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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei ermittelt

Ab 1. Januar 2022 gilt bei allen Versammlungen in der Landeshauptstadt Hannover eine Maskenpflicht

1. Januar 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage müssen ab dem 1. Januar 2022 Teilnehmende an Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers geeignete Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung der Versammlungsbehörde von Freitag, 31.12.2021, hervor. Die Tragepflicht soll zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen und gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes hat die Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover am 31.12.2021 eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass Teilnehmende, Leitungen sowie Ordnerinnen und Ordner von Versammlungen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Hannover geeignete Atemschutzmasken tragen müssen. Die Verpflichtung greift ab dem 1. Januar 2022 und gilt vorerst bis zum Ablauf des 15. Januar 2022. Eine Verlängerung der Allgemeinverfügung ist möglich.

Die Tragepflicht gilt sowohl für angezeigte als auch nicht angezeigte Versammlungen. Vorgeschrieben sind laut der Allgemeinverfügung Atemschutzmasken mindestens des Schutzniveaus FFP2 und KN 95 oder gleichwertige.

Von der Tragepflicht ausgenommen sind Personen, denen aufgrund von Vorerkrankungen wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht zumutbar ist. Dies ist gegenüber polizeilichen Einsatzkräften vor Ort auf Verlangen durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft zu machen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder zwischen dem vollendeten 6. Lebensjahr und dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen anstelle einer medizinischen Maske eine beliebige andere geeignete textile oder textilähnliche Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringert, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, als Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügung werden durch die Polizei konsequent geahndet und können Ordnungswidrigkeitsanzeigen zur Folge haben.

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Streifenwagen mit Blaulicht

Drängler verursacht Unfall im Weidetorkreisel

31. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit einem riskanten Fahrmanöver hat ein Mercedes-Fahrer am Donnerstag, 30.12.2021, einen Auffahrunfall verursacht. Der 53-Jährige stoppte im Weidetorkreisel und drängelte sich in eine quasi nicht vorhandene Lücke. Wenig später drängelte er erneut. Trotz Gefahrenbremsung fuhr ein nachfolgender BMW auf. Da der Mercedes nicht anhielt, rief der BMW-Fahrer die Polizei und verfolgte den Mercedes bis auf die Bundesautobahn (BAB) 7.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei wollte der 53 Jahre alte Fahrer eines Mercedes von der Klingerstraße kommend in Richtung Celle fahren. Dazu befuhr er in der Folge den Weidetorkreisel. Da er sich nicht im richtigen Fahrstreifen befand, stoppte er sein Fahrzeug mitten im Kreisverkehr und erzwang sich so einen Platz im richtigen Fahrstreifen. Im Zuge dieses Fahrmanövers blockierte er den nachfolgenden Verkehr.

Im weiteren Verlauf verließ der Mercedes-Fahrer den Weidetorkreisel in Richtung Messeschnellweg. Dabei befand er sich auf dem rechten Fahrstreifen. Wenig später drängelte sich der Mercedes dann in eine praktisch nicht vorhandene Lücke im linken Fahrstreifen. Aufgrund des abrupten Fahrstreifenwechsel leitete der 33 Jahre alte Fahrer eines nachfolgenden BMW X5 eine Gefahrenbremsung ein. Trotz Vollbremsung kam es jedoch zur Berührung der beiden Pkw.

Statt anzuhalten und die Personalien auszutauschen, setzte der 53 Jahre alte Mercedes-Fahrer seine Fahrt fort. Der BMW-Fahrer verständigten daraufhin die Polizei und verfolgte den Mercedes zeitgleich bis auf die BAB 7 in Richtung Norden. Über Telefon brachte der 33-Jährige die Beamten auf die Spur des Mercedes, die das Fahrzeug schließlich auf dem Parkplatz Wolfsgrund (Heidekreis) kontrollierten.

Gegen den 53-Jährigen wird nun wegen Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Unfallflucht ermittelt.

Zeugen, die Hinweise zu der Kollision und zur Fahrweise des Mercedes geben können, werden gebeten, sich beim zuständigen Polizeikommissariat Autobahn unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden. Von Interesse sind insbesondere zwei hinter dem BMW fahrende Pkw im Bereich des Weidetorkreisels, die aufgrund der Fahrmanöver des Mercedes ebenfalls bis zum Stillstand abbremsen mussten.

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere nicht angezeigte Versammlungen im Stadtgebiet Hannovers

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Innenstadt Hannovers ist die Polizei am Donnerstag, 30.12.2021, wegen mehrerer nicht angezeigter Versammlungen eingeschritten. Einsatzkräfte erkannten an diversen Orten in der City am Abend mehrere Kleinstgruppen, die angesprochen und aufgrund ihres Verhaltens zu nicht angezeigten Versammlungen deklariert wurden. Wenig später lösten sich die Gruppierungen auf.

