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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Pkw kommt in Hannover-Mittelfeld von der Fahrbahn ab

26. Februar 2023/in Polizei

Unfall fordert einen Schwer- und einen Leichtverletzten

HANNOVER (ots). Am Samstagmorgen, 26.02.2023, ist ein Audi in der Hermesallee im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Bei dem Unfall erlitt der Fahrer schwere und der Beifahrer leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 21-Jähriger mit seinem Audi gegen 07:00 Uhr die Hermesallee von der Bundesstraße 6 aus kommend in Richtung Karlsruher Straße. Aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit verlor der 21-jährige Fahrer an dem Ende einer Rechtskurve die Kontrolle über den Audi. In der Folge kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 21-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der gleichaltrige Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Da beim Fahrer Alkoholgeruch festgestellt werden konnte, leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles ein. Das Ergebnis der Blutprobenentnahme steht noch aus. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Fahrverhalten geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. 

Streifenwagenbesatzung Polizei

Groß-Buchholz: Unbekannter Täter zerkratzt acht Pkw

24. Februar 2023/in Polizei

Polizei sucht Zeuge

HANNOVER (ots). Zwischen Dienstagabend, 21.02.2023, und Mittwochmorgen, 22.02.2023, hat ein unbekannter Täter in der Straße Nottelmannufer insgesamt acht Autos zerkratzt. Die Polizei sucht Zeugen, die den Täter gesehen haben.

Die insgesamt acht Fahrzeuge verschiedener Hersteller standen allesamt am Fahrbahnrand des Nottelmannufers im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz geparkt. Am Mittwochmorgen meldeten die ersten Eigentümer die festgestellten Kratzer an ihren Fahrzeugen. Bei der Absuche der Straße stellten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten fest, dass insgesamt acht Fahrzeuge beschädigt wurden. Einen Tatverdächtigen konnten die Halter nicht beschreiben. Da sie aber beschrieben, wann die Fahrzeuge am Nottelmannufer abgestellt worden waren, lässt sich der Tatzeitraum auf 18:00 Uhr des 21.02.2023 und 08:00 Uhr des 22.02.2023 eingrenzen.

Ein möglicher Hintergrund der Taten lässt sich im Rahmen der Ermittlungen derzeit nicht benennen. Auch der Gesamtschaden lässt sich bislang nicht beziffern.

Das Polizeikommissariat Hannover-Lahe ermittelt in allen Fällen wegen der Sachbeschädigung und sucht Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen im Bereich des Nottelmannufers gesehen haben. Diese Zeugen werden gebeten, sich beim Kommissariat unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Bundesstraße (B) 441: 20-Jährige bei Unfall tödlich verletzt

21. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Montag zu Dienstag, 21.02.2023, ist eine 20-Jährige mit ihrem Pkw auf der B 441 zwischen den Ortschaften Wunstorf und Hagenburg von der Fahrbahn abgekommen. Ihr Auto überschlug sich und landete auf dem Dach. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 20-Jährige gegen 00:05 Uhr mit ihrem Mercedes die B 441 von Wunstorf aus kommend in Richtung Hagenburg. Nach einer Linkskurve kam die Frau aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Im Anschluss drehte sich der Pkw entgegen dem Uhrzeigersinn, überschlug sich und blieb auf der linken Fahrzeugseite im angrenzenden Acker liegen. Die 20-Jährige verstarb noch vor Ort an den Folgen des Unfalls. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die B 441 bis etwa 04:10 Uhr gesperrt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 17.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Pärchen und 42-Jähriger in der Calenberger Neustadt und Linden-Nord ausgeraubt

20. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 19.02.2023, hat ein 24-Jähriger versucht einen 42-jährigen Mann in der Königsworther Straße auszurauben. Der 24-Jährige konnte im Nahbereich durch die Polizei festgenommen werden und kam nach einer Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft. Sein Begleiter wurde nach den polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

Kurze Zeit später wurde ein Pärchen auf der Spinnereibrücke durch bislang unbekannte Täter ausgeraubt. Einen Tatzusammenhang kann die Polizei nicht ausschließen und sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariates Hannover-Limmer geriet ein 42-Jähriger gegen 00:10 Uhr in der Königsworther Straße mit zwei Personen in verbale Streitigkeiten. In der Folge versuchte der 24-jährige mutmaßliche Täter dem 42-Jährigen die Umhängetasche zu entreißen. Zwei Zeuginnen beobachteten die Szenerie und informierten den Notruf der Polizei. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte der mutmaßliche Täter durch Einsatzkräfte festgenommen werden. Gegen ihn erhärtete sich der dringende Tatverdacht des versuchten Raubes. Der 28-jährige Begleiter vom mutmaßlichen Täter wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da sich der dringende Tatverdacht nicht gegen ihn erhärtete. Der 24-Jährige wurde am Sonntag, 19.02.2023, einem Haftrichter vorgeführt und kam anschließend in Untersuchungshaft.

