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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Schubverband nach Kollision mit Brücke über den Mittellandkanal in Hannover manövrierunfähig

12. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Auf dem Mittellandkanal in Hannover ist am Dienstag, 11.01.2022, ein mit Containern beladenes Schubboot mit einer Brücke kollidiert. Das Schiff wurde bei dem Unfall so schwer beschädigt, dass es manövrierunfähig auf dem Wasser trieb. Der 22 Jahre alte Kapitän wurde verletzt. Aus bislang ungeklärter Ursache landete er im Wasser und rettete sich anschließend eigenständig ans Ufer.

Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei Hannover war das 156 Meter lange, mit Containern beladene Schubboot am Dienstagabend gegen 20:20 Uhr auf dem Mittellandkanal in Fahrtrichtung Wolfsburg unterwegs. Aufgrund vermeintlich entgegenkommenden Schiffsverkehrs steuerte der 22 Jahre alte Schiffsführer in Höhe der Tannenbergallee so weit nach rechts, dass das Schiff mit dem Heck gegen ein am Ufer gelegenes Hausboot gedrückt wurde. Im vorderen Bereich berührte das Schiff zudem die Ufermauer des Mittellandkanals. Anschließend steuerte es auf eine über die Wasserstraße führende Brücke zu. Aufgrund des nicht rechtzeitig abgesenkten „Führerhauses“ des Schiffes kam es zur Kollision mit der Brücke.

Während zwei 52 und 54 Jahre alte Mitarbeiter auf dem Containerschiff verblieben, landete der vermutlich bei dem Unfall leicht verletzte Kapitän im Wasser. Trotz der niedrigen Temperaturen konnte er sich eigenständig ans Ufer retten. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Eine Blutprobemessung, die im Krankenhaus durchgeführt wurde, ergab einen Wert von 2,7 Promille.

Aufgrund der Schäden an dem Schubverband trieb dieser manövrierunfähig auf dem Mittellandkanal. Um weitere Unfälle zu verhindern, wurde die vorübergehende Sperrung für den Schiffsverkehr veranlasst. Mithilfe von Tauen konnte das Schiff im weiteren Verlauf zunächst an Bäumen gesichert werden, bevor es ein Schlepper zur nächsten Anlegestelle brachte.

Gegen den betrunkenen 22-Jährigen leitete die Polizei Ermittlungen ein und stellte sein Patent als Schiffsführer sicher. Der entstandene Gesamtschaden an Schiff, Hausboot, Ufermauer und Brücke ließ sich bislang noch nicht abschließend beziffern.

Handy beschlagnahmt: Unbeteiligter streamt Einsatz der Bundespolizei – Filmen mit Handy

Handy beschlagnahmt: Unbeteiligter streamt Einsatz der Bundespolizei

11. Januar 2022/in Polizei

LEHRTE (ots).  Gestern Abend, gegen 22:45 Uhr, wurden zwei Streifen der Bundespolizei zu einem Einsatz gegen drei Männer am Lehrter Bahnhof gerufen. Plötzlich bemerkten sie einen unbeteiligten Mann (37), der aus geringer Entfernung den Einsatz mit seinem Smartphone filmte. Die Beamten sprachen den Mann aus Sehnde daraufhin an. Dieser zeigte sich uneinsichtig und warf den Bundespolizisten vor, dass die Polizei generell zu viel Rechte habe, es sein gutes Recht sei, solche Einsätze zu filmen und viele Maßnahmen der Polizei nicht rechtmäßig seien.

