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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Versammlungen durch Polizei kontrolliert

Störungsfreier Verlauf der Versammlungen in Hannover-Mitte

26. Januar 2022/in Polizei

HANNVER (ots). Polizei Hannover zieht eine positive Einsatzbilanz. Für den Mittwochabend, 26.01.2022, wurden zwei stationäre Versammlungen im hannoverschen Stadtteil Mitte angezeigt. Diese verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Im hannoverschen Groß-Buchholz dagegen ahndete die Polizei bei einer nicht angezeigten Versammlung Verstöße und leitete vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Mittwochabend auf dem Hannah-Arendt-Platz vor dem Niedersächsischen Landtag zusammen, um einer etwa einstündigen Versammlung unter dem Motto „Mahnwache für die Freiheit“ beizuwohnen und gegen die Schutz-Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu protestieren. Neben diversen Redebeiträgen wurden auch Kerzen angezündet und abgestellt. Die Teilnehmenden hielten sich an die Auflagen der Versammlungsbehörde. Lediglich fünf Personen wurden von der Polizei kontrolliert, weil sie keinen geeigneten Mund-Nase-Schutz trugen. Sämtliche Personen konnten aber den Einsatzkräften ein medizinisches Attest vorweisen, das sie vom Tragen einer Maske befreit.

Parallel zur Versammlung auf dem Hannah-Arendt-Platz fand eine stationäre Gegenversammlung der „Grünen Jugend Hannover“ für das Bündnis „Auf die Plätze“ statt. Unter dem Motto „Kundgebung für ein solidarisches Miteinander in der Covid-Krise“ trafen sich rund 140 Teilnehmende auf dem Platz der Göttinger Sieben. Die Versammlung verlief störungsfrei und wurde gegen 19:00 Uhr beendet. Die ehemaligen Teilnehmenden entfernten sich in Kleinstgruppen in unterschiedliche Richtungen.

Im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz stellten die Einsatzkräfte gegen 18:30 Uhr eine nicht angezeigte Versammlung in der Pinkenburger Straße fest. Am Dorfbrunnen protestierte eine vierköpfige Personengruppe gegen die Corona-Schutz-Maßnahmen. Da die Teilnehmenden allesamt keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, leiteten die Beamten vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Stop Polizei

Einsatzkräfte beschlagnahmen Führerschein nach verbotenem Kraftfahrzeugrennen

26. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 24.01.2022, haben Einsatzkräfte des Polizeikommissariats (PK) Hannover-Döhren einen Mercedes-Benz auf dem Südschnellweg angehalten, nachdem dessen Fahrer deutlich zu schnell gefahren war. Sein Führerschein wird nun vorerst behördlich verwahrt.

Gegen 20:00 Uhr fuhren die Einsatzkräfte den Südschnellweg (Bundesstraße 65) in Richtung Westen entlang. Kurz nach der Anderter Schleuse fiel den Beamtinnen und Beamten ein vor ihnen fahrender Mercedes-Benz auf, der ohne ersichtlichen Grund übermäßig beschleunigte. Während die Einsatzkräfte dem Auto folgten, zeigte der Tacho des Streifenwagens teils eine Geschwindigkeit von über 160 Kilometern pro Stunde an. Auch durch am Streifenwagen eingeschaltetes Blaulicht und Martinshorn ließ der Fahrer des Mercedes-Benz sich nicht zum Abbremsen animieren. Erst als die Einsatzkräfte neben ihm fuhren, konnte die Beamtin auf dem Beifahrersitz ihn mit klaren Gesten zum Anhalten bringen.

Bei der darauffolgenden Verkehrskontrolle gab der 27 Jahre alte Fahrer aus Hannover an, dass er es arbeitsbedingt eilig habe und deswegen so schnell gefahren sei. Den Einsatzkräften fielen darüber hinaus die glasigen Augen des Mannes auf, die auf möglichen Betäubungsmittelkonsum deuten ließen. Ein Richter des Amtsgerichts Hannover ordnete daher eine Blutentnahme an, um herauszufinden, ob der Mann tatsächlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Die Polizeistation Hannover-Bemerode ermittelt nun wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens (dazu reicht es auch, ein einzelnes Fahrzeug grob verkehrswidrig und rücksichtlos zu fahren, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen) und wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr (diese gilt auch, wenn Fahrzeugführende aufgrund von Betäubungsmitteln ihr Fahrzeug nicht verkehrssicher führen können). Da damit zu rechnen ist, dass ein Gericht die Fahrerlaubnis des Mannes wegen der genannten Vergehen einziehen wird, beschlagnahmten die Einsatzkräfte seinen Führerschein.