Kurze Zeit später forderten zwei bislang unbekannte Täter in Linden-Nord auf der Spinnereibrücke gegen 01:00 Uhr unter Vorhalt eines Messers von einer 29-Jährigen und einem 30-Jährigen eine Handtasche. Der 30-Jährige händigte die Umhängetasche aus. Beide Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Elisenstraße.

Ein Täter war etwa 20 Jahre alt und von schlanker Statur. Er trug eine weiße Jacke mit lila Kapuze.

Sein Komplize war ebenfalls etwa 20 Jahre alt und von schlanker Statur. Er trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Raubes und wegen Raubes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und zu den jeweiligen Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Polizei fasst zwei Tatverdächtige nach Straßenraub in Hannover-Nordstadt

20. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 18.02.2023, konnte die Polizei im Rahmen einer groß angelegten Fahndung zwei mutmaßliche Täter zu einem Raub stellen. Zuvor hatten insgesamt fünf Jugendliche einen 24-Jährigen in Hannover-Nordstadt unter Vorhalt eines Messers ausgeraubt. Die Polizei prüft Zusammenhänge zu weiteren Taten und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt war der 24-jährige Hannoveraner am 18.02.2023 gegen 19:40 Uhr im Welfengarten in der hannoverschen Nordstadt unterwegs. Dort wurde er zunächst von fünf Jugendlichen angesprochen, mit einem Messer bedroht und dazu aufgefordert Bargeld und Wertgegenstände auszuhändigen. Der junge Mann gab an, dass er nicht dabeihabe, sodass die Jugendlichen ohne Beute den Welfengarten Richtung der Straße „Im Moore“ verließen. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung stellten die eingesetzten Polizeikräften zwei Tatverdächtige in einer zuvor an der Haltestelle Welfengarten gestoppten Stadtbahn. Die beiden 15-Jährigen wurden zunächst zu einer Polizeidienststelle verbracht und anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Kurz zuvor, gegen 19:35 Uhr Welfengarten bedrohten circa vier Jugendliche eine 40-jährige Frau mit einem bislang unbekannten Gegenstand, um Wertgegenstände zu erlangen. Die Frau wehrte sich und schlug die Jugendlichen damit in Richtung der Hahnenstraße in die Flucht.

Zuvor kam es in der gleichen Woche zu ähnlichen Taten.

Am Mittwoch, 15.02.2023, versuchten drei bislang unbekannte Jugendliche im Georgengarten gegen 19:00 Uhr einen 61-jährigen Mann auszurauben. Da die Täter bei dem Mann nichts erbeuten konnten, ließen diese von ihm ab und flüchteten in Richtung der Straße „In der Steintormasch“.

Circa zehn Minuten früher, gegen 18:50 Uhr, bedrohte eine ebenfalls dreiköpfige Gruppe Jugendlicher einen 28-jährigen Mann auf Höhe des „Hans-Mayer-Weges“ im Welfengarten mit einem Messer. Zeitgleich wurde der 28-Jährige dazu aufgefordert, seine Tasche zu übergeben. Dem Mann gelang es wegzulaufen und eine bislang unbekannte Person, welche in der Nähe stand, anzusprechen. Diese Person wird dringend als Zeuge gesucht.

Alle Zeugen gaben übereinstimmend an, dass es sich bei den Tätern um männliche Jugendliche, welche allesamt dunkel gekleidet waren gehandelt haben soll.