Auch hierbei filmte der Mann fleißig weiter. Die Beamten forderten den Mann schließlich auf, das Filmen zu unterlassen und das Filmmaterial auch nicht zu veröffentlichen. Doch zu spät. Der Mann entgegnete, dass er seine Aufnahmen live streamte und er das Video gerade ins Internet hochladen würde. Tatsächlich beobachteten die Bundespolizisten, dass der Mann gerade dabei war, das Video über einen Nachrichtendienst zu verschicken. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin das Smartphone und stellten seine Personalien sicher. Zusätzlich provozierte er die Beamten, indem er mehrfach seine Mund-Nasen-Bedeckung abnahm und die Aufforderung, die Maske wieder aufzusetzen, ignorierte. Gegen den Mann wird nun wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, einer Straftat gegen das Kunsturheberrechts und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Grundsätzlich ist es zulässig, Polizeieinsätze zu filmen und zu fotografieren, solange die Bilder nicht widerrechtlich veröffentlicht werden. Bei einer Filmaufnahme mit Ton, zum Beispiel einem Smartphonevideo, kann sich der Filmende wegen der Verletzung der Vertraulichkeit des öffentlichen Wortes strafbar machen.

Polizei Mannschaftswagen

Bilanz diverser angezeigter und nicht angezeigter Versammlungen

11. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 10.01.2022, sind im Stadtgebiet und der Region Hannover etwa 1.100 Teilnehmende für 25 nicht angezeigte, vier angezeigte und eine Eilversammlung zusammengekommen. Das Verhalten der Personen deckte das Spektrum von friedlich und freundlich über Distanziertheit bis hin zu aggressiv und unkooperativ ab.

Zwei Polizisten wurden während der Versammlungen leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Die Polizei leitete zahlreiche Ordnungswidrigkeiten ein.

Zum wiederholten Male trafen sich Personen für nicht angezeigte Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover, im Bereich Burgdorf und Garbsen.

Im Stadtgebiet Hannover trafen sich etwa 400 Personen der „Corona-Maßnahmen-Kritiker“ unter anderem am Trammplatz und in den Fußgängerzonen im City-Bereich. Mehrere zum Teil Kleinstgruppen wurden durch die Einsatzkräfte festgestellt. Die Polizei nahm diese Ansammlungen frühzeitig wahr und deklarierte die Personengruppen jeweils als Versammlung. Zeitweise entzogen sich Versammlungsteilnehmende den Kontrollen, verließen in Kleinstgruppen die Orte und flüchteten sich unter anderem in Einkaufsgeschäfte. Die Personenanzahl bei den nicht angezeigten Versammlungen im Innenstadtbereich lag in der Spitze bei 200. Im Rahmen der Versammlungen wurde unter anderem versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen, sodass die Einsatzkräfte die Teilnehmenden in Form von Schubsen zurückdrängten. Im Rahmen von Eingriffsmaßnahmen erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst jedoch fortführen. Im Bereich des Kröpcke warf ein Versammlungsteilnehmer einen Becher mit Glühwein in Richtung der Einsatzkräfte. Ein Polizist wurde getroffen, blieb jedoch unverletzt. Ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs wurde eingeleitet. Insgesamt sind 132 Ordnungswidrigkeiten nach dem Niedersächsischen Versammlungsgesetz eingeleitet worden. Seit dem 01.01.2022 gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für die Teilnehmenden einer Versammlung.

In den Abendstunden, ab etwa 17:00 Uhr, fanden weitere diverse nicht angezeigte Versammlungen in der Region Hannover statt.

An der angezeigten Versammlung in Barsinghausen der „Freien Niedersachsen“ mit dem Thema „Barsinghausen geht spazieren“ beteiligten sich etwa 160 Teilnehmende. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung von einem Teilnehmenden, welcher keine Mund-Nase-Bedeckung trug, kam es zu einem Widerstand. In der Folge wurde die Person mit Handschellen gefesselt und in Gewahrsam genommen. Währenddessen beleidigten zwei Frauen die Polizeikräfte. Eine Person griff die Einsatzkräfte mit Schlagschutzhandschuhen an. In der Folge wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst fortsetzen. Der Angreifer wurde ebenfalls leicht verletzt und wurde ambulant durch Sanitäter behandelt. Insgesamt wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und ein Verstoß gegen die Mund-Nase-Bedeckung Beschränkung eingeleitet. Unter dem Motto „Solidarität und Zusammenhalt“, angezeigt durch „Omas gegen rechts“ gingen etwa 40 Teilnehmende in Barsinghausen auf die Straße. Die angezeigte Versammlung verlief friedlich und störungsfrei.

