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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Ein Streifenwagen im Einsatz

23-Jähriger von einer vierköpfigen Gruppe bedroht und ausgeraubt

3. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 01.01.2023, ist ein 23 Jahre alter Mann auf dem Platz der Göttinger Sieben von einer vierköpfigen Gruppe angegriffen und ausgeraubt worden. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer wurde der Notruf der Polizei gegen 02:45 Uhr über einen Raub auf dem Platz der Göttinger Sieben in dem hannoverschen Stadtteil Mitte informiert. Zuvor verließ der 23-Jährige eine Gaststätte in der Schmiedestraße und war gegen 02:15 Uhr in Richtung des Fußballstadions unterwegs. Auf Höhe des Platzes der Göttinger Sieben wurde er von einem Mann nach einem Feuerzeug gefragt. Plötzlich kamen drei weitere Männer hinzu. Einer der Angreifer nahm den 23-Jährigen unvermittelt in den Schwitzkasten und drückte zudem einen nicht näher beschreibbaren Gegenstand an den Hals, ein weiterer Täter griff ins Portemonnaie des jungen Mannes und entnahm das Geld. Anschließend flüchteten die Angreifer in Richtung Markthalle bzw. Innenstadt. Der 23-Jährige wurde bei dem Überfall scheinbar nicht verletzt.

Die bisherige Fahndung hatte nicht zum Auffinden der Täter geführt, deshalb bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Der 23-Jährige konnte die Täter nur vage beschreiben. Dabei handelt es sich um Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Sie sollen circa 1,75 Meter groß und schlank gewesen sein. Sie hatten kurze dunkle Haare und waren dunkel gekleidet. Die Männer sprachen gebrochenes Deutsch.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Schwerpunkteinsatz zu Silvester

1. Januar 2023/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht für die Silvesternacht eine weitestgehend positive vorläufige Bilanz. Trotz des Wegfalls zahlreicher pandemiebedingter Beschränkungen aus den vergangenen beiden Jahren verlief der Jahreswechsel vergleichsweise friedlich.

Die Polizei zeigte vielerorts eine verstärkte Präsenz und leitete unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen ein. Mehrfach wurden Einsatzkräfte mit Pyrotechnik attackiert.

Unterstützt durch Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen waren Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Besondere Dienste seit dem Silvesterabend in der Landeshauptstadt und der Region Hannover in großer Zahl präsent, um auf bekanntwerdende Vorfälle zu reagieren. Einen Schwerpunkt polizeilicher Einsatzmaßnahmen bildete in diesem Jahr das Durchsetzen der jeweils per Allgemeinverfügung erlassenen Feuerwerksverbots- sowie der Waffenverbotszone in Teilen der Innenstadt der Landeshauptstadt Hannover.

Gegen 22:20 Uhr stellten Einsatzkräfte im Garbsener Stadtteil Auf der Horst größere Ansammlungen von überwiegend jugendlich wirkenden Personen fest, die sich wechselseitig mit Pyrotechnik beschossen. Im weiteren Verlauf richtete sich der Beschuss auch gegen die Polizeibeamten. Nachdem weitere Kräfte hinzugerufen wurden, entfernten sich die Gruppen. Auch gegen 23:50 Uhr wurden Einsatzkräfte in dem Bereich mit Pyrotechnik beschossen. Zudem gingen unbekannte Täter einen Linienbus, dessen Scheibe dabei beschädigt wurde. Um 0:50 Uhr wurden dann im Bereich Sperberhorst erneut Einsatzkräfte der Polizei mit Pyrotechnik beworfen. Zudem mussten Rettungskräfte der Feuerwehr bei einem Einsatz geschützt werden. Durch den Beschuss mit Pyrotechnik wurden vier Feuerwehrleute leicht verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Am Rande einer Festnahme kam es zudem zu Solidarisierungsaktionen. Zwölf Personen mussten durch Zurückdrängen daran gehindert werden, die Festnahme zu stören.

