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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Festnahme durch Polizeibeamten

Zwei mutmaßliche Motorraddiebe werden festgenommen

10. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (PM). In der Nacht von Donnerstag, 05.01.2023, auf Freitag, 06.01.2023, haben zunächst unbekannte Täter zwei Motorräder aus einer Tiefgarage in der hannoverschen Südstadt gestohlen. Am späten Freitagabend stellten zivile Einsatzkräfte fest, wie zwei Männer die gestohlenen Motorräder in einen Transporter verluden. Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen und kamen in Untersuchungshaft.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittlungsgruppe (EG) „Kfz“ des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover bemerkte die Ehefrau des 50 Jahre alten Eigentümers der beiden Motorräder der Marke Harley Davidson am 06.01.2023, um ca. 6:00 Uhr, dass diese offensichtlich in der Nacht entwendet wurden. Der Eigentümer hatte die beiden circa 30.000 Euro teuren Motorräder in einer Tiefgarage an der Alten Döhrener Straße gesichert abgestellt.

Aufgrund von Ermittlungserkenntnissen der EG Kfz. wurden im Laufe des 06.01.2023 in Abstimmung mit dem örtlich zuständigen Polizeikommissariat Hannover-Südstadt zielgerichtete Fahndungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen auch Zivilstreifen eingesetzt waren.

Abends, gegen 22:45 Uhr, wurden zwei Männer festgestellt, die an der Straße „An der Engesohde“ zwei Harley Davidson in einen Transporter luden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den 28-Jährigen und den 34-Jährigen und stellten fest, dass es sich bei den beiden Motorrädern um die in der vorherigen Nacht entwendeten Maschinen handelte. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. In dem Transporter konnte des weiteren Aufbruchswerkszeug sichergestellt werden.

Der ZKD ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Im Zuge der Ermittlungen wurden die mutmaßlichen Diebe am Folgetag dem Amtsgericht Hannover vorgeführt. Von dort wurde entschieden, dass für beide Tatverdächtigen die sofortige Untersuchungshaft angeordnet wird.

Streifenwagen mit Blaulicht

Schwerer Raub auf Supermarkt in Wunstorf-Kolenfeld

10. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 09.01.2023, ist ein Einkaufsladen im Wunstorfer Stadtteil Kolenfeld ausgeraubt worden. Ein bislang unbekannter Täter betrat die Filiale und bedrohte eine Angestellte mit einer Schusswaffe. Der Täter flüchtete mit Beute im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat.

Nach ersten Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betrat der Täter das Geschäft gegen 19:45 Uhr. Unvermittelt hielt er dort einer 54-jährigen Mitarbeiterin der Filiale eine Schusswaffe vor und forderte sie dazu auf Bargeld auszuhändigen. Nachdem die Kassiererin den Forderungen des Täters Folge geleistet hatte, ging der Täter dazu über, den 39-jährigen Filialleiter zu bedrohen. Diesem gelang es jedoch, den Mann aus dem Geschäft hinauszudrängen und die Polizei zu verständigen. Der Täter flüchtete anschließend mit seiner Beute über den „Mühlenweg“ und lief von dort aus in Richtung des Kanals. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Der Gesuchte ist circa 1,85 Meter groß und hat eine sportliche Statur. Zum Tatzeitpunkt war er komplett schwarz gekleidet und trug eine FFP2-Maske. Besonders auffällig waren die durch den Täter getragenen neongelben Handschuhe.

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter oder zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Überfall auf Supermarkt in Isernhagen

6. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagabend, 05.01.2023, haben zwei Täter einen Supermarkt an der Burgwedeler Straße überfallen und sind mit der Beute entkommen. In Tatortnähe nahmen Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige fest. Die Ermittlungen dauern an.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover begaben die beiden Täter sich gegen 20:00 Uhr in die Supermarkt-Filiale an der Burgwedeler Straße. Dort gingen sie zielgerichtet zum Kassenbereich und forderten von einer 33-jährigen Angestellten des Marktes das Öffnen zweier Kassen. Dabei richtete einer der beiden Täter eine Schusswaffe auf die Angestellte. Die Täter erbeuteten Bargeld und flüchteten aus dem Supermarkt. Ein couragierter Kunde des Marktes nahm die Situation wahr und wählte währenddessen den Notruf. Die Einsatzkräfte, die wenige Minuten später am Tatort eintrafen, leiteten sofort eine Fahndung nach den Tätern ein. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Nach dem Hinweis eines weiteren Zeugen wurden im Umfeld des Supermarktes zwei 20-Jährige gestellt, auf die die Beschreibung der Täter passte. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes der beiden Heranwachsenden wurden außerdem Bargeld und damit mutmaßliches Raubgut sowie eine Schreckschusswaffe, bei der es sich mutmaßlich um die Tatwaffe handelt, aufgefunden. Die beiden Tatverdächtigen wurden in Gewahrsam genommen.

