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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Die Polizeivizepräsidenten beider Behörden, Jens Eggersglüß (LG) und Detlef Hoffmann (H) unterschrieben das Konzept am Freitag © Polizeidirektion Hannover

Leitstellen der Polizeidirektionen in Hannover und in Lüneburg verstärken die Zusammenarbeit

5. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Kooperative Leitstelle der Polizeidirektion Lüneburg und die Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover sind ab sofort Partnerleitstellen. Ein entsprechendes Konzept haben die Polizeivizepräsidenten beider Behörden, Jens Eggersglüß (LG) und Detlef Hoffmann (H), am Freitag, 03.02.2023, unterzeichnet.

Im Kern umfasst das sogenannte Redundanzkonzept die gegenseitige Unterstützung der Leitstellen bei der Entgegennahme von Polizeinotrufen, sowohl bei technischen Störungen, als auch bei einem stark erhöhten Anrufaufkommen. Auch das Szenario eines längerfristigen Leitstellenausfalls, zum Beispiel durch einen Brand, ist in diesem Konzept berücksichtigt.

„Die Lage- und Führungszentrale ist das Herz der Polizei und von herausragender Bedeutung bei der Notrufannahme und Einsatzbewältigung. Für den Fall der Fälle ist es daher extrem wichtig, das Herz am Schlagen zu halten und für Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger stets arbeitsfähig und erreichbar zu sein. Mit dem Redundanzkonzept haben die Polizeidirektion Lüneburg und die Polizeidirektion Hannover hierfür eine Lösung gefunden, die ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit bietet“, erklärte Detlef Hoffmann, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover.

Auch Lüneburgs Polizeivizepräsident Jens Eggersglüß verdeutlicht den Mehrwert der Unterzeichnung: „Die Sicherstellung der permanenten Verfügbarkeit des Polizeinotrufs ist von zentraler Bedeutung. Nicht nur für die Einsatzbereitschaft der Polizei, sondern auch für das allgemeine Sicherheitsgefühl. Dieses Konzept ist ein weiterer wichtiger Baustein, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu jeder Zeit zu gewährleisten“, so der Lüneburger Polizeivizepräsident Jens Eggersglüß.

In der Lage- und Führungszentrale in Hannover werden sämtliche Notrufe aus der Landeshauptstadt sowie dem Umland bearbeitet. Zudem wird die Kommunikation mit den Einsatzkräften über Funk und Telefon sichergestellt. Insgesamt wurden damit im Jahr 2021 mehr als 344.000 Telefonate geführt.

Bei der Kooperativen Leitstelle in Lüneburg (KLL) laufen sämtliche Polizeinotrufe der Landkreise Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg, Stade und Uelzen auf. Damit ist die KLL für das Notruf- und Einsatzmanagement von ca. 1,25 Millionen Menschen zuständig. Im Jahr 2022 gingen hier über 200.000 Notrufe ein.

Festnahme durch Polizeibeamten

19-jähriger mutmaßlicher Supermarkt Räuber festgenommen

3. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover aufgrund mehrerer Raubstraftaten, bei der überwiegend Supermarkt-Filialen überfallen wurden, haben Einsatzkräfte am Donnerstag, 02.02.2023, einen dritten Tatverdächtigen festgenommen. Das Amtsgericht Hannover ordnete für den 19-Jährigen die Untersuchungshaft an.

Seit dem 14.12.2022 überfielen die Täter insgesamt 19 Supermärkte und Einzelhandelsgeschäfte. Zwölf Taten wurden im Bereich der Region Hannover begangen, sechs im Landkreis Peine und eine im Landkreis Celle. Bereits am 05.01.2023 nahmen Einsatzkräfte zwei 20-Jährige fest, die im Verdacht stehen, einen Supermarkt an der Burgwedeler Straße überfallen zu haben. Im Zuge der weiteren Ermittlungsarbeit identifizierten die Ermittlerinnen und Ermittler des Zentralen Kriminaldienst (ZKD) Hannover einen dritten mutmaßlichen Täter. Dieser wird verdächtigt, an mindestens zwölf der o.g. Taten beteiligt gewesen zu sein. Gezielt angesetzte Fahndungskräfte des ZKD nahmen den 19-Jährigen am Donnerstagmittag im Bereich der Vahrenwalder Straße fest. Bei zwei gerichtlich angeordneten Durchsuchungen zweier Kontaktadressen des Mannes in Hannover-List und Hannover-Misburg fanden die Einsatzkräfte Beweismaterial und stellten dies sicher. Auf Anregung der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das Amtsgericht Hannover wie für die beiden mutmaßlichen Komplizen für den 19-Jährigen die Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen zur Raubserie, bei der ein Gesamtschaden im fünfstelligen Bereich entstand, dauern weiter an.