In Egestorf erhielt die Polizei um 23:10 Uhr einen Hinweis auf einen Täter, der aus einer Wohnung heraus Signalmunition auf Passanten abgefeuert haben soll. Ein Tatverdächtiger wurde ermittelt und festgenommen. Dabei wurde der Mann leicht verletzt und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Gegen 23:50 Uhr gab ein Mann in der Reitwallstraße mit einer Schusswaffe mehrere Schüsse in die Luft ab. Nachdem Einsatzkräfte den Tatverdächtigen angesprochen hatten, ergriff dieser die Flucht. Die Polizeibeamten konnten den Mann jedoch wenig später fassen und festnehmen. Dabei erlitt der Mann leichte Blessuren.

Im Laufe der Silvesternacht registrierte die Polizei im Bereich der hannoverschen Innenstadt und damit in der Verbotszone zum Mitführen beziehungsweise Abbrennen von Pyrotechnik mehrfach Verstöße gegen die geltenden Beschränkungen. Bereits gegen 22:55 Uhr wurde eine Person beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern beobachtet. Nach einem kurzen Fluchtversuch wurde der Tatverdächtige gestellt und festgenommen, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.

In den ersten zwanzig Minuten des neuen Jahres füllte sich der Steintorplatz mit Menschen. Aus verschiedenen Personengruppen heraus wurden massiv Feuerwerkskörper abgebrannt und damit ebenfalls gegen die Beschränkungen verstoßen. Mit einem erhöhten Kräfteaufgebot gelang es der Polizei, die Lage zu beruhigen. In der Folge wanderte ein Großteil der Personen wieder ab. Zeitgleich beobachteten Kräfte, wie im Bereich Lange Laube ein sogenannter Polenböller gezündet wurde. Sechs Tatverdächtige wurden gestellt und durchsucht. Dabei stießen die Polizeibeamten auf 100 weitere dieser gefährlichen und in Deutschland nicht zugelassenen Feuerwerkskörper. Da sich die Personen vor Ort nicht ausweisen konnten, mussten sie mit zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie wieder gehen.

Kurz nach Mitternacht wurden auf dem Kröpcke und in der Joachimstraße jeweils Schüsse aus Schreckschusswaffen abgegeben. Beide Waffen wurden durch Einsatzkräfte in einem Mülleimer beziehungsweise unter einem Auto liegend gefunden und sichergestellt. Insgesamt drei Tatverdächtige wurden durch das schnelle Eingreifen der Kräfte innerhalb weniger Minuten ermittelt.

Gegen 0:30 Uhr erhält die Polizei in Ronnenberg einen Hinweis auf eine durch eine Böllerdetonation schwer verletzte Person. Vor Ort stellt sich heraus, dass ein 46 Jahre alter Mann im Bereich „Am Salzgarten“ einen Böller in eine Metalleinsteckhülse legte und anzündete. Durch die Wucht der Explosion wurden Metallteile der Hülse herausgesprengt und umhergeschleudert. Diese verletzten den Mann so schwer, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Seine Ehefrau sowie der neun Jahre alte Sohn des Mannes wurden bei der Explosion nicht verletzt.

Um 0:45 Uhr wurde ein kleiner Brand im Bereich der Lister Straße/Lister Platz festgestellt. Im Laufe des folgenden Einsatzes wurden Polizeibeamte wiederholt mit Pyrotechnik beschossen. Im weiteren Verlauf wurden aus einer rund 100 Personen zählenden Menschenmenge auch Passanten sowie vorbeifahrende Pkw mit Feuerwerkskörpern attackiert, sodass sich die Polizei dazu entschied, den Lister Platz komplett zu räumen. Mittels Polizeikette wurden die betreffenden Personen schließlich zurückgedrängt, so dass sich die Lage im selben Atemzug beruhigte.

