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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Vekehrsunfalldienst

38-jähriger Trucker überfährt einen Mann auf dem Rasthof Lehrter See Nord

19. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Samstagnacht, 18.12.2021, hat ein 38-Jähriger Mann mit seinem Sattelzug einen anderen Mann überfahren und setzte seine Fahrt fort. Der noch nicht identifizierte Mann auf der Straße starb noch am Unfallort. Die Ermittlungen der Polizei führten bereits zur Festnahme des Fahrers.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover haben sich im Laufe des Samstags zwei Lkw-Fahrer gemeinsam an der Autobahnraststätte Lehrter See Nord aufgehalten. Im Laufe des späten Abends soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Zeugen meldeten dann gegen 23:00 Uhr der Polizei, dass ein Sattelzug beim Anfahren einen anderen Mann überrollt hat. Dieser blieb leblos am Boden liegen, während der Lkw zunächst weiterfuhr.

Die Polizei und Rettungskräfte trafen kurz darauf am Unfallort ein. Offenbar erlitt der Mann jedoch tödliche Verletzungen, sodass jede Hilfe zu spät kam. Der Verstorbene ist noch nicht identifiziert. Auf dem weitläufigen Rasthofgelände parkten sehr viele Lkw, unter denen die Einsatzkräfte schließlich den geparkten Unfallwagen fanden. Im weiteren Verlauf nahmen sie auch den 38-jährigen Unfallfahrer fest. Aufgrund von Alkoholgeruch in seinem Atem wurde eine Blutprobe angeordnet.

Mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes Hannover sicherte der Verkehrsunfalldienst umfangreich Spuren am Unfallort und an der beteiligten Sattelzugmaschine.

Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen Fahrlässiger Tötung, Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs in Folge von Trunkenheit ermittelt. Der genaue Unfallhergang und die näheren Tatumstände stehen im Fokus der Ermittlungen. Der Festgenommene soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet Hannover verlaufen weitestgehend friedlich

18. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine Vielzahl von Versammlungen sind am Samstag, 18.12.2021, ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Insgesamt versammelten sich mehrere Hundert Personen, um für ihre Anliegen zu demonstrieren. Im Rahmen von zwei Versammlungen, die sich kritisch zu den Corona-Beschränkungen positionierten, leitete die Polizei mehrere Verfahren ein.

Gegen 12:00 Uhr startete in der hannoverschen Nordstadt die Versammlung „Für eine solidarische Nachbarschaft“. Rund 60 Teilnehmende versammelten sich in diesem Zusammenhang bis etwa 12:50 Uhr auf der Kreuzung Im Moore/Ecke Asternstraße. Die Versammlung verlief ohne Zwischenfälle.

Friedlich blieb es auch bei der Versammlung „Nein zur Warnstufe 3!“, zu der eine Privatperson auf dem Platz der Göttinger Sieben aufgerufen hatte. Ab 12:25 Uhr versammelten sich mehrere Hundert Personen zunächst auf dem Platz, um einer Kundgebung zu folgen. Im Anschluss liefen in der Spitze rund 300 Teilnehmende auf einer zuvor angezeigten Route in Richtung des Maschparks. Nach der Rückkehr zum Platz der Göttinger Sieben endete die Versammlung gegen 14:10 Uhr.

Im Rahmen der Versammlung stellte die Polizei mehrfach Verstöße gegen geltende und vor der Versammlung durch die Versammlungsleitung verlesene Hygienebeschränkungen fest. So beobachteten die Einsatzkräfte mehrere Personen, die keine geeignete Mund-Nase-Bedeckung trugen. Die Personen wurden konsequent angesprochen und kontrolliert. Konnten diese kein ärztliches Attest vorlegen, das sie von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung befreit, leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Wiederholt musste die Polizei zudem in Form von Lautsprecherdurchsagen auf die Hygienebeschränkungen hinweisen.

Zahlreiche Verstöße gegen diese Versammlungsauflagen wurden bei der Versammlung „Geimpft oder nicht geimpft – Gemeinsam gegen Ausgrenzung“ auf dem Opernplatz registriert. Hier hatten sich von 15:10 Uhr bis etwa 17:18 Uhr rund 550 Personen versammelt, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Auch während dieser Versammlung kontrollierten die Einsatzkräfte konsequent mehrere Personen, die gegen die Beschränkungen verstießen. In der Folge leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Am Rande der Kontrollen kam es wiederholt zu Solidarisierungsaktionen anderer Teilnehmender. In einem Fall wurde ein Polizeibeamter tätlich angegriffen, bespuckt und beleidigt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenfalls eine Strafanzeige erhielt eine Versammlungsteilnehmerin, die zuvor einen Medienvertreter geschlagen hatte. Die Polizei konnte den Angriff unterbinden.

Nachdem der Versammlungsleiter die Aktion auf dem Opernplatz beendet hatte, wanderten die Teilnehmenden teils in kleineren Gruppen ab. Ehemalige Versammlungsteilnehmende formierten sich wenig später in der Bahnhofstraße neu. Die Polizei deklarierte die acht- bis zwölfköpfige Gruppierung als nicht angezeigte Versammlung. Nach wenigen Minuten löste sich diese auf.

Kontrolltag zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen – Polizei Corona Kontrollen

Kontrolltag zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen

17. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 16.12.2021, haben die Region, Landeshauptstadt und Polizeidirektion Hannover im Rahmen eines landesweiten Kontrolltags die Einhaltung von Corona-Maßnahmen geprüft und eine Vielzahl der Verstöße festgestellt. Bei den anschließenden Kontrollen auf den Weihnachtsmärkten, in Geschäften und in der Gastronomie ahndeten die Einsatzkräfte ebenfalls etliche Verstöße gegen die aktuell geltende Corona-Verordnung. Insgesamt wurden 796 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Ab 06:00 Uhr begannen die Kontrollteams der Polizei, Üstra und Regiobus mit gemeinsamen Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dabei wurden Fahrgäste auf ihren 3G-Status (geimpft, genesen, getestet) und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen überprüft. Der größte Teil der Passagiere reagierte positiv auf die durchgeführten Maßnahmen. Auch die Fahrgäste, die sich gegen die geltende Corona-Verordnung verstoßen haben, waren überwiegend einsichtig.

In der Innenstadt Hannovers wurde von den Teams aus Region, Stadt und Polizei Hannover die Einhaltung der 2G-Maßnahmen kontrolliert. Hier ging es besonders um die Weihnachtsmärkte. Die Bilanz fiel hier ähnlich wie bei den ÖPNV-Kontrollen aus. Die kontrollierten Personen verhielten sich überwiegend regelkonform und kamen den Anweisungen von Kontrollierenden mehrheitlich nach.

Ein besonderes Augenmerk legten die Kontrollteams außerdem noch auf Gaststätten, Geschäfte, Fitnessstudios und körpernahe Dienstleistungen. Dabei überprüften die Kontrollteams 381 Gaststätten und 279 Geschäfte des Einzelhandels. Als gegen 18:00 Uhr die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg zur Kippung der 2G-Regel in Hannover verkündet wurde, wurden dahingehende Kontrollen eingestellt und die Einhaltung der 3G-Regelung geprüft.

Die Kontrollen dauerten bis etwa 20:00 Uhr an. Insgesamt wurden von der Polizei 796 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) eingeleitet. Darunter sind 627 Ordnungswidrigkeitenverfahren generell und 67 im ÖPNV. Auch stellten die Kontrollteams 21 Verstöße gegen die 3G-Regeln am Arbeitsplatz, zwei Verstöße bei der Führung der Kontaktdatendokumentation und in einem Fall lag in einem Betrieb kein Hygienekonzept vor.

Landespolizei im Einsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund mehrerer Versammlungen in der hannoverschen Innenstadt

17. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für Samstag, 18.12.2021, mehrere Versammlungen in der hannoverschen Innenstadt angezeigt worden. In der Folge kann es nach Einschätzung der Polizei in der Zeit vor, während und nach den Versammlungen örtlich zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen.

In der hannoverschen Nordstadt wird von 11:45 Uhr bis 13:00 Uhr eine Versammlung mit dem Thema „Für eine solidarische Nachbarschaft“ stattfinden. Auf der Kreuzung zwischen der Asternstraße und der Straße Im Moore wird eine Teilnehmerzahl im mittleren zweistelligen Bereich erwartet.

Von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr findet ein Aufzug zum Thema „Nein zur Warnstufe 3 – Freiheit für unsere Bürger! Spaziergang für die Freiheit.“ statt. Die Versammlung beginnt am Platz der Göttinger Sieben mit einer Auftaktkundgebung und bewegt sich dann in Richtung Maschpark. Enden wird sie dann wieder am Platz der Göttinger Sieben. Erwartet werden Teilnehmende im mittleren dreistelligen Bereich.

Weiterhin wurde eine Versammlung mit dem Thema „Geimpft oder nicht geimpft, gemeinsam gegen die Ausgrenzung“ angezeigt. Es wird in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Opernplatz eine Teilnehmerzahl im unteren dreistelligen Bereich erwartet.

Außerdem wurde eine weitere sich fortbewegende Versammlung angezeigt. Unter dem Motto „Flüchtlingslager“ werden Teilnehmende im unteren dreistelligen Bereich erwartet. In der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr wollen diese vom Ernst-August-Platz mit einer Auftaktkundgebung starten und sich zum Steintorplatz bewegen.

Aufgrund der Versammlungen ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen besonders im Bereich des inneren Cityrings zu rechnen. Ebenfalls wird auf der Kreuzung der Asternstraße und der Straße Im Moore in der Nordstadt ein erhöhtes Personenaufkommen sein. Die Polizei bittet die Bevölkerung und die Versammlungsteilnehmer um die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Für die Versammlungen am Opernplatz und am Platz der Göttinger Sieben gelten die ausdrücklichen Auflagen des Abstandsgebotes und der OP- oder FFP-2-Maskenpflicht. Diese gelten auch für die Phase der Fortbewegung.

Festnahme durch Polizeibeamten

Mehrere Einbrüche von drei jungen Männern in Hannover begangen

17. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Donnerstagnacht, 16.12.2021, sind drei junge Männer in mehrere Wohnungen im Bevenser Weg eingebrochen und haben sie durchwühlt. Bei der anschließenden Flucht vor der Polizei fahndete auch der Hubschrauber nach den Einbrechern.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen hörte in der Donnerstagnacht gegen 01:10 Uhr ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses im Bevenser Weg des hannoverschen Heideviertels laute Geräusche im Treppenhaus. Daraufhin sah er nach dem Rechten und entdeckte drei dunkel gekleidete Jugendliche, die herumbrüllten und gegen Türen traten. Daraufhin alarmierte der 50-Jährige die Polizei. Unterdessen flüchteten die Randalierer bereits in eine anliegende Kleingartenkolonie.

Die gerufenen Polizeikräfte fahndeten umgehend im Nahbereich und in der Kleingartenkolonie nach den drei Tatverdächtigen. Auch der Polizeihubschrauber war im Einsatz und entdeckte die jungen Männer kurze Zeit später im näheren Umfeld. Streifenbeamte nahmen sie daraufhin vorläufig fest. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei männliche Personen im Alter von 16, 18 und 20 Jahren. Beamte des Kriminaldauerdienstes Hannover stellten im Mehrfamilienhaus zwei aufgebrochene Wohnungen fest, die komplett durchwühlt wurden. Auf dem Balkon einer der Wohnungen wurde ein fremder Laptop gefunden, der möglicherweise aus einer anderen Straftat stammt.

Gegen den Jugendlichen und die beiden Heranwachsenden wird nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahls ermittelt. Der 16-Jährige wurde nach den Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben, der 20-Jährige von der Dienststelle entlassen und der 18-Jährige wegen eines offenen Haftbefehls ins Polizeigewahrsam gebracht.

Die Polizei sucht nun den Besitzer des aufgefundenen Laptops. Der Eigentümer meldet sich bitte telefonisch beim PK Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 oder per E-Mail unter zeg-wed@pi-hannover.polizei.niedersachsen.de

Festnahme durch Polizeibeamten

Zwei Tatverdächtige zu versuchter Tötung in einem Schnellrestaurant in U-Haft

14. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach einer versuchten Tötung in einem Schnellrestaurant in der hannoverschen Innenstadt am Sonntag, 12.12.2021, sitzt eine 29 Jahre alte Tatverdächtige in U-Haft. Ein Haftrichter erließ am Dienstag, 14.12.2021, einen Haftbefehl gegen die Frau, die in Begleitung von vier ebenso tatverdächtigen Männern einer 31-Jährigen lebensbedrohliche und deren 24-jährigem Begleiter schwere Verletzungen zugefügt haben soll. Auch ein 33 Jahre mutmaßlicher Komplize sitzt seit Dienstag in U-Haft. Zwei weitere 29 Jahre alte und ein 32 Jahre alter Verdächtiger kamen hingegen auf freien Fuß.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es zwischen den miteinander bekannten Personen am Sonntagabend gegen 18:55 Uhr zunächst vor dem Schnellrestaurant an der Georgstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Wenig später verlagerten sich die Streitigkeiten ins Innere des Lokals, wo es zum Einsatz eines Messers kam (wir berichteten).

Trotz der schwerwiegenden Folgen für die Verletzten zog die Polizeidirektion Hannover am Dienstag eine positive Bilanz zu dem Einsatz. Dieser demonstrierte die starke Interventionsfähigkeit der Polizei. So waren die ersten Einsatzkräfte in weniger als drei Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. Mit weiteren Kräften, die in ebenfalls kürzester Zeit hinzukamen, konnten zudem mehrere Tatverdächtige noch am Tatort vorläufig festgenommen werden. Parallel dazu leisteten die Beamtinnen und Beamten bei den verletzten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und eines Notarztes erste Hilfe, um insbesondere das Leben der Frau zu retten.

Im weiteren Verlauf konnte zudem mit erhöhtem personellen Aufwand eine Vielzahl von Zeugen befragt beziehungsweise deren Daten für die laufenden Ermittlungen aufgenommen werden. Auch zeigte sich ein gutes Zusammenspiel der Polizeibehörden. So unterstützte die Bundespolizei die Maßnahmen der Polizeidirektion Hannover am Einsatzort.

Allein schon aufgrund der Schwere der Tat, bei der mehrere Beteiligte teils lebensbedrohlich verletzt wurden, nimmt die Polizei den jüngsten Vorfall, aber auch andere Straftaten, bei denen Dritte zu Schaden kamen, sehr ernst. Bezüglich des jüngsten Vorfalls steht fest, dass sich die Tatbeteiligten kannten, es sich also um einen gezielten und keineswegs einen wahllosen Angriff gehandelt hat. Nach bisherigen Erkenntnissen war dies auch bei ähnlich gelagerten Straftaten in der jüngeren Vergangenheit der Fall. Auch hierbei kannten sich Tatbeteiligte zumeist aus früheren Begegnungen oder waren zuvor zunächst aus unterschiedlichen Gründen verbal in Streit geraten.

Der Innenstadtbereich und damit auch das Steintorviertel unterliegen der ständigen Analyse und polizeilichen Lagebewertung. In diese fließen sämtliche bekannt gewordenen Straftaten wie eben auch jene vom vergangenen Sonntag mit ein.

Die Polizeiinspektion Hannover führt neben den normalen Streifentätigkeiten auch regelmäßig konzentrierte Schwerpunkteinsätze in der Innenstadt durch. Diese können neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung einen besonderen Fokus auf bestimmte Kriminalitätsbereiche legen, zum Beispiel auf die Bekämpfung der Drogenkriminalität. Im Rahmen dieser wiederkehrenden Einsätze werden durch uniformierte, aber auch zivile Einsatzkräfte auch Kontrollen im Steintorviertel durchgeführt.

Darüber hinaus stellt eine speziell eingerichtete Kontrollzone einen wichtigen Baustein der Gefahrenabwehr dar. Diese gibt der Polizei nämlich die Möglichkeit, niedrigschwellig Personen bekannt zu machen und anlassbezogen Folgemaßnahmen zu treffen, zu denen dann beispielsweise Durchsuchungen oder Sicherstellungen zählen können.

Nicht zuletzt ermöglicht die starke Präsenz der Polizei in der Innenstadt Hannovers, jederzeit auf bestimmte Lagen beziehungsweise Einsatzanlässe zu reagieren und innerhalb kürzester Zeit ausreichend Einsatzkräfte an Einsatzorte zu entsenden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Pkw prallt auf Streifenwagen

14. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 2 nahe der Anschlussstelle Hannover-Lahe sind am frühen Dienstagmorgen, 14.12.2021, drei Autoinsassen zum Teil schwer verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein 39-Jähriger mit seinem Pkw auf einen vorausfahrenden Streifenwagen geprallt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Streifenwagen am Dienstagmorgen gegen 03:05 Uhr die BAB 2 auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Berlin, als sich von hinten ein Skoda Kodiaq eines 39-Jährigen näherte. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Skoda mit hoher Geschwindigkeit und ungebremst auf den Streifenwagen der Marke Mercedes-Benz auf. Der 24 Jahre alte Beamte am Steuer des Streifenwagens hatte zuvor versucht, die Kollision im letzten Moment noch zu verhindern, konnte jedoch nicht mehr ausweichen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge gegen die rechte Schutzplanke und kamen dort zum Stillstand.

Der 39 Jahre alte Fahrer des Skoda kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch der 24 Jahre alte Polizist und seine 26 Jahre alte Kollegin mussten leicht verletzt zur Beobachtung in einer Klinik verbleiben. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit insgesamt rund 100.000 Euro. Wegen des Unfalls blieb die Autobahn in Richtung Berlin rund drei Stunden gesperrt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und zur Fahrweise des Skoda geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Seelze unter der Telefonnummer 05137 827-115 zu melden.

Polizei im Einsatz

Versuchte Tötung in einem Schnellrestaurant

13. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt aktuell im Fall eines versuchten Totschlags, der sich am Sonntagabend, 12.12.2021, in einer Filiale eines Schnellrestaurants in Hannover-Mitte zugetragen hat. Dabei erlitt eine Frau lebensbedrohliche Stichverletzungen und ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt.

Der Tat gingen verbale Streitigkeiten und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen voraus. Die Polizei ermittelte mindestens vier Tatverdächtige und nahm sie vorläufig fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde die Polizei gegen 18:55 Uhr über verbale Streitigkeiten und anschließend über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vor der Filiale eines Schnellrestaurants an der Georgstraße in Hannover-Mitte informiert. Die Streitigkeiten haben sich im weiteren Verlauf ins Gebäudeinnere verlagert, wo es dann im Anschluss zu einem Messereinsatz kam. Dabei wurde eine Frau mit mehreren Stichen lebensbedrohlich am Oberkörper verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie noch am Abend notoperiert wurde. Sie schwebt aktuell in Lebensgefahr. Zudem wurde ein 24 Jahre alter Mann von den Angreifern schwer verletzt. Er kam ebenfalls mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Zur Tatzeit hielten sich viele Besucher im Schnellrestaurant auf, sie wurden durch die Angreifer körperlich nicht verletzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Totschlags eingeleitet. Noch am Tatort konnten mindestens vier Personen ermittelt werden, die mutmaßlich mit der Tat in Verbindung stehen. Sie wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Dabei handelt es sich um eine 29 Jahre alte Frau und drei Männer, die 29, 32 und 33 Jahre alt sind. Zum Tatmotiv liegen der Polizei aktuell keine Hinweise vor. Die Polizei fand die mutmaßlichen Tatwaffen in der Nähe des Tatorts. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Polizeieinsatz aufgrund einer nicht angezeigter Versammlung am Maschsee

12. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mehrere nicht angezeigte Versammlungen haben am Sonntag, 12.12.2021, im Bereich der Löwenbastion am Maschsee und am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer die Polizei auf den Plan gerufen. Gegen 15:00 Uhr versammelten sich mehrere Dutzend Personen, die den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kritisch gegenüberstehen.

Am Sonntagnachmittag kamen in der Spitze rund 90 Personen an der Löwenbastion zusammen, um augenscheinlich gegen die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu protestieren. Eine Versammlungsleitung gab sich zunächst zu erkennen. Als die Polizei Beschränkungen zu einzuhaltenden Hygienemaßnahmen erließ, trat der Versammlungsleiter spontan von seinem Amt zurück.

Die Polizei deklarierte die Gruppierung als nicht angezeigte Versammlung und wies die Teilnehmenden auf Hygienebeschränkungen, wie die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung sowie ausreichend Abstand zueinander, hin. Die Möglichkeit für diese Beschränkungen erlangten erst am Sonntag, 12.12.2021, wieder Gültigkeit im Rahmen der Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung.

Wenig später setzte sich die Gruppierung in Bewegung und lief geschlossen am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer entlang in nördliche Richtung. Die Polizei stoppte den Aufzug in Höhe der Straße „An der Engesohde“. Daraufhin lief rund die Hälfte der Personen über einen Stichweg in Richtung der Hildesheimer Straße. Auch diese Gruppierung konnte von Polizeibeamten in Höhe des Erich-Wegner-Wegs gestoppt werden. Da mehrere Personen keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen, wurden die betreffenden Männer und Frauen kontrolliert. Alle konnten ärztliche Atteste vorzeigen, die sie von der Tragepflicht befreien.

Am Rande des Aufzugs vom Maschsee in Richtung Hildesheimer Straße kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Personalien von drei Tatbeteiligten wurden festgestellt und jeweils Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

Gegen 17:40 Uhr wurden erneut Personengruppen am Rudolf-Bennigsen-Ufer festgestellt. Aufgrund des weiteren Zustroms von Menschen vergrößerte sich die Ansammlung in der Spitze auf insgesamt rund 400 Personen und teilte sich in kleinere Gruppen auf. Die Polizei deklarierte die Gruppen als vier weitere nicht angezeigte Versammlungen und wies ihnen stationäre Versammlungsorte zu.

Mehrfach wurden die Teilnehmenden über Lautsprecher auf die geltenden Hygienebeschränkungen hingewiesen. Im weiteren Verlauf kontrollierten Einsatzkräfte die Anwesenden bezüglich mutmaßlicher Verstöße, weil sie unter anderem keine geeignete Mund-Nase-Bedeckung trugen. Zum Teil zeigten die Betroffenen entsprechende ärztliche Atteste vor, zum Teil wurde eine noch nicht bestimmte Anzahl von Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Nicht-Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung und anderer nicht befolgter versammlungsrechtlicher Beschränkungen gefertigt.

Gegen 19:30 Uhr hatten alle Personen den Versammlungsort verlassen.

Festnahme durch Polizeibeamten

19-Jähriger schleift Polizisten bei Kontrolle nach Diebstahl mit Auto mit

12. Dezember 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 12.12.2021, wollten die Polizeibeamten einen Pkw an der Mardalstraße kontrollieren. Zuvor war der Opel Vivaro als gestohlen gemeldet. Als ein 35 Jahre alter Polizeibeamter an der offenen Fahrzeugtür den Fahrer ansprechen wollte, setzte dieser mit dem Auto zurück und schleifte den Beamten mit. Die eingesetzten Kräfte gaben daraufhin mehrere Schüsse auf das Auto ab, um dieses zu stoppen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde der Polizei gegen 11:55 Uhr ein gestohlenes Fahrzeug gemeldet. Dieses wurde von einem unbekannten Täter an der Odeonstraße in Hannover-Mitte auf noch unbekannte Art und Weise gestohlen. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein.

Gegen 12:15 Uhr wurde das entwendete Fahrzeug der Marke Opel Vivaro an der Mardalstraße im hannoverschen Stadtteil Kirchrode festgestellt. Die Beamten wollten den Fahrer kontrollieren. Während ein Beamter an den Fahrer herantrat und somit in der offenen Fahrzeugtür stand, setzte der 19 Jahre alte Mann unmittelbar nach dem Ansprechen mit dem Fahrzeug zurück, sodass der Polizist in der Tür eingeklemmt war und mitgeschleift wurde. Daraufhin gaben die Beamten, die an der Beifahrerseite standen, Schüsse auf das Auto ab. Dabei wurde das Fahrzeug beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Durch die Schussabgabe wurde niemand verletzt.

Die Beamten nahmen den 19-Jährigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten mehrere Konsumeinheiten Kokain und beschlagnahmten sie.

Ein Rettungswagen brachte den 19-Jährigen in ein Krankenhaus. Der verletzte Polizist kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

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