Fahrradstaffel der Polizei

Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen

3. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen müssen beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren. Bei einer Kontrolle der Vorschrift ahndete die Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover am Freitag, 03.02.2023, mehr als zwei Dutzend Verstöße. Ein Fahrer wurde zudem vorläufig festgenommen.

Um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, müssen Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren. So sollen querende Verkehrsteilnehmende besser erkannt werden können. Gleich 25 Mal verstießen am Freitag Fahrer entsprechender Fahrzeuge gegen die Vorschrift, wie eine Kontrolle der Fahrradstaffel belegte.

Als Kontrollstelle wurde die Beneckealle/Ecke Industrieweg im hannoverschen Stadtteil Vinnhorst ausgewählt. Bei der mehrstündigen Kontrolle zählten die Polizeibeamten bis zum Freitagvormittag 25 Verstöße gegen die Vorschrift. Der schnellste Fahrer, ein 41 Jahre alter Hannoveraner, bog mit seinem MAN mit 39 Kilometern pro Stunde ab und verstieß damit deutlich gegen die Vorschrift.

Die Reaktionen der ertappten Fahrer auf die Kontrolle fielen unterschiedlich aus: Mehrere Personen sahen ihre Fehler ein und befürworteten die Aktion im Sinne der Verkehrssicherheit. Andere wiederum gaben unter anderem an, von der Vorschrift nichts gewusst zu haben. In jeden Fall müssen die Fahrer wegen des Verstoßes 70 Euro zahlen, zudem erhalten sie einen Punkt im Fahreignungsregister.

Die drastischsten Folgen hatte der Verkehrsverstoß für einen 45-jährigen Albaner, der in einem Lkw gestoppt wurde. Er wies sich gegenüber der Polizei mit einem gefälschten Führerschein aus und hielt sich mutmaßlich illegal in Deutschland auf. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover noch an der Kontrollstelle vorläufig festgenommen. Ihn erwartet neben den Anzeigen wegen illegalen Aufenthaltes, verbotener Arbeitsaufnahme im Inland, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung auch die Vorführung vor einem Haftrichter.

Verkehrsunfalldienst

Zwei Schwerverletzte nach Pkw-Kollision auf der Hermesallee

2. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 01.02.2023, sind zwei Männer im Alter von 40 und 54 Jahren bei einem Verkehrsunfall auf der Hermesallee in Hannover schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 40-jährige Fahrer eines Toyota Yaris gegen 18:15 Uhr vom Messeschnellweg (B6) kommend auf der Hermesallee in Richtung Karlsruher Straße unterwegs. Auf der zweispurigen Straße in Höhe des Parkplatzes Nord 1/2 geriet der Pkw des aus Lehrte stammenden Mannes nach einer Rechtskurve auf nasser Fahrbahn nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dabei frontal mit dem Ford Tourneo Custom eines 54 Jahre alten Fahrers aus Isernhagen. Dieser befuhr mit seinem Pkw von der Karlsruher Straße kommend die Hermesallee in Richtung Messeschnellweg (B6). Durch den Anprall wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt und ihre Pkw stark demoliert. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten beide Männer zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser.

Die Polizei schätzt Gesamtschaden, der an den beiden Fahrzeugen und der Fahrbahn infolge des Verkehrsunfalls entstand, mit mindestens 25.500 Euro ein.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme musste die Hermesallee in dem Unfallbereich für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streckensperrung - Umstieg auf der Strecke

Eichhörnchen sorgt für Streckensperrung auf S-Bahn-Strecke

2. Februar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Heute Morgen, gegen 8 Uhr, sorgte ein Einhörnchen für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Wunstorf und Lehrte und für erhebliche Beeinträchtigungen.

Das Einhörnchen kletterte im Bereich der S-Bahnbrücke Pänner-Schuster-Weg auf die Stromoberleitung (10000 Volt) und bekam einen Stromschlag. Hierbei riss die Oberleitung ab und fiel auf eine gerade durchfahrenden S-Bahn, besetzt mit 15 Reisenden. Zeitgleich fuhr ein Güterzug auf dem Gegengleis, erfasste die herunter gerissene Oberleitung und riss diese auf ca. 500 Metern ab. Die Bahnstrecke musste daraufhin komplett gesperrt und der Strom abgeschaltet werden. Mitarbeiter der Deutschen Bahn leiteten den restlichen Strom der Oberleitung in den Boden.

Bundespolizei Hannover, Deutsche Bahn und Landespolizei sicherten den Bereich ab und sorgten dafür, dass keine Gefahr für die Reisenden in der S-Bahn bestand. Die 15 Reisenden wurden um 11 Uhr evakuiert und stiegen in eine herbeigeführte Ersatz-S-Bahn ein.