Polizei Mannschaftswagen

Polizei ahndet Verstöße bei nicht angezeigten Versammlungen

25. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 24.01.2022, haben erneute mehrere Versammlungen mit insgesamt knapp 1500 Teilnehmenden in der Region Hannover den Einsatz der Polizei erfordert. Einsatzkräfte begleiteten die Versammlungen und überprüften, die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Insgesamt etwa 80 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden wegen nicht getragener Mund-Nase-Bedeckungen oder fehlender Kontaktbeschränkung eingeleitet. Die Polizei ermittelt zusätzlich in sieben Strafverfahren.

Am hannoverschen Trammplatz fand gegen 17:30 bis 18:15 Uhr eine angezeigte Versammlung von Corona-Maßnahmen-Kritikern mit etwa 30 Teilnehmenden statt. Von 17:30 Uhr bis 19:40 Uhr verlief ein ebenfalls angezeigter Autokorso von Querdenkern mit zehn Pkw und zwei Fahrrädern über eine zuvor festgelegte Route durch die Stadt ohne Zwischenfälle. Aufgrund eines gefälschten Attests zur Befreiung von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung hat die Polizei Strafverfahren gegen den Leiter der Versammlung und den ausstellenden Arzt eingeleitet.

Zwischen 16:30 Uhr und 21:00 Uhr versammelten sich darüber hinaus mehrere Personengruppen von Corona-Maßnahmen-Kritikern an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt Hannovers. An den im Verlauf des Abends vier nicht angezeigten Versammlungen nahmen etwa 60 Personen teil, von denen zahlreiche keine vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung trugen oder sich nicht an Kontaktbeschränkungen hielten. Konsequent verfolgte die Polizei entsprechende Ordnungswidrigkeiten und leitete in Hannover etwa 60 Verfahren ein.

Im Bereich der Großen Packhofstraße ermittelt die Polizei gegen den Versammlungsleiter in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren, da er die Versammlung nicht angemeldet hatte. Gegen 18:55 Uhr griff ein Versammlungsteilnehmer einen Polizeibeamten an, gegen ihn ermittelt die Polizei nun strafrechtlich. Ein Außenstehender schlug einen Versammlungsteilnehmer gegen 19:05 mit der Faust und verletzte ihn leicht. Der Angreifer wurde durch die Polizei verfolgt und identifiziert. Ihn erwartet ebenfalls ein Strafverfahren. 16 Teilnehmende weigerten sich die vorgeschriebene Maske zu tragen, weshalb die Polizei diese von der Versammlung ausschloss und Platzverweise erteilte. Zwei Personen mussten zum Durchsetzen der Platzverweise in Gewahrsam genommen werden.

Bei einer nicht angezeigten Versammlung an der Georgstraße Ecke Kanalstraße widersetzte sich gegen 19:35 Uhr ein Mann einer Identitätsfeststellung aufgrund einer fehlenden Maske. Einsatzkräfte brachten den aggressiven Mann zu Boden. Während Umstehende die Maßnahmen kommentierten, nahm die Polizei ihn in Gewahrsam. Durch die Einsatzkräfte wurden ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte, eines wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, eines wegen Körperverletzung und je eines wegen des Ausstellens und des Gebrauches unrichtiger Gesundheitszeugnisse eingeleitet.

Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burgdorf verzeichnete die Polizei am Montagabend in mehreren Städten und Gemeinden nicht angezeigte Versammlungen mit insgesamt etwa 120 coronakritischen Teilnehmenden. Die nicht angemeldeten Gruppierungen in den Städten Burgdorf, Großburgwedel, Mellendorf und Uetze wurden jeweils angesprochen und als Versammlungen deklariert. In Sehnde nahmen etwa 250 Personen an einer angemeldeten Menschenkette teil, die gegen Coronakritiker demonstrierten. Im Umfeld erschienen immer wieder kleinere Gruppen, die jedoch beim Erblicken von Einsatzkräften flüchteten. Insgesamt wurden 18 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung gefertigt. Zudem leitete die Polizei gegen zwei Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, da sie sich weigerten ihre Personalien anzugeben. Die Versammlungen verliefen alle friedlich und störungsfrei.

