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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

58-Jähriger durch Unfall mit LKW tödlich verletzt

15. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 15.02.2023, ist ein 58-Jähriger von einem Lkw überfahren und tödlich verletzt worden. Ein 41-Jähriger wollte mit seinem Lkw auf ein Firmengelände fahren. Beim Rangieren in der Auffahrt überfuhr der Fahrer den 58-Jährigen, welcher noch vor Ort seinen Verletzungen erlag.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte der 41-jährige Fahrer mit seinem Mercedes-Lkw gegen 07:05 Uhr auf ein Firmengelände in der Eichsfelder Straße fahren. In der Auffahrt musste der 41-Jährige mit seinem Lkw etwas rangieren, unter anderem fuhr er den Lkw etwas zurück. Hierbei erfasste der den 58-jährigen Mitarbeiter des Firmengeländes, welcher sich rechtsseitig vom Lkw befand. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme musste die Eichsfelder Straße kurzfristig voll gesperrt werden.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung infolge eines Unfalles eingeleitet.

Verkehrsunfalldienst

Bundesstraße (B) 443: 85-jähriger Radfahrer durch Unfall tödlich verletzt

14. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 14.02.2023, ist ein Radfahrer auf der B 443 zwischen der Autobahnbrücke der Bundesautobahn (BAB) 37 und der Landesstraße 388 zwischen einen Lkw und deren Anhänger geraten und lebensgefährlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 85-Jährige mit seinem Fahrrad gegen 14:45 Uhr ein Teilstück der B 443 von der Autobahnbrücke der BAB 37 in Richtung BAB 7. Dabei befuhr er zunächst den rechten Fahrstreifen von zwei Fahrstreifen. Zeitgleich befuhr ein 62 Jahre alter Fahrer mit seinem Lkw ebenfalls die B 443 in Richtung BAB 7 auf dem rechten Fahrstreifen. Der Radfahrer scherte aus bislang unbekannter Ursache nach links aus, sodass der Lkw-Fahrer ebenfalls nach links fuhr, jedoch dem Radfahrer nicht mehr ausweichen konnte. Der 85-Jährige geriet in der Folge zwischen den Lkw und dem Anhänger. Durch den Unfall erlitt der Radfahrer lebensgefährliche Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag. Neben dem alarmierten Rettungsdienst war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die B 443 kurzfristig voll gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Drei Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall auf der Bornumer Straße

14. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 11.02.2023, sind infolge eines Verkehrsunfalls drei Personen teils schwer verletzt worden. Zuvor verlor ein 22 Jahre alter Fahrer im Kurvenbereich der Bornumer Straße die Kontrolle über seinen Audi S5 Coupe und kollidierte mit dem im Gegenverkehr stehenden Porsche eines 31-Jährigen. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 22-jähriger Hannoveraner mit seinem Audi S5 Coupe gegen 03:40 Uhr vom Deisterplatz kommend die Bornumer Straße. Im Fahrzeug befand sich neben ihm ein 23 Jahre alter Mann aus Salzgitter. Im Kurvenbereich der Bornumer Straße verlor der 22-Jährige offensichtlich infolge der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Pkw. Der Audi kam von der Fahrbahn ab und überfuhr die Fahrbahntrennung. Anschließend kollidierte er mit dem im Gegenverkehr stehenden Porsche, in dem sich zum Unfallzeitpunkt ein 31-jähriger Fahrer und ein 63 Jahre alter Beifahrer befanden.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge auf den Gehweg geschleudert, wo sie zum Stehen kamen. Der Porschefahrer wurde beim Verkehrsunfall schwer verletzt. Er wurde zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Beifahrer trug leichte Verletzungen davon und musste ambulant behandelt werden. Der Audifahrer wurde ebenfalls leicht verletzt. Sein Beifahrer blieb unverletzt.

Während der Unfallaufnahme stellte es sich heraus, dass der 22-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Sein Beifahrer wurde von der Polizei aufgrund eines offenen Haftbefehls wegen einer versuchten räuberischen Erpressung sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gesucht. Der 23-jährige Salzgitteraner wurde in den Polizeigewahrsam gebracht.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die Bornumer Straße stadteinwärts gesperrt. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden, der an beiden Fahrzeugen, den Verkehrszeichen und dem Mast entstanden ist, mit circa 55.700 Euro.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich bei dem Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Da bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, wer das Fahrzeug geführt hatte, bitten die Ermittler Zeugen insbesondere um Hinweise zum Fahrer des Audi.