In Wunstorf kamen etwa 70 Personen für eine nicht angezeigte sich fortbewegende Versammlung zusammen. Die Teilnehmenden verhielten sich kooperativ und die Versammlung verlief störungsfrei. Zeitgleich wurde eine Eilversammlung von vier Personen als Gegenprostest angezeigt. Die örtliche Eilversammlung verlief ebenfalls störungsfrei. Vier Personen haben gegen die Mund-Nase-Bedeckung-Pflicht verstoßen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.

In Neustadt am Rübenberge trafen sich etwa 170 Personen unter anderem mit Kerzen für eine nicht angezeigte sich fortbewegende Versammlung. Eine Person weigerte sich eine FFP2-Maske zu tragen und wurde in der Folge von der Versammlung ausgeschlossen. Die übrigen Teilnehmenden verhielten sich diszipliniert und kooperativ. Es kam zu keinen Verstößen.

Am Rathaus in Wennigsen wurden durch Einsatzkräfte etwa 20 Personen festgestellt und als nicht angezeigte Versammlung deklariert. Die sich fortbewegende Versammlung wuchs auf etwa 40 Personen an. Teilweise wurden Unmutsbekundungen für die polizeilichen Maßnahmen geäußert. Die Versammlung verlief dennoch ruhig und störungsfrei. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht eingeleitet.

Für eine nicht angezeigte sich fortbewegende Versammlung mit etwa 25 Teilnehmenden gab sich ein Versammlungsleiter in Ronnenberg zu erkennen. Die Versammlung verlief friedlich und störungsfrei. Zeitgleich fand eine ortsfeste angezeigte Versammlung der Partei „SPD“ an der Velsterstraße mit etwa 200 Personen statt. Alle Versammlungsteilnehmenden verhielten sich friedlich und kooperativ. Es wurde ein Verfahren eingeleitet wegen des Nichtanzeigens einer Versammlung.

Die „SPD“ hat ebenfalls in Springe eine ortsfeste Versammlung angezeigt. Es nahmen etwa 250 Personen an der Kundgebung teil. Eine nicht angezeigte Gegenversammlung mit etwa 40 Teilnehmenden fand im Nahbereich statt. Es wurden keine Verfahren eingeleitet.

Eine nicht angezeigte sich fortbewegende Versammlung gab es in Garbsen mit etwa 50 Personen. Die Teilnehmenden führten Lichterketten bei sich und stellten Windlichter mit mehreren Botschaften an einer Betonbank in der Nähe zum Rathausplatz ab. Es wurden vier Ordnungswidrigkeiten wegen des Nichttagens einer Mund-Nase-Bedeckung eingeleitet.

In Burgdorf trafen sich etwa 20 Personen auf dem Schützenplatz für eine nicht angezeigte Versammlung. Die sich fortbewegende Versammlung verlief kooperativ und störungsfrei. Es kam zu keinen Verstößen.

Etwa 80 Personen kamen in der Wedemark für eine nicht angezeigte Versammlung an unterschiedlichen Örtlichkeiten zusammen. Jedoch teilten sich die Personen, welche unter anderem Kerzen und andere Leuchtmittel mit sich führten, mehrfach weiterhin in Kleinstgruppen auf und wechselten diverse Male die Richtung bei Erblicken der Einsatzkräfte. Die Polizei hat sechs Ordnungswidrigkeiten wegen des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung eingeleitet.

Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Jeder Person steht es frei für bestimmte Anliegen die eigene Meinung offen kundzutun. Die Polizei schützt und wahrt die Grundrechte. Laut Art. 8 Grundgesetz haben alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Dieses Recht kann auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden. Dies ist unter anderem das Niedersächsische Versammlungsgesetz und die aktuell geltende Corona-Verordnung. Wenn zur Durchsetzung der eigenen Meinung Gewalt gegen Personen und/oder Sachen eingesetzt wird, ist dies strafbar und wird konsequent verfolgt.