Die Polizei begleitete mehrere teils nicht angezeigte Versammlungen auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen in Neustadt am Rübenberge, Springe, Ronnenberg, Wennigsen, Wunstorf, Barsinghausen und Garbsen. Bis zu 400 Personen nahmen an angemeldeten friedlichen Versammlungen teil. Dem gegenüber stehen knapp 600 Teilnehmende an den coronakritischen nicht angezeigten Versammlungen. Hier ermittelt die Polizei gegen zwei Personen wegen je eines mutmaßlich gefälschten Attestes, das sie von der Tragepflicht einer FFP2-Maske befreien sollte. Hinzu kamen zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen nicht getragener Mund-Nase-Bedeckungen. Ein Teilnehmer musste die Versammlung verlassen, nachdem er von dieser ausgeschlossen wurde und einen Platzverweis erhielt.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei löst Party aufgrund diverser Corona-Verstöße auf

24. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 23.01.2022, ist die Polizei Hannover einem Hinweis auf eine Feier in der Vahrenwalder Straße nachgegangen und hat diverse Verstöße gegen die aktuell gültige Corona-Verordnung festgestellt. Offenbar gab es Live-Musik und tanzende Gäste, die sich nicht an die Hygieneregeln hielten. Die Polizei löste die Veranstaltung auf.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover beschwerten sich in der Nacht auf Sonntag gegen 00:50 Uhr Anwohner wegen einer Ruhestörung bei der Polizei. In einem Gebäude an der Vahrenwalder Straße nahe des Niedersachsenrings fand demnach eine Feier mit Live-Musik und tanzenden Gästen ohne Mund-Nasen-Bedeckung statt.

Die Einsatzkräfte der Polizei fuhren mit mehreren Streifenwagen zu dem Veranstaltungsort und kontrollierten in der dortigen Bar die Einhaltung der derzeit geltenden Corona-Regeln nach der niedersächsischen Corona-Verordnung bei den insgesamt 36 anwesenden Personen. Ein Sicherheitsdienst war engagiert für die Einlasskontrollen und das Erfassen der Kontaktdaten. Die Polizei stellte jedoch bei einem Abgleich mit den anwesenden Gästen eine Vielzahl von fehlenden Registraturen fest.

Aufgrund diverser Corona-Verstöße lösten die Beamten die Party auf und leiteten 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstöße gegen die 2G-Regelung und wegen der fehlenden Mund-Nasen-Bedeckungen ein. Gegen den 25-Jährigen Veranstalter wird wegen der fehlenden Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung ermittelt. Alle Betroffenen verhielten sich kooperativ.

Betrüger versuchen mit perfiden Tricks an das Ersparte von Senioren zu gelangen – Betrugstrick

Betrüger versuchen mit perfiden Tricks an das Ersparte von Senioren zu gelangen

24. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Region Hannover sind in den vergangenen Wochen vermehrt Betrugsstraftaten angezeigt worden, bei denen die Täter teilweise hohe Geldsummen und Wertsachen erbeuten konnten. In den meisten Fällen bemerkten die Betroffenen jedoch rechtzeitig den Schwindel. Die Polizei Hannover warnt gemeinsam mit dem Amtsgericht Hannover erneut vor Anrufen von Enkeltrickdieben.

Der Kriminalpolizei Hannover werden immer wieder Fälle bekannt, bei denen meist Senioren um ihr Erspartes und Wertsachen gebracht wurden. Dabei wenden die verschiedenen Täter unterschiedliche Betrugsmaschen an.

Bei dem klassischen Enkeltrickbetrug nimmt ein Täter oder eine Täterin telefonisch Kontakt zu einem Senior oder einer Seniorin auf, täuscht vor, Angehöriger (meist Enkelkind) zu sein und für beispielsweise einen Immobilien- oder Autokauf dringend Geld zu benötigen. Durch den vermeintlichen Enkel wird im Gesprächsverlauf (Bar-)Geld, Schmuck und Gold gefordert. Die Wertsachen sollen durch eine weitere Person abgeholt werden.

