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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

70-jähriger Bewohner steckt Treppenhaus und Wohnung in Mehrfamilienhaus in Brand – BGPress 9997© Bernd Günther

70-jähriger Bewohner steckt Treppenhaus und Wohnung in Mehrfamilienhaus in Brand

2. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 70 Jahre alter Bewohner eines Mehrfamilienhauses steht im Verdacht, am Neujahrstag im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd seine eigene Wohnung und auch Teile des Treppenhauses in Brand gesteckt zu haben. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Feuerwehr den Mann aus dem Haus holen. Aufgrund psychischer Auffälligkeiten befindet er sich in einem Fachkrankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei bemerkten Zeugen am Samstagnachmittag, 01.01.2022, gegen 16:05 Uhr Rauch, der aus dem Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Charlottenstraße drang. Die Feuerwehr rückte an, um den Brand zu löschen. Dieser erstreckte sich inzwischen über eine Wohnung sowie das Treppenhaus.

Glücklicherweise befanden sich bis auf einen Mann in der zweiten Etage keine weiteren Bewohner in dem Gebäude. Im Zuge der Rettungsarbeiten stellte die Feuerwehr jedoch fest, dass sich der 70-Jährige in seiner brennenden Wohnung verbarrikadiert hatte und nicht retten lassen wollte. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Feuerwehr den Mann schließlich in Sicherheit bringen. Er kam zunächst zur Behandlung ins Krankenhaus.

Im Rahmen erster Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 70-Jährige das Feuer sowohl in seiner Wohnung als auch im Treppenhaus vorsätzlich gelegt haben soll. Aufgrund dieser Erkenntnisse nahm ihn die Polizei vorläufig fest. Da der Verdächtige psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde die Unterbringung in einem entsprechenden Fachkrankenhaus angeordnet.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht abschließend beziffert werden. Gegen den 70-Jährigen ermittelt die Polizei wegen besonders schwerer Brandstiftung.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei Hannover kontrolliert Einhaltung der Allgemeinverfügung bei Versammlungen in der Landeshauptstadt Hannover

1. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit der nötigen Konsequenz bei Erkennen einer nicht angezeigten Versammlung, aber auch der gebotenen Sensibilität bei Bürgerinnen und Bürgern, die das Wetter am Neujahr genießen wollten, kontrollierten die Einsatzkräfte stationär und mobil im Stadtgebiet. Zwischen 12:00 Uhr und 16:15 Uhr wurden fünf nicht angezeigte Versammlungen um den Niedersächsischen Landtag mit insgesamt 15 Teilnehmenden festgestellt.

Gegen die Teilnehmenden leiteten die Einsatzkräfte Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Nicht-Tragens der seit heute vorgeschriebenen Mund-Nasen-Bedeckung bei – auch nicht angezeigten – Versammlungen in der Landeshauptstadt Hannover – ein. Da die Teilnehmenden auch keine solche Bedeckung aufsetzten, löste die Polizei die Versammlungen auf. Darüber hinaus fertigte die Polizei 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Personen, die mit mehr als den zulässigen zwei Haushalten bei nicht vollständigem Impfschutz unterwegs waren. Im Stadtkern von Langenhagen stellte eine Streife gegen 15:55 Uhr circa 50 Person fest, die sich ohne Mund-Nasen-Bedeckung versammelten. Als weitere Kräfte knapp zehn Minuten später eintrafen, flüchteten die Personen, wurden aber vereinzelt in der Nähe wieder angetroffen. Da es für die Stadt Langenhagen keine Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei Versammlungen gibt, wird ihnen diesbezüglich keine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen.

Solche und ähnliche Schwerpunkteinsätze zur Eindämmung der Pandemie und der Wahrung des Infektionsschutzes bei Versammlungen werden auch in den kommenden Tagen im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover stattfinden.