Stop Polizei

Polizei verordnet Fernfahrer eine Zwangspause

10. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Autobahnpolizei Hannover hat einen völlig übermüdeten Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle eines Sattelzugs auf der BAB 2 in Höhe Varrelheide stellten die Einsatzkräfte am Freitag, 07.01.2022, fest, dass der Fahrer mehrere Fahrerkarten nutzte, um die Regelungen zu Lenk- und Ruhezeiten zu umgehen. Insgesamt saß er so rund 34 Stunden am Steuer.

Beamte der Autobahnpolizei haben am Freitagabend gegen 22:30 Uhr einen Sattelzug auf der BAB 2 einer Routinekontrolle unterzogen. Dazu lotste die Streife den in Richtung Berlin fahrenden Lkw auf den Parkplatz Varrelheide. Bei der Überprüfung der Papiere und der Fahrerdaten stellten die Polizisten erhebliche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest.

So fiel den Beamten auf, dass die von dem 52-jährigen Fahrer ausgehändigte Fahrerkarte, aus der die tatsächlichen Lenk- und Ruhezeiten hervorgehen, nicht mit seinen Personalien übereinstimmte. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer mehrfach zwei Fahrerkarten gegeneinander austauschte, um die gesetzlichen Regelungen unerlaubterweise zu umgehen. Wie die Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben, saß der 52-Jährige zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits rund 34 Stunden am Steuer. Lediglich einmal legte er in dieser Zeit eine dreistündige und damit viel zu kurze Ruhepause ein.

Aufgrund der anzunehmenden Müdigkeit verordnete die Polizei dem Mann in der Folge eine elfstündige Zwangspause. Zudem leiteten die Beamten gegen den Mann ein Verfahren wegen Fälschens beweiserheblicher Daten ein, forderten die Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro und stellten die missbräuchlich genutzte Fahrerkarte sicher.

Polizei im Einsatz

Falsche Polizeibeamte in Langenhagen erbeuten Bargeld und einen Ausweis

9. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 05.01.2022, haben sich zwei Personen als Polizeibeamte ausgegeben und eine vermeintliche Verkehrskontrolle auf der Vahrenwalder Straße durchgeführt. Dabei erbeutete einer der falschen Beamten Bargeld im vierstelligen Bereich und den Ausweis eines Mannes.

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen fuhr gegen 11:30 Uhr ein 50-Jähriger auf der Vahrenwalder Straße im Stadtgebiet Langenhagen. Als ein weißer Ford-Focus neben ihm fuhr, hielt der Beifahrer einen augenscheinlichen Polizeiausweis aus dem Fenster und forderte den 50-Jährigen zum Anhalten auf.

Einer der falschen Polizeibeamten trat an das Auto des 50-Jährigen heran und gab vor, dass er von der Polizei wäre und eine Kontrolle durchführen wolle. Er fragte, ob der 50-Jährige Zigaretten, Alkohol oder Drogen im Auto dabei hätte. Dies verneinte der Mann. Anschließend holte der falsche Beamte einen vermeintlichen Drogendetektor aus seiner Tasche und ging damit um das Auto. Auch das Portemonnaie samt Inhalt des 50-Jährigen wurde überprüft. Dazu nahm der falsche Beamte einen Bargeldbetrag im vierstelligen Bereich sowie den Personalausweis des Kontrollierten heraus und lief damit zurück zum weißen Ford Focus, in dem sein Komplize die ganze Zeit wartete. Anschließend fuhren die Personen zügig davon. Daraufhin erstattete der 50-Jährige bei der Polizei eine Anzeige.