Einsatzkräfte der Polizei Hannover sind am Donnerstagabend im Bereich der Innenstadt konsequent gegen mehrere nicht angezeigte Versammlungen vorgegangen. Unter anderem im Bereich des Kröpcke sowie in der Bahnhofstraße beobachteten die Beamtinnen und Beamten gegen 19:00 Uhr mehrere auffällige Gruppierungen mit in der Spitze bis zu sechs Teilnehmenden. Mehrere Personen fielen beispielsweise auf, weil sie eine brennende Kerze durch die Straßen trugen.

Nachdem die Polizei die Personen angesprochen hatte, erhärtete sich der Verdacht, dass es sich jeweils um nicht angezeigte Versammlungen handelte. Entsprechend wurden die Gruppen in der Folge als solche deklariert und örtlich beschränkt. Zudem wurden Hygiene-Auflagen verfügt. Wenig später entschieden sich die Teilnehmenden, die Versammlungen zu verlassen. Letztlich gingen alle Gruppierungen auseinander.

Darüber hinaus kontrollierte die Polizei weitere zusammenstehende Personen, bei denen es sich jedoch nicht um Versammlungen handelte. Bei der Kontrolle wurden allerdings Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz bekannt. In der Folge wurden bei zwei solcher Kontrollen insgesamt 7 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt.

Festnahme durch Polizeibeamten

Aufmerksamer Nachbar vereitelt Wohnungseinbruch

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Zeuge ist am Donnerstag, 30.12.2021, auf einen Einbruchsversuch in seiner Nachbarschaft aufmerksam geworden. Der Mann verständigte die Polizei, die wenig später einen Tatverdächtigen festnehmen konnte. Der mutmaßliche Täter soll im Stadtteil Ricklingen an einem Mehrfamilienhaus eine Scheibe eingeworfen haben und anschließend in die zugehörige Wohnung eingestiegen sein.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei wollte ein 48-Jähriger bei einem Wohnungseinbruch zu schneller Beute kommen. Dazu warf der Tatverdächtige am Donnerstagmorgen gegen 07:50 Uhr die Scheibe eines am Distelkamp gelegenen Mehrfamilienhauses ein. Auf diese Weise verschaffte sich der Einbrecher Zugang zu der dahinterliegenden Wohnung, die er schließlich auch betrat.

Womit der Eindringling nicht rechnete: Ein 52 Jahre alter Nachbar wurde durch das Klirren der zerstörten Scheibe auf die Tat aufmerksam und alarmierte die Polizei. Diese traf kurz darauf am Tatort ein und konnte den Tatverdächtigen in der Wohnung beobachteten. Als der Einbrecher auf die Beamten aufmerksam wurde, ergriff er die Flucht, konnte jedoch kurz darauf von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung des Mannes konnte in der rechten Tasche der Winterjacke diverser Schmuck und ein Handy samt Verpackung aufgefunden werden. Zudem stellten die Beamten zwei Messer sicher, die der 48-Jährige mit sich führte.

Da der Tatverdächtige über keinen festen Wohnsitz verfügt, soll er einen Haftrichter vorgeführt werden. Dieser muss nun entscheiden, ob der Mann auf freien Fuß oder in U-Haft kommt. Ein Termin für die Vorführung stand am Donnerstag noch nicht fest.

Die Ermittler prüfen, ob der gefasste Mann möglicherweise auch als Täter zu weiteren ähnlich gelagerten Einbrüchen in Frage kommt.

Polizei im Einsatz

Lötarbeiten verursachen Hausbrand mit rund 500.000 Euro Sachschaden

30. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 28.12.2021, haben die Lötarbeiten im Dachgeschoss einen Vollbrand eines Einfamilienhauses im Sehnder Ortsteil Rethmar ausgelöst. Infolgedessen wurde das Haus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei führten zwei Handwerker im Alter von 23 und 29 Jahren die Lötarbeiten an den Heizungsrohren im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses durch. Dabei geriet die Dämmung des Dachgeschosses gegen 10:30 Uhr in Brand. Die umgehend alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Technik aus und begann mit Löscharbeiten. Das Feuer griff vom Dachstuhl auf das komplette Haus über und breitete sich über Holzdecken und Holzträgern rasant aus.

Das Einfamilienhaus musste von der Feuerwehr zu Löschzwecken und zum Schutz der umliegenden Häuser eingerissen werden. Die Brandstelle wurde im Anschluss mit einem Bauzaun abgesperrt. Verletzt wurde niemand. Die vierköpfige Familie steht unter Schock.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der Sachschaden wird mit circa 500.000 Euro beziffert.

