Zug ca. 1000 Meter, um mit einer Vollbremsung zum Stehen zu kommen. Leider zeigen Posts in den sozialen Medien, dass dieses Phänomen ein hohes Dunkelfeld aufweist. Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Egal ob Selfies im Gleis oder das Überschreiten von Gleisanlagen, der Aufenthalt dort ist verboten.

“Das Klettern auf abgestellten Zügen ist ebenfalls lebensgefährlich”, warnt Thomas Gerbert. Bahnstromunfälle, bei denen Kinder oder Jugendliche beteiligt sind, kommen bundesweit immer wieder vor. Die meisten dieser Unfälle enden mit schwersten Verletzungen oder gar tödlich. Oft ist den jungen Menschen gar nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist etwa 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Und man muss die Oberleitung nicht einmal berühren. Schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. Doch Strom kann auch am Gleis fließen, so wie bei der Hamburger S-Bahn – 1.200 Volt Hochspannung sind in der Stromschiene.

Daher der Appell den technischen Bahn- und Abstellanlagen fernzubleiben! Die Bundespolizei und die Deutsche Bahn AG engagieren sich bereits seit Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf an Aufklärung ist nach wie vor groß. “Daher geht unsere dringende Bitte auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, junge Menschen für mögliche Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren”, so Gerbert.

Verkehrsunfalldienst

21-Jähriger nach Unfall auf der Kreisstraße (K) 128 bei Uetze verstorben

31. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagmorgen, 31.01.2023, ist ein VW Touareg mit zwei Bäumen auf der K 128 zwischen Uetze und Dedenhausen kollidiert. Das Fahrzeug riss entzwei. Der 21-jährige Fahrer erlag vor Ort seinen Verletzungen, zwei weitere Insassen wurden schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 21-Jährige mit zwei weiteren Insassen in seinem schwarzen VW Touareg gegen 03:55 Uhr die K 128 aus Uetze kommend in Richtung Dedenhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort nacheinander mit zwei Bäumen. Am zweiten Baum riss das Fahrzeug in zwei Teile. Die beiden Fahrzeugteile wurden im Anschluss nach rechts und links der Fahrbahn auf den angrenzenden Acker geschleudert. Ein 35-jähriger Lkw-Fahrer war als Ersthelfer vor Ort und informierte umgehend den Notruf. Der 21-jährige Fahrer verstarb trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. Der 19-jährige Beifahrer und ein weiterer 18-jähriger Insasse erlitten schwere Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme ist die K 128 aktuell gesperrt. Die Sperrung soll voraussichtlich etwa gegen 13:00 Uhr aufgehoben werden. Der Gesamtschaden wird durch die Polizei auf etwa 81.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten des Fahrzeuges geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. 

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