Wie lange die Reparaturarbeiten der beschädigten Oberleitung dauern werden, ist noch nicht absehbar. Aktuell kommt es auf der Strecke zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Selfies am Gleis© Bernd Günther

Selfies im Gleis – Das kann schnell gefährlich werden

1. Februar 2023/in Polizei

NIEDERSACHSEN (ots). Wo Züge fahren, ist kein Platz für Leichtsinn: Selfies im Gleis, um in sozialen Medien “Klicks” zu generieren oder eine Abkürzung über Schienen zu nehmen, um einige Minuten Zeit zu sparen, sind genauso lebensgefährlich wie das Klettern auf abgestellten Zügen.

Die Social Media-affine jüngere Generation sucht besonders durch Selfies im Gleisbereich den Kick. Es scheint “hipp” zu sein, Fotos unter lebensgefährlichen Bedingungen zu machen. Nicht jeder, der sich in den Gleisen bewegt, kommt mit dem Leben davon. Und wenn sich ein Zug nähert, kann es schnell nicht nur mit den Selfies vorbei sein. Aus Leichtsinn wird dann Ernst, im schlimmsten Fall tödlicher Ernst. Die Bundespolizeidirektion Hannover warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisen. Gleisanlagen sind weder Abenteuerspielplätze, noch Drehorte für junge Menschen. Auch wenn Züge und Gleise oft eine große Faszination ausüben und die Neugierde erwecken, sind Züge nicht cool, sondern lebensgefährlich.

Erst in der letzten Woche wurden in Hamburg, in der Nähe des Bahnhofs Allermöhe, Zwillingsschwestern von einem Zug erfasst, als sie sich auf den Gleisen befanden. Ermittlungen dazu dauern noch an. “Gleise, fahrende Züge und Bahnanlagen sind keine Orte um Selfies oder Videos zu erstellen” so Thomas Gerbert, Pressesprecher der Bundespolizeidirektion Hannover. “Übrigens”, so Gerbert weiter, ist das Betreten von Bahnanlagen generell verboten”. Die heutigen Züge sind nicht nur sehr schnell, sondern auch wesentlich leiser als Züge älterer Baureihen. Bei einem Tempo von 120 km/h benötigt ein Zug ca. 1000 Meter, um mit einer Vollbremsung zum Stehen zu kommen. Leider zeigen Posts in den sozialen Medien, dass dieses Phänomen ein hohes Dunkelfeld aufweist. Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Egal ob Selfies im Gleis oder das Überschreiten von Gleisanlagen, der Aufenthalt dort ist verboten.

“Das Klettern auf abgestellten Zügen ist ebenfalls lebensgefährlich”, warnt Thomas Gerbert. Bahnstromunfälle, bei denen Kinder oder Jugendliche beteiligt sind, kommen bundesweit immer wieder vor. Die meisten dieser Unfälle enden mit schwersten Verletzungen oder gar tödlich. Oft ist den jungen Menschen gar nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist etwa 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Und man muss die Oberleitung nicht einmal berühren. Schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. Doch Strom kann auch am Gleis fließen, so wie bei der Hamburger S-Bahn – 1.200 Volt Hochspannung sind in der Stromschiene.

Daher der Appell den technischen Bahn- und Abstellanlagen fernzubleiben! Die Bundespolizei und die Deutsche Bahn AG engagieren sich bereits seit Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf an Aufklärung ist nach wie vor groß. “Daher geht unsere dringende Bitte auch an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, junge Menschen für mögliche Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren”, so Gerbert.

Verkehrsunfalldienst

21-Jähriger nach Unfall auf der Kreisstraße (K) 128 bei Uetze verstorben

31. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagmorgen, 31.01.2023, ist ein VW Touareg mit zwei Bäumen auf der K 128 zwischen Uetze und Dedenhausen kollidiert. Das Fahrzeug riss entzwei. Der 21-jährige Fahrer erlag vor Ort seinen Verletzungen, zwei weitere Insassen wurden schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 21-Jährige mit zwei weiteren Insassen in seinem schwarzen VW Touareg gegen 03:55 Uhr die K 128 aus Uetze kommend in Richtung Dedenhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort nacheinander mit zwei Bäumen. Am zweiten Baum riss das Fahrzeug in zwei Teile. Die beiden Fahrzeugteile wurden im Anschluss nach rechts und links der Fahrbahn auf den angrenzenden Acker geschleudert. Ein 35-jähriger Lkw-Fahrer war als Ersthelfer vor Ort und informierte umgehend den Notruf. Der 21-jährige Fahrer verstarb trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. Der 19-jährige Beifahrer und ein weiterer 18-jähriger Insasse erlitten schwere Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme ist die K 128 aktuell gesperrt. Die Sperrung soll voraussichtlich etwa gegen 13:00 Uhr aufgehoben werden. Der Gesamtschaden wird durch die Polizei auf etwa 81.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten des Fahrzeuges geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. 