25-Jähriger fährt ungebremst auf Lkw auf und erleidet tödliche Verletzungen – Stau Unfall

25-Jähriger fährt ungebremst auf Lkw auf und erleidet tödliche Verletzungen

29. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 29.12.2021, ist ein 25 Jahre alter Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lauenau und Rehren gestorben. Zuvor ist der Mann mit seinem Volkswagen Passat ungebremst auf einen Lkw eines 45-Jährigen aufgefahren. Infolgedessen kam es am Stauende zu einem Auffahrunfall mit Beteiligung dreier Lkw. Dabei wurden drei Männer im Alter von 34, 35 und 46 Jahren schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 25-Jährige mit seinem VW Passat gegen 00:50 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Zwischen dem Rastplatz Schafstrift-Nord und der Anschlussstelle Lauenau fuhr er aus bisher ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Lkw eines 45-Jährigen auf. Dabei wurde der Pkw unter dem Lkw-Gliederzug eingeklemmt. Der 25-Jährige erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der 45-Jährige blieb unverletzt.

Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden. Infolgedessen hat sich ein Stau gebildet.

Gegen 02:20 Uhr fuhr ein 34-Jähriger mit seiner Sattelzugmaschine und einem Sattelauflieger (Tiertransporter) am Stauende ungebremst auf einen Lkw mit einem Anhänger auf. Dieser wurde daraufhin auf den ersten Überholfahrstreifen katapultiert. Dessen 35 Jahre alter Fahrer und sein 46-jähriger Beifahrer konnten nichts mehr unternehmen. Der Lkw-Anhänger kippte um, rutschte auf den zweiten Überholfahrstreifen und verlor die Ladung. Der 34-Jährige fuhr im weiteren Verlauf auf den Sattelzug eines 40-Jährigen auf und kippte dadurch ebenfalls auf die Seite. Dabei wurde die Ladung (lebende Hühner) aus dem Tiertransporter geschleudert und verendete teilweise unter den verunfallten Fahrzeugen. Die Fahrbahn wurde durch auslaufende Betriebsstoffe, verendete Tiere und Tierkot verunreinigt. Die noch lebenden Hühner mussten auf einen anderen Lkw umgeladen werden.

Die beiden 34 und 35 Jahre alten Fahrer sowie der 46-jährige Beifahrer erlitten schwere Verletzungen. Alle drei kamen in ein Krankenhaus. Der 40-jährige Fahrer des dritten Lkw wurde nicht verletzt. Die Sperrung der BAB 2 in Richtung Dortmund dauert aufgrund der Aufräumarbeiten weiterhin an.

Festnahme durch Polizeibeamten

Nach Brandstiftung an Schulgebäude

28. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat gegen drei Jugendliche Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Ein 15 Jahre alter Junge sowie zwei 16 Jahre alte Bekannte stehen im Verdacht, am Sonntag, 26.12.2021, an einem Schulgebäude im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide ein Feuer gelegt und so einen Schaden im fünfstelligen Bereich verursacht zu haben.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei sollen die drei Jugendlichen am Sonntagabend gegen 18:20 Uhr an der Fassade eines Schulgebäudes an der Leipziger Straße einen Zeitungsstapel in Brand gesteckt haben. Im weiteren Verlauf griffen die Flammen auf Teile des Schulgebäudes über. Zeugen, die den Brand bemerkten, riefen die Feuerwehr, die das Feuer löschen konnte. Parallel dazu leitete die Polizei eine Fahndung im Umfeld des Brandortes nach Tatverdächtigen ein. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Gegen 18:30 Uhr fielen einer Streifenwagenbesatzung zwei Jugendliche im Bereich der Dresdner Straße auf, die einer Beschreibung durch Zeugen entsprachen. Sie konnten nach einer kurzzeitigen Flucht gestellt werden. Nachdem die Befragung und weitere Ermittlungen den Tatverdacht gegen die beiden sowie einen Komplizen erhärtet hatten, wurden sie vorläufig festgenommen und zu einer Polizeidienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Verdächtigen auf freien Fuß.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit rund 50.000 Euro.

Symbolbild Kriminalpolizei

Erneute Sprengung von zwei Zigarettenautomaten

26. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Unbekannte Täter haben erneut zwei Zigarettenautoamten am Samstag, 25.12.2021, jeweils in den hannoverschen Stadtteilen Sahlkamp und Bothfeld gesprengt. Die Polizei fahndete unter anderem mit dem Polizeihubschrauber nach den flüchtigen Tätern.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover sprengten bislang unbekannte Täter an der Straße „Holzwiesen“ im Stadtteil Sahlkamp von Hannover gegen 01:10 Uhr einen Zigarettenautomaten. Ein aufmerksamer Anwohner informierte den Notruf der Polizei. Der Automat wurde durch die Sprengung derartig zerstört, dass die Täter diverse Zigarettenpackungen mitnehmen konnten und flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit diversen Funkstreifenwagen verlief erfolglos.