Polizei im Einsatz

Silvesternacht in Landeshauptstadt und Region verläuft relativ friedlich und weitestgehend störungsfrei

1. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht für die Silvesternacht eine positive Bilanz. Auch aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und damit verbundener Beschränkungen verlief die Nacht zum 01.01.2022 vergleichsweise friedlich. Dennoch leitete die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren aufgrund diverser Straftaten und Verstöße ein.

Unterstützt durch Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen waren Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Besondere Dienste seit dem Silvesterabend in der Landeshauptstadt und der Region Hannover in großer Zahl präsent, um auf bekannt werdende Vorfälle zu reagieren beziehungsweise die geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu überwachen.

Bereits gegen 19:00 Uhr war die Silvesterparty in einer Gaststätte an der Kramerstraße in der hannoverschen Innenstadt beendet. Die Polizei bemerkte bei einer Kontrolle, dass die Lokalität so voll war, dass keine Abstände zueinander eingehalten werden konnten. Trotz geltender Corona-Verordnung kontrollierte der Inhaber die Gäste nicht auf 3G-Nachweise. Diese trugen keine Mund-Nase-Bedeckungen, es fehlte das vorgeschrieben Hygienekonzept und auch Daten zur Kontaktnachverfolgung wurden nicht erhoben. Die Polizei zögerte nicht lang und verfügte die Schließung der Gaststätte.

Gegen 23:50 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine handfeste Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Bereich des Marstalls in der hannoverschen Innenstadt. Ein Mann wurde hierbei verletzt und kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.

Kurz nach Mitternacht reagierte die Polizei auf die Meldung von angeblich mehreren hundert Personen, die in der Böllerverbotszone im Bereich der Limmerstraße Pyrotechnik zünden sollen. Bei der nur wenige Minuten später erfolgten Überprüfung der Örtlichkeit bestätigte sich der Hinweis nicht. Dennoch verblieben Kräfte vor Ort, um die Einhaltung der Beschränkung zu überwachen.

Gegen 0:10 Uhr fiel der Polizei am Steintor ein Mann auf, der mutmaßlich sogenannte Polenböller zündete. Bei der Überprüfung des Mannes stießen die Einsatzkräfte auf weitere hochgefährliche Pyrotechnik und stellten fast drei Dutzend solcher Sprengkörper sicher. Der Mann erhielt einen Platzverweis und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen.

Gegen 0:30 Uhr wurde in der Georgstraße/Ecke Große Packhofstraße ein Polizeibeamter durch einen Betrunkenen zunächst beleidigt, kurz darauf zudem auch körperlich attackiert. Der Tatverdächtige wurde zu Boden gebracht. Gegen den Verdächtigen wurde eine Strafanzeige gefertigt.

Nur fünf Minuten später beleidigte ein Mann in der Oststadt einen Polizeibeamten und ergriff die Flucht. Nach kurzer Verfolgung wurde der Tatverdächtige an der Gartenstraße gestellt. In der Folge leistete der Mann Widerstand und wurde in Gewahrsam genommen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Gegen 0:40 Uhr kam es am Kröpcke zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen drei Personen. Schnell herbeigeeilte Einsatzkräfte der Polizei konnten die Personen trennen und so eine weitere Eskalation verhindern. Verletzt wurde niemand.

Gegen 01:20 Uhr wurde in Neustadt am Rübenberge eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten an der Südstraße gemeldet. Dabei wurde auch ein Pkw beschädigt. Bei Eintreffen der Polizei versuchten mehrere Tatverdächtige mit Pkw zu flüchten. Die Polizei konnte mehrere mutmaßlich Tatbeteiligte vor Ort stellen. Diverse Strafverfahren wurden eingeleitet, unter anderem zwei wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zwei 19 und 55 Jahre alte Personen wurden aufgrund von Verletzungen beziehungsweise Unwohlseins zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsetzung eines Platzverweises leistete zudem ein 47-jähriger Mann Widerstand, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