Am Freitagnachmittag ordnete das Amtsgericht Hannover für die beiden Heranwachsenden die Untersuchungshaft an.

Die 33-jährige Angestellte des Marktes wurde bei der Tat nicht verletzt.

Ein Streifenwagen im Einsatz

23-Jähriger von einer vierköpfigen Gruppe bedroht und ausgeraubt

3. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 01.01.2023, ist ein 23 Jahre alter Mann auf dem Platz der Göttinger Sieben von einer vierköpfigen Gruppe angegriffen und ausgeraubt worden. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer wurde der Notruf der Polizei gegen 02:45 Uhr über einen Raub auf dem Platz der Göttinger Sieben in dem hannoverschen Stadtteil Mitte informiert. Zuvor verließ der 23-Jährige eine Gaststätte in der Schmiedestraße und war gegen 02:15 Uhr in Richtung des Fußballstadions unterwegs. Auf Höhe des Platzes der Göttinger Sieben wurde er von einem Mann nach einem Feuerzeug gefragt. Plötzlich kamen drei weitere Männer hinzu. Einer der Angreifer nahm den 23-Jährigen unvermittelt in den Schwitzkasten und drückte zudem einen nicht näher beschreibbaren Gegenstand an den Hals, ein weiterer Täter griff ins Portemonnaie des jungen Mannes und entnahm das Geld. Anschließend flüchteten die Angreifer in Richtung Markthalle bzw. Innenstadt. Der 23-Jährige wurde bei dem Überfall scheinbar nicht verletzt.

Die bisherige Fahndung hatte nicht zum Auffinden der Täter geführt, deshalb bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Der 23-Jährige konnte die Täter nur vage beschreiben. Dabei handelt es sich um Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Sie sollen circa 1,75 Meter groß und schlank gewesen sein. Sie hatten kurze dunkle Haare und waren dunkel gekleidet. Die Männer sprachen gebrochenes Deutsch.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Schwerpunkteinsatz zu Silvester

1. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht für die Silvesternacht eine weitestgehend positive vorläufige Bilanz. Trotz des Wegfalls zahlreicher pandemiebedingter Beschränkungen aus den vergangenen beiden Jahren verlief der Jahreswechsel vergleichsweise friedlich.

Die Polizei zeigte vielerorts eine verstärkte Präsenz und leitete unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen ein. Mehrfach wurden Einsatzkräfte mit Pyrotechnik attackiert.

Unterstützt durch Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen waren Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Besondere Dienste seit dem Silvesterabend in der Landeshauptstadt und der Region Hannover in großer Zahl präsent, um auf bekanntwerdende Vorfälle zu reagieren. Einen Schwerpunkt polizeilicher Einsatzmaßnahmen bildete in diesem Jahr das Durchsetzen der jeweils per Allgemeinverfügung erlassenen Feuerwerksverbots- sowie der Waffenverbotszone in Teilen der Innenstadt der Landeshauptstadt Hannover.

Gegen 22:20 Uhr stellten Einsatzkräfte im Garbsener Stadtteil Auf der Horst größere Ansammlungen von überwiegend jugendlich wirkenden Personen fest, die sich wechselseitig mit Pyrotechnik beschossen. Im weiteren Verlauf richtete sich der Beschuss auch gegen die Polizeibeamten. Nachdem weitere Kräfte hinzugerufen wurden, entfernten sich die Gruppen. Auch gegen 23:50 Uhr wurden Einsatzkräfte in dem Bereich mit Pyrotechnik beschossen. Zudem gingen unbekannte Täter einen Linienbus, dessen Scheibe dabei beschädigt wurde. Um 0:50 Uhr wurden dann im Bereich Sperberhorst erneut Einsatzkräfte der Polizei mit Pyrotechnik beworfen. Zudem mussten Rettungskräfte der Feuerwehr bei einem Einsatz geschützt werden. Durch den Beschuss mit Pyrotechnik wurden vier Feuerwehrleute leicht verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Am Rande einer Festnahme kam es zudem zu Solidarisierungsaktionen. Zwölf Personen mussten durch Zurückdrängen daran gehindert werden, die Festnahme zu stören.