Um 01:50 Uhr kam es auf dem Kronsberg in Berenbostel zur Behinderung eines Einsatzes der Feuerwehr durch eine Barrikade auf der Straße. Zudem wurden die Retter gezielt mit Flaschen beworfen. Beim Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits geflüchtet. Verletzt wurde niemand. Auch in Laatzen, im Bereich Kronsberg und der Lister Meile kam es im Verlauf der Silvesternacht vereinzelt zu Bewurf und Beschüssen von Einsatzkräften mit Pyrotechnik beziehungsweise Glasflaschen. Im Stadtteil Limmer wurden zwei Einsatzfahrzeuge durch den Bewurf mit unbekannten Gegenständen beschädigt.

„Nachdem die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt verhaltener ausgefallen sind, hat es in der vergangenen Silvesternacht wieder deutlich mehr Menschen zum Feiern nach draußen in die unterschiedlichen Örtlichkeiten der Stadt und Region gelockt“, zog Polizeioberrat Dominik Rittel, der den Schwerpunkteinsatz leitete, Bilanz. Das Einsatzkonzept der Polizeidirektion Hannover habe sich genau an dieser Annahme einer Vielzahl von Leuten im öffentlichen Raum und damit auch einer Fülle an Einsatzanlässen orientiert. Die vorläufige Bilanz der vergangenen Nacht bestätigte diese Annahme. „Mein Dank gilt den Einsatzkräften, die niedrigschwellig einschritten und dort hineilten, wo sie gebraucht wurden als auch der weit überwiegenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die besonnen das neue Jahr begrüßt haben“, erklärte Dominik Rittel.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Strafverfahren wegen “Polenböllern”

30. Dezember 2022/in Polizei

BRAUNSCHWEIG (ots). Im Rahmen einer Verkehrskontrolle werden sogenannte Polenböller aufgefunden. Die Polizei leitet ein Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein.

Am späten Donnerstagabend fiel der Autobahnpolizei in Höhe der Abschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel ein Mercedes AMG auf, der auf der A2 in Richtung Westen unterwegs war. An der Tank- und Rastanlage Zweidorfer Holz stoppten und kontrollierten die Beamten das Fahrzeug.

Auf der Rücksitzbank sowie im Kofferraum befanden sich zahlreiche Kartons mit unterschiedlichen Feuerwerkskörpern. Diese verfügten nicht über die vorgeschriebenen Zulassungszeichen und waren meist in polnischer Sprache bedruckt. Die Herkunft der Kartons konnten der 33-jährige Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer nicht eindeutig belegen.

Die Polizei stellte die Kartons mit rund 150 Kilogramm Feuerwerkskörpern sicher und leitete ein Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein, das den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen, die nicht entsprechend gekennzeichnet sind, verbietet.

Bundespolizei mit Diensthunden

Junger Mann wirft Polenböller vor Familie mit Baby

28. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Gestern Abend, um halb 9, hörte man auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover einen lauten Knall. Ein 18-jähriger Iraker warf aus unerklärlichen Gründen einen nicht zugelassenen sogenannten „Polenböller“ vor die Füße einer dreiköpfigen syrischen Familie. Der Böller detonierte in unmittelbarer Nähe der Familienmutter und ihrem vier Monate jungen Baby.

Zeugen informierten die Bundespolizei. Eine Streife konnte den Täter vor Ort stellen und vorläufig festnehmen. Auf der Wache fanden die Beamten einen weiteren nicht zugelassenen Böller. Der Sprengkörper wurde beschlagnahmt und der Entschärferdienst der Bundespolizei wurde alarmiert. Nach sachkundiger Prüfung vor Ort werden die Entschärfer den Böller nun fachgerecht entsorgen.

Ob das Baby verletzt wurde ist bislang nicht bekannt. Die Familie möchte hierzu einen Kinderarzt aufsuchen. Gegen den 18-Jährigen wird jetzt wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Bundespolizei warnt vor nicht zugelassener Pyrotechnik. Neben der Gefahr einer körperlichen Schädigung bei der Nutzung ist der bloße Erwerb bereits strafbar und kann mit einer Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe mit bis zu drei Jahren bestraft werden.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße (B) 188

28. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Mittwochmorgen, 28.12.2022, ist eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw zwischen Burgdorf und Uetze verunglückt. Durch den Unfall erlitt die Burgdorferin lebensgefährliche Verletzungen. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 04:30 Uhr. Die junge Frau war mit einem Opel Movano auf der Bundesstraße aus Burgdorf kommend unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie vor dem Schwüblingser Kreisel nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Burgdorferin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Rettungskräfte der Feuerwehr konnten die Frau aus dem Pkw befreien. Die 24-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die B188 musste bis 08:30 Uhr voll gesperrt werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Nachtragsmeldung: 24-Jährige verstirbt an den Folgen des Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße (B) 188

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 28.12.2022, ist eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw auf der B 188 zwischen Burgdorf und Uetze verunglückt. Durch den Unfall wurde die Burgdorferin lebensgefährlich verletzt. Die junge Frau erlag am 03.01.2023 gegen 15:55 Uhr im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Seniorin verstirbt nach Überfall in ihrer Wohnung in Mitte

25. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 24.12.2022, hat eine Täterin eine 84-Jährige in ihrer Wohnung in der Berliner Allee ausgeraubt. Im Anschluss flüchtete die Täterin unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wollte die 84-jährige Seniorin gegen 12:00 Uhr ihre Wohnung verlassen. Beim Öffnen der Wohnungstür stand bereits eine Frau im Hausflur. Die Seniorin ging zurück in ihre Wohnung, jedoch kam die Täterin hinterher und trat der 84-Jährigen im Wohnungsflur gegen die Hüfte, woraufhin die Seniorin stürzte. Während die 84-Jährige am Boden lag ging die Täterin durch die Wohnung und flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Die Seniorin konnte über den Hausnotruf die Feuerwehr verständigen. Sie kam mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in Krankenhaus. Am Sonntag, 25.12.2022, erlag sie ihren Verletzungen und verstarb im Krankenhaus. Ob die Täterin etwas erbeuten konnte ist bislang nicht bekannt.

Die Frau war etwa 1,70 Meter groß, circa 30 bis 40 Jahre alt und war von normaler Statur. Sie hatte mittelblonde, schulterlanges Haar und trug helle Kleidung.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Raubes mit Todesfolge eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zur Täterin geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Unbekannter Täter legt im Sahlkamp vor und in mehreren Wohnhäusern Brände

18. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach einer Serie von kleineren Bränden vor und in Wohnhäusern im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp fahndet die Polizei nach dem bislang unbekannten Täter. Dieser hatte in den frühen Morgenstunden des Samstags, 17.12.2022, an insgesamt elf Orten Feuer entfacht. Die Polizei ermittelt jeweils wegen Sachbeschädigungen durch Feuer.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover wurden zwischen Samstagmorgen, 3:30 Uhr, und Samstagvormittag, 11:20 Uhr, vor und in mehreren Wohnhäusern im Sahlkamp Brände gelegt. Die Feuerwehr konnte die Brände jeweils schnell löschen. Personen kamen nicht zu Schaden, auch wurden die Wohnhäuser nicht beschädigt.

Der erste Brand wurde gegen 03:30 Uhr in einem Kellerraum in einem Wohnhaus am Steigerwaldweg bemerkt. Im Zuge des folgenden Rettungseinsatzes wurden weitere Feuer im Bereich benachbarter Hauseingänge festgestellt. Zudem wurden brennende Kinderwagen und andere brennende Gegenstände in beziehungsweise vor Häusern am Rhönweg, am Spessartweg, an der Schwarzwaldstraße, an der Elmstraße sowie an der Ada-Lessing-Straße entdeckt und rechtzeitig gelöscht, bevor größerer Schaden entstehen konnte. Bei den Brandorten handelte es sich um Hausflure, Hinterhöfe sowie Kellerräume und -flure. Teilweise brannten Gegenstände, die vor den Gebäuden abgestellt waren.

Gegen 11:20 Uhr folgte dann ein weiterer Brandeinsatz. Erneut wurde in einem Wohnhaus an der Ada-Lessing-Straße ein Brandort entdeckt. Auch hier wurde das Feuer frühzeitig gelöscht, so dass kein Schaden entstand. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit der Brandserie aus der Nacht aus.