Um 02:30 Uhr wollten Beamte im Rahmen der Streife einen 18-Jährigen am Kröpcke kontrollieren. Dieser zeigte sich jedoch von Beginn an aggressiv und unkooperativ und wollte seinen Ausweis nicht vorzeigen. Als der 18-Jährige nach dem Dokument durchsucht werden sollte, leistete er Widerstand und wurde durch die Beamten zu Boden gebracht. Dort trat und schlug er um sich. Durch einen Tritt wurde eine 35 Jahre alte Beamtin leicht verletzt. Ebenso ein 45 Jahre alter Beamter, der von dem Mann ins Gesicht geschlagen wurde. Auch beim Transport zum Polizeigewahrsam leistete der 18-Jährige weiter erheblichen Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen 0,83 Promille. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstands, vorsätzlicher Körperverletzung sowie Beleidigung ermittelt.

Um 03:45 Uhr wurde im Bereich der Goethestraße eine vorsätzliche Körperverletzung bekannt. Aus bislang ungeklärten Gründen schlug ein 28-Jähriger einem 32-Jährigen, der auf dem Beifahrersitz eines Autos saß, durch die geöffnete Scheibe ins Gesicht. Dabei wurde auch das Fahrzeug beschädigt. Einsatzkräfte der Polizei konnten den Tatverdächtigen stellen und vorläufig festnehmen.

Gegen 04:25 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine gefährliche Körperverletzung an der Kreuzung Schillerstraße/Andreaestraße. Am Rande eines aus bislang ungeklärter Ursache eskalierten Streits zwischen zwei Personengruppen wurde ein 18-Jähriger von unbekannten Tätern zunächst ins Gesicht geschlagen. Durch die Wucht des Angriffs ging der Mann zu Boden und wurde anschließend getreten. Ein Rettungswagen brachte den Verletzen ins Krankenhaus.

In der Summe bilanzierte die Polizei Hannover im Zusammenhang mit dem Silvestereinsatz 48 Strafanzeigen, 34 Verstöße gegen Corona-Beschränkungen sowie 29 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen anderer Vergehen.

„Aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen ist die Silvesternacht auch in diesem Jahr deutlich ruhiger verlaufen“, bilanzierte Polizeirat Maik Zilien, der den Silvestereinsatz leitete, den Verlauf. „Es ist sehr erfreulich, dass trotz der nun bereits seit fast zwei Jahren andauernden pandemischen Ausnahmesituation die weitaus überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auf größere Zusammenkünfte verzichtet und das neue Jahr vergleichsweise leise begrüßt hat. Wir danken allen Beteiligten und den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung“, sagte Maik Zilien.

Polizei ermittelt

Ab 1. Januar 2022 gilt bei allen Versammlungen in der Landeshauptstadt Hannover eine Maskenpflicht

1. Januar 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage müssen ab dem 1. Januar 2022 Teilnehmende an Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers geeignete Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung der Versammlungsbehörde von Freitag, 31.12.2021, hervor. Die Tragepflicht soll zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen und gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes hat die Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover am 31.12.2021 eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass Teilnehmende, Leitungen sowie Ordnerinnen und Ordner von Versammlungen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Hannover geeignete Atemschutzmasken tragen müssen. Die Verpflichtung greift ab dem 1. Januar 2022 und gilt vorerst bis zum Ablauf des 15. Januar 2022. Eine Verlängerung der Allgemeinverfügung ist möglich.

Die Tragepflicht gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen. Vorgeschrieben sind laut der Allgemeinverfügung Atemschutzmasken mindestens des Schutzniveaus FFP2 und KN 95 oder gleichwertige.

Von der Tragepflicht ausgenommen sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht zumutbar ist. Dies ist gegenüber polizeilichen Einsatzkräften vor Ort auf Verlangen durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft zu machen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske eine beliebige andere geeignete textile oder textilähnliche Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, als Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung werden durch die Polizei konsequent geahndet und können Ordnungswidrigkeitsanzeigen zur Folge haben.