Eine neuere Vorgehensweise der Trickbetrüger kombiniert den Enkeltrick mit dem Ausgeben als angebliche Polizeibeamte. Bei einem aktuellen Fall vom Donnerstag, 20.01.2022, erhielt gegen 12:00 Uhr eine 83-Jährige aus dem hannoverschen Stadtteil Ahlem einen Anruf ihres vermeintlichen Enkels. Der weinende Mann schilderte ihr von einem tödlichen Verkehrsunfall, den er verursacht habe. Im weiteren Verlauf übergab er den Hörer an eine angebliche Polizistin, die der erschütterten Seniorin erklärte, dass sie eine Kaution von 20.000 Euro zu zahlen habe, damit ihr Enkel nicht in Haft müsse.

Diese Kaution sollte die 83-Jährige bei einer vermeintlichen Außenstelle des Amtsgerichts Hannover bezahlen. Als die Seniorin gegen 13:30 Uhr beim echten Amtsgericht Hannover erschien, flog der Schwindel zum Glück auf. „Am Eingang sprach sie die Wachtmeister an, schilderte ihr Anliegen und sagte, dass sie erst ihren Enkel sehen will, bevor sie das Geld übergibt“, so André Simon, Sprecher des Amtsgerichts Hannover. Die Justizangestellten beruhigten die Seniorin und benachrichtigten die Polizei.

Am selben Tag waren zwei weibliche Täterinnen allerdings erfolgreich. Sie täuschten einem 66-Jährigen aus Oberricklingen als vermeintliche Tochter ebenfalls einen tödlichen Verkehrsunfall vor. Eine falsche Polizistin habe dann telefonisch die Daten des Seniors erfragt. Um die vermeintliche Unfallverursacherin von der Haft zu befreien, forderte die angebliche Polizistin den Mann am Telefon auf, eine Kaution zu zahlen. Der geschockte Senior holte 12.000 Euro von seinem Bankkonto und übergab das Geld absprachegemäß in der Nähe seiner Wohnung an einen Geldabholer.

Auf die geschockten Senioren wird in den Telefongesprächen massiver Druck durch mehrere Sprecher wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter ausgeübt, so dass diese schließlich dazu bewegt werden, ihr Geld bereitzustellen. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt in solchen Fällen wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung und macht klar: Es handelt sich hier keineswegs um Kavaliersdelikte. Hinter diesen Anrufen steckt eine hohe kriminelle Energie von organisierten Banden.

Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten oder vermeintlichen Angehörigen in Notsituationen angerufen werden, gelten folgende Hinweise der Polizei:

  • Lassen Sie sich von solchen Anrufen nicht beunruhigen und legen Sie auf!
  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufenden ein!
  • Polizei oder andere Behörden und Institutionen fordern am Telefon niemals zur Zahlung von Kautionssummen auf! Detaillierte Nachfragen zu Vermögen und Wertgegenständen werden durch die tatsächliche Polizei nie am Telefon getätigt!
  • Weder Polizei noch Justiz setzen Angerufene im Gespräch dermaßen unter Druck!
  • Trotz gegenteiliger Aufforderungen der Täterseite, wenden Sie sich an Verwandte, Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen!

Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover

22. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Gleich mehrere Versammlungen mit insgesamt mehreren Hundert Teilnehmenden im Stadtgebiet von Hannover sind am Samstag, 22.01.2022, weitestgehend friedlich verlaufen. In der Innenstadt kam es zu zwei Sitzblockaden, um einen angezeigten Aufzug zu verhindern. Die Polizei löste die beiden spontanen Versammlungen auf.

Im Stadtgebiet von Hannover sind am Samstag an verschiedenen Orten insgesamt mehrere Hundert Menschen auf die Straßen und Plätze gegangen, um bei überwiegend angezeigten Versammlungen für ihre jeweiligen Anliegen zu protestieren.

Unter dem Motto „Schluss mit Inflation und Impfpflicht! Freiheit und Entlastung statt Enteignung und Zwang“ rief die AfD zu einer Kundgebung auf dem Opernplatz mit anschließendem Aufzug durch die Innenstadt auf. Ab 12:00 Uhr versammelten sich in der Spitze rund 135 Teilnehmende. Nach diversen Redebeiträgen setzte sich die Versammlung gegen 12:55 Uhr in Bewegung in Richtung Platz der Göttinger Sieben.

Bereits nach wenigen Hundert Metern, im Bereich Ständehausstraße/Ecke Karmarschstraße, stellte die Polizei rund 35 Personen fest, die eine spontane Sitzblockade durchführten und den Aufzug am Fortgang hinderten. Mit leichtem Zwang wurden die Personen von der Örtlichkeit entfernt und in der Folge ihre Personalien festgestellt.