Goldene Engelsfigur auf dem Stadtfriedhof Engesohde© Bernd Günther

Unbekannte entwenden Engelsfigur vom Stadtfriedhof Engesohde

14. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Bislang unbekannte Täter haben auf dem Stadtfriedhof Engesohde in der hannoverschen Südstadt eine Engelsskulptur gestohlen. Das Kunstwerk, das auf einem Brunnen installiert war, wurde am Freitag, 03.02.2023, letztmalig gesehen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Verschwinden des Engels geben können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Südstadt sah ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Engelsskulptur am Freitag, 03.02.2023, gegen 14:00 Uhr das letzte Mal. Bei seiner Rückkehr auf den Friedhof am Montagmorgen bemerkte der Zeuge das Fehlen der mit Gold überzogenen Gipsfigur. Unbekannte Täter müssen in diesem Zeitraum die circa 85 Zentimeter große Skulptur von ihrem Standort unbemerkt abgeschraubt und mitgenommen haben.

Die entwendete Engelsfigur war auf einem Sockel in einem Brunnenbecken aufgestellt. Befestigt war die Figur mit ebenfalls vergoldeten Muttern, die im näheren Umfeld des Tatortes ebenfalls nicht aufgefunden werden konnten. Auch die Suche nach der Figur auf dem Friedhofsgelände verlief negativ.

Der oder die Täter könnten sich an einem der drei Zugänge zum Friedhof an der Orli-Wald-Allee und dem Vierthalerweg aufgehalten haben. Womöglich haben sie während der Schließzeiten des Friedhofs auch eine Friedhofsmauer überklettert.

Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen im Bereich des Friedhofs geben können oder denen die gestohlene Figur aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Polizeiwagen mit Frontblitzer

Jeweils ein Fahrkartenautomat in Hannover und Garbsen gesprengt

10. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach der Sprengung von zwei Fahrkartenautomaten in Hannover und Garbsen sucht die Polizei nach Zeugen. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag, 09.02.2023, zerstörten bislang unbekannte Täter zunächst einen Automaten im Stadtteil Davenstedt. In der Nacht zu Freitag wurde ein Automat in Garbsen gesprengt. Tatzusammenhänge werden geprüft.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover sprengten am Donnerstagmorgen, 09.02.2023, mutmaßlich drei bislang unbekannte Täter gegen 02:50 Uhr einen Fahrkartenautomaten in Hannover-Davenstedt in der Heisterbergallee an der Stadtbahnhaltestelle „Erhartstraße“. Anwohnende hörten einen lauten Knall und informierten den Notruf der Polizei. Zeugen sahen drei Personen in Richtung Wunstorfer Landstraße weglaufen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ.

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag, 10.02.2023, sind Anwohnende gegen 01:45 Uhr in der Straße „Planetenring“ in Garbsen von einem lauten Knall wach geworden. Zeitgleich lief bei der Üstra-Einsatzzentrale ein Alarm von einem Fahrkartenautomaten an der Endhaltestelle „Garbsen“ auf. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen gesprengten Fahrkartenautomaten am Bahnsteig fest. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei entkamen die unbekannten Täter. Ob die Täter Diebesgut erbeuten konnten ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit schweren Diebstahl eingeleitet. Tatzusammenhänge zwischen den aktuellen Sprengungen und zu den jüngsten Fahrkartenautomatensprengungen werden stets geprüft. An beiden Fahrkartenautomaten entstand ein Totalschaden.

Zeugen, die Hinweise zum jeweiligen Tatgeschehen an den genannten Tatorten und/oder zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden. 

Dachstuhlbrand in Langenhagen© Bernd Günther

Leblose Person nach Wohnungsbrand in Langenhagen ist identifiziert

10. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Beim Brand eines Mehrfamilienhauses am Mittwoch, 08.02.2023, ist eine Person ums Leben gekommen. Die Person konnte nunmehr als der 41-jährige Mieter der brandbetroffenen Wohnung identifiziert werden. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Wohnung kann die genaue Brandursache nicht mehr ermittelt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover brach in der Nacht zu Mittwoch, 08.02.2023, gegen 02:50 Uhr ein Feuer in einer Wohnung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Langenhagen am Pferdemarkt aus. Bei dem Brand entdeckte die Polizei eine leblose Person. Am Donnerstag, 09.02.2023, konnte der Leichnam durch Angehörige als der 41-jährige Wohnungsmieter identifiziert werden.