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Streifenwagen mit Blaulicht

Drängler verursacht Unfall im Weidetorkreisel

31. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit einem riskanten Fahrmanöver hat ein Mercedes-Fahrer am Donnerstag, 30.12.2021, einen Auffahrunfall verursacht. Der 53-Jährige stoppte im Weidetorkreisel und drängelte sich in eine quasi nicht vorhandene Lücke. Wenig später drängelte er erneut. Trotz Gefahrenbremsung fuhr ein nachfolgender BMW auf. Da der Mercedes nicht anhielt, rief der BMW-Fahrer die Polizei und verfolgte den Mercedes bis auf die Bundesautobahn (BAB) 7.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei wollte der 53 Jahre alte Fahrer eines Mercedes von der Klingerstraße kommend in Richtung Celle fahren. Dazu befuhr er in der Folge den Weidetorkreisel. Da er sich nicht im richtigen Fahrstreifen befand, stoppte er sein Fahrzeug mitten im Kreisverkehr und erzwang sich so einen Platz im richtigen Fahrstreifen. Im Zuge dieses Fahrmanövers blockierte er den nachfolgenden Verkehr.

Im weiteren Verlauf verließ der Mercedes-Fahrer den Weidetorkreisel in Richtung Messeschnellweg. Dabei befand er sich auf dem rechten Fahrstreifen. Wenig später drängelte sich der Mercedes dann in eine praktisch nicht vorhandene Lücke im linken Fahrstreifen. Aufgrund des abrupten Fahrstreifenwechsel leitete der 33 Jahre alte Fahrer eines nachfolgenden BMW X5 eine Gefahrenbremsung ein. Trotz Vollbremsung kam es jedoch zur Berührung der beiden Pkw.

Statt anzuhalten und die Personalien auszutauschen, setzte der 53 Jahre alte Mercedes-Fahrer seine Fahrt fort. Der BMW-Fahrer verständigten daraufhin die Polizei und verfolgte den Mercedes zeitgleich bis auf die BAB 7 in Richtung Norden. Über Telefon brachte der 33-Jährige die Beamten auf die Spur des Mercedes, die das Fahrzeug schließlich auf dem Parkplatz Wolfsgrund (Heidekreis) kontrollierten.

Gegen den 53-Jährigen wird nun wegen Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Unfallflucht ermittelt.

Zeugen, die Hinweise zu der Kollision und zur Fahrweise des Mercedes geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Polizeikommissariat Autobahn unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden. Von Interesse sind insbesondere zwei hinter dem BMW fahrende Pkw im Bereich des Weidetorkreisels, die aufgrund der Fahrmanöver des Mercedes ebenfalls bis zum Stillstand abbremsen mussten.

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere nicht angezeigte Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Innenstadt Hannovers ist die Polizei am Donnerstag, 30.12.2021, wegen mehrerer nicht angezeigter Versammlungen eingeschritten. Einsatzkräfte erkannten an diversen Orten in der City am Abend mehrere Kleinstgruppen, die angesprochen und aufgrund ihres Verhaltens zu nicht angezeigten Versammlungen deklariert wurden. Wenig später lösten sich die Gruppierungen auf.

Einsatzkräfte der Polizei Hannover sind am Donnerstagabend im Bereich der Innenstadt konsequent gegen mehrere nicht angezeigte Versammlungen vorgegangen. Unter anderem im Bereich des Kröpcke sowie in der Bahnhofstraße beobachteten die Beamtinnen und Beamten gegen 19:00 Uhr mehrere auffällige Gruppierungen mit in der Spitze bis zu sechs Teilnehmenden. Mehrere Personen fielen beispielsweise auf, weil sie eine brennende Kerze durch die Straßen trugen.

Nachdem die Polizei die Personen angesprochen hatte, erhärtete sich der Verdacht, dass es sich jeweils um nicht angezeigte Versammlungen handelte. Entsprechend wurden die Gruppen in der Folge als solche deklariert und örtlich beschränkt. Zudem wurden Hygiene-Auflagen verfügt. Wenig später entschieden sich die Teilnehmenden, die Versammlungen zu verlassen. Letztlich gingen alle Gruppierungen auseinander.