Der Aufzug konnte sich daraufhin weiter in Richtung „Platz der Göttinger Sieben“ bewegen. Noch in der Karmarschstraße/Platz der Weltausstellung kam es jedoch zu einer zweiten Sitzblockade, die ebenfalls als Versammlung deklariert wird. Erneut wurde Zwang eingesetzt, um die Teilnehmenden wegzudrängen und den Bereich zu räumen.

Begleitet von diversen verbalen Provokationen lief der Aufzug schließlich bis zum Platz der Göttinger Sieben und dann wie zuvor besprochen zurück zum Opernplatz, um dort eine Abschlusskundgebung abzuhalten. Gegen 15:00 Uhr wurde die Versammlung eigenständig beendet.

Parallel zu der AfD-Versammlung bildeten sich immer wieder Gegenproteste aus Personengruppen. Diese wurden als Versammlungen deklariert und jeweils örtlich beschränkt. Die größte Versammlung dieser Art hielt sich auf dem Opernplatz an einer Absperrung zur Versammlung der AfD auf und zählt in der Spitze rund 100 Teilnehmende.

Ebenfalls ab 12:00 Uhr hatte die Verdi-Jugend zu einer Versammlung auf dem Hannah-Arendt-Platz aufgerufen. Unter dem Motto „Solidarität statt Verschwörungserzählungen“ kamen in der Spitze 280 Personen zusammen. Rund 65 von ihnen starteten gegen 14:30 Uhr zu einem Aufzug durch die Innenstadt Hannovers mit dem Ziel Opernplatz. Die Versammlung wurde um 16:05 Uhr beendet.

In der Zeit von 14:25 bis 15:50 Uhr folgten rund 80 Teilnehmende einem Aufruf der Organisation „Nav-Dem“. Unter dem Motto „Gegen die Völkerrechtsverletzung der Türkei in Rojava – Schluss mit der türkischen Besatzung in Afrin“ erfolgte nach einer Auftaktkundgebung auf dem Steintorplatz ein Aufzug zum Klagesmarkt und zurück zum Steintorplatz.

Neben den angezeigten Versammlungen und spontanen Gegenprotesten wurde die Polizei zudem auf eine nicht angezeigte Versammlung aufmerksam. Gegen 15:35 Uhr stellten Einsatzkräfte eine 6-köpfige Gruppe von Radfahrenden im Bereich Luisenstraße/Opernstraße fest. Aufgrund eines mitgeführten Schildes mit einer politischen Botschaft, wurde die Gruppierung als Versammlung deklariert. Da die Teilnehmenden allesamt keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, leiteten die Beamten gegen sie Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Gleidingen: Zwei Verletzte nach Unfall auf Bundesstraße (B) 6

20. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagmittag, 20.01.2022, sind bei der Kollision zweier Autos auf einer Kreuzung in Gleidingen zwei Personen verletzt worden. Die Fahrzeuge waren auf einer Ampelkreuzung aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Die Ampel war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in Betrieb.

Gegen 13:15 Uhr meldeten Zeugen, dass auf der Kreuzung B6/Oesselser Straße zwei Pkw zusammengestoßen sind. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 81-Jährige mit ihrem Ford Escort von der Oesselser Straße kommend auf die Kreuzung und kollidierte in der Folge mit dem bevorrechtigten VW Caddy eines 59-Jährigen, der die B 6 in Richtung Hildesheim befuhr.

Die sofort entsandten Einsatzkräfte stellten vor Ort mehrere Verletzte fest und versorgten sie. Die 81-Jährige war in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der VW-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von circa 11.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Vekehrsunfalldienst

Pkw gerät ins Schleudern und rutscht in den Gegenverkehr

20. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn der Kreisstraße (K) 124 im Bereich Burgdorf ist am Donnerstag, 20.01.2022, ein Pkw ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Der 69 Jahre alte Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Eine Mutter und ihr sechsjähriger Sohn in dem entgegenkommenden Fahrzeug wurden leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr am Donnerstagnachmittag gegen 14:05 Uhr ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes C 180 die K 124 (Obershagener Straße) in Richtung Weferlingsen. Auf der mit Schneematsch bedeckten Straße geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ins Schleudern. Der Mercedes drehte sich um etwa 90 Grad und rutschte auf die Gegenfahrbahn.

