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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Versuchte Tötung in einem Schnellrestaurant

13. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt aktuell im Fall eines versuchten Totschlags, der sich am Sonntagabend, 12.12.2021, in einer Filiale eines Schnellrestaurants in Hannover-Mitte zugetragen hat. Dabei erlitt eine Frau lebensbedrohliche Stichverletzungen und ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt.

Der Tat gingen verbale Streitigkeiten und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen voraus. Die Polizei ermittelte mindestens vier Tatverdächtige und nahm sie vorläufig fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde die Polizei gegen 18:55 Uhr über verbale Streitigkeiten und anschließend über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vor der Filiale eines Schnellrestaurants an der Georgstraße in Hannover-Mitte informiert. Die Streitigkeiten haben sich im weiteren Verlauf ins Gebäudeinnere verlagert, wo es dann im Anschluss zu einem Messereinsatz kam. Dabei wurde eine Frau mit mehreren Stichen lebensbedrohlich am Oberkörper verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie noch am Abend notoperiert wurde. Sie schwebt aktuell in Lebensgefahr. Zudem wurde ein 24 Jahre alter Mann von den Angreifern schwer verletzt. Er kam ebenfalls mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Zur Tatzeit hielten sich viele Besucher im Schnellrestaurant auf, sie wurden durch die Angreifer körperlich nicht verletzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Totschlags eingeleitet. Noch am Tatort konnten mindestens vier Personen ermittelt werden, die mutmaßlich mit der Tat in Verbindung stehen. Sie wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Dabei handelt es sich um eine 29 Jahre alte Frau und drei Männer, die 29, 32 und 33 Jahre alt sind. Zum Tatmotiv liegen der Polizei aktuell keine Hinweise vor. Die Polizei fand die mutmaßlichen Tatwaffen in der Nähe des Tatorts. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Polizeieinsatz aufgrund einer nicht angezeigter Versammlung am Maschsee

12. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mehrere nicht angezeigte Versammlungen haben am Sonntag, 12.12.2021, im Bereich der Löwenbastion am Maschsee und am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer die Polizei auf den Plan gerufen. Gegen 15:00 Uhr versammelten sich mehrere Dutzend Personen, die den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kritisch gegenüberstehen.

Am Sonntagnachmittag kamen in der Spitze rund 90 Personen an der Löwenbastion zusammen, um augenscheinlich gegen die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu protestieren. Eine Versammlungsleitung gab sich zunächst zu erkennen. Als die Polizei Beschränkungen zu einzuhaltenden Hygienemaßnahmen erließ, trat der Versammlungsleiter spontan von seinem Amt zurück.

Die Polizei deklarierte die Gruppierung als nicht angezeigte Versammlung und wies die Teilnehmenden auf Hygienebeschränkungen, wie die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung sowie ausreichend Abstand zueinander, hin. Die Möglichkeit für diese Beschränkungen erlangten erst am Sonntag, 12.12.2021, wieder Gültigkeit im Rahmen der Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung.

Wenig später setzte sich die Gruppierung in Bewegung und lief geschlossen am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer entlang in nördliche Richtung. Die Polizei stoppte den Aufzug in Höhe der Straße „An der Engesohde“. Daraufhin lief rund die Hälfte der Personen über einen Stichweg in Richtung der Hildesheimer Straße. Auch diese Gruppierung konnte von Polizeibeamten in Höhe des Erich-Wegner-Wegs gestoppt werden. Da mehrere Personen keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen, wurden die betreffenden Männer und Frauen kontrolliert. Alle konnten ärztliche Atteste vorzeigen, die sie von der Tragepflicht befreien.

Am Rande des Aufzugs vom Maschsee in Richtung Hildesheimer Straße kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Personalien von drei Tatbeteiligten wurden festgestellt und jeweils Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

Gegen 17:40 Uhr wurden erneut Personengruppen am Rudolf-Bennigsen-Ufer festgestellt. Aufgrund des weiteren Zustroms von Menschen vergrößerte sich die Ansammlung in der Spitze auf insgesamt rund 400 Personen und teilte sich in kleinere Gruppen auf. Die Polizei deklarierte die Gruppen als vier weitere nicht angezeigte Versammlungen und wies ihnen stationäre Versammlungsorte zu.