Verkehrsunfalldienst

Radfahrerin (74) bei Verkehrsunfall in Hannover-Bult schwer verletzt

30. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagmittag, 27.01.2023, hat ein 33 Jahre alter Pkw-Fahrer beim Abbiegen im hannoverschen Stadtteil Bult eine 74 Jahre alte Frau auf ihrem Fahrrad angefahren. Durch den Zusammenstoß stürzte die Radfahrerin auf die Fahrbahn. Dabei wurde sie schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 14:45 Uhr. Der 33-Jahre alte Fahrer eines BMW Mini befuhr die Lindemannallee. Der Hannoveraner bog nach links in den Bischofsholer Damm ab und wollte die Fahrt in Richtung Braunschweiger Platz fortsetzen. Zeitgleich fuhr eine 74-jährige Frau mit ihrem Fahrrad der Marke Kettler aus entgegengesetzter Richtung und wollte die Kreuzung überqueren. Es kam zu einem Zusammenstoß. Durch die Kollision fiel die Hannoveranerin zu Boden und wurde hierbei schwer verletzt. Nach der ersten Behandlung vor Ort transportierten Rettungskräfte die Frau in ein Krankenhaus. Der durch den Unfall entstandene Gesamtschaden wird mit 1.150 Euro geschätzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Jugendliche entreißen einer 93-Jährigen ihre Handtasche und verletzen sie schwer

30. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 29.01.2023, ist eine 93 Jahre alte Frau im hannoverschen Stadtteil Ricklingen von zwei Jugendlichen angegriffen und geschlagen worden. Außerdem wurde ihr die Handtasche entrissen. Im weiteren Verlauf konnte die Polizei zwei 14 und 16 Jahre alte Jugendliche antreffen, die im dringenden Tatverdacht stehen, die Seniorin ausgeraubt und schwer verletzt zu haben. Die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen informierten Zeugen gegen 14:40 Uhr die Polizei und den Rettungsdienst über einen Vorfall im Kreipeweg. Wenige Minuten zuvor beobachteten sie zwei Jugendliche, die mit einer Damenhandtasche aus der Straße rannten. Kurz darauf fanden sie eine verletzte Seniorin in einer Unterführung zum Innenhof in Höhe des dortigen Pflegeheims vor. Die Zeugen versuchten noch, mit einem Pkw die Jugendlichen zu verfolgen. Jedoch verloren sie die beiden im Bereich der Gronostraße aus den Augen.

Zeitgleich versorgte der hinzugerufene Rettungsdienst die verletzte Seniorin vor Ort und brachte sie zur weiteren intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die 93-Jährige war so stark verletzt, dass sie keine Erinnerungen an die Tat und Täter mehr hatte. Aktuell schwebt die Seniorin nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Verletzungen der Seniorin und die Auffindesituation deuten darauf hin, dass die 93-Jährige womöglich Schläge gegen den Kopf bekommen hat und zu Boden gestürzt ist. Anschließend wurde ihr die Handtasche mit privaten Gegenständen und Bargeld entwendet.

Im Rahmen der Fahndung durch die Polizei wurden zwei 14 und 16 Jahre alte Jugendliche angetroffen. Diese stehen im dringenden Tatverdacht, den Raub begangen zu haben. Die Einsatzkräfte brachten die Jugendlichen zur Identitätsfeststellung in die Polizeiwache Ricklingen. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigte übergeben.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes eingeleitet. Zeugen, die die Tat beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3017 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Radfahrer (61) von Lkw in Neustadt am Rübenberge angefahren und tödlich verletzt

27. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagmorgen, 27.01.2023, hat ein Lkw beim Abbiegen in der Nähe vom Bahnhof in Neustadt einen Radfahrer angefahren. Der 61-Jährige wurde zunächst lebensgefährlich verletzt und erlag anschließend im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 33-Jährige mit seinem Lkw gegen 06:40 Uhr die Wunstorfer Straße in Richtung Nienburger Straße. Zeitgleich war der 61-Jährige mit seinem Fahrrad auf dem Radweg in die gleiche Richtung unterwegs. An der Kreuzung Wunstorfer Straße/ Ecke Herzog-Erich-Allee bog der Lkw-Fahrer nach rechts ab und fuhr gegen den Radfahrer. In der Folge wurde der 61-jährige Neustädter vom Lkw überrollt. Der Mann kam unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus, jedoch erlag er dort seinen schweren Verletzungen. Der Radfahrer hatte ein Huhn mit dabei, welches nach dem Unfall unverletzt eingefangen und in Obhut genommen werden konnte. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Kreuzung unter anderem kurzfristig voll gesperrt werden. Die Absperrung an der Kreuzung wurde gegen 10:45 Uhr aufgehoben.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

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