Den falschen Polizeibeamten, der die vermeintliche Kontrolle durchführte, beschrieb der Geschädigte als 1,75 Meter groß und mit schlanker Statur. Er hatte braune Augen und war glattrasiert. Außerdem trug er zivile dunkle Kleidung. Vom zweiten Tatverdächtigen liegt der Polizei keine verwertbare Beschreibung vor.

Die Polizei ermittelt nun wegen Trickdiebstahls und Amtsanmaßung und bittet Zeugen, die Hinweise zu dieser Tat geben können, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei Hannover blickt auf friedlichen Einsatztag im Stadtgebiet zurück

8. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Für Samstag, 08.01.2022, wurden der Polizei Hannover zwei Versammlungen im Stadtgebiet angezeigt. Diese verliefen weitestgehend störungsfrei und friedlich. In zwei Fällen von nicht angezeigten Versammlungen leitete die Behörde mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Etwa 250 Personen haben sich gegen 14:15 Uhr zu einer Versammlung mit dem Thema „In Gedenken: Gerechtigkeit für Sara, Rojbîn und Ronahî“ getroffen. Diese begann mit einer Auftaktkundgebung am Ernst-August-Platz auf der Ecke zur Bahnhofstraße, bevor die Teilnehmenden Richtung Klagesmarkt und von dort aus zum Königsworther Platz zogen, um sich wieder über den Königsworther Platz und das Steintor zum Opernplatz zu bewegen. Dort fand eine Abschlusskundgebung statt, die die Versammlung gegen 16:55 Uhr beendete. Sie war im Vorfeld von einer Privatperson angezeigt worden und verlief störungsfrei und ohne Verstöße.

Friedlich blieb es auch bei der Versammlung „Gerechtigkeit und Aufklärung für die Opfer des Flugzeugabsturzes im Iran am 08.01.2020“, zu der die Organisation „Internationales Komitee gegen Todesstrafe“ aufgerufen hatte. Ab 14:00 Uhr versammelten sich acht Personen auf der Ecke zwischen Georgstraße und Großer Packhofstraße, um einer Kundgebung zu folgen. Die Versammlung endete gegen 16:20 Uhr.

Zudem traf die Polizei zwei Personengruppen an, die im Vorfeld keine Versammlungen angezeigt hatten und von den Beamten als solche erklärten wurden.

Zunächst trafen sich rund 20 Personen um etwa 12:15 Uhr am Platz der Göttinger Sieben, um gegen die Schutz-Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie zu protestieren. Dabei verstießen die Teilnehmenden gegen die aktuellen Auflagen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Die Einsatzkräfte erfassten die Personalien der betroffenen Personen und leiteten insgesamt zehn Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Anschließend wurden sie von der Versammlung ausgeschlossen. Gegen 13:20 Uhr wurde diese beendet und die ehemaligen Teilnehmenden entfernten sich in Kleinstgruppen in unterschiedliche Richtungen.

Eine weitere nicht angezeigte Versammlung formierte sich am Kröpcke gegen 14:20 Uhr. Dort versammelten sich sieben Personen, von denen sechs keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung trugen und auch nicht tragen wollten. Auch in diesem Fall erfassten die Beamten die Personalien der Betroffenen und leiteten gegen diese sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Anschließend wurden die ehemaligen Teilnehmenden von der Versammlung ausgeschlossen, welche um 14:30 Uhr als beendet erklärt wurde.