Mehrfach wurden die Teilnehmenden über Lautsprecher auf die geltenden Hygienebeschränkungen hingewiesen. Im weiteren Verlauf kontrollierten Einsatzkräfte die Anwesenden bezüglich mutmaßlicher Verstöße, weil sie unter anderem keine geeignete Mund-Nase-Bedeckung trugen. Zum Teil zeigten die Betroffenen entsprechende ärztliche Atteste vor, zum Teil wurde eine noch nicht bestimmte Anzahl von Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Nicht-Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung und anderer nicht befolgter versammlungsrechtlicher Beschränkungen gefertigt.

Gegen 19:30 Uhr hatten alle Personen den Versammlungsort verlassen.

Festnahme durch Polizeibeamten

19-Jähriger schleift Polizisten bei Kontrolle nach Diebstahl mit Auto mit

12. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 12.12.2021, wollten die Polizeibeamten einen Pkw an der Mardalstraße kontrollieren. Zuvor war der Opel Vivaro als gestohlen gemeldet. Als ein 35 Jahre alter Polizeibeamter an der offenen Fahrzeugtür den Fahrer ansprechen wollte, setzte dieser mit dem Auto zurück und schleifte den Beamten mit. Die eingesetzten Kräfte gaben daraufhin mehrere Schüsse auf das Auto ab, um dieses zu stoppen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde der Polizei gegen 11:55 Uhr ein gestohlenes Fahrzeug gemeldet. Dieses wurde von einem unbekannten Täter an der Odeonstraße in Hannover-Mitte auf noch unbekannte Art und Weise gestohlen. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein.

Gegen 12:15 Uhr wurde das entwendete Fahrzeug der Marke Opel Vivaro an der Mardalstraße im hannoverschen Stadtteil Kirchrode festgestellt. Die Beamten wollten den Fahrer kontrollieren. Während ein Beamter an den Fahrer herantrat und somit in der offenen Fahrzeugtür stand, setzte der 19 Jahre alte Mann unmittelbar nach dem Ansprechen mit dem Fahrzeug zurück, sodass der Polizist in der Tür eingeklemmt war und mitgeschleift wurde. Daraufhin gaben die Beamten, die an der Beifahrerseite standen, Schüsse auf das Auto ab. Dabei wurde das Fahrzeug beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt.

Die Beamten nahmen den 19-Jährigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten mehrere Konsumeinheiten Kokain und beschlagnahmten sie.

Ein Rettungswagen brachte den 19-Jährigen in ein Krankenhaus. Der verletzte Polizist kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Stop Polizei

Großkontrolle an der Autobahn: Einsatzkräfte ertappen 64 Verkehrssünder

10. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 09.12.2021, hat die Polizei Hannover gemeinsam mit weiteren Behörden 207 Fahrzeuge auf dem Parkplatz Varrelheide an der Bundesautobahn (BAB) 2 bei Hannover kontrolliert. Insgesamt leiteten sie 64 Verfahren wegen verschiedener Verkehrsverstöße ein.

Die Polizei Hannover hat mit Einsatzkräften des Zentralen Verkehrsdienstes sowie der Polizei aus Burgdorf gemeinsam mit dem Hauptzollamt Hannover, dem Gewerbeaufsichtsamt (GAA) und dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) eine große ganzheitliche Kontrollaktion an der Autobahn initiiert. An dem Parkplatz Varrelheide an der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin überwachten sie den Verkehr hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit, der Einhaltung von Sozialvorschriften und der sicheren Ladung.

In der mehrstündigen Kontrollzeit von Donnerstagmittag bis zum Abend kontrollierten die Beamten 207 Fahrzeuge und stellten dabei 64 Verstöße fest.

Ein 23-jähriger BMW-Fahrer fuhr auf den für die Kontrolle gesperrten Parkplatz und fragte die Beamten nach einem Kaffee. Seine glasigen Augen verrieten jedoch, dass er offenbar Betäubungsmittel konsumiert hatte. Nachdem ein Drogenschnelltest das bestätigte, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter dem Einfluss von Drogen ein und erhoben einen mittleren dreistelligen Betrag an Sicherheitsleistung. Darüber hinaus gab es weitere fünf Kraftfahrerende, die unter dem Einfluss von Drogen gefahren sind.