Zeugen beobachteten eine verdächtige Person. Diese war laut Angaben männlich und mit einer dunklen Hose sowie einer dunklen Jacke bekleidet. Darüber hinaus trug die Person einen langen schwarzen Bart. Zeugen bemerkten zudem einen dunklen Teint.

Zeugen, die Hinweise zu den Bränden beziehungsweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. 

Rodungsarbeiten am Südschnellweg abgeschlossen – Rodungsarbeiten© Bernd Günther

Rodungsarbeiten am Südschnellweg abgeschlossen

7. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 06.12.2022, sind die Rodungsarbeiten im Bereich des Südschnellwegs von der Straßenbaubehörde beendet worden. Der Polizeivizepräsident Detlef Hoffmann zeigt sich sehr zufrieden mit dem friedlichen Einsatzverlauf der vergangenen Tage.

Die Rodungsarbeiten an dem baubetroffenen Flurteilstück des Südschnellwegs in Hannover sind vorerst beendet. Am Sonntag, 04.12.2022 wurde das Baugebiet eingezäunt, um eine mögliche Gefährdung Dritter durch die anstehenden Rodungsarbeiten auszuschließen. Diese Arbeiten konnten dann wie geplant am Montag, 05.12.2022, beginnen und sind am heutigen Tage abgeschlossen worden. Die Sperrung des Südschnellweges, die aus Sicherheitsgründen vorgenommen worden war, wurde nach Freigabe durch die zuständige Landesbehörde gegen 20:10 Uhr aufgehoben. Die Polizei ist weiterhin mit reduzierten Kräften im Einsatz.

Im Vorfeld der Rodungsmaßnahmen wurden diese intensiv in der Bevölkerung diskutiert. Bereits im Frühjahr dieses Jahres wurden wöchentlich versammlungsrechtliche Aktionen unter dem Motto „Mahnwache gegen den Ausbau des Südschnellwegs“ durch unterschiedliche Privatpersonen angezeigt. Ende September erfolgte dann die Anzeige einer Dauermahnwache unter dem Motto „Leinemasch bleibt“, die öffentlich zur Unterstützung aufrief. Anfang Oktober wurde der Polizei in diesem Zusammenhang die Baumbesetzung in der Leinemasch bekannt.

Einsatzverlauf:

Am Sonntag, 04.12.2022, wurden Bauzäune um den geplanten Rodungsbereich aufgestellt. Unter anderem auch nahe dem Protest-Quartier am westlichen Ende des Baugebietes, in welchem sich vor und während der Maßnahmen mehrere Personen aufhielten. Da sich eine Seiltraverse der im Quartier installierten Baumhäuser im Sicherheitsbereich befand, musste diese gekappt werden. Personen, die sich im oberen Bereich der Bäume aufhielten konnten im Dialog mit den Einsatzkräften der Polizei dazu bewegt werden diesen friedlich zu verlassen. Der direkte Bereich der Baumhäuser war durch die polizeilichen Maßnahmen nicht betroffen, da sich dieser nicht im Sicherheitsbereich befand.

Am Montag, 05.12.2022, hielt sich eine Person unerlaubt im Sicherheitsbereich auf und versuchte über einen Zaun zum unmittelbar angrenzenden Rodungsbereich zu gelangen. Diese konnte durch Einsatzkräfte hieran gehindert werden. Diese Person wurde zwecks Identitätsfeststellung vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen die Person wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion um die Ausmaße der Rodungsarbeiten fand ab 15:30 Uhr eine sich fortbewegende Spontanversammlung mit bis zu 100 Teilnehmenden statt, die friedlich verlief.

Die Rodungsarbeiten wurden am Dienstag, 06.12.2022, ohne Zwischenfälle beendet. Über die genannten Ereignisse hinaus wurden seit Sonntag keine Verfahren eingeleitet.