Eine 44-Jährige, die mit ihrem Nissan Pathfinder in die Gegenrichtung unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und prallte mit ihrem Auto in die Beifahrerseite des Mercedes. Dessen Fahrer erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Frau und ihr sechs Jahre alter Sohn überstanden den Unfall leicht verletzt und wurden vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden mit rund 3.000 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Autofahrer rast auf aus- und einsteigende Bahnfahrgäste zu

20. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 19.01.2022, ist ein Autofahrer an einer Stadtbahnhaltestelle in der Sutelstraße auf ein- und aussteigende Fahrgäste zugerast. Diese konnten sich teilweise nur durch einen Sprung zur Seite retten. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt heute eine Stadtbahn der Linie 9 in Richtung stadteinwärts an der Haltestelle Bothfelder Kirchweg in Hannover-Bothfeld. An dieser Haltestelle müssen Fahrgäste auf die Fahrbahn treten, um die Bahn zu erreichen. Dazu zeigt eine Ampel beim Einfahren der Bahn für den Individualverkehr rot.

Gegen 14:20 Uhr ignorierte der Fahrer eines grünen BMW 330 die rote Ampel und raste hupend auf die Menschenmenge zu, die sich auf der Fahrbahn befand. Die ein- und aussteigenden Fahrgäste sprangen teilweise zur Seite, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden.

Der Stadtbahnfahrer beobachtete den Vorfall. Er beschrieb den Fahrer als etwa 65 bis 70 Jahre alten, sehr hellhaarigen Brillenträger. Per Lautsprecher fragte der Bahnfahrer anschließend nach Verletzten. Darauf meldete sich niemand.

Das Polizeikommissariat (PK) Lahe ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den BMW-Fahrer. Außerdem werden Personen gesucht, die bei der Tat selbst geschädigt wurden oder Angaben zum Tathergang machen können. Hinweise richten Sie bitte ans PK Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317.

Nachtrag vom 20.01.22 15:33 Uhr (ots)

Nach einem gefährlichen Fahrmanöver eines Autofahrers an einer Bahnhaltestelle im hannoverschen Stadtteil Bothfeld hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Am Mittwoch, 19.01.2022, war der Autofahrer gegen 14:20 Uhr mit seinem grünen BMW 330 an der Bahnhaltestelle Bothfelder Kirchweg auf Fahrgäste zugefahren, die sich zum Ein- und Aussteigen auf der Fahrbahn befanden. Dabei mussten einige Personen aus dem Weg springen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden.

Der aufmerksame Bahnfahrer konnte noch Fotos vom Autofahrer und dessen BMW machen. Anschließend fragte er über Lautsprecher, ob Fahrgäste verletzt wurden. Darauf meldete sich niemand. Durch die Fotos und eine Personenbeschreibung ermittelte die Polizei einen 66-Jährigen und trafen ihn am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr zu Hause an. Der Mann bestritt in einer ersten Befragung sein Fehlverhalten und sagte, er habe nichts falsch gemacht.

Es gibt nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei keinen Hinweis auf einen politisch motivierten Hintergrund der Tat. Das Polizeikommissariat Lahe ermittelt nun gegen den 66-Jährigen wegen Gefährdung im Straßenverkehr.

Kennschild UNFALL auf Polizeiwagen

Stadtbahn erfasst Jugendlichen und schleift ihn mit

19. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 19.01.2022, ist ein 15-Jähriger von einer Stadtbahn auf der Hildesheimer Straße in Döhren erfasst und mitgeschleift worden. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte ein 15-Jähriger gegen 08:15 Uhr die Hildesheimer Straße in Hannover-Döhren in östliche Richtung überqueren. Dazu wählte er den Überweg an der Bahnhaltestelle Fiedelerstraße, welche ebenerdig zum Gleisbett verläuft. Zu diesem Zeitpunkt fuhr die Stadtbahn Linie 2 in Richtung stadtauswärts in die Haltestelle ein und erfasste den Jugendlichen von links. Dabei wurde er mehrere Meter mitgeschleift und kam erst unter der Kante des Hochbahnsteiges zum Liegen.

Ein alarmierter Rettungsdienst brachte den 15-Jährigen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Bahnverkehr musste auf der Strecke bis 09:30 Uhr eingestellt werden. Auch der Straßenverkehr war zeitweise durch die Rettungsfahrzeuge zum Stillstand gekommen. Welche der beiden Parteien wartepflichtig war, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen. Gegen die 60-jährige Fahrerin der Stadtbahn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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