Leicht machte es auch ein 46-jähriger Fahrer eines VW den Einsatzkräften, als er diese fragte, ob er zur Toilette gehen dürfe. Sein nach Alkohol riechender Atem führte zu einem freiwilligen Atemalkoholtest, der 0,64 Promille anzeigte. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Fahren unter Einfluss von Alkohol ein.

Weitere Verstöße waren unter anderen in 24 Fällen solche gegen das Fahrpersonalrecht, sieben wegen fehlender Ladungssicherung und Überladung, drei Fälle von bereits erlöschter Betriebserlaubnis sowie ein Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis. Insgesamt behielten die Kontrollteams einen hohen vierstelligen Betrag an Sicherheitsleistung ein und untersagten sieben Mal die Weiterfahrt. Im Zuge der Kontrolle vollstreckten sie auch zwei Haftbefehle.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Springe: 89-Jährige bei Brand verstorben

7. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Brand im Springer Ortsteil Eldagsen haben Rettungskräfte den Leichnam einer 89-Jährigen geborgen. Die Wohnung der Frau war zuvor in Brand geraten.

Am Sonntag, den 05.12.2021, wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 16:00 Uhr der Brand eines Mehrfamilienhauses in Eldagsen gemeldet. Sofort entsandte Rettungs- und Einsatzkräfte evakuierten die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. In einer der Wohnungen entdeckten sie dabei eine nicht ansprechbare 89-jährige Frau. Trotz der Reanimation vor Ort konnte ein Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen.

Ein 72-jähriger Bewohner des Hauses wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die Löscharbeiten dauerten bis 18:40 Uhr an.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen nach der Brand- und der Todesursache der 89-Jährigen aufgenommen. Ob sie in Folge des Brandgeschehens verstarb, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Stop Polizei

Polizei misst zwei Autofahrer mit über 160 Kilometern pro Stunde in 80er Zone

6. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 03.12.2021, hat die Polizei auf dem Westschnellweg in Fahrtrichtung Hannover mehrere Temposünder erwischt. Dabei stachen zwei Fahrzeuge, die mit über 160 Kilometer pro Stunde (km/h) statt der erlaubten 80 km/h unterwegs waren, heraus. Nun erwarten die Fahrer unter anderem Bußgelder in Höhe von 600 Euro und Fahrverbote.

Am Freitagabend zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr stellten Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) Hannover ein mobiles Gerät zur Geschwindigkeitsüberwachung auf dem Westschnellweg in Höhe des Klärwerks in Fahrtrichtung Hannover auf. In der Kontrollzeit wurden so Fahrzeuge gemessen, die 99 km/h und schneller fuhren. Das dort durch Verkehrszeichen erlaubte Tempolimit lag bei 80 km/h.

In den sechs Stunden der Kontrolle durchfuhren über 2800 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 207 Verkehrsteilnehmer gemessen, die zu schnell unterwegs waren. Das entspricht einem Anteil von etwa sieben Prozent.

Bei der Kontrolle stachen ein Renault und ein BMW besonders heraus. Der erste war mit 161 km/h und der zweite mit 167 km/h, also mehr als doppelter Geschwindigkeit, unterwegs. Die Folgen für die Autofahrer sind nun Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr. Diese ziehen jeweils Bußgelder in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und drei Monate Fahrverbot nach sich.

„Der Bremsweg bis zum Anhalten, zum Beispiel an einer unvorhersehbaren Unfallstelle oder an einem Stauende, wäre mit den 160 km/h viermal so lang gewesen, wie bei den Verkehrsteilnehmern, die sich an die 80 km/h hielten“, so Polizeioberkommissar Christian Steeger vom ZVD.

Ein Streifenwagen im Einsatz

27-Jährige greift Polizeibeamtinnen vor Einzelhandelsgeschäft an

5. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine 27-Jährige hat am Samstag, 04.12.2021, zwei Polizeibeamtinnen angegriffen, nachdem ihr ein Platzverweis erteilt worden war. Außerdem bedrohte und beleidigte sie die Beamtinnen.