Darüber hinaus kontrollierte die Polizei weitere zusammenstehende Personen, bei denen es sich jedoch nicht um Versammlungen handelte. Bei der Kontrolle wurden allerdings Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz bekannt. In der Folge wurden bei zwei solcher Kontrollen insgesamt 7 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt.

Festnahme durch Polizeibeamten

Aufmerksamer Nachbar vereitelt Wohnungseinbruch

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Zeuge ist am Donnerstag, 30.12.2021, auf einen Einbruchsversuch in seiner Nachbarschaft aufmerksam geworden. Der Mann verständigte die Polizei, die wenig später einen Tatverdächtigen festnehmen konnte. Der mutmaßliche Täter soll im Stadtteil Ricklingen an einem Mehrfamilienhaus eine Scheibe eingeworfen haben und anschließend in die zugehörige Wohnung eingestiegen sein.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei wollte ein 48-Jähriger bei einem Wohnungseinbruch zu schneller Beute kommen. Dazu warf der Tatverdächtige am Donnerstagmorgen gegen 07:50 Uhr die Scheibe eines am Distelkamp gelegenen Mehrfamilienhauses ein. Auf diese Weise verschaffte sich der Einbrecher Zugang zu der dahinterliegenden Wohnung, die er schließlich auch betrat.

Womit der Eindringling nicht rechnete: Ein 52 Jahre alter Nachbar wurde durch das Klirren der zerstörten Scheibe auf die Tat aufmerksam und alarmierte die Polizei. Diese traf kurz darauf am Tatort ein und konnte den Tatverdächtigen in der Wohnung beobachteten. Als der Einbrecher auf die Beamten aufmerksam wurde, ergriff er die Flucht, konnte jedoch kurz darauf von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung des Mannes konnte in der rechten Tasche der Winterjacke diverser Schmuck und ein Handy samt Verpackung aufgefunden werden. Zudem stellten die Beamten zwei Messer sicher, die der 48-Jährige mit sich führte.

Da der Tatverdächtige über keinen festen Wohnsitz verfügt, soll er einen Haftrichter vorgeführt werden. Dieser muss nun entscheiden, ob der Mann auf freien Fuß oder in U-Haft kommt. Ein Termin für die Vorführung stand am Donnerstag noch nicht fest.

Die Ermittler prüfen, ob der gefasste Mann möglicherweise auch als Täter zu weiteren ähnlich gelagerten Einbrüchen in Frage kommt.

Polizei im Einsatz

Lötarbeiten verursachen Hausbrand mit rund 500.000 Euro Sachschaden

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 28.12.2021, haben die Lötarbeiten im Dachgeschoss einen Vollbrand eines Einfamilienhauses im Sehnder Ortsteil Rethmar ausgelöst. Infolgedessen wurde das Haus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei führten zwei Handwerker im Alter von 23 und 29 Jahren die Lötarbeiten an den Heizungsrohren im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses durch. Dabei geriet die Dämmung des Dachgeschosses gegen 10:30 Uhr in Brand. Die umgehend alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Technik aus und begann mit Löscharbeiten. Das Feuer griff vom Dachstuhl auf das komplette Haus über und breitete sich über Holzdecken und Holzträgern rasant aus.

Das Einfamilienhaus musste von der Feuerwehr zu Löschzwecken und zum Schutz der umliegenden Häuser eingerissen werden. Die Brandstelle wurde im Anschluss mit einem Bauzaun abgesperrt. Verletzt wurde niemand. Die vierköpfige Familie steht unter Schock.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der Sachschaden wird mit circa 500.000 Euro beziffert.