Des Weiteren sind die Ermittlungen am Brandort abgeschlossen. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades können keine validen Angaben zur Brandursache getätigt werden. Fremdverschulden kann jedoch durch die Brandermittler ausgeschlossen werden. Der Gesamtschaden wird mit etwa 750.000 Euro beziffert. Das Gebäude kann derzeit nicht mehr bewohnt werden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Person bei Brand in Wohn- und Pflegeheim verstorben

7. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagmorgen, 06.02.2023, ist in einem Wohn- und Pflegeheim am Osterfelddamm in Hannover-Groß Buchholz ein Brand ausgebrochen. Während der Rettungsarbeiten bargen die Einsatzkräfte eine Leiche. Die Ermittlungen dauern an.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Fachinspektion für Brand- und Sprengstoffdelikte des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover entstand der Brand gegen 08:45 Uhr in dem Zimmer einer Bewohnerin der Unterkunft. Da die im Gebäude installierte Brandmeldeanlage den Alarm auslöste, eilten Rettungs- und Einsatzkräfte unverzüglich zum Brandort am Osterfelddamm. In dem Zimmer, in dem der Brand ausbrach, konnten sie aber nur noch eine Leiche bergen. Des Weiteren wurden zwei Personen leicht verletzt.

Die Brandermittlerinnen und -ermittler waren noch am Montag vor Ort und stellten einen technischen Defekt an einer Mehrfachsteckdose im Zimmer fest. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden.

Bei der Bewohnerin des Zimmers handelte es sich um eine 85 Jahre alte Frau, die trotz der unmittelbar auslösenden Brandmeldeanlage durch den Brand verstarb.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Nicht angezeigte Versammlungen am Deisterkreisel und auf dem Ernst-August-Platz

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei nicht angezeigte Versammlungen haben am Montag, 06.02.2023, an zwei Stellen im Stadtgebiet Hannovers Polizeieinsätze ausgelöst. Am Morgen blockierten mehrere Personen zunächst die Fahrbahn im Bereich des Deisterkreisels, in den Mittagsstunden starteten Demonstrierende eine Protestaktion an und auf dem Ernst-August-Denkmal vor dem Hauptbahnhof.

Gegen 08:15 Uhr meldeten Zeugen der Polizei sechs Personen, die die Fahrbahn des Deisterkreisels zwischen der Bornumer Straße und der Deisterstraße blockierten. Aufgrund der nicht angezeigten Versammlung, die sich über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckte, kam der Verkehr im Kreisverkehr, aber auch in den angrenzenden Straßen vorübergehend zum Erliegen.

Neben Demonstrierende, die mit Plakaten auf ihre Klimaschutz-Anliegen aufmerksam machten, und nach rund 10 Minuten durch Beamte von der Straße getragen wurden, stellten die Einsatzkräfte zwei Personen fest, deren Hände am Asphalt festgeklebt waren. Gegen 09:15 Uhr konnten auch diese beiden Versammlungsteilnehmenden vom Asphalt gelöst werden. Sie blieben bei der Aktion unverletzt.

Im Anschluss stellte die Polizei die Identitäten der Teilnehmenden fest. Danach konnten alle Beteiligten gehen. Gegen die Personen wird nun wegen einer Nötigung im Straßenverkehr und der Durchführung einer nicht angezeigten Versammlung ermittelt.

Kurz nach 12:00 Uhr wurde die Polizei dann zu einem ähnlichen Einsatz auf den Ernst-August-Platz gerufen. Auch dort hatten mehrere Personen eine Protestaktion gestartet. Mehrere Teilnehmende der ebenfalls nicht angezeigten Versammlung zeigten vor dem Ernst-August-Denkmal Plakate. Eine Teilnehmerin kletterte zudem auf das Wahrzeichen und verschüttete von dort aus Farbe auf das Denkmal und den Boden.

Die Polizei deklarierte die Aktion als Versammlung und beschränkte diese auf den Boden rund um das Denkmal. Die Frau weigerte sich zunächst trotz mehrfacher Aufforderung das Wahrzeichen zu verlassen. Gegen 15:55 Uhr verließ die Frau das Denkmal und die Versammlung wurde beendet.

Die Polizei ermittelt hier wegen Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Versammlungsgesetz.

BMW und VW liefern sich Samstagnacht Rennen in Hannover-Vahrenwald

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Samstagnacht, 05.02.2023, haben sich zwei Fahrzeuge auf der Vahrenwalder Straße ein Rennen geliefert. Als ein Polizeibeamter diese anhalten wollte, beschleunigte einer der Wagen und verfehlte den Beamten nur knapp. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen des zentralen Verkehrsdienstes Hannover befuhren ein blauer BMW M 550d und ein schwarzer VW Golf gegen 01:00 Uhr die Vahrenwalder Straße in Richtung stadtauswärts. Auf gerader Strecke lieferten sie sich ein Rennen, bei dem in der Spitze eine Geschwindigkeit von über 100 km/h bei erlaubten 50 erreicht wurde. Wegen einer roten Ampel und dort wartenden anderen Pkw mussten die beiden Fahrzeuge ebenfalls verkehrsbedingt halten.