Gegen 15:00 Uhr rief die spätere Tatverdächtige selbst die Polizei. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin eines Einzelhandelsgeschäfts an der Straße Hägewiesen im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp sie dazu aufgefordert, das Geschäft zu verlassen, da die 27-Jährige keine vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung trug. Eine Streife der Polizei sprach mit beiden Frauen und bestätigte die Mitarbeiterin in ihrer Aufforderung. Das Geschäft durfte nur mit entsprechender Maske betreten werden. Darauf beleidigte und bedrohte die 27-Jährige die beiden Polizeibeamtinnen. Die Beamtinnen versuchten sie zu beruhigen, jedoch wurde die Frau zunehmend aggressiver und fing an, mit Gegenständen aus der Auslage des Marktes nach den Einsatzkräften zu werfen. Die Polizeibeamtinnen brachten die Frau zu Boden und sicherten sie dort. Auch dabei leistete sie weiterhin Widerstand. Ihre ebenfalls anwesende 51 Jahre alte Mutter versuchte ihre Tochter zu befreien und die Beamtinnen von ihr wegzureißen. Nach dem Eintreffen weiterer Funkstreifenwagen konnte die Lage beruhigt werden. Auch die beiden Frauen kamen wieder zur Besinnung und wurden aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Die beiden Polizeibeamtinnen erlitten leichte Verletzungen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriffs, Widerstand und versuchter Gefangenenbefreiung.

Polizei Mannschaftswagen

Versammlungsrechtliche Aktionen im Innenstadtbereich verlaufen ohne besondere Vorkommnisse

4. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine angezeigte Versammlung der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat am Samstag, 04.12.2021, in der Innenstadt von Hannover einen friedlichen Verlauf genommen. An dem Gegenprotest beteiligten sich etwa hundert Personen.

Die ordnungsgemäß angezeigte stationäre Versammlung der AfD unter dem Motto „Schluss mit dem 2G-Diktat – Freiheit und Selbstbestimmung für die Bürger in unserem Land“ vor dem Niedersächsischen Landtag mit etwa 500 Teilnehmenden startete gegen 12:00 Uhr und endete gegen 13:05 Uhr. Die stationäre Versammlung der AfD verlief ruhig und friedlich. Aufgrund der genannten Versammlung kam es zu einer ordnungsgemäß angezeigten Gegenversammlung gegen 11:00 Uhr der Partei „Die Linke“ mit dem Thema „Maske auf und Spritze rein. Solidarisch durch die Krise“ im unmittelbaren Nahbereich der AfD Versammlung. Die versammlungsrechtliche Aktion auf dem Platz der Göttinger Sieben verlief ebenfalls friedlich und störungsfrei. Gegen 13:20 Uhr löste sich die Versammlung jedoch ebenfalls auf.

Über einen Messenger-Dienst wurde zu einer nicht angezeigten versammlungsrechtlichen Aktion von Impfkritikern aufgerufen. Am Trammplatz sammelten sich gegen 14:00 Uhr etwa 150 Personen, die dem Aufruf folgten. Ein Versammlungsleiter gab sich nicht zu erkennen. Als sich die Versammlung fortbewegen wollte, wurde dies durch die Polizei untersagt. Trotz der Untersagung wollte der Aufzug sich dennoch fortbewegen und musste mittels Zwang in Form von Zurückdrängen durch Polizeikräfte unterbunden werden. In der Folge löste sich die Versammlung nach etwa einer Stunde auf.

Eine halbe Stunde später trafen sich mehrere offenkundige ehemalige Versammlungsteilnehmende vom Trammplatz am Kröpcke wieder. Die etwa 60 Personen formierten sich zu einem Aufzug und wurden am Schillerdenkmal von der Polizei angehalten. Der Aufzug wurde als versammlungsrechtliche Aktion deklariert. Die Einsatzkräfte beschränkten den Versammlungsort auf den Steintorplatz und untersagten einen weiteren Aufzug. Ein Versammlungsleiter gab sich auch hier nicht zu erkennen. Nach diversen Redebeiträgen war die Versammlung gegen 16:15 Uhr beendet. Nachdem die Versammlung beendet war, wurden zwei ehemals Teilnehmende einer Polizeikontrolle unterzogen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Beleidigung und Volksverhetzung eingeleitet .