25-Jähriger fährt ungebremst auf Lkw auf und erleidet tödliche Verletzungen – Stau Unfall

25-Jähriger fährt ungebremst auf Lkw auf und erleidet tödliche Verletzungen

29. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 29.12.2021, ist ein 25 Jahre alter Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lauenau und Rehren gestorben. Zuvor ist der Mann mit seinem Volkswagen Passat ungebremst auf einen Lkw eines 45-Jährigen aufgefahren. Infolgedessen kam es am Stauende zu einem Auffahrunfall mit Beteiligung dreier Lkw. Dabei wurden drei Männer im Alter von 34, 35 und 46 Jahren schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 25-Jährige mit seinem VW Passat gegen 00:50 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Zwischen dem Rastplatz Schafstrift-Nord und der Anschlussstelle Lauenau fuhr er aus bisher ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Lkw eines 45-Jährigen auf. Dabei wurde der Pkw unter dem Lkw-Gliederzug eingeklemmt. Der 25-Jährige erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der 45-Jährige blieb unverletzt.

Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden. Infolgedessen hat sich ein Stau gebildet.

Gegen 02:20 Uhr fuhr ein 34-Jähriger mit seiner Sattelzugmaschine und einem Sattelauflieger (Tiertransporter) am Stauende ungebremst auf einen Lkw mit einem Anhänger auf. Dieser wurde daraufhin auf den ersten Überholfahrstreifen katapultiert. Dessen 35 Jahre alter Fahrer und sein 46-jähriger Beifahrer konnten nichts mehr unternehmen. Der Lkw-Anhänger kippte um, rutschte auf den zweiten Überholfahrstreifen und verlor die Ladung. Der 34-Jährige fuhr im weiteren Verlauf auf den Sattelzug eines 40-Jährigen auf und kippte dadurch ebenfalls auf die Seite. Dabei wurde die Ladung (lebende Hühner) aus dem Tiertransporter geschleudert und verendete teilweise unter den verunfallten Fahrzeugen. Die Fahrbahn wurde durch auslaufende Betriebsstoffe, verendete Tiere und Tierkot verunreinigt. Die noch lebenden Hühner mussten auf einen anderen Lkw umgeladen werden.

Die beiden 34 und 35 Jahre alten Fahrer sowie der 46-jährige Beifahrer erlitten schwere Verletzungen. Alle drei kamen in ein Krankenhaus. Der 40-jährige Fahrer des dritten Lkw wurde nicht verletzt. Die Sperrung der BAB 2 in Richtung Dortmund dauert aufgrund der Aufräumarbeiten weiterhin an.

Festnahme durch Polizeibeamten

Nach Brandstiftung an Schulgebäude

28. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat gegen drei Jugendliche Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Ein 15 Jahre alter Junge sowie zwei 16 Jahre alte Bekannte stehen im Verdacht, am Sonntag, 26.12.2021, an einem Schulgebäude im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide ein Feuer gelegt und so einen Schaden im fünfstelligen Bereich verursacht zu haben.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei sollen die drei Jugendlichen am Sonntagabend gegen 18:20 Uhr an der Fassade eines Schulgebäudes an der Leipziger Straße einen Zeitungsstapel in Brand gesteckt haben. Im weiteren Verlauf griffen die Flammen auf Teile des Schulgebäudes über. Zeugen, die den Brand bemerkten, riefen die Feuerwehr, die das Feuer löschen konnte. Parallel dazu leitete die Polizei eine Fahndung im Umfeld des Brandortes nach Tatverdächtigen ein. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Gegen 18:30 Uhr fielen einer Streifenwagenbesatzung zwei Jugendliche im Bereich der Dresdner Straße auf, die einer Beschreibung durch Zeugen entsprachen. Sie konnten nach einer kurzzeitigen Flucht gestellt werden. Nachdem die Befragung und weitere Ermittlungen den Tatverdacht gegen die beiden sowie einen Komplizen erhärtet hatten, wurden sie vorläufig festgenommen und zu einer Polizeidienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Verdächtigen auf freien Fuß.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit rund 50.000 Euro.

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