In Egestorf erhielt die Polizei um 23:10 Uhr einen Hinweis auf einen Täter, der aus einer Wohnung heraus Signalmunition auf Passanten abgefeuert haben soll. Ein Tatverdächtiger wurde ermittelt und festgenommen. Dabei wurde der Mann leicht verletzt und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Gegen 23:50 Uhr gab ein Mann in der Reitwallstraße mit einer Schusswaffe mehrere Schüsse in die Luft ab. Nachdem Einsatzkräfte den Tatverdächtigen angesprochen hatten, ergriff dieser die Flucht. Die Polizeibeamten konnten den Mann jedoch wenig später fassen und festnehmen. Dabei erlitt der Mann leichte Blessuren.

Im Laufe der Silvesternacht registrierte die Polizei im Bereich der hannoverschen Innenstadt und damit in der Verbotszone zum Mitführen beziehungsweise Abbrennen von Pyrotechnik mehrfach Verstöße gegen die geltenden Beschränkungen. Bereits gegen 22:55 Uhr wurde eine Person beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern beobachtet. Nach einem kurzen Fluchtversuch wurde der Tatverdächtige gestellt und festgenommen, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.

In den ersten zwanzig Minuten des neuen Jahres füllte sich der Steintorplatz mit Menschen. Aus verschiedenen Personengruppen heraus wurden massiv Feuerwerkskörper abgebrannt und damit ebenfalls gegen die Beschränkungen verstoßen. Mit einem erhöhten Kräfteaufgebot gelang es der Polizei, die Lage zu beruhigen. In der Folge wanderte ein Großteil der Personen wieder ab. Zeitgleich beobachteten Kräfte, wie im Bereich Lange Laube ein sogenannter Polenböller gezündet wurde. Sechs Tatverdächtige wurden gestellt und durchsucht. Dabei stießen die Polizeibeamten auf 100 weitere dieser gefährlichen und in Deutschland nicht zugelassenen Feuerwerkskörper. Da sich die Personen vor Ort nicht ausweisen konnten, mussten sie mit zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie wieder gehen.

Kurz nach Mitternacht wurden auf dem Kröpcke und in der Joachimstraße jeweils Schüsse aus Schreckschusswaffen abgegeben. Beide Waffen wurden durch Einsatzkräfte in einem Mülleimer beziehungsweise unter einem Auto liegend gefunden und sichergestellt. Insgesamt drei Tatverdächtige wurden durch das schnelle Eingreifen der Kräfte innerhalb weniger Minuten ermittelt.

Gegen 0:30 Uhr erhält die Polizei in Ronnenberg einen Hinweis auf eine durch eine Böllerdetonation schwer verletzte Person. Vor Ort stellt sich heraus, dass ein 46 Jahre alter Mann im Bereich „Am Salzgarten“ einen Böller in eine Metalleinsteckhülse legte und anzündete. Durch die Wucht der Explosion wurden Metallteile der Hülse herausgesprengt und umhergeschleudert. Diese verletzten den Mann so schwer, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Seine Ehefrau sowie der neun Jahre alte Sohn des Mannes wurden bei der Explosion nicht verletzt.

Um 0:45 Uhr wurde ein kleiner Brand im Bereich der Lister Straße/Lister Platz festgestellt. Im Laufe des folgenden Einsatzes wurden Polizeibeamte wiederholt mit Pyrotechnik beschossen. Im weiteren Verlauf wurden aus einer rund 100 Personen zählenden Menschenmenge auch Passanten sowie vorbeifahrende Pkw mit Feuerwerkskörpern attackiert, sodass sich die Polizei dazu entschied, den Lister Platz komplett zu räumen. Mittels Polizeikette wurden die betreffenden Personen schließlich zurückgedrängt, so dass sich die Lage im selben Atemzug beruhigte.