Eine zivile Polizeistreife hatte den Vorfall beobachtet und signalisierte mittels Blaulicht anzuhalten. Dazu stieg ein Beamter aus dem Fahrzeug und stellte sich vor die Autos, um ihnen zu deuten, an den rechten Fahrbahnrand zu fahren. Daraufhin beschleunigte der BMW bei erster Gelegenheit, fuhr an dem Beamten vorbei und floh in Richtung stadtauswärts vor der Polizei. Der VW beschleunigte ebenfalls, hielt jedoch auf den ausgestiegenen Beamten zu. Nur durch schnelles Zurückweichen konnte der Polizist verhindern, dass ihn der Golf anfuhr. Letzterer flüchtete ebenfalls in Richtung Norden. Eine anschließende Fahndung verlief erfolglos. Die beiden Fahrzeugführer konnten bislang nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Die Polizei ermittelt wegen tätlichem Angriff auf Vollzugsbeamte und verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Deshalb sucht die Polizei nun Zeugen zum Vorfall. Personen, die Hinweise zur Situation oder den Identitäten der Fahrer geben können, werden gebeten, sich zu melden. Unter der Telefonnummer 0511 109-3115 nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt Hinweise entgegen.

Polizei Mannschaftswagen

Fußballfans beschädigen Stadtbahnen und Sanitärräume

6. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 05.02.2023, haben zahlreiche Fußballfans des VfB Lübeck bei An- und Abreise hannoversche Stadtbahnen beschädigt. Beim Einlass ins Eilenriedestadion gelangten einige Personen unkontrolliert ins Innere.

Nach bisherigen Informationen der Polizeiinspektion Hannover reisten am Sonntag etwa 400 Gästefans des VfB Lübeck per Fernzug nach Hannover an. Gegen 12:45 Uhr begaben sich die Personen geschlossen vom hannoverschen Hauptbahnhof in Richtung Kröpcke. Da diese jedoch nicht wie geplant in die Station Kröpcke gingen, um per Bahn zum Eilenriedestadion zu fahren, musste die Polizei die Gruppe kurzzeitig aufstoppen. Dabei provozierten mehrere Personen die Beamtinnen und Beamten lautstark und warfen Lebensmittel nach den Kräften der Reiterstaffel. Im Zuge dessen drängten Polizeikräfte die Betreffenden zurück.

Anschließend begaben sich die Lübecker Fans dann doch in eine Sonderbahn, die sie zum Stadion im hannoverschen Zooviertel brachte. Bei der Fahrt beklebten sie diese mit Aufklebern und rauchten vereinzelt im Abteil.

Am Eilenriedestadion angekommen, zündete eine Person sowohl einen Böller als auch mehrere Leuchtfeuerwerke. Anschließend gelangten etwa 40 Personen geschlossen und durch zügiges Vorbeidrängen an den Ordnungskräften durch den Einlass in das Stadion. Dies konnte nur durch erneutes Einschreiten der Polizei unterbunden werden.

Auch während des Spiels fielen diverse Gästefans durch lautstarkes Grölen und einzelne Becherwürfe Richtung Spielfeld auf. Vor allem stellten Polizeikräfte aber massive Beschädigungen der Sanitärräume im Stadion fest.

Nachdem das Spiel 1:1 ausgegangen war, begaben sich etwa 170 Personen der Fangruppe zur bereitgestellten Sonderbahn, um zurück zum hannoverschen Hauptbahnhof zu fahren. Auf dem Weg dorthin wurde die Bahn erneut mit Aufklebern beklebt und teilweise mit Schriftzügen beschmiert. Am Hauptbahnhof angekommen, führten Kräfte der Bundespolizei die Lübecker Fans zu einem Fernzug, mit welchem sie dann Hannover verließen. Auf dem Weg dorthin wurden erneut lautstarke Gesänge angestimmt und teilweise Passanten bepöbelt.

Die Polizei Hannover ermittelt wegen diverser Straftaten gegen mehrere Personen im Zusammenhang dieses Ereignisses. Eine strafrechtliche Prüfung aller infrage kommenden Delikte läuft derzeit.

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