Der Polizeivizepräsident Detlef Hoffmann zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der vergangenen Einsatztage. „Wir sind im Vorfeld von wesentlich mehr Herausforderungen im Zusammenhang mit der Sicherung der Rodungsarbeiten ausgegangen. Umso mehr freut es mich, dass unsere Einsatzstrategie aufgegangen ist und auch die Versammlungen friedlich verlaufen sind. Mit Blick auf zukünftige Einsätze in diesem Zusammenhang setzen wir weiterhin auf den Dialog. Ich bedanke mich bei der von den Einschränkungen betroffenen Bevölkerung für das Verständnis.“

Schwerer Unfall auf dem Messeschnellweg – VU 221106 cmm

Schwerer Unfall auf dem Messeschnellweg

7. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 06.12.2022, ist ein Pkw zunächst in die Leitplanke gefahren und im Anschluss mit zwei weiteren Autos kollidiert. Durch den Unfall erlitten zwei Personen schwere und eine Person leichte Verletzungen. Der Messeschnellweg musste voll gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 35-Jähriger mit seinem Smart gegen 19:05 Uhr die Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Norden. Zwischen dem Zubringer von der Bundesautobahn 37 und der Abfahrt Messe-Süd in Fahrtrichtung Norden geriet der 35-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und touchierte die rechte Seitenplanke. Während der Pkw zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde kollidierte der Smart mit einem BMW von einem 38-Jährigen Fahrer. Der Smart kam entgegengesetzt der Fahrbahn auf dem Messeschnellweg zum Stehen. In der Folge fuhr ein 71-Jähriger mit seinem Audi in die Unfallstelle und stieß mit dem Smart zusammen. Der Audi schleuderte in die Mittelschutzplanke und der Smart schleuderte erneut in die rechte Seitenschutzplanke. Der 35-jährige Smart-Fahrer erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen. Der 71-Jährige Audi-Fahrer und seine 61-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten kamen jeweils mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Untersuchung in Krankenhäuser. Für die Unfallaufnahme und für die Rettungsmaßnahmen war der Messeschnellweg in Fahrtrichtung Norden für etwa eineinhalb Stunden vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 42.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei sichert zweiten Tag in Folge Rodungen in der Leinemasch – Absicherung Rodung© Bernd Günther

Polizei sichert zweiten Tag in Folge Rodungen in der Leinemasch

5. Dezember 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am zweiten Tag in Folge hat die Polizei am Montag, 05.12.2022, die Rodungsarbeiten im Bereich der Leinemasch in Hannover-Döhren abgesichert. Der Einsatz verlief bis zum Abend ohne größere Zwischenfälle. Eine Person, die versuchte, einen Zaun zu überklettern und so in den Rodungsbereich zu gelangen, kam in Gewahrsam. Spontanversammlung mit bis zu 100 Teilnehmenden verläuft friedlich.

Seit den frühen Morgenstunden des Montags hat eine Fachfirma mit den Rodungsarbeiten entlang des Südschnellwegs im hannoverschen Stadtteil Döhren begonnen. Die Polizei sicherte die störungsfreie Durchführung der Arbeiten. Diese wurden für den heutigen Tag gegen 19:35 Uhr beendet.

Im Tagesverlauf kam es zu keinen größeren Zwischenfällen. Gegen 10:45 Uhr hat ein Teilnehmer aus der nicht angezeigten Versammlung der Aktivisten im Bereich der Leinemasch den Ballfangzaun eines angrenzenden Sportplatzes überklettert und versuchte anschließend über den Bauzaun in den Rodungsbereich zu gelangen. Die Person wurde in Gewahrsam genommen.

Für 15:30 Uhr wurde zu einer Spontanversammlung in der Leinemasch aufgerufen. Der Aufzug setzte sich zunächst mit rund 30 Teilnehmenden in Bewegung und wuchs in der Spitze auf 100 Personen an. Die Versammlung verlief störungsfrei und endete gegen 16:50 Uhr mit einer Abschlusskundgebung.

Die Arbeiten werden am Dienstag, 06.12.2022, fortgesetzt.

Hinweis für Bürgerinnen und Bürger:

Für Fragen und Hinweise hat die Polizeidirektion ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0511 109-6080 geschaltet.

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