Noch am selben Tag, gegen 23:30 Uhr, sprengten bislang unbekannte Täter ebenfalls einen Zigarettenautomaten in der Ebelingstraße, im hannoverschen Stadtteil Bothfeld. Ein Anwohner hörte den lauten Knall und verständigte den Polizeinotruf. Durch die Sprengung wurde der Automat zwar stark beschädigt, jedoch konnte kein Diebesgut erlangt werden. Die Täter flüchteten unerkannt. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei, unter anderem unter Hinzuziehung des Polizeihubschraubers, verlief die Fahndung ebenfalls negativ.

Die Polizei kann Tatzusammenhänge zu den jüngst geschehenen Automatensprengungen nicht ausschließen. Die Zusammenhänge werden geprüft. Die Ermittlungen wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511-109 5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannte Täter sprengen zwei Automaten und flüchten

24. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 23.12.2021, haben unbekannte Täter in Hannover einen Zigarettenautomaten und einen Fahrkartenautomaten gesprengt und geplündert. Die Polizei fahndete mit einem Polizeihubschrauber nach den flüchtigen Tätern.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover nahm ein Anwohner am Donnerstagmorgen gegen 00:40 Uhr einen lauten Knall wahr. Beim Blick nach draussen stellte er den zerstörten Zigarettenautomaten an der Straße Sahlkamp fest und sah zwei Personen, die sich zu Fuß in Richtung Margarete-Hofmann-Weg entfernten. Die alarmierte Polizei leitete sofort eine Fahndung nach den Tätern ein und schickte Einsatzkräfte zum Tatort. Dort fanden die Beamten ein großflächiges Trümmerfeld vor: Der Automat war vermutlich durch eine Sprengstoffexplosion komplett zerstört worden. Die Schadenshöhe kann nicht beziffert werden.

Etwa zwei Stunden später, gegen 02:35 Uhr, hörte ein Anwohner der Ada-Lessing-Straße im Stadtteil Sahlkamp ebenfalls einen lauten Knall. Er sah noch zwei Personen von der Haltestelle „Alte Heide“ weglaufen. Nur wenige Minuten später stellten Polizeikräfte fest, dass der Fahrkartenautomat auf dem Bahnsteig ebenfalls komplett zerstört wurde. Auch hier bot sich den Beamten ein großes Trümmerfeld.

Eine Fahndung nach den Tätern wurde eingeleitet. Dabei wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, der zwischen 03:00 und 03:20 Uhr über der Stadt kreiste und die Maßnahmen aus der Luft unterstützte. Tatverdächtige zu den beiden Taten konnten trotz der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden.

Die Ermittlungen wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen. Parallelen zu vergangenen Taten werden geprüft. Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511-109 5555 zu melden.

Vereiste Scheiben führen zu einem Unfall mit Kinderwagen – Vereiste Scheiben

Vereiste Scheiben führen zu einem Unfall mit Kinderwagen

20. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Montagmorgen, 20.12.2021, ist ein 19-Jähriger mit seinem Pkw beim Abbiegen gegen einen Kinderwagen gestoßen. Vor Fahrtantritt hatte er seine Scheiben nicht enteist. Das einjährige Mädchen im Kinderwagen blieb unverletzt.

Der 19 Jahre alte Hannoveraner befuhr gegen 08:10 Uhr mit seinem VW Polo die Straße Kugelfangtrift. Vor Fahrtantritt hatte er die Scheiben seines Pkw nicht enteist, was seine Sicht massiv einschränkte. Als er vom Kugelfangtrift nach rechts auf die Straße Scheffelfeld abbiegen wollte, übersah er eine 37-Jährige, die mit ihrer ein Jahr alten Tochter auf dem Gehweg des Kugelfangtrift in Richtung Westen unterwegs war. Der VW Polo stieß mit dem Kinderwagen, in dem das einjährige Mädchen lag, zusammen. Die Mutter schrie rechtzeitig auf, worauf der 19-Jährige bremste. Der Kinderwagen verkeilte sich zum Teil unter dem VW Polo. Mutter und Tochter blieben unverletzt.

In diesem Rahmen weist die Polizeidirektion Hannover noch mal dringlichst darauf hin, vor Fahrtantritt dafür zu sorgen, dass die Sicherheit der anschließenden Fahrt gewährleistet ist. Dazu zählt auch, bei frostigen Temperaturen das Fahrzeug von Eis und Schnee zu befreien. Der zeitliche Aufwand dafür steht in keinem Verhältnis zur Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmenden.

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