Um 01:50 Uhr kam es auf dem Kronsberg in Berenbostel zur Behinderung eines Einsatzes der Feuerwehr durch eine Barrikade auf der Straße. Zudem wurden die Retter gezielt mit Flaschen beworfen. Beim Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits geflüchtet. Verletzt wurde niemand. Auch in Laatzen, im Bereich Kronsberg und der Lister Meile kam es im Verlauf der Silvesternacht vereinzelt zu Bewurf und Beschüssen von Einsatzkräften mit Pyrotechnik beziehungsweise Glasflaschen. Im Stadtteil Limmer wurden zwei Einsatzfahrzeuge durch den Bewurf mit unbekannten Gegenständen beschädigt.

„Nachdem die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt verhaltener ausgefallen sind, hat es in der vergangenen Silvesternacht wieder deutlich mehr Menschen zum Feiern nach draußen in die unterschiedlichen Örtlichkeiten der Stadt und Region gelockt“, zog Polizeioberrat Dominik Rittel, der den Schwerpunkteinsatz leitete, Bilanz. Das Einsatzkonzept der Polizeidirektion Hannover habe sich genau an dieser Annahme einer Vielzahl von Leuten im öffentlichen Raum und damit auch einer Fülle an Einsatzanlässen orientiert. Die vorläufige Bilanz der vergangenen Nacht bestätigte diese Annahme. „Mein Dank gilt den Einsatzkräften, die niedrigschwellig einschritten und dort hineilten, wo sie gebraucht wurden als auch der weit überwiegenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die besonnen das neue Jahr begrüßt haben“, erklärte Dominik Rittel.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Strafverfahren wegen “Polenböllern”

30. Dezember 2022/in Polizei

BRAUNSCHWEIG (ots). Im Rahmen einer Verkehrskontrolle werden sogenannte Polenböller aufgefunden. Die Polizei leitet ein Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein.

Am späten Donnerstagabend fiel der Autobahnpolizei in Höhe der Abschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel ein Mercedes AMG auf, der auf der A2 in Richtung Westen unterwegs war. An der Tank- und Rastanlage Zweidorfer Holz stoppten und kontrollierten die Beamten das Fahrzeug.

Auf der Rücksitzbank sowie im Kofferraum befanden sich zahlreiche Kartons mit unterschiedlichen Feuerwerkskörpern. Diese verfügten nicht über die vorgeschriebenen Zulassungszeichen und waren meist in polnischer Sprache bedruckt. Die Herkunft der Kartons konnten der 33-jährige Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer nicht eindeutig belegen.

Die Polizei stellte die Kartons mit rund 150 Kilogramm Feuerwerkskörpern sicher und leitete ein Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein, das den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen, die nicht entsprechend gekennzeichnet sind, verbietet.

Bundespolizei mit Diensthunden

Junger Mann wirft Polenböller vor Familie mit Baby

28. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Gestern Abend, um halb 9, hörte man auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover einen lauten Knall. Ein 18-jähriger Iraker warf aus unerklärlichen Gründen einen nicht zugelassenen sogenannten „Polenböller“ vor die Füße einer dreiköpfigen syrischen Familie. Der Böller detonierte in unmittelbarer Nähe der Familienmutter und ihrem vier Monate jungen Baby.

Zeugen informierten die Bundespolizei. Eine Streife konnte den Täter vor Ort stellen und vorläufig festnehmen. Auf der Wache fanden die Beamten einen weiteren nicht zugelassenen Böller. Der Sprengkörper wurde beschlagnahmt und der Entschärferdienst der Bundespolizei wurde alarmiert. Nach sachkundiger Prüfung vor Ort werden die Entschärfer den Böller nun fachgerecht entsorgen.

Ob das Baby verletzt wurde ist bislang nicht bekannt. Die Familie möchte hierzu einen Kinderarzt aufsuchen. Gegen den 18-Jährigen wird jetzt wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Bundespolizei warnt vor nicht zugelassener Pyrotechnik. Neben der Gefahr einer körperlichen Schädigung bei der Nutzung ist der bloße Erwerb bereits strafbar und kann mit einer Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe mit bis zu drei Jahren bestraft werden.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße (B) 188

28. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Mittwochmorgen, 28.12.2022, ist eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw zwischen Burgdorf und Uetze verunglückt. Durch den Unfall erlitt die Burgdorferin lebensgefährliche Verletzungen. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 04:30 Uhr. Die junge Frau war mit einem Opel Movano auf der Bundesstraße aus Burgdorf kommend unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie vor dem Schwüblingser Kreisel nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Burgdorferin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Rettungskräfte der Feuerwehr konnten die Frau aus dem Pkw befreien. Die 24-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B188 musste bis 08:30 Uhr voll gesperrt werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Nachtragsmeldung: 24-Jährige verstirbt an den Folgen des Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße (B) 188

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 28.12.2022, ist eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw auf der B 188 zwischen Burgdorf und Uetze verunglückt. Durch den Unfall wurde die Burgdorferin lebensgefährlich verletzt. Die junge Frau erlag am 03.01.2023 gegen 15:55 Uhr im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Seniorin verstirbt nach Überfall in ihrer Wohnung in Mitte

25. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 24.12.2022, hat eine Täterin eine 84-Jährige in ihrer Wohnung in der Berliner Allee ausgeraubt. Im Anschluss flüchtete die Täterin unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wollte die 84-jährige Seniorin gegen 12:00 Uhr ihre Wohnung verlassen. Beim Öffnen der Wohnungstür stand bereits eine Frau im Hausflur. Die Seniorin ging zurück in ihre Wohnung, jedoch kam die Täterin hinterher und trat der 84-Jährigen im Wohnungsflur gegen die Hüfte, woraufhin die Seniorin stürzte. Während die 84-Jährige am Boden lag ging die Täterin durch die Wohnung und flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Die Seniorin konnte über den Hausnotruf die Feuerwehr verständigen. Sie kam mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in Krankenhaus. Am Sonntag, 25.12.2022, erlag sie ihren Verletzungen und verstarb im Krankenhaus. Ob die Täterin etwas erbeuten konnte ist bislang nicht bekannt.

Die Frau war etwa 1,70 Meter groß, circa 30 bis 40 Jahre alt und war von normaler Statur. Sie hatte mittelblonde, schulterlanges Haar und trug helle Kleidung.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Raubes mit Todesfolge eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zur Täterin geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Unbekannter Täter legt im Sahlkamp vor und in mehreren Wohnhäusern Brände

18. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach einer Serie von kleineren Bränden vor und in Wohnhäusern im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp fahndet die Polizei nach dem bislang unbekannten Täter. Dieser hatte in den frühen Morgenstunden des Samstags, 17.12.2022, an insgesamt elf Orten Feuer entfacht. Die Polizei ermittelt jeweils wegen Sachbeschädigungen durch Feuer.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover wurden zwischen Samstagmorgen, 3:30 Uhr, und Samstagvormittag, 11:20 Uhr, vor und in mehreren Wohnhäusern im Sahlkamp Brände gelegt. Die Feuerwehr konnte die Brände jeweils schnell löschen. Personen kamen nicht zu Schaden, auch wurden die Wohnhäuser nicht beschädigt.

Der erste Brand wurde gegen 03:30 Uhr in einem Kellerraum in einem Wohnhaus am Steigerwaldweg bemerkt. Im Zuge des folgenden Rettungseinsatzes wurden weitere Feuer im Bereich benachbarter Hauseingänge festgestellt. Zudem wurden brennende Kinderwagen und andere brennende Gegenstände in beziehungsweise vor Häusern am Rhönweg, am Spessartweg, an der Schwarzwaldstraße, an der Elmstraße sowie an der Ada-Lessing-Straße entdeckt und rechtzeitig gelöscht, bevor größerer Schaden entstehen konnte. Bei den Brandorten handelte es sich um Hausflure, Hinterhöfe sowie Kellerräume und -flure. Teilweise brannten Gegenstände, die vor den Gebäuden abgestellt waren.

Gegen 11:20 Uhr folgte dann ein weiterer Brandeinsatz. Erneut wurde in einem Wohnhaus an der Ada-Lessing-Straße ein Brandort entdeckt. Auch hier wurde das Feuer frühzeitig gelöscht, so dass kein Schaden entstand. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit der Brandserie aus der Nacht aus.

Zeugen beobachteten eine verdächtige Person. Diese war laut Angaben männlich und mit einer dunklen Hose sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Darüber hinaus trug die Person einen langen schwarzen Bart. Zeugen bemerkten zudem einen dunklen Teint.

Zeugen, die Hinweise zu den Bränden beziehungsweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. 

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