Die Polizei sucht Zeugen zu allen Taten und prüft entsprechende Zusammenhänge. Zeugen die Hinweise zu den Taten und/oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3117 oder auch in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Kellerverschlag in Groß-Buchholz durch Unbekannte angezündet

20. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Mittwoch, 15.02.2023, haben unbekannte Personen einen Kellerverschlag in Groß-Buchholz angezündet. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover meldete eine 48-jährige Anwohnerin gegen 18:05 Uhr ein Feuer in einem Kellerverschlag in der Straße Warburghof. Während Einsatzkräfte der Polizei den Brandort absperrten, machten sich Feuerwehrleute an die Löscharbeiten, welche zügig abgeschlossen wurden. Verletzt wurde niemand.

Die Schadenssumme beläuft sich nach Schätzungen der Brandermittler auf etwa 25.000 Euro. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass Brandstiftung vorliegt. Aus diesem Grund sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zur Identität potenzieller Brandleger geben können.

Hinweise können telefonisch beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 platziert werden.

Festnahme durch die Polizei

Mann (30) durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

19. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagmittag, 18.02.2023, ist es im Bereich des hannoverschen Steintors zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens drei Personen gekommen. Ein 30-jähriger Mann erlitt dabei lebensgefährliche Stichverletzungen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte die Polizei zwei Tatverdächtige stellen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover ereignete sich der vorangegangene Streit zwischen mindestens drei Männern gegen 14:00 Uhr in der Reuterstraße im hannoverschen Stadtteil Mitte. Im Rahmen der sich anschließenden körperlichen Auseinandersetzung wurde ein 30 Jahre alter Mann durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Er wurde durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung der eingesetzten Beamten sorgte dafür, dass zwei tatverdächtige Männer im Alter von 27 und 28 Jahren gestellt und vorläufig festgenommen werden konnten. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Entsprechende Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Hannover dauern an. Die beiden Männer aus Hannover, gegen die Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet wurden, sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Bereitstellung Polizei

Acht Versammlungen am Dienstag 21. Februar

17. Februar 2023/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund von gleich acht angezeigten Versammlungen müssen sich Verkehrsteilnehmende am Dienstag, 21.02.2023, an mehreren Stellen im Stadtgebiet Hannovers auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Auf nicht zwingend nötige Autofahrten sollte insbesondere in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr verzichtet werden.

Aufgrund eines ganztägigen Warnstreiks im ÖPNV kann es auch darüber hinaus zu Staus und Wartezeiten auf wichtigen Verkehrsadern kommen.

Im Rahmen eines Warnstreiks im öffentlichen Dienst hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft für den kommenden Dienstag in der Landeshauptstadt acht Versammlungen angezeigt. Bei allen Aktionen handelt es sich um Aufzüge, die sich zu verschiedenen Uhrzeiten auf ebenso unterschiedlichen Routen durch die Stadt bewegen. Aufgrund von temporären Sperrungen sind erhebliche Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Dies gilt insbesondere für den Zeitraum von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Folgende Versammlungen und Routen wurden angezeigt (endgültige Routen können sich noch ändern):

1. 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr: Nordufer Maschsee, Willi-Brandt-Allee, Gneiststraße, Planckstraße, Willi-Brandt-Allee, Friedrichswall, Trammplatz

2. 08:45 Uhr bis 10:15 Uhr: Schützenallee, Riepestraße, Hildesheimer Straße, Orli-Wald-Allee, An der Engesohde, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Arthur-Menge-Ufer, Robert-Enke-Straße, Beuermannstraße, Stadionbrücke

3. 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr: Hildesheimer Straße, Aegidientorplatz, Friedrichswall, Friederikenplatz, Brühlstraße, Otto-Brenner-Straße, Goseriede, Goseriedeplatz

4. 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr: Haltenhoffstraße, Engelbosteler Damm, Christuskirche, Am Klagesmarkt, Goseriedeplatz

5. 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr: Theodor-Krüger-Straße, Braunstraße, Goetheplatz, Humboldtstraße, Gustav-Bratke-Allee, Lavesallee/Waterlooplatz

6. 10:00 Uhr bis 10:35 Uhr: Nordufer Maschsee, Culemannstraße, Friedrichswall, Trammplatz

7. 10:00 Uhr bis 10:40 Uhr: Stammestraße, Auf der Papenburg, Ricklinger Stadtweg, Ritter-Brüning-Straße, Stadionbrücke, Ritter-Brüning-Straße, Lavesallee, Friederikenplatz

8. 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr: Ernst-August-Platz, Kurt-Schumacher-Straße, Goseriedeplatz

Die Versammlungen gehen teilweise ineinander über. Die Organisatoren erwarten insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmende an den Aktionen. Auch in Lehrte und Gehrden ist aufgrund gleichgelagerter Versammlungen temporär mit Staus und längeren Wartezeiten zu rechnen.