Landespolizei im Einsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Leerstehendes Gebäude von Aktivisten besetzt – hohes Polizeiaufgebot

4. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 04.12.2021, haben mehrere Personen ein leerstehendes Gebäude in der Nordstadt besetzt. Aufgrund akuter Rauchentwicklung aus einigen Räumen wurde auch die Feuerwehr alarmiert. Mehrere Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs wurden gefertigt.

Etwa 50 Personen hatten sich gegen 13:30 Uhr zum Protest gegen ein geplantes Immobilienprojekt vor einem leerstehenden Gebäude am Engelbosteler Damm in Hannover angesammelt. Etwa zehn Personen drangen außerdem in das Haus ein und besetzten es. Bei der Aktion wurden Transparente mit diversen Parolen an der Fassade des Gebäudes aufgehangen und mit Farbe an die Fenster geschrieben.

Die Polizei rückte mit einem erhöhten Kräfteaufgebot inklusive Wasserwerfer an, da sie bereits ohnehin bei diversen Versammlungslagen in der Innenstadt anwesend war. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie Rauchentwicklung aus dem Gebäude fest. Um den Weg für die alarmierte Feuerwehr freizumachen, räumte die Polizei den Platz vor dem Haus von Personen. Dabei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen der Personenansammlung und den Einsatzkräften. Des Weiteren wurde versucht Straßenbarrikaden zu errichten. Als die Einsatzkräfte vor das Objekt zogen, wurden auch Steine geworfen. Eine Person wurde nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leicht verletzt und wurde für eine weitere medizinische Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Anschließend betraten Kräfte der Feuerwehr das Gebäude und suchten nach der Ursache der Rauchentwicklung, welche zwischenzeitlich bereits nachgelassen hatte. Dabei stellte sich heraus, dass kein Feuer für den Rauch verantwortlich war, sondern pyrotechnische Gegenstände der Hausbesetzer. Nachdem die Polizei das Gebäude vollständig umstellt und die Straßen und Gehwege gesperrt hatte, kamen fünf Personen aus dem Gebäude heraus, welche dieses zuvor besetzt hatten. Die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch. Die Besetzer und die Personen der Ansammlung vor dem Gebäude entfernten sich anschließend in Richtung Lutherkirche, wo sie eine kurzzeitige Spontanversammlung mit etwa 50 Teilnehmern gegen Polizeigewalt abhielten. Die Polizei betrat das Gebäude, um sicher zu gehen, dass es alle nichtberechtigte Personen verlassen hatten. Weitere Personen konnten im Objekt nicht mehr angetroffen werden. Das Gebäude wurde gesichert. Die Straßen und Gehwege wurden ebenfalls wieder freigegeben.

Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter schwer verletzt und kam für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Widerstandes, Landfriedensbruchs und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Hoher Sachschaden nach Wohnungsbrand im Sahlkamp

3. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 01.12.2021, hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Hannover-Sahlkamp gebrannt. Dabei entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

Am Mittwochnachmittag ging gegen 18:10 Uhr bei der Polizei ein Notruf ein. Die Anruferin meldete starken Rauch im Gebäude in der Straße Hägewiesen. Daraufhin rückten die Polizei und die Feuerwehr aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Wohnung im Erdgeschoss stark brannte. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich bereits alle Bewohner nach draußen retten. Die Feuerwehr machte sich dennoch auf die Suche nach weiteren Personen in den Wohnungen, traf aber niemanden mehr an. Währenddessen sperrte die Polizei anliegende Straßen des brennenden Gebäudes ab. Nach kurzer Zeit hatten die Feuerwehrkräfte den Brand bereits unter Kontrolle und gaben Entwarnung.

Beim Brand wurde niemand verletzt. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 150.000 Euro. Das Gebäude ist aufgrund der starken Verschmutzung durch Ruß im Treppenhaus aktuell unbewohnbar.

Die Kriminalermittler untersuchten am Donnerstag, 02.12.2021, den Brandort auf mögliche Brandursachen. Sie können eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen. Die Ermittlungen dauern an.

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