Polizei im Einsatz

Tanklaster kollidiert mit Autos auf der Bundesautobahn A2

7. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagvormittag, 07.01.2022, ist ein Tanklastzug auf fünf Autos auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte-Ost aufgefahren. Bei dem Unfall wurden vier Personen teils schwer verletzt. Für die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 08:50 Uhr ein 38 Jahre alter Mann mit seinem Tanklastzug, jedoch ohne Gefahrgut zu transportieren, die BAB 2 in Richtung Berlin. Zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte-Ost fuhr er auf der rechten Spur aus bislang ungeklärten Gründen auf einen am Stauende stehenden BMW auf. Der BMW-Fahrer sah das Unglück von hinten anrollen und versuchte noch nach links auszuweichen. Jedoch kollidierte der Tanklastzug mit dem Heck des BMW. In der Folge fuhr der Tanklastzug auf der rechten Spur weiterhin auf einen gelben Audi A3 auf, dieser wurde nach vorne auf einen Citroen geschoben. Der Citroen kollidierte mit einem davorstehenden VW Golf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Golf unter einem davorstehenden Sattelauflieger geschoben. Der 41-jährige Fahrer des gelben Audis, die 50-jährige Fahrerin des Citroens und der 23-jährige Fahrer des Golfs wurden schwer verletzt. Der Fahrer des Tanklastzuges erlitt einen Schock. Der 29-jährige Fahrer des BMW erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten kamen für weitere medizinische Behandlungen in ein Krankenhaus. Im Einsatz befand sich auch ein Rettungshubschrauber. Für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die BAB 2 in Richtung Berlin für etwa fünf Stunden gesperrt. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf circa 80.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mutmaßlicher Autodieb in der Nordstadt auf frischer Tat ertappt

5. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Montagnacht, 03.01.2022, hat eine Zeugin einen Mann in der Nordstadt dabei beobachtet, wie er ein fremdes Fahrzeug startete und wegfahren wollte. Die gerufene Polizei stellte den mutmaßlichen Täter und fand vermeintliches Diebesgut und Beweise aus mehreren anderen Straftaten. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen beobachtete eine Zeugin gegen 23:40 Uhr, wie sich ein Mann mit einer Eisenstange an einem VW T5 Bulli am Schneiderberg zu schaffen machte. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens ging die Beobachterin von einem Diebstahl aus und alarmierte die Polizei. Als die Beamten vorfuhren, hatte der 52-Jährige den VW Bulli bereits gestartet, stieg aber aus und flüchtete zu Fuß, als er die Polizei sah. Nach kurzer Verfolgung konnten die Einsatzkräfte ihn festnehmen.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten typisches Aufbruchwerkzeug. Im VW lagen weitere ähnliche Werkzeuge und außerdem diverse durchtrennte Fahrradschlösser. Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der VW Bulli bereits im November in der Calenberger Neustadt als gestohlen gemeldet wurde. Darüber hinaus war er mit Kennzeichen versehen, die ebenfalls im November in Linden-Mitte von einem Skoda als entwendet gemeldet wurden. Außerdem hatte der mutmaßliche Dieb scheinbar das Schloss eines hochwertigen Fahrrades in der Nähe geknackt und seine Beute neben den VW Bulli gestellt.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet und durchgeführt. Dabei fanden Polizeibeamte bei dem 52-Jährigen weitere Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstählen stammen. Darunter waren ein weiteres Fahrrad, welches im Dezember als gestohlen gemeldet wurde, ein fremder Impfausweis, 15 Mobiltelefone, diverse weitere Aufbruchgegenstände und hochwertige Werkzeuge, die vermutlich aus Diebstählen aus Berlin und Thüringen stammen.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der mutmaßliche Täter wieder entlassen, da aufgrund seines festen Wohnsitzes keine Fluchtgefahr bestand. Die Ermittlungsgruppe „Kfz“ ermittelt nun wegen schweren Diebstahls und Urkundenfälschung in mehreren Fällen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu einer oder mehrerer Taten geben können, sich zu melden. Ebenso wird der Besitzer des in der Montagnacht gestohlenen Fahrrades gesucht. Hinweise können beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 gegeben werden.

Versammlungen durch Polizei kontrolliert

Erneut zahlreiche Verstöße bei nicht angezeigten Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover

4. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 03.01.2022, haben Einsatzkräfte mehrere nicht angezeigte Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover festgestellt und die Teilnehmenden auf die geltenden Regeln zur Wahrung des Pandemieschutzes kontrolliert. Über 150 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Mehrere Personen leisteten körperlichen Widerstand.

Zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr versammelten sich mehrere Personengruppen an verschiedenen Plätzen wie dem Trammplatz, dem Friderikenplatz, dem Platz der Göttinger Sieben und dem Kröpcke. Mobile und stationäre Kontrollposten der Polizei nahmen diese frühzeitig wahr und kontrollierten die Teilnehmenden auf die seit dem 01.01.2022 geltende Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske auf Versammlungen.

An den im Verlauf des Abends elf nicht angezeigten Versammlungen nahmen Personen im unteren dreistelligen Bereich teil, wobei diese mitunter bei mehreren Versammlungen mitwirkten. Die Teilnehmenden einer Versammlung in der Georgstraße weigerten sich, die vorgeschriebene Maske zu tragen, weshalb die Polizei die Versammlung auflöste.

Durch die Einsatzkräfte wurden im Laufe des Abends insgesamt 111 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil die Betroffenen gegen Beschränkungen gemäß Niedersächsisches Versammlungsgesetz verstoßen hatten. Hinzu kamen 40 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Nichteinhaltung der geltenden Corona-Verordnung. Zudem verzeichnete die Polizei zwei Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte und drei Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, ein Strafverfahren wegen einer versuchten Körperverletzung zum Nachteil eines Polizeibeamten und ein Strafverfahren wegen des Verletzens der Vertraulichkeit des nicht öffentlich gesprochenen Wortes.

Streifenwagen von Innen

Polizei Hannover geht gegen nicht angezeigte Versammlung vor und ahndet mehrere Verstöße gegen Maskenpflicht

2. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 02.01.2021, hat eine nicht angezeigte Versammlung einen Polizeieinsatz im Bereich des Maschsees ausgelöst. Einsatzkräfte stellten am Nachmittag bis zu 60 Personen fest, die sich zunächst nahe der Löwenbastion versammelt hatten. Fast alle Teilnehmenden trugen keine Mund-Nase-Bedeckung und erhielten Anzeigen.

Am Sonntagnachmittag gegen 14:50 Uhr zählte die Polizei an der Löwenbastion am Maschsee zunächst rund zehn Personen, die sich dort zu einer nicht angezeigten Versammlung zusammenfanden. Im weiteren Verlauf kamen in der Spitze etwa 50 weitere Teilnehmende hinzu. Die Polizei deklarierte die Gruppierung als nicht angezeigte Versammlung und bat um Bekanntgabe einer Versammlungsleitung. Kurz darauf erklärte eine 63-jährige Teilnehmerin, die Leitung übernehmen zu wollen. Als sie erfuhr, dass gegen sie wegen der Durchführung der nicht angezeigten Versammlung ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde, trat sie von ihrer Funktion zurück. Die Anzeige gegen sie blieb dennoch bestehen.

Gegen 15:25 Uhr setzte sich ein Großteil der Teilnehmenden von der Löwenbastion aus in Richtung Norden in Bewegung. Dabei wurde die Gruppe stets von der Polizei begleitet. Zwischen dem Altenbekener Damm und der Geibelstraße wurde eine dann noch etwa 20-köpfige Gruppe gestoppt, in der nur eine Person wie vorgeschrieben eine FFP2-Maske trug.

Seit Samstag, 01.01.2021, regelt eine Allgemeinverfügung, dass bei allen Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers Mund-Nase-Bedeckungen mit Schutzniveau FFP2 oder gleichwertig zu tragen sind. Im Rahmen des versammlungsrechtlichen Geschehens missachteten dies am Sonntag alle Teilnehmenden. Insgesamt 30 Personen konnten kontrolliert und namentlich bekannt gemacht werden. Gegen diese wurden in der Konsequenz Ordnungswidrigkeitsanzeigen eingeleitet. Zudem wurden sie von der Versammlung ausgeschlossen.

Am Rande der polizeilichen Maßnahmen traf ein Passant zudem eine Aussage mit volksverhetzendem Inhalt. Folgerichtig fertigte die Polizei gegen den 67 Jahre alten Tatverdächtigen eine Strafanzeige.

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