Autofahrende werden gebeten, von nicht zwingend notwendigen Fahrten in Richtung Innenstadt an diesem Tag abzusehen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch der Öffentliche Personennahverkehr von den Warnstreiks betroffen sein wird. Aus diesem Grund ist den gesamten Tag über auf bedeutsamen Strecken mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Barsinghausen: Handyverstoß rettet Ehepaar vor Trickbetrügern

16. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 15.02.2023, haben Polizeikräfte eine Geldübergabe in Barsinghausen vereitelt. Ein Ehepaar war von falschen Amtsträgern aufgefordert worden, eine hohe Geldsumme einzuzahlen, bis eine Streife sie auf dem Weg zum vereinbarten Übergabeort kontrollierte.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariates Barsinghausen wurde ein Streifenteam auf eine 73-jährige Autofahrerin aufmerksam, die während der Fahrt telefonierte. Bei der folgenden Kontrolle gab die Dame an, dass sie und ihr Mann (80) zügig nach Hildesheim müssten, um Geld abzugeben. Mitarbeitende der „Staatsanwaltschaft“ seien aktuell am Telefon und boten an, die Tochter der Eheleute gegen eine Kaution von 110.000 Euro aus der Haft zu entlassen. Diese hätte zuvor einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Einen Teil der Kaution hatte der 80-Jährige in bar während der Fahrt auf dem Schoß.

Als ein Beamter ans Telefon ging, brach die vermeintliche Staatsanwaltschaft das Gespräch sofort ab. Durch Aufklärung der Polizeikräfte und ein Telefonat mit der Tochter des Ehepaares konnte dieses überzeugt werden, beinahe einem Betrug aufgesessen zu sein. Die Kontaktaufnahme mit der Tochter war dem Paar zuvor durch die Betrüger verboten worden.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Abwicklung vermeintlich seriöser Geschäfte

16. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Arbeit von zu Hause, wenig zu tun und doch gutes Geld verdienen – ein vermeintlich lukrativer Job, der vor allem junge Leute lockt. Später entpuppen sich derlei Beschäftigungen jedoch als strafrechtlich relevant, denn die Arbeitnehmenden sind Teil einer größeren Betrugsmasche – sie agieren als sogenannte „Finanzagenten“.

Im Internet als vermeintlich harmlose Tätigkeit für Finanzdienstleistungen getarnte Jobangebote finden sich zuhauf. Die Masche: Geld soll von bekannten Firmen an die Girokonten der Finanzagenten geschickt werden, um dieses dann wiederum direkt oder in Form von Kryptowährungen weiterzuleiten. Dabei winken Provisionen von bis zu 20 Prozent. Was die Arbeitnehmenden jedoch nicht bedenken, ist, dass die Gelder in der Regel bereits aus kriminellen Verkäufen stammen und sie sich dabei der Geldwäsche schuldig machen. Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren zu ihrem Nachteil sind die Folge.

In einem Fall aus dem November 2022 erhielt eine 23-Jährige aus Hannover-Ledeburg vermeintlich seriöse Zahlungen von einer Vermögensberatung auf ihr Konto. Das Geld wandelte sie in Bitcoin um und überwies dieses wiederum weiter. Sie war zuvor durch eine gefälschte Internetanzeige auf einer Jobbörse auf die Tätigkeit aufmerksam geworden. Die Polizei ermittelt derzeit wegen Geldwäsche gegen sie.

Auf den ersten Blick wirken solche Angebote tatsächlich seriös. Nur wissen die angepriesenen Firmen zumeist nicht einmal, dass ihr Firmenname samt Daten von Betrügern genutzt werden, um neue Finanzagenten anzulocken. Am Ende verlieren Firmen und ahnungslose Arbeitnehmende dabei.

Daher rät die Polizei ausdrücklich, derlei Angebote nicht wahrzunehmen. Personen, die bereits von der Betrugsmasche betroffen sind, sollten sich dringend bei ihrer örtlichen Dienststelle melden. /desch, ram

Für weitere Informationen zu dem Thema „Finanz- und Warenagentenagenten“ besuchen Sie gern folgende Internetseite: